Bei der Jahreshauptversammlung des Wasser- und Bodenverbandes am 11.1.23 standen neben den Regularien auch die Neuwahlen der Vorstandschaft für die Amtszeit 2023 bis 2028 auf der Tagesordnung. Im Straßkirchner Gasthof Brunner konnten die Mitglieder den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen und auch die Planungen für das Jahr 2023 festlegen. Eingangs gedachte der Vorsitzende des Verbandes, Franz Brebeck, des verstorbenen Vorsitzenden Anton Obermeier, der von beim Wasser- und Bodenverband als Mitglied des Vorstandes bis 2022, davon ab 1997 als stellvertretender Vorsitzender und von 2006 bis 2018 als Vorsitzender des Vorstandes sich um die Belange des Verbandes verdient gemacht. Sein Einsatz war unermüdlich, so Brebeck beim Totengedenken. Die Verbandsmitglieder konnten den Straßkirchner Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Jahresversammlung willkommen heißen. Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die anstehende Sanierung des „Spurplattenweg Irlbach-Straßkirchen“ vor. Es wurde informiert, dass in den kommenden Monaten der Spurplattenweg Straßkirchen-Irlbach durch Fördermittel des Amtes für ländliche Entwicklung im Projekt „ILE-Kernwegenetz“ saniert wird. Die Ausschreibungen sind erfolgt. Die Baumaßnahmen werden bis 30. Juni 2023 abgeschlossen. Vom Landauer Verband für ländliche Entwicklung hat die Bauoberleitung darüber informiert, dass die Eichendorfer Firma ETW Westenthanner im Frühjahr 2023 mit den Baumaßnahmen beginnen wird. Eine Baustelleneinweisung wird kurz vorher stattfinden. Die zu erwartende Eigenleistung der Gemeinden für die insgesamt über einen Kilometer lange Wegstrecke ist in die Gemeindehaushalte bereits fest eingeplant. Die Umsetzung der Maßnahme ist im allgemeinen Interesse und sowohl das zuständige Amt für Ländliche Entwicklung als auch die Gemeinderäte in Irlbach und Straßkirchen sind zum Wohl der Bevölkerung daran interessiert diese Maßnahme schnellstmöglich um zusetzten. Der scheidende Vorsitzende Franz Brebeck dankt dem Straßkirchner Bürgermeister für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Franz Brebeck die Ereignisse im Berichtszeitraum heraus. Brebeck berichtete zu den Eigentumsstrukturen der 78 Verbandsmitglieder, wobei zehn Verbandsmitglieder über die Hälfte der Verbandsfläche besitzen. Der Wasser- und Bodenverband besteht seit mehr als 100 Jahren und wurde vor dem 1. Weltkrieg gegründet. Die satzungsmäßige Pflege der Gräben und Wasserläufe im Verbandsgebiet ist das Ziel. Das Verbandsgebiet erstreckt sich auf ein Gebiet von 420 Hektar im Straßkirchner Moos-Bereich und betrifft die Gemarkungen Straßkirchen, Irlbach und Schambach.
Kassenführer Stefan Kerl stellte detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Ludwig Hausladen ging auf die Ortstermine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte zu Beginn der Neuwahlen die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die langjährige und teilweise sehr zeitaufwändige Tätigkeit. Es wurden für die Amtszeit bis 2028 als neuer Vorsitzender Franz Schweiger (Straßkirchen), als stellvertretender Vorsitzender Josef Bachl-Staudinger (Irlbach), als Kassenführer Stefan Kerl (Straßkirchen) und als Schriftführer Franz Brebeck gewählt. Den Vereinsausschuss bilden: Michael Grieb (Schambach), Franz Rauschendorfer (Irlbach), Ludwig Hausladen (Straßkirchen) und Buchner Gerhard (Irlbach). Die Funktion der Kassenprüfer übernehmen weiterhin Rupert Bugl und Georg Wax.
Die neue Führungsriege des traditionsreichen Straßkirchner Wasser- und Bodenverbandes mit dem neuen Vorsitzenden Franz Schweiger (sitzend 1. Von links) Im Bild 1. Reihe von links: neuer Vorsitzender Franz Schweiger, Franz Brebeck, stellvertretender Vorsitzender Josef Bachl-Staudinger 2. Reihe von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Stefan Kerl, Ludwig Hausladen, Michael Grieb Franz Rauschendorfer und Buchner Gerhard
Beim erstmalig von der Karmelitenbrauerei Straubing gesponserten Straßkirchner Hallenfußballturnier am Dreikönigswochenende um den Goidhaibal-Cup holte die SpVgg Stephansposching bereits zum dritten Mal hintereinander den Titel und darf den Wanderpokal behalten. Im AH-Turnier setzte sich wie schon 2020 der ASV Steinach durch.
Turnierleiter Stefan Kastl bedankte sich zum Auftakt in der vollen Sporthalle bei den vielen Helfern, den Offiziellen und den Sponsoren der traditionsreichen Veranstaltung. In der ersten Vorrundengruppe am Dienstag kämpften der SV Irlbach, der SV Mengkofen, der SV Pankofen, der RSV Parkstetten die SpVgg Pondorf, der SV Sossau sowie der kurzfristig für den RSV Ittling eingesprungene SV Türk Gücü Straubing um die ersten vier Startplätze für das Endturnier. Die junge Mannschaft aus Irlbach um Torwart Fabian Greil sicherte sich mit vier Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen den Gruppensieg. Mit vier Siegen und 13 Punkten erreichte auch der RSV Parkstetten dicht gefolgt von Türk Gücü SR (12 Punkte) und der SpVgg Pondorf (10 Punkte) die Qualifikation für die Hauptrunde.Im Neunmeterschießen um den dritten Platz hatten die Pondorfer mit zwei Fehlschüssen gegenüber deren drei beim FC Straßkirchen die besseren Nerven und sicherten sich so Platz 3.
Im Finale konnte der Titelverteidiger SpVgg Stephansposching dann seine ganze Klasse ausspielen und gewann deutlich mit 5: 0 gegen eine sehr gute Irlbacher Mannschaft. Durch den dritten Turniersieg in Folge durften die Stephansposchinger den Wanderpokal um den Goidhaibal-Cup nun behalten. Torschützenkönig wurde Johannes Müller vom FC Straßkirchen mit 6 Treffern.
Endstand: 1. SpVgg Stephansposching, 2. SV Irlbach, 3. SpVgg Pondorf, 4. FC Straßkirchen, 5. FC Gottfrieding, 6. SG Saulburg/Kirchroth, 7. SpVgg Deggendorf II, 8. TSV Oberschneiding, 9. RSV Parkstetten, 10. Türk Gücü Straubing
Das AH-Turnier gewann der stark aufspielende Titelverteidiger aus Steinach mit sechs Siegen aus sechs Spielen den Turniersieg. Zweiter wurde die SpVgg Stephansposching um Torschützenkönig Armin Limbrunner (10 Tore) mit 15 Punkten. Den dritten Platz holte der SV Irlbach mit 10 Punkten, gefolgt vom FC Straßkirchen mit 7 Punkten.
Die Spiele wurden geleitet von den Schiedsrichtern Tobias Welck, Thomas Wasl, Rene Renger, Manuel Piermeier, Thomas Achatz, Martin Kagermeier und Harald Kanneder.
Die Freiwillige Feuerwehr Schambach hatte am Samstag, 7.1.23, in der Schambacher Dorfschänke die Jahresversammlung mit Nachwahlen durchgeführt. Eingangs wurde durch Feuerwehrvorsitzendem Christian Wagner den im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitgliedern dem Ehrenkommandant Johann Groß, Günther Stolze und dem langjährig aktiven Feuerwehrkammeraden Hermann Eberl gedacht. Aufgrund des Freiwerdens einer Ausschussfunktion erfolgte im Rahmen der Versammlung die Nachwahl eines Ausschussmitglieds in den Vereinsvorstand. Beim Kassenbericht durch Kassier Bernhard Ebenbeck wurde auf eine solide Kassenführung verwiesen. Beim Rechenschaftsbericht durch Markus Bugl wurde zusätzlich zu den Ausbildungs- und Übungsterminen auf die 190 geleisteten Einsatzstunden bei 12 Einsätzen, davon 3 Sicherheitswachen, hingewiesen. Es konnten auch drei neue Feuerwehrdienstleistende Maya Ebenbeck, Max Ebenbeck und Christian Peter aufgenommen werden. Der Kommandant Stefan Bugl gab im Rahmen der Berichterstattung auch bekannt, dass Christoph Wagner und Max Fischer erfolgreich die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger in Bogen absolviert haben
Dank fürs ehrenamtliche Engagement
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig. Das Ehrenamt hat in Bayern eine lange Tradition und trägt wesentlich zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei. Es macht unsere bayerische Heimat so lebens- und liebenswert, bekräftigte Hirtreiter. In Bayern engagieren sich so erfreulicherweise prozentual mehr Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahre ehrenamtlich, wie vergleichsweise in anderen Bundesländern. Dies sei sehr anerkennenswert, denn ohne bürgerschaftliches Engagement funktioniere kein Gemeinwesen, so Bürgermeister Hirtreiter und dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für die Tätigkeit sowohl im Feuerwehrdienst als auch in der Dorfgemeinschaft, wo die Schambacher Feuerwehr fest verankert sei. Besonders erfreulich sei auch, dass im Rahmen der Versammlung mit Maya Ebenbeck die erste weibliche Feuerwehrdienstleistende in Schambach aufgenommen wurde. Es sei nun in allen drei Ortsfeuerwehren der Gemeinde Straßkirchen für weibliche Personen möglich in der aktiven Mannschaft einen ehrenamtlichen Dienst bei der Feuerwehr zu leisten, was sehr löblich ist.
Ehrenamtskarten für aktive Feuerwehrler überreicht
Es wurden durch den Landkreis bewilligte für 24 langjährig aktive Schambacher Feuerwehrmänner die Ehrenamtskarten verliehen. Bei der Versammlung konnten die 11 blauen und 13 goldenen Ehrenamtskarten, die an die Personen persönlich ausgehändigt wurden, verteilt werden. Die blaue Ehrenamtskarte ist drei Jahre gültig und kann für ein aktuell ausgeübtes Ehrenamt beantragt werden. Die goldene Ehrenamtskarte ist unbefristet gültig und setzt ein ehrenamtliches Engagement von mindestens 25 Jahren voraus. „Viele Angebote wären ohne das großartige Engagement und die Hilfsbereitschaft der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger nicht möglich. Sie machen damit die vorbildliche Arbeit in den Hilfsorganisationen erst möglich“, so Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Aushändigung an die neuen Ehrenamtskarteninhaber. „Das Ehrenamt ist mehr als Freiwilligkeit – es bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen. Und bei der Freiwilligen Feuerwehr übernehmen sehr viele Verantwortung. Dafür mein herzlichster Dank.“, so der Bürgermeister.
Die Ehrenamtskarte kann bei Akzeptanzpartnern in ganz Bayern eingesetzt werden. Alleine rund 70 davon gibt es im Landkreis Straubing-Bogen, die mit kleinen Vergünstigungen die Ehrenamtskarte noch attraktiver machen. Einige davon wurden vorgestellt.
Neuwahlen eines Ausschussmitglieds
Die schriftlich durchgeführten und geheimen Wahlen für den freien Vereinsausschussposten konnten zügig abgewickelt werden. Die anwesenden 31 aktiven Feuerwehrdienstleistenden wählten mehrheitlich Martin Lazar neu in den Vereinsausschuss.
Im Rahmen des letzten Tagesordnungspunktes „Aussprache“ wurde erörtert, dass im Kalenderjahr 2023 die Fahnenweihe der Nachbarfeuerwehr Irlbach stattfinden werde. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Irlbach wird vom 10.-11. Juni 2023 (mit Fahnenweihe) organisiert. Die Freiwillige Feuerwehr Schambach wird als Patenverein fungieren.
Reinhold Loher wurde gemäß einstimmigem Beschluss der Vereinsführung zum Ehrenkommandant ernannt. Seit 1975 ist der langjährig aktive Feuerwehrmann bei der Schambacher Feuerwehr aktiv. Besondere Verdienste erwarb er sich als erste Kommandant zwischen 1995 und 2014. Seit 2014 ist Loher im Vereinsausschuss aktiv und übernimmt vielfältige Tätigkeitsbereiche. Die Feuerwehrführung überreichte dem neuen Ehrenkommandanten eine Holzskulptur (Feuerwehrstrahlrohr) und eine Dankurkunde für sein jahrzehntelanges Engagement.
Maibaum versteigert
Unter Leitung des Vize-Kommandanten Alfred Stache wurde das traditionelle Maibaumversteigern des bereits zu Brennholz verarbeiteten und abholbereiten Schambacher Maibaumes vom Vitusplatz durchgeführt. Nach der offiziellen Jahresversammlung wurde der Maibaum auf „amerikanische“ Art versteigert. Das Regelwerk ist traditionell abgewickelt worden. Zunächst wurde von einer unabhängigen Person ein Zeitraum mit Endzeitpunkt festgelegt. Nachdem Startsignal, konnte jeder Teilnehmer eine Ein-Euro-Münzen in einen Blech-Topf werfen. Wer das letzte Gebot nach Ablauf des Countdown gemacht hatte, war der Erwerber des Maibaums für einen symbolischen Betrag von 30 Euro. Der Schambacher Jugendwart Michael Paukner war dann nach Ablauf der Zeit der glückliche Gewinner des Maibaums 2022.
Staatliche Ehrungen im Februar 2023
Alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden der Ortsfeuerwehr Schambach werden schriftlich zu der Dienstversammlung am 10. Februar 2023 mit den Ortsfeuerwehren Paitzkofen und Straßkirchen eingeladen um gemäß den staatlichen Regularien an einen Ehrenabend für die Auszeichnung mit dem staatlichen Ehrenzeichen durch Landrat Josef Laumer beizuwohnen. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige für mehrere Schambacher Feuerwehrleute an diesem Abend verliehen.
Langjährig aktive Feuerwehrmänner bei der Feuerwehr Schambach mit der Ehrenamtscard ausgezeichnet: die neuen Ehrenamtskarteninhaber mit Vereinsvorsitzendem Christian Wagner (2. Von rechts, sitzend) und Kommandant Stefan Bugl (2. Von rechts)Neuen Ehrenkommandanten bei der Feuerwehr Schambach gewählt: Von rechts: Vorsitzender Christian Wagner, stellv. Vorsitzender Florian Sixt, Kommandant Stefan Bugl, neuer Ehrenkommandant Reinhold Loher, Vize-Kommandant Alfred Stache und Bürgermeister Christian HirtreiterFeuerwehr Schambach nahm erstmals eine weibliche Feuerwehrdienstleistende auf
Durch Beschluss des Verwaltungsgemeinschaftsrates wurde Frau Silvia Kräh mit Wirkung vom 01.1.2023 zum Kassenverwalterin der Gemeinde Straßkirchen, Gemeinde Irlbach und der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen bestellt. Bürgermeister Christian Hirtreiter überreichte ihr die Ernennungsurkunde und wünschte ihr für die neue Aufgabe alles Gute. Die Kämmerin Jana Hofmann freute sich, dass die umfangreichen Aufgabenstellungen in guten und bewährten Händen geführt werden. Frau Kräh ist seit 2013 bereits Mitarbeiterin in der Finanzverwaltung der VG Straßkirchen.
Neben dem Hl. Nikolaus (Ludwig Kiendl) konnten die Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl und Elisabeth Schuster Pfarrvikar Loxley, Pfarrer Killermann und auch Vizelandrat Aichinger bei der gut besuchten traditionellen Seniorenweihnachtsfeier 2022 im Pfarrheim St. Stephanus begrüßen.
Ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm mit Kuchen, Plätzchen, Würstchen und Kaffee erlebten 150 Besucher der Seniorenadventfeier aus dem gesamten Gemeindegebiet am letzten Dezembersonntag im weihnachtlich geschmückten neu renovierten Pfarrheim in Straßkirchen.
Die Seniorenbeauftragten der Gemeinde und ihrem fleißigen, kreativen und immer zuverlässig im Hintergrund tätigen Team, bescherten den Senioren stimmungsvolle, heitere und besinnliche Stunden.
Die vielen Senioren wurden mit Geschichten, Gedichten und einem Abschiedswunsch unterhalten. Ein Höhepunkt war ein von der Kindergartenleiterin Ringlstetter Steffie, mit den Vorschulkindern des Kindergartens St. Elisabeth einstudiertes und beim Seniorennachmittag vorgetragenes Singspiel. Die Senioren wurden bei der Feier mit gekonnter Unterstützung des Duos Steininger/Schenk den gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern „Schneeflöckchen Weißröckchen – Süßer die Glocken nie klingen – lasst uns froh und munter sein und Oh du fröhliche, oh du selige“ vorbildlich unterhalten.
Auch die Verstorben des Jahres wurden nicht vergessen. Seniorenbeauftragter Kiendl bat die Anwesenden sich zu einer Gedenkminute zu erheben.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich in seinem Grußwort über den zahlreichen Besuch und dankte vielen freiwilligen Helfern für ihre großen Mühen bei der Organisation, beim Auf- und Abbau, bei der Ausschmückung, bei der Bewirtung und dem Seniorentranspost, stellvertretend genannt Gemeinderat Wilhelm Gritsch. Wie von den Senioren und Seniorinnen gewünscht, berichtete Bürgermeister Christian Hirtreiter, dass im abgelaufenen Jahr vieles in Straßkirchen vorangegangen und umgesetzt worden sei. Bei dieser gelungenen Adventsfeier stünden die Senioren- und Seniorinnen nicht nur im Mittelpunkt, sie treffen auch Bekannte und Freunde. Der stellvertretende Landrat Aichinger Andreas, Bürgermeister Christian Hirtreiter und Pfarrer Michael Killermann sagten, dass die Senioren sehr geschätzt werden.
Stellv. Landrat Aichinger aus Bogen war angetan von dieser bereits zum 58.-mal organisierten Seniorenweihnachtsfeier, die erst von der Rot-Kreuz-Gruppe Straßkirchen unter der Leitung von Karl Lankes und später von der Günther Dietlmeier-Truppe, jetzt von Norbert Kiendl mit dem Team auf einem sehr hohen Niveau den Senioren besinnliche Stunden bescheren. Adents- und Weihnachtszeit ist Erinnerungszeit. Er sagte zu den Senioren und Seniorinnen, dass sie ruhig ihren Enkeln sagen sollen, wie sie Advent und Weihnachten auch schon erlebten! Etwa in den Nachkriegsjahren als z.B. Äpfel, Nüsse, ein Pullover und Tannenzweige den Advent und Weihnachten prägten und Weihnachten als christliches Fest im Mittelpunkt stand – und nicht der Konsum.
Der Hausherr, Pfarrer Michael Killermann sprach in seinem Grußwort von den christlichen Werten und der Einsamkeit. Auf Frieden, Zufriedenheit, Verlässlichkeit und Demut in der Familie und im Freundeskreis soll geachtet und weniger auf materielle Dinge und Geschenke. Er stellte Vergleiche an, wo man sich positiv geben und es positiv sehen kann. Frieden stiften, Freude schenken, öfter lachen und das gerecht regiert wird, war sein Wunsch. Das gesamte Jahr und nicht nur um die Weihnachtszeit sollte Verständnis- und Respektvoll miteinander umgegangen werden.
In feierlicher Form überreichte der Nikolaus in Person von Ludwig Kiendl zum Schluss an die nach einem ausgeklügelten System ermittelten ältesten, anwesenden Teilnehmer, wie in den Vorjahren auch, von der VR-Bank und der Sparkasse gestiftete Geschenkkörbe.
Die überregional bekannt Straßkirchnerin Maria Thurner ist für unkonventionelle Aktivitäten bekannt. Am Vortag des Weihnachtsfestes sah die Schneeskulptur „Die Schneefrau“ – nach eigenen Worten von Maria Thurner: das ist das Pendant zum „Schneemann“ noch einige Blicke von Spaziergängern, die die weiße Krippenlandschaft im Rahmen des Adventsfensters im Vorgarten der Künstlerin betrachteten. Am 2. Weihnachtsfeiertag war wegen den milden Temperaturen leider nur noch ein Rest der „Schneefrau“ vorhanden. Frau nach dem Motto „Kunst ist vergänglich“
Mit einem eigens eingerichteten Klimafonds unterstützt die Energie Südbayern (ESB) jedes Jahr kommunale Projekte, die das Umweltbewusstsein in der Region stärken, den effizienten nachhaltigen Umgang mit Energie fördern und den CO2-Ausstoß mindern.
Im Rahmen der jährlich stattfindenden ESB-Veranstaltungsreihe „Informationskreis Energie“ wurden 2022 an die ESB-Betriebsstelle Plattling insgesamt 12.000 Euro für Klimaprojekte in der Region vergeben. Über 500 Euro konnte sich die Gemeinde Straßkirchen freuen, die diesen Betrag für die Umstellung des Schulgebäudes auf LED-Beleuchtung erhalten hat.
„Uns als regionalem Energieversorger ist es wichtig, mit der Förderung von Nachhaltigkeits-Projekten den Klimaschutz in der Region voranzubringen“, erläutert Jasmin Reif (Betreuung Regionale Projekte bei der ESB) das Ziel des Klima-Projektes. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung“, ergänzt Christian Hirtreiter (Bürgermeister der Gemeinde Strasskirchen). „Hilft sie uns doch dabei, Energie in öffentlichen Gebäuden zu sparen und damit nach und nach unsere Klimaziele vor Ort umzusetzen.“
Die Straßkirchner Geflügelausstellungen sind mittlerweile überregional bekannt. Gerade die größte Straßkirchner Taubenschau die Weltausstellung der Tauben aus Moden im Oktober 2022 hat die „überregionalen Blicke“ der Geflügelzüchter und Taubenliebhaber nach Straßkirchen gelenkt.
Um der heimischen Bevölkerung einen Blick hinter die Kulissen und vor dem geschäftigen Treiben einer Rassegeflügelausstellung zu geben organisierte der Rassegeflügelzuchtverein zusammen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter eine „Sonderführung“ vor Beginn der jüngsten Ausstellung am vergangenen Wochenende in der Straßkirchner Gäubodenhalle. Ausgestellt wurden bei der jüngsten Straßkirchner Schau 1019 Tauben in 20 verschiedenen Rassen und etwa 100 Farben-Schlägen. Diese Ausstellung war die kleinste durchgeführte Schau, seit Bestehen der Gäubodenhalle im Jahr 2000.
Die Straßkirchner Gäubodenhalle hat nicht nur als Veranstaltungshalle, sondern auch als Ausstellungshalle bei den Schönheitswettbewerben edlen Rassegeflügels, ein überregionales Renomee, bekräftigte Bürgermeister Christian Hirtreiter und stellte die Geschichte des Gebäudes und die Planung zu dem umfangreichen Bauvorhaben Ende der 1990er Jahre dar. Über 880.000 Euro investierten die Gemeinde Straßkirchen, der Geflügelzuchtverein und der Straßkirchner Eistockclub für diese Veranstaltungshalle. Nach drei Jahren Planung und 6 Monaten Bauzeit wurde die Halle im Jahr 2000 eingeweiht.
Eine besondere Nutzungsoption ist die Möglichkeit hier auch höchstklassige Eisstockwettkämpfe auf Asphalt auszutragen. Die Nutzung als Geflügelausstellungshalle für Zuchtschauen ist von deutschlandweiter Bedeutung. Die größte bisher durchgeführte Taubenausstellung war im Oktober 2022 die Weltausstellung der Tauben aus Modena. Hierzu wurden über 3600 Tauben, die aus den verschiedensten Ländern kamen, ausgestellt. Hierfür wurden für die Beherbergung der Rassetiere besondere Käfige aus Nürnberg zusätzlich zu den vereinseigenen Käfigen aufgestellt. Auch für Musikveranstaltungen ist die Halle geeignet. So war am 21. April 2018 die große Radio-Party mit den Hits der 70er und 80er Jahre mit ist Bayern 1-Moderator, DJ Jürgen – Kauli – Kaul, die weit über 1100 Besucher anlockte.. Das Motto des Abends war ein Musikpotpurri von ABBA bis Tina Turner. Bayern 1 lud zu einer Zeitreise durch die buntesten Jahrzehnte der Musikgeschichte, durch die Zeit der Hippies, Rocker, Popper, Hip Hopper und Yuppies ein.
Es gurrt laut
Die Führungsteilnehmer hörten das laute Gurren der Tauben beim Betreten der Halle und dem Einschalten des Lichtes. Eine ungewöhnliche Stimmung, die ihn immer begeistert, so Vereinsvorsitzender Franz Hiergeist bei seinen Ausführungen zur Veranstaltungsorganisation und den verschiedensten Taubenrassen.
Vor der Eröffnung der turbulenten Ausstellung mit vielen begeisterten Fachbesuchern wurde im Rahmen der Führung vor Beginn der Preisrichterbewertungen und vor der offiziellen Eröffnung der Schau die Möglichkeit gegeben, hinter die Kulissen einer derartigen Veranstaltung in Straßkirchen einen Einblick zu bekommen. Vereinsvorsitzender und überregional tätiger Preisrichter für Geflügel, Franz Hiergeist, stellt die Schwerpunkte einer Geflügelschau anhand der ausgestellten Tiere und den Organisationsaufwand exemplarisch anhand der Anmeldeverfahren dar. Über 13 Preisrichter waren mit der Bewertung der vielfältigen Rassen im Einsatz. Teilweise waren die Preisrichter extra aus Wien angereist.
Bürgermeister Christian Hirtreiter ging auf dem Hallengebäude besonders auf die finanziellen Beteiligungen der drei Trägervereine und die Nutzungsmöglichkeiten ein. Gerade das hölzerne Taubenhaus, aber auch die halbmenschengroßen Holzfiguren von Kasimir Boot sind mehr als ein Hingucker in der schönen Halle, die auch gerade durch die vielfältigen europaweit bedeutsamen Turniere der Eisstockschützen und die Geflügelschauen zum überregionalen Renomee des Gäubodens beitragen.
Vor mehr als 25 Jahren starteten die Johanniter-Weihnachtstrucker mit 3.000 Paketen in verschiedene Regionen Südosteuropas, in denen viele Menschen in Armut leben. Zum zweiten Mal im Dezember 2022 beteiligte sich auch die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen bei dieser Hilfsaktion. Die Hilfspakete beinhalteten vor allem Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und auch kleinere Kinderspielzeuge für notleidende und bedürftige Kinder und Familien. Dabei hielt man sich an die vorgeschriebene Packliste und natürlich wurden auch die Regeln der Hygienemaßnahmen eingehalten. Am 16. Dezember 2022 war die Abgabe der Hilfspakete in dem neuen Straßkirchner Rathausfoyer und dabei waren die beiden Vertreter des Johanniter-Verbandes Stefan Kerschensteiner und Christian Gabler sowie Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen). „Helfen vor der eigenen Haustür“ ist in der derzeitigen schwierigen Zeit zudem die Botschaft und deshalb werden die Johanniter-Weihnachtstrucker 2022 auch Hilfe für Bedürftige in Deutschland leisten. In Straßkirchen wurde jedenfalls an diesem Vormittag ein klares Signal der Solidarität und Hilfsbereitschaft gezeigt und der Bürgermeister bedankte sich bei der Bevölkerung für die große Unterstützung dieser Aktion.
Beim Straßkirchner Weihnachtsbaum im Ratsfoyer erhielt die Johanniter-Verantwortlichen Stefan Kerschensteiner und Christian Gabler die gesammelten Päckchen von Christian Hirtreiter (Bürgermeister Straßkirchen), im Bild von rechts
Am Samstag des vierten Adventswochenendes, 17. Dezember 2022, wird beim Straßkirchner Adventsfenster zur „Holz-Krippen-Landschaft von Johann Orth und Manfred Hilmer“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses Johann Orth, Bachstraße 14, gewandert.
An immer unterschiedlichen Häusern wird beim Straßkirchner Adventsgehen zu einer bestimmten Uhrzeit ein festlich weihnachtlich dekoriertes Fenster geöffnet. Beim vorletzten Straßkirchner Adventsfenster werden sich wiederum viele Teilnehmer, darunter viele Kinder, bei der Künstlerfamilie Orth in der Dorfgemeinschaft auf Weihnachten einstimmen.
Es eröffnet die Künstlerfamilie Orth eine weihnachtliche Kofferkrippe zusammen mit den Holzplaneten vom Holzkünstler Manfred Hilmer an der Bachstraße. Hans Orth stellt in der hell erleuchteten Doppelgarage seine hölzerne große Kofferkrippe und eine Weihnachtsszenerie mit den Holzplanenten seines Künstlerkollegen Manfred Hilmer vor. Die Kofferkrippe wird jedes Jahr um ein neu hergestelltes, selbstgeschnitztes Utensil, einen König, oder eine andere Krippenfigur, erweitert. Die Kofferkrippe war bei der letzten Krippenausstellung 2018 im Straßkirchner Pfarrheim in einer Kleinfassung erstmals vorgestellt worden. Das besondere an der Kofferkrippe ist, dass sie das Jahr über in den großen Koffer verstaut aufbewahrt wird, der als Unterlage und als Rückwand der Krippe dient. Alle Figuren und Krippenhäuschenbestandteile passen in den schmalen Koffer. Die Kofferkrippe hat den Charme, dass sie nicht viel Platz einnimmt und doch mittels Tüchern groß erscheinend aufgebaut werden kann. Die Holzplaneten von Holzkünstler Manfred Hilmer werden in der mit kleinen Sternen erleuchteten Krippenlandschaft eingebunden. Die maserierten, selbst gedrechselten großen und winzig kleinen Kugeln aus unterschiedlichen Holzsorten vermitteln einen besonderen Eindruck. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerie dient dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre in dem direkt am Bachlauf gelegenen Anwesen zu genießen. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Dorfpavillion zum Abmarsch. Die neu eingefügten Lindenholzfiguren der Hl. Familie sind besonders markant. Lindenholz gehört zu den weichen Holzarten, die sich vergleichsweise leicht in die gewünschte Form bringen lassen. Gleichzeitig erlaubt Lindenholz jedoch sehr detailreiche Schnitzereien und zeichnet sich durch seine gleichmäßige, helle Farbe aus. Johann Orth hat die Hl. Familie in ungewöhnlichen Haltungen in dem Stall dargestellt. Die Gottesmutter und der Hl. Josef sind aus Lindenholz in besonderen Haltungen geschnitzt. Erschöpft vom Weihnachtsgeschehen bindet sich die Heilige Familie in die liebevoll gestaltete Umgebung ein.
Die Teilnehmer des Adventsfenstergehens werden beim vorletzten Straßkirchner Adventsfenster die Kofferkrippe von Johann Orth bewundern können. Die Gottesmutter und der Hl. Josef sind aus Lindenholz in besonderen Haltungen geschnitzt. Erschöpft vom Weihnachtsgeschehen bindet sich die Heilige Familie in die liebevoll gestaltete Umgebung einDie Teilansicht der Krippenlandschaft von Johann Orth zeigt, dass gerade mit heimatlicher Holzschnitzkunst besonders eindrückliche Figuren und Tiere in die Welt der Weihnachtskrippe eingebettet werden können. Die Holzplaneten von Künstlerkollegen Manfred Hilmer umrahmen die Szenerie passend.
Frau Sigrid Lehermeier hat vor fast einem Vierteljahrhundert Jahrzehnten, als Raumpflegerin, im damals einzigen örtlichen Kindergarten der Gemeinde, dem jetzigen Kindergarten St. Martin begonnen. Sigrid Lehermeier war seit Juni 1998 im gemeindlichen Kindergarten der Gemeinde Straßkirchen tätig. Besonders hilfreich waren auch Aushilfstätigkeiten in anderen Einrichtungen der Gemeinde. Nun ging sie in den Ruhestand und freut sich vor allem mit ihrem jüngsten Enkelkind viel gemeinsame Zeit zu verbringen. Die verdiente Mitarbeiterin wurde im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte herzlich für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Er wünschte Frau Lehermeier für ihren weiteren privaten Werdegang alles erdenklich Gute.
Frau Doris Schmid war im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung als Raumpflegerin seit Januar 2017 im gemeindlichen Kindergarten St. Martin tätig. Durch die Übernahme von Vertretungszeiten auch im zweiten gemeindlichen Kindergarten St. Elisabeth hat sie sich bleibende Verdienste geschaffen. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für die Tätigkeit und wünschte viel Spass und Begeisterung auf dem weiteren Lebensweg.
Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte am Freitag, 2. Dezember 2022, eine Reihe von Ehrengästen und 50 interessierte Zuhörer zu dem ersten Fachvortrag im neuen Straßkichner Ratssaal willkommen heißen. Der Straßkirchner Träger der Goldenen Bürgermedaille und Buchautor, Willi Goetz, referierte zum Thema“ Das Straßkirchner Bajuwarengräberfeld“. Mit beeindruckenden Bildern konnte Willi Goetz das Publikum auf eine Zeitreise mitnehmen.
Der Vortragsabend war der erste Abend im Rahmen der Erstellung eines Integrierten Städtischen Entwicklungskonzepts (ISEK) für den Straßkirchner Ortskern.
Gemeinsam mit dem Büro NVO aus München/Regensburg und dem Planungsbüro „Sinnwerkstadt“ gestaltet die Gemeinde ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (kurz ISEK). Es handelt es sich um ein Verfahren, welches die städtebauliche Entwicklung einer Gemeinde für einen Zeitraum von rund 10-15 Jahren vorbereitet. Das Straßkirchner ISEK fokussiert sich auf einen räumlich abgegrenzten Bereich im Ortskern und wird hier auch die Wünsche und Anregungen der Bürger einbinden. Hierbei werden Tradition, Vergangenheit und Zukunft behandelt. Willi Goetz wird hier auch im Januar 2023 bei einem Bürgerworkshop und einem weiteren öffentlichen Abendvortrag zum einen die herausgehobenen Denkmäler Straßkirchens und zum anderen die bedeutenden Geschichtsabschnitte Straßkirchens beleuchten.
Bei dem nun ersten Vortrag „Das bajuwarische Reihengräberfeld in Straßkirchen – Ausgrabungen von 1988 bis 1993“ berichtete Willi Goetz nicht nur als betroffener Grundstücksbesitzer, sondern auch Initiator der Ausgrabungen. Er konnte die archäologischen Arbeiten aus nächster Nähe verfolgen, mit vielen bisher unveröffentlichten Fotos dokumentieren und wichtige Daten zu den Ausgrabungen, die das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege von 1988 bis 1993 in Straßkirchen nur 300 Meter vom Ortskern entfernt durchführte, darstellen. Seine Ausführungen konzentrierten sich auf die archäologischen Ausgrabungen durch den Grabungsleiter Otto Karl, bei denen ein bajuwarischer Reihengräberfriedhof mit 400 Grabstätten geborgen wurde. Zusätzlich fanden sich allerdings auch Spuren anderer historischer Epochen, sei es ein römischer Gutshof der mittleren römischen Kaiserzeit, ein mit Palisaden umgebener Hof der Hallstattzeit, eine Siedlung aus der mittleren Urnenfelderzeit oder eine jungsteinzeitliche Wallanlage der Altheimer Gruppe. Allein aus der bajuwarischen Phase waren nach sechsjährigen Ausgrabungen 402 Gräber mit 405 Bestatteten geborgen. Obwohl die Gräber über die Jahrhunderte wegen ihrer wertvollen Inhalte mehrmals stark beraubt wurden, fanden sich neben den Skeletten noch 640 Objekte, die die Wissenschaft noch lange beschäftigen werden. Neben den üblichen Beigaben an Schmuck, Waffen und Dingen des Alltags erregte vor allem ein spektakulär ausgestattetes Doppelgrab eines jungen Adelspaares das öffentliche Interesse. Hier stellte Goetz mit eindrucksvollen Fotomaterial die goldenen Schmuckstücke, von der mit Erdmaterial ummantelten Grabbeigabe im Fundzustand bis zum schön hergestellten und restaurierten Museumsstück dar. Goetz ging zunächst auf die frühe Besiedlung des Gäubodens ein, der über Jahrtausende hinweg ein begehrtes Siedlungsgebiet gewesen sei. Auf einer leichten Anhöhe gegenüber dem heutigen Kirchhügel, auf dem Gelände eines ehemaligen römischen Gutshofes, sei der bajuwarische Friedhof mit einem umfangreichen Reihengräberfeld entstanden. Spätestens seit den 1930er Jahren war das Gelände als archäologischer Fundort bekannt, sagte Goetz. Mit Unterstützung des begeisterten Ausgrabungstechnikers Otto Karl (Ascha) und unter der Leitung des Landesamtes für Denkmalpflege sei im August 1988 auf seinem Grundstück mit Probegrabungen begonnen worden: „Grab neben Grab in ost-westlicher Ausrichtung – das bajuwarische Reihengräberfeld war wiederentdeckt“, erzählte Goetz. Zur Freude aller Beteiligten wurde etwas abseits das unberaubte Doppelgrab eines jungen adeligen Geschwisterpaares gefunden. Mit kostbaren Grabbeigaben wie Wurfaxt „Franziska‘“ und Kamm, zwei einzigartigen gläsernen „Rüsselbechern“ und reich verzierten Fibeln und Tischmesser, mit Perlen aus Glas, Bernstein und Meerschaum.
Mit Abbildungen der verschiedensten Grabbeigaben ließ Goetz die Zeit der Bajuwaren lebendig werden: Geräte wie ein Hobel, Messer, Pinzette und Kämme, Schilde, Kurz- und Langschwerter, Fibeln, Ringe und Perlen wurden gefunden und besonders geformte Keramik entdeckt. Unermüdlich und mit größtem Fingerspitzengefühl habe Otto Karl gearbeitet, sagte Goetz. Anthropologen wie Kerstin Kreuz sei es gelungen, von den Skeletten auf Abstammung und Arbeitsweise, auf Ernährung und Krankheiten der Menschen wie Karies und Arthrose zu schließen.
Der Referent Willi Goetz ist trotz seines verdienten Ruhestandes weiterhin äußerst aktiv. Nicht nur, dass er sich mit Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte stark engagiert, es gelingt ihm auch sein umfassendes Wissen und seine Kreativität für die Orts- und Heimatgeschichte zu bündeln und an die nachwachsende Generation weiterzugeben. Tradition und Vergangenheit, angereichert durch viele Fotos und persönliche Anekdoten wurden von Willi Goetz interessant dargestellt. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte fürs hervorragende Engagement in allen Bereichen, ob Schulmuseum oder Ortsgeschichte, überall sei Goetz höchst vorbildlich tätig. Seit über 25 Jahren gibt das Schulmuseum Kindern einen Einblick in die Zeit von damals. Nach „Straßkirchen in alten Ansichten“ im Jahr 2004 und einer Ortsgeschichte 2012 gibt es seit 2021 von Willi Goetz einen dritten Band über seinen Heimatort mit dem Titel „Straßkirchen in Zeitungsartikeln“, gedruckt in der Cl. Attenkofer`schen Buch- und Kunstdruckerei Straubing. Er enthält auf 142 Seiten eine Auswahl von Goetz in den letzten 20 Jahren für das Straubinger Tagblatt verfasster orts- und heimatkundlicher Artikel aus der reichen Vergangenheit und Gegenwart des Dorfes, ausgestattet mit vielen Bildern. Auch die wichtigen Inhalte des Bajuwarengräberfeldes sind darin kommentiert.
Willi Goetz erhielt für seinen umfassenden Vortrag zum Straßkirchner Bajuwarengräberfeld im neuen Ratssaal ein Präsent mit der Bitte im Engagement nicht nachzulassen
Das dritte Adventswochenende steht bei den Straßkirchner Adventsfenstern ganz unter derm Motto „Holz-Groß-Krippen. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 8. Januar 2023, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Zum Samstag des dritten Adventswochenendes, am 10. Dezember 2022, wird die Holzkrippe „Weg nach Betlehem“ bei der Compassio-Betreuten-Wohnen-Anlage, Ahornring 66, eröffnet. Am dritten Adventssonntag, 11. Dezember 2022, wird die „Freistehende Upcyclingkrippe aus wiederverwerteten Reststoffen von Walter Lorenz“ in der Hofeinfahrt der Lindenstraße Nr. 5, bei der Familie Walter Lorenz besucht. Diese fast lebensgroße Krippenszenerie ist für die Bevölkerung leicht sichtbar, gegenüber dem Pfarrheim St. Stephanus dargestellt.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist mit viel Begeisterung und Elan beim Adventsfenster 2022 im Einsatz. Am dritten Adventswochenende sind zwei Großkrippenszenerie im Ahornring und in der Lindenstraße auf der Agenda. Am heutigen Nikolaustag war zeitgenau der Nikolaus bereits beim Holzkünstler Walter Lorenz zu Gast. Der Nikolaus ist lebensgroß aus Holz gestaltet und mit einem Hund als Begleiter versehen freuen sich gerade die Kinder bei der adventlichen Szenerie. Der Hauszugang wird am dritten Adventssonntag wieder komplett neu und ansprechend sein wird.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft möchte die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, weitergeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“ durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde adventliche Stimmung. Am jetzigen zweiten Adventssonntag, 4. Dezember 2022, ist eine heimische Wurzelkrippe in der Gemeindeverwaltung am neuen Ratsfoyerfenster, Kirchplatz 7, anzuschauen.
Krippenbau – mehr als nur zur Weihnachtszeit
Eigentlich ist in der Advents- und Weihnachtszeit die „staade Zeit“ angebrochen. Viele Häuser verwandeln sich gerade im Advent zu wahren Schmuckstücken, ob mit Leuchtgirlanden oder sonstigen überdimensionalen Kunstwerken verziert, nichts ist verpönt, alles ist erlaubt. In manchen Wohnstraßen sind wahre „Lichtwunder“ mit Hirschen, kleinen Knusperhäuschen, aber auch mit alten Hauskrippen. Mit ausgefallenen Gestaltungselementen bringen manche Familie eine außergewöhnliche und frostig schöne Stimmung in die jeweiligen Straßenzüge. Viele Familien versetzen sich aber auch bewusst auf ganz eigene Art in besinnliche und festliche Stimmung. Was beispielsweise im Grödner Tal durch die größte handgeschnitzte Krippe der Welt, Schnitzmärkte und Ausstellungen passiert, gelingt auch im Kleinen im Gäuboden. In Niederbayern ist das Sammeln und Gestalten von Krippen ein altes Brauchtum. Die Krippentradition begann bereits im 17. Jahrhundert und erlebte eine Blüte im Barockzeitalter. Durch das Krippenverbot im Zeitalter der Aufklärung ging manche Krippe leider verloren. Vor allem seit 150 Jahren setzt eine starke Wiederbelebung des Krippenbaus und der Krippengestaltung ein. Sehenswerte Krippen binden die eigene Alltagswelt in filigranster Weise in den Aufbau ein. Bei der Straßkirchner Künstlergemeinschaft sind richtig passionierte Krippenbauer aktiv. Allein die Gestaltung eines einzigen Gebäudes kann oft mehrere Tage und teilweise ganz besondere Materialien -vor allem durch die aufwändige Holzbearbeitung- in Anspruch nehmen. Die besondere Note des Krippenbauens ist die künstlerische und malerische Gestaltung der Hintergrundwände und der Fassaden.
Nicht nur Eintagsprodukte
Denn Krippenbauen ist mehr als nur eine Beschäftigung für Dekorationszwecke in der Weihnachtszeit. Heutzutage steht eigenes Gestalten in starker Konkurrenz zu billigen Eintagsprodukten aus Fernost und verdrängt. Durch die vermehrte Kommerzialisierung und die Nähe der vielen Termine mit modernen Szenerien wie dem Halloweengespenst mit Kürbis und dem Heiligen Nikolaus als Weihnachtsmann mit knallroter Stupsnase tritt die traditionelle eigene Volkskunst gelegentlich ins Hintertreffen. Das Konzeptionieren, der Bau und das Aufstellen der Krippen haben trotzdem in manchen Familien lange Tradition, die weiter gepflegt wird. War die Krippenbautradition über viele Generationen bei manchen Familien heimisch, so ist sie heutzutage also keineswegs ausgestorben. Nicht nur im kalten Winter ist die Beschäftigung mit filigranen Arbeiten im Haus angesetzt. So war der Winter in der Vergangenheit oft die Zeit bei der gerade Familien aus ärmeren Gegenden Werkzeug, Spielzeug und Figuren für Märkte herstellten, so ist bei manchen heute das ganze Jahr Krippenbau angesagt. Mit großer Kunstfertigkeit werden aus den unterschiedlichsten Materialen, ob Wurzelwerk, altes Mobiliar oder Gebrauchsgut, Krippen gebaut. Es entsteht mit hoher Kunstfertigkeit und viel Zeit oft ein einzigartiges Meisterwerk. Die ausgestellte schlichte Wurzelkrippe zeigt, was man im Alltag in der heimischen Wohnung ohne jahrelange künstlerische Kleinarbeit, dann in der Adventszeit schrittweise mit Figuren ergänzen kann. Wie bei der ausgestellten Krippe ist hier das wesentliche, dass man sich beim Anblick an der Szenerie erfreut.
Franziskus erfand das erste Krippenspiel
Das erste Krippenspiel fand im umbrischen Greccio statt, als der Hl. Franz von Assisi 1223 die Heilige Nacht mit den einfachen Menschen des Tales feierte. Das franziskanische Krippenspiel in der Feier der Heiligen Nacht hat eine kirchliche Herausforderung: sie macht Gottes Zuwendung fern der traditionellen Liturgie in der Lebenswelt der Menschen spürbar. Ob als Gebetsandenken im alltäglichen Gebrauch oder als Ganzjahreskrippe in der ständigen Veränderung. Abbildungen und Weihnachtskrippen sind vielfach vorhanden und unterliegen dem Zeitgeschmack vor allem der permanenten Weiterentwicklung.
Wurzelkrippen
Jedermann weiß, was es bedeutet, wenn man bei ausgedehnten Wanderungen mit einem Rucksack voller Wurzeln nach Hause kommt um schöne Kunstwerke zu gestalten. Die heimische Garage wird wieder zur Werkstatt. Die Wurzeln werden im Sommer getrocknet, gereinigt, und im Herbst beginnt der „Rohbau“ der Krippe. Erst knapp vor dem Advent kommen das Moos und der für die Krippen typische Zaun und die passende Tierwelt dazu. Wurzelkrippen haben ein besonderes Flair. Es sind einfache Höhlen, liebevoll ausgelegt mit Moospolstern, und der einfache Zaun und kleine Holztierchen vermitteln das Gefühl von Heimatnähe. Die Geburt Jesu, nicht fern, sondern in deiner Nachbarschaft, so das Motto. Eine schöne Symbolik und mehr als nur ein Grund, um innezuhalten. Die hellen, farbigen Lichtlein vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten der Wurzelkrippe zum Verweilen einlädt. Bis zum 8. Januar 2023 ist die Weihnachtsszenerie täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich.
Heimische Familienkrippen sind ein Beispiel für gelebtes Brauchtum, hier im Straßkirchner Ratsfoyerfenster steht nun eine schlichte Wurzelkrippe, die mit viel Liebe gestaltet ist.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft möchte 2022 die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, weitergeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde adventliche Stimmung gerade für die Familien mit kleinen Kindern. Am Samstag des zweiten Adventswochenendes, den 3. Dezember 2022, ist eine „Advent-Kalender-Landschaft“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses und im Vorgarten des Anwesens Ahornring Nr. 24, bei der Familie Renate Hofmann zu betrachten.
Festliche Weihnachtszeit – Krippen-Landschaften hier
Schön gestaltete Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen werden beim Straßkirchner Adventsfenster traditionell ausgestellt. Mal mit und mal ohne Engel, in fast lebensgroßer Figurengruppe, oder sehr klein nur auf einem Kunstbildrahmen, alles ist individuell und mit viel Akribie gestaltet. Eine Weihnachtskrippe veranschaulicht die Weihnachtsgeschichte auf eine besondere Weise, deshalb zählt das Basteln und kreative Gestalten der Weihnachtskrippe in vielen Familien zu den traditionellen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Den Blick fürs Detail hat die langjährig ehrenamtlich aktive ehemalige Seniorenbeauftragte schon lange. Seit mehr als 20 Jahren bildet sie jedes Jahr in der Adventszeit weihnachtliche Szenen in mühevollster Kleinstarbeit detailgetreu ab. Begonnen hat sie 1992 mit dem Bau einer kleinen Budenstadt. Für dieses Jahr wurde eine Advent-Kalender-Landschaft im Außenbereich in Angriff genommen.
Advent-Kalender-Landschaft – mehr als ein Hingucker
Wunderbar gelungen ist es den eigene Hauszugang und den Vorgarten zu dekorieren mit den Holzfiguren und symbolisch mit viel Tiefgang eine breite zur Interpretation zu ermöglich. Gerade kindlich einprägsame Skulpturen aus Holz und eine Lichterkombination sind als Bausteine hervorragend auch für Weihnachten geeignet und fügen sich wunderschön in die Gartenszenerie ein. Der Kreativität sind, wie man an der wunderschönen Adventkalender-Landschaft der Familie Hofmann erkennen kann, keine Grenzen gesetzt. Die nun dominierenden markanten Figuren und Skulpturen, aber auch die ungewöhnliche Kombination der Figuren, vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten zum Verweilen einlädt. Insbesondere die schön bemalten Nussknacker und die Tierwelt bringen einen markanten Farbtupfer in den Garten des Wohnhauses. Bis zum 8. Januar 2023 ist die Weihnachtsszenerie täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich.
Fotografie eines Teilbereichs der Weihnachtsszenerie der Familie Hofmann in Straßkirchen – eine eher ungewöhnliche Krippen-Landschaft im Freien;
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2022 wieder in der traditionell üblichen Form von der Künstlergemeinschaft durchgeführt.
Am Samstag des ersten Adventswochenendes, den 26. November 2022, war die Eröffnung des Adventsfensters erstmals im Ortsteil Schambach mit einer „Niederbayerischen Stäbchenkrippe“ bei Brigitte Tarras. Die musikalische Umrahmung wurde durch den Schambacher Frauensingkreis gestaltet. Die Sängerinnen hatten passende weihnachtliche Lieder ausgewählt und erfreuten mit heimischen „Weisen“ die Teilnehmer. Die Sängerinnen Gabriele Jurgasch, Marianne Bäuml, Brigitte Tarras, Ingeborg Schenk, Sieglinde Hofeneder, Christa Ebenbeck, Gerlinde Penzkofer intonierten stimmungsvoll gemeinsam die sorgsam ausgewählten Stücke.
Gerade das gemeinsame Singen mit den Teilnehmern war ein Schwerpunkt der Eröffnung. Jung und Alt erfreuten sich an den bekannten Melodien. Vor allem die Älteren waren textsicher, weit über die erste Strophe hinaus. Jedoch galt es der Künstlergemeinschaft vor allem die Stimmung einzufangen. Die Sängerinnen unter Leitung von Ingeborg Schenk hatten extra unter Gitarrenbegleitung heimatliche „Ohrwürmer“ einstudiert, die nicht nur an die lange vergangene eigene Kindheit erinnern, sondern zeitlos den Advent seit Generationen begleiten.
Brigitte Tarras hat mit ihrer niederbayerischen Stäbchenkrippe bereits bei der jüngsten Weihnachtskrippenausstellung im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus ihre Begeisterung für die Kunst gezeigt. Bischof Rudolf Voderholzer war zu Gast und hatte die ausstellenden Teilnehmer mit ihren ausgestellten Weihnachtskrippen jeweils einzeln besichtigt. Beim Eröffnungsabend des diesjährigen Adventsfensters war die Krippenszenerie am Hauszugang stilvoll eingebettet in dem Treppenaufgang eingebunden. Die Stäbchenkrippe von Brigitte Tarras ist über viele Jahre entstanden und ist gleichsam das Ergebnis eines jahrelangen Verbesserungsverfahrens. Zum Selberbauen und Basteln ist die selbstgebastelte Weihnachtskrippe eine tolle Beschäftigung zur Weihnachtszeit und erfordert künstlerische Kreativität und Ideenreichtum. Auch nach dem Aufbau, kann die Krippe aus Holz als einfacher Holzstall zum Spielen für die restliche Jahreszeit verwendet werden. Die eigene große Familie der Schambacher Künstlerin Brigitte Tarras ist mit der heimischen Stäbchenkrippe über die Jahre gewachsen und konnte nun erstmals die Öffentlichkeit bei dem Eröffnungsabend des diesjährigen Adventsfensters erfreuen.
Über viele Jahre entstand aus Holzstäbchen eine Krippe mit Landschaft, die sich auch die kommenden Jahre sicherlich erweitern lässt.Bei der Eröffnung des Straßkirchner Adventsfensters erfreute der Schambacher Singkreis die Teilnehmer: von links: Maria Thurner, Gabriele Jurgasch, Marianne Bäuml, Brigitte Tarras, Ingeborg Schenk, Gerlinde Penzkofer
Zur Verbesserung der Niederschlagswasserableitung im Bereich Paitzkofen wurde das bestehende und funktionslose Regenklärbecken zurückgebaut und aufgelöst. Stattdessen wurde ein naturnaher Graben mit Flachuferbereichen erstellt, der unteranderem auch als Retentionsraum bei stärkeren Regenereignissen dienen soll. Diese Maßnahmen entlasten sodann den Dorfbach und stellen eine Aufwertung des Landschaftsbildes dar.
Des Weiteren wurde im Zuge dieser Maßnahme ein Teilstück des Regenwasserkanals bis zum Ortseingang auf einer neuen Trasse erneuert.
Die Arbeiten wurden von der Fa. Gegenfurtner Tiefbau GmbH aus Straßkirchen ausgeführt. Die Planungen sowie die örtliche Bauüberwachungen erfolgten durch das Büro mks Architekten und Ingenieure GmbH aus Ascha.
Im Zuge des gemeindlichen Bauprogrammes sind die Bauarbeiten der Firma Gegenfurtner zum Gehwegverbindungsstück am Plattenweg abgeschlossen worden. Als Lückenschluss zwischen der Irlbacher Straße und der Bavariastraße wurde auf einer Länge von 110m ein 1,50m breiter Gehweg erstellt. Somit konnte hier eine durchgehende Verbindung, entlang des Plattenwegs, bis zum Straßkirchner Bahnhof hergestellt werden. Die Bauzeit betrug hierzu fünf Wochen.
Die Übergänge zu privaten Grundstücksflächen wurden neugestaltet. Des Weiteren wurde Grunderwerb getätigt, um die geplanten Maßnahmen umsetzen zu können.
Die Arbeiten wurden von der Fa. Gegenfurtner Tiefbau GmbH aus Straßkirchen ausgeführt. Die Planungen sowie die örtliche Bauüberwachungen erfolgten durch das Büro „mks Architekten und Ingenieure GmbH“ aus Ascha. Alleine die Baukosten betrugen rund 65.000 €. Bauingenieur Rainer Bachmeier vom Büro „mks Architekten und Ingenieure“ und Firmenchef Alfred Gegenfurtner von der ausführenden Baufirma „Gegenfurtner Tiefbau“ standen bei der Bauabnahme für detaillierte Auskünfte zur Verfügung. Dieser Lückenschluss war von vielen Bürgern schon seit langer Zeit gewünscht worden. Bürgermeister Christian Hirtreiter hob die gute Zusammenarbeit mit den beauftragten Firmen heraus und dankte den beteiligten und betroffenen Personen für das Verständnis während der Bauzeit.
Bei der Bauabnahme am Gehweglückenschluss Bavariastraße und Irlbacher Straße: von links: Rainer Bachmeier, Alfred Gegenfurtner, Katrin Kiefl (Bauamt) und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Die Jugendfeuerwehr der Straßkirchner Stützpunktfeuerwehr war auch am ersten Adventswochenende stark aktiv. Der Wissenstest wird auf Orts- oder Gemeindeebene abgelegt. Daran teilnehmen können Jugendfeuerwehrler von 12 bis 18 Jahren. In einem Theorie- und gegebenenfalls einem praktischem Teil werden jährlich wechselnde Themenbereiche behandelt. Der Wissenstest wird beim ersten Mal in der Stufe Bronze abgelegt und steigert sich jährlich über Silber und Gold bis zur Stufe 4. Hier erhalten die Teilnehmer eine Urkunde. Die Landkreisführungskräfte mit Kreisbrandinspektor Markus Huber und Kreisbrandmeister Thomas Abendhöfer hatten alle Hände voll zu tun. Alle freuten sich über die erfolgreiche Absolvierung des Tests der im Straßkirchner Feuerwehrgerätehaus durchgeführt wurde.
Nach dem von Pfarrvikar Loxly Sebastian Paravakall zelebrierten Gottesdienst in der Straßkirchner Pfarrkirche St. Stephanus fand im Gasthaus Brunner die ordentliche Jahreshauptversammlung des VdK Straßkirchen mit Ehrungen und anschließender Weihnachtsfeier statt. Ortsvorsitzender Johannes Stegemann ging bei seinem Rechenschaftsbericht auf die Mitgliedersteigerung von 270 auf fast 335 Mitglieder innerhalb der zwei „Corona-Jahren“ ein, was sehr erfreulich sei. Bei seinem Ausblick auf das kommende Jahr warb er für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Führungsriege des Ortsverbandes, da im kommenden Jahr die turnusmäßigen Neuwahlen anstehen.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über die hervorragende Beteiligung von 85 Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung, was keine Selbstverständlichkeit bei Versammlungen darstelle. Er ging auf die positive gemeindliche Entwicklung und die anstehenden Herausforderungen ein. Der Sozialverband VdK -Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner – sei mit bundesweit über zwei Millionen Mitgliedern die größte Selbsthilfe-Organisation für sozialbenachteiligte Menschen in Deutschland und die Arbeit des Verbandes sei enorm wichtig, betonte der Bürgermeister. Auch in Straßkirchen gehöre der mitgliederstarke Verein zu den größten Vereinigungen in der Gemeinde und die ehrenamtliche Arbeit sei von hohem Wert, so Hirtreiter.
Die stellvertretende Kreisvorsitzende des VDK Kreisverbandes Straubing-Bogen, Resi Bittner aus Mallersdorf, konnte auf die guten Zahlen des VdK Kreisverbandes sowie die erfolgreiche Arbeit, die sich Ehren- und Hauptamt im Kreisverband teilen, eingehen. Resi Bittner stellte heraus, dass es seit dem ersten Nachkriegsjahr 1946 die Aktion „Helft Wunden heilen“ gibt. Ziel der Gründer war es, Kriegsgeschädigten, Witwen, Waisen und Vertriebenen, deren Hab und Gut in Schutt und Asche lag, die nichts mehr hatten, Hilfe zukommen zu lassen und sie gegenüber der Verwaltung zu vertreten.
Der Sozialverband VdK Bayern sorgt auch heute mithilfe der Sammlung „Helft Wunden heilen“ dafür, dass Bedürftigen gezielt geholfen wird. Deshalb werden Tausende von VdK-Ehrenamtlichen wieder von Tür zu Tür gehen und um eine Spende bitten. Der VdK finanziert aus Spendenmitteln zum Beispiel kostenlose Erholungsaufenthalte für alte und kranke Mitbürger sowie für bedürftige Familien, so Bittner. Außerdem werden Einzelfallhilfen für Menschen gewährt, die durch einen Schicksalsschlag in Not geraten sind. Darüber hinaus unterstützt der VdK Bayern die Schaffung von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderung und Projekte zur Förderung der Inklusion, des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung. Resi Bittner stellte die Mitgliederentwicklung auch im Kreisverband Straubing-Bogen vor.
Ehrungen sind wichtig
Langjähriges ehrenamtliches Engagement und besonders langjährige Mitgliedschaft seien eine tragende Säule des VdK, so die Laudatoren Resi Bittner und Johannes Stegemann. Daher war der Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ von besonderer Wichtigkeit. Resi Bittner und Johannes Stegemann konnten mit einer Dankurkunde und jeweils VdK-Ehrennadeln verschiedene Mitglieder und Führungskräfte im Rahmen der Versammlung ehren. Für langjähriges Engagement in der Führungsriege wurden Karl Wagner und Hans-Joachim Hatzmannsberger geehrt. Ehrenvorsitzender Franz Zirngibl (30 Jahre), Karl Wanninger (20 Jahre), Herta Karl (30 Jahre) und Edeltraud Halupczok (20 Jahre) konnten bei der Veranstaltung für ihre langjährige Mitgliedschaft persönlich geehrt werden. Den nicht-anwesenden Mitgliedsjubilaren wird die Auszeichnung im Nachgang zur Versammlung zugeleitet.
Abschließend klang der Nachmittag bei angenehmen Gesprächen und in besinnlicher Runde bei Glühwein und Torte aus. Lydia Wagner las eine adventliche Geschichte zur Umrahmung der Weihnachtsfeier vor.
Ehrungen beim VdK Straßkirchen durchgeführt von rechts stehend: Pfarrvikar Loxly Sebastian Paravakall, Hans-Joachim Hatzmannsberger, Karl Wagner, Ehrenvorsitzender Franz Zirngibl, Ortsvorsitzender Johannes Stegemann, Bürgermeister Christian Hirtreiter Sitzend von rechts: Resi Bittner (Mallersdorf, stellv. VdK-Kreisvorsitzende), Herta Karl, Edeltraud Halupczok
In der Gemeinde Straßkirchen werden mittlerweile drei Adventsmärkte, welche die örtliche Advents- und Weihnachtszeit enorm bereichern, alljährlich veranstaltet. Neben dem Adventsmarkt im Straßkirchner Ortszentrum unter Federführung der Straßkirchner Pfadfinder ist die traditionelle Paitzkofner Dorfweihnacht am Sonntag vor Weihnachten einer der Höhepunkte des Jahreslaufes. Auch im Ortsteil Schambach können die Familien und gerade die Seniorinnen und Senioren die Faszination der Advents- und Weihnachtszeit hautnah spüren. Der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit Schambach Kids e.V. veranstaltete nun mittlerweile traditionell seit einigen Jahren den Pfarrstadl-Adventsmarkt in Schambach. An mehreren Wochenenden basteln die Kinder und Eltern in fleißiger Handarbeit Christbaumschmuck, Adventskränze, Weihnachtsengel und noch vieles mehr.
Mit Hilfe von Spenden aus der Dorfbevölkerung wird das Angebot alljährlich erweitert. In einer herrlich weihnachtlichen Atmosphäre in dem speziellen Ambiente des Pfarrstadels werden allerlei Adventsmarktwaren ausgestellt. Zudem ist auch für die „jüngsten“ einiges geboten. So werden in dem weihnachtlich wundervoll hergerichteten Pfarrstadl die Erzeugnisse des Schnitzens, Bastelns und Gestaltens gezeigt, was Groß und Klein anlockt. Neben den selbst erstellten Bastelsachen erfreuen gerade die eigenproduzierten Spielsachen und „Weihnachtsaccessoirs“ die heimischen Bürgerinnen und Bürger.
Erstmals hat sich eine zehnköpfige Kindergruppe des Vereins unter Leitung von Sabine Bugl zu einem Kinderchor formiert. Unter Xylophon-Klängen und mit Adventsliedern wurde die Segnung der Kerzen und Adventskränze bei der Eröffnung des Adventsmarktes am 26. November 2022 stimmungsvoll umrahmt.
von rechts: Karin Bechteler, Ministrant Jonas Wilke, Silvia Schedlbauer mit dem zu weihenden Adventskranz, Sabine Bugl (Leiterin des Schambach-Kids-Chores), Ruhestandspfarrer Willibald Hirsch bei der Segnung, links der Vorsitzende des „Schambach Kids Fördervereins“, Thomas Höcherl, im Hintergrund die Mitglieder des Schambach-Kids-ChoresDas traditionelle Märchenzelt des „Schambach Kids Fördervereins“ beim Adventmarkt ist nach der Eröffnung bis auf das letzte Kissen mit interessierten Kindern gefüllt. Die besondere Atmosphäre beim Vorlesen von weihnachtlichen Geschichten und Märchen ist als Begleitprogramm des Schambacher Adventsmarktes immer ein besonderer Renner.
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2022 wieder in der traditionell üblichen Form von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft durchgeführt. Seit dem ersten Adventssonntag (Sonntag, 27. November 2022) ist die Künstlerkrippe „Freistehende Krippe „Maria, Josef und Kind in Weiß mit Tiererweiterung“, eine halbmetergroße Gips-Krippe in der Hofeinfahrt der Irlbacherstraße Hausnummer 9, von der heimischen Künstlerin Maria Thurner gefertigt, zu betrachten. Die Bevölkerung fand sich bei trockenem aber eisigem Wetter an dem Adventsabend direkt bei dem weitläufigen Krippenareal an der Irlbacherstraße ein.
Maria Thurner ist bei vielen überregionalen Kunstausstellungen präsent und vielseitig engagiert und interessiert. Die Leidenschaft für die Kunst ist eines der Themen, welches ihr Leben stark prägt.
Die junggebliebene Künstlerin sagt selbst von sich: „ Die größte Strafe ist für mich das Stillhalten“ und insbesondere die Gestaltung von „Ungewöhnlichem“ liegt ihr in ihrem künstlerischen Schaffen am Herzen. Seit fast 40 Jahren ist die Künstlerin u.a. Mitglied der Isargilde. Sie ist eine der aktivsten Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft und bringt sich seit der Gründung vielseitig ein. Das Reifen in der Pflanzenwelt, aber auch die vielfältigen Wechsel der Jahreszeiten und die Farbenspiele der Natur, das sind Themen, welche Maria Thurner ganz gezielt in ihre Werke einbindet. Die Stimmung im eigenen Naturgarten der Künstlerin macht sich augenblicklich auch zusammenkomponiert bei der Künstlerkrippe breit und fasziniert mit dem Farbenrepertoir. Viele besondere Farbnuancen erinnern an die Weihnachtskrippe, wie man sich diese gerade in der frühen Kindheit vorstellt. Das markante grüne Farbenspiel des Astwerks an der Krippe und das dunkelblaue „Himmelszelt“, dargestellt durch die intensivfarbigen Flaschen, zeigen dies einleuchtend.
Maria Thurner hat Styropor, Porenbetonsteine, Holz und Metalldraht mit Gips umformt und so Figurengruppen gestaltet, welche abstrakt, aber leicht erkennbar eine Szene aus der Weihnachtsgeschichte, gleichsam als Augenblickaufnahme, festhalten.
Die blauen Glasflaschen symbolisieren den dunklen Nachthimmel der gekonnt in dem Naturgarten nachgeformt ist. Dieser Nachthimmel wurde 2022 mit Sternen erweitert. Die Behausung von Maria und Josef, zunächst natürlich ohne „Christkind in der Krippe“, ist u.a. aus heimischem Astwerk des bekannten Quittenbaumes vorm Hauseingang der Künstlerin gestaltet. Denn aufgrund von zu schweren Früchten musste das starke Astwerk dieses Baumes dieses Jahr größtenteils stark zugeschnitten werden. Die Reste dieses großen Quittenbaumes im Garten der Künstlerin kommen nun in der zeltartigen Hütte der Krippenszenerie zum Vorschein. Gerade wenn das Obstgrün beim dem wuchtigen Laubbaum zurückging und die Quittenfrüchte knallgelb wurden, hatte Maria Thurner hier ihre Besucher im heimischen Atelier gerne mit dem reifen Obst beschenkt. Der Quittenbaum wurde allerdings jüngst gekappt und die Restbestände des wuchtigen Baumes finden sich in unterschiedlichsten Kunstwerken und der Künstlerkrippe von Maria Thurner wieder.
Die nun dominierenden braunen und grünen Töne der Sträucher, aber auch die blütenweißen Gipsfiguren, vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten zum Verweilen einlädt. Das gerade noch für den ersten Adventssonntag fertig gewordene Dromedar ist ein besonderer Hingucker. Maria Thurner betonte, dass sie ein extra schweres „Wüstentier“ mit dem Dromedar geschaffen hat, welches gleichsam über den anderen Türen im Krippenumfeld herausragt. Mit blütenweißen Farbton bindet sich das „Wüstenschiff“ direkt in die Szenerie der Weihnachtskrippe ein. Maria Thurner hat bei vielen Fernreisen zu Studienzwecken auch die Tierwelt im Ausland betrachtet, im Notizenblock vorskizziert und nun in eine Kunstwerk umgewandelt. Das Dromedar (rechts im Bild) ist zwar für die Europäer ungewöhnlich jedoch überzeugt die Figur den Betrachter gerade durch die klaren Konturen. Die musikalische Umrahmung des Adventsfensters wurde durch Bettina Thurner übernommen. Die junge Gymnasiastin Julia Thurner las in die schöne adventliche Szenerie eingebettet schöne adventliche Gedichte vor. Insbesondere die teilnehmenden Kinder waren von dem schönen Eindruck, den ausgewählten Liedern und heimatlichen Texten begeistert.
Die Weihnachtsszenerie der Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner ist besonders mit Beleuchtung und bei Dunkelheit mehr als ein Hingucker.
Durch eine zweitägige Vollsperrung der ST 2325 und die angegliederten Bankett-Verstärkungsarbeiten ist die Verkehrssicherheit der ST 2325 Straßkirchen Richtung Altenbuch massiv erhöht worden. Da gerade der steigende Schwerlastverkehr die Bankette entlang dieses Staatsstraßenabschnitts stark in Mitleidenschaft gezogen hat, wurden nun die Bankette verstärkt und in Zementbauweise befestigt.
Da die herkömmlichen Verbesserungsmaßnahmen zur Bankettwiederherstellung in den vergangenen Jahren aufgrund des starken Schwerlastverkehrs nicht ausreichend waren, ist nun eine Bankettverfestigung umgesetzt worden. Dabei wurden die bestehende Bankette mit Bindemitteln und Zement verfestigt. Damit eine Bankettverfestigung gelingt, musste für einen zweitägigen Zeitraum die Direktverbindung Straßkirchen nach Altenbuch gesperrt werden. Dies verursachte massiven „Schleichweg-Verkehr“ teilweise über Feldwege.
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2022 wieder in der traditionell üblichen Form von der Künstlergemeinschaft durchgeführt. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 8. Januar 2023, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Am Samstag des ersten Adventswochenendes, den 26. November 2022, ist die Eröffnung des Adventsfensters im Ortsteil Schambach mit einer „Niederbayerischen Stäbchenkrippe“ bei Brigitte Tarras, Golfweg 1 in Schambach. Die musikalische Umrahmung wird durch den Schambacher Frauensingkreis gestaltet. Die Abfahrt ist in Fahrgemeinschaften bereits um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion.
Brigitte Tarras hat mit ihrer niederbayerischen Stäbchenkrippe bereits bei der jüngsten Weihnachtskrippenausstellung im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus ihre Begeisterung für die Kunst gezeigt. Bischof Rudolf Voderholzer war zu Gast und hatte die ausstellenden Teilnehmer mit ihren ausgestellten Weihnachtskrippen jeweils einzeln besichtigt. Die Stäbchenkrippe von Brigitte Tarras ist über viele Jahre entstanden und ist gleichsam das Ergebnis eines jahrelangen Verbesserungsverfahrens. Zum Selberbauen und Basteln ist die selbstgebastelte Weihnachtskrippe eine tolle Beschäftigung zur Weihnachtszeit. Auch nach dem Aufbau, kann die Krippe aus Holz als einfacher Holzstall zum Spielen für die restliche Jahreszeit verwendet werden. Die eigene große Familie der Schambacher Künstlerin Brigitte Tarras ist mit der heimischen Stäbchenkrippe über die Jahre gewachsen und kann nun erstmals die Öffentlichkeit bei dem Eröffnungsabend des diesjährigen Adventsfensters erfreuen.
Die Straßkirchner Pfadfinder organisierten nach der Corona-Pause am 19.11.22 wieder einen Adventmarkt auf dem Straßkirchner Kirchplatz. 11 Stände waren präsent und hatten unter Regenwetter am Morgen dieses November-Samstags aufgebaut. Am Nachmittag war der Regen verflogen. Die Stimmung bei kaltem Novemberwetter aber heißem Glühwein und Räuberpfanne war traditionell gut.
Vorstellung des Buches „Das frühbairische Gräberfeld Straßkirchen“ im Gäubodenmuseum
Von 1988 bis 1993 wurden im Garten der Familie Goetz Ausgrabungen getätigt und ein frühbairisches Gräberfeld ausgegraben. Dr. Hans Geissler erstellte einen umfassenden Katalog darüber, Band 33 mit dem Titel: „Das frühbairische Gräberfeld Straßkirchen“. Nun wurde das Werk am 17.11.22 vorgestellt, das eher ein archäologischer Katalog als ein Buch sei, wie der Autor sagte. Das Gräberfeld mit rund 400 Gräbern sei dem 6. und 7. Jahrhundert zuzuordnen. Professor Dr. Günther Moosbauer, Leiter des Gäubodenmuseums, hieß neben Bürgermeister Hirtreiter viele Ehrengäste bei dem Abend willkommen, die zum Ausgrabungs- und Buchprojekt beigetragen hätten. Die Grabungen bei Familie Goetz, an denen Grabungstechniker Otto Karl maßgeblich beteiligt war, hatten den Vorteil, dass kein Zeitdruck herrschte. Normalerweise stehen immer schon Bagger bereit. In diesem Fall hatte man Zeit und man nahm keine Maschinen zu Hilfe. Der Humus wurde ebenfalls mit der Hand abgetragen, sodass man „Dinge fand, die sonst verloren gewesen wären“. Das vorliegende Buch sei kein Lesebuch, sondern eher Bilderbuch, das die Befunde und Funde von Straßkirchen beinhaltet. Das 451 Seiten dicke Werk ist farbig und das Vorgehen, dass nicht nur Skizzen, sondern auch Grabungsfotos abgebildet sind, sei relativ neu, so Geissler. Das Grabungsareal liegt zwischen der B8 und der Bahnlinie, mitten im Ortskern, in der Nähe der Kirche. Und genau auf dieser Achse war auch die Römerstraße, wie der Archäologe wusste. Das entdeckte Gräberfeld weist darauf hin, dass früher hier die Leute auch gewohnt hätten. Es wurden 402 Gräber gefunden, die nahezu ausnahmslos beraubt wurden. Der Grabraub passierte etwa 20 bis 40 Jahre nach der Bestattung, wie Dr. Geissler vermutet. Die hohe Anzahl der Gräber lässt auf eine eher große Siedlung schließen. Zwei Gräber lagen etwas abseits, die reichhaltig ausgestattet und nicht beraubt wurden. Im Grab eines eher jüngeren Mannes wurden Schild, Wurfbeil und Gürtelgarnituren gefunden. In unmittelbarer Nähe wurde das Grab einer Frau gefunden – Dr. Geissler vermutet, dass beide verwandt, aber nicht verheiratet waren. Das Buch ist ein „Gewinn für die Heimat“. Dr. Geissler schlussfolgerte, dass die Ansiedlung in Straßkirchen eine bis zwei Generationen später als in Straubing zeitlich verortet werden kann. Außerdem liege der Schluss nahe, dass zwei Familien an der Gründung beteiligt waren, aber sich lediglich eine Familie weiterentwickelte. Ab Mitte des 7. Jahrhunderts wurden die Toten auf einem Friedhof begraben. Dies lasse den Schluss zu, dass ab diesem Zeitpunkt hier Christen lebten. Aber wie sagte Geissler: „In der Archäologie ist nichts gewiss!“ Mit einem Dank an Familie Goetz, „ihr wart angenehme Gastgeber“, schloss er seine Ausführungen.
Ein großer Dank gehe an Dr. Hans Geissler, der sich über Jahrzehnte mit den Ausgrabungen beschäftigte. Denn das vorliegende Werk sei ein großer Gewinn für die Heimat, wurde dem Archäologen gedankt, verbunden mit der Hoffnung, dass es weitergehe.
Dr. Geissler bei den Ausführungen im Gäubodenmuseum zum Bajuwarenfriedhof in Straßkirchen
Die gemeindliche Köchin Stephanie Winter freute sich am 15.11.22 über die neue Ausstattung im Kindergarten St. Elisabeth. Besonders der neue Dampfgarer mit einem Volumen von 160 Essen hilft bei der Versorgung der Kinder. Der in Landsberg a. L. beim Weltmarkt- und Technologieführer auf dem Gebiet der Zubereitung von warmen Speisen in professionellen Küchen, Fa. Rational, produzierte Dampfgarer erfüllt höchste Ansprüche. Im dem modernen Küchengerät garen unterschiedlichste Speisen mit Hilfe von Wasserdampf gleichzeitig. Der Wasserdampf wird in dem Küchengerät durch einen Boiler erzeugt, erhitzt und dann durch ein oder mehrere Lüfterräder in den Garraum geblasen. Der Kombidämpfer gehört zu den multifunktionellen Hilfsmittel der modernen Gastronomieküche, welche auch zunehmend in Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden. Sowohl schnelles und schonendes garen von Gemüse und Kartoffeln, braten und schmoren von Fleisch und Fisch als auch backen von allerlei Gebäck- und Süßspezialitäten sind mit diesem Küchengerät möglich. Auch die Kindergartenleiterin Stephanie Ringlstetter freute sich über die neue Küche mit neuem Bodenbelag.
In Straßkirchen wurde am Montagfrüh der zweiten Novemberwoche am Kirchplatz der Christbaum aufgestellt. Da am 19. November bereits der Adventsmarkt der Straßkirchner Vereine unter Organisation der Straßkirchner Pfadfinder am Kirchplatz stattfindet, wird das Ortszentrum entsprechend verschönert.
Unter den kritischen Blicken der Zuschauer hob der Kranführer Dennis Multerer den Baum Schritt für Schritt in die Höhe. Bevor der Christbaum in seine endgültige Position gerückt werden konnte, musste der Stamm zurecht gesägt werden. Der benötigte Bagger wurde von der ortsansässigen Firma, Baggerbetrieb Schoierer, kostenlos zu Verfügung gestellt. Der Spender des Christbaums, Thomas Leidl (2. Von links), war erfreut, dass der schöne Tannenbaum aus seinem Garten am Kirchplatz richtig zu Geltung kommt.
Auch 2022 wird die erst jüngst beschaffte Beleuchtung in der Straßkirchner Mitte wieder in Betrieb genommen. Die adventliche Stimmung ist gerade für die heimischen Familien sehr wichtig, hob Bürgermeister Christian Hirtreiter hervor und dankte dem Bauhof für sein Engagement.
In Paitzkofen war der Christbaum bereits am Samstag vor dem Volkstrauertag im Paitzkofner Dorfplatz vom Bauhof aufgestellt worden. Die Beleuchtung für den Schambacher Christbaum wurde im Jahr 2022 auf LED-Beleuchtung umgestellt.
Die gemeindlichen Kindertageseinrichtungen führten wieder, diesmal mit einem richtig berittenen Hl. Martin, die Umzüge am 11.11. durch.
Coronabedingt mussten die vor allem bei Kindern so beliebten Sankt-Martins-Umzüge teils nur in sehr kleinem, familieninternen Rahmen in den beidenen vergangenen Jahren stattfinden. Nicht nur die Martinsgänse auch das Zusammenkommen war daher 2022 eine besondere Freude der sich beteiligenden Familien.
Der Sankt-Martins-Tag geht zurück auf den heiligen Bischof Martin von Tours, der im Jahr 397 am 11. November beerdigt wurde. Der Legende nach ritt Martin an einem eisigen Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei und teilte seinen warmen Mantel mit ihm. Die Legende stellt also den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Fokus, der insbesondere in der Pandemie auf eine harte Probe gestellt wurde. Vor allem die Familien und die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung hatten nach dem Martinsspiel alle Hände voll zu tun: nicht nur der Glühwein auch die Martinsgänse fanden ihre berechtigten Abnehmer.
Die Jugendraute ist eine Auszeichnung des Kreisjugendrings Straubing-Bogen und wird laut Satzung an Personen verliehen, die sich ehrenamtlich um die außerschulische Jugendarbeit im Landkreis Straubing-Bogen auf örtlicher und/oder überörtlicher Ebene verdient gemacht haben. Voraussetzung dafür ist eine mehrjährige aktive Tätigkeit in verantwortlicher Position. Am 11. November 2022 erhielt der Vorsitzende des Straßkirchner Pfadfindervereins (2. von rechts) aus der Hand von Jugendringvorsitzendem Robert Dollmann die begehrte Auszeichnung. In einem festlichem Rahmen im Kulturforum des Klosters Oberalteich wurde im Rahmen der Jugendpreisverleihung bei der jährlich stattfindenden zentralen Festveranstaltung des Jugendrings die Auszeichnung vorgenommen. Die stellvertretende Jugendringvorsitzende Karolin Zellmeier (3. von rechts) hatte in ihrer Festrede als Thema die wichtige Bedeutung ehrenamtlichen Engagements beleuchtet. Tobias Baumann ist auch als stellv. Jugendbeauftragter, Gemeinderat und im Pfarrgemeinderat sehr aktiv. Mit der Jugendraute, einer Skulptur aus Glas, wird auch eine Urkunde ausgehändigt. Die Verleihung wird vom KJR-Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter in einem offiziellem Rahmen unter Darstellung des langjährigen Wirkens in Jugendarbeit durchgeführt. Die Rainer Bläserfreunde umrahmten den Festakt mit über 100 geladenen Ehrengästen fulminant.
Am 11. November 2022 erhielt der Vorsitzende des Straßkirchner Pfadfindervereins (2. von rechts) aus der Hand von Jugendringvorsitzendem Robert Dollmann die begehrte Auszeichnung.Die Rainer Bläserfreunde umrahmten den Festakt mit über 100 geladenen Ehrengästen fulminant.
Abstimmung im Arbeitskreis – Brunnengestaltung festgelegt
Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte den Arbeitskreis Dorferneuerung am 3.11.22 wieder im Florianistüberl in Paitzkofen begrüßen. Es galt, die Planung für den Dorfplatz nochmals abzustimmen und neue Ideen für die Brunnengestaltung aufzugreifen, bevor der Förderantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) aktualisiert wird. Der Arbeitskreis legte dann die Gestaltung des Dorfbrunnens fest. Im Rahmen der Dorferneuerung Paitzkofen soll Wasser als belebendes Gestaltungselement, als Spielanreiz für Kinder und auch als Tränke für Insekten und Vögel, in Verbindung mit Blühflächen, eingebracht werden. Bei einem kürzlich stattgefundenen Gespräch am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter die Zusage von zusätzlichen Fördergeldern für den „Dorfbrunnen“ erwirken.
Der Arbeitskreis Dorferneuerung Paitzkofen konnte nun im Florianistüberl zusammen mit dem Ingenieurbüro die Gestaltung diskutieren und die beste Lösung festlegen. Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer vom Planungsbüro mks Architekten-Ingenieure zeigte anhand von Beispielfotos verschiedene Möglichkeiten auf. Von einer offenen Führung des vorhandenen, zu erneuernden Oberflächenwasserkanals wurde Abstand genommen, da dies aus technischen Gründen nicht praktikabel ist. Den meisten Anklang fand ein Quellstein in Form eines natürlichen, ggf. leicht steinmetzmäßig nachbearbeiteten Findlings. Das Wasser würde hier aus dem Stein sprudeln, sich in flachen Vertiefungen als Tränke sammeln und schließlich im Boden wieder „versickern“. Da am Feuerwehrhaus ein Grundwasserbrunnen vorhanden ist, der den Löschteich speist, bietet sich eine einfache und relativ kostengünstige Lösung für die Wasserzufuhr. Um Ressourcen zu sparen und im Sinne der Nachhaltigkeit soll das ablaufende Wasser nicht über den Oberflächenwasserkanal abgeleitet, sondern in den Löschteich rückgeführt werden. Als nächster Schritt zur Umsetzung ist nun eine Begutachtung des bestehenden Brunnens zur Abklärung der technischen Erfordernisse vorgesehen.
Weitere Verfahrensschritte
Die Planung zur Neugestaltung im Paitzkofner Ortszentrum war in mehreren Treffen gemeinsam mit dem Arbeitskreis erarbeitet und mit den Paitzkofener Bürgern abgestimmt worden. Die Abnahme des jüngst gestalteten Retentionsbereichs an der Paitzkofner Schneidinger Straße steht bevor. Die Bauarbeiten und sogar die Bepflanzung konnte von der beauftragten Baufirma vorbildlich abgeschlossen werden. Das Ingenieurbüro bereitet derzeit die nächsten Schritte im Hinblick auf eine bevorstehende Ausschreibung vor. Dem Arbeitskreisvorsitzenden der Dorferneuerung Paitzkofen, Norbert Kiendl, wurde für sein hervorragendes Engagement und seinen Einsatz gedankt.
FFW Straßkirchen – Ernennungen zum Ehrenkommandanten und Ehrenvorsitzenden
Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen hatte am Samstag 5.11.22 im Gasthof „Brunner“ die diesjährige Generalversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein von Pfarrer Michael Killermann zelebrierter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan vorangegangen. Vorsitzender Michael Bugl konnte bei der Versammlung berichten, dass die Stützpunktfeuerwehr gut dastehe und die Zukunft gesichert sei.
Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Thomas Ring detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des vergangenen Jahres eingegangen. Dargestellt wurden auch die Ausgaben für neues Kommandantenbüro. Der Bericht der Schriftführung zum abgelaufenen Berichtszeitraum wurden von Franz Stettmeier vorgetragen und von der Versammlung einvernehmlich aufgenommen. Hingewiesen wurde auf die erstmals organisierte „Lange Nacht der Feuerwehr“ im Straßkirchner Feuerwehrhaus hingewiesen. Vorsitzender Michael Bugl wies auf die sehr gute Kameradschaft im Verein hin. Besonders erfreulich sei, dass man mit 68 aktiven Feuerwehrdienstleistenden eine gute Mannschaft habe.
Zahl der Einsätze der Stützpunktfeuerwehr ist erheblich
Kommandant Matthias Michl gab einen ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Stützpunktfeuerwehr seit November 2021. Es fanden 40 Einsätze -über 750 Einsatzstunden waren notwendig- statt. Dabei war das Engagement bei 11 Einsätzen zum abwehrenden Brandschutz nötig. Bei vier Einsätzen war kein direktes Eingreifen am Einsatzort mehr erforderlich. Besonders dargestellt wurden die Einsätze mit sehr schweren Ereignissen, teilweise mit tödlich verunfallten Personen. Die aktiven Feuerwehrdienstleistenden haben daneben trotz Corona-Regularien viele Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Besondere Erwähnung fand die laufend aktualisierte Geräte- und Schutzausstattung der Feuerwehr. Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen setzt sich derzeit aus einem Kommandanten mit Stellvertreter, sowie sechzehn Führungsdienstgraddienstleistenden zusammen. Von dem aktiven 68 Feuerwehrdienstleistenden sind sieben weiblich. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrleuten für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig.
Atemschutz ist bei Brandeinsätzen besonders wichtig
Daniel Steinbauer gab als Atemschutzbeauftragter seinen Bericht ab. Er wies auf die vielen Einsatzübungen der speziell für den Einsatz als Atemschutzträger geschulten 32 Feuerwehrmänner hin. Steinbauer stellte auch die Leistung der Atemschutzträger bei den vier zurückliegenden Brandeinsätzen heraus. Beim Bericht des Jugendwarts Lukas Götz wurde die hervorragende Jugendarbeit mit der Jugendgruppe hervorgehoben. Von den 14 Feuerwehrdienstleistenden (davon fünf Mädchen) der Jugendgruppe wurden die sechs volljährigen bereits in die aktive Mannschaft übernommen. Im Frühjahr 2023 wird das Abschlussmodul der Feuerwehrausbildung absolviert. Die Straßkirchner Feuerwehr hat sich im Rahmen der Nachwuchsgewinnung und Jugendförderung stark engagiert um die Zukunft zu sichern. Die Ausbildungen wurde teilweise in virtuellen Modulen durchgeführt, sodass die Weiterqualifizierung der Feuerwehranwärter erfolgreich möglich war.
Ehrungen für Verdienste
Bei den im vergangenen Jahr durchgeführten Neuwahlen stellten einige Führungskräfte ihre Funktionen für jüngere Kammeraden zur Verfügung. Die langjährige Ausübung von wichtigen Funktionen in der Feuerwehr sei keine Selbstverständlichkeit. Es wurde betonte, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten der Feuerwehrdienst stark geändert hat. Für zwanzigjähriges aktives Engagement wurden ausgezeichnet: Kommandant Matthias Michl. Seit Februar 2002 ist er aktives Mitglied der Stützpunktfeuerwehr und war von 2008 bis 2013 Jugendwart. Ab 2017 übte er die Funktion des Zugführers aus. Nach der Qualifizierung 2020 mittels eines Lehrgangs zum „Leiter einer Feuerwehr“ wurde er im September 2021 zum Kommandant der Stützpunktfeuerwehr gewählt.
Neuer Ehrenkommandant und neuer Ehrenvorsitzender
Die bei der jüngsten Neuwahl ausgeschiedene Führungskräfte Adolf Hundshammer (20 Jahre Kommandant) und Wilhelm Gritsch (49 Jahre aktiver Feuerwehrdienst) wurden mit einem Getränkepräsent des Feuerwehrvereins für teilweise jahrzehntelanges Engagement geehrt. Der langjährige Kommandant Adolf Hundshammer ist nach wie vor im Feuerwehrvereinsausschuss und als aktiver Feuerwehrdienstleistender aktiv. Er ist Träger der Floriansmedaille in Silber und in Gold. Für seinen vorbildlichen Dienst in der Straßkirchner Stützpunktfeuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten und den herausragenden Einsatz für die aktive Mannschaft wurde er zum Ehrenkommandaten ernannt. Ehrenvorsitzender wurde der langjährige Vereinsvorsitzende Willi Gritsch, der bereits 1971 in die Feuerwehr eingetreten ist und sich sowohl als Kommandant (1984 bis 2002) als auch Vorsitzender 2002 bis 2021 Verdienste erworben hat. Er war Festleiter der großen Straßkirchner Feuerwehrfahnenweite im Jahr 2003 und insgesamt 38 Jahre Kommandant und Vereinsvorstand. Er wurde für sein Engagement auch mit der Floriansmedaille in Silber und Gold ausgezeichnet. Abschließend wurde auf den Feuerwehrball am letzten Januarsamstag 2023 hingewiesen.
Bei der Ehrung der FFW Straßkirchen. stehend von rechts: Pfarrvikar Loxly, Vizekommandant Benedikt Kerl, 2. Vereinsvorsitzender Anton Obermeier, Vorsitzender Michael Bugl, 3. Vereinsvorsitzender Fabian Fuest und Bürgermeister Christian Hirtreiter Sitzend von links für langjähriges Engagement wurden geehrt: Kommandant Matthias Michl (20 Jahre Feuerwehrdienst), Ehrenkommandant Adolf Hundshammer und Ehrenvorsitzender Willi Gritsch
Der KDFB Straßkirchen/Schambach führte am Sonntag die Jahresversammlung durch. Nach der Messe in der Straßkirchener Pfarrkirche, die den verstorbenen KDFB-Mitgliedern gewidmet war, trafen sich die 32 Teilnehmenden im Gasthaus Brunner.
Vorstandsvorsitzende Brigitte Tarras konnte drei Mitgliedern die goldene Frauenbundnadel für 40-jährige Mitgliedschaft überreichen. Hierzu erhielten die Geehrten, Mariele Karl und Angelika Brunner, nach jeweiliger Laudatio durch die Diözesanvorsitzende Martha Bauer auch einen Blumenstrauß für ihr Engagement und die langjährige Treue zum Ortsverein überreicht. Die dritte Geehrte, Elfriede Brunner, bekommt diese Anerkennung etwas später überreicht.
Nach dem Mittagessen stellte Roswitha Lorenz den Vereins-Jahresrückblick in einer Bilderschau vor. Hier wurde nicht nur auf die neuen Vereinsangebote: Qi-Gong-Kurs, Nordic-Walking-Touren, exklusive Kochkurse und offene Kaffeetreffs eingegangen, sondern auch ein kurzer Ausblick aufs neue Vereinsjahr gegeben. Als eines der Highlights sei die Kabarettveranstaltung mit dem Bayerischen Witzemeister, Fonse Doppelhammer, genannt. Er gastiert am Sonntag, 12. Februar, um 17 Uhr in Straßkirchen. Der Kartenvorverkauf läuft. Der Frauenbund-Ortsverband ist auch über Facebook online vertreten.
Anschließend stellte Angelika Korber den Kassenbericht in Vertretung von Petra Edenhofner vor. Das Ergebnis der Neuwahlen: Brigitte Tarras 1. Vorstandsvorsitzende, Roswitha Lorenz als Schriftführerin, Karin Bechteler und Maria-Luise Meier als Beisitzerinnen wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Die bisherige 2. Vorstandsvorsitzende Mariele Karl und die Schatzmeisterin Petra Edenhofner stellten sich nicht mehr für die Wiederwahl zur Verfügung. Als Nachfolgerinnen konnten Agnes Eckart als 2. Vorsitzende und Angelika Korber als neue Schatzmeisterin gewonnen werden. Die Kassenprüfung übernimmt wieder Rita Heigl und neu, Paula Ostermeier.
Brigitte Tarras bedankte sich mit Blumensträußen beim alten Vorstandsteam für die stets gute Zusammenarbeit und freute sich auf das neue Team.
Nachdem sie einen Ausblick auf das geplante, sehr aktive Vereinsprogramm 2023 gab, klang der Nachmittag in gemütlicher Runde mit Kaffee und Kuchen aus.
Nach einer anhaltenden Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie, haben wir mit sehr großem Erfolg unsere alljährliche „Nacht der Bücher“ für die Erstklässler der Grund- und Mittelschule Straßkirchen absolviert können. Der erste Abend am 28.10.2022 von 19 Uhr bis 22 Uhr war mit 30 Kindern sehr schnell ausgebucht, sodass wir am 02.11.2022 einen Ersatztermin für die weiteren 12 Kindern abgehalten haben.
Nach einem kurzen Kennenlernspiel und der Vorstellung der Bücherei, gab es eine kleine Stärkung mit Getränken sowie Obst, Gemüse, Brezn und Wiener.
Und dann ging es ab ins Abenteuer:
Die Kinder durften sich aus drei Station IHRE Abenteuerreise aussuchen. Zur Auswahl standen: „Auf der Schatzsuche mit der Kuh Liselotte“ (Bilderbuchkino), „Die kleine Schusselhexe“ (anhand eines Kamishibai) und „Tiere im Zoo“ (Bewegungsspiel).
Hinterher haben die Kinder mit unserer Unterstützung sehr schöne Lesezeichen gebastelt. Denn zu jedem Buch, braucht man ein Lesezeichen und nichts ist schöner als ein selbstgebasteltes Lesezeichen.
Ausgestattet mit Warnwesten, Taschenlampen und der Schatzkarte ging es zu später Abendstunde, bei nebliger Finsternis, über Stock und Stein auf Schatzsuche durch die Gemeinde Straßkirchen. Während der kleinen Wanderung, haben wir Lieder gesungen und die Sterne beobachtet. Trotz der Dunkelheit haben die Kinder den Schatz gefunden und freudestrahlend wurde die Schatzkiste geplündert. Den ereignisreichen Abend mit vielen leuchtenden Kinderaugen, haben wir gemeinsam an der Feuerschale mit warmen Früchtetee und Muffins ausklingen lassen.
Unser Dank geht an Herrn Bürgermeister Dr. Hirtreiter für die finanzielle Unterstützung. Des Weiteren danken wir der ortsansässige Feuerwehr Straßkirchen und den Pfadfinder Straßkirchen, welche für uns die Feuerschale organisiert haben. Außerdem danken wir allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die uns geholfen haben.
In den 1960er Jahren war zum letzten Mal ein Circus-Zelt in Schambach. Damals war die Landwirtschaftsfläche direkt gegenüber dem Schambacher Wasserschloss die Heimat eines Wanderzirkus. Nach über fünf Jahrzehnten gibt es nun wieder eine richtige Manege vor Ort in dem Gäubodendorf. Seit 27. Oktober noch bis zum 8. November gastiert der Circus Boldini auf dem gemeindlichen Sportplatz neben dem Schambacher Freibad.
Familien kommen voll auf ihre Kosten
Bereits bei der ersten Circus-Vorstellung kamen die Besucher, darunter viele Familien mit Kinder voll auf ihre Kosten. Mit spektakulärer und halsbrecherischer Luftakrobatik, beeindruckender Tierdressur und den Späßen von Clown Peppino entführt der Circus Boldini sein Publikum. Seit über 200 Jahren gibt es den Circus Boldini und trotz der Corona-Pandemie und den Einschränkungen ist das Familienunternehmen aktiver denn. Das Portfolio des Circus ist sehr umfangreich. Von den mongolischen Trampeltieren, Dessurpferden bis hin zur Hundenummer alles ist ansprechend und vor allem die Einbindung der Jugend machen das Familienunternehmen zu einem wirklichen Hingucker. Mittels Schulkooperationsprojekten sind die Familienmitglieder – teils mehrfach aktive Artistinnen und Artisten – gerade bei der Bildungsarbeit vorbildlich unterwegs. Dieser „Mitmachzirkus“ erfolgte in der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Schulfamilien und den Lehrerkollegien bereits in Plattling und Metten. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich als Artisten und Statisten eines professionellen Zirkus beweisen. Sie sollen dabei anfangs herausfinden, wo ihre Interessen und Stärken liegen, dann nicht nur mit Lust und Spaß, sondern auch mit Engagement, Ausdauer, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein Darbietungen einstudieren. Angeleitet werden sie dabei von erfahrenen, pädagogisch versierten Mitarbeitern der Zirkusfamilie Boldini. Angeboten werden die Bereiche Bodenakrobatik, Pyramiden bauen, Bauchtanz mit Hula Hoop, Clownereien mit Pantomime, Balancieren auf dem Schwebebalken und dem Seil und Jonglieren mit Tellern, Tüchern, Bällen und Ringen. Ganz wie in der über zweistündigen Circus-Vorstellung läuft alles wie am Schnürchen.
Vom Pony bis zum Dessurpferd, vom Hund bis zum mongolischen Trampeltier alle sind hervorragend aufeinander abgestimmt und begeistern das Publikum.
Nur der junge Clown Peppino hält sich –wie erwartet- an keine Regeln und verschafft den Publikum viele Lachsalven.
Gerade die Luftakrobatik von Rene mit Prinzessin Jasmin begeistert unter der Zirkuskuppel.Zur Einstimmung auf die Seilkunststücke ist höchst Konzentration in der Manege erforderlichViel Applaus gab es für die durchtrainierten Circus-Artisten des Circus Boldini in SchambachGerade der freche Clown Peppino zeigte besonderes Gespür die Lachmuskeln der viele Kinder zu reizen, doch bei der Suche nach der letzten Geldmünze im Clown-Kostüm war er „erwartungsgemäß“ erfolglosHula-Hoop-Jonglage in höchster Performanz war mitten in der Manege angesagt. Mit schweißtreibenden Auftritten begeisterten die Circusartisten die vielen Besucher.
Die Wanderfreunde Straßkirchen hatten am Samstag 29.10.22 im Gasthof Brunner die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die gut besuchte Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein in der Pfarrkirche St. Stephanus zelebrierter Gottesdienst vorausgegangen. Durch einige Neuaufnahmen konnte der Mitgliederstamm des Vereins erfreulicherweise auf 97 Mitgliedern stabilisiert werden. Der besondere Gruß der aktiven Wanderfreunde galt dem anwesenden Ehrenvorsitzenden Johann Stelzl sen..
Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen wurde beim Kassenbericht auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres eingegangen, wobei der anwesende Kassenprüfer Robert Dengler eine einwandfreie Kassenführung feststellte. Beim Rechenschaftsbericht wurden die anwesenden Mitglieder an die Veranstaltungen des abgelaufenen Berichtszeitraumes erinnert. Kommissarischer Vorsitzender Georg Muhr ließ kurz das durch die Pandemie eingeschränkte Vereinsgeschehen Revue passieren. Die Ehrung der aktiven Vereinsangehörigen ist ein wichtiger Punkt im Vereinsleben. Für 50 Jahre Engagement für den Verein wurden ausgezeichnet: Johann Stelzl, Regina Schäfer, Rudi Schano. Maria Dengler und Peter Gegenfurtner sind bereits 45 Jahre im Verein aktiv. Reinhold und Angelika Schano, Christa und Georg Muhr, Robert und Evi Dengler und Theresia Hirtreiter sind seit 35 Jahren im Verein Mitglied und haben bzw. hatten verschiedene Funktionen im Verein ausgeübt, wofür ihnen gedankt wurde. Auf langjährige Vereinszugehörigkeit blicken auch Martin Schäfer und Karl Dietrich (30 Jahre) zurück. Die geehrten Mitglieder wurden mit einer Dankurkunde des Vereins ausgezeichnet.
Neuwahlen durchgeführt
Bei den unter der Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter stattfindenden Neuwahlen wurde Georg Muhr zum neuen Vorsitzenden gewählt. 2. Vorsitzender ist Franz Betz. Als Schriftführer fungiert Alexander Weber und Kassier ist Norbert Leutschaft. Zu Vereinsausschussmitgliedern wurden Geiger Sabrina, Rudi Schano sen., Torsten Kröning, Karl Dietrich und Günther Pfaff gewählt. Die Verantwortlichen stellten ihr ehrenamtliches Engagement für die Amtszeit 2022 bis 2025 zur Verfügung, da die Amtszeit vor einiger Zeit von zwei auf drei Jahre erhöht wurde. Die Kassenprüfung übernehmen künftig Reinhold Schano und Robert Dengler. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für die geleistete Arbeit und wünschte dem Verein auch in der Zukunft viel Engagement.
Planungen fürs Jahr 2023
Der ausgearbeitete Wanderplan fürs kommende Wanderjahr wird demnächst vorgestellt. Im kommenden Wanderjahr werden die Wanderrouten wieder detailliert ausgearbeitet und monatlich durchgeführt.
Das neugewählte Führungsteam der Wanderfreunde Straßkirchen mit Vorsitzendem Georg Muhr und Bürgermeister Christian Hirtreiter: von links: Franz Betz, Alexander Weber, Thorsten Kröning, Georg Muhr, Norbert Leutschaft, Robert Dengler, Reinhold Schano und Bürgermeister Christian Hirtreiter Sitzend: Karl Dietrich, Sabrina Geiger, Rudi SchanoDie geehrten seit Jahrzenten aktiven Mitglieder der Wanderfreunde Straßkirchen nach der Auszeichnung bei der Generalversammlung: von links: Maria Dengler (45 Jahre), Peter Gegenfurtner (45 Jahre), Rudi Schano (50 Jahre), Ehrenvorsitzender Johann Stelzl (50 Jahre), Regina Schäfer (50 Jahre) mit Vorsitzendem Georg Muhr (2. Reihe, stehend)Die geehrten seit Jahrzehnten aktiven Mitglieder der Wanderfreunde Straßkirchen nach der Auszeichnung bei der Generalversammlung: von links: Theresia Hirtreiter, Karl Dietrich, Georg Muhr, Martin Schäfer, Christa Muhr, Robert Dengler, Evi Dengler, Angelika Schano, Reinhold Schano
Die Gemeinde Straßkirchen konnte im Rahmen des diesjährigen Regionalbudgets der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines Jugendkunstprojekts auf dem Straßkirchner Schulgelände mit der örtlichen Schule und der Straßkirchner Künstlergemeinschaft einwerben. Mit der Umsetzung dieses in alle sieben Gäubodengemeinden ausstrahlenden Projekts waren verschiedene Schulklassen mit den örtliche Künstlern betraut.
Junge Künstler werkelten
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft band die „Jung-Künstler“ aus den verschiedenen Altersstufen voll in ihr Schaffen ein und es wurde „gewerkelt“ und ein Gesamtmosaikkunstwerk von bleibendem Wert geschaffen. Nach Projektabschluss fand ein Treffen der beteiligten Schule und Künstler statt. Ziel des Treffens war sich über die das mehrtägige Kunstprojekt auszutauschen und gemeinsam in Hinblick auf weitere Aktivitäten zu vernetzen. Angedacht ist, dass auch andere Gäubodengemeinden ähnliche Kunstprojekte realisieren.
Farbenfrohes Großmosaik
Gemeinsam mit den eingebundenen Künstlerinnen und Künstlern hatten die Kinder und Jugendlichen verschiedene Ideen für die Mosaikgestaltung erörtert wodurch ihre Kreativität angeregt und gefördert wurde. Die eingebundenen Schulklassen mit ihren Lehrkräften konnten gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern in unterschiedlichen Wandsegmenten Ideen umsetzen und in eigenen Teilkunstwerken im Form eines „Gesamt-Mosaik-Projekts im Straßkirchner Schulaußengelände“ eine bleibendes Großmosaik erschaffen. Die von den Kindern und Jugendlichen mit den Künstlern erarbeiteten Werke sind öffentlich im Schulgelände zugänglich. Beim Mosaikgestalten gibt es grundsätzlich keine festgesetzten Vorgehensweisen, sondern nur ideenreiche Herangehensweisen, die von verspielten Zugängen über klar herausgearbeitete Formen bis hin zu ausgedrückten abstrakten Formen reichen. Das Ziel war es, die Kreativität der Schülerinnen und Schüler dahin gehend zu fördern, dass sie angeregt werden, eigene Ideen zu finden und zu entwickeln und diese möglichst selbstständig in Form von verschiedenen Bildern, Figuren und Arbeiten mit einem örtlichen Mitglied der Künstlergemeinschaft umzusetzen. Mit dem Grundelement des Mosaiks, des Steines, und der Kreativität der Hände wurden farbenfrohe Figuren und Bildnisse vielfältigster Art geschaffen. Von bunten Schmetterlingen, einfachen Objektformen und hübschen Blumen und Pflanzen bis hin zur selbstständigen, kreativen Formgebung vieles ist auf dem 30 Meter langen Großmosaik zu sehen.
Sehr aktive Künstlergemeinschaft befeuerte das Kooperationsprojekt
Das Mosaikschaffen ist eine einfache und schnelle Technik, um verblüffende und interessante Effekte zu erzielen. Hier gibt es die Möglichkeit, dieses Verfahren auf unterschiedlichen Materialien wie Buntstein neben Buntstein-Kleben in verschiedenen Formaten kennen zu lernen. Dies gelang den eingebundenen Künstlern Johann Orth, Brigitte Tarras, Ingrid Faltermeier, Melissa Faltermeier, Sigrid Bodmer und Maria Thurner in hervorragender Form.
Identitätsstiftung durch Kunstschaffen
Die Welt der Kunst sollte mit Hilfe der beteiligten Künstler durch eine Linse neu entdeckt werden und auch der Wert von öffentlichem Raum und der Kunst in der Wahrnehmung erhöht werden..
Straßkirchner Schülerinnen und Schüler wurden hier als eigenständige Akteure aktiv und es wird nun der Wert öffentlicher Kunst in seiner Wahrnehmung und Wertschätzung dadurch hervorgehoben. Dies soll auch helfen, dass gegen die vielfältigsten Arten des Vandalismus und der Zerstörung öffentlichen Eigentums bereits in der Jugend ein Bewusstsein gegen diese mutwilligen Zerstörungen, welche leider auch in den Gäubodengemeinden häufig sind, entsteht. Nur durch konsequente und engagierte Jugendarbeit im Bereich der Kunst können traditionelle Werte weiter getragen und Begeisterung für das eigenständige Kreativschaffen vermittelt werden, so war man sich schon bei Projektstart einig. Die enge Verbindung der genannten Aktivitäten und der verantwortlichen Akteure mit der Grund- und Mittelschule Straßkirchen war in erheblichem Maße gegeben. Dadurch wurde die Begeisterung von Menschen für die schöne Freizeitbeschäftigung des gemeinsamen „Kunstschaffens“ und damit dem Erhalt von Kunst im öffentlichem Raum befördert. Die Gemeinde Straßkirchen hofft mit dieser Strategie, die langfristig weitergeführt werden soll, die eigengestaltete Kunst als belebendes Element weiter zu befördern um zu verhindern, dass der Wert der Kunst und von Kunst im öffentlichen Raum künftig geringer als heute geachtet werden. Bereits 2019 wurde erfolgreich eine entsprechende Kunstaktivität mit Mosaikfliesen in der Schule erfolgreich realisiert. Daher ist die Fortführung dieser Strategie mit diesem nun erweiterten Antrag eine konsequente und zielgerichtete Fortführung der bereits gestarteten Aktivität. Als Fortsetzung der bereits bestehenden Mosaiken an der Schule sollten in Kooperation der Künstlergemeinschaft und der Schule Straßkirchen weitere Kunstwerke entstehen.
Künstlergemeinschaft mit „Draht zu den Schulklassen“
Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich besonders erfreut, dass das Projekt als „Gute-Praxis-Beispiel“ auch in andere Gäubodengemeinden übertragbar ist und freute sich auf die Umsetzung auch in den anderen Kommunen. Durch den gewährten großen künstlerischen Freiraum und durch die plakative Verschönerung trug das „Kunstschaffen“ zu mehr „Vielfalt“ bei und half eine Aktivierung des gemeindeweit wichtigen Themas des Kunstschaffens nach den vielen Krisen-Monaten. Trotz der Corona-Pandemie lief und läuft das Engagement der Straßkirchner Künstlergemeinschaft hervorragend weiter. Auch die örtliche Grund- und Mittelschule ist überregional bekannt und für verschiedene Bereiche als Vorbildschule ausgezeichnet. Insbesondere als Kunstschule ist sie bayernweit bekannt und geschätzt. Bereits zum fünften Mal war die Grund- und Mittelschule Straßkirchen als Umweltschule in Europa und damit als Internationale Nachhaltigkeitsschule für den Zeitraum 2019 / 2020 ausgezeichnet worden. Seit vielen Schülergenerationen weist im Außengelände ein schöner Brunnen von Gerhard Kadletz den Weg, der dem Mosaik direkt benachbart ist. Die über viele Projekttage aktiven Künstlerinnen und Künstler konnten die Schülerinnen und Schüler aufgrund der unkonventionellen Arbeitsweise gut in das Kunstschaffen einbinden.
Mitgliederstarke Künstlergemeinschaft stellt 2023 wieder aus
Die Straßkirchner Künstler wollen mit ihrem Engagement die Bevölkerung und vor allem die Jugend an die Kunst als Ausdruck der eigenen Kreativität und Form der Selbstverwirklichung heranführen. Die Künstler wollen mit ihrem Engagement Identität stiften, Brücken bauen und neue Welten eröffnen. Kunstschaffen und Kultur fördern Toleranz und Offenheit und tragen damit auch zu einem guten Miteinander bei. Sie ist ein Schlüssel für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Hervorgehoben wurde, dass das Angebot der örtlichen Künstlergemeinschaft Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt abhole und sie anrege, eigene Erfahrungen mit Kunst und Kultur zu machen. Durch die Gemeinschaft ist es möglich sich gegenseitig Literatur auszuleihen und vor allem auch junge Mitglieder für die Kunst zu begeistern. Im April 2023 ist wieder eine eigene Straßkirchner Kunstausstellung geplant.
„Kunst für Jung und Alt“
Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte im Rahmen des Treffens, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe durch künstlerisches Arbeiten sich selbst zu verwirklichen und den Alltag zu vergessen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die geplante Kunstausstellung im Frühjahr 2023 soll wieder ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen werden, denn gerade das Maß an „sozialer Dichte“ sei ein entscheidender Standortfaktor in der sich rapide entwickelnden Welt. Der Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern sei im Hinblick auf die Förderung der Kreativität enorm. Seit vielen Jahren sei die Thematik „Kunst“ in Straßkirchen wichtig und dadurch werde die Jugend angespornt selbst künstlerisch tätig zu werden und mit Begeisterung Kunstwerke zu gestalten. Hirtreiter hob die seit fast zwei Jahrzehnten laufende intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Künstlergemeinschaft hervor und betonte das hohe Engagement der teils seit Anfang vor fast 20 Jahren eingebundenen Künstlerinnen und Künstler. Eine unkonventionelle Zusammenarbeit auch der örtlichen Lehrerschaft und ehrenamtlicher Kräfte setze erneut wie auch schon bei vielen Aktivitäten in den vergangenen Jahren den Aspekt der positiven Entwicklungsförderung um, dies sei vorbildlich und beispielgebend, stellte Hirtreiter heraus. Die bevorstehende Auszeichnung durch das Bayerische Staatsministerium diese Woche für die Straßkirchner Grund- und Mittelschule sei eine Ehre und Ansporn für die kommenden Jahre. Rektor Martin Mühlbauer dankte allen Beteiligten für das Engagement und freute sich auf noch weitere und noch zu intensivierende Aktivitäten.
Die Künstlerinnen und Künstler der Straßkirchner Künstlergemeinschaft freuten sich, dass die Mosaik-Kunstwerke in Verbindung mit der Grund- und Mittelschule Straßkirchen abgeschlossen und verfugt werden konnten.
Im Bild 2. Reihe: Rektor Martin Mühlbauer (links), Johann Orth ( 5. von links), Ingrid Faltermeier (7. von links), Melissa Faltermeier, Brigitte Tarras (9. von links), Bürgermeister Christian Hirtreiter (10. von links), 1. von rechts: Maria ThurnerMit Begeisterung und besonderer Akribie waren die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung bei der Gestaltung der hell erstrahlenden Blumen
Der Verkehrsminister des Freistaates Bayern, Christian Bernreiter, war am 21.10.22 zur Eröffnung mit Einweihung des Rathauses und der Kinderkrippe in Straßkirchen zu Gast. Neben der Festrede des offiziellen Festaktes vor 80 geladenen Ehrengästen im neuen Straßkirchner Ratssaal war vor allem der Eintrag ins „Goldene Buch“ der Gemeinde Straßkirchen einer der Höhepunkte der Veranstaltung. Bernreiter stellte den bei dem Vor-Ort-Termin anwesenden politischen Vertretern die Wichtigkeit der Infrastruktur dar und sicherte nach Kräften seine Unterstützung bei dem dringlichen Wunsch für eine B8-Ortsumgehung zu.
Vizelandrat Andreas Aichinger betonte bei den Gesprächen, dass auch der Landkreis Straubing-Bogen seine Unterstützung biete.
Bürgermeister Hirtreiter dankte allen anwesenden Mandatsträgern, die bei dem Termin anwesend waren für deren enormes Engagement. Die Mandatsträger erhielten um sich die reichhaltige historische Entwicklung der Gäubodengemeinde detaillierter vor Augen führen zu können ein jüngst erschienenes Buch von Schulamtsdirektor a.D. Willi Goetz. Das vom Straßkirchner Träger der goldenen Bürgermedaille, Willi Goetz, jüngst verfasste Werk „Straßkirchen in Zeitungsartikeln“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nach „Straßkirchen in alten Ansichten“ im Jahr 2004 und einer Ortsgeschichte 2012 gibt es von Willi Goetz einen dritten Band über seinen Heimatort mit dem Titel „Straßkirchen in Zeitungsartikeln“, gedruckt in der Cl. Attenkofer`schen Buch- und Kunstdruckerei Straubing. Er enthält auf 142 Seiten eine Auswahl von ihm in den letzten 20 Jahren für das Straubinger Tagblatt verfasster orts- und heimatkundlicher Artikel aus der reichen Vergangenheit und Gegenwart des Dorfes, ausgestattet mit vielen Bildern.
Zusätzlich findet man die Geschichte von örtlichen Bauwerken und Denkmälern, vom Rathaus bis zum Kriegerdenkmal. Ausführlich werden Kirchen und Kapellen behandelt, sei es die Pfarrkirche St. Stephanus oder die Pestkapelle. Auch über örtliche Persönlichkeiten von Regina Kellner bis zu den Ehrenbürgern gibt es Beiträge. Breiten Raum nehmen die Ausgrabungen des bajuwarischen Reihengräberfeldes von 1988 bis 1993 ein. Bei der Präsentation des reichen historischen Erbes im neu und hell gestalteten Ratsfoyer ist auch eine Replik der berühmten „Straßkirchner Adlerfibeln“ eingebunden. Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty und Prof. Moosbauer waren bei der Gestaltung dieser Ausstellungsvitrine eingebunden. Die Gäste der Einweihung konnten sich von der schönen Gestaltung vor Ort überzeugen.
Minister Bernreiter beim Eintrag ins „Goldene Buch“ im neuen Straßkirchner Ratssaal. von rechts sitzend: Minister Christian Bernreiter, Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen) stehend von links: Bürgermeister Armin Soller (Irlbach), Vizelandrat Andreas Aichinger (St. Englmar), MdL Josef Zellmeier (Laberweinting). Minister Bernreiter hat sich mit einer einseitigen, persönlichen Widmung in dem umfangreichen Buch „verewigt“.
Am Freitag, den 22.10.22, war es endlich soweit. Im Rahmen einer Einweihung mit kirchlicher Segnung konnten in Straßkirchen die sich bereits in Nutzung befindlichen Gebäudlichkeiten der Kinderkrippe und des Rathauses offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Hirtreiter führte Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier im Rahmen eines Grußwortes zu den wichtigen in Straßkirchen anstehenden Themenfeldern kenntnisreich aus. Der Haushaltsausschussvorsitzende des Bayerischen Landtags, Josef Zellmeier, hob hervor, dass die staatlichen Fördermittel für den Straßkirchner Kinderkrippenbau gut investiertes Geld seien. Er ging auch auf die infrastrukturellen Voraussetzungen in der Gäubodengemeinde ein und lobte die Gemeinde für die in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen. Er freute sich, dass er bei der feierlichen Eröffnung und Übergabe der Schlüssel an die Gemeinde Straßkirchen dabei sein konnte und übergab auch ein Präsent des Bayerischen Landtags für das neue Rathaus.
Festansprache durch den Verkehrsminister
Der Festredner des Nachmittags war der Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter. Verkehrsminister Christian Bernreiter ging im Rahmen der Festrede sowohl auf die innerörtliche Entwicklung in Straßkirchen aber auch auf die dringlich erwartete Ortsumgehung der Bundesstraße ein. Für die Gemeinde Straßkirchen hat das Projekt aufgrund der hohen innerörtlichen Verkehrsbelastung oberste Priorität. Das Staatliche Bauamt Passau führt derzeit Untersuchungen, um aus umweltfachlicher Sicht möglichst konfliktarme Korridore zur Variantenfindung zu ermitteln, durch. Auf dieser Grundlage werden dann verschiedene Umgehungsvarianten überprüft und verglichen. Derzeit laufen auch die Verkehrszählungen, sodass bis zum Frühjahr 2023 die Ergebnisse hierfür vorliegen werden.
Besondere Priorisierung hat die Ortsumgehung da gerade der Schwerlastverkehr stetig zunehme. Bernreiter hob hervor, dass die Umgehung Straßkirchens auch als Pilotprojekt für BIM bearbeitet werde. Das Kürzel „BIM“ steht für Building, Information, Modeling und ist eine Methode des Freistaats, unter anderem Infrastrukturprojekte durch ein digitalisiertes und beschleunigtes Planungsverfahren schneller zum Abschluss zu bringen. Dieses BIM-Verfahren wird laut dem Minister das Planungsverfahren beschleunigen.
Bernreiter erläuterte auch die Situation im Hinblick auf die finanzielle Lage des Freistaates. In Bayern ist der Doppelhaushalt mit Nachträgen das bislang übliche Verfahren der Haushaltsaufstellung. Um den hohen Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Krisen, insbesondere im Energiebereich, und den weiteren Auswirkungen auf den Staatshaushalt des Freistaates Bayern Rechnung zu tragen, wird auch für die kommenden Haushaltsplanungen eine intensive Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden erfolgen.
Der Stadtplaner und Architekt Bert Reiszky ging auf die Gesamtbaukosten mit 5.9 Millionen Euro ein und stellte die beiden Gebäude Kinderkrippe und Rathaus vor.
Rathaus
Das Rathaus entstand in der historischen Ortsmitte mit Kirche und denkmalgeschützten Gasthof an der Brücke der alten Handelsstraße – nun vielbefahrene B 8 – über den Irlbach. Das innerörtliche Bachtal ist der einzige Naherholungsbereich im gesamten Gemeindegebiet, das außerhalb des Ortes intensiv landwirtschaftlich genutzt ist. Es bietet das Potential einer zentralen, grünen Entwicklungsachse für die stark wachsende Gemeinde mit Naherholungsflächen sowie Fuß- und Radwegen zur Ortsmitte.
Die komplette Südseite des Kirchplatzes gegenüber der Kirche war bei Planungsbeginn eine Brachfläche. Der Neubau ist deshalb auch eine städtebaulichen „Reparatur“ und soll ein wesentlicher Impuls für die Wiederbelebung der Ortsmitte sein.
Das Rathaus ist wie die ehemals ortbildprägenden Höfe als Hakenhof angelegt. Das kleinere, zum Kirchplatz traufständige Gebäude beherbergt den Ratssaal unter einem raumhaltigen Satteldach und ihm zugeordnete Räume. Dieser ist auch für Veranstaltungen nutzbar und sozusagen das „Wohnhaus“ der Dorfgemeinschaft. Seine Nordfassade fasst den Kirchplatz neu. Der größere „Wirtschaftstrakt“ mit den Büroräumen steht giebelständig und möglichst nah an der Bundesstraße um eine verkehrsberuhigende Engstelle zu schaffen, den eigentlichen Kirchplatz räumlich abzuschließen und den nordwestlich davon liegenden Dorfanger am Irlbach zu definieren. Im Winkel der beiden Gebäudeteile entstand ein lärmgeschützter Innenhof, der für Veranstaltungen genutzt werden kann.
Das gläserne Foyer als Verbindungsglied ist durchgesteckt bis zur Nordwestseite des Verwaltungstraktes um auch einen Eingang zur grünen Achse Straßkirchens, der möglichen späteren Fuss- und Radwegmagistrale zu bieten. Es öffnet sich zur zweigeschossigen zentralen Halle, an der alle Büros mit Besucherverkehr liegen. Die Büroräume sind überwiegend zum ruhigen Innenhof orientiert, nach Außen v. a. Nebenräume bzw. nicht ganztags besetzte Büros. Das Rathaus erreicht den KfW-55-Effizienzhausstandard. Es ist mit einer Wärmepumpe beheizt und gekühlt und hat -schon wegen der Lage an der Bundesstraße 8 – eine Lüftungsanlage, die alle Räume mit Frischluft versorgt, ohne die Fenster öffnen zu müssen.
Kinderkrippe
Die Planung des Rathauses ließ auf dem Baugrundstück noch Platz für die zweigruppige bunt gestaltete Kinderkrippe übrig. Das städtebauliche Gesamtkonzept, welches das Architekturbüro Reiszky für die Ortsmitte erarbeitet hatte, zeigte die Chance auf, die Krippe unmittelbar gegenüber des Kindergartens St. Martin zu platzieren. Deshalb sah schon der städtebauliche Entwurf für Krippe und Rathaus vor, mit den beiden Gebäuden einen dreiseitig geschlossenen, schallgeschützten Innenhof zu bilden. Um die Belichtung und Besonnung der Gruppenräume zu optimieren verbreitert sich das Gebäude nach Osten und öffnet sich mit durchgehenden Glasfassaden zum Garten. So entsteht eine „Taille“ zwischen Personal- und Kinderbereich, die mit dem weit auskragenden Dach eine einladende Eingangsgeste schafft. Zusätzlich steigt auch das Dach nach Westen und Osten an und lässt über ein Oberlichtband unter dem Dachrand das Licht tief ins Zentrum des Gebäudes fallen. Die Holzbauweise der Kinderkrippe beschleunigte die Bauzeit deutlich, da das Gebäude bei Nutzungsbeginn keine Baufeuchte mehr enthielt. Das Material vermittelt den Kindern durch seine lebendige Oberfläche, die warme Farbe und den angenehmen Geruch auch Anregungen für alle Sinne. Die Haustechnik des Rathauses versorgt auch die Krippe und natürlich hat auch diese eine Lüftungsanlage, die auch im Winter immer ausreichend frische, vorgewärmte Luft sicherstellt. Dieser wohlproportionierte Krippenbau dient als Spielbereich und das Tageslicht gibt schon ab der verglasten Eingangshalle die Orientierung zu den Gruppenräumen und lädt somit zum Verweilen ein. Die ungewöhnliche Schmetterlingsform in Grundriss und Schnitt ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Gerade auch die durch Spenden von Gemälden und Skulpturen der Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft verschönerten Räumlichkeiten vermitteln eine besondere Attraktivität.
Das Gebäude ist ein hochgedämmter Holzrahmenbau, die den KfW-Effizienhausstandard 55 deutlich unterschreitet.
Über eine gemeinsame Technikzentrale im Rathaus mit Wärmepumpe und PV-Anlage auf dem Rathausdach wird beheizt und gekühlt. Während der Heizperiode versorgt eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung die Räume kontinuierlich mit frischer und warmer Luft.
Kirchliche Segnung
Großer Wert wird auf Bürgernähe und eine moderne Ausstattung der Arbeitsplätze gelegt, hob Bürgermeister Christian Hirtreiter hervor und führte zur kirchlichen Segnung über. Pfarrvikar Loxly, Pfarrer Michael Killermann und Pfarrerin Erna Meiser konnten die Segnung vornehmen. Pfarrerin Erna Meiser, Pfarrvikar Loxly und Pfarrer Michael Killermann sprachen die Gebete. Die drei Geistlichen beglückwünschten die Gemeinde Straßkirchen zu dem gelungenen Gebäuden. Unter viel Applaus übergab Architekt Bert Reiszky den Schlüssel an die Gemeinde Straßkirchen. Den Verwaltungstrakt des neuen Gebäudes nutzt die Verwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen.
Gut besuchter Tag der offenen Tür
Im Rahmen von weiteren Erläuterungen beim anschließenden Empfang im Ratsfoyer konnte der Deggendorfer Architekt Bert Reiszky über die Baumaßnahme informieren und stellt sich den Fragen der Interessierten.
Weitere Ausführungen zu den Baumaßnahmen erfolgten im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ am nachfolgenden Samstag, den die Bevölkerung und Gäste aus dem Landkreis rege annahmen. Der Elternbeirat der Kinderkrippe St. Martin verwöhnte die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Bild Schlüsselübergabe : von links Irlbachs Bürgermeister Armin Soller, Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter, Architekt Bert Reiszky, Verkehrsminister Christian Bernreiter, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier
Nach der Segnung der Gebäudlichkeiten erfolgte die Übergabe von Präsenten von links: Bürgermeister Armin Soller, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier mit einem Staatswappen für das Verwaltungsgebäude, Vizelandrat Andreas Aichinger, Pfarrerin Erna Meiser mit einem lichtdurchfluteten Kreuz, Bürgermeister Christian Hirtreiter
Vorsitzender Franz Hiergeist konnte eine Vielzahl von Gästen zum diesjährigen Großereignis, die Weltschau der Tauben aus Modena begrüßen. Über 3600 Tauben wurden in der Straßkirchner Gäubodenhalle ausgestellt. Der Festabend mit Ehrung der Weltchampions und Übergabe der Auszeichnungen fand mit 300 Gästen im Straubinger Markmillersaal statt. Franz Hiergeist wurde zum Ehrenmitglied des Bundesverbandes ernannt und auch der Straßkirchner Verein zeichnete ihn und seine Frau aus. Besonder der 5 Meter hohe Turm aus Modene beeindruckte die über 1000 Gäste der Weltschau.
Um ihre Standorte attraktiv und lebenswert zu gestalten, und dabei die einzelnen Gemeinden zu stärken, haben die Gemeinden Aiterhofen, Feldkirche, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen, am 30.März 2012, in Salching, die ILE Gäuboden gegründet. Der bayerische Landwirtschafsminister Helmut Brunner und die Bürgermeister der sieben beteiligten Gemeinden unterzeichneten bei einem Festakt die Gründungsurkunde.
Zu dem neuerlichen Festakt anlässlich „10 Jahre ILE Gäuboden“, am Samstagnachmittag im Gasthaus Karpfinger, mit rund 70 Gästen, hieß der ILE-Vorsitzende, Bürgermeister Adalbert Hösl aus Aiterhofen die Ehrengäste willkommen, darunter den Bundestagsabgeordneten Alois Rainer, Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier, Landrat Josef Laumer, die Vorsitzende des Regionalentwicklungsvereins Straubing-Bogen Josefine Hilmer, Thomas Schöffel, Sven Päplow und Ron Metzner vom Amt für ländliche Entwicklung Niederbayern, die Altbürgermeister und ILE-Gründerväter Manfred Krä Aiterhofen, Franz Richter Salching und Wolfgang Frank Leiblfing. „Nur was ich wertschätze ist mir lieb und teuer“ oder: „ Ein Engagement hin zu einer resilienten Entwicklung leistet man nur für eine Region die man wertschätzt“, sagte Hösl zum Auftakt der Festveranstaltung. Er begab sich weiter auf die Spuren unserer Vorfahren, die vor Tausenden von Jahren erkannt haben, wie gesegnet die Region des Gäubodens ist. Das habe dazu geführt, dass sich der Gäuboden zu dem entwickelt habe, was er heute ist: eine Region mit großer Vielfalt und einem tüchtigen Menschenschlag. Die lange Geschichte des Gäubodens habe auch zu einer großen Vielfalt in allen kulturellen Bereichen geführt. Das alles, kombiniert mit Lebensfreude und aktiven gesellschaftlichen Leben , machen den Gäuboden einzigartig und lebenswert. Die weitere Arbeit, an der Schaffung eines regionalen Bewusstseins und die weitere Intensivierung des Zusammenhalts, die Kommunikation der Besonderheiten und großen Vorteile des Gäubodens sollten im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit unbedingt weitere grundlegende Ziele der ILE Gäuboden sein. „Miteinander – für eine gute Zukunft unseres Gäubodens“, sagte Hösl. Einen besonderen Absatz seiner Rede widmete Hösl den Gemeinderatsgremien und den Geschäftsleitern der sieben ILE Gemeinden, die immer grundlegend an der Vorbereitung von Entscheidungen und Prozessen beteiligt und Impulsgeber waren. Stellvertretend nannte er den mittlerweile pensionierten Geschäftsleiter der VG Aiterhofen Günter Stephan, für den das Thema ILE immer eine Herzensangelegenheit war.
Statt der sonst üblichen mehr oder weniger langen Reden bei den Grußworten, bat die Moderatorin Andrea Rothkopf, vom gleichnamigen Projektmanagement, die Grußwortredner geschlossen auf die Bühne, wo sie Fragen im Zusammenhang zur ILE zu beantworten hatten. Landrat Josef Laumer würdigte dabei die erfolgreiche Entwicklung der ILE und den Anteil der interkommunalen Zusammenarbeit. Thomas Schöffel von ALE stellte die begleitende Arbeit des Amtes bei der Weiterentwicklung in ganz Niederbayern in den Vordergrund. MdB Alois Rainer beschrieb den Gäuboden als eine Region in der gemeinsam gestaltet werde und sich dabei ein besonderes Lebensgefühl entwickle. MdL Josef Zellmeier bezeichnete die ILE als einmalig in Bayern, wo die teilnehmenden Gemeinden zwar zusammenarbeiten, aber trotzdem ihre Eigenständigkeit behalten. Für die Zukunft wünschte Zellmeier den ILE-Gemeinden viele gute Ideen und eine gute Zusammenarbeit. Anschließend hatten die gegenwärtigen ILE-Bürgermeister „Meilensteine“ der gemeinsamen Arbeit zu offenbaren. Dabei nahm Adalbert Hösl von Aiterhofen Stellung zur Zusammenarbeit der Verwaltungen und der Einführung des ILE-Gäubodenschecks, Christian Hirtreiter von Straßkirchen befasste sich mit dem Regionalbudget der ILE, Josef Moll von Leiblfing ging auf die Themen Sport und Kultur ein, Alfons Neumeier von Salching äußerte sich zu Senioren und Jugend, Ewald Seifert von Oberschneiding würdigte die Einführung der Muni-App, Barbara Unger von Feldkirchen stellte fest, die Gegenwart sei abgearbeitet, nun gelte es die Zukunft zu bewältigen, Armin Soller von Irlbach sprach sich dafür aus, der Landwirtschaft mehr Raum zur Eigendarstellung einzuräumen. Manfred Miosga, Professor für Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität Bayreuth, hielt dann einen Impulsvortrag zum Thema „Die resiliente Entwicklung einer ILE“. Er stellte dabei eine kraftvolle Strategie für eine zukunftsfähige ländliche Entwicklung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Wir brauchen andere Formen der Zusammenarbeit. Weiter wie bisher geht nicht. Es kommt eine Zeit, wo wir den Krisenkampf nicht mehr bewältigen können. Es bleibt keine Zeit mehr, um nach Lösungen zu suchen. Es muss sofort gehandelt werden“, macht Miosga deutlich. Auch Lösungsansätze hat der Professor parat: „Partnerschaft und eine Kultur des Miteinander sind der Schlüssel zur Transformation.“ Anschließend gab es Gelegenheit zur Diskussion. Mit einem gemeinsamen Essen endete dann die Festveranstaltung.
Sitzend von links: Die Bürgermeister der ILE-Gemeinden: Adalbert Hösl (Aiterhofen), Armin Soller (Irlbach), Alfons Neumeier (Salching), Christian Hirtreiter (Straßkirchen), Ewald Seifert (Oberschneiding), Josef Moll (Leiblfing) und Barbara Unger (Feldkirchen);stehend von links: MdB Alois Rainer, Thomas Schöffel (ALE), Prof. Manfred Miosga, Landrat Josef Laumer, Josefine Hilmer (LEADER LAG) und MdL Josef Zellmeier.
Diesen Sonntag, 14. Oktober, öffneten insgesamt fast 180 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Niederbayern ihre Ateliers für einen Tag der offenen Tür. Viele Besucher konnten am Ort des Schaffens die Künstlerinnen und Künstler, ihre Arbeitstechniken, ihre Ideen und ihre Werkstoffe kennenlernen und sich darüber austauschen. In Straßkirchen findet die Kunst besondere Beachtung und die beiden Künstlerinnen Madeleine Schollerer und Maria Thurner beteiligten sich bei der diesjährigen Aktion des Bezirks Niederbayern und des Berufsverbands Bildender Künstler.
Von Fernreisen inspiriert
Gerade für den Tag des offenen Ateliers in Niederbayern ist Madeleine Scholler schon seit Längerem engagiert und zeigt immer aktuelle Werke. Dieses Mal war in Madeleine Schollerers Atelier ein besonderer Blick hinter die Kulissen möglich. Die Künstlerin stellte ihre Werkräume und Arbeitstechniken vor. Unter Berücksichtigung der Hygieneregularien konnte die Bandbreite von „Formen der Natur“ bis hin zur „Ucycling-Kunst“ in Augenschein genommen werden. Aus alten Kartonagen wurden wunderbare arabische Städtelandschaften gestaltet. Aus den Impressionen von Fernreisen gespeist entstanden Collagen von Sand und Verpackungsmaterial, die nicht nur den Betrachter sondern auch die Künstlerin auf eine Zeitreise mitnehmen.
Im Jemen sind die zeitlosen Stadtlandschaften, aus der Flugzeugperspektive betrachtet, von besonderem Charme. Oft wird die jemenitische Städtebaukunst als zeitlos elegant beschrieben. Die Hochhäuser sind aus Holz und Lehm, und Wasser umfließt nur nach Fluten die „braun-tönigen“ Ensemble, welche vom Verkehrsflugzeug aus wie „braune Flecken“ in der Wüste aussehen. Einige Gebäude sind viele Stockwerke hoch, die meisten nur wenige Etagen mit teilweise hervorstechenden Kuppeldächern versehen.
Neben dem figürlichen Gestalten, sind auch Bildnisse ein Arbeitsschwerpunkt. Sie malt jedoch keine gewöhnlichen Bilder, sondern erschafft ihre Kunstwerke mit besonderen Materialien. Auch das Blätterwerk im Herbst hat es der Künstlerin angetan, besondere Blattformen mit Löchern sind an der weißen Atelierwand angeordnet und fangen den ersten Blick beim Atelierbesuch ein. Die Straßkirchener Künstlerin Madeleine Schollerer hat bereist überregionales Renomee. Sie ist auch Mitglied der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing (GBK). Zwei ihrer Werke wurden jüngst vom Haus der bay. Geschichte in Regensburg erworben. Ihr Ouevre ist schon mehrfach ausgezeichnet worden. Die Künstlerin hat 2004-2010 ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hien – Bildhauerei und Installation – erfolgreich absolviert. 2009 erhielt sie den Examenspreis der Akademie der Bildenden Künste München für herausragende künstlerische Leistungen. Ihr wurde auch 2010 der Straubinger Kulturförderpreis zuerkannt. Viele wichtige Ausstellungen konnte sie bereits mit Werken mit einer umfangreichen Bandbreite bedienen und gerade ihre Gäubodenvolksfestkrüge sind eine besondere Zierde bei den Kunstliebhabern.
Die Literatur schafft auch Inspiration für die Kunst
Schon beim Betreten des Vorgartens der überregional bekannten Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner erkennt man, dass der Kreativität und Schaffenskraft fast keine Grenzen gesetzt sind. Die Künstlerin ist rastlos aktiv und schafft sich Freiräume ihren Hobbys nachzugehen. Die 80-Jährige verbringt viele Stunden am Tag in ihrem kleinen Atelier und widmet sich ihrer größten Leidenschaft: den Skulpturen, Collagen und besonders der Malerei. Die Atelierbesucher haben ihr am Sonntag beim Malen über die Schultern geschaut.
Maria Thurner hat ein besonders Faible für Portraits, ob es die bekannten Schnellportraits von Personen oder Abbildungen von Tieren sind. Die Prägnanz des Blickwinkels und das hintergründige Verständnis des jeweiligen Werkes machen den Gesamteindruck aus.
Maria Thurner hat viele Erdteile bereits und dabei vielseitigste Länderstudien gestaltet. Ob es die Reisen nach Venedig oder Asien sind, alles findet Eingang in ihr künstlerisches Schaffen. Da sie als Liebhaberin der deutschen Lyrik und besonders der Gedichte Morgensterns gilt, konnte sie hier ein Gedicht „auf die Leinwand bannen“.
Christian Morgenstern`s Gedicht:
„Die drei Spatzen“
In einem leeren Haselstrauch
Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
Und mitten drin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
Und obendrüber da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hat`s niemand nicht.
Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Das Gedicht hat die Künstlerin besonders anregend empfunden das Geschehnis der drei Spatzen „Bauch an Bauch“ zu gestalten. Im hellen Atelier ist unmittelbar neben dem Spatzenbild eine Skulptur des Pinguins mit modernem Handy. Alles ist mit allem verbunden, so Maria Thurner. Die Verbindung der Tierwelt, des Pinguins mit dem Modernen Mobiltelefon, zeigt wie die Entwicklung in der modernen Zeit läuft, aber alles kann man auch künstlerisch festhalten, ob als Skulptur oder als Gemälde. Die Besucher des „Tags des offenen Ateliers“ sind in Straßkirchen voll auf ihre Kosten gekommen. Man wird gespannt sein, was bei den kommenden Kunstausstellungen an weiteren neuen Werken ausgestellt wird.
Maria Thurner zeigt inspiriert durch ein Gedicht das Gemälde „Die drei Spatzen –Bauch an Bauch“ beäugt vom Pinguin. Bürgermeister Christian Hirtreiter findet Tiere altersübergreifend in der Kunst besonders beeindruckend.An der weißen Atelierwand beeindrucken schwarze Herbstblätter und am Boden ist eine jemenitische Städtelandschaft mittels „Upcycling-Kunst“ durch Madeleine Schollerer gestaltet. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über die Einblicke in das neuste Schaffen der Straßkirchner Künstlerin
Die Gemeinde Straßkirchen konnte im Rahmen des diesjährigen Regionalbudgets der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines „Spielplatzes der Frühgeschichte“ einwerben. Mit der Umsetzung dieses Projekts wurde auch der Kreisarchäologe Dr. Husty mit eingebunden. Der im Fliederring gelegene Spielplatz ist in der Nähe eines frühgeschichtlichen Herrenhofes, der jüngst archäologisch ausgegraben wurde. Die entsprechenden Informationstafeln werden derzeit noch erstellt. Sobald die Finalisierung erfolgt ist wird das Gelände eingeweiht.
Der Spielplatz ist bereits aufgebaut, aber aufgrund der „Aushärtungszeiten“ und weiterer arbeiten noch nicht nutzbar.
Im Rahmen der diesjährigen Elternversammlung der Kinderkrippe St. Martin konnte die Neuwahl des Elternbeirats durchgeführt werden. In der neu gestalteten Krippeneinrichtung führte Kinderkrippenleiterin Susanne Frömmel zu den abgelaufenen Aktivitäten und den Voraussetzungen für die Tätigkeit im Elternbeirat aus. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Wichtigkeit einer gut ausgestatteten Kindertageseinrichtung heraus. Besonderes Augenmerk wird in Straßkirchen auch auf die frühkindliche Entwicklung gelegt. Hierbei ist gerade der Bereich Kunst und Kreativitätsförderung von hoher Wichtigkeit. Frühkindliche kulturelle Bildung zu fördern, ist ein Aufgabenbereich der innerhalb der Straßkirchner Einrichtungen seit vielen Jahren stark befördert wird.
Gerade das künstlerische Gestalten und das Heranführen an die künstlerischen Werte der Gesellschaft haben hier das Potential langfristige Bindung der Kinder an den Heimatort zu schaffen. Hirtreiter dankte für das ehrenamtliche Engagement der scheidenden Elternbeiräte mit ihrem scheidenden Vorsitzenden Michael Oberrath.
Viele Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich für die Wahl in das Elternbeiratsteam zur Verfügung.
In geheimen Wahlverfahren konnten gewählt werden: Simone Scholtes (Vorsitzende), Julia Benkert (stellv. Vorsitzende), Vanessa Miethaner (Kassenführung), Simone Steinbauer (Schriftführung), Pia Sporrer (Beiratsmitglied), Thomas Janakovic (Beiratsmitglied). Christian Hirtreiter beglückwünschte die neu gewählten Funktionsträger zu ihren neuen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Der Versammlung schloss sich ein kreativer Abend mit Basteln der Laternen für den Martinsumzug an.
Susanne Frömmel, Simone Scholtes, Simone Steinbauer, Vanessa Miethaner, Julia Benkert und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Ohne hochmotivierte Außenstellenleitungen, die viel Zeit und Herzblut in ihre Arbeit investieren und sich stark mit der vhs identifizieren, wäre eine Bildungsarbeit in der jetzigen Form nicht denkbar, so VHS-Geschäftsführer Robert Dollmann.
So wurden beim vhs-Ehrenabend im Gasthaus Murrer in Aiterhofen zwei langjährige Außenstellenleiterinnen von Landrat Laumer für ihr Engagement ausgezeichnet: für die VHS Straßkirchen/Irlbach Frau Aussenstellenleiterin Erika Bachl und Frau Klostermeier für Leiblfing.
Erika Bachl leitet seit 20 Jahren die vhs-Außenstelle und kümmert sich mit vorbildlichem Engagement um die Bildungsarbeit in den Gemeinden Straßkirchen und Irlbach.
Robert Dollmann konnte auf die vielen Kurse und die unermüdliche Acquisearbeit der Jubilarin hinweisen. Mit einer persönlichen Rede resümierte Erika Bachl 20 Jahre Bildungsarbeit in den Unterrichtsorten Irlbacher Gemeindehaus, Irlbacher Begegnungshaus und Straßkirchner Schule.
Bürgermeister Hirtreiter dankte für das unermüdliche Engagement sowohl in Irlbach als auch Straßkirchen. Im September 2002 hat die Erika Bachl von Hildegard Rohrmeier, die nach 10 Jahren Tätigkeit, das Tätigkeitssegment weitergab, übernommen und viele innovative Kurse angeboten. Von Rüdiger Dahlke bis zum Pilateskurs vieles wurde zunächst beäugt, aber die Nachfrage war immer hervorragend, so die Laudatoren bei der Übergabe eines Erinnerungspräsents und einer Urkunde.
Foto vhs Ehrenabend der Volkshochschule Straubing-Bogen gGmbH mit der Aussenstellenleiterin Erika Bachl (3. Von links), die zusammen mit ihrer Tochter die Ehrung entgegen nahm.
Im Rahmen der diesjährigen Elternversammlung des Kindergartens St. Elisabeth konnte die Neuwahl des Elternbeirats durchgeführt werden. In der Turnhalle des Kindergartens führte Kindergartenleiterin Stephanie Ringlstetter mit plakativen Lichtbildern zu den jüngst mit dem überregional bekannten Künstler Hubert Huber durchgeführten Kindergarten-Kunstprojekt aus. Dargestellt wurde auch das Straßkirchner Kitaverpflegungsprojekt. Im Rahmen des Coachings Kitaverpflegung machten sich heuer fünf Kitas in Niederbayern mit viel Engagement auf den Weg, ihre Mittagsverpflegung zu verbessern – bayernweit wurden 37 Kitas ausgewählt. Von September 2021 bis Juli 2022 wurde auch der Straßkirchner Kindergarten durch Coaches der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Niederbayern fachlich unterstützt und begleitet. Die Teilnahme am Coaching Kitaverpflegung war vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert und war somit für alle Kitas kostenfrei. Was und wie Kinder und Jugendliche essen, spielt eine große Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch für die Entwicklung ihres Ernährungsverhaltens. Die Kita- und Schulverpflegung kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten und Vorbild für eine gesundheitsförderliche Ernährung sein, die gut schmeckt und gleichzeitig nachhaltig und ökonomisch ist. Die berücksichtigten Themenfelder in den gemeindlichen Kindergärten sind die nachhaltige Speiseplanung nach dem Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. und die Nachhaltigkeit. Aufbauend auf dem Coaching hat die Gemeinde Straßkirchen nun eine neue Küchenausstattung im Kindergarten St. Elisabeth beschafft, die modernsten Anforderungen genüge leistet.
Im Rahmen der Versammlung wurde auch zum „Kinderschutz- und Gewaltschutzkonzept“ berichtet.
Ein Gewalt-Schutzkonzept beschreibt die Anforderungen, Verfahren und Grundlagen, wie eine Organisation den Schutz von Betreuten und Mitarbeiterinnen ihrer Einrichtung vor Gewalt und übergriffigem Verhalten gewährleistet bzw. adäquat auf gewaltbezogene Vorkommnisse reagiert.
Die Grenzen der Kinder respektieren, die Regeln für risikoreiche Situationen festlegen ist hier beinhaltet. Es wurden auch Ansprechpartner für den Kinderschutz benannt und es wurde vor allem auch die Problematik der „Kindswohlgefährdung“ eingegangen.
Viele Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich für die Wahl in das Elternbeiratsteam zur Verfügung.
In geheimen Wahlverfahren konnten gewählt werden: Wenke Kiendl (Vorsitzende), Christina Schweiger (stellv. Vorsitzende), Martin Eglseder (Kassenführung), Andreas Schambeck (Schriftführung), Olga Schieche (Öffentlichkeitsarbeit), Cornelia Neff (Beiratsmitglied). Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Wichtigkeit einer gut ausgestatteten Kindergarteneinrichtung heraus und beglückwünschte die neu gewählten Funktionsträger zu ihrem neuen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Im Foto von rechts: Christina Schweiger, Martin Eglseder, Cornelia Neff, Andreas Schambeck, Wenke Kiendl, Olga Schieche, Stephanie Ringlstetter und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Von rechts im Bild vor den Acrylglaskunstwerken der Kindergartenkinder des Straßkirchner Kindergartens St. Elisabethim Eingangspavillion: Stephanie Ringlstetter, Jessica Jackel, Brigitte Tarras, Ingrid Faltermeier, Maria Thurner, Monika Weinzierl, Monika Lermer, Bürgermeister Christian Hirtreiter
Die Gemeinde Straßkirchen konnte im Rahmen des diesjährigen Regionalbudgets der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines Jugendkunstprojekts im Straßkirchner Kindergarten St. Elisabeth einwerben. Mit der Umsetzung dieses in alle sieben Gäubodengemeinden ausstrahlenden Projekts wurde der überregional bekannte Künstler Hubert Huber beauftragt. Hubert Huber, der im Raum Passau lebt, ist auch der erste Kulturpreisträger des Bezirks Niederbayerns und war so die erste Wahl für dieses besondere Jugendkunstprojekt im kommunalen Kindergarten. Der Bezirk verleiht den Kulturpreis für herausragende Leistungen auf kulturellem Gebiet und gerade für Aktivitäten mit Einfluss für die kommende Generation. Hubert Huber war schon mehrfach in Straßkirchen zu Gast, ob bei Kunstausstellungseröffnungen oder bei Kinderkunstaktivitäten im Kindergarten St. Martin. Huber ist gerade bei den jüngsten Straßkirchnern ein gerne gesehener Gast. Er bindet die „Jung-Künstler“ voll in sein Schaffen ein und ist dadurch als „Lobbyist für die Kunst bei der nachfolgenden Generation“ bekannt. Nach Projektabschluss lud die Straßkirchner Kindergartenleiterin Stephanie Ringlstetter die Leitungen der Gäubodenkindergärten zu einem Vernetzungsabend in den Turnsaal des gemeindlichen Kindergartens St. Elisabeth ein. Ziel des Abends war sich über die das mehrtägige Kunstprojekt auszutauschen und gemeinsam in Hinblick auf die frühkindliche Kreativitätsförderung zu vernetzen. Angedacht ist, dass auch andere Gäubodenkindergärten ähnliche Kunstprojekte realisieren. Mit einem Lichtbildervortrag wurden die gestalteten Kunstobjekte dargestellt und der Ablauf des mehrtägigen Projekts erläutert. Stephanie Ringlstetter stellte heraus, dass unter anderem der Eingangspavillion und die Beschilderung vor dem Projekt auch bei einer anderen Behördeneinrichtung hätten sein können, nun sei es bunt, vielfältig und weise auf die Schaffenskraft der Kinder hin.
Künstler mit „Draht zu den Kleinsten“
Hubert Huber hat sich durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich der Kunst und durch sein künstlerisches Wirken große Anerkennung in ganz Niederbayern und darüber hinaus erworben. Durch sein hervorragendes künstlerisches Wirken und sowie durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich Kreativitätsförderung hat sich Hubert Huber große Anerkennung in Niederbayern, aber auch in ganz Bayern und im benachbarten Ausland erworben. Er hat sich gerade in der frühkindlichen Kunstbildung eine besondere Expertise erworben, die er bei dem Straßkirchner Jugendkunstprojekt weitergegeben hat. Bei seinen unzähligen Ausstellungen ist es Hubert Huber stets ein Anliegen, nicht nur seine Kunstwerke zu präsentieren, sondern immer auch wieder gerade kleine Kinder einzubinden und ihnen eine Plattform für ihre Kunst und ihr Kunstschaffen zu bieten. „Denn man kann nicht früh genug anfangen um Begeisterung zu schaffen“, so wurde Hubert Huber zitiert. Hubert Huber ist unermüdlich darin, Projekte grenzübergreifend anzulegen und auszurichten. Im Straßkirchner Kindergarten St. Elisabeth hat Huber mit den Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und den Kindern Glasplatten bemalt, den Eingangsbereich künstlerisch verschönert und jedem Kind die Möglichkeit gegeben sich mit seinem Kunstwerk im Gebäude und auch im weiträumigen Garten zu „verewigen“. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich besonders erfreut, dass das Projekt als „Gute-Praxis-Beispiel“ auch in andere Gäubodengemeinden übertragbar ist und freute sich auf die Umsetzung auch in den anderen Kommunen. Die anwesenden Straßkirchner Künstlerinnen Maria Thurner, Ingrid Faltermeier und Brigitte Tarras berichteten vom derzeit laufenden Mosaik-Projekt im Schulhof und stellten die Arbeit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft vor. Beim gemütlichen Ausklang des Abends war man sich einig, dass auf jeden Fall Kunstprojekte bleibende Erlebnisse bei den Kindern hinterlassen. Durch den gewährten großen künstlerischen Freiraum und durch die plakative Verschönerung trug das „Kunstschaffen“ zu mehr „Vielfalt“ bei.
Im Rahmen eines Übergabeapelles konnte Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger nach fünf Jahren die Leitung der 3. Kompanie an Hauptmann Jürgen Guttenberger übergeben. Frau Hauptmann Nina Hillemann wurde herzlich für ihr unermüdliches Engagement seit 2017 gedankt. Frau Hauptmann Nina Hillemann wird zum 1. Oktober 2022 in die Sanitätsakademie nach München versetzt um dort die Hörsaal-Leitung zu übernehmen.
Bei dem Appell und dem anschließenden Empfang waren neben den geladenen Gästen auch die Patengemeinde Straßkirchen mit den Vorsitzenden der beiden Krieger- und Reservistenkameradschaften Schambach und Straßkirchen-Haberkofen eingeladen.
Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit der derzeitigen 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern nun über 30 Jahre besteht.
Die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten aus der Gäuboden-Kaserne Feldkirchen besteht in einer sehr vorbildlichen Form seit über drei Jahrzehnten und wird sich gedeihlich weiter entwickeln, war man sich bei dem Treffen einig.
1989 hatte unter Führung des damaligen Straßkirchner Bürgermeisters Xaver Weinzierl die Heeresfliegerstaffel 4 der Gäuboden-Kaserne unter Staffelkapitän Major Trieb das Band der Patenschaft aufgenommen. Bereits 1997 wurde die Patenschaft von der Heeresfliegerstaffel zur 8. Kompanie des damaligen gemischten Lazarettregiments 12 mit Standort Mitterharthausen übergeführt.
Gedeihliche Zusammenarbeit mit Sanitätseinheiten
2007 wurde vom damaligen Kompaniechef Oberstabsarzt Oliver Behr die Patenschaft mit der 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments besiegelt. Mit starker Beteiligung wurde im Jahr 2015 ein Gelöbnis mit fast 1000 Teilnehmern und über 200 Rekruten, welches einen Glanzpunkt für weitere gedeihliche Zusammenarbeit darstellt, in Straßkirchen durchgeführt. Auch beim regionalen kreisweiten Kreiskriegertreffen mit Friedenswallfahrt im Mai 2017 in der Straßkirchner Gäubodenhalle waren die Soldaten der Patenkompanie vertreten. Im Rahmen des Tags der Bundeswehr am 9.6.2018 wurden kostenfreie Omnibusse der Bundeswehr – sogenannte KOM (Kraftomnibusse) – vom Straßkirchner Dorfplatz zur Gäuboden-Kaserne eingesetzt, um die Patenschaft auch weiter zu intensivieren.
Flankierend zu diesem 30-järigen Patenschaftsjubiläum im Jahr 2019 fand am 7. Mai 2019 ein Gelöbnis auf dem Straßkirchner Sportgelände mit Festredner Dr. Herrmann statt.
Hauptmann Jürgen Guttenberger freut sich auf die künftig noch weiter zu intensivierende Patenschaft und betonte das gute und freundschaftliche Verhältnis der Patenkompanie mit der Patengemeinde. Die Verbindung zur Pateneinheit wurde bei dem Termin weiter intensiviert und es wurden die kommenden Aktivitäten abgesprochen. Das Sanitätslehrregiment (Kommandeur: Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger) ging aus dem ehemaligen gemischten Lazarettregiment 12 hervor und wurde im Jahr 2003 offiziell als Lehr- und Erprobungstruppenteil des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Feldkirchen in Dienst gestellt, berichtete Oberstabsfeldwebel Luther. Im Jahr 2013 wurde der Verband im Rahmen der Umstrukturierung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr sowie der Auflösung des Sanitätsamtes dem Kommando „Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung“ in Weißenfels unterstellt.
Zur Zeit stark geforderte Patenkompanie
Aufgrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie leistetn Angehörige der Patenkompanie sanitätsdienstliche Unterstützung bei der Coronabewältigung an den Abstrichstationen in Regensburg und Würzburg und an der Bundesautobahn A8 bei Brannenburg. In dem Jahr 2023 werde das Regiment als Bestandteil der Stabilisierungskräfte sowie der „Very High Readiness Joint Task Force (VJTF)“ jederzeit auch in der Bereitschaft sein, die Aufgaben der präklinischen Verwundetenversorgung im In- und Ausland hochqualifiziert wahrzunehmen. Vorbesprochen wurde ein Truppenbesuch von Gemeindevertretern bei der Pateneinheit in der Gäuboden-Kaserne und weitere Veranstaltungen, wie auch das Gelöbnis des Sanitätslehrregiments Niederbayern im Sommer 2023 in Straßkirchen.
von rechts: Norbert Schönhammer (Vorsitzender des Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen 1874 e.V.), Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger, Hauptmann Jürgen Guttenberger, Hauptmann Nina Hillemann, Bürgermeister Christian Hirtreiter (Patengemeinde Straßkirchen), Mario Lehrmeier (Vorsitzender des Krieger- und Veteranenvereins Schambach), Wimpelträger Hauptfeldwebel Eric Z.
Etwa 400 Läuferinnen und Läufer gingen am Feiertag bei den ein, zwei, fünf und zehn Kilometer langen Strecken an den Start. Bereits das 3. Mal fand der ILE-Gäubodenlauf nun statt. Und ein voller Erfolg, wenn es nach Ersten Bürgermeister Josef Moll geht, der sagte: „Es ist grandios gelaufen. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem Laufevent so viele Bürgerinnen und Bürger erreichen konnten.“.
Die größte Gruppe der Sportler startete für den Ein Kilometer Bayernhof Lauf, hier liefen 197 Kinder, den Zwei Kilometer Max Frank Lauf traten 36 Kinder und Jugendliche an. Den Wanderpokal für die schnellste Schule beim Ein Kilometer Lauf sicherte sich diesmal die Grund- und Mittelschule Leiblfing mit einer Team-Zeit von 00:43:33.15, ganz knapp vor der Grundschule Oberschneiding mit einer Zeit von 00:43:44.33 und dem Drittplatzierten der Grundschule Salching mit 00:44:14.43.
Beim Zwei Kilometer Lauf ergatterte sich die Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen mit einer Zeit von 01:31:47.94 den begehrten Pokal. Neu dieses Jahr war der Fünf-Kilometer PhysioCenter Walk. Diesen traten 12 Männer und 20 Frauen an.
Beim Fünf Kilometer Gahr Lauf konnten insgesamt 52 Teilnehmer an den Start gehen, hier sicherte sich Müller Vinzenz (00:21:12.31) den ersten, Landstorfer Andy (00:21:15.04) den zweiten und Seubert Tobias (00:21:26.61) den dritten Platz bei den Herren. Bei den Damen kam Able Kathrin (00:22:40.04) auf den ersten, Bayerl Theresa (00:22:40.11) auf den zweiten und Sobko Lena (00:24:07.04) den dritten Platz.
Neu dieses Jahr war die Vergabe des Wanderpokals für das schnellste Team/Betrieb bei der 5km Strecke. Hier kam auf den ersten Platz der Skiclub Leiblfing mit einer Zeit von 01:27:47.50, Team Ackermann mit einer Zeit von 01:41:23.89 auf den zweiten Platz und der Schwimmverein Straubing mit einer Gesamtzeit von 01:44:34.71 auf den dritten Platz.
Als letzte Hürde traten um kurz vor elf 34 Läuferinnen und Läufer beim 10 Kilometer Moll Lauf an. Hier sicherte sich Baier Florian mit einer unglaublichen Zeit von 00:36:34.24 den ersten Platz bei den Herren, gefolgt von Wagner Felix vom TV Burglengenfeld mit einer Zeit von 00:36:35.89, den dritten Platz belegte Giere Thomas mit einem Abstand von 3:41.23. Die Damen standen den Herren in nichts nach uns so belegte Haslbeck Johanna mit einer Zeit von 00:49:53.33 den ersten, Feldmeier Carina mit einer Zeit von 00:51:58.50 den zweiten und Neumeier Jennifer mit einer Zeit von 00:57:07.58 den dritten Platz.
Großartiges Entertainment geboten
Die Physioklinik im Aitrachtal begleitet den Lauf sportlich und führte mit einer Damengruppe vor jedem Lauf ein rhythmisches Aufwärmtraining durch. Motiviert wurden die Läuferinnen und Läufer durch Moderator Peter Kroul der am Start für den richtigen Nervenkitzel sorgte, auf der Strecke sorgte DJ Sam für die nötige Power zwischen durch.
Ausgelassene Stimmung nach dem Lauf
„Alle Teilnehmer und Zuschauer hatten eines gemeinsam, Sie teilen die gemeinsame Freude am Laufen, Sie feierten den Spaß der Bewegung unter freiem Himmel“, so kommentierte Bürgermeister Josef Moll die Zeit nach den Läufen. Die Organisatoren hatten ausreichend Getränke und Fitness-Snacks vorbereitet. Gut ankam auch die Verpflegung durch die DJK Leiblfing, die den Hunger mit Grill-spezialitäten und Pommes stillten. Als süße Nachspeise standen zahlreiche Kuchen von der Frauenunion Leiblfing bereit.
Kinderschminken und Luftballontiere waren richtige Renner
Da der Großteil der Teilnehmer Kinder war, bot das Organisationsteam der Gemeinde Leiblfing auch speziell etwas für Kinder an. Der Elternbeirat der KiTa Aitrach-Arche ließ sich etwas Besonderes einfallen und so strahlten Kinderaugen umrahmt von aufgemalten Tiergesichtern mit den Luftballontieren um die Wette. Beim Losstand konnte jeder sein Glück versuchen. Als Hauptvertreter für Gesundheit stand die AOK Straubing mit einem Stand bereit. Hier konnte man sich beim Glücksrad Preise sichern und Laufsocken gewinnen.
Für alle Beteiligten war dieser Tag der Deutschen Einheit ein ganz besonderer Tag, den man so schnell nicht vergessen wird. Man freut sich schon auf den 4. ILE-Gäubodenlauf.
Bürgermeister Hirtreiter zeichnete auch die Straßkirchner Teilnehmer, in diesem Bild Tobias Seubert, aus.Die Gesamtsieger erhielten im Bild 95 tolle Preise und Siegerpokale.
Die Stützpunkt-Feuerwehr Straßkirchen hat geladen und viele Familien sind am Samstagabend dieser Einladung gefolgt. Der Besuch der „Langen Nacht der Feuerwehr“ anlässlich der diesjährigen Feuerwehr-Aktionswoche traf voll die Erwartungen der Feuerwehr. Es passte alles um eine etwas andere Feuerwehr-Leistungsschau für die Einsatzfähigkeit, das Leistungsspektrum und die hervorragende Geräteausstattung der Bevölkerung nahe zu bringen. Und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die jüngsten Gemeindebürger konnten sich selbst beim Löschen der „Holzfeuer am Holzhaus“ mittels eines durch eine Kübelspritze betriebenen Wasserschlauchs ausprobieren, ob sie die Fertigkeiten für einen künftigen Feuerwehrdienstleistenden haben.
Es gab genügend Brennpunkte, an denen die Feuerwehr`ler in jener Nacht zu Gange waren: jede Menge Gerätschaften und ein Unfallwagen standen und lagen als Demonstrationsobjekte für Möglichkeiten der Rettung von Verletzten „herum“. Das „Kerngeschäft“ Brandbekämpfung wurde bei einer Führung in den „Brandraum“ im Erdgeschoss des ehemaligen Straßkirchner Verwaltungsgemeinschaftsgebäudes erläutert. Über das sichere Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen und Gefahrenabwehr informierten ebenfalls eigene Stationen.
Natürlich kamen auch die allerkleinsten Besucher voll auf ihre Kosten. Die Plätze am Steuer der großen Feuerwehrautos HLF-20 waren heiß begehrt.
Die moderne Art der Nahebringung des wichtigen Amtes des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden wurde im Landkreis Straubing-Bogen von mehreren Feuerwehren an diesem bayernweiten Aktionstag dargestellt.
Bereits zur Zeit der Großväter wurde Werbung für den Feuerwehrdienst gestaltet: das damalige Landesamt für Brandschutzwesen in den 1950er Jahren druckte vielfach Werbe-Postkarten um Begeisterung für den freiwilligen Feuerwehrdienst zu schaffen, die sich noch heute in manchen Feuerwehrarchiven befinden.
Bereits zur Zeit der Großväter wurde Werbung für den Feuerwehrdienst gestaltet: Das damalige Landesamt für Brandschutzwesen druckte vielfach diese Werte-Postkarten um Begeisterung für den freiwilligen Feuerwehrdienst zu schaffen. Das Motto „Hilf mit“ war betont plakativ, aber ist nach wie vor zeitlos gültig.Die Vorführung von Personenrettung waren trotz Regenwetter gut besucht. Hier das geübte Szenario bei der Befreiung einer verunfallten Person aus einem PKW.Die allerjüngsten Gemeindebürger freuten sich über die Möglichkeit mit Kübelspritze und Wasserschlauch die „Holzfeuer“ um zu spritzen.Umfangreiche Gerätausstattungen und Fahrzeuge wurden bei Langen Nacht der Feuerwehr in Straßkirchen ausgestallt, sowohl Klein als auch Groß kam auf seine Kosten
Innovationspreis bei der 27. Internationale Weihnachtsbaumbörse in Straßkirchen verliehen – Christbaumkönigin Sophia Adlberger hatte ihren ersten Amtstag
Am vergangenen Samstag fand auf dem Krinner-Firmengelände in Straßkirchen die Internationale Weihnachsbaumbörse statt (Bericht zur Eröffnung war am 19.9.22 bereits veröffentlicht). 43 Aussteller reisten nach Straßkirchen, wo turnusmäßig im zweijährigen Rhythmus diese Börse stattfindet. Diese 27. Internationale Fachmesse war der Treffpunkt für Fachleute aus dem Bereich „Weihnachtsbaum“ und findet alljährlich im Wechsel zwischen dem niederbayerischen Straßkirchen und dem sauerländischen Eslohe-Reste statt. Die Messe bietet den etwa 1000 Besuchern einen „Markt der Möglichkeiten“ um die ausstellenden Firmen, das attraktive Rahmenprogram und die aktuellsten Neuerungen kennen zu lernen. Der Messetag endete am Samstag spät nachmittags mit der Verleihung des mit 1000 Euro dotierten Innovationspreises. Der Preis war 2021 an die Firma „TannenTwister“ und 2019 an den „Verband Natürlicher Weihnachtsbaum“ gegangen. Mit Spannung wurde die Auszeichnung des diesjährigen Siegers durch Bundestagsabgeordneten Alois Rainer erwartet. Alois Rainer stellte bei der Preisübergabe heraus, dass gerade Innovationen von besonderer Wichtigkeit seien. Der Sieger des Innovationspreises 2022 war die Firma Meshpack GmbH (Klötze, Sachsen-Anhalt). Die Neuerung des jungen Unternehmerteams waren kompostierbare Weihnachtsbaumnetze, welche Alois Rainer auszeichnen konnte.
Weihnachtsbaumkönigin hatte ihren ersten Amtstag
Der Messeorganisator Ewald Rohrmoser von der Krinner GmBH zeigt sich erfreut über das Interesse an den Themenfeldern Weihnachtsbäume, Anbau und Technik. Es gingen wieder viele Impulse für die kommende Verkaufssaison von der internationalen Messe aus. Gerade die Fachvorträge zogen die interessierten Messebesucher an. Die neu amtierende Bayerische Christbaumkönigin und Deutsche Weihnachtsbaumkönigin Sophia Adlberger aus Oberbayern konnte an diesem Tag ihre ersten Amtshandlungen durchführen. In den kommenden zwei Jahren wird sie sich für die Vermarktung aber auch für die Imagepflege der Weihnachtsbäume deutschlandweit einsetzen. Die junge Christbaumkönigin stammt von einem Selbstvermarktungsbetrieb mit Christbäumen in Oberbayern. Das Familienunternehmen auf dem ursprünglich konventionell betriebenen Hof gründete 1954 neben der üblichen Milchviehhaltung und dem Ackerbau mit dem damals außergewöhnlichen Betriebszweig des Christbaumverkaufes mit Fichten. In der Anfangszeit wurden Durchforstungsfichten an Händler verkauft. Da die Nachfrage größer wurde, sind die ersten Fichten im damaligen Garten gepflanzt worden. Seit über zehn Jahren läuft der Verkauf ab Hof und wird bis heute als Familienbetrieb in Rauchenberg bei Aying fortgeführt. Die junge Christbaumkönigin Sophia freut sich nun das aus Holz geschnittene Zepter bei den vielen Terminen deutschlandweit für die Tradition der Christbäume einsetzen zu dürfen.
Alois Rainer ließ sich beim Messerundgang auch über die vielfältig aufgestellten Aussteller mit ihrem Angebot, das von Baumpflanzen, über Maschinen zur Plantagenpflege, passender Arbeitskleidung bis hin zu Verpackungsmaterial reichte informieren. Bei der Messetombola gewann der Junglandwirt Simon Weitzel aus Markt Indersdorf den Siegerpreis, einen einwöchigen Urlaubsaufenthalt in einem dänischen Ferienhaus für eine ganze Familie.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über den reibungslosen Ablauf der zum wiederholten Mal in Straßkirchen organisierten Messe mit internationalen Publikum.
Organisationsleiter Ewald Rohrmoser, Firmeninhaber und Ehrenbürger Klaus Krinner, Christbaumkönigin Sophia Adlberger, MdB Alois Rainer, Bürgermeister Christian Hirtreiter (Gemeinde Straßkirchen)
Mit der Bauabnahme konnten am Dienstag, 13.9.22 die Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitungen in der Ringstraße und dem Steinweg in Straßkirchen abgeschlossen werden. In den letzten Jahren waren vor allem an den Grundstücksanschlüssen in diesem Siedlungsgebiet zahlreiche Rohrbrüche aufgetreten. Die Verbandsversammlung des Wasserzweckverband Straubing-Land hatte sich daher im Juli 2021 für die Verlegung einer neuen Hauptwasserleitung DA 110 auf einer Länge von 700 Meter sowie aller alten Grundstücksanschlüsse bis zum Wasserzähler in den 49 Anwesen entscheiden. Die Hauptleitung wurde in offener Bauweise verlegt. Bei den Grundstücksanschlüssen, die nach der Planung eine Gesamtlänge von 650 Meter hatten, kam ein Pressverfahren zur Anwendung, um Aufgrabungen in den Privatgrundstücken so weit wie möglich zu vermeiden. Der Wasserzweckverband Straubing-Land investierte fast 700. 000 Euro in die Maßnahme.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über den reibungslosen Ablauf bei der mehrmonatigen Bauphase und bedankte sich bei Verbandsvorsitzenden Alfons Neumeier und allen Beteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in der Planungsphase. Derzeit läuft der Einbau der Gasanschlüsse im Bereich des Siedlungsgebietes durch ESB (Ergas Südbayern), der in zwei Wochen abgeschlossen sein wird.
von rechts: Verbandsvorsitzender Alfons Neumeier, Geschäftsleiter Manfred Engl (Wasserzweckverband), Bauleiter Peter Obermeier (Fa. Pro-Bau), Vera Löw (Bauamt Straßkirchen), Katrin Kiefl (Bauamt Straßkirchen), Manuel Christl (Ing. Büro Christl), Wassermeister Thomas Pregler, Herr Hain (Strabag) und Bürgermeister Christian Hirtreiter (Gemeinde Straßkirchen)
Die Freiwillige Feuerwehr Schambach hatte am Samstag, 10.9.22, in der Schambacher Dorfschänke die außerordentliche Generalversammlung mit Neuwahlen der Feuerwehrkommandanten durchgeführt. Aufgrund der Amtsniederlegung des bisherigen Kommandanten leitete der kommissarische Kommandant Stefan Bugl in die Versammlung ein. Alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden der Ortsfeuerwehr Schambach waren schriftlich zu der Dienstversammlung eingeladen worden um gemäß den staatlichen Regularien die Neuwahl des Kommandanten zu tätigen.
Dank fürs ehrenamtliche Engagement
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig. Das Ehrenamt hat in Bayern eine lange Tradition und trägt wesentlich zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei. Es macht unsere bayerische Heimat so lebens- und liebenswert, bekräftigte Hirtreiter. In Bayern engagieren sich so erfreulicherweise prozentual mehr Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahre ehrenamtlich, wie vergleichsweise in anderen Bundesländern. Dies sei sehr anerkennenswert, denn ohne bürgerschaftliches Engagement funktioniere kein Gemeinwesen, so Bürgermeister Hirtreiter und dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für die Tätigkeit sowohl im Feuerwehrdienst als auch in der Dorfgemeinschaft, wo die Schambacher Feuerwehr fest verankert sei.
Neuwahlen der Führungsriege
Unter Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter und Markus Bugl konnten die geheimen Wahlen zügig abgewickelt werden. Die anwesenden 21 aktiven und über 16-jährigen Feuerwehrdienstleistenden waren zur Teilnahme an den Wahlen berechtigt. Der bisherige Vize-Kommandant Stefan Bugl wurde zum neuen Kommandant und Alfred Stache zum stellvertretenden Kommandaten gewählt.
Jubiläums Feierlichkeiten im Jahr 2022 und 2023 geplant
Im Rahmen des letzten Tagesordnungspunktes „Aussprache“ wurde erörtert, dass im kommenden Kalenderjahr 2023 die Fahnenweihe der Nachbarfeuerwehr Irlbach stattfinden werde. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Florian Sixt stellte den Ablauf des Jubiläums dar. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Irlbach wird vom 10.-11. Juni 2023 (mit Fahnenweihe) organisiert. Die Freiwillige Feuerwehr Schambach wird als Patenverein fungieren.
Dazu findet am 2. Oktober 2022 bereits das offizielle Patenbitten am Schambacher Vitusplatz statt. Florian Sixt gab auch bekannt, dass bei der kommenden Jahreshauptversammlung die Nachwahl des freigewordenen Vorstandsplatzes im Feuerwehrausschuss ansteht und gerne ein junger Feuerwehrdienstleistender diese Funktion übernehmen könne. Es wurde auch auf die demnächst anstehenden Übungen der aktiven Mannschaft mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung hingewiesen.
Neue Führung bei der Feuerwehr Schambach gewählt. Von links: Stellv. Vorsitzender Florian Sixt, Vize-Kommandant Alfred Stache, Kommandant Stefan Bugl und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Die Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Straßkirchen-Haberkofen hatte am Samstag, 3.9.2022, im Gasthof „Zur Post“ die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein von der Blaskapelle Schmid musikalisch gestalteter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus vorausgegangen. Beim Gedenkgottesdienst durch Pfarrvikar Loxly Sebastian Paravall erinnerte dieser in seiner Predigt an die große Bedeutung von Frieden in allen Ländern. Beim Gedenken am Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1906 wurde den Gefallenen, Vermissten und Toten aller Kriege gedacht.
Der Kriegerverein ist sehr aktiv und engagiert sich für eine gute Zusammenarbeit mit der Patenkompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“, so Bürgermeister Christian Hirtreiter. Schriftführer Manuel Winhart erinnerte in seinem Bericht an die Termine des abgelaufenen Jahres. Besonders dankte er der Blaskapelle Toni Schmid (Aufhausen) für die musikalische Umrahmung der vorausgegangenen Messe und der Jahresversammlung. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht des Kassiers Andreas Dengler detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung feststellten. Vorsitzender Norbert Schönhammer ging bei seinem „Totengedenken“ auf die im Berichtszeitraum verstorbenen drei Vereinsmitglieder des Traditionsvereins ein: Salutschütze Anton Aigner, Christian Schäfer und Vereinswirtin Christl Weinzierl.
Anton Aigner nun KRK-Ehrenvorsitzender
Gemäß Beschluss des Vereinsausschusses wurde dem ehemaligen Vorsitzenden Anton Aigner der Titel „Ehrenvorsitzender“ verliehen. Der bis 2021 Vorsitzende des Vereins, Anton Aigner, übte sowohl auf Kreisverbandsebene als auch im Straßkirchner Verein langjährige Tätigkeiten als Vorsitzender des Traditionsvereins und als Kreisverbandsvorstandsmitglied aus. Er war neun Jahr stellvertretender Vorsitzender und 18 Jahre Vereinsvorsitzender.
Patenkompanie erfüllt wichtige Aufgabe bei humanitären Einsätzen
Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten sei wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Gäubodenkaserne angesiedelten Sanitätseinheiten wichtig. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Kriegerverein seit vielen Jahren aktiv ist und dass der örtliche Kriegerverein die gute Patenschaft mit der Patenkompanie mit Leben erfüllt. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Die Patenkompanie – die 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern – ist sehr eng mit dem Verein verbunden. Zum 1. Oktober 2022 steht hier der Wechsel der Kompaniechefin Frau Hauptmann Hillemann zum neuen Kompaniechef Hauptmann Guggenberger an. Das Regiment hat einen Ausbildungsauftrag und ist dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstellt. Zentraler Auftrag des Sanitätsdienstes ist es, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Die Kompanie ist für ein Rettungszentrum und dessen Betrieb verantwortlich. Auch wurde auf die enge Verbundenheit von Soldaten und Bevölkerung, die mit der Patengemeinde Straßkirchen besteht, verwiesen. Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten sei wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Kaserne angesiedelten Sanitätseinheiten der Gäubodenkaserne wichtig. Er dankte den anwesenden Ehrenmitgliedern Hans Schwald, Helmut Steiner und Franz Winhart für deren Kommen.
Die Führungsriege der „Krieger- und Reservistenkameradschaft 1873 Straßkirchen-Haberkofen e.V.“ mit ihrem neuen Ehrenvorsitzenden Anton Aigner: von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Vorsitzender Norbert Schönhammer, Ehrenmitglied Helmut Steiner, neuer Ehrenvorsitzender Anton Aigner, Schriftführer Manuel Winhart, Kassier Andreas Dengler, Ausschussmitglied Karl Steiner (1. Reihe), Pfarrvikar Loxly Sebastian Paravall, Ausschussmitglied Willi Gritsch
Vor genau 25 Jahren hat Michaela Karl ihre Tätigkeit bei der Gemeinde Straßkirchen begonnen
Frau Karl hat vor einem Vierteljahrhundert, als Kinderpflegerin im der Straßkirchner Kindergarten St. Elisabeth in der Trägerschaft der Gemeinde Straßkirchen begonnen und ist nach wie vor höchst engagiert in der Kinderbetreuung tätig. Als die Kindergarteneinrichtung St. Elisabeth in Straßkirchen 1997 Personal suchte und eine gute Auswahl traf konnte Frau Karl am Tag genau vor 25 Jahren ihren Dienst antreten. Seit einem Vierteljahrhundert übt sie mit Begeisterung ihre abwechslungsreiche Tätigkeit aus. Der Kontakt zu den Kindern ist ihr besonders wichtig, denn die Freude bei den Kindern ist eine ehrliche Freude, dies fordert sie im täglichen Alltagsbetrieb besonders, so die engagierte Mitarbeiterin. Als Einrichtungsleiterinnen hatte Frau Karli diesen 25 Jahren viele Erzieherinnen kennenlernen dürfen. Vielfältige Erfahrungen konnten hier gesammelt werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter gratulierte für ein Vierteljahrhundert kommunalen Dienst.
Angefangen hatte Frau Michaela Karl ihre Tätigkeit als Kinderpflegerin bereits am 2. September 1997 im gemeindlichen Kindergarten St. Elisabeth bevor Sie nach einer Familienpause in den Kindergarten St. Martin im Jahr 2015 wechselte. Insgesamt blickt die Jubilarin daher auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurück.
Durch die langjährige Beschäftigung kennt sie viele Menschen der Gemeinde persönlich und die Kinder aus den ersten Jahren ihrer Tätigkeit sind schon selbst Eltern und bringen ihre Kinder. Einige Anekdoten aus den vergangenen Jahren wurden zum Besten gegeben und auch das gute Arbeitsklima gelobt. Bei der Ehrung dankten Bürgermeister Christian Hirtreiter, sowie Einrichtungsleitung Regina Hack und der Personalverantwortliche der ILE Gäuboden, Christian Loidl, herzlich für die Zusammenarbeit. Sie wünschten Frau Karl für ihren weiteren beruflichen Weg alles erdenklich Gute. Alle Teilnehmer der Feierstunde wünschten Michaela Karl weiterhin ein gutes Händchen.
Michaela Karl wurde für ein Vierteljahrhundert Tätigkeit im Straßkirchner Kindergarten geehrt. von links: Christian Loidl (ILE-Personalstelle), Bürgermeister Christian Hirtreiter, Michaela Karl und Regina Hackl
Der volkstümliche Eisstocksport ist seit Generationen im Gäuboden besonders beliebt. Bereits nach dem zweiten Weltkrieg wurden deshalb in Straßkirchen bereits alljährlich im Januar Dorfmeisterschaften im Einzelschießen ausgetragen. Das Stockschießen war sehr populär und nach dem Festabend zur Ehrung des Dorfmeisters am 29. Januar 1972 im Gasthof Brunner wurde beschlossen einen Eisstocksportverein in Straßkirchen zu gründen. Unter Leitung des Dorfmeisters und ersten Vorsitzenden Gottfried Weinzierl sind vierzehn Gründungsmitglieder in die „Urliste“ des Vereins eingetragen. Gottfried Weinzierl und sein Stellvertreter Günther Christl konnten über viele Jahre den sportlichen Aufstieg der Mannschaften über die Kreisklasse hin zur Bayernliga begleiten. Durch den Bau von Asphaltschießbahnen im Jahr 1977 war auch die Durchführung des Stockschießens auf Sommerbahnen möglich. Viele Pokale, Ehrungen und Siegestrophäen weisen im Vereinsstockhäusl auf den enormen Leistungsstand der jeweiligen Turnierschützen hin. Der Verein pflegt über 50 Jahre auch den kameradschaftlichen und gesellschaftlichen Teil des Vereinslebens. Gerade die Mannschaftswettkämpfe unter Beteiligung von bis zu 30 Mannschaften trugen und tragen hier zum gedeihlichen Wachstum des Sportvereins bei. Der Eisstockclub Straßkirchen konnte zusammen mit dem Geflügelzuchtverein und der Gemeinde Straßkirchen Ende der 1990er Jahre in einer Gemeinschaftsaktion eine über 1000 Quadratmeter große Stock- und Ausstellungshalle errichten. Der ESC darf sich glücklich schätzen, über eine derartig hervorragende Trainings- und Turniergebäudlichkeit zu verfügen. Ihren Namen verdankt sie ihrem Standort, nämlich geografisch in der Mitte der Kornkammer Bayerns. Im Mai 2000 war die Gäubodenhalle als gemeinsames Projekt zwischen dem Geflügelzuchtverein, der Gemeinde und dem ESC Straßkirchen eingeweiht worden, sodass man nun auf eine über zweiundzwanzigjährige Nutzung der Halle zurückschauen kann. Die ESC-Mitglieder Greil Rudolf, Eisstockvorsitzender Helmut Zehetmeier, Geflügelzuchtvereinsgründungsvorsitzender Josef Wolf und Willi Spanner (Gemeinde Straßkirchen) hatten hier die Initialzündungen für diese Veranstaltungshalle gegeben. Viele hochdekorierte aktuelle und ehemalige Deutsche- und Europameister sind Vereinsmitglieder. Auch junge weibliche Mitglieder sind bis auf Bundesliga-Ebene aktiv. Gerade die Jugendarbeit war immer wesentlicher Teil des Vereinslebens. So konnten in der Gäubodenhalle in den vergangenen Jahrzehnten viele offizielle Eisstockturniere, hochrangige Jugendvergleichswettkämpfe und auch der Jugend-Euro-Grand Prix 2019 durchgeführt werden. Besonders erfreulich ist, dass das Darlehn des Vereins für den Bau der Gäubodenhalle Ende 2019 -inklusive Zins- und Tilgungszahlungen- zurückbezahlt wurde. 2022 wurde die neue Turnierleitanlage und digitale Wettkampfanlage fertiggestellt, sodass die Hallenausstattung für den Stocksport höchsten nationalen Standards entspricht.
Herausragende Europaweite Beteiligung
Am ersten Augustwochenende 2019 waren Europas beste Stockschützen unter 16 Jahren beim Grand-Prix-Wettbewerb in der Gäubodenhalle in Straßkirchen vor Ort um die besten Talente zu ermitteln. Die 60 jungen Sportlerinnen und Sportler aus sieben europäischen Nationen, die sich für diesen „Grand Prix“ qualifiziert hatten, waren mit höchstem Engagement in Straßkirchen dabei. Die Straßkirchner Turniere bieten auch für die örtliche Bevölkerung bei kostenfreiem Eintritt seit Jahrzehnten die Möglichkeit besten Eisstocksport auf Asphalt in einer wunderbar hergerichteten Gäubodenhalle mit zu erleben.
Internationales Sportwochenende
Das dem 50-jährigen Gründungsjubiläum beigeordnete internationale Sportwochenende 2022 hatte neben fast 100 Stockschützen aus Deutschland und Österreich, die sich sowohl in der Einzel-, als auch in der Mannschaftswertung messen konnten, auch viele hochrangige Verbandsvertreter nach Straßkirchen gelockt.
Bei den vier Turnieren, dabei ein offizielles Herren-Bundesligaturnier, war der hervorragende Stocksport auf dem niederbayerischen Asphalt bei diesem internationalen Sport-Wochenende somit ein absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene.
Langjährige Partner, sowohl von den Bundesgliederungen des Deutschen Eisstockverbands und ehemalige Titelträger, waren zu Gast und beeindruckt von der breitgefächerten Begeisterung für den Stocksport gerade in der niederbayerischen Region. Jugendnationaltrainer Matthias Peischer (Penzing), Damen-Nationaltrainer Josef Helmbrecht (Pilsting), Herren-Nationaltrainer Roland Fischl (Gotteszell) und der ehemalige Nationaltrainer Bernhard Stelzig (Reicheneibach) konnten von ihren positiven Erfahrungen mit den Straßkirchner Talenten berichten, und sind der Einladung nach Straßkirchen gerne gefolgt.
Bürgermeister Christian Hirtreiter hatte die Schirmherrschaft des bedeutenden internationalen Turnierwochenendes und des 50-jährigen Gründungsjubiläums übernommen und war von dem hoch qualitativen Sport begeistert und beglückwünschte zu dem Vereinsjubiläum. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die sportlichen Erfolge sind sehr anerkennenswert und überregionale Turniere finden in der Gemeinde statt, daher sei die Gemeinde auch auf die aktiven Eisschützen stolz. Der Eisstockverein trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei. Der ESC Straßkirchen ist besonders organisationsstark. Vorsitzender Christian Greil stellte heraus, dass man sich auch weiterhin wieder für herausragende Wettkämpfe und Turnier bewerben werde.
Erfolge der Athleten
Aufgrund des 50-jährigen Vereinsbestehens fand unter Leitung des Vize-Weltmeisters Fabian Greil das dreitägige internationale Turnierwochenende in Form eines Sportwochenendes statt. Am Freitagnachmittag gestaltete Bürgermeister Hirtreiter die Eröffnung des Wochenendes offiziell. Bei dem ersten fünfstündigen Turnier siegte das Niederviehbacherer Stockschützenduo Daniel Köndl und Christoph Zehetbauer verdient ganz knapp im Finale und konnte um 22 Uhr den Siegerpreis in Empfang nehmen. Bereits um 8.30 Uhr des Folgetages startete das folgende Duo-Turnier mit hochrangigen Stockschützen, wobei nach schweißtreibenden Vergleichsrunden das oberbayerische Team vom TSV Hartpenning, Stefan Zellermayer und Andreas Lambert aus dem Landkreis Miesbach gegen das Windberger Team mit Daniel Hornberger und Leon Fuchs gewann. Beim Bundesligaturner am Samstagnachmittag gewann der amtierende Bundesligasieger EC Passau Neustift, vor den Bundesligisten EC Gerabach und EC Passau Neustift II. Knapp dahinter belegte die Inntaler Bundesligamannschaft aus Feldkirchen Platz vier. Das spannendste Turnier des Wochenendes war das Sonntagsvergleichsschießen der Einzelschützen. Bei diesem Soloturnier wurde erst nach einem spannenden Duell um 15 Uhr die Entscheidung herbeigeführt. Es siegte Matthias Kohlhuber (Gerabach) vor Michael Nodes (Frontenhausen) und Manfred Handwerker (Windberg). Der Schambacher Christoph Wintersperger belegte hier den 4. Platz.
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement und beglückwünschte die Athleten zu den sportlichen Erfolgen. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz während des Jubiläumswochenendes, denn hier war der Organisationsaufwand enorm.
Die Führungsriege des Eisstockclubs Straßkirchen mit hochrangigen Vertreten des Deutschen Eisstockverbandes vor dem Vereinswappen an der Straßkirchner Gäubodenhalle beim Jubiläumswochenende: von links: Stellv. Vereinsvorsitzender Georg Wax, Vereinsvorsitzender Christian Greil, Bernhard Stelzig (langjähriger Nationaltrainer), Matthias Peischer (Jugendnationaltrainer), Turnierorganisator Fabian Greil und Schirmherr des Jubiläums Christian HirtreiterDie Sieger des Einzelvergleichswettkampfes des internationalen Stockturniers in der Straßkirchner Gäubodenhalle: von links: ESC-Vorsitzender Christian Greil, Schiedsrichter Michael Rosenhammer, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Sieger im Einzelvergleich Matthias Kohlhuber, Vize-Turniersieger Michael Nodes, Drittplazierter Manfred Handwerker und Turnierorganisator Fabian GreilBeim Jubiläumssportwochenende des Eisstockclubs Straßkirchen in der Straßkirchner Gäubodenhalle war bei den 100 an vier Turnieren teilnehmenden Sportlern höchste Konzentration und Geschicklichkeit nötig. Hier im Bild die Siegermannschaften des Bundesligaturniers aus Neustift Team 1 bei Passau, Gerabach und Neustift Team 2 bei der Siegerehrung: Im Bild von links: Schirmherr Christian Hirtreiter, Schiedsrichter Michael Rosenhammer und Organisationsleiter Fabian Greil mit den drei bestplazierten MannschaftenBeim Jubiläumssportwochenende des Eisstockclubs Straßkirchen in der Straßkirchner Gäubodenhalle waren international aktive Stockschützen zu Gast. Der Sieger des Duo-Turniers Daniel Köndl trainierte vor Turnierbeginn sogar schon ab 8 Uhr morgens um mit bester Leistungsfähigkeit an den Turnierstart zu gehen.
Mehrere Mitglieder der Künstlergemeinschaft Straßkirchen war mit Workshops in der Fraunhoferhalle der Straubinger Ostbayernschau aktiv.
Sie werkelten und gestalteten Kunst. Viele Besucher konnten so einen Einblick in das aktuelle Werk und die Schaffensgebiete der Straßkirchner Künstler u.a. F. Melissa Faltermeier, Ingrid Faltermeier, Johann Orth, Manfred Hilmer, Walter Lorenz, Maria Lorenz erhalten. Auch für das 2023 sind die Vorreservierungen schon am Laufen. Im Bild Walter Lorenz mit seinen figürlichen Werken im OG der Halle am Gäubodenfest.
Wie baut man Brücken? Wie lange sind sie haltbar? Wie sieht es im Inneren einer Brücke aus? Diese und andere Fragen beantwortete Markus Wolf von der Tiefbauverwaltung des Landkreises Straubing-Bogen einer Gruppe von interessierten Kindern, die im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms des SSC Straßkirchen die Gelegenheit hatten, das Innenleben der Xaver-Hafner-Brücke zu erkunden.
Überraschte Gesichter gab es gleich nach dem Einstieg in die Brücke über eine gesicherte Stahltür. „Ah, so sieht es hier aus! Das hätte ich mir nicht so groß vorgestellt! Das ist ja wie in einem Tunnel!“ Auf der Entdeckungstour, die durch unerwartet hohe Gänge, aber auch enge Röhren und Durchlässe im Inneren des Bauwerks führte, erfuhren die Kinder dann so manches Wissenswerte über die Brücke und deren Konstruktion. Zudem wagten sie sich auf ihrem Weg quer über die Donau auf eine kleine Aussichtsplattform und konnten von dort den Blick über den Fluss genießen. Auch der gesicherte Teilabstieg in einen der Pfeiler durfte nicht fehlen. Schließlich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr neugewonnenes Wissen in einem Quiz unter Beweis stellen. Am Ende der Führung waren sich alle einig, dass dies ein einmaliges Erlebnis war. Unser Dank gilt dem Landratsamt Straubing-Bogen, ohne dessen Zustimmung die Aktion nicht möglich gewesen wäre.
Mit großer Begeisterung reisten 55 Teilnehmer beim gemeinschaftlichen Betriebsausflug mit einem Reisebus in den nahegelegenen Bayerwald. Ziel der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, des Schulverbandes Straßkirchen, der Gemeinde Irlbach und der Gemeinde Straßkirchen war am 1. August 2022 der Arbersee mit Arberseehaus, sowie das Bodenmaiser Silberbergwerk mit einem abschließenden Besuch des Glasdorfs JOSKA. Die 55 Teilnehmer unter Leitung von Irlbachs Bürgermeister Armin Soller und Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter wurden über die historischen Gegebenheiten des Silberbergbaus im Bayerwald und über den bedeutsamen Arbersee mit Arberseehaus informiert.
Das Fürstenhaus Hohenzollern erbaute schon im Jahre 1904 das Arberseehaus. Insbesondere zwischen den 1950er und 1980er Jahren wurde das Gebäude mehrfach umgebaut sowie renoviert. Im November 2016 wurde das „alte“ Arberseehaus aufgrund des schlechten Bauzustandes abgerissen und wurde im Jahr 2018 neu eröffnet. Seitdem steht ein großer Kioskbereich mit Tretbootverleih, ein traumhafter Wintergarten und große Sonnenterrasse zur Verfügung. Hier wurde die Mittagsverpflegung eingenommen und auf die Schönheit des alten Eiszeitsees hingewiesen. An der Flanke des Großen Arbers gelegen, ist der „Große Arbersee“ von einem dichten Urwald und Hochwald umschlossen. Er ist ein Relikt der Eiszeit und für seinen Schwingrasen berühmt.
Bereits die Großelterngeneration besuchte gerne bei Schulausflügen und Familienfahrten diesen wichtigen Bereich des Nationalparks Bayerwald. Ab dem Jahr 1970 war ein für Kinder besonders beliebter Märchenwald eine besondere Attraktion, der allerdings vor sieben Jahren den Betrieb einstellt. Lange Zeit diente das Arberseehaus als Vereinslokal der Eisstockschützen des gesamten Bayerischen Waldes, die ihre Europameisterschaften auf dem Großen Arbersee austrugen. Heute ist das Arberseehaus ein perfekter Anlaufpunkt für Wanderer und Ausflugsgäste, um bei bayerischen Spezialitäten den traumhaften Ausblick auf den „Großen Arbersee“ zu genießen. Die Teilnehmer des Betriebsausflugs waren sich einig, dass der Bayerwald immer eine Reise wert ist. Denn gerade die Heimat ist oftmals, obwohl am nächsten gelegen, nicht immer das Ziel der Urlaubsreisen. Auf den Ansichtskarten stehen vielfach interessante Texte und Gedichte, die an die bleibende Schönheit des nahegelegenen Bayerwaldes erinnern:
O Bayerwald, o Heimat!
O Bayerwald, O Heimat, wie bist Du so schön!
Wie locken das Herz, Deine schwarzdunklen Höh`n
Zum fröhlichen Wandern in Hochsommerzeit,
Zum Rasten in heimlicher Einsamkeit
In traulichen Tälern bei Quellengetön
O Bayerwald, O Heimat, wie bist Du so schön!
Farb-Karte vom Verlag Kohlbauer R. u. Lippert, Pfronten/Allgäu, Farb-Karte 62/F74 Kl. A. 183 (aus den 1970er Jahren) mit acht „Bayerwaldschönheiten“, wobei unter dem Gedicht sogar nochmals 10 kleine Fotografien von weiteren Höhepunkten der Natur dargestellt sind (kleines Fotoleporello=Faltstreifen). Das Gedicht weist auf den Aufruf der Karte auf der Umseite: „Besucht den schönen Bayerischen Wald!“ hin.
Große Ehre für das „labor für baustoffprüfungen Dipl.-Ing. Dieter Hantke“ in Straßkirchen: Als erst vierter Betrieb in Niederbayern wurde die Firma vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als „Blühender Betrieb“ im Rahmen des Blühpaktes Bayern ausgezeichnet. „Sie haben die Mindestkriterien weit übertroffen“, betonte Dagmar Schmitt, die als Vertreterin des Ministeriums die Auszeichnung an Dieter Hantke übergab.
Unter anderem besagt der Kriterienkatalog, dass mindestens 20 Prozent der Freiflächen eines Firmengeländes naturnah gestaltet werden müssen. „Mit einem Teich, Stauden, Wildblumen, Totholz bieten Sie unterschiedliche Lebensräume für Insekten und haben auch extra einen Mitarbeiter entsprechend geschult, um dies auch weiterhin umzusetzen“, so Schmitt.
Dieter Hantke hatte sich mit seinem Betrieb, der in Schierling und Straßkirchen 18 Mitarbeiter beschäftigt, beworben und nach einer intensiven Prüfung des Ministeriums wurde ihm die Auszeichnung verliehen. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagte Hantke. „Wir haben so auch Ruhestellen für die Mitarbeiter geschaffen und haben auch ein Gewächshaus, das ihnen offen steht.“
Gestaltet wurde der Naturgarten vom Landschaftsarchitekten Anton Robl, der mit der Pflanzenexpertin Ines Fermum die Ehrengäste auch durch den Garten führte und die Bereiche erläuterte.
„Der Betrieb blüht und wächst im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist ein Aushängeschild für die Gemeinde und zwischen B8 und Bahnlinie eine Oase der Natur“, freute sich auch Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter, in dessen Amtszeit der Grundstücksverkauf an die Firma vonstatten ging. Stolz war auch Landrat Josef Laumer, „denn in unserer Region befinden sich nun mit dem Hafen und dem labor für baustoffprüfungen gleich zwei der vier in Niederbayern ausgezeichneten blühenden Betriebe. Betriebe wie dieser hier sind wichtig und wertvoll, weil sie aufzeigen, was man auf Außenanlagen alles machen kann.“
Bemühungen des Landkreises betont
Laumer wies auch auf die Bemühungen des Landkreises hin: „Im vergangenen Jahr wurde für unseren Kreisbauhof ein Ökomähkopf angeschafft und an unseren Liegenschaften wurden Rasenflächen in Wiesenflächen umgewandelt. Zudem hat unsere Kreisfachberatung in diesem Jahr Bauhofschulungen zu diesem Thema für die Gemeindebauhöfe im Landkreis organisiert.“
Im Rahmen eines Ortstermins der Gemeinde Straßkirchen, der Paitzkofner Jagdgenossenschaft und des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf konnte eine Örtlichkeit für die Errichtung einer Grundwassermessstelle im Bereich der Ortschaft Paitzkofen bei der „Schneiderbreite“ festgelegt werden. Michael Schmelzer vom Deggendorfer Wasserwirtschaftsamt erklärte die Notwendigkeit für die Errichtung der entsprechenden Einrichtung. Jagdvorsteher Markus Weinzierl und Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten den ausgewählten Standort etwa 200 Meter von der Ortsbebauung entfernt auf einer gemeindlichen Fläche befürworten.
Wasser ist ein hohes Schutzgut
Die Europäische Union hat mit der seit 2000 gültigen Wasserrahmenrichtlinie in allen europäischen Mitgliedsstaaten einheitlich geltende Umweltziele für den Schutz des Grundwassers und der Oberflächengewässer aufgestellt und eine rechtliche Basis dafür geschaffen, wie das Wasser auf hohem Niveau zu schützen ist. Die Wasserrahmenrichtlinie verfolgt einen umfassenden, integrativen und länderübergreifenden Ansatz der Bewirtschaftungsplanung in Flussgebieten, der den nachhaltigen Ressourcenschutz und den Erhalt der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer in den Mittelpunkt stellt. Als Hauptziel wird angestrebt, dass Gewässer und Grundwasser nach Möglichkeit spätestens bis 2027 einen guten Zustand erreichen. Ein bereits erreichter guter Zustand ist zu erhalten. Als Referenz gilt die natürliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren in den Gewässern, ihre unverfälschte Gestalt und Wasserführung und die natürliche Qualität des Oberflächen- und Grundwassers. Für erheblich veränderte oder künstliche Gewässer gilt anstelle des guten ökologischen Zustands das Umweltziel des guten ökologischen Potenzials. Grundsätzlich gelten hinsichtlich des Zustands eines Gewässers sowohl ein Verbesserungsgebot als auch ein Verschlechterungsverbot.
Die wichtigsten Elemente der zielgerichteten und koordinierten Planung für den Schutz der Gewässer sind die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für Flussgebiete bzw. Teilbereiche der Flussgebiete. Neben den Zielen und Instrumenten des Umweltschutzes sind auch wirtschaftliche Aspekte der Wassernutzung bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zu betrachten.
Gewässerschutz und Grundwasserschutz ist lebenswichtig
Die europäische Wasserrahmenrichtlinie ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem grenzüberschreitenden Gewässerschutz. Darüber hinaus ist die Einbeziehung der Öffentlichkeit und der betroffenen Kommunen in den Planungsprozess ein wichtiger Baustein der Richtlinie.
Die derzeit in Planung befindlichen knapp über 40 Grundwassermessstellen im Bereich des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf werden demnach innerhalb der kommenden Monate errichtet. Im Bereich Paitzkofen an der ausgewählten Örtlichkeit wird in der Nähe zu einem bestehenden Feldbrunnen zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen die Grundwassermessstelle errichtet. Gemessen werden künftig hier vor allem die Qualität und Nitratbelastung des Grundwassers. Aktuelle Messdaten zu Grundwasserständen oder zur Wasserqualität finden die Bürger für ausgewählte Messstellen im Internetangebot des gewässerkundlichen Dienstes Bayern (www.gkd.bayern.de). Hier werden auch verschiedene Auswertungen über den zeitlichen Verlauf der Messdaten in zurückliegenden Jahren angeboten. Die Einbindung der Paitzkofner Grundwassermessstelle in dieses öffentliche Portal ist nach Fertigstellung geplant.
Vor der endgültigen Auswahl dieses Standortes fand eine Besichtigung von mehreren möglichen Standorten statt. Bei den Ortseinsichten wurde Landnutzung, Vegetation, Gewässerabstände, Hangneigung und Erreichbarkeit der Flurstücke berücksichtigt. Der Messstellenstandort soll möglichst repräsentativ und für die Aufstellung des schweren Bohrgeräts geeignet sein.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass dadurch auch die Grundwasserqualität im Bereich Paitzkofen, wo noch viele Anwesen Eigenbrunnen betreiben, öffentlich dokumentiert wird.
Von links: Straßkirchner Bürgermeister Christian Hirtreiter und Michael Schmelzer vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf bei der Auswahl der Örtlichkeit für eine Grundwassermessstelle, wo jetzt noch ein Strohballen gelagert ist.
Beim jüngsten Treffen der historisch interessierten Gemeindebürger konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter im neuen Ratssaal des Rathauses die seit acht Jahren engagiert tätigen Gremiumsmitglieder begrüßen (3.8.22). Eingangs konnte sich Roswitha Lorenz vorstellen, die sich künftig neu in dem Gremium mitengagiert und insbesondere in der familiengeschichtlichen Heimatforschung und im Bereich der örtlichen Friedhofskultur ihr Hauptinteresse hat.
Topothek ist eine Bereicherung für die Bevölkerung
Der Hauptreferent des Abends war der Ortschronist der Nachbargemeinde Stephansposching, Thomas Haug, der bereits 2017 zu Beginn der umfangreichen Tätigkeit zu seinem historischen Digitalarchiv „Topothek der Gemeinde Stephansposching“ bei dem Gremium referiert hatte. Für die Teilnehmer war nun nach der fünfjährigen Startphase besonders interessant, wie sich das Digitalarchiv entwickelt hat. Die hoch frequentierte Internetplattform dokumentiert die wechselvolle Geschichte der Gemeinde Stephansposching, die mit ihren vielen Teilorten wiedergegeben wird. „Dieses Onlinearchiv stellt eine öffentliche Plattform dar, auf der historische Fotos, Dokumente, Objekte, aber auch Lebensgeschichten und beschriebene Ereignisse präsentiert werden und so wird die Vergangenheit für einen breiten Personenkreis öffentlich sichtbar gemacht“, so der akribisch arbeitende Stephansposchinger Heimatchronist. In jedem Dokument oder auch in einem privaten Familienfoto stecken viele Informationen zur Zeitgeschichte.
Mit dem digitalen Bildarchiv „Topothek“ werden fotographisch festgehaltene Begebenheiten, Anlässe, landwirtschaftliche Arbeitsweisen, gesellschaftliche Ereignisse, kirchliche Feste, Brauchtum, Handwerk, sowie die Entwicklung der Ortschaften in digitaler Form den nachfolgenden Generationen erhalten. Mit dieser modernen Technik wird den interessierten Menschen ein Blick in die Vergangenheit und ein Eintauchen in frühere Lebensweisen, ermöglicht und ein lokales digitales Gedächtnis geschaffen.
Digitales Gedächtnis
Die Topothek bietet einen großen Vorteil gegenüber herkömmlichen Büchern und Heimatchroniken, so Haug. Sie ist eine lebendige Plattform, die sich durch die Beteiligung der Bevölkerung ständig vergrößern, ergänzen, berichtigen und umgestalten lässt. Es liegt also in den Händen aller Betrachter, die Topothek zu erweitern und somit immer wertvoller zu machen.
Haug berichtete erfreut, dass auch die nahegelegene Marktgemeinde Metten ein derartiges Projekt gestartet hat.
Die neuere Historie und das dörfliche Leben in den 21 Stephansposchinger Gemeindeteile hingegen war bis vor wenigen Jahren weitgehend unerforscht und obwohl es hier viele alteingesessene Familien gibt, die auf reichhaltige Familiengeschichten und Traditionen zurückblicken können, blieben diese kulturhistorischen und heimatkundlichen „Schätze“ meist in den privaten Archiven verborgen. Diese „Reichtümer“ für die Nachwelt zu erhalten ist das Bestreben von Thomas Haug. Der viele ehrenamtliche Stunden in seine Tätigkeit investiert und unermüdlich alle Veränderungen in seiner Heimatgemeinde dokumentiert.
Markante Charaktere des Ortsleben verewigt
„Im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte hat es immer wieder weitreichende Veränderungen gegeben. Vieles wurde von Generation zu Generation meist nur mündlich überliefert und man merkt, dass sich so manches mit der Zeit verliert oder in Vergessenheit gerät“, bekräftigte Haug.
Die Industrialisierung hat im Laufe der Zeit vieles verändert, so sind Mühlen, Gasthäuser, Kolonialwarengeschäfte und sogar eine örtliche Limonadenfabrik mit der Zeit verschwunden, so der Buchautor. Thomas Haug führte aus: „Die Zahl der Vollerwerbslandwirte ist klein geworden. Neue Häuser und Gebäude sind entstanden. Vieles ist leider dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. Prägende und unvergessliche Charaktere vergangener Generationen: Wirte, Pfarrherrn oder Lehrer, sind gegangen und auch die Dorfjugend ist herangewachsen. Die von den Menschen hinterlassenen Spuren für die Nachwelt zu erhalten und öffentlich zugänglich zu halten ist eine wichtige Aufgabe, die Haugs Hauptaugenmerk darstellt. Haug hat daher über 500 Bild- und Geschichtsdokumente neu in die Topothek eingearbeitet und der Fundus wächst beständig weiter.
Es wird somit den Menschen die Möglichkeit unabhängig von Öffnungszeit historisches Material zu sichten und für die eigene Familienforschung zu verwenden. Gerade das familieneigene Material, alte Schriftstücke oder Fotos, aber auch überlieferte Erzählungen, konnten von ihm gescannt und unter Eigentümernachweis veröffentlich werden. Damit wird über die Generationen vom harten und entbehrungsreichen Leben Zeugnis geben.
Jüngere Geschichte ist ebenso wichtig
Gerade auch aktuelle Themen aus den letzten 30 Jahren wie beispielsweise Sportveranstaltungen, Fahnenweihen, Schulfeste, Vereinsjubiläen und Theateraufführungen prägen die jüngere Geschichte und haben daher ihren berechtigten Platz in einer Gemeinde-Topothek. Abschließend stellte Thomas Haug heraus, dass die zur Verfügung gestellten Dokumente eingescannt, bearbeitet, Hintergründe recherchiert und dann auf dieser Plattform veröffentlicht werden, was auch ein Mehrwert für die Eigentümer „historischer Schätze“ sei. Die Originale erhalten die Eigentümer selbstverständlich umgehend wieder zurück, dies sei daher eine gute Möglichkeit auch mit detailreicher fotografischer Dokumentation durch das Festhalten von Entwicklungen in den Siedlungsbereichen die Ortsgeschichte festzuhalten. Denn schon nach wenigen Jahren wissen wenige, wie eine Straßenzug nach der Sanierung oder nach Neu- oder Umbauten ausgesehen hat. Haug stellte anhand von Fotografien die Veränderungen von Gebäuden in Stephansposching, aber auch Entwicklungen in bekannten Familien vor. Anhand eines Feuerwehrfahnenweihenbildes aus den 1920er Jahren konnten die Familienbande zwischen Straßkirchen und Stephansposching anhand der überlieferten Teilnehmernamen Beleuchtung finden.
Straßkirchen hat einen aktiven Historikerkreis
Den Mitgliedern des Straßkirchner Historikerkreises wurde durch Bürgermeister Christian Hirtreiter herzlich für deren heimatgeschichtliches Engagement gedankt. Von mehreren Personen gibt es zahlreiche historische Veröffentlichungen, vor allem zur Ortsgeschichte, die vorbildgebend sind. Die Pflege der Tradition und der Geschichte ist gerade in der heutigen, modernen und immer schnell lebiger werdenden Zeit von enormer Wichtigkeit.
Die gemeindliche Topothek ist eine Erweiterung des heimatlichen Gedächtnisses: der Ortschronist Thomas Haug (Stephansposching) stellte das Digitalarchiv als eine Möglichkeit der Geschichtsbewahrung dem Straßkirchner Historikerkreis vor: Im Bild im Innenhof des neuen Straßkirchner Rathauses von links: Willi Goetz, Hans Edenhofer, Thomas Haug, Roswitha Lorenz, Elisabeth Schuster und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Das diesjährige Zeltlager des „Jugendfördervereins Schambach Kids“ fand nun nach zweijähriger Pause zum Motto „Neustart“ statt 29.-31.8.22. Rund 35 Jugendliche und 8 Betreuer folgten dem Aufruf von Vorsitzendem Thomas Höcherl und trafen sich auf dem Gelände des Schambacher Sportplatzes. Viele Eltern und Betreuer waren aktiv und die Schambacher Bevölkerung unterstützte auch bei der Organisation der dreitägigen Veranstaltung. Zahlreiche Aktivitäten standen auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die Durchführung einer Schnitzeljagd und das umfassende Kunstangebot, welches von den Zeltlagerteilnehmer begeistert angenommen wurde. Umfassende künstlerische Kenntnisse waren dafür genauso nicht notwendig wie besonders handwerkliches Geschick. Unter Anleitung von Gisela Eckl wurde mit Steinen, Acrylstiften und Holzutensilien gebastelt und gewerkelt. Hauptsache war, dass das Kunstprojekt die eigene Kreativität der Kinder förderte.
Langeweile hatte beim Jugendzeltlager keine Chance. Bei bestem Wetter ging es mehrfach in einen eigens dafür aufgebauten Schwimmpool. Im Umgriff des Zeltplatzes konnten sich die Jugendlichen auf Einladung der Betreiber austoben und bei spielerischen Wettbewerben ihre Fähigkeiten und Kräfte messen. Beim Grillabend überraschten die Betreuer die Jugendlichen sowie die zwischenzeitlich eingetroffenen Familienangehörigen und weitere Gäste rund um das Schambach-Kids-Grill-Team mit Grillspezialitäten und Stockbrot.
Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter war als Betreuer dabei und freute sich über das traditionell seit 1996 einmal jährlich von dem Jugendförderverein durchgeführte Zeltlager. Das Organisationsteam zog nach dem traditionellen Abschlussgottesdienst im Hauptzelt Resümee: „Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Es war wie in einer sehr großen Familie, wo jeder jeden unterstützt und alle ihren Spaß haben.“ Nicht zuletzt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmer trug zum reibungslosen Verlauf bei. Höcherl betonte, dass es sehr wichtig sei, gezielt die Jugend zu fördern und an die Heimat heranzuführen: „Wir alle werden älter und müssen früh genug an morgen denken. Die Jugendarbeit gerade nach Corona hat eine besondere Wichtigkeit.“
Der Vorsitzende der Schambach-Kids Thomas Höcherl, 1. Von links, freute sich mit seinem Team, dass nach der Corona-Pause wieder ein unfallfreies Zeltlager am Schambach Sportgelände möglich warSeit vielen Jahren wird für den Feldgottesdienst das Kreuz wunderbar geschmückt.Ruhestandpfarrer BGR Willibald Hirsch ließ es sich nicht nehmen den Gottesdienst mit der Pfarrei und den Zeltlagerteilnehmern auf dem „Sportgelände“ zu gestalten.Kunst und Kreativität haben traditionsgemäß einen Schwerpunkt beim Zeltlager: alle Teilnehmer gestalteten ein Zeltlager-Kunstwerk, wo jeder sich mit einem kleinen Selbstportrait mit einem Steinfigürchen verewigen konnte.
Im Kindergartenjahr 2021/2022 nahm der gemeindliche Kindergarten St. Elisabeth Straßkirchen am Coaching „Kitaverpflegung „Kita- Tischlein, deck dich!““ teil. Die Ernährungswissenschaftlerin Angela Dreier begleitete die Einrichtung als Coach der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Niederbayern am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut. Am 21. Juli 2022 fand im Kürbishof Schreyer, Atting, die Urkundenverleihung für dieses über 12 Monate laufende Projekt statt. Neben der Straßkirchner Kindertagesstätte nahmen noch weitere niederbayerische Tagesstätten teil. Im Kindergarten St. Elisabeth bereitet die ausgebildete Köchin Stephanie Winter das Mittagessen täglich frisch zu und eine weitere gemeindliche Mitarbeiterin ist ebenso hier höchst engagagiert tätig. Da zwei weitere Einrichtungen der Gemeinde mit versorgt werden, wird für insgesamt etwa 50 Kinder gekocht, davon für 8 Krippenkinder. Die Einrichtung legt Wert auf kindgerechtes und ausgewogenes Essen.
Bei der Abschlussveranstaltung mit Urkundenverleihung in Atting am Erlebnisbauernhof Schreyer wurde der Wert der „Ernährungsbildung“ hervorgehoben. Die Kitas stellten allen nochmals ihre Erfolge im Coaching-Projekt vor.
„Es ist wichtig, früh mit der Ernährungsbildung anzufangen, da in den ersten Lebensjahren Essgewohnheiten und Geschmack der Kinder besonders geprägt werden“, so Angela Dreier. Gleichzeitig führen die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre dazu, dass immer mehr Kinder ihr Mittagessen außerhalb der Familien einnehmen. Hier setzte das bayernweite „Coaching Kitaverpflegung“ an. Die teilnehmenden Kindertagesstätten erhielten ein Kitajahr lang individuelle Betreuung. Gemeinsam mit dem Coach Angela Dreier arbeiteten die Straßkirchner daran die Mittagsverpflegung gesundheitsförderlicher, wertgeschätzter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten.
Unter Anleitung in einem Team von Ernährungswissenschaftlerin Angela Dreier, Stefanie Ringlstetter (Kindergartenleitung des Kindergarten St. Elisabeth), Rita Pflieger (Mitarbeiterin), Stefanie Winter (Köchin) und Nicole Strobl (Sachbearbeiterin im Kindergartenwesen der Gemeinde Straßkirchen) wurde ein Maßnahmenplan erstellt. Unter anderem wurden Vorbereitungen für einen notwendigen Küchenumbau bzw. eine Optimierung der Küchenausstattung in die Wege geleitet. Die Akzeptanz und Wertschätzung für Lebensmittel wurden dadurch weiter gesteigert. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei der Urkundenübergabe heraus, dass gerade bei der nachwachsenden Generation Bewusstseinsbildung wichtig sei und vor allem die Qualität regionaler Produkte mehr Wertschätzung erfahren solle.
Angela Dreier freute sich, dass die Gemeinde Straßkirchen bereits im Juli 2022 eine Erneuerung der Kücheneinrichtung beschlossen habe.
Die Beteiligten wollen auch ohne die Begleitung des Coaches die Ziele weiter voranbringen und z.B. das Verpflegungskonzept für die Konzeption der Kita weiter verfeinern.
Die Gemeinde Straßkirchen, als Träger der Einrichtung St. Elisabeth, ist sehr stolz auf die geleistete Arbeit des Gremiums und wird den Ausbau des nachhaltigen, wertgeschätzten Mittagsverpflegung weiterhin tatkräftig unterstützen.
Bei der Urkundenverleihung zur Aktion „Kita-Tischlein, deck Dich!“ durch das Staatsministerium im Erlebnisbauernhof Schreyer
Von rechts: Ernährungswissenschaftlerin Angela Dreier (ALE Abensberg-Landshut) , Stephanie Winter, Rita Pflieger und Bürgermeister Christian
Sehr erfreut zeigten sich Verwaltungsgemeinschaftsvorsitzender Christian Hirtreiter, stellv. VG-Vorsitzender Armin Soller und Geschäftsstellenleiter Christoph Weber über den Dienstbeginn der nunmehrigen neuen Straßkirchner Verwaltungsbeamtin Vera Löw. Am 01.08.2022 konnte Vera Löw in ihrer Heimatgemeinde Straßkirchen beschäftigt werden.
Die nunmehrige Verwaltungsinspektoranwärterin der Verwaltungsgemeinschaft übernimmt im Straßkirchner Bauamt der VG anspruchsvolle Tätigkeiten. von links: Christoph Weber, VG-Vorsitzender Christian Hirtreiter, Vera Löw, stellv. VG-Vositzender Armin Soller
Hans-Peter Schmucker, der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern, hatte am 26.7.22 den Arbeitskreisleiter der Paitzkofener Dorferneuerung Norbert Kiendl und Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen) für finale Absprachen im Hinblick auf die nun verbeschiedene Dorferneuerung zu Gast. Die einfache Dorferneuerung Paitzkofen, Gemeinde Straßkirchen, war vor einiger Zeit eingeleitet worden. Ab sofort stehen die in Aussicht gestellten Geldmittel für die Umgestaltung des Dorfplatzes und die über das Planungsbüro MKS aus Ascha vorbereiteten Maßnahmen bereit. „Wir unterstützen die Gemeinde dabei, den Straßenraum sicherer zu machen und so die Lebensqualität zu steigern“, so Schmucker. Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter freut sich, dass auch das Umfeld um das Feuerwehrhaus umgestaltet wird und jetzt der finale Förderbescheid -nach längerer Wartezeit- vorliegt. Für mehr Barrierefreiheit soll auch bei den Straßeneinmündungen in die Fierlbacherstraße und die Firststraße gesorgt werden. Das Planungsbüro MKS aus Ascha, welches das Projekt betreut, wird sich weiterhin mit dem Umfeld um das Kriegerdenkmal auseinandersetzen und auch die Förderung eines Brunnens ist möglich. Begleitet wird die einfache Dorferneuerung am ALE von Georg Haslinger. Da die Umsetzung der Dorferneuerung Paitzkofen den Zielen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Gäuboden dient, kommt die Gemeinde Straßkirchen in den Genuss eines um zehn Prozent höheren Förderbonus.
Zu einem attraktiven Ort gehören aber nicht nur die Straßen und Plätze: Ab sofort gibt es auch die Möglichkeit, private Maßnahmen zur Beseitigung von Leerstand, für altersgerechten Umbau oder energetische Verbesserungen am Eigenheim zu fördern. Dem Amt ist dabei die Barrierefreiheit sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum besonders wichtig. „Lebenswerte Ortskerne und damit die Verhinderung und Beseitigung von Leerständen ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft“, schloss Schmucker ab.
Zunächst wird im August 2022 die Schaffung des nötigen Niederschlagsretentionsvolumens in Paitzkofen durch das Bauunternehmen Gegenfurtner durch die Gemeinde Straßkirchen realisiert. Danach finden weitere Besprechungen und Arbeitskreissitzungen im Hinblick auf die Realisierung der rund zwei Millionen Euro teuren Maßnahme statt.
Von links: Amtsleiter Hans-Peter Schmucker, Arbeitskreisleiter Norbert Kiendl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Abteilungsleiter Thomas Schöffel und Abteilungsleiter Reinhard Reif.
Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen konnte am Samstag, den 23. Juli 2022, mit drei Einsatzgruppen das Leistungsabzeichen in technischer Hilfeleistung (THL) mit Erfolg ablegen.
„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ – so lautete die Lageschilderung des jeweiligen Feuerwehrgruppenführers zu Beginn des Hilfeleistungseinsatzes, gefolgt vom Einsatzbefehl an Angriffstrupp, Schlauchtrupp, Wassertrupp, Melder und Maschinist. Es folgte die Verkehrsabsicherung, der Aufbau des Arbeitsmaterials vor dem Unfallfahrzeug, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Betreuung der im Unfallfahrzeug eingeklemmten Person. Schließlich wurde die Person mit Spreizer und Schneidgerät aus dem Fahrzeug gerettet. Mit dem anschließenden „Person befreit, an Rettungsdienst übergeben“ war die Leistungsprüfung zeitlich beendet. Das Schiedsrichterteam bestehend aus Thomas Abendhöfer, Josef Solleder und Markus Reiser war voll des Lobes über die gezeigte Leistungsfähigkeit. Neben dieser Mannschaftsprüfung hatten sich die Teilnehmer zusätzlich jeweils einer Truppaufgabe zu stellen, wobei im Zweier-Team jeweils eine im Fahrzeug verladene Gerätschaft bzw. Erste-Hilfe-Maßnahme erläutert und praktisch aufgebaut bzw. dargeboten werden musste. Auch diese Aufgaben konnten alle Beteiligten erfolgreich bewältigen.
Die Feuerwehrdienstleistenden der Stützpunktfeuerwehr legten das Leistungsabzeichen in der jeweiligen Stufe ab:
Obermeier Markus, Kuriata Stefan, Stettmeier Franz, Bugl Michael, Hein Patrick
Durch intensives Training wurden die Prüflinge über mehrere Wochen auf die Absolvierung des Leistungstests vorbereitet. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den jungen Feuerwehrdienstleistenden für deren Engagement und die Bereitschaft 365 Tage im Jahr für einen Einsatz zu Verfügung zu stehen. Er wünschte den Feuerwehrdienstleistenden auch die Kraft und die Begeisterung bei dem Ehrenamt in der Feuerwehr langfristig aktiv zu bleiben. Besonders dankte er den Kommandanten Matthias Michl und Benedikt Kerl sowie den Ausbildern Markus Reiser und Adolf Hundshammer für das Engagement bei der diesjährigen THL-Prüfung.
Die THL-Leistungsprüfung wurde in Straßkirchen erfolgreich bestanden. Die Prüflinge mit Ehrengästen beim Abschlussfoto
Frau Martha Staudinger hat vor fast vier Jahrzehnten, als Kinderpflegerin, im damals einzigen örtlichen Kindergarten der Gemeinde, dem jetzigen Kindergarten St. Martin begonnen. Martha Staudinger war von September 1984 bis Juli 2022 im gemeindlichen Kindergarten der Gemeinde Straßkirchen tätig. Nach ihrer Ausbildung war Frau Staudinger im Kindergarten Feldkirchen tätig, dann wechselte sie in den Gemeindekindergarten St. Martin. Nun geht sie mit Ablauf des 31. Juli 2022 in den Ruhestand. Die verdiente Mitarbeiterin wurde im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte herzlich für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Er wünschte Frau Staudinger für ihren weiteren privaten Werdegang alles erdenklich Gute.
Frau Leandra Spera absolvierte von September 2021 bis August 2022 ihren einjährigen BUFDI-Dienst im gemeindlichen Kindergarten St. Martin in Straßkirchen. Nach Wegfall der Wehrpflicht und des Zivildienstes wurde 2011 – neben den langjährig etablierten Jugendfreiwilligendiensten Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) – der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD) ins Leben gerufen. Der BFD ist ein Angebot für Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Sie beginnt ab September 2022 eine Ausbildung als Kinderpflegerin. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für die Tätigkeit im Bundesfreiwilligendienst und wünschte viel Spass und Begeisterung bei der weiteren Ausbildung im erzieherischen Bereich.
Von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Martha Staudinger, Leandra Spera und Kindergartenleitung Regina Hackl bei der Verabschiedung im Garten des kommunalen Straßkirchner Kindergartens St. Martin
Der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Straubing-Bogen ist der Zusammenschluss aller katholischen Jugendverbände im Landkreis Straubing-Bogen.
Neben der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) gehören zum BDKJ auch noch die Kolpingjugend die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG Straßkirchen).
Der BDKJ vertritt die zugehörigen Verbände gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik, der Kirche, dem Kreisjugendring und der Diözesanebene. Er vernetzt die Katholischen Jugendverbände untereinander. Auch bietet er Beratung und Hilfestellungen für Ortsgruppen und plant gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen. Die Kreisversammlung fand im Straßkirchner Ratssall am 26.7.22 statt und der Haibacher Pfarrer Josef Kotta wurde zum Kreisseelsorger gewählt.
Pfarrer Joseph Kokkoth. – geboren am 20. Oktober 1981 in Kerala/ Südindien war von 1997 bis 2008 Priesterausbildung in der Priesterausbildung und ist seit 2012 in Deutschland, seit einigen Jahren ist er Ortspfarrer von Haibach und Elisabethszell und besonders in der Jugendarbeit engagiert.
Bürgermeister Hirtreiter konnte in seinem Grußwort bei der Versammlung im Straßkirchner Rathssaal auf die Wichtigkeit der Katholischen Jugendarbeit und der Jugendarbeit generell eingehen und lobt das Engagement der vielen Ehrenamtlichen.
Die kommende 72-Stundenaktion wird voraussichtlich wieder maßgeblich von den KLJB-Gruppen im Landkreis vorangebracht. Die bundesweite Sozialaktion des BDKJ wird vom 18. bis 21. April 2024 erneut nach den Erfolgen der vergangenen Jahre mit gleichem Einsatz stattfinden.
Die Freiwillige Feuerwehr Paitzkofen hatte am Freitag, 22.7.22, im Paitzkofner Feuerwehrstüberl die diesjährige Generalversammlung mit Neuwahlen für die Amtszeit 2022 bis 2026 durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Hubert Genau detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe der beiden vergangenen Jahre eingegangen. Dargestellt wurden auch die Ausgaben für neues Ausrüstungsmaterial. Der Bericht zur Rechenschaft zum abgelaufenen Berichtszeitraum wurden vom bisherigen Kommandaten Matthias Kiendl vorgetragen und von der Versammlung einvernehmlich aufgenommen. Vorsitzender Norbert Kiendl stellte die Einschränkungen der ursprünglich schon vor Beginn der Corona-Pandemie geplanten Veranstaltungen heraus und wies auf die sehr gute Kameradschaft im Verein hin. Besonders erfreulich sei, dass man in jüngster Zeit junge Feuerwehrdienstleistende neu für die aktive Mannschaft habe gewinnen können.
Einsatzgeschehen ist sehr vielschichtig
Kommandant Matthias Kiendl gab einen ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Ortsfeuerwehr und den Vereinsereignissen seit 2020. Es fanden unterschiedliche Einsätze, vom Verkehrsunfall bis zum Einsatz bei Photovoltaikanlagen statt. Dabei war das Engagement bei technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen nötig. Die aktiven Feuerwehrdienstleistenden haben daneben trotz Corona-Regularien Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Zum Jahresende 2021 legten fünf Feuerwehrdienstleistende der FFW Paitzkofen zusammen mit den 11 Kollegen der gastgebenden Feuerwehr Amselfing gemeinsam die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in den Stufen eins bis sechs ab. Nach dreiwöchiger intensiver Vorbereitung legten zwei Gruppen diese anspruchsvolle Prüfung in Amselfing erfolgreich, ohne Fehler, ab. Dabei wurde u.a. ein Brand angenommen, der bekämpft werden musste. Von der Feuerwehr Paitzkofen waren erfolgreich: Benedikt Aschenbrenner (Stufe 1), Kathi Eiser (Stufe 1), Andreas Neff (Stufe 1), Lena Selmer (Stufe 1) und Stephan Biendl (Stufe 5).
Dank fürs ehrenamtliche Engagement
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig. Hirtreiter zitierte das Motto im Rahmen einer jüngst durch den Landesfeuerwehrverband durchgeführten Kampagne zur Mitgliedergewinnung „Stell dir vor, du drückst und alle drücken sich.“ vor. Hirtreiter erläuterte, dass das Feuerwehrwesen in Bayern eine der wichtigsten Säulen der Inneren Sicherheit sei. Mit mehreren Hundert Feuerwehrvereinigungen sei die Feuerwehr flächendeckend im Freistaat präsent. Das Ehrenamt hat in Bayern eine lange Tradition und trägt wesentlich zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei. Es macht unsere bayerische Heimat so lebens- und liebenswert, bekräftigte Hirtreiter. In Bayern engagieren sich so erfreulicherweise prozentual mehr Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahre ehrenamtlich, wie vergleichsweise in anderen Bundesländern. Dies sei sehr anerkennenswert, denn ohne bürgerschaftliches Engagement funktioniere kein Gemeinwesen, so Bürgermeister Hirtreiter und dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für die teils jahrzehntelange Tätigkeit sowohl im Feuerwehrdienst als auch im Vereinsgeschehen.
Neuwahlen der Führungsriege
Unter Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten die geheimen Wahlen für die kommende sechsjährige Amtszeit 2022 bis 2028 zügig abgewickelt werden. Die anwesenden 22 aktiven und über 16-jährigen Feuerwehrdienstleistenden waren zur Teilnahme an den Wahlen berechtigt. Matthias Kiendl wurde zum neuen Kommandant und Stephan Biendl zum stellvertretenden Kommandaten gewählt. Als Vorsitzender des Feuerwehrvereins wurden Norbert Kiendl und als 2. Vorsitzender Johann Laschinger gewählt. Als Kassier wurde Hubert Genau und als Schriftführer wurde Johann Kiermeier gewählt. Dem Vereinsausschuss gehören künftig Markus Weinzierl, Herrmann Genau und Daniel Kiendl an. Als Kassenprüfer wurden Robert Heilmeier und Robert Genau gewählt. Der Gerätewart Robert Genau wurde im Amt bestätigt. Seine Stellvertretung übernimmt neu Michael Weinzierl.
30 Jahre Gerätewart in Paitzkofen
Besonders gedankt wurde dem Feuerwehrkammeraden Robert Genau für das Engagement seit 1992 in Zusammenhang mit seiner Funktion als Gerätewart, welche er auch weiterhin ausübt. Sowohl als normaler Feuerwehrdienstleistender als auch als Gerätewart (seit 1992) hat er über das übliche Maß hinaus ein enormes Engagement gezeigt. Die Einsatzfähigkeit des Paitzkofner Feuerwehrautos, aber auch die Ordnung im Feuerwehrhaus Paitzkofen ist ihm besonders wichtig. Er hat auch die Ausstattung des Feuerwehrstüberls mit einer modernen Medientechnik angestoßen und realisiert. Nach der Absolvierung aller Lehrgänge und der Ausbildungen für die Tätigkeit als Gerätewart im Feuerwehrdienst ist Robert Genau auch im Vereinsleben und in der Paitzkofner Dorfgemeinschaft seit über 30 Jahren stark aktiv. Die Feuerwehrführung dankte ihm für seine Tätigkeit mit einem Verpflegungskorb.
Jubiläums Feierlichkeiten im Jahr 2027 geplant
Im Rahmen des letzten Tagesordnungspunktes „Aussprache“ wurde erörtert, dass im kommenden Kalenderjahr 2023 wieder ein Vereinsausflug nach Nürnberg geplant ist. Desweiteren soll ein vereinsinterner Radausflug an einem Sonntag noch im Herbst 2022 zu einem nahegelegenen Gäubodenort mit Biergartenbesuch organisiert werden. Besondere Erörterung fand das anstehende 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr im Jahr 2027, wobei hier die genauen Details noch zu besprechend sind. Demnächst wird im Rahmen eines Vereinsabends im Paitzkofner Feuerwehrstüberl der vierzigminütige „Stummfilm“ des 100-jährigen Jubiläums der Paitzkofner Feuerwehr gezeigt. Das Fotostudio Ernst aus Straubing hatte bei dem Festwochenende 1977, wo der Festgottesdienst mit Fahnenweihe im ehemaligen Winkelmeier-Hof stattfand und das Festzelt für die 70 teilnehmenden Vereine neben dem Feuerwehrhaus errichtet war, in schwarz-weiß ein zeitloses Filmdokument „gedreht“. Angekündigt wurde die Teilnahme von Vereinsdelegationen bei den Feuerwehrjubiläen in Geltolfing und Irlbach im Jahr 2023. Nachdem die Maibaumfeierlichkeiten seit 2022 durch die Dorfgemeinschaft organisiert wird, wurde der Erlös des Maibaumaufstellens 2022 auf die Kirchenverwaltung Paitzkofen, die Feuerwehr Paitzkofen und den Eisstockverein Paitzkofen aufgeteilt.
Ehrung des langjährigen Feuerwehrgerätewarts Robert Genau (3. von rechts) für dreißigjährige Tätigkeit als Gerätewart bei der Feuerwehr Paitzkofen: Von rechts: Vorsitzender Norbert Kiendl, Vize-Kommandant Stephan Biendl, Gerätewart (seit 1992) Robert Genau, stellv. Vereinsvorsitzender Johann Laschinger, Kommandant Matthias Kiendl, Bürgermeister Christian HirtreiterNeue Führungsriege 2022 bis 2028 bei der Feuerwehr Paitzkofen gewählt: Von rechts: Vorsitzender Norbert Kiendl, Ausschussmitglied Herrmann Genau, Vize-Kommandant Stephan Biendl, Schriftführer Johann Kiermeier, Gerätewart Robert Genau, Kassier Hubert Genau, Kassenprüfer Robert Heilmeier, stellv. Gerätewart Michael Weinzierl, stellv. Vereinsvorsitzender Johann Laschinger, Ausschussmitglied Daniel Kiendl, Kommandant Matthias Kiendl und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Am vergangenen Samstag 23.7.22 fand auf den neu sanierten Schambacher Stockbahnen das in der vor Vor-Corona-Zeit alljährlich durchgeführte Herrenturnier des Schambacher Eisstockclubs (EC) statt. EC-Vorsitzender Fabian Scherm konnte eine stattliche Anzahl an Eisstockschützen willkommen heißen. Der ganze Samstag stand im Zeichen dieses Traditionsturniers und die Stimmung war gut, denn auf Grund der Ermangelung eines geregelten Turnierbetriebs in der Corona-Zeit waren alle Stockschützen hoch motiviert wieder ihre sportliche Leistungsbereitschaft zeigen zu können. Am Abend konnte im Schambacher Pfarrstadl bei einem Dorffest die Preisverleihung stattfinden. Es gewann das Team von der Nachbargemeinde Aiterhofen (EC Ebra Aiterhofen), vor dem SV Windberg und dem Herren-Team „Bavaria Mitterharthausen“. Dicht gefolgt von den Mannschaften vom TSV Altenbuch, ESF Hankofen, EC Obermotzing, EC Steinburg und dem EC Welchenberg. Bürgermeister Christian Hirtreiter beglückwünschte den EC Schambach zu den vielen Veranstaltungen im Jahresverlauf und zu diesem nun seit Jahrzehnten alljährlich durchgeführten Turnier. Christian Hirtreiter wies darauf hin, dass es erfreulich sei, dass nun der reguläre Turnierbetrieb wieder möglich sei. Eisstockschießen gehört zu den Präzisionssportarten, bei denen ein Ziel so genau wie möglich getroffen werden muss und es daher besonders auch auf die Konzentrationsfähigkeiten ankommt, so Hirtreiter. In der Gemeinde Straßkirchen habe der Eisstocksport mit seinen drei aktiven Eisstockvereinen einen besonders hohen Stellenwert. Gerade der Vergleichswettbewerb im Eisstockschießen werde daher mit Begeisterung neben dem Mannschaftswettbewerb noch in den Disziplinen Zielwettbewerb und Weitenwettbewerb mit hohem Engagement in den gemeindlichen Stockvereinen ausgetragen. Mit guter Stimmung und angenehmen Gesprächen klang das diesjährige Herrenturnier im Schambacher Pfarrstadl mit musikalischer Umrahmung aus. Schiedsrichter und ehemaliger Eisstockweltmeister Günther Pfaff konnte zusammen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter und Vereinsvorsitzenden Florian Scherm die Siegerpreise an die erfolgreichen Mannschaften übergeben.
Die Vertreter der Siegermannschaften mit Bischöflich Geistlichem Rat Willibald Hirsch bei der Siegerehrung im Schambacher Pfarrstadl: Von links: Schiedsrichter Günther Pfaff, Wolfgang Hillebrand (Mitterharthausen), Bürgermeister Christian Hirtreiter, Axel Kiesling (Mitterharthausen), Ludwig Weber (AIterhofen), Josef Miedaner (Aiterhofen), Luttner Hans (Aiterhofen), Bischöflich Geistlicher Rat Willibald Hirsch, Thomas Horrnberger (Windberg), Daniel Hornberger (Windberg), Hans Riepl (Aiterhofen), Vereinsvorsitzender Florian Scherm
Der vierte Kinderlobbylauf in Straßkirchen waren ein riesen Erfolg – bilanziert der Vorsitzende der Kinderlobby Straubing-Bogen, Robert Fischer. Über 400 Teilnehmer waren dabei. Schirmherr Bürgermeister Christian Hirtreiter hatte sich um die Strecke gekümmert und der Elternbeirat der Straßkirchner Grund- und Mittelschule mit Unterstützung vieler Ortsvereine plante und organisierte akribisch die Verpflegung der Teilnehmer und Besucher bzw. stellte Delegationen für die Teilnahme am Lauf. Seit Jahren klafft die Schere zwischen Arm und Reich auch bei uns immer weiter auseinander. Egal ob man Familien oder Alleinerziehende betrachtet, bei Geldnot sind meist die Kinder die Leidtragenden.
Die „Kinderlobby Straubing-Bogen e.V.“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche materiell und immateriell zu unterstützen. Sie kümmern sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche einkommensschwacher Familien bzw. Alleinerziehender aus dem Landkreis Straubing-Bogen und der Stadt Straubing. Ebenso fördern wir Kinder von Asylsuchenden und Flüchtlingsfamilien. Satzungsgemäß können auch Projekte in den Bereichen Musik, Sport oder Schule gefördert werden. Konkret kann hier auch das Projekt und nicht der einzelne Schüler gefördert werden. Der Verein ist ein Zusammenschluss von sozial engagierten Bürgern aus dem Landkreis Straubing-Bogen und der Stadt Straubing. Jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille, was gerade die jüngsten Teilnehmer der stark engagierten Grund- und Mittelschule Straßkirchen freute. Die Schülerinnen und Schüler der GMW Straßkirchen waren in Kohorten unter Leitung von Rektor Mühlbauer gestartet und freuten sich über dieses bereits zum zweiten Mal in Straßkirchen organisierte Event.
Organisiert hatten dies vor allem die Vorstandseheleute Hahn, die Eheleute Büttner, Nachwuchstrainer Klaus Altmann und Fußballabtteilungsleiter Stefan Kastl. Von den zehn teilnehmenden Mannschaften gelangten die Mannschaften Aigner & Wurm gegen die ehemaligen A-Jugendspieler und die Juventus gegen Haunfoi ins Halbfinale. Im Endspiel standen sich die Mannschaften Aigner & Wurm gegen Juventus gegenüber. Das gewannen die Vertreter der Fa. Aigner & Wurm erst im Elfmeterschießen. Um den 3. Platz setzten sich die ehemaligen Jugendspieler durch. Gesponsert wurde das Turnier von Ralph Grübl, dem Pilspub, der Karmelitenbrauerei und der Bäckerei Maier.
Nach dem Spielen wurden die Pokale von den Vertretern Fa. Aigner & Wurm, den von Juventus mit dem Spielführer Dominik Burkert und dem ehemaligen Bayernliga – Torschützenkönig Thomas Kammerl, den ehemaligen Jugendspielern, den Haunfoi, dem Bauhof, dem Pilspub, der Feuerwehr Straßkirchen, der Straßengemeinschaft, den Spui mit gfui und der Feuerwehr Schambach
Hervorragend wurden die insgesamt 24 Spiele von den Schiedsrichtern Fabian Baumann und Kevin Haberl geleitet. Der persönlich mit Frau und den beiden Kindern anwesende Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter ließ es sich nicht nehmen auf die wirklich spannenden Spiele einzugehen und weitherhin so wie bisher fair miteinander umzugehen.
von links: Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Vorstand Heinz Hahn, Vertreter Emil Hein von der Fa. Aigner & Wurm, Torschützenkönig David Büttner, Abteilungsleiter Stefan Kastl, Vertreter der Fa. Aigner & Wurm Hirtreiter Stefan, Nachwuchstrainer Klaus Altmann und Kind Altmann;
Der Kindergarten St. Elisabeth Straßkirchen nahm am Coaching Kitaverpflegung „Kita- Tischlein, deck dich!“ im Kitajahr 2021/22 teil. Angela Dreier begleitete die Einrichtung als Coach der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Niederbayern am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut.
Experten sind sich einig: Es ist wichtig, früh mit der Ernährungsbildung anzufangen, da in den ersten Lebensjahren Essgewohnheiten und Geschmack der Kinder besonders geprägt werden. Gleichzeitig führen die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre dazu, dass immer mehr Kinder ihr Mittagessen außerhalb der Familien einnehmen. Hier setzt das bayernweite „Coaching Kitaverpflegung“ an. Die teilnehmenden Kindertagesstätten erhalten ein Kitajahr lang individuelle Betreuung. Gemeinsam mit dem Coach soll die Mittagsverpflegung gesundheitsförderlicher, wertgeschätzter, nachhaltiger und wirtschaftlicher werden.
Die wichtigsten Veränderungen in der Einrichtungen?
Zu Beginn des Coachings wurde ein Essensgremium gegründet, um den Austausch zwischen allen Verantwortlichen zu erleichtern. Das Gremium bestand aus Frau Angela Dreier (Coach der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Niederbayern am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut), Frau Stefanie Ringlstetter (Kindergartenleitung des Kindergarten St. Elisabeth), Frau Rita Pflieger (Haushaltshilfe), Frau Stefanie Winter (Köchin) und Frau Nicole Strobl (Sachbearbeiterin im Kindergartenwesen der Gemeinde Straßkirchen). Dieses engagierte Team hat zusammen mit dem Coach einen Maßnahmenplan erstellt. Die Umsetzung der Maßnahmen wurde das gesamte Kitajahr vom Coach begleitet.
In der Einrichtung St. Elisabeth wird von Frau Winter, einer gelernten Köchin, täglich frisch gekocht. Als Unterstützung wurde Frau Pflieger eingestellt, welche tatkräftig in der Küche unterstützt. Es nehmen ca. 50 Krippen- bzw. Kindergartenkinder am Mittagessen teil, die Essenszahlen steigen stetig. Zudem wird der Kindergarten St. Martin und die Kinderkrippe St. Martin in der Gemeinde Straßkirchen mit frisch gekochtem Essen beliefert. Die Kita wird weiterhin qualitativ gutes Essen, frisch gekocht anbieten, daher sind alle Vorbereitungen für einen notwendigen Küchenumbau bzw. eine Optimierung der Küchenausstattung in die Wege geleitet. Der Speiseplan erfüllt nun weitgehend die Vorgaben der Bayerischen Leitlinien Kitaverpflegung, d. h. es kommen mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Fisch auf den Teller. Auch ist die Akzeptanz von neuen Gerichten ist bei den Kindern überwiegend gut.
Feedbacksysteme sowohl für die Kinder als auch für die belieferte Krippe zum täglichen Essen wurden eingeführt. Beim Lieferanten werden nun vorzugsweise regionale erzeugte Lebensmittel (v.a. bei Gemüse, Salat, Kartoffeln, Eier) bestellt. Dem Kindergarten wurde ein zusätzliches Hochbeet für den Garten gesponsert. Das selbst angebaute Gemüse wird mit den Kindern gemeinsam verarbeitet. Akzeptanz und Wertschätzung für Lebensmittel werden dadurch weiter gesteigert. Die Beteiligten wollen auch ohne die Begleitung des Coaches Ihre Ziele weiter voranbringen und z.B. ein Verpflegungskonzept für die Konzeption der Kita formulieren.
Die Gemeinde Straßkirchen, als Träger der Einrichtung St. Elisabeth, ist sehr stolz auf die geleistete Arbeit des Gremiums und wird den Ausbau des nachhaltigen, wertgeschätzten Mittagsverpflegung weiterhin tatkräftig unterstützen.
Essensgremium des Kindergartens St. Elisabeth, Straßkirchen bei der letzten Sitzung im Rahmen des Coaching Kitaverpflegung 2021/22 von links: Angela Dreier, Nicole Strobl, Stefanie Ringlstetter, Rita Pflieger, Stefanie Winter
Nach zweijähriger Pause konnten die Senioren der Gemeinde Straßkirchen unter Leitung vom gemeindlichen Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl am 7.7.2022 eine Ausflug in die altehrwürdige Abtei Niederaltaich an der Donau und zu Füßen des Bayerischen Waldes durchführen. Ziel waren die Barockbasilika mit Sakristei und Oberkirche, sowie die byzantinische St.-Nikolaus-Kirche mit Ikonostase und vielen bedeutsamen Ikonen. Der dreißigjährige Benediktinermönch Frater Benedikt-Maria konnte detailgenau die Historie vermitteln und als Besonderheit auch die umfangreichen Gruftanlagen erläutern. Mit einem besonderen Gespür für das wesentliche konnte er das Leben in einem Kloster aber auch die dem Heiligen St. Mauritius geweihte „Basilika minor“ den Straßkirchnern näher bringen. Das Kloster Niederaltaich ist ein der Überlieferung nach im Jahr 741 von Herzog Odilo von Bayern gegründetes, vor der Klosteraufheben 1803 sehr begütertes Benediktinerkloster. Heute ist die Niederaltaich Klostergemeinschaft eine der wenigen Standorte, an denen die russisch-orthodoxe Liturgie nach der Oktoberrevolution 1917 bewahrt wurde. Noch heute betet ein Teil der Mönche in der St.-Nikolaus-Kirche diese Liturgie in einer interessanten Kombination: römisch-katholische Gottesdienste mit russisch-orthodoxer Liturgie in deutscher Sprache. Der mitreißend erzählende junge Benediktinermönch Benedikt-Maria berichtete auch zum europaweit bedeutenden Gunthersteig. Der Gunthersteig folgt den Spuren des als Volksheiliger verehrten Rodungsmönchs St. Gunther. Der Steig beginnt am Kloster Niederaltaich an der Donau und zieht sich tief in das Waldgebirge des Bayer. Waldes bis schließlich zu dem Grenzübergang zum böhmischen Dobrá Voda (Gutwasser).
St. Gunther wurde 955 als Sohn eines Hochadeligen in Thüringen geboren, entschied sich dann aber dafür als Laienbruder in das Kloster Niederaltaich einzutreten. Er führte ein entsagungsvolles Einsiedlerleben. So zog er 1011 tief in das Waldgebirge des Bayerwald, das zu dieser Zeit noch vollkommen unkultiviert war. Die Niederalteicher Mönche haben über Jahrhunderte bis weit in den Böhmerwald ihre Kultivierungsarbeiten durchgeführt und konnten nun vor etwa 100 Jahren vom Mettener Kloster wiederbegründet ihre pastoralen Aufgaben erneut aufnehmen. Der Abschluss des Seniorenausflugs war eine Stadtführung in Deggendorf mit dem Schwerpunkt des Knödelwerferinnen-Brunnens. Der mit einer Bronzeskulptur bestückte Brunnen setzt des Thema der Knödelwerferin-Sage um, die vor dem geschichtlichen Hintergrund der Hussitenkriege des 16. Jahrhunderts spielt. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass auch in der nächsten Umgebung des Gäubodens lohnenswerte Ausflugsziele im Rahmen eines Seniorenausflugs besucht werden können.
Benediktinerfrater Benedikt-Maria erläutert die gerade neu entstehenden Ikonen im Außenbereich der russisch-orthodoxen Nikolaus-Kirche in Niederalteich
Am 26. Juni 2022 fand erfolgreich die landesweite LOGL-Aktion „Tag der offenen Gartentür“ statt. Die Familie Neff aus Paitzkofen hatte ihren eigen Garten für diese Aktion geöffnet und freute sich über den enormen Besucherandrang an dem heißen Sommertag. Bei weiß-blauem Wetter strömten viele Gäste ins Paitzkofner Ortszentrum um den ausgewählt schönen Garten mit geschmackvoll verteilten Kunstskulpturen zu besichtigen.
Auf Initiative des LOGL öffnen Gartenbesitzer und Vereinslehrgärten am letzten Sonntag im Juni in Bayern und auch in weiteren Bundesländern ihre Gartentüren und gewähren Besuchern den begehrten „Blick in Nachbars Garten“. Für Gartenliebhaber und Naturfreunde ist dies eine ideale Gelegenheit, sich Anregungen und Ideen für den eigenen Garten zu holen und sich mit anderen Gartenfans auszutauschen.
Unter dem Motto: „Blühende Insektenparadiese“ wurde betont, dass Gärten in ihrer Vielfalt nicht nur den Besitzern viel Freude bereiten und einen Platz zur Erholung bieten, sondern auch für zahlreiche kleinere, oft unbeachtete Mitbewohner wie Wildbienen und viele andere Insekten, eine wichtige Lebensgrundlage sind.
Gartenkultur und Artenschutz sind kein Widerspruch, sondern stellen eine ideale Ergänzung dar. In Zeiten, in denen karge Schottergärten und Steinwüsten zunehmend im Trend liegen, bilden vielfältige Gärten wertvolle ökologische Inseln für Pflanzenarten, Insekten und Vögel, die dort Nahrung und Nistplätzen finden.
Die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter aus den beiden Gäubodengemeinden Salching und Straßkirchen haben das diesjährige Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) erfolgreich beendet. Seit einigen Monaten hatten die jungen Feuerwehrdienstleistenden sich in vielen Unterrichtseinheiten intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Vermittelt wurden im Lehrgang sowohl theoretische Inhalte wie Rechtsgrundlagen, die physikalischen Vorgänge bei einer Verbrennung oder psychosoziale Notfallversorgung, als auch das praktische Anfertigen von Knoten und Stichen, die Handhabung von Geräten zur technischen Hilfeleistung, Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Zusammenarbeit innerhalb taktischer Einheiten. Im ersten Teil der Abschlussprüfung, die im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Straßkirchen stattfand, musste zunächst eine schriftliche Prüfung mit 50 Fragen zu verschiedenen Themen des Lehrgangs abgelegt werden. Im Anschluss mussten alle Teilnehmer unter Beweis stellen, dass sie ein Handsprechfunkgerät richtig bedienen können. Im Praxistest galt es, die Funktion eines Strahlrohrs zu erläutern, die korrekte Handhabung eines Feuerlöschers zu erklären und einen Rettungsknoten richtig anzulegen. Nachdem alle Prüfungsteile absolviert worden waren, konnte den neuen Feuerwehrleuten zur bestandenen Prüfung gratulieren. Die Absolventinnen und Absolventen des Basismoduls sind nun berechtigt weitere Lehrgänge, wie zum Atemschutzgeräteträger oder Maschinisten zu besuchen und natürlich an den Einsätzen ihrer jeweiligen Feuerwehr aktiv teilzunehmen, von denen wir ihnen stets eine gesunde Heimkehr wünschen. Bürgermeister Christian Hirtreiter und Kreisbrandinspektor Markus Huber waren voll des Lobes für das ehrenamtliche Engagement und dankten den Jugendwarten Lucas Götz und Nico Biering, sowie dem Unterstützerteam Raphael Hirtreiter und Simon Betz. Das Jugendwartteam (JWT) der Salchinger Feuerwehr Lena Scherm und Tobias Algasinger war ebenso stark in die Vorbereitung des Prüfungstages eingebunden.
Ziel der Modularen Trupp Ausbildung (MTA) ist das Erlernen der Grundtätigkeiten im Feuerwehrdienst, unabhängig von Größe und Ausstattung der Feuerwehr. Die Schiedsrichter der Abschlussprüfung Thomas Abendhöfer, Markus Huber, Klaus Kerscher, Markus Reiser, Rupert Giedl, Peter Hauser, Michael Kohlhofer und Rupert Giedl waren bei der Prüfung der Grundfertigkeiten voll eingebunden und übten ihre Tätigkeit gewissenhaft aus.
Die erfolgreichen Absolventen der modularen Truppmannausbildung mit Ausbildern und Prüfern beim Prüfungstag in Straßkirchen: Dritte Reihe von Links: Moritz Wolf, Sebastian Betz, Niklas Schano, Sofie Gritsch, Theresa Götz, Christoph Lankes, Christoph Altschäffl, Julia Greil, Laura Dietl
Zweite Reihe von Links: Lena Scherm (JW-Team Salching), Tobias Algasinger (JW-Team Salching), Kreisbandmeister Thomas Abendhöfer, Kreisbrandinspektor Markus Huber, Paul Hallander, Florian Algasinger, Andreas Schano, Sofia Hilmer, Sebastian Fendl, Christian Neumeier, Leonie Barth, Raphael Hirtreiter (JW-Team Straßkirchen), Zugführer Patrick Hein (Straßkirchen)
Erste Reihe von Links: Rupert Giedl, Michael Kohlhofer, Peter Hauser, Markus Reiser, Kreisbrandmeister Klaus Kerscher, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Simon Betz Simon (JW-Team Straßkirchen), Vize-Kommandant Benedikt Kerl (Straßkirchen)
Am 22. Juni 2022 durfte die Kreismusikschule Straubing-Bogen sich über eine sehr großzügige Spenden freuen. Der Spendenerlös des jüngst durchgeführten Straßkirchner Harfenkonzerts konnte für die Beschaffung einer Jugendkonzertharfe für die Kreismusikschule Straubing-Bogen übergeben
Bei der Spendenübergabe konnten die Planungen für die Beschaffung des mit etwa 8000 Euro sehr teueren Qualitätsinstruments bereits in die nächste Stufe überführt werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt unterrichtet Dorothee Scheierling an der Harfe zwölf Schüler und hat die Absicht zum neuen Schuljahr 2021/22 einen zusätzlichen Nachmittag aufzubauen, da die Nachfrage nach Harfenunterricht kontinuierlich steigt. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über den stolzen Betrag von 410 Euro, der durch den Freundeskreis der Kreismusikschule weiter aufgestockt wird. Andreas Friedländer, der Leiter der Kreismusikschule bestätigte, dass die Investition gut angelegtes Geld ist.
Der Leiter der Kreismusikschule Straubing-Bogen, Andreas Friedländer, die Harfenlehrerin Dorothee Scheierling freuten sich über das gut gefüllte Porzellan-Schwein
Die Gemeinde Straßkirchen konnte im Rahmen des diesjährigen Regionalbudgets der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines Jugendkunstprojekts im Straßkirchner Kindergarten St. Elisabeth einwerben.
ILE-Kunstprojekt
Mit der Umsetzung dieses in alle sieben Gäubodengemeinden ausstrahlenden Projekts wurde der überregional bekannte Künstler Hubert Huber beauftragt. Hubert Huber, der im Raum Passau lebt, ist auch der erste Kulturpreisträger des Bezirks Niederbayerns und war so die erste Wahl für dieses besondere Jugendkunstprojekt im kommunalen Kindergarten. Der Bezirk verleiht den Kulturpreis für herausragende Leistungen auf kulturellem Gebiet und gerade für Aktivitäten mit Einfluss für die kommende Generation. Hubert Huber war schon mehrfach in Straßkirchen zu Gast, ob bei Kunstausstellungseröffnungen oder bei Kinderkunstaktivitäten im Kindergarten St. Martin. Huber ist gerade bei den jüngsten Straßkirchnern ein gerne gesehener Gast. Er bindet die „Jung-Künstler“ voll in sein Schaffen ein und ist dadurch als „Lobbyist für die Kunst bei der nachfolgenden Generation“ bekannt.
Künstler mit „Draht zu den Kleinsten“
Hubert Huber hat sich durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich der Kunst und durch sein künstlerisches Wirken große Anerkennung in ganz Niederbayern und darüber hinaus erworben. Durch sein hervorragendes künstlerisches Wirken und sowie durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich hat sich Hubert Huber große Anerkennung in Niederbayern, aber auch in ganz Bayern und im benachbarten Ausland erworben. Er hat sich gerade in der frühkindlichen Kunstbildung eine besondere Expertise erworben, die er bei dem Straßkirchner Jugendkunstprojekt weitergegeben hat. Bei seinen unzähligen Ausstellungen ist es Hubert Huber stets ein Anliegen, nicht nur seine Kunstwerke zu präsentieren, sondern immer auch wieder gerade kleine Kinder einzubinden und ihnen eine Plattform für ihre Kunst und ihr Kunstschaffen zu bieten. „Denn man kann nicht früh genug anfangen um Begeisterung zu schaffen“, so Huber.
Vernetzungsaspekt von Kunst ist wichtig
Er ist unermüdlich darin, Projekte grenzübergreifend anzulegen und auszurichten. Im Straßkirchner Kindergarten St. Elisabeth hat Huber mit den Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und den Kindern Glasplatten bemalt, den Eingangsbereich künstlerisch verschönert und jedem Kind die Möglichkeit gegeben sich mit seinem Kunstwerk im Gebäude und auch im weiträumigen Garten zu „verewigen“. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich besonders erfreut, dass bereits eine Kontaktaufnahme mit den Kindergartenleitungen der fünf weiteren kommunalen Kindergarteneinrichtungen erfolgt ist, um das Projekt als „Gute-Praxis-Beispiel“ in andere Gäubodengemeinden zu übertragen. Die Werkwoche von Hubert Huber im Kindergarten hat auf jeden Fall bleibende Erlebnisse hinterlassen bei den Kindern durch den gewährten großen künstlerischen Freiraum und durch die plakative Verschönerung des Gebäudes.
Hubert Huber, Steffi Ringlstetter und Bürgermeister Christian Hirtreiter beim „gemeinsamen Kunstwerkeln“ im Kindergarten St. Elisabeth mit einem Teil der Kinder (von rechts)Die entstandenen Kunstwerke am Eingangsportal im Pavillion des Kindergartens St. ElisabethDie entstandenen Kunstwerke am Eingangsportal im Pavillion des Kindergartens St. Elisabeth
Seit einigen Jahren haben die Grundstückseigentümer in den Ortsteilen Thal, Seehof und Tiefenbrunn, Gemeinde Straßkirchen, aufgrund der Trockenheit Probleme mit der Wasserversorgung über ihre privaten Hausbrunnen. Daher konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter sich hier bereits vor einigen Jahren um die Trinkwasserversorgung in den Ortsteilen sicherzustellen mit dem Wasserzweckverband Straubing-Land in Verbindung setzen. Da die Ortsteile Thal und Seehof nicht zum Verbandsgebiet des Zweckverbandes gehörten, mussten die Einzelheiten über den Anschluss erst durch einen Vertrag mit der Gemeinde geregelt werden. Schließlich erklärte sich die Gemeinde Straßkirchen bereit, alle Kosten für den Bau der Leitungen zu übernehmen, soweit keine Deckung über Herstellungsbeiträge, Kostenerstattungen oder Zuschüsse möglich ist.
Am Dienstag konnte die Abschlussbesprechung für die Arbeiten für die Verlegung der Wasserleitungen am Paitzkofener Ortsende stattfinden. Dazu trafen sich Vertreter des Wasserzweckverbandes Straubing-Land, der Gemeinde Straßkirchen, der ausführenden Firma Walter Bauer aus Runding sowie des Ingenieurbüros Christl aus Prackenbach. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Da innerhalb der vergangenen 8 Wochen die Arbeiten planmäßig verliefen, konnte die Wasserlieferung vom Wasserzweckverband Straubing-Land bereits im Mai aufgenommen werden. Wasserzweckverbandsvorsitzender Alfons Neumeier und Geschäftsstellenleiter Manfred Engl äußerten ihre vollste Zufriedenheit über die ausgeführte Baumaßnahme, es wurden über drei Kilometer Trinkwasserleitungen verlegt. Viele Unterflurhydranten konnten neu eingebaut werden. Erfreulich war, dass aufgrund des zeitigen Beginns der Maßnahme im Frühjahr die Lieferkettenproblematiken keinerlei Verzögerungen hervorriefen.
Bürgermeister Hirtreiter bekräftigte, dass Trinkwasser das wichtigste Lebensmittel ist und gerade aufgrund der fallenden Grundwasserspiegel die Versorgungssicherheit eine hohe Bedeutung in der Bevölkerung habe.
Vorsitzender Franz Hiergeist gab im Beisein neben 40 weiteren Vereinsmitgliedern, Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, dem neuen Bundesehrenmeister Josef Hanauer aus Wiesau, dem neuen Bay. Ehrenmeister Alfons Ettengruber aus Kirchdorf und Werner Ulbrich aus Deggendorf einen umfangreichen Geschäftsbericht. Schriftführer Werner Ulbrich trug die Niederschrift vom 10.9.2021 vor, die zu keinerlei Einwänden führte.
Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter lobte in seinem Grußwort die vielen Aktivitäten des Vereins, insbesondere die Jubiläumsschau und –feier zum 50-jährigen Bestehen sei ein großes Event gewesen. Er freue sich schon auf die Weltschau der Tauben aus Modena, die Mitte Oktober 2022 in Straßkirchen stattfinden werde.
Der aus der Wiener Neustadt angereiste Obmann des dortigen Partnervereins Richard Weiss freute sich in seinem Grußwort über die eingegangene Partnerschaft zwischen den beiden sehr aktiven Vereinen und übergab dem Vorsitzenden Franz Hiergeist Ehrenpreise für die Lokalschau. Als Gegengeschenk übergab Franz Hiergeist an Richard Weiss zwei Jubiläumsbänder für die Jubiläumsschau zum 125-jährigen Bestehen des Partnervereins.
In seinem umfangreichen Bericht ging Vorsitzender Franz Hiergeist auf die Coronazeit speziell auf den neuen Brutmeister Stefan Moosmüller Platting ein und dankte ihm für eine gelungene erste Brutsaison mit dem neuen und modernen Brutapparat. Er dankte dem 2. Vorsitzenden Christian Wanninger, Geflügelzuchtwart Armin Baumgartner und Schriftführer Werner Ulbrich für ihre Bemühungen bei den Impfterminen. Der Verein können sich über 12 Neuaufnahmen im Jahre 2020, 11 im Jahr 2021 und aktuell in 2022 auch bereits wieder 10, und fast alle aktive Züchter, freuen. Bei den Neuwahlen 2021 seien mit Geschenken die Vorstandsmitglieder Richard Schreiner aus Großenpinning mit 28, Siegfried Prebeck mit sieben, Alois Lehner und Stefan Fuchs mit je vier Vorstandsjahren verabschiedet worden. Franz Tischler war 20 Jahre als Kassenprüfer tätig. Bei der Neuwahl blieb die komplette Vorstandschaft für weitere drei Jahre im Amt. Lediglich wurde sie ergänzt um den neuen Hallenmeister Hans Sagstetter, dem neuen Brutmeister Stefan Moosmüller, dem Hühnerzuchtwart und Preisrichter Armin Baumgartner sowie dem neuen Beisitzer Franz Kaiser aus Landau. Alfons Ettengruber wurde neuer Kassenprüfer. Dadurch habe der Verein wieder eine schlagkräftige Vorstandschaft. Taubenzuchtwart Georg Müller hat über Werner Ulbrich einen schönen Film gedreht und diesen bei der Quartalsversammlung vorgeführt. Auch die 220 Seiten umfassende Vereinschronik über 50 Jahre ist einmalig, kreativ und visionär. Dafür sprach Werner Ulbrich dem Vorsitzenden Franz Hiergeist großen Dank aus.
Anfang November 2021 konnten die Hauptsonderschau der Dt. Modeneser und der Mährischen Strasser und Prachener Kanik sowie die kurzerhand angeschlossene Bezirkssonderschau der Modena Bezirk Bayern mit insgesamt 1675 Nummern unter 2-G-Auflagen noch stattfinden. Die Ausstellung war von Werner Ulbrich herrlich geplant und wurde von zahlreichen Mitgliedern aufgebaut, der Eingangsbereich zur Schau wie immer eine Überraschung und ein Blickfang. Die für Dzember geplante Hauptsonderschau der Brünnerkröpfer musste jedoch wegen zu hoher Auflagen abgesagt werden.
Die Verantwortliche für den Ringbezug Uschi Ulbrich gab bekannt, dass im vergangenen Jahr 7650 Ringe und bereits dieses Jahr schon wieder 7.680 Ringe bezogen wurden. Damit ist der Verein einsame Spitze nicht nur Niederbayern-, sondern auch bayernweit.
-Verein steht auf gesunden Beinen-
Vereinskassier Johannes Sagstetter machte umfangreiche Angaben zu der finanziellen Situation des Vereins und konnte von einem wirtschaftlich erfolgreichen Vereinsjahr berichten. Insgesamt stehe der Verein auf gesunden finanziellen Beinen. Grund sind vor allem die Mitgliedsbeiträge und der erzielte Überschuss aus den Ausstellungen dank der freiwilligen Helfer bei den zurückliegenden Schauen. Für den Brutapparat wurde Geld investiert. Dies sei aber mehr als sinnvoll zum Wohle der Hühnerzüchter angelegt.
Kassenprüfer Alfred Baran berichtete, dass er zusammen mit Franz Tischler die Kasse intensiv geprüft habe. Er bestätigte dem Kassier Johannes Sagstetter eine ordnungsgemäße und sorgfältige Führung der Kassengeschäfte. Alle Belege wurden vorgelegt, waren äußerst sauber und korrekt geführt. Wie Kassenprüfer Alfred Baran vorschlug wurde dem Kassier und der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.
Der neue Brutmeister Stefan Moosmüller berichtete, dass im vereinseigenen Brutapparat 1.508 Eier eingelegt wurden und damit der neue Brutapparat bestens angenommen wurde.
Vorsitzender Franz Hiergeist ging in seinem Rechenschaftsbericht auf die Mitgliederentwicklung im abgelaufenen Vereinsjahr ein. Zur Zeit hat der Verein 224 Senioren und 16 Jugendliche, also insgesamt 240 Mitglieder und gehöre damit zu den fünf mitgliederstärksten Vereinen in Niederbayern. Was die Quote der aktiven Züchter angehe sei der Verein an der Spitze. Auch und gerade in Pandemiezeiten wurden die Mitglieder über die Homepage www.rassegefluegel-gaeuboden.de stets auf dem Laufenden gehalten, über die WhatsApp-Gruppe haben sie sich ausgetauscht und über den von Franz Kaiser neu eingerichteten Facebook-Auftritt wurde intensiv Werbung über das Vereinsgeschehen gemacht.
-Ehrungen-
Altbürgermeister Eduard Grotz wurde aufgrund seiner langjährigen Mitgliedschaft mit der silbernen Bundes- und bronzenen Vereinsnadel geehrt. Karl Penzkofer erhielt die goldene Bundesnadel. Die erst kürzlich dem Verein beigetretenen neuen Mitglieder Viola Dziuba aus München und Roland Schwarzmüller aus Bogen wurden mit der silbernen Landesverbandsnadel geehrt.
Die neu ernannten Ehrenmeister Josef Hanauer und Alfons Ettengruber wurden mit einem Ehrenteller zu ihren hohen Ehrungen beglückwünscht.
Für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen bisherigen 2.Vorsitzenden Christian Wanninger , der seine beiden Jungs intensiver beim Fußball begleiten will, wurde Johann Sagstetter aus Stephansposching einstimmig zum neuen 2.Vorsitzenden gewählt.
Zum Schluss ging Vorsitzender Franz Hiergeist noch auf das bevorstehende Großereignis, die Weltschau der Tauben aus Modena ein und bat um eine rege Mitarbeit bei den vielen anstehenden Aufgaben, die hierbei zu bewältigen sein werden. Am Wochenende vor Weihnachten ist dann die Lokalschau mit angeschlossenen Sonderschauen der Dt. Modeneser, der Regensburger Tümmler und der Orientalischen Roller. Die Mitglieder wünschen sich nach zwei Jahren Zwangspause auch wieder einen Silvestermarkt, notfalls wegen evtl. wieder auftretenden Vogelgrippe auch nur mit Tauben. Eine Mitgliederbefragung über die Bereitschaft zur Annahme von Ausstellungen in den kommenden Jahren ergab ein einstimmiges Votum pro Annahme von Schauen.
von links: Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Richard Weiss, Obmann des Partnervereins Wiener Neustadt, die Vereinsmeister Geflügel Heike und Michaela Huber, dazwischen Armin Baumgartner, die Vereinsmeister Tauben Franz Hiergeist, Günter Wurst, Georg Müller
Alle fünf Jahre steht bei den Ortsverbänden des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) die Wahl der Ortsobmänner an. Aus diesem Anlass veranstaltete der Ortsverband Straßkirchen des BBV am 31. Mai 2022 seine ordentliche Generalversammlung mit Neuwahlen für die fünfjährige Amtszeit 2022 bis 2027 im Gasthof „Brunner“. Als Referenten waren Kreisobmann Gerhard Stadler und Bürgermeister Christian Hirtreiter eingeladen.
Aktuelles aus der Gemeinde
Eingangs ging Bürgermeister Christian Hirtreiter auf die aktuellen gemeindlichen Entwicklungen der aufstrebenden Gäubodengemeinde Straßkirchen ein. Er stellte die derzeit laufenden Ausbauarbeiten der Teilstrecke Schambach – Ainbrach der Kreisstraße SR 22 mit Fahrbahnverbreiterung und der Anlage eines für landwirtschaftlichen Verkehr nutzbaren Geh- und Radweges vor. Gründe dafür waren unter anderem die geringe Fahrbahnbreite und die kurvige Linienführung. „Dies wird nun entschärft. Die Verkehrssicherheit zu erhöhen ist ein entscheidender Punkt dieser Baumaßnahme“, so Hirtreiter. Die Fahrbahn wird von 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert und die Kurven entschärft, wobei das Bauvorhaben bis Oktober 2022 abgeschlossen wird.
Trinkwasserversorgung ist wichtig
Seit einigen Jahren haben die Bewohner in den Ortsteilen Thal, Seehof und Tiefenbrunn, Gemeinde Straßkirchen, aufgrund der Trockenheit Probleme mit der Wasserversorgung über ihre privaten Hausbrunnen. Da die Ortsteile Thal und Seehof nicht zum Verbandsgebiet des Zweckverbandes gehörten, mussten die Einzelheiten über den Anschluss erst vertraglich geregelt werden. Schließlich erklärte sich die Gemeinde bereit, alle Kosten für den Bau der Leitungen zu übernehmen und die Maßnahme steht nun kurz vor dem Abschluss. Die Fernwasserlieferung wird bereits im Laufe des Juni 2022 aufgenommen werden, was aufgrund der derzeitigen Lieferkettenproblem sehr erfreulich sei.
Status der Straßkirchner B8 Ortsumgehung
Für die Gemeinde Straßkirchen hat das Projekt „B8-Ortsumgehung“ aufgrund der hohen innerörtlichen Verkehrsbelastung und der weiteren Ausweitung der Logistikstandorte in Wallersdorf und des noch stärker werdenden Schwerlastverkehrs oberste Priorität. Das Staatliche Bauamt Passau hat Untersuchungen beauftragt, um aus umweltfachlicher Sicht möglichst konfliktarme Korridore zur Variantenfindung zu ermitteln. Auf dieser Grundlage werden dann verschiedene Umgehungsvarianten überprüft und verglichen. Eine Arbeitsgemeinschaft zweier renommierte oberbayerische Büros bearbeitet derzeit diese sogenannten Umweltverträglichkeitsstudien (UVS). Die Arbeiten erfolgen gemäß den Vorgaben des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVPG), wodurch Belange des Naturschutzes frühzeitig in die Trassenplanung eingebunden werden. Eine Bestandsaufnahme von Vegetation und Fauna liefert so einen Überblick über das Vorkommen von Tieren, besonders Vögeln. Darüber hinaus werden die umweltbezogenen Schutzgüter Boden, Wasser, Klima, Landschaftsbild, Land- und Forstwirtschaft untersucht. Die umfangreiche Auswertung ermöglicht anschließend die Auswahl verschiedener Planungsvarianten. Aufgrund der großen Bedeutung der Landwirtschaft im Gäuboden waren die Verantwortlichen des Bayerischen Bauernverbands in Straßkirchen bereits vorab informiert. Derzeit laufen die Kartierungen und diese werden über die Sommermonate hinweg auch auf den landwirtschaftlichen Flächen weitergeführt.
Bauernverband ist flächendeckend aktiv
In einem kurzen Rückblick auf die abgelaufene Amtszeit wurde informiert, dass der Zusammenschluss der BBV-Ortsverbände Straßkirchen, Schambach, Paitzkofen und Irlbach im Jahr 2016 gelungen sei und sich nun bewährt habe. In ganz Bayern sind 150 000 Betriebe im Bayerischen Bauernverband organisiert. Seine Aufgabe ist die Vertretung, Beratung, Unterstützung und Förderung dieses Berufsstandes auf allen Ebenen. Im Straßkirchner Ortsverband sind nun fast 100 Mitglieder vertreten. Eigentlich hätte diese Jahresversammlung 2021 durchgeführt werden sollen, jedoch wurde dies nun -aufgrund der Corona-Pandemie- auf das Frühjahr 2022 verlegt. Als Gast und weiterer Referent des Abends und zur Unterstützung und Leitung der Wahl war Kreisobmann Gerhard Stadler eingeladen.
Neuwahlen durchgeführt
Nach einer Einführung in die Formalitäten der Wahl durch Gerhard Stadler wurden die Kandidaten schnell gefunden. Als Ortsobmann wurden Anton Obermeier (Haberkofen) und als dessen Stellvertreter Wolfgang Heilmeier (Stetten) wie bisher für die Ämter gewonnen. Neu aufgenommen in die Führungsriege wurden Michael Bachl-Staudinger (Irlbach) und Stefan Bugl (Schambach) als Ausschussmitglieder. Bei der Zusammensetzung der Vorstandschaft wurden die ehemaligen BBV-Ortsverbände angemessen berücksichtigt. Die Obmänner wurden in schriftlicher, geheimer Wahl ohne Gegenstimme, für die nächsten fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt oder neu aufgenommen. Den ausgeschiedenen Führungskräften Franz Schweiger (Straßkirchen), Alfons Bugl (Schambach) und Johann Artmeier (Irlbach) wurde herzlich fürs Engagement gedankt. Den ehrenamtlich tätigen Führungskräften wurde eine glückliche Hand bei der Führung des BBV-Ortsverbandes gewünscht.
Zukunftsthemen der Landwirtschaft diskutiert
BBV-Kreisobmann und Bezirkspräsident des niederbayerischen Bauernverbandes, Gerhard Stadler, stellte heraus, dass sich die Anforderungen an die Landwirtschaft sich in den letzten Jahren wesentlich geändert haben. Zukunftsthemen wie Klimawandel, Tierwohl, Ressourcenschutz, Biodiversität und Digitalisierung rücken verstärkt in den Fokus. Um auf diese Herausforderungen effizient reagieren zu können, ist der Bauernverband aktiv und setzt sich hier stark ein. Die Mitgliederversammlung wurde umfassend über die Aktivitäten des BBV auf Kreisebene und darüber hinaus informiert. Stadler berichtete über aktuelle Themen aus der Verbandsarbeit und ging auch die aktuellen Themen der Land- und Wasserwirtschaft ein. „Es gibt viele Themen, welche die Wasserversorgung und die Landwirtschaft gemeinsam betreffen“, so Stadler. Er berichtete zum Ergebnis der Neuausweisung der „Roten Gebiete“ in den Gewinnungsgebieten der Wasserversorger. Man habe es geschafft bei Kennzeichnungen die nicht mehr „rot“ sind, obwohl der Nitratwert zwischen 40 und 50 mg/L liegt, nach zu schärfen. Gerhard Stadler wies darauf hin, dass die Landwirte auch trotz der reduzierten „Roten Gebiete“ mit der eingeschränkten Düngung und vor allem der bürokratischen Aufzeichnungspflicht zu kämpfen haben. Der BBV fordert darum u. a., dass noch mehr Messstellen herangezogen werden, um die mit Nitrat belasteten Gebiete noch verursachergerechter zu ermittelnt. Zum anderen betrifft die zunehmende Trockenheit Wasserversorger und Landwirtschaft gemeinsam. Es muss daher auch in der Landwirtschaft höchste Priorität darauf gelegt werden, die Böden so zu bewirtschaften, dass möglichst viel Wasser auf den Feldern versickern kann, für Pflanzen verfügbar bleibt und der Oberflächenabfluss minimiert wird. Für die Land- und Wasserwirtschaft wird es nach den aktuellen Klimaprognosen immer wichtiger, jeden Tropfen Niederschlag so effizient wie möglich zu nutzen.
Agrarpolitik in Brüssel muss praxistauglich sein
Gerhard Stadler berichtete zu den Abläufen in der EU-Kommission zur Gestaltung der Verordnungsentwürfe zur EU-Agrarpolitik (GAP). Die Beratungen von EU-Parlament, -Agrarrat und -Kommission haben eine Einigung über den EU-Rahmen für Direktzahlungen, Eco-Schemes (Öko-Regelungen), Konditionalität, aktive Landwirte, Junglandwirte und soziale Konditionalität der GAP zum Ziel. Gerade in der jetzigen schwierigen Zeit zeigt sich klar, dass die Lebensmittelversorgungssicherheit ein wesentliches Element ist und hier praxistaugliche Umsetzungen für die Landwirte unerlässlich sind. Ins Detail ging Gerhard Stadler bei den geplanten Reformen innerhalb der EU und vor allem auf die Herausforderungen der Lebensmittelversorgung durch den Ukraine-Krieg ein.
Bürgermeister Christian Hirtreiter, BBV-Kreisobmann Gerhard Stadler, Stellv. Ortsobmann Wolfgang Heilmeier, BBV-Ortsobmann Anton Obermeier, Michael Bachl-Staudinger
Sehr erfreut zeigten sich Verwaltungsgemeinschaftsvorsitzender Christian Hirtreiter und Geschäftsstellenleiter Christoph Weber über das sehr erfolgreiche Ergebnis bei den Prüfungen von den nunmehrigen Verwaltungsfachangestellten Nicole Strobl und Katrin Kiefl. Katrin Kiefl und Nicole Strobl haben den Abschluss des Verwaltungsfachangestellte/r – Fachrichtung Kommunalverwaltung – Beschäftigtenlehrgangs I mit einem ansehnlichen Gesamtergebnis und die Prüfungen der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) mit einem respektablen Notendurchschnitt erfolgreich abgelegt.
Der Beschäftigtenlehrgang I stellt eine Weiterqualifizierung dar und ist Voraussetzung für die Wahrnehmung von Aufgaben mit denen qualifizierte Verwaltungsaufgaben in der kommunalen Verwaltung bearbeitet werden. Der Beschäftigtenlehrgang I wird während der Dienstzeit durchgeführt. Er besteht aus einem Ortslehrgang mit Teilzeitunterricht (Dauer ca. 1 Jahr), der dezentral angeboten wird, und einem ergänzenden Abschlusslehrgang (4 Wochen). Der Lehrgang endet mit Ablegen der Fachprüfung I. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem fachpraktischen Teil und wird im Anschluss an den Abschlusslehrgang durchgeführt. Mit dem Prüfungszeugnis wird die Bezeichnung „Verwaltungsfachkraft” verliehen. Die nunmehrige Verwaltungsfachangestellte Strobl und Kiefl übernehmen im Bereich des Bauamtes bzw. des Einwohnermeldeamtes anspruchsvolle Tätigkeiten.
von links: Verwaltungsgemeinschaftsvorsitzender Christian Hirtreiter, Katrin Kiefl, Nicole Strobl, Geschäftsstellenleiter Christoph Weber bei der Übergabe der Urkunden für den bestandenen Beschäftigtenlehrgang I
Die Gemeinde Straßkirchen lud Musikfreunde am Freitag, 27. Mai 2022, zu einem Harfenkonzert in den neuen Ratssaal ein. Vor einem vollbesetzten Auditorium wurde hochwertige Harfenmusik gleichsam als „Musik für die Seele“ dargeboten. Der neue Saal mit seiner hervorragenden Akustik hat damit voll die Erwartungen, die im Zuge des Bauvorhabens gestellt wurden, erfüllt. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule ein Harfenkonzert mit dem Harfenquartett der Kreismusikschule den interessierten Besuchern mit einem abwechslungsreichen Programm präsentiert werden konnte.
Es war gerade die perfekte Mischung aus hervorragender, handgemachter Musik, einem romantischen Ambiente und den Wohlklängen der Harfe, die den Abend zum Sommer-Highlight machten.
Das Quartett von Lea Fuchs, Lisa Käufl, Mathilda Räß und Dorothea Scheierling bot eine abwechslungsreiche Auswahl an Stücken für zwei, drei oder vier Harfen aus der Welt der Harfenmusik. Unter Leitung von ihrer Lehrerin Dorothea Scheierling konnte das Quartett hervorragend ausgewählte Musikstücke vortragen. Dorothea Scheierling unterrichtet an der Kreismusikschule Straubing-Bogen seit 25 Jahren und hat bereits viele Schülerinnen und Schüler an die Musik herangeführt. Unter ihrer Leitung erklangen in dem einstündigen Konzert nicht nur klassische Werke von Komponisten wie Antonio Vivaldi oder Henriette Renié, sondern auch Volksmusik aus dem Alpenraum, aus Irland und Griechenland.
Die Kreismusikschule Straubing-Bogen hat ein hervorragendes Angebot und stellt auch für viele Musikensembles die Grundlagen. Die Kreismusikschule Straubing-Bogen wurde 1990 gegründet und blickt auf eine sehr gedeihliche Entwicklung. Zur Zeit werden 800 Schüler in sieben Zweigstellen und der Hauptstelle von 27 Lehrkräften unterrichtet. Der stellvertretende Leiter der Kreismusikschule Straubing-Bogen, Stefan Seyfried, dankte bei seiner Einführung für die Bereitstellung des Ratssaals, der nicht nur architektonisch, sondern auch klanglich den höchsten Ansprüchen genügt. Besonders die talentierte Harfenspielerin Lea Fuchs, seit 10 Jahren, Schülerin von Dorothea Scheierling, hat hohe Auszeichnungen erhalten und lässt auf eine erfolgreiche Karriere hoffen. Die junge Abiturientin hat am selben Tag erfolgreich ihr Abitur am musischen Gymnasium in Straubing bestanden und freute sich besonders auf das erste Konzert nach 2 Jahren Corona-Pause.
Das Duo Lisa Käufl und Mathilda Räß brillierte besonders mit dem Stück von Christoph Pampuch „Fluss und Meer“ und führte das Publikum so fern von den Herausforderungen des Alltags gleichsam weit weg in die „Urgewalten der Natur“. Der Wohlklang und die meditative Stimmung mancher Stücke rief eine Tiefenentspannung der Zuhörer hervor. Mit unbändiger Improvisationslust und höchst professionell wanderten sie durch unterschiedlichste Stilrichtungen. Ausgefeiltes Arrangement und temperamentvolle Improvisation, musikalische Finesse und musikantische Spielfreude zeichneten die Musikerinnen aus. Das Publikum konnte von den jungen Harfenspielerinnen die Begeisterung für die jeweiligen Instrumente spüren. Bei den Stückankündigungen erklärte Scheierling auch den Typus der Pedalharfen, die bei diesem Konzert erklangen. Sie erklärte, dass eine Harfe für Ausbildungszwecke zwischen zwei – und fünftausend Euro kostet. Bei einer Konzertharfe muss man dann ab ca. zehntausend Euro investieren. Die Grenze, ist wie bei vielen Instrumenten, nach oben offen.
Dorothea Scheierling stellte bei jedem Musikstück kurz die Herkunft und vor allem die tonalen Herausforderungen für die Spielerinnen vor. Der neue Ratssaal der Gemeinde Straßkirchen wurde von vielfältigen Klängen erfüllt und gerade die anwesenden Familien, aber auch die erfahrenen Musikliebhaber, konnten voll auf ihre Kosten kommen. Das stimmige Konzert ging nicht ohne Zugabe zu Ende.
Der Spendenerlös einer freiwilligen Spende wird für die Beschaffung einer Konzertharfe für die Jugendarbeit der Kreismusikschule verwendet, wobei die Spendenübergabe demnächst erfolgt.
Bürgermeister Christian Hirtreiter, Lisa Käufl, Mathilda Räß, Lea Fuchs und Dorothea Scheierling, Stellv. Leiter der Kreismusikschule Stefan Seyfried beim Harfenkonzert im neuen Straßkirchner Ratssaal.
Am Freitag, 27.5.2022, konnte Martina Brausse den Spendenerlös einer Tanzveranstaltung in Straßkirchen in der Straßkirchner Sparkassenfiliale für die deutsche Ukraine-Hilfe einzahlen. Der Schirmherr der Veranstaltung, Christian Hirtreiter, sagte die gespendeten 160 Euro sind mehr als eine Anerkennung, diese sind ein wichtiger Beitrag für mehr Frieden.
Am 23. Mai 2022 fand die erste Versammlung des seit 2015 aktiven Straßkirchner Flüchtlings- und Asylhelferkreises im Straßkirchner Ratssaal nach der Corona-Pandemie statt.
Eingangs konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter auf die intensive und langjährige Arbeit des Helferkreises und deren stark aktiver ehrenamtlicher Mitarbeiter hinweisen und die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Jahre skizzieren. Besonders wurde für das besondere Engagement der Mitglieder des Helferkreises in den verschiedensten Belangen seit 2015 gedankt.
So waren in Straßkirchen zwei Unterkünfte in Wohngebieten in der Ringstraße und in der Frühlingsstraße in diesem Zeitraum. Die letzte Unterkunft in der Frühlingsstraße wurde nun offiziell vom Landratsamt Straubing-Bogen vor einiger Zeit geschlossen. Diese Unterkunft wird voraussichtlich von der Regierung von Niederbayern wieder für die Unterbringung von afghanischen Ortskräften unter anderem der Hilfskräfte der Bundeswehr demnächst Verwendung finden. Die Gemeinde Straßkirchen hat für die Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen die örtliche Turnhalle gemeldet.
Die einreisenden Ukrainer haben den Status eines visumfreien Aufenthalts von 90 Tagen. Eine große Herausforderung stellt die Erfassung der Einreisenden dar. Eine Pflicht zur Registrierung besteht nur, wer auch soziale Hilfeleistungen in Anspruch nehmen will. Der Unterschied ist insbesondere, dass es sich 2015 um Aylsuchende gehandelt hat, die einer Residenzpflicht unterliegen, dies ist bei den Ukraine-Flüchtlingen nicht der Fall.
Auf Einladung des Helferkreises stellte Martin Schaller vom Freiwilligen Zentrum Straubing auch die aktuelle Situation im Hinblick auf Flüchtlinge aus der Ukraine, Afghanistan und anderen Staaten vor. Derzeit sind im Landkreis etwa 900 und in der Stadt Straubing etwa 500 ukrainische Flüchtlinge angekommen.
Hirtreiter sagte die Arbeit des Integrationslotsen und die Unterstützung vom Freiwilligen Zentrum Straubing, ist sehr hilfreich, denn im direkten Gespräch können offene Fragen am besten geklärt werden und der intensive Austausch in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass viel Interesse und Bedarf besteht. Es wurde befürwortet unmittelbar nach Eintreffen von einer größeren Zahl von Ukraine-Flüchtlingen bzw. von afghanischen Flüchtlingen die regelmäßigen Helferkreistermine wieder durchzuführen. Ehrenamtliche Helfer sind gerne willkommen.
Beim der abschließenden Diskussion resümierte Martin Schaller „Dieser direkte Kontakt ist für alle Beteiligten unheimlich wichtig“, resümierte Schaller am Ende der Veranstaltung.
Bei der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins “Schambach Kids e.V.” stand neben den Regularien auch die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft für die Amtszeit 2022 bis 2024 auf der Tagesordnung. Vorsitzender Thomas Höcherl freute sich, dass die bereits zweimal verschobene Versammlung endlich durchgeführt werden konnte. Es standen auch Ehrungen bei dieser wichtigen Generalversammlung des sehr aktiven Vereins auf der Agenda.
Im Schambacher Pfarrheim St. Nikolaus konnten die Mitglieder des 190 Mitglieder umfassenden Vereins neben dem Rechenschafts- und den Kassenbericht auch die Planungen für das Jahr 2022 festlegen. Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Thomas Höcherl auch die trotz Corona-Einschränkungen durchgeführten Aktivitäten vor. Beim 60. Priesterjubiläum von Pfarrer Willibald Hirsch hat der Verein ein Foto-Album mit kreativ gestalteten Collagen zum Jubiläum gebastelt und anstelle des alljährlichen Zeltlagers wurde ein Lagerfeuer organisiert. Das Adventsbasteln wurde ohne Adventsmarkt durchgeführt. Mit Kreativität und Einfallsreichtum hat man verschiedene Angebote für die Jugend gestaltet und auch beim Straßkirchner Ferienprogramm war man mit einem Eisstock- und Fotografiekurs eingebunden. Höcherl berichtete von den vielfältigen Aktivitäten und bedankte sich für die Mithilfe bei den Vereinsveranstaltungen. Höcherl berichtete von den umfangreichen Vorarbeiten für das letztjährigen Adventsbasteln, das wieder ein großer Erfolg war und das Kalenderjahr gut abrundete. Hier konnte man die online-Möglichkeiten bereits erstmals gut nutzen.
Die Kassenführung stellte die sehr gute Kassensituation dar. Es wurde auch auf die erhebliche Unterstützung durch die Gemeinde Straßkirchen hingewiesen. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die vielfache und teilweise sehr zeitaufwändige Unterstützung durch die Führungskräfte.
Die besondere Würdigung für die Unterstützung des Vereins soll die Auszeichnung für langjähriges Engagement in Vorstandsfunktionen hervorheben, so Höcherl und stellte die enormen Leistung von zwei Personen, welche bis 2022 in Vorstandsfunktionen tätig waren, vor. Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Gerald Fischer und Kassenführerin Beate Scherm hatten nach jahrelangem Engagement ihre Ämter für die Jahresversammlung 2022 für neue Führungskräfte frei gegeben. Dr. Gerald Fischer war fast 10 Jahre in der Vereinsführung engagiert und aufgrund seiner unkonventionellen Mithilfe sehr geschätzt. Beate Scherm war bereits 2017 durch den Kreisjugendring geehrte worden. Höcherl stellte das umfangreiche Wirken dar und las auch die Laudationes bei der Versammlung vor. Bei der Festveranstaltung des Kreisjugendringes im Oberalteicher Kulturforum im November 2017 war Beate Scherm bereits mit der Jugendraute des Jugendringes Straubing-Bogen ausgezeichnet worden.
Neue Vorstandszusammensetzung bei den „Schambach Kids“
Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft wurden als Vorsitzender Thomas Höcherl und als stellvertretender Vorsitzender Martin Lazar neu gewählt. Die Kassenführung übernimmt künftig neu Monika Hummel. Schriftführerin wurde Sabine Bugl und als stellvertretende Schriftführerin wurde Karin Bechteler gewählt. Als Kassenprüfer fungieren Gisela Eckl und Silvia Schedlbauer.
Nach der Neuwahl der Führungsriege wurden die Aktivitäten für das Jahr 2022 festgelegt. Als Jahresmotto wird das umfangreiche Themenfeld “Neustart nach der Corona-Pandemie” festgelegt. Hier werden Veranstaltungen, die sich sowohl mit der Aktivierung der Vereinsarbeit als auch mit neuartigen Formaten beschäftigen, umgesetzt.
Vereinsausflug in Indianer-Zelten
Nachdem die beiden vergangenen Jahre kein Vereinsausflug durchgeführt wurde, ist für das Jahr 2022 hier die Durchführung eines Vereinsausfluges geplant. Bereits 2013 und 2015 wurde ein jeweils mehrtägiger Ausflug nach Pullmann City mit Übernachten in Blockhütten gestaltet, für 2022 soll es ein Ausflug mit Übernachtungen in Indianer-Zelten werden. Es wird auch ein Koch-Kurs für Mitglieder organisiert. Die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter ist ein Schwerpunkt im Vereinsprogramm und so werden einige Mitglieder die Weiterbildung und den Erwerb der Jugendleiterkarte durch Fortbildungen beim Kreisjugendring absolvieren. Es ist auch geplant wieder einen Kasperltheaterabend zu veranstalten. Abschließend dankte der wiedergewählte Vorsitzende Thomas Höcherl für das ehrenamtliche Engagement und freute sich auf ein positives Vereinsjahr 2022.
Die Vereinsführung des Jugendfördervereins “Schambach Kids e.V.” für die Amtsperiode 2022-2024: von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter Thomas Höcherl, Monika Hummel, Karin Bechteler, Sabine Bugl, Martin Lazar, Silvia Schedlbauer
Karin Bechteler erhielt das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten
Nach der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins “Schambach Kids e.V.” standen auch Ehrungen für langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Vereinsarbeit an.
Es war ein feierlicher Rahmen, den Bürgermeister Christian Hirtreiter anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten initiiert hatte: In seiner Laudatio ging Hirtreiter zunächst auf die Bedeutung von Ehrenämtern ein: „Jede Gesellschaft kann nur dann gut bestehen, wenn es Menschen gibt, die über den eigenen Tellerrand hinwegschauen.“
Dabei zitierte der Bürgermeister auch den ersten deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer, der einst sagte, dass Ehrungen dann erfolgen würden, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag habe. Hirtreiter: „Zu solch einem liebenswürdigen Tag, an dem der Gerechtigkeit Genüge getan wird, habe man sich im Schambacher Pfarrheim versammelt.“ Bereits vor über einem Vierteljahrhundert hätte sich Karin Bechteler für die Dorferneuerung im Rahmen der Dorferneuerung Schambach im entsprechenden Arbeitskreis stark engagiert und war bei der Eintragung in das Vereinsregisters des jetzigen Vereins „Schambach Kids e.V.“ (2003) stark aktiv und über viele Jahre im Vorstand eingebunden. Von 2012 bis 2014 war sie erste Vorsitzende und seither in verschiedenen Funktionen in der Jugendarbeit übergebührlich aktiv. Seit 2014 hat sie das Amt der Schriftführung innen und koordiniert viele Aktivitäten eigenständig und vorbildlich. 2017 erhielt Karin Bechteler die Jugendraute des Kreisjugendrings Straubing-Bogen für vorbildgebendes Engagement in der Jugendarbeit. Auch bis 2024 ist sie weiterhin als Vereinsvorstandsmitglied eingebunden. Zusätzlich ist sie auch im örtlichen Katholischen Frauenbund engagiert tätig. Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im örtlichen Bereich erbracht worden sein und in der Regel mindestens 15 Jahre umfassen.
Bürgermeister Christian Hirtreiter verlieh die Auszeichnung im Auftrag des Landrates Josef Laumer, da die Verleihung der Auszeichnung aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach nicht realisiert werden konnte, wurde die Verleihung im Rahmen der ersten Jahresversammlung des Jugendvereins, nach der Corona-Pandemie getätigt. Diese Auszeichnung mit dem „Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten“ sei eine Aufmerksamkeit für Persönlichkeiten, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht hätten, damit diesen öffentlich gedankt wird, so Hirtreiter. Die Verleihung des Ehrenzeichens ermöglicht es, diese Personen öffentlich für ihr Engagement zu würdigen und gleichzeitig das Bewusstsein für Gemeinsinn und Solidarität zu schärfen und andere Bürger ebenfalls zu ehrenamtlicher Tätigkeit anzuregen. Die Auszeichnung erfolgte mit einer Urkunde des Ministerpräsidenten und einer Ehrennadel. Bei der Gestaltung des Ehrenzeichens wurden vom Verdienstorden der ehemaligen Bayerischen Krone das achtarmige, sechzehnspitzige, weiß emaillierte und mit einem Eichenkranz umgebenes Kreuz mit einem Medaillon im Zentrum der Ehrennadel übernommen.
Ehrenamtliches Engagement beim Jugendförderverein “Schambach Kids e.V.” ausgezeichnet: von links: Schambach-Kids-Vorsitzender Thomas Höcherl, Beate Scherm und Karin Bechteler (neue Trägerin des Ehrenzeichens des Bay. Ministerpräsidenten) und Bürgermeister Christian Hirtreiter mit der Ehrungsurkunde mit Ehrennadel bei der Übergabe
Am Freitag, 20.5.22, konnte die Abnahme des durch die Firma Spielgerätehersteller „Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH“ aus Altenmarkt erstellten Spielplatzes der Gemeinschaft in Straßkirchen erfolgen.
Die Abnahme des durch den Spielgerätehersteller „Ernst Maier Spielplatzgeräte GmbH“ aus Altenmarkt erstellten „Spielplatzes der Gemeinschaft“ in Straßkirchen konnte nun erfolgen. Im Rahmen der ILE Gäuboden wird die sicherheitstechnische Überprüfung durch Kurt Zwickenpflug (Gde. Leiblfing) durchgeführt. Zwickenpflug betonte, dass viele Vorgaben bei Spielplätzen mit altersübergreifendem Angebot zu berücksichtigen sind. Die vier Großgeräte werden demnächst durch einen ergänzenden Teil auf dem gemeindlichen Flurstück in der Straßkirchner Rosenstraße erweitert. Damit das besondere Konzept eines generationsübergreifenden „Spielplatzes der Gemeinschaft“, der im Rahmen von mehreren Anwohnerbesprechungen konzipiert wurde, umgesetzt werden kann. Aufgrund der Aushärtung der Betonarmierungen ist die Nutzung erst ab Mitte Juni 2022 möglich. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Spielplatz alters- und generationsübergreifend ein Angebot bieten wird.
Herr Huber (Spielgerätehersteller Fa. Maier, Altenmarkt), Kurt Zwickenpflug (Gemeinde Leiblfing), Simon Wanninger (Praktikant in der Verwaltungsgemeinschaft), Bauhofmitarbeiter Matthias Kiendl, Sebastian Dörfler (Praktikant in der Verwaltungsgemeinschaft) und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Am 13. Mai 2022 konnte die erste Versammlung der Straßkirchner Künstlergemeinschaft nach der Corona-Pandemie im Straßkirchner Ratssaal organisiert werden. Eingangs wurde des Todes des langjährigen Mitglieds Erna Tschischke gedacht. Erna Tschischke war vor wenigen Wochen im 91. Lebensjahr verstorben. Sie war eine große Förderin der Künstlergemeinschaft. Erst im Dezember 2021 hatte sie für das Corona-bedingt eingeschränkte Adventsfenstergehen in der Adventszeit 2021 eine Künstlerkrippe zur Verfügung gestellt. Über viele Jahre war sie bei den Kunstausstellungen mit dabei und hat stark zum Renommee der Straßkirchner Gemeinschaft beigetragen.
Straßkirchner Schule ist stark aktiv
Trotz der Corona-Pandemie lief und läuft das Engagement der Straßkirchner Künstlergemeinschaft hervorragend weiter. Auch die örtliche Grund- und Mittelschule ist überregional bekannt und für verschiedene Bereiche als Vorbildschule ausgezeichnet. Insbesondere als Kunstschule ist sie bayernweit bekannt und geschätzt. Bereits zum fünften Mal war die Grund- und Mittelschule Straßkirchen als Umweltschule in Europa und damit als Internationale Nachhaltigkeitsschule für den Zeitraum 2019 / 2020 ausgezeichnet worden. Seit vielen Schülergenerationen weist im Außengelände ein schöner Brunnen von Gerhard Kadletz den Weg. Im April 2022 wurde durch das Regionalbudget der „Integrierten Ländlichen Entwicklung im Gäuboden“ sowohl für die Straßkirchner Schule ein Kunstprojekt im Bereich „Mosaik“ und im Kindergarten St. Elisabeth mit dem bekannten Künstler Hubert Huber eine Kreativitätsaktion genehmigt. Sobald die Materialien geliefert sind, werden die Projekte in Angriff genommen. In den Gäubodengemeinden sollen hier verstärkt auch untereinander Vernetzungen stattfinden.
Mitgliederstarke Künstlergemeinschaft stellt aus
Die Straßkirchner Künstler wollen mit ihrem Engagement die Bevölkerung und vor allem die Jugend an die Kunst als Ausdruck der eigenen Kreativität und Form der Selbstverwirklichung heranführen. Die Künstler wollen mit ihrem Engagement Identität stiften, Brücken bauen und neue Welten eröffnen. Kunstschaffen und Kultur fördern Toleranz und Offenheit und tragen damit auch zu einem guten Miteinander bei. Sie ist ein Schlüssel für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Hervorgehoben wurde, dass das Angebot der örtlichen Künstlergemeinschaft Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt abhole und sie anrege, eigene Erfahrungen mit Kunst und Kultur zu machen. Durch die Gemeinschaft ist es möglich sich gegenseitig Literatur auszuleihen und vor allem auch junge Mitglieder für die Kunst zu begeistern.
„Kunst für Jung und Alt“
Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte im Rahmen der Versammlung, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe durch künstlerisches Arbeiten sich selbst zu verwirklichen und den Alltag zu vergessen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die geplante Kunstausstellung im Herbst 2022 soll wieder ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen werden, denn gerade das Maß an „sozialer Dichte“ sei ein entscheidender Standortfaktor in der sich rapide entwickelnden Welt. Der Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern sei im Hinblick auf die Förderung der Kreativität enorm. Seit vielen Jahren sei die Thematik „Kunst“ in Straßkirchen wichtig und dadurch werde die Jugend angespornt selbst künstlerisch tätig zu werden und mit Begeisterung Kunstwerke zu gestalten. Hirtreiter hob die seit fast zwei Jahrzehnten laufende intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Künstlergemeinschaft hervor und betonte das hohe Engagement der teils seit Anfang vor fast 20 Jahren eingebundenen Künstlerinnen und Künstler. Eine unkonventionelle Zusammenarbeit auch der örtlichen Lehrerschaft und ehrenamtlicher Kräfte setze erneut wie auch schon bei vielen Aktivitäten in den vergangenen Jahren den Aspekt der positiven Entwicklungsförderung um, dies sei vorbildlich und beispielgebend, stellte Hirtreiter heraus. Die Auszeichnung als Kunstschule für die Straßkirchner Grund- und Mittelschule sei eine Ehre und Ansporn für die kommenden Jahre. Im Rahmen der Versammlung konnte sich auch Sigrid Bodmer als neues Mitglied in der Künstlergemeinschaft vorstellen. Die jüngst nach Straßkirchen gezogene Künstlerin hat als Schwerpunkt ihres Schaffens die Aquarellmalerei und vor allem auch die lockere Gestaltung von Zeichnungen. Bodmer stellte auch ihre Begeisterung für Fernreisen und die dadurch mögliche Quelle für Inspirationen fürs künstlerische Schaffen vor. Die Künstlergemeinschaft erhielt eine Führung durch das noch nicht ganz fertiggestellte Rathausgebäude und einige Künstler stellte Spenden von Kunstwerken für die voraussichtlich im Juli 2022 stattfindende offizielle Eröffnung in Aussicht.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft hat die neue Künstlerin Sigrid Bodmer in ihre Gemeinschaft aufgenommen: von links: 1. Reihe: Maria Thurner, Maria Lorenz, Ingrid Faltermeier, Sigrid Bodmer, Ralf Zierer, Bürgermeister Christian Hirtreiter Von links: 2. Reihe: Manfred Hilmer, Johann Orth, Heide Haufellner, Gottfried Cech, Walter Lorenz
Das Sinnvolle mit dem Nützlichen verbinden – das gilt für den Ausbau der Teilstrecke Schambach – Ainbrach der Kreisstraße SR 22, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes. Neben der Oberbauverstärkung im Tiefeinbau mit Fahrbahnverbreiterung wird auch ein Geh- und Radweg neu angelegt.
„Das ist ein wichtiger Lückenschluss im Radweg zwischen der B 8 und der Xaver-Hafner-Brücke“, freute sich Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter beim offiziellen Spatenstich in dieser Woche.
Aber nicht nur das: Durch die Zunahme des Verkehrs auf der Kreisstraße SR 22 zwischen der Bundesstraße und der Donaubrücke durch die Erneuerung der Bahnunterführung in Schambach vor einigen Jahren (größere Durchfahrtshöhe und -breite) nahm das Schadensbild an der Straße zu und es bildete sich eine Unfallhäufung.
Gründe dafür waren unter anderem die geringe Fahrbahnbreite und die kurvige Linienführung. „Dies wird nun entschärft. Die Verkehrssicherheit zu erhöhen ist ein entscheidender Punkt dieser Baumaßnahme“, so Hirtreiter. Die Fahrbahn wird von 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert und die Kurven entschärft.
Rund 1,4 Millionen Euro an Fördermitteln für Radweg
Der Bau ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises (Durchführung der Bauarbeiten der Kreisstraße SR 22) und der Gemeinde Straßkirchen (Bau des Geh- und Radweges). Für den Radwegbau, der rund 1,7 Millionen kosten wird, wurde die Gemeinde in das Sonderprogramm Stadt und Land des Bundes aufgenommen, so dass knapp 1,4 Millionen Euro an Fördermittel fließen werden. Den Rest teilen sich Gemeinde und Landkreis.
Für den Kreisstraßenbau (Kosten rund 1,5 Million Euro) erhält der Landkreis knapp 1,2 Millionen Euro Förderung des Landes Bayern nach BayGVFG. „Es wird vom Freistaat viel Geld in Straßen und Radwege investiert und ganz besonders freut es mich, dass gerade der Landkreis hier immer wieder aktiv ist“, so MdL Josef Zellmeier.
Auch Landrat Josef Laumer hob die Fördermittel hervor: „Ohne diese wären Bautätigkeiten in diesem Umfang finanziell nicht möglich.“ Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises, ging auch auf die zahlreichen Baumaßnahmen in jüngster Zeit im Bereich Aiterhofen – Straßkirchen – Bogen ein. Das Bauvorhaben dauert bis Oktober. „Wir bitten um Verständnis, dass dafür eine Vollsperrung des Verkehrs erforderlich ist“, so Fischer.
Der Eistockverein Paitzkofen führte am Samstag, 14.5.22, seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Paitzkofner Feuerwehrstüberl durch. Für das Jahr 2022 ist wieder ein aktives Vereinsjahr geplant. Der BLSV ehrte den langjährigen Funktionär Johann Wittmann mit dem „Niederbayerischen Ehrenamtspreis“.
Rechenschaftsbericht und Weichenstellungen
Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Eisstockclubs Paitzkofen standen neben dem Rückblick auf das Vereinsgeschehen auch die Neuwahl der Gesamtvorstandschaft für die kommenden beiden Jahre auf der Tagesordnung. Eingangs konnte Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl auch den Ehrenvorsitzenden und Gründungsmitglied Erich Braun und Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Beim ausführlichen Rechenschafts- und Kassenbericht konnte auf das positive Vereinsjahr des Paitzkofner Eisstockclubs zurückgeblickt werden. Hervorgehoben wurde die nun neu von der Paitzkofner Dorfgemeinschaft ausgerichtete Maibaumfeier. Der Eisstockverein gestaltet künftig das traditionelle Maibaumaufstellen in der Paitzkofner Dorfmitte zusammen mit der Kirchenverwaltung und der örtlichen Feuerwehr. Das Eisstockschießen ist als Mannschaftswettbewerb nach wie vor sehr beliebt und es wurde berichtet, dass in der Straßkirchner Gäubodenhalle aufgrund des 50-jährigen Vereinsbestehens des EC Straßkirchen ein dreitägiges internationales Turnierwochenende mit Delegationen aus dem Ausland in Form eines Sportwochenendes am letzten Augustwochenende 2022 stattfindet. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz während der Pandemiezeit, denn hier war der Einsatz trotz der Einschränkungen enorm. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die Eisstockvereine trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte besonders den stark eingebunden Vereinsführungskräften und den langjährig Aktiven für das Engagement, denn insbesondere im ländlichen Raum sei das Maß an sozialer Dichte für die dörfliche Gemeinschaft wichtig, so Hirtreiter. Ehrenamtliches Engagement sei heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, aber gerade in Vereinen kann man die Gemeinschaft und das Miteinander aktiv und positiv gestalten. Der Finanzbericht konnte auf eine solide Finanzausstattung hinweisen und die Kassenprüfung konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen.
BLSV-Ehrung für Johann Wittmann
Der Vorsitzender des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV), Kreis Straubing-Bogen, Johannes Stegemann stellte das Wirken von Johann Wittmann als langjährigen Kassenführer des EC Paitzkofen vor. Über 47 Jahre bis 2021 war er Kassenführer des Sportvereines. Bereits im 14. Lebensjahr übernahm er als aktiver Stockschütze eine Funktion als Vereinsausschussmitglied und wurde 10 Jahre später Kassenführer des EC Paitzkofen. Die Funktion die er nun 47 Jahre gewissenhaft ausübte. Stegemann führte aus, dass es eine absolute Seltenheit sei, dass ein ehrenamtlicher Funktionsträger, insbesondere in einer einzigen Funktion in der Verantwortlichkeit für die sensiblen Vereinsfinanzen, fast fünf Jahrzehnte tätig sei. Dies verdiene eine besondere Anerkennung. Johann Wittmann erhielt daher den „Niederbayerischen Ehrenamtspreis des BLSV“ in Form eines Glaspokals und vom Verein einen Geschenkkorb für seinen außerordentlichen Einsatz und sein ehrenamtliches Wirken im Sport. Diese langjährige ausgebübte ehrenamtliche Aufgabe ist auch ein wichtiger Baustein in der Gesellschaft und verdiene eine besondere Belobigung, betonte abschließend Johannes Stegemann. Seine Ehefrau Irmgard Wittmann nahm die Ehrung gerührt entgegen und bedankte sich für die Würdigung im Rahmen der Generalversammlung.
Neuwahlen durchgeführt
Erwin Weinzierl wurde zum Vorsitzenden, Hubert Ertl zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Schriftführung obliegt Ludwig Stadler. Kassenführer wurde Stefan Biendl. Als stellvertretender Schatzmeister ist Franz Albertskirchinger künftig tätig. Die Kassenprüfung obliegt Franz Häusler und Norbert Kiendl. Den Vereinsausschuss komplettieren Johannes Stadler und Thomas Eiserer.
Aktives Vereinsjahr steht bevor
Auch für das kommende Vereinsjahr sind bereits Planungen festgelegt, sodass die regelmäßigen Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich waren, wieder durchgeführt werden, so Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl abschließend. Für die kommenden Monate ist als Besonderheit ein Vereinsausflug für die Mitglieder mit Familien geplant. Der Vorsitzende konnte die Versammlung mit einem lauten „Stock Heil“ schließen.
Die neue Vereinsführung des EC Paitzkofen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter und BLSV-Kreisvorsitzenden Johannes Stegemann. Von links: Franz Albertskirchinger, Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl, Thomas Eiserer, Stefan Biendl, Johannes Stadler, Hubert Ertl, Franz Häusler, Ludwig Stadler, BLSV-Kreisvorsitzender Johannes Stegemann und Bürgermeister Christian HirtreiterDie Verleihung des „Niederbayerischen Ehrenamtspreises des Bayerischen Landessportverbandes“ an Johann Wittmann in Paitzkofen: Von links: Stefan Biendl (neuer Vereinsschatzmeister), Irmgard Wittmann (die Ehefrau von Johann Wittmann nahm die Ehrung entgegen), Hubert Ertl, Ludwig Stadler, Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl, BLSV-Kreisvorsitzender Johannes Stegemann und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Beim Sonntagsgottesdienst am 15. Mai 2022 in der Schambacher Pfarrkirche St. Nikolaus wurde den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht. Pfarrer Hirsch konnte in seiner Predigt an die wichtige Funktion des Gedenkens erinnern. Den Kriegerjahrtag, den Gottesdienst, die Gedenkzeremonie und die Jahreshauptversammlung umrahmte die sechsköpfige Blaskapelle „Brandlberger Buam“ aus Bogen.
Der Geistliche stellte in der Predigt heraus, dass der Kriegerjahrtag der Tag, wo den Toten der Kriege und der Gewalt gedacht wird, besonders wichtig ist. Auch das offizielle Gedenken habe einen wichtigen Platz. Das Gedenken mit Öffentlichkeitsbeteiligung am Kriegerdenkmal wurde nach dem Gottesdienst durch den Schambacher Kriegerverein durchgeführt. Vorsitzender Mario Lehermeier legte einen Kranz am Ehrenmal nieder und gedachte der vielen Opfer der Gewaltherrschaften. Nahezu jede Ortschaft hat ein eigenes „Kriegerdenkmal“ um den gefallen und vermissten Soldaten zu gedenken. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung des Kriegervereins im Gasthof Dorfschänke wurde den verstorbenen Kameraden gedacht. Vorsitzender Mario Lehermeier und Schriftführer Josef Licht konnten im Rechenschaftsbericht auf die Veranstaltungen des abgelaufenen Vereinsjahres eingehen. Der Kassenstand des Traditionsvereins ist solide und im Rahmen der Versammlung konnte ein neues Mitglied aufgenommen werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte heraus, dass die ehrenamtliche Arbeit der Kriegervereine besonders wichtig ist, das insbesondere weil seit dem 24. Februar 2022 wieder kriegerische Auseinandersetzungen in Europa stattfinden. Hier sei eine große Gefahr und daher sei das Gedenken von enormer Wichtigkeit. Denn Gedenken heißt erinnern und ist ein Stück Friedensarbeit.
Die Erinnerung gerade an Kriegerjahrtagen an den Denkmälern, den Orten, die zum Frieden mahnen, ist ein wichtiges Element, denn nur Verständigung und Versöhnung sichert den Frieden. Im Bild das Schambacher Denkmal mit Kranz beim traditionellen Schambacher Kriegerjahrtag
Am Sonntag, 8.5.2022, konnte Vorsitzender Christian Greil neben den Vereinsmitgliedern und einer Reihe von Ehrengästen die Mitglieder des Eisstockclubs (ESC) Straßkirchen in der Gäubodenhalle begrüßen. Bei dieser ordentlichen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen für die dreijährige Amtszeit von 2022 bis 2025 konnte der stellvertretende Vorsitzende Georg Wax auf die sportlichen Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres zurückblicken. Der Verein umfasst derzeit 59 Mitglieder und ist höchst aktiv. Vereinsmitglied Fabian Greil hat im Februar 2022 im italienischen Klobenstein bei Bozen (Südtirol) bei den Weltmeisterschaften (Team/Ziel-Wettbewerb, Altersstufe: unter 23 Lebensjahre) den zweiten Platz errungen und ist zudem im Einzelschießen jüngst Bayerischer Meister in Bad Wörrishofen geworden. Am Wochenende 18./19. September 2021 war die Durchführung der Deutschen Meisterschaft im Eisstockschießen in der Straßkirchner Gäubodenhalle, trotz Corona-Einschränkungen, realisiert worden und mit den vielen bundesweit qualifizierten Teilnehmern ein großer Erfolg. Im Eisstockkreis „105-Gäuboden/Vorwald“ hat man das Einzel-Turnier (Herren), den Kreispokal (gemischt) und die A-Klassen-Meisterschaft in der örtlichen Gäubodenhalle organisiert. Es wurde auch von den Vertretungsaufgaben im Kreisverband des Eisstocksports berichtet. Kassenführer Ludwig Dietl ging auf die finanzielle Situation des Vereins ein. So wurden auch verschiedene Anschaffungen, wie ein Heizlüfter und neun Bildschirme getätigt. Es wurde zudem von der jüngsten Verwaltungsratssitzung der Träger der Gäubodenhalle, dem Geflügelzuchtverein, der Gemeinde Straßkirchen und dem Eisstockclub Straßkirchen berichtet. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement und beglückwünschte zu den sportlichen Erfolgen, insbesondere mit dem Vize-Weltmeister Fabian Greil. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz während der Pandemiezeit, denn hier war der sportliche Einsatz trotz der Einschränkungen enorm. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die sportlichen Erfolge sind sehr anerkennenswert und überregionale Turniere finden in der Gemeinde statt, daher sei die Gemeinde auch auf die aktiven Eisschützen stolz. Der Eisstockverein trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei. Die Kassenprüfung durch konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt und die Jahreshauptversammlung konnte nach den Neuwahlen im Vereinsheim harmonisch ausklingen.
Neuwahlen für die Amtszeit 2022-2025 Bei den Wahlen für die dreijährige Amtszeit 2022 bis 2025 wurde Christian Greil zum Vorsitzenden und Georg Wax zum Stellvertreter gewählt. Kassenführer wurde Ludwig Dietl. Die Schriftführung übernimmt weiterhin Beate Wax. Als Kassenprüfer wurden Franz Helfer und Lukas Lorenz gewählt. Die Beisitzer im Vereinsausschuss sind in neuer Zusammensetzung: Josef Schreiner, Hans-Dieter Schulzke und Fabian Greil. Der neue Vorsitzende Christian Greil stellte nach der Wahl die Planungen für das kommende Vereinsjahr vor. Aufgrund des 50-jährigen Vereinsbestehens findet ein dreitägiges internationales Turnierwochenende mit Delegationen aus dem Ausland in Form eines Sportwochenendes am letzten Augustwochenende 2022 statt. Im Juni 2022 wird ein Wochenendausflug in Form einer Vereinsfahrt nach Rüdesheim am Rhein mit Besuch eines Weinbaubetriebs durchgeführt. Der Zutritt zu den Veranstaltungen des ESC Straßkirchen ist weiterhin öffentlich und gebührenfrei.
Die neugewählte Führungsriege des Eisstockclubs Straßkirchen in der Straßkirchner Gäubodenhalle: von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Lukas Lorenz, Hans-Dieter Schulzke, Ludwig Dietl, Fabian Greil, Christian Greil, Franz Helfer, Georg Wax
Zwölf Jahre nach dem Start der „integrierten Entwicklung“ und nach zweijähriger Corona-Pause konnte der Vorsitzende der ILE Gäuboden, Aiterhofens Bürgermeister Adalbert Hösl, die ehrenamtlichen Jugendbeauftragten bzw. Jugendsprecher der Gemeinden der ILE Gäuboden am 5. Mai 2022 im Aiterhofener Rathaus willkommen heißen. Als Beauftragte für das Handlungsfeld Jugend, Senioren und Soziales hatten Aiterhofens Bürgermeister zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Salching, Alfons Neumeier, zu dieser Besprechung geladen. ILE-Umsetzungsbegleiterin Andrea Rothkopf (Grafenau) stellte auch die weiteren Handlungsfelder der ILE Gäuboden in Form einer Präsentation vor.
Am 30. März 2012 hatten sich die Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen zur Stärkung des ländlichen Raumes zur „ILE Gäuboden“ (integrierte ländliche Entwicklung) zusammengeschlossen. Bereits 2012 konnte eine erste Besprechung der damaligen Jugendbeauftragten in Straßkirchen durchgeführt werden. Bei den vielen Besprechungen der Vertreter der ILE-Gäuboden-Gemeinden wurden auch immer die Herausforderungen für die Zukunft diskutiert. Ein intensiveres Zusammenarbeiten und ein verstärkter Erfahrungsaustausch im wichtigen Bereich „Jugendarbeit der gemeindlichen Jugendbeauftragten“ war angeregt worden. Zu den Themenfeldern: u.a. „Regionales Bewußtsein schaffen“, „Infrastruktur“, Senioren, Öffentlicher Nahverkehr, Jugend- und Sozialarbeit, Moderne Verwaltung und Radwegenetz, wird durch die sieben Gäubodengemeinden der Weg zu noch mehr Zusammenarbeit bereitet.
Als Sprecher der Jugendbeauftragten wurde der Straßkirchner Jugendbeauftragte Adolf Ehrl gewählt. Er wird künftig mit dem Büro zur Umsetzungsbegleitung intensiv zusammenarbeiten und die Gestaltung eines ILE-Jugendflyers weiterentwickeln, der wieder neu aufgelegt werden soll. Die ILE-Seniorenbeauftragten haben bereits einen derartigen Flyer gestaltet und sind bereits in Absprache für gemeinsame Veranstaltungen im Austausch. Dies soll auch bei den Jugendbeauftragten in Angriff genommen werden. „Besonders wichtig ist es, bei der Kommunikation von bereits vorhandenen Angeboten und Planungen im Bereich der Jugendarbeit auf digitale Möglichkeiten zurückzugreifen. Insbesondere die Muni-App ist hier eine sehr wichtige Plattform, die weiterentwickelt werden soll“, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Gerade die aus den Gemeinderäten gewählten Jugendbeauftragten bzw. Jugendsprecher erfüllen hier eine wichtige Mittlerfunktion in der jeweiligen Heimatgemeinde.
Zunächst berichtete jeder Beauftragte von den Herausforderungen in der Jugendarbeit in seinem Wirkungsbereich. Hierbei könnten regional-typische Besonderheiten eingebunden und Netzwerke aufgebaut bzw. bestehende Netzwerke weiter aktiviert werden. Das Ziel dieser interkommunalen Zusammenarbeit soll sein, die Aufgaben noch qualifizierter und effektiver zu bewältigen, den Service und die Qualität für unsere Bürger zu verbessern und langfristig die Erledigung der Aufgaben wirtschaftlicher zu gestalten. Besonderen Raum bei der Diskussion nahm die Bewältigung der Corona-Herausforderungen in der ehrenamtlichen Tätigkeit, der Vereinsarbeit und der Jugendarbeit ein. Hervorgehoben wurde die Möglichkeit der Beantragung von Fördermitteln für die Jugendarbeit beim Kreisjugendring Straubing-Bogen, welche eine gute Möglichkeit zur Initiierung von Vereinsaktivitäten für die Jugendvereinigungen darstellt. Es wurden Ansätze für weitere intensive Zusammenarbeit besprochen und zusätzlich zu den bereits bestehenden kreisweiten Möglichkeiten, wie dem Kreisjugendring Straubing-Bogen und der Katholischen Jugendstelle Straubing, erörtert. Als erster Schritt wurde beschlossen künftig wieder regelmäßig im Rahmen einer weiteren Vor-Ort-Besprechung aktuelle Möglichkeiten der Kooperation zu erörtern.
Die Jugendbeauftragten der Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Salching und Straßkirchen diskutierten im Aiterhofner Rathaus wie „gemeindliche Jugendarbeit“ im Rahmen einer integrierten ländlichen Entwicklung gemeinschaftlich optimiert werden könnte. 1. Reihe von links: Vorsitzender der ILE Gäuboden Adalbert Hösl, der neue Sprecher der ILE-Gäuboden-Jugendbeauftragten Adolf Ehrl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Bürgermeister Alfons Neumeier 2. Reihe von links: Gertraud Zollner (Salching) Corinna Wagner (Aiterhofen), Matthias Amman (Feldkirchen), Hermann Radlbeck (Irlbach)
Der 1. Vorstand Klaus Meier und der Sportliche Leiter Steffen Schulz gratulieren am vergangenen Wochenende den drei neunen Skilehrern zu den bestandenen Prüfungen zum DSV Übungsleiter.
Kilian Meier, Sophia Schulz und Leon Schäfer waren in den Allerheiligenferien 2021 und in der zweiten Osterferienwoche 2022 am Lehrgang zur DSV Grundstufe am Kitzsteinhorn und im Skigebiet Saalbach. Nach zwei Wochen Lehrgang mussten die drei Jugendlichen eine Theorie- und mehrere Praktische Prüfungen ablegen.
Der Ski- und Snowboardclub Straßkirchen hat nun 16 ausgebildete Skilehrer.
Wieder hat sich das Konzept und das Engagement (wenn auch in den letzten beiden Jahren, etwas eingeschränkt) bezahlt gemacht.
Beim Skiclub Straßkirchen wird auf die Nachwuchsarbeit und die Jugendförderung sehr viel Wert gelegt.
Klaus Meier (1. Vorstand), Kilian Meier, Sophia Schulz, Leon Schäfer und Steffen Schulz (Sportlicher Leiter) – von links