40 Jahre Kegelverein Straßkirchen

Mit einer feierlichen Versammlung mit Ehrungen im Saal des Loher Gasthofes „Huberwirt“ feierte der „Sportkegelverein Straßkirchen – Alle Neune“ am zweiten Novembersonntag 2023 sein 40-jähriges Jubiläum bei einem Mittagessen und einem Ausklang am Spätnachmittag mit Kaffee und Kuchen. Der Vorsitzende Willi Gritsch konnte 40 der 48 Vereinsmitglieder größtenteils mit Partner begrüßen.

Der Sportkegelverein Straßkirchen hatte im Gasthof Schusterwirt, Straßkirchen, genau am Tag nach Martini, am 12. November 1983, seine Gründungsversammlung. Daher war es der Vereinsführung ein besonderes Anliegen am Tag genau 40 Jahre danach das Jubiläum durchzuführen. Besonders herausgestellt wurden die noch lebenden und im Verein engagierten vier Gründungsmitglieder: Gründungsvorsitzender Georg Weinzierl, Josef Buchner, Reinhold Kühn und Willi Gritsch. Zunächst wurde auf die Vereinsgeschichte eingegangen. 20 Kegelbegeisterte Straßkirchner gründeten den Sportverein in der Kegelhalle des ehemaligen Gasthofs Schusterwirt. Willi Gritsch ging auf die erfolgreiche Vereinsgeschichte und die vielen Dorfmeisterschaften und Turniere die durch den Verein in den vergangenen vier Jahrzehnten abgehalten wurden ein. Dargestellt wurden die guten Platzierungen bei den unterschiedlichsten überregionalen Turnieren und Ligen mit den erzielten herausragenden Punkten. Herausgestellt wurde, dass sogar hohe Titel bis hin zur niederbayerischen Bezirksliga errungen werden konnten. Es wurden auch die einzelnen Ergebnisse der Turnierteilnahmen der aktiven Mannschaften erörtert. Es gab Herrenmannschaften, Damenmannschaften, aber auch die Jugendarbeit, war über viele Jahre vorbildlich. Das 25-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einer Donauschiff-Fahrt mit Tanz und Ripperl-Essen angemessen gefeiert. Die jeweiligen Vereinsjubiläen und die Übernahmen der Verantwortlichen-Funktionen im Verein wurden wieder in Erinnerung gerufen. Hervorgehoben wurde, dass der sehr aktive Sportkegelclub bis vor einiger Zeit in höchste Klassen Turniermannschaften entsandte und sowohl sportlich als auch im Gemeindeleben stark im Einsatz war. Seit vielen Jahren wurden Vereinsveranstaltungen der anderen Ortsvereine besucht und es wurde eine alljährliche, öffentliche Christbaumversteigerung organisiert.

Ehrung der Gründungsmitglieder

Mit einer Erinnerungsmedaille wurden die Gründungsmitglieder ausgezeichnet. Mit einer Laudatio wurde dem ehrenamtlichen Engagement ausführlich jeweils gedacht. Gründungsvorsitzender Georg Weinzierl war die ersten beiden Jahre nach der Gründung der Vereinsvorsitzende und hat zum Wohle des Vereins als Versteigerer die Christbaumversteigerungen seit 1983 begleitet und zu einem Höhepunkt im jeweiligen Vereinsjahr gemacht. Reinhold Kühn war die vergangenen fünf Jahre Clubmeister und aufgrund seiner besonderen Fertigkeiten als Sportkegler sehr geschätzt. Josef Buchner war über viele Jahre in Vorstandschafts- und Ausschussfunktionen engagiert. Von 2008 bis 2010 war er Vereinsvorsitzender. Gründungsmitglied Willi Gritsch ist seit 2010 Vereinsvorsitzender und war seit der Gründung bis 1991 Schatzmeister, von 1991 bis 1995 Ausschussmitglied und stellvertretender Vorsitzender von 1997 bis 2010. Seit 2010 hat Willi Gritsch den Vereinsvorsitz inne. Mit großem Applaus wurden die Gründungsmitglieder jeweils durch die Vereinskollegen bedacht.

Sportlicher Bericht stellt Erfolge heraus

Herman Maier, der Sportwart des Clubs, war vor einiger Zeit für sein ehrenamtliches Wirken im Kegelverein durch die Gemeinde Straßkirchen geehrt wurden. Er trug in einem Tätigkeitsbericht und in dem Sportbericht über die vergangenen Saisonen die Höhepunkte vor. Dargestellt wurde die Beteiligung an den Aktivitäten im Sportkegelverband Donauland e.V.. Der Straßkirchner Verein war aktiver Verband des Bayerischen Sportkegelverbandes e.V. – Bezirksverband Niederbayern. Sportwart Maier stellte sowohl die Ehrung der Vereinsmeister als auch die Erfolge auf den überörtlichen Kegelbahnen vor. Im ehemaligen Vereinslokal Schusterwirt war der Sportkegelverein Straßkirchen „Alle Neune“ im Jahr 1983 gegründet worden und 1999 wurde der Spielbetrieb von Straßkirchen nach Loh in die modernisierten Kegelbahnen verlegt. Hermann Maier übte von 1997 bis 2003 das Amt des Jugendwarts und des ersten Vereinsvorsitzenden aus. Während seiner Zeit als Jugendwart war Herrmann Maier mit zwei weiteren Vereinsmitgliedern im Bezirksjugendbereich tätig.  Er garnierte die vereinsgeschichtlichen Daten mit persönlichen Erläuterungen und stellte auch die schwierigen Zeiten im Spielbetrieb während der Corona-Jahre dar. Damals wurden unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregularien die Trainingstermine auf der Kegelbahn durchgeführt, was allerdings dem Mannschaftsspielbetrieb nicht förderlich war.

Geselligkeit und Kameradschaft sind wichtig

Bei den verschiedenen Reden wurde herausgestellt, dass die Geselligkeit und Kameradschaft in dem Straßkirchner Kegelverein einen besonderen Stellenwert einnimmt. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege des Kegelsports verdient gemacht hat. Besonders dankte er für das Engagement der langjährig aktiven Verantwortlichen, welches sich über die vergangenen vier Jahrzehnte sehr positiv auf das Vereinsleben in der Gemeinde auswirkte. Die ehrenamtliche Tätigkeit und das Vereinsleben sei wichtig für die Gemeinde, so Hirtreiter abschließend.

Ehrungen für Wirtsleute -seit 1998 ein verlässlicher Partner

Der Vorsitzende der Kegelfreunde, Willi Gritsch, konnte für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen 25 Jahren und insbesondere während der Corona-Zeit den Wirtsleuten Hans und Maria Huber ein Präsent überreichen. Jedes anwesende Vereinsmitglied wurde ebenso mit einer Vereinsehrung für den unermüdlichen Einsatz im Verein, teils Jahrzehntelang, und vor allem bei den erzielten sportlichen Ereignissen geehrt. Im Juni 2022 war bereits beschlossen worden keine Wettkampfmannschaft mehr zu melden und seither ist der Spielbetrieb eingestellt. Die Trainingsabende -jeweils mittwochs- beim Huberwirt werden nun schwerpunktmäßig dem Kartenspiel gewidmet.

Willi Gritsch konnte mit dem Keglergruß „Gut Holz“ die harmonisch verlaufende Festversammlung beenden. Jedes Vereinsmitglied erhielt eine Plakette zum Jubiläumstag ausgehändigt um auch in vielen Jahren noch an das Jubiläum erinnert werden zu können.

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Bei der Ehrung der Gründungsmitglieder des Straßkirchner Kegelvereins: Für 40 Jahre aktives Engagement in unterschiedlichen Bereichen wurden die vier langjährigen Vereinsmitglieder für deren ehrenamtliches Engagement geehrt: von links Vereinsvorsitzender Willi Gritsch, Gründungsvorsitzender Georg Weinzierl, Reinhold Kühn, Josef Buchner, Bürgermeister Christian Hirtreiter

Gruppenfoto
Die derzeitige Vorstandschaftsriege wurde für das Engagement in der Vereinsführung des Sportkegelvereins Straßkirchen besonders geehrt.

Spende für Außenanlage im Kindergarten St. Martin und St. Elisabeth

Jüngst übergab Filialleiter Tobias Eberl von der VR-Bank Landau-Mengkofen die Spendenschecks in Höhe von gesamt 500 Euro für Investitionen im Außengelände der Kindergarteneinrichtungen St. Martin und St. Elisabeth an die Kindergartenvertretungen in Straßkirchen. Mit der großzügigen Spende unterstützt die innovative Genossenschaftsbank die nachwachsende Generation in der Gäubodengemeinde. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich überrascht über die Spende zugunsten von Gerätschaften in der Außenanlagen des gemeindlichen Kindergartens St. Martin und St. Elisabeth und nahm den Scheck sehr gerne entgegen. Er brachte den Dank der Gemeinde und natürlich der Kinder, welche diese Einrichtung nutzen werden, zum Ausdruck. Die Übergabe des Spendenschecks der örtlichen Bank unterstützt die innovative Arbeit im Kindergarten St. Martin und St. Elisabeth gerade auch in der derzeitigen allgemein schwierigen Zeit. Der Kindergarten verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Anschaffung von modernen Anlagen im Außengelände. Die Vorschulkinder hatten jeweils tolle Kunstwerke zum Thema Geldwesen geschaffen, die künftig die Bankräumlichkeiten schmücken werden.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe
Gruppenfoto bei Scheckübergabe

Martinszug war wieder ein Höhepunkt für die Kinder

Die Kindergartenkinder der Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth freuten sich schon seit Monaten auf den Hl. Martin mit dem roten Mantel.

Am 9.11.23 war es endlich so weit. Der berittene Heilige führte den Zug an und sowohl von den Kinderkrippen als auch den Kindergärten war die Beteiligung enorm. Das anschließende Martinsfest mit Feuer war dank der Helferinnen und Helfer der Elternbeiräte und dem Einrichtungspersonal sehr gelungen.

Eltern und Kinder bei Martinsumzug

Hervorragende Jugendarbeit bei der Stützpunktfeuerwehr

Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen hatte am Samstag 4.11.23 im Gasthof „Brunner“ die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Vorsitzender Michael Bugl konnte bei der Versammlung auch Pfarrvikar Loxley und Pfarrer Gerhard Pöpperl willkommen heißen. Der Versammlung war ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan vorausgegangen, hier wurde den verstorbenen drei Vereinsmitgliedern im abgelaufenen Vereinsjahr gedacht.

Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Thomas Ring detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres 2023 eingegangen. Sowohl der finanzielle Rechenschaftsbericht als auch der Bericht der Schriftführung durch Franz Stettmeier zum abgelaufenen Jahr wurden von den Vereinsmitgliedern positiv aufgenommen.

Zahl der Einsätze reduziert

Kommandant Matthias Michl gab einen ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Stützpunktfeuerwehr seit November 2022. Es fanden 29 Einsätze -über 500 Einsatzstunden waren notwendig- statt. Dabei war das Engagement bei 23 Technischen Hilfeleistungen und 6 Brandeinsätzen nötig. Dies war im Jahr 2023 um fünf Einsätze weniger wie im Jahr davor. Besonders dargestellt wurden die Einsätze im Rahmen der Unwetterereignisse. Die 70 aktiven Feuerwehrdienstleistenden haben daneben insgesamt 400 Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Besondere Erwähnung fand die laufend aktualisierte Geräte- und Schutzausstattung der Feuerwehr. Bereits zum vierten Mal wurde ein Ehrenabend für die Straßkirchner Feuerwehren auf Gemeindeebene veranstaltet. Dabei wurden mehrere langjährige und verdiente Feuerwehrleute mit dem Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre und mit dem Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

Feuerwehr ist unverzichtbar

Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Mit einem besonderen Lob dankte er für das ehrenamtliche Wirken in der Gemeinde.  Hirtreiter zeigte auf, dass sich die Feuerwehrdienstleistenden nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt für die Bürger einsetzen, sondern in der Gemeinde auch ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens seien.

Der Atemschutzbeauftragte Daniel Steinbauer gab seinen Bericht ab. Er wies auf die vielen Einsatzübungen der speziell für den Einsatz als Atemschutzträger geschulten Feuerwehrmänner hin. Steinbauer stellte auch die Leistung der Atemschutzträger bei den Brandeinsätzen heraus, hier sei besonders viel Aktivität durch die Atemschutzträger nötig.

Junge Feuerwehrdienstleistende sind nun Teil der aktiven Mannschaft

Beim Bericht des Jugendwarts Lucas Götz wurde die sehr engagiert arbeitende Jugendgruppe hervorgehoben. Es wurden neben den Ausbildungs- und Übungstätigkeiten auch auf die vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehrjugend dargestellt. Bekräftigt wurden die Begeisterung der Mitglieder für die Feuerwehr Straßkirchen und die Einsatzbereitschaft. Die Jugendgruppe hat auch Ausflüge durchgeführt, welche die Kameradschaft förderten. Götz dankte auch dem stark engagierten Ausbilderteam für seine Leistungsbereitschaft. Die jungen Feuerwehrdienstleistenden konnten vollumfänglich die Abschlussprüfung der modularen Truppausbildung vergangene Woche absolvieren und sind damit als vollausgebildete Feuerwehrleute nun bei der aktiven Mannschaft eingebunden. Die Gründung einer neuen Straßkirchner Feuerwehrjugendgruppe steht bevor.

Ehrung für Verdienste und langjähriges Engagement

Geehrt wurde für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr: für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Paul Schäfer eine besondere Auszeichnung und einen Freiplatz im Feuerwehrerholungsheim. Die langjährige Ausübung einer derartigen Funktion sei keine Selbstverständlichkeit, so stellv. Kommandant Benedikt Kerl bei der Laudatio. Kerl betonte, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten der Feuerwehrdienst stark geändert hat. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig. Kerl stellte die Ausbildungen, den Werdegang und das Engagement von Paul Schäfer detailliert vor. Paul Schäfer wird sich auch weiterhin im Feuerwehrverein ehrenamtlich einbringen. Für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt: Kreisbrandinspektor Markus Huber, Thomas Gnadl und Alexander Weber. Jeweils ausführlich wurden die Wirkungsbereiche der verdienten Feuerwehrmänner vorgestellt. Kreisbrandinspektor Huber ist 2002 von der Feuerwehr Plattling nach Straßkirchen gewechselt und hat viele Fortbildung bis zur derzeitigen Funktion als „ständiger Vertreter des Kreisbrandrates des Landkreises Straubing-Bogen“ absolviert. Er hat auch die Ehrenmedaille am Band  – die sogenannte Floriansmedaille – in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes Straubing-Bogen, die nur an Feuerwehrleute der Mitgliedsfeuerwehren verliehen wird, die sich in besonderer Weise um das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben, bereits im Jahr 2018 erhalten. Gruppenführer Thomas Gnadl ist seit 1993 Mitglied der Straßkirchner Feuerwehr und als Gründungsmitglied der „Comedian Maschinists“ ein besonders verlässlicher Feuerwehrmann. Er war von 2002 bis 2008 auch stellvertretender Kommandant und ist als ausgebildeter Zugführer eine wichtige Stütze im Verein. Für Alexander Weber wurde ebenso eine umfangreiche Laudatio vorgetragen. Weber hat alle Leistungsabzeichen im Bereich der „Technischen Hilfeleistung“ und Brandbekämpfung erfolgreich absolviert und ist als Atemschutzgeräteträger im aktiven Dienst engagiert. Besondere Verdienste erwirbt er sich auch durch sein Engagement im Feuerwehrverein. Für 10 Jahre Engagement in der Straßkirchner Wehr wurden ausgezeichnet: David Beham, Nico Biering, dritter Vereinsvorsitzender Fabian Fuest, Thomas Pex, Johannes Stadler, Sebastian Käufl, Johannes Ertl und Jugendwart Lucas Götz. Den geehrten Feuerwehrmännern wurde für das hervorragende Engagement mit einem Vereinspräsent und einer Urkunde gedankt. Die jeweils absolvierten Lehrgänge, Auszeichnungen und die jeweiligen Aufgabengebiete wurden detailliert dargestellt. Die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden goutierten das langjährige Wirken jeweils mit starkem Applaus

Satzung wurde befürwortet

Der Straßkirchner Feuerwehrverein wird künftig als „eingetragener Verein – e.V.“ geführt. Der Eintrag ins Vereinsregister muss beim Amtsgericht angemeldet werden. Neben dem Anmeldungsformular müssen das Protokoll der Mitgliederversammlung und die entsprechende Vereinssatzung eingereicht werden. Ausführlich wurde das Vorgehen im Hinblick auf die Vereinssatzung und das weitere administrative Vorgehen von Vereinsvorsitzenden Michael Bugl erläutert. 3. Vereinsvorsitzender Fabian Fuest stellte die einzelnen Abschnitte und Inhalte der Vereinssatzung vor, bevor entsprechend den Regularien eine Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung erfolgte. Mit einem gemütlichen Beisammensein und angeregten Gesprächen endete die Jahreshauptversammlung.

Gruppenfoto
Langjähriges Engagement ist bei der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen sehr wichtig: die geehrten  Straßkirchner Feuerwehrdienstleistenden: jeweils von links: Reihe sitzend: Johannes Stadler, David Beham, Nico Biering Reihe stehend: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Sebastian Käufl, Johannes Ertl, Lucas Götz, Alexander Weber, Paul Schäfer, Vereinsvorsitzender Michael Bugl, Fabian Fuest, Kommandant Matthias Michl Anton Obermeier, Thomas Pex, Kreisbrandinspektor Markus Huber und Vize-Kommandant Benedikt Kerl

Feuerwehr Straßkirchen auf Leistung geprüft

Es unterzogen sich bei der FFW Straßkirchen am 28.10.23 eine Reihe von jungen Feuerwehrdienstleistenden der Leistungsprüfung zum Abschluss-Modul der Truppmannausbildung: Christoph Altschäffl, Sebastian Betz, Sebastian Betzinger, Julia Greil, Leon Schäfer, Andreas Schano, Niklas Schano, Moritz Wolf, Sofie Gritsch, Franz Brebeck, Christoph Lankes,

Das Ausbilderteam um den Jugendwart Lukas Goetz hat sich sehr verdient gemacht.

Bürgermeister Christian Hirtreiter gratulierte der Wehr, da die Jugendfeuerwehrmitglieder nun zu vollwertigen Feuerwehrleuten ausgebildet werden konnten. Er dankte allen aktiven Feuerwehrdienstleistenden für deren vorbildlichen Einsatz. Als Schiedsrichter waren KBM Abendhöfer und Markus Reiser tätig und konnten die Leistungsabzeichen übergeben. Der Auszeichnung schloss sich ein Abschlussessen im Gasthof Brunner an.

Autorenlesung war ein Erfolg

Die Gemeindebücherei Straßkirchen organisierte am Sonntag, 5.11.23, eine Autorenlesung der „besonderen Art“. Die Geiselhöringer Krimiautorin Karoline Eisenschenk war bei der zweistündigen Lesung im Straßkirchner Pfarrsaal voll in ihrem Element und gab auch tiefgründige Informationen zur Ideenfindung und ihrer eigenen Biografie.

Karoline Eisenschenk, veröffentlichte bereits unter dem Pseudonym Katelyn Edwards die Kriminalromane »Der Shakespeare-Mörder« und »Pfadfinderehrenwort«, welche bei der Leserschaft sehr gut ankamen. Nach ihrem Studium der englischen Sprach- und Literaturwissenschaft lebt sie heute in Geiselhöring und arbeitet in München. Geboren und aufgewachsen in Niederbayern in der Nähe von Landshut, kommt 1995 nach dem Abitur der Umzug nach München. Sie ist gerne Niederbayerin und betonte dies bei der einfühlsam Lesung, bei der das Publikum mitfühlen konnte wie sich der Spannungsbogen hin zum Hauptgeschehen des Romans aufbaute. Eisenschenk garnierte die Lesepassagen mit Exkursionen in ihren Werdegang und äußerte sich zu ihrer spannende Zeit als Hotelfachfrau, bis sie sich zu einem Studium der englischen Sprach- und Literaturwissenschaft und mittelalterlichen Geschichte entschließen konnte. Das Manuskript zum ersten Buch „Pfadfinderehrenwort“ entstand nach einem einjährigen Aufenthalt an der University of Kent in Canterbury und wurde unter ihrem Pseudonym „Katelyn Edwards“ veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits weitere Manuskripte in Arbeit, unter anderem „Der Shakespeare-Mörder“ (2011).

Im Frühjahr 2012 startet sie mit „Walpurgisnacht“ unter dem Autorennamen Karoline Eisenschenk die niederbayerische Regionalkrimireihe um den Privatermittler Gregor Cornelius, einem emeritierten Geschichtsprofessor. Es folgen „Der letzte Tanz“ (2014), „Bluternte“ (2017) sowie „Fahnenweihe“ (2022).

Die „Fahnenweihe“ war das Krimiszenario des Abends

Karoline Eisenschenk stellte in einem fiktiven niederbayerischen Dorf das Szenario um eine bevorstehende Fahnenweige dar. Der ganze Ort fiebert der Fahnenweihe des örtlichen Schützenvereins entgegen, die in wenigen Monaten mit einem großen Fest gefeiert werden soll. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Gregor Cornelius, dessen Ehe sich nach einem traumatischen Ereignis in einer schweren Krise befindet, erklärt sich bereit, die Festschrift des Vereins abzufassen, bietet sie ihm doch die perfekte Gelegenheit, München einer Weile den Rücken zu kehren und Zeit mit einer neu gewonnenen Bekanntschaft in Neukirchen zu verbringen. Doch dann findet er bei einem Abendspaziergang die Leiche von Elena Ziegler, der jungen und schönen »Fahnenbraut« des Schützenvereins, im Dorfbach. Zeitgleich wird das Dorf von einer Einbruchsserie heimgesucht, bei der der Täter immer rücksichtsloser und gewaltsamer vorgeht. Die Spannung wurde bei der Lesung der entscheidenden Originalpassagen hautnah vermittelt. Bei dem Abend wurde auch der nachwachsenden Generation das lebendige Kulturgut „Buch“ noch näher gebracht.

Gruppenfoto
Im Straßkirchner Pfarrheim gab es eine Autorenlesung der besonderen Art, gleichsam wie in der Realität konnte sich das Publikum in die Kriminalgeschichte „einfühlen“ von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Schriftstellerin Karoline Eisenschenk, Nicole Strobl (Gemeindebücherei); Ingrid Seidl (Gemeindebücherei)

In den verdienten Ruhestand verabschiedet

Frau Evi Burkert ist seit August 1977 im öffentlichen Dienst beschäftigt; zunächst bei der Gemeinde Straßkirchen und dann ab 01. Januar 1986 bei der neu gebildeten Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen. Somit war sie bis zum 01.11.23 die dienstälteste Mitarbeiterin bei der VG Straßkirchen.

Seit über 46 Jahren war Evi Burkert der „gute Geist des Hauptamtes“ und erfüllte dessen umfangreichen Aufgabenbereich.

Zudem war sie auch als Standesbeamtin eingesetzt. Zum 01.11.2023 ist sie nun in den verdienten Ruhestand getreten. Im Rahmen einer Feierstunde wurde an ihr jahrzehntelanges Wirken erinnert, Anekdoten zum Besten gegeben und der „Ruheständlerin“ alles Gute für die Zukunft gewünscht.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde an ihr jahrzehntelanges Wirken erinnert, Anekdoten zum Besten gegeben und der „Ruheständlerin“ alles Gute für die Zukunft gewünscht.

Gruppenfoto bei Urkundenübergabe
von links: VG-Vorsitzender Christian Hirtreiter, Evi Burkert, stellv. Geschäftsstellenleiterin Jana Hofmann, Geschäftsstellenleiter Christoph Weber

Kriegsgräbersammlung 2023

Im Zeitraum von Dienstag, bis Donnerstag in der letzten Oktoberwoche, fand die diesjährige Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. auch wieder auf dem Gebiet der Gemeinde Straßkirchen und in der Gemeinde Irlbach statt. Das sehr erfreuliche Ergebnis der Straßkirchner „Kriegsgräbersammlung“ im Jahr 2023 konnte mit 2933 Euro erzielt werden. Alle Beteiligten freuten sich über die vollen Geldtaschen.

Das Spendenergebnis für die Kriegsgräberfürsorge aus der VG Straßkirchen übertraf alle Erwartungen. Hauptfeldwebel Buckel und Feldwebel Hellerbrand überreichten die gewichtigen „Geldtaschen“ an Bürgermeister Hirtreiter, der das Geld über die Gemeindekassenverwaltung direkt an den Volksbund überweisen ließ. Die Patenkompanie der Gemeinde Straßkirchen, die 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern, kümmert sich seit Beginn der Patenschaft um die Durchführung der Sammlung. 15 Soldaten unter der Leitung der engagierten Feldwebeldienstgrade hatten die diesjährige Sammlung durchgeführt.

Während der Geldübergabe wurde umfassend der Ablauf der Sammlung erörtert. Man kam überein, dass das freundliche Auftreten der größtenteils sehr jungen Bundeswehrangehörigen dafür sorgte, dass das Spendenergebnis sehr erfreulich war. Bürgermeister Hirtreiter wünscht sich auch für die nächste Sammelaktion im Winterhalbjahr kommenden Jahres wieder viele freiwillige Helfer aus der Patenkompanie und spendierfreudige Bürger. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. unterhält, betreut und pflegt im staatlichen Auftrag die Gräber der deutschen Kriegstoten. In seiner Obhut sind über 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten.

An Allerheiligen fand dann u. a. auf dem Straßkirchner Friedhof auch die Sammlung des örtlichen Krieger- und Reservistenvereins statt. Die Verwaltungsgemeinschaft hat die freundliche Erlaubnis zum Sammeln im Gemeindegebiet Straßkirchen und Irlbach erteilt, denn mit dem Spendenerlös werden wichtige Anliegen des Volksbundes umgesetzt.

Gruppenfoto bei Geldübergabe

10 Jahre Kinderlobby

„Kinderlobby Straubing-Bogen“ feiert zehnjähriges Bestehen in Oberalteich mit einem Auftritt der GMS Straßkirchen.

Viel Lob gab es im Kulturforum für den Verein „Kinderlobby Straubing-Bogen“, der in den zehn Jahren seines Bestehens gut eine Viertelmillion Euro an Spenden gesammelt und weiterverteilt hat, darunter auch für Menschen aus der Gemeinde Straßkirchen. Aus diesem Grund und weil bereits zwei Kinderlobbyläufe am Straßkirchner Sportplatz durchgeführt wurden, waren neben dem Bürgermeister auch Musikerinnen aus der GMS mit dabei um auf das Jahrzehnt gedeihliches Bestehen anzustoßen.

Die GMS Straßkirchen hatte einen Auftritt an dem Bühnenprogramm zu dem Event „Zehn Jahre Einsatz für Kinder“ einstudiert: Die Jubiläumsfeier, die der Verein „Kinderlobby“ im Kulturforum Oberalteich organisiert hatte, sollte auch ein Dank sein an die Sponsoren und Wegbegleiter sein, der gelungen war.

Kinder-Musik-Gruppe
Kinder-Musik-Gruppe

Feuerwehr Paitzkofen auf Leistung geprüft

Es unterzogen sich bei der FFW Paitzkofen am 27.10.23 eine Reihe von jungen Feuerwehrdienstleistenden der Leistungsprüfung: Lucas Schmid, Sebastian Selmer, Katharina Eiser, Benedikt Aschenbrenner, Lena Selmer, Daniel Kiendl. Als Ergänzer fungierten Robert Genau und Michael Weinzierl. Bürgermeister Christian Hirtreiter gratulierte der Paitzkofner Wehr, da seit vielen Jahren wieder eine Gruppe aus Paitzkofen unter Leitung von Vize-Kommandant Stephan Biendl in Paitzkofen ausgebildet werden konnte, allen aktiven Feuerwehrdienstleistenden in Paitzkofen für deren vorbildlichen Einsatz. Als Schiedsrichter waren KBM Abendhöfer, Reinhard Bayer und Markus Reiser tätig und konnten die Leistungsabzeichen übergeben. Der Auszeichnung schloss sich ein Abschlussessen im Feuerwehrhaus an.

Gruppenfoto Feuerwehr

Bundeswehrmanöver

Im Oktober/November 2023, fand ein Bundeswehrmanöver im Landkreis Straubing-Bogen statt. Durchgeführt wurde es vom Lehr-/Ausbildungszentrum Einsatz/Sanitätslehrregiment Niederbayern in der Gäubodenkaserne in Mitterharthausen unter dem Namen „Schneller Luchs“. Die Übungsteilnehmer bewegten sich im Rahmen von Patrouillen mit Kraftfahrzeugen und zu Fuß zwischen der Gäubodenkaserne Mitterharthausen und Örtlichkeiten im Straßkirchner Gemeindegebiet. Es wurden wie im Bild im Ortsteil Paitzkofen die Erstversorgungen von Verwundeten und verletzten Personen unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt.

Bundeswehrfahrzeug
Bundeswehrmannschaft und -fahrzeuge

Volles Vereinsjahr beim Wanderverein

Die Wanderfreunde Straßkirchen hatten am Samstag 28.10.23 im Gasthof Brunner die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die gut besuchte Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein in der Pfarrkirche St. Stephanus von Pfarrvikar Loxley zelebrierter Gottesdienst vorausgegangen. Durch einige Neuaufnahmen konnte der Mitgliederstamm des Vereins erfreulicherweise auf 98 Mitgliedern stabilisiert werden. Der besondere Gruß der aktiven Wanderfreunde galt dem anwesenden Ehrenvorsitzenden Johann Stelzl sen..

Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung mit Festlegung des Jahresprogrammes wurde beim Kassenbericht auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres eingegangen, wobei der anwesende Kassenprüfer Robert Dengler eine einwandfreie Kassenführung feststellte. Beim Rechenschaftsbericht wurden die anwesenden Mitglieder an die Veranstaltungen des abgelaufenen Berichtszeitraumes erinnert. Vorsitzender Georg Muhr ließ kurz das Vereinsgeschehen Revue passieren. Schriftführer Alexander Weber stellte verschiedene Ereignisse im abgelaufenen Berichtszeitraum dar u.a. den Erwerb eines Wamsler-Küchenofens für das Vereinsheim. Die Ehrung der aktiven Vereinsangehörigen ist ein wichtiger Punkt im Vereinsleben. Für 50 Jahre Engagement für den Verein wurden ausgezeichnet: Helga und Heinrich Wanner sind 50 Jahre im Verein aktiv. Heinrich Wanner ist Ehrenmitglied des Vereins und war über mehrere Jahrzehnte Vereinsschriftführer. Günther Pfaff ist seit 15 Jahren im Verein Mitglied und hat verschiedene Funktionen im Verein ausgeübt und ist derzeit auch Ausschussmitglied, wofür ihnen gedankt wurde.

Gruppenfoto bei Ehrung
Die geehrten seit Jahrzehnten aktiven Mitglieder der Wanderfreunde Straßkirchen nach der Auszeichnung bei der Generalversammlung: von rechts mit Vorsitzendem Georg Muhr, Ehrenmitglied Wanner Heinrich (50 Jahre), Ausschussmitglied Günther Pfaff (15 Jahre) und Bürgermeister Christian Hirtreiter)

Energie Südbayern fördert kommunale Klima-Projekte

Mit einem eigens eingerichteten Klimafonds unterstützt die Energie Südbayern (ESB) jedes Jahr kommunale Projekte, die das Umweltbewusstsein in der Region stärken, den effizienten nachhaltigen Umgang mit Energie fördern und den CO2-Ausstoß mindern.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden ESB-Veranstaltungsreihe „Informationskreis Energie“ wurden 2023 bei der Veranstaltung im Pfarrheim Strasskirchen insgesamt 12.000 Euro für Klimaprojekte in der Region vergeben. Die Bandbreite der eingereichten Anträge erstreckt sich von der Umrüstung auf stromsparende LED-Beleuchtung für Rathäuser und Sportgelände, über PV-Dachanlagen hinzu der Sanierung eines Kühlraumes mit Schwerpunkt auf Energieeinsparung.

„Wir sind seit Jahrzehnten fest in der Region verwurzelt und schätzen unsere Heimat sehr, daher sind uns Klimaschutz und der bewusste Umgang mit Energie ein großes Anliegen. Mit dem jährlichen ESB-Klimafonds sind wir in der Lage das Engagement der Kommunen in diesen Bereichen direkt zu unterstützen – und das ohne großen bürokratischen Aufwand.“ so Tanja Erb (Leiterin Kommunalmanagement bei der ESB) „Über die Vergabe des Klimafonds freuen wir uns sehr. Dieser hilft uns Kommunen dabei, Energie in öffentlichen Gebäuden zu sparen und damit nach und nach unsere Klimaziele vor Ort umzusetzen“, ergänzt Christian Hirtreiter (Bürgermeister der Gemeinde Strasskirchen), der die Veranstaltung in diesem Jahr in seinen Heimatort geholt hat.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe
Christian Hirtreiter und Vertreter der Kommunen, die bei der Vergabe des Klimafonds berücksichtigt wurden (nicht im Bild ist Bürgermeister Moser von der Gemeinde Metten), von links Christian Hirtreiter (Bürgermeister Strasskirchen), Peter Forstner (Bürgermeister Neufahrn i. NB), Barbara Unger (Bürgermeisterin Feldkirchen), Stefan Salzinger (Klimaschutzmanager Leiblfing), Josef Fisch (2. Bürgermeister der Stadt Bogen), Hans-Jürgen Fischer (Bürgermeister Offenberg), Johannes Schmid (Bürgermeister Otzing), Armin Soller Bürgermeister Irlbach), Reinhard Wendl (Geschäftsführer Energie Südbayern): Christian Hirtreiter (Bürgermeister der Gemeinde Straßkirchen) nimmt den symbolischen Scheck entgegen.

Amtseinführung von Pfarrer Pöpperl

Am 07. Oktober 2023 wurde Pfarrer Gerhard Pöpperl feierlich als neuer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Straßkirchen, Irlbach und Schambach eingeführt. Dekan Johannes Plank nahm die Installation vor. Um 14:00 Uhr begann der Festzug anschl. dann die Festmesse in der Kirche St. Stephan in Straßkirchen mit Empfang für die Bevölkerung im Pfarrheim St. Stephanus.

Bilder von der Installation von Pfarrer Pöpperl in der Pfarreiengemeinschaft.

Gruppenfoto Priester
Priester in der Kirche
Priester in der Kirche
Priester in der Kirche
Gruppenfoto

Dorferneuerung Paitzkofen – erster Bauabschnitt beginnt

Kürzlich hat die Gemeinde Straßkirchen zur Bürgerinformation bezüglich der Dorferneuerung ins Florianistüberl in Paitzkofen geladen. Zahlreich waren Anlieger als auch Interessierte erschienen und haben sich über Einzelheiten und Ablauf der am Dorfplatz geplanten Baumaßnahmen informiert. Die Bauausführung ist in zwei Abschnitten vorgesehen: Der Bauabschnitt 1 vom östlichen Ortseingang bis zur Firststraße wird in Kürze umgesetzt. Der Bauabschnitt 2, das Herzstück des Dorfplatzes, bis zur Fierlbacher Straße folgt sodann 2024. Die Dorferneuerungsmaßnahme wird über das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern gefördert.

Bauingenieur Rainer Bachmeier vom Planungsbüro mks Architekten-Ingenieure erläuterte zunächst den Umfang der geplanten Maßnahme sowie die grundsätzlichen Überlegungen zur Neugestaltung. Ebenso wurde das künftige Beleuchtungskonzept vorgestellt. Im Maßnahmenbereich sollen Solarleuchten zum Einsatz kommen. Der Arbeitskreis Dorferneuerung hatte sich, im Beisein von Bürgermeister Christian Hirtreiter, bei einer Besichtigung in Ascha für einen Lampentyp entschieden. Herr Bachmeier erklärte weiterhin, dass im Zuge der Maßnahme entsprechende Leerrohre für die Erweiterung der Stromversorgung als auch Breitbandleerrohre verlegt werden.

Alfred Gegenfurtner von der ausführenden Baufirma Gegenfurtner Tiefbau stellte im Anschluss die geplante Zeitschiene vor. Der Baubeginn ist in der KW 43 (ab 23.10.) geplant. Begonnen wird mit dem Neubau des Regenwasserkanals im südlichen Seitenbereich. Anschließend werden hier die Randeinfassungen und die Zufahrten hergestellt. Im Anschluss daran soll der nordseitig vorhandene Gehweg zurückgebaut, und dort die Randeinfassungen für den neuen Gehweg erstellt werden. Während der Bauzeit ist eine Vollsperrung vorgesehen. Es wird jedoch darauf geachtet, dass die betroffenen Anwohner, bis auf kurze zeitliche Einschränkungen, jederzeit auf ihr Grundstück gelangen. Laut Gegenfurtner wird heuer so lange gebaut, wie es die Witterung zulässt. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2024 geplant.

Im Anschluss an die Ausführungen standen Bürgermeister Hirtreiter, das Planungsbüro sowie die Baufirma für Anliegen und Fragen zur Verfügung. Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 500.000 €. Der zweite, wesentlich umfangreichere Bauabschnitt ist auf ca. 1,5 Mio. Euro geschätzt. Bürgermeister Hirtreiter bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und das große Interesse seitens der Bürger.

Maibaum versteigert

Am Samstag, 14.10.23, fand im Straßkirchner Gasthaus „Brunner“ die Versteigerung des diesjährigen Maibaumes statt. Unter Organisation des FC-Bayern-Fanclubs, der Straßkirchner Feuerwehr und des örtlichen Bauernhilfsvereins konnte diese gemeinschaftsstiftende Aktivität in Angriff genommen werden. Über 500 Bürgerinnen und Bürger waren beim Aufstellen am 30. April 2023 neben dem Pavillion im Straßkirchner Ortszentrum dabei. An diesem Tag war der über 20 Meter hohe 90-jährige Nadelbaum aufgestellt worden. Traditionell wurde nun der Maibaum im Oktober öffentlich versteigert. Als Versteigerer war Georg Weinzierl im Einsatz und gab bei den einzelnen Geboten gekonnt Anekdoten und aktuelle Begebenheiten zum jeweiligen Bietenden zum Besten. Für den langjährig erfahrenen Versteigerer war diese Maibaumversteigerung der „Warm-Up-Übungsabend“ für die bevorstehenden Christbaumversteigerungen zum Jahresende im Dorf. Die Stifterfamilie Altschäffl konnte den Maibaum mit seinen über zwei Sterr Holz ersteigern. Dieser wird dann von den Helfern ofenfertig geliefert, wobei der Maibaumkäufer auch noch für die Verpflegung der Helfer zu sorgen hat. Demnächst wird der Baum umgelegt und ofenfertig hergerichtet. Bei dem Versteigerungsabend wurden die Teilnehmer mit „Wammerl und Kraut“ versorgt, wobei insbesondere den engagierten Helfern und beteiligten Vereinen gedankt wurde.

In Straßkirchen ist der wuchtige Maibaum ein gemeinschaftsstiftendes Symbol für gedeihliches Wachstum. Bei dem gut besuchten Traditionsabend waren neben Bürgermeister Christian Hirtreiter mehrere Gemeinderäte mit dabei. Bemerkenswert ist, dass die Bewachung des Maibaums  alljährlich eine wichtige Thematik darstellt, da die Gefahr eines Maibaumdiebstahls nicht gering einzuschätzen ist. Gerade in vielen Gäubodendörfern ist über Jahrzehnte die Pflege des Brauchtums und der Tradition wieder mit neuem Schwung erfüllt, denn die Traditionspflege verbindet die Einwohner und schafft Gemeinschaft.

Der Reinerlös von 625 Euro des Abends ist für einen gemeinnützigen Zweck bestimmt, der noch festgelegt wird.

ISEK in Straßkirchen – Abschluss fand am 11.10.23 statt

Zum Jahresbeginn 2023 startete die Gemeinde Straßkirchen, gemeinsam mit dem Büro N-V-O Architekten (Regensburg/München) und dem Büro Sinnwerkstadt (Regensburg) in den Erarbeitungsprozess eines „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (kurz: ISEK).

Am 11.10.23 waren fast dreißig Teilnehmer für die Abschlussveranstaltung in den Straßkirchner Ratssaal gekommen.

Dort wurden die Bürger*innen und auch Anwesende der Vereine und des Gemeinderates über die einzelnen Bausteine des ISEK´s, die Beteiligungsschritte und aber vor allem über das Konzept mit den konkreten Maßnahmen informiert.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Hirtreiter, stellte Frau Utz (Sinnwerkstadt) die Moderatorin des gesamten Beteiligungsprozesses die einzelnen Schritte der Einbindung der Bürger, Vereine, Interessensgemeinschaften und des Gemeinderats dar.

Im Anschluss erläuterte Herr von Oefele (N-V-O Architekten) das ISEK und stellte den Aufbau des Konzeptes vor. Er ging kurz auf die Ausganglage und die historische Bedeutung ein. Danach folgten die Ergebnisse aus den Beteiligungsprozess, die sich sowohl im Leitbild und den Zielen, als auch in den einzelnen Maßnahmen wiederfinden.

Die einzelnen Maßnahmen, wie z.B. Bausteine zur Entwicklung der „Grünen Lunge“, Fuß- und Radwegverbindungen wurden näher besprochen und Fragen hierzu beantwortet.

Als Fachexperte für Verkehr stellte Herr Ulzhöfer vom Planungsbüro Stadt Land Verkehr (PSLV) aus München die neusten Erkenntnisse zur Verkehrsthematik in Straßkirchen ein. Hier war insbesondere das Thema B 8 mit den möglichen zukünftigen Entwicklungen für die Bürger*innen interessant. Aber auch andere Themen wie der Umgang mit den sog. „Elterntaxis“ vor den Schulen und Kindergärten wurden angesprochen.

Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Christian Hirtreiter bei allen Beteiligten für die Teilnahme und verwies auf die nächsten Schritte in dem umfangreichen Erarbeitungsverfahren. Zunächst werden noch die Träger öffentlicher Belange, also alle Fachbehörde und Verbände zum Konzept gehört, bevor die endgültige Fassung des ISEK im Gemeinderat diskutiert und beschlossen wird.

Danach können erste Förderanträge für z.B. kurzfristige Maßnahmen sofort gestellt werden und zeitnah umgesetzt werden, die wie auch alle anderen Maßnahmen durch die Städtebauförderung finanziell unterstützt werden.

Gruppenfoto
von rechts: Christoph von Oefele (Architekt), Vera Löw (Bauamt), Peter Ulzhöfer (Verkehrsexperte), Stephanie Utz (Büro Sinnwerkstadt) und Bürgermeister Christian Hirtreiter vor den ISEK-Stellwänden im neuen Straßkirchner Ratssaal

Musikangebot wird um Seniorenangebote erweitert

Seit dem neuen Schuljahr 2023/2024 stellt die Gemeinde Straßkirchen im alten Rathaus in der Lindenstraße Räume für den Musikunterricht der Kreismusikschule des Landkreises Straubing-Bogen zur Verfügung. Allen musikinteressierten Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen sowie auch Senioren bietet sich somit die Möglichkeit, Musikunterricht im Unterrichtsort Straßkirchen zu erhalten. Die ersten Unterrichtsstunden für das Schuljahr 2023/2024 laufen bereits auf Hochtouren.

Am 10.10.2023 hat die studierte Musiklehrerin Frau Elisabeth Zollner zusammen mit dem Leiter der Kreismusikschule Straubing-Bogen, Andreas Friedländer, beim monatlichen Seniorenfrühstück im Straßkirchner Pfarrheim einige Sequenzen des neuen Formats „Senioren singen“ zum Besten geben um die ältere Generation wieder an die Lieder aus den Kindertagen und die Freude am gemeinsamen Singen zu erinnern. Die Kreismusikschule möchte hier auch in Straßkirchen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde neue Wege für die musikalische Bildung der Seniorinnen und Senioren beschreiten. Elisabeth Zollner und Andreas Friedländer konnten die 50 Seniorinnen und Senioren im Pfarrheim St. Stephanus in eine klangliche Reise mit musikalischen Ohrwürmern in die Vergangenheit.

„Karl Valentin und Heinz Erhard“

Voll bepackt mit einer Gitarre und verschiedensten Utensilien kam die Dozentin der Kreismusikschule Mitterfels, Elisabeth Zollner, auf der Pfarrsaalbühne den Seniorinnen und Senioren näher. Sie hatte einige Lieder aus der Region ausgesucht. Aufbauend auf dem bekannten Komiker Karl Valentin erinnerte Zollner mit Bildnissen und Hinweisen an bayerische Ohrwürmer, die jeder kennt. Als Erstes begannen die Teilnehmer mit dem Bewegungsbegrüßungslied „Ja so warns de oadn Rittersleit“. Dabei kam neben der Bewegung auch die Kreativität nicht zu kurz und die Erinnerung an die Reime wurde bei allen Teilnehmer aufgefrischt. So kamen nicht nur Strophen von Karl Valentin sondern auch von Heinz Erhard zum Einsatz. Es ist angedacht, dass im Rahmen eines regelmäßigen gemeinsamen Musizierens auch für die Seniorinnen und Senioren jeweils Montag- bzw. Dienstagvormittag im alten Straßkirchner Verwaltungsgebäude eine schöne musikalische Zeit miteinander verbracht werden kann. Anmeldungen sind über die Kreismusikschule 09961-942000 bzw. kreismusikschule@landkreis-straubing-bogen.de möglich.

2 Personen beim Musizieren
Kreismusikschulleiter Andreas Friedländer und Gesangslehrerin Elisabeth Zollner waren voll im Element um die Seniorinnen und Senioren auf eine klangliche Reise zu bekannten Liedern mit zündenden Texten hinzuführen

Erfolgreiche Zusammenarbeit Bundeswehr mit Patengemeinde Straßkirchen

Im Jubiläumsjahr 2023 der Patengemeinde Straßkirchen mit der Gäubodenkaserne ist vieles organisiert und gestaltet worden. Die gedeihliche Zusammenarbeit läuft weiter und so werden auch 2025 wieder Patenschaftstage mit einem Hindernislauf in der Gemeinde Straßkirchen durchgeführt.

Seit kurzem hängt an dem historischen, denkmalgeschützten Haupteingang neben dem Kompaniewappen auch das Ortsschild der Gemeinde Straßkirchen. Auf weitere gedeihliches Wirken Gemeinde und Bundeswehr wird beim informellen Austausch mit der Regimentsführung am 20. Oktober angestoßen.

Ertüchtigungen am Baskettballplatz

Jüngst wurde durch die Gemeinde Straßkirchen der Baskettballplatz in Schambach schön hergerichtet und die entsprechenden Spiel.Körbe ertüchtigt

Nach der Entfernung der in die Jahre gekommenen Bretter-Banden wurden zwei neue Ballfangnetze angebracht. Zusätzlich wurde unter anderem ein neuer Baskettballkorb installiert um der Jugend insbesondere auch dem „Förderverein für Kinder und Jugendliche Schambach e.V.“ für das traditionelle Zeltlager erweiterte Möglichkeiten zu schaffen. Der „Förderverein für Kinder und Jugendliche Schambach e.V.“ entstand aus dem Arbeitskreis „Dorfleben“. Dieser wurde Mitte der neunziger Jahre im Zuge der Schambacher Dorferneuerung gegründet. So wurde bereits 1996 das erste Zeltlager in Schambach organisiert. Da das Ende der Dorferneuerung auch das Ende des Arbeitskreises bedeutet hätte wurde 2003 mit 20 Gründungsmitgliedern der „Förderverein für Kinder und Jugendliche Schambach e.V.“ gegründet, der sich dank des hohen Engagements der Führungskräfte eines guten Zuspruchs erfreut und mit über 200 Mitgliedern hervorragende Jugendarbeit betreibt. Dieser Jugendverein blickt in diesem Jahr auf 20 Jahre gedeihliches Bestehen zurück. Die Maßnahmen im Rahmen der „Dorferneuerung Schambach“ führten dazu, dass im Jahr 2010 eine Goldmedaille beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ beim Kreisentscheid verliehen wurde. Zusätzlich gab es Sonderpreis beim Wettbewerb „Ländliche Entwicklung“ für die Schambacher Aktivitäten. Derzeit läuft in der Gemeinde Straßkirchen die Baummaßnahme für die jüngst gestartete Dorferneuerung im zweiten größeren Ortsteil der Gemeinde Straßkirchen in Paitzkofen an.

Fotos vom aktuell durch die Gemeinde hergerichtete Baskettballplatz in Schambach

Basketballplatz
Basketballplatz

Schnuppertag Schlagzeug

Am Samstag der 07.10.2023 fand ein gelungener Schlagzeug Schnuppertag in Straßkirchen statt.
Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten die Gelegenheit ihr Lieblingsinstrument zu testen, unabhängig davon, ob Anfänger oder fortgeschritten.
Mit Begeisterung konnten die Interessierten dem Schlagzeuglehrer der Kreismusikschule Straubing-Bogen, Gregory Charamsa, bei seiner Darbietung am Schlagzeug zuhören.
Bürgermeister Christian Hirtreiter, zeigte sich sehr erfreut über die große Nachfrage und unterstützt den Aufbau der Unterrichtsörtlichkeit der Kreismusikschule in Straßkirchen.

Gruppenfoto bei Schlagzeug
Gregory Charamsa, 3.v.re., führte zusammen mit Kreismusikschulleiter Andreas Friedländer, 2.v.re, in die Rythmik mit Gefühl des Schlagzeugs ein

Wasserleitungen sind bei der Brandbekämpfung wichtig

Die Ortsfeuerwehren Paitzkofen, Straßkirchen, Schambach und Irlbach üben traditionell einmal jährlich ein größeres Einsatzgeschehen.

Am Freitag, 15.9.2023, war in Tiefenbrunn ein angenommenes Großbrandereignis das Ziel der Einsatzübung der vier Feuerwehren der  Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen. Unter Leitung vom Gesamteinsatzleiter und dem Kommandant der Stützpunktfeuerwehr, Matthias Michl, übten die aktiven Feuerwehrdienstleistenden das Löschen eines Brandherdes in einer landwirtschaftlichen Scheune. Für die zwischen Stettener Weg und Thaler Weg positionierte Liegenschaft mussten unter anderem an einer Stelle 400 Meter Löschwasserversorgungsleitung aufgebaut werden. Seit einem Jahr ist in Tiefenbrunn die Löschwasserversorgung komplett optimiert und die Absicherung der Liegenschaft in bester Form in Falle eines Brandereignisses gegeben. Da die Ortsteile Thal und Seehof nicht zum Verbandsgebiet des Zweckverbandes gehörten, mussten die viele Angelegenheiten im Vorfeld hierfür geregelt werden. Die Gemeinde Straßkirchen hatte, alle Kosten für den Bau der Leitungen und die jüngst errichteten Löschwasserhydranten übernommen, soweit keine Deckung über Herstellungsbeiträge, Kostenerstattungen oder Zuschüsse möglich war.  Die Feuerwehrdienstleistenden hatten in den Abendstunden entsprechend den Brandabschnitten verschiedene Tätigkeitsbereiche zu erfüllen.

Grund der Einsatzübung unter der Federführung der Ortsfeuerwehr Straßkirchen war, u. a. die Zusammenarbeit der benachbarten Wehren innerhalb den VG-Ortsfeuerwehren zu vertiefen. Als Übungsobjekt stand die landwirtschaftliche Liegenschaft komplett zur Verfügung. Unter kontrollierten Bedingungen wurden hier im Rahmen der Übung zuvor definierte Bereiche abgesprochen, die dann unter Anwendung verschiedener Löschtechniken in Angriff genommen werden sollten. So sollten die Rettung von zwei verunfallten Personen in einer Scheune und die Anwendung und Taktik von Schläuchen – insbesondere D-Schläuchen – und der Einsatz von speziellen Handwerkzeugen praxisnah zur Anwendung kommen.

Die Herausforderungen des Übungszenarios lagen in der dynamischen Lage des Brandgeschehens und somit auch darin, die Ausbreitung auf angrenzende Gebäudlichkeiten zu verhindern. Außerdem musste der Raum geordnet werden und eine Abstimmung der Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren erfolgen, da entsprechende Standardeinsatzregeln hier ein harmonisches Miteinander erfordern. Im Anschluss erfolgte eine Nachbesprechung im Feuerwehrhaus in Paitzkofen. Die Getränke übernahm der Liegenschaftseigentümer, die Brotzeit die Feuerwehr Paitzkofen.

Feuerwehrleute bei einer Übung
Schlauchleitung auf Feldweg
Schlauchleitung aus Unterflurhydrant

Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität

Straßkirchen. „Ihr Kind mit dem Fahrrad unterwegs – haben Sie ein gutes Gefühl?“ lautete das Thema eines Elternabends der Kindergärten  St. Martin und St. Elisabeth in Straßkirchen, zu der Leiterin Regina Hackl viele interessierte Eltern begrüßen konnte, unter ihnen auch Bürgermeister Christian Hirtreiter. Als Referent war ADAC-Moderator Erich Ertl aus Sünching gekommen. Er ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die Sicherheit der Kleinen unterwegs. Ertl hielt keinen Vortrag, sondern die Eltern waren mit Gruppenarbeiten aktiv in das Thema mit eingebunden. Nehmen den rechtlichen Aspekten galt es zuerst festzustellen, welche Probleme Kinder beim Radfahren haben und warum sie verunglücken. Hieraus ergab sich eine lebhafte Diskussion. Angesprochen wurden auch die Fähigkeiten der Kinder und hier warnte der Referent „Überfordern sie ihre Kinder nicht“. Besprochen wurden auch die Fähnchen am Fahrrad und da kamen die Teilnehmer überein, dass außer dem Gesehenwerden, doch einige Probleme damit verbunden sind. „Ab wann Radfahren und mit welchem Fahrrad“ hieß einer der Themenpunkte und dabei erfuhren die Eltern, welche Sicherheitsmerkmale ein Kinderfahrrad beinhalten sollte. Einen breiten Raum des Abends nahmen die  Fahrradhelme in Anspruch und hier hatte der Referent einige davon mitgebracht. Die Eltern konnten sich in der Praxis davon überzeugen, auf welche wichtigen Merkmale beim Kauf zu achten ist. Abschließend rief Erich Ertl die Besucher auf „Bleiben Sie hart in Ihrer Entscheidung – Radfahren nur mit Helm, denn es geht schließlich um das Leben Ihrer Kinder“. Dazu erzählte er die Geschichte einer Mutter, deren 5-jährige Tochter vor ihren Augen von einem Auto erfasst wurde und nach Aussagen der Ärzte nur der Helm ihr Leben gerettet hat. Regina Hackl bedankte sich mit einem Präsent für den interessanten und kurzweiligen Abend. Interessierte Kindergärten wenden sich an Erich Ertl, Telefon 0175-9091669 oder Mail ee.presse@yahoo.de

Obstpflücken erwünscht

Selbstbedienung an Obstbäumen mit „Gelbem Band“: An den Früchten der Bäume, die markiert sind, darf sich jeder bedienen

Jedes Jahr zur Erntezeit hängen an zahlreichen Obstbäumen in Deutschland gelbe Bänder. Diese signalisieren: Hier darf kostenlos und ohne Rücksprache geerntet werden. Vorbeikommende Bürgerinnen und Bürger können so für den Eigenbedarf kostenlos Obst in ihrer Umgebung ernten und verwenden. Das geht auf die Ernteaktion „Gelbes Band“ zurück, die sich seit einigen Jahren immer mehr verbreitet. Die Aktion sorgt dafür, dass in Deutschland mehr Obstbäume abgeerntet und dadurch mehr Obst verwertet wird.

Die Gemeinde Straßkirchen beteiligt sich an dieser bundesweiten Ernteaktion „Gelbes Band“. Das Team des Bauhofs markiert geeignete gemeindliche Obst- und Fruchtbäume mit gelben Bändern. Diese signalisieren: Hier darf kostenlos und ohne Rücksprache gepflückt und von diesem Baum gefallenes Obst, wie Äpfel, Birnen oder Sandornbeern, aufgelesen werden. Bürger können so – unter Einhaltung der üblichen Verhaltensregeln, wie Schutz der Bäume vor Beschädigung, keinen Müll ablegen – für den Eigenbedarf kostenlos Obst und Früchte in ihrer Umgebung eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko ernten, aufsammeln und verwenden. Bürgermeister Christian Hirtreiter: „Diese Aktion sorgt dafür, dass auch die gemeindlichen Obst- und Fruchtbäume abgeerntet und dadurch auch dieses Obst verwertet und nicht zu faulendem Fallobst wird. Diese guten und regionalen Früchte sind einfach zu schade für die Biotonne.“ Gerne können sich auch Privatpersonen an dieser Aktion beteiligen und ihre gut und einfach zugänglichen eigenen Obst- und Fruchtbäume ebenfalls mit gelben Bändern markieren. Die Aktion wird nicht zentral durch die Gemeindeverwaltung organisiert. Eine Anmeldung oder eine Erlaubnis ist hierfür nicht notwendig.

150 Jahre Kriegerverein Straßkirchen-Haberkofen

Mit einem festlichen Jubiläumsgottesdienst in der Straßkirchner Pfarrkirche St. Stephanus feierte der „Krieger- und Reservistenverein Straßkirchen-Haberkofen 1873 e. V.“ am ersten Septembersonntag 2023 sein 150-jähriges Jubiläum. Der neue Straßkirchner Pfarrer Gerhard Pöpperl konnte die historische Fahne aus dem Jahr 1926 in der blumengeschmückten Pfarrkirche weihen.

Kirchenzug und Gottesdienst mit der Blaskapelle Schmid

Die schönen Fahnen der befreundeten Soldatenkameradschaften aus dem „Kreisverband der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften 1874 Straubing-Bogen“ umstanden den Altar und boten eine eindrucksvolle Kulisse. Unter den vielen Ehrengästen befanden sich auch die Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier und Hans Ritt. Von der gemeindlichen Pateneinheit, dem Sanitätslehrregiment Niederbayern, wurde der stellvertretende Regimentskommandeur Oberstleutnant Mirko Urbaczek besonders begrüßt. Die Messe unter musikalischer Umrahmung der Aufhausner Blaskapelle Schmid unter Leitung des Bürgermeisters Toni Schmid wurde nach seiner Amtsübernahme erstmals von Pfarrer Gerhard Pöpperl zelebriert. Pfarrer Gerhard Pöpperl stellte sich eingangs persönlich vor und ging sehr einfühlsam auf die Tradition und die Symbolik der historischen Fahne ein. Auf der Fahne ist das „Herz Jesu“ gleichsam als Mittelpunkt der Fahne, als Christus der den Gläubigen einlädt und sein Herz öffnet, abgebildet. Vor 100 Jahren wurde das Motiv nach der schwierigen Zeit der Hyperinflation unter Darstellung eines einfachen Fußsoldaten ausgewählt, so Pöpperl. Der Pfarrer ging auch auf die wichtige Aufgabe der Friedensbewahrung ein. Vor Abschluss der Messe wurde durch den in Reimform vorgetragenen Prolog der Fahnenmädchen auf das Motto des Sanitätslehrregiments „das höchste Gebot ist die Menschlichkeit“ hingewiesen.

Krieger- und Veteranenverein ist der zweitälteste Straßkirchner Verein – Gedenken am Kriegerdenkmal

Es war im Jahre 1873 gewesen – der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 war gerade erst überstanden – da hatten Männer, die wohlbehalten aus dem Krieg wieder in ihre Heimat zurückgekehrt waren, den Verein gegründet. Beim Totengedenken am historischen Kriegerdenkmal am Straßkirchner Friedhofsvorplatz gedachte der Kriegervereinsvorsitzende Norbert Schönhammer der Opfer aus dem örtlichen Verein, die für ein Leben in Frieden in der Heimat, in Europa und weltweit, gestorben sind. Schönhammer stellte heraus: „Unser Gedenken an Kriege und seine Opfer ist stets verbunden mit dem Auftrag für unsere Werte von Menschlichkeit und den Grundpfeilern der Demokratie einzustehen. Die Vergangenheit hat uns gelehrt und ist Mahnung für die Zukunft.“.

Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte in seiner Ansprache, dass das Kriegerdenkmal von 1906  keinen glorreichen Feldherrn, sondern einen einfachen Soldaten ohne Prunk und Überschwang, und die Namen der gefallen und vermissten Brüder, Söhne und Väter aufzeigt. Der Pfarrer dankte den Krieger- und Reservistenkameradschaften, dass sie sich zur Aufgabe gemacht haben, die Erinnerung an die Namen der Menschen, ihre Gesichter und ihre Schicksale wachzuhalten. Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte in seiner Ansprache, dass Gedenken auch Friedensarbeit sei. Er hob hervor, dass seit Februar 2022 wieder Krieg in Europa herrscht und es gerade heute gelte, immer wieder an den Frieden zu mahnen, um dieses hohe Gut auch für unsere zukünftigen Generationen zu bewahren. Die Krieger- und Reservistenkameradschaften in Straßkirchen und darüber hinaus in anderen Landkreisgemeinden sichern mit hohem ehrenamtlichen Engagement den Fortbestand der Tradition und tragen zu lebendigen Dorfgemeinschaften bei. Der zweitälteste Straßkirchner Ortsverein hat unter Beteiligung der Gemeinde Straßkirchen, dem Jubelverein, der Energie Südbayern und der VR-Bank Landau-Mengkofen die Finanzierung, in einem Kraftakt die Renovierung der historischen Fahne realisiert. Der Bürgermeister dankte all denen die in der Vergangenheit und in der Gegenwart viel Herzblut für den Verein investiert haben und wünschte weiterhin ein gedeihliches Bestehen. Bei der Niederlegung der Erinnerungsschale am steinernen Denkmal wurden jeweils drei Salutschüsse durch die Schambacher Böllerschützen Franz und Christian Wagner abgefeuert. Mit der Nationalhymne und dem Bayernlied klang der Festakt aus.

Ehrungen in der Straßkirchner Gäubodenhalle

In der Straßkirchner Gäubodenhalle wurde unter zünftiger musikalischer Begleitung mit bayerischer Blasmusik das Jubiläum „Eineinhalb Jahrhundert Kriegerverein“ gefeiert. Der stellvertretende Kreisvorsitzende des Kreisverbandes der Krieger-, Soldaten und Reservistenkameradschaften, Gerhard Schindlmeier, konnte für den Kreisverband zwei verdiente, langjährige Verantwortliche des Straßkirchner Vereins ehren. Für 30 Jahre Tätigkeit als Ausschussmitglied und Vereinsbote wurde mit der goldenen Ehrennadel und der Ehrenmitgliedschaft des Kreisverbandes, Franz Wienhart, ausgezeichnet. Das neue Ehrenmitglied freute sich über die Ehrung. Gerhard Schindlmeier stellte heraus, dass auch der Enkel des Jubilars bereits im Vereinsausschuss tätig sei und somit die Familientradition fortgeführt wird. Mit der „Ehrenadel in Gold des Kreisverbandes“ wurde Karl Steiner für sein langjähriges Engagement im Vorstand und auch als derzeitiges Ausschussmitglied geehrt. Karl Steiner war in seiner aktiven Zeit als Zeitsoldat bei der Luftwaffe am Standort Rottenburg eingesetzt und ist ein besonders verlässlicher Verantwortlicher im Jubelverein. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde im mit einer Ehrenurkunde und einer Uniformnadel gedankt. De

Erinnerungspräsente durch Abgeordnete für den Jubelverein

Auf die Schrecken der Weltkriege blickte Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier in seinem Grußwort zurück, denn es waren grausam Zeiten die damals stattfanden: „Neue Waffen kamen zum Einsatz, welche die Grausamkeit und Brutalität einer solchen Auseinandersetzung in den Weltkriegen in Vergleich zur Geschichte noch verstärkten. Und weiter mahnte Josef Zellmeier: „Auch der Überfall Russlands auf die Ukraine zeige, dass der für die meisten von uns gewohnte und geschätzte Friede und die mindestens genauso wichtige Freiheit in Europa keine Selbstverständlichkeiten sind.“ Zellmeier ging auf die historische Form des Staatswappens auf der renovierten Straßkirchner Fahne ein und übergab dem Verein ein Glasbildnis des derzeitigen Staatswappens. Kenntnisreich konnte Josef Zellmeier die Bedeutung der Abbildungen auf der Fahne erläutern.

Abgeordneter Hans Ritt, stellte die Wichtigkeit der Reservistenarbeit und der Traditionspflege, heraus. Hans Ritt dankte allen Aktiven der Reservistenvereine dafür, dass sie das Bewusstsein aufrecht halten, dass das, was damals in den Kriegen geschah, auch heute geschehen kann, und wer immer seinen Dienst auch heute in der Bundeswehr versieht, damit das Risiko eingeht, sein Leben für unser aller Wohl geben zu müssen. Kameradschaft und Geselligkeit sei in den Vereinen auch ein Element, welches förderlich für das Gemeinwesen sei. Der Abgeordnete Ritt übergab einen Porzellanlöwen mit weiß-blauem Rautenwappen an den Vereinsvorsitzenden Norbert Schönhammer.

Fahnenbegleiterinnen um die Fahne
Die in markanten Farben gestaltete historische Vereinsfahne wurde durch die Fahnenbegleiterinnen und Festmädchen beim Kirchenzug getragen. Die beteiligten Vereine freuten sich über die schönen Feierlichkeiten.
Prozession mit Fahne
Die in markanten Farben gestaltete historische Vereinsfahne wurde durch die Fahnenbegleiterinnen und Festmädchen beim Kirchenzug getragen. Die beteiligten Vereine freuten sich über die schönen Feierlichkeiten.
Gruppenfoto
Die Ehrengäste beim Kirchenzug waren bei sonnigem Wetter froh über den strahlenden Himmel beim 150.-jährigen Kriegerjubiläum in Straßkirchen: Von links: Oberstleutnant Mirko Urbaczek, Oberstarzt Oliver Behr, stellv. Kreisvorsitzender der Krieger-/Reservistenvereine Gerhard Schindlmeier, Johannes Stegemann, Dr. Helmut Ring, Tobias Eberl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, MdL Hans Ritt, MdL Josef Zellmeier, Tobias Baumann, Willi Gritsch, Georg Muhr
Prozession mit Fahne
Die neu renovierte, historische Vereinsfahne wurde durch den neuen Pfarrer Gerhard Pöpperl zusammen mit Pfarrvikar Loxley separat im Rahmen eines Einzugs der Fahnen und Ehrengäste in die geschmückte und gut gefüllte Pfarrkirche geleitet

Gruppenfoto Fahnenabordnung
Der Jubelverein stellte für sein 150.-jähriges Vereinsjubiläum eine Fahnenabordnung mit Festmädchen und Fahnenbegleiterinnen, das Gruppenbild im Innenhof des Rathauses vom 3.9.2023 mit Vorsitzendem Norbert Schönhammer und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Gruppenfoto nach Ehrungen
Durch den Kreisverband der Krieger, Soldaten- und Reservistenvereine wurden zwei verdiente Vereinsverantwortliche geehrt: Franz Winhart (Ehrenmitglied) und Karl Steiner (Goldene Ehrennadel des Kreisverbandes): Bei der Auszeichnung in der Gäubodenhalle: Von links Pfarrvikar Loxly, Pfarrer Gerhard Pöpperl, stellv. Kreisvorsitzender Gerhard Schindlmeier, Karl Steiner, Franz Winhart, Ehrenvorsitzender Anton Aigner, Oberstleutnant Mirko Urbaczek (Sanitätslehrregiment Niederbayern), MdL Josef Zellmeier, Bürgermeister Christian Hirtreiter
2 Personen bei Geschenkübergabe
MdL Josef Zellmeier (links) übergab an den Vorsitzenden des Jubelvereins Norbert Schönhammer (rechts) ein Glasbildnis des Staatswappens als Erinnerungspräsent für den Verein. Das Wappen ähnelt dem Wappen der Vereinsfahne aus dem Jahr 1926 nur mit „Volkskrone“ hob Zellmeier hervor.
2 Böllerschützen
Die Schambacher Böllerschützen Christian und Franz Wagner umrahmten das Totengedenken mit den traditionellen Handböllern und verliehen dem Festakt dadurch einen würdigen Rahmen
MdL Ritt bei Rede
MdL Hans Ritt betonte die Traditionspflege und den Wert ehrenamtlichen Wirkens gerade bei den Krieger- und Reservistenvereinen. Ritt übergab einen Porzellanlöwen mit weiß-blauem Rautenwappen für den Jubelverein.

Jahresversammlung durchgeführt

Die Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Straßkirchen-Haberkofen 1873 e.V. hatte am Sonntag, 3.9.2023, am frühen Morgen kurz vor dem Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. In den letzten Monaten waren wieder zwei Mitglieder: Konrad Trispel und Werner Zankl verstorben. Den langjährigen Vereinsmitgliedern wurde ehrend gedacht. Vorsitzender Norbert Schönhammer ging bei seinem „Totengedenken“ auf die im Berichtszeitraum verstorbenen zwei Vereinsmitglieder des Traditionsvereins mit einer Gedenkminute ein.

Der Kriegerverein ist sehr aktiv und engagiert sich für eine gute Zusammenarbeit mit der Patenkompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“. Schriftführer Manuel Winhart erinnerte in seinem Bericht an die Termine des abgelaufenen Jahres. Das Jahr 2023 stand im Zeichen der gemeindlichen Patenschaft mit den Einheiten der Gäubodenkaserne und den verschiedenen Veranstaltungen im Zuge des Patenschaftsjubiläums. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht des Kassiers Andreas Dengler detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung feststellten. Der Revisor Johannes Stegamann konnte die Entlastung der Vorstandschaft empfehlen, welche einstimmig erfolgte. Der zweitälteste Straßkirchner Ortsverein hatte unter Beteiligung der Gemeinde Straßkirchen, dem Jubelverein, der Energie Südbayern und der VR-Bank Landau-Mengkofen e.G. die Finanzierung der Renovierung der historischen Fahne, in einem Kraftakt realisiert. Bürgermeister Christian Hirtreiter wurde hier für seinen Einsatz herzlich gedankt.

Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten ist dem Verein enorm wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Gäubodenkaserne angesiedelten Sanitätseinheiten wichtig. Der Kriegerverein ist seit vielen Jahren aktiv und so erfüllt der örtliche Kriegerverein die gute Patenschaft mit der Patenkompanie mit Leben. Die Patenkompanie – die 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern – ist sehr eng mit dem Verein verbunden. Zum 1. Oktober 2022 stand hier der Wechsel der Kompaniechefin Frau Hauptmann Hillemann zum neuen Kompaniechef Hauptmann Guggenberger an. Das Regiment hat einen Ausbildungsauftrag und ist dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstellt. Zentraler Auftrag des Sanitätsdienstes ist es, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Die Kompanie ist für ein Rettungszentrum und dessen Betrieb verantwortlich. Auch wurde auf die enge Verbundenheit von Soldaten und Bevölkerung, die mit der Patengemeinde Straßkirchen besteht, verwiesen. Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten ist wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Kaserne angesiedelten Sanitätseinheiten der Gäubodenkaserne wichtig. Gedankt wurde auch den anwesenden Ehrenmitgliedern Hans Schwald, Helmut Steiner und Franz Winhart für deren Kommen.

Spende für die Jugendarbeit übergeben

Erstmals organisierte die Interessengemeinschaft Nostalgiefahrzeuge Straubing/Straßkirchen unter dem Vorsitz von Alfred Kandler zusammen mit der Paitzkofener Dorfgemeinschaft und den Oldtimerfreunden „Gäuboden-Classix“ ein ganztägiges Gäuboden-Oldtimertreffen am dritten Juni-Sonntag 2023 in Paitzkofen (Gemeinde Straßkirchen).

Traditionsgemäß stand bei dem Treffen unter weiß-blauem Himmel der „Spaß am Blech“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung auf dem weitläufigen Gelände des Gäubodendorfes Paitzkofen bot eine wunderschöne Kulisse für alle Automobile, Traktoren, Nutzfahrzeuge und Motorräder mit historischem Kennzeichen und fahrzeuggeschichtlichem Wert. Das Treffen wurde nicht zuletzt durch die zahlreichen Attraktionen wie den Besuch befreundeter Ehrengäste aus dem Rennsport – Walter Röhrl, Andreas Schulz und German Tauber, die mitreißende musikalische Unterstützung durch Marc Charro und den begehrten Oldtimer-Taxifahrten zum „Jedermann“ in Strasskirchen auf einen Kaffee oder ein Eis ein großer Erfolg. Alle haben engagiert unterstützt und ihren Beitrag zum Gelingen der erwähnenswerten Veranstaltung geleistet. Hervorzuheben war auch die reibungslose kulinarische Versorgung der Besuchermassen durch die Vereine der Dorfgemeinschaft Paitzkofen. Ein kleines Dorf kann Großes leisten! Dies wurde durch zahlreiche Rückmeldungen der sehr interessierten und gut gelaunten Besucher und Aussteller respektierend erwähnt.

Den Reinerlös dieses Oldtimertreffens und der Nostalgie-Ausfahrt am Wochenende davor geben die Organisatoren in Form von mehreren Spenden für gemeinnützige Zwecke an ortsansässige Organisationen weiter. Am 30.8.2023 erhielt der Straßkirchner Pfadfinderverein 600 Euro für die Jugendarbeit. Die Übergabe fand bei Regenwetter statt, jedoch konnte Alfred Kandler von sonnigen Aussichten berichten und freute sich, dass bereits Gespräche über weitere Oldtimerveranstaltungen unterschiedlicher Art geführt werden. Vor den Garagentoren des Oldtimerfans wurde der Blick frei auf wahre Automobilgeschichte gegeben. Mehrere Oldtimer-Autos stehen zwischen Werkzeug, Ersatzteilen und Vitrinen, fein säuberlich einsortiert. Die Raritäten stammen aus unterschiedlichen Baujahren, haben verschiedene Lackierungen und stammen aus dem Zeitraum vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Schmuckstücke sind generationsübergreifend interessant und bei Ausfahrten und Oldtimertreffen attraktiv für viele Autofreaks. Gerade die sehr seltenen Kult-Oldtimerfahrzeuge werden von einer begeisterten Anhängerschaft gefeiert und die Reinerlöse von Kandlers` Veranstaltungen gehen an gemeinnützige Organisationen, sodass dadurch viel Gutes bewegt wird.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe
Die Familie Kandler übergab einen Spendenscheck in Höhe von 600 Euro an die Straßkirchner Pfadfinder, von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Alfred Kandler, Rosemarie Kandler, Joschua Seidel, Leo Janakovic und Pfadfindervorsitzender Tobias Baumann beim einem Ford A Phaeton von 1928 vor dem Werkstattgebäude (Fotografien von Havarien des Ford-Oldtimers von vor 100 Jahren zieren die Garagenfront)

Vieles in der Gemeinde bewegt

Pfarrer Killermann wurde bei einem Festakt im Irlbach von der Seelsorgeeinheit Straßkirchen-Irlbach-Schambach-Ainbrach verabschiedet.

Das Leben des Pfarrherrn wurde dargestellt:

Michael Killermann wurde am 18. Sept. 1953 in Voitsried, Pf. Heinrichskirchen, geboren. Er wuchs mit 10 Geschwistern in Heinrichskirchen in einer Landwirtsfamilie auf. Er besuchte das Gymnasium der Salesianer in Ensdorf und später in Buxheim bei Memmingen im Allgäu. Danach absolvierte er das Theologiestudium in Regensburg und wurde im Regensburger Priesterseminar ausgebildet. Die Priesterweihe erhielt er am 23. Juni 1979 im Hohen Dom in Regensburg durch Bischof Rudolf Graber. Sein Primizspruch „Ich bin gekommen, damit Sie das Leben haben und es in Fülle haben“ war sein Lebensmotto. Als erste priesterliche Wirkungsstätte wurde er als Kaplan in Reinhausen, Ortsteil von Regensburg, angewiesen. Am 1. Sept. 1982 wurde Kaplan Killermann Kaplan in Straubing-St. Peter. Michael Killermann war seit 16. Aug. 1984 Militärgeistlicher und ab 16. Jan. 1985 Militärpfarrer in Bogen. Zudem wurde er zum 1. Sept. 1984 nebenamtlicher Pfarradministrator in Schambach. Er war ab 15. Sept. 1990 Militärpfarrer in Landshut, ab 1. Sept. 1994 in Regensburg, wo er seelsorgliche Mithilfe in der Regensburger Pfarrei St. Albertus-Magnus leistete. Er wurde am 12. Apr. 1995 zum Militärdekan bestellt und schied als Militärdekan,  Vorgesetzter von mehreren Militärseelsorgern, am 15. Jan. 1997 aus dem Dienst. Er war mehrfach Pilgerführer und leitender Militärgeistlicher bei der Internationalen Soldatenwallfahrt der Dt. Bundeswehr nach Lourdes, wo 1991 auch Straßkirchner Wehrpflichtige mit dabei waren. Während seiner Militärdienstzeit war er im Rahmen der internationalen Schutztruppeneinsätze im Jugoslawien-Konflikt in Bosninen und Kroatien eingesetzt, wo er 1996 im Dom von Sarajewo die Christmette mit den Bundeswehrsoldaten feierte. Vorbunden mit seiner Tätigkeit als Militärpfarrer in Bogen, Landshut und Regensburg waren mehrere Auslandseinsätze, speziell in Kroatien Weihnachten 1995/1996 und 1996/1997, für ihn prägend. Ab 1997 gab er auch Religionsunterricht an verschiedenen Schulen. Nach weiterer Seelsorgsmithilfe in der Regensburger Pfarrei St.-Albertus-Magnus übernahm er am 1. Sept. 1997 die Pfarrei Irlbach und wurde ab 1. Sept. 2004 zugleich Pfarradministrator für Schambach. Nach dem Weggang vom langjährigen Straßkirchner Pfarrherr Pfarrer Erwin Feil (geb. am 24.04.1943 geweiht am. 03.07.1971, verst. am. 26.07.2015 in Vohenstrauß), der in Straßkirchen ab 1.9.1980 bis zu seinem Weggang 2009 (Kommorant in Weiden/St. Konrad ab 1.9.2009) Pfarrherr war, hatte er die Verantwortlichkeit für die Seelsorge in der Gemeinde Straßkirchen.

Wirken von Pfarrer Killermann in der Gemeinde:

Ab dem Kalenderjahr 2009 war Pfarrer Killermann als großer Unterstützer Paitzkofens eingebunden. Da die Wasserversorgung des kirchlichen Friedhofs Paitzkofens über ein Privatanwesen nicht mehr zulässig war, war dringender Handlungsbedarf. Pfarrer Killermann konnte durch starkes Engagement einen großzügigen Gönner, der die Brunneneigenversorgung stiftete, welche die Kirchenverwaltung Paitzkofen beschlossen hatte, gewinnen. Die über 2000 Euro Kosten wurden so bereits im ersten Jahr des Wirkens durch Pfarrer Killermann ermöglicht. Dies war besonders wichtig, da die finanzielle Situation der örtlichen Kirchenverwaltung durch die vorausgehenden Sanierungsmaßnahmen in der Paitzkofner Kirche sehr angespannt war. Im Folgejahr 2010 war bereits ein Betonpflaster für den Außenbereich der Kirchen anvisiert. Durch Einsatz des Pfarrherrn wurde dann doch das teurere derzeitige und schönere Granitpflaster realisiert und künftig ein jährlichen Pfarrzuschuss gewährt. 2012 konnte eine Friedhofssatzung eingeführt werden. Darauf aufbauend wurde 2015 das Paitzkofner Leichenhaus und die Friedhofsmauer in Eigenleistung saniert. Ein besonderer Kraftakt für die Kirchenverwaltung war die Inangriffnahme der Sanierung des Glockenturms und des Kirchendachs im Jahr 2015, welche 2019 abgeschlossen wurde. Hier war die Unterstützung von Pfarrer Killermann, der Kommunalgemeinde Straßkirchen und der übrigen Institutionen besonders wichtig. Die Sanierungsmaßnahme kostete ca. 270.000 Euro. In Schambach hatten er erst den historischen Pfarrstadel renoviert, um in diesem Pfarrfeste und andere Feierlichkeiten zu veranstalten. Dann wurde 1987 für die Pfarrkirche St. Nikolaus eine Generalsanierung durchgeführt.

In Straßkirchen ist unter fast ausschließlicher gemeindlicher Kostenübernahme das Pfarrheim St. Stephanus barrierefrei gestaltet und u.a. akustisch modernisiert worden, was ebenso ein Kraftakt war.

Gruppenfoto
Gruppenfoto

Mensch stand im Mittelpunkt

Beim gut besuchten Festgottesdienst ist am Sonntag, 20. August 2023, in der Kirche Sankt Nikolaus in Paitzkofen Pfarrer Michael Killermann durch die Paitzkofner Dorfgemeinschaft verabschiedet worden. Der Ortspfarrer geht nach jahrzehntelangen priesterlichem Wirken in den Ruhestand in eine nahegelegene Landkreisgemeinde. Dem Gottesdienst schloss sich ein Empfang mit Imbiss im Paitzkofner Feuerwehrstüberl an.

Predigt hatte den Menschen im Mittelpunkt

Den Gottesdienst mit einfühlsamer Predigt in der Sankt-Nikolaus-Kirche zelebrierte zum letzten Mal Pfarrer Killermann selbst. In seiner Predigt griff er aktuelle Themenfelder auf und konnte in der einen Spannungsbogen ziehenden Predigt auch den Menschen als Geschöpf Gottes beschreiben. Er berichtete von dem berühmten Pantomimen und Regisseur Samuel Molcho und dessen Umgang mit der Körpersprache. „Täglich benutzen wir die Körpersprache, die das elementarste Kommunikationsmittel der Menschen ist, und doch schöpfen wir bei weitem nicht alle ihre Möglichkeiten aus“, so Pfarrer Killermann. Der berühmte Pantomime und Buchautor Molcho veranschaulicht in seinen Vorträgen und Büchern, was man alles durch Gestik, Mimik und Körperhaltung ausdrücken kann – ohne ein einziges Wort. Dies sei auch im menschlichen Leben wichtig, man verstehe sich oftmals ohne Worte.

Symbolik der „3 Affen“

Pfarrer Killermann stellte auch den Wert des Evangeliums als Frohbotschaft heraus und zitierte den Umgang mit dem Schlechtem durch die Symbolik „Die drei Affen“. Der Spruch „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – die drei Affen“ wird zum Umgang des Menschen mit dem Schlechten im Leben – gleichsam „alles Schlechte nicht wahrhaben zu wollen“ ausgedrückt. Es handelt sich einer gängigen Erklärung zufolge um die Paraphrase einer Erläuterung die häufig als Beispiel für mangelnde „Courage“ interpretiert wird. Pfarrer Killermann ermutigte die Gläubigen Courage zu zeigen und auch für den Glauben einzutreten. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdiensts zum Abschied des Pfarrers sorgte der Frauensingkreis Schambach mit wunderschöner, instrumentaler Begleitung.

Viele Dankesworte beim anschließenden Empfang

Beim anschließenden Empfang im Feuerwehrstüberl wurde die Chance von vielen Vereinsverantwortlichen und Wegbegleitern genutzt, sich persönlich zu verabschieden. Umrahmt von ausgewählten Musikstücken des Schambacher Frauensingkreises wurden Grußworte von Kirchenpfleger Harald Genau und von Bürgermeister Christian Hirtreiter stellvertretend für die Dorfgemeinschaft gesprochen und Geschenke überreicht. Kirchenpfleger Harald Genau skizzierte den im Jahr 1979 im Regensburger Dom zum Priester geweihten Geistlichen und stellte sein Wirken unter dem Motto „seelsorgerische Betreuung von der Wiege bis zur Bahre“ dar. Ab dem Kalenderjahr 2009 war Pfarrer Killermann als großer Unterstützer Paitzkofens eingebunden. Da die Wasserversorgung des kirchlichen Friedhofs Paitzkofens über ein Privatanwesen nicht mehr zulässig war, war dringender Handlungsbedarf. Pfarrer Killermann konnte durch starkes Engagement einen großzügigen Gönner, der die Brunneneigenversorgung stiftete, welche die Kirchenverwaltung Paitzkofen beschlossen hatte, gewinnen. Die über 2000 Euro Kosten wurden so bereits im ersten Jahr des Wirkens durch Pfarrer Killermann ermöglicht. Dies war besonders wichtig, da die finanzielle Situation der örtlichen Kirchenverwaltung durch die vorausgehenden Sanierungsmaßnahmen in der Paitzkofner Kirche sehr angespannt war. Im Folgejahr 2010 war bereits ein Betonpflaster für den Außenbereich der Kirchen anvisiert. Durch Einsatz des Pfarrherrn wurde dann doch das teurere derzeitige und schönere Granitpflaster realisiert und künftig ein jährlichen Pfarrzuschuss gewährt. 2012 konnte eine Friedhofssatzung eingeführt werden. Darauf aufbauend wurde 2015 das Paitzkofner Leichenhaus und die Friedhofsmauer in Eigenleistung saniert. Kirchenpfleger Harald Genau dankte hier dem scheidenden Pfarrer aber auch den vielen fleißigen Helfern, die teilweise anwesend waren.

Ein besonderer Kraftakt für die Kirchenverwaltung war die Inangriffnahme der Sanierung des Glockenturms und des Kirchendachs im Jahr 2015, welche 2019 abgeschlossen wurde. Hier stellte er die Unterstützung von Pfarrer Killermann, der Kommunalgemeinde Straßkirchen und der übrigen Institutionen besonders heraus. Der Kirchenpfleger dankte abschließend dem beliebten Pfarrer für die hervorragende Unterstützung in allen Bereichen und wünschte stellvertretend für die Kirchenverwaltung „Alles erdenklich Gute“ in neuen Lebensabschnitt.

Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für das langjährige Engagement in allen Bereichen und die hervorragende Zusammenarbeit der Pfarrei mit der Gemeinde. Hirtreiter führt aus, dass es der Pfarrer geschafft habe basierend auf einem starken Fundament des Glaubens Antworten auf die Fragestellungen in den unterschiedlichsten Lebenslagen zu geben. Hervorgehoben wurde sein zutiefst menschlicher Sinn für Humor. Besonders für die schönen Gleichnisse in den Predigten und die Volksnähe wurde ihm gedankt. Christian Hirtreiter hatte auch ein Gedicht gestaltet und konnte mit dem Gedicht „Zur Verabschiedung“ mit 16 Reimversen seine Rede abschließen. Mit einem Gedicht sagt sich vieles besser und leichter, so der Bürgermeister.

Pfarrer Killermann bedankte sich mit einem Ausspruch des Schriftstellers Erich Kästner „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“. Er betonte, dass man nur dann eine Aufgabe gut erfüllt, wenn man diese gerne macht und stellte heraus, dass Arbeit auch der Glücksbringer Nummer 1 sei. In diesem Zusammenhang äußerte der Pfarrer auch, dass er froh sei, wenn man immer wieder freiwillige Spender und handwerklich begabte Personen findet, die ohne großes Aufhebens bei notwendigen Sanierungen mithelfen. Die Kirche St. Nikolaus gehört einfach zum Dorfmittelpunkt von Paitzkofen, so Killermann. Abschließend übergab die Paitzkofner Dorfgemeinschaft einen großen Verpflegungskorb, einen Wertgutschein und ein Handunkrautjäter für das neue Heim.

Der Schambacher Frauensingkreis schloss mit dem Tiroler Volkslied „Fein sein, beinander bleibn“, das um die 1870er Jahre entstanden ist, den offiziellen Teil ab. In dem Lied geht es darum, dass ein Mensch einem anderen Menschen treubleiben soll, egal was auch immer passieren mag. Bei einem Imbiss und angenehmen Gesprächen klang die Verabschiedung aus.

Gruppenfoto Kirchenverwaltung Paitzkofen
Die Mitglieder der Paitzkofner Kirchenverwaltung mit Pfarrer Michael Killermann und Pfarrsekretärin Ulrike Hubrich positionierten sich vor einem alten, eisernen Pflug-Gestell von rechts: Thomas Eiser, Kirchenpfleger Harald Genau, Erwin Weinzierl, Pfarrer Michael Killermann mit dem neuen Unkrautjäter, Pfarrsekretärin Ulrike Hubrich, Michael Schießl, Norbert Kiendl, Manfred Wittenzellner, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Stephan Biendl und Brigitte Kiendl
Gruppenfoto Singkreis
Foto vom Frauensingkreis Schambach bei der Verabschiedung von Pfarrer Killermann

Hochrangiges Stock-Turnier in Straßkirchen

Am Samstag, 26.8.2023, fand in der Straßkirchener Gäubodenhalle ein hochkarätig besetztes Duo-Turnier statt.

Dieser Vergleichswettkampf bildete den Abschluss von zwei vorangegangen Qualifikationsturnieren, welche bereits im Mai 2023 und Juni 2023 in der Straßkirchner Stockhalle durchgeführt wurden.

Die besten 15 Stockschützen aus den jeweiligen Vorrunden hatten sich für das Duo-Endspiel am letzten Augustsamstag qualifiziert.

Turnierleiter Fabian Greil konnte wieder namhafte Eisstockschützen aus Deutschland und Österreich in Straßkirchen begrüßen.

Gesamt-Turniersieger wurde der Nationalspieler Patrick Solböck mit seinem Partner Rudolf Schmidt, welche das Finale knapp mit 5:4 gegen das Vater-Tochter-Duo Michael und Verena Gotzler aus dem nahegelegenen Nesslbach (Lkrs. Deggendorf) gewannen.

Platz 3 holte sich das EC Gerabach-Duo „Kohlhuber + Mayer“, dicht gefolgt von ihren Bundesligakollegen „Rossberger + Kappelmeier“, welche sich Platz 4 ergattern konnten.

Der Turniersieger durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 200 € freuen. Doch auch  die „Nicht-Finalisten“ wurden mit attraktiven Sachpreisen belohnt.

In Straßkirchen war ein Stocksport auf höchstem Niveau mit den besten Stockschützen geboten, in Addition mit sehr viel Fairness und Freundschaftlichkeit. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich mit den Organisatoren vom Straßkirchner Eisstock-Club über die gute Beteiligung und den unfallfreien Verlauf des sich über drei Wochenenden erstreckenden Turniers.

Bürgermeister Christian Hirtreiter wünschte den Turnierteilnehmern weiterhin viel Freude und Begeisterung am Eisstocksport. Erfreut berichtete er, dass aufgrund der hervorragend organisierten Eisstockschützen-Turniere im Ausrichtungsort Straßkirchen weitere wichtige und höchstklassige Turniere in Straßkirchen stattfinden werden, was für das Renommee und den Standort der Gäubodengemeinde sehr zuträglich sei. Dies war das letzte Stock-Turnier im Jahr 2023 auf Sommerbahnen in der Straßkirchner Gäubodenhalle. Der junge Straßkirchner Stocksportler Fabian Greil hat, trotz seinen jungen Alters, nun bereits das dritte hochrangige Turnier leitend organisiert und eigenständig erfolgreich abgewickelt. Er wird am übernächsten Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im schwäbischen Kühbach wieder einen hoffentlich sehr erfolgreichen Turniertag als Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft (unter 23 Lebensjahren) bestreiten, sodass die Straßkirchner Stockschützen auch 2023 wiederum erfolgreich die diesjährige Saison beenden können.

Gruppenfoto bei Siegererhung
Die bestplazierten Turnierteilnehmer mit Gesamtsieger Patrick Solböck ( 5.v.li) und Rudolf Schmidt (4.v.li.) zusammen mit dem Turnierorganisator Fabian Greil (1. V.li.) und dem Vereinsvorsitzenden Christian Greil (2.v.re.) vor der bekannten Eisstockschützenskulptur  in der Straßkirchner Gäubodenhalle
Organisatoren vor Preisen
Turnierorganisator Fabian Greil (links) und Schiedsrichter Josef Schreiner (re.) freuten sich die Sachpreise bei der Siegerehrung samstag nachts übergeben zu können – mittlerweile sind Naturalien als Siegesprämien bei Turnieren stark nachgefragt, die jahrelange begehrten Pokale wurden durch Lebensmittel, wie Wurstwaren und Fleisch, ersetzt

Vereine im Landkreis werden finanziell unterstützt

Die Sport- und Schützenvereine im Landkreis Straubing-Bogen erhalten 2023 gegenüber dem Vorjahr wieder eine großzügige Vereinspauschale ausbezahlt. Wie die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung erklärten, werden die Landkreisvereine mit 402 467,40 Euro begünstigt, was einen Aufwuchs von 191 997 Euro bedeutet.

Die massive Erhöhung gründet sich auf einer Verdoppelung der Vereinspauschale, die jüngst beschlossen wurde. Damit will der Freistaat Vereine unbürokratisch unterstützen, die teils massiv unter der Energiekrise und den Nachwehen der Corona-Pandemie leiden. Um hier schnell zu helfen, wurde auf das bewährte Fördersystem zurückgegriffen und der jeweils fällige Betrag einfach in doppelter Höhe ausbezahlt. Ein gesonderter Antrag war dafür nicht notwendig.

Betonte wurde: „Der Breitensport ist mehr als nur ein Hobby. In den Vereinen wird wertvolle ehrenamtliche Arbeit geleistet, die wesentlich zur Gesunderhaltung, zum Mannschaftsgeist und zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beiträgt.“

Straßkirchner Künstler bei der Ostbayernschau

Mehrere Mitglieder der Künstlergemeinschaft Straßkirchen waren mit Workshops in der Fraunhoferhalle der Straubinger Ostbayernschau auch im August 2023 aktiv.

Sie werkelten und gestalteten Kunst. Viele Besucher konnten so einen Einblick in das aktuelle Werk und die Schaffensgebiete der Straßkirchner Künstler u.a. F. Melissa Faltermeier, Ingrid Faltermeier, Johann Orth, Manfred Hilmer, Walter Lorenz, Maria Lorenz, Brigitte Tarras erhalten. Auch für das 2024 sind die Vorreservierungen schon am Laufen. Im Bild Walter Lorenz mit seinen figürlichen Werken im OG der Halle am Gäubodenfest. Maria Thurner widmete sich plakativen Bildnissen von sich selbst und den bayerischen Königen, aber auch den jugendlichen Blaumachern. Die Landschaftsbildnisse waren von Melissa und Ingrid Faltermeier besonders für die Naturliebhaber unter den Kunstkennern ein Hingucker. Manfred Hilmer konnte mit den Holzkugeln und spärischen Kunstwerken nicht nur die räumlich interessierten Besucher anlocken.

Johann Orth begeisterte mit filigranen Gemälden und Schönheiten auf Leinwänden.

5,34 Millionen Euro für neues Straßkirchner Seniorenzentrum

Das im Straßkirchener Wohnbaugebiet „Am Wasserwerk Bauabschnitt III“ geplante Pflegeheim mit 89 Pflegeplätzen wird mit 5,34 Millionen Euro aus dem bayerischen Staatshaushalt gefördert. Dies haben Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Haushaltsausschussvorsitzender Josef Zellmeier und Landtagsabgeordneter Hans Ritt gemeinsam mit Bezirksrat Franz Schreyer und Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rahmen einer symbolischen Scheckübergabe bekannt gegeben. „Wir brauchen Pflegeangebote, die sich den Menschen und ihren Bedürfnissen anpassen“, sagte Minister Holetschek anlässlich der Übergabe des Förderbescheids. Pflegebedürftige sollten möglichst nahe an ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt bleiben und selbst wählen können, wo und wie sie leben und gepflegt werden möchten. Auch MdL Zellmeier gab zu verstehen, wie wichtig das Geld für die Pflegeplätze ist: „Pflegeplätze sind auch im Landkreis Straubing-Bogen ein begehrtes Gut, weshalb ich die Zuwendung sehr begrüße.“ Zellmeier hat sich im Vorfeld bereits dafür eingesetzt, dass die Caritas als Träger der Einrichtung in das Programm aufgenommen wird. Antragsteller und zukünftiger Bauherr des „Seniorenzentrums Straßkirchen“ ist die Hörl und Hartmann Projektentwicklungs GmbH. Die stationäre Langzeitpflege wird nach dem Vorbild des stationären Hausgemeinschaftskonzepts geplant. Innerhalb von Wohngruppen wird es den Bewohnerinnen und Bewohnern möglich sein, ihr Leben möglichst selbstständig und alltagsnah weiterzuführen, aber dennoch auf individuelle Pflege und Betreuung zurückgreifen zu können. Im Erdgeschoss des Seniorenheims soll ein beschützender Bereich für 15 Menschen mit Demenz entstehen. Im Rahmen der Bauarbeiten werden bereits demenzsensible Aspekte, wie zum Beispiel ein Orientierungs- und Beleuchtungssystem, berücksichtigt. Seit 2020 unterstützt Bayern mit der Förderung. Konkret handelt es sich bei der Förderung um eine aus dem Programm „Pflege im sozialen Nahraum – PflegesoNah“, mit dem Bayern seit 2020 die Entstehung und Modernisierung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften, Tagespflegeeinrichtungen und Pflegeheimen unterstützt. „Es freut uns daher, dass das bayerische Gesundheitsministerium die Wichtigkeit der Maßnahme erkannt hat“, so die Mandatsträger bei der Scheckübergabe durch den Minister.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe

Anspruchsvolle Prüfung absolviert

Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen absolvierte auch 2023 wieder ihre Leistungsprüfungen. Beim Prüfungstag der FFW Straßkirchen mit Löschangriff am Schambacher Freibadgelände wurden verschiedene Einsatzszenarien angenommen. Hierbei legten die Prüfer großen Wert auf ruhiges und konzentriertes Arbeiten, vor allem auch unter starker Belastung.

Nachdem die Prüfung bestanden war und die Schiedsrichter das Bestehen mitgeteilt hatten, gratulierten KBR Markus Huber Kommandant Michl Matthias, Bürgermeister Christian Hirtreiter und die Schiedsrichter den Prüflingen zur bestanden Prüfung. Sie bedankten sich für das bereits erbrachte Engagement und bekräftigten die Feuerwehrdienstleistenden, weiter dabei zu bleiben und auch weiterführende, überörtliche Lehrgänge, wie etwa den Atemschutzlehrgang, zu besuchen. Auch wurde den Ausbildern, Schiedsrichtern und Unterstützern gedankt. Die Gemeinde lud noch zu einem Abschlussessen in den Gasthof Brunner ein. Foto: Die Leistungsprüfung beinhaltete auch Knoten-Kenntnisse und deren praktische Anwendung. Die Prüfer mit KBR Markus Huber waren voll des Lobes. Das Gruppenbild zeigte die stolzen Prüflinge am Prüfungstag vorm Schambacher Freibad.

Prüfer bei einer Feuerwehrprüfung
Prüflingen bei Knoten
Gruppenfoto

Obst- und Gartenbauvereine vernetzen sich

Voller Tatendrang ist bei einem Besuch des Obst- und Gartenbauvereins Falkenfels unter der Leitung der Vorsitzenden Andrea Keck die Patenschaft mit dem OGV Straßkirchen jüngst gestartet worden. Dies zeigte der Rückblick über die Aktivitäten des Vereins, vorgetragen von Schriftführerin Erika Brandner.

Der OGV beteiligte sich an zahlreichen Dorffesten, richtete das beliebte Sonnwendfeuer in St. Johann aus, organisierte Gartenbesuche, Pilzführungen und vieles mehr. Der Straßkirchner OGV mit ihrer Vorsitzenden Brigitte Kiendl hatte den OGV Falkenfels zum Auftakt einer Patenschaft herzlich zu einem Besuch nach Straßkirchen mit Gartenbesichtigungen eingeladen. Zunächst führte der Initiator des Straßkirchner Schulmuseums, Willi Goetz, die beiden Vorstandsriegen durch das Örtliche Schulmuseum. Ein Schwerpunkt der Museumsführung im Straßkirchner Mittelschulgebäude war die Darstellung alten Handwerks anhand der dort vorhandenen wunderschönen Exponate. Alle waren sich einig, dass die „guade oide Zeit“ nicht immer so entspannt war und freuten sich, dass heutzutage gerade in der Gartenarbeit moderne Hilfsmittel Verwendung finden. Der Besuch im schönen Garten der Familie Kandler mit abschließendem Kaffee und Kuchen rundete den Exkursionstag ab und gerade die persönlichen Gespräche und der Austausch zu bevorstehenden Vereinsplanungen war ein Schwerpunkt dieser Samstagsexkursion. Der OGV Falkenfels berichtete zur Kindergruppe „die wilden Würmer“, welche jüngst ins Leben zurück ins Leben gerufen wurde. Durch die Kreativität der Vorstandschaft konnten immer wieder Aktionen gefunden und durchgeführt werden. Da wurden Palmbuschen in kleinen Gruppen gebunden. Für die „wilden Würmer“ wurden Überraschungspakete verpackt, in denen die Kinder Christbaumanhänger, Windspiele und Sonnenfänger in Heimarbeit basteln konnten. Diese wurden im Falkenfelser Ortszentrum beim Schulhaus ausgestellt und die gesamte Bevölkerung konnte sich daran erfreuen. Im Frühjahr wurden Sonnenblumen- und Kürbispflanzen herangezogen und von den „wilden Würmern“ groß gepflegt. Prämiert wurden die größte Sonnenblume und der größte Kürbis. Sichtlich stolz berichtete die Falkenfelser Vorsitzende, dass seit 2019 die Mitgliederzahl beinahe verdoppelt werden konnte. Der Verein zählt aktuell 206 Mitglieder und konnte zweimal in Folge den 1. Platz in der Aktion Mitgliederwerbung des Kreisverbandes belegen.

Die Straßkirchner OGV-Vorsitzende Brigitte freute sich, dass der gemeinsam Exkursionstag stattfand und berichtete zur neuen Jugendgruppe des Straßkirchner OGV und zu den vielen schönen Straßkirchner Gärten. Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass die Naturliebe in den Gartenbauvereinen von besonderer Wichtigkeit sei. Er stellte heraus, dass schöne Privatgärten wichtig für das Ortsbild seien und motivierend für die vielen Gartenbesitzer seien und Besitzer von gärtnerisch gestalteten Steinwüsten zum Umdenken bewegen könnten. Gerade für die Seniorinnen und Senioren ist das „Gartln“ eine sehr wichtige Beschäftigung. Hier sprach er vielen Anwesenden aus der Seele. Denn es ist nicht immer einfach, Berufsleben oder körperliche Einschränkungen, vor allem bei älteren Menschen, mit einem schönen funktionierenden Garten in Einklang zu bringen.

Ein Mann sitzt auf einer Bank
Foto von Personen an Biertischen
Gruppenfoto

Wochenendzeltlager war ein Erfolg – ein Vierteljahrhundert eine Institution

Das diesjährige Zeltlager des „Jugendfördervereins Schambach Kids“ fand zum 25.

mal zum Motto „Natur und Umwelt“ von 28. bis 30 Juli 2023 statt. Erstmals wurde ein Zeltlager in Schambach im Jahr 1996 organisiert und mit Unterbrechung der Corona-Jahre mit hohem Engagement durchgeführt. Rund 62 Jugendliche und 8 Betreuer folgten dem Aufruf von Vorsitzendem Thomas Höcherl und trafen sich auf dem Gelände des Schambacher Sportplatzes. Viele Eltern und Betreuer waren aktiv und die Schambacher Bevölkerung unterstützte auch bei der Organisation der dreitägigen Veranstaltung. Zahlreiche Aktivitäten standen auf dem Programm.

Höhepunkte waren die Durchführung einer Nachtwanderung mit einem Besuch eines Bauernhofs, einer Fragestunde mit einem passionierten Jäger und ein umfassende Kunstangebot, welches von den Zeltlagerteilnehmer begeistert angenommen wurde. Umfassende künstlerische Kenntnisse waren dafür genauso nicht notwendig wie besonders handwerkliches Geschick. Unter Anleitung von Gisela Eckl wurde mit Steinen, Acrylstiften und Holzutensilien gebastelt und gewerkelt. Hauptsache war, dass das Kunstprojekt die eigene Kreativität der Kinder förderte. Das besondere Kunstwerk 2023 war eine Strandbucht am Meer mit Leuchtturm. Die Zeltlagerteilnehmer hatten hierfür Muscheln und kleine Gegenstände mitgebracht, welche in das große Bild an einer Betonwand eingefügt, ein wunderschönes Gesamtkunstwerk hervorbrachte.

Keine Langeweile beim Lagerleben

Langeweile hatte beim Jugendzeltlager keine Chance. Trotz regnerischem Wetter ging es mehrfach in das nahegelegene Freibad für eine Erfrischung oder für die Segelregatta mit den selbstgebastelten Holzbotten. Im Umgriff des Zeltplatzes konnten sich die Jugendlichen auf Einladung der Betreiber austoben und bei spielerischen Wettbewerben ihre Fähigkeiten und Kräfte messen. Beim Grillabend überraschten die Betreuer die Jugendlichen sowie die zwischenzeitlich eingetroffenen Familienangehörigen und weitere Gäste rund um das Schambach-Kids-Grill-Team mit Grillspezialitäten und Stockbrot.

Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter war dabei und freute sich über das traditionell seit 1996 einmal jährlich von dem Jugendförderverein durchgeführte Zeltlager. Er wünschte dem Verein weiterhin viel Tatendrang. Das Organisationsteam zog nach dem traditionellen Abschlussgottesdienst im Hauptzelt Resümee: „Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Es war wie in einer sehr großen Familie, wo jeder jeden unterstützt und alle ihren Spaß haben.“

Nicht zuletzt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmer trug zum reibungslosen Verlauf bei. Thomas Höcherl betonte, dass es sehr wichtig sei, gezielt die Jugend zu fördern und an die Heimat heranzuführen: „Wir alle werden älter und müssen früh genug an morgen denken. Die Jugendarbeit gerade nach Corona hat eine besondere Wichtigkeit.“ Pfarrer Willibald Hirsch zelebrierte in einem Zelt den Abschlussgottesdienst und die Kinder konnten sich hier gut einbringen. Gerade die Gedanken zum Thema „Gemeinschaft“ und „Zukunft“ kamen gut an.

Ein Kind schwimmt, mehrere Personen sehen zu
Der Vorsitzende der Schambach-Kids Thomas Höcherl, freute sich mit seinem Team, dass auch 2023 wieder ein unfallfreies Zeltlager am Schambach Sportgelände möglich war. Die Schiffregata hier unter Leitung von Gisela Eckl kam bei den teilnehmenden Jugendlichen besonders gut an und förderte den Gemeinschaftssinn.
Gisela Eckl (Foto 4.v.li.) stellte sicher, dass das Regata-Regelment im Nichtschwimmerbereich eingehalten wurde und die Schiffe ordnungsgemäß angelandet werden konnten.
Eine Gruppe sitzt am Freibad-Becken
Selbstgebastelte Boote
Seit vielen Jahren werden verschiedenste Aktivitäten für die Teilnehmer organisiert. 2023 waren die schönen eigenständig gestalteten Holzschiffe, farblich und konzeptionell eigenständig gemacht, der Renner. Bei der Abschlussregata der Kleinstssegelschiffe kamen alle auf ihre Kosten.
Pfarrer bei Zeltgottestdienst
Ruhestandspfarrer BGR Willibald Hirsch ließ es sich auch mit 89 Jahren nicht nehmen den Gottesdienst mit der Pfarrei und den Zeltlagerteilnehmern auf dem „Sportgelände“ im Hauptzelt des Zeltlagers zu gestalten. Das wunderschön gestaltete Blumenkreuz des Zeltlagers war wieder ein Hingucker.
Kunstwerk der Teilnehmer
Kunst und Kreativität haben traditionsgemäß einen Schwerpunkt beim Zeltlager:
alle Teilnehmer gestalteten ein Zeltlager-Kunstwerk, wo jeder sich mit einem kleinen Beitrag mit eigenen Muscheln verewigen konnte. Das blaue weite Meer mit Leuchtturm ließ Kinderherzen höher schlagen

Betriebsausflug der VG Straßkirchen

Mit großer Begeisterung reisten 50 Teilnehmer beim gemeinschaftlichen Betriebsausflug mit einem Reisebus in die Landeshauptstadt München. Ziel der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, des Schulverbandes Straßkirchen, der Gemeinde Irlbach und der Gemeinde Straßkirchen war am 1. August 2023 die Münchner Innenstadt mit Besuch des Augustiner Bräustüberls mit einem abschließenden Besuch der Bavaria Filmstudios in Geiselgasteig. Die 50 Teilnehmer unter Leitung von Irlbachs Vize-Bürgermeister Hermann Radlbeck und Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter wurden über die historischen Gegebenheiten des über 30ha großen Geländes informiert. Bei dem Ausflug in die Welt von Film und Fernsehen konnte man einen Einblick in eine besondere Welt erhalten. Die Teilnehmer erfuhren wie große Filmklassiker und klassische Lieblingsserien entstehen. Man erlebte hautnah den Ort, an dem bekannte Filmprofis und große Stars zuhause sind.

Was vor 100 Jahren mit dem ersten Filmatelier Süddeutschlands begann, ist heute ein moderner Bewegtbildcampus und eine europaweit bedeutsame Stätte für Kultfilme. Man bekam einen hervorragenden Blick hinter die Kulissen des erfolgreichen Film- und Fernsehstudios, in dem vieles entsteht, was man aus Kino und TV kennt.

Durch die Augustinerbräuhaus-Tour, den Besuch der Bavaria Filmstudios sowie die spannende 4-D-Filmpräsentation konnten die Teilnehmer eine Menge aus München mitnehmen.

Filmset
Personen in einem Filmset
U-Boot-Modell

Senioren reisten in die Bischofsstadt Passau

Wie schon seit Jahren zur Tradition geworden, fuhren auch 2023 wieder die Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde Straßkirchen mit einem Reisebus zum Jahresausflug.

Am 3. August ging es also wieder für die Seniorinnen und Senioren aus Straßkirchen zum Jahresausflug in ein nahgelegenes Ausflugsziel. Ziel war dieses Mal die Dreiflüssestadt Passau. Der Seniorenbeauftragte, Norbert Kiendl, hatte zusammen mit der Gemeindeverwaltung ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben einer Erläuterung des Stadtkerns war vor allem das Passauer Kloster „Maria Hilf“ ein Schwerpunkt. Bruder Christoph von dem die Wallfahrtskirche betreuenden polnischen Paulinerorden konnte die Führungsteilnehmer zu vielen Kostbarkeiten und auch den Geheimgängen der weitläufigen Klosteranlage berichten. Zudem wurde auf einem Aussichtspunkt über der Donau der Donau-Panorama-Blick genossen eingenommen. Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter ließ es sich nicht nehmen, an der Fahrt teilzunehmen.

An der Donau, vorbei an der Ilzmündung und über den Inn, hatte man einen herrlichen Blick auf die Passauer Altstadt, den Dom und die Veste Oberhaus. Eine Abrundung der Fahrt war die Einnahme des Mittagessens auf der österreichischen Flußseite in einem Ausflugslokal mit wunderbarer Fernsicht über Passau und die Einmündungsgebiete von Inn und Ilz in die Donau. Das Farbenspiel der drei Flüsse zu Füßen der Burganlage Veste Niederhaus mit dem „grünen Inn“ und der „blauen Donau“ war beeindruckend. Da das Wasser der Ilz aufgrund des Moorgebietes aus dem es kommt schwarz ist, waren die „drei Wasserfarben“ besonders eindrucksvoll. Auffallend  war dabei wie stark das grüne Innwasser das Wasser der blauen Donau beiseite drängt. Die fast vierzig Teilnehmer waren sich bei der Rückkunft in Straßkrchen einig „so jung kemma nimma zam“ und freuen sich bereits auf den Seniorenausflug 2024 der voraussichtlich wieder in ein niederbayerisches Kleinod führt.

Viele Besucher und gute Stimmung in Straßkirchen

Die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten aus der Gäuboden-Kaserne besteht in einer sehr vorbildlichen Form und daher werden zum Jubiläum 2023 eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen organisiert.

Die Pateneinheit und die Gemeinde Straßkirchen haben sich im Rahmen der „Straßkirchner Patenschaftstage 2023“ noch viel vorgenommen. So stand am Freitag, 28. 7.2023, ab 13 Uhr, auch erstmals ein öffentliches Familienfest am Sportgelände an. Viele Familien mit kleinen Kindern, Eltern, Großeltern und Besucher waren gekommen um nachmittags bis spät abends am geräumigen Sportgelände mit dabei zu sein. Hier wurden ein Hindernis-Parcours für Kinder, Kinderschminken, Hüpfburg, Fahrzeugschauen, Vorführungen der Plattlinger Football-Spieler der „Black Hawks“, Quiz mit wertvollen Preisen und vieles mehr angeboten. Einige Angebote erfreuten gerade die jüngsten Teilnehmer sehr.

Kinderhindernisparcours erfreute sich regen Zuspruchs

Nachdem der militärische Hindernislauf „Y-Parcours“ vormittags der besondere Hingucker in Straßkirchen war. Wurde mit einem Kinderhindernisparcours in der Turnhalle und einem begleiteten Mini-Baggerfahren mit militärischen Gerätschaften voll den Wünschen der Jugend entsprochen. Neben der Fahrzeugschau von Großgerätschaften wie dem Spürpanzer Fuchs, großen Pionier-Fahrzeugen und einem zur Schaukel umgebauten Schnellboot war allerhand geboten. Am Stand des niederbayerischen Jugendoffiziers Hauptmann Klaus Schedlbauer konnten die Besucher und auch jugendliche Teilnehmer bei einem Quiz ihren Kenntnisstand zur nationalen Sicherheitspolitik prüfen und Preise erhalten.

Bogenschießen sorgt für mentale Stärke

Oberstabsfeldwebel Pflüger erklärte den Umgang mit „Pfeil und Bogen“. Hier am Stand zum Ausprobieren des Bogenschießens war ein besonderer Andrang. Der versierte Bogenschütze und Trainer berichtete, dass das Bogenschießen, nach Golf, die schwierigste Sportdisziplin der Welt sei. Der Sport fordert Geist und Körper und verlangt gleichermaßen Gleichmut, Konzentration, Genauigkeit und Durchsetzungsstärke, so konnte der langjährige Trainer die interessierten Anfänger informieren. Darüber hinaus ist Bogenschießen die einzige olympische Sportart, bei der sich Behinderte und Nichtbehinderte im sportlichen Wettkampf gemeinsam messen können. Besonders gut eigne sich das Bogenschießen um im täglichen Leben ausgeglichen zu handeln. So nutzt man in Asien unter anderem das Bogenschießen seit Jahrhunderten, um Menschen gleichermaßen Gleichmut, Konzentration, Genauigkeit und Durchsetzungsstärke zu vermitteln, führte Pflüger ein und zeigte die Grundtechniken. Gerade die Jugendlichen waren von der schnell erworbenen Zielfertigkeit erfreut.

Das Bubbel-Soccer-Spiel am Hauptrasenplatz, das Football-Dart und eine Weitwurfwand von der Plattlinger Footballmannschaft „Black Hawks“ war gut besucht. Die Grundausstattung und Techniken des Footballs wurden von dem Plattlinger American-Football-Team hautnah vorgeführt und praxisnah erläutert. Das Bundeswehrsozialwerk und das Karrierezentrum der Bundeswehr waren jeweils vor Ort mit Ständen vertreten. Die Verpflegung und Getränke wurden ganztägig zu familienfreundlichen Preisen von sehr engagierten Straßkirchner Fußballverein angeboten

Benefizveranstaltung zu Gunsten des Thomas-Wieser-Kinderhauses

Ab 18 Uhr war eine Strandbar mit toller Musik der bekannten Live-Band „Almost Famous“ mit Lead-Sängerin Michaela Preisinger trotz Regenwetters gut besucht. Unter Leitung von Oberfeldwebel Udo Rohrbach von der Patenkompanie gab es an einer kultigen Cocktailbar alkoholfreie und alkoholhaltige Getränke aus den Händen von mehreren erfahrenen Barkeepern, die mit besten Mixturen überzeugten. Die Benefizveranstaltung für das ehemalige Kreiskinderhaus – jetziges Thomas-Wieser-Kinderhaus – war ein voller Erfolg, so waren sich die Organisatoren, Hauptmann Jürgen Guttenberger und Bürgermeister Christian Hirtreiter abends einig.

2 Personen bei Bogenschießen
Bogenschießen war ein besonders begehrtes Angebot beim Familienfest im Rahmen der Straßkirchner Patenschaftstage; die älteste Jagdform mit Pfeil und Bogen ist auch heute noch für die Jugend interessant und fand begeisterte Teilnehmer; Oberstabsfeldwebel Pflüger konnte es gut vermitteln mit Konzentration den Pfeil ins „Schwarze“ zu lenken
Bubble-Soccer-Spiel
Unter starkem Applaus fielen und rollten die Bubbel-Soccer-Spiel gleichsam über den Rasen und hatten jede Menge Spass beim Familienfest im Rahmen der Straßkirchner Patenschaftstage
Verschiedene Bundeswehrfahrzeuge
Vielfältige Bundeswehrfahrzeuge konnten beim Familienfest im Rahmen der Straßkirchner Patenschaftstage 2023 hautnah inspiziert werden, die Soldatinnen und Soldaten erklärten alle Funktionsweisen und die jüngsten Teilnehmer durften mit durch das Gelände fahren und sogar baggern
Kinder am Kinderschink-Stand
Die Tattoos und Schmetterlinge die beim „Kinderschmink-Stand“ auf die Haut der Kinder gemalt wurden, ließen die Kinderaugen glänzen.
Das Team um Hauptfeldwebel Buckel hatte alle Hände voll zu tun um den vielen Wünschen der Kinder entsprechend schöne Tiere beim Familienfest aufzumalen.

Viel Schweiß und Matsch in Straßkirchen

Die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten aus der Gäuboden-Kaserne besteht in einer sehr vorbildlichen Form und daher werden zum Jubiläum 2023 eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen organisiert. Beim öffentlichen Gelöbnis von 258 Sanitätsoffizieranwärtern/-innen des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ waren am Donnerstag über 1000 Besucher beim Straßkirchner Sportgelände und die vielen Gäste konnten der Festrede von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich beiwohnen.

Hindernislauf im Rahmen der Patenschaftstage

Die Pateneinheit und die Gemeinde Straßkirchen haben sich im Rahmen der „Straßkirchner Patenschaftstage 2023“ noch viel vorgenommen. So stand am Freitag, 28. 7.2023, ein militärischer Hindernislauf „Y-Parcours“ auf der Tagesordnung. Ab 6 Uhr früh war die Anmeldung für diesen besonderen Geschicklichkeits-Wettkampf geöffnet. Dieser „Y-Parcours“ war ein spannender Hindernis-Parcours, der als Hindernisstrecke eine fünf Kilometer lange Laufstrecke mit 30 Hindernis- und Geschicklichkeitsstationen durch das Straßkirchner Ortszentrum beinhaltete. Derartige Geländeläufe erfreuen sich in Norddeutschland zunehmender Beliebtheit und werden auch in Bayern immer häufiger organisiert. Im Gäuboden wurde dieser Wettkampf erstmals in Straßkirchen ausgerichtet. Die Teilnahme erforderte bereits im Vorfeld Disziplin und hartes Training. Die teilnehmenden 60 Athleten zeigten, dass sie in der Lage waren, jedes der 30 herausfordernden Hindernisse zu bewältigen.

Strohmauern und Wasserflächen

Egal, ob es gleichsam unüberwindbare Strohballenmauern, eiskalte Gewässer und den örtlichen Bachlauf „Irlbach“ zu bezwingen gab, mit höchstem Einsatz wurde nach dem zeitversetzten Startschuss durchs Gelände gesprintet. Man konnte sich an den Stationen durchhangeln, klettern oder robben. Ob als Einzelteilnehmer oder als Zweier-Team man musste höchste Geschicklichkeit zeigen um erfolgreich ans Ziel zu gelangen.

Der militärischer Hindernislauf ausgehend vom Straßkirchner Sportzentrum entlang bis zur Eisenbahnbrücke (Irlbacher Straße) und zurück war detailliert von Kompaniechef Hauptmann Jürgen Guttenberger ausgearbeitet worden. Die Öffentlichkeit, die zum Zuschauen eingeladen war, war von den anspruchsvollen Hindernisstationen, vom Schlammklettern, bis zum Tauchparcours im Freibadgelände und Balancierstationen sehr angetan. Gerade die Zuschauer an den Wasserstationen konnten so hautnah miterleben wie hier die Teilnehmer mit besonderem Elan bei der Bewältigung der Stationen im Einsatz waren.

Hauptkriterium: Verletzungsfrei den Parcours bewältigen

Hauptmann Jürgen Guttenberger und seine Soldatinnen und Soldaten waren bereits Tage davor im Ortszentrum präsent um die Stationen zusammen mit dem Bauhof aufzubauen und sicherheitstechnisch vorbildlich zu positionieren. Es galt den Teilnehmern vor allem ohne Verletzungen ins Ziel zu gelangen. Sowohl bei dem Einzelstartern als auch bei den Zweiermannschaften ist dies gelungen. Mit dabei war auch das Ehepaar Stabsfeldwebel Andrea Heinz und Hauptmann Thilo Heinz die den anspruchsvollen Wasser- und Matsch-Bereich mit Bravour meisterten. Von der Regener Bayerwaldkaserne war die zahlenmäßig stärkste Abordnung in den Gäuboden gereist und konnte auch bei der Siegerehrung sehr erfolgreich abschneiden. Mit einer sensationellen Zeit von 23 Minuten und 34 Sekunden für die Gesamtabsolvierung von den 30 Stationen und der Wegstrecke von 5000 Metern siegte der Deggendorfer Stabskorporal Philip Meyer mit weitem Abstand und gewann den Siegerlöwen und eine Gemeindemedaille. Bei den Mannschaften siegten Hauptmann Max Göttl und Hauptmann Marc Hübner von der Schule der Informationstechnik der Bundeswehr aus der General-Fellgiebl-Kaserne Pöcking. Das Duo hatte sich knapp mit 24 Minuten und 42 Sekunden vor den nächst plazierten Teams durchgesetzt.

Viel Lob für die Gemeinschaftsleistung

Bei der Siegerehrung des Hindernislaufes am Freitagnachmittag konnten Hauptmann Jürgen Guttenberger und Bürgermeister Christian Hirtreiter die Siegerpreise und Medaillen überreichen. Die Organisatoren waren voll des Lobes für die Unterstützung durch die eingesetzten Angehörigen der Patenkompanie, der Gemeinde, des Straßkirchner Fußballvereines und des örtlichen Bauhofes. Allen wurde mit einem separaten Applaus gedankt. Der Mitterharthausner Kompanieangehörige Oberfeldwebel Udo Rohrbach hatte als letzter Läufer durch den Hindernisparcours mit seiner lustigen Ausrüstung als „Luigi“ die im nahgelegenen Kindergarten zuschauenden Kinder besonders begeistert. Aufgrund des Erfolges dieses erstmals in Straßkirchen durchgeführten „Y-Parcours“ wird dieser voraussichtlich bald wiederholt, so die Organisatoren.

Teilnehmer im Wasser beim Hindernislauf
Mit Schlammwasser war das örtliche Freibadgelände aufgefüllt worden und als besonderes Wasserhindernis im Parcours zu überwinden. Zwei Teilnehmer aus der Bayerwaldkaserne Regen mussten hier unter dem Applaus der Zuschauer unter Holzstämmen durchtauchen.
Teilnehmer am Hindernislauf
Das Zweierteam der Regner Grenadiere hatte auch mit einer sehr guten Geschwindigkeit den letzten Teil der Wasserhindernisse im Kinderbecken mit Elan bewältigt.
Organisatoren
Hauptmann Robert Schmidt (links) und Kompaniefeldwebel Jörg Luther (rechts) waren für die Anmeldung, die Auswertung und die hervorragende Organisation des „Y-Parcours“ zuständig, rechts das Regimentswappen des Sanitätslehrregiments Niederbayern vor dem Straßkirchner Sportzentrum
Teilnehmer im Wald
An der Station 13 galt es nach dem Durchqueren des Bachlaufs einen feuchten und schlammigen Hügel, den „Straßkirchner Schlittenberg“, zu erklimmen.
2 Urkunden und Medaillen
Hauptmann Thilo Heinz und seine Ehefrau Stabsfeldwebel Andrea Heinz waren auch als langjährige Angehörige des Sanitätslehrregimentes in Feldkirchen erfolgreiche Teilnehmer des Hindernislaufes und freuten sich über die Urkunden und die Medaillen bei der Siegerehrung
Gruppenfoto bei Urkundenübergabe
Bei der Siegerehrung in der Straßkirchner Turnhalle konnten die erfolgreichen Teilnehmer des Hindernislaufes mit Preisen ausgezeichnet werden und freuten sich über die Urkunden und die Medaillen bei der Siegerehrung.
Von rechts: Gemeinderat und Vertreter des Fußballvereins Johannes Stegemann, Hauptmann Robert Schmidt, Kompaniefeldwebel Jürg Luther, Oberfeldwebel Udo Rohrbach („Letzter Läufer Luigi“), Hauptmann Max Göttl (Pöcking), Hauptmann Marc Hübner (Pöcking), Stabscorporal Philip Meyer (Deggendorf, Gesamtsieger mit Gemeindelöwe), Bürgermeister Christian Hirtreiter, Kompaniechef Jürgen Guttenberger

Gelöbnis in der Gemeinde Straßkirchen

Die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten aus der Gäuboden-Kaserne besteht in einer sehr vorbildlichen Form und daher werden zum Jubiläum 2023 eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen organisiert. Bei dem öffentlichen Gelöbnis von 280 Sanitätsoffizieranwärtern/-innen des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ waren am Donnerstag, 27.7.2023, 17 Uhr, am Straßkirchner Sportzentrum viele Gäste und als Festredner der Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dabei. Die hervorragende musikalische Umrahmung übernahm das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Patenkirchen mit hervorragender traditionsreicher Marschmusik.

Beim Eintrag ins Goldene Buch waren die durch das Regenwetter nass gewordenen Gäste schon wieder trockenen Fusses ins Sportzentrum gelangt und freuten sich auf die Ausführungen des Regimentskommandeurs Dr. Gamberger beim Empfang der Ehrengäste

Gruppenfoto bei Eintrag in das Goldene Buch
v.l. sitzend: Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister Christian Hiirtreiter, Generalarzt Dr. Bruno Most.
stehend: MdB Alois Rainer, Stellv. Landrat Andreas Aichinger, Bezirksrat Franz Schreyer, Vertreter der Stadt Straubing: Fraktionsvorsitzender Dr. Adolf Herpich,  Kriegervereinsvorsitzender Norbert Schönhammer, Pfarrer Michael Killermann und Pfarrer Johannes Waedt.

Gratulation von der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen

Die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen gratulierte dem jungen staatlich geprüften Elektrotechniker Tobias Schwarzmüller zu seinem herausragenden Prüfungsergebnis an der Technikerschule Straubing.

VG-Vorsitzender Christian Hirtreiter und stellv. VG-Vorsitzender Armin Soller konnten am 26.7.2023 dem jungen erfolgreichen Absolventen im Rahmen einer Feierstunde ein Verpflegungspaket und ein geschichtliches Buch überreichen. Man ließ kurz den Werdegang des Straßkirchners Revue passieren. Nach dem Abitur folgte eine Berufsausbildung als KFZ-Mechatroniker mit Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik bei der BMW AG, welche er mit der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Elektrotechniker in Straubing vervollständigte. Er konnte sein Wissen in vielen Bereichen vertiefen.

Im Oktober 2023 folgt nun ein Auslandsstudium an der Glyndwr University in Wrexham (Wales), einer Partneruniversität der beiden Straubinger Technikerschulen. Im Rahmen dieses Hochschulstudiums wird er innerhalb eines sehr anspruchsvollen Studiums demnächst den Bachelor-Grad erwerben. Die Technikerausbildung wird auf das Studium angerechnet, sodass der strebsame, angehende Student aller Voraussicht nach bereits im kommenden Jahr den Abschluss als Bachelor of Engineering (B. Eng.) erzielen wird. Als Straßkirchener hofft Tobias Schwarzmüller natürlich auf eine berufliche Perspektive im neuen BMW-Werk Straßkirchen-Irlbach. Hirtreiter und Soller bekräftigten, dass es erfreulich sei, dass auch für die junge Generation Perspektiven in der Heimat vorhanden sind und die Rückkehr von den Britischen Inseln ein erklärtes Ziel sei.

Gruppenfoto bei Geschenkübergabe

Schöne Symbolik beim Abschiedsgottesdienst in der St. Stephanus-Kirche

Beim gut besuchten Festgottesdienst ist am 23. Juli 2023 in der Kirche Sankt Stephanus in Straßkirchen Pfarrer Michael Killermann in den Ruhestand verabschiedet worden. Er geht nach fast fünfzehnjährigem Wirken in seinen Ruhestand-Sitz in eine nahgelegene Landkreisgemeinde.     

Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes zum Pfarrer-Abschied sorgten der Kirchenchor Straßkirchen-Irlbach sowie die Organistin Annette Schubert.

Seinen Abschiedsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus zelebrierte Pfarrer Killermann am vergangenen Sonntag. In seiner Predigt griff er aktuelle Themen anhand von Gleichnissen auf. Mit seinen Ausführungen zu seinem Seelsorgeauftrag „von der Wiege bis zur Bahre seelsorgerischer Betreuer zu sein“ brachte er die Gottesdienstbesucher auf eine gedankliche Reise durch die Welt und zog auch Parallelen zur altbayerischen Tradition, anhand eines bekannten bayerischen Literaturstückes von Georg Lohmeier. Er erinnerte an die zugehörige Fernsehserie „Königlich Bayerisches Amtsgericht“, welches Gerichtsszenen aus den Jahren 1911/1912 in einem Amtsgericht des fiktiven niederbayerischen Ortes „Geisbach“ beschreibt. Pfarrer Michael Killermann ließ verschieden Stationen seines Werdegangs einfließen und bedankte sich bei seinen Unterstützern.

Vor dem Schlusssegen verabschiedete sich Oberministrant Franz Brebeck im Namen aller Ministranten von Pfarrer Michael Killermann.

Beim anschließenden Stehempfang, zu dem der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung ins Pfarrheim St. Stephanus eingeladen haben, das in Anlehnung an die Kirchenfarben gelb-weiss geschmückt war, fanden sich über 100 Gäste ein. Während dem Sektempfang mit Canapes, zubereitet vom Katholischen Frauenbund, wurde die Chance von vielen Wegbegleitern genutzt, sich persönlich vom Pfarrer Killermann zu verabschieden. Stellvertretend für die den Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung hatten Ingrid Gritsch und Kirchenpfleger Georg Muhr gesprochen und Geschenke überreicht. Die Frauenbundvorsitzende Brigitte Tarras richtete ebenso Abschiedsworte an den scheidenden Pfarrherrn. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für das langjährige Engagement in allen Bereichen und die hervorragende Zusammenarbeit der Pfarrei mit der Gemeinde. Zum 1. September 2023 wird Pfarrer Michael Killermann den verdienten Ruhestand antreten.

Michael Killermann war bereits ab 1984 als Militärpfarrer des Katholischen Militärpfarramtes Bogen im Schambacher Pfarrhof wohnhaft und hat nun bereits seit fast vier Jahrzehnten Seelsorgeaufgaben zum Wohle der Bevölkerung ausgeübt.

Gruppenfoto Pfarrgemeinderat
von rechts: Kirchenpfleger Georg Muhr, Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch, Pfarrer Michael Killermann und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Gruppenfoto mit Ministranten
Foto in der Pfarrkirche St. Stephanus: Pfarrer Michael Killermann und die Straßkirchner Ministranten mit Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch (l.) Kirchenpfleger Georg Muhr und Mesnerin Katharina Handlos (von rechts) vor dem Hochaltar der Pfarrkirche 

Entlassfeier an der Mittelschule Straßkirchen

Mit einer feierlichen Andacht in der Straßkirchener Pfarrkirche St. Stephanus wurden die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse verabschiedet. Pfarrer Michael Killermann hatte die Symbolik der „Ente und des Adlers“ gewählt und erläuterte die verschiedenen Lebenswege. Man möchte lieber Adler werden nicht so sehr Ente, sagte Pfarrer Killermann in seiner Ansprache an die Jugendlichen und ermutigte er sie, sich mit Begeisterung, Fleiß und Fachwissen in den nächsten Jahren auf neue Wege einzulassen.

Bunt dekorierte Schulaula brachte ein schönes Ambiente

Die anschließende Abschlussfeier in der Schulaula war der Höhepunkt des Abends, der von einem Festabend im Loher Gasthof Huberwirt abgeschlossen wurde. Im von der Absolviaklasse wunderschön dekorierten Saal moderierte der Rektor Martin Mühlbauer in seiner Ansprache auf verschiedene Aspekte der Schule und persönliche Eigenschaften der Abschlussklasse eingehend die festliche Veranstaltung. Gerade die farbigen, selbst künstlerisch gestalteten Plakate der 8. Klasse waren ein Hingucker in dem festlich geschmückten Saa. Eva Lankes dankte der Schulfamilie und den Eltern für die Begleitung bis zum jetzigen Abschlusstag in der Grund- und Mittelschule. Rektor Martin Mühlbauer konnte dazu die umfangreiche Schulfamilie einschließlich der Gemeindevertreter und Ehrengäste begrüßen. Irlbachs Vize-Bürgermeister, Hermann Radlbeck, fand als Vertreter des Schulverbands auch im Namen seiner Kollegen Ewald Seifert von Oberschneiding und Christian Hirtreiter als Schulverbandsvorsitzendem, eindringliche Worte in seinem Grußwort. So zeigte er auf, dass das Bildungssystem viele Möglichkeiten offenhalte und dass jeder selbst mit viel Mut und Engagement seines Glückes Schmied sei. Auch Mut, Ehrgeiz und Fleiß gehören heutzutage zu einer Einstellung, die viele Türen öffne. Dem schloss sich auch Birgit Rosenhammer als Vertreterin des Elternbeirats an. Auch sie lobte die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler für ihre erbrachten Leistungen. Als nächstes blickte die Klassenleiterin, Frau Claudia Schmid, in ihrer Abschlussrede auf die letzten Jahre zurück. Sie verglich die gemeinsame Zeit als Training für den Marathonlauf „Schulabschluss 2023“. Im letzten Schuljahr hätten es doch alle in das Ziel geschafft, die meisten mit Zusatzqualifikation „Quali in der Tasche.“ Die Klassenleiterin bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung in den letzten Jahren.

Harmonisches Miteinander gelobt

Auch Schülersprecherin Eva Lankes aus Klasse 9 fanden sehr bewegende Worte. In ihrer Dankesrede schauten auch sie zurück auf ihre Schulzeit und gerade die von jedem einzelnen Entlassschüler kommentierten Lichtbilder der Abschlussfahrt nach Barcelona gaben einen Einblick in das Schulleben und das harmonische Miteinander.

Im Anschluss daran zog der Schulleiter, Martin Mühlbauer, in seinen Abschiedsworten die Symbolik des Bambus heran. Er erklärte, dass die Bambuspflanze stellvertretend für viele gute Eigenschaften eines Menschen stehe. Neben ihrem aufrichtigen Wuchs sei sie auch ein Zeichen von Stärke und er kommentierte kenntnisreich, dass mit nur wenig Pflege eine große Pflanze aus jedem Spross entstehen kann. Martin Mühlbauer legte den Schülerinnen und Schülern ans Herz, dass Anstrengungsbereitschaft und Menschlichkeit wichtiger denn je in diesen Zeiten seien. Zum Schluss überreichte er jedem Abschlussschüler ein Glas mit Bambus mit persönlichen Grüßen und der Bitte sich um die Pflanze zu kümmern, damit ein starker Riesenbambus daraus entstehen möge.

Schülersprecherin bei Rede
Schülersprecherin Eva Lankes gab mit persönlichen Worten einen Einblick in neun Jahre Schulzeit und dankte allen Eltern, der Schulfamilie und den Lehrkräften fürs Engagement
Gruppenfoto bei Zeugnisübergabe
Die Vertreter der Gemeinden, die drei besten Absolventinnen,  zusammen mit der Lehrerin der 9. Klasse, Claudia Schmid (2. Von links) und Rektor Martin Mühlbauer (4. Von links) bei der Zeugnisübergabe in der Straßkirchner Schulaula
Plakat der Abschlussklasse
Auch die kommende Absolviaklasse von 2024, derzeitige 8. Klasse, steuerte Kunstwerke für die Dekoration der Straßkirchner Schulaula beim Festakt zum Schulentlass bei – plakativ und farbig wir die Schule und der angestrebte Ausbildungsweg im künftigen Berufsleben dargestellt 

Fußballdorfmeisterschaft und Mitgliederehrungen

Der FC Straßkirchen hat am 8.7.23 sein jährliches Sommerfest, Siegerehrung des Kindersportfestes und Mitgliederehrenabend gefeiert. Besondere Begeisterung rief das mit 10 Mannschaften spannend und fair durchgeführte Turnier der Fußballdorfmeisterschaft hervor. Am Abend des Fußball-Grillfestes wurde die Siegerehrung mit Pokalverleihung dieses Fußballfreundschaftsturniers mit Pokalverleihung durchgeführt. Wie im vergangenen Jahr konnten die Verantwortlichen des FC zehn Mannschaften für das Turnier gewinnen. In einem spannenden Finale konnte die ortsansässige Firmenmannschaft „Aigner & Wurm“ den Titel gegen die Kroaten verteidigen. Den dritten Platz sicherte sich das Team vom „Pils-Pub Straßkirchen“ gegen „BMW Irlbach/Straßkirchen“ im Sieben-Meterschießen. Torschützenkönig wurde Mirko Pilic von den Kroaten mit sechs Toren, Schiedsrichter waren Manuel Wagner und Johannes Müller. Erstmals mit dabei war ein höchst engagiertes Fußballteam von BMW. BMW-Mannschaftskapitän Alexander Kiy sicherte die Teilnahme auch im kommenden Jahr zu und bedankte sich für den fairen Wettkampf. Alle zehn Mannschaften nahmen bei der Siegerehrung zahlreiche Preise der Sponsoren entgegen. Gerade die Kinder und Jugendlichen des mit 60 Teilnehmern gut besuchten Leichtathletik-Turniers vom Samstag, 1.7.23, waren bei der Siegerehrung mit FC-Turnabteilungsleiter Robert Faltermeier im Rahmen des Festes gut vertreten. Die Medaillen, Urkunden und Süßigkeiten wurden mit strahlenden Augen von den jugendlichen Teilnehmern des Sportfestes entgegen genommen.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurden im Beisein von Bürgermeister Christian Hirtreiter noch verdiente Mitglieder des FC Straßkirchen geehrt. Ein rundes Mitgliederjubiläum durften unter anderem Johann Stelzl senior (75 Jahre), Anton Nitsche (65 Jahre) Siegfrid Falter, Ewald Welisch und Ludwig Kiendl (je 55 Jahre) feiern. Außerdem wurden 38 weitere Mitglieder für 45 bis 15 Jahre geehrt.

4. ILE Gäubodenlauf: Rekordanmeldungen beim 1km-RK-tec-Lauf

Als Auftakt für das Aiterhofener Bürgerfest fand am vergangenen Samstag, 8. Juli 2023, der 4. ILE Gäubodenlauf statt. Ganz besonders erfreulich – 219 Kinder zwischen drei und neun Jahren beendeten den Ein-Kilometer RK-tec Lauf. Insgesamt nahmen 360 Läuferinnen und Läufer und Walkerinnen und Walker teil.

Bei heißen Temperaturen um die 28 °C starteten um 10 Uhr die Teilnehmer des Fünf-Kilometer Hafen Lauf und des Zehn Kilometer KEB-Bauplanung Lauf ihre Runde. Bereits nach 16:58.86 und 17:00.44 mit nur 1.58 Sekunden Unterschied kamen die ersten Läufer der 5-km-Strecke, Joachim Baumann und Florian Zimmermann, ins Ziel. Der 3. Platzierte, Martin Heinfling, folgte mit einer Zeit von 20:55.17. In der Damenwertung belegte Marion Bremm (26:31.00) den ersten, Vroni Nomigkeit (26:35.15) den zweiten und Ellen Junge (26:41.78) den dritten Platz. In nur 38:04.44 Minuten beendete Matthias Stöttner von den Nußbaum Runners seine 10 Kilometer. Etwa fünf Minuten später folgten Julian Gregor (43:27.10) und Bernhard Kerscher (43:40.65).

Als Stärkung und Energiezufuhr zwischendurch wurden die Sportler von den Streckenposten des FC Aiterhofen-Geltolfing mit Wasser und Bananen gesponsert von EDEKA Stadler & Honner versorgt. Für die Sicherheit auf der Strecke sorgten die FF Geltolfing und FF Amselfing; den Sanitätsdienst übernahmen die Malteser. Federführende Organisatoren waren Michael Götzfried und Andreas Oswald vom FCA mit ihrem Team.

Um 11 Uhr begannen die Nordic-Walker den Fünf-Kilometer ADM Spyck Walk. Nach nur 39:33.36 beendete Albert Wanninger im Ziel seinen Walk. Bei den Zeitmarken 40:15.23 und 40:18.58 folgten Michael Roth und Thomas Attenberger. Erstplatzierte bei den Damen wurde Ingrid Zellmeier (41:56.50), Zweite Gudrun Roth (42:04.72) und Dritte Marie Seedorf (42:51.72).

Für großen Andrang sorgte der Zwei-Kilometer Sparkassen Lauf. Insgesamt 75 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 15 Jahren starteten hier um 12.30 Uhr. Pünktlich schoben sich noch kurz vor Start Wolken vor die Mittagssonne, sodass auch hier Bestzeiten von Jungen und Mädchen (07:52.67 Tim Ringlstetter, 07:57.39 Timo Eidenschink, 08:30.62 Noah Schmerbeck, 08:39.90 Leandra Eckert, 08:51.14 Kristina Hupfauer und 08:54.40 Emma Seitner) gelaufen werden konnten. Als schnellste Schulen wurden die Realschule Aiterhofen I, die Grundschule Aiterhofen I und die Schule Straßkirchen ausgezeichnet.

219 Kinder laufen einen Kilometer

Fast wäre der Startbereich für die vielen Kinder zu klein geworden, denn 219 Kinder zwischen drei und 9 Jahren nahmen um 13.30 Uhr am Ein-Kilometer RK-tec Lauf teil. Nach nur 04:11.77 erreichte Vinzenz Denk das Ziel. Dichtgefolgt von Max Baumgartner (04:18.24) und Leonard Bauer (04:20.67). Die schnellsten Mädchen waren Olivia Nocon (04:27.19), Leni Weinfurtner (04:41.84) und Anika Böckl (04:42.04). Den Pokal für die schnellste Schule sicherte sich die Grundschule Aiterhofen vor der Grund- und Mittelschule Leiblfing I und der Grundschule Oberschneiding I.

Der Bürgermeister der austragenden Gemeinde Aiterhofen, Adalbert Hösl, zeigte sich begeistert von den vielen Läufern und den erzielten sportlichen Leistungen. Auch die Bürgermeister der weiteren ILE-Gemeinden Salching, Feldkirchen, Oberschneiding, Leiblfing, Straßkirchen, Irlbach feuerten die Läufer aus ihren Gemeinden an und überreichten Medaillen an alle Starter.

Die Sportler und Zuschauer konnten sich anschließend beim gleichzeitig stattfindenden Bürgerfest erholen und stärken und den Nachmittag ausklingen lassen.

Mehr Fotos finden Sie auf der Homepage der ILE Gäuboden.

Gruppenfoto der Bürgermeister
Gruppenfoto bei Siegerehrung
Läufer starten

Vielseitiges Programm beim Schulfest für die Besucher geboten

Es war schon einiges los auf dem Schulhof an der Grund- und Mittelschule Straßkirchen am letzten Freitagnachmittag. Das 70- jährige Bestehen der Schule wurde mit einem Schulfest auf dem ganzen Schulareal vollzogen. Rektor Martin Mühlbauer begrüßte die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Großeltern, Freunde und Bekannte, die teils auch selbst vor Jahren die damalige Volksschule Straßkirchen besucht haben. Zum Auftakt führten die schuleigene Bläserklasse, die Musikgruppe von Anette Schubert und die ersten und dritten Klassen musikalische Darbietungen auf. 

Mühlbauer ging bei der Eröffnung des Schulfestes darauf ein, dass vor genau 70 Jahren die Feier des Neubaus der damaligen Volksschule Straßkirchen stattfand. In ein Spannungsbogen stellte er die vielen Baumaßnahmen bis zum heutigen Tag vor. Dargestellt wurden der Bau der heutigen Mittelschule in den 1980er Jahren, aber auch die umfangreichen künstlerischen Bestandteile am Schulhof. Er hob den Brunnen von Gerhard Kadletz, der als Logo der Grund- und Mittelschule Verwendung findet, und die farbigen Mosaiken, welche in Zusammenarbeit mit der örtlichen Künstlergemeinschaft entstanden, hervor. Besonderer Dank galt auch dem ehemaligen Rektor Willi Goetz, der sich auch heute noch vorbildlich für das Schulmuseum einsetzt. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte allen Unterstützern in der Vergangenheit, aber auch für die hervorragende Bildungsarbeit in der gesamten Schulfamilie. Es sei von besonderem Renomee, dass die Schule als Kulturschule ausgezeichnet sei und insbesondere im Bereich Kunst und Kultur vorbildlich engagiert sei. Ein Highlight der Begrüßung, war der Vortrag zweier Gedichte der Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner. „Da Michal“ und „Das Meisterstück“ wurden von ihr bereits in der ersten Klasse der damaligen Volksschule Straßkirchen vorgetragen.

Nach der offiziellen Begrüßung war das Haus für Jedermann offen. Jede Jahrgangsstufe hatte ein eigenes Angebot ausgearbeitet und freute sich über den guten Besuch.

Beispielsweise konnten die Besucher ein Schulquiz via I-Pad lösen, Mini- Eisstock- Schießen, Biertischkraxeln, Bienenwachstücher herstellen, Origami- Falten und noch vieles mehr. Auch Frau Thurner erzählte von ihren damaligen Erfahrungen als Schulkind in den 50er Jahren.

Mit viel Kreativität wurden achtzehn Angebote bei dem gut konzipierten „Markt der Möglichkeiten“ angeboten und gerade die offene Bühne (´open Stage´) im Schulinnenhof fand eine starke Beachtung.

Abgerundet wurde das Ganze mit Kaffee und Kuchen und einer Grillstation durch den Elternbeirat der Grund- und Mittelschule Straßkirchen.

Da Michal

(möglicherweise eine Anspielung auf einen bei dem Festakt nach dem Pontifikalamt von Erzbischof Michael Buchberger anwesenden Honoratior mit diesem Vornamen beim Festakt im Saal des historischen Gasthofs Post im Sommer 1953)

Vorgetragen und mit großem Applaus versehen sowohl 1953 als auch 2023:

Da Michal

Der Michal, is a böser Bua

Gibt Tag und Nacht koa bisserl Rua

Da fällt der Mutter ein

Gehm spern man Michal zu de Henna ein

Da sitz er in dem Henna-Haus

Da schreit der Lauser raus

Ihr könnt mi einsperren alles doa

Aber Eier legen tua ich Enk koa

Der Schöpfung Meisterstück.

Der Herr erschuf die Welt vor Zeiten,

Zuletzt vom Mann ein Exemplar,

Das schien nun freilich anzudeuten,

Daß Gott schon etwas müde war.

Denn als er sein Geschöpf beaugte,

Da fehlt‘ ihm dies, da fehlte das,

Und an dem ganze Manne taugte

Nur eine einz’ge Rippe was.

Die wurd‘ ihm auch herausgenommen

Und eine Frau daraus gemacht –

Drum sind zwar später wir gekommen,

Doch auch erschaffen mit Bedacht.

Und zu der Frauen größtem Lobe

Sieht man gleich auf den ersten Blick:

Der Mann war nur das Stück zur Probe,

Wir aber sind das Meisterstück.

(Das Gedicht gehörte ursprünglich zum Text der Frau Hamster im vom Dramatiker und Schriftsteller August von Kotzebues (1761-1819) schönem Lustspiel „Die Frau vom Hause“)

Gruppenfoto
Rektor Martin Mühlbauer freute sich, dass die Schule Straßkirchen sich in hervorragender Form präsentieren konnte, er stellte auch den Schlüssel von den Einweihungsfeierlichkeiten aus dem Jahr 1987, der im Rektoramtszimmer einen Ehrenplatz hat dar: von rechts: Bürgermeister Christian Hirtreiter, das Schulkind aus dem Jahr 1953 und Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft Maria Thurner, Rektor Martin Mühlbauer und Irlbachs stellv. Bürgermeister Hermann Radlbeck
Kinder beim Dosenwerfen im Klassenzimmer
Das Dosenwerfen in den Klassenzimmern der 1. Jahrgangsstufe erforderte viel Geschicklichkeit, sodass jede Klasse mit ihrem Angebot beim Markt der Möglichkeiten, verschiedene Aspekte beleuchten konnte
2 Jugendliche im Schulmuseum
Die Schüler der 7. Jahrgangsstufe begeisterten die Besucher bei ihren Ausführungen zur Straßkirchner Frühgeschichte im bekannten Straßkirchner Schulmuseum
Alter Schlüssel der Übergabe
Der mittlerweile historische große Metallschlüssel aus dem Jahr 1987 bei den damaligen Erweiterungsfeierlichkeiten der ehemaligen Straßkirchner Volksschule

60 Jahre Versöhnungskirche in Straubing – gute Zusammenarbeit Kommunen mit evangelischen Christen herausgestellt

Die evangelischen Mitbürgerinnen und -bürger der Gemeinde Straßkirchen sind der Kirchengemeinde der evangelischen Versöhnungskirche Straubing zugeordnet. Die seelsorgerische Betreuung läuft seit Jahren hervorragend über Pastorin Erna Meiser. Am 2.7.23 fand in Straubing die 60-jährige Gründungs-Jubiläumsfeier dieses zugehörigen Pfarrzentrums in Straubing-Ost statt. Nach der schrecklichen Zeit des Zweiten Weltkriegs erlebte Straubing in den ersten Nachkriegsjahren einen nachhaltig wirkenden Bevölkerungswandel, so Wolfgang Bach, der die bauliche und kirchliche Entwicklung nach dem Jubiläumsgottesdienst der Festversammlung mit Honoratioren vorstellte. Tausende von Evakuierten, Flüchtlingen und Heimatvertriebenen siedelten sich hier an, was auch die Schaffung neuer Wohn-, Arbeits- und Lebensmöglichkeiten erforderlich machte. Nach dem Bau der Christuskirche an Stelle der bei einem Bombenangriff zerstörten protestantischen Kirche in der Bahnhofstraße stellte sich infolge des neuen Besiedlungsschwerpunkts die Notwendigkeit einer weiteren evangelischen Kirche in Straubing-Ost heraus, dort wo sich besonders viele evangelische Flüchtlinge niedergelassen hatten. 1958 stellte die Kirchengemeinde deshalb den Antrag an die evangelische Landeskirche, eine Kirche mit Pfarrhaus bei St. Nikola zu bauen. Mit der Planung wurde der Münchner Architekturprofessor Johannes Ludwig betraut, der unter anderem schon durch die Fertigstellung der Straubinger Christuskirche bekannt war. Auf dem Grundstück an der St.-Nikola-Straße ist eine charakteristische Baugruppe mit relativ großer Kirche, Glockenturm, Pfarrhaus, Gemeinderäumen und Hofraum entstanden, die die ortstypische offene Bauweise am damaligen Stadtrand aufgreift, die Umgebung aber durch die strenge Formensprache beherrscht. Das Ensemble besitzt gerade wegen der Einfachheit eine besondere und sehr interessante Raumwirkung. Der Bautyp der Saalkirche ist im Innern gleich einem Schiff, gleichsam auf hoher See, gestaltet, so Bach und führte zu den vielen Geistlichen, welche die Betreuung über die Jahrzehnte gestaltet hatten hin zum derzeitigen Stand der Kirchengemeinde aus.

Bürgermeister Schäfer und die anderen kommunalen Vertreter brachten ihre Glückwünsche zum Jubiläum und stellten die hervorragende Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde heraus.

Auch die Vertretung der Katholiken, durch Dekan Johannes Plank, war mit dabei und genoss bei strahlendem Himmel das angeschlossenen Grillfest unter freiem Himmel nach dem Festakt.

Gruppenfoto in Kirche
Dekan Johannes Plank, Straubings Bürgermeister Werner Schäfer, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Sprecherin der Konfirmanden Klara Strobl, Pfarrerin Erna Meiser, MdL Josef Zellmeier, Vize-Landrätin Martha Altweck-Glöbl, Ltd. Baudirektor a.D. Wolfgang Bach und Aiterhofens Bürgermeister Adalbert Hösl

FFW Schambach bestand die Prüfung

Ständiges Üben und regelmäßiges Training sind gerade bei der Feuerwehr Schambach von höchster Wichtigkeit. Am 1.7.2023 wurde die Absolvierung des Leistungsabzeichens angesetzt und erfolgreich von allen Teilnehmern der aktiven Feuerwehrmannschaft bestanden. Über Wochen wurden die Aufgaben nochmal geübt. Das Ziel ist einen kompletten Löschaufbau, sowie die Kupplung einer Saugschlauchleitung, in der angegebenen Zeit zu absolvieren.

Knoten-, Gerätekunde und Feuerwehr-Allgemeinwissen wurden ebenfalls getestet.

Am 1. Juli 2023 fand dann abschließend die eigentliche Leistungsprüfung statt, wo die Feuerwehrdienstleistenden unter Beweis stellten, was sie in der Vergangenheit gelernt und in den Übungen vertieft haben. Die überörtlichen Prüfer mit KBI Abendhöfer und den Schiedsrichtern Reiser und Kiermeier konnten nur zum hervorragenden Abschneiden gratulieren. Bürgermeister Christian Hirtreiter war ebenso voll des Lobes.

Gruppenfoto von Feuerwehrleuten
Die Führungskräfte mit den erfolgreichen Schambacher Feuerwehrdienstleistenden beim Schambacher Freibadgelände am Prüfungstag

Über 200 Besucher sowohl beim Kinderstück als auch bei Nestroy `s Komödie

Das Kulturmobil machte am Sonntag, 02.07.2023 in Straßkirchen in der Halle auf dem Straßkirchner Bauhofgelände, Halt. Die Vorführungen fanden um 17 Uhr und um 20 Uhr statt. Mit einem Kinder- und einem Erwachsenen-Stück war das Kulturmobil im Rahmen seiner Sommer-Tournee vor einem vollbesetzten Publikum zu Gast und brillierte mit zwei herausragend schön und mitreißend dargebotenen Theaterstücken. Dieses Jahr werden es 26 Jahre, dass das Open-Air-Theater des Bezirks Niederbayern „Groß und Klein“ mit humorvollen, kurzweiligen und gleichzeitig anspruchsvollen Stücken begeistert. Nachmittags stand für die vielen Eltern, Großeltern und Kinder das Kinderstück „Oh, wie schön ist Panama“ von Janosch auf dem Programm. Regie führte Sebastian Kamm, der bis 2022 in Niederbayern, und zwar am Theater an der Rott in Eggenfelden, als Regisseur und Autor tätig war. Das Stück nach dem weltbekannten Kinderbuchklassiker handelt von Tiger und Bär und deren Neugier und Sehnsucht nach der Ferne. Die Suche nach Panama, wo doch bestimmt alles viel schöner und größer ist, stellte die zwei Freunde vor manche Schwierigkeit. Am Ende vieler Begegnungen zeigte sich, dass es gar nicht nötig ist, in die Ferne zu schweifen, um das große Glück zu finden. Auf dem Weg zum Glück wurde mit „roten Töpfen“ gekocht und die „Schwammerl-Suppe“ genossen. Aber gerade die wunderschönen Dialoge zwischen Tiger und Bär und die mitreißenden Lieder zogen die nachwachsende Generation in ihren Bann. Schwierigkeiten und Herausforderungen wurden gemeistert und schließlich der Zielhafen des Glückes erreicht. Die einfallsreiche Kulisse mit kindergerechten Schiffsaufbauten und schönem Mobiliar waren mehr als ein Hingucker.

Abends um 20 Uhr wurde in der turbulenten Komödie „Nagerl und Handschuh“ von Johann Nepomuk Nestroy ein detailgenauer Einblick in das Familienleben der „reichen und doch armen Familien“ gegeben. Die Regisseurin Steffi Baier hat u.a. am Landestheater Niederbayern (Dampfnudelblues) Erfolge gefeiert und hier mit einer Neubearbeitung den Zeitgeist richtig getroffen. Die Komödie des klassischen Wiener Volkstheaters kam in einer aktualisierten Bearbeitung auf die Bühne und garniert mit zeitgenössischen Liedermaterial war es ein Genuss für das Publikum. Was gibt es denn Schlimmeres: „Die Familie Maxenpfutsch ist pleite und die drei Töchter sind fast flügge, aber immer noch ledig. Wie gut, dass der Schlossherr Ramsamperl dringend heiraten muss, um sein Erbe antreten zu können. Wie im wahren Leben passieren Wunder immer wieder und der Hafen der Ehe wurde glücklich von allen Töchtern erreicht. Trotzdem der „mächtige Zauberer Semmelschmarrn“ für erhebliche Turblenzen sorgte, waren gerade seine Dialoge von passgenauer Präzision und auch mit gebogenem Zauberstab wurde eine märchenhaft schöne Atmosphäre geschaffen. Mit glänzenden, goldenen Hosen und glitzernden Kostümen, aber auch mit Musik, die ins Ohr geht, sorgte das gesamte Theaterstück mit vielen Lachsalven garniert für einen erfolgreichen Theaterabend. Letztendlich wurde ein glückliches Ende erreicht und die sieben hervorragenden Schauspieler vom niederbayerischen Kulturmobil-Ensemble hatten verdient den lautstarken Applaus erhalten.

Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass bunte Kostüme und witzige Dialoge seit vielen Jahren erstmals wieder in Straßkirchen durch das niederbayerische Kulturmobil zum Besten gegeben wurden und das Schauspielerteam sowohl „jung und alt“ beeindrucken konnte.

Kultstücke begeistern alle Generationen zeitlos – hier im Bild ein Ausschnitt einem Szenenbild aus „Oh wie schön ist Panama“

Schauspielerin auf Bühne

Johann Nepomuk Nestroys humoristisches Stück traf voll die Erwartungen des Publikums, gerade die farbigen Kostüme der Schauspielerinnen waren mehr als ein Hingucker. Das von Johann Nepomuk Nestroyin der Bearbeitung von Josef Parzefall und unter der Regie Steffi Baier brachte volle Besucherränge im Straßkirchner Bauhof. Die Komödie des klassischen Wiener Volkstheaters kam in einer aktualisierten Bearbeitung mit einigen Couplets auf die Bühne. Die Töchter der Familie Maxenpfutsch überzeugten nicht nur durch bunte Kleider und zeitgemäße Dialoge. Die Familien mit Kindern ebenso über 200 Personen kamen beim Janosch-Stück am Nachmittag mit Tiger und Bär voll auf ihre Kosten.

Schauspielerin auf Bühne
Stephani Griebl die Tourneeleiterin vom niederbayerischen Kulturmobil legte sich richtig ins Zeug, hier im Bild mit der Tigerente beim „Kinderstück „Oh wie schön ist Panama“ von Janosch“. Das Team tourt seit 26 Jahren durch Niederbayern.
Schauspieler auf Bühne

Über 200 Besucher sowohl beim Kinderstück als auch bei Nestroy `s Komödie

Erstes Gäuboden-Oldtimertreffen war ein Erfolg

Erstmals organisierte die Interessengemeinschaft Nostalgiefahrzeuge Straubing/Straßkirchen unter dem Vorsitz von Alfred Kandler zusammen mit der Paitzkofener Dorfgemeinschaft ein ganztägiges Gäuboden-Oldtimertreffen am Sonntag, 18. Juni 2023, in Paitzkofen (Gemeinde Straßkirchen).

Traditionsgemäß stand bei dem Treffen unter weiß-blauem Himmel der „Spaß am Blech“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung auf dem weitläufigen Gelände des Gäubodendorfes Paitzkofen bot eine wunderschöne Kulisse für Automobile, Traktoren und Motorräder mit historischem Kennzeichen und schmucken Fahrzeugen älter als 30 Jahre.

Bei der Eröffnung konnte Landtagsabgeordneter Hans Ritt von seinen Erlebnissen mit seinem ersten eigenen Automobil berichten und erzählte, dass jedes der schönen Fahrzeuge ein Stück Geschichte geschrieben habe und ihm die „gute alte Zeit“ in die Erinnerung zurückhole. Pfarrvikar Loxley Sebastian Paravakall segnete unter Begleitung des Weihwasserträgers und Gemeinderats Norbert Kiendl die vielen Kultobjekt und ging bei seiner Weihe auf die Zeitlosigkeit des christlichen Glaubens ein. Er bekräftigte, dass alt nicht nur bei Automobilen zeitlos bedeutet, sondern führte auch die über 2000 Jahre alte christliche Religion als alt, zeitlos und doch modern vor Augen. Andreas Freundorfer und Alfred Kandler konnten auch bei der Siegerehrung eine Reihe von sehr stolzen Automobilbesitzern und Traktoreneigentümern zu ihren Schätzen beglückwünschen.

Die Nostalgiefahrzeugschau wurde ab 11 Uhr bereits durch den bekannten Sänger Marc Charro musikalisch umrahmt. Marc Charro stellte während seiner Auftritte gerade die verschiedenen Musikstile aus dem 20. Jahrhundert in den Vordergrund. Sein Anliegen war es auch auf der Bühne die Erinnerung an Elvis Presley und die Musiklegenden aus den 1950er und 1960er Jahren hochleben zu lassen.

Rennfahrer gaben Erinnerungen weiter

Die Fahrer der Oldtimerfahrzeuge waren teilweise mit stilgerechter, historischer Kleidung ausgestattet. Bei diesem ersten Gäuboden-Oldtimertreffen waren besondere Ehrengäste aus der Welt des Autorennsports wie Ex-Weltmeister Walter Röhl, DTM-Sieger German Tauber und Dakar-Gewinner Andy Schulz vor Ort. Die Autogrammjäger konnten somit besonders begehrte Autogrammkarten erwischen. Die ehemaligen Rennfahrer und viele Oldtimerbegeisterte, die mit dem Automobil- und Rennsport eng verbunden sind, waren für alle Fragen offen. Für interessierte Besucher wurde eine Tombola für einen wohltätigen Zweck angeboten, welche es ermöglichte eine kleine Ausfahrt mit Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen mitzuerleben. Für die Oldtimer-Fahrzeugbesitzer und Teams stand eine Prämierung in verschiedenen Kategorien auf dem Programm. Sowohl Pressevertreter und der Sender Niederbayern TV waren in Paitzkofen dabei und berichteten überregional. Die BMW Group Classic war mit einem BMW 2002 turbo und einem Oldtimer-Experten in Paitzkofen vor Ort. Gerade die Freunde klassischer bayerischer Fahrzeuge kamen beim „Gäuboden-Oldtimertreffen“ voll auf ihre Kosten.

Mehrere hundert Besucher und 320 Kultobjekte

Die Veranstaltung erweckte großes Interesse bei allen Oldtimer-Begeisterten und umliegenden Oldtimer-Clubs, so dass bei dem ideal passenden Wetter mit 320 Oldtimerfahrzeug eine gute Resonanz zu verzeichnen war. Alle Liebhaber historischer Motorräder, Traktoren und Automobile, sowie Familien und Freunde kamen unter dem Motto „Oldtimer live erleben“ in das Gäubodendorf und konnten ihrer Leidenschaft fröhnen. Viele Oldtimerfans nutzen die Gelegenheit mit den Ehrengästen Andy Schulz und Walter Röhrl in Paitzkofen ins Gespräch zu kommen. Es war bei der Rallye Dakar 2007, wo Carlos Sousa und Copilot Andy Schulz mit ihrem VW Race Touareg auf einer Wüstenetappe im Sand festfuhren und das weltweite Automobilpublikum hier mit „von der Partie“ war. Andy Schulz ist mit zwei Gesamtsiegen bei der Rallye Dakar der erfolgreichste deutsche Dakar-Rennfahrer. Der Landkreisbürger und Ex-Weltmeister Walter Röhrl überzeugte ebenso seine Fans mit den Erlebnissen aus der Rennfahrerzeit. Beide standen unermüdlich für Autogramme bereit. Für die Kinder wurden eine Hüpfburg, ein Glücksrad und Spielmöglichkeiten angeboten. Auch für das leibliche Wohl war mit Käse, Würstl, Steaks und reichlich Getränken bestens gesorgt. Am Nachmittag wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Erwin Weinzierl von der Paitzkofner Dorfgemeinschaft war voll des Lobes über die disziplinierten Teilnehmer und freute sich schon, dass die Organisatoren bereits eine Wiederholung des Gäuboden-Oldtimer-Treffens in Paiztkofen ins Auge fassen.

2 Oldtimer
Mit von der Partie beim Gäuboden-Oldtimer-Treffen war das Kult-Automobil BMW 3/15 PS DA 4 aus dem Jahr 1928 /1929 sein, auch als „BMW Dixi“ bekannt. Das Bild zeigt das schmucke Automobil und das BMW-Nostalgiefahrzeug: BMW 2002 turbo
Gruppenfoto vor Oldtimer

Mit geistlichem Segen und toller Musik aus vielen Jahrzehnten wurde das Treffen am frühen Sonntagmorgen eröffnet. MdL Ritt berichtete von seinem erstem eigenen Auto, was ihm nach vielen Jahren immer noch an seine Ittlinger Jugend erinnert

Gruppenfoto bei Siegerehrung
Mit einer Siegerehrung beim Gäuboden-Oldtimer-Treffen war das Kult-Treffen am Sonntag nachmittags zu Ende gegangen: Andreas Freundorfer und Alfred Kandler konnten hier die Inhaber Karl-Heinz Dorn und Hilde Stadler des ältesten teilnehmenden Automobils aus dem Jahr 1928 mit einem Siegerpokal auszeichnen

Gemeindlicher Truppenbesuch

Auf Einladung des Sanitätslehrregiments Niederbayern war eine Gemeindedelegation der Gemeinde Straßkirchen am Montag, 19.6.2023, bei einer ganztägigen Exkursion in die Gäubodenkaserne Mitterharthausen. Nach der Verlegung der Exkursionsteilnehmer von Straßkirchen in die Gäubodenkaserne Mitterharthausen stand zunächst ein Vortrag mit Vorstellung des Sanitätslehrregiments und insbesondere des umfangreichen Aufgabenspektrums dieses sanitätsdienstlichen Standorts auf der Tagesordnung. Anschließend war nach der Einnahme der mittäglichen Verpflegung in der Truppenküche anhand von praktischen Stationen ein Überblick über verschiedene Arten der Verwundetenversorgung, sowohl in einer Rettungsstation, als auch einem Rettungszentrum, gegeben. Gerade die Dekontamination von verunfallten und verletzten Menschen ist eine besondere Herausforderung, welche vor Ort in einem Übungsszenario vor Augen geführt wurde. Nach der erfolgten Rückverlegung mit den beiden Bundeswehrbussen nach Straßkirchen waren alle 93 Teilnehmer voll des Lobes über die gut ausgebildete Sanitätseinheit in Feldkirchen.

Nostalgiefahrzeug-Ausfahrt am zweiten Juni-Samstag war ein Erfolg

Bereits am Samstag, 10. Juni 2023, leiteten besondere historische Automobile bis Baujahr 1939 mit der traditionellen Jahres-Ausfahrt der Nostalgiefahrzeuge Straubing das Oldtimertreffen am Folgewochenende in Paitzkofen ein. Der in Straubing startende Fahrzeugtross war am Samstag, 10. Juni 2023 gegen 14:00 Uhr bei einem Zwischenstopp am Dorfplatz in Paitzkofen mit Kaffeepause. 300 Gäste und Teilnehmer konnten hier bei strahlendem Wetter dem Kulturobjekt „Nostalgieautomobil“ frönen. Der Ausfahrtssonntag bildete den perfekten Rahmen für den Prolog des Gäuboden-Oldtimer-Treffens.

Zu dieser „Nostalgie-Fahrzeug-Ausfahrt“ waren sehr viele besondere Schmuckstücke angemeldet. Eines der ältesten amtlich zugelassenen Autos Deutschlands, ein Benz Velo, Baujahr 1896, war mit von der Partie sein. Dieses Fahrzeug ist ein sehr seltenes und historisch wertvolles Automobil mit einem Hubraum von 1045 Kubikzentimeter und einer Leistung von sechs Pferdestärken. Der Eigentümer des Fahrzeugs gehört dem Automobilverein ASC in Oberbayern an und er war extra in den Gäuboden für dieses Event anreisen. Daneben werden noch viele weitere wunderschöne und geschichtlich bedeutsame Automobile an der Ausfahrt teilnehmen. Bereits beim Start der Ausfahrt am Straubinger Hagen konnten viele Straßkirchner und Bürgermeister am frühen morgen ab 8 Uhr die tollen Kultfahrzeuge in Augenschein nehmen und beim versetzten Start der Fahrzeuge auch die Abfahrtsgeräusche und „Geschwindigkeitsfahrten“ hautnah miterleben.

Oldtimer mit 2 Fahrern
Frau Kandler war Beifahrerin bei der „Luxus-Version“ der Benz-Oldtimerautomobile, Benz Velo, der in Paitzkofen mit von der Partie war
Oldtimer mit 2 Fahrern
Andreas Freundorfer mit seinem Rennfahrzeug hatte nicht nur ein betörendes Geräusch, sondern auch für damalige Zeiten eine enorme Geschwindigkeit, in Paitzkofen hingelegt. Das Ford-Oldtimer-Gefährt Model A Speedster aus dem Jahr 1929 und 3,3 Liter Hubraum lässt nicht nur die Herzen der Freunde der Automobil-Rennen höher schlagen

Altäre wurden schön geschmückt

Fronleichnam war im Jahr 2023 wieder ganz besonders schön. So viele sind gekommen und haben mitgefeiert: Feuerwehr und weitere Vereinsabordnungen. Ruhestandspfarrer Heribert Englhard aus Straubing feierte bei strahlend blauem Himmel Jesus im allerheiligsten Sakrament der Eucharistie. Auf die Straßen unseres Ortes getragen wurde Segen auf alle herabgerufen und gleichsam eine „Demonstration des Glaubens“ gestaltet. Eingebettet in Rosen an der Irlbacher Straße und beim Abzweig ins Blumenthal waren exemplarisch 2 der vier Altäre mehr als schmückendes Beiwerk.

Geschmückter Alter auf Wiese
Geschmückter Altar vor Haus

Feuerwehrfahnenweihe in Irlbach war ein Erfolg – Straßkirchner Vereine waren beteiligt

Mit enormer Beteiligung der Bevölkerung und der Vereine auch aus Straßkirchen fand das 150-jährige Jubiläum der Irlbacher Feuerwehr vom 8.-11.6.23 statt.

Die Fahnenweihe der FFW Irlbach war ein Höhepunkt der Festlichkeiten im Jahr 2023 im Gäuboden. Die Veranstaltung startete am 08.06.2023  und hatte mit der Partyband „D` Hirschn“ am Abend des Fronleichnamstags ihren fulminanten „Aufschwung“. Höhepunkt des Festes war der Gottesdienst beim Irlbacher Schloss und der Festzug mit 80 Vereinen am 11.06.2023 um 13:30 Uhr.  Nach dem Festzug wurde einen Fahnenparade im Zelt durchgeführt (Foto des Straßkirchner Feuerwehrfahnenträgers Fabian Fuest beim Schwingen beklatscht von seinen Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden). Die Kerscher Musikanten bildeten am Sonntagabend mit traditioneller Blasmusik den Abschluss dieses gelungenen Festes.

Feiernde im Festzelt
Fahnenzug in Festzelt

Seniorenfrühstück erfreut sich hoher Beliebtheit

Am Dienstag vormittags, einmal monatlich, findet im Pfarrheim St. Stephanus organisiert durch das Seniorenfrühstücksteam das traditionelle Straßkirchner Seniorenfrühstück statt. Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl und Bürgermeister Christian Hirtreiter berichten traditionell zu aktuellen Themenfeldern und informieren die Seniorinnen und Senioren aus erster Hand über die Gemeindebelange. Angekündigt wurde beim jüngsten Frühstückstermin am 13.6.23 auch der alljährliche Seniorenausflug nach Passau ins Cafe Blaas mit Besuch des Keramikmuseums Obernzell am Mittwoch, 26.7.23.

Das diesjährige durch die Gemeinde Straßkirchen finanzierte Ausflug zum weithin bekannten Café-Restaurant in bester Aussichtslage über Passau wird wieder ein besonderer Termin im Jahresverlauf werden. Der Besuch des Zweigmuseums des Bayerischen Nationalmuseums in Obernzell wird der kulturelle Schwerpunkt der Fahrt werden. Das Keramikmuseum im ehemals fürstbischöflichen Schloss Obernzell bei Passau – am Ufer der Donau gelegen – gibt mit zwölfhundert Objekten einen Einblick in die Geschichte der Keramik von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf der handwerklich hergestellten Keramik, vornehmlich aus Niederbayern, das im Bereich der Gefäßkeramik im 18. und 19. Jahrhundert führend in Altbayern war. Das Museum bietet darüber hinaus einen Überblick über keramische Techniken, Herstellungsvorgänge und Verwendungen und führt bis zu Industrieproduktion und zeitgenössischer Keramik. Zu den besonderen Themen gehören die europaweit bedeutende und jahrhundertelange Schwarzgeschirrproduktion in Obernzell, die handwerkliche Fayenceherstellung in Dießen am Ammersee, Steinzeug aus Bayern und Irdenware aus Niederbayern sowie Nymphenburger Porzellan, nachdem zu Beginn des 19. Jahrhunderts in diesem Schloss ein Zweigwerk der Nymphenburger Manufaktur eingerichtet werden sollte. Die Anmeldung zur Teilnahme für Gemeindebürger über 65 Lebensjahre ist bereits beim Seniorenbeauftragten möglich.

Hans Edenhofer gab zum Abschluss des Frühstücks wieder seine Kalendergeschichten zum Besten. Frei nach dem Motto „Lachen ist gesund“ bringt Hans Edenhofer mit seinen Geschichten die Stimmung immer in optimale Lagen.

Ein Mann trägt eine Geschichte vor
Hans Edenhofer begeisterte wieder mit seinen Kalendergeschichten die Straßkirchner Seniorinnen und Senioren

“Spielplatz der Vorgeschichte“ im Straßkirchner Wohngebiet

Jüngst fand eine Besprechung von Kreisarchäologen Dr. Ludwig Husty, Museumsdirektor Prof. Dr. Günther Moosbauer, Kämmerin Jana Hofmann und Bürgermeister Christian Hirtreiter am neu entstandenen „Spielplatz der Vorgeschichte“ statt. Bei dem Ortstermin wurde nun die realisiere Variante der Darstellung der Straßkirchner Gemeindegeschichte beim „neustrukturierten Spielplatz“ im Bereich des Wohnbaugebiets „Am Wasserwerk“ mit dem nun ergänzten Übersichtsplan erörtert.

Die Gemeinde Straßkirchen konnte im Rahmen des Regionalbudgets der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines „Spielplatzes der Vorgeschichte“ einwerben. Mit der Umsetzung dieses  Projekts war auch der Kreisarchäologe Dr. Husty mit eingebunden. Der im Fliederring gelegene Spielplatz ist in der Nähe eines frühgeschichtlichen Herrenhofes, der jüngst archäologisch ausgegraben wurde. Die entsprechenden Informationstafeln konnten nun aufgestellt werden. Bereits im Vorjahr konnte auf der gemeindlichen Fläche am Fliederring ein „Kelten-Spielplatz“ als „Spielplatz der Vorgeschichte“ auf dem gemeindlichen Grundstücksbereich mit etwa 1280 qm Grundfläche gestaltet werden. Seit einiger Zeit sind die laufenden archäologischen Untersuchungen auf dem über sechs Hektar großen Feld in der Nähe zu dem Grundstücksbereich nahezu abgeschlossen. Sie förderten bereits viele Befunde zu Tage, die auf eine intensive vorgeschichtliche Besiedlung dieser Gäubodengebiete verweisen. Nach derzeitigem Kenntnisstand führt die Besiedlungsgeschichte über 3.500 Jahre in die Straßkirchner Vergangenheit zurück. Zahlreiche Siedlungsgruben, mehrere Hausgrundrisse und der Rest eines großen Grabenwerks, der das hier vor tausenden Jahren gestandene kleine Dorf umschloss, wurden nur 200 Meter entfernt auf der Grabungsfläche dokumentiert. Neben den Siedlungsfunden beeindruckten einige Urnengräber, die zu einem größeren Gräberfeld der Zeit zwischen 1. 300 – 1.000 v. Chr. gehören. Historisch ist allerdings bereits gesichert, dass ein bedeutend befestigter Herrenhof aus der Vorzeit das dominierenden Element in dem gesamten Bereich war. In Anknüpfung an die Besiedlung in der Vorzeit wurde dieser „Spielplatz der Vorgeschichte“ gestaltet. Gerade Seniorinnen und Senioren und die Familien mit Kindern werden mittels der neu installierten Hinweistafel auf die historische Besiedlung in diesem Bereich hingewiesen. Die Hinweistafel zu den bedeutenden Funden und die Verknüpfung mit den final realisierten Neugestaltungen soll den „Spielplatz der Vorgeschichte“ regional herausheben und auf die historische Bedeutung des Groß-Areals hinweisen.

Der Vernetzungsaspekt, generationsübergreifende Bürgermitwirkung und vor allem das heimatstiftende Potential wurde von Prof. Moosbauer und Dr. Husty herausgestellt.

Gruppenfoto vor Informationstafel
Die Straßkirchner Ortsgeschichte findet beim „Spielplatz der Vorgeschichte“ im  Bereich „Am Wasserwerk“ ihre Berücksichtigung: die Experten freuten sich über das hohe Geschichtsbewußtsein in Straßkirchen.
Von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty, Kämmerin Jana Hofmann und Museumsdirektor Prof. Dr. Günther Moosbauer vor der neu installierten Geschichtsinformationstafel

Informationstafel Spielplatz der Vorgeschichte
Zeichnung alter Wall

Eröffnung vom Freibad Schambach

Zur offiziellen Eröffnung des Schambacher Freibads waren viele gekommen. Mit  großem Einsatz und ehrenamtlichen Engagement hatten die 23 aktiven Rettungsschwimmer die erforderlichen Absolvierungen des silbernen Rettungsschwimmerabzeichens und der Erste-Hilfe-Ausbildung in den vergangenen Monaten gemeistert. Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte das Freibad Schambach am Pfingstsamstag nun offiziell wieder eröffnen. Bis 2019 war das Freibad in Betrieb. Generationen von Kindern aus Schambach und Umgebung  haben im 25 Meter langen und 12,5 Meter breiten Becken schwimmen gelernt.  Seit der Saison 2020 konnte das Bad nicht mehr geöffnet werden. Die Betreuung mit nötigen Rettungsschwimmern konnte nicht gewährleistet werden.  Zur Eröffnung nach der verlängerten „Corona-Pause“ konnten die Mängel soweit behoben werden, dass dem Badevergnügen nichts mehr im Weg steht. Neben vielen Schambachern waren die örtlichen Vereinsvertreter, die Feuerwehrführung mit Kommandant Stefan Bugl und Vorstand Christian Wagner, der Chef der Schambach Kids Thomas Höcherl, der mit dem Eisstock-Vereinsheim benachbarte Stockvereinsvorsitzende Florian Scherm und Pfarrer Willibald Hirsch gekommen. Mit einem Festakt mit Imbiss, Sekt und Kaffee und Kuchen wurde an dem sonnigen Pfingstwochenende das Freibad eröffnet. Christian Hirtreiter dankte den Rettungsschwimmern und allen Unterstützern herzlichst. Bianca Lanzinger, Birgitt Ebenbeck und Sabine   Lazar  bedankten sich bei der Feierlichkeit bei allen direkt und auch indirekt Beteiligten, die zum Erfolg der Initiative zur Wiedereröffnung beitrugen. Sie blickten mit Stolz auf den Erfolg und freuten sich von Herzen, dass fast alle Rettungsschwimmer unmittelbar nach der offiziellen Eröffnung mit einem „großen Platscher“ in das Freibad springen konnten. Von den 23 Rettungsschwimmern, welche die vorschriftsgemäße Betreuung in der Saison übernehmen, waren 21 Personen anwesend.

Das Freibad Schambach der Gemeinde Straßkirchen öffnete zum 27. Mai 2023 nach langer Pause endlich wieder seine Türen und wird für die Bevölkerung bis zum Saisonende am 30. August 2023 geöffnet bleiben. Montags ist ein Ruhetag eingeplant. Geöffnet ist an den restlichen Tagen zwischen 13:00 Uhr und 19:00 Uhr und mittwochs und samstags sogar schon ab 10:00 Uhr.

Ergänzt wird der Badespaß durch den direkt  angrenzenden Beachvolleyballplatz und Fußballplatz. Last, but not least wurden für den Nachwuchs das Kleinkinderbecken und die Spielgeräte ertüchtigt. Bei erwarteten Temperaturen von bis zu 28 Grad in den nächsten Tagen, kann mit einem großen Andrang gerechnet werden. Der Bürgermeister, die Bürgerinnen und Bürger und die Initiatoren freuen sich über die Wiederbelebung dieses Gemeindetreffpunktes.

Gruppenfoto im Freibad
Von rechts: Nico Wilke, Bernhard Ebenbeck, Sabine Lazar, Birgitt Ebenbeck, Pfarrer Willibald Hirsch, Bianca Lanzinger und Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der feierlichen Freibad-Eröffnung am 27.5.23 in Schambach

Wegkreuz eingeweiht

Seit etwa einem Jahr steht der Radweg durch das Schambacher Moos entlang der Kreisstraße SR22 den Bürgerinnen und Bürgern zur Nutzung zur Verfügung und wird bereits rege genutzt. Josef Kratschmer und Willi Baumann haben nun im enger Zusammenarbeit ein Wegkreuz auf der gemeindlichen Fläche mit einer Sitzbank gestiftet. Josef Kratschmer hatte die Initiative für die Erstellung des Kreuzes und die Auswahl des Standorts übernommen. Es war seine Idee und auf seine Initiative hin, wurde das Kreuz aufgestellt. Am Freitag, 19.5.23 konnte die feierliche Segnung durch Pfarrer Michael Killermann bei schönem Maiwetter erfolgen.  Zu der feierlichen Einweihung des Wegekreuzes „Am Holzacker“ fanden sich eine Reihe von Schambachern, Ehrengäste und ehemalige Gemeinderäte ein. Die Initiatoren hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das vielfältige kirchliche Leben in Schambach zu bewahren und zu entwickeln. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für das bürgerschaftliche Engagement und stellte heraus, dass die ausgewählte Örtlichkeit einen besonderen Blick sowohl auf den Ortsteil Schambach als auch auf die Ortschaft Straßkirchen ermöglicht. Das Kreuz mit der Ruhebank lädt zum Verweilen ein und ist mehr als ein christliches Symbol.

Pfarrer Killermann bekräftigte, dass der Ort ein Ort der Ruhe und der Besinnlichkeit für Wanderer und Radler werden könne. Das nun aufgestellte Wegkreuz hat seinen christlichen Segen erhalten und ist mit der Ruhebank versehen gleichsam ein Ruhepol im Alltag.

Gruppenfoto vor Wegkreuz
Das neue Wegkreuz „Am Holzacker“ wurde durch Pfarrer Killermann in der Schambacher Flur beim neuen Radweg eingeweiht.

Archäologische Exponate im neuen Straßkirchner Rathaus

Am 17.5.23 fand eine Besprechung von Kreisarchäologen Dr. Ludwig Husty, Museumsdirektor Prof. Dr. Günther Moosbauer, Kämmerin Jana Hofmann und Bürgermeister Christian Hirtreiter statt. Im Oktober 2022ging das neue Straßkirchner Rathaus in Betrieb. Für den Innenbereich des Gebäudes waren Vitrinen zur geschichtlichen Entwicklung der Gäubodengemeinde Straßkirchen angedacht, die nun mit der endgültigen Bestückung mit heimischen Fundstücken bzw. deren Imitaten fertiggestellt wurden. Bei dem Ortstermin wurde die realisierte Variante der Darstellung der Straßkirchner Gemeindegeschichte erörtert. Befürwortet worden war vom Gemeinderat eine Ausstellungsvitrine mit geschichtlichen Erläuterungstafeln, die jetzt in Nutzung ist. Eine Fibel-Replik der Straßkirchner Adelsgräber, welche im Straubinger Gäubodenmuseum ausgestellt ist, war beschlossen worden in einer Großvitrine im Rathaus-Foyer auszustellen. Die Straßkirchner Adelsgräber fanden in der Landesausstellung: „100 Schätze aus 1000 Jahren“ mit großem Erfolg im neuen Museum des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg einen guten Anklang. Die Ausstellungstücke der Höhepunkte der Straßkirchner Ortsgeschichte mit der Leihgabe des Gäubodenmuseums Straubing, den Inventaren der Gräber 364 und 365 aus Straßkirchen, sind überregional bedeutsam. Die beiden Gräber konnten auf den Beginn des 6. Jahrhunderts datiert werden. Erörterung fand auch die Darstellung von Exponaten aus den jüngsten Grabungen im Bereich der Wohnbaugebiete Hiebäcker Bauabschnitt II und im Bereich des Baugebiets „Wasserwerk Bauabschnitt III“. Hier sind im Depot der Kreisarchäologie schöne Exponate vorhanden. Auch im Depot des Straubinger Gäubodenmuseums fanden sich schöne Relikte aus der Vergangenheit zur Straßkirchner Ortsgeschichte. Die Exponate aus unterschiedlichen Zeiten der ältesten Straßkirchner Geschichte für das Rathaus-Foyer wurden in Form von fünfjährigen Leihgaben vom Gäubodenmuseum und dem Kreisdepot des Landkreises Straubing-Bogen an die Gemeinde Straßkirchen weitergereicht. Vor allem die Spondylus-Muschel-Exponate aus der Sammlung von Holger Franz, welche als Gürtelschnalle von den Vorfahren verwendet wurden, sind herausragend. Muschelschmuck wurde aus den Gehäusen einer dickschaligen Klappmuschel (Spondylus gaedoropus) gefertigt. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Muscheln liegt im südlichen Mittelmeerraum und in der Ägäis. Aus diesem exotisch wirkenden Rohstoff wurden Anhänger, Schnallen, Armringe oder auch Perlen gefertigt, die im reichen Gäuboden als edler Schmuck Verwendung fanden. Zu erwähnen waren bei der  Vor-Ort-Erörterung auch die metallzeitlichen Fundstücke, die aus der Schambacher Flur stammen und bei Ausgrabungen in der Ackerhofstraße geborgen wurden, sowie die in Auswahl ausgestellten Exponate aus Urnengräbern aus dem neuen Baugebiet „Wasserwerk Bauabschnitt III“.

Die Straßkirchner Ortsgeschichte findet im neuen Rathaus ihre Berücksichtigung: die Experten freuten sich über das hohe Geschichtsbewußtsein in Straßkirchen.

Gruppenfoto vor der Archäologischen Ausstellung
Von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty, Kämmerin Jana Hofmann und Museumsdirektor Prof. Dr. Günther Moosbauer vor den geschichtlichen Exponaten im Ausstellungsraum

Rückblick auf 50-jähriges Jubiläum

Am Sonntag, 21.5.2023, konnte Vorsitzender Christian Greil neben den Vereinsmitgliedern und einer Reihe von Ehrengästen die Mitglieder des Eisstockclubs (ESC) Straßkirchen in der Gäubodenhalle begrüßen. Bei dieser ordentlichen Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf das „Internationale Sportwochenende zum 50. Bestehen“ konnte der stellvertretende Vorsitzende Georg Wax auf die sportlichen Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres zurückblicken. Die Berichterstattung zu den Veranstaltungen gestaltete die Schriftführerin Beate Wax. Der Verein umfasst derzeit 61 Mitglieder und ist höchst aktiv. Vereinsmitglied Fabian Greil hat im März 2023 bei den Europameisterschaften (Mannschafts-Wettbewerb, Altersstufe: unter 23 Lebensjahre) den Siegertitel errungen. Am letzten Augustwochenende 2022 war aufgrund des 50-jährigen Vereinsbestehens ein dreitägiges internationales Turnierwochenende mit Delegationen aus dem Ausland in Form eines Sportwochenendes mit vier Einzelturnieren unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Christian Hirtreiter durchgeführt worden. Das dem 50-jährigen Gründungsjubiläum beigeordnete internationale Sportwochenende 2022 hatte 100 Stockschützen aus Deutschland und Österreich, die sich sowohl in der Einzel-, als auch in der Mannschaftswertung messen konnten, und auch viele hochrangige Verbandsvertreter nach Straßkirchen gelockt. Bei den vier Turnieren, dabei ein offizielles Herren-Bundesligaturnier, war der hervorragende Stocksport auf dem niederbayerischen Asphalt bei diesem internationalen Sport-Wochenende somit ein absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene. Langjährige Partner, sowohl von den Bundesgliederungen des Deutschen Eisstockverbands und ehemalige Titelträger, waren zu Gast und beeindruckt von der breitgefächerten Begeisterung für den Stocksport gerade in der niederbayerischen Region. Im Sommer 2022 wurde auch ein Wochenendausflug in Form einer Vereinsfahrt in den Rheingau mit Besuch eines Weinbaubetriebs absolviert, was sehr zur Kameradschaft im Verein beitrug. Im Eisstockkreis „105-Gäuboden/Vorwald“ hatte man verschiedene Turniere in der örtlichen Gäubodenhalle organisiert. Es wurde auch von den Vertretungsaufgaben im Kreisverband des Eisstocksports berichtet. In Pilgramsberg konnte man in der Kreisoberligameisterschaft den Klassenerhalt feiern. Kassenführer Ludwig Dietl ging auf die finanzielle Situation des Vereins ein. So wurden auch verschiedene Anschaffungen, wie elektrische Gerätschaften, getätigt. Es wurde zudem von der jüngsten Verwaltungsratssitzung der Träger der Gäubodenhalle, dem Geflügelzuchtverein, der Gemeinde Straßkirchen und dem Eisstockclub Straßkirchen berichtet. Es wurde für den Sportverein eine Internetverbindung auf Vereinskosten in der Halle angeschafft. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement und beglückwünschte zu den sportlichen Erfolgen, insbesondere mit dem Europameister Fabian Greil. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz während der Corona-Zeit, denn hier war der sportliche Einsatz, trotz der Einschränkungen, enorm. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die sportlichen Erfolge sind sehr anerkennenswert und überregionale Turniere finden in der Gemeinde statt, daher sei die Gemeinde auch auf die aktiven Eisschützen stolz. Der Eisstockverein trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei. Die Kassenprüfung durch Lukas Lorenz konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt und die Jahreshauptversammlung konnte mit einem einstimmigen „Stock Heil“ harmonisch ausklingen. Der Zutritt zu den Veranstaltungen des ESC Straßkirchen ist weiterhin öffentlich und gebührenfrei.

Sicherheitspolitische Exkursion zum Arber

Im Rahmen des Patenschaftsjubiläums der Gemeinde Straßkirchen mit einer Sanitätseinheit aus der Gäubodenkaserne werden im Jahr 2023 eine Reihe von Veranstaltungen in der Gemeinde Straßkirchen organisiert. Als erste Veranstaltung von Einrichtungen der Bundeswehr für die Abschlussklasse der Grund- und Mittelschule Straßkirchen fand am Dienstag, 16.5.23, eine „Sicherheitspolitische Exkursion“ zur „Luftüberwachungseinheit Großer Arber“ statt. Die Jugendoffiziere und -offizierinnen der Bundeswehr vermitteln als erfahrene und praxisnahe Referenten deutschlandweit die Herausforderungen einer bündnisorientierten Sicherheitspolitik. Das Angebot richtet sich insbesondere auch an die Bildungseinrichtungen. So können Seminarfahrten und auch Exkursionen zu besonderen Standorten organisiert werden.

Absolviaklasse wurde hautnah informiert

Die Jugendoffiziere leisten einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung, gehen auf aktuelle weltpolitische Ereignisse ein und orientieren sich bei Bedarf an den Lehrplänen der Bundesländer. Viele Formate können individuell konzipiert und sowohl als Präsenz- als auch als Online-Veranstaltung angeboten werden. Der sehr engagiert Deggendorfer Jugendoffizier Hauptmann Klaus Schedlbauer hatte für die 9. Klasse der Grund- und Mittelschule Straßkirchen eine besondere Exkursion konzipiert. Die Lehrerin Claudia Schmid konnte mit den über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei wolkenfreiem Himmel die beiden Radome am Gipfel des Großen Arbers kennenlernen. Umgangssprachlich werden die beiden imposanten Gebäude „Arber Radarkuppeln“ genannt und sind von einer „geheimnisvollen Aura“ umweht. Der Technische Offizier des Standorts, Hauptmann Matthias Gille, hatte es sich nicht nehmen lassen die gesamten Gebäudlichkeiten, in denen das Radargerät untergebracht ist, selbst vorzustellen. Nur wenige Menschen wissen, was sich genau in den beiden Radomen verbirgt, so der Luftwaffenoffizier eingangs bei der Praxisexkursion.

„Es ist bekannt, dass es sich um Bundeswehrliegenschaften handelt, die einen überörtlichen Auftrag haben. Ebenso, dass die Bundeswehr dort Luftüberwachung betreibt. Doch wissen die wenigsten Menschen, was genau sich im Inneren der beiden Radome verbirgt.“ bekräftigte Gille. Die Teilnehmer dieser sicherheitspolitischen Exkursion zusammen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten sich nun ein Bild über das Innenleben und die Aufgaben der beiden Radarkuppeln machen. Hauptmann Matthias Gille, der Stellungskommandant der Einrichtung der Bundeswehr, gewährte dabei faszinierende Einblicke.

Luftüberwachungseinheiten ergänzen sich

Auch wenn sie aus logistischen Gründen an die Bayerwaldkaserne des Panzergrenadierbataillons 112 in Regen angedockt ist, so bildet die Mannschaft der Radome am Großen Arber eine eigene Einheit der Bundeswehr, genauer gesagt der Deutschen Luftwaffe. Der AbgTZg 358 (Abgesetzte Technische Zug 358) der Luftwaffe mit seinem Technischen Offizier Hauptmann Matthias Gille mit 39 Köpfen betreibt die Radaranlage auf dem Großen Arber. Dabei ist sie dem Einsatzführungsbereich 3 der Luftwaffe mit Sitz in Schönewalde in Brandenburg unterstellt, wo die Fäden von insgesamt 18 Luftüberwachungseinheiten in Deutschland zusammen laufen. Hauptmann Gilles, Hauptmann Schedlbauer und der Oberpfälzer Jugendoffizier Hauptmann Klages stellten sich den Fragen der Teilnehmer und erläuterten wichtige Aufgabenstellungen der Deutschen Bundeswehr. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte für die Organisation dieser Exkursion zu dieser Bundeswehrliegenschaft und berichtete zum bevorstehenden Gemeindetruppenbesuch am 19.6.23 mit zwei Reisebussen in der Gäubodenkaserne, wo auch eine örtliche Schulklasse mit teilnehmen wird.

Gruppenfoto der Schüler
Die Gruppe nach der Radom-Führung und einem Rundgang am Gipfelgebiet des Großen Arbers zusammen mit Lehrerin Schmid, Bürgermeister Hirtreiter, Hauptmann Schedlbauer und der Oberpfälzer Jugendoffizier Hauptmann Klages in Hintergrund einer der beiden Radartürme

40 Teilnehmer an der Pilgerwallfahrt

Aufgrund eines Pestgelübdes, das etwa 450 Jahre besteht, pilgert die Pfarrei Niederhöcking, Sankt Martin, Landkreis Dingolfing Landau, zum Marienwallfahrtsort Bogenberg.

Etwa 40 Pfarrangehörige, unter dem Pilgerführer Schmerbeck Xaver und dem Kirchenpfleger Wolfgang Müller (Begleitfahrzeugführer), marschieren alljährlich am Samstag nach Christi Himmelfahrt auf den Bogenberg. Begleitet werden sie von mehreren Kraftfahrzeugen. Heuer waren es 40 Wallfahrer, die den anstrengenden Fußmarsch von 3.45 Uhr bis zur Ankunft um 12 Uhr auf den Bogenberg auf sich nahmen. Seit mittlerweile etwa 85 Jahren führt der Weg der Bogenberg-Pilger über den Straßkirchner Ortsteil Thal und Paitzkofen, mit einer Andacht in der dortigen Kirche Sankt Nikolaus und einer Einkehr im gemeindlichen Feuerwehrhaus mit Florianistüberl. Auch heuer hat die Dorfgemeinschaft Paitzkofen unter Leitung von Erwin Weinzierl die Verpflegung nach der Andacht in der Dorfkirche im gemeindlichen Feuerwehrhaus übernommen. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass die Pilgerroute das die Pilgerroute seit mittlerweile 85 Jahren durch das Paitzkofner Ortszentrum führt und dankte dem Pilgerführer für das lang Die Pilger verabschiedeten sich bei der Wehr und bedankten sich für die gute, ausgezeichnete und schnelle Bewirtung, mit dem Wunsch, auch 2024 wieder in Paitzkofen Rast halten zu dürfen.

Gruppenfoto der Pilgergruppe
Vor dem Paitzkofner Kirchhügel von links: Erwin Weinzierl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Pilgerführer Xaver Schmerbeck, Kirchenpfleger Wolfgang Müller und die Wallfahrer mit Kreuzträger und  Lautsprecherassistenz

Traditionspflege ist wichtig

Am frühen Morgen des Kriegerjahrtags, 7.5.23, konnte Vorsitzender Mario Lehermeier mit dem Kommando „Zum Abmarsch fertig  – Marsch“ den Kirchenzug vom Schambacher Vituasplatz unter musikalischer Umrahmung mit der sechsköpfigen Blaskapelle „Brandlberger Buam“ in Gang setzen. Bischöflich Geistlicher Rat Willibald Hirsch zelebrierte den Jahrtagsgottesdienst in der Schambacher Pfarrkirche St. Nikolaus. Bei seiner Predigt legte der Geistliche einen Schwerpunkt auf die im christlichen Glauben wichtigen Bereiche „Hoffnung und Vertrauen“. Die Blaskapelle umrahmte den Gottesdienst, das Gedenken am Kriegerdenkmal und die Jahresversammlung mit traditioneller Blasmusik. Beim Totengedenken am Schambacher Kriegerdenkmal wurde den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht und ein Gedenkkranz niedergelegt. Eine starke Delegation der Feuerwehr Schambach war ebenso beteiligt.

Jahresversammlung durchgeführt

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KuSK) Schambach hat im Anschluss an das Gedenken am Denkmal im Schambacher Gasthof Dorfschänke die diesjährige Jahreshauptversammlung am Sonntag, 7. Mai 2023, durchgeführt. Mit einem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Den im abgelaufenen Berichtszeitraum verstorbenen Kammeraden Johann Groß, Franz Aschenbrenner und Heinz Egerer wurde ehrend gedacht. Günther Pfaff konnte kommissarisch für Josef Licht den Rechenschafts- und Kassenbericht vortragen. Herausgestellt wurde, dass eine Beteiligung an Veranstaltungen, an den Trauerfeierlichkeiten und vor allem an den Geburtstagsgratulationen durch eine Vereinsvertretung erfolgte. Bei der örtlichen Eisstock-Dorfmeisterschaft, dem Volkstrauertag und weiteren dörflichen Festlichkeiten war man vertreten. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des vergangenen Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer eine ordnungsgemäße Kassenführung feststellten. Herausgestellt wurden die Einnahmen des Vereins und die Ausgaben für Beschussgebühren für die vereinseigene Kanone, das Böllerpulver, sowie die Vereinskleidung, wurden ausführlich erläutert. Der Kassenbericht ging detailliert auf alle Ausgaben im Berichtszeitraum ein und stellte den Kassenstand dar. Erfreulicherweise konnten die Aufnahmegebühren der drei Neumitglieder Stefan Eberl, Manfred Hilmer und Michael Paukner ebenso verbucht werden, wie die Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Patenschaft mit militärischen Einheiten mit der Gemeinde Straßkirchen

Gerade das Vereinsleben machen eine Gemeinde lebenswert und sei für die Bevölkerung wichtig, so Bürgermeister Christian Hirtreiter bei seinen Ausführungen. Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten der Gäubodenkaserne im Mitterharthausen eine besondere Wichtigkeit in der Gemeinde habe. Diese Tradition mit der derzeitigen 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ besteht nun über 30 Jahre. Derzeit ist die Patenkompanie im Sanitätsdienst der Bundeswehr als wichtiger Teil des Ausbildungsverbandes des Sanitätsdienstes der Bundeswehr eingesetzt. Das Sanitätslehrregiment hält Personal und Material für die sanitätsdienstliche Einsatzversorgung bereit. Hierzu verfügt das Regiment über eine breite Palette unterschiedlichster Sanitätsfahrzeuge, Zelte, Container und medizinische Geräte. Das Jahr 2023 steht in der Gemeinde Straßkirchen unter dem Zeichen des Patenschaftsjubiläums mit der Gäubodenkaserne, so Hirtreiter. Er lud zur Teilnahme beim Gemeindetruppenbesuch in der Gäubodenkaserne, Montag, 19.6.23 und zum feierlichen Gelöbnis von 250 Sanitätsoffizieranwärtern und -anwärterinnen aus dem Sanitätslehrregiment Niederbayern am Donnerstag, 27.7.23, am Straßkirchner Sprotzentrum ein. Die Umrahmung erfolgt durch das Gebirgsmusikkorps Garmisch-Patenkirchen. Als Festredner hat bereits Gesundheitsminister Klaus Holetschek zugesagt. Hirtreiter dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Besonders dankte er für das Engagement der langjährig aktiven Verantwortlichen, welches sich positiv auf das Vereinsleben in der Gemeinde auswirkt. Die Traditionspflege und das Vereinsleben sei wichtig für die Gemeinde, so Hirtreiter abschließend.

Traditionspflege ist wichtig: seit über 20 Jahren Mitglied im BSB

Vom damaligen Präsidenten des BSB (Bayerischen Soldatenbundes), Generalmajor a.D. Klaus Reichardt, wurde der Schambacher Kriegerverein 2001 in den BSB aufgenommen, d.h. seit über 20 Jahren ist der Schambacher Verein hier überregional vernetzt. Der Bayerische Soldatenbund 1874 e. V. (BSB) ist mit seinen in über 1.000 korporativ angeschlossenen Ortskameradschaften und Ortsvereinen Bayerns mit mehr als 60.000 Mitgliedern eine der größeren Gemeinschaften ehemaliger Soldaten in Deutschland und sehr aktiv. Gemäß Vereinsarchiv ist überliefert, dass der Schambacher Verein mit seinen derzeit 37 Mitgliedern auf ein 104-jähriges Bestehen zurückblicken könne. Im Jahre 1919 hatte der Schambacher Jakob Fischer den Verein als Vorsitzender gegründet. Um den Nachwuchs des Traditionsvereins zu sichern war auch die Umbenennung des ursprünglich von ehemaligen Weltkriegsteilnehmern 1919 als Krieger- und Veteranenverein gegründeten Vereins in Krieger- und Soldatenkameradschaft vor einigen Jahren vollzogen worden. Die wichtige Funktion des Kanoniers übten Franz und Christian Wagner an der vorhandenen historischen Weltkriegskanone durch drei Salutschüsse beim Totengedenken am Kriegerdenkmal aus. Der Jahrtag wurde von der Blaskapelle „Brandlberger Buam“ unter Leitung von Engelbert Helmbrecht mit heimischer Marschmusik umrahmt. Der Tag klag mit dem traditionellen Marsch der Gebirgstruppen, dem Kaiserjägermarsch und dem Bozener Bergsteiger-Marsch harmonisch aus.

Krieger- und Reservistenverein mit Gedenkkranz
Die Führungsriege des KuSK Schambach beim Schambacher Kriegerdenkmal: Vorsitzender Mario Lehrmeier mit dem Gedenk-Kranz und Fahnenträger Christian Hofeneder, im Hintergrund die Blaskapelle „Brandlberger Buam“ und die Vereinsführung

Vortrag „Seniorenratgeber und Betreuungsrecht“

Am Donnerstag, 4.5.2023, organisierte der gemeindliche Seniorenbeauftragte, Norbert Kiendl, im Straßkirchner Pfarrheim einen Vortrag von Kathrin Haberl von der Seniorenfachstelle des Landkreises Straubing-Bogen über aktuelle Themenbereiche für Seniorinnen und Senioren.

Gerade der persönliche Austausch und das Kennenlernen der vielfältigen Angebote stand im Fokus dieses Abends. Die Seniorenfachstelle des Landkreises Straubing-Bogen bietet neben der Wohnberatung zu barrierefreien Umbauten eine Weitervermittlung zu Fachstellen an, sofern die Anliegen nicht direkt beantwortet werden können. Hierbei agiert sie unabhängig und kostenlos. Das Aufgabengebiet ist breit gefächert und ergänzt die vielfältigen Angebote für Seniorenfragen des Landkreises seit der Einrichtung der Fachstelle am 1. Oktober 2019.

Der Seniorenratgeber informiert die Seniorinnen und Senioren über das bereits bestehende, umfangreiche Angebot im Landkreis und hilft dabei einen passenden Ansprechpartner zu finden. Die Broschüre ist aktuell im Landratsamt Straubing-Bogen, in den Gemeindeverwaltungen, Landkreisapotheken- und Hausärzten sowie der Stadt Straubing erhältlich.

Bei diesem sehr interessanten Vortrag bei dem die zwei Bereiche „Seniorenratgeber und Betreuungsrecht/Notfallmappe“ Erörterung fanden konnte sich auch der Caritasverband mit seinen Angeboten in der Gemeinde Straßkirchen vorstellen. Bei allen Fragen rund um die Pflege hilft auch die Straßkirchner Fachstelle für pflegende Angehörige weiter. Herr Guggenthaler von der Caritas Straubing-Bogen und Frau Angelika Schebelle stellten das Angebot im Straßkirchner Rathaus: einmal wöchentlich jeweils dienstags zwischen 13 und 15 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung zu und wichtige aktuelle Handreichungen und Ratschläge bereit zu haben. Hingewiesen wurde auch auf den angedachten Markt der Möglichkeiten der Vereine am 1.7.23 in der Straßkirchner Compassio-Wohnanlage. Die Darstellung der Notfallmappe übernahm der Sachgebietsleiter der Betreuungsstelle des Landratsamtes Straubing-Bogen, Gabriel Schwarzer.

Es wurde auch zum „Seniorenpolitischen Konzept des Landkreises Straubing-Bogen“ und den aktuellen Entwicklungen berichtet. Zu den Aufgaben eines Landkreises gehört auch die Erstellung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes. Im seniorenpolitischen Gesamtkonzept werden sowohl die bereits vorhandenen Angebote für die Senioren eines Landkreises und mögliche Handlungsfelder für die Zukunft erfasst.

Bei einer demnächst bevorstehenden Aktualisierung des Konzeptes werden mögliche Vorschläge erarbeitet, wie das bestehende Angebot ausgebaut werden kann, um die Herausforderungen des demographischen Wandels zu bewältigen.

Gruppenfoto
von rechts die Akteure der Seniorenarbeit im Straßkirchner Pfarrheim: Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl, Garbiel Schwarzer (Landratsamt Straubing-Bogen, Sachgebietsleiter Betreuung), Angelika Schebelle (Geschäftsführung der Straubinger Caritas), Kathrin Haberl (Seniorenfachstelle des Landkreises Straubing-Bogen),  Herr Guggenthaler (Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas, Straßkirchen) und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Gemeinsamer Festabend für die Übergabe der Auszeichnungen für das Ehrenamt in Straßkirchen durchgeführt

Am 21. April 2023 fand im neuen Ratssaal der Ehrenabend der Gemeinde Straßkirchen statt. Dieser gemeinsame Festabend für die Übergabe der Auszeichnungen für das Ehrenamt konnte in einem festlichen Rahmen durchgeführt werden. Die Eröffnung des Abends lag in Händen von Bürgermeister Christian Hirtreiter, der den Wert des Ehrenamtes für die Bürgerschaft darstellte. Auch Ehrenbürger Klaus Krinner mit Gattin hatte der Einladung Folge geleistet. „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat“, zitierte Hirtreiter den ehemaligen Bundeskanzler Adenauer. Konrad Adenauer hat damit etwas sehr Wichtiges zum Ausdruck gebracht, so Hirtreiter. Er bekräftigte, dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sich aktiv einbringen, ihre freie Zeit investieren und ihr Herz an eine Sache hängen, es verdient haben, belobigt zu werden. Der Bürgermeister stellte heraus, dass es ihm eine Herzensangelegenheit sei, wenn im Rahmen eines würdigen Festabends verdiente Persönlichkeiten für langjähriges Engagement in der Gemeinde ausgezeichnet und dadurch besonders gewürdigt werden.

Verdienste für Bildungsarbeit gewürdigt

Ein hoher Anteil freiwillig Engagierter ist im Bereich Kultur und Bildung zu finden, so war die erste Ehrung des Abends für die langjährige ehrenamtliche Außenstellenleiterin der Volkshochschule in Straßkirchen und Irlbach, Erika Bachl, vorgesehen. Die Laudatio konnte VHS-Geschäftsführer Robert Dollmann vortragen. Dollmann konstatierte eingangs: „Ohne hochmotivierte Außenstellenleitungen, die viel Zeit und Herzblut in ihre Arbeit investieren und sich stark mit der VHS identifizieren, wäre eine Bildungsarbeit in der jetzigen Form nicht denkbar.“ Erika Bachl leitet seit 21 Jahren die VHS-Außenstelle und kümmert sich mit vorbildlichem Engagement um die Bildungsarbeit in den Gemeinden Straßkirchen und Irlbach. Sie konnte viele Kurse und eine unermüdliche Acquisearbeit innerhalb dieser über 20 Jahre schaffen. Erika Bachl gestaltet seit 20 Jahre Bildungsarbeit in den Unterrichtsorten Irlbacher Gemeindehaus, Irlbacher Begegnungshaus und Straßkirchner Schule. Von Rüdiger Dahlke bis zum Pilateskurs vieles wurde zunächst beäugt, aber die Nachfrage war immer hervorragend. Das Engagement ist beispielgebend und verdient im Rahmen der Gemeindeehrung ausgezeichnet zu werden, so Dollmann.

20 Jahre Vorsitzender von Schützengesellschaft und Wanderverein

Der Schützenverein „Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen e.V.“ und die Straßkirchner Wanderfreunde hatten den viel zu früh verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Christian Schäfer (posthum, verstorben 2022) vorgeschlagen. Christian Schäfer war in vielen örtlichen Vereinigungen und ehrenamtlichen Funktionen vorbildlich aktiv. Er war Mitglieder der Kirchenverwaltung St. Stephanus und auch bei der Freiwilligen Feuerwehr u.a. engagiert. Besondere Verdienste hatte er sich allerdings als Führungskraft im Wanderverein und in der Schützengesellschaft erworben. Neben den Tätigkeiten als Waffenwart, Schatzmeister und schließlich Schützenmeister von 2002 bis 2022 war er auch auf Sektionsebene aktiv und bekräftigte durch sein Wirken, dass insbesondere in Straßkirchen das Schützenwesen eine große Tradition hat. Beim Wanderverein war er ab 2009 Ausschussmitglied und seit 2009 bis 2022 Vorsitzender. Schäfer hatte im September 2018 mit großem Einsatz das „Hundertjährige“ der Schützengesellschaft gebührend zu einem Höhepunkt des Vereinslebens organisiert. Über dreißig Vereine mit über 600 Teilnehmern waren gekommen um mit dem Traditionsverein das Jubiläum zu begehen. Stellvertretend für die Familie nahm die Ehrung dessen Witwe Doriane entgegen.

Vielfältig engagiert

Von der Schützengesellschaft Almenrausch stellte Reinhold Schano die ehrenamtlichen Verdienste vom Wandervereins-Vorsitzenden und amtierenden Schützenmeister Georg Muhr heraus. Schano bekräftigte, dass insbesondere dem seit 1987 im Verein aktiven derzeitigen Schützenmeister Muhr gerade die Jugendarbeit am Herzen liegt. Von 1992 bis 2011 war er Sportleiter von 2017 bis 2022 stellvertretender Schützenmeister und seit 2022, in Nachfolge zu Christian Schäfer, fungiert er als Schützenmeister. Als aktiver Wettkampfschütze hat er mehrfach die Königswürde und beste Platzierungen im Verein erzielt. Schano betonte, dass auch die Kameradschaft und die Geselligkeit für Georg Muhr ein wichtiges Element im Vereinsleben darstelle und wünschte dem geehrten Ehrenamtlichen weiterhin viel Tatkraft. Georg Muhr ist zudem als Kirchenpfleger, Feldgeschworener und Gemeinderat vorbildlich im Ehrenamt der Gemeinde tätig.

30 Jahre Gerätewart in Paitzkofen

Besonders gedankt wurde dem Feuerwehrdienstleistenden der FFW Paitzkofen, Robert Genau, für das Engagement seit 1992 in Zusammenhang mit seiner Funktion als Gerätewart, welche er auch weiterhin ausübt. Sowohl als normaler Feuerwehrdienstleistender als auch als Gerätewart (seit 1992) hat er über das übliche Maß hinaus ein enormes Engagement gezeigt. Die Einsatzfähigkeit des Paitzkofner Feuerwehrautos, aber auch die Ordnung im Feuerwehrhaus Paitzkofen ist ihm besonders wichtig. Er hat auch die Ausstattung des Feuerwehrstüberls mit einer modernen Medientechnik angestoßen und realisiert. Nach der Absolvierung aller Lehrgänge und der Ausbildungen für die Tätigkeit als Gerätewart im Feuerwehrdienst ist Robert Genau auch im Vereinsleben und in der Paitzkofner Dorfgemeinschaft seit über 30 Jahren stark aktiv. Der Laudator und Paitzkofner Feuerwehrkommandant Matthias Kiendl dankte ihm für seine Tätigkeit und betonte den Wert für das Gemeinwesen.

Engagement für die Patenschaft herausgestellt

Der Laudator Karl Steiner von der „Krieger- und Reservistenkameradschaft 1873 Straßkirchen-Haberkofen e.V.“ freute sich, dass der Ehrenvorsitzende des Vereins, Anton Aigner, die gemeindliche Ehrung erhielt. Aigner ist seit vielen Jahren aktiv ist und dass der örtliche Kriegerverein die gute Patenschaft mit der Patenkompanie mit Leben erfüllt ist auch sein Verdienst, so Steiner. Das Engagement des langjährigen Vorsitzenden Anton Aigner als Vorsitzender des Traditionsvereins wurde dargestellt und man ließ wichtige Ereignisse Revue passieren.  Er war neun Jahr stellvertretender Vorsitzender und 18 Jahre Vereinsvorsitzender. Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten war ihm wichtig. Besonders war ihm die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Kaserne angesiedelten Sanitätseinheiten der Gäubodenkaserne ein Anliegen. Aigner war zudem auch auf Kreisebene und in anderen Funktionen im Dorfleben aktiv.

Menschliches Miteinander ist dem Zusammenhalt förderlich

Abschließend hob Bürgermeister Christian Hirtreiter heraus, dass die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Gemeinwesen die unverzichtbare Voraussetzung für die gelebte Demokratie und menschliches Miteinander sind. Die Bereitschaft sich zu engagieren, entwickelt sich nicht für abstrakte Sachverhalte, sondern für konkrete Anliegen im eigenen Umfeld, sei dies im Feuerwehrwesen, der Bildungsarbeit oder im Vereinsleben. Genau dies mache eine liebenswürdige Gemeinde aus, beschloss Hirtreiter den offiziellen Teil des Festabends, der mit einem festlichen Abendessen fortgesetzt werde konnte.

Gruppenfoto bei Urkundenübergabe
Die Leiterin der VHS-Außenstelle Straßkirchen/Irlbach wurde mit einem Buchpräsent, der Gemeindeuhr, einem Frühlingsblumenstrauß und einer Dankurkunde für ihr ehrenamtliches Wirken für über 2 Jahrzehnte Engagement ausgezeichnet: von rechts: VHS-Kreisgeschäftsführer Robert Dollmann, Erika Bachl und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Gruppenfoto der Geehrten
Die langjährig ehrenamtlich aktiven der Gemeinde Straßkirchen wurden mit einem Buchpräsent, einem Blumenstrauß und einer Dankurkunde für ihr ehrenamtliches Wirken in der Gemeinde Straßkirchen ausgezeichnet:
1. Reihe von rechts: Georg Muhr, Doriane Schäfer (für Christian Schäfer, posthum), VHS-Außenstellenleiterin Erika Bachl, Anton Aigner (Kriegerverein), Robert Genau (FFW), Bürgermeister Christian Hirtreiter
2. Reihe von rechts die Laudatoren: Reinhold Schano (Schützenverein), Robert Dollmann, Karl Steiner (Kriegerverein) FFW-Kommandant Matthias Kiendl (FFW Paitzkofen)
Familienmusikgruppe
Die Straßkirchner Familienmusikgruppe „Altschäffl“ überzeugte mit ausgewählten heimatlichen Volksweisen und umrahmte den Festabend musikalisch:
von links: Irene Altschäffl (Querflöte), Anna Altschäffl (Querflöte) und Christoph Altschäffl (Gitarre)

Freibad Schambach wird startklar gemacht

In der dritten Aprilwoche 2023 fand der Austausch der Freibadtechnik im gemeindlichen Schambacher Freibad statt. Nach umfangreichen Vorarbeiten durch den gemeindlichen Bauhof konnte nach Entfernung des Daches die Filtertechnik mit Großgerätschaften eingehoben werden. Für die Eröffnung des Freibads Ende Mai 2023 sind alle Arbeiten im Zeitplan und die bereits ausgebildeten Rettungsschwimmer, welche die Betreuung der Öffnungszeiten übernehmen werden, sind schon in Bereitschaft.

OGV-Spende übergeben

Die Verbundenheit zu der jungen Generation in der Gemeinde Straßkirchen unterstrich der örtliche Obst- und Gartenbauverein Straßkirchen (OGV) durch eine 450 Euro-Spende an die drei gemeindlichen Kindertagesstätten: Kinderkrippe St. Martin, Kindergarten St. Martin und Kindergarten St. Elisabeth.

Wenke Kiendl bekräftigte, dass es sich gerade bei den kleinsten Mitmenschen rentiert in die Zukunft zu investieren, denn die kleinen Kinder in den Kindergärten sind irgendwann in nicht zu weiter Zukunft die Entscheider. Bürgermeister Christian Hirtreiter und die Kindergartenleitungen freuten sich sehr über die großzügige Zuwendung. Die Kindergartenleiterinnen Regina Hackl (beim Termin war in Vertretung Jasmin Klein anwesend), Susanne Frömel und Stefanie Ringlstetter, freuten sich über die Zuwendung, welche zu gleichen Teilen aufgeteilt wird. Mit der Spende werden zusätzlich zu den sehr gut ausgestatteten Kindergärten Spielgerätschaften für den Außenbereich angeschafft. Denn gerade in der freien Natur der geräumigen Freiflächen der beiden Kindergärten und der Kinderkrippe tollen die Kinder mit besonderer Begeisterung herum.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe
von rechts: Jasmin Klein, Wenke Kiendl mit Zoe, Susanne Frömel, Steffi Ringlstatter, Christian Hirtreiter und Levi Kiendl

Osterbrunnen auch 2023 ein Glanzstück in der Ortsmitte

Der Straßkirchner Osterbrunnen bei der Pfarrkirche St. Stephan schmückt seit letztem Donnerstag, 29.3.23, alljährlich mittlerweile seit über 20 Jahren, das Straßkirchner Zentrum. Von eifrigen Händen des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins wurde der Dorfbrunnen, wie auch in vielen anderen Orten, besonders schön und einladend gestaltet. Die engagierten Aktiven mit der Gartenbauvereinsvorsitzenden Brigitte Kiendl zeigten bei der Auswahl der Farben besonderes Geschick. Auch die örtlichen Bauhofmitarbeiter waren helfend eingebunden. Brunnen waren immer nicht nur eine Wasserquelle, sondern symbolisierten auch die Quellen des Lebens. Wenn Brunnen versiegten, ging es den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten schlecht. Die moderne Wasserversorgung hat diese klassischen Wasserstellen zurückgedrängt. Wer denkt heute noch beim Betrachten eines Brunnens darüber nach, welche lebenswichtige Bedeutung er einst für die Menschen hatte. Mit dem Schmücken von Brunnen zu Ostern wird auch an die Vergangenheit erinnert, in der ohne funktionierenden Brunnen nichts lief. Die Pfarrkirche St. Stephanus und der Dorfbrunnen mit Postillionskulptur von Kasimir Boot (Straßkirchner Künstler, verstorben 2014) sind hier im Zentrum der Gäubodengemeinde mehr als ein Hingucker.

Osterbrunnen
Der Straßkirchner Dorfbrunnen am 3.4.23 zeigt die Bedeutung des Ortszentrums auch in der vorösterlichen Zeit

Neue Regularien kommen

Bei der nichtöffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Schambach standen neben den Regularien auch die Neuerungen beim genossenschaftseigenen Gerätebestand auf der Tagesordnung der Jüngsten Versammmlung (25.3.22). In der Schambacher Gaststätte Dorfschänke konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen und auch das weitere Vorgehen für das Jahr 2023 festlegen. Neben den Jagdgenossen waren der Jagdpächter Florian Sixt und die Mitjagdpächterin Kathrin Baumgartner ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die Ereignisse im Berichtszeitraum herausgestellt. Kassenführer Christian Wagner stellte detailliert die Kassensituation dar. Dargestellt wurde, dass im Jahr 2022 für einen fünfstelligen Betrag die Ersatzbeschaffung eines Schlegelhäckslers nötig war. Schriftführer Thomas Jurack ging auf die Situation der Nutzung von den genossenschaftseigenen Gerätschaften ein. Die Berichterstattung zur Kassenprüfung hatte Kirchenpfleger Günther Pfaff übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden.

Vorschriften zur Unfallverhütung

Für die Benutzung der genossenschaftlichen Leihgeräte wies die Jagdvorstandschaft auf die Beachtung der Betriebsanleitungen sowie der geltenden Unfallverhütungsvorschriften hin und lobte alle Jagdgenossen, die sich um die ordnungsgemäße Instandhaltung dieser Gerätschaften kümmern. Bezüglich der Zugänglichkeit der Scheune der Jagdgenossenschaft durch die berechtigten Nutzer wird demnächst ein neues Verfahren besprochen.

Verbreiterung der SR 22 und derzeit laufende Arbeiten

Jagdvorsteher Alfons Bugl informierte die Versammlungsteilnehmer zu weiteren Neuerungen. Unter seiner Leitung wurde die Beschlussfassung über die Verwendung des Jagdpachtschillings getätigt. Festgelegt wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte den aktuellen Stand zu der Verbreiterung mit Radweggestaltung eines Teilabschnitts der Kreisstraße von Schambach nach Ainbrach vor. Nach dem Abschluss der Straßenbaumaßnahme läuft der ökologische Ausbau der Ausgleichsmaßnahmen bei der Kreisstraße zwischen Schambach und Bogen derzeit. Die Maßnahme läuft durch die Schaffung des nötigen Retentionsvolumens und des ökologischen Ausgleichs an den entsprechend dafür unmittelbar an der Trasse gelegenen Grundstücken. Die derzeitigen ökologischen Maßnahmen durch die Ansiedlung hochwertiger autochthoner Gehölze neben dem Trasse, denn die SR22 quert ein ökologisch sehr hochwertiges Gebiet, sind in Kürze beendet. Hirtreiter dankte den Anliegern, welche positive Zusagen übermittelten, für die Unterstützung, denn ohne Grundflächen hätten die Straßenbaumaßnahmen und die Gesamtmaßnahme nicht umgesetzt werden können. Abschließend dankte der Jagdvorsteher Alfons Bugl für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang.

Jugendfischen 2023

Der Fischereiverein Irlbach-Straßkirchen ist mit über 200 Mitgliedern einer der stärksten Vereine im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen. Die Jugendgruppen (ca. 15 Kinder und Jugendliche) werden von den Jugendleitern intensiv betreut. Jedes Jahr werden Ausflüge an verschiedenste Gewässer gemacht und ein Zeltlager organisiert. Den Jungfischern wurden von erfahrenen Betreuern verschiedenste Angeltechniken gezeigt und nebenbei lernten sie auch, wie man nachhaltig mit der Natur und den Gewässern umgeht. Wie jedes Jahr, 2023 am Palmsonntag, fand wieder das Jugendfischen

statt, bei dem interessierte Kinder einen kleinen Einblick in die Fischerei erhalten.

Bei den beiden Schambacher Vereinsweihern waren 2023 200 Kilogramm Forellen eingesetzt worden. Die Jugendlichen konnten teils erstmals mit einer Angelrute fischen. Die erfolgreichsten der 25 Teilnehmer hatten an dem Nachmittag ab 13 Uhr über 20 Fische gefangen, keiner der Jungfischer gingen leer aus. Insgesamt wurden über 200 Forellen gefangen. Auch bei den Würstel-Semmeln schlugen einige Jungen mit kräftigem Hunger kräftig zu, was die anwesenden Erwachsenen besonders bemerkenswert fanden. Am Ende des Nachmittags gab es eine Preisverleihung mit Fischereigeräten und Kuchen im Vereinsfreigelände.

Gruppenfischen

Unrat bei der „Aktion Sauber macht lustig“ entsorgt

Die Gemeinde Straßkirchen veranstaltete im Rahmen der „ZAW-Großmüllsammelaktion 2023“ eine gemeindeweite „Sauber macht lustig“-Aktion.

„Nicht unser Müll, aber unsere Umwelt!“ Mit dieser Motivation machten sich bei der jüngsten gemeinsamen Aktion „Sauber macht lustig“ rund 100 Aktive auf, um das Gemeindegebiet von liegengebliebenen Abfällen zu befreien. Das ZAW-Straubing hatte für 2023 auf großes Engagement gehofft, was voll erfüllt wurde. Neben der hervorragenden Beteiligung der örtlichen Grund- und Mittelschule, waren mehrere Vereine und Privatpersonen aus dem gesamten Gemeindegebiet mit von der Partie.

Nach dem Empfang der entsprechenden grünen Sammelsäcke konnten junge und alte Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag, 25.3.23 Unrat und widerrechtlichen Müll aufsammeln. Der gesammelte Müll und Abfall wurde über den Bauhof zentral abgegeben.

Die Straßkirchner waren aufgerufen anknüpfend an die seit Jahren sehr erfolgreich in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft durchgeführte Aktion, etwas für die Umwelt in der Gemeinde Straßkirchen zu tun. Gemäß den Regularien konnte jede Menge Unrat, widerrechtlich entsorgter Müll und Abfall eingesammelt werden. Bei der Abgabe der Sammelsäcke mit dem auf den Freiflächen gesammelten Müll waren die Sammler höchst zufrieden. Die Verpflegung konnte wieder durch den örtlichen Pfadfinderverein organisiert werden.

Die wilde Abfallentsorgung kann zu ökologischen Schäden führen beispielsweise zu Gewässerverschmutzungen. In jedem Fall aber ist dies ein Ärgernis, nicht nur für die  Gemeinde, sondern auch für die Bevölkerung. Die Beseitigung des Unrates muss von der öffentlichen Hand bezahlt werden. Trotz des stetig wachsenden Umweltbewusstseins werden vielfach Haus- und Sperrmüll, Baustellenabfälle und Grüngut leider immer wieder in der freien Natur, an schlecht einsehbaren Straßenbereichen, neben den Sammelcontainern in Schambach, aber auch an angrenzenden Wegen entsorgt. Erst vor einigen Wochen war eine umfassende illegale Müllentsorgung innerhalb des Gemeindegebiets entdeckt worden. Die gemeindliche Aktion sollte die Sensibilisierung der Bevölkerung bewirken.

Mehrere Personen bei der Ausgabe der Materialien
Die Delegation der Straßkirchner Jugendfeuerwehr bei der Einschreibung und Gebietseinteilung für die Sammlung am Straßkirchner Ratsgebäude zusammen mit Verwaltungsmitarbeiterin Maria Fuchs (rechts)

Bürgerwerkstatt war der ISEK-Schwerpunkt

Die Gemeinde Straßkirchen hatte jüngst die Durchführung der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts -kurz ISEK- für Straßkirchen in Angriff genommen. Aufbauend auf dem Vitalitätscheck und den Untersuchungen im Jahre 2015 entschied der Gemeinderat im Kalenderjahr 2022 ein ISEK zur Weiterentwicklung der Gemeinde in allen Lebensbereichen und Handlungsfeldern einzuleiten.

Bürgerwerkstatt brachte wichtige Gesichtspunkte

Die zweitägige Bürgerwerkstatt zum Straßkirchner ISEK fand am Freitag den 24.03.2023 und Samstag, den 25.03.2023, im Ratssaal der Gemeinde Straßkirchen statt. Begleitet wurden alle Veranstaltungen vom Architektur-Büro N-V-O (Regensburg, München), der Verwaltung und dem Team der Moderatorin und Juristin Stephanie Utz vom Büro SINNWERKSTADT aus Regensburg. Der Workshop startete am Freitag mit dem wunderschön mit historischen Bildern versehenen Vortrag zum Thema „Im Schnellgang durch 2000 Jahre Ortsgeschichte Straßkirchens“. Als ein Einstieg wurde durch Reinhold und Magdalena Karl die reichhaltige Geschichte dargestellt und anschließend mit dem Sammeln erster Aspekte zum Thema der Ortsentwicklung Straßkirchens. begonnen. Die zweitägige Veranstaltung war eine offene Veranstaltung, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren.

Am zweiten Tag der Bürgerwerkstatt stand die intensive Diskussion in Gruppenarbeiten zu den Leitbildern von Straßkirchen, Schambach und Paitzkofen und das hautnahe Kennenlernen der städtebaulichen Potentialbereiche im Ortskern von Straßkirchen auf der Tagesordnung. Christoph von Oefele stellte bei einem Ortsrundgang verschiedene Szenarien vor. Bei einer kenntnisvoll und detailreich ausgearbeiteten Präsentation wurde insbesondere auf das gemeindeeigene, denkmalgeschützte ehemalige Telegrafenamt eingegangen. Besonders beeindruckend waren die farbigen historischen Baupläne des Telegrafenamtes und die bereits erarbeiteten Überlegungen zur bachbegleitenden Renaturierung am Gewässer III. Ordnung „Irlbach“. Leitender Baudirektor Rolf Klar, Regierung von Niederbayern, konnte im Rahmen eines Vortrags die Grundintention von integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptionen darstellen. Er ging konkret auf Fragestellungen wie: Wie kann und soll sich die Gemeinde in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Wie sollen so wichtige Themen wie Wohnen, Bildung, Mobilität, Umwelt oder Klima gestaltet werden? ein. Rolf Klar skizzierte die Möglichkeiten zur Ausweisung eines Sanierungsgebietes und stellte die Grundzüge der Fördermöglichkeiten dar. Der Mobilitätsexperte Robert Ulzhöfer war während des Wochenendes mit dabei und konnte sowohl in der Gruppenarbeit als auch bei seinem Impulsvortrag wichtige Aspekte der Ortsentwicklung skizzieren. Bei den Vorarbeiten zum ISEK hat sich gezeigt, dass die Probleme mit dem innerörtlichen Verkehr im Straßkirchner Ortskern erdrückend sind, so Ulzhöfer.  Er ging auf die vorhandenen statistischen Erhebungen ein und betrachtete eine mögliche weitere Verkehrsentwicklung. Er stellte die innerörtlichen Chancen bei einer Beruhigung des Ortszentrums, nach einer realisierten Ortsumgehung, anhand mehrerer positiver Beispiele mittels eindrücklicher Fotodokumentationen einiger bayerischen Gemeinden dar.

Abschluss bis Juli 2023

Die Veranstaltung war zentraler Bestandteil der aktiven Bürgerbeteiligung, welche die Gemeinde Straßkirchen zur Planung einer ganzheitlichen Entwicklung betreibt. Die Bürgerwerkstatt war dabei ein Schwerpunkt des ISEK-Verfahrens und wird durch die Sammlung von Bürgeranregungen den Kontext der Ideensuche noch erweitern. Bürgermeister Christian Hirtreiter bedankte sich am Samstagabend bei den Bürgerinnen und Bürger, die teilnahmen und sich für die Zukunft der Gemeinde Straßkirchen mit Vorschlägen, Ideen und Anregungen engagierten. Es ist angestrebt, dass ISEK-Verfahren bis Juli 2023 abzuschließen.

Die Gemeinde hatte diesen Prozess angestoßen, in dem die städtebauliche Entwicklung für die nächsten Jahre gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern geplant wurde. Nun wird das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, ISEK Straßkirchen, in Form einer mehr als hundertseitigen Dokumentation zusammengestellt und mit den Fachbeteiligten abgestimmt.

Nach Pfingsten wird die ausgearbeitete ISEK den Bürgern im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vorgestellt. Im Juli 2023 wird der Straßkirchner Gemeinderat dann die Beschlussfassung tätigen. Alle Unterlagen zum ISEK und dem Beteiligungsprozess sind weiterhin einsehbar und auch der Abschlussbericht wird öffentlich vollumfänglich dargestellt.

Gruppenfoto
Die Akteure des Straßkirchner ISEK-Verfahrens im Ratssaal eingebettet in die Stellwände für die Bürgergruppenarbeit von links:
Eric Halinda, Christoph von Oefele, Stephanie Utz, Magdalena Karl, Reinhold Karl, Franziska Trojioski, Susanne Nutz, Vera Löw, Bürgermeister Christian Hirtreiter

Chrisch und Holzer überzeugten

Die Gemeindebücherei Straßkirchen organisierte zusammen mit dem gemeindlichen Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl eine Mundartlesung mit Musik der „besonderen Art“. Die Mundartforscherin Elfriede Holzer (Bodenmais) und Christian Schmidt (genannt Chrisch aus Rabenstein) waren voll in ihrem Element. Das Publikum konnte sogar beim Mitsingen von heimischen Weisen und uralten Liedtexten den Abend mitgestalten. Die Autorin des im vergangenen Jahr erschienen Buchs „Hunt samma scho“ hatte zusammen mit dem Glaskünstler und Zeichner Christian Schmidt unter musikalischer Umrahmung durch das Haselbach-Trio für einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend gesorgt.

Nicht krachlederne Dialektgaudi war das Thema der Veranstaltung, sondern die Eigenheiten und die Vielfalt der bayerischen, urwüchsigen, schönen Mundart, die anhand von Beispielen aus dem Buch der Sprachwissenschaftlerin ebenso fundiert, wie unterhaltsam erörtert wurden. In mancher Redensart und Ausdrucksweise erkannte sich der Zuhörer selbst wieder und wurde zum Nachdenken über die eigene Alltagssprache angeregt. Redensarten wurden unter die Lupe genommen und sogar Schimpfwörter und Fluche untersucht. Bei der Sprachanalyse war auch die herkunftsspezifische Deutung ein wichtiges Augenmerk. Kaum ein Zitat ist so bekannt und wird so oft angewandt wie „leck mi am Osch“ von Götz von Berlichingen, das Christian Schmidt eindrucksvoll erläuterte. Im Alltagsgebrauch, aber auch in der Öffentlichkeit, rufen Redensarten unterschiedliche Reaktionen hervor. Chrisch hatte sogar die eiserne Hand des Raubritters und die lautliche Stärke aus dem Mittelalter in seinen Auftritt eingebunden. Die rauen Zeiten des Mittelalters und die urwüchsigen Bayerwald-Begrifflichkeiten wurden direkt vor Augen geführt. Der Hintergrund wurde durch Elfriede Holzer ausführlich und lustig nahe gebracht. Der Sprachwissenschaftler Johann Andreas Schmeller (1785-1852) war einer der wichtigsten Mundartforscher des 19. Jahrhunderts und hat mit mit seinem „Bayerischen Wörterbuch“ ein bis heute anerkanntes Standardwerk für die Dialektforschung geschaffen und zudem einen weiteren Bereich der Dialektologie, nämlich die „Sprachinselforschung“ begründet.

Bayerische Schimpfwörter sind zum Teil sehr fantasievoll und gerade die Nuancen der Betonung machen hier die Musik. Die Bedeutung hängt von winzigen Silbenbetonungen ab. Man stelle sich mal einen „wuiden Deife“ vor, so Holzer und führte mit Chrisch die vielfältigen Bedeutungen und Verständnisse dieses Mundart-Kraftausdrucks vor. Chrisch schlüpft von einer Verkleidung in die nächste und nahm das Publikum auf eine gedankliche Reise durch die Heimat mit. Ob der Ausdruck „wuider Deife“ für einen flinken, athletischen „Bergfex“ oder einen eher unansehnlichen Menschen passend ist, wurde auf der Bühne ausdrucksstark dargestellt. Sogar der Hosianna singende „Münchner im Himmel“ war mit von der Partie, um Mundartgeschichte und die Kraft der Worte eindringlicher zu erläutern.

Bei dem Abend wurde auch der nachwachsenden Generation das lebendige Kulturgut „Dialekt“ und das Kulturgut „Buch“ noch näher gebracht. Elfriede Holzer beschäftigt sich seit Jahrzehnten beruflich mit den bairischen Dialekten, hat zum Beispiel am Forschungsprojekt „Sprachatlas von Niederbayern“ mitgewirkt und ist zurzeit im Landkreis Straubing-Bogen im Rahmen des Projektes zur Erfassung der mundartlichen Form der Ortsnamen in Bayern unterwegs. Chrisch (Christian Schmidt) ist als Illustrator und Zeichner, neben seinem Haupterwerb als Glaskünstler, aktiv. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler ist in vielen Bereichen aktiv, als Gitarrist und als Schauspieler hat er schon einige Jahre Bühnenerfahrung. Er hat das jüngste Holzer-Werk „Hunt samma scho“ mit eindringlichen Zeichnungen garniert und somit sowohl beim Werk als auch beim Straßkirchner Mundartabend einen wichtigen Teil des Gesamtkunstwerks gestaltet. Abschließend sorgte das Haselbach-Trio mit urbayerischer Musik noch für einen gemütlichen Ausklang. Man darf sich schon auf das nächste Werk der beiden „Bayerwäldler“ freuen. Die Autoren konnten nach dem Abend noch ihre Werke im Pfarrsaal signieren. Die Publikation „Hunt samma scho“ mit vielen Beiträge zu den Mundarten in Niederbayern von Elfriede Holzer ist gleichsam nicht nur ein Buch für den „ostbayerischen Waidler“ sondern auch der moderne Stadtmensch kommt hier voll auf seine Kosten, wie die exemplarische Präsentation aus dem 2022 erschienen Buch zeigte.

Gruppenfoto
Im Straßkirchner Pfarrheim gab es eine Mundartlesung der besonderen Art, gleichsam wie bei einer „szenischen Lesung“ begeisterten die „Bayerwäldler Holzer und Chrisch im Gäuboden“: von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Elfriede Holzer, Chrisch (Christian Schmidt), Norbert Ubrig (Seniorenteam/Gemeindebücherei), Nicole Strobl (Gemeindebücherei); 2. Reihe: Josef Hobmeier (Tuba), Ingrid Weiderer (Gitarre), Alfons Weiderer (Akkordeon)

Frauenbund-Kabarett war ein Erfolg

Der Frauenbund Straßkirchen freute sich, dass der Bayerische Witzemeister, Fonse Doppelhammer am Sonntag den 12.02.2023 im Gasthaus Brunner mit seinem Programm „Sauwitzig“ auftrat. Mit dabei war Bürgermeister Christian Hirtreiter und auch Vertreter der örtlichen Feuerwehr, die selbstverständlich mit ins Komik-Geschehen eingebunden wurden.

Bei seiner Performance gab er nicht nur einen charmanten Einblick in sein Familienleben, erzählte ausführlich aus seiner Kindheit und Jugend und beleuchtet sehr selbstironisch sein Ehe- und Familienleben. Fonse schlüpfte in verschiedene Rollen und führt gekonnt und geschickt durch sein mit Witzen, Pointen und Gags gespicktes Kabarettprogramm. Highlight war dabei die verkörperte Gestalt des Grabner Karl, des personifizierten Totengrabers und Bestattungsunternehmers mit eigener Musikgruppe. Das Foto zeigt in beim Überzeugungsblick beim Kundengespräch.

Grundschulkinder zum Traditionssport Eisstock informiert

Eisstockschießen erinnert an gesellige Freizeitaktivitäten wie Boule, Bowling oder Billard: jeder kann es, mit Glück gut, mit Übung aber besser probieren und Spaß daran haben. Im Schuljahr 2023/24 konnte Verantwortliche des Eisstockvereins Straßkirchen erklären wie die Eisstockschießen Regeln und Kniffe bei der Eisstockschießen Technik funktionieren. In einer Theorie-Unterrichtssequenz wurde das Herstellen eines Traditionsausstocks erklärt und mit altem Filmmaterial von historischen Turnieren aus dem Jahr 1963 (Europacup in Regen) dargestellt. Anhand alter aber auch modernen Eisstöcke wurde in die Thematik der Handhabung eingeführt. Schließlich durften die Kinder in einer zweiten Praxis-Sequenz in der Gäubodenhalle üben. Auch die Eisstock-Kunstfiguren in der Gäubodenhalle 2001 von Kasimir Boot künstlerisch modelliert waren ein Thema. Zeit auch der Eisstocksport mit der Friedenstaube, dass Sport verbindet und Frieden stiftet, so wie im griechischen Altertum. Fabian Greil, Ludwig Dietl und Christian Hirtreiter führten in die Themenfelder der 2025 ein Vierteljahrhundert alten Gäubodenhalle und den Stocksport ein.

Figur einer Frau auf einem Eisstock mit Taube auf der Hand
Kindern wird das Eisstockschießen erklär
Kindern wird das Eisstockschießen erklärt

Dorferneuerung Paitzkofen kurz vor dem Start

In der Vorstandssitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung Paitzkofen am Mittwoch, 15.3.23, konnte Arbeitskreisvorsitzender Norbert Kiendl die Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer und Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden wichtige Beschlüsse für das weitere Vorgehen bei der Paitzkofner Dorferneuerung gefasst.

Der Baubeginn für die Neugestaltung des Dorfplatzes in Paitzkofen im Rahmen der Dorferneuerung soll im Spätsommer 2023 erfolgen. Somit kann das im Juni 2023 geplante große Gäuboden-Oldtimertreffen noch ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Die Bauausführung ist in zwei Abschnitten vorgesehen: Bauabschnitt 1 vom östlichen Ortseingang bis zur Firststraße, Bauabschnitt 2, das Herzstück des Dorfplatzes, bis zur Fierlbacher Straße folgt 2024. Bauingenieur Rainer Bachmaier vom Planungsbüro „mks Architekten-Ingenieure“ aus Ascha bereitet derzeit die Ausschreibung vor. Daher hatte der Arbeitskreis Dorferneuerung beim Feuerwehrhaus einen Außentermin durchzuführen, um das Pflaster für die Gehwege und Randbereiche festzulegen. Um eine gestalterische Einheit zu erzielen, sind diese multifunktional nutzbaren Flächen sowie die Zufahrten zu den Anwesen einheitlich in Pflasterbelag geplant.

Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer, ebenso vom Büro „mks Architekten-Ingenieure“, erläuterte zunächst einige grundsätzliche Überlegungen: aus Kostengründen ist in Abstimmung mit der Förderstelle, dem Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, Betonpflaster vorgesehen. Aufgrund der ebenen Oberfläche ist es gut begehbar, somit wird auch dem Anspruch der Barrierefreiheit Rechnung getragen. Empfohlen wird die Farbe betongrau, da dies einerseits optisch zurückhaltend ist, und bei späteren Ausbesserungen / Aufgrabungen leicht ergänzt werden kann, während bei farbigem Pflaster der gleiche Farbton in der Regel nicht mehr verfügbar ist. Aus gestalterischen Gründen sollte einem schlichten Rechteckpflaster der Vorzug gegeben werden, hob Schanzer hervor. Pflaster mit gebrochenen Kanten fügt sich gut in das dörfliche Umfeld Paitzkofens ein, verschiedene Steinformate erzielen ein lebhafteres Erscheinungsbild. Randzeilen und Rinnen werden wegen der Stabilität in Granit-Großsteinpflaster ausgeführt, wobei bruchrauhes Material verwendet werden soll, da dies ebenfalls besser in den dörflichen Rahmen passt. Anhand mehrerer ausgelegter Musterflächen wurden Vor- und Nachteile diskutiert. Schließlich entschied sich der Arbeitskreis für einen Pflastertyp aus vier verschiedenen Steingrößen. Die Verlegung soll in Reihen erfolgen, dies wurde als ruhiger und somit passender empfunden als ein sog. „wilder Verband“, war der Grundtenor.

Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete zudem, dass im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden ein Förderverfahren über LEADER angestoßen wird. Mit dem LEADER-Programm unterstützt das Förderinstrument im ländlichen Raum nach dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“. LEADER fördert somit innovative Projekte, die zur Stärkung des ländlichen Raumes beitragen. So ist von den sieben Gäubodengemeinde über das LEADER-Verfahren angestrebt Seniorenbänke in den einzelnen Ortsteilen der Gäubodengemeinden zu positionieren. Da diese Senioren- bzw. Mitfahrbänke in den Zentren der einzelnen Ortsteile aufgestellt werden sollen, ist die Festlegung der Örtlichkeiten wichtig. Der Dorferneuerungsarbeitskreis konnte schon jetzt einen geeigneten Standort auszuwählen. Der Arbeitskreis befürwortete als besten Platz das Paitzkofner Ortszentrum, unmittelbar am Feuerwehr-/Dorfgemeinschaftshaus direkt neben dem Kinderspielplatz. Damit man bei sommerlicher Hitze auch im Schatten sitzen kann, soll die Bank vor dem großen, hier vorhandenen Ahornbaum aufgestellt werden.

Jahresprogramm festgelegt

Der Eistockverein Paitzkofen führte am Samstag, 11.3.23, seine Jahreshauptversammlung mit Festlegung des Jahresprogrammes im Paitzkofner Feuerwehrstüberl durch. Für das Jahr 2023 ist wieder ein aktives Vereinsjahr geplant.

Rechenschaftsbericht und Weichenstellungen

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Eisstockclubs Paitzkofen standen neben dem Rückblick auf das Vereinsgeschehen auch die Festlegung des Jahresprogrammes für das kommende Jahr auf der Tagesordnung. Eingangs konnte Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl auch die Ehrengäste und Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Beim Totengedenken wurde des jüngst verstorbenen langjährigen Mitglieds Helmut Genau gedacht. Hingewiesen wurde, dass bei dem 60 Mitglieder umfassenden Verein noch zwei Gründungsmitglieder mit Ehrenvorsitzendem Erich Braun und Otto Kammermeier vorhanden sind. Beim ausführlichen Rechenschafts- und Kassenbericht konnte auf das positive Vereinsjahr des Paitzkofner Eisstockclubs zurückgeblickt werden. Neben den Vereinsveranstaltungen wurden fünf Stockturnier erfolgreich besucht, wobei man beim ILE-Gäubodenstockwettbewerb in Aiterhofen ebenso präsent war wie beim traditionsreichen Schambacher Eisstockturnier. Hervorgehoben wurde die nun neu erstmals 2022 von der Paitzkofner Dorfgemeinschaft ausgerichtete Maibaumfeier, die nun auch 2023 von der Dorfgemeinschaft organisiert werden wird. Der Eisstockverein gestaltet künftig das traditionelle Maibaumaufstellen in der Paitzkofner Dorfmitte zusammen mit der Kirchenverwaltung und der örtlichen Feuerwehr. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz während der Corona-Zeit. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte besonders den stark eingebunden Vereinsführungskräften und den langjährig Aktiven für das Engagement, denn insbesondere im ländlichen Raum sei das Maß an sozialer Dichte für die dörfliche Gemeinschaft wichtig, so Hirtreiter. Ehrenamtliches Engagement sei heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, aber gerade in Vereinen kann man die Gemeinschaft und das Miteinander aktiv und positiv gestalten. Der Finanzbericht von Stefan Biendl konnte auf eine solide Finanzausstattung hinweisen und die Kassenprüfung durch Franz Häusler und Norbert Kiendl konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen.

Dorferneuerung: Auswahl des Pflasterbelags erfolgt demnächst

Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die anstehenden Schritte im Zuge der Dorferneuerung Paitzkofen vor. Es wurde informiert, dass in der kommenden Woche im Rahmen einer örtlichen Arbeitskreissitzung die Auswahl der Pflasterarten im Erneuerungsgebiet, die bereits als Beispielsexemplare zu Ansicht neben dem Feuerwehrhaus lagern, erfolgen wird. Im Zuge des gemeindlichen Bauprogrammes und des ersten Verfahrensschrittes der Dorferneuerungsmaßnahme wurden die Bauarbeiten zur Renaturierung und Schaffung des verpflichtend nötigen Retentionsvolumens abgeschlossen. Zur Verbesserung der Niederschlagswasserableitung im Bereich Paitzkofen wurde das bestehende und funktionslose Regenklärbecken bereits zurückgebaut und aufgelöst. Stattdessen wurde ein naturnaher Graben mit Flachuferbereichen erstellt, der unter anderem auch als Retentionsraum bei stärkeren Regenereignissen dienen soll. Diese Maßnahmen entlasten den Dorfbach und stellen eine Aufwertung des Landschaftsbildes dar, so Hirtreiter. Des Weiteren wurde im Zuge dieser Maßnahme ein Teilstück des Regenwasserkanals auf einer Trasse erneuert. Die Verlegung einer Trinkwasserleitung aus dem betroffenen Bereich erfolgte ebenso.

Paitzkofner Fresken sind bedeutsam

Hirtreiter berichtete auch zu der in die vorromanische Zeit zurückreichenden Paitzkofner Kirche als einem überregionalen Kleinod.  Die Wandmalereien in der Filialkirche Sankt Nikolaus beinhalten Fresken aus der Zeit vor 1300, welche hoch qualitätsvoll nahezu gleichrangig mit den Malereien in der Dominikanerinnenklosterkirche Adlersberg bei Regensburg und der Malerei in der Regensburger Deutschordenskirche St. Ägidius (1290/1297) bewertet werden. Das kleine Gäubodenkirchlein, bislang fälschlich um 1450 datiert, besitzt umfangreiche Reste hochrangiger frühgotischer Wandmalereien und weitere bemerkenswerte Baudetails von der Romanik bis zur Spätgotik. Es laufen vielfältige Gespräche, dass hier eine Restaurierung realisiert werden könnte. Voraussichtlich werden sich hochrangige Funktionsträger hier stark miteinbringen. Außer den bisher freigelegten direkt auf dem Wandputz befindlichen Bilderzyklen aus dem Zeitraum 1270 bis 1290 sind unter Tünchen und Überputzungen an den Wänden und im Chorraum weitere Malereien zu erwarten. Diese teilweise noch sehr gut erhaltenen frühgotischen Wandmalereien sind älter als alle bislang bekannten Straubinger Fresken und sollen wieder in voller Schönheit erstrahlen.

Aktives Vereinsjahr steht bevor

Auch für das kommende Vereinsjahr sind bereits Planungen festgelegt, sodass die regelmäßigen Veranstaltungen, wieder durchgeführt werden, so Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl abschließend. Vorsitzender Weinzierl berichtete, dass rechtzeitig zum 1. Mai wieder das für den Paitzkofner Maibaum traditionelle gemeinschaftliche Binden von den neuen Kränzen des Maibaumes nötig ist (etwa alle fünf Jahre). Mehrere Helferinnen und Helfer von Klein bis Groß sind hier zum Binden nötig. Nach Diskussion wurde bestimmt, dass hier keine käuflich erwerbbaren Kränze Verwendung finden sollen. Die Kränze werden dann am Maibaum befestigt und den Baum zieren. Als Maibaumstifter erklärte sich Bürgermeister Christian Hirtreiter bereit. Für die kommenden Monate ist als Besonderheit wieder ein Vereinsausflug für die Mitglieder mit Familien geplant. Der Vorsitzende konnte die Versammlung mit einem lauten „Stock Heil“ schließen.

Jahreshauptversammlung des Fischervereins mit Ehrungen

Am 04.03.2023 fanden sich über 40 Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung im Gasthaus Brunner ein. Vorstand Bruno Niemeier durfte darunter Bürgermeister Christian Hirtreiter sowie einige Gründungs- und Ehrenmitglieder begrüßen. Nach einem stillen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder legten zuerst Vorstand Bruno Niemeier, dann der 2. Schriftführer Martin Niemeier sowie Kassier Michael Artmeier ihre Berichte ab. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern. Dargestellt wurde, dass im Rahmen einer Veranstaltung die Managementplanungen für das FFH- und Vogelschutzgebiet „Donauauen zwischen Straubing und Vilshofen“ Anfang Februar 2023 den Gemeinden im Deggendorfer Landratsamt vorgestellt wurden. Christian Hirtreiter berichtete zum Sachstand der Planungen, wie diese derzeit öffentlich bereits sind. Bruno Niemeier stellte den Jahresablauf im Rahmen des Rechenschaftsberichts detailliert vor und ging auf die Planungen im laufenden Jahr 2023 ein. Bruno Niemeier berichtete zur Zwangsfischereigenossenschaft, den Zielkorridoren der Managementplanungen und den Inhalten des Planwerks. Niemeier stellte auch die Neuerung im rechtlichen Regelwerk der Fischerei vor. Weil es ein neues Fischereigesetz gibt, änderte sich auch die dazugehörige Ausführungsverordnung. Konkret bedeutet dies u.a. eine neue Stellung für die Fischereiaufseher, neue Schonzeiten und Schonmaße, die bereits ab 2023 gelten sowie Anpassungen beim Zurücksetzen und dem Besatz von Fischen. Niemeier ging auf die in der Praxis des Fischereiwesen wichtigen Bereiche „Schonzeiten und Schonmaße der Fische“ ein. Neue Schonzeiten und Schonmaße traten am 01. Januar 2023 in Kraft. Neu ist hierbei die Einteilung in bestimmte Einzugsgebiete (Donau, Elbe, Rhein und Weser) im Sinne des § 3 Nr. 13 Wasserhaushaltgesetz. Außerhalb der entsprechenden Einzugsgebiete gelten keine Schonzeiten und Schonmaße.

Etwa die Hälfte der bayerischen Arten (Fische, Neunaugen, Krebse und Muscheln) wird ganzjährig geschont. Zu den zukünftig neu ganzjährig geschonten Arten gehören z.B. Karausche. Ein Teil der Schonzeiten wurde überdies verändert. Der Bachsaibling unterliegt künftig keinen Fangbeschränkungen mehr, stellte Niemeier heraus. Es wird beim Fischen in den Vereinsgewässern um die Berücksichtigung der Neuregelungen gebeten. Die gestellten Wünsche und Anträge von Mitgliedern werden in der nächsten Vorstandssitzung behandelt. Die Mitgliederzahl des „Fischereivereins Irlbach – Straßkirchen“ ist zwischenzeitlich auf über 200 angewachsen.

Zum Schluss der Versammlung wünschte Vereinschef Niemeier allen Mitgliedern und besonders den aktiven Fischern viel Petri Heil, beste Gesundheit und Erholung an den vereinseigenen Gewässern.

Zum Ende wurden noch die langjährigen Mitglieder geehrt: Bruno Niemier (rechts), Ludwig Artmeier 2.v.r.) ehrten die langjährigen Mitglieder zusammen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter:

Gruppenfoto
Jahreshauptversammlung des Fischervereins mit Ehrungen

Fußballverein wählte neu

Am Freitag, 3.3.23, fand im Foyer der Sporthalle die turnusmäßige Jahrestversammlung des FC Straßkirchen statt. Nachdem die Versammlung im letzten Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen abgesagt werden musste, konnte der Vorsitzende Heinz Hahn nun wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen. Zunächst blickte der Vorsitzende zurück auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Sowohl beim Sommerfest mit Dorfmeisterschaft im Juli als auch der Christbaumversteigerung und dem traditionellen Hallenfußballturnier im Winter wurden die Erwartungen mehr als übertroffen. Hahn dankte den zahlreichen Helfern für ihren Einsatz und wies anschließend auf die kommenden Veranstaltungen hin. Im Juli will man das Sommerfest mit Dorfmeisterschaft abhalten, wobei auch wieder verdiente Mitglieder geehrt werden sollen. Die Namen der zu Ehrenden werden in Kürze in den sozialen Medien des Vereins bekannt gegeben. Anschließend folgten die Berichte der Abteilungen Fußball und Turnen. Stefan Kastl gab einen kurzen Rückblick auf die Spielzeit 2021/22 und dankte dabei den Spielern sowie dem damaligen Trainer Michael Zettl für deren außergewöhnliches Engagement in dieser personell bedingt äußerst schwierigen Zeit. Dem im Sommer neu verpflichteten Spielertrainer Daniel Ertl sowie den zahlreichen Neuzugängen vor allem aus der eigenen Jugend stellte Kastl ein durchweg positives Zeugnis aus. Nach einem Trainingslager in Golling/Salzburg will man in der Rückrunde die junge Mannschaft weiterentwickeln und dann im Sommer wieder mit zwei Mannschaften in den Spielbetrieb gehen. Im Jugendbereich ist man bestens aufgestellt und kann in allen Altersgruppen Mannschaften vorweisen. Kastl dankte allen Übungsleitern und sonstigen Helfern für ihren außergewöhnlichen Einsatz für ihren Verein. Robert Faltermeier von der Turnabteilung bilanzierte den Mitgliederstand der Turnabteilung und gab Einblicke in den Trainingsbetrieb. Aktuell werden verschiedene Übungsgruppen angeboten. Hierbei handelt es sich um die drei von Elena Baier geleiteten Kindergruppen, eine Jugendgruppe, betreut von Herbert Müller, die Seniorengruppe um Elisabeth Maier sowie die Erwachsenengruppe, auch betreut von Herbert Müller. Trotz des durch Corona enorm eingeschränkten Trainingsbetriebs konnten in den letzten beiden Jahren 21 beziehungsweise 34 Sportabzeichen abgenommen werden. Es folgten der Kassenbericht von Sarah Stegemann sowie der Bericht der Kassenprüfer Wilhelm Gritsch und Irene Gerl. In den vergangenen beiden Jahren wurde jeweils ein enorm erfreulicher Überschuss erzielt. Heinz Hahn bleibt Vorsitzender. Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft in ihrer Funktion bestätigt. Unter Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten die Wahlen zügig abgewickelt werden. Demnach führt Heinz Hahn den FC weiter als Vorsitzender, sein Stellvertreter ist Martin Gebhardt. Die Kassenführung obliegt weiterhin Sarah Stegemann, sie wird geprüft durch Irene Gerl und Daniela Roffmann (neu). In den Vereinsausschuss wurden Robert Faltermeier und Ingrid Richter von der Turnabteilung sowie Stefan Kastl, Christian Schiller und Dirk Büttner von der Fußballabteilung berufen. Die Vorstandschaft wird komplettiert durch die Beiräte Uschi Büttner, Sandra Hahn, Johannes Stegemann, Stefan Pitzlbacher, Andreas Dörfler, Herbert Ertl und Herbert Müller. Hirtreiter betonte in seiner Ansprache, dass ehrenamtliches Wirken gerade in Sportvereinen ein wichtiges Element im Dorfleben darstelle. Er dankte den teils Jahrzehnte lang aktiven Verantwortlichen für deren Einsatz und die Nachwuchsförderung.

Jagdgenossen trafen sich

Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Straßkirchen am 24. Febr. 2023 stand neben den Regularien auch aktuelle Informationen auf der Tagesordnung. Im Straßkirchner Gasthof Brunner konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen. Jagdvorsteher Franz Schweiger konnte neben den Jagdgenossen der Straßkirchner Jagdgenossenschaft mit 1320 Hektar jagdbarer Fläche auch Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Franz Schweiger bedankte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Straßkirchen. Es war der örtliche Kirchenpfleger Georg Muhr als Mitglied des Gemeinderats ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Kassenführer Ludwig Hausladen stellte detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Gerhard Englram ging auf die Termine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Die Kassenprüfung hatten Georg Wax und Rupert Bugl übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für das Engagement im Ehrenamt. Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die anstehende Sanierung des „Spurplattenweges Irlbach-Straßkirchen“ vor. Es wurde informiert, dass in den kommenden Monaten der Spurplattenweg Straßkirchen-Irlbach durch Fördermittel des Amtes für ländliche Entwicklung im Projekt „ILE-Kernwegenetz“ saniert wird. Die Ausschreibungen sind erfolgt. Die Baumaßnahmen werden noch heuer abgeschlossen. Vom Landauer Verband für ländliche Entwicklung hat die Bauoberleitung darüber informiert, dass die Eichendorfer Firma ETW Westenthanner im Frühjahr 2023 mit den Baumaßnahmen beginnen wird. Eine Baustelleneinweisung wird demnächst stattfinden. Die zu erwartende Eigenleistung der Gemeinden für die insgesamt über einen Kilometer lange Wegstrecke ist in den Gemeindehaushalten bereits fest eingeplant. Die Umsetzung der Maßnahme ist im allgemeinen Interesse und sowohl das zuständige Amt für Ländliche Entwicklung als auch die Gemeinderäte in Irlbach und Straßkirchen sind zum Wohl der Bevölkerung daran interessiert diese Maßnahme schnellstmöglich um zusetzten. Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete auch zu weiteren aktuellen Themenfeldern in der Gemeindepolitik. Beschlossen wurde in geheimer Abstimmung bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Abschließend dankte Jagdvorsteher Franz Schweiger für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang. Die Jagdpächter Dr. Robert Franz und Markus Obermeier hatten zu einem Rehragout-Essen eingeladen.

Spende für die Jugendarbeit übergeben

Eine erfreuliche Überraschung überbrachten Verantwortliche des Basarteams Straßkirchen an den FC Straßkirchen e.V. und die Pfadfinder Straßkirchen. Aus Erlösen der jüngsten Basare wurde eine Spende im Wert von insgesamt 500,– € -für den einzelnen Verein je 250 Euro- gespendet. Auch während des Jahres geben die Mitglieder des Basarteams regelmäßig Spenden aus den Erlösen von Herbst- und Winterbasar an Vereine und Einrichtungen der Gemeinde zur Unterstützung von vorbildlicher Kinder- und Jugendarbeit weiter. Nur mit der Unterstützung vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer, aufgrund einer logistischen Meisterleistung und letztlich großem ehrenamtlichen Engagement sind diese finanziellen Zuwendungen des Basarteams an die örtlichen Vereine möglich. Dirk Büttner vom FC Straßkirchen sichert zu, dass das Geld sehr gut für die Jugendarbeit im örtlichen Fußballverein (FC Straßkirchen) verwendet werden kann. Tobias Baumann vom DPSG-Stamm Impeesa Straßkirchen bedankte sich für die Spende und stellte heraus, dass das Geld sinnvoll beim Pfadfinderverein eingesetzt wird.

Die Jugendarbeit der Pfadfinder bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bietet Kindern und Jugendlichen zahlreiche Angebote, die sowohl regelmäßige Gruppenstunden, Kreativangebote als auch Zeltlageraktivitäten beinhaltet.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe
Die Vertreterinnen des Straßkirchner Basarteams bei der Spendenübergabe an ortsansässige Vereine aus dem Erlös des Herbst-Winter Basars 2022 in Straßkirchen.:
Ulrike Hirtreiter, Dengler Barbara, Dirk Büttner (FC Straßkirchen), Tobias Baumann (Pfadfinder Straßkirchen), Monika Hummel, Manuela Englberger

Paitzkofener Kinderfasching war der Höhepunkt der „Fünften Jahreszeit“

Wer hätte gedacht, dass der Kinderfasching im Florianistüberl nach der Coronapause so einen guten Zulauf haben wird. Es kamen Kinder und Eltern und alle brachten die schillerndsten Kostüme mit. Dabei war die Entscheidung, den Fasching überhaupt durchzuführen, erst kurz zuvor gefallen. Die Kinder waren nach den Coronajahren mehr als begeistert, sich wieder in wunderschönen Kostümen verkleiden zu dürfen, um bei Faschingskrapfen und abwechslungsreichem Programm gemeinsam zu feiern. Als sich alle mit „Süßigkeiten gestärkt“ hatten, ging die Party weiter. Es wurde gespielt und getanzt – die Kinder hatten eine Menge Spaß und waren fast nicht müde zu kriegen.

Gerade die „Reise nach Jerusalem“ und der Gaudiwurm ließen Kinderaugen strahlen. Viele fleißige Hände haben mitgeholfen, alles auf die Beine zu stellen.

2 Personen beim Spiel "Blinde Kuh"
Beim Spiel „Blinde Kuh“ hatte „Zirkusdompteuer Daniel Kiendl“ alle Hände voll zu tun.

Gelungener Faschingsauftakt

Der Termin am Valentinstag im Pfarrheim St. Stephanus am Dienstagvormittag war gut gewählt, denn die Seniorinnen und Senioren waren bester Stimmung und es war ein gelungener Faschingsvormittag.

Bei der Eröffnung konnte darauf hingewiesen werden, dass die Verpflegung einschließlich der Faschingskrapfen von der Gemeinde Straßkirchen übernommen wurde.

Das „Seniorenfrühstücks-Team“ sorgte für die Verpflegung und das Karnevals-Ambiente.

Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte mit einem Karnevals-Gedicht und lustigen Faschingsgeschichten für eine abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen. Sämtliche Klischees wurden bei einem Treffen der stellvertretenden Seniorenbeauftragten Elisabeth Schuster und Christa Altmann auf der Bühne bedient. Sowohl die Faschingsgeschichten als auch die humoristischen Gedichte kamen gut an.

Hans Edenhofner trug traditionelle Witze und Kalendergeschichten vor. Dazwischen blieb genügend Zeit für die Unterhaltung an den Tischen.

Zum Abschluss kündigte Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl den ILE-Senioren-Ausflug zum Flughafen Wallmühle (23.3.23, 14 Uhr) an und bat um Anmeldungen beim kommenden Seniorenfrühstück am 14. März 2023.

Gruppenfoto verkleidet
von rechts: Edeltraud Proske, stellv. Seniorenbeauftragte Elisabeth Schuster, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Christa Altmann, Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl, Elfriede Kubitschek und Marielle Karl beim Straßkirchner Seniorenfasching

Ehrenabend der gemeindlichen Feuerwehren

Bereits zum vierten Mal wurde ein gemeinsamer Ehrenabend für die Straßkirchner Feuerwehren auf Gemeindeebene veranstaltet (10.2.23). Letztmalig fand die gemeindezentrale Veranstaltung 2018 statt. Dabei wurden nun zwei langjährige und verdiente Feuerwehrleute der Feuerwehren Straßkirchen, Schambach und Paitzkofen mit dem Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre und sechs mit dem Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Als besonderer Höhepunkt erfolgte die Verleihung der silbernen Floriansmedaillen an den Ehrenkommandanten der Schambacher Feuerwehr durch den Kreisfeuerwehrverband. Das Musiktrio Altschäffl umrahmte den Ehrenabend musikalisch.

Am Freitag, 10.2.23, trafen sich die aktiven Mitglieder der drei Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Straßkirchen zur gemeinsamen Ehrung von aktiven Kameraden im Straßkirchner Gasthof „Brunner“. Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte neben den Feuerwehrdienstleistenden zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter befanden sich Mitglieder des Gemeinderates, sowie die überörtlichen Feuerwehrführungskräfte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, Kreisbrandmeister Thomas Abendhöfer, Kreisbrandmeister Josef Solleder und Kreisbrandinspektor Markus Huber. Vize-Landrätin Barbara Unger nahm dabei die staatliche Ehrung für 40 Jahre und 25 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr vor.

Die Eröffnung des Abends lag in Händen von Bürgermeister Christian Hirtreiter, der den Wert der Feuerwehren für die Bürger darstellte und sich freute, dass so viele Ehrengäste zu einem würdigen Abend beitragen. In den Ortsfeuerwehren gebe es einen hervorragenden Ausrüstungsstand, was nicht zuletzt durch die Gemeinde Straßkirchen gewährleistet werde. Pfarrvikar Loxley leitete den Abend mit einem Gebet und geistlichen Worten ein.

Unger: Feuerwehr seit Generationen wichtig

Nach dem gemeinsamen Abendessen führte Vize-Landrätin Barbara Unger in ihrem Grußwort aus, dass die Feuerwehren seit ihrer Gründung seit Generationen nicht mehr wegzudenken seien. Der Feuerwehrdienst sei Dienst am Nächsten und zeuge von hohem Bürgersinn. Im Laufe der Zeit habe sich das Einsatzspektrum gewandelt und erweitert. Es umfasse nunmehr auch die Rettung bei Verkehrsunfällen und technische Hilfeleistung bei Katastrophen. Unger dankte den Verantwortlichen für die Organisation des Ehrenabends in einem so würdigen Rahmen und hob dann den Stellenwert der Feuerwehren in unserer heutigen Zeit hervor. Besondere Aufmerksamkeit verdiene das ehrenamtliche Engagement bei der Feuerwehr, denn es sei nicht nur der Einsatz sondern auch die ständige Weiterbildung und die Bereitschaft zur Fortbildung, welche die volle Aufmerksamkeit der aktiven Feuerwehrleute erfordert. Mit einem Lob dankte sie für den ehrenamtlichen Dienst für die Heimat und wünschte sich, dass dieser Dienst noch mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücke.  

Kreisbrandrat würdigte vorbildliche Jugendarbeit

Kreisbrandmeister Albert Uttendorfer zeigte auf, dass sich seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges vieles verändert habe und dankte den Führungskräften der Straßkirchner Wehren für die vorbildliche Jugendarbeit. Die Feuerwehren setzen sich nicht nur beim Sicherheitsaspekt für die Bürger ein, sondern seien in den Gemeinden auch ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Ausbildung, Ausrüstung und Ausbildung gehören eng zusammen, betonte Uttendorfer. Zusammen mit den Führungskräften der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen und den Freiwilligen Feuerwehren Paitzkofen und Schambach sowie der Landkreisfeuerwehrführung  nahm die Vize-Landrätin dann die staatliche Ehrung vor.

Ehrungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst

Vom Bayerischen Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, unterzeichnete Urkunden in einem ansprechenden Rahmen und Anstecknadeln für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten von der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen Thomas Ring und von der Feuerwehr Paitzkofen, Markus Reiser, sowie von der Feuerwehr Schambach die aktiven Kameraden Martin Lazar, Mario Lehermeier, Christian Hofeneder und Hans-Jürgen Santl.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhielten das Ehrenzeichen in Gold verbunden mit einer Urkunde und einem Aufenthalt im Erholungsheim der Feuerwehr in Bayrisch Gmain bei der FFW der Schambacher Feuerwehrmann Reinhold Hottner für sein langjähriges Engagement. Von der Freiwilligen Feuerwehr Paitzkofen wurde Heribert Selmer für 40 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

Die Kommandanten der Feuerwehren Straßkirchen, Schambach und Paitzkofen, Matthias Michl, Stefan Bugl und Stephan Biendl, übernahmen dabei die Vorstellung der Werdegänge der zu ehrenden Feuerwehrkameraden. Es wurde jeweils detailliert auf die absolvierten Lehrgänge und die jeweiligen Tätigkeiten im Feuerwehrverein eingegangen. Die Werdegänge der Funktionsträger wurden durch die jeweiligen Kommandanten ausführlich vorgetragen, die in ihren Ansprachen auch pointiert die Wichtigkeit und die persönliche Verbundenheit des jeweils geehrten Feuerwehrkammeraden mit der einzelnen Feuerwehr bekräftigten.

Floriansmedaille – eine besondere Würdigung

Die Ehrenmedaille am Band  – die sogenannte Floriansmedaille – in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Straubing-Bogen wird nur an Feuerwehrleute der Mitgliedsfeuerwehren sowie sonstigen Uniformträger verliehen, die sich in besonderer Weise um das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben. Hier sind besonders die Tätigkeiten auf Funktionsebene zu berücksichtigen. Die Ehrenmedaille in Silber erhielt der Ehrenkommandant der Feuerwehr Schambach für seine Aktivitäten als Feuerwehrkommandant und sein umfangreiches ehrenamtliches Wirken im Feuerwehrverein. Feuerwehrverbandsvorsitzender Josef Solleder trug die Laudatio vor und übernahm die Ehrung von Reinhold Loher. Seit 1975 ist der langjährig aktive Feuerwehrmann bei der Schambacher Feuerwehr aktiv. Besondere Verdienste erwarb er sich als erster Kommandant zwischen 1995 und 2014. Seit 2014 ist Loher im Vereinsausschuss aktiv und übernimmt vielfältige Tätigkeitsbereiche. Die Landkreisführung überreichte dem Ehrenkommandanten Reinhold Loher die silberne Floriansmedaille und eine Dankurkunde für sein jahrzehntelanges Engagement.

Zünftige Bayerische Musik beim Ehrenabend

Abschließend gratulierte Bürgermeister Hirtreiter den Geehrten und nahm die Gelegenheit wahr, für das vorbildliche Engagement im Ehrenamt zu danken. Als Verantwortlicher für drei Ortsfeuerwehren dankte er auch für die Einbindung der Vereinsarbeit der jeweiligen Wehr ins Gemeindeleben. Er dankte den Geehrten und allen anwesenden aktiven Feuerwehrdienstleistenden für ihren Dienst für die Gemeinschaft und den zahlreichen Ehrengästen für ihr Kommen. Hirtreiter stellte auch die hervorragende Kameradschaft in den Ortsfeuerwehren heraus und betonte, dass dieser ehrenamtliche Dienst in der Gemeinde für die Gemeinschaft unersetzlich ist. Mit einem gemütlichen Beisammensein mit zünftiger bayerischer Musik und angeregten Gesprächen endete eine würdige Ehrung von langjährig aktiven Feuerwehrkameraden, die auch kommendes Jahr in der Gemeinde Straßkirchen für alle drei Ortsfeuerwehren zentral durchgeführt wird.

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Der mit der Floriansmedaille ausgezeichnete Schambacher Feuerwehrehrenkommandant mit den Ehrengästen und der Schambacher Feuerwehrführung:
Sitzend: von links: Vereinsvorsitzender Christian Wagner, Feuerwehrkommandant Stefan Bugl, stellv. Kommandant Alfred Stache, Reinhold Loher (Floriansmedaille in Silber), Kreisbrandrat Albert Uttendorfer
Stehend: von links: Kreisbrandmeister Thomas Abendhöfer, Feuerwehrverbandsvorsitzender Josef Solleder, Vize-Landrätin Barbara Unger, Kreisbrandinspektor Markus Huber, Bürgermeister Christian Hirtreiter und Pfarrvikar Loxley
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Die mit der staatlichen Ehrung für das Feuerwehrwesen für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichneten Feuerwehrmänner aus Straßkirchen und Paitzkofen mit Ehrengästen:
Sitzend von links: stellv. Vereinsvorsitzender Johann Laschinger (Paitzkofen), Markus Reiser (25 Jahre), Heribert Selber (40 Jahre), Vizekommandant Stephan Biendl (Paitzkofen), Thomas Ring (25 Jahre)
Stehend: von links: Kreisbrandmeister Thomas Abendhöfer, Feuerwehrverbandsvorsitzender Josef Solleder, Vize-Landrätin Barbara Unger, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Kommandant Matthias Michl (Straßkirchen), Kreisbrandinspektor Markus Huber, Kreisbrandrat Albert Uttendorfer und Pfarrvikar Loxley
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Die mit der staatlichen Ehrung für das Feuerwehrwesen für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichneten Feuerwehrmänner aus Schambach mit Ehrengästen:
Sitzend von links: Kommandant Stefan Bugl (Schambach), Hans-Jürgen Santl (25 Jahre), Christian Hofeneder (25 Jahre), Mario Lehermeier (25 Jahre), Martin Lazar (25 Jahre), Pfarrvikar Loxley
Stehend: von links: Bürgermeister Christian Hirtreiter, Kreisbrandmeister Thomas Abendhöfer, Kommandant Matthias Michl (Straßkirchen), Feuerwehrverbandsvorsitzender Josef Solleder, Vize-Landrätin Barbara Unger, Vize-Kommandant Alfred Stache (Schambach), Reinhold Hottner (40 Jahre) Kreisbrandinspektor Markus Huber und Kreisbrandrat Albert Uttendorfer

Fanclub fördert Dorfgemeinschaft

Bei der Generalversammlung des Straßkirchner FC Bayern Fanclubs wurde am Samstag, 11.2.23, die ordentliche Jahresversammlung mit Neuwahlen durchgeführt und das Vereinsprogramm für das Jahr 2023 beschlossen. Der 117 Mitglieder umfassende Verein konnte für den Berichtszeitraum auf ein umfangreiches Vereinsprogramm zurückblicken. Trotz der Einschränkungen konnten verschiedene Veranstaltungen unter den verpflichtenden Hygienevorgaben durchgeführt werden. Die Geselligkeit und die Gemeinschaft haben bei dem Fanclub eine hohe Wichtigkeit. Die Steigerung der Attraktivität des Vereins wird weiterhin anvisiert, vor allem die Nachwuchsgewinnung ist wichtig. Erfreulicherweise konnte das beliebte FC-Bayern-Fanclub-Grillfest 2023 am Straßkirchner Sportgelände umgesetzt werden. Gedankt dafür wurde der Gemeinde und dem Straßkirchner Fußballverein.

Aktiv im Ortsleben eingebunden

Daneben beteiligten sich die Mitglieder, trotz der Einschränkungen, aktiv im Ortsgeschehen und haben als Vereinsdelegationen die Veranstaltungen verschiedener Ortsvereine besucht. Für die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung konnte die ausführliche Kassenprüfung durch Willi Gritsch durchgeführt werden. Dem engagierten Kassenführer Johannes Stegemann wurde bei der Versammlung eine ordnungsgemäße Buchführung attestiert und für die hervorragende Kassenführung herzlich gedankt. Beim Rückblick stellte man detailliert mit Lichtbildern die Veranstaltungen und die besuchten Fußballspiele vor. Beim Totengedenken wurde den drei jüngst  verstorbenen Mitgliedern Hans-Peter Christl, Heinz Matijas und Christl Weinzierl gedacht. Für das laufende Jahr 2023 wird wieder ein Grillfest und eine Christbaumversteigerung geplant. Auch die Beteiligung an den örtlichen Veranstaltungen neben dem traditionellen Maibaumaufstellen in der Straßkirchner Ortsmitte wurden festgelegt. Die Verantwortlichen des FC-Bayern-Fanclubs, der Straßkirchner Feuerwehr und des Bauernhilfsvereins haben hier die Maibaumtraditionsveranstaltungen im Straßkirchner Ortszentrum vorbildlich wieder aktiviert und mit Leben gefüllt. Für die Fußballdorfmeisterschaft des FC Straßkirchen im Juli 2023 wird Michael Multerer die Vorbereitungen und das Training des FC-Bayern-Fanclub-Teams übernehmen.

Neuwahlen

Unter Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten die Wahlen der gesamten Führungsriege für die Amtszeit 2023 bis 2025 zügig abgewickelt werden. Bürgermeister Hirtreiter dankte für das Engagement und die vorbildliche Mitwirkung im Ortsleben. Bei den Wahlen wurde als Vorsitzender Stefan Limmer gewählt, stellvertretender Vorsitzender ist Gerhard Steif. Als Schriftführer fungiert Bert Aumer. Schatzmeister ist weiterhin Johannes Stegemann. Michael Multerer komplettiert die Führungsriege als Ausschussmitglied und Beisitzer. Die Kassenprüfung obliegt Willi Gritsch und Georg Weinzierl. Abschließend stellte der Vereinsvorsitzende den Mitgliedern verschiedene Möglichkeiten für die Durchführung eines Vereinsausflugs vor. Mehrheitlich wurde dann festgelegt die Planungen dafür mit dem neuen Vereinsausschuss anzugehen. Der im Juli 2000 gegründete Verein wird 2025 sein 25. Jubiläum feiern können. Es wurde auch auf die Beschaffung der neuen Vereinskleidung eingegangen und hier ein neuer direkter Bestellungsweg für die Vereinsjacken- und- hemden durch die Mitglieder vorgestellt. Die kontaktlose und schnellere Bestellung der neuen Vereinskleidung über ein elektronisches System hilft die Beschaffung für die Vereinsmitglieder noch müheloser zu gestalten. Die Führungsriege möchte sich verstärkt für die Dorfgemeinschaft und die Traditionen einsetzen. Der Abend klang als Vereinsabend harmonisch aus.

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Der Straßkirchner FC Bayernfanclub wählte am Samstag neu: von rechts: Kassenprüfer Willi Gritsch, Ausschussmitglied Michael Multerer, Vize-Vorsitzender Gerhard Steif, Vorsitzender Stefan Limmer, Schatzmeister Johannes Stegemann, Schriftführer Bert Aumer und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Abschluss „Qualifizierte Kita-Managementleitung“ in Straßkirchen

Der Beruf des Erziehers/Erzieherin ist sehr vielseitig. Als Erzieher bzw. Erzieherin arbeitet man in der Regel mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Man betreut und fördert sie, immer angepasst auf die jeweilige Gruppe. In den gemeindlichen Kindertageseinrichtungen in Straßkirchen, wird viel Wert auf die Weiterentwicklung und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. Vielen ist der Beruf Erzieher auch als „Kindergärtner“ bekannt, dabei können Erzieher und Erzieherinnen noch in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden und sich während des Berufslebens weiterqualifizieren. Vor allem die Tätigkeiten als Erzieherin, die mit Kleinkindern arbeitet, hat unterschiedlichste Arbeitsschwerpunkte. Da deren körperliche und geistige Entwicklung zu diesem Zeitpunkt auf Hochtouren läuft, achten Erzieher und Erzieherinnen besonders darauf, die Kinder nicht nur zu betreuen, sondern auch zu fördern. Dies gelingt besonders gut, indem sie mit ihnen Lieder singen, zeichnen oder etwas spielen. Der Schritt zur beruflichen Weiterqualifizierung, zu speziellen Fortbildungen für ihre Arbeit rund um die Kita ist alternativlos um den bestmöglichen Service in einer „Kindertagesstätte“ anzubieten. Der Erwerb von Handlungs- und Führungskompetenzen und ein gelungenes Kita-Management ist hier eine gute Basis in der Zusammenarbeit mit den Elternbeiratsmitgliedern und den Eltern. Im Rahmen der neuen Fachlehrgangsreihe „Zertifizierte Kita-Leitung“ wird die Grundlage vermittelt eine professionelle Plattform für die besonderen Wünsche, Bedürfnisse und Aufgaben von Kita-Leitungen, stellvertretenden Kita-Leitungen, pädagogischen Mitarbeitern in Führungspositionen und für alle Erzieher und Fachkräfte, die sich in ihrer Einrichtung engagieren, zu geben. Stephanie Ringlstetter und Susanne Frömmel haben diesen Zertifikatslehrgang „Qualifizierte Kita-Managementleitung“ erfolgreich abgeschlossen. Über 12 Monate waren beide in Gruppenarbeiten und Lehrgängen eingebunden um sich hier mit aktuellstem Know-How und vor allem dem neusten Wissen zu rechtlichen Grundlagen im Bereich der Kindererziehung zu beschäftigen. Am Ende des Zertifikatslehrgangs stand die Abfassung einer schriftlichen Hausarbeit, welche beide mit Bravour absolvierten. Bürgermeister Christian Hirtreiter gratulierte zum neuen Abschluss und wünschte weiterhin viel Freude in der Leitung der jeweiligen Einrichtung Kindergarten St. Elisabeth und Kinderkrippe St. Martin.

Mitgliederehrungen und Tradition

Beim 161. Bauernjahrtag des Bauernhilfsvereins Straßkirchen und Umgebung im Gasthaus Brunner standen Neuwahlen und Mitgliederehrungen im Mittelpunkt. In mehreren Vorträgen wurden aktuelle, die Landwirtschaft betreffende Themen aufgegriffen.

Die Neuwahlen beim BHV Straßkirchen brachten einige Veränderungen. Vorsitzender Robert Hirtreiter wurde für die Wahlperiode 2023 bis 2026 bestätigt. Stellvertreter sind Markus Weinzierl und Paul Kerl. Der langjährige Schriftführer Ludwig Stadler stellte sich nicht mehr zur Wahl, seine Nachfolge trat Anton Obermeier an. Kassier Franz Prebeck wurde bestätigt. Den Vorstand komplettiert ein Vereinsausschuss.

Mitgliederjubilare geehrt

Für 2021 wurden für 40-jährige Mitgliedschaft Josef Feicht, Heribert Prebeck, Siegfried Sichelstiel und Franz Zirngibl geehrt sowie für 50 Jahre Johann Hirtreiter und Josef Lehneis. Für 2022 wurden für 40 Jahre Johann Baumann, Albert Wallner und Franz Winhart geehrt. Für 2023 erhielt für 40 Jahre Mitgliedschaft Willi Wagner eine Ehrung, für 50 Jahre Helmut Genau und für 60 Jahre wurden Ferdinand Fuest senior und Rupert Staudinger geehrt. Die Urkunden wurden teilweise im Nachgang der Versammlung persönlich überreicht.

Die Landwirtschaft liege ihm sehr am Herzen, machte stellvertretender Landrat Andreas Aichinger deutlich. Man müsse der Bevölkerung moderne Landwirtschaft näherbringen, das funktioniere nicht nur über die Medien, sondern dazu trage auch die eigene positive Darstellung der Landwirte bei.

MdL Josef Zellmeier erläuterte die Erfolge der parlamentarischen Arbeit. So werde die Gelegebehandlung bei Graugänsen fortgeführt, um die Population einzudämmen. Bei den Saatkrähen bemühe man sich um Lösungen. Dass sie nicht im Jagdrecht enthalten sind, mache es aber schwierig.

Mechthild Schmidhuber, Bereichsleiterin Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing, stellte die Neustrukturierung vor. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) stelle die Landwirte vor neue Herausforderungen. Die Mehrgefahrenversicherung könne in diesem Jahr erstmals abgeschlossen werden und werde staatlich gefördert. Die Schülerzahlen an der Marianne-Rosenbaum-Schule und der Landwirtschaftsschule Straubing seien stabil, aber angesichts des mittlerweile großen Einzugsgebietes überschaubar. Ab 2024 gebe es dort eine Änderung, so werde die Meisterprüfung ausgelagert. Im Herbst 2023 soll voraussichtlich der Umbau der Abteilung Hauswirtschaft abgeschlossen werden, sodass wieder ein neuer Studiengang, der sich für Personen, die sich im Bereich Ernährung und Haushaltsführung weiterbilden wollen, bestens eigne.

Aktuelle Themen erörtert

Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass die Entwicklungen seit Beginn des Ukrainekrieges immer schwieriger werden. Er stellte den Notfallplan des Landkreises und die mögliche Durchführung von Leuchtturmobjekten innerhalt der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen und Irlbach dar. Im Landratsamt Straubing-Bogen wurden die Pläne für einen möglichen unkontrollierten längeren Stromausfall bearbeitet. Vor allem geht es dabei um die Frage, wie im Fall eines Blackouts die kritische Infrastruktur und der Informationsaustausch aufrecht erhalten werden können. Den Kommunen kommt dabei die Aufgabe zu, „Leuchttürme“ zu schaffen, die als Anlaufstelle vor Ort zur Verfügung stehen. Irlbach und Straßkirchen haben hier ihre jeweiligen Feuerwehrhäuser benannt. Er erklärte die Ablaufpläne und stellte die Verantwortlichkeiten der Gemeinden dar. Er ging auch auf die Thematik der möglichen Industrieansiedlung im Zuge einer interkommunalen Zusammenarbeit ein. Armin Soller, Bürgermeister von Irlbach, stellte sich aufkommenden Fragen zur Verfügung. Anwesend waren bei der Versammlung auch Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Ansiedlung, welche ihre Meinung Kund taten.

Vizelandrat bei einer Rede
Vizelandrat Andreas Aichinger berichtete zu aktuellen Herausforderungen
Wirtshausmusik
Die Musikgruppe Altschäffl: Irene, Anna und Christoph Altschäffl überzeugten mit traditioneller bodenständiger Musik und umrahmten den Tag

Auf das Neujahr angestoßen

Kürzlich fand am 28.1.23 der Neujahrsempfang der Pfarrei in Straßkirchen statt. Erfreulicherweise folgten fast 80 Gäste der Einladung ins Pfarrheim St. Stephanus.

Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch begrüßte die Angestellten und ehrenamtlichen Helfer,

die sich in und rund um die Kirche engagieren. Bürgermeister Christian Hirtreiter sprach in einem Grußwort sein Lob und die Anerkennung an alle  ehrenamtlich für die Pfarrei tätigen aus. Er zitierte den berühmten Filmschauspiel und Komiker Heinz Erhardt mit einem kleinen Gedicht und betonte, dass mit Humor vieles leichter angepackt werden könne. Pfarrer Michael Killermann bezeichnete in seiner Rede die vielen Helfer als sogenannte Sympathieträger und unterstrich, dass jeder Beitrag für die Gemeinschaft sehr wertvoll sei. Kirchenpfleger Georg Muhr bedankte sich mit einem Vergelt`s Gott bei allen Anwesenden.

Anschließend verbrachte man bei einer Brotzeit und unterhaltsamen Gesprächen noch einen gemütlichen Abend.

Kinderchor
Der Kirchenchor und die Ministranten (im Bild) waren mit Begeisterung bei der musikalischen Umrahmung dabei. Die Ministrantengruppe hatte sogar eine Teufelsgeige zum Einsatz gebracht.
Gruppenfoto

ISEK gestartet: Auftaktveranstaltung gut besucht

Über 40 Bürgerinnen und Bürger haben am Donnerstag, den 26.02.2023, die Auftaktveranstaltung zum Start des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts -kurz ISEK- für Straßkirchen besucht.

Aufbauend auf dem Vitalitätscheck und den Untersuchungen im Jahre 2021 entschied der Gemeinderat im Kalenderjahr 2022 ein ISEK zur Weiterentwicklung der Gemeinde in allen Lebensbereichen und Handlungsfeldern einzuleiten.

Experten begleiten

Fachlich begleitet wird die Gemeinde durch das Büro N-V-O aus Regensburg und München. Die Architekten und Stadtplaner untersuchen dabei alle Möglichkeiten der Entwicklung des gesamten Gemeindegebietes. Ziel des ISEK ist die mittelfristige bis langfristige nachhaltige Entwicklung durch entsprechende Planung von Strategien und Maßnahmen zu steuern und umzusetzen. Das Konzept ist gleichzeitig auch Voraussetzung für die Förderung der Maßnahmen durch die Regierung von Niederbayern.

Die Auftaktveranstaltung stellte allen Bürger und Bürgerinnen das Ziel und den Zweck für das ISEK, wie auch die vorherigen Untersuchungen und erste Erkenntnisse aus den neu begonnenen Untersuchungen vor. Zudem gab Christoph von Oefele den Hinweis, dass sofern die Ansiedlung des BMW Werks kommen sollte, auch diese, inklusive aller Auswirkungen auf die Gemeinde in das ISEK eingebunden und berücksichtigt wird.

Aufbauend darauf waren dann alle gefordert ihre Themen und mögliche Ziele zu benennen.

Die Bürgerinnen und Bürger haben mit Hilfe von Plänen und Karten zahlreiche Themen und erste Ziele benannt. Diese Erkenntnisse fließen dann in eine weitere Veranstaltung, eine Bürgerwerkstatt, ein. Zu dieser Veranstaltung ludt die Gemeinde bereits beim Auftaktabend ein.

Bürgerwerkstatt wird der Schwerpunkt sein

Die zweitägige Bürgerwerkstatt zum Straßkirchner ISEK wird am Freitag den 23.03.2023 ab 18.00 Uhr und Samstag, den 24.03.2023, ab 9.00 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Straßkirchen stattfinden. Begleitet werden alle Veranstaltungen vom Regensburger Architektur-Büro N-V-O, der Verwaltung und dem Team der Moderatorin und Juristin Stephanie Utz vom Büro SINNWERKSTADT aus Regensburg. Die Veranstaltungen sind offene Veranstaltungen, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger willkommen sind, stellte Bürgermeister Christian Hirtreiter heraus. Um die Bürgerwerkstatt, welche die Arbeit in Arbeitsgruppen vorsieht, optimal vorbereiten zu können ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung ist per E-Mail an bauamt@vg-strasskirchen.de oder schriftlich an: Gemeinde Straßkirchen, Bauamt, Kirchplatz 7, 94342 Straßkirchen, möglich.

Alle Informationen, Präsentationen der Fachvorträge, Dokumentationen über die Veranstaltungen sind auf der Homepage unter: https://www.strasskirchen.de/ für alle Bürger und Bürgerinnen zugänglich.

Die Veranstaltungen sind zentraler Bestandteil der aktiven Bürgerbeteiligung, welche die Gemeinde Straßkirchen zur Planung einer ganzheitlichen Entwicklung betreibt. Die Bürerwerkstatt wird dabei ein Schwerpunkt des ISEK-Verfahrens sein. Die Gemeinde würde sich freuen, wenn die geplanten Veranstaltungen gut besucht werden und sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft der Gemeinde Straßkirchen engagieren.

Gruppenfoto
Bei dem Auftaktabend für das Straßkirchner ISEK fand an den Präsentationswänden bereits eine Diskussion zu den wichtigen Handlungsfeldern der Gemeinde statt:
Von rechts: Christoph von Oefele (N-V-O Architekturbüro), Eric Hallender (N-V-O Architekturbüro), Stephanie Utz (Moderatorin vom Büro Sinnwerkstadt), Vera Löw (Bauamt) und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Jahresversammlung beim Jugendförderverein „Schambach Kids e.V.“

Bei der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins „Schambach Kids e.V.“ stand neben den Regularien auch die Festlegung des Jahresprogramms 2023 auf der Tagesordnung (22.1.23). Im Schambacher Pfarrheim St. Nikolaus konnten die Mitglieder des 196 Mitglieder umfassenden Vereines neben dem Rechenschafts- und den Kassenbericht auch die Planungen für das Jahr 2023 festlegen.  Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Thomas Höcherl die erfolgreiche Absolvierung des Jahresmottos „2022: Neustart nach Corona“ mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen als herausragendes Ereignis im Kalenderjahr 2022 heraus. Es wurde auch ein zweitägiger Ausflug zum Zelten im Westerndorf „Pullmann City“ bei Eging am See organisiert. Die Sonnwendfeier am Freibadgelände fand trotz Regenwetters statt. Besonderer Schwerpunkt im Sommerprogramm war wieder das dreitägige Jugendzeltlager mit über 30 Kindern und Jugendlichen beim Schambacher Freibadgelände. Der Schambacher Martinszug stellt im Advent immer ein Glanzlicht für die teilnehmenden Familien dar.   Höcherl berichtete von den vielfältigen weiteren Aktivitäten im Jahr 2022 und bedankte sich für die Mithilfe bei den Vereinsveranstaltungen. Höcherl berichtete von den umfangreichen Vorarbeiten für den letztjährigen Pfarrstadl-Adventsmarkt, der wieder ein großer Erfolg war und das Kalenderjahr 2022 gut abrundete. Erstmals ist unter Leitung von Sabine Bugl der „Schambach Kids Kinderchor“ hier aufgetreten. Dieser soll im kommenden Jahr auch wieder die vorhandenen Orff-Instrumente bei Auftritten nutzen. Die Kassenführerin Monika Hummel stellte die sehr gute Kassensituation dar. Die Kassenprüfung durch Gisela Eckl und Herbert Penzkofer konnte eine tadellose Führung feststellen. Es wurde auch auf die erhebliche Unterstützung durch die Gemeinde Straßkirchen hingewiesen. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die vielfache und teilweise sehr zeitaufwändige Unterstützung durch die Führungskräfte. Er lobte den Verein und die aktive Mitwirkung im Ortsgeschehen. Gerade das traditionsreiche Schambacher Zeltlager am Zeltlagerplatz habe ihm 2022 viel Freude gemacht. Als Jahresmotto 2023 wurde das umfangreiche Themenfeld „Natur und Umwelt“ festgelegt. Hier werden Veranstaltungen sich sowohl mit der Kräuterkunde, als auch mit dem Themenfeld „Upcycling“ als auch den heimischen Gegebenheiten wie der Naturerfahrung der Umgebung Behandlung finden. Die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter ist weiterhin ein Hauptaugenmerk im Vereinsprogramm und so werden einige Mitglieder die Weiterbildung und den Erwerb der Jugendleiterkarte durch Fortbildungen beim Kreisjugendring absolvieren. Anna Eckl war hier jüngst die erfolgreiche Teilnehmerin der JULEICA (Jugendleitercard-)-Ausbildung und übt gerade bei der Betreuung im Zeltlager wichtige Tätigkeiten aus.  Abschließend dankte der Vorsitzende Thomas Höcherl für das ehrenamtliche Engagement und freute sich auf ein positives Vereinsjahr 2023.  Er wies auch darauf hin, dass 2023 der Jugendverein seit 18 Jahren nun als „eingetragener Verein – e.V.“ existiere, was sehr löblich sei. Auch werde man sich im April 2023 bei der Aktion „Sauber macht Lustig“ beteiligen.

Feuerwehrball Straßkirchen 2023 war wieder ein Erfolg

Nicht nur wegen dem Auftritt der Feuerwehr Sänger als Ersatz für die bekannten „Straßkirchner Commedian Machinists“ war der Feuerwehrball 2023 wieder der Höhepunkt des Straßkirchner Faschings.

Die Eröffnung des Feuerwehrballes durch Vorsitzenden Michael Bugl sorgte für den Auftakt der Ballnacht und die festliche Stimmung in der prachtvoll dekorierten Turnhalle des Straßkirchner Sportzentrums. Die musikalische Gestaltung hierfür übernahm die bewährte Band „Steffi und the Bluejeans“, die seit vielen Jahren die Ballbesucher überzeugte.

Die Besucher bekamen viel Neues, Altbewährtes und viele Highlights aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen serviert. Neben traditionsgemäßer Live-Musik zählten die kulinarische Schmankerln des Cafe Jedermann zu den Höhepunkten der Ballnacht. Mit Gstanzln und einem fetzigen Gesang konnte die „Straßkirchner Feuerwehrsänger-Truppe“ mit instrumentaler Unterstützung von Christoph und Irene Altschäffln überzeugen. Der Feuerwehr-Taferl-Träger Günther Biering hatte im traditioneller Feuerwehrkleidung den Einmarsch geleitet und sorgte wieder für einen ordnungsgemäßen Ausmarsch nach dem sehr gelungenen Auftritt der Sänger Lukas Gegenfurtner und Benedikt Kerl.

Aufführung bei Feuerwehrball
Feuerwehr Straßkirchen 2023 war wieder ein Erfolg

Robert Hirtreiter ist der neue Schützenkönig

Am Mittwoch trafen sich die Mitglieder der Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen im Schützenhaus um die neuen Könige fürs Jahr 2023 zu küren.

Schützenmeister Georg Muhr konnte hierzu zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem gemeinsamen Essen führte der Schützenmeister die Ehrung zur Jahresmeisterschaft 2022 durch. Hier schossen die Mitglieder während des Schießjahres in 20er Serien aufgelegt und die besten 10 kamen in die Wertung.

Sieger wurde mit einem Ringdurchschnitt von 191,4 Georg Muhr, gefolgt von Reinhold Schano 187,10 Ring, Robert Hirtreiter 180 Ringe, Robert Dengler 179,80 Ringe.

Nach einem besinnlichen Teil mit Liedern unter Begleitung durch Andreas Dengler und einer kurzen Geschichte vom Schützenmeister über einen verunglückten Christbaum folgte die Übergabe der Sachpreise aus dem diesjährigen Preisschießen. Hier galt es den besten Teiler zu erzielen.

An diesem Wettbewerb nahmen 16 Mitglieder teil.

Gewonnen hat hier der Schützenmeister Georg Muhr mit einem 7 Teiler vor Robert Dengler 19 Teiler, Christa Muhr 24 Teiler, Robert Hirtreiter 25 Teiler, Reinhold Schano 50 Teiler, Siegfried Müller 62 Teiler.

Bis der Höhepunkt des Abends, die Königsproklamation folgte, wurde bei Punsch und Plätzchen über die erzielten Ergebnisse diskutiert.

Beim Wettbewerb um die Königswürde wurde es bei den Ergebnissen eng.

Schützenkönig fürs Jahr 2023 wurde mit einem 104 Teiler Robert Hirtreiter gefolgt von Georg Muhr als Wurstkönig 115 Teiler und Brezenkönig Markus Stegemann 154 Teiler.

In geselliger Runde feierten die Mitglieder die neuen Könige. Der Schützenmeister gab noch bekannt, dass die Mitgliederversammlung am Mittwoch, 11.01.2023 nach dem Gottesdienst um 18.30 Uhr im Schützenhaus abgehalten wird.

Interessierte Gemeindebürgen sind gerne bei den Schießabenden, jeweils Mittwoch ab 19.00 Uhr im Schützenhaus im Gasthaus zur Post willkommen.

Gruppenfoto
Gruppenfoto Schützenkönige
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