Ein Quellstein für den Dorfplatz

Dorferneuerung Paitzkofen – Arbeitskreis wählt Findling für Brunnen aus

Die Neugestaltung des Dorfplatzes in Paitzkofen ist gut im Zeitplan. Der Abschluss des zweiten Bauabschnittes ist fast planmäßig zu erwarten. Die neuen Oberflächenwasserkanäle und die sonstigen Leitungen und Kabel, die neu zu verlegen oder zu ersetzen waren, sind weitgehend eingebaut. Als nächstes wird die ausführende Baufirma Strabag die Randzeilen, die Entwässerungsmulden und anschließend die Pflasterbeläge in Angriff nehmen. Jüngst hat sich der Arbeitskreis Dorferneuerung unter Führung von Bürgermeister Christian Hirtreiter und dem Sprecher des Dorferneuerungsarbeitskreises, Norbert Kiendl, in die Gemeinde Konzell aufgemacht, um bei einem dortigen Bauunternehmen regionale Granit-Findlinge für einen Quellstein und als Sitzmöglichkeiten zu begutachten und entsprechend geeignete Exemplare auszuwählen. Die Vertretung der Paitzkofner Dorfgemeinschaft hatte sich dafür entschieden, dass Wasser als belebendes Gestaltungselement in den neuen Paitzkofner Dorfplatz integriert werden soll, als Spielanreiz für Kinder und auch als Tränke für Insekten und Vögel in Verbindung mit Blühflächen.

Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer und Bauingenieur Rainer Bachmeier vom Planungsbüro „mks Architekten-Ingenieure“ hatten bereits einige passende, solitäre Granitsteine als Vorauswahl bereit legen lassen. Nach reger Diskussion und Vor-Ortbegutachtung fiel die Entscheidung recht schnell für einen markanten, gut zwei Meter langen bräunlichen heimischen Granit-Findlingsstein für den künftigen Paitzkofner Orts-Brunnen. Zwei passende Sitzsteine als Begleiter, welche die Zone des neuen Dorfbrunnens in der Paitzkofner Ortsmitte ergänzen, waren ebenfalls rasch gefunden. Die nächsten Schritte sind nun die Bohrung für die Wasserzufuhr und eine entsprechende Nachbearbeitung durch einen Steinmetz sowie der Transport vor Ort in das Gäubodendorf Paitzkofen. Die Wasserzufuhr wird kostengünstig aus einem beim örtlichen Feuerwehrhaus vorhandenen Grundwasserbrunnen erfolgen. Die technischen Details zur Pumpen- und Elektrotechnik sind bereits geklärt. Das Wasser soll aus und über den Stein sprudeln. Um Ressourcen zu schonen, wird der Dorfbrunnen nur zu bestimmten Zeiten oder Anlässen sprudeln. Die Neugestaltung des Dorfplatzes wird als Dorferneuerungsmaßnahme über das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, Landau, gefördert. Die Beteiligten der „Granitfindling-Auswahl“ freuten sich über den erfolgreichen Ortstermin in der Bayerwaldgemeinde.

Gruppenfoto hinter einem großen Stein
Architektin Roswitha Schanzer (4. von rechts) mit den Verantwortlichen des Paitzkofner Dorferneuerungsarbeitskreises bei dem künftigen „Paitzkofner Quellstein“

Ältestes zugelassenes Automobil in Straßkirchen

Der überregional bekannte Straßkirchner Oldtimer-Sammler Alfred Kandler wurde vom „Maximal Radio“ mit der Ehrung „Rekordhalter für das älteste zugelassene Auto 2025“ ausgezeichnet. Alfred und Rosemarie Kandler sind stolze Eigentümer von fünf sehr seltenen Automobilien mit einem Baujahr älter als 1929. Der Grund zur Auszeichnung ist ein voll funktionsfähiges, schmuckes Automobil der Marke „Ford“ aus dem Baujahr 1908. Alfred Kandler sagt: „Ein altes Auto ist mehr als eine Leidenschaft, es ist eine Passion“. Gerade die Pflege und die Wartung der auf Hochglanz polierten Gefährte fordert höchstes Engagement und viel Zeit.

Neben den fünf uralten Automobilien besitzt die Familie Kandler auch fünf Oldtimermotorräder, sowie viele andere antike Gegenstände passend zu den antiken Autos, die in hervorragendem Erhaltungszustand sind. Gerade die Teilnahme an Ausfahrten, die Organisation von Oldtimertreffen, aber auch die Pflege der Kontakte zu gleichgesinnten Automobil-Freaks ist der gesamten Familie ein wichtiges Anliegen.

Nicht ohne Stolz ist die Familie Kandler auch Eigentümer eines von Pferden gezogenen noch älteren „Gäuwagerls“ aus dem Jahr 1880 welches als Dekorationsobjekt das Freigelände des schmucken Anwesens ziert.  Auf einem der Automobile ist verewigt „Gott schütze dieses Auto vor Rost und Feuer, vor Behördenwillkür und zu hohen Steuern“.

Diese Aufschrift ist zeitlos gültig und brachte auch Bürgermeister Christian Hirtreiter zum Lachen, welcher der Familie Kandler zur Auszeichnung persönlich gratulierte und besonders von der akkuraten Pflege und den umfangreichen, zeitaltersgerechten Ausstattungsgegenständen der Automobile überrascht war. Jedes Gefährt hat einen passenden, stilgerechten Koffer oder das entsprechende „Fahrer-Equipment“. Die Sammlung der Familie Kandler ist eine der außergewöhnlichsten privaten Autosammlungen in Niederbayern. Die Sammlung reicht von historischen Fahrzeugen aus der frühen Automobilgeschichte über extravagante Oldtimer und Ausrüstungsbestandteilen aus der Wirtschaftswunderzeit bis hin in die Neuzeit. Die Besonderheit der Privatsammlung besteht einerseits in der Qualität der vorhandenen Autos, andererseits in der außergewöhnlichen Bandbreite der Automobilgeschichte, die abdeckt wird. Die Reifen der Autos quietschen beim Fahren aus der Garage, es wird gehämmert und geschraubt, ein schwerer Geruch von Motoröl und Benzin umfängt die Nase des Besuchers. Neben vielen Pokalen säumen auch weiß-blaue Fahnen das Innere der Oldtimer-Halle. Chromglänzende Autos und alte Motorräder sind ein Teil unserer heimatlichen Geschichte und daher ein besonderer Hingucker für den Betrachter, nicht nur bei den regelmäßigen Treffen im Gäuboden, so der Grundtenor bei der Feier der Auszeichnung.

3 Personen vor einem Oldtimer
von links Oldtimerfan Alfred Kandler mit Ehefrau Rosemarie freuten sich zusammen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter über die hohe Auszeichnung „Rekordhalter für das älteste zugelassene Auto 2025“

Maibaumaufstellen in Straßkirchen

In der Gemeinde Straßkirchen finden traditionell vier öffentliche Maifeste statt

Am Mittwoch, 30.4.25 konnte im Schulinnenhof der Grund- und Mittelschule Straßkirchen der Maibaum von den Neuntklässlern aufgestellt werden. Mit der Beteilung der Vorschulkinder der Kindergärten und der Kinderkrippe St. Martin als Zuschauer wurden Musik- und Tanzdarbietungen für die Eltern angeboten. Hierzu konnte bei strahlend blauem Himmel Rektor Martin Mühlbauer die Schulfamilie begrüßen und dankte vor allem auch den engagiert Tätigen des Elternbeirats. Die musikalische Umrahmung wurde eigenständig von den Schulklassen übernommen. Das Foto zeigt das Aufstellen des Maibaumes der 9. Klasse die mit vollem Körpereinsatz unter Absicherung durch ein gemeindliches Bauhoffahrzeug. Der Maibaum wurde traditionell von der Absolviaklasse aufgestellt.

Es wurde dieses Jahr der Maibaum auch erstmals nicht gestohlen. Die Moderatorinnen Leonie Klaus und Emilia Boosen führten gekonnt durch das Programm. Die Musik- und Tanzdarbietungen der jeweiligen Klassen fanden großen Anklang. Gestartet wurde durch Aufführung eines Tanzstücks zum bayerischen „Rehragout“ durch die Klassen 1a und 1b. Mittels einer Musikeinlage unter rythmischer Begleitung durch leere Plastikflaschen mit dem Titel „Wassermarsch für Wasserflaschen“ wurden die Klassen der 4. Jahrgangsstufe ins Geschehen eingebunden. Frau Molata und Frau Eckelreiter konnten mit dem Stück „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ mit den beiden 2. Klassen den Aufbruch der Natur im Frühjahr thematisieren. Die Lehrerinnnen Frau Werner und Frau Costa-Hartl gaben mit der 3. Jahrgangsstufe das Musikstück „Count on me“ zum Besten. Mit dem einfühlsamen Flötenstück „Kleine Eisenbahn“ der Flöttengruppe unter Leitung von Annette Schubert wurde das Musikgefühl aller Teilnehmer angesprochen. Die „Flötenkinder“ der Klassen 1a und 1b konnten gekonnt die bekannten Weisen „Kuckuck“ und „Sum, Sum, Sum“ vortragen. Die Schulband und die Arbeitsgruppe Chor (verantwortlich: Annette Schubert) hatten das schöne Stücke „Da Maibaum“ einstudiert. Den Abschluss des Bühnenprogrammes bildete das gut einstudierte Stück von Frau Hammer „Rock me“ der Jahrgangsstufe 5. Nach dem Maibaumaufstellen gab es direkt „unter dem Maibaum“ noch den „Cheeseburger Tanz“ , aufgeführt von einer Gruppe der Mittagsbetreuung und die Vorführung der gesamten Grundschule mit dem Schulsong ´Schule ist mehr´.

Insgesamt gab es in der Gemeinde Straßkirchen aus Anlass des Maifestes vier Maibaumaufstellen

Im Hauptort Straßkirchen fand bei weißblauem Bilderbuchwetter am Mittwoch, 30. April 2024 das Maibaumaufstellen in der Straßkirchner Ortsmitte statt. Eine fetzige Blaskappelle hatte das Aufstellen des 24 Meter hohen Maibaumes durch den Bauernhilfsverein, die örtliche Feuerwehr und den FC-Bayern-Fanclub umrahmt. Am Vormittag des Maifeiertags wurde in Paitzkofen der Maibaum aufgestellt unter dem Kommando von Ansager Hubert Ertl konnten viele fleißige Hände den Maibaum aufstellen. Die veranstaltende Dorfgemeinschaft Paitzkofen unter der Zusammensetzung Eisstockverein, Feuerwehr Paitzkofen und Paitzkofner Kirchenverwaltung war froh über den guten Anklang des diesjährigen Festes. Am Nachmittag des Maifeiertags wurde am Schambacher Vitusplatz der Maibaum von der Feuerwehr Schambach aufgestellt. Die Traditionsfeste erfreuen sich in Straßkirchen zunehmender Beliebtheit.

Personen beim Aufstellen des Maibaumes
Das Aufstellen des Schul-Maibaumes durch die Absolviaklasse im Straßkirchner Schulinnenhof der Grund- und Mittelschule Straßkirchen war ein schöner Anblick. Bei weiß-blauem Bilderbuchwetter kamen die einzelnen Klassenschilder des Maibaums – ähnlich wie bei einem Zunftbaum – voll zur Geltung. Rektor Martin Mühlbauer (mit grüner Trachtenweste beim Aufstellen des Baumes im Bild) freute sich zusammen mit dem Schülersprecher Mike Skornia, der die Kommandos beim Aufstellen gab, über den gelungenen Vormittag.
Kinder tanzen um den Maibaum
Unter Leitung des Betreuungspersonal der Straßkirchner Ganztagsbetreuung (Frau Micic und Frau Feigl) gaben die Grundschulkinder eine schöne Tanzdarbietung zum Besten.

Musikantenstammtisch

Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte am Freitag, 25.04.2025, neben einigen Musikformationen die Gstanzlsänger Hubert Stettmeier (Loh/Plattling) und Josef Gürster (Niederharthausen) zum diesjährigen Musikantenstammtisch begrüßen. Der langjährigen evangelischen Pfarrerin i.R. Erna Meiser, die extra aus ihrem Alterssitz Ursensolln (Oberpfalz) anreiste, war das Publikum bei ihren Gstanzln besonders gewogen.

Mit Gstanzln zu örtlichen Geschehnissen und Schwächen von anwesenden Persönlichkeiten konnten die Sänger das Publikum begeistern. Gerade das  „Aussingen“ von Schwächen oder besonderen Kunstfertigkeiten von Honoratioren war eine Disziplin, die für die Zuschauer interessant war.

Mit den in bayerischer Mundart gekonnt vorgetragenen Reimversen wurden aber auch Stimmungen und „aktuelle Entwicklungen im Bayernland“ karikiert. Gerade die niederbayerischen Gstanzl vermitteln das heimische Lebensgefühl und sind vielfach zeitlos. Insbesondere der Auftritte der örtlichen Musikerinnen und Musiker aus Straßkirchen mit eigenen Musikstücken, aber auch sehr gelungenen Witzen, riefen besondere Lachsalven bei dem stimmungsgeladenen Abend hervor. Dass auch die Jugend im Musikbereich besonders talentiert ist, zeigten die Darbietungen vom Akkordeonspieler Korbinian Rehmet und ein Gedicht von Johanna Berberich. Die vielen anwesenden jungen Talente gaben unter starkem Applaus einiges zum Besten.

Die zwölfköpfige Blaskapelle „Donaumusikanten“ unter Leitung von Dirigent Gerhard Loibl umrahmte den Abend mit gekonnter Blasmusik und spielte zünftig auf. Es waren das Trio „Zweigesang mit Elisabeth – die Urferer“, das Trio „Zweidreiviertel“ (Akordeon, Gitarre und Klarinette) und das Musikanten-Duo „Hubert Settmeier und Hans Saller“ mit höchstem Einsatz mit von der Partie. Daniel Zollner begeisterte auf der „Steirischen Harmonika“ mit eindringlichen, virtuosen Musikeinlagen und wurde sogar mit dem Sonderinstrument „auf der Blechkrawatten“ von Hubert Stettmeier („Maus“) begleitet.

Mit wechselnden Zusammensetzungen wurde musiziert, gesungen und es wurden vor allem die „Lachmuskeln“ trainiert.

Auch im kommenden Jahr wird der Musikantenstammtisch am Freitag nach Ostern, am 10. April 2026, im Gasthof Brunner durchgeführt.

Der abschließende Gstanzl-Reim von Pfarrerin Meiser war: “So macht`s no guat weida, mit engana Gschicht – lebts`s glücklich und fröhlich, dass`s Euch an nichts gebricht“. Weit nach Mitternacht trennten sich die letzten Musikanten nach dem „gemeinsamen Nachgesang“ in fröhlicher Stimmung und freuen sich schon auf den nächsten traditionellen Straßkirchner Musikantenstammtisch 2026

„Gstanzlsingen – modernes und beliebtes Brauchtum“

Ein freches, aber nicht beleidigendes Mundwerk, Musikalität und eine schnelle Kombinationsgabe brauchen die Gstanzlsänger, denn nicht nur Talent sondern hohe Reaktionsfähigkeit machen die guten Gstanzlsänger bzw. Gstanzlsängerinnen aus. Neben den frei vorgetragenen gereimten Versen sind vor allem die Stegreifgesänge eine besondere Freude für das Publikum. Die Königsdisziplin allerdings, wo dann das Publikum das Können der Gstanzlsänger richtig vergleichen kann, ist das gegenseitigen „Aussingen“. Hier ist der mitauftretende Gstanzlsänger jeweils dann die Zielscheibe der Reimverse, entweder mit seinem Auftreten oder seiner Person.

Die steigende Zahl von Gstanzlsingerauftritten bei Stammtischen und Festlichtkeiten zeigt, dass sich bayerisches Brauchtum nach wie vor großer Beliebtheit erfreut und bei Alt und Jung „modern und beliebt“ ist.

Was ist ein Gstanzl?

Das Gstanzl ist eine bayerisch-österreicherische Liedform, meist als Spottgesang, der sich auch bei manchen Jugendlichen zunehmender Beliebtheit erfreut und gerade bei Volksmusikstammtischen „fröhliche Urständ“ feierte. Es steht vorwiegend im Drei-Viertel-Takt und gehört wie die verwandten Schnaderhüpfel zu den Vierzeilern. Die Bezeichung „Gstanzl“ ist als eine Verkleinerung  vom italienischen Wort stanza (Strophe) gedacht. Gstanzln werden vielfach aus dem Stegreif in der jeweiligen heimischen Mundart gedichtet und vorgetragen. Gute Gstanzlsänger können stundenlang Gstanzln vortragen, ohne sich zu wiederholen.

Gstanzln mit ihren unzähligen Melodien leben vor allem vom Vortrag in der entsprechenden Situation. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen Gstanzln entstehen. Sehr beliebt ist das Gstanzlsingen auf Bauernhochzeiten in Altbayern, wobei sich der Hochzeitslader über die Brautleute und die geladene Gesellschaft lustig macht. Das Gstanzl kann derb und hart, aber auch zart und innig sein. Meist handelt es sich um gereimte und gesungene Improvisationen, die von heiteren und ernsten Vorgängen, Gemütsstimmungen, Lebensanschauungen und Schwächen des Menschen handeln. Gstanzln werden oft von Generation zu Generation mündlich weitergegeben und erleben je nach Region und Zeitraum verschiedenste Varianten. Sie werden aber auch heute von den Sängern neu „erfunden“, um aktuelle und auch politische Begebenheiten scherzhaft zu beschreiben. Die jeweilige Mundart und die Herkunft des Sängers gibt den Stücken die besondere Färbung.

Gstanzl sind mehr als Mundartübungen

„Oachkatzlschwoaf“ – können Sie dieses Wort richtig aussprechen? Ja? – dann ist man quasi ein echter Bayer. So werden die Touristen oft über die bayerische Sprache als Zugang zu unserer Kultur informiert. Welch ein Glück, dass Johannes Andreas Schmeller bereits 1827 erstmalig die bayerischen Mundarten in seinem „Bayerischen Wörterbuch“ erfasst und umfassend dargestellt hat. Was den Fremden in Bayern als einheitlicher, meist unverständlicher Dialekt erscheint, ist in Wirklichkeit eine Vielzahl von verschiedenen Mundarten, die gerade bei den Gstanzln deutlich zur Geltung kommen. Jodler und Gstanzl sind nicht, wie vielfach angenommen, kennzeichnend für die gesamte bayerische Volksmusik, sondern für die südlichen Landesteile.  Niederbayern ist mit mehr als hundert verschiedenen Volkstänzen eine der reichsten Tanzlandschaften. Auch das Aussingen der Hochzeitlader ist bei modernen Hochzeitsfeiern gelegentlich noch in besonderer Vielfalt  zu erleben. Gerade auch manche Kommunalpolitiker unterstützen Bestrebungen, das überlieferte Brauchtum weiterzuentwickeln und mit neuem Sinn zu erfüllen.

Echte Tradition – keine Volkstümelei

Oftmals wehrt man sich gegen die kommerziell folkloristische Vermarktung der stammesmäßigen Eigenheiten, gegen modernistischen „Bavarian-Look“, gegen oberflächlich-sentimentale Volkstümelei. Denn das Verkitschen bayerischer Wesensart will man vermeiden. Gstanzlsingen lebt in erster Linie vom Engagement und vom Weitergeben an die nächste Generation, denn die Nachwuchsarbeit ist hier das wichtigste.

2 Musiker
Gstanzlsänger Huber Stettmeier („Maus“) mit der „Blechkrawattn“ und Daniel Zollner mit der „Steirischen“ heizten beim Musikantenstammtisch in Straßkirchen wieder richtig ein
Gruppenfoto
Die Musikanten waren voll in ihrem Element: von links Manfred Loibl (Bavaria Blue) und Gerhard Loibl (Dirigent der Donaumusikanten), evangelische Pfarrerin i.R. Erna Meiser (Gstanzlsängerin), Manfred Pflügl, Gstanzlsänger Hubert Stettmeier und Sologitarrist Hans Saller

Rückblick auf ereignisreiches Jahr – EC-Neuwahl 2025

Am Sonntag, 27.4.25, konnte Vorsitzender Christian Greil neben den Vereinsmitgliedern und einer Reihe von Ehrengästen die Mitglieder des Eisstockclubs (ESC) Straßkirchen in der Gäubodenhalle begrüßen. Bei dieser ordentlichen Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf das abgelaufene Berichtsjahr konnte der stellvertretende Vorsitzende Georg Wax auf die sportlichen Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres zurückblicken. Die Berichterstattung zu den Veranstaltungen im Vereinsgeschehen wurde ebenso einvernehmlich aufgenommen. Der Verein umfasst derzeit 59 Mitglieder und ist höchst aktiv. Leider sind die beiden langjährigen Mitglieder Karl Dietrich und Ferdinand Bornschlegl verstorben, weshalb ihnen ehrend gedacht wurde. Vereinsmitglied Fabian Greil hat herausragende Meisterschaftstitel errungen und ist sogar Weltmeister geworden. Er hatte sogar drei Medaillen bei der Weltmeisterschaft in Österreich 2025 errungen. Es wurde ihm am Faschingssonntag als „frisch gebackenen“ Weltmeister im Eisstockschießen (U23) von seinen Heimatvereinen, dem ESC Straßkirchen und dem TSV Natternberg im Rahmen eines Empfangs in Straßkirchen von den Vereinskameraden und einer Ehrendelegation des TSV Natternberg ein wunderschöner Abend bereitet. Der Verein hatte die Gratulationsfeierlichkeiten für den Sportschützen, der nach dem Bestreiten der Weltmeisterschafts-Turniere aus Kapfenberg/Steiermark in Österreich, kurz vorher ankam, ausgerichtet. Den Begrüßungsfeierlichkeiten im Straßkirchner Eisstockvereinsheim schloss sich ein lustiger Vereins-Ehrenabend an. Besonders hervorgehoben wurde, dass mehrere, teilweise hochklassige Turnier durch den Verein in der Gäubodenhalle in den vergangenen 12 Monaten organisiert werden konnten. Bei den vielen Turnieren, dabei auch ein offizielles Damen-Bezirksligaturnier, war der hervorragende Stocksport auf dem niederbayerischen Asphalt ein absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene.

Erstmals fand die Regionen-Ausscheidung des „VITAhome Solo-Cups“ in Straßkirchen für Deutschland statt. Viele talentierte Stocksportler, die sogar bis aus Baden-Württemberg zu dem heißumkämpften Endentscheid nach Straßkirchen reisten, waren vor Ort. Dieser Entscheid fand erstmals in der Gäubodenhalle statt und die vier Bestplazierten konnten zum Endturnier im Oktober 2024 nach Wang, Mostviertel, Österreich, reisen. Dort fand der mit hohen Geldpreisen dotierte „Internationale Solo Cup 2024“ statt. Aus sechs Ländern haben sich hier Stocksportler qualifiziert.

Kassenführer Ludwig Dietl ging auf die finanzielle Situation des Vereins ein. So wurden auch verschiedene Anschaffungen und Ausbesserungsarbeiten am Vereinsheim getätigt und trotzdem konnte eine solide Kassenlage ausgewiesen werden. Die Kassenprüfung durch Lukas Lorenz und Franz Helfer konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen. Es wurde zudem von den jüngsten Verwaltungsratssitzungen der Träger der Gäubodenhalle, dem Geflügelzuchtverein, der Gemeinde Straßkirchen und dem Eisstockclub Straßkirchen berichtet.

Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement und beglückwünschte zu den sportlichen Erfolgen, insbesondere dem Weltmeister Fabian Greil. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz bei den überregionalen Turnieren, der enorm war. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die sportlichen Erfolge sind sehr anerkennenswert und überregionale Turniere finden in der Gemeinde statt, daher sei die Gemeinde auch auf die aktiven Eisschützen stolz. Der Eisstockverein trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei.

Neuwahlen durchgeführt

Für die dreijährige Amtszeit 2025 bis 2028 wurden Christian Greil zum Vorsitzenden und Georg Wax zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Kassenführung übernimmt Ludwig Dietl. Schriftführerin ist Beate Wax. Als Beisitzer im Vereinsausschuss fungieren künftig Alois Ertl, Josef Schreiner und Fabian Greil. Die Kassenprüfer sind Lukas Lorenz und Franz Helfer. Bei der offenen Diskussion wurde auf die Durchführung eines „Rudi-Greil-Gedächtnis-Turniers“ und die Beschaffung von neuen Vereins-T-Shirts verwiesen. Erstmals soll auch 2025 ein vereinsinternes Jahresabschlussfest organisiert werden. Die Eisstocktrainingszeiten finden weiterhin jeweils freitags (19 Uhr) und sonntags am Abend (18 Uhr) statt. Die Trainingsabende klingen im mit Kartenspiel als Ausgleichssport aus. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt und die Jahreshauptversammlung konnte mit einem einstimmigen „Stock Heil“ harmonisch ausklingen. Der Zutritt zu den Veranstaltungen des ESC Straßkirchen ist weiterhin öffentlich und gebührenfrei.

Gruppenfoto
Die neugewählte Führungsriege des EC Straßkirchen für die Amtszeit 2025 bis 2028 von links: Fabian Greil, Ludwig Dietl, Josef Schreiner, Vorsitzender Greil, Alois Ertl, Franz Helfer, stellv. Vorsitzender Georg Wax, Lukas Lorenz und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Circus-Luft in Schambach

Am Osterwochenende 2025 gab es nun wieder eine richtige Manege vor Ort in dem Gäubodendorf Schambach, wo in den vergangenen fünf Jahren schon einige Male Zirkusfamilien Halt machten. Es wurde wieder die richtige Zirkus-Stimmung verbreitet und gerade die Kinder waren voll der Begeisterung. Vom 19. bis 21 April 2025 gastierte der Circus Medrano auf dem gemeindlichen Sportplatz neben dem Schambacher Freibad.

Bereits bei der ersten Circus-Vorstellung kamen die Besucher, darunter viele Familien mit Kindern voll auf ihre Kosten. Mit spektakulärer und halsbrecherischer Akrobatik, beeindruckender Feuershow und den Späßen von Clown Peppo entführte der Familien-Circus sein Publikum. Neben der atemberaubenden Handstand-Akrobatik, war gerade die rasante Jonglage, wechselweise mit Stühlen, Sack-Karren oder mittels einer traditionellen Bierbank, mehr als ein Hingucker. Bei der Wild-West-Show mit dem Messerwerfen hielten die Zuschauer den Atem an. Alles war ansprechend und vor allem die Einbindung einzelner Kinder aus dem Publikum bei verschiedenen Szenerien war ungewöhnlich. Dieser „Mitmachzirkus“ schaffte es auch vier Erwachsene direkt unter die Mitte der Zirkus-Arena zu postieren und ihnen Aufgabenfelder zuzuordnen. Die „Hobby-Artisten“ durften sich zur Freude der Zuschauer als Artisten und Statisten eines professionellen Zirkus beweisen. Die einstudierten Darbietungen von der Feuershow bis hin zu den Späßen des Clowns, insbesondere die Hula-Hupp-Akrobatik und das Balancieren auf dem Seil, vermittelten nicht nur Lust und Spaß, sondern ließen auch erahnen mit welch hohem Engagement, Ausdauer, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein die Darbietungen einstudieren waren. Nur der junge Clown Peppo hielt sich –wie erwartet- an keine Regeln und verschafft den Publikum viele Lachsalven.

Treffen des Entlassjahrgangs 2005 in der Straßkirchner Schule

Der Initiator des Klassentreffens des Entlassjahrganges 2005, Patrick Hein, konnte am Samstag, 12.4.25, eine stattliche Anzahl von ehemaligen Mitstreitern begrüßen. 20 Jahre nach der offiziellen Verabschiedung von der Grund- und Mittelschule Straßkirchen betraten die ehemaligen Schüler wieder den Eingangsbereich der ehemaligen Volksschule. Von den 37 Erstklässlern in zwei Klassen (a und b) von einst kamen immerhin fast 25 Erwachsene, die sich bei diesem zweiten Klassentreffen wieder an ihre Schulzeit erinnern durften. Für das Treffen war ein umfangreiches Programm angesetzt. Neben einem formlosen Austausch von Informationen bei einem Bier am Schulgelände, stand eine Führung in der Grund- und Mittelschule Straßkirchen und den neu sanierten Bereichen auf der Tagesordnung. Für die fundierte Einführung in die Neuerungen an der ehemaligen Schule konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter gewonnen werden. Christian Hirtreiter zeigte in eindrucksvoller Form nicht nur die erweiterten Schulräumlichkeiten und verbesserten Unterrichtsgegebenheiten her, sondern es gab auch einen Einblick in die neue Schulküche und das aktuell gerade neusanierte Lehrerzimmer. Es wurde auch auf die Ganztagsbetreuung an der Straßkirchner Schule und die Sozialarbeit, sowie den Bundesfreiwilligendienst in der Schule eingegangen. Dargestellt wurden auch die vielen Sanierungsarbeiten, welche während der vergangenen Jahre auf dem Schulgelände sowohl im Grundschulgebäude als auch im Mittelschulgebäude abgeschlossen werden konnten. Besonders wurde auf den Schulbrunnen des bekannten Künstlers Gerhard Kadletz, welcher im Außenbereich saniert wurde, hingewiesen. Der Brunnen ist auch Bestandteil des Logos der heutigen Grund- und Mittelschule Straßkirchen. Christian Hirtreiter stellte die Aktivitäten der Straßkirchner der Schulfamilie im Bereich Kunst, sowie auch weitere Planungen vor. Er betonte, dass gerade die Einbindung von ehemaligen Schülerinnen und Schülern für die heutige Schulfamilie wichtig ist. Am Abend wurde  die Vergangenheit intensiv beleuchtet. Aus den beiden Klassen von damals sind glücklicherweise noch keine Schüler verstorben. Wer welchem Lehrer einen Streich spielte, konnte nicht immer eindeutig geklärt werden. Dass aber nach zwei Jahrzehnten die Erinnerungen der ehemaligen Grundschüler durchaus nicht vergessen waren, zeigte der rege Gedankenaustausch. Für die ergrauten Kameraden bzw. teilweise haarfarbentechnisch angepassten ehemaligen Schulkameradinnen war auch die Zeit im Kindergarten zum Greifen nahe. Der Übergang von der Kindergartenzeit in die damalige Volksschule war ein einschneidendes Ereignis. Man ließ die Erinnerungen in Gesprächen lebendig werden. Die Personensuche der Klassenmitglieder erwies sich besonders nach mehreren Jahren als eine sehr schwierig Aufgabe bei der Organisation eines Klassentreffens. Trotz der in neuerer Zeit möglichen Hilfestellung durch Internetportale sind manche Kontakte und tiefe Freundschaften über die Jahre hinweg eingeschlafen.

Erfreulicherweise war die ehemalige Klassenlehrerin Rita Löw bei dem Klassentreffen und dem anschließenden Abend im Wallersdorfer Gasthof Bräuhof mit dabei und berichtete von vielen Neuerungen im Schulwesen.

Die ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen konnten sich so ausführlich über ihre nicht immer einfache Schulzeit und über die Erfahrungen im Arbeitsleben unterhalten. Weit nach Mitternacht trennt man sich und beschloss sich bei einem weiteren Klassentreffen in einigen Jahren wieder zu treffen, denn nichts bleibt wie es ist. Denn gerade die vergangenen Schultage sind nicht vergessen, denn die Erinnerung daran bleibt.

Gruppenfoto
Das Klassentreffen des Abschlussjahrgangs 2005 an der Straßkirchner Grund- und Mittelschule war ein Erfolg: demnächst will man sich wieder treffen. Organisator Patrick Hein (2. Reihe, 6. V. re.): 1. Reihe von links: Schiller Jessica, Ertl Sandra, Englram Anna, Staudinger Markus, Klassenlehrerin Rita Löw, Bürgermeister Christian Hirtreiter 2. Reihe von links: Diebold Sonja, Weinzierl Carina, Tille David, Maier Christian, Hein Patrick, Steiner Simone, Sattler Manfred, Schötz Thomas, Hausladen Stefan 3. Reihe von links: Völkl Matthias, Beichl Manuel, Maier Katrin, Stegemann Markus

Neue Kommandeurin im Sanitätslehrregiment

Die neue Kommandeurin für das Sanitätslehrregiment in Straubing-Feldkirchen, Oberfeldärztin Melanie Heyde, übernahm am 14. April als erste Frau das Kommando des Sanitätslehrregiments in der Gäubodenkaserne. Sie freut sich auf die Aufgabe und sagte: „Ich mag es, Menschen zu führen.“. Die Schlüsselgewalt wurde ihr nach fünf Jahren Dienst als Regimentskommandeur von Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger im Offizierscasino übergeben. Am 18.9.25 findet in Straßkirchen am Sportgelände ein Gelöbnis des Regiments statt. In diesem Rahmen wird Oberstarzt Dr. Gamberger der nun seinen Dienst in der Münchner Sanitätsakademie versieht von den Patengemeinden Aiterhofen, Straßkirchen, Geiselhöring, Leiblfing und Salching verabschiedet.

Geflügel interessierte die Kinder

Markus Dengler, der Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins Niederwinkling und Umgebung ist kein Unbekannter im  Bereich der Jugendbildung. Dengler hatte bereits 2017 den Jugendpreis des Kreisjugendrings Straubing-Bogen für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit erhalten.

Er kommt auch regelmäßig in Kindertageseinrichtungen zu den Kindern, um sie Tiere hautnah erleben zu lassen. So auch in der Karwoche bei der Straßkirchner Kinderkrippe St. Martin.

Ein Schaubrutkasten war ein besonderer Hingucker für die Kinder. Er ist bestückt mit Hühnereiern. Der Brutapparat war von Kindern umringt, die alles genau beobachten, was darin geschieht.

Markus Dengler hatte auch eine große Anzahl von Eiern mitgebracht, nicht nur von Legehühnern, sondern von Wachteln, Enten, bis hin zu Straußeneiern. Kindgerecht verpackt gab es  Erklärungen zu Geflügel, Eiern und auch zur Geflügelzucht. Die Scheu vor Kontakt zu nehmen und ein Gespür für Tier und Natur zu vermitteln, das sei ihm immer wieder ein Anliegen, stellte der Ehrenamtler dem Kinderkrippenteam um Leiterin Susanne Mahal und Bürgermeister Christian Hirtreiter vor.

Ganz Mutige nahmen die Hühner nicht nur auf den Arm, sondern gingen das „Risiko“ ein, sie auf der Handfläche sitzen zu lassen, sogar ohne, dass die Tiere aus Nervosität etwas fallen ließen. Markus Dengler ließ als Erläuterungsmaterial für die nachwachsende Generation ein Buch mit dem Titel: „Picki das Küken“ und Plakate zum Thema kostenfrei in der Einrichtung. Wenn Markus Dengler seinen Besuch ankündigt, um die Kinder die Natur näher zu bringen ist er den Erzieherinnen immer ein willkommener Gast, war der Tenor des Geflügelinformationstags in Straßkirchen.

2 Personen stellen unterschiedliche Materialien vor
Markus Dengler und Carina Schönberger bei ihrem Informationstag „Geflügel“ in der Kinderkrippe St. Martin, passend einige Tage vor dem Osterfest 2025.

VHS Tanzgruppe war erfolgreich

Am ersten Aprilwochenende 2025 fand in München ein Hip Hop Tanzwettbewerb der TAF (The All Dance Federation = Deutscher Tanzverband) statt. Viele aktuelle und moderne Tanzarten werden durch die TAF bei Turnieren und im direkten Vergleich organisiert. Die Besten der Besten starten jedes Jahr hier. Erstmals konnte eine Gruppe der in der Volkshochschule (VHS)Straßkirchen durch Lena Seidel (Tanzschule DanceForEver) unterrichteten tanzbegeisterten Mädchen hier erfolgreich an den Start gehen.

Von den zehn angetretenen Tänzerinnen konnten Carlotta Bausch und Tina Thönelt in ihrer Kategorie den ersten Platz erringen. Im Solotanz siegte Martina Hirtreiter. Johanna Hirtreiter und Alexandra Liehn konnten den 3. Platz in der Kategorie „Duo-Kids“ erringen.

Anna-Lena  Schmid  und Melina Pramenkovic belegten beim Junioren-Duo einen erfolgreichen fünften Platz und überzeugten durch volle Körperbeherrschung sowie toll einstudierte Tanzformate. Chiara Seidel und Tanzlehrerin Lena Seidel schnitten bei den Erwachsenen sehr gut ab, ebenso wie Martina Hirtreiter, Maria Schieche und Johanna Hirtreiter in den jeweiligen Altersklassen. Mit Spannung wird das Abschneiden der Tänzerinnen bei der süddeutschen Meisterschaft in Friedrichshafen am Bodensee am dritten Maiwochenende 2025 erwartet.

Die Straßkirchner VHS-Außenstellen-Leiterin Erika Bachl freute sich über die erfolgreichen Teilnehmerinnen aus dem Unterrichtsprogramm der Volkshochschule, welche ihre Trainingseinheiten in der Straßkirchner Schulaula absolvieren. „Bewegung ist gesund und motiviert die Jugend zur Gesunderhaltung der Körper“, waren sich alle Verantwortlichen einig. Einen weiteren Auftritt werden die Mädchen dann beim Familien- und Kulturfest am 5. Juli haben, welches anlässlich des 50jährigen Bestehens der vhs Straubing-Bogen im Klosterhof Oberalteich stattfindet.

Medienworkshop bei den Schambach Kids

Der überregional bekannte Jugendförderverein Schambach Kids e.V. hatte am 14.4.2025 besondere Medienexperten im Schambacher Pfarrheim zu Gast. Steff Brosz und Andreas Oberlehner hatten im Auftrag der kommunalen Jugendpflegerin des Landkreises Straubing-Bogen, Julia Stadler, eine sehr interessantes „Medienpädagogik-Projekt“ im Pfarrsaal organisiert. Pädagogik heißt Alltagsthemen der Jugend auf den Tisch und auf die Bühne bringen. Das Projektteam im Auftrag des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales war bei den jugendlichen Teilnehmern voll gefordert. Das JFF (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) unterstützt junge Menschen ihre Perspektive und Themen mit Hilfe digitaler Medien zum Ausdruck bringen, die eigene Meinung artikulieren zu können und ihnen eine Bühne bieten. Diese partizipative Herangehensweise bereitet einen Weg zur Selbstwirksamtkeit und persönlichen Bildung der jungen Menschen selbst. Das JFF will individuelle Vielfalt fördern, strukturelle Ungleichheiten abbauen und eine Demokratie fördern.

Der „Graphic Novel Yourself“ Workshop wurde professionell angeboten und höchst moderne Ausstattung wie hochqualitative EDV-Ausstattung kam zum Einsatz. So konnten die Jugendlichen (14-18 Jahren) sich selbst in Szene setzen, die Teammitglieder des JFF zeigten ihnen wie sie sich wiedererkennbar auf dem Tablet zeichnen und in einseitigen Comics ihre für sie relevanten Themen im Hintergrund zum Ausdruck bringen können.

Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter und der Jugendfördervereinsvorsitzende Thomas Höcherl freuten sich über die neuen Kenntnisse und dankten der höchst engagierten Jugendpflegerin Julia Stadler für die Umsetzung des Projekts in Schambach. Die Teilnehmer kamen im Workshop „Graphic Novel Yourself“ selbst zu Wort beziehungsweise zu Bild. Man zeigte den jungen Menschen mithilfe einfacher Stilmittel, wie sie digital zeichnen können. Und zwar in Form eines Graphic Novel – das ist eine Art Comic mit einer erzählerischen Komplexität. So konnten die Jugendlichen sich selbst, als Comicfigur inklusive ihrer Perspektive und Themen mit Hilfe digitaler Medien zum Ausdruck bringen.

Gruppenfoto
Tablet mit Bildbearbeitungsprogramm

Der Osterbrunnen wird von den ersten Frühlingssonnenstrahlen angestrahlt

Der Straßkirchner Osterbrunnen bei der Pfarrkirche St. Stephan schmückt seit vergangener Woche, alljährlich mittlerweile seit fast einem Vierteljahrhundert, das Straßkirchner Zentrum.

Von eifrigen Händen des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins wurde der Dorfbrunnen, wie auch in vielen anderen Orten, besonders schön und einladend gestaltet. Die engagierten Aktiven mit der Gartenbauvereinsvorsitzenden Brigitte Kiendl und tatkräftiger Mithilfe der stellvertretenden Seniorenbeauftragten Elisabeth Schuster zeigten bei der Auswahl der Farben besonderes Geschick. Auch die örtlichen Bauhofmitarbeiter waren helfend eingebunden. Brunnen waren immer nicht nur eine Wasserquelle sondern symbolisierten auch die Quellen des Lebens. Wenn Brunnen versiegten, ging es den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten schlecht. Die moderne Wasserversorgung hat diese klassischen Wasserstellen zurückgedrängt. Wer denkt heute noch beim Betrachten eines Brunnens darüber nach, welche lebenswichtige Bedeutung er einst für die Menschen hatte. Mit dem Schmücken von Brunnen zu Ostern wird auch an die Vergangenheit erinnert, in der ohne funktionierenden Brunnen nichts lief. Die Pfarrkirche St. Stephanus und der Dorfbrunnen mit Postillionskulptur von Kasimir Boot (Straßkirchner Künstler, verstorben 2014) sind hier im Zentrum der Gäubodengemeinde mehr als ein Hingucker. Heute zeigt ein schön geschmückter Ortsbrunnen das Engagement für die Gemeinschaft. Dieses Jahr wurden erstmals über 1000 Ostereier dafür gestaltet.

Sitzungstermine

Sitzungen auf YouTube

Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie immer aktuelle Informationen aus den Sitzungen des Gemeinderates Straßkirchen.


Sitzung des Gemeinderats Straßkirchen

Am Dienstag, 27.01.2026, um 18:30 Uhr findet im Rathaus Straßkirchen, Kirchplatz 7 in 94342 Straßkirchen die Sitzung des Gemeinderates Straßkirchen mit folgender Tagesordnung statt.

Tagesordnung

Nr.Tagesordnungspunkt
1.FFW Schambach, Antrag v. 15.01.26, Zuschuss für Renovierung der Vereinsfahne, 150-jähriges Bestehen;
2.TC Straßkirchen, Antrag auf Zuschuss in Höhe v. 8.000 € v. 13.07.25;
3.Aufstellung der Ortsabrundungssatzung „Schambach-Kellerfeld“, Antrag auf Erweiterung;
4.GE Ost VI, Beschluss zur Fortführung des Bauleitplanverfahrens;
5.Ablauf der Baumaßnahme „Zukunftsbahnhof Straßkirchen“;
6.Bauvorhaben, die durch das Landratsamt Straubing-Bogen an die Gemeinde geleitet wurden;
7.Freibad Schambach, Antrag Fördermittel Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ Projektaufruf 2025;
8.Annahme von Zuwendungen an die Gemeinde Straßkirchen
9.Car-Sharing-Kleinbusses von MIKAR, Standortwechsel vom Innenhof Gasthof „Zur Post“ auf den gemeindlichen Parkplatz an der Paitzkofener Straße;
10.Wünsche, Anträge und Sonstiges – öffentlicher Teil
10.1Mögliche Verlängerung “ Robert-Koch-Straße“ Sachstand;
10.2Wasserzweckverband Straubing – Land, neues Leckage-Ortungssystem;
10.3Kommunale Ehrung von ehrenamtlich aktiven Gemeindebürgern am 21.01.2026 im Sitzungssaal;
10.4Ehrung mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für ehrenamtliches Engagement für Markus Becker und Norbert Kiendl
10.5Bekanntgaben von Auftragsvergaben durch die Gemeinde Straßkirchen;
10.6ILE Gäuboden, Kulturmobil am 24.07.2026 in Straßkirchen zu Gast;
10.7ILE Gäuboden, Regionalbudget für das Jahr 2026 genehmigt;
10.8Neue Fahrbahn für die B 8 zwischen Plattling und Straßkirchen;
10.9Restarbeiten im Ortszentrum im Rahmen der Dorferneuerung Paitzkofen abgeschlossen;
10.10Neuer Durchlass und neues Bushäuschen in Niederast;
10.11Kunstausstellungseröffnung im Februar 2026 im Pfarrheim St. Stephanus, Gemeinderäte sind nach Voranmeldung zur Teilnahme eingeladen
10.12Abschluss der Maßnahme „Flur & Natur“ / „Förderung von Struktur- und Landschaftselementen“ am Hiebweg;

Anschließend findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.


Fischerjugend ist voll aktiv

Das alljährliche Forellenfischen der Fischerjugend fand am 6.4.25  wieder an unseren Schambacher Weihern statt. 21 Kinder und Jugendliche fanden sich ein. Wie immer gab es Kaffee und Kuchen, während des Angeltags wurden noch gegrillt. Die Jugendwarte Günter Christl und Andreas Walsberger waren zusammen mit Vorstand Bruno Niemeier froh über die gute Beteiligung.

Auszeichnung Anna Walsberger

Am Sonntag, den 30.03.2025, wurde von Landrat Josef Laumer die über Jahrzehnte vorbildlich als ehrenamtliche Mesnerin tätige Anna Walsberger, mit der Verleihung mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Das Engagement der rüstigen Seniorin in der Pfarrei St. Nikolaus, Schambach, ist vorbildgebend, so das Landkreisoberhaupt bei der Verleihungszeremonie.

Anna Walsberger ist seit Jahrzehnten gegen eine geringe Entschädigung hier in der Schambacher Pfarrei tätig und eine Auszeichnung ist hier besonders sinnvoll, da in so hohem Alter – weit über 90 – immer noch mit hohem Elan die Tätigkeit ausgeübt wird, so Landrat Laumer bei seiner Laudatio. Anna Walsberger fährt auch immer noch mit ihrem eigenen PKW zu den mehrfach wöchentlich stattfindenden Gottesdiensten in der Kirche St. Nikolaus und kümmert sich mit hoher Akribie um die Vor- und Nachbereitung und alle anfallenden Tätigkeiten.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Diese Auszeichnung mit Ordenscharakter erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Das Ehrenzeichen besteht aus vergoldetem Silber und zeigt ein achtstrahliges Malteserkreuz von einem grünen Lorbeerkranz umgeben. Das Malteserkreuz ist weiß für Verdienste im Ehrenamt und blau für Verdienste im Auslandseinsatz. Ein Mittelmedaillon zeigt das weißblaue Rautenwappen mit der Umschrift „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten“. F. Walsberger erhielt zusätzlich zu dem Anstecker noch ein Präsent der Pfarrei und die Ehrungsurkunde des Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern überreicht. Auch F. Dorfner, weitere Mitarbeiterin der Pfarrei Schambach, wurde mit einem Blumenstrauß geehrt.

2 Personen bei Urkundenübergabe
Gruppenfoto bei Ehrung

Starkbierfest des SSC Straßkirchen mit Corinna Zollner; Zünftige Musik und beste Laune

Ein Fest der besonderen Art erlebten die Besucher des Starkbierfests am Samstagabend in Straßkirchen. Der Schiclub Straßkirchen lud zur ausgelassenen Feier in die stimmungsvoll dekorierte Schi-Hütt’n ein. Dort sorgte die allseits bekannte Volksmusikantin und Musikerin Corinna Zollner mit ihrer zünftigen Musik für beste Laune unter den Gästen.

Zu einem gelungenen Starkbierfest gehört neben guter Musik auch eine schmackhafte Brotzeit. Die Besucher genossen deftige Schmankerl und das beliebte Karmeliten Starkbier in ausgelassener Stimmung. In der urigen Atmosphäre der Schi-Hütt’n wurde gemeinsam gelacht, gesungen, gefeiert und getanzt.

Das Starkbierfest war nicht nur eine Gelegenheit zum geselligen Beisammensein, sondern auch ein Zeichen des Zusammenhalts. Der Schiclub Straßkirchen zeigte sich einmal mehr als hervorragender Gastgeber und bewies, dass Tradition und Gemeinschaftssinn großgeschrieben werden. Mit der mitreißenden Musik von Corinna Zollner und der herzlichen Stimmung wurde das Fest für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Autorenlesung: ‚Boarische Bazis‘ begeistert in Straßkirchen

Gut besucht war am Sonntagnachmittag die SSC Schi-Hütt’n Straßkirchen, als Marco Nadler sein Buch „Boarische Bazis“ vorstellte. Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Gäste gespannt seinen Ausführungen und zeigten reges Interesse an der humorvollen Geschichte, die er schrieb, um einmal seinen Kindern ein bleibendes Andenken zu hinterlassen.

Im Mittelpunkt des Buches steht der abenteuerlustige Ziegenbock Gustl, der sich auf den Weg nach München macht, um die große weite Welt zu erleben. Doch trotz seiner aufregenden Erlebnisse erkennt er schließlich den Wert der Heimat und kehrt wieder zurück. Die unterhaltsame und zugleich tiefgründige Erzählung zog die Zuhörer sofort in ihren Bann.

Untermalt wurde die Lesung mit Ausschnitten aus dem Hörspiel zum Buch, das im Tonstudio von Michael Braun produziert wurde. Dabei wirken zahlreiche Verwandte und Freunde mit,  was dem Projekt eine ganz persönliche Note verleiht. Mit seiner mitreißenden Erzählweise sorgte Braun für zusätzliche Begeisterung unter den Anwesenden.

Die gelungene Buchvorstellung zeigte einmal mehr, wie sehr regionale Literatur geschätzt wird. „Boarische Bazis“ verspricht nicht nur beste Unterhaltung, sondern vermittelt auch eine wichtige Botschaft über Heimat und Zusammenhalt.

Untersuchung der Gewässerkulisse

Die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Thomas Baumann (Technische Universität München, TUM) arbeitet an Lösungen für eine nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung und trägt mit der Entwicklung von Maßnahmen zum Ausgleich von Flut und Dürre zu einer Anpassung des Landschaftswasserhaushalts an den Klimawandel bei. Im Zuge der praktischen Erprobung dieser Konzepte wurde nun eine Messstation am Zusammenfluss des Gewässers III. Ordnung, Irlbach, mit dem „Ödbach‘“ aufgebaut um für das Forschungsprojekt Smart-SWS (www.smart-sws.de) Messwerte zu erheben.

Die vom Team der TUM konzipierte und mit Hilfe der farmtastic GmbH aufgebaute Messstation erfasst den Wasserstand und die Temperatur des Gewässers und ist in ein Messnetz aus mehreren weiteren Sensoren eingebunden, um die Dynamik der Wasserführung in den Bächen zu erfassen. Aufbauend auf diesen Messreihen sollen später Maßnahmen entwickelt werden, um schnell und ungenutzt zur Donau abfließende Wässer langfristig, unter anderem für die Wasserversorgung von Mensch und Landwirtschaft, zur Verfügung zu stellen.

Gruppenfoto bei Aufstellen der Messgeräte
Das Team der Technischen Universität München unter Begleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter beim Aufbau der Forschungs-Meßstation am Irlbach

Abwasser ist der Spiegel des Lebens

Beim diesjährigen Praxistag konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter eine Reihe von Referenten und die Vertreter der Klärwerkanlagen in der Kläranlage der VG Straßkirchen in Irlbach willkommen heißen. Dieser in regelmäßigem mehrjährigem Turnus in Irlbach/Straßkirchen durchgeführte „Nachbarschaftstag“ und der regelmäßig organisierte Praxistag ist eine hervorragende Institution, so Hirtreiter. Dazu begrüßte Martin Bergner die Teilnehmer und gab einen Überblick über die umfangreichen Themenfelder, welche erörtert wurden. Die regelmäßigen Treffen wurden von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall ins Leben gerufen und finden jeweils wechselnd auf einer anderen Kläranlage statt. Der stellvertretender Bereichsleiter, Straubinger Entwässerung und Reinigung, Martin Bergner, hat die Durchführung und einen Fachvortrag im Straßkirchner Rathaus im Jahr 2025 hierzu übernommen.

Auch die zuständigen Fachbehörden sind dabei vertreten, um wichtige Informationen weiterzugeben. So nahm für das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf Daniela Bachl teil. Bürgermeister Christian Hirtreiter hieß die Gäste willkommen und äußerte sich sehr positiv zur Durchführung der Nachbarschaftstage. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch unter Kollegen und sei von enormer Wichtigkeit, denn gerade die praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wachsen. Die Referenten führten zu interessanten Themen wie „nicht abbaubare Rückstände im Abwasser“ ein. Sie stellten heraus, dass im Abwasser nachweisbar ist wie viele Arzneimittel konsumiert werden. Fast  alles lässt sich über das Abwasser nachweisen.

Beim einem Themenkomplex ging es vor allem um „Abwassermonitoring“. Hier wird primär nach Coronaviren, Influenza und RSV untersucht.

Während der Corona-Pandemie konnten mit diesem Verfahren sehr große Erkenntnisse über die Zahlen gewonnen werden.

Die verschiedenen Maßnahmen während Corona konnten durch die Proben aus dem Abwasser unabhängig von der Testbereitschaft der Bevölkerung bewertet werden. Auf die Toilette muss jeder mal gehen. Auch die, die sich nicht testen lassen, sodass hier verschiedene Erkenntnisse möglich waren.

Beim einem anderen Punkt ging es um die sog. 4. Reinigungsstufe. Hier werden Rückstände von Medikamenten, Spurenstoffe und Mikroplastik entfernt. Derzeit trifft es hier aktuell aber nur die großen Kläranlagen. Sollte aber die „Wasserwiederverwendung“, also die direkte Verwendung von gereinigtem Abwasser zur Bewässerung, mehr Bedeutung bekommen, wird dies sicher auch bei kleineren Anlagen ein Thema werden. Es wurde konstatiert: „Das Abwasser ist der Spiegel des Lebens“. Neueste Untersuchungen der Wissenschaftler und Ergebnisse der Langzeitstudien ergeben hier die regionalen Unterschiede.

Diese Erkenntnisse kommen aus aktuellen Abwasseranalysen, die das Abwasser aus Klärwerken untersucht und Rückstände verschiedener Stoffe feststellen kann.

Auch die Thematik der „Klärschlammentsorgung“ und der Energieversorgung der Kläranlagenbetriebe fand Erörterung, sodass die vertretenen Kläranlagen hier handfeste Ratschläge für den Alltagsbetrieb mitnehmen konnten.

Gruppenfoto bei Kläranlagen-Nachbarschaftstag
Die Teilnehmer mit Daniela Bach vom WWA Deggendorf zusammen mit den Vertretern der Kläranlagenbetriebe beim „Nachbarschaftstag“ in der Kläranlage der VG Straßkirchen in Irlbach

Unrat bei der Aktion „Sauber macht Lustig“ entsorgt

Die Gemeinde Straßkirchen veranstaltete im Rahmen der „ZAW-Großmüllsammelaktion 2025“ eine gemeindeweite „Sauber macht lustig“-Aktion. „Nicht unser Müll – aber unsere Welt.“ Unter diesem Motto rief dieses Jahr der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) zur großen Müllsammelaktion „Sauber macht lustig!“ auf.

Mit der höchsten Motivation machten sich bei der jüngsten gemeinsamen Aktion „Sauber macht lustig“ rund 80 Aktive auf, um das Gemeindegebiet Straßkirchen von liegengebliebenen Abfällen zu befreien. Das ZAW-Straubing hatte für 2025 auf großes Engagement gehofft, was voll erfüllt wurde. Neben der hervorragenden Beteiligung mehrere Vereine waren auch Privatpersonen aus dem gesamten Gemeindegebiet mit von der Partie.

Nach dem Empfang der entsprechenden grünen Sammelsäcke konnten junge und alte Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag, 24.3.25, Unrat und widerrechtlichen Müll aufsammeln. Der gesammelte Müll und Abfall wurde über den Bauhof zentral abgegeben.

Die Straßkirchner waren aufgerufen anknüpfend an die seit Jahren sehr erfolgreich in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft durchgeführte Aktion, etwas für die Umwelt in der Gemeinde Straßkirchen zu tun. Gemäß den Regularien konnte jede Menge Unrat, widerrechtlich entsorgter Müll und Abfall eingesammelt werden. Bei der Abgabe der Sammelsäcke mit dem auf den Freiflächen gesammelten Müll waren die Sammler höchst zufrieden. Die Verpflegung konnte wieder durch den örtlichen Pfadfinderverein organisiert werden.

Die wilde Abfallentsorgung kann zu ökologischen Schäden führen beispielsweise zu Gewässerverschmutzungen. In jedem Fall aber ist dies ein Ärgernis, nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die Bevölkerung. Die Beseitigung des Unrates muss von der öffentlichen Hand bezahlt werden. Trotz des stetig wachsenden Umweltbewusstseins werden vielfach Haus- und Sperrmüll, Baustellenabfälle und Grüngut leider immer wieder in der freien Natur, an schlecht einsehbaren Straßenbereichen, neben den Sammelcontainern in Schambach, aber auch an angrenzenden Wegen entsorgt. Die gemeindliche Aktion sollte die Sensibilisierung der Bevölkerung bewirken.

Personen bei Müllsammlung
Die Delegation der Straßkirchner Jugendfeuerwehr bei der Sammlung am Straßkirchner Bahngelände zusammen mit Verwaltungsmitarbeiterin Maria Fuchs und dem gemeindlichen Bauhof-Transportfahrzeug, neben Motorrad-Öl-Kanister waren auch Farbeimer und  Hausmüll in großen Mengen gesammelt worden

Neuen Feldgeschworenen vereidigt

Der Gemeinderat Straßkirchen wählte in einer jüngsten Sitzungen des Gemeinderats im Herbst 2024 vier neue ehrenamtliche Feldgeschworene als künftige „Hüter der Grenzen“. Feldgeschworene sind von der Gemeinde bestellte Ehrenamtliche, die als Partner der Bayerischen Vermessungsverwaltung bei der Abmarkung von Grundstücken, also der örtlichen Kenntlichmachung und Bezeichnung von Grundstücken durch Grenzzeichen, mitwirken und bei Grenzstreitigkeiten vermitteln. Das Gemeinderatsgremium befürwortete die Bestellung von Reinhold Hottner, Stephan Biendl, Markus Stegemann und Christian Wagner, die in der Sitzung, bis auf Christian Wagner, auch anwesend waren und sich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder des Gemeinderats freuten. Die Schulung der neuen Feldgeschworenen wurde bereits im Februar 2025 im Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Straubing absolviert. Bürgermeister Christian Hirtreiter gratulierte und vereidigte dem neuen Feldgeschworenen Christian Wagner anschließend an die Bürgerversammlung am 13. März 2025 in der Schambach Dorfschänke feierlich. „Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter, sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt“, so der Bürgermeister.

2 Männer bei Urkundenübergabe
Die neu vereidigte Feldgeschworene der Gemeinde Straßkirchen bei der Übergabe der Bestellurkunde: von links Christian Wagner und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Spende; 500 Euro vom Frauenbund

Der Katholische Frauenbund Straßkirchen/Schambach hat dem Straubinger „Haus für das Leben“ einen Scheck über 500 Euro überreicht. Der Erlös des diesjährigen Faschingsballs des Katholischen Frauenbundes am turbulenten Faschingsfreitag hilft von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern, und bietet Schutz sowie Perspektiven für einen Neuanfang. Frauenbundsvorsitzende Brigitte Tarras ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im Frauenhaus als Mitarbeiterin tätig und kennt als Mitglied des Trägervereins die finanziellen Probleme. „Wir können gerade jetzt jeden Euro sehr gut gebrauchen“, freut sich Vorsitzende Dr. Regine Langer-Huber. Und genauso freue sich der Verein natürlich über das Interesse an der Arbeit des „Hauses für das Leben“, denn gerade jetzt nimmt häusliche Gewalt immer weiter zu und geht durch alle Gesellschaftsschichten. Das Spendengeld wird für die Umsetzung unbedingt benötigter Projekte mitverwendet. Besonders erfreulich sei, dass viele Straßkirchner Firmen durch Sachspenden die Durchführung des Frauenbund-Faschings unterstützt haben, was sich an dem guten Zuspruch des Balles und des Erlöses gezeigt habe, waren sich die Teilnehmer der Spendenübergabe mit den Vorstandsmitgliedern des Frauenbundes und Ortspfarrer Gerhard Pöpperl einig. Sehr überrascht war man über die Zahl der betroffenen Frauen und Kinder allein in der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen. Dass die hilfebedürftigen Frauen im „Haus für das Leben“ jederzeit eine Anlaufstelle finden, dafür sorgen hauptamtliche Mitarbeiter und über zwanzig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Gruppenfoto bei Scheckübergabe
Brigitte Tarras (4.v.l.) übergibt den Spendenscheck für das „Haus für das Leben“ an Frau Dr. Regine Huber-Langer (3.v.l.) im Pfarrheim St. Stephanus

Jagdversammlung Straßkirchen, Neuwahlen und Ehrung durchgeführt

Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Straßkirchen stand neben den Regularien auch die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft auf der Tagesordnung (21.2.25). Im Straßkirchner Gasthof Brunner konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen und auch die neue Führungsmannschaft festlegen.   Neben den Jagdgenossen waren die Jagdpächter Dr. Robert Franz und Markus Obermeier ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die herausragenden Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt.  Beim Kassenbericht stellte man detailliert die Kassensituation dar.  Schriftführer Gerhard Englram ging auf die Termine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Die Berichterstattung zur Kassenprüfung hatte der ehemalige Jagdvorsteher Rupert Bugl übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden.

Fördersituation erörtert

Unter den verschiedenen Tagesordnungspunkten wurde die Beschlussfassung über die Verwendung des Jagdpachtschillings getätigt. Festgelegt wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte den aktuellen Stand zu wichtigen Entwicklungen in der Gemeinde vor. Die Jagdgenossen konnten von Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Jahresversammlung aktuelle Informationen erhalten. Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die Fördersituation im Bereich „Gewässer III. Ordnung“ vor. Es wurde informiert, dass die Förderung des Jahresbauprogramms 2024 nachträglich noch gewährt wurde. Der Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf an den „Verband der Gewässer III. Ordnung“ wurde noch im Dezember 2024 zugestellt. Dargestellt wurde, dass bei der kommenden Verbandsversammlung am 8. Mai 2025 in Aiterhofen, dann mit Spannung die Berichterstattungen zum Bauprogramm und über die Fördersituation abzuwarten sind. Dargestellt wurden auch die Möglichkeiten zur Antragstellung beim ILE-Regionalbudget der sieben Gäubodengemeinden. Hier war die Antragsstellung bis Ende Februar bei der zuständigen Gemeinde Feldkirchen zu tätigen. Informiert wurde zu einem Antrag der fünf Jagdgenossenschaften innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen.

Neue Führungsriege bei den Jagdgenossen gewählt

Als Jagdvorsteher wurde Franz Schweiger in geheimer Wahl gewählt. Stellvertreter ist Ludwig Käufl. Die Schriftführung übernimmt Gerhard Englram. Kassenführer wurde Franz Brebeck. Die Beisitzer im Jagdgenossenschaftsvorstand sind Josef Altschäffl und Alfred Völkl. Die Kassenprüfung wird künftig von Rupert Bugl und Georg Wax ausgeübt.

Ludwig Hausladen hatte nach 22 Jahren im Amt des Schatzmeisters die Funktion in jüngere Hände abgegeben. Ihm wurde für sein ehrenamtliches Engagement besonders gedankt. Er hatte für sein ehrenamtliches Wirken im örtlichen Wasser- und Bodenverband, sowie bei der Jagdgenossenschaft, bereits 2019 eine Ehrung durch die Gemeinde Straßkirchen erhalten.

Abschließend dankte auch der neue Jagdvorsteher Franz Schweiger den neuen Vorstandsmitgliedern für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang.

Gruppenfoto bei Jahreshauptversammlung
Von rechts: Die neue Führungsriege der Jagdgenossenschaft Straßkirchen mit dem verabschiedeten langjährigen Kassenführer Ludwig Hausladen: von rechts: Gerhard Englram, Ludwig Käufl, Alfred Völkl, Franz Schweiger, Josef Altschäffl, Franz Brebeck, Ludwig Hausladen, Bürgermeister Christian Hirtreiter

Jagdgenossen Paitzkofen trafen sich

Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Paitzkofen am 28.2.2025 standen neben den Regularien mit den Neuwahlen (Amtszeit: 2025-2030) auch aktuelle Informationen auf der Tagesordnung. Im Florianistüberl Paitzkofen konnten die anwesenden Jagdgenossen und Jagdpächter den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen. Jagdvorsteher Markus Weinzierl konnte neben den über 25 anwesenden Teilnehmern der Generalversammlung der Paitzkofner Jagdgenossenschaft auch Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Markus Weinzierl bedankte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Straßkirchen. Beim Rechenschaftsbericht wurden die Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Im Rahmen des Kassenberichts stellte man detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Johann Löw ging auf die Termine ein. Die Kassenprüfung hatten Erwin Weinzierl und Rupert Fischer übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für das Engagement im Ehrenamt.

Dorferneuerung: Fertigstellung erfolgt demnächst

Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte den bevorstehenden abschließenden Bauabschnitt im Zuge der Dorferneuerung Paitzkofen vor. Es wurde informiert, dass im März 2025 die Bauarbeiten durch die beauftragte Firma Strabag weitergeführt werden. Der komplette Abschluss der Paitzkofner Dorferneuerung steht für das Jahr 2025 bevor. Gerade im Bereich Kanalbau hatten sich einige unvorhergesehene Neuerungen während der Baumaßnahme ergeben, so musste auch ein Kanalabschnitt an der Schneidinger Straße erneuert werden.

Fördersituation dargestellt

Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Projekten in der Gemeinde und stellte die Fördersituation im Bereich „Gewässer III. Ordnung“ vor. Es wurde informiert, dass die Förderung des Jahresbauprogramms 2024 nachträglich noch gewährt wurde. Der Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf an den „Verband der Gewässer III. Ordnung“ wurde noch im Dezember 2024 zugestellt. Dargestellt wurde, dass bei der kommenden Verbandsversammlung am 8. Mai 2025 in Aiterhofen, dann mit Spannung die Berichterstattungen zum Bauprogramm und über die Fördersituation abzuwarten sind. Dargestellt wurden auch die Möglichkeiten zur Antragstellung beim ILE-Regionalbudget der sieben Gäubodengemeinden. Hier hatte die Antragsstellung bis Ende Februar bei der zuständigen Gemeinde Feldkirchen zur erfolgen. Informiert wurde zu einem Antrag der fünf Jagdgenossenschaften innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen.

Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete auch zu weiteren aktuellen Bauprojekten, wie die Erweiterung des gemeindlichen Kindergartens  St. Elisabeth um zwei Gruppen ein. Informiert wurde auch zu bevorstehenden Straßensanierungen im Gemeindebereich.

Wahlen der Jagdgenossenschaft

Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen der gesamten Jagdvorstandschaft für die kommenden fünf Jahre wurden Markus Weinzierl zum Jagdvorsteher und Matthias Kiendl zum stellvertretenden Jagdvorsteher gewählt. Bei den geheimen Wahlen wurden als Kassenführer Hans Kiermeier und Johann Löw als Schriftführer gewählt. Die Funktion der Beisitzer übernehmen Christian Ertl und Alfred Völkl. Die Kassenprüfung obliegt Erwin Weinzierl und Rupert Fischer.

Jagdpacht für Wegebau

Beschlossen wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Abschließend dankte der Jagdvorsteher Markus Weinzierl für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang. Die Versammlung beschloss auch, dass ein verdienter langjähriger Verantwortlicher der Jagdgenossenschaft für die Auszeichnung für das ehrenamtliche Engagement der Gemeinde gemeldet wird. Die Jagdpächter Michael Schießl und Michael Kovacs hatten zu einem Ragout-Essen eingeladen. Die harmonisch durchgeführte Generalversammlung fand einen angenehmen Ausklang.

Gruppenfoto bei Jahreshauptversammlung
Die neugewählte Führungsriege der Jagdgenossenschaft Paitzkofen mit den beiden Jagdpächtern Michael Schießl und Michael Kovacs (sitzend von rechts).

Im Bild die neue Vorstandschaft im Paitzkofner Florianistüberl stehend von rechts:

Christian Ertl, Johann Löw, Jagdvorsteher Markus Weinzierl, Hans Kiermeier, Alfred Völkl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, sitzend von rechts die Jagdpächter: Michael Schießl und Michael Kovacs

Eisstockclub Paitzkofen war beim Schirmherrnbitten erfolgreich

Der Eisstockclub Paitzkofen kann auf sechs Jahrzehnte erfolgreiches Bestehen zurückblicken und führt daher am vorletzten Maiwochenende 2025 sein 60-jähriges Gründungsfest mit Ehrungsabenden und Festveranstaltungen durch. Am 22. Februar 2025 fand das zugehörige Schirmherrnbitten für dieses Jubiläumsfest in Paitzkofen statt. Am vergangenen letzten Samstag im Februar traten die Vereinsverantwortlichen mit einem traditionellen weiß-blauem Schirm zum Schirmherrenbitten an. Mit zahlreicher Unterstützung durch die Vereinsführung und durch die zahlreich anwesenden Vereinsmitglieder trug der Stockvereinsvorsitzende Erwin Weinzierl die Bitte an Bürgermeister Christian Hirtreiter heran. Nach altem Brauch baten die Führungskräfte in Reimform um die Übernahme der Schirmherrschaft. Verständlicherweise wünscht sich jeder Verein für seine Festivitäten ein erfolgreiches Gelingen, einen Himmel in den Landesfarben und dazu noch Sonnenschein. Auch die Paitzkofner Eisstockschützen wollen ihr 60-jähriges Gründungsfest im Mai 2025 möglichst ohne Regenschirm feiern. Da für die Wetterverhältnisse an großen Festen – so sagt man – immer der Schirmherr zuständig ist, klopften die Führungskräfte gemeinsam an. Mit einem deutlichen „Ja“ kam Christian Hirtreiter der Bitte nach, das Fest als Schirmherr zu unterstützen.

Er gab in Reimform seine Antwort mit der abschließenden ausformulierten Zustimmung: „ich mach Euch den Schirmherrn gern, a schens Fest werds gwis werdn“. Gemeinsam stießen alle Anwesenden auf ein gutes Gelingen an.

Er stellte in gekonnter Reimform heraus: „De Paitzkofner wissen es zu schätzn – guade Freindschaft ist durch nichts zu ersetzen.“ und betonte: „Gemeinsam sind wir stark und dran – mit Herz und Hand, packe ich die Schirmherrschaft und den Schirm an“ Bei dem Schirmherrnbitten wurde vom Vorsitzenden Erwin Weinzierl die Geschichte des aktiven Vereins und das Engagement im Ortsleben dargestellt. Der Eisstockverein wurde 1965 von 19 eisstockbegeisterten Männern gegründet und 60 Jahre Vereinsgeschichte ist ein Anlass, der natürlich gebührend gefeiert werden soll, so Vorsitzender Erwin Weinzierl.

Vor etwas mehr als 60 Jahren beteiligten sich die Eisschützen aus Paitzkofen bereits an Pokalturnieren im Landkreis, damals noch ohne Verein. Da das Interesse am Eisstocksport groß war, entschloss man sich 1965 einen Verein zu gründen. Bei der Gründungsversammlung, die im ehemaligen Gasthaus Weinzierl in Paitzkofen stattfand, wurde unter der Leitung des damaligen Kreisvorsitzenden des Kreises ,,Donauland“, Josef Stadler, der erste Vereinsvorsitzende Franz Kiendl gewählt. Es waren damals 19 Gründungsmitglieder anwesend, von denen heute nur noch Braun Erich und Kammermeier Otto leben. Gründungsvorsitzender Franz Kiendl führte den Verein zehn Jahre bis 1975. Von 1975 bis 1981 führte Wittenzellner Hermann sen. den Verein, von 1981 bis 1989 Otto Kammermeier, von 1989 bis 1995 war Erich Braun der Vereinsvorsitzende. Von 1995 bis 2017 war Hermann Wittenzellner jun. mit der Vereinsführung betraut. Seit 2017 ist Erwin Weinzierl der Vorsitzende. Neben dem Maifest (seit 1996) und dem Weinfest (seit 2004) sind die Vereinsmitglieder in viele Aktivitäten eingebunden. Auch sportlich gab es höchste Erfolge im Vereinsleben. Bereits 1976 war der Gewinn des Bayernpokals durch die damalige Jugendmannschaft: Kiendl Ludwig, Weinzierl Willi, Weinzierl Erwin, Wittenzellner Hermann, Wittenzellner Herbert und Stadler Ludwig eine herausragende Leistung in der Vereinsgeschichte. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war allerdings der Aufstieg der Herrenmannschaft 2005 in die Regionalliga, wobei die aktiven Sportler Christl Roland, Ertl Hubert, Handwerker Erwin, Weinzierl Erwin, Wittenzellner Hermann jun. damals bereits viele sportliche Erfolge davor erzielt hatten. Es wurden auch viele weitere sportliche Leistungen der aktiven Schützenmannschaften, sowie auch der Jugend- und Frauenteams in den vergangenen Jahrzehnten des Vereinsgeschehens erzielt. Bei Rinderbraten mit Kraut klang der Abend aus. Vereinsschatzmeister Stefan Biendl hatte extra für den Abend des Schirmherrnbittens eine hölzerne Erinnerungstafel geschnitzt, welche das Vereinslokal künftig ziert.

Gruppenfoto bei Schirmherrenbitten
Die Führungsriege des Paitzkofner Eisstockclubs war beim Schirmherrnbitten für das Jubiläumsfest 2025 erfolgreich: Schirmherr Christian Hirtreiter und Ehefrau Ulrike (4. von links und 11. von links), im Kreis der Vereinsverantwortlichen von links: Johannes Stadler, Ludwig Stadler, Vorsitzender Erwin Weinzierl, Thomas Eiserer, Stefan Biendl, Franz Albertskirchinger, Hubert Ertl, Franz Häusler, Ulrike Hirtreiter und Johann Baumann. Die Übergabe des weiß-blauen Schirms war der Auftakt zur Jubiläumszeit. Das Vereinslokal ziert künftig die hölzerne Erinnerungstafel an den Tag des Paitzkofner Schirmherrnbittens.

EC Paitzkofen hielt Generalversammlung ab

Der Eistockverein Paitzkofen führte am Samstag, 22.2.2025, seine ordentliche Jahreshauptversammlung im Paitzkofner Feuerwehrstüberl durch. Für das Jahr 2025 ist wieder ein aktives Vereinsjahr geplant.

Rechenschaftsbericht und Weichenstellungen Bei der ordentlichen Generalversammlung der Mitglieder des Eisstockclubs Paitzkofen standen neben dem Rückblick auf das Vereinsgeschehen auch die Planungen für das Jubiläumsjahr 2025 auf der Tagesordnung. Eingangs konnte Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl auch den Ehrenvorsitzenden Erich Braun und Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Beim ausführlichen Rechenschafts- und Kassenbericht konnte auf das positive Vereinsjahr des Paitzkofner Eisstockclubs zurückgeblickt werden. Hervorgehoben wurde die von der Paitzkofner Dorfgemeinschaft ausgerichtete Maibaumfeier. Der Eisstockverein gestaltet das traditionelle Maibaumaufstellen in der Paitzkofner Dorfmitte zusammen mit der Kirchenverwaltung und der örtlichen Feuerwehr. Das Eisstockschießen ist als Mannschaftswettbewerb nach wie vor sehr beliebt und es wurde berichtet, dass Mannschaften der Paitzkofner Stockschützen bei mehreren Turnieren, Dorfmeisterschaften und Vergleichsschießen im abgelaufenen Vereinsjahr erfolgreich teilgenommen hatten. Besonders herausgestellt wurde der Sieg bei der jüngsten Schambacher Dorfmeisterschaft. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz für die Dorfgemeinschaft durch die Beteiligung bei den Traditionsveranstaltung im Ort und der Gemeinde. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die Eisstockvereine trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte besonders den stark eingebunden Vereinsführungskräften und den langjährig Aktiven für das Engagement, denn insbesondere im ländlichen Raum sei das Maß an sozialer Dichte für die dörfliche Gemeinschaft wichtig, so Hirtreiter. Ehrenamtliches Engagement sei heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, aber gerade in Vereinen kann man die Gemeinschaft und das Miteinander aktiv und positiv gestalten. Der Finanzbericht von Schatzmeister Stefan Biendl konnte auf eine solide Finanzausstattung hinweisen. Die Kassenprüfung durch Franz Häusler und Gemeinderat Norbert Kiendl konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen.

Aktives Vereinsjahr steht bevor

Auch für das kommende Vereinsjahr sind bereits Planungen festgelegt, sodass die regelmäßigen Veranstaltungen, wieder durchgeführt werden, so Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl abschließend. Gerade auch das Jubiläumswochenende und die angegliederten Jubiläumsturniere im Sommer 2025 werden ein Höhepunkt im Gemeindeleben darstellen war man sich einig. Für die kommenden Monate ist als Besonderheit ein Vereinsausflug für die Mitglieder mit Familien geplant. Der Vorsitzende konnte die Versammlung mit einem lauten „Stock Heil“ schließen.

Straßkirchner Wasser- und Bodenverband hielt Versammlung ab

Bei der Jahreshauptversammlung des Wasser- und Bodenverbandes am 12.2.25 standen neben den Regularien auch die Befürwortung einer Beitragserhöhung auf der Tagesordnung. Im Straßkirchner Gasthof Brunner konnten die Mitglieder den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen und auch die Planungen für das Jahr 2025 festlegen. Verbandsvorsitzender Franz Schweiger konnte die anwesenden Mitglieder willkommen heißen und führte zu den Rechenschaftsberichten über. Kassenführer Stefan Kerl stellte detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Franz Brebeck ging auf die Ortstermine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Die Funktion der Kassenprüfung übernahmen Rupert Bugl und Georg Wax, die eine vorbildliche Kassenführung attestierten. Daher konnte die einstimmige Entlastung der Führungsriege erteilt werden. Die Verbandsmitglieder konnten Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Jahresversammlung willkommen heißen. Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die Fördersituation im Bereich „Gewässer III. Ordnung“ vor. Es wurde informiert, dass die Förderung des Jahresbauprogramms 2024 nachträglich noch gewährt wurde. Der Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf an den „Verband der Gewässer III. Ordnung“ wurde noch im Dezember 2024 zugestellt. Der Beauftragte für Gewässer III. Ordnung, Gemeinderat Norbert Kiendl und Bürgermeister Christian Hirtreiter berichteten, dass bei der kommenden Verbandsversammlung am 8. Mai 2025 in Aiterhofen, dann mit Spannung die Berichterstattungen zum Bauprogramm und über die Fördersituation abzuwarten sind. Die Mitgliederversammlung stimmte einer Erhöhung der Gebührenumlage für die Grabenpflege um 15% zu. Der Wasser- und Bodenverband besteht seit mehr als 100 Jahren und wurde vor dem 1. Weltkrieg gegründet. Die satzungsmäßige Pflege der Gräben und Wasserläufe im Verbandsgebiet ist das Ziel. Das Verbandsgebiet erstreckt sich auf ein Gebiet von 420 Hektar im Straßkirchner Moos-Bereich und betrifft die Gemarkungen Straßkirchen, Irlbach und Schambach.

Ein Demokratie-Aktionstag am 11.2.25 war ein besonderer Höhepunkt

Am Dienstag fand an der Mittelschule Straßkirchen ein ganz besonderer Demokratietag statt, der von der kommunalen Jugendpflegerin Julia Stadler initiiert wurde. Unterstützt wurde das Projekt von der Schulleitung mit Rektor Martin Mühlbauer, sowie der JaS-Fachkraft Juhasz. Im Mittelpunkt stand die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 an politischen und gesellschaftlichen Themen, die sie direkt betreffen. Der Tag, der von der Agentur Valentum Regensburg begleitet wurde, sollte den Jugendlichen nicht nur theoretisches Wissen über Demokratie vermitteln, sondern sie auch dazu anregen, ihre eigenen Ideen und Wünsche für ihre Kommune zu formulieren.

Unter der Leitung von zwei Referenten von Valentum durchliefen die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Zunächst gab es eine *Zeichenwerkstatt*, bei der die Jugendlichen reflektierten, was Demokratie für sie bedeutet. Danach folgte die *Ideenwerkstatt*, in der sie konkrete Veränderungsvorschläge ausarbeiteten. Was kann und soll sich in ihrer Heimatgemeinde verändern? Welche Wünsche und Anliegen haben sie für ihre Umgebung? Die Themen reichten von der Anpassung des Dönerpreises für Schüler/innen angesichts der Inflation bis hin zu einer geplanten Mini-Fußball-Platzmöglichkeit, es wurde rege diskutiert und nach Lösungen gesucht.

Besonders beeindruckend war, dass diese Ideen nicht nur im Klassenzimmer blieben, sondern auch an politisch verantwortliche Akteure weitergetragen wurden. Im Plenum, das im Anschluss an die Workshops stattfand, präsentierten die Jugendlichen ihre Vorschläge und diskutierten diese mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und der Jugendarbeit.

Zu den Gästen gehörten unter anderem die Bürgermeister Christian Hirtreiter und Jugendbeauftragter Adolf Ehrl die sich Zeit nahmen, um auf individuelle Anfragen der Jugendlichen einzugehen und ihre Fragen zu beantworten. Ebenfalls anwesend waren Richard Maier, Geschäftsführer des Kreisjugendrings und nicht zuletzt Schulleiter Martin Mühlbauer mit den höchst engagierten Lehrkräften. Die Beteiligten zeigten sich beeindruckt von der Reife und dem Engagement der Schülerinnen und Schüler und versprachen, die Anregungen in zukünftige Entscheidungen und Projekte einzubeziehen.

„Der Demokratietag ist ein wichtiger Schritt, um den jungen Menschen zu zeigen, dass sie nicht nur die Zukunft unserer Gesellschaft sind, sondern auch heute schon Einfluss auf ihre Kommune und ihr Umfeld nehmen können“, sagte Bürgermeister Hirtreiter

„Der Demokratietag an der Mittelschule Straßkirchen war ein Erfolg auf ganzer Linie und zeigte, wie wichtig es ist, junge Menschen in politische Prozesse einzubeziehen. Es bleibt zu hoffen, dass die heute formulierten Ideen nicht nur gehört, sondern auch aktiv umgesetzt werden“, so die kommunale Jugendpflegerin Julia Stadler.

Gelungener Faschingsauftakt

Der  Termin für den Seniorenfasching im Pfarrheim St. Stephanus war gut gewählt, denn die Seniorinnen und Senioren waren bester Stimmung und es war ein gelungener Faschingsvormittag.

Bei der Eröffnung konnte darauf hingewiesen werden, dass die Verpflegung mit Faschingskrapfen von der Gemeinde Straßkirchen übernommen wurde.

Das „Seniorenfrühstücks-Team“ sorgte für die Versorgung und das Karnevals-Ambiente.

Das Team legte sich richtig ins Zeug und hatte sowohl den satirischen Sketch als auch textliche Inszenierungen wunderbar einstudiert. Viele Lachsalven durchtönten den Pfarrsaal. Pfarrer Gerhard Pöpperl brillierte ebenso mit gut gewählten Geschichten.

Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte mit einer witzigen Begebenheit und dem Hinweis „Humor ist gesund und kostet mix“ für eine abwechslungsreiche Unterhaltung aufwarten. Sämtliche Klischees wurden bei einem Treffen von Christa Altmann und Elfriede Kubitschek auf der Bühne bedient.  Die Vermittlung eines passenden Ehemanns für eine versierte Landwirtschaftsgehilfin stellte sich als keine einfach Aufgabenstellung dar. Sowohl die Faschingsgeschichten als auch die humoristische Einlage und Lieder kamen gut an. Wie vor über 70 Jahren bei der Schulhauseinweihung brachte Maria Thurner ein Gedichte dar. Bereits vor sieben Jahrzehnten war das Publikum von dem Stücken: „Da Michal“ begeistert.

Hans Edenhofner trug traditionelle Witze und Kalendergeschichten vor. Dazwischen blieb genügend Zeit für die Unterhaltung an den Tischen. Christa Altmann führte gekonnte durch das Programm. Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl dankte allen Akteuren.

Gruppenfoto
von rechts: Der Straßkirchner Seniorenfasching war eine bunte Veranstaltung: Ein Teil der Akteure beim närrischen Gruppenbild mit Pfarrer Pöpperl (2.v.li.) – alles war schön: ob Knollnase oder Zauberhut, die Hauptsache war „Humor hält gesund und kostet nichts“

Fanclub fördert Dorfgemeinschaft

Bei der Generalversammlung mit Neuwahlen des Straßkirchner FC Bayern Fanclubs wurde am Samstag, 1.2.25, im Vereinsheim die ordentliche Jahresversammlung durchgeführt und das Vereinsprogramm für das Jahr 2025 vorgestellt. Der 118 Mitglieder umfassende Verein konnte für den Berichtszeitraum auf ein umfangreiches Vereinsprogramm zurückblicken. Es konnten viele Vereinsveranstaltungen durchgeführt werden und vor allem wurden viele Veranstaltungen in der Ortsgemeinschaft besucht. Die Geselligkeit und die Gemeinschaft haben bei dem Fanclub eine hohe Wichtigkeit. Die Steigerung der Attraktivität des Vereins wird weiterhin anvisiert, vor allem die Nachwuchsgewinnung und die künftige neue Jugendarbeit ist wichtig. Gerade die im Vereinsleben sehr beliebte Christbaumversteigerung konnte 2024 mit einem enormen Erlös umgesetzt werden.

Aktiv im Ortsleben eingebunden

Daneben beteiligten sich die Mitglieder, aktiv im Ortsgeschehen und haben als Vereinsdelegationen die Veranstaltungen und Turniere verschiedener Ortsvereine besucht. Zumindest konnte eine Delegation auch bei der Eisstock-Dorfmeisterschaft in Schambach 2024 teilnehmen und mit einer Unterstützung im Team mit einem respektablen Erfolg teilnehmen. Für die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung konnte die ausführliche Kassenprüfung am gleichen Tag durchgeführt werden. Dem engagierten Kassenführer Johannes Stegemann wurde bei der Versammlung eine ordnungsgemäße Buchführung attestiert und für die hervorragende Kassenführung herzlich gedankt. Beim Rückblick stellte man detailliert mit Lichtbildern die Veranstaltungen und die besuchten Fußballspiele vor. Für das laufende Jahr 2025 wird wieder ein Grillfest und eine Christbaumversteigerung geplant. Auch die Beteiligung an den örtlichen Veranstaltungen neben dem traditionellen Maibaumaufstellen in der Straßkirchner Ortsmitte wurden festgelegt. Die Verantwortlichen des FC-Bayern-Fanclubs, der Straßkirchner Feuerwehr und des Bauernhilfsvereins hatten auch im Oktober 2024 die Versteigerung des Maibaumes gemeinsam neben dem Aufstellen des örtlichen Maibaumes am Vorabend des Maifeiertags als zweite Maibaumtraditionsveranstaltung mit Erfolg absolviert. Ein Vereinsmitglied steigerte den Baum zum zweiten Mal in Folge.

Vereinssatzung und Eintrag ins Vereinsregister

Vereinsvorsitzender Stefan Limmer stellte die Vor- und Nachteile eines eingetragenen Vereins (e.V.) vor. Vereine können auf zwei Arten existieren: als eingetragener Verein (e.V.) mit eigener Rechtspersönlichkeit oder als Verein ohne Rechtspersönlichkeit  als sogenannter „nichtrechtsfähiger Verein“. Beide haben spezifische Merkmale und rechtliche Unterschiede, wie Limmer erklärte. Aufgrund der jüngsten Informationen bei einem VG-Informationsabend zu den steuerlichen Aspekten im Vereinsleben wurde auch auf die Situation des Vereinsvermögens und die Vereinssteuerpflichten eingegangen. Für die Gründung eines eingetragenen Vereins bedarf es eines Zusammenschlusses von mindestens sieben Personen, welcher ebenso unabhängig vom Wechsel seiner Mitglieder bestehen muss. Zur Gründung sind der Beschluss über die Satzung mit der Unterschrift aller Gründungsmitglieder sowie die Anmeldung beim Vereinsregister mit notarieller Beglaubigung erforderlich, berichtete Limmer. Mit der Eintragung in das Vereinsregister erlangt der Verein Rechtsfähigkeit und kann folglich Träger von Rechten und Pflichten sein. Ein Satzungsentwurf wurde detailliert verlesen und dann von den anwesenden 35 Vereinsmitgliedern einstimmig befürwortet. Die Vereinsvorstandschaft wurde neu um einen Beauftragten für die Jugendarbeit erweitert und die Amtsperiode auf vier Jahre festgelegt. Die Eintragung des Vereins im Vereinsregister beim Straubinger Amtsgericht wird durch die neue Führungsriege getätigt.

Vereinsjubiläum im Jahr 2025

Der im Juli 2000 gegründete Verein hätte 2020 bereits sein 20. Jubiläum feiern können, was allerdings Corona-bedingt nicht möglich war und daher wird im Jahr 2025 eine Jubiläumsfeierlichkeit durchgeführt. Derzeit sind noch 5 Gründungsmitglieder im Verein aktiv. Es wurde auch auf die Beschaffung der Vereinskleidung eingegangen und hier der direkte Bestellungsweg für die Vereinsjacken- und- hemden durch die Mitglieder über die Vereinswebsite dargestellt. Die kontaktlose und schnellere Bestellung der neuen Vereinskleidung über ein elektronisches System hilft die Beschaffung für die Vereinsmitglieder noch müheloser zu gestalten. Die genaue Abwicklung des Vereinsjubiläums wird zu einem späteren Zeitpunkt noch besprochen.

Neuwahlen

Unter Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten die Wahlen der gesamten Führungsriege für die vierjährige Amtszeit 2025 bis 2029 zügig abgewickelt werden. Bürgermeister Hirtreiter dankte für das enorme Engagement und die Mitwirkung im Ortsleben. Bei den Wahlen wurde als neuer Vorsitzender Michael Multerer gewählt, stellvertretender Vorsitzender ist Ralf Grübl. Neue Ausschussmitglieder sind Markus Gütlhuber und Michael Graf. Als Schriftführerin fungiert Sahra Koller. Schatzmeister ist weiterhin Johannes Stegemann. Thomas Herrler komplettiert die Führungsriege als Ausschussmitglied und Jugendbeauftragter. Die Kassenprüfung obliegt Willi Gritsch und Georg Weinzierl. Einstimmig wählten die Mitglieder den ausgeschiedenen Vereinsvorsitzenden Stefan Limmer, aufgrund seiner Verdienste um das Vereinsleben, die Gestaltung des Vereinsprogrammes und sein enormes Engagement für den Verein zum Ehrenvorsitzenden. Limmer erhielt eine Verdiensturkunde und einen Verpflegungsgutschein. Auch den übrigen ausgeschiedenen Führungskräften wurde herzlich gedankt. Die neue Führungsriege möchte sich verstärkt für die Dorfgemeinschaft und die Traditionen einsetzen. Der Vereinsausschuss wird sich demnächst mit Überlegungen zu einem festlichen Rahmen für das 25-jährige Bestehen im Jahr 2025 befassen. Der Abend klang als Vereinsabend harmonisch aus.

Gruppenfoto der neuen Vorstandschaft
Der Straßkirchner FC Bayernfanclub wählte am Samstag neu: sitzend von rechts: Schriftführerin Sarah Koller, Ehrenvorsitzender Stefan Limmer mit Verdiensturkunde, stehend von rechts: Kassenprüfer Willi Gritsch, Vorsitzender Michael Multerer, stellvertretender Vorsitzender Ralf Grübl, Schatzmeister Johannes Stegemann, Kassenprüfer Georg Weinzierl, Ausschussmitglied Michael Graf und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Künstlergemeinschaft ist auch im Jahr 2025 wieder aktiv

Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist auch im Jahr 2025 wieder aktiv. Bei der Versammlung am 29. Januar 2025 wurden viele Themenfelder erörtert und es wurde auch ein Lichtbildervortrag zu den Aktivitäten 2024 gestaltet. So wird im November 2025, nach mehreren Jahren Pause wieder eine Weihnachtskrippenausstellung im Pfarrheim St. Stephanus organisiert. Zudem wird wieder eine Kunstausstellung organisiert und es werden auch weitere Aktivitäten mit der örtlichen Schule und den Kindergärten stattfinden. Nach dem Erfolg der Adventsfensteraktivitäten, der jüngsten Kunstausstellung „Schöpfung“ und weiteren Projekten wird auch in diesem Jahr einiges in Straßkirchen geboten sein.

Kunst ist erfahrbar

In Straßkirchen wird also auch im Jahr 2025 erneut die umfangreiche Thematik „Kunst“ bearbeitet und erfahrbar gemacht. Denn, dass die Kunstaktivitäten die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen, ist die Triebfeder für die örtliche Künstlergemeinschaft. Dies ist mit nachhaltigem Erfolg mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft seit vielen Jahren am Laufen.

Man kann nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen, sondern habe auch die Möglichkeit, sich selbst durch künstlerisches Arbeiten zu verwirklichen.

Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Straßkirchner Kunstausstellungen und die eingebundenen Jugendwettbewerbe wurde bisher ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen, was positiv sei, war man sich einig.

Insbesondere die positive Entwicklung der Schulfamilie und der Dorfgemeinschaft ist durch Kunstaktionen mitbefeuert. Mehrere Künstler hatten sich im Rahmen der Ostbayernschau 2024 mit Ausstellungen und wieder mit Kunstworkshops beteiligt. Die Mitwirkung von Mitgliedern der Straßkirchner Künstlergemeinschaft bei der Ostbayernschau wird auch 2025 wieder gestaltet. Im vergangenen Jahr war man im Hinblick auf die durch das ILE-Regionalbudget geförderten Kunstaktivitäten ebenso erfolgreich.

Regionalbudget hilft für Kunstaktivitäten

Im April 2024 wurde erneut durch das Regionalbudget der „Integrierten Ländlichen Entwicklung im Gäuboden“ im Kindergarten St. Elisabeth mit dem bekannten Künstler Hubert Huber eine Kreativitätsaktion genehmigt. In den Gäubodengemeinden sollen hier verstärkt auch untereinander Vernetzungen stattfinden, so fand auch ein Besuch bei den Feldkirchner Künstlern mit Atelierbesuchen im Sommer 2024 statt. Im Jahr 2025 werden auch wieder Kunstprojekte zur Förderung beantragt. Mehrere Mitglieder der Künstlergemeinschaft Straßkirchen sind mit Workshops in der Fraunhoferhalle der kommenden Straubinger Ostbayernschau auch im August 2025 wieder aktiv. Den acht hier aktiven Straßkirchner Künstlern wurde bei der Zusammenkunft hierfür bei der Versammlung für dieses außerordentliche Engagement besonders gedankt. Die Künstlergemeinschaft war auch in die Durchführung des Schöpfungstages, am letzten Septembersamstag 2024 eingebettet. Bei dem Kreativitäts-Workshop am Schöpfungstag in der Kinderkrippe St. Martin waren Ingrid und Melissa Faltermeier, Maria Thurner und Johann Orth eingebunden. Zusätzlich wurde noch eine überregionale Kunstausstellung zum Thema „Schöpfung“ organisiert. Die Künstler wollen mit ihrem Engagement Identität stiften, Brücken bauen und neue Welten eröffnen. Kunstschaffen und Kultur fördern Toleranz und Offenheit und tragen damit auch zu einem guten Miteinander bei. Sie ist ein Schlüssel für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Das Angebot der örtlichen Künstlergemeinschaft holt Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt ab und regt diese an, eigene Erfahrungen mit Kunst und Kultur zu machen. Mit dem breiten Angebotsspektrum sollen „jung und alt“ angesprochen werden.

Logo Artur
Im Bild das Logo der Straßkirchner Künstlergemeinschaft „Artur“ angelehnt an „art“ das englische Wort für Kunst. Das Logo „Artur“ steht für die Kunst und die jugendnahe Vermittlung von kreativen Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung.
Gemälde eines Autos
Immer schneller und weiter so das Motto des Pastellkreidebilde vom Straßkirchner Künstler Gottfried Cech. Auch die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist immer aktiv und bereitet bereits die Aktivitäten für das Jahr 2025 vor.

Spendenübergabe durch die Sternenfahrer

Bereits am 19.12.2024 konnten die gemeindlichen Kindergarteneinrichtungen St. Elisabeth, St. Martin und Kinderkrippe St. Martin einen 1000-Euro-Spendenscheck vom Organisator der Sternenfahrt Ludwig Schiller erhalten. Genau dieser Verein unternehme seit 19 Jahren Sternenfahrten u.a. zugunsten hilfsbedürftiger Familien sowie Hilfsorganisationen. Schiller bedankte sich für die alljährlich kostenfreie Nutzung des Sportzentrums für die Durchführung der Sternenfahrt jeweils im Juni. Von den Kindergartenleitungen wurde der Dank der Gemeinde und natürlich der Kinder, welche diese Einrichtung nutzen werden, zum Ausdruck gebracht. Die Übergabe des Spendenschecks unterstützt die innovative Arbeit im Kindergarten St. Martin und St. Elisabeth und in der modernen Krippe St. Martin gerade auch in der derzeitigen allgemein schwierigen Zeit. Die Einrichtungen verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Anschaffung von modernen Anlagen im jeweiligen Außengelände.

Gruppenfoto bei Spendenübergabe
Ludwig Schiller, Vorstand der Sternenfahrer Straßkirchen übergibt den symbolischen Spendenscheck an die Gemeinde Straßkirchen im Bild die Leiterin der Einrichtungen von rechts: Steffi Ringlstetter, Susanne Mahal, Ludwig Schiller, Regina Hackl und Bürgermeister Christian Hirtreier

Bedeutende Relikte der Familien- und Ortsgeschichte erörtert

Beim jüngsten Treffen der historisch interessierten Gemeindebürger konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rathaus die seit zehn Jahren engagiert tätigen Gremiumsmitglieder begrüßen (28.1.25). Eingangs konnte anhand von Lichtbildern die in der Gemeinde Straßkirchen wichtige „Weihnachtskrippen-Tradition“ anhand der Kirchenkrippen und der Krippen der Künstlergemeinschaft beim traditionellen Straßkirchner Adventsfenster dargestellt werden.

Erstmals war Norbert Ubrig bei dem Gremium dabei und wird sich künftig dem interessanten Themenfeld „Flucht und Vertreibung“ in Straßkirchen widmen. Durch den 2. Weltkrieg wurden Millionen von Menschen entwurzelt. Gerade im letzten Kriegswinter 1944/1945 flohen viele aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vor der heranrückenden „Roten Armee“ nach Westen. Nach den Vertreibungen folgten gezielte Aussiedlungen von Deutschen aus  u.a. den Ostgebieten, Sudetenland, Schlesien und vielen anderen über Jahrhunderte von deutschstämmigen Volksgruppen besiedelten Gebieten. Die Unterbringung folgte in Notquartieren, Flüchtlingsunterkünften, großen Lagern und Privatfamilien.

Norbert Ubrig stammt aus einer Textilkaufmannsfamilie aus Schlesien. Er ist selbst noch 1944 im oberschlesischen Friedland geboren. Der rüstige Senior Norbert Ubrig berichtete wie er nach mehreren Zwischenstationen u.a. in Hochbruck/Bischofsmais als sechsjähriger Junge 1949 nach Straßkirchen kam.

Der mit Straßkirchen eng verbundene Schriftsteller und Heimatforscher Max Peinkofer regte bei seinen befreundeten Straßkirchner Familien an, dass man „nicht einmal ein Schneuztücherl (Taschentuch)“ in Straßkirchen kaufen könne und man daher unbedingt ein entsprechendes Textilgeschäft brauche. Über verschiedene Verbindungen wurden die Eltern von Norbert Ubrig nach Straßkirchen „gelotst“ und hatten von 1949 an in der Lindenstraße ein Textilgeschäft, welches dann 1954 direkt gegenüber der heutigen Sparkasse in die Straubinger Straße umgesiedelt wurde. Die Familie Süßbrich führte in der Lindenstraße eine gewerbliche Handlung weiter, wobei heute an dieser Stelle nur noch eine Wiese besteht. Bereits 1964 wurden die Geschäftsräumlichkeiten des „Textilgeschäfts Hubert Ubrig“ um ehemalige Stallungsräumlichkeiten erweitert. Das Textilgeschäft war über 50 Jahre bis zum 31.12.2003 als Familienunternehmen in Betrieb und eine feste Institution am Ort. Norbert Ubrig berichtete von dem Warenangebot, Textilien, Gardinen und etlichen Kleidungssorten, die sich im Laufe der Jahre mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterentwickelte. Ubrig erzählt zu den unterschiedlichen Familien, die sich im Zeitraum nach dem 2. Weltkrieg im Gäubodendorf Straßkirchen ansiedelten. Gerade die Namen der Straßen: Sudetendeutsche Straße, Schlesische Straße erinnern an diese turbulente Zeit, so Ubrig.

Der Wohnungsbau mit staatlicher Förderung setzte unmittelbar nach der Währungsreform 1948 in großem Umfange ein. Das erste Vorhaben mit sieben Eigenheimen entstand 1950 an der Frühlingstraße. Die Gemeinde Straßkirchen hatte hierzu durch Erbbaurechtsvertrag den Baugrund zur Verfügung gestellt.

1952 schafften sich acht Familien an der Rosenstraße ihr eigenes Heim. Von 1952 bis 1956 legten über vierzig Familien Hand mit an, um sich auf dem Platze des ehemaligen Ziegelwerkes Josef Baier (Ringstraße, Steinweg, umgangssprachlich „Greil-Gruam“) ein Wohnhaus zu bauen. Im gleichen Zeitraum bauten am Sandweg acht Familien ein Eigenheim. Die Besiedelung eines ehemaligen Ackergrundstückes im Umgriff der heutigen Paitzkofner Straße mit 35 Wohnbauten erfolgte in den Jahren von 1954 bis 1960 (Lerchenstraße, Frühlingsstraße) – historisches Foto anbei. Norbert Ubrig wird künftig bei dem Gremium mitarbeiten, denn gerade die heute fest integrierten ehemaligen „Neubürger“ sind nun schon richtige Einheimische, war man sich einig.

Der Schambacher Josef Bock berichtete zu seinen Aktivitäten und stellte eine Berichterstattung zum bekannten Schambacher „Jaga Sepp“ und dem abgebrannten Waldgasthaus „Rehbock“ in Aussicht. Der gebürtige Putzenhofener, Hans Edenhofner, ist derzeit am Verfassen einer Abhandlung zum ehemaligen Ortsteil Putzenhofen, den er im Vorentwurfsstand darstellte. Da kaum noch neue Familiengräber angelegt werden, verschwindet auch ein Stück Friedhofskultur. In den vergangenen fünf Jahren wurden am Straßkirchner Gemeindefriedhof lediglich wenige neue Familiengrabstätten geschaffen. In Straßkirchen wird ein großer Wert auf den Erhalt des Friedhofs auch als geschichtliches Gedächtnis gelegt, so wird im Rahmen des diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ erstmals hier ein Angebot in Straßkirchen gestaltet.

1993 wurde erstmals der Tag des offenen Denkmals ins Leben gerufen und bundesweit öffnen an diesem Sonntag viele Denkmale. Das größte Kulturevent Deutschlands steht unter einem jährlich wechselnden Motto. Diese Leitthemen dienen den Veranstaltenden als Impulse und Denkanstöße für ihre Events zum Tag des offenen Denkmals. Der „Tag des offenen Denkmals 2025“ wird am 14. September zum Thema „Wert-voll“ organisiert und in Straßkirchen wird eine Kriegerdenkmals-/Friedhofs-Führung Straßkirchen gestaltet.

Das Motto am zweiten Septembersonntag 2025 ist: „Wert-voll“ Wahrzeichen beschreiben oftmals einzigartige Bauten, die uns als wiedererkennbare Sehenswürdigkeiten in Erinnerung bleiben. Indem sie für ein bedeutendes historisches Ereignis stehen. Erstmals  wird in Straßkirchen ein Beitrag zum diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ organisiert. Das markante Straßkirchner Kriegerdenkmal steht mittlerweile an der vierten Stelle seit der ursprünglichen Errichtung an der Irlbacher Straße. Es wird auf die Entwicklungen des Denkmals und der Erinnerungskultur hingegangen. Mittels des schönen Straßkirchner Denkmals wird u.a. der Gefallenen der Weltkriege gedacht. In vielen Städten stehen monumentale Heldendenkmäler.

Die Geschichte des Straßkirchner Denkmals und seiner Erinnerungen an die Straßkirchner Opfer der schrecklichen Kriege wird bei der Führung dargestellt. Die Zeitzeugnisse der Kriegszeiten sind vielfach vergessen, aber sind gerade heutzutage zunehmend von Wichtigkeit. Gleichzeitig ist das Thema „Wert-voll“, das sich im ersten Teil des Begriffs „Wert-voll“ im Motto des Denkmalstags verbirgt, in Zeiten von zunehmenden Herausforderungen in der Gesellschaft immer relevanter geworden. Denkmale stehen mit ihrer Bausubstanz und mit ihrer Erinnerungskultur den digitalen Bildern der heutigen Zeit gegenüber – sie sind authentische Zeitzeugen und verlässliche Wissensquellen, gerade im Hinblick auf die Opfer von Krieg und Gewalt. Diese bei der Führung zu erläutern und den Teilnehmern vor Augen zu führen, bietet spannende Ansatzpunkte. Im zweiten Teil der Führung wird auf die Begräbniskultur am Straßkirchner Friedhof -anhand ausgewählter Beispiele- eingegangen. Erzählen doch Grabmale nicht nur von ehemaligen Bürgern, sondern auch von ortsgeschichtlich relevanten Ereignissen. Gerade die Begräbniskultur ist in der Gäubodenortschaft aufgrund des überregional bekannten Bajuwarenfriedhofs, des in den 1950er Jahren aufgelösten Kirchenfriedhofs, des gemeindlichen Friedhofs und des Pestfriedhofs, von besonderer Bedeutung. Im Hinblick auf die Dokumentation in der Begräbniskultur, u.a. die beiden kirchlichen Friedhöfe Paitzkofen und Schambach, sowie dem gemeindlichen Friedhof in Straßkirchen, wurde ebenso zum Sachstand berichtet.

Überregionales Kleinod im Gäuboden

Dargestellt wurde die überregionale Bedeutung der der heutigen Straßkirchner Pfarrkirche St. Stephanus benachbarten Allerseelenkapelle mit Karner (Beinhaus) und mit dem nun neu geweihten Kreuzweg aus dem 18. Jahrhundert. Als Altarplatte ist ein Grabstein aus dem Jahr 1363 in Verwendung, was ebenso eine Besonderheit darstellt. Erst im September 2024 war ein „barocker Kreuzweg“ aus den 1780er Jahren, den Willi Goetz vor dem Verfall rettete, eingeweiht worden. Am Fest der Kreuzerhöhung, 14.9.24, wurden die 14 Kreuzwegstationen aus der Niederaster Georgskirche, nach 40-jähriger Lagerung, und erfolgter wunderschöner Restaurierung in der Straßkirchner Allerseelenkirchen aufgehängt und geweiht. Nach zwei Jahren Restaurierung hatte die Steinacher Diplom-Restauratorin Tamara Helmbrecht die Darstellungen in Stand gesetzt, berichtete Willi Goetz dem Gremium. Dank öffentlicher und herausragender privater Finanzierung erstrahlt der Kreuzweg als „kleines Wunder“ in der Straßkirchner Urkirche St. Michael. Dank des Einsatzes aller Beteiligten, konnte die Gemäldeserie für die Nachwelt gerettet werden und die Gremiumsmitglieder freuten sich über das vorbildgebende Projekt.

Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Gremiumsmitgliedern fürs hervorragende Engagement in allen Bereichen. Insbesondere auch Willi Goetz zu seinem jüngst gefeierten 80. Geburtstag wurde gratuliert. Ob Schulmuseum oder Ortsgeschichte, überall sei Goetz höchst vorbildlich tätig, so Hirtreiter. Seit über 25 Jahren gibt das Schulmuseum Kindern einen Einblick in die Zeit von damals. Nach „Straßkirchen in alten Ansichten“ im Jahr 2004 und einer Ortsgeschichte 2012 gibt es seit 2021 von Willi Goetz einen dritten Band über seinen Heimatort mit dem Titel „Straßkirchen in Zeitungsartikeln“, gedruckt in der Cl. Attenkofer`schen Buch- und Kunstdruckerei Straubing. Er enthält auf 142 Seiten eine Auswahl von Goetz in den letzten 20 Jahren für das Straubinger Tagblatt verfasster orts- und heimatkundlicher Artikel aus der reichen Vergangenheit und Gegenwart des Dorfes, ausgestattet mit vielen Bildern. Auch die wichtigen Inhalte des Bajuwarengräberfeldes sind darin kommentiert.

Gruppenfoto der Teilnehmer
Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte auch das noch vorhandenen Beschlussbuch des Straßkirchner Gemeinderats vom 30.12.1936 bis zum 30.4.1952 den aktiven historisch interessierten Gremiumsmitglieder des „Historikerarbeitskreises der Gemeinde Straßkirchen“  vor: von Links: Rosi Lorenz, Hans Edenhofer, Norbert Ubrig (Neu), Josef Bock, Willi Goetz und Bürgermeister Christian Hirtreiter mit dem antiken Beschlussbuch

Alte Ansicht von Straßkirchen
Das historische Foto zeigt gerade am rechten Bildrand die in den 1950er Jahren neu entstandenen „Eigenheime“ der Frühlings- und Lerchenstraße in Straßkirchen, wo sich viele ehemalige Flüchtlingsfamilien ansiedelten. In der Bildmitte ist das 1953 erbaute Schulgebäude mit damals neuem gemeindlichen Friedhof sichtbar

Gemeindebücherei Straßkirchen ist nun ONLINE!

Die Gemeindebücherei Straßkirchen erstrahlt im neuen Glanz – mit ihrer eigenen Homepage

https://www.bibkat.de/gemeindebuecherei_strasskirchen

Leserinnen und Leser können rund um die Uhr durch den aktuellen Medienbestand stöbern, wichtige Termine einsehen neue Medien einsehen und werden immer auf den Laufenden gehalten.

Als registrierter Leser können Sie:

  • Ihre Ausleihübersicht und Ausleihhistorie ansehen
  • Medien vormerken, die gerade von einem anderen Leser ausgeliehen sind
  • Ausgeliehene Medien verlängern
  • Anzeige des Medienstatus: verfügbar, ausgeliehen oder bereits vorgemerkt
  • Anschaffungswünsche an die Bücherei senden

Noch kein Log-In?

Die Anmeldedaten erhalten Sie vor Ort in der Gemeindebücherei Straßkirchen.

Die Bücherei auch unterwegs immer dabei! Mit der BibKat APP

Die BibKat App ermöglicht den bequemen Zugriff von überall auf unseren Katalog, es können Medien direkt vorgemerkt oder verlängert werden. Man sieht jederzeit, ob ein Buch verfügbar, verliehen oder schon vorgemerkt ist und hat die wichtigsten Informationen wie Kontaktdaten, und Öffnungszeiten stets greifbar.

Moderne Vereinsarbeit thematisiert

Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, die Gemeinde Irlbach und Straßkirchen, konnten zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung für die Verantwortlichen in den Vereinen einladen. Am 20.1.2025 fand im Irlbacher Begegnungshaus  das Thema  „Vereinsfeste intelligent durchführen“ beim diesjährigen Informationsabend Beleuchtung. Vereinsverantwortliche waren  gekommen, um sich über die aktuellen Gegebenheiten für eine moderne Vereinsarbeit unter besonderer Berücksichtigung der steuerlichen und rechtlichen Aspekte zu informieren. Bürgermeister Armin Soller führte zu der spannenden und wichtigen Thematik ein.  Hingewiesen wurde hier bei dem Abend insbesondere aufgrund er steuerlichen und finanziell herausfordernden Planungen im Vorfeld eines Vereinsjubiläums auf dessen „beschwerdefreie Abwicklung“.

Erfolgreiche Vereinsarbeit dank ehrenamtlichem Engagement

In den Gemeinden Straßkirchen und Irlbach gibt es dank des engagierten Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer in den Vereinen eine gut funktionierende Vereinsarbeit, wurde eingangs hervorgehoben. Die wertvolle Arbeit der vielen Freiwilligen wird von der jeweiligen Gemeinde hochgeschätzt und unterstützt.  Daher konnte für den diesjährigen Abend durch den versierten Steuerberater Wolfgang Müller aus Landau ein besonders wichtiges Themenfeld besprochen werden.

Bei Vereinsfesten, empfiehlt es sich, bereits weit im Vorfeld die Frage der steuerlichen Behandlung der Umsätze zu klären. Denn schließlich sollen die Einnahmen ja möglichst dem Verein und den Mitgliedern zu Gute kommen und nicht an das Finanzamt überwiesen werden. „Ohne Moos ist nichts los“, stellte Wolfgang Müller dar. Der über viele Jahrzehnte selbst als Vereinsvorsitzender tätige Referent war sofort bei der Kernthematik, wie man gerade als Verein Geld sparen und Ressourcen optimal nutzen kann. Auch das Thema von Zuwendungen bei großen Festlichkeiten an Mitglieder oder Ehrengäste ist steuerlich zu betrachten, um eine saubere Vereinsbuchhaltung möglich zu machen. Bei dem Infoabend wurden Optimierungsmöglichkeiten für die finanzielle Abwicklung von Festlichkeiten durch gemeinnützige aber auch nicht-eingetragene Vereine durch den Vereinsexperten und Steuerberater Wolfgang Müller erörtert. Er gab einen Einblick in „die Welt der Steuern“ im Bereich von Festlichkeiten und geselligen Veranstaltungen im Generellen und spezifisch bei mehrtägigen Vereinsfesten. Unterschieden wird zwischen einer ideellen und wirtschaftlichen Tätigkeit in Form von satzungsmäßiger Tätigkeit oder im Rahmen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes, so Müller.

Welche steuerlichen Folgen ergeben sich aus welcher Ausgangslage konnte detailliert vorgestellt werden. Wolfgang Müller verriet zudem einige Gestaltungsmöglichkeiten zur steuerlichen Optimierung von Vereinsfesten indem man rechtzeitig bereits Jahre vor dem geplanten Zeitpunkt Ausgaben, Anschaffungen und umfangreiche Käufe tätigt. Thematisiert wurde die Gründung einer Fest- und Veranstaltungs-GbR, die Verlagerung von Einnahmen und Ausgaben in verschiedene Buchungsjahre, sowie eine Auslagerung von Leistungen an Dritte.

Die Nutzung von Chancen für einen Verein, die erzielten Einnahmen auch für Vereinszwecke in Anspruch nehmen zu können, war die Triebfeder gerade in den Fragerunden zwischen den einzelnen Vortragsabschnitten.

Vereinsrecht ist wichtig in der Demokratie

Das Vereinsrecht sei wichtig und regelt die Gründung und Organisation von Vereinen, so Müller. Das gesetzliche Fundament für die Gründung von Vereinen ist die Vereinigungsfreiheit gemäß Art. 9 des Grundgesetz, womit auch enge die Grundlage für das Vereinsgesetz – das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) verbunden ist. Die Satzung eines Vereins ist jedoch komplett frei und kann eigene Bestimmungen treffen, da nach § 40 BGB Vereinsautonomie besteht.

Vereinsarten

Müller stellte die Formen von Vereinen, die unterschiedlichen vereinsrechtlichen Bestimmungen unterworfen sind, vor. Die geläufigste Form ist der eingetragene Verein (e.V.). Darüber hinaus gibt es Altrechtliche Vereine, wirtschaftliche Vereine und nicht rechtsfähige Vereine. Auch Genossenschaften sind Vereine, die Grundlage deren Vereinsrechts ist das Genossenschaftsgesetz, berichtete Müller. Hinsichtlich einer Umsatzsteuerpflicht für eingetragene Vereine gilt Folgendes: wird die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt, kann sich dies als großer Vorteil erweisen. Denn durch sie kann der Verein hinsichtlich einer Körperschafts-, Gewerbe- und insbesondere der Umsatzsteuer entweder steuerbefreit oder steuerbegünstigt sein. Ein gemeinnütziger, eingetragener Verein darf unter gewissen Voraussetzungen unternehmerisch tätig sein, denn Idealvereine können in gewissem Umfang in untergeordneter Funktion wirtschaftlich tätig werden (Nebenzweckprivileg).

Demzufolge gilt auch für diesen, dass der Verein umsatzsteuerpflichtig wird, wenn er unternehmerisch tätig ist. Dabei sind Vereine dann entsprechend der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UstG von der Umsatzsteuer befreit ( neu ab 2025 ), wenn die steuerpflichtigen Umsätze weniger als 25.000 € netto ( neu ab 2025 ) im laufenden Jahr nicht übersteigen. Bei Betrachtungsweise des laufenden Jahres dürfen die steuerpflichtigen  Umsätze des Vorjahres die Grenze von netto 25.000 € und im laufenden Jahr von netto 100.000 € nicht überschritten sein.

Wolfgang Müller schloss die sachkundigen Ausführungen und Darstellung von Praxisbeispielen mit den Worten: „Gemeinsam schaffen Sie unter Berücksichtigung der Regularien mit Geschick, dass die Einnahmen ihrer Vereinsfeste möglichst vollumfänglich dem Vereinszweck zu Gute kommen.“

Ausblick auf 2026

Bei dem Lichtbildervortrag  und den Präsentationen gab es zahlreiche Anregungen für die Vereinsverantwortlichen, wie vorausschauende  Maßnahmen in der Organisationsarbeit, welche in die eigene Vereinsarbeit eingebunden werden können. Hinweise auf weiterführende Informationen sowie Raum für Fragen und Diskussion rundeten den Informationsabend ab.  Abschließend wurde angekündigte, dass auch im Jahr 2026 ein entsprechender Informationsabend -dann in einer Veranstaltungsörtlichkeit in Straßkirchen – für Vereinsverantwortliche der Gemeinden Irlbach und Straßkirchen – organisiert wird.

Gruppenfoto bei Präsentübergabe
„Moderne Vereinsarbeit“ wurde bei einer Vereinsverantwortlichenversammlung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen thematisiert: von rechts:  Armin Soller, Bürgermeister Irlbach, Steuerberater Wolfgang Müller und Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen) beim Informationsabend

Neujahrsempfang der Pfarrei St. Stephanus in Straßkirchen

Am Samstag, 18.1.25, fand der Neujahrsempfang der Pfarrei St. Stephanus in Straßkirchen statt. Erfreulicherweise folgten über 70 Gäste der Einladung ins Pfarrheim St. Stephanus.

Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch begrüßte die ehrenamtlichen Helfer, die sich in und rund um die Kirche engagieren. Kirchenpfleger Georg Muhr, Pfarrer Gerhard Pöpperl und Bürgermeister Christian Hirtreiter sprachen jeweils in einem Grußwort ihr Lob und die Anerkennung an alle ehrenamtlich für die Pfarrei Tätigen aus. Man hob hervor, dass im abgelaufenen Jahr 2024 vieles erfolgreich gemeistert wurde, insbesondere der 20. Schöpfungstag des Bistums in Straßkirchen war ein Höhepunkt im Jahresverlauf.

Pfarrer Gerhard Pöpperl übergab den engagierten Jugendlichen im Ministrantendienst ein Präsent und auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Pfarrei erhielten eine Anerkennung und Dankeschön für den vielfältigen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Die Mesnerin Kathi Handlos erhielt von den Ministranten ein persönliches Geschenk für die gute Betreuung. Anschließend verbrachte man bei einer durch den Pfadfinderverein bereitgestellten bayerischen Verpflegung und unterhaltsamen Gesprächen noch einen gemütlichen Abend.

Gruppenfoto bei Neujahrsempfang
Pfarrer Gerhard Pöpperl freute sich über die gute Beteiligung beim traditionellen Straßkirchner Neujahrsempfang: von links: Kirchenpfleger Georg Muhr, Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch, Pfarrer Gerhard Pöpperl, Diakon Peter Nickl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Pfarrvikar Loxley.

Jahresversammlung beim Jugendförderverein „Schambach Kids e.V.“-

Bei der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins „Schambach Kids e.V.“ am 19.1.25 im Pfarrheim Schambach stand neben den Regularien auch die Festlegung des Jahresmottos auf der Tagesordnung.

Im Schambacher Pfarrheim St. Nikolaus konnten die Mitglieder des 214 Mitglieder umfassenden Vereins neben dem Rechenschafts- und den Kassenbericht auch die Planungen für das Jahr 2025 festlegen.  Auch Ehrenmitglied Josef Kratschmer, der den Verein seit Jahrzehnten stark unterstützt, war der Einladung gefolgt. Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Thomas Höcherl die Ertüchtigungsarbeiten im Bereich des Schambach-Kids-Vereinsheims als herausragende Ereignisse im Kalenderjahr 2024 heraus. Dargestellt wurde die Installation eines Sicherungskastens, einer elektrischen Markise und Dachertüchtigungsmaßnahmen beim Vereinsheim. Höcherl berichtete von den vielfältigen Aktivitäten und bedankte sich für die Mithilfe hierfür und bei den Vereinsveranstaltungen. Es konnten erfreulicherweise auch  Neumitglieder im abgelaufenen Jahr aufgenommen werden. Die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter ist ein Schwerpunkt im Vereinsprogramm und so konnten einige Mitglieder die Weiterbildung und den Erwerb der Jugendleiterkarte durch Fortbildungen beim Kreisjugendring absolvieren. Auch für das kommende Jahr ist wieder die Teilnahme der Jugendleiter an der Jugendleitertankstelle des Jugendrings geplant. Jüngst wurden durch die Gemeinde Straßkirchen die Basketballkörbe in Schambach schön hergerichtet und die entsprechenden Spiel-Körbe ertüchtigt. Gerade die neu installierte Beleuchtung beim Vereinsheim dient dazu um der Jugend insbesondere auch für das traditionelle Zeltlager erweiterte Möglichkeiten zu schaffen, was gerade für das alljährliche Zeltlager eine Aufwertung darstelle, betonte Höcherl. Dargestellt wurde die Beteiligung beim 90. Geburtstag von Ruhestandspfarrer Willibald Hirsch, der Gestaltung des Erntedankaltars, der Dorfmeisterschaft im Stockschießen, sowie der „Apfelpress-Aktion“ im Schlosspark. Zusätzlich zum Kinderkasperltheater wurde im Jahr 2025 ein Kasperltheaterabend für Erwachsene des „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus veranstaltet. Der Adventmarkt im Pfarrstadel und die interne Sonnwendfeier am Sportplatz waren wieder ein Höhepunkt im Jahresverlauf. Beim mehrtätigen Sommerzeltlager befasste man sich mit der Metallbearbeitung, dem Schreinerwesen, als auch der Spenglerei. Hier waren die Besichtigungstermine mit Praxisführen für die Jugendlichen ein besonderes Erlebnis

Die Kassenführung durch Monika Hummel stellte die sehr gute Kassensituation dar. Herausgestellt wurde der Dank des Jugendvereins für die großzügigen Spenden. Es wurde auch auf die erhebliche Unterstützung durch die Gemeinde Straßkirchen hingewiesen. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die vielfache und teilweise sehr zeitaufwändige Unterstützung durch die Führungskräfte.

Nach den Rechenschafts- und Kassenberichten der Führungsriege wurden die Aktivitäten  für das Jahr 2025 festgelegt. Als Jahresmotto 2025 wurde das umfangreiche Themenfeld „Survival- (Über)-Leben mit der Natur“ festgelegt. Hier werden Veranstaltungen sich sowohl mit den verschiedenen traditionellen Naturerfahrungen und Überlebenstechniken befassen, als auch historische Gegebenheiten Behandlung finden. Es ist auch zusätzlich ein medienpädagogisches Arbeiten im Jahr 2025 angedacht.

80. Geburtstag von Willi Goetz

Am Samstag, 18. Januar 2025 lud Willi Goetz zu seinem 80. Geburtstag seine Familie, Freunde und Ehrengäste ins örtliche Straßkirchner „Cafe Jedermann“ ein. Der Jubilar ist seit Jahrzehnten in der Kultur am Heimatort und darüber hinaus aktiv. Sowohl als Buchautor, Gründer und Betreuer des Schulmuseums, Historiker und Ehrenamtlicher in verschiedenen Bereichen ist er unermüdlich im Einsatz. Obwohl er schon lange langsamer treten könnte, denkt er glücklicherweise noch nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Erst vor kurzem hat er eine sehr interessante Führung für die Senioren der ILE Gäuboden im überregional bekannten Straßkirchner Schulmuseum durchgeführt. Der gebürtige Straßkirchner hat in seinem Leben etliche Spuren hinterlassen: sowohl auf kirchlicher Ebene als Pfarrgemeinderatsvorsitzender, Dekanatsratsvorsitzender und Diözesanrat, als auch im Gemeinderat war er engagiert tätig. Sein beruflicher Werdegang ist eng mit der örtlichen Schule verknüpft. Er hatte verantwortliche Positionen vom örtlichen Rektor bis hin zum Schulamtsdirektor inne. Für seine ehrenamtliche Arbeit erhielt er mehrere hochrangige Auszeichnung u.a. 2018 die Josef-Schlicht-Medaille des Landkreises Straubing-Bogen und die goldene Bürgermedaille seiner Heimatgemeinde. Es gratulierten dem rüstigen Jubilar beim Empfang zu seinem 80. Geburtstag neben Pfarrer Gerhard Pöpperl, Pfarrvikar Loxly auch Bürgermeister Christian Hirtreiter und weitere Ehrengäste. Nach dem Mittagessen des Festtages konnte der Jubilar die Teilnehmer der Geburtstagsfeier in der benachbarten Allerseelenkapelle zu seinem jüngsten Projekt informieren. Erst im September 2024 war ein barocker Kreuzweg aus den 1780er Jahren, den er vor dem Verfall gerettet hatte, eingeweiht worden. Am Fest der Kreuzerhöhung, 14.9.24, wurden die 14 Kreuzwegstationen aus der Niederaster Georgskirche, nach 40-jähriger Lagerung und erfolgter hervorragender Restaurierung in der Straßkirchner Allerseelenkirche angebracht. Nach zwei Jahren Restaurierung hatte die Steinacher Diplom-Restauratorin Tamara Helmbrecht die Darstellungen wieder in Stand gesetzt, berichtete der Jubilar seinen teilweise aus Italien angereisten Familienmitgliedern. Mit Hilfe öffentlicher und privater Finanzierung erstrahlt der Kreuzweg als „kleines Wunder“ in der Straßkirchner Urkirche St. Michael nun wieder in neuem Glanz. Dank des Einsatzes aller Beteiligten konnte die Gemäldeserie mit großem Aufwand für die Nachwelt gerettet werden und auch die allerjüngsten Teilnehmer der Geburtstagsfeier waren von den strahlenden Barockgemälden begeistert. Alle Teilnehmer wünschten dem Jubilar weiterhin viel Tatendrang und Engagement in den verschiedensten Kulturbereichen.

Gruppenfoto bei Gratulation
Willi Goetz (18. V.re.) – Bildmitte im Kreise der Gratulanten bei seinem 80. Geburtstag

EC Schambach – Viele Aktivitäten durchgeführt

Die Mitgliederversammlung des Eisstockclubs Schambach hat am Samstagabend im Wirtshaus „Zur Dorfschänke“ stattgefunden. Vorsitzender Florian Scherm freute sich über die Anwesenheit von 31 Mitgliedern.Scherm blickte auf das vergangene Jahr zurück: Der Eisstockclub hatte ein umfangreiches sportliches Programm zu bewältigen. 21 Aktive nahmen an vier Meisterschaften, 19 Wettkämpfen im Rahmen der Landkreismeisterschaft und 26 Pokalturnieren teil. In der Kreisoberliga Winter wurde in der Besetzung Maximilian Auer, Thomas Dorfner, Dominic Pitzlbacher, Franz Pitzlbacher und Florian Scherm mit 13:7 Punkten der Aufstieg in die Bezirksliga West geschafft, während in der Sommersaison Thomas Dorfner, Christopher Mika, Florian Scherm und Reinhold Waas in der Kreis-A-Klasse mit 16:2 Punkten den ersten Platz belegten und damit in die Kreisliga aufstiegen. Am häufigsten im Einsatz waren Florian Scherm, Reinhold Waas junior, Franz Pitzlbacher, Johannes Stadler, Maximilian Auer und Thomas Dorfner. Der Eisstockclub führte auf der gepflasterten Stockbahn ein Freundschaftsturnier und das Rudi-Licht-Gedächtnisturnier durch. Im September folgten noch ein Duo-Turnier und die Dorfmeisterschaft. Kassier Thomas Dorfner teilte einen erfreulichen Kassenstand mit, der gegenüber dem Vorjahr eine geringe Steigerung aufwies. Dazu trugen vor allem die Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie die Einnahmen aus dem Stadlfest und dem Kappenabend bei. Höhere Ausgaben fielen für Verbandsabgaben und Startgebühren an.Bürgermeister Christian Hirtreiter nahm auf die stolze Zahl von Mitgliedern Bezug und meinte, dass es in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit sei, sich in einem Verein zu engagieren.Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Florian Scherm wieder für weitere drei Jahre als Vorsitzender bestätigt, während Franz Pitzlbacher erneut zum zweiten Vorsitzenden und Thomas Dorfner zum dritten Vorsitzenden und Kassier gewählt wurden. Alfons Geith, Schriftführer seit 46 Jahren, trat nicht mehr an. Seinen Posten übernahm Reinhold Waas. Josef Licht wird weiterhin als zweiter Kassier tätig sein, während Christian Hofeneder, Günter Pfaff und Gerhard Steif zu Beiräten gewählt wurden. Die Kassenprüfung werden zukünftig Günter Pfaff und Heribert Prebeck vornehmen.Vorsitzender Scherm gab noch bekannt, dass der Eisstockclub am 1. März einen Kappenabend mit Tombola und zum 60-jährigen Bestehen am 26. Juli ein Gründungsturnier mit Siegerehrung beim Stadlfest durchführen werde.

Gruppenfoto der neuen Vereinsführung
Die Führung für die Amtszeit 2025-28 wurde jeweils einstimmig gewählt

Gruppenfoto nach Ehrungen
Ehrung und Verabschiedung von Schriftführer Alfons Geith (3.v.li.) für 46 Jahre Schriftführer-Tätigkeit beim EC Schambach mit Bürgermeister Christian Hirtreiter (1. v. li.) und Vereinsvorsitzendem Florian Scherm (2.v.li)

Lehrgang abgeschlossen

Zu einer der ersten Absolventinnen des neu eingeführten Lehrgangs „Fachkraft für die Leitung und Verwaltung von Kindertageseinrichtungen“ der Bayerischen Verwaltungsschule zählt Frau Nicole Strobl von der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen.

Gemeinschaftsvorsitzender der VG Straßkirchen, Dr. Christian Hirtreiter (rechts) und sein Stellvertreter Armin Soller (links) gratulierten Nicole Strobl sehr herzlich zum absolvierten Lehrgang. In insgesamt 72 Unterrichtseinheiten an neun Seminartagen lernten die Teilnehmerinnen die Verwaltung und Leitung von Kitas auf zukunftssichere Beine zu stellen. Die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen freut sich über das Engagement der Mitarbeiterin und freut sich über eine weitere gute Zusammenarbeit. 

Senioreninfovortrag Einbruchschutz

Am Dienstag, 14.1.25, fand ein öffentlicher Informationsvortrag des Seniorenbeauftragten mit Kriminalhauptkommissar Manfred Reumann zum Thema „Einbruchschutz“, im Pfarrheim St. Stephanus statt. In diesem Vortrag wurden Seniorinnen und Senioren sensibilisiert, wenn es um den Schutz vor Kriminalität geht. Mit den Tipps und Ratschlägen von dem erfahrenen „Kriminalpolizeilichen Fachberater“ Manfred Reumann konnte man seine persönliche Sicherheit stärken. Wer die Gefahren kennt, kann viele Risiken ausschließen, so Hauptkommissar Reumann eingangs.

Gerade der Themenbereich „Einbruchschutz mit mechanischer Sicherheitstechnik“ ist von zunehmender Wichtigkeit.

Die Polizei empfiehlt grundsätzlich eine Nachrüstung insbesondere von Türen und Fenstern mit mechanischen Sicherungseinrichtungen mindestens der Widerstandsklasse RC 2 (früher WK 2) für Privatwohnungen und Häuser. Die geeigneten Unternehmen bieten in der Regel neben den entsprechenden Produkten auch den fachgerechten Einbau. Mechanische Sicherungen sind mehr als Abschreckung, sondern helfen tatsächlich im Alltag und verhindern, dass Einbrecher zugreifen.

Ein mögliches Qualitätsmerkmal sind Zertifikate der Unternehmen bzw. ihrer Produkte. Damit der Verbraucher auch richtig einschätzen kann, was zur Installation wirklich geeignet ist und präventiv hilft, wurde anhand von praktischen Beispielen im Falle einer Sanierung der heimischen Wohnung konkret das Vorgehen erörtert.

Reumann klärte die Anwesenden über die statistische Einbruchsituation in Bayern im Laufe der vergangenen Jahre auf. Dann wurde ausgeführt, mit welchen Hilfsmitteln ungebetene Gäste in Häuser einbrechen. An praxisbezogenen Beispielen veranschaulichte der Referent Schwachstellen an und im Haus sowie welchen Einbruchschutz man vornehmen kann. Beliebt bei Kriminellen sind Tricks an der Haustür, um ins Haus oder die Wohnung zu kommen. Als wichtigen Punkt führte Manfred Reumann aus, dass man sich bei uns im ländlichen Raum kennt und man auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft achten sollte. Es wurde auch Informationsmaterial in Form von Broschüren weitergeleitet. Die Teilnahme bei diesem Angebot des gemeindlichen Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl der Gemeinde Straßkirchen war kostenfrei möglich.  Manfred Reumann wies auf sei kostenfreies Beratungsangebot auch im Rahmen von Ortsterminen hin. Besser einmal zu oft bei der Polizei angerufen als einmal zu wenig, erklärte Reumann plakativ. Mit einer allgemeinen Fragerunde schloss Herr Reumann seinen kurzweiligen und informativen Vortrag. 

Gruppenfoto nach Vortrag
Manfred Reumann informiert ein interessiertes Publikum im Pfarrheim St. Stephanus zu aktuellen Entwicklungen im Bereich „Einbruchschutz“: von links: Pfarrer Gerhard Pöpperl, Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl, Hauptkommissar Manfred Reumann und Bürgermeister Christian Hirtreiter mit Informations- und Warnmaterial für die heimischen Wohnungen.

Klassentreffen in Straßkirchen – Treffen des Einschulungsjahrgangs 1977/1978 der ehemaligen Volksschule

Martin Steiner und Christian Hirtreiter, Initiatoren des Klassentreffens des Einschulungsjahrgangs 1977/1978, konnten am Samstag, 11.1.25, eine stattliche Anzahl von ehemaligen Mitstreitern  begrüßen. 48 Jahre nach der Einschulung konnten sich die ehemaligen Schüler wieder treffen, wobei mittlerweile vier Klassenkameradinnen bzw. Klassenkameraden verstorben sind. Von den Erstklässlern von einst kamen immerhin 19 Erwachsene, die sich wieder an ihre Schulzeit erinnern durften. Für das Treffen war ein umfangreiches Programm angesetzt. Neben einem formlosen Austausch von Informationen, stand eine Führung im neuen Rathaus Straßkirchen, eine Lichtbilderpräsentation mit alten Klassenbildern und der Ausklang im Gasthof Brunner auf der Tagesordnung. Für die fundierte Einführung in die Neuerungen an der ehemaligen Schule konnte auf die aktuellsten Entwicklungen eingegangen werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte nicht nur die Infrastruktur und die verbesserten Unterrichtsgegebenheiten auf, sondern gab auch einen Einblick in die Planungen im Bereich der jetzigen Grund- und Mittelschule, ehemals Volksschule Straßkirchen.

Veränderte Betreuung an heutiger Grund- und Mittelschule

Es wurde auch auf die Ganztagsbetreuung an der Straßkirchner Schule und die Sozialarbeit, sowie den Bundesfreiwilligendienst in der Schule, eingegangen. Die Sozialarbeit an Schulen soll helfen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden. Ihr Ziel ist die Förderung der Kinder und Jugendlichen, um die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen. Wie dazu Christian Hirtreiter ausführte, bedeutet die Jugendsozialarbeit an Schulen eine Leistung der Jugendhilfe, die an der Schule angeboten werde. Die Schule sei ein geeigneter Ort, an dem die Jugendhilfe mit dem Leistungsspektrum frühzeitig auf junge Menschen einwirken und auch Eltern rechtzeitig erreichen könne. Durch den Einsatz von sozialpädagogischem Fachpersonal schaffe die Jugendsozialarbeit ein wichtiges Angebot. Dargestellt wurden auch die vielen Sanierungsarbeiten, welche während der vergangenen Jahre auf dem Schulgelände, sowohl im Grundschulgebäude als auch im Mittelschulgebäude, abgeschlossen werden konnten. Besonders wurde auf den Schulbrunnen des bekannten Künstlers Gerhard Kadletz, welcher im Außenbereich saniert wurde, hingewiesen. Der Brunnen ist auch Bestandteil des Logos der heutigen Grund- und Mittelschule Straßkirchen.

Austausch mit angeregten Gesprächen

Am Abend wurde im Rahmen von Gesprächen die Vergangenheit intensiv beleuchtet. Wer welchem Lehrer einen Streich spielte, konnte nicht immer eindeutig geklärt werden. Dass aber nach fast fünf Jahrzehnten die Erinnerungen der ehemaligen Grundschüler durchaus nicht vergessen waren, zeigte der rege Gedankenaustausch. Für die ergrauten Kameraden bzw. teilweise „haarfarbentechnisch aufgefrischten“ ehemaligen Schulkameradinnen war auch die Zeit im Kindergarten mit der damaligen Betreuerin „Tante Lina“ im alten, heute abgerissenen Schulgebäude am Kirchplatz zum Greifen nahe. Der Übergang von der Kindergartenzeit in die damalige Volksschule war ein einschneidendes Ereignis. Man ließ die Erinnerungen in Gesprächen lebendig werden. Die Personensuche der Klassenmitglieder erwies sich besonders nach mehreren Jahren als eine sehr schwierig Aufgabe bei der Organisation eines Klassentreffens. Trotz der in neuerer Zeit möglichen Hilfestellung durch Internetportale sind manche Kontakte und tiefe Freundschaften über die Jahre hinweg eingeschlafen.

Die ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen konnten sich so ausführlich über ihre nicht immer einfache Schulzeit und über die Erfahrungen im Arbeitsleben unterhalten. Spät nachts trennt man sich und beschloss sich in fünf Jahren wieder zu treffen, denn nichts bleibt wie es ist.  Denn gerade die vergangenen Schultage sind nicht vergessen, denn die Erinnerung daran bleibt.

Gruppenfoto bei Klassentreffen
Gruppenbild des Einschulungsjahrgangs 1977/1978 im neuen Straßkirchener Rathauses mit den Initiatoren Martin Steiner und Christian Hirtreiter: 1. Reihe von links sitzend: Sabine Müller, Gabriele Schraufstetter, Ilona Fedeneder, Martina Brauße, Marianne Ternes, Judith Paschke, Gabriele Greifenstein, Andrea Heigl 2. Reihe von links stehend: Christian Hirtreiter, Gerhard Niemeier, Christian Greil, Evelyn Gritsch, Christian Wühr, Uwe Gegenfurtner, Juno Haupt, Martin Steiner, Gerhard Schlecht, Harald Dorfner

    Turnusmäßige Übergabe der Sprecherrolle der Gemeinde Leiblfing an die Gemeinde Irlbach

    Am 08.01.2024 fand die Übergabe der Sprecher-Rolle ILE-Gäuboden zwischen den Gemeinden Leiblfing und Irlbach statt. Der Bürgermeister von Leiblfing, Josef Moll, übergab das Amt an seinen irlbacher Amtskollegen, Armin Soller.

    Beide Gemeinden betonten die Bedeutung der gemeinsamen Förderung regionaler Projekte und nachhaltiger Entwicklung. Der Bürgermeister von Leiblfing hob hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit für die Stärkung der lokalen Gemeinschaft sei. Irlbachs Bürgermeister zeigte sich dankbar und optimistisch für die kommenden Herausforderungen. Die ILE-Gäuboden, die für regionale Entwicklungsprojekte steht, bietet den beteiligten Gemeinden eine Plattform zur Zusammenarbeit.

    Gruppenfoto bei Aktenübergabe
    v. l. Geschäftsstellenleiter Hans Haider und Bürgermeister Josef Moll der Gemeinde Leiblfing, Bürgermeister der Gemeinde Irlbach Armin Soller und Geschäftsstellenleiter Christoph Weber der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen.

    Neue Schützenführung gewählt

    Neuwahlen bei Mitgliederversammlung der Almrausch-Schützen – Andreas Muszeika neuer stellvertretender Schützenmeister

    Der Schützenverein „Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen e.V.“ hatte am Mittwoch, 8.1.25, die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen für die Amtszeit 2025 bis 2028 durchgeführt. Zu der Versammlung konnten Ehrenmitglied Helmut Steiner und Pfarrer Gerhard Pöpperl im Vereinsheim begrüßt werden. Der Versammlung war ein von Ortspfarrer Gerhard Pöpperl zelebrierter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus vorangegangen. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Schriftführer Robert Hirtreiter erinnerte an die Veranstaltungen im abgelaufenen Vereinsjahr. Er stellte die Beteiligung an den Preisschießen, den Pokalturnieren und den Sonderveranstaltungen dar. So wurde auch an die „Kindstauf-Scheibe“ der Familie Geiger erinnert, welche aus Anlass der Geburt gestiftet und ausgeschossen wurde. Die jeweiligen Erfolge bei den Pokalturnieren wie der Gewinn des „Wanderpokals der Sektion Süd“ und die guten Erfolge bei der Sektionsmeisterschaft wurden dargestellt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Hans Edenhofer ausgezeichnet. Für langjähriges Engagement wurde mit dem Ehrenkreuz des Schützenbundes mit Verdiensturkunde für über 30 Jahre Engagement in Führungsfunktionen der bei der Versammlung aus dem Vorstand ausgeschiedene Vize-Schützenmeister Reinhold Schano und der derzeitige Schützenmeister Georg Muhr geehrt. Die Auszeichnung ist eine der höchsten Auszeichnungen im Verband, welche nur an wenige verdiente Funktionsträger verliehen wird. Während der Generalversammlung wurde an die Gratulationen bei Feierlichkeiten bei Vereinskameraden erinnert.

    Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Verein seit vielen Jahren aktiv ist und gerade das erfolgreich durchgeführte 100-jährige Jubiläum dies unter Beweis gestellt habe. Das Jubiläum im Jahr 2018 ist immer noch im bleibender Erinnerung. Hirtreiter betonte, dass die Kameradschaft ein wichtiges Element im Vereinsleben darstelle und wünschte der Schützengesellschaft eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. Die am Hl. Abend des letzten Kriegsjahres im 1. Weltkrieg (1918) gegründete Schützengesellschaft Almenrausch hat ein sehr reges Vereinsleben bei dem auch die Kameradschaft und das gesellschaftliche Leben eine wichtige Rolle spielen. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat.

    Neuwahlen durchgeführt

    Bei dieser Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht von Andreas Dengler detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe der zurückliegenden Berichtsjahre eingegangen, wobei die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung feststellten. Nach dem einstimmig erfolgten Entlastungsbeschluss erfolgten die Neuwahlen für die Amtszeit 2025 bis 2028. Die anwesenden Mitglieder der Generalversammlung wählten Georg Muhr zum Schützenmeister und Andreas Muszeika zum neuen stellvertretenden Schützenmeister. Schriftführer wurde Robert Hirtreiter. Kassenführer ist Andreas Dengler. Als Kassenprüfer fungieren Siegfried Müller und Robert Dengler. Der siebenköpfige Vereinsausschuss wird durch Rudi Heinrich, Rosemarie Müller und Markus Stegemann komplettiert.

    Neues Vereinsprogramm

    Schützenmeister Georg Muhr stellte die geplanten Vereinsveranstaltungen, die kommende Schützengrillfeier im August und den geplanten Vereinsausflug zur Landesgartenschau vor. Desweiteren wurde auf geplante Preisschießen eingegangen. Der Vereinsabend fand einen harmonischen Ausklang im Vereinsheim.

    Gruppenfoto nach Urkundenübergabe
    Von links: Reinhold Schano (mit Ehrenkreuz und Urkunde), Rudi Heinrich, Schriftführer Robert Hirtreiter, stellv. Schützenmeister Andreas Muszeika, Kassier Andreas Dengler, Rosemarie Müller, Andreas Dengler, Markus Stegemann, Schützenmeister Georg Muhr (mit Ehrenkreuz und Urkunde), Pfarrer Gerhard Pöpperl und Bürgermeister Christian Hirtreiter

    FFW Schambach: Lob für gute Jugendarbeit

    Die Freiwillige Feuerwehr Schambach hatte am Samstag, 4.1.25, in der Schambacher Dorfschänke die Jahresversammlung durchgeführt. Eingangs wurde durch Feuerwehrvorsitzenden Christian Wagner den im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitgliedern gedacht. Beim Kassenbericht durch Kassier Bernhard Ebenbeck wurde auf eine solide Kassenführung verwiesen. Beim Rechenschaftsbericht vorgetragen durch Michael Paukner wurde über die Vereinsaktivitäten vom Sommerfest bis zum Vereinsausflug berichtet. Beim Jahresrückblick des Kommandanten Bugl Stefan wurde zusätzlich zu den Ausbildungs- und Übungsterminen auf die geleisteten Einsatzstunden bei über zehn Einsätzen, davon auch mehrere Sicherheitswachen, hingewiesen. Besonders dargestellt wurden die Einsätze im Rahmen von Verkehrsunfällen, der Unwetterereignisse und bei einem Absturz eines Leichthubschraubers.

    Es konnte auch dreizehn Feuerwehrdienstleistenden für den Einsatz bei der Sandsäckebefüllung in Parkstetten als Dank und Anerkennung für den Hochwassereinsatz das Bandschnallenoberteil „Fluthelfer“ verliehen werden. Im Rahmen der Berichterstattung wurde auch bekanntgegeben, dass Max Neidl auch die Ausbildung zum Gruppenführer absolviert hat.

    Dank fürs ehrenamtliche Engagement

    Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Hirtreiter stellte heraus, dass die Jugendarbeit bei der Schambacher Feuerwehr hervorragend ist und dankte dem Jugendwart Christoph Wagner für sein Engagement für die neue Schambacher Jugendfeuerwehr mit sieben Feuerwehrdienstleistenden, welche den Wissenstest und auch die Jugendflamme, als Ausbildungsnachweis für die Ausbildung eines Jugendfeuerwehrmitglieds, im Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen haben. Drei von ihnen absolvierten auch erfolgreich die MTA Ausbildung  „Nur wer eine Jugend hat, hat eine Zukunft, so Hirtreiter, und er hob hervor, dass die Schambacher Feuerwehr sehr gut aufgestellt sei. Vorsitzender Christian Wagner erläuterte die gute Finanzsituation und wies auf die sehr gute Unterstützung durch die Gemeinde hin. Beim Bericht wurde die abgeschlossene Gestaltung eines Pflasterbelages beim Feuerwehrhaus besonders hervorgehoben. Das Pflaster neben dem Funktionsgebäude beim Schambacher Feuerwehrhaus wurde in Eigenregie erstellt. Die Materialkosten wurden durch die Gemeinde Straßkirchen getragen. Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass gerade die Kameradschaft und der Zusammenhalt in der Feuerwehr eine wichtige Angelegenheit seien und stellte dar, dass die Feuerwehr eine sehr wichtige Gemeinschaft darstelle. Hirtreiter bekräftigte, dass sowohl die aktive Mannschaft als auch der Feuerwehrverein eine starke und aktive Vereinigung im Ortsteil Schambach sei.

    Fahnenweihe im Jahr 2025

    Im Rahmen des letzten Tagesordnungspunktes „Aussprache“ wurde erörtert, dass im Kalenderjahr 2026 die Fahnenweihe mit 150-Gründungsjubiläum stattfinden werde. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Schambach wird vom 14. bis zum 17. Mai 2026 (mit Fahnenweihe) organisiert. Die Freiwillige Feuerwehr Irlbach wird als Patenverein fungieren. Festleiter Thomas Jurack stellte den Ablauf beginnend mit dem Schirmherrnbitten,  zusammen mit Festfrau- und Festbraut-Bitten, im Juni 2025 bis hin zu den vier Festtagen im Mai 2026 vor. Im Anschluss zur Jahreshauptversammlung wurde traditionell der Maibaum versteigert.

    Staatliche Ehrungen im Herbst 2025

    Alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden der Ortsfeuerwehr Schambach werden schriftlich zu der Dienstversammlung im Herbst 2025 mit den Ortsfeuerwehren Paitzkofen und Straßkirchen eingeladen um gemäß den staatlichen Regularien an einem Ehrenabend für die Auszeichnung mit dem staatlichen Ehrenzeichen durch Landrat Josef Laumer beizuwohnen. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige für mehrere Schambacher Feuerwehrleute an diesem Abend verliehen.

    ILE-Seniorenführung im Schulmuseum

    Mit umfassenden und publikumsnahen Erläuterungen konnte Willi Goetz die Senioren der ILE Gäuboden durch das Straßkirchner Schulmuseum führen (7.1.25). Das Schulmuseum in der Grund und Mittelschule Straßkirchen gehört zu den größten seiner Art in Bayern und dies ganz ohne öffentliche Förderungen, so Goetz. Die Führung durch das Museum übernahm der Schulamtsdirektor i.R. Willi Goetz. Mit großem Hintergrundwissen erklärte er den Anwesenden die Exponate. Im Anschluss daran traf man sich beim gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim St. Stephanus bei Kaffee und Kuchen und Gebäck. Bürgermeister Hirtreiter stellte eingangs die aktuelle Entwicklungen im Hinblick auf die Gebäudlichkeiten am Schulgelände und Rektor Mühlbauer im Hinblick auf die moderne Bildungsarbeit in der Grund- und Mittelschule Straßkirchen vor.

    Personen bei Museumsführung
    Gruppenfoto der Führungsteilnehmer

    FC Straßkirchen siegte beim 46. Hallenfußballturnier

    Nach 21 Jahren wieder Sieg beim eigenen Hallenturnier

    Beim traditionellen Straßkirchner Hallenfußballturnier um den Goidhaibal-Cup löste der Gastgeber den Seriensieger SpVgg Stephansposching ab und holte sich nach 21 Jahren wieder den Pokal beim eigenen Turnier. Im AH-Turnier schied Vorjahressieger SV Irlbach bereits in der Gruppenphase aus – den Turniersieg holte sich die SpVgg Stephansposching.

    In der ersten Vorrundengruppe am Freitag, 3. Januar, kämpften der RSV Parkstetten, SV Sossau, SV Wiesenfelden, FC Aiterhofen-Geltofing, der TSV Stallwang und der FC Straßkirchen II um die ersten vier Startplätze für das Endturnier. Der FC Aiterhofen sicherte sich mit fünf Siegen souverän den Gruppensieg. Außerdem qualifizierten sich der TSV Stallwang und der RSV Parkstetten für die Hauptrunde. In der zweiten Vorrundengruppe am Samstag, 4. Januar, holte sich der Favorit SV Irlbach den Gruppensieg. Der kurzfristig für Türk Gücü Straubing eingesprungene TSV Eichendorf holte sich überraschend den zweiten Tabellenplatz. Auf dem dritten Tabellenplatz folgte die SpVgg GW Deggendorf II mit 8 Punkten. Den letzten freien Platz am Hauptturnier sicherte sich die SpVgg Pondorf (6 Punkte) aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Oberschneiding.

    Am Dreikönigstag empfingen dann Titelverteidiger SpVgg Stephansposching und Gastgeber FC Straßkirchen die Mannschaften zur Endrunde. In der Gruppe A konnten vier Mannschaften zwei Siege einfahren. Der TSV Eichendorf zog letztendlich mit sieben Punkten knapp als Tabellenerster ins Halbfinale ein, der Titelverteidiger aus Stephansposching holte wie auch Parkstetten und Aiterhofen sechs Punkte. In einer Sondertabelle zwischen den drei Mannschaften schnitt der RSV Parkstetten am besten ab und folgte daher Eichendorf ins Halbfinale.

    In der Gruppe B startete der Gastgeber aus Straßkirchen mit einem glücklichen Sieg gegen die eigene Reserve, holte anschließend einen Comeback-Sieg gegen Deggendorf II, gewann dann auch die nächsten beiden Spiele gegen Stallwang beziehungsweise Irlbach und sicherte sich daher souverän den Gruppensieg. Den zweiten Platz erreichte die SpVgg GW Deggendorf (9 Punkte).

    Ausgleich Sekunden vor Schluss

    Im ersten Halbfinale traf die Überraschungsmannschaft aus Eichendorf auf die SpVgg Deggendorf II. Der Favorit aus Deggendorf ging durch ein Torwarttor von Sidibe in Führung, doch Veliqi traf noch zum Ausgleich. Im entscheidenden Neunmeter-Schießen hatten dann die Deggendorfer das bessere Ende für sich (2:3). Gastgeber Straßkirchen traf im zweiten Halbfinale auf Parkstetten. Mit zwei Toren von Beica und Kastl in den letzten beiden Spielminuten erreichte die Heimmannschaft das Endspiel.

    Im Finale ging Deggendorf früh in Führung. Die Heimmannschaft rannte zunächst vergeblich an, bis Spielertrainer Ertl zwei Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich traf. Im Neunmeter-Schießen hielt Torwart Bobby Lenz die beiden ersten Versuche der Deggendorfer, während beim FC Kastl und Büttner jr. verwandelten.

    Endtabelle: 1. FC Straßkirchen, 2. SpVgg Deggendorf II, 3. RSV Parkstetten, 4. TSV Eichendorf, 5. SpVgg Stephansposching, 6. TSV Stallwang, 7. FC Aiterhofen, 8. SV Irlbach, 9. SpVgg Pondorf, 10. FC Straßkirchen II.

    Gruppenfoto Siegermannschaft
    Gruppenfoto Siegermannschaft AH

    Spende für die Jugendarbeit übergeben

    Auch in diesem Jahr haben Alfred und Rosemarie Kandler mit Enkel Joshua wieder den Erlös aus ihrer Nostalgiefahrt mit Oldtimer-Parade an einen guten Zweck gestiftet. 800 Euro davon gingen an die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen für die Unterstützung der hervorragenden Jugendarbeit. Die Leidenschaft zu den wirklich „alten Automobilien“, es gehen bei der Oldtimerausfahrt nur Autos mit einem Baujahr älter als 1939 an den Start, ist immer mit dem Wunsch auch gemeinnützige Aktivitäten zu fördern verbunden, berichtet Alfred Kandler stolz.

    Traditionsgemäß steht bei dem Treffen mit Ausfahrt unter weiß-blauem Himmel der „Spaß am Blech“ im Mittelpunkt.

    Den Reinerlös dieses traditionsreichen Oldtimertreffens und der Nostalgie-Ausfahrt geben die Organisatoren in Form von mehreren Spenden für gemeinnützige Zwecke weiter. Am 24.12.2024 erhielt die Straßkirchner Feuerwehr 800 Euro für die Jugendarbeit. Die Übergabe fand bei winterlich, kaltem Wetter statt, jedoch konnte Alfred Kandler von sonnigen Aussichten berichten und freute sich, dass bereits Gespräche über weitere Oldtimerveranstaltungen im Gemeindebereich unterschiedlicher Art geführt werden. Gerade die sehr seltenen Kult-Oldtimerfahrzeuge werden von einer begeisterten Anhängerschaft gefeiert. Die Reinerlöse von Kandlers` Veranstaltungen gehen an gemeinnützige Organisationen, sodass dadurch viel Gutes bewegt wird.

    Gruppenfoto bei Spendenübergabe
    Die Familie Kandler übergab einen Spendenscheck in Höhe von 800 Euro an die Straßkirchner Feuerwehr für die Jugendarbeit: die Spender Alfred und Rosemarie Kandler mit Enkel Joshua, sowie Andreas und Bianka Freundorfer, vom Oldtimer-Fahrt-Organisationsteam, freuten sich bei Spendenübergabe am Straßkirchner Dorfchristbaum an die Vorstandschaft der Straßkirchner Stützpunktfeuerwehr

    VHS-Straßkirchen-Kurse sind beliebt – eigene Weihnachtsfeier

    Coole Moves zu cooler Musik stärken das Körpergefühl sowie Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein. Bereits die Jüngeren dürfen tanzen wie die Stars – alles bei der Volkshochschule. Das Motto ist immer topaktuell und die Begeisterung der zumeist jugendlichen Teilnehmer hervorragend.  Die örtliche VHS-Leiterin Erika Bachl freute sich, dass die VHS-Tanzkurse erstmals im Schulinnenhof 2024 eine eigene Weihnachtsfeier durchführten. Die Stimmung war bei winterlich kalten Temperaturen gut und der Kinderpunsch vermittelte gerade den jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die richtige wohlige Wärme, das erfolgreiche Tanzjahr ausklingen zu lassen.

    Eine ungewöhnliche Weihnachtsszenerie im Vorgarten

    Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft möchte 2024 die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, weitergeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten, auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde adventliche Stimmung gerade für die Familien mit kleinen Kindern. Am Samstag des vierten Adventswochenendes, den 21. Dezember 2024, war  eine „Fenster-Krippen-Landschaft“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses und im Vorgarten des Anwesens Ahornring Nr. 24, bei der Familie Renate Hofmann zu betrachten.

    Festliche Weihnachtszeit – Krippen-Lanschaften hier

    Schön gestaltete Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen werden beim Straßkirchner Adventsfenster traditionell ausgestellt. Mal mit und mal ohne Engel, in fast lebensgroßer Figurengruppe, oder sehr klein nur in Miniaturformat. Alles ist individuell und mit viel Akribie gestaltet. Eine Weihnachtskrippe veranschaulicht die Weihnachtsgeschichte auf eine besondere Weise, deshalb zählt das Basteln und kreative Gestalten der Weihnachtskrippe in vielen Familien zu den traditionellen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Die Familie Hofmann hat seit vielen Jahr ein Faible für Weihnachtskrippen und so werden Szenen aus dem wirklichen Leben sehr schön in einem Puppenhaus detailgetreu abbildet. In einem eigens angefertigten Puppenhaus mit 13 Räumen auf fünf Etagen lässt Renate Hofmann ihrer Kreativität freien Lauf. Den Blick fürs Detail hat die langjährig ehrenamtlich aktive ehemalige Seniorenbeauftragte schon lange. Seit mehr als 20 Jahren bildet sie jedes Jahr in der Adventszeit weihnachtliche Szenen in mühevollster Kleinstarbeit detailgetreu ab. Begonnen hat sie 1992 mit dem Bau einer kleinen Budenstadt. Für dieses Jahr wurde die Fenster-Krippen-Landschaft im Außenbereich stark erweitert.

    Fenster-Krippen-Landschaft – mehr als ein Hingucker

    Wunderbar gelungen ist es den eigene Hauszugang und den Vorgarten zu dekorieren mit den Holzfiguren, Holzlattenskulpturen, die symbolisch mit viel Tiefgang eine Breite zur Interpretation zu ermöglichen. Gerade kindlich einprägsame Skulpturen aus Holz und eine Lichterkombination sind als Bausteine hervorragend auch für Weihnachten geeignet und fügen sich wunderschön in die Gartenszenerie ein. Der Kreativität sind, wie man an der wunderschönen Krippe der Familie Hofmann erkennen kann, keine Grenzen gesetzt. Die nun dominierenden markanten Figuren und Skulpturen, aber auch die ungewöhnliche Kombination der Figuren, vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten zum Verweilen einlädt. Insbesondere die schön bemalten Nussknacker und die Tierwelt bringen einen markanten Farbtupfer in den Garten des Wohnhauses. Bis zum 12. Januar 2025 ist die Weihnachtsszenerie täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet.

    Krippenszenerie
    Fotografie eines Teilbereichs der Weihnachtsszenerie der Familie Hofmann in Straßkirchen – eine eher ungewöhnliche Fenster-Krippen-Landschaft im Freien; die 80 cm großen bemalten Holzlattenfiguren fügen sich schön in den Vorgarten ein und gerade der Schäfer mit Stab und der Ochs, sowie der Esel, lassen Kinderherzen höher schlagen.

    Adventsfenster in Paitzkofen

    Das Straßkirchner Adventsfenster wurde 2024 wieder in der traditionell üblichen Form von der Künstlergemeinschaft und der Gemeinde durchgeführt. Am vergangenen vierten Adventssonntag war in der Paitzkofner Filialkirche St. Nikolaus die traditionelle Dorfweihnacht organisiert worden. Unter Konzelebration von Pfarrer Gerhard Pöpperl und Kaplan Marvin Schwedler (Pfarrei Dreifaltigkeit, Amberg) wurde die wunderschön musikalisch umrahmte Dorfweihnacht in der Paitzkofner Dorfkirche durchgeführt. Nach der Andacht spendete Kaplan Marvin Schwedler, der am 29.6.2024 im Regensburger Dom zum Priester geweiht wurde, den Primiz-Segen. Danach wurde von Maria Schießl die gestiftete Kirchenkrippe in wunderschönem alpenländischen Stil mit den passenden Figuren vorgestellt. Die Kirchenkrippe befindet sich vor dem rechten Seitenaltar und versprüht eine besondere weihnachtliche Atmosphäre. Die Straßkirchner Adventsfensteraktion 2024 fand mit diesem letzten der, insgesamt acht, Termine den diesjährigen Abschluss. Auch in der Advents- und Weihnachtzeit 2025 wird wieder das traditionelle „Adventsfenster der Straßkirchner Künstlergemeinschaft“ organisiert.

    Der Abend klang in adventlicher Atmosphäre bei der Dorfweihnacht im Paitzkofner Florianistüberl mit Tombola aus. Der Erlös ging an die Kirchenverwaltung für den Erhalt der Ortskirche.

    Krippenszenerie
    Im Zentrum der Paitzkofern Kirchenkrippe steht das Weihnachtsgeschehen in einem aus Holzholz wo alles

    Pfarrer Pöpperl segnete die Teilnehmer

    Der Seniorenbeauftragte Norbert Kiendl begrüßte zu Beginn der traditionellen Seniorenweihnachtsfeier Pfarrer Gerhard Pöpperl, den Ehrenbürger Klaus Krinner mit Gattin Maria, die ehemaligen Gemeinderäte Franz Zirngibl, Josef Spanner, Günter Pfaff, Heribert Prebeck und Erich Braun, sowie die derzeitigen Gemeinderatsmitglieder Johannes Stegemann und Willi Grtitsch, den stellv. Landrat Andreas Aichinger und den Musiker Günter Mauerer. Über 15O Seniorinnen und Senioren waren von der sehr gut organisierten Weihnachtsfeier begeistert und genossen eine vollumfänglich gelungene Weihnachtsfeier in passender adventlicher Atmosphäre. Der stellv. Landrat Andreas Aichinger aus St.Englmar bedankte sich in Versform für das das gute Miteinander und gab auf Wunsch des Bürgermeisters Christian Hirtreiter einige „Gstanzl“ (gesungene mundartliche Reime) zum Besten. Hausherr Pfarrer Gerhard Pöpperl segnete die Versammlung und wünschte zusammen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter den Teilnehmern alles Gute für eine besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Bürgermeister Christian Hirtreiter wies auf viele erfolgreich abgeschlossene Projekte im Jahresverlauf hin und dankte dem Organisationsteam für die Vorbereitung der Feier, die traditionell einen guten Anklang in der Bevölkerung findet. Elisabeth Schuster und Brigitte Kiendl führten einen lustigen Sketch vor. Höhepunkt der Veranstaltung waren die Vorführungen der Vorschulkinder des gemeindlichen Kindergartens St. Elisabeth unter der Leitung von Schwarzmülller Andrea, Gritsch Anna und Ringlstetter Stefanie. Der Heilige Nikolaus (gespielt von Ludwig Kiendl) mit Unterstützung des Krampus (Matthias Kiendl) konnte ebenso auf die Geschehnisse in der Gemeinde eingehen und ehrte die ältesten anwesenden Gemeindebürger: Braun Erich, Hirtreiter Christa, Fehr Herbert, Büchl Klaus und Fischer Maria. Die nachmittägliche Veranstaltung im Pfarrheim St. Stephanus endete mit einer in Mundart durch Hans Edenhofer vorgetragenen Geschichte, einer Brotzeit und angenehmen Gesprächen.

    Andreas Dengler ist der neue Schützenkönig der SG Almenrausch Straßkirchen

    Kürzlich trafen sich die Mitglieder der Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen im Schützenhaus zum Jahresabschluss und der Proklamation ihrer Könige 2025.

    Der Schützenmeister, Georg Muhr, konnte hierzu zahlreiche Mitglieder begrüßen, unter ihnen auch das Ehrenmitglied Helmut Steiner.

    Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft, erstmals mit 10tel Wertung. 1. Georg Muhr 200,93 Ringe, 2. Robert Dengler 196,75 Ringe, 3. Reinhold Schano 191,81 Ringe, 4. Robert Hirtreiter 1190,52, 5. Hans Edenhofner 189,33 Ringe und Andreas Dengler 185,68 Ringe. Es hatten sich 11 Mitglieder beteiligt.

    Im Anschluss folgte die Übergabe des letzten Jahrespreises. Hierbei galt es, am Nähesten an einen 100 Teiler heranzukommen. Dies gelang Andreas Dengler mit genau diesem 100 Teiler.

    Ein beliebter Wettbewerb im Jahreslauf ist das Weihnachtspreisschießen. Hier gilt es den besten Teiler zu erringen. Der Gewinner, Georg Muhr, mit einem 16 Teiler durfte sich als erster einen der wertvollen Sachpreis auswählen. Ihm folgten Reinhold Schano 23 Teiler, Robert Edenhofner 31 Teiler, Sigi Müller 52 Teiler. 15 Teilnehmer konnten sich ihren Preis aussuchen. Der Schützenmeister danke hierbei den Spendern und Helfern.

    Im besinnlichen Teil des Abends erzählte Hans Edenhofner eine weihnachtliche Geschichte und Andreas Dengler spielte auf der Ziehharmonika Weihnachtslieder

    Nach einer kurzen Pause wurden einige Mitglieder im Verein für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Für 40 Jahre Franz Obermeier, Robert Dengler und Andy Freundorfer. 30 Jahre Hermann Schraufstetter, Robert Edenhofner und Richard Sokol. 25 Jahre Maximilian Obermeier und 20 Jahre Markus Stegemann.

    Es folgte dann die Übergabe der von Sabrina und Daniel Geiger gestiftete Kindstaufscheibe. Hier war ein Teiler von 218, für den Geburtstag 8.12. ihres Sohnes Johannes vorgegeben. Sieger war, wer am Nächsten an diese Vorgabe herankam. Die Scheibe erhielt Georg Muhr, der genau diesen Wert erzielte, gefolgt von Rosi Müller 217 und Robert Dengler 216.

    Der Schützenmeister gab dann, bevor der Höhepunkt des Abends folgte noch einen kurzen Überblick aufs neue Schießjahr und lud die Mitglieder zur Mitgliederversammlung am 08.01.2025 ein. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst werden im Rahmen der Mitgliederversammlung dann auch Neuwahlen stattfinden.

    Gespannt warteten die Mitglieder auf die Bekanntgabe der Schützenkönige. 3. und somit Brezenkönig wurde Markus Stegemann mit einem 227 Teiler, vor ihm lag als 2. Wurstkönig Sigi Müller 190 Teiler und König Andreas Dengler 159 Teiler.

    Die Könige wurden im Anschluss noch in geselliger Runde gefeiert und über die erzielten Ergebnisse diskutiert.

    Gruppenfoto der Schützenkönige
    Gruppenfoto der Schützenkönige

    Adventsfenster in der örtliche Schule

    Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2024 wieder in der traditionell üblichen Form von der Künstlergemeinschaft und der Gemeinde durchgeführt. Am vergangenen Donnerstag war die Schulaula aufgrund des diesjährigen „Schul-Adventsfensters“ bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter Moderation von Konrektorin Beate Werner haben mehrere Jahrgangsstufen und Formationen wunderschöne Darbietungen in der Schulaula vorgeführt. Die traditionelle, erweiterte „Schulweihnachtskrippe“ aus Ton im Schuleingangsbereich war auch 2024 wieder der „Hingucker“. Die Teilnehmer trafen sich um gerade die wunderschön präsentierten Lieder und instrumentalen begleiteten Vorführungen der Klassen der Grundschule zu genießen. Umrahmt wurde die Kulisse in der Aula durch die aktuellen Kunstwerke für die Weihnachtszeit der Grund- und Mittelschule, die dem Raum die passende Note gaben.

    Krippenszenerie
    Bilder von Lebkuchenhäusern der Kinder der 1. Klasse
    Chor aus Schulkindern

    Rathauskrippe beim Straßkirchner Adventsfenster

    Auch die Rathauskrippe in der Straßkirchner Gemeindeverwaltung war in der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit ein Ziel beim Adventsfenstergehen. Beim Straßkirchner Adventsfenster am dritten Adventssamstag konnten sich die Teilnehmer bei Gitarren-Musik mit Glockenspiel auf Weihnachten einstimmen. Es wurde ein wunderschöne, besinnliche Geschichte zur Adventszeit vorgelesen. Bei dem Gedicht von Robert Reinick zur „Nacht vor dem heiligen Abend“ wurde auf die Traumlandschaft der Kinder und den Frieden eingegangen. Besonderer Schwerpunkt wurde bei diesem Adventsfenster auf die Geschichte und die Bedeutung der  beliebten und weit verbreiteten Krippenlandschaften gelegt. Die geschichtliche Entwicklung wurde bis in die moderne Zeit erläutert.

    Der Weihnachtsbaum ist auch ein Friedensbaum

    Immer wieder in der Geschichte durchlebten Weihnachtskrippen stürmische Zeiten, in denen es bei Strafe verboten war, derartige weihnachtliche Szenerien aufzubauen. Weihnachtskrippen und sehr kunstvoll gestaltete Krippenlandschaften hielten Einzug in Bürger- und Bauernhäuser und wurden, insbesondere auch in Süddeutschland zu einem bedeutenden Kunsthandwerk.

    Während sich die Darstellung der Krippen zu Beginn auf das in der Krippe liegende Jesuskind, Maria und Josef, Ochs und Esel beschränkte, kamen im Lauf des 19. Jahrhunderts immer mehr Figuren, Landschaften und bauliche Elemente hinzu. Die Stallungen wurden mit einem Kometen und einem Verkündigungsengel versehen. Außerdem änderte sich die Darstellung der Krippenlandschaften und wurde den regionalen Gegebenheiten angepasst. Auf diese Weise entstanden sehr spezifische Krippendörfer im Kleinformat.

    Die heutigen Weihnachtskrippen

    So sind heute Krippenlandschaften die Kinderaugen besonders erstrahlen lassen aus der weihnachtlichen Dekoration nicht mehr wegzudenken. Es gibt traditionelle und moderne Krippen in vielen verschiedenen Materialien und Ausführungen. Ob naturbelassen, lasiert, bemalt oder vergoldet, jeder Krippenlandschaft wohnt ein ganz eigener Zauber inne.

    Was in schon seit Generationen in den Familien mit eigener handwerklicher Kunst und als Landschaftsgesamtobjekt gewachsen ist, ist heute der Mittelpunkt der Advents- und Weihnachtszeit in den Familien geworden. Festlich mit allen farbigen Accessoirs und filigranen Elementen versehen, erfüllen die Landschaften den Zweck die heimischen Wohnungen vielfach mit Lichteffekten garniert, zu verschönern und als Friedenssymbol zu dienen.

    Krippenlandschaft
    Die Straßkirchner Rathauskrippe 2024 beinhaltet alle wichtigen Accessoirs einer bayerischen Krippenlandschaft mit Eisenbahnlinie und Backofen, Hundehütte, Hirte mit Sackpfeife und Bauernhoffassaden

    Adventsfenster 2024 in Schambach: Eröffnung war besonders stimmungsvoll

    Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2024 wieder in der traditionell üblichen Form von der Künstlergemeinschaft durchgeführt.
    Am dritten Adventssonntag war die Eröffnung des Adventsfensters im Ortsteil Schambach mit einer „Treppenkrippe“ bei Brigitte Tarras. Die musikalische Umrahmung wurde durch den Schambacher Frauensingkreis gestaltet. Die Sängerinnen hatten passende weihnachtliche Lieder ausgewählt und erfreuten mit heimischen „Weisen“ die Teilnehmer. Die Sängerinnen Gabriele Jurgasch, Marianne Bäuml, Irmgard Ketterl-Stadler, Brigitte Tarras, Ingeborg Schenk, Sieglinde Hofeneder und Christa Ebenbeck, intonierten stimmungsvoll gemeinsam die sorgsam ausgewählten Stücke.
    Gerade das gemeinsame Singen mit den Teilnehmern war ein Schwerpunkt der Eröffnung. Jung und Alt erfreuten sich an den bekannten Melodien. Vor allem die Älteren waren textsicher, weit über die erste Strophe hinaus. Jedoch galt es der Künstlergemeinschaft vor allem die Stimmung einzufangen. Die Sängerinnen unter Leitung von Ingeborg Schenk hatten extra unter Gitarrenbegleitung heimatliche „Ohrwürmer“ einstudiert, die nicht nur an die lange vergangene eigene Kindheit erinnern, sondern zeitlos den Advent seit Generationen begleiten.
    Brigitte Tarras hat mit ihrer niederbayerischen Treppenkrippe ihre Begeisterung für die Kunst in Form gebracht. Beim Schambacher Adventssonntagsabend des diesjährigen Adventsfensters war die Krippenszenerie am Hauszugang stilvoll eingebettet in dem Treppenaufgang eingebunden. Die Treppenkrippe von Brigitte Tarras ist über viele Jahre entstanden und ist gleichsam das Ergebnis eines jahrelangen Verbesserungsverfahrens. Zum Selberbauen und Basteln ist die selbstgebastelte Weihnachtskrippe eine tolle Beschäftigung zur Weihnachtszeit und erfordert künstlerische Kreativität und Ideenreichtum. Auch nach dem Aufbau, kann die Krippe aus Holz als einfacher Holzstall zum Spielen für die restliche Jahreszeit verwendet werden. Die eigene große Familie der Schambacher Künstlerin Brigitte Tarras ist mit der heimischen Krippe über die Jahre gewachsen und konnte nun die Öffentlichkeit bei dem Schambacher Adventsabend des diesjährigen Adventsfensters erfreuen.

    Krippenszenerie
    Über viele Jahre entstand eine „Treppenkrippe“ mit Landschaft, die sich auch die kommenden Jahre sicherlich erweitern lässt. Die Künstlerin Brigitte Tarras ist hier vielfältig aktiv. Die Figuren sind handgemacht und beweglich.

    Singkreis bei einem Lied
    Foto der Frauensingkreis begeisterte die Teilnehmer im Golfweg mit adventlichem Liedgut beim Adventsfenster in Schambach

    „Johanniter-Weihnachtstrucker“ in der Verwaltungsgemeinschaft

    Vor mehr als 25 Jahren starteten die Johanniter-Weihnachtstrucker mit 3.000 Paketen in verschiedene Regionen Südosteuropas, in denen viele Menschen in Armut leben. Zum wiederholten Mal im Dezember 2024 beteiligte sich auch die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen bei dieser Hilfsaktion. Die Hilfspakete beinhalteten vor allem Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und auch kleinere Kinderspielzeuge für notleidende und bedürftige Kinder und Familien. Dabei hielt man sich an die vorgeschriebene Packliste und natürlich wurden auch die Regeln der Hygienemaßnahmen eingehalten. Am 16. Dezember 2024 war die Abgabe der Hilfspakete in dem Straßkirchner Rathausfoyer und dabei waren die beiden Vertreter des Johanniter-Verbandes Edeltraud Klupp, Helga Kirschner, Andreas Scheuerer und Christian Gabler sowie Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen). „Helfen vor der eigenen Haustür“ ist in der derzeitigen schwierigen Zeit zudem die Botschaft und deshalb werden die Johanniter-Weihnachtstrucker 2024 auch Hilfe für Bedürftige in Deutschland leisten. In Straßkirchen wurde jedenfalls an diesem Vormittag ein klares Signal der Solidarität und Hilfsbereitschaft gezeigt und der Bürgermeister bedankte sich bei der Bevölkerung für die große Unterstützung dieser Aktion.

    Gruppenfoto bei Geschenkeübergabe
    Beim Straßkirchner Weihnachtsbaum im Ratsfoyer erhielten die Johanniter-Verantwortlichen die gesammelten Päckchen von Christian Hirtreiter (Bürgermeister Straßkirchen) im Bild von links, Edeltraud Klupp, Andreas Scheuerer, Helga Kirschner und Christian Gabler, Christian Hirtreiter

    Diamantene Hochzeit in Straßkirchen

    ,,Wir haben uns immer gut verstanden, wir haben uns immer gut ergänzt“, erzählte Maria Lorenz mit einem Lächeln: 60 Jahre verheiratet zu sein und somit die eigene Diamantene Hochzeit feiern zu können, das kann nicht jeder von sich behaupten. Maria und Willi Lorenz sind eines dieser glücklichen Ehepaare. Sie erzählten, was sie in 60 Jahren alles erlebt haben und was sie immer noch zusammenhält. Die standesamtliche Trauung im damaligen Standesamt Straßkirchen beim Standesbeamten Josef Bugl am 5. Dezember 1964 war ein sehr glückliche und gute Entscheidung, waren sich die beiden einig. Die kirchliche Trauung am gleichen Tag führte Pfarrer Josef Schleicher in der Pfarr- und Wallfahrtskirche  Bogenberg durch. Die beiden sind nun seit 60 Jahren verheiratet und luden zu einer Feier im Straßkirchner Cafe Jedermann ein.

    Gemütliche Feier mit Familie und Freunden

    Im Namen der Gemeinde Straßkirchen überreichte Bürgermeister Christian Hirtreiter dem Ehepaar Lorenz einen Geschenkkorb. Auch alle Enkelkinder waren zu diesem feierlichen Anlass erschienen. Maria Lorenz ist bei den vielen überregionalen Straßkirchner Kunstausstellungen präsent und vielseitig engagiert und interessiert. Die Leidenschaft für die Kunst ist eines der Themen, welches ihr Leben stark prägt. Maria Lorenz war auch jüngst bei der überregionalen Kunstausstellung aus Anlass des „Straßkirchner Schöpfungstags“ dabei und auch bei der alljährlichen Präsentation der Künstlergemeinschaft bei der Ostbayernschau ist sie traditionell mit von der Partie. Willi Lorenz war über viele Jahre ehrenamtlich besonders engagiert im örtlichen Obst- und Gartenbauverein Straßkirchen aktiv. Willi Lorenz war über viele Jahre ehrenamtlich im örtlichen Obst- und Gartenbauverein, im Tennisclub Straßkirchen, in der KAB Straßkirchen in der Vorstandschaft und bei den Senioren Straßkirchen tätig.

    Der Bürgermeister dankte beiden für das Engagement. Willi Lorenz hatte auch jüngst bei einem Seniorenfrühstückstermin über seine Reiseerlebnisse einen Lichtbildervortrag gehalten und bringt sich immer noch im Verband ein.

    Trotz des Besuches war es ein ruhiger Tag für die beiden sehr rüstigen Eheleute. Es gratulierten die Kinder Walter, Heidi und Christian zusammen mit den Enkelkindern, die teilweise aus Österreich angereist waren.

    Gruppenfoto bei Gratulation
    Auf der Kirchentreppe der Pfarrkirche St. Stephanus wurde ein Familienbild bei der Diamantenen Hochzeit gestaltet: Willi und Maria Lorenz in der ersten Reihe

    Zweiter Adventssamstag: Krippe im Kunstfenster der Sparkasse

    Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2024 wieder in der traditionell üblichen Form von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft und der Gemeinde durchgeführt.

    Am Samstag, 7.12.24, wurde zur Kreativkrippe der dritten Klasse der Grund- und Mittelschule, im Fenster der Sparkasse Straßkirchen gewandert. Die beiden Lehrkräfte Konrektorin Beate Werner und Nina Costa-Hartl stellten die Gestaltungswege der in Gemeinschaftsarbeit mit den Schülerinnen und Schülern entstandenen Papier- und Kartonkrippe dar. 
    Denn gerade die nachwachsende Generation soll in das traditionelle Weihnachtsgeschehen eingebunden werden. Es wurde auch eine alpenländische Holzkrippe vom Straßkirchner Krippenbauer Christian Speckner am Nebenfenster präsentiert.

    Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft und die Schulfamilie der örtlichen Grund- und Mittelschule sind mit viel Begeisterung und Elan beim Adventsfenster 2024 im Einsatz. Gerade Familien mit Kindern sind auch bei den Folgeterminen zur Teilnahme herzlich eingeladen. 

    Krippenszenerie
    Kreativkrippe von der 3. Klasse der Grund- und Mittelschule Straßkirchen im Sparkassenfenster

    Krippenszenerie
    Krippe von Christian Speckner

    Kinder beschenkt

    Im weihnachtlich geschmückten historischen Saal des Offizierscasinos in Mitterharthausen erlebten 30 Kinder des Thomas-Wieser-Hauses (ehemals Kreiskinderheim) in Feldkirchen einen unvergesslichen Nachmittag. Die Angehörigen der Gäubodenkaserne hatten  durch Spendengelder, die Möglichkeit viele Weihnachtsgeschenke für die Kinder zu besorgen, die nun vom Nikolaus (Stabsfeldwebel Engl) Krampus (Oberfeldwebel Weiß) und Engel (Stabsunteroffizier Mayr)  überreicht wurden.

    Strahlende Kinderaugen dankten den Soldatinnen und Soldaten für die großzügige Geste.  Stabsfeldwebel  Weig hatte die Organisation wieder einmal hervorragend  im Griff  und  führte  mit viel Herzblut durch das Programm.

    Die Kinder bedankten sich mit  einstudierten Musikstücken und lauschten gespannt den  Reimen, die der Nikolaus  an jedes einzelne Kind richtete.  Lobende Worte und glückliche Gesichter erfüllten den Saal.

    Mit dieser langjährigen Tradition möchten die Soldatinnen und Soldaten  den Kindern  eine Freude bereiten und ihnen  ein unvergessliches Weihnachtserlebnis schenken.  Ein fast vier Meter hoher, prächtig geschmückter Christbaum  trug zur besonderen Atmosphäre bei und  zauberte  vor allem den Kleinsten  ein Lächeln ins Gesicht.

    Gruppenfoto bei Geschenke-Übergabe
    Die Vertreter des Thomas-Wieser-Hauses, des Sanitätslehrregiments Niederbayern und der Gemeinde Straßkirchen bei der Nikolausfeier in Mitterharthausen: Stabsfeldwebel Jennifer Weig, Claudia Ossenkopp (Thomas-Wieser-Haus), Kompaniefeldwebel Sven Seggelmann, Hauptmann Jürgen Guttenberger und Bürgermeister Christian Hirtreiter (Patengemeinde Straßkirchen) zusammen mit einem Teil der beschenkten Kinder.

    Archive in Augenschein genommen

    Der Archivpfleger des Landkreises Straubing-Bogen, Georg Fisch (Bogen), konnte in den vergangenen Monaten alle Archive der Gemeinden des Landkreises Straubing-Bogen besuchen und sich ein Bild über die kommunalen Archive im Landkreis verschaffen. Georg Fisch ist seit September 2023 neuer ehrenamtlicher Archivpfleger des Landkreises Straubing-Bogen und Nachfolger von Johannes Fuchs, der dieses von 2013 bis 2023 innehatte und sich besonders für ein zentrales Kommunalarchiv eingesetzt hat. Fisch war lange Jahre Leiter der Stadtbibliothek Straubing und wurde 2022 nach 48 Berufsjahren in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2009 ist er ehrenamtlicher Archivpfleger der Stadt Bogen.

     In seiner neuen Funktion als Kreisarchivpfleger des Landkreises Straubing-Bogen stellte sich Fisch in diesem Jahr in allen 37 Landkreisgemeinden vor. Auf seiner letzten Station besichtigte er nun auch das Straßkirchner Gemeindearchiv sowie die Altregistratur und informierte sich über die bereits weitgehend digitalisierte Verwaltung. Im Gespräch mit Bürgermeister und Geschäftsstellenleitung stellte der Kreisarchivpfleger Ideen zur Weiterentwicklung des kommunalen Archivwesens vor.

    Mit der Auswahl archivwürdiger Akten aus Altregistratur und der systematischen Ordnung nach dem Einheitsaktenplan haben mehrere Landkreiskommunen bereits einen großen Schritt auf dem Weg zu einer modernen Archiveinrichtung gemacht. Nun sei es wichtig, diese Bestände zu er fassen und inhaltlich zu erschließen, betonte Georg Fisch.

    Die Einarbeitung folge einem festen Schema. Bei der Sichtung der Akten sei besonders auf Dokumente mit großer historischer Aussagekraft, beigefügte Baupläne, Fotos, Plakate, Festschriften und vieles andere mehr zu achten. Relativ kostengünstige Archivprogramme für den Einsatz in kleineren Kommunalarchiven erlauben eine detaillierte Beschreibung des Inhalts und eröffnen vielfältige Recherchemöglichkeiten.

    Besondere Beachtung verdienen dabei die Beschlussbücher von Kommunen, die im Zuge der Gemeindegebietsreform aufgelöst wurden. In vielen Fällen in Leinen gebunden und mit Prägung beschriftet, werden sie auch in ferner Zukunft von einstiger Selbstständigkeit zeugen. Im Falle von Straßkirchen sind dies die gemeindlichen Bestände der Gemeinden Paitzkofen, Schambach und Straßkirchen, sowie der größeren Teilbestände der ehemaligen Gemeinde Grafling (nun aufgeteilt in die Gemeinde Oberschneiding, Marktgemeinde Wallersdorf und Straßkirchen). Auch für den Zeitraum des „3. Reiches“ liegt noch manches im Dunkeln.

    Geschichtsvermittlung ist für Kommunalarchive ein besonderes Anliegen.

    Sie bewahren das schriftliche kulturelle Erbe und stehen für die lokale Identität.

    In den Archivbeständen wird die Kontinuität des Verwaltungshandelns sichtbar, ein Kernauftrag einer jeden Demokratie, wie Bürgermeister Hirtreiter bei einem Rundgang betont. Gemeindearchive seien das viel zitierte Gedächtnis der ganzen Kommune. Damit dieses Gedächtnis dauerhaft funktioniert, müssen, ist es Bürgermeister Hirtreiter ein besonderes Anliegen, dass Archivalien für die kommenden Generationen sorgfältig aufbewahrt werden.

    2 Männer blättern in einem alten Archiv-Buch
    Georg Fisch (re.) und Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Betrachtung alter Archivmaterialien

    Blatt eines Archivbuches
    Gerade alte Standesamtsbücher sind voll von interessanten Familiengeschichtlichen Hinweisen: hier ein Auszug aus einem Geburtsregister, wo ein Familie zwischen 1891 und 1906 dreiundzwanzig Geburten aufzuweisen hatte

    Erster Adventssamstag: Künstlerkrippen in der Irlbacher Straße

    Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2024 wieder in der traditionell üblichen Form von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft und der Gemeinde durchgeführt.

    Viele Teilnehmer waren beim Eröffnungsabend dabei

    Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 12. Januar 2025, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
    Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, trotz der Alltags-Herausforderungen, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen der aktuellen Zeit eine aufmunternde adventliche Stimmung.

    Eröffnungsabend des Straßkirchner Krippengehens

    Dieses Jahr war der Adventsfenster-Eröffnungsabend am ersten Adventssamstag in der Straßkirchner Irlbacher Straße. Maria Thurner und ihre Enkelinnen Julia und Martha habe sich hierfür stark engagiert. Maria Thurner ist bei vielen überregionalen Kunstausstellungen präsent und vielseitig engagiert und interessiert. Die Leidenschaft für die Kunst ist eines der Themen, welches ihr Leben stark prägt.

    Die junggebliebene Künstlerin sagt selbst von sich: „ Die größte Strafe ist für mich das Stillhalten“ und insbesondere die Gestaltung von „Ungewöhnlichem“ liegt ihr in ihrem künstlerischen Schaffen am Herzen. Seit fast 40 Jahren ist die Künstlerin u.a. Mitglied der Isargilde. Sie ist eine der aktivsten Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft und bringt sich seit der Gründung vielseitig ein. Das Reifen in der Pflanzenwelt, aber auch die vielfältigen Wechsel der Jahreszeiten und die Farbenspiele der Natur, das sind Themen, welche Maria Thurner ganz gezielt in ihre Werke einbindet. Die Stimmung im eigenen Naturgarten der Künstlerin macht sich augenblicklich auch zusammenkomponiert bei der Künstlerkrippe breit und fasziniert mit dem Farben-Repertoir. Viele besondere Farbnuancen erinnern an die Weihnachtskrippe, wie man sich diese gerade in der frühen Kindheit vorstellt. Das markante grüne Farbenspiel des Astwerks an der Krippe und das dunkelblaue „Himmelszelt“, dargestellt durch die intensivfarbigen Flaschen, zeigen dies einleuchtend.

    Maria Thurner hat Styropor, Porenbetonsteine und Metalldraht mit Gips umformt und so grell weiße Figurengruppen gestaltet, welche abstrakt, aber leicht erkennbar eine Szene aus der Weihnachtsgeschichte, gleichsam als Augenblickaufnahme, festhalten.

    Die blauen Glasflaschen symbolisieren den dunklen Nachthimmel der gekonnt in dem Naturgarten nachgeformt ist. Die Behausung von Maria und Josef, zunächst natürlich ohne „Christkind in der Krippe“, ist u.a. aus heimischem Astwerk des bekannten und jüngst entfernten Quittenbaumes vorm Hauseingang der Künstlerin gestaltet. Die nun dominierenden braunen Töne der Sträucher, aber auch die blütenweißen Gipsfiguren, vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten zum Verweilen einlädt. Der gerade noch für den ersten Adventssamstagfertig gewordene
    Esel ist ein besonderer Hingucker. Mit blütenweißen Farbton bindet sich der  „Gevater Langohr“ direkt in die Szenerie der Weihnachtskrippe ein. Maria Thurner hat bei vielen Fernreisen zu Studienzwecken auch die Tierwelt im Ausland betrachtet, im Notizenblock vor skizziert und nun in eine Kunstwerk umgewandelt. Der neue Esel, der Igel, das Krokodil und weitere neue Figuren überzeugten den Betrachter gerade durch die klaren Konturen. Die musikalische Umrahmung des Adventsfensters wurde durch Adventslieder von Schwiegertochter Bettina Thurner gestaltet. Enkelin Julia  Thurner stellte ein selbst gedichtetes Gedicht vor. Auch die beiden Enkelinnen Julia und Martha haben die „kreative Ader“ der Großmutter geerbt und ebenso eine Tonkrippe extra für den Eröffnungsabend des Straßkirchner „Adventsfenstergehens“ geschaffen. 
    Selbstgestaltetes Gedicht der Oberstufenschülerin Julia Thurner, die nicht nur künstlerisch sondern auch bei den Wortschöpfungen hohe Kreativität an den Tag legt:

     „Moderne Adventgedanken der Jugend“

    Grün is drausd und koid 

    Hosd scho olle Gschenka bsteid 

    Ganz hektisch olle Leid

    Wo bleibtsn de staade Zeit 

    Es ligd koa Schnee doch olle friad

    Und es is a koa Wunder bassiad 

    Winterwonderland nur im Fernseher

    Wo griang ma etz de Weihnachtsstimmung her?

    Doch Weihnachten san koa weise Tannenspitzen

    Koa Lichterkettenblitzen

    Koa Gschenka weil ma eh scho oise ham 

    Und obsdas glaubst a ned – da Bam!

    Weihnachten is wenns di gfreid

    De Zeit mit deine liabstn Leid

    Weihnachten is a moi an de Andan denga 

    Und ned weilst muasd sondern vo Herzen schenga

    Weihnachten is Dankbarkeit 

    Eiso mach da koan Stress lass da Zeit 

    Woad ned bis de Stimmung kommt 

    Weil mas olle scho im Herzen drong 

    Verfasserin: die junge Gymnasiastin Julia Thurner, vorgestragen beim Adventsfenstereröffnungsabend in Straßkirchen am 30.11.24

    Krippenszenerie
    Die Weihnachtsszenerie der Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner bettet sich harmonisch in den Naturgarten ein. Die gesamte Szenerie mit Tieren und Heiligen Dreikönig-Figuren erfreut dann die Bevölkerung bis zum 12.1.25.

    Krippenszenerie
    Die Weihnachtsszenerie der Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner bettet sich harmonisch in den Naturgarten ein. Die Szenerie von Maria und Josef mit dem Kind im Zentrum des Geschehens erfreut dann die Bevölkerung bis zum 12.1.25.

    Krippenszenerie
    Die Weihnachtsszenerie aus selbst gestalteten Tonfiguren von Julia und Martha Thurner, den jugendlichen Enkelinnen von Maria Thurner, zeigt die Vielfalt der Künstlerfamilie Thurner: die Großmutter ist mit Gips bei einer Großszenerie und die kreativen Enkelinnen mit Ton im kleineren Format im Einsatz. Die gesamte Szenerie  erfreut bis 12.1.25 die Bevölkerung.

    Weihnachtskrippe aus „Holzresten“ bei der Kinderkrippe

    Am  ersten Adventssonntag (Sonntag, 1. Dezember 2024) war die Künstlerkrippe vom Holzkünstler Walter Lorenz am Kinderkrippengebäude St. Martin am Kirchplatz zu betrachten. Ziel der Teilnehmer vom Dorfpavillion aus war die „Freistehende Upcyclingkrippe aus wiederverwerteten Reststoffen von Walter Lorenz“ in fünf Großfenstern des Krippengebäudes. Diese halblebensgroße Krippenszenerie ist für die Bevölkerung leicht sichtbar, gegenüber dem Kindergartengebäude St. Martin, dargestellt. Dieses Adventsfenster fand mit einer Darbietung der Krippen-Chores und einer Musikdarbietung durch das Duo „Danilo und Veronika Tremmel“ (Zither und Gitarre) mit einer dadurch sich ergebenden besonderen heimatlichen musikalischen Note statt. Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist mit viel Begeisterung und Elan beim Adventsfenster 2024 im Einsatz. Am ersten Adventssonntag war diese Großkrippenszenerie mit Lichteffekt besonders imposant für die Kleinkinder auf der Agenda. 

    Krippenszenerie
    Die Weihnachtsszenerie aus ehemaligen Holzpaletten des Straßkirchner Holzkünstlers Walter Lorenz ist harmonisch in das Erscheinungsbild des erst vor einiger Zeit eingeweihten Kinderkrippenbaues eingebettet.

    Spende für die Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth

    Jüngst übergab Filialleiter Tobias Eberl von der VR-Bank Landau-Mengkofen die Spendenschecks in Höhe von gesamt 500 Euro für Investitionen im Außengelände der Kindergarteneinrichtungen St. Martin und St. Elisabeth an die Kindergartenvertretungen in Straßkirchen. Mit der großzügigen Spende unterstützt die innovative Genossenschaftsbank die nachwachsende Generation in der Gäubodengemeinde. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich überrascht über die Spende zugunsten von Gerätschaften in der Außenanlagen des gemeindlichen Kindergartens St. Martin und St. Elisabeth und nahm den Scheck sehr gerne entgegen. Er brachte den Dank der Gemeinde und natürlich der Kinder, welche diese Einrichtung nutzen werden, zum Ausdruck. Die Übergabe des Spendenschecks der örtlichen Bank unterstützt die innovative Arbeit im Kindergarten St. Martin und St. Elisabeth gerade auch in der derzeitigen allgemein schwierigen Zeit. Der Kindergarten verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Anschaffung von modernen Anlagen im Außengelände.

    Gruppenfoto bei Scheck-Übergabe
    von rechts: Tobias Eberl, Kindergartenleiterin Regina Hackl, Kindergartenleiterin Steffi Ringlstetter und Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Spendenübergabe

    VdK-Ortsverband hält Jahresversammlung mit Adventsfeier ab

    Der VdK-Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen war ein von Pfarrer Gerhard Pöpperl zelebrierter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus vorausgegangen. Vor 80 Mitgliedern hat am Sonntag im Gasthaus Brunner in Straßkirchen der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK, Ortsverband Straßkirchen-Irlbach, Johannes Stegemann, die Jahresversammlung eröffnet. Besonderer Willkommensgruß galt dem VdK-Ehrenvorsitzenden Franz Zirngiebl dem für seine regelmäßige Anwesenheit bei den VdK-Veranstaltungen herzlich gedankt wurde. Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Christian Hirtreiter, der vor allem die Vereinsarbeit und das langjährige Engagement der Vorstandschaft lobte. Mit aktuell 361Mitgliedern sei der Ortsverband einer der mitgliederstärksten Vereine in der Gemeinde, bilanzierte Hirtreiter. Er beglückwünschte den Verein und die aktive Führungsriege zu dem starken Mitgliederzuwachs und den positiven, gut besuchten Veranstaltungen im Jahresverlauf, die mit hohem Engagement durchgeführt werden.

    Einsatz für soziale Gerechtigkeit

    In seinem Grußwort stellte er heraus aus, dass der VdK eine ursprünglich bayerische Angelegenheit war, denn vor 78 Jahren wurde der VdK im Winter 1946 in Bayern gegründet. Heute hat er deutschlandweit 1,7 Millionen Mitglieder und allein in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen vertrauen aktuell über 9.700 Mitglieder der Hilfe und Lobby des VdK. Der Bürgermeister betonte: „Der Sozialverband VdK ist die führende Organisation für alle sozialen Belange in Deutschland und ist erste Anlaufstelle für die Durchsetzung, die Sicherung, dem Erhalt und dem Ausbau der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland. Dabei setzt sich der VdK unter anderem für gerechte Renten, für eine menschenwürdige und bezahlbare Pflege, für eine flächendeckende und bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung ein.“ Im Bericht aus dem Ortsverband konnte Johannes Stegemann zu den erfolgreich seit August 2024 durchgeführten öffentlichen VdK-Begegnungsnachmittagen im Pfarrheim St. Stephanus berichten. Ein Informationsvortrag mit der Anwältin Christine Scheck zum Thema „Testament“ sei sehr gut besucht worden, so der Vorsitzende. Anschließend leitete Johannes Stegemann zur Adventsfeier über, die durch adventliche Gedichte von Lydia Wagner, Monika Stegemann und Bürgermeister Christian Hirtreiter begleitet wurde.

    Ortsvorsitzender Johannes Stegemann freute sich am Ende des Tages sichtlich: „Die feierliche Atmosphäre und die positive Energie, die heute spürbar waren, unterstreichen den Zusammenhalt des VdK.“ Der Vorstand blicke optimistisch in die Zukunft und sei fest entschlossen, auch im kommenden Jahr weiterhin für die Interessen der Mitglieder einzutreten.

    Bayerische Kropftaubenschau war ein Erfolg

    Nach dem Pandemie bedingten Ausfall der für das Jahr 2020 geplanten 4. Bayerischen Kropftaubenschau wurde diese Spezialschau für Kropftauben nun nachgeholt und das Interesse und die Beschickung waren enorm. Aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Tschechien, der Slowakei, Österreich, Belgien und den Niederlanden kamen 180 Züchter in die mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands bekannte Gäubodenhalle, um sich am friedlichen Wettstreit zu beteiligen und die Tauben vorzustellen. Das 33-köpfige Preisrichtergremium war ebenso international, sogar aus Großbritannien war ein Preisrichter angereist. Kropftauben gibt es seit über 500 Jahren in vielerlei Rassen. Oft sind sie nach ihrem Ursprungsgebiet benannt wie die zierlichen Brünnerkröpfer nach der tschechischen Stadt Brünn, oder der Thüringer Kröpfer nach dem Bundesland Thüringen. Oder auch nach ihrem Auftreten wie die Stellerkröpfer, die vor lauter Lebensfreude die Flügel „stellen“, also in die Luft recken und klatschen. Der Bayerische Kröpfer wurde in Bayern, im niederbayerischen Oberhatzkofen von Karl Zausinger sen. erzüchtet und diese Kropftaubenrasse ist zum Wappentier des Verbandes Bayerischer Rassegeflügelzüchter geworden.

    Erstmals Vergabe des Titels Kropftaubenmeister

    Der Rassegeflügelzucht- und -erhaltungsverein Gäuboden mit Sitz Straßkirchen (RGZEV) ist mittlerweile bekannt für die Veranstaltung schöner Ausstellungen für Geflügel und Tauben, bietet doch die Gäubodenhalle beste räumliche Voraussetzungen für die tiergerechte Unterbringung und Versorgung der Gefiederten. So ist es nicht verwunderlich, dass eine hohe Aussteller- und Tierzahl gekommen ist. Mit dazu beigetragen haben die schönen und begehrten Preise in Form von Gäubodenbändern, Kropftauben- und Konrad-Huber-Gedächtnistellern, mit denen die Besten der Besten ausgezeichnet wurden. Erstmalig wurde der Titel eines Bayerischen Kropftaubenmeisters vergeben. Die Erringer erhielten eine Glastrophäe mit einer Siegerurkunde. Die Schirmherrschaft über die Schau hatte MdB Alois Rainer übernommen. Bei der Eröffnung mit Prominenten, Ausstellern und Gästen aus nah und fern lobte Rainer das immense Engagement des RGZEV mit seinem Verantwortlichen Vorsitzenden Franz Hiergeist und Ausstellungsleiter Johannes Sagstetter. Sie verständen es mit immer wieder mit neuen Ideen, die Ausstellungen in Straßkirchen zu einem Event sondersgleichen werden zu lassen. Rainer sagte mit ein bisschen Stolz, aber auch gerührt, dass sein längst verstorbener Vater aktives Mitglied und auch Züchter und Aussteller der Brünner-Kröpfer gewesen ist. Ob er auch jemals einen Preis errungen hat, sei ihm aber nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls seien die zierlichen Kropftauben auf dem elterlichen Anwesen immer schön anzusehen gewesen. Beim Schaurundgang wurden von Alois Rainer natürlich die roten Brünner in Augenschein genommen. Den vom Rainer gestifteten Straßkirchener Schirmherrnlöwen hat Friedrich Günther aus Obersontheim, Baden-Württemberg, auf eine Voliere, besetzt mit sechs Schlesischen Kröpfern im Farbenschlag Blau mit schwarzen Binden errungen. Friedrich Günther züchtet seit 54 Jahren diese Rasse und hat mir ihr bereits höchste Erfolge bis zum Europameister errungen. Bei den Ausstellungen in Straßkirchen stellt der ausrichtende Verein seit einigen Jahren für die beste Gesamtleistung den Gäubodencup, diesmal einen lebensgroßen Bayerischen Kröpfer, zur Verfügung. Diese einmalige Trophäe hat mit einer Glanzleistung von viermal der Benotung Vorzüglich und fünfmal der zweitbesten Benotung Hervorragend Karl Zausinger aus dem niederbayerischen Oberhatzkofen errungen. Der zweite Vorsitzende des Vereins zur Förderung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Manfred Loick, der selbst als Preisrichter bei der Ausstellung tätig war, spendete für jede Sonderschau ein gerahmtes Sonderblatt der VDT-Schau Dortmund 1986, die zwölf Erringer konnten diese einmalige Trophäe mit Stolz in Empfang nehmen.„Glanzleistung“ von Seiten der Veranstalter. Bürgermeister Christian Hirtreiter lobte das große Engagement des Vereins und seiner Verantwortlichen und freute sich über das große Interesse an den Ausstellungen in der Gäubodenhalle. Nach der Weltschau der Tauben aus Modena und der bayerischen Landesschau wird auch diese Ausstellung würdig in die Vereinsgeschichte eingehen. Nächstes Jahr wird zum 25-jährigen Jubiläum der Gäubodenhalle und dem 55-jährigen Vereinsjubiläum eine große Jubiläumsschau stattfinden, auf die er sich jetzt schon freue. Die Vertreter der Sondervereine sprachen unisono dem Veranstalter großes Lob aus. Der Vorsitzende des tschechischen Brünnerkröpferclub Josef Pecka und der Vorsitzende des österreichischen Brünnerkröpferclubs Wolfgang Stiller sowie auch der Europaclub-Vorsitzende Gregor Mathieu aus Belgien schlossen sich den Dankesworten an und sprachen Respekt und Anerkennung für diese erneute Glanzleistung des Veranstalters aus. An den beiden Schautagen riss der Besucherstrom nicht ab, sogar auch Besucher aus Marokko waren zugegen und bestaunten und begutachteten und fachsimpelten über die gefiederten Schönheiten.

    Abstimmung im Arbeitskreis – Bushäuschen-Gestaltung festgelegt

    Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte den Arbeitskreis Dorferneuerung am 21.11.24 wieder im Florianistüberl in Paitzkofen begrüßen. Es galt, die Planung für den Dorfplatz nochmals abzustimmen und neue Ideen für die Gestaltung der neuen Bushäuschen – eines im Ortszentrum, das weitere neben der Kreisstraße – aufzugreifen. Dem Arbeitskreis legte Roswitha Schanzer, Büro MKS-Architekten aus Ascha, dann die Gestaltungsmöglichkeiten für die Glaselemente der Häuschen fest. Der Arbeitskreis Dorferneuerung Paitzkofen konnte nun im Florianistüberl zusammen mit dem Ingenieurbüro die Gestaltung diskutieren und die besten Lösungen festlegen. Landschaftsarchitektin Roswitha Schanzer vom Planungsbüro mks Architekten-Ingenieure zeigte anhand von Beispielfotos verschiedene Möglichkeiten auf. Festgelegt wurde für das eine Bushäuschen im Ortszentrum eine Gestaltung mit Rautenmuster und dem historischen Paitzkofner Wappen, sowie für das weitere Bushäuschen eine Gestaltung mit den Konturen von Ausschnitten aus den berühmten Paitzkofner Fresken. Bei den Rauten sieht man die deutliche Verbindung zum Landkreis Straubing-Bogen als Heimat des bayerischen Rautenwappens und das historische Paitzkofner Wappen stellt eine Hund auf einem Wappenschild dar, welches die uralte Dorfgeschichte des Gäubodendorfes in Erinnerung rufen soll. Paitzkofens Nikolaus-Kirche besitzt mit den mittelalterlichen Fresken ein überregionales Kleinod zur Passionsgeschichte in Ostbayern. Das Geschehen der Passion Christi für die Menschen im Mittelalter, die zu allermeist nicht Lesen und Schreiben konnten, beim Besuch der Gottesdienst eindringlich vor Augen zu führen, lag in vielen Fällen in den Händen von begnadeten Künstlern. In der Paitzkofner Kirche St. Nikolaus finden sich besonders wertvolle Fresken, welche sich überregionalen Interesses erfreuen, waren sich alle einig. Die Renovierung der Paizkofner Kirche St. Nikolaus wurde jüngst abgeschlossen und die Gäubodengemeinde besitzt mit dieser bis in die vorromanische Zeit zurückreichenden Kirche ein überregionales Kunstobjekt. Der Historiker Dr. Gerald Dobler hat hierzu eine aufschlussreiche wissenschaftliche Veröffentlichung verfasst und auch eine grafische Bearbeitung, welche für die Bushäuschen geeignet ist, gestaltet. Dr. Gerald Dobler, Experte für gotische Wandmalereien, stellte im jüngsten Jahresbericht des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung, 2021, seine Erkenntnisse vor auf diese wurde bei den Ausführungen von Frau Schanzer verwiesen. Zusätzlich werden an den Bushäuschen entsprechende Hinweise zum historischen Hintergrund der Ornamentik angebracht.

    Befürwortung fand jüngst ein Quellstein in Form eines natürlichen, ggf. leicht steinmetzmäßig nachbearbeiteten Findlings in der Paitzkofner Dorfmitte. Das Wasser wird hier aus dem Stein sprudeln, sich in flachen Vertiefungen als Tränke sammeln und schließlich im Boden wieder „versickern“. Da am Feuerwehrhaus ein Grundwasserbrunnen vorhanden ist, bietet sich eine einfache und relativ kostengünstige Lösung für die Wasserzufuhr. Die Gestaltung mit einer Sitzgruppe und zwei weiteren Findlingen als Sitz-/Spielelementen wurde so im Oktober 2024 bereits festgelegt. Die Findlinge werden im Rahmen eines Ortstermins durch den Arbeitskreis im Frühjahr 2025 ausgesucht, gegebenenfalls sollen auch „Metall-Insekten“ als Verschönerung angebracht werden. Bei der neuen Versammlung wurde ein neuer Vorschlag zum Aufbau von zwei künstlerischen Bronzefiguren, welche Gänse darstellen, eingereicht. Das Gremium befürwortete die Angebotseinholung, aufgrund des historischen Bezugs zum ehemaligen Dorfbach mit Weiher und Gänsen, welche auf historischen Fotografien dokumentiert ist.

    Im Rahmen der Dorferneuerung Paitzkofen wird als erster Schritt beim Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern eine Aussage zum möglichen Erwerb von zusätzlichen Fördergeldern für das „Gänse-Duo beim Dorfbrunnen“ erfragt, welches direkt bei Feuerwehrhaus neben dem Verbindungsfußweg zur Kirche St. Nikolaus positioniert werden könnte. Anschließend wird die Thematik im Straßkirchner Gemeinderat Beratung finden.

    Weitere Verfahrensschritte

    Die Planung zur Neugestaltung im Paitzkofner Ortszentrum war in mehreren Treffen gemeinsam mit dem Arbeitskreis erarbeitet und mit den Paitzkofener Bürgern abgestimmt worden. Im Rahmen der Versammlung erfolgte auch eine Darstellung der derzeit laufenden Arbeiten des II. Bauabschnitts der Dorferneuerung Paitzkofen. Dargestellt wurde, dass bei den Kanalarbeiten an der Kreisstraße eine Beschädigung an der gemeindlichen Abwasserdruckleitung entdeckt wurde, welche derzeit behoben wird. Bekanntgeben wurde, dass die derzeit mit der Bauausführung beschäftigte Baufirma auch die defekten Kanaldeckel in der durch Paitzkofen führenden Kreisstraße repariert bzw. ersetzt. Am Zugang zur Schneidinger Straße in Paitzkofen sind ebenso Beschädigung am Kanal aufgetreten, welche durch das beauftragte Bauunternehmen behoben werden. Hingewiesen wurde, dass im Umgriff des Paitzkofner Feuerwehrhauses eine Vorsehung/Leerrohranbindung für eine mögliche Ladesäule für den Paitzkofner Ortskern gestaltet wird. Dem Arbeitskreisvorsitzenden der Dorferneuerung Paitzkofen, Norbert Kiendl, wurde für sein hervorragendes Engagement und seinen Einsatz gedankt.

    Silbernes Gütesiegel für Gemeindebücherei

    Als besondere Auszeichnung erhielt die Straßkirchner Gemeindebücherei im Pfarrheim St. Stephanus das silberne Büchereisiegel des Sankt Michaelsbundes im Bistum Regensburg (20.11.24). „Seit der Einführung der ersten Büchereisiegel 2018 stieg die Anzahl der Auszeichnungen für die meist von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführten Einrichtungen diözesanweit an und nun erhält auch die Straßkirchner Gemeindebücherei dieses Qualitätssiegel als besonderes Zeichen der Qualität“, betonte im Rahmen der Übergabe des Siegels und einer entsprechenden Urkunde Christina Schnoedt von der Diöezesanleitung des Michaelsbundes.

    Der Sankt Michaelsbund als der zuständige Büchereifachverband hat vor einigen Jahren einen Katalog von Qualitätskriterien entwickelt. Dazu gehören beispielsweise die Auffindbarkeit einer Bücherei etwa durch ein Hinweisschild, genügend Öffnungstage und -stunden, die Erreichbarkeit per Telefon oder E-Mail, die Anzahl der Entleihungen pro Medium, oder Kooperationen mit Kindergärten und Schulen sowie Fortbildungen und Mitarbeitertreffen des Büchereiteams.

    Die Straßkirchner Gemeindebücherei ist aufgrund vieler Aktivitäten, Autorenlesungen und der Einbindung der Jugend besonders rührig, bekräftigte Bürgermeister Christian Hirtreiter und dankte Ingrid Seidl und Nicole Strobl vom Bücherei-Team für die wertvolle Arbeit.

    Das Kulturgut „Buch“ ist von enormer Wichtigkeit gerade für die junge Generation, aber auch für die Senioren. Denn Bildung ist gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit altersübergreifend wichtig wurde bei dem Termin herausgestellt. Die Gemeindebücherei ist kostenfrei für die Gemeindebürger nutzbar um die Chance auf Teilhabe an Bildung und Kultur gemeindeweit sicherzustellen.

    Gruppenfoto bei Übergabe des Siegels
    von recht: Ingrid Seidl, Nicole Strobl, Christina Schnoedt und Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Urkundenübergabe mit Überreichung des Qualitätssiegels

    OGV werkelt fleissig

    Für die Christbaumversteigerung in Paitzkofen und den Straßkirchner werkelten die Mitglieder des OGV am 16.11.24. Sie gestalteten Kränze in den verschiedensten Varianten. Auch Bürgermeister Hirtreiter bastelte zwei „Prachtstücke“ die dann hoffentlich einen guten Erlös bei der Versteigerung für die beteiligten Vereine bringen.

    Lucas Götz wurde am 15.11.24 mit der Jugendraute des Kreisjugendrings ausgezeichnet

    Der junge Feuerwehrverantwortliche Lucas Götz trat in die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen am 25.03.2013 ein. Er hat, nachdem er mit hohem Engagement über mehrere Jahre stellv. Jugendwart war, das Amt als erster Jugendwart der Stützpunktfeuerwehr seit 18.09.2021 inne.

    Jugendwart Lucas Götz hat auch mit seinem Jugendwart-Team im November 2023 eine sehr engagiert arbeitende neue Jugendgruppe gegründet. Es werden neben den Ausbildungs- und Übungstätigkeiten auch die vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehrjugend gestaltet. Lucas Götz schafft es mit hohem Engagement die Begeisterung der aktuell 13 jungen Mitglieder für die Feuerwehr Straßkirchen hoch zu halten und die Einsatzbereitschaft zu mobilisieren. Die Straßkirchner Feuerwehr-Jugendgruppe hat unter seiner Leitung auch Ausflüge durchgeführt, welche die Kameradschaft besonders förderten. Die Jugendgruppe hat bereits seit dem Start im November 2023 bis November 2024 27 Veranstaltungs- und Ausbildungstermine erledigt. Die jungen Feuerwehrdienstleistenden konnten unter seiner Leitung vollumfänglich die notwendigen Ausbildungsabschnitte absolvieren. Seine Ausbildungen im ehrenamtlichen Feuerwehrdienst hatte er 2022 mit der erfolgreichen Absolvierung des Gruppenführerlehrgang an der SFS Regensburg mit Beförderung zum Löschmeister komplettiert. Lucas Goetz hat auch den Jugendwartlehrgang absolviert. Die Auszeichnung mit der Jugendraute honoriert nicht nur das hervorragende Engagement im Ehrenamt in der Jugendarbeit, sondern stellt auch Ansporn für alle Feuerwehrdienstleistenden dar. Die Laudatorin Anna Baumeister (Jugendrotkreuz) stellte das Tätigkeitsfeld und das Engagement im würdigen Rahmen der Festveranstaltung im Oberalteicher Klosterforum ausführlich dar. Es freuten sich auch die teilnehmenden Feuerwehrkammeraden und genossen den Ausklang des Festabends im Gewölbe des Klosterforums.

    Hubertusmesse der Straßkirchner Hegegemeinschaft

    In der Schambacher Nikolaus-Kirche wurde am 3. November 2024 auf Veranlassung von Florian Sixt, Vorsitzender der Straßkirchner Hegegemeinschaft, die diesjährige Hubertusmesse mit der Straubinger Jagdhornbläsergruppe mit Dirigentin Maria Werth und Bläserobmann Dr. Herpich durchgeführt. Die wunderbare Predigt von Pfarrer Pöpperl begeisterte die Teilnehmer der Messe in der jagdlich geschmückten Schambacher Kirche. Im Anschluss wurden Signale auf dem Kirchenvorplatz zum Besten gegeben. Es schloss sich ein gemütliches Beisammensein im Gasthof „Dorfschänke“ an. Die Tradition der Jagdhornbläser ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege von Jagdkultur und altem Brauchtum. Jagdleitsignale werden eingesetzt, um sich während der Jagd zu verständigen und die Jäger und ihre Hunde zu koordinieren. Heutzutage sind Jagdhornbläser bei Feierlichkeiten zu hören. Sie tragen zur Atmosphäre bei und verleihen den Veranstaltungen einen Hauch von Tradition und Geschichte. Die Straubinger Bläsergruppe feierte jüngst ihr 60-Jähriges Bestehen. Im Jahr 2022 war die Gruppe in Paitzkofen zu Gast. Auch für 2025 ist ein Auftritt in Paitzkofen angedacht.

    Neue Inklusionsfachkraft

    Ein wesentlicher Punkt für die Qualität der Kinderbetreuung, aber auch der Arbeitszufriedenheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Angebote der Fort- und Weiterbildung sowie interessante Angebote verschiedener Qualifizierungsmöglichkeiten. Im integrativen Kindergarten St. Martin ist das Themenfeld „Inklusion“ von besonderer Wichtigkeit.

    Die weiterführende Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte zur Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans unterstützt der Freistaat Bayern durch die Förderung von Regelfortbildungen und Fortbildungskampagnen oder besondere Fortbildungsmaßnahmen. Der Freistaat Bayern gewährt Förderungen für Fortbildungsmaßnahmen für das pädagogische Personal in Kindertageseinrichtungen, wie hier in Straßkirchen. Die Erzieherin Sandra Inhofer hat erfolgreich diese Fortbildung abgeschlossen.

    Mit einem Blumenstrauß und dem herzlichsten Dank für das übergebührliche Engagement beglückwünschte Bürgermeister Christian Hirtreiter Sandra Inhofer zur bestandenen Fortbildung.

    Sandra Inhofer hat in 120 Unterrichtsstunden unter Einbindung vieler praktischer Erfahrungen die Abschlussprüfung „Fachkraft für Inklusion“ mit Abschlussarbeit erfolgreich absolviert. Während der Weiterbildung kann, wie im Fall von Sandra Inhofer, parallel bereits in einer Kita -hier im InklusionskindergartenSt. Martin- oder im schulischen Ganztag gearbeitet werden und das neue Wissen gleich in der Praxis anwendet werden. Insgesamt hatte Sandra Inhofer 189 Stunden zu absolvieren, wobei Hospitationen und die einrichtungsspezifische Projektarbeit einen besonderen Stellenwert einnahmen. Sandra Inhofer,

    Regina Hackl (Kindergartenleitung), Nicole Strobl (Amt Kindergartenwesen) und das ganze Kindergarten-Team freuten sich über die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung ihrer Kollegin.

    Gruppenfoto bei Urkundenübergabe
    von rechts: Regina Hackl, Sandra Inhofer, Bürgermeister Christian Hirtreiter und Nicole Strobl bei der Urkundenübergabe

    Hervorragende Jugendarbeit bei der Stützpunktfeuerwehr

    Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen hatte am Samstag 9.11.24 im Gasthof „Brunner“ die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Stellvertretender Vorsitzender Fabian Fuest konnte bei der Versammlung auch Pfarrvikar Loxley willkommen heißen. Der Versammlung war ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan vorausgegangen, hier wurde den verstorbenen drei Vereinsmitgliedern im abgelaufenen Vereinsjahr gedacht.

    Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Thomas Ring detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres 2024 eingegangen. Dargestellt wurde, dass im abgelaufenen Vereinsjahr über 4200 Euro an Spenden von Firmen und Privatpersonen beim Feuerwehrverein eingingen. Sowohl der finanzielle Rechenschaftsbericht als auch der Bericht der Schriftführung durch Franz Stettmeier zum abgelaufenen Jahr wurden von den Vereinsmitgliedern positiv aufgenommen.

    Zahl der Einsätze erhöht

    Kommandant Matthias Michl gab einen sehr ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Stützpunktfeuerwehr seit November 2023. Es fanden 35 Einsätze -über 700 Einsatzstunden waren notwendig- statt. Dabei war das Engagement bei 18 „Technischen Hilfeleistungen“ und 5 Brandeinsätzen nötig. Dies war im Jahr 2024 um sechs Einsätze mehr wie im Jahr davor. Besonders dargestellt wurden die Einsätze im Rahmen der Unwetterereignisse und der Brandgeschehen. Zusätzlich wurden fünf Sicherheitswachen und Absperrdienste durchgeführt. Die 71 aktiven Feuerwehrdienstleistenden, davon sieben Frauen, haben daneben insgesamt 450 Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Besondere Erwähnung fand die laufend aktualisierte Geräte- und Schutzausstattung der Feuerwehr. Dargestellt wurden auch die jeweils durchgeführten Übungen, im speziellen die überörtlichen Ausbildungen am Straßkirchner Bauhofgelände für die „Technische Hilfeleistung“ von Feuerwehren aus dem Landkreis. Hier wurden 16 Feuerwehrdienstleistende aus acht Feuerwehren in fast 30 Schulungsstunden für die Landkreisausbildung geschult. Betont wurde, dass bei den Maschinisten sich trotz eines „Abgangs“ die Zahl dieser wichtigen Feuerwehrdienstleistenden mit dem erforderlichen Führerschein und dem Qualifikationslehrgang auf 28 Feuerwehrmaschinisten erhöht hat. Mit 18 Feuerwehrdienstleistenden hat die Gruppe zur „Absturzsicherung“ zusätzliche Übungen durchgeführt, wobei der Kommandant und Matthias Lach die Leitung inne haben.

    Im gesamten Gemeindegebiet wurde im Mai 2024 die Sirenen-Alarmierung auch auf das neue System „Tetra“ umgestellt, was viel Aufwand erforderte.  Bereits zum fünften Mal wird 2025 ein Ehrenabend für die Straßkirchner Feuerwehren auf Gemeindeebene veranstaltet. Dabei werden mehrere langjährige und verdiente Feuerwehrleute mit dem Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre und mit dem Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

    Feuerwehr ist unverzichtbar

    Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Mit einem besonderen Lob dankte er für das ehrenamtliche Wirken in der Gemeinde und hob im Besonderen das „40. Jubiläums-Dorffest 2024“ der Feuerwehr und das traditionelle Maibaumaufstellen mit Versteigerung als Höhepunkte im Jahreslauf hervor.  Hirtreiter zeigte auf, dass sich die Feuerwehrdienstleistenden nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt für die Bürger einsetzen, sondern in der Gemeinde auch ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens seien. Der Gemeinderat hatte auch die Beschaffung eines „Tanklöschfahrzeug TLF 3000-Staffel“ befürwortet, wo derzeit das umfangreiche europaweite Beschaffungsverfahren läuft. Das neue Fahrzeug wird das vorhandene Tanklöschfahrzeug (Baujahr 2002) ersetzen. Die Ausrüstung und die Ausbildung in der Feuerwehr sind sehr gut und vor allem ist der Teamgeist und die Kameradschaft hervorragend, bedankte sich Hirtreiter bei allen Feuerwehrdienstleistenden für deren unermüdlichen Einsatz.

    Der Atemschutzbeauftragte Daniel Steinbauer gab seinen Bericht ab. Er wies auf die vielen Einsatzübungen der speziell für den Einsatz als Atemschutzträger geschulten Feuerwehrmänner hin. Steinbauer stellte auch die Leistung der Atemschutzträger bei den Brandeinsätzen heraus, hier sei besonders viel Aktivität durch die Atemschutzträger nötig. Hervorgehoben wurde hier die Einsatzübung in der Osterhofener Brandsimulationsanlage mit dem interessanten Übungsgeschehen.

    Junge Feuerwehrdienstleistende sind nun Teil der aktiven Mannschaft

    Beim Bericht des Jugendwarts Lucas Götz wurde die sehr engagiert arbeitende Jugendgruppe hervorgehoben. Es wurden neben den Ausbildungs- und Übungstätigkeiten auch auf die vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehrjugend dargestellt. Bekräftigt wurden die Begeisterung der Mitglieder für die Feuerwehr Straßkirchen und die Einsatzbereitschaft. Die Jugendgruppe hat auch Ausflüge durchgeführt, welche die Kameradschaft förderten. Götz dankte auch dem stark engagierten Ausbilderteam für seine Leistungsbereitschaft. Die Jugendgruppe hat bereits seit dem Start im November 2023 27 Veranstaltungs- und Ausbildungstermine erledigt. Die jungen Feuerwehrdienstleistenden konnten vollumfänglich die Ausbildungsabschnitte absolvieren und fast alle der 13 Jugendlichen waren bei der Versammlung anwesend.

    Ehrung für Verdienste und langjähriges Engagement

    Geehrt wurde für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr: für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Christian Speckner eine besondere Auszeichnung. Die langjährige Ausübung einer derartigen Funktion sei keine Selbstverständlichkeit, so stellv. Kommandant Benedikt Kerl bei der Laudatio. Kerl betonte, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten der Feuerwehrdienst stark geändert hat. Christian Speckner ist in die Feuerwehr Irschenbach 1994 eingetreten, war dann in den Feuerwehren Falkenfels und Ascha tätig und ist seit 2021 in der Stutzpunktfeuerwehr Straßkirchen in der aktiven Mannschaft eingebunden. Kerl stellte die Ausbildungen, den Werdegang und das Engagement detailliert vor. Dem geehrten Feuerwehrmann wurde für das hervorragende Engagement mit einem Vereinspräsent und einem Ärmelabzeichen gedankt. Die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden goutierten das langjährige Wirken mit starkem Applaus. Auch dem langjährigen „Stüberlwirt“ Gottfried Dombeck wurde für seinen Einsatz gedankt.

    Nun ein eingetragener Verein

    Der Straßkirchner Feuerwehrverein wird künftig als „eingetragener Verein – e.V.“ geführt. Der Eintrag ins Vereinsregister wurde nun beim Amtsgericht erledigt, berichtete der 2. Vereinsvorsitzende Anton Obermeier und lud die anwesenden Vereinsmitglieder zur Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen auch der anderen Dorfvereine im Advent ein. Mit einem gemütlichen Beisammensein und angeregten Gesprächen endete die Jahreshauptversammlung.

    Martinszug war wieder ein Höhepunkt für die Kinder

    Die Kindergartenkinder der Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth freuten sich schon seit Monaten auf den Hl. Martin mit dem roten Mantel.

    Am 11.11.24 war es endlich so weit. Der berittene Heilige führte den Zug an und sowohl von den Kinderkrippen als auch den Kindergärten war die Beteiligung enorm.

    Das anschließende Martinsfest mit Feuer war dank der Helferinnen und Helfer der Elternbeiräte und dem Einrichtungspersonal sehr gelungen.

    ILE-Stockturnier

    Das Eis-Stockturnier der ILE-Gäuboden hat Tradition. Aufgrund Corona und danach wegen anderer Herausforderungen war die Austragung in den letzten Jahren nicht möglich. Umso größer war die sportliche Freude und der Ehrgeiz aber nun, als dieses Turnier mit 11  Mannschaften aus den Mitgliedsgemeinden Aiterhofen, Salching, Leiblfing, Oberschneiding, Feldkirchen, Straßkirchen und Irlbach bestehend aus jeweils 4 Stockschützen nun wieder durchgeführt werden konnte. Die Teams haten den sportlichen Wettkampf in der Halle des EC Hankofen organisiert. Als Sieger ging die Mannschaft aus ? dem Turnier hervor. Bei einer gemeinsamen Brotzeit, die traditionsgemäß von der austragenden Gemeinde Leiblfing gesponsert wurde, fand der sportliche und spannende Nachmittag einen unterhaltsamen Ausklang. Die Straßkirchner und die Schambacher Mannschaft haben sich wacker geschlagen.


     

    Kinder stark machen

    Die Katholische Erwachsenenbildung des Bistums Regensburg und die Gemeinde Straßkirchen luden für einen öffentlichen Informationsabend in den Pfarrsaal des Pfarrheims St. Stephanus ein.

    Am 07.11.2024 fand der Vortragsabend zum Thema „Kinder stark machen fürs Leben“ statt. Die Referentin des Abends Dipl.-Sozialpäd. Sandra Bachmeier, informierte insbesondere die betroffenen Eltern und Großeltern der gemeindlichen Kindergarten- und krippeneinrichtungen bei diesem öffentlichen Elternabend zu wichtigen Themenfeldern in der Entwicklung von Kindern. Denn wo Kinder sogenannte Entwicklungsaufgaben bewältigen, wächst das kindliche Selbstbewusstsein und die psychische Widerstandsfähigkeit, auch Resilienz, genannt. Wie diese positive Wahrnehmung im Familienalltag verankert werden kann, zeigt gerade die liebevolle Begleitung der Eltern. Der Abend war geprägt von Darstellungen von praktischen Hilfestellungen bei der Erziehung. Eine kinderfreundliche Erziehung und ein liebevoller Familienalltag ist es der die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen fördert. Dazu gehört auch die aktive Unterstützung von Eltern und Familien: Sandra Bachmeier seit vielen Jahren beruflich im pädagogischen Bereich tätig, konnte nun erfolgreich im Rahmen des Abends die  Begrifflichkeiten „Starke Eltern“ und „Starke Kinder“ darstellen.

    Bachmeier ging auch auf Möglichkeiten ein die Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken und sie zu befähigen, ihre Kinder gewaltfrei zu erziehen. Mit den Ratschlägen half sie dabei den Eltern, den Alltag selbstbewusster und gelassener anzugehen, um mehr Leichtigkeit und Freude in die Familie zu bringen. Herausgestellt wurde sich als Eltern zu verinnerlichen was wichtig in der Erziehung sei und wie man den Nachwuchs unterstützen könne. Thematisiert wurde, wie man Grenzen setzt und Konflikte angeht. Eltern mit erheblichen Problemen in einer liebevollen Erziehung, Partnerschaft oder anderen Lebensbereichen haben hier auch bei der Erziehung der Kinder erhebliche Schwierigkeiten. Bachmeier definierte hier als einen zentralen Begriff die Resilienz als die Widerstandskraft der Seele, welche zum einen sehr variabel sein könne und dadurch auch gefördert und zum Wohl aller Beteiligten in der Erziehung gestärkt werden könne. „Resilienz ist erlernbar“, konstatierte die Referentin. Sie führte anhand von acht Handlungsfeldern aus, wie die Förderung der Resilienz im Alltag gelingen kann. Eine Grundlage sei immer eine konstruktive Kommunikation und ein positives Modelverhalten und das eigene vorbildliche Handeln der Eltern. Dieser wertschätzende Stil ist ebenso wichtig bei einer liebevollen Förderung der kindlichen Entwicklung. Weiter zählen die Fähigkeit zur Problemlösung, die starke eigene Kraft zur Stressbewältigung, der Umgang mit Gefühlen und das Selbstwertgefühl zu den Bausteinen mit Zielrichtung einer Förderung der Resilienz. Besonderes Augenmerk legte Bachmeier auf die Selbstwirksamkeit, die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen und damit die Kinder im Rahmen der Erziehung innerhalb gewisser Grenzen zu einem eigenständigen Verhalten mit Weitsicht im Erwachsenenalter zu führen.

    Die teilnehmenden Eltern nahmen von dem interessanten Abend viele Praxistipps mit und konnten die Sicht des eigenen Erziehungsstils mit erweiterten Wissen bewerten.

    Gruppenfoto nach Vortrag
    Die Referentin Sandra Bachmeier stelle die Widerstandkraft der Seele, Resilienz, als ein zentrales Element in der kindlichen Erziehung heraus: von rechts die Einrichtungsleitungen der gemeindlichen Einrichtungen von rechts: Stephanie Ringlstetter (Kindergarten St. Elisabeth), Susanne Mahal (Krippe St. Martin), Regina Hackl (Kindergarten St. Martin), KEB-Referentin Sandra Bachmeier und Bürgermeister Christian Hirtreiter

    Enormes Spendenergebnis bei der Kriegsgräbersammlung

    Im Zeitraum Mittwoch und Donnerstag in der vorletzten Oktoberwoche, fand die diesjährige Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V . auch wieder auf dem Gebiet der Gemeinde Straßkirchen und in der Gemeinde Irlbach statt. Das sehr erfreuliche Ergebnis der Straßkirchner „Kriegsgräbersammlung“ im Jahr 2024 konnte mit 3507,35 Euro erzielt werden. Dies war das höchste Sammelergebnis in den vergangenen zehn Jahren, wo die Sammlung durchgeführt wurde. Alle Beteiligten freuten sich über das tolle Ergebnis der Sammlung.

    Das Spendenergebnis für die Kriegsgräberfürsorge aus der VG Straßkirchen übertraf alle Erwartungen. Kompaniefeldwebel Sven Seggelmann und Oberfeldwebel Udo Rohrbach überreichten die gewichtigen „Geldtaschen“ an Bürgermeister Hirtreiter, der das Geld über die Gemeindekassenverwaltung direkt an den Volksbund überweisen ließ. Die Patenkompanie der Gemeinde Straßkirchen, die 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern, kümmert sich seit Beginn der Patenschaft um die Durchführung der Sammlung. 15 Soldaten unter der Leitung der engagierten Feldwebeldienstgrade hatten die diesjährige Sammlung durchgeführt. Im Rahmen des Gesprächstermins fand auch die Erörterung der Jahresplanung des Sanitätslehrregiments Niederbayern statt. Aufgrund der bevorstehenden Strukturreform des Heeres ist die Jahresplanung 2025 noch nicht fixiert. Der Sanitätsdienst wird künftig kein eigener Organisationsbereich der Bundeswehr mehr sein und die Pläne zur Strukturreform der Streitkräfte betreffen gerade die Ausbildung der Sanitätsoffiziere. Nach intensiver Planung hat am 1. Oktober 2024 der sichtbare Strukturumbau der Bundeswehr bereits begonnen, was starken Einfluss auch auf die Gäubodenkaserne haben wird. Bei der Leitung der Sammlung war erstmals der neue Kompaniefeldwebel mit dabei, da die Spießschnur jüngst an Oberstabsfeldwebel Sven Seggelmann übergeben worden war. Jörg Luther aus Straubing war seit 2017 hier im Einsatz und war damit als Oberstabsfeldwebel in den Ruhestand versetzt worden, damit endete seine 35-jährige Karriere als Berufssoldat bei der Bundeswehr. Der neue Kompaniefeldwebel hat bereits mit hohem Engagement die enge Zusammenarbeit im Rahmen der Patenschaft weiterhin gedeihlich fortgesetzt. Auch Oberfeldwebel Udo Rohrbach hat sich beim letztjährigen Familienfest und dem Hindernislauf in der Gemeinde übergebührlich eingesetzt, wofür im ebenso sehr gedankt wurde.

    Während der Geldübergabe wurde umfassend der Ablauf der Sammlung erörtert. Man kam überein, dass das freundliche Auftreten der größtenteils sehr jungen Bundeswehrangehörigen dafür sorgte, dass das Spendenergebnis sehr erfreulich war. Bürgermeister Hirtreiter wünscht sich auch für die nächste Sammelaktion im Winterhalbjahr kommenden Jahres wieder viele freiwillige Helfer aus der Patenkompanie und spendierfreudige Bürger. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. unterhält, betreut und pflegt im staatlichen Auftrag die Gräber der deutschen Kriegstoten. In seiner Obhut sind über 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten.

    An Allerheiligen fand dann u. a. auf dem Straßkirchner Friedhof auch die Sammlung des örtlichen Krieger- und Reservistenvereins statt. Die Verwaltungsgemeinschaft hat die freundliche Erlaubnis zum Sammeln im Gemeindegebiet Straßkirchen und Irlbach erteilt, denn mit dem Spendenerlös werden wichtige Anliegen des Volksbundes umgesetzt.“

    Gruppenfoto bei Übergabe der Spenden
    Kompaniefeldwebel Sven Seggelmann, Oberfeldwebel Udo Rohrbach, Kämmerin Jana Hofmann und Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Spendenübergabe

    Nacht der Bücher für die Erstklässler der GMS Straßkirchen

    Am letzten Schultag vor den Herbstferien haben wir mit insgesamt 25 Erstklässlern der Grund- und Mittelschule Straßkirchen die „Nacht der Bücherei“ in der Gemeindebücherei Straßkirchen absolvieren können.

    Nach einem kurzen Kennenlernspiel durften die Kinder sich ins „Kino“ begeben. Aber kein normales Kino, sondern ein „Bilderbuchkino“. Die Bilder zum Buch haben die Kinder auf einer Leinwand gesehen. Die Fantasie der Kinder kennt anhand von Bildern keine Grenzen. An diesem Abend wurde durch Frau Nicole Strobl „Der Bücherfresser“ von der Bestsellerautorin Cornelia Funke vorgelesen. Nach dem großartigen Abenteuer mit Sten, seiner geheimnisvollen Holzkiste und dem „Bücherfresser“ gab es ein kleines gemeinsames Abendessen. Frisch gestärkt ging es dann ans „Bücher falten“. Die Kinder haben aus alten Büchern wunderschöne Buchkerzen gefaltet und danach verziert.

    Ausgestattet mit Warnweste, Taschenlampe und der Schatzkarte ging es zur später Abendstunde bei nebliger Finsternis über Feldwege und Stock und Stein auf Schatzsuche durch die Gemeinde Straßkirchen. Während der kleinen Wanderung, haben wir mit unseren Taschenlampen die Sterne beobachtet und angestrengt nach dem Schatz gesucht. Trotz der Dunkelheit wurde der Schatz gefunden und alle Kinder haben freudestrahlend die Schatzkiste geplündert.

    Den ereignisreichen Abend mit vielen leuchtenden Kinderaugen haben wir gemeinsam an der Feuerschale ausklingen lassen. Die Feuerschale wurde uns dankenswerterweise durch die Feuerwehr Strasskirchen angezündet und bewacht. Zudem wurde den Kindern die Möglichkeit gegeben, dass Sie sich ein Feuerwehrauto von innen sowie außen anschauen durften.

    Maibaum wurde umgelegt

    Die Verantwortlichen der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen, des Bauernhilfsvereins Straßkirchen und Umgebung sowie des örtlichen FC-Bayern-Fanclubs haben die traditionellen Aktivitäten für den Straßkirchner Maibaum in der Ortsmitte abgeschlossen.. Die Versteigerung des diesjährigen Maibaumes fand am vorletzten Oktoberfreitag im Gasthof „Brunner“ statt. Traditionell hatte ein brauchtumsgefestigter Versteigerer, dieses Jahr erstmals Michael Multerer, die turbulente Versteigerung durchgeführt.  Thomas Gritsch hatte dieses Jahr den über 80 Jahre alten Fichtenbaum ersteigert. Traditionell ist mit dem Brennholz des Maibaums auch die Verpflegung der Helfer beim Umlegen durch den Ersteigerer sicher zu stellen. Der Maibaum wurde am letzten Oktobersamstag von den „aktiven Maibaum-Umlegern“ am Dorfplatz für den glücklichen Ersteigerer umgelegt. Gemäß dem Sprichwort „viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende“ konnten die „Maibaum-Umleger“ das getrocknete Fichtenholz bereits am Kirchplatz ofenfertig herrichten. Neben den Familienmitgliedern des Ersteigerers waren auch eine Reihe von Kindern mit von der Partie. Es waren viele Arbeitsschritte, natürlich unter der Berücksichtigung der Sicherheitsvorgaben nötig: Abschrauben der Maibaumschilder, Umlegen mit einem Bagger des örtlichen Bauunternehmens Gegenfurtner, Zerteilen des schönen über 25 Meter hohen Stammes in 40-Zentimeter-Stücke und anschließendes Herrichten in ofenfertige Scheite.

    Die Stimmung beim Umlegen war sehr gut und die Technik mit Spaltaxt mit Spaltkeil oder mit einem kräftigen Axthieb die Baumstücke zu zerteilen, lag ganz in der Hoheit des jeweiligen Helfers. Spaß hat es gemacht und abschließend lud Thomas Gritsch den Helfer-Trupp noch zu einer Brotzeit ein. Der Maibaum 2025 wird am Mittwoch, den 30. April 2025 ,am Straßkirchner Dorfplatz unter Leitung des „Ansagers“ Günter Biering aufgestellt. Das Aufstellen erfolgt abends am Straßkirchner Dorfplatz. Bereits ab Mittag wird das „Scheppsen“ (Entrinden) und Schmücken des Maibaums am Ortsplatz durchgeführt. Das Straßkirchner Maibaumaufstellen hat sich nun seit über acht Jahren als einer der festen, gut besuchten Traditionstermine im Gemeindeleben etabliert.

    Zwei Personen in einem Frontladerkorb bei der Abmontage der Schilder am Maibaum
    Die Beschilderung des Straßkirchner Maibaums mit den Wappen der durchführenden Vereine: Feuerwehr Straßkirchen, FC-Bayern-Fanclub, sowie dem Bauernhilfsverein und der Namensschilder der alljährlichen Baumspender wurde abgeschraubt und „eingewintert“, damit sie im Mai 2025 wieder Verwendung finden kann.

    Maibaum wird mit Baggerarm langsam umgelegt
    Unter Sicherheitsvorkehrungen wurde mit einem Bagger der Baum umgelegt, damit die eifrigen Helfer die Abschmückung: Entfernen des Gipfels und der Kränze gestalten konnten. 2025 gibt es einen neuen Maibaumgipfel und auch wieder neue Maibaumkränze mit Girlanden.

    Maibaumteile werden mit der Axt gespalten
    Mittels verschiedener Techniken mit Spaltaxt mit und ohne Keil waren die Helfer voll in ihrem Element, schnell war der große Straßkirchner Maibaum umgelegt und zerlegt.

    Ofenfertiges Scheitholz auf einem Anhänger
    Der Maibaumersteigerer 2024, Thomas Gritsch, konnte am Samstagmittag dann das ofenfertig hergerichtete Scheitholz des Maibaums nach Hause fahren und freut sich bereits jetzt auf die „richtige Holzofenwärme“ an kalten Wintertagen

    Apfelverwertung mit pädagogischem Effekt

    Hier macht Saft pressen Spaß – so war das Motto des Apfeltags im Kindergarten St. Elisabeth! Mit einer mobilen Apfelpresse vor Ort wurde von dem auf gemeindlichen Flächen vorhandenen Apfelernte  gemäß der Straßkirchner Aktion „Gelbes Band“ – zusammen mit den Kindern – frischen Apfelsaft hergestellt. Die Saftpresse kam auf den Kindergartenvorplatz. Es brauchte einige weitere Helfer für eine effektive Betreibung der Presse, was durch das Engagement von Eltern abgedeckt wurde. Über 300 Liter Apfelsaft konnte so hergestellt werden.

    Das Äpfelsammeln, aber auch das Pressen waren ein besonderes Erlebnis. In diesem Zusammenhang wurde vieles rund um das Thema Apfel gelernt auch 2025 kommt die Presse und mit großem Ehrgeiz kann bei einer reichen Obsternte an den „gelben Gemeindebäumen“ sogar noch mehr Apfelsaft erzielt werden.

    Jugendarbeit beim OGV

    Beim OGV ist im Puncto „Jugend“ viel geboten – wie jedes Jahr gibt es beim Obst- und Gartenbauverein eine Herbstaktion. Am 12.10. war die Kartoffel das Thema. In Paitzkofen begrüßte Vorsitzende Brigitte Kiendl die teilnehmenden Kinder und Helfer. Im Frühjahr wurden von den Schülern der 3. Klassen Kartoffeln in Töpfen angebaut, gepflegt und in den letzten Tagen geerntet. Jetzt wurden die mitgebrachten Kartoffeln gewogen und der Kartoffelkönig für die größte Menge ermittelt. Unter anderem gab es passend zum Thema Kartoffel für die teilnehmenden Schüler Kartoffeln mit Butter.

    Teilnehmer bei der Kartoffelernte

    Vorsicht Schule

    Zum Schulanfang werden von den Verkehrswachten vor den Grundschulen Spannbänder mit dem Hinweis „Vorsicht Schulkinder“ angebracht, welche die Autofahrer auf die besondere Gefahrensituation hinweisen und sensibilisieren sollen.

    Auch in Straßkirchen in der Nähe der örtlichen Schule wurden zwei Spannbänder angebracht: Diese Spannbänder sollen die Autofahrer auf wichtige Dinge aufmerksam machen: 

    • Kinder haben ein geringeres Sichtfeld als Erwachsene. Sie nehmen Fahrzeuge später wahr.
    • Kinder können Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht richtig einschätzen.
    • Kinder denken, dass Autofahrer sie sehen, da sie selbst das Fahrzeug sehen. 

    Gerade vor Schulen und Kindergärten gilt für motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer „Runter vom Gas“ und jederzeit bremsbereit unterwegs zu sein, um so für mehr Sicherheit von Schulkindern zu sorgen.

    4. Klasse im Rathaus

    Erst kürzlich besuchten die Schüler der vierten Klasse Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rathaus. Gründlich waren die 44 Schüler im Heimat- und Sachunterricht auf das Thema „Gemeinde“, wovon auch sie selbst ein Teil sind, vorbereitet worden. Nun wollten sie einmal sehen, wie Kommunalpolitik und Gemeinde so in der Praxis „läuft“. Deshalb statteten sie Bürgermeister Hirtreiter einen Besuch ab und konnten auch jede Menge Fragen an ihn stellen.

    Nachdem die Schüler, begleitet von ihrer Klassenlehrerin Andrea Zielinski und Anna Weismann, vom Bürgermeister persönlich im Rathaus empfangen und begrüßt wurden, ging es in den Sitzungssaal. Dort nahmen die Schüler, wie sonst die Gemeinderäte und Sitzungsbesucher Platz. Bürgermeister Hirtreiter stellte die Gemeinde in Worten und Zahlen vor und die Schüler wollten von ihm wissen, wie lange er denn schon im Amt sei, warum er sich in dieses Amt hat wählen lassen, ob ihm diese Arbeit auch Spaß mache.

    Auch berufliche Fragen, welches große Projekt als nächstes angegangen wird und was seine eigentlichen Aufgaben sind, interessierten die Kinder. Ein Rundgang durch die Abteilungen des Rathauses und das Kennenlernen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung rundete den Gemeindebesuch ab.

    Verabschiedet wurden am Ende alle mit einer Brotzeit für den Heimweg und dem Wunsch des Bürgermeisters, jeder Zeit einmal wieder zu kommen.

    Abschlussführung der Kunstausstellung im Rathaus

    Am Sonntag, 29.9.24, fand bei der öffentlich zugänglichen Straßkirchner Kunstausstellung der örtlichen Künstlergemeinschaft zum Thema „Schöpfung“ die abschließende Kuratorenführung durch die Ausstellung statt.

    Die Gäubodengemeinde besitzt eine hervorragend aktive Künstlergemeinschaft, die zum Renomee der Gemeinde Straßkirchen enorm beiträgt und bei vielen Aktivitäten, vom Schulprojekt über die örtlichen Adventsfenster bis zu Krippenausstellung, im Jahresverlauf als treibende Kraft fungiert.

    Die diesjährige Kunstausstellung war auch in den Schöpfungstag des Bistums Regensburg eingebunden und hatte viele Besucher angezogen. Bei der sehr sehenswerten Ausstellung mit fast 90 Kunstobjekten konnten die Führungsteilnehmer am letzten Ausstellungstag in eine Welt voller Geschichte und Geschichten zu ausgewählten Kunstwerken eintauchen.

    Persönlichkeit hinter dem Kunstwerk ebenso wichtig

    Im Rahmen der einstündigen Führung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die örtlichen Künstler und Künstlerinnen im Straßkirchner Rathaus persönlich kennenlernen. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte in die fast zwanzigjährige gedeihliche Arbeit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft ein und bekräftigte, dass Straßkirchen sich hier bereits eine überregionale Bekanntheit erarbeitet habe. Er erklärte die Intention der jeweiligen Kunstwerke und stellte auch verschiedene Techniken vor. Kunstschaffen sei sowohl für die Jugend als Förderung der Kreativität, als auch für die Seniorinnen und Senioren wichtig um mit sinnvoller Betätigung einen Mehrwert zu schaffen, betonte er. Die anwesenden Mitglieder der Künstlergemeinschaft erklärten auch die persönlichen Beweggründe für das Entstehen der jeweiligen Werke. Auch im Herbst 2024 ist die Straßkirchner Künstlergemeinschaft wieder aktiv. Da im September 2024 der zwanzigste Schöpfungstag der Bistümer Passau und Regensburg in Straßkirchen stattfand, hatte die Künstlergemeinschaft sich für die diesjährige Ausstellung das Thema „Schöpfung“ ausgewählt.

    Verschiedenste Kunstobjekte

    Die ausstellenden Künstler waren: Gottfried Cech, Heide Haufellner, Melissa Faltermeier, Ingrid Faltermeier, Maria Thurner, Maria Lorenz, Walter Lorenz, Johann Orth und Brigitte Tarras. Neben plastischen Holzfiguren, Skulpturen aus Beton im Freibereich, wurden Acryl- und Ölbilder, sowie beeindruckende Aquarelle ausgestellt.

    Die jeweiligen „Schöpfer“ des Kunstobjekts berichteten zum verwendeten Material und zu angewandten Technik. Gerade die Erstellung eines Betonabgusses für eine Skulptur ist aufwendig und auch bei der Gestaltung von Ölbildern auf speziellen „Leinwänden“ ist mehr als nur ein „bischen Kunstfertigkeit“ nötig. Die örtlichen Künstlerinnen gestalten mit hoher Fingerfertigkeit Portraits und vor allem auch schöne Acrylbilder in Mischtechnik unter Einbindung von Muscheln und Sand.

    Holz der besondere Werkstoff

    Die Holzkünstler Johann Orth und Walter Lorenz erläuterten ihr Liebe zum Werkstoff Holz. Neben der Bearbeitung des Holzkunstobjekts ist gerade die umsichtige Behandlung des Werkstücks bis zur künstlerischen Bearbeitung wichtig. Durch die Lagerung der künftigen Kunstobjekts wird das Holz gut belüftet, was Schimmelbildung vorbeugt und die Trocknung beschleunigt. Je nach Maserung bekommt das Werkstück einen individuellen „Charakter“, den es bei der Endbearbeitung durch den Künstler gilt besonders herauszuarbeiten. Wichtig ist jedoch generell, dass das Holz vor Regen und vor Staunässe am Boden geschützt wird.

    Im Rahmen von themenorientierten Gesprächen wurde nach der einstündigen Führung ein anschaulicher Einblick zu noch weiteren einzelnen Ausstellungsbereichen gegeben. Die Teilnehmer konnten ihr Wissen erweitern und auch neue Kontakte knüpfen.

    Kunstwerk
    Brigitte Tarras stellte gerade die Gegensätze auf der Erde dar: im Süden oftmals Armut und auf der Nordhalbkugel bunter Reichtum; gerade die brillianten Farben zeigen in dem Acrylbild die Tiefe des künstlerischen Empfindens

    Kunstwerk
    Die über 30 Kilogramm schwere Holzskulptur „Der verschluckte Mensch“ wurde vom Künstler Johann Orth genau erklärt, sowohl die Technik als auch die Beweggründe zur Entstehung. Das Objekt aus Süßwurzelholz ist aus einem heimische Kirschbaumwurzelwerk entstanden und war vor der Bearbeitung 10 Jahre getrocknet worden.

    Kunstwerk
    Der Holzkünstler Walter Lorenz gestaltet wunderschöne Schon seit Jahren arbeitet er mit der Kunst-Mittelschule in Straßkirchen zusammen. Dort bietet er für die jeweilige Abschlussklasse jedes Jahr ein zweitägiges Projekt an. Unter seiner Anleitung verewigen die Jugendlichen ihre Silhouette in Holz. Über die Jahre sind so rund 200 Umrisse der Absolventen zusammengekommen, die nun an den Wänden der Schule hängen. Hier stellte er eine Silhouette: Mutter und Kind aus Birkenholz aus, die sich zeitlos darstellt

    Ein Kulturabend mit Buchvorstellung der besonderen Art – Straßkirchner Bierkreation der Extraklasse vorgestellt

    In der vollbesetzten Gaststube des historischen Gasthofs „Artmeiers“ in Einfürst bei Bogen war es endlich soweit. Das Quintett der eng befreundeten Gastgeber Marco Nadler, Alexander List, Michael Braun, Vera Harrer und Bierbrauer Christian Greil übernahm die Einführung. Diese unkonventionelle Eröffnung war der fulminante Auftakt zu einem spannungsgeladenen Kulturabend mit Vorstellung des jüngst erschienen Buchs „Boarische Bazis“ mit Probe des neugebrauten „Bazi-Biers“ vom Straßkirchner Killa Bräu.

    Parallel zum Kulturgenuss „Literatur und Musik“ wurde das untergärige Export-Bier aus Straßkirchen, das extra für den Abend gebraute „Bazi-Bier“ verkostet.

    Handwerklich gebraute Biere von Kleinbrauerein haben sich in Bayern hervorragend etabliert und sind modern. Die Straßkirchner Kleinbrauerei „Killa Bräu“ setzt die bayerische Heimatliebe und Braukultur vollends um: Brauereiinhaber Christian Greil hat aus „Liebe und Leidenschaft“ ein untergäriges Bier mit dem Hallertauer Aromahopfen „Mandarina Bavaria“ gebraut. Die Rezeptur des süffigen Bieres wurde in vielen Anläufen verfeinert. Das mit Fruchtaroma garnierte helle Bier war die ideale Ergänzung zu dem Abend mit Literatur und ausgewählter Musik. Neben dem Dialekt und der Mundart war auch die genaue Abstammung ein wichtiges Augenmerk des Kulturabends. Christian Greil (Straßkirchen), Michael Braun (Straubing, ehemals Paitzkofen) und Vera Harrer (Moos) sind nämlich auf der rechten Donauseite beheimatet, wohingegen Marco Nadler (Niederwinkling) und Alexander List (Kirchberg i. W.) als richtige „Bayerwäldler“ von links der Donau gelegenen Bereichen stammen. Wie die regionale Herkunft des Quintetts, so war auch die Mischung der Einlagen des Abends eine „Melange“ aus Literatur, Musik und Kulinarik. Der Auftritt eines zusätzlichen fränkischen Duos sorgte für besondere Heiterkeit, genauso wie die Gesangseinlagen des Niederwinklinger Sängers „Jodla Hansi“ mit eigenen Liedertexten kurz vor Mitternacht.

    Tonstudio war mit von der Partie

    Einer besonderen Herausforderung stellte das Gastgeberquintett sich, da unter anderem die Großeltern den Mundart-Text des Buches manchmal nicht so gut lesen konnten. „Es erfolgte der Beschluss, dass ein Hörspiel zum Buch gemacht werden muss“, so Michael Braun vom „Tonstudio Hörstatt“ plakativ.

    Da man bei der Vermittlung von Mundart auch die richtigen Mundartsprecher und ein Tonstudio brauchte, war der Fünfte im Bunde, Michael Braun, der richtige Ansprechpartner. Der Germanist meistere mit viel Engagement und Begeisterung die passende Vertonung des urbayerischen Werkes mit Bravour. Was kann man sich mehr wünschen, als wenn ein Lebensgefühl mit Heimatliebe und mit viel Liebe zum Detail, wunderbar illustriert von Vera Harrer, von den Autoren Marco Nadler und Alexander List für die Nachwelt dokumentiert ist.

    Kultur ist mehr als nur Kunst, Musik und Schuhplattln, war sich das Publikum am Ende des Abends einig. Gerade das Kulturgut „Buch“ und bayerisches Craft-Bier ist wichtiger denn je und unsere bayerische Mundart ist mehr als nur „immaterielles Kulturerbe“ – es ist Lebensgefühl, was gut ankommt und weitergegeben werden muss.

    Schöpfungstag des Bistums mit Verleihung des „Genesis-Preises“ war ein Erfolg

    Das Bistum Regensburg veranstaltet seit fast zwei Jahrzehnten alljährlich einen „Diözesanen Schöpfungstag“, dieses Jahr war die traditionsreiche Veranstaltung erstmals in Straßkirchen. Immer am letzten Samstag jeweils im September organisiert die Bischöfliche Umweltbeauftragte Beate Eichinger diesen großen, bunten Aktionstag mit Informationsständen, Diskussionsrunden und Präsentationen mit Vernetzungsmöglichkeiten.

    Guter Besuch – Zusammenarbeit der Bistümer Regensburg und Passau

    180 Teilnehmer und Teilnehmerinnen trafen sich am Samstag im Ortszentrum der Gäubodengemeinde, um gemeinsam den 20. Diözesanen Schöpfungstag im Bistum Regensburg, dieses Jahr erstmals zusammen mit dem Bistum Passau mitorganisiert, mitzuerleben. Im Straßkirchner Ratssaal begrüßten beide diözesanen Umweltbeauftragte Beate Eichinger und Verena Holzbauer die zahlreichen Teilnehmer, bevor der Schöpfungstag mit einem Impulsreferat startete. Festredner Dr. Norbert Schäffer, Landesvorsitzender des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz e. V.), sensibilisierte mit seinem Vortrag „Macht Euch die Erde untertan – und wo bleibt die Natur? Wie wir der Verantwortung für unsere Mitwelt gerecht werden können!“ die Besucher für die Tagesthemen.

    Schöpfungsbewahrung auch aus biblischer Sicht beleuchtet

    Dr. Schäffer beleuchtete biblische Fundamente sowie Impulse von Papst Paul VI und Papst Franziskus. Bereits 1971 warnte Papst Paul VI. davor, dass der Mensch Gefahr laufe, „infolge seiner unbedachten Ausbeutung der Natur selbst zum Opfer“ zu werden. Schäffer führte zu den Ausführungen des derzeitigen Papstes Franziskus zu „Gottes Schöpfung der Welt“ in der Enzyklika „Laudato si“ aus. Die Enzyklika „Laudato si“ stellt die Verantwortung für unsere Welt und damit die Schöpfung, in den Mittelpunkt, so Schäffer. Zu Pfingsten 2015 hatte Papst Franziskus seine Schöpfungs-Enzyklika „Laudato si“ veröffentlicht und diese fand schon damals ein großes Echo. Die Botschaft des Papstes kann eine Chance für einen ökologischen Neustart sein, meinte der Redner. In Zusammenfassung ging er den Entwicklungen der Gedanken nach und identifiziert die Hauptthemen. Dr. Norbert Schäffer entwickelt als Biologe und Verbandsvorsitzender Lösungen für die große Zwillingskrise aus Klimawandel und Artensterben. Wie können wir Artensterben stoppen und Klimaschutz vorantreiben? Täglich stehen seltene Tiere und Pflanzen vor dem „Aus“. „Die weltweite Klimakrise entscheidet darüber, wie wir überleben und die Biodiversitätskrise darüber, ob wir überleben“. Schäffer bekräftigte anhand von Grafiken, dass auch in Bayern die biologische Vielfalt sich kontinuierlich reduziere. In der modernen Agrarlandschaft seien etwa in den vergangenen gut 40 Jahren über die Hälfte der Vogelbestände verloren gegangen – zu beobachten bei Feldlerchen, Kiebitzen und Rebhühnern. Schäffer zeigte wunderschöne Lichtbilder von seltenen Vögeln, stellte aber auch anhand von Landschaftsbildern die Veränderungen in der heutigen Agrarlandschaft in den Regionen dar.
    Schäffer erinnerte an den erfolgreichen „Runden Tisch“ im Zusammenhang mit dem Bienen-Volksbegehren, in verbindender Weise vom inzwischen verstorbenen „wandelnden Vermittlungsausschuss“, Landtagspräsident a. D. Alois Glück, geleitet. Die Anliegen des Volksbegehrens werden im sog. „Versöhnungsgesetz“ entschlossen angepackt. Bayern sei Vorbild für andere Bundesländer und Staaten geworden. Er hätte noch bis zu dem Tod von Alois Glück viele gemeinsame Projekte mit ihm in Planung gehabt, deren Umsetzung wichtig sei, so Schäffer.
    Vieles wird im Bereich des Naturschutzes auf EU-Ebene festgelegt. Der LBV-Vorsitzende beschrieb weitere aktuelle Themen des Natur- und Artenschutzes und ging dabei insbesondere auf die Auswirkung der europäischen Ebene auf das Erfolgsprojekt „Natura 2000“ ein. „Natura 2000“ sei ein vorbildgebendes EU-weites Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume und Arten.

    Workshops, Exkursionen, Spaziergänge und Diskussionen
    So gab es in der Palette der Angebote neben dem Markt der Möglichkeiten mit über zwanzig Informationsständen eine Einführung und Ortsbegehung zum Thema „Energiewende und Artenschutz“ in Theorie und Praxis, Exkursionen, Best-Practice Beispiele für eine umweltfreundliche Pfarrei, unter der Moderation von Hans Gfesser und Gesprächsrunden. Für Familien, Kinder, Jugendliche und Zaungäste bot der Schöpfungstag ein eigenes Begleitprogramm an. Insbesondere das Kunstprogramm der Straßkirchner Künstlergemeinschaft mit „Kreativem Mal-Workshop“ und eine begleitende Kunstausstellung mit 90 Kunstobjekten fand Anklang. Für Kinder war das Bühnenstück „Die Wiese“ mit filigranen Marionetten von liebenswerten Tieren in der Kinderkrippe St. Martin der besondere Programmpunkt.

    Ökumenische Andacht „Geerbtes Land für Alle“

    Traditionell hat beim Schöpfungstag die Feier einer Andacht, diesmal als ökumenische Mittagsandacht in der Pfarrkirche St. Stephanus begleitet durch die Straubing Band „Rhythm‘ Up“, besondere Attraktivität für die Teilnehmer. In seiner mitreißenden Predigt erzählte Regionaldekan Holger Kruschina von der Vertreibung seiner Großeltern aus dem Sudetenland mit all den Schrecken des Verlustes der Heimat und des eigenen, seit Generationen besessenen Gutes. Er zog Parallelen zur heutigen Zeit und rief zur Versöhnung, auch wenn es schmerzlich sei, auf.
    Mitvorstehende waren der Passauer Domkapitular Anton Spreitzer, Regionalbischof Klaus Stiegler von der evangelischen Kirche, Archimandrit Georgios Siomos von der griechisch-orthodoxen Metropolie München, Pfarrer Johannes Poiger (Altkatholische Gemeinde) und Kim Thuy Andree (Neuapostolische Kirche). Die Andacht gestaltete sich als mitreißende Feier bei der viel gesungen und geklatscht wurde.

    20. Schöpfungstag mit Preisverleihung des Genesis-Schöpfungspreises

    Der 28. September 2024 war als der zwanzigste Schöpfungstag des Bistums Regensburg gleichsam ein Jubiläums-Schöpfungstag zusammen mit der Bayerischen Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit in Straßkirchen. Die Diözesen Passau und Regensburg arbeiteten hier erstmals zusammen, sodass der Tag diesmal mehr als sonst Strahlkraft hatte. Alle drei Jahre vergibt das Bistum Regensburg einen Preis an kirchliche Gruppen und Akteure, die sich in besonderer Weise im Handlungsfeld „Gottes Schöpfung – unsere Verantwortung“ engagieren und sich an dem ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligen. Mit dem Schöpfungspreis GENESIS will das Bistum Regensburg vorhandenes kirchliches Umweltengagement in der Region belohnen und zu weiterem schöpfungsfreundlichen Handeln anspornen. 2024 fand als Höhepunkt beim 20. Diözesanen Schöpfungstag die Verleihung des „Schöpfungspreises GENESIS des Bistums Regensburg“ im Rahmen der Festveranstaltung mit Abschlusskonzert mit der Band „Hanna Turowski mit Band“ im Pfarrheim Straßkirchen abends statt an. Beate Eichinger, Umweltbeauftragte für die Diözese Regensburg, konstatierte dazu: „Unsere wichtigste Aufgabe ist die Schöpfung für die nachfolgenden Generationen lebens- und liebenswürdig zu erhalten. Mit einem umfassenden Angebot beim Schöpfungstag wollen wir dazu einen Beitrag zur Bewußtseinsbildung geben.“ Der mit jeweils 500-Euro-Geldpreisen dotierte Preis wurde dieses Jahr an fünf Gruppen verliehen. Die Jury hat zwei kirchlichen Gruppierungen und drei schulischen Gruppierungen die gleichwertigen Preise zuerkannt. Es erhielt die Ministrantinnen Gruppe „Maria Himmelfahrt Kelheim“ mit Pfarrer Reinhard Röhrner den Schöpfungspreis 2024 für ein Digitalprojekt der Extraklasse, welches von christlicher Schöpfungsspiritualität getragen war. Den gleichwertigen Preis bekam der BDKJ-Diözesanverband für die Durchführung der 72-Stundenaktion, als einer zum Engagement im Sozialbereich motivierenden diözesanweiten Aktivität. Die drei schulischen Gruppierungen waren die Grundschule Straßkirchen mit einer multimedia-künstlerischen Schöpfungserzählung, eingereicht von der Lehrerin Dorothea Thom, die Grundschule Neustadt/Donau mit einem Umweltgestaltungsprojekt im Schulpausenhof u.a. mit Insektenhotel und die Regensburger Judenstein-Realschule mit dem Schulparadies-Projekt der 9. Klasse. Abschließend wurden die „Urgesteine“ des Regensburger Schöpfungstags Hans Gfesser und Gerhard Büchl, aufgrund des bevorstehenden Ruhestands, aus dem Kreis des Schöpfungstags-Organisationsgremiums verabschiedet. Die Verpflegungsbetreuung hatten die örtliche Pfadfinderschaft „DPSG-Stamm Impeesa Straßkirchen“ und der Katholische Frauenbund mit Kaffee/Kuchen in hervorragender Weise übernommen. Im Jahr 2025 findet der 21. „Diözesane Schöpfungstag“ in Beratzhausen, wieder am letzten Septembersamstag, in der Oberpfalz statt.

    Gruppenfoto
    Beim diesjährigen 20. Schöpfungstag mit Verleihung des Schöpfungspreises des Bistums Regensburg wurden wichtige Themenfelder in der Gäubodengemeinde erörtert – beim Festvortrag im Straßkirchner Ratssaal von Dr. Norbert Schäffer wurde besonders auf die Herausforderungen des Klimawandels eingegangen: von rechts: Umweltbeauftragter Mattias Kiefer (Erzbistum München-Freising), Verena Holzbauer (Stabsstelle Umwelt des Bistums Passau), Festredner Dr. Norbert Schäffer, Umweltreferentin und diözesane Umweltbeauftragte Beate Eichinger, Pfarrer Gerhard Pöpperl (Pfarrei St. Stephanus, Straßkirchen) und Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter

    Markt mit Besuchern
    Der „Markt der Möglichkeiten“ am Straßkirchner Kirchplatz wurde als Informationsbörse aber auch für den Austausch genutzt. In angeregten Gesprächsrunden konnten Inhalte vertieft werden.

    Kunstwerk
    Die Teilnehmer des Schöpfungstags hatten die Möglichkeit eine ebenso eingebundene Kunstausstellung zum Thema „Schöpfung“ im Straßkirchner Rathaus zu besuchen. Das Landschaftsbild von Johann Orth stellte plakativ die Schönheit der Natur dar.

    Inspiriert durch die Literatur

    Diesen Sonntag, 6. Oktober 2024, öffneten insgesamt fast 190 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Niederbayern ihre Ateliers für einen Tag der offenen Tür. Viele Besucher konnten am Ort des Schaffens die Künstlerinnen und Künstler, ihre Arbeitstechniken, ihre Ideen und ihre Werkstoffe kennenlernen und sich darüber austauschen. In Straßkirchen findet die Kunst besondere Beachtung und die Künstlerin Madeleine Schollerer beteiligte sich bei der diesjährigen Aktion des Bezirks Niederbayern und des Berufsverbands Bildender Künstler. Alle zwei Jahre im Herbst findet ein „Tag der offenen Tür“ in professionellen Künstlerateliers statt, im Jahr 2024 bereits  zum 14. Mal. Besonders spannend ist es, eine Werkstatt zu betreten und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: Werkstoffe können aus nächster Nähe betrachtet werden, Arbeitstechniken und Ideen werden von den Kunstschaffenden selbst erklärt, Entwürfe und Modelle geben Einblick in Entstehungsprozesse aktueller Kunst und natürlich darf man sehen wie ausgewählte Werke erstehen. Dieses Mal war in Straßkirchen bei Maria Schollerer der Blick hinter die Kulissen möglich. Inspiriert durch Literatur, viele Studienreisen aber auch die eigene persönliche Umgebung entstehen ihre Werke.

    Von Fernreisen inspiriert

    Gerade für den Tag des offenen Ateliers in Niederbayern ist Maria Thurner schon seit Längerem engagiert und zeigt immer aktuelle Werke. Dieses Mal war in das markante an der Irlbacher Straße gelegene Atelier ein besonderer Blick hinter die Kulissen möglich. Die Künstlerin stellte ihre Werkräume und Arbeitstechniken vor. Es konnte die Bandbreite von „Formen der Natur“ bis hin zur „Ucycling-Kunst“ in Augenschein genommen werden. Aus alten Kartonagen und Metallgeflecht wurden wunderbare Figuren gestaltet. Aus den Impressionen von Fernreisen gespeist entstanden Acrylbilder, die eine zeitlose Atmosphäre versprühen.

    Neben dem figürlichen Gestalten, sind auch Bildnisse ein Arbeitsschwerpunkt. Sie malt jedoch keine gewöhnlichen Bilder, sondern erschafft ihre Kunstwerke mit besonderes intensiven Farbtönen. Maria Thurner hat auch eine Vorliebe für Blautöne in allen Facetten. Die Straßkirchener Künstlerin Maria Thurner hat bereist überregionales Renomee.

    Die Literatur schafft auch Inspiration für die Kunst

    Schon beim Betreten des Vorgartens der überregional bekannten Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner erkennt man, dass der Kreativität und Schaffenskraft fast keine Grenzen gesetzt sind. Die Künstlerin ist rastlos aktiv und schafft sich Freiräume ihren Hobbys nachzugehen. Die Seniorin verbringt viele Stunden am Tag in ihrem kleinen Atelier und widmet sich ihrer größten Leidenschaft: den Skulpturen, Collagen und besonders der Malerei. Die Atelierbesucher haben ihr am Sonntag beim Malen über die Schultern geschaut und Erläuterungen zu den Hintergründen jedes einzelnen Werkes erhalten. Landschaftsgemälde, figürliche Objekte aber auch hintergründige Arrangements von „Dekorationskunst“ fangen den Atelierbesucher ein und laden zum Betrachten und Verweilen ein.

    Maria Thurner hat ein besonders Faible für Portraits, ob es die bekannten Schnellportraits von Personen oder Abbildungen von Tieren sind. Die Prägnanz des Blickwinkels und das tiefsinnige Verständnis des jeweiligen Werkes machen den Gesamteindruck aus.

    Maria Thurner hat viele Erdteile bereits und dabei vielseitigste Länderstudien gestaltet. Ob es die Reisen nach Saigon, Vietnam, am dem riesigen Strom Mekong, der sechs Länder Asiens durchquert, sind, alles findet Eingang in ihr künstlerisches Schaffen. Da sie als Liebhaberin der deutschen Lyrik und besonders von Gedichten ist, hat sie auch hier Passagen von bekannten Gedichten in eine Bildsprache „übersetzt“.

    Morgensterns Gedichte hat die Künstlerin besonders anregend empfunden das Geschehnis im bekannten Morgenstern-Gedicht der drei Spatzen „Bauch an Bauch“ zu gestalten. Im hellen Atelier ist unmittelbar neben dem Spatzenbild eine Skulptur des Pinguins mit modernem Handy. Alles ist mit allem verbunden, so Maria Thurner. Die Verbindung der Tierwelt, des Pinguins mit dem modernen Mobiltelefon, zeigt wie die Entwicklung in der modernen Zeit läuft, „man ist gefangen an diesem Telefon und man ist gelegentlich wie ein Pinguin fremdbestimmt“. Alles und zeitgenössische Geschehnisse kann man auch künstlerisch festhalten, ob als Skulptur oder als Gemälde. Die Besucher des „Tags des offenen Ateliers“ sind in Straßkirchen voll auf ihre Kosten gekommen. Man wird gespannt sein, was bei den kommenden Kunstausstellungen an weiteren neuen Werken ausgestellt wird. Maria Thurner ist als Mitglied der Straßkirchner Künstlergemeinschaft höchst aktiv und plant derzeit schon wie sie sich beim „Straßkirchner Adventsfenster“ wieder einbringt. Besondere Freude ist es der mehrfachen Großmutter, dass auch Enkelkinder am Kunstschaffen Freude empfinden. Enkelin Martha Thurner malt auch und war an dem Ateliernachmittag mit von der Partie bei den Führungen durch das ungewöhnliche Atelier der Großmutter.. Wie heißt es so schön Kunst verbindet, gerade über die Generationen hinweg.

    Inspiriert durch Reisen und die Natur

    Den vergangenen Sonntag, 6. Oktober 2024, öffneten insgesamt fast 190 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Niederbayern ihre Ateliers für einen „Tag der offenen Tür“. Viele Besucher konnten am Ort des Schaffens die Künstlerinnen und Künstler, ihre Arbeitstechniken, ihre Ideen und ihre Werkstoffe kennenlernen und sich darüber austauschen. In Straßkirchen findet die Kunst besondere Beachtung und die örtliche Künstlerin Madeleine Schollerer beteiligte sich bei der diesjährigen Aktion des Bezirks Niederbayern und des Berufsverbands Bildender Künstler. Alle zwei Jahre im Herbst findet ein „Tag der offenen Tür“ in professionellen Künstlerateliers statt, im Jahr 2024 bereits  zum 14. Mal. Besonders spannend ist es, eine Werkstatt zu betreten und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: Werkstoffe können aus nächster Nähe betrachtet werden, Arbeitstechniken und Ideen werden von den Kunstschaffenden selbst erklärt, Entwürfe und Modelle geben Einblick in Entstehungsprozesse aktueller Kunst und natürlich darf man sehen wie ausgewählte Werke erstehen.

    Blick hinter die Kulissen

    Dieses Mal war in Straßkirchen bei Madeleine Schollerer der Blick hinter die Kulissen möglich. Durch ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hien (Bildhauerei und Installation) hat sie ihr künstlerisches Schaffen von Grund auf erlernt und über die Jahre hinweg sukzessiv auf verschiedene Techniken und Materialien erweitert. So hat sie diverse Preise und Auszeichnungen gewinnen können und internationale Ausstellungspraxis. Außerdem wird sie künstlerisch vertreten durch die Galerie Isabelle Lesmeister in Regensburg. Und nicht zuletzt hat man ihr zum wiederholten Male die Gestaltung des Straubinger Volksfestsammlermaßkrugs anvertraut, was eine besondere Auszeichnung im Gäuboden darstellt.

    Die charmante Künstlerin hat eine schier unbändige Neugierde für Materialeigenschaften und große Lust am Experimentieren. Ihrem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, alles ist echtes Handwerk. Daher lässt sich die Künstlerin auch nicht auf ein Medium festlegen, obgleich sie eine ausgeprägte Leidenschaft für Scherenschnitte hat. Auf einen gemeinsamen Nenner lässt sich ihre künstlerische Arbeit aber doch bringen: Licht und Schatten. Auf eine leise, aber sehr eindringliche Art und Weise bringt sie immaterielle und vergängliche Phänomene in eine dauerhafte Form. Sie arbeitet mit Kontrasten und überraschenden Synthesen.

    20 Jahre Scheerenschnitt

    Heuer stand das „Atelier Schollerer“ unter dem Motto „20 Jahre Scherenschnitt“ und bot eine große Retrospektive zur Technik des Papierschnitts in dem sie in Petersburger Hängung Landschaftsmotive mit Achterbahnen und Tropfsteinhöhlen in Groß- und Kleinformaten kombiniert. Auch eine umfangreiche Serie der Silhouettenschnitte von Insekten aus Vinylschallplatten ziert die Wände des markanten „Künstlerhauses“. Ihr Hauptmotiv ist jedoch die Natur, bei der genaue Naturbeobachtung in Kombination mit ganz unkonventionellen Materialien einen neuen Zusammenhang bekommt. Madeleine Schollerer hat viele Erdteile bereist und dabei vielseitigste Länderstudien gestaltet. Ob es die Reisen nach Florenz oder innerhalb Deutschlands sind, alles findet Eingang in ihr künstlerisches Schaffen. Da sie als Liebhaberin auch der heimischen Natur gilt, sind gerade die Scheerenschnitte von Laubblättern mehr als ein Hingucker

    Neue Feldgeschworene vereidigt

    Der Gemeinderat Straßkirchen wählte in der Sitzung am letzten Septembermontag, 30.9.24, vier neue ehrenamtliche Feldgeschworene als künftige „Hüter der Grenzen“. Feldgeschworene sind von der Gemeinde bestellte Ehrenamtliche, die als Partner der Bayerischen Vermessungsverwaltung bei der Abmarkung von Grundstücken, also der örtlichen Kenntlichmachung und Bezeichnung von Grundstücken durch Grenzzeichen, mitwirken und bei Grenzstreitigkeiten vermitteln. Das Gemeinderatsgremium befürwortete die Bestellung von Reinhold Hottner, Stephan Biendl, Markus Stegemann und Christian Wagner, die in der Sitzung, bis auf Christian Wagner, auch anwesend waren und sich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder des Gemeinderats freuten. Bürgermeister Christian Hirtreiter gratulierte und vereidigte die neu gewählten Feldgeschworenen anschließend feierlich. „Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter, sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt“, so der Bürgermeister.

    Sommerferien-Leseclub in der Gemeindebücherei

    Die Sommerferienaktion der Extraklasse in Straßkirchen ist nun abgeschlossen: die Gemeindebücherei Straßkirchen beteiligte sich in diesem Jahr erstmals am bayernweiten Leseförderungskonzept „Sommerferien-Leseclub“ (SFLC).

    Das Ziel der Gemeindebücherei Straßkirchen, vertreten durch Ingrid Seidl und Nicole Strobl, war: den Kindern Spaß am Lesen schöner, neuer und spannender Bücher zu vermitteln, die motivieren und neugierig machen. Zudem die Möglichkeit zu schaffen, kreativ zu werden, jedoch alles hinter dem Hintergrund: kein Muss, sondern alles freiwillig. Das waren die Zutaten für den SFLC.

    Alle teilnehmenden Kinder konnten während der Sommerferien in der Bücherei eine Vielzahl exklusiv, für die Aktion angeschafften Club-Bücher, ausleihen. In ihr eigenes an Sie übergebenes Sommer-Journal durften sie die gelesenen Bücher eintragen und bewerten. Für jedes gelesene und bewertete Buch gab es einen Stempel. Zusätzlich waren der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt und sie haben je gelesenem Buch ihre künstlerischen Ideen zum Buch auf einen Pappteller gemalt. Mit dieser Aktion hat die Gemeindebücherei Straßkirchen die Sommerferien-Leseclub-Raupe wachsen lassen.

    Ab drei gelesenen Büchern nahm das Kind an der Urkunden- und Preisverlosung teil: denn es galt „dabei sein ist alles“. 

    Es nahmen 29 Kinder der Klassenstufen 1. bis 4. teil. 23 Mädchen und 6 Jungen haben zusammen in diesem Zeitraum 127 Bücher entliehen und insgesamt 109 Stempel gesammelt. 

    Die meist ausgeliehenen Bücher waren auf den 1. Platz Yakari Geschichten zum Lesenlernen und Wildpferde – Mutig und frei, auf den 2. Platz Amelie kommt in die Feenschule; Verfuchst nochmal; Rettung der Eichhörnchen; Ein spannendes Autorennen; Freunde halten zusammen; Nur Mut Supermann und Zauberponys Fantastische Ferien

    Die fleißigsten Leser sind auf den 1. Platz: J. Hirtreiter mit 10, auf den 2. Platz: Vi. Limbrunner mit 8, auf den 3. Platz sind es gleich vier fleißige Leser: Va. Limbrunner, M. Oberath, L. Prebeck und M. Schieche mit je 7 gelesenen Büchern.

    Am Dienstag, 17. September fand die Preisverleihung in der Gemeindebücherei statt, zu der alle Teilnehmenden herzlich eingeladen waren: und es gab viele lachende Kinderaugen, die sich über die Urkundenübergabe und der Preisverleihung freuten. Ganz stolz haben eifrige Leserinnen und Leser sich getraut, auf die Bühne zu kommen um den anwesenden Teilnehmenden ihr Lieblingsbuch kurz zu präsentieren. Strahlende Kinderaugen fand man auch vor der riesigen Leseraupe im Pfarrheim St. Stephanus. Ganz stolz wurden die eigenen ausgestellten Werke der Leserinnen und Leser nochmals begutachtet.

    Den ersten Preis, eine voll ausgestattete Gartenschubkarre für Kinder (vom OGV Straßkirchen) gewann J. Hirtreiter. Weitere Preise, wie Buchgutscheine von der Buchhandlung Pustet, Spielsachen und Alltagsgegenstände von der BMW Group, viele Bücher der Buchhandlung Winklmeier in Bogen, Freibadgutscheine der Gemeinde Straßkirchen, Eisgutscheine vom Jedermann Straßkirchen, ein Rucksack vollgefüllt mit wichtigsten Alltagsgegenständen von den Stadtwerke Straubing, Freikarten vom Nawareum in Straubing, Freikarten vom Xperium in St. Englmar und Freikarten vom Elypso in Deggendorf waren ebenfalls sehr begehrt.

    Büchereileitung Ingrid Seidl und Nicole Strobl drückten ihren Dank für die tolle Leistung an die fleißigen Leserinnen und Lesern sowie an die Sponsoren aus. Diese haben durch ihre Spenden einen Anreiz für die Teilnahme am Sommerferien-Leseclub geschaffen.

    Gruppe Paitzkofen siegte bei Dorfmeisterschaft 

    Sieben Mannschaften bei Dorfmeisterschaft Schambach. Der Eisstockclub Schambach führte am Samstag 28.09.2024 die Dorfmeisterschaft im Mannschaftsschießen durch. Auf der gepflasterten Stockbahn in Schambach entwickelte sich eine spannende Dorfmeisterschaft.
    Vorsitzender Florian Scherm dankte bei der Siegerehrung allen Helfern und Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf der Dorfmeisterschaft. Er überreichte die Preise an die Sieger und Platzierten. Dorfmeister wurde die Gruppe Paitzkofen die in der Besetzung Hubert Ertl, Ludwig Stadler, Hans Baumann und Johannes Stadler 9:3 Punkte und einer Differenz +29, den 2. Platz Punktgleich mit 9:3 jedoch einer schlechteren Differenz +10 belegte der Kriegerverein Schambach mit den Schützen Mario Lehermeier, Heribert Prebeck, Georg Wax und Stefan Eberl, während die Untere Dorfstraße mit Joesef Hofeneder, Günter Pfaff, Gerhard Steif und Christian Hofeneder als dritter 7:5 Punkte erreichten.
    Auf dem 4.Platz landete der FC Bayern Fan Club mit 5:7 Punkte. Den 5. Platz belegte die Familie Pitzlbacher mit 4:8 Punkte, gefolgt von der FFW Schambach mit 4:8 Punkte und den Schambach Kids mit 2:10 Punkten.



    Feldgeschworenen-Versammlung

    Bei der Versammlung der Feldgeschworenen der Gemeinde Straßkirchen am 11.9.24 im Straßkirchner Ratssaal wurden wichtige Themenfelder erörtert. Vermessungsrat Tschugg vom Straubinger Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Straubing referierte zu aktuellen Entwicklungen. Dabei konnte sich der Beamte, der seit November 2023 als Außendienstbezirksleiter am ADBV Straubing ist, persönlich bei den anwesenden Feldgeschworenen vorstellen. 

    Der stellvertretende Obmann der Straßkirchner Feldgeschworenen Norbert Kiendl leitete die Versammlung ein.

    Der Mitarbeiter des Vermessungsamtes Straubing, Vermessungsrat Tschugg, führte bei dieser Versammlung recht interessant und aufschlussreich in die Feldgeschworenen-Ordnung ein. Der Beamte des Straubinger Amtes für Digitalisierung und Vermessung, stellte die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Dienstes als Feldgeschworener in der modernen Zeit heraus und wies daraufhin, wie wichtig Feldgeschworene auch heute noch für die Vermessungsämter sind . Unter Anderem berichtete er dabei, dass das Amt des Feldgeschworenen in Bayern eine lange Tradition habe. Es ist das älteste kommunale Ehrenamt, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Das Feldgeschworenenwesen gehört heute zum Weltkulturerbe. Feldgeschworener sei man ein Leben lang. Deren Mitwirkung stellt bei der Sicherung der Grundstücksgrenzen auch heute noch einen Modellfall bürgernaher Verwaltung dar. Als wichtigste Aufgabe der Feldgeschworenen bezeichnet das Gesetz und die Realität die Mitwirkung beim Abmarken der Grundstücke. Zur Abmarkung zählen nach dem Abmarkungsgesetz insbesondere das Anbringen von Grenzzeichen, das Verbringen von Grenzzeichen in die richtige Lage, das Erneuern sowie das Entfernen von Grenzzeichen. Das Anbringen von neuen Grenzzeichen setzt voraus, dass die Grundstückgrenze festliegt. Das Feststellen des Verlaufs einer noch nicht abgemarkten Grenze in der Natur ist nicht Aufgabe der Feldgeschworenen, sondern des Vermessungsamtes und der Beteiligten. Tschugg ging auf die Internetanwendung Bayern-Atlas ein. Damit können amtliche Karten und Luftbilder der Bayerischen Vermessungsverwaltung betrachtet werden. Des Weiteren enthält der Bayern-Atlas eine inhaltsreduzierte Ausgabe der Flurkarte, historische Karten, dreidimensionale Gelände- und Gebäudedaten, saisonale Themenkarten und vieles mehr.

    Zur Unterstützung ihrer Aufgaben erhalten aktive bayerische Feldgeschworene einen kostenlosen Zugang zur Online-Anwendung „BayernAtlas-plus“. Der „BayernAtlas-plus“ dient dazu, Abmarkungstätigkeiten, die gemeinsam mit den Vermessungsmitarbeitern der Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung wahrnehmen sind, vorzubereiten.

    Vorstellung von Frau Schreyer und neue Feldgeschworene

    Die seit 1. Mai 2024 für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit ihren Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen zuständige neue Beamtin  Schreyer Magdalena wurde vorgestellt. Die junge Beamtin war vor ihrer Tätigkeit in der Ausbildung und ist nun als Vermessungsgruppenleiterin im Außendienst im Einsatz. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte allen Feldgeschworenen für das Engagement in diesem wichtigen Ehrenamt. Hirtreiter berichtete zu aktuellen Maßnahmen und stellt die positive Entwicklung der Gäubodengemeinde dar. Für die Bestellung von Feldgeschworenen in einer Gemeinderatssitzung ist folgendes Vorgehen notwendig, erläuterte der Vermessungsbeamte: zunächst Wahl des Feldgeschworenen durch die bisherigen Feldgeschworenen (§ 4 Abs. 2 Feldgeschworenenordnung), danach erfolgt die Bestellung zum Feldgeschworenen durch einen Beschluss im Gemeinderat (Art. 11 Abmarkungsgesetz – AbmG) in öffentlicher Sitzung.

    Die Feldgeschworenen werden frühzeitig von den anstehenden Vermessungen verständigt, so der Behördenvertreter. Einstimmig wurde die Bestellung von neuen Feldgeschworenen: Stephan Biendl, Christian Wagner, Markus Stegemann und Reinhold Hottner befürwortet. Die anwesenden Personen stellten sich jeweils persönlich vor. Die Wahl leitete Norbert Kiendl. Die Bestellung erfolgt in der kommenden Gemeinderatssitzung.

    Große Feuerwehrübung 2024

    Die Ortsfeuerwehren Schambach, Paitzkofen, Straßkirchen und Irlbach üben traditionell einmal jährlich ein größeres Einsatzgeschehen. Für die Großeinsatzübung im September 2024 war schon seit längerem geplant die Feuerwehr Amselfing und den Löschzug Ittling der FFW Straubing mit einzubeziehen.

    Am Donnerstag, 19.9.2024, war im Schambacher Ortsteil Ackerhof ein angenommenes Großbrandereignis das Ziel der Einsatzübung der sechs Feuerwehren der  Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen, der Amselfinger Feuerwehr und der Einsatzkräfte aus Ittling. Unter Leitung vom Gesamteinsatzleiter vom Schambacher Feuerwehrkommandanten Stefan Bugl mit Unterstützung durch den Straßkirchner Kommandant, Matthias Michl, übten die aktiven Feuerwehrdienstleistenden. Das Hauptaugenmerk war die Werkstatt und die Garage mit einer beinhalteten Tankstelle und Heizung, wobei hier besonders auf den großen Lagerbehälter zu achten war. Kreisbrandinspektor Markus Huber und Kreisbrandmeister Thomas Abendhöfer waren als Berater und Beobachter des Einsatzgeschehens vor Ort und standen mit Rat und Tat zur Seite. Das Löschen mehrerer Brandherde in einer landwirtschaftlichen Scheune und von weiteren Gebäudlichkeiten, sowie die Bergung von Personen, war herausvordernd. Für die unweit eines Waldgebietes positionierte Liegenschaft mussten zusätzlich zur Versorgung über einen Oberflurhydranten unter anderem an einer Stelle 750 Meter Löschwasserversorgungsleitung zum Gewässer III. Ordnung „Schambach“ aufgebaut werden. Die Feuerwehrdienstleistenden hatten in den Abendstunden entsprechend den Brandabschnitten verschiedene Tätigkeitsbereiche zu erfüllen.

    Grund der Einsatzübung unter der Federführung der Ortsfeuerwehr Schambach war, u. a. die Zusammenarbeit der benachbarten Wehren innerhalb der benachbarten Feuerwehren zu vertiefen. Als Übungsobjekt stand die landwirtschaftliche Liegenschaft komplett zur Verfügung. Unter kontrollierten Bedingungen wurden hier im Rahmen der Übung zuvor definierte Bereiche abgesprochen, die dann unter Anwendung verschiedener Löschtechniken in Angriff genommen werden sollten. So sollten die Rettung von drei verunfallten Personen in einer Scheune und die Anwendung und Taktik von Schläuchen und der Einsatz von speziellen Handwerkzeugen praxisnah zur Anwendung kommen.

    Die Herausforderungen des Übungszenarios lagen in der dynamischen Lage des Brandgeschehens und somit auch darin, die Ausbreitung auf angrenzende Gebäudlichkeiten zu verhindern. Außerdem musste der Raum geordnet werden und eine Abstimmung der Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren unter Einsatz der Ittlinger Drehleiter erfolgen, da entsprechende Standardeinsatzregeln hier ein harmonisches Miteinander erfordern. Im Anschluss erfolgte eine Nachbesprechung im Innenhof der Liegenschaft. Die Getränke übernahm der Liegenschaftseigentümer.

    Feuerwehrleute bei der Übung
    Drehleiter hinter Holzstadel
    Übungsgeschehen

    Erzbischof zu Gast

    Interessanten Besuch aus Indien hatte die Gemeinde Straßkirchen. Erzbischof Dr. Joseph Kalathiparambil und Generalvikar Mathew Elanjimittam (Erzbistum Verapoly, Kerala, Indien) berichteten aus ihrer Heimat, von den vielfältigen Herausforderungen der Migration in Indien und Schulprojekten und beantwortete Fragen.

    Als Erzbischof Joseph Kalathiparambil den Angehörigen seines Bistums, Pfarrvikar Loxly Paravakkal, erstmals wieder nach 7 Jahren in Deutschland besuchte, war die Neugierde und das Interesse an der Gäubodenpfarrgemeinde Straßkirchen groß. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über den intensiven Austausch und die freundschaftliche Atmosphäre.

    Der Generalvikar stellte seine Heimat Kerala vor und erzählte von seinem Studium in Innsbruck und seiner späteren Tätigkeit als Pfarrer in Vorarlberg.

    Fragen zum Heimatland

    Abschließend beantwortete der Erzbischof bereitwillig einige Fragen: So sei der Priesternachwuchs zufriedenstellend, gerade vor einigen Wochen habe er mehrere Priesterweihen vollzogen. Die „Ausbildung“ zum Priester dauere zehn Jahre und jedes Jahr würden viele junge Männer ins Priesterseminar aufgenommen. „In Indien beobachten wir die Situation noch“, sagte der Bischof auf die Frage nach Reformen in der Kirche, insbesondere in Deutschland. Er selbst ist Mitglied im päpstlichen Dikasterium für Evangelisierung und war früher Sekretär des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs in Rom.

    Energie Südbayern fördert kommunale Klima-Projekte auch in Straßkirchen

    Mit einem eigens eingerichteten Klimafonds unterstützt die Energie Südbayern (ESB) jedes Jahr kommunale Projekte, die das Umweltbewusstsein in der Region stärken, den effizienten nachhaltigen Umgang mit Energie fördern und den CO2-Ausstoß mindern.

    Im Rahmen der jährlich stattfindenden ESB-Veranstaltungsreihe „Informationskreis Energie“ wurden 2024 bei der Veranstaltung in Offenberg insgesamt 12.000 Euro für Klimaprojekte in der Region vergeben. Die Bandbreite der eingereichten Anträge erstreckt sich von der Umrüstung auf neue Straßenkörperbeleuchtung über PV-Anlagen bis hin zu Wärmemanagement und wärmegedämmten Türen zur Energieeinsparung.

    „Wir sind seit Jahrzehnten fest in der Region verwurzelt und schätzen unsere Heimat sehr, daher sind uns Klimaschutz und der bewusste Umgang mit Energie ein großes Anliegen. Mit dem jährlichen ESB-Klimafonds sind wir in der Lage das Engagement der Kommunen in diesen Bereichen direkt zu unterstützen – und das ohne großen bürokratischen Aufwand.“ so Tanja Erb (Leiterin Kommunalmanagement bei der ESB) „Über die Vergabe des Klimafonds freuen wir uns sehr. Dieser hilft uns Kommunen dabei, Energie in öffentlichen Gebäuden und entlang unserer Straßen zu sparen und damit nach und nach unsere Klimaziele vor Ort umzusetzen“, ergänzt Christian Hirtreiter, Bürgermeister der Gemeinde Strasskirchen.

    Neuwahl bei KRK Straßkirchen-Haberkofen

    Die Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Straßkirchen-Haberkofen 1873 e.V. hatte am Samstag, 7.9.24, im Gasthof „Brunner“ die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen für die Amtszeit 2024 bis 2027 durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein von der Blaskapelle Schmid musikalisch gestalteter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus und ein Gedenken am Kriegerdenkmal vorausgegangen. Vorsitzender Norbert Schönhammer erinnerte in seinem Bericht an die Termine des abgelaufenen Jahres. Besonders dankte er der Blaskapelle Toni Schmid (Aufhausen) für die musikalische Umrahmung der vorausgegangenen Messe und der Jahresversammlung. Vorsitzender Norbert Schönhammer ging bei seinem „Totengedenken“ auf die im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen drei Vereinsmitglieder des Traditionsvereins ein.  Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Andreas Dengler detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung feststellten. Es wurde auch an das erfolgreich durchgeführte 150-jährige Vereinsjubiläum am 3. September 2023 mit Fahnenweihe erinnert. Während der Generalversammlung wurde an die Gratulationen von Vereinsdelegationen bei den 80. Geburtstagsfeierlichkeiten bei den Vereinskammeraden Harald Genau und Karl Dietrich erinnert. Vorsitzender Schönhammer blickte auch auf die Vereinsveranstaltungen im Jahresverlauf zurück. Der Verein hatte beim Kreiskriegertreffen 2024 mit Friedenswallfahrten in Reißing teilgenommen. Es nahmen Vereinsdelegationen bei den Jubiläen und Versammlungen des Kreisverbandes der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften 1874 Straubing- Bogen e.V. und Gelöbnissen der Pateneinheit teil. Die Vereinsabordnungen waren 2024 bei den Jubiläen des KSK Ober- und Niedermotzing und der KuRV Reißing vertreten.

    Patenkompanie erfüllt wichtige Aufgabe bei humanitären Einsätzen

    Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten sei wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Gäubodenkaserne angesiedelten Sanitätseinheiten wichtig. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Kriegerverein seit vielen Jahren aktiv ist und dass der örtliche Kriegerverein die gute Patenschaft mit der Patenkompanie mit Leben erfüllt. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Die Patenkompanie – die 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern – ist sehr eng mit dem Verein verbunden. Das Regiment hat einen Ausbildungsauftrag und ist dem Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstellt. Zentraler Auftrag des Sanitätsdienstes ist es, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Die Kompanie ist für ein Rettungszentrum und dessen Betrieb verantwortlich. Auch wurde auf die enge Verbundenheit von Soldaten und Bevölkerung, die mit der Patengemeinde Straßkirchen besteht, verwiesen. Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten sei gerade durch wechselseitige Besuche wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Kaserne angesiedelten Sanitätseinheiten der Gäubodenkaserne wichtig. Schönhammer erläuterte, dass der Verein mit seinen derzeit 66 Mitgliedern daher auf ein traditionsreiches Bestehen zurückblicken könne. Gedankte wurde dem anwesenden Ehrenmitglieder Helmut Steiner für sein Kommen und sein Engagement. Helmut Steiner ist seit 59 Jahren beim Verein und wurde bereits 2008 aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Helmut Steiner war als Wehrdienstleistender 1962 bis 1964 bei den Bogner Pionieren in der Graf-Aswin-Kaserne eingesetzt und wurde auch aufgrund seiner vielfältigen Verdienste im Ehrenamt von der Gemeinde Straßkirchen ausgezeichnet. Helmut Steiner gab das Amt des Vereins-Kassenrevisors bei dieser Jahresversammlung an einen jüngeren Kameraden weiter.

    Neue Führungsriege gewählt

    Die anwesenden Mitglieder der Generalversammlung wählten Norbert Schönhammer zum Vorsitzenden und Kurt Eichenseher neu zum stellvertretenden Vorsitzenden. Schriftführer wurde Manuel Winhart. Kassenführer ist Andreas Dengler. Als Revisoren fungieren Johannes Stegemann und Thomas Gritsch. Der Fahnenträger wird bedarfsabhängig festgelegt. Der Vereinsausschuss wird durch Karl Steiner und Willi Gritsch komplettiert. Der wiedergewählte Vorsitzende Schönhammer beendete die Versammlung mit einem lauten Ausspruch „In Treue fest“.

    Gedenken an den Frieden

    Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen 1873 e.V. führte am 7. September ihren diesjährigen Kriegerjahrtag mit Jahresgottesdienst und Gedenken am Kriegerdenkmal durch. Der zweitälteste Straßkirchener Ortsverein gedachte im Rahmen eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Stephanus den verstorbenen Mitgliedern. Die musikalische Umrahmung wurde von der Blaskapelle Schmid durch ausgewählte Musikstücke aus der Schubert-Messe traditionell schön gestaltet.

    „Der gute Kamerad“ war Teil der Predigt

    Beim Gedenkgottesdienst durch Pfarrer Gerhard Pöpperl, erinnerte dieser in seiner hervorragenden Predigt an das Lied vom „guten Kamerad“ und zog Parallelen aus den Liedpassagen zu der Heilung des Taubstummen durch Jesus. Anknüpfend an das Wort Effata (= Öffne dich!) aus dem Markus-Evangelium, wo Jesus einen Taubstummen heilt, indem er dessen Ohren und Zunge berührt, stellte der Pfarrer dar, dass der Glaube die Grundlage der Hoffnung ist. Auch beim Liedtext des Liedes „Der gute Kamerad“ hofft der Soldat auf ein Wiedersehen und damit ist auch die Sehnsucht nach Frieden gemeint. Dass das Lied verschiedene politische Systeme überdauerte, gilt als Zeichen für die Botschaft, dass im Tod alle gleich sind und vor allem, dass es unpolitisch ist. Es geht um die Hoffnung des Menschen. Es ist ein Lied ohne Worte, das alljährlich bei zentralen Gedenkveranstaltungen erklingt. Es erinnert daran, dass gerade heutzutage wieder grausamer Krieg in vielen Teilen der herrscht und ebenso damit die Erinnerung an die Toten lang vergangener Kriege verbunden ist.  „Der gute Kamerad“ ist und bleibt traditionelles Element beim Gedenken schon seit über 200 Jahren, wurde bei der Predigt herausgestellt. Denn zum einen sind die Zeilen schon 1809 während der napoleonischen Befreiungskriege entstanden, zum anderen erklingt die Melodie auch in verschiedenen Ländern weltweit bei Trauerfeierlichkeiten, so Pfarrer Pöpperl. Verfasst hat die Liedzeilen der junge Dichter Ludwig Uhland aus Tübingen, der ein Kriegslied für ein Flugblatt schreiben sollte. Der Tübinger Dichter fühlte mit den Soldaten auf beiden Seiten, wobei die markante Melodie auf ein Schweizer Volkslied zurück geht.

    Totengedenken am Denkmal

    Nach dem Gottesdienst wurde die Aufstellung zum Kirchenzug von der Pfarrkirche St. Stephanus zum Straßkirchner Kriegerdenkmal gestaltet. Die Aufhausner Blaskapelle „Toni Schmid“ konnte den Marsch mit zwei Trauer-Chorälen musikalisch angemessen langsam umrahmen. Im Rahmen des Kriegerjahrtags gedachten der Vereinsvorsitzende Norbert Schönhammer und der Pfarrer Gerhard Pöpperl am Straßkirchner Kriegerdenkmal beim örtlichen Friedhof den Gefallenen, Vermissten und Opfern von Gewalt. Bei dem Totengedenken mit den beiden Ansprachen erinnerte Pfarrer Gerhard Pöpperl an die Treue und Kameradschaft, anknüpfend an das Gedicht und den Liedtext des Dichters der Romantik, Ludwig Uhland. Er verwies auf die vielen Opfer von Krieg und Gewalt, deren Namen noch über Generation nicht nur am Denkmal eingraviert sind, sondern auch zum Frieden mahnen. Vorsitzender Schönhammer stellte heraus, dass der Kriegerjahrtag nicht nur eine wichtige Traditionsveranstaltung sei, sondern auch an den Auftrag zur Friedenssicherung erinnere. Der Vereine legte einen Gedenkkranz am Mahnmal nieder. Der Salutschütze Christian Heilmeier erinnerte mit drei Böllerschüssen an die unzähligen Opfer der Gewalt aus den Weltkriegen.

    Pfarrer bei Predigt
    Pfarrer Gerhard Pöpperl konnte eindringlich an die Opfer von Gewalt und die Friedenssicherung am Straßkirchner Kriegerdenkmal erinnern

    Vorsitzender bei Rede
    Vereinsvorsitzender Norbert Schönhammer stellte den Kriegerjahrtag als zentrale Gedenkveranstaltung des örtlichen Krieger- und Reservistenvereins am Denkmal aus dem Jahr 1906 heraus

    Seitenende