40 Teilnehmer an der Pilgerwallfahrt

Aufgrund eines Pestgelübdes, das seit 450 Jahre besteht, pilgerte die Pfarrei Niederhöcking, Sankt Martin, Landkreis Dingolfing-Landau, zum Marienwallfahrtsort Bogenberg (04.05.2024).

Etwa 40 Pfarrangehörige, unter Leitung des Pilgerführers Xaver Schmerbeck und dem Kirchenpfleger Wolfgang Müller als Begleitfahrzeugführer, marschieren alljährlich am Samstag vor Christi Himmelfahrt zu dem niederbayerischen Marienheiligtum Bogenberg.

Begleitet werden sie von mehreren Kraftfahrzeugen. Heuer waren es 40 Wallfahrer, die den anstrengenden Fußmarsch von 3.45 Uhr bis zur Ankunft um 12 Uhr auf den Bogenberg auf sich nahmen. Seit mittlerweile etwa 85 Jahren führt der Weg der Bogenberg-Pilger über den Straßkirchner Ortsteil Thal und Paitzkofen, mit einer Andacht in der dortigen Kirche Sankt Nikolaus und einer Einkehr im gemeindlichen Feuerwehrhaus mit Florianistüberl. Auch heuer hat die Dorfgemeinschaft Paitzkofen unter Leitung von Erwin Weinzierl die Verpflegung nach der Andacht in der Dorfkirche im gemeindlichen Feuerwehrhaus übernommen. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass die Pilgerroute seit mittlerweile 85 Jahren durch das Paitzkofner Ortszentrum führt und dankte dem Pilgerführer für das langjährige Engagement. Er wies darauf hin, dass im kommenden Jahr 2025 die Paitzkofner Ortsmitte, aufgrund der dann abgeschlossenen Dorferneuerungsmaßnahmen, ein komplett neues Erscheinungsbild haben wird.

Die Pilger verabschiedeten sich bei der Dorfgemeinschaft und bedankten sich für die gute, ausgezeichnete und schnelle Bewirtung, mit dem Wunsch, auch 2025 wieder gesund in Paitzkofen Rast halten zu dürfen.

Foto vor dem Paitzkofner Kirchhügel:

Die Wallfahrergruppe aus Niederhöcking macht in Paitzkofen mit einer Andacht in der Kirche St. Nikolaus und einer Brotzeit Halt:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Erwin Weinzierl (8. von links, Eisstockvereinsvorsitzender), Bürgermeister Christian Hirtreiter (5. von links), Pilgerführer Xaver Schmerbeck (9.  von links), Kirchenpfleger Wolfgang Müller (6. von links), Dorferneuerungsvorsitzender Norbert Kiendl (15. von rechts), Hubert Ertl (1. von rechts, stellv. Eisstockvereinsvorsitzender) und die Wallfahrer mit Kreuzträger und  Lautsprecherassistenz