Engagement von Walter Lorenz in der Gemeinde

Walter Lorenz ist seit mehreren Jahren als engagiertes Mitglied bei der Straßkirchner Künstlergemeinschaft tätig. Er bindet sich in die fast zwanzigjährige gedeihliche

Arbeit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft ein und trägt sehr aktiv zu dem überregionalen Renomee der Straßkirchner Gemeinschaft bei. Bei den regelmäßigen überregionalen Kunstausstellungen der Künstlergemeinschaft im Pfarrheim St. Stephanus und auch im Schlosspark des Schambacher Wasserschlosses ist er bei der Organisation und als ausstellender Künstler aktiv. Bei der vor einigen Jahren durchgeführten Straßkirchner Weihnachtskrippenausstellung zeigte er besondere Kreativität bei der Gestaltung einer Holzkrippe, welche den Festredner bei der Ausstellungseröffnung, dem Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer, beeindruckte.  Bei der örtlichen Grund- und Mittelschule Straßkirchen stellt er nicht nur im Rahmen seines alljährlichen Holzkunstworkshops, sondern auch mit seinem sonstigen Engagement heraus, dass Kunstschaffen, sowohl für die Jugend als Förderung der Grundfertigkeiten und Intelligenz, als auch für die Seniorinnen und Senioren, wichtig ist um mit sinnvoller Betätigung einen Mehrwert zu schaffen. Walter Lorenz hat auch die Spende eines seiner selbstgeschaffenen Kunstwerke für die sich in Fertigstellung befindlichen gemeindlichen Bauwerke im Ortszentrum in Aussicht gestellt.

Osterbrunnen auch 2021 ein Glanzstück in der Ortsmitte

Der Straßkirchner Osterbrunnen bei der Pfarrkirche St. Stephan schmückt seit letztem Donnerstag, 18.3.21, alljährlich mittlerweile seit 20 Jahren, das Straßkirchner Zentrum.

Von eifrigen Händen des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins wurde der Dorfbrunnen, wie auch in vielen anderen Orten, besonders schön und einladend gestaltet. Die engagierten Aktiven mit der Gartenbauvereinsvorsitzenden Brigitte Kiendl und tatkräftiger Mithilfe der stellvertretenden Seniorenbeauftragten Elisabeth Schuster zeigten bei der Auswahl der Farben besonderes Geschick. Auch die örtlichen Bauhofmitarbeiter waren helfend eingebunden. Brunnen waren immer nicht nur eine Wasserquelle sondern symbolisierten auch die Quellen des Lebens. Wenn Brunnen versiegten, ging es den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten schlecht. Die moderne Wasserversorgung hat diese klassischen Wasserstellen zurückgedrängt. Wer denkt heute noch beim Betrachten eines Brunnens darüber nach, welche lebenswichtige Bedeutung er einst für die Menschen hatte. Mit dem Schmücken von Brunnen zu Ostern wird auch an die Vergangenheit erinnert, in der ohne funktionierenden Brunnen nichts lief. Die Pfarrkirche St. Stephanus und der Dorfbrunnen mit Postillionskulptur von Kasimir Boot (Straßkirchner Künstler, verstorben 2014) sind hier im Zentrum der Gäubodengemeinde mehr als ein Hingucker. Heute zeigt ein schön geschmückter Ortsbrunnen das Engagement für die Gemeinschaft.

Neue Straßenbeleuchtung in Straßkirchen spart Energie und schont die Umwelt

Fast 400 neu Lampen in der Gemeinde Straßkirchen neu installiert

Die Kosten für die öffentliche Beleuchtung der Straßen und Plätze sind in jeder Gemeinde ein sehr großer Aufwandsposten im Haushalt.

 Daher beauftragte die Gemeinde Straßkirchen die Stadtwerke Straubing mit der Erstellung eines Konzeptes zur energieeffizienten Umstellung der bestehenden Leuchten auf aktuelle LED-Technik. Berücksichtigt wurden Unterschiede im Alter und technischem Zustand der Anlagen. Ziel war eine Amortisationsdauer der Investitionen von weniger als fünf Jahren zu erreichen. Bürgermeister Christian Hirtreiter und der neue Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Ritter waren sich einig: „Jede Kilowattstunde Strom, die wir einsparen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Bereichsleiter der Straubinger Stadtwerke, Günter Winter, ergänzte, dass hier im September 2019 dem Gemeinderat ein Umrüstungskonzept vorgestellt wurde, das eine zeitwertgerechte Sanierung der bestehenden Anlagen vorsah.

Danach wurden, die sehr alten 167 Leuchtstofflampen -sogenannte „Peitschen¬Leuchten“- durch den Komplettaustausch des Leuchtenkopfes am bestehenden Mast saniert. Die Masten selbst wurden parallel auf Standfestigkeit überprüft. Die neuen LED-Leuchtenköpfe richten das Licht zielgerichtet auf die Straße, ohne unnötige Abstrahlung nach oben, die Lichtfarbe wurde insektenfreundlich mit reduziertem Blauanteil gewählt.  In der Elektronik ist ein „Dimm-Profil“ hinterlegt: in der Zeit nach Mitternacht bis in die Morgenstunden wird der Lichtstrom bis zu 50 % reduziert. Der Stromverbrauch wird sich bei der Betriebsdauer von ca. 4.000 Stunden im Jahr von 61.000 kWh auf 17.000 kWh (-72 %) reduzieren. So konnte die Gemeinde Straßkirchen nun zum Stand 5. März 2021 bereits 10.000 Euro an Stromkosten einsparen.

Jüngere Leuchten, wie zum Beispiel die dekorativen Zylinderleuchten in den Wohngebieten wurden mittels sogenanntem „retrofit“ modernisiert. Dabei wurde das Leuchtmittel und teilweise der Elektroblock in der Leuchte durch ein modernes LED-Leuchtmittel ersetzt. Die Leuchte selbst blieb unverändert. Nach diesem Verfahren wurden 183 Leuchten saniert. Der jährliche Stromverbrauch wurde somit von 77.000 kWh auf 20.000 kWh gesenkt.

Die Kosten der Umstellung wurden mit ca. 85.000 € kalkuliert, die erzielbare Energieeinsparung wird mehr als 100.000 Kilowattstunden im Jahr betragen, was eine Kosteneinsparung von ca. 20.000 € jährlich für die Gemeinde darstellt. Die Endabrechnung ergab nun Gesamtkosten (netto) von 81.350 Euro und die kosten für die Standsicherheitsprüfung von 4200 Euro. Die Investition wird sich damit in etwa vier Jahren amortisieren. Hinzukommt ein erheblich reduzierter Wartungsaufwand der Beleuchtungsanlage, weil die Lebensdauer der LED-Leuchtmittel mit bis zu 80.000 Stunden deutlich länger sein wird als die bisherige Technik. Die hohen finanziellen Aufwendungen der Kommune werden mittels Fördergeldern (Klimaschutzprogramm im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie) unterstützt, wobei die Förderquote des nun abgeschlossenen Projektes derzeit noch nicht exakt fixiert ist, wobei der maximale Investitionszuschuß 20 % beträgt. 

Der neue Geschäftsführer der Straubinger Stadtwerk, Martin Ritter, konnte sich bei dem Ortstermin auch persönlich vorstellen und seine Arbeitsschwerpunkte für die kooperierenden Kommunen erläutern.

Umsetzungsbegleitung für die ILE-Gäuboden

Der Vorsitz in der ILE Gäuboden wechselt jährlich zwischen den sieben beteiligten Gemeinden. Für das Jahr 2021 wird dieses Amt von Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Gemeinde Straßkirchen ausgeübt. Die Übergabe fand im Rahmen der Beteiligtenversammlung am letzten Donnerstag in der Mehrzweckhalle Salching statt. Eingeladen zu dieser Sitzung wurde vom bisherigen Vorsitzenden Alfons Neumeier.

Neben den ILE-Gäuboden-Bürgermeistern konnte Bürgermeister Alfons Neumeier auch Andreas Schmidt und Meike Meßmer als Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern sowie die Geschäftsleiter der Verwaltungen begrüßen. Interkommunale Zusammenarbeit ist ein entscheidender Baustein einer zukunftsorientierten Landentwicklung. Hierzu wurde von der ILE Gäuboden bereits vor einigen Jahren ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) mit insgesamt zwölf Handlungsfeldern erarbeitet. Um diese Handlungsfelder, die u.a. die Themen wie regionales Bewusstsein schaffen, Innenraumentwicklung, Energie, Senioren und Soziales, Jugend- und Sozialarbeit, und Naherholung enthalten, Schritt für Schritt erfolgreich umzusetzen, ist eine qualifizierte Umsetzungsbegleitung erforderlich. Diese Arbeit wird auch vom Amt für Ländliche Entwicklung entsprechend gefördert.

In den vorangegangenen Sitzungen wurde bereits über dieses Thema „Umsetzungsbegleitung für die ILE Gäuboden“ beraten. Aufgrund einer entsprechenden Ausschreibung stellten sich in der aktuellen Beteiligtenversammlung drei Bewerber vor. Im Anschluss an die Vorstellung wurden die Bewerber anhand einer Bewertungsmatrix bewertet. Berücksichtigt wurden dabei sowohl Referenzen als auch der Gesamteindruck der Vorstellung, Prozessorganisation, Kompetenz und Honorar. Mit Beschluss wurde dann das Umsetzungsbüro mit der besten Bewertung für diese Aufgabe ausgewählt. Für die endgültige Beauftragung ist jedoch zunächst noch ein entsprechender Förderantrag am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern zu stellen und der Förderbescheid abzuwarten.

Im Tagesordnungspunkt Mitteilungen und Sonstiges wurde noch auf das Gastspiel des KULTURmobil 2021 hingewiesen. Dieses gastiert am 18.Juni in Salching. Um 17 Uhr wird das Gastspiel „Der kleine Prinz“ und um 20 Uhr „Der Geizige“ aufgeführt.

In der ILE Gäuboden ist der Vorsitz in der Form geregelt, dass der Vorsitzende und sein Stellvertreter jährlich in einer festgelegten Reihenfolge wechseln. Den Vorsitz 2020 hatte demnach die Gemeinde Salching (Stellvertretung Gemeinde Straßkirchen). Im Jahr 2021 übt diesen Vorsitz die Gemeinde Straßkirchen aus (Stellvertretung Gemeinde Aiterhofen). Bürgermeister Alfons Neumeier bedankte sich als ILE – Vorsitzender 2020 für die kollegiale Zusammenarbeit bei allen Beteiligten. Er erinnerte daran, dass im Rahmen der Kommunalwahl im Frühjahr drei neue Bürgermeister ihre Gemeinden in der ILE vertreten. Im abgelaufenen Jahr wurden u.a. die Webseite der ILE Gäuboden neu gestaltet, Flyer der Senioren- und Jugendbeauftragten herausgegeben, die Einführung von ILE-Gäuboden-Wertschecks sowie die erstmalige Beantragung von Fördermitteln für das Regionalbudget beschlossen.

Der Vorsitz 2021 wurde dann im Rahmen dieser Sitzung offiziell von Bürgermeister Alfons Neumeier, Gemeinde Salching an Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Gemeinde Straßkirchen übergeben. Der neue Vorsitzende betonte ausdrücklich, dass er sich auf die Aufgabe für die ILE mit der zukunftsweisenden Zusammenarbeit der sieben Gemeinden freut. Mit Einführung des Umsetzungsmanagements soll die gesamte Region ILE Gäuboden neue Impulse erhalten.

Neuer Defibrilator in Schambach

Seit kurzem hat auch Schambach einen Defibrillator. Er ist neben dem Eingang zum örtlichen Feuerwehrhaus angebracht. Jüngst hat die offizielle Übergabe des lebensrettenden Geräts mit Corona-konformer Schulung im Feuerwehrhaus stattgefunden. Mit dem Defibrillator ist nun auch Straßkirchens größter Ortsteil mit einem solchen Gerät ausgestattet. Im Rahmen der alljährlichen gemeindlichen Beschaffungen von Gerätschaften für die drei Ortsfeuerwehren Straßkirchen, Schambach und Paitzkofen konnte diese Beschaffung abgedeckt werden.

Jede Minute zählt

Bei der Geräteeinweisung wurde die Thematik „Plötzlicher Herztod“ erörtert. „Der plötzliche Herztod kann jeden zu jeder Zeit und an jedem Ort treffen“, so der Grundtenor. Schnelle Hilfe könne dann aber die Rettung bedeuten. Durch sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen in Form von Herzdruckmassage, Beatmung und einem elektrischen Schock – dieser wird mit Hilfe des Defibrillators erzeugt – könne der Tod in vielen Fällen vermieden werden. Laut Studien sei es erwiesen, dass nach einem plötzlichen Stillstand des Kreislaufes und des Herzens jede Minute kostbar ist. Eine Minute Verspätung bei der Rettung minimiere die erfolgreiche Hilfe um etwa zehn Prozent. Nach Erklärungen über Kammerflimmern und Herzinfarkt – dieser hat nichts mit dem plötzlichen Herztod zu tun, kann diesen allerdings beschleunigen – wurde klargestellt, dass der Defibrilator eine Bereicherung für die Bevölkerung darstelle. 1 Minute Verspätung bei der Rettung nach einem plötzlichen Stillstand des Herzens und des Kreislaufes minimiert laut Studien die erfolgreiche Hilfe um zehn Prozent.

Schambacher Feuerwehrhaus wird weiter ergänzt

Zusätzlich zur Anbringung des Defibrilators, läuft derzeit auch in Schambach noch der Bau eines Multifunktionsgebäudes durch die örtliche Feuerwehr, wobei die Materialkosten durch die Gemeinde getragen werden. Die Fertigstellung dieses Gebäudes ist für das Jahresende 2021 geplant. Jahrzehntelang musste die Feuerwehr Schambach ihre Fahrzeuge und die Ausrüstung in einem Gerätehaus ohne Heizung und sanitäre Anlagen unterbringen. Da dies nicht zeitgemäß war und der Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus wuchs, wurde bei der Regierung von Niederbayern der Antrag auf einen Neubau gestellt. Nach langen Verhandlungen wurde 1997 schließlich ohne deren Zuschuss mit dem Bau begonnen. Im Oktober 1998 wurde mit 800.000 DM Baukosten unter Eigenleistung und mit 12.000 DM Spenden das Schambacher Feuerwehrhaus nach nur zweijähriger Bauzeit eingeweiht. An der Vorderseite des großen Feuerwehrgebäudes befindet sich auch ein wunderschönes Bildnis des Patrons der Feuerwehr des Hl. Florian. Der Hl. Florian ist der Schutzheilige gegen Feuergefahr. Das Schambacher Wandbildnis zeigt einen Heiligen der mit Fahne und Löscheimer ausgestattet ein brennendes Haus löscht. Der Schutzpatron ist an der gleichen Gebäudeseite wie der Defibrilator positioniert.

Weiteres Vorgehen

Das Gerät ist einsatzfähig am Haupteingang des Feuerwehrhauses angebracht und frei zugänglich. Sobald möglich wird eine öffentliche Einführungsveranstaltung für die Schambacher Bürgerinnen und Bürger organisiert. Auf den Termin wird mittels Ankündigung im Tagblatt und Wurfzettel im Schambacher Ortsbereich informiert.

Spende für Außenanlage im Kindergarten St. Martin

Am Donnerstag, 10.12.2020, übergab Herr Diplom-Ingenieur Dieter Handtke vom Straßkirchner „Labor für Baustoffprüfungen“, den Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro im Außengelände des Kindergartens St. Martin an den Straßkirchner Bürgermeister Christian Hirtreiter.

Mit der großzügigen Spende unterstützt das innovative Unternehmen die nachwachsende Generation in der Gäubodengemeinde Straßkirchen. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich überrascht über die Spende zugunsten von einem Balanciergerät in der Außenanlagen des gemeindlichen Kindergartens St. Martin und nahm den Scheck sehr gerne entgegen. Er brachte den Dank der Gemeinde und natürlich der Kinder, welche diese Einrichtung nutzen werden, zum Ausdruck. Die Übergabe des Spendenschecks durch das Laborprüfinstitut unterstützt die innovative Arbeit im Kindergarten St. Martin gerade auch in der Corona-Zeit. Der Kindergarten verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Anschaffung von dieser modernen Balancieranlage im Außengelände, da vermutlich auch im kommenden Jahr Einschränkungen für die erzieherische Arbeit bestehen werden. Die geplante Außenanlage wird hier die Angebote und die Möglichkeiten gerade während der Corona-Pandemie ergänzen.

Adventsatmosphäre trotz Corona

Corona-bedingt findet in Straßkirchen in der Advents- und Weihnachtszeit leider das Adventsfenstergehen nicht statt.

An immer unterschiedlichen Häusern wurde beim Straßkirchner Adventsgehen zu einer bestimmten Uhrzeit ein festlich weihnachtlich dekoriertes Fenster geöffnet. Beim einem Adventsfenster der Straßkirchner Künstlergemeinschaft konnten sich im vergangenen Jahr über 80 Teilnehmer, darunter viele Kinder, bei der Künstlerfamilie Lorenz in der Dorfgemeinschaft auf Weihnachten einstimmen. Der Freizeit-Holzkünstler Walter Lorenz stellte vor seinem Wohnhaus die halblebensgroße Weihnachtskrippe und eine wunderbar mit Lichteffekten gestaltete Weihnachtsszenerie vor. Die Holzkrippe setzte sich aus dem Krippenhaus, welches aus Restholz von vielen Einwegpaletten hergestellt wurde und der Gruppe der Hl. Familie zusammen. Die Hl. Familie bestehend aus dem Christuskind, dem Hl. Josef und der Gottesmutter war mit kleinen Lämpchen hinterlegt, sodass eine besondere Atmosphäre bei Dunkelheit entstand. Die Figurengruppe ist wunderschön maseriert und aus gelagertem Birkenholz geschnitzt. Diese Krippengruppe wird nun am dritten Adventswochenende in der Nähe der Plattlinger Stadtpfarrkirche St. Magdalena aufgebaut. Es findet dort dann eine ökumenische Andacht am vierten Adventssonntag um 16 Uhr im Freien statt. Da bereits vor fast einem Jahr vereinbart wurde, dass die Krippengruppe in Plattling ausgestellt wird, hatte Walter Lorenz nun über vier Monate hinweg eine andere Szenerie erstellt um auch in Straßkirchen wiederum eine schöne Szenerie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit einer Siebdruckplatte als Hintergrund, die mit kleinen Punktlichtern versehen ist, hat der Holzkünstler eine Szene aus der Weihnachtsgeschichte in halblebensgroßer Weise dargestellt. Gemäß der Weihnachtsgeschichte reisen Joseph und Maria von Nazareth nach Bethlehem, um sich dort in die Steuerlisten eintragen zu lassen. Die Gottesmutter ist auf einem Esel reitend und Josef als dem Esel vorausgehend dargestellt. Der Esel wird mittels eines Seiles geführt. Das Seil wurde vor etwa 75 Jahren durch die Kaikenrieder Seilerei Konrad (bei Viechtach) hergestellt und fügt sich wunderbar in die Figurengruppe ein. Aus geschnitzten und verleimten Birkenholz hat der Künstler die Figuren dargestellt.

Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerie diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen.

Bis zum 6. Januar 2021 ist die Holzgruppe täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 21 Uhr abends bei dem Wohnhaus gegenüber dem Straßkirchner Pfarrheim beleuchtet. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“ trotz der Corona-Pandemie durch den Anblick genießen. Die weihnachtliche Holzszenerie in Großformat ist wunderschön an der Lindenstraße gegenüber dem Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus zu betrachten. Sie vermittelt trotz der Herausforderungen der Pandemie eine adventliche Stimmung.

Spende für Küchenanlage im Außengelände

Am Mittwoch, 25.11.2020, übergab Lukas Baumgartner von der Straßkirchner Geschäftsstelle der Sparkasse Niederbayern-Mitte, den Spendenscheck in Höhe von 800 Euro im Außengelände des Kindergartens St. Martin an den Straßkirchner Bürgermeister Christian Hirtreiter.

Mit der großzügigen Spende unterstützt die Sparkasse Niederbayern-Mitte Kinder und Jugendeinrichtungen in der Region. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich überrascht über die Spende zugunsten von Spielanlagen des gemeindlichen Kindergartens St. Martin und nahm den Scheck sehr gerne entgegen. Er brachte den Dank der Gemeinde und natürlich der Kinder, welche diese Einrichtung nutzen werden, zum Ausdruck. Die Übergabe des Spendenschecks durch die Sparkasse Niederbayern-Mitte unterstützt die innovative Arbeit im Kindergarten St. Martin auch in der Corona-Zeit. Der Kindergarten verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Anschaffung von einer Spielküchenanlage im Außengelände, da vermutlich auch im kommenden Jahr Einschränkungen für die erzieherische Arbeit bestehen werden. Die geplante Außenanlage wird hier die Angebote und die Möglichkeiten gerade während der Corona-Pandemie ergänzen.

Volkstrauertag ohne Öffentlichkeit durchgeführt

Beim Sonntagsgottesdienst in der Straßkirchner Pfarrkirche St. Stephanus wurde den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht. Pfarrvikar Loxley Sebastian Paravakal konnte in seiner Predigt an die wichtige Funktion des Gedenkens erinnern.

Der Geistliche stellte heraus, dass der November der Monat ist, wo den Toten gedacht wird und man nicht nur Allerheiligen und dem Gedenken der eigenen verstorbenen Angehörigen gedenkt. Auch das offizielle Gedenken habe einen wichtigen Platz. Erstmals wurde der traditionelle Straßkirchner Volkstrauertag ohne Vereins- und Fahnenabordnungen durchgeführt. Nur die Fahne des Straßkirchner Krieger- und Reservistenvereins war im Gottesdienst mit dem Fahnenträger Norbert Schönhammer ohne Vereinsmitglieder vertreten. Das stille Gedenken ohne Öffentlichkeitsbeteiligung am Kriegerdenkmal war jedoch am Volkstrauertag gestattet. Nahezu jede Ortschaft hat ein eigenes „Kriegerdenkmal“ um den gefallen und vermissten Soldaten zu gedenken. Nach 75 Jahren Frieden ist für viele insbesondere junge Menschen, gerade nach der friedlichen Revolution 1989, nicht immer die Erinnerung und das Gedenken an die vielen Kriegstoten der kriegerischen Auseinandersetzungen präsent. Obwohl gerade das Gedenken an die weltweiten Opfer von Gewalt und Schrecken wichtig ist. Von den Heimkehrern der Kriege waren viele behindert und traumatisiert für den Rest ihres Lebens. Ihnen war eine besondere Verbindung zu den Ehrenmalen oftmals bis zum Lebensende geben. Was in vielen Grabinschriften auf den Soldatenfriedhöfen oder Denkmälern in Deutschland oder anderswo eingraviert ist, ist die Erinnerung an ein zumeist junges Leben. Jedes Kreuz, jeder Name steht für ein Schicksal und eine Vielzahl von trauenden Angehörigen. Die Erinnerung ist auch durch deren Namen und die Daten an unseren Ehrenmalen in der Heimat festgehalten. In Straßkirchen ist das am Friedhofsvorplatz befindliche Kriegerdenkmal eine besondere Erinnerung an die Opfer. Es ist mittlerweile auf seinem dritten Standort. Das Denkmal war ursprünglich 1906 am Platz vor dem historischen Gasthof „Zur Post“ aufgebaut worden. Bereits die Jahresversammlung des damaligen Krieger- und Veteranenvereins Straßkirchen-Haberkofen hatte 1905 den Beschluss gefasst, zu Ehren der in den Feldzügen 1849, 1866 und 1870/71 gefallenen und vermissten Soldaten ein Denkmal am freien Platz gegenüber des Gasthofs „Zur Post“ im Ortskern zu errichten. So luden damals der damalige Vorstand und königliche Oberleutnant der Reserve Ackermann, stellvertretender Vorstand Hofbauer und Sekretär Georg Klein am Sonntag, 8. Juli 1906, zur feierlichen Enthüllung des „Kriegerdenkmals“ ein. Der schön gestaltete bayerische Infantrist mit Fahne und Gewehr ist ein sehr schönes Denkmal. Vermutlich hält der Soldat seine Regimentsfahne um die Richtung zu weisen. Die feierliche Enthüllung des für 1000 Reichsmark von der Straubinger Firma Otto Hochgrassl erworbenen Denkmals fand im Juli 1906 nur acht Jahre vor dem Beginn des 1. Weltkriegs statt. Regelmäßig gedachte man in den Folgejahren den gefallenen und vermissten Kameraden. Nach der Inflation von 1923 und durch den wirtschaftlichen Notstand des Vereins fand das 50-jährige Gründungsfest nicht termingemäß 1923, sondern erst 1926 statt. Wie auch während des 1. Weltkriegs ruhte das eigentliche Vereinsleben auch im 2. Weltkrieg. In der Zeit des 2. Weltkriegs fungierte der Nazi-Ortsgruppenleiter auch als Befehlsgeber im Kriegerbund Straßkirchen. Der alljährliche Kriegerjahrtag (Heldengedenktag) wurde danach immer mehr von den braunen Machthabern dominiert. Wie alle Soldatenvereine wurde auch der Straßkirchner Verein im reichseinheitlichen Kyffhäuserbund eingebunden und „gleichgeschaltet“. Auch der Veteranen- und Kriegerverein, der zu jener Zeit schlicht und einfach „Kriegerbund“ hieß, konnte bei der Gestaltung nicht mitwirken. Im Jahre 1942 stellte die allein das Handeln bestimmende Partei gegen den erklärten Willen der Straßkirchner Vereinsführung sogar ein neues Heldendenkmal auf. Es handelte sich um einen fast 2 Meter hohen und 4 Tonnen schweren Granitblock mit einen eisernes Kreuz. Dieses Monument wurde aber in den Nachkriegsjahren wieder entfernt. Am Ende des 2. Weltkriegs lag, wie alles öffentliche Leben, auch das Vereinsgeschehen des Kriegervereins am Boden. Erst 1951 erteilte die amerikanische Militärregierung die Genehmigung zur Neuzulassung der Krieger- und Soldatenvereine in Bayern. Bei der Versammlung am 10. November im Gasthaus „Zur Post“ traten 160 ehemalige Soldaten spontan als Mitglieder bei. Unter neuer Führung begann der Krieger- und Soldatenverein wieder verschiedene Veranstaltungen zu planen, sowie die jährlich stattfindenden Veranstaltungen: u. a. das Totengedenken durchzuführen. Auch heute ist dem Verein die Traditionspflege besonders wichtig. Der Verein wird 2023 150 Jahre alt und das Kriegerdenkmal erinnert an alle Opfer von Gewalt und Schrecken. Denn Gedenken heißt erinnern und ist ein Stück Friedensarbeit.

Die Erinnerung gerade an Volkstrauertagen an den Denkmälern, den Orten, die zum Frieden mahnen, ist ein wichtiges Element, denn nur Verständigung und Versöhnung sichert den Frieden. Ohne Öffentlichkeitsbeteiligung fand nur ein Gebet durch Pfarrvikar Loxley und Bürgermeister Christian Hirtreiter am historischen Straßkirchner Kriegerdenkmal statt. Im Bild das Straßkirchner Denkmal mit Kranz.

FFW-MTA-Ausbildungsprüfung im Oktober 2020 bei der Straßkirchner Stützpunktwehr – MTA-Abschlussmodul abgelegt

Am Samstag, 10.10.2020, legten acht Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehr Straßkirchen die Prüfung des MTA-Abschlußmoduls (Modulare Truppmannausbildung) ab und erwarben die Qualifikation für die weitere Feuerwehrlaufbahn.

Somit haben sie ihre Feuerwehrgrundausbildung abgeschlossen. Nach wochenlanger Vorbereitung und Übung durch die Jugendwarte Patrick Hein und Markus Obermeier, wobei alle wichtigen Tätigkeiten erlernt und geübt wurden, die eine Feuerwehreinsatzkraft als Truppführer braucht, fand nun die abschließende Prüfung statt. Als Schiedsrichter fungierten Rupert Gietl (FFW Oberalteich) und Kreisbrandmeister (KBM) Thomas Abendhöfer, die den Prüflingen eine saubere und gute Leistung attestierten und ihnen zum Erwerb der Truppführerqualifikation gratulieren konnten.

Anspruchsvolle Prüfung absolviert

Prüfungsaufgaben waren zwei Einsatzübungen in der Gruppe.
Bei der ersten Übung wurde ein Brand im Sportzentrum Straßkirchen mit Löschangriff von außen angenommen. Hierbei legten die Prüfer großen Wert auf ruhiges und konzentriertes Arbeiten, vor allem auch im fließenden Verkehr.

Zweite Aufgabe war das Abarbeiten eines Verkehrsunfalls. Dort mussten die Prüfungsteilnehmer die Einsatzstelle absichern, sie errichteten dazu eine halbseitige Sperre, den Brandschutz sicherstellen und eine verletzte Person betreuen und retten.

Im Anschluss mussten die acht Prüflinge im Gerätehaus der FFW Straßkirchen noch einen Fragebogen bearbeiten.

Nachdem die Prüfung bestanden war und die Schiedsrichter das Bestehen mitgeteilt hatten, gratulierten KBM Thomas Abendhöfer, Kommandant Adolf Hundshammer, Bürgermeister Christian Hirtreiter und Jugendwart Patrick Hein den Prüflingen zur bestanden Prüfung und zur abgeschlossenen Grundausbildung. Sie bedankten sich für das bereits erbrachte Engagement und bekräftigten die neuen Truppführer, weiter dabei zu bleiben und auch weiterführende, überörtliche Lehrgänge, wie etwa den Atemschutzlehrgang, zu besuchen. Auch wurde den Ausbildern, Schiedsrichtern und Unterstützern gedankt. Die Gemeinde lud noch zu einem Abschlussessen ein. Die Prüfung abgelegt haben: Jonas Meier, Raphael Hirtreiter, Lukas Gegenfurtner, Florian Wallner, Linda Kräh, Michael Betzinger , Simon Betz und Korbinian Eckl (FFW Amselfing)

Geldmittel stehen bereit

Michael Kreiner, stellvertretender Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern hat die einfache Dorferneuerung Paitzkofen, Gemeinde Straßkirchen, eingeleitet.

Ab sofort stehen 850.000 Euro für die Umgestaltung des Dorfplatzes bereit. „Wir unterstützen die Gemeinde dabei, den Straßenraum sicherer zu machen und so die Lebensqualität zu steigern“, so Kreiner. Der Straßkirchener Bürgermeister Christian Hirtreiter freut sich, dass auch das Umfeld um das Feuerwehrhaus umgestaltet wird. Für mehr Barrierefreiheit soll auch bei den Straßeneinmündungen in die Fierlbacherstraße und die Firststraße gesorgt werden. Das Planungsbüro mks aus Ascha, welche das Projekt betreut, wird sich auch mit dem Umfeld um das Kriegerdenkmal auseinandersetzen. Begleitet wird die einfache Dorferneuerung am Amt von Georg Haslinger. Da die Umsetzung der Dorferneuerung Paitzkofen den Zielen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Gäuboden dient, kommt die Gemeinde Straßkirchen in den Genuss eines um zehn Prozent höheren Förderbonus.

Zu einem attraktiven Ort gehören aber nicht nur die Straßen und Plätze: Ab sofort gibt es auch die Möglichkeit, private Maßnahmen zur Beseitigung von Leerstand, für altersgerechten Umbau oder energetische Verbesserungen am Eigenheim zu fördern. Dem Amt ist dabei die Barrierefreiheit sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum besonders wichtig. „Lebenswerte Ortskerne und damit die Verhinderung und Beseitigung von Leerständen ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft!“, schloss Kreiner ab.

Die Dorferneuerung Paitzkofen nimmt Form an

Der angerartige Dorfplatz ist charakteristisch für Paitzkofen und weithin einzigartig im Gäuboden. Allerdings besitzt er aufgrund großzügig versiegelter Flächen und fehlender Bäume verbesserungswürdige Aufenthaltsqualität. Die Gemeinde Straßkirchen beauftragte das Planungsbüro MKS, Ascha, verschiedene Varianten für eine Neugestaltung zu untersuchen Die örtlichen Bürgerinnen und Bürger zeigten sich recht angetan von den dargestellten Vorschlägen und über viele Monate wurden die geeignetsten Lösungen und verschiedene Details abgestimmt.

Die angestrebte Dorferneuerung wurde in vielen Versammlung im Florianistüberl in Paitzkofen nicht nur mit den Arbeitskreismitgliedern, sondern auch einer ganzen Reihe interessierter Paitzkofener Bürgerinnen und Bürger erörtert, sodass alle Bürgerinnen und Bürger eingebunden waren. Der etwa 60 Jahre alte Kanal im Dorfkern, sowie auch die Anschlussleitungen weisen zahlreiche Schäden auf und sind erneuerungsbedürftig, weshalb durch das Planungsbüro MKS Architekten-Ingenieure Videos von der Kamerainspektion des Oberflächenwasserkanals, der auch den verrohrten Dorfgraben darstellt, bei Versammlungsterminen Erörterung fanden.

Kunst bei Madelein Schollerer in Straßkirchen

Für den Tag des offenen Ateliers in Niederbayern am 18. Oktober stellen sich regelmäßig schon seit Längerem interessante Künstler aus Straßkirchen vor.

Für den Tag des offenen Ateliers in Niederbayern am 18. Oktober stellen sich regelmäßig schon seit Längerem interessante Künstler aus Straßkirchen vor. Dieses Mal war in Straßkirchen bei Madeleine Schollerer der Blick hinter die Kulissen möglich. Die Künstlerin stellte ihre Werkräume und Arbeitstechniken vor. Unter Berücksichtigung der Hygieneregularien konnte die Bandbreite von „Formen der Natur“ bis hin zur „Vinylkunst“ in Augenschein genommen werden. Aus alten Schallplatten wurden wunderbare Insekten gestaltet. Aus den Muscheln der vielen Fernreisen entstanden Naturcollagen auf Leinwand, die nicht nur den Betrachter sondern auch die Künstlerin auf eine Zeitreise mitnehmen. Neben dem figürlichen Gestalten, sind auch Bildnisse ein Arbeitsschwerpunkt. Sie malt jedoch keine gewöhnlichen Bilder, sondern erschafft ihre Kunstwerke mit besonderen Materialien. Die Straßkirchener Künstlerin Madeleine Schollerer durfte in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal den traditionellen Volksfestkrug der Festwirte gestalten. Sie ist Mitglied der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing (GBK) – und so ist die Gemeinschaft ganz konkret dem Gäubodenvolksfest verbunden. Zwei ihrer Werke wurden jüngst vom Haus der bay. Geschichte in Regensburg erworben. Ihr Ouevre ist schon mehrfach ausgezeichnet worden. Die Künstlerin hat 2004-2010 ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hien – Bildhauerei und Installation, erfolgreich absolviert. 2009 erhielt sie den Examenspreis der Akademie der Bildenden Künste München für herausragende künstlerische Leistungen. Ihr wurde auch 2010 der Straubinger Kulturförderpreis zuerkannt. Viele wichtige Ausstellungen konnte sie bereits mit Werken mit einer umfangreichen Bandbreite bedienen.

Patenschaft wird weiter intensiviert

Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit der derzeitigen 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern nun über 30 Jahre besteht.

Die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten aus der Gäuboden-Kaserne Feldkirchen besteht in einer nun sehr vorbildlichen Form seit über drei Jahrzehnten und wird sich gedeihlich weiter entwickeln, war man sich bei dem Treffen im Straßkirchner Rathaus einig.

1989 hatte unter Führung des damaligen Straßkirchner Bürgermeisters Xaver Weinzierl die Heeresfliegerstaffel 4 der Gäuboden-Kaserne unter Staffelkapitän Major Trieb das Band der Patenschaft aufgenommen. Bereits 1997 wurde die Patenschaft von der Heeresfliegerstaffel zur 8. Kompanie des damaligen gemischten Lazarettregiments 12 mit Standort Mitterharthausen übergeführt. Die gesiegelte Urkunde mit dieser ersten Sanitätseinheit der gemeindlichen Patenschaft hängt im Amtszimmer des Straßkirchner Bürgermeisters. Unterzeichnet wurde diese von Bürgermeister Xaver Weinzierl und dem damaligen Kompaniechef Hauptmann Wagenpfeil (später Bürgermeister der Markgemeinde Hofkirchen, Lkrs. Passau).

Gedeihliche Zusammenarbeit mit Sanitätseinheiten

2007 wurde vom damaligen Kompaniechef Oberstabsarzt Oliver Behr die Patenschaft mit der 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments besiegelt. Mit starker Beteiligung wurde im Jahr 2015 ein Gelöbnis mit fast 1000 Teilnehmern und über 200 Rekruten, welches einen Glanzpunkt für weitere gedeihliche Zusammenarbeit darstellt, in Straßkirchen durchgeführt. Auch beim regionalen kreisweiten Kreiskriegertreffen mit Friedenswallfahrt im Mai 2017 in der Straßkirchner Gäubodenhalle waren die Soldaten der Patenkompanie vertreten. Im Rahmen des Tags der Bundeswehr am 9.6.2018 wurden kostenfreie Omnibusse der Bundeswehr – sogenannte KOM (Kraftomnibusse) – vom Straßkirchner Dorfplatz zur Gäuboden-Kaserne eingesetzt, um die Patenschaft auch weiter zu intensivieren.

Flankierend zu diesem 30-järigen Patenschaftsjubiläum im Jahr 2019 fand am 7. Mai 2019 ein Gelöbnis auf dem Straßkirchner Sportgelände mit Festredner Dr. Herrmann statt.

Der Kompaniefeldwebel Jörg Luther freut sich auf die künftig noch weiter zu intensivierende Patenschaft und betonte das gute und freundschaftliche Verhältnis der Patenkompanie mit der Patengemeinde. Die Verbindung zur Pateneinheit wurde bei dem Termin weiter intensiviert und es wurden die kommenden Aktivitäten abgesprochen. Das Sanitätslehrregiment (Kommandeur: Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger) ging aus dem ehemaligen gemischten Lazarettregiment 12 hervor und wurde im Jahr 2003 offiziell als Lehr- und Erprobungstruppenteil des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Feldkirchen in Dienst gestellt, berichtete Oberstabsfeldwebel Luther. Im Jahr 2013 wurde der Verband im Rahmen der Umstrukturierung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr sowie der Auflösung des Sanitätsamtes dem Kommando „Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung“ in Weißenfels unterstellt.

Zur Zeit stark geforderte Patenkompanie

Derzeit bereitet sich die Patenkompanie auf die Durchführung der großen „Informations- und Lehrübung des Sanitätsdienstes“ im Juni 2021 in der Gäuboden-Kaserne vor. Aufgrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie leisten derzeit Angehörige der Patenkompanie sanitätsdienstliche Unterstützung bei der Coronabewältigung an den Abstrichstationen in Regensburg und Würzburg und an der Bundesautobahn A8 bei Brannenburg. Oberstabsfeldwebel Luther berichtete auch zu den Planungen für das Jahr 2023. In dem Jahr werde das Regiment als Bestandteil der Stabilisierungskräfte sowie der „Very High Readiness Joint Task Force (VJTF)“ jederzeit auch in der Bereitschaft sein, die Aufgaben der präklinischen Verwundetenversorgung im In- und Ausland hochqualifiziert wahrzunehmen. Vorbesprochen wurde ein Truppenbesuch von Gemeindevertretern bei der Pateneinheit in der Gäuboden-Kaserne und weitere Veranstaltungen, sobald die Schutz- und Hygienevorschriften dies zulassen.

Ersatzneubau der Brücke über den Irlbach bei Haberkofen

Kritischer Bauwerkszustand des alten Brückenwerks

Bei einem Ortstermin überzeugten sich Landrat Josef Laumer, Straßkirchens Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Vertreter der Verwaltung und der beteiligten Firmen vom kürzlich begonnenen Ersatzneubau der Brücke über den Irlbach bei Haberkofen (Kreisstraße SR 31) im Gemeindebereich Straßkirchen.

Im August hat die Baumaßnahme, die im November 2020 fertiggestellt sein soll, begonnen. „Durch den zahlreich gewordenen Schwerlastverkehr ist dies eine wichtige Baumaßnahme“, machte Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter deutlich. Im Rahmen der Brückenhauptprüfung, die alle sechs Jahre stattfindet, wurde 2018 festgestellt, dass das bestehende Brückenbauwerk umgehend zu erneuern, da es bereits einen kritischen Bauwerkszustand erreicht hatte. „Das alte Bauwerk aus den 1950-er Jahren war lediglich für eine maximale Verkehrsbelastung von 24 Tonnen ausgelegt worden“, erläutert Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt. Durch den Ersatzneubau wird die Tragfähigkeit dem aktuellen Anforderungsniveau angepasst und beträgt künftig 90 Tonnen.

Landrat Josef Laumer skizzierte noch einmal den Planungsbeginn nach mit Aufnahme des Ersatzbaus in die mittelfristige Haushaltsplanung des Landkreises 2018 und der Planungsvergabe im Bauausschuss 2019 bzw. der Auftragsvergabe im Bauausschuss im Juni 2020. Für die Planung und Bauleitung zeichnet das Ingenieurbüro Altmann aus Cham verantwortlich, die ausführende Baufirma ist die Max Streicher GmbH.

Bei der Brücke handelt es sich um ein Rahmen-Stahlbeton-Bauwerk mit offenem Gerinne und einer Brunnengründung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 400.000 Euro, davon sind 130.000 Euro staatliche Zuwendungen (Förderung nach §2 BayGVFG).

Jahreshauptversammlungn ESC Straßkirchen; Fabian Greil ist das jüngste Sporttalent

Am Sonntag, 28.9.2020, konnte Vorsitzender Christian Greil unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben die Mitglieder des Eisstockclubs (ESC) Straßkirchen in der Gäubodenhalle begrüßen.

Bei dieser ordentlichen Jahreshauptversammlung konnte der stellvertretende Vorsitzende Georg Wax auf die sportlichen Ereignisse des abgelaufenen Berichtszeitraumes zurückblicken. Herausgestellt wurde, dass das junge Sporttalent Fabian Greil von seinen Vereinskammeraden im Laufe der vergangenen einen halb Jahre mit besonderen Gratulationsfeierlichkeiten bedacht wurde.   Im Jahr 2019 und bis zur Verhängung der Corona-Beschränkungen bis zum Frühjahr 2020 standen viele Turniere an und Fabian Greil hat mehrfach höchste Titel erworben. Georg Wax wies darauf hin, dass die Vereinsmannschaft bei Eisstockturnieren teilnehmen  konnte.   Es wurden im abgelaufenen Berichtszeitraum in der Gäubodenhalle mehrere offizielle Eisstockturniere, hauptsächlich hochrangige Jugendvergleichswettkämpfe und der Jugend- Euro-Grand Prix zusammen mit dem Windberger Verein durchgeführt. Am ersten Augustwochenende 2019 war in der Straßkirchner Gäubodenhalle einiges geboten. Europas beste Stockschützen unter 16 Jahren hatten an diesem Wochenende beim  Grand-Prix-Wettbewerb in der Gäubodenhalle in Straßkirchen die besten Talente ermittelt. Die fast 60 jungen Sportlerinnen und Sportler aus sieben europäischen Nationen, die sich für diesen „Grand Prix“ qualifiziert hatten, waren mit höchstem Engagement in Straßkirchen dabei.  Martin Mühlbauer, Vorsitzender des Ausrichters SV Windberg, war im Vorfeld des Turnierwochenendes über mehrere Tage von den beiden organisierenden Vereinen dem SV Windberg und dem Straßkirchner Eisstockclub eingebunden worden. Die wunderbar hergerichtete Gäubodenhalle bot für die Zuschauer besten Eisstocksport auf Asphalt. Die Jugendlichen zeigten trotz der heißen Temperaturen sehr gute Leistungen sowohl in der Einzel-, als auch in der Mannschaftswertung. Mit der guten Zuschauerkulisse und hervorragendem Stocksport auf dem niederbayerischen Asphalt war dieses dreitägige Grand-Prix-Wochenende ein absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene, worauf die Straßkirchner Vereinsführung bei dem sportlichen Bericht bei der Jahreshauptversammlung besonderes Augenmerk legte.  Die 40 osteuropäischen Turnierteilnehmer (Litauen, Polen, Weißrussland und Tschechien) waren in der Jugendbildungsstätte Windberg untergebracht und waren beeindruckt von der breitgefächerten Begeisterung für den Stocksport gerade in der niederbayerischen Region. Bürgermeister Christian Hirtreiter hatte die Schirmherrnschaft des bedeutenden Turniers übernommen und war von dem hoch qualitativen Sport begeistert. Die Schriftführerin Beate Wax ging auf die umfangreichen Veranstaltungen des Eisstockvereins ein und stellte den Besuch der Vereinsveranstaltungen der umliegenden Eisstockvereine als wichtigen Bereich im Vereinsgeschehen hervor und hoffte, dass dies bald wieder möglich sein wird. Es wurde auch von den  Vertretungsaufgaben im Kreisverband des Eisstocksports berichtet. Kassenführer Ludwig Dietl ging auf die finanzielle Situation des Vereins ein. Es wurde herausgestellt, dass das Darlehn des Vereins für den Bau der Gäubodenhalle Ende des vergangenen Jahres -inklusive Zins- und Tilgungszahlungen- zurückbezahlt war. Im Mai 2000 also für 20 Jahren war die Gäubodenhalle als gemeinsames Projekt zwischen dem Geflügelzuchtverein, der Gemeinde und dem ESC Straßkirchen eingeweiht worden, sodass man nun auf eine zwanzigjährige Nutzung der Halle zurückschauen kann. Die Beschilderung der Halle war nun auch erneuert worden. Es wurde berichtet, dass die für Juli 2020 geplante Deutsche Meisterschaft der Eisstockschützen (Herren) im Ausrichtungsort Straßkirchen coronabedingt leider abgesagt wurde. Gedacht wurde auch dem verstorbenen langjährigen Mitglied und ehemaligen verdienten Vereinsvorsitzenden Günther Christl. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement und beglückwünschte zu den sportlichen Erfolgen, insbesondere bei der Jugend mit dem jungen Sporttalent Fabian Greil. Die Kassenprüfung durch Klaus Büchl konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt und die Jahreshauptversammlung konnte im Vereinsheim harmonisch ausklingen. Es wurde ausführlich auf den positiven Verlauf des vierzigjährigen Gründungsfestes des SV Irlbach eingegangen. Der ESC Straßkirchen hat derzeit 57 Mitglieder und ist besonders organisationsstark. Vorsitzender Christian Greil stellte heraus, dass man sich sobald die Hygienevorgaben wieder überregionale Turnier zulassen, sich bald wieder für herausragende Wettkämpfe bewerben werde. 

Neuer Feldgeschworenen-Obmann in der Gemeinde Straßkirchen

Bei der Versammlung der Feldgeschworenen der Gemeinde Straßkirchen am 23.9.2020 im Straßkirchner Rathaussitzungssaal wurde ein neuer Feldgeschworenen-Obmann und ein neuer Obmann-Stellvertreter für die kommende Amtszeit 2020-2026 gewählt.

Vermessungsrat Kopp vom Straubinger Vermessungsamt referierte und leitete die Wahl. Der Mitarbeiter des Vermessungsamtes Straubing Vermessungsrat Thomas Kopp führte bei dieser Versammlung recht interessant und aufschlussreich in die Geheimnisse der Feldgeschworenen-Ordnung und weihte die Feldgeschworenen in das Siebener-Geheimnis, bei dem es sich um geheime Zeichen handelt, die Grenzzeichen gegen Versetzten schützen sollen und von den Feldgeschworenen ein Leben lang zu bewahren sind, ein. Kopp betonte, dass das Siebener Geheimnis nicht mehr die Bedeutung von Früher hat. Unter Anderem berichtete er dabei, dass das Amt des Feldgeschworenen in Bayern eine lange Tradition habe. Feldgeschworener sei man ein Leben lang. Deren Mitwirkung stellt bei der Sicherung der Grundstücksgrenzen auch heute noch einen Modellfall bürgernaher Verwaltung dar. Als wichtigste Aufgabe der Feldgeschworenen bezeichnet das Gesetz und die Realität die Mitwirkung beim Abmarken der Grundstücke. Zur Abmarkung zählt insbesondere das Anbringen von Grenzzeichen, das Verbringen von Grenzzeichen in die richtige Lage, das Erneuern, sowie das Entfernen von Grenzzeichen. Das Anbringen von neuen Grenzzeichen setzt voraus, dass die Grundstückgrenze festliegt. Das Feststellen des Verlaufs einer noch nicht abgemarkten Grenze in der Natur ist nicht Aufgabe der Feldgeschworenen, sondern des Vermessungsamtes und der Beteiligten. Diese bestimmen auch, an welcher Stelle Grenzzeichen zu setzen sind. Hier können die Feldgeschworenen nicht selbständig handeln; sie können die Grenzzeichen nur an den von den Vermessungsbeamten bestimmten Stellen anbringen. Bei den Wahlen wurde Josef Spanner zum Obmann und Norbert Kiendl zum Obmann-Stellvertreter gewählt. Beide Funktionsträger wurde von Vermessungsrat Kopp vereidigt. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den neu gewählten Obmännern für die Übernahme der wichtigen Funktion und dankte alle Feldgeschworenen für das Engagement in diesem wichtigen Ehrenamt. Damit die Feldgeschworenen frühzeitig von den anstehenden Vermessungen verständigt werden können, seien selbstverständlich laut Herrn Kopp seine Mitarbeiter bestrebt, die Termine so früh wie möglich der Gemeinde mitzuteilen. In ganz wenigen Fällen sei dies aber nicht möglich. Als Beispiel nannte Kopp: bei einem Wohnhausneubau kommt es zu Grenzproblemen, der Bagger zum Ausheben sei bereits bestellt, dann müsse das Vermessungsamt bürgerfreundlich natürlich kurzfristig tätig werden. Der ausgeschiedene Obmann Helmut Genau der seit Jahrzehnten das Amt des Feldgeschworenen inne hatte wurde mit einem Präsent der Gemeinde verabschiedet. Helmut Genau war Obmann von 2004 bis 2020. Das Amt des Feldgeschworenen übte er von 2004 bis 2020 aus. Der bisherige stellvertretende Obmann Gustav Hebertinger wird im Rahmen eines Ehrenabends der Gemeinde noch gebührend verabschiedet. Gustav Hebertinger hat sich um das Amt des Feldgeschworenen verdient gemacht. Er war Feldgeschworener seit 2004 und stellvertretender Obmann ebenso seit 2004.

Spannende Siedlungsfunde und neue Erkenntnisse zur Besiedlungsgeschichte im neuen Straßkirchner Baugebiet „Wasserwerk BA III“

Erläuterungen zu archäologischen Grabungen durch Kreisarchäologe Dr. Husty

Beim öffentlichen Führungstermin zum Stand der archäologischen Grabungen im neuen Baugebiet „Wasserwerk BA III“ am 11.9.20 konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter neben etwa 70 interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Kreisarchäologen des Landkreises Straubing-Bogen, Herrn Dr. Ludwig Husty, begrüßen. Bürgermeister Hirtreiter erläuterte die mittlerweile seit mehreren Jahren laufenden Planungen für das Baugebiet „Wasserwerk BA III“.

Die seit Mitte Juli laufenden archäologischen Untersuchungen auf dem über sechs Hektar großen Feld in der Nähe zur Kreisstraße „Lindenstraße“ förderten bereits viele Befunde zu Tage, die auf eine intensive vorgeschichtliche Besiedlung verweisen. Nach derzeitigem Kenntnisstand führt die Besiedlungsgeschichte über 3.500 Jahre in die Straßkirchner Vergangenheit zurück. Zahlreiche Siedlungsgruben, mehrere Hausgrundrisse und der Rest eines großen Grabenwerks, der das hier vor tausenden Jahren gestandene kleine Dorf umschloss, wurden den Führungsteilnehmer auf der Grabungsfläche eindrucksvoll, verständlich und ausführlich vom Kreisarchäologen erklärt. Neben den Siedlungsfunden beeindruckten einige Urnengräber, die gemäß Dr. Husty zu einem größeren Gräberfeld der Zeit zwischen 1. 300 – 1.000 v. Chr. gehören. Die bisher vorliegenden Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass noch zahlreiche Befunde zu erwarten sind und die Grabungen noch einen längeren Zeitraum andauern werden.

Nach Abschluss der archäologischen Untersuchungen im gesamten Gebiet gibt es nach Auskunft von Dr. Husty seitens der Bodendenkmalpflege für die späteren Bautätigkeiten keinerlei Einschränkungen mehr. Den Ausführungen und fundierten Erläuterungen schlossen sich mehrere Fragen aus den Reihen der Führungsteilnehmer an, welche Dr. Husty sachkundig beantworten konnte.

Langjährige Mitarbeiterin geehrt

Vor genau 25 Jahren hat Brigitte Glück ihre Tätigkeit beim Schulverband Straßkirchen begonnen

Frau Glück hat vor einem Vierteljahrhundert, als Erzieherin in der Straßkirchner Schule in der Trägerschaft des Schulverbandes Straßkirchen begonnen und ist nach wie vor höchst engagiert in der Mittagsbetreuung tätig. Als die erste Mittagsbetreuung im Landkreis Straubing-Bogen in Straßkirchen 1995 entstand konnte Frau Glück am Tag genau vor 25 Jahren ihren Dienst in der Schule antreten. Seit einem Vierteljahrhundert übt sie mit Begeisterung ihre abwechslungsreiche Tätigkeit aus. Der Kontakt zu den Kindern ist ihr besonders wichtig, denn die Freude bei den Kindern ist eine ehrliche Freude, dies fordert sie im täglichen Alltagsbetrieb besonders, so die engagierte Erzieherin. Als Rektoren hatte Frau Glück in diesen 25 Jahren Willi Goetz, Edmund Schott, Konrad Wacker, Claudia Gross und nun Martin Mühlbauer kennenlernen dürfen. Vielfältige Erfahrungen konnten hier gesammelt werden. Schulverbandsvorsitzender Christian Hirtreiter gratulierte auch für fast 40 Jahre kommunalen Dienst.

Angefangen hatte Frau Brigitte Glück ihre Tätigkeit als Erzieherin bereits von 1981 bis 1987 und von 1988 bis 1989 im gemeindlichen Kindergarten St. Martin bevor Sie nach einer Familienpause 1995 zum Schulverband wechselte. Insgesamt blickt die Jubilarin daher auf 39 Jahre im öffentlichen Dienst zurück.

Durch die langjährige Beschäftigung kennt sie viele Menschen des Schulverbandsbereiches persönlich und die Kinder aus den ersten Jahren ihrer Erzieherinnentätigkeit sind schon selbst Eltern und bringen ihre Kinder. Einige Anekdoten aus den vergangenen Jahren wurden zum Besten gegeben und auch das gute Arbeitsklima gelobt. Bei der Ehrung dankten Bürgermeister Christian Hirtreiter, sowie Rektor Martin Mühlbauer herzlich für die Zusammenarbeit. Sie wünschten Frau Glück für ihren weiteren beruflichen Weg alles erdenklich Gute. Alle Teilnehmer der Feierstunde wünschten Brigitte Glück weiterhin ein gutes Händchen..

Jugendbeauftragte der „ILE-Gäuboden“ – Gemeinsam Zukunft diskutiert

Acht Jahre nach dem Start der „integrierten Entwicklung“ und ein halbes Jahr nach der Kommunalwahl konnte der stellv. Vorsitzende der ILE Gäuboden, Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter, die neu gewählten ehrenamtlichen Jugendbeauftragten bzw. Jugendsprecher der Gemeinden der ILE Gäuboden am 10.9.2020 im Straßkirchner Rathaus willkommen heißen.

Am 30. März 2012 hatten sich die Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen zur Stärkung des ländlichen Raumes zur „ILE Gäuboden“ (integrierte ländliche Entwicklung) zusammengeschlossen. Bereits 2012 konnte eine erste Besprechung der damaligen Jugendbeauftragten in Straßkirchen durchgeführt werden. Bei den vielen Besprechungen der Vertreter der ILE-Gäuboden-Gemeinden wurden auch immer die Herausforderungen für die Zukunft diskutiert. Ein intensiveres Zusammenarbeiten und ein verstärkter Erfahrungsaustausch im wichtigen Bereich „Jugendarbeit der gemeindlichen Jugendbeauftragten“ war angeregt worden. Zu den Themenfeldern: „Regionales Bewußtsein schaffen“, „Wohnortnahe Arbeitsplätze“, „Kindertagesstätten“, „Energie“, „Gewässerentwicklung“, „Innenraumentwicklung“, „Infrastruktur“, Senioren, Öffentlicher Nahverkehr, Jugend- und Sozialarbeit, Moderne Verwaltung und Radwegenetz, Naherholung und Tourismus, wird durch die sieben Gäubodengemeinden der Weg zu noch mehr Zusammenarbeit bereitet.
Gerade die aus den Gemeinderäten gewählten Jugendbeauftragten bzw. Jugendsprecher erfüllen hier eine wichtige Mittlerfunktion in der jeweiligen Heimatgemeinde.
Zunächst berichtete jeder Beauftragte von den Herausforderungen in der Jugendarbeit in seinem Wirkungsbereich. Als Anstoß stellte Christian Hirtreiter seine Aktivitätsfelder als gemeindlicher Jugendbeauftragter in der Gemeinde Straßkirchen 2002 bis 2014 vor. Straßkirchnes Jugendbeauftragter Adolf Ehrl hatte zu dieser Versammlung eingeladen und stellte den ILE-Jugendflyer, der in der vergangenen Amtsperiode erarbeitet wurde vor. Dieser soll wieder neu aufgelegt werden. Er betonte, dass bei der Jugendarbeit neben der Seniorenarbeit auf ILE-Ebene seit Jahren eine verstärkte Vernetzung laufe und auch in der neuen Amtszeit 2020 bis 2026 mögliche positive Entwicklungen bei einer noch intensiveren Zusammenarbeit angeschoben werden könnten. Hierbei könnten regionaltypische Besonderheiten eingebunden und Netzwerke aufgebaut bzw. bestehende Netzwerke weiter aktiviert werden. Das Ziel dieser interkommunalen Zusammenarbeit soll sein, die Aufgaben noch qualifizierter und effektiver zu bewältigen, den Service und die Qualität für unsere Bürger zu verbessern und langfristig die Erledigung der Aufgaben wirtschaftlicher zu gestalten. Besonderen Raum bei der Diskussion nahm die Bewältigung der Corona-Herausforderungen in der ehrenamtlichen Tätigkeit, der Vereinsarbeit und der Jugendarbeit ein.
Ein Teil der interkommunalen Zusammenarbeit ist auf der Verwaltungsebene und bei den Bauhöfen bereits realisiert. Es wurden Ansätze für weitere intensive Zusammenarbeit besprochen und zusätzlich zu den bereits bestehenden kreisweiten Möglichkeiten, wie dem Kreisjugendring Straubing-Bogen und der Katholischen Jugendstelle Straubing, erörtert. Als erster Schritt wurde beschlossen künftig halbjährlich im Rahmen einer weiteren Vor-Ort-Besprechung aktuelle Möglichkeiten der Kooperation zu erörtern.

2023 steht die 150-Jahr-Feier an

Krieger- und Reservistenkameradschaft führt traditionsreichen Kriegerjahrtag durch.

Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen hatte am Samstag, 5.9.2020, im Gasthof „Zur Post“ die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein in der Pfarrkirche St. Stephan von Pfarrvikar Loxley Sebastian Paravakal zelebrierter Gottesdienst und der Marsch zum Kriegerdenkmal mit dem Gedenken vorausgegangen. Der Kriegerverein ist sehr aktiv und engagiert sich für eine gute Zusammenarbeit mit der Patenkompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“, so Vorsitzender Anton Aigner.

Bei diesem traditionellen Kriegerjahrtag erfolgte ein Gedenken am örtlichen Kriegerdenkmal, welches musikalisch durch die Aufhausner Blaskapelle “ Toni Schmid“ umrahmt wurde. Am Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1905 waren beim Gedenken vereinseigene Fackelträger postiert. Der Salutschütze Anton Obermeier sen. gab drei Salutschüsse zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt am Ehrenmal ab. Bei dem Gedenken wurde auch eine Blumenschale an dem Ehrenmal niedergelegt. Vorsitzender Anton Aigner erinnerte in seinem Bericht an die Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres. Beim Rechenschaftsbericht wurde darauf hingewiesen, dass der 80 Mitglieder umfassende Verein bei den Trauerfeierlichkeiten von drei Vereinsmitgliedern: Josef Altschäffl, Günther Christl und Karl Steiner im abgelaufenen Vereinsjahr mit Fahnenabordnungen vertreten war. Besonders dankte Aigner Anton der Aufhausener Blaskapelle „Toni Schmid“ für die musikalische Umrahmung der vorausgegangenen Messe und der Jahresversammlung. Seit 10 Jahren ist die traditionsreiche Blaskapelle durch vertragliche Bindung bei den Veranstaltungen des Kriegervereins für die musikalische Gestaltung zuständig, sei dies bei Beerdigungen, Jahresgottesdiensten oder anderen Feierlichkeiten. Blaskapellenleiter Toni Schmid, auch Bürgermeister in dem Oberpfälzer Ort Aufhausen, berichtete zu der 208-jährigen Geschichte der traditionsreichen Kapelle – bereits in der jetzigen achten Generation. Dargestellt wurde, dass in früheren Zeiten die Obrigkeiten genehmigen musste, dass man außerhalb des eigenen Heimatortes auftreten durfte. Toni Schmid wies darauf hin, dass entsprechende Urkunden noch vorhanden seien und dankte dem Straßkirchner Verein für die gute Zusammenarbeit. Besondere Erwähnung fand die Beteiligung der drei Ehrenmitglieder: Franz Winhart, Helmut Steiner und Hans Schwald bei der Jahresversammlung.

Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des vergangenen Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer Hans Wittmann und Johannes Stegemann eine ordnungsgemäße Kassenführung feststellten. Kassenführer Andreas Dengler wies auf die gute Finanzausstattung des Vereins hin. Stellvertretender Vorsitzender Norbert Schönhammer ging in seinem Bericht auf die Termine des abgelaufenen Vereinsjahres ein. Es wurde zur sehr guten Patenschaft mit dem Sanitätslehrregiment berichtet. So hatte sich auch eine Vereinsdelegation jeweils an den Veranstaltungen der Gäubodenkaserne bis zum März 2020 (Corona-Beginn) beteiligt. Die Beteiligung beim 70. Geburtstag des Vereinsvorsitzenden durch eine Vereinsdelegation wurde herausgestellt.

2023 steht das 150. Gründungsfest an

Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Kriegerverein seit vielen Jahren aktiv ist und dass der örtliche Kriegerverein die gute Patenschaft mit der Patenkompanie, der 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“, mit Leben erfüllt. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Er stellte heraus, dass Gedenken und Erinnern auch Friedensarbeit sei und der „Straßkirchner Kriegerjahrtag“ ein fester tradtionsreicher Termin im Jahresablauf wäre. Die vereinseigene Fahne aus dem Jahr 1973 war erst vor drei Jahren auf Kosten der Gemeinde Straßkirchen einer Renovierung unterzogen worden. Da das 150-jährige Jubiläum des traditionsreichen Kriegervereins 2023 ansteht, wäre auch die Renovierung der noch vorhandenen historischen Kriegervereinsfahne aus dem Jahr 1926 sinnvoll. Der zweitälteste Ortsverein blickt auf eine reichhaltige Vereinsgeschichte zurück, welche entsprechend gewürdigt werden soll. Das kommende Kreiskriegertreffen mit Friedenswallfahrt soll voraussichtlich am 25. April 2021 in Aiterhofen stattfinden, wo eine Vereinsdelegation teilnehmen wird.

Neue Satzung befürwortet

Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung, den Regeln für die Gemeinnützigkeit und den Vorgaben für die Eintragung als „e.V.“ wurde von der Mitgliederversammlung eine neue Satzung einstimmig beschlossen. Die Eintragung im Amtsgericht Straubing wurde befürwortet. Ein Vorgehen für die Formalitäten bei der Neumitgliederaufnahme mit den entsprechenden Formularen wurde ebenso befürwortet.

Abwasser ist der Spiegel des Lebens

Beim diesjährigen Praxistag konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter eine Reihe von Referenten und die Vertreter der benachbarten Abwasseranlagen in der Kläranlage der VG Straßkirchen in Irlbach willkommen heißen.

Dieser bereits vor drei Jahren in Irlbach/Straßkirchen durchgeführte „Nachbarschaftstag“ und der regelmäßig organisierte Praxistag ist eine hervorragende Institution, so Hirtreiter. Dazu begrüßte Marion Duschl die Teilnehmer und gab einen Überblick über die umfangreichen Themenfelder, welche erörtert wurden. Die regelmäßigen Treffen werden von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall , kurz DWA, ins Leben gerufen und finden jeweils wechselnd auf einer anderen Kläranlage statt. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der Erfahrungsaustausch des Betriebspersonals untereinander, aber auch die Fortbildung zu neuesten technischen und gesetzlichen Grundlagen.

Auch die zuständigen Fachbehörden sind dabei vertreten, um wichtige Informationen weiterzugeben. So nahm für das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf Michael Franz teil und berichtete über die derzeit in Vorbereitung befindliche Förderung für die Kommunen. Bürgermeister Christian Hirtreiter hieß die Gäste für die Vorträge -aufgrund Hygienerichtlinien in der Straßkirchner Turnhalle für das Vortragsprogramm- willkommen und äußerte sich sehr positiv zur Durchführung der Nachbarschaftstage. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch unter Kollegen sei von enormer Wichtigkeit, denn gerade die praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wachsen. Marion Duschl führte zu interessanten Themen wie „Drogen im Abwasser“ ein. Sie stellte heraus, dass im Abwasser nachweisbar ist, wie viele Drogen im Einzugsgebiet konsumiert werden. Fast alles, vom Medikamentenverbrauch bis hin zu Rauschgift, all das lässt sich über das Abwasser nachweisen. Duschl konstatierte „Das Abwasser ist der Spiegel des Lebens“. Neueste Untersuchungen der Wissenschaftler und Ergebnisse der Langzeitstudien ergeben hier regionale Unterschiede. Diese Erkenntnisse kommen aus aktuellen Abwasseranalysen, die das Abwasser aus Klärwerken untersucht und Rückstände verschiedener Drogen feststellen kann. Europaweit wurden dazu 70 Städte untersucht und es zeigen sich deutliche Unterschiede in den Drogenkonsumgewohnheiten.

Aber auch weitere fachspezifische Themen wie Eigenüberwachungsverordnung, Mischwasserentlastungen und Klärschlammentsorgung wurden erläutert, sodass die vertretenen Kläranlagen hier handfeste Ratschläge für den Alltagsbetrieb mitnehmen konnten.

Abstimmung im Arbeitskreis – Förderantrag wird beim ALE eingereicht

Nach längerer Corona bedingter Pause konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter den Arbeitskreis Dorferneuerung kürzlich wieder im Florianistüberl in Paitzkofen begrüßen. Es galt, die Planung für den Dorfplatz nochmals abzustimmen und neue Ideen aufzugreifen, bevor der Förderantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) eingereicht wird.

Die Planung zur Neugestaltung war in mehreren Treffen gemeinsam mit dem Arbeitskreis erarbeitet und mit den Paitzkofener Bürgern abgestimmt worden. In der Zwischenzeit erfolgten nur noch kleinere Änderungen, wie die Planerin, Roswitha Schanzer vom Büro MKS Architekten-Ingenieure, erläuterte. So wird der Vorbereich zum Friedhof in die Neugestaltung einbezogen, v.a., um einen flacheren, behindertengerechten Aufgang zu erzielen. Die letzten Monate wurden genutzt, um die erforderlichen Abstimmungen mit den Fachbehörden durchzuführen, u.a. mit dem Denkmalschutz, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Behindertenbeauftragten des Landkreises und dem ALE. Bezüglich der Bushaltestelle an der Kreisstraße, die ebenfalls behindertengerecht ausgebaut wird, erfolgte eine Verkehrsschau mit den Sachgebieten Verkehrswesen und Tiefbau am Landratsamt sowie der Polizei. Die Fachleute sprachen sich einheitlich für die Anlage einer Haltebucht aus. Zwar sei rechtlich eine gesonderte Busbucht keine Verpflichtung, da nachfolgende Fahrzeuge hinter dem Bus mit eingeschaltetem Warnblinker warten müssen. In der Praxis werde dies jedoch oft nicht eingehalten, so dass es zu Gefahrensituationen kommen kann. Bei einer Busbucht haben die Wartenden mehr Abstand zum fließenden Verkehr, insbesondere Kinder seien so sicherer. Ein Buswartehäuschen ist hier bisher nicht vorhanden. Der Arbeitskreis „Dorferneuerung Paitzkofen“ sprach sich dafür aus, auch hier ein Wartehäuschen, ebenso wie an der Schulbushaltestelle, zu errichten.

Die Straßenbeleuchtung wird ebenfalls erneuert. Der Arbeitskreis zeigte sich aufgeschlossen für die Verwendung von Solarleuchten. Diese wären, im Gegensatz zu kabelgebundenen Leuchten, sogar förderfähig. Eine Entscheidung wird nach einer Besichtigung von in der näheren Umgebung bereits eingebauten Lampentypen getroffen. Über das zu verwendende Betonpflaster soll anhand einer Bemusterung entschieden werden. Der Arbeitskreis brachte nochmals die Idee ins Spiel, Wasser in den Dorfplatz einzubeziehen. Ein Umwälzbrunnen scheidet wegen des hohen Unterhaltungsaufwandes aus, ebenso ein Grundwasserbrunnen. Gedacht ist nun an einen kleinen Wasserlauf, eine flache Mulde, gestaltet mit Steinen, die attraktiv, aber ungefährlich für Kinder ist, und in Verbindung mit den geplanten Blühflächen auch Insekten Lebensraum bietet. Geprüft wird, ob sie über einen beim Feuerwehrhaus vorhandenen Brunnen befüllt werden kann. Ein am Dorfplatz vorhandenes Kreuz soll als kulturelles Denkmal erhalten, saniert und auf Anregung von Bürgermeister Hirtreiter an eine geeignetere Stelle in der Nähe der Schulbushaltestelle versetzt werden. Doch bevor die gestalterischen Maßnahmen umgesetzt werden können, sind umfangreiche Vorarbeiten im Untergrund notwendig: Der schadhafte Oberflächenwasserkanal muss auf der gesamten Länge von rund 400 m komplett erneuert werden.

Für eine eventuelle Erweiterung nach Westen mit Neugestaltung der Schneidinger Straße und für die Anlage von Bedarfsparkplätzen in wasserdurchlässiger Bauweise, ggf. im Bereich einer leerstehenden Hofstelle, wurde seitens des ALE ebenfalls bereits Förderfähigkeit signalisiert. Der Stichweg wird im Rahmen der Dorferneuerung nicht saniert werden können. Es müsste eine deutliche Verbesserung der Gestaltung hin zu einem grün geprägten Straßenzug erzielt werden, d.h. die Anlieger müssten bereit sein auf Gartenmauern und Zäune zu verzichten. Dazu wird keine ausreichende Zustimmung gesehen. Die Gemeinde Straßkirchen strebt daher eine bautechnische Sanierung im Rahmen des gemeindlichen Sanierungsprogramms an.

Nach einstimmigem Beschluss im Gemeinderat kann nun der Förderantrag für die Neugestaltung des Dorfplatzes beim ALE eingereicht werden. Die Bauausführung ist ab Frühjahr 2021 vorgesehen. Ein Baubeginn noch im Herbst ist nicht sinnvoll, darüber waren sich alle Beteiligten einig. Denn dann wäre der Dorfplatz den ganzen Winter über eine Baustelle und nur eingeschränkt nutzbar.

Der Gemeinderat 2020 – 2026

Gruppenfoto Gemeinderat

Legislaturperiode 1. Mai 2020 bis 30. April 2026

Bürgermeister der Gemeinde Straßkirchen

AmtNameFraktionAusschuss
Erster BürgermeisterDr. Hirtreiter ChristianCSU
Zweiter BürgermeisterDengler AndreasCSU
Dritter BürgermeisterEhrl AdolfSPDVertreter Finanzausschuss
Vertreter Kindergartenausschuss
Jugendbeauftragter

Nachfolgend sind die Gemeinderatsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet

GemeinderatFraktionAusschuss
Baumann TobiasCSUVertreter Finanzausschuss
Kindergartenausschuss
Vertreter Jugendbeauftragter
Breininger JürgenFWVertreter Bauausschuss
Kindergartenausschuss  
Bugl StefanFreie WählervereinigungBauausschuss
Kindergartenausschuss
Ebenbeck BernhardFreie WählervereinigungVertreter Bauausschuss
Vertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Gritsch WilhelmCSUVertreter Finanzausschuss
Bauausschuss
Vertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
Kellner RichardSPDFinanzausschuss
Rechnungsprüfungsausschuss
Kerl BenediktCSUBauausschuss
Kindergartenausschuss
Vertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Kiendl NorbertCSUVertreter Bauausschuss
Vertreter Kindergartenausschuss
Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
Zweckverband zur Unterhaltung Gewässer III. Ordnung
Seniorenbeauftragter
Meier KlausFWVertreter Kindergartenausschuss
Rechnungsprüfungsausschuss
Muhr GeorgCSUFinanzausschuss  
Vertreter Kindergartenausschuss
Ring HelmutCSURechnungsprüfungsausschuss
Schano RudolfFWFinanzausschuss
Vertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Stegemann JohannesCSUFinanzausschuss
Vertreter Bauausschuss
Rechnungsprüfungsausschuss
Wolf MarkusFWVertreter Finanzausschuss
Bauausschuss

Der Gemeinderat 2014 – 2020

Gruppenfoto Gemeinderat
vorne von links: Heribert Prebeck, Wilhelm Gritsch, 3. Bürgermeister Johannes Stegemann, 1. Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Brigitte Tarras, Günter Pfaff, Georg Muhr, Richard Kellner, Eduard Grotz (ausgeschieden) hinten von links: Norbert Kiendl, Benedikt Kerl, Andreas Dengler, Adolf Ehrl, Patrick Hein, Franz Betz, 2. Bürgermeister Heinrich Ring, Klaus Meier
nicht auf dem Bild: Birgit Müller

Bürgermeister

AmtNameFraktionAusschuss
Erster BürgermeisterDr. Hirtreiter ChristianCSU
Zweiter BürgermeisterRing HeinrichSPDStellvertreter Finanzausschuss
Zweckverband zur Wasserversorung der Irlbachgruppe
Dritter BürgermeisterStegemann JohannesCSUFinanzausschuss
Rechnungsprüfungsausschuss
Stellvertreter Bau- und Planungsausschuss

Nachfolgend sind die Gemeinderatsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet

Gemeinderäte/innen:FraktionAusschuss
Betz FranzFWBau- und Planungsausschuss
Kindergartenausschuss
Stellvertreter Rechnunsprüfungsausschuss
Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
Dengler AndreasCSUFinanzausschuss
Kindergartenausschuss
Ehrl AdolfSPDJugendbeauftragter
Stellvertreter Bau- und Planungsausschuss
Stellvertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Gritsch WilhelmCSUBau- und Planungsausschuss
Stellvertreter Finanzausschuss
Stellvertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
Hein PatrickCSUStellvertreter Jugendbeauftragter
Kellner RichardSPDFinanzausschuss
Rechnungsprüfungsausschuss
Kerl BenediktCSUBau- und Planungsausschuss
Kindergartenausschuss
Stellvertreter Rechnungsprüfungsausschuss
Kiendl NorbertCSURechnungsprüfungsausschuss
Stellvertreter Bau- und Planungsausschuss
Kindergartenausschuss
Zweckverband zur Unterhaltung Gewässer III. Ordnung
Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
Meier KlausFWRechnungsprüfungsausschuss
Stellvertreter Kindergartenausschuss
Stellvertreter Bau- und Planungsausschuss
Muhr GeorgCSUFinanzausschuss
Stellvertreter Kindergartenausschuss
Müller BirgitSPDKindergartenausschuss
Pfaff GünterFreie WählervereinigungStellvertreter Finanzausschuss
Zweckverband zur Wasserversorgung der Irlbachgruppe
Prebeck HeribertFreie WählervereinigungFinanzausschuss
Tarras BrigitteSPDBau- und Planungsausschuss
Stellvertreter Kindergartenausschuss

Kunst ist in Straßkirchen wichtig

Nach dem großartigen Erfolg der jüngsten Kunstaktivitäten und der überörtlichen Ausstellung im Straßkirchner Pfarrheim mit der Eröffnung durch Kunstminister Bernd Sibler wird auch im Kalenderjahr 2020 einiges in Straßkirchen geboten sein.

Bei der jüngsten Versammlung der Straßkirchner Künstlergemeinschaft im Freigeländes des weiträumigen Biergartens des Straßkirchner Gasthofs „Zur Post“ wurden die Planungen konkretisiert. Es wurden die Festlegungen für das kommende Straßkirchner Adventsfenster vorgenommen.

In Straßkirchen wird also auch im Jahr 2020 erneut die umfangreiche Thematik „Kunst“ bearbeitet und erfahrbar gemacht, sofern die Hygiene und die Schutzvorschriften dies ermöglichen.

Bürgermeister Christian Hirtreiter, berichtete, dass die Kunstaktivitäten die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen. Dies ist mit nachhaltigem Erfolg mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft seit einigen Jahren am Laufen.

Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe, sich selbst durch künstlerisches Arbeiten zu verwirklichen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Straßkirchner Kunstausstellungen und die eingebundenen Jugendwettbewerbe wurde bisher ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen, was positiv sei.

Insbesondere die positive Entwicklung der Schulfamilie und der Dorfgemeinschaft wurde herausgestellt.

Angedacht ist, dass die örtlichen Künstler zusammen mit der Dienstleistenden des Bundesfreiwilligendienstes, die an der örtlichen Schule, ihren Dienst verrichtet, die Kunstaktivität unter Einbindung der Lehrkräfte und der Schulklassen angehen, sobald die Vorgaben im kommenden Schuljahr dies wieder umfangreich ermöglichen sollten.

Rückblickend auf die Festrede bei der Eröffnung der jüngsten Ausstellung hatte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, wichtige Impulse gegeben.

Rückblick auf Jugendwettbewerb

Unter dem Motto „Tiere in Straßkirchen“ veranstaltete die Straßkirchner Künstlergemeinschaft einen Jugendkunstwettbewerb rund um die Lebenswelt junger Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Jugendfotografiewettbewerb wurde vor allem die Jugend adressiert, sich intensiver mit der Umgebung und deren Tierwelt zu befassen und selbst künstlerisch tätig zu werden. Hingewiesen wurde, dass der „Bund der Architekten Niederbayern-Oberpfalz“ mit dem Straßkirchner Rathausplaner Bert Reisky voraussichtlich am Samstag 8.8.2020, 10 Uhr zu einer öffentlichen, kostenfreien „Baustellenbegehung von Rathaus und Kinderkrippe“ einlädt – der Termin und die Details werden noch angekündigt. Die Krippe wird voraussichtlich im September 2020 und das Rathaus im April 2021 fertig. Walter Lorenz hat auch als Spende für die Kinderkrippe sein Holzkunstwerk „Bremer Stadtmusikanten“, welches schon mehrfach in der Presse beschrieben wurde, in Aussicht gestellt. Die bekannte Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner hat auch ein Bild vom Hl. Martin für den an der Verbindungsstraße nach Irlbach gelegenen Bildstock „Weisse Marter“, auf halber Strecke zwischen Straßkirchen und Irlbach gelegen, gestaltet, was vermutlich demnächst eingebaut wird. Bei der Versammlung wurde Fachliteratur ausgetauscht und zu Erfahrungen zu der Durchführung verschiedener Kunstmethoden aus erster Hand berichtet.

Adventsfenster 2020

Die zeitlichen Planungen für die kommenden Monate wurden vorbesprochen. Es wird auf jeden Fall die Aktivität „Straßkirchner Adventsfenster 2020“, falls Corona-bedingt möglich, durchgeführt.

Als vorläufige Termine sind angedacht, jeweils:

Sonntag, 29.11.2020, Bachstraße,

Samstag, 5.12.2020, Pfarrheim Schambach,

Samstag, 12.12.2020, Lindenstr.

Sonntag, 19.12.2020, Irlbacher Straße.

Auf jeden Fall ist die Hygiene und es sind die Vorgaben im Hinblick auf die Schutzabstände einzuhalten. Es würden Kinderpunsch und Tee auszuschenken sein, aber jeder müsste seine eigene Tasse mitnehmen. Plätzchen werden ggf. in kleinen Tütchen abgegeben, wobei alles vorbehaltlich der Entwicklungen der Pandemie in den kommenden Monaten ist.

Einsatzspektrum erweitert

Die Gemeinde Straßkirchen hat Ihren Fuhrpark mit einem Amazone Profihopper SmartLine PH 1250 4WDi erweitert. Die Maschine wurde durch Herrn Karlheinz Besenreiter von der Baywa Kommunaltechnik an den Bauhof übergeben.

Das allradgetriebene Mähgerät überzeugte mit seiner einmaligen Schneckenförderung in den 730 Liter großen Behälter und seinen 1,25 m Arbeitsbreite.

Bei dieser Maschine kann man mit zusätzlichen Messerklingen ganz einfach auch Vertikutieren und zugleich aufsammeln.

Die hydraulische Hochentleerung ermöglicht ein problemloses auskippen des Grüngutes auf 2,10 m Höhe.

Bürgermeister Herr Christian Hirtreiter und das Bauhofteam waren sehr froh über die reibungslose Zusammenarbeit im Vorfeld des Kaufes und freuen sich über die neue Maschine:

250 Euro für den Kindergarten

Die Verbundenheit zu Straßkirchen unterstrich die Dorfgemeinschaft Entau/Sophenhof durch eine 250 Euro-Spende an den gemeindlichen Kindergarten St. Martin

Christa Gütlhuber bekräftigte, dass es sich gerade bei den kleinsten Mitmenschen rentiert in die Zukunft zu investieren, denn die kleinen Kinder in den Kindergärten sind irgendwann in nicht zu weiter Zukunft die Entscheider. Bürgermeister Christian Hirtreiter und die Leiterin des kommunalen Kindergartens St. Martin, Regina Hackl, freuten sich sehr über die großzügige Zuwendung. Die Dorfgemeinschaft Entau/Sophienhof hat den Erlös der jüngsten Dorfweihnacht für die Jugend vorgesehen und daher 250 Euro für den Straßkirchner Kindergarten St. Martin reserviert. Bereits vor drei Jahren war eine großzügige Spende der sehr aktiven Dorfgemeinschaft an den kommunalen Kindergarten weitergeleitet worden. Christa Gütlhuber ist als Großmutter eines Kindergartenkindes besonders gut in der „Kindergartenfamilie St. Martin“ eingebunden, daher freuten sich die Mitarbeiterinnen des zweigruppigen Kindergartens, sehr. Mit der Spende werden zusätzlich für die sehr gut ausgestatteten Kindergruppen Spielgerätschaften für den Außenbereich angeschafft. Denn gerade in der freien Natur der geräumigen Freiflächen des Kindergartens tollen die Kinder mit besonderer Begeisterung herum.

Fabian Greil zweifacher Europameister im Eisstockschießen

Vergangene Woche fand in der niederbayerischen Kreisstadt Regen die Europameisterschaft der Jugend statt.

Hier startete das junge Straßkirchner Sporttalent Fabian Greil mit der deutschen Nationalmannschaft in der Altersklasse U19 im Einzel und mit der Mannschaft.

Am Samstag holte er zuerst mit der Team Ziel Mannschaft bei der Altersgruppe „Junioren U19“ souverän die Goldmedaille, mit 18 Punkten Vorsprung vor den Teams aus Österreich und Italien.

Nachmittags standen die Mannschaftsspiele auf dem Programm, die an Spannung nicht zu überbieten waren.

Auch hier holte Fabian Greil, nach spannenden Page-Play-Off Spielen und einem Finalspiel gegen den starken Rivalen Österreich, das am Ende 11:11 stand, und erst im Endvergleich entschieden werden musste, die verdiente zweite Goldmedaille. Die Mannschaftsspiele der Altersklasse „Junioren U19“ wurden sowohl in der Vorrunde, als auch in der Rückrunde und im Finale allesamt gewonnen. Das zeugt von einer sehr guten Einstellung des deutschen Nationaltrainers Robert Nadler.

Somit geht eine erfolgreiche Wintersaison 2019/20 für den 18-jährigen Fabian Greil zu Ende, in der er erst im Januar 2020 zweifacher deutscher Meister wurde. Sein Onkel Andreas Greil, ebenso ein Straßkirchner Gemeindebürger, wird am 14.3.2020 ebenso in dem Bayerwaldort Regen seinen Weltmeistertitel voraussichtlich verteidigen.

Preisverleihung des Jugendfotowettbewerbs in Straßkirchen

Kunst ist in Straßkirchen für „Jung und Alt“ wichtig – Engagierte Teilnehmer beim Fotowettbewerb wurden ausgezeichnet

Auf Initiative von Bürgermeister Christian Hirtreiter fand in Zusammenarbeit mit der Grund- und Mittelschule und den örtlichen Kindergärten im Rahmen der diesjährigen Straßkirchner Kunstausstellung aller örtlichen Künstler ein Jugendfotowettbewerb statt. Am Mittwoch, 11.3.2020, war im Pfarrheim St. Stephanus die Preisverleihung des Jugendkunstwettbewerbs zum Thema „Tiere in Straßkirchen“. Eingeladen zu der Preisverleihung waren neben ausgewählten Honoratioren auch die Eltern.

Die Straßkirchner Künstler wollen mit ihrem Engagement die Bevölkerung und vor allem die Jugend an die Kunst als Ausdruck der eigenen Kreativität und Form der Selbstverwirklichung heranführen. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte, die sich verantwortlich für die gestifteten Preise zeichnete, war durch Lukas Baumgartner und Samuel Pichler vertreten. Seit vielen Jahren besteht im Bereich der Kunst ein sehr positives Zusammenwirken mit der örtlichen Sparkasse, betonte Bürgermeister Christian Hirtreiter

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“

Bürgermeister Christian Hirtreiter zitierte den Maler und Bilderhauer Pablo Picasso „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ und bekräftigte, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe durch künstlerisches Arbeiten sich selbst zu verwirklichen und den Alltag zu vergessen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Kunstausstellung und den Jugendwettbewerb soll ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen werden, denn gerade das Maß an „sozialer Dichte“ sei ein entscheidender Standortfaktor.

Er bedankte sich für das ausgezeichnete Zusammenwirken verschiedener Institutionen, der Schule, den Kindergärten, der Straßkirchner Künstlergemeinschaft, sowie der Sparkasse Niederbayern-Mitte um den Jugend-Wettbewerb und die Ausstellung zu realisieren.

Der Straßkirchner Rektor Martin Mühlbauer betonte den Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Seit vielen Jahren sei die Thematik „Kunst“ in Straßkirchen wichtig. Dadurch werde die Jugend angespornt selbst künstlerisch tätig zu werden und mit Kreativität Kunstwerke und bei dem diesjährigen Fotowettbewerb erstmals Fotografien und Fotocollagen zu gestalten. Rektor Martin Mühlbauer führte aus, dass die Straßkirchner Grund- und Mittelschule seit November 2018 für Kunst bezirksweit besonders klassifiziert sei. Zusätzlich ist die Mittelschule Straßkirchen eine von vier bayerischen Mittelschulen und die einzige in Niederbayern, welche „Kulturschule“ sei. Das Engagement und das Konzept zum künstlerischen Profilschwerpunkt in Straßkirchen sei über Jahre gewachsen und sei für die Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen enorm wichtig. Mühlbauer hob die seit fast zwei Jahrzehnten laufende intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Künstlergemeinschaft hervor und betonte das hohe Engagement auch der Lehrerschaft um dem Bildungsauftrag gerade in kreativen Bereichen zu erfüllen. Eine unkonventionelle Zusammenarbeit der Lehrerschaft und ehrenamtlicher Kräfte setzte erneut wie auch schon bei vielen Aktivitäten in den vergangenen Jahren den Aspekt der positiven Entwicklungsförderung um, dies sei vorbildlich und beispielgebend, stellte Mühlbauer heraus.

Preise vergeben

In der Altersstufe 5-6 Jahre wurde Simon Kammermeier geehrt. Für die Altersstufe 7-9 Jahre ging der Siegerpreis an Maximilian Wastl, gefolgt von Julia Hummel, Lena Gürster und Marlene Werner. In der Altersstufe 10-13 Lebensjahren wurde der 1. Preis an Leonie Hummel und der

2. Preis an die elfjährige Mira Bock überreicht. Ein Sonderpreis wurde Luise Breu zuerkannt. In der Altersstufe 14-17 Jahre erhielt der siebzehnjährige Marcel Müller Marcel mit seiner Tiercollage zu heimischen Fischen den Siegerpreis. Auch die Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth waren mit den Vorschulgruppen beteiligt und hatten tolle Kunstwerke erstellt, wobei hier gerade die Verbundenheit mit der Natur der Schwerpunkt war. Die Preisträger erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein. Jeder anwesende, nicht prämierte Teilnehmer erhielt einen Eisgutschein und durfte sich zusätzlich einen Sachpreis aussuchen. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte unterstützte diesen Wettbewerb und die Kunstausstellung finanziell großzügig und spendete Sachpreise. Die Kunstausstellung und der Kunstwettbewerb sollen die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen, wie die Redner betonten.

Musikbeiträge rundeten den Abend ab

Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung hatte Annette Schubert mit einer Musikgruppe aus Schülerinnen und Schülern der örtlichen Schule übernommen. Es waren bei der musikalischen Darbietung dabei: Johanna Bugl (Piano), Anna Altschäffl (Gitarre), Nina Genau und Klara Brebeck (Flöten), Lukas Altmann und Veronika Radlbeck (Querflöte/Gitarre). Kunst und Musik sind Teil der Weiterentwicklung des individuellen Profils und helfen bei der Persönlichkeitsbildung, waren sich alle Teilnehmer einig. Die bekannte Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner malte für die jungen Wettbewerbsteilnehmer jeweils noch individuelle Einzelportraits. Mittels hoher Fingerfertigkeit entstanden so in zehn Minuten jeweils bleibende Erinnerungen an den Verleihungsabend des Jugendwettbewerbs, sodass manche jungen Preisträger erst spät am Abend mit ihren Eltern nach Hause kamen. Bei angenehmen Gesprächen der jungen Preisträger mit den erfahrenen Mitgliedern der Künstlergemeinschaft klang der Abend bei einem Imbiss im Pfarrsaal aus.

Mehrere Personen lächeln in bei Preisverleih in die Kamera
Überregionale Straßkirchner Kunstausstellung mit Jugendwettbewerb: der Jugendkunstwettbewerb „Tiere in Straßkirchen“ war ein Erfolg. Im Bild der Sieger der Altersgruppe „14-17 Jahre“, Marcel Müller (8. von rechts), bei der Preisverleihung zusammen mit den Mitgliedern der Straßkirchner Künstlergemeinschaft: von rechts: Walter Lorenz, Johann Orth, Brigitte Tarras, Samuel Pichler, Maria Thurner, Lukas Baumgartner, Maria Lorenz, Preisträger Marcel Müller, Irmgard Faltermeier, Melissa Faltermeier und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Notar Florian Hagenbucher referierte bei den Vereinsverantwortlichen der VG Straßkirchen

Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, die Gemeinden Irlbach und Straßkirchen, konnten bereits zum siebten Mal zu einer Informationsveranstaltung für die Verantwortlichen in den Vereinen einladen.

Am 12.3.2020 fand im Straßkirchner Gasthof „Brunner“ das Thema „Grundlagen zum eingetragenen Verein“ beim diesjährigen Informationsabend Beleuchtung. Vereinsverantwortliche waren gekommen, um sich über die aktuellen Gegebenheiten und die Vorgehenswege für die Eintragungen im Vereinsregister zu informieren. Der Straubinger Notar Florian Hagenbucher gab einen umfassenden Überblick zu diesem vielfältigen Themenfeld. Gemäß den Festlegungen im Bürgerlichen Gesetzbuch muss die Anmeldung eines eingetragenen Vereins in einer öffentlich beglaubigten Form erfolgen. Es sind nicht nur die Mitglieder des Vorstandes einzutragen, sondern auch ihre Vertretungen. Fast 30 Vereinsverantwortliche und Gemeinderatsmitglieder waren gekommen, um sich über die wichtigsten Grundlagen zu informieren. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte zu der spannenden und wichtigen Thematik ein. Notar Florian Hagenbucher referierte ausführlich und sachkundig zu dem umfangreichen Themenbereich. In Deutschland sind fast 500.000 Vereine im deutschen Vereinsregister eingetragen. Die Hürden für die Eintragung in das Vereinsregister sind – finanziell betrachtet – nicht hoch. Es kommen etwa 115 Euro Gebühren auf die Vereinigung, welche im Vereinsregister als „e. V.“ eingetragen werden soll, zu.

Vereine sind Personengesellschaften

Vereine als organisierte Personengesellschaften zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks gibt es schon lange. Die gesetzlichen Regularien sind dafür u.a. im „Bürgerlichen Gesetzbuch“ (BGB) festgelegt.

Nach dem Vereinszweck unterscheidet man zwischen nichtwirtschaftlichen Vereinen (sogenannte Idealvereine) und wirtschaftlichen Vereinen. Florian Hagenbucher erläuterte, dass bei Idealvereinen der Zweck des Vereins nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Idealvereine nicht einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten dürfen, so der Referent. Anhand einer Mustersatzung wurde erklärt, wie die eingetragenen Vereine eine Satzung gestalten sollen. Anhand von Ratschlägen aus der Praxis wurden verschiedene Punkte der Mustersatzung anhand der einzelnen Abschnitte der Satzung erläutert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Erklärung der „Mustersatzung der bayerischen Finanzämter“ im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit gelegt, da gerade der Bereich der „Steuerbegünstigung“ von enormer Wichtigkeit für die Vereine und deren Mitglieder ist. Die Modalitäten zur Abfassung des Protokolls zur Gründung eines Vereins bzw. zur Beschlussfassung der Mitgliederversammlung mit dem Ziel der Eintragung eines Vereins in das Vereinsregister wurden anhand einer Protokollvorlage besprochen. Die Einzelheiten zum Verein sind im Paragraf 21 mit 79 im BGB niedergelegt. Es gibt hier die Vorschriften über die Rechtsfähigkeit des Vereins, den Vorstand, die Mitgliederversammlung, die Haftung im Verein oder dessen Auflösung, sowie die Bestimmungen zum Eintragungsverfahren und zum öffentlichen Vereinsregister.

Haftungsfragen sollten geklärt sein

Hagenbucher bekräftigte, dass alleine im Hinblick auf die Haftungsfreistellung der Vereinsmitglieder und des Vorstandes bei Vereinsverbindlichkeiten, sinnvoll wäre die Eintragung eines Vereins ins Vereinsregister zu tätigen. Der Aufwand bei Satzungsänderungen oder Vorstandswechsel, sowie die Kosten der Eintragung, sind überschaubar. Der Nutzen gerade für die Mitglieder, aber auch die Verantwortlichen, würde überwiegen. Allein das gesetzliche Konstrukt einer rechtlich selbständigen juristischen Person führt dazu, dass Vereinsmitglieder zur Deckung von Vereinsverbindlichkeiten nicht heranziehbar sind. Es besteht auch dann keine „Durchgriffshaftung“ der Vereinsmitglieder wegen möglicher Vereinsschulden. Privathaftpflichtversicherungen dagegen treten in der Regel nicht ein bei Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit einer Tätigkeit im Verein entstehen, betonte Hagenbucher. Das Themenfeld „Haftung“ sei daher im Vorfeld genau zu betrachten. Daher kommt der Verein auch nicht umhin, dieses wirtschaftliche Riskio gebenenfalls durch eine entsprechende Vereinshaftpflichtversicherung abzudecken, wobei die Versicherung sich sowohl gegen den Verein als auch auf solche gegen seine Vereinsverantwortlichen erstrecken sollte.

Nächste Veranstaltung: Förderung des Ehrenamts

Bei dem Lichtbildervortrag im Rahmen der Präsentation gab es zahlreiche Anregungen für die Vereinsverantwortlichen, wie Regularien in die eigene Vereinsarbeit eingebunden werden können. Hinweise auf weiterführende Informationen sowie Raum für Fragen und Diskussion rundeten den Vortragsabend ab. Bürgermeister Christian Hirtreiter, kündigte an, dass auch im Jahr 2021 ein entsprechender Informationsabend – dann in einer Veranstaltungsörtlichkeit in Irlbach – für Vereinsverantwortliche der Gemeinden Irlbach und Straßkirchen – zum wichtigen Themenfeld „Förderung des Ehrenamtes“ organisiert wird. 

Die Grundlagen eines eingetragenen Vereins wurden von Notar Hagenbucher, bei der diesjährigen Vereinsverantwortlichenversammlung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen erläutert: Bürgermeister Christian Hirtreiter (links) und der Straubinger Notar Florian Hagenbucher (rechts) bei der Präsentübergabe

Generationswechsel vollzogen

Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Paitzkofen stand neben den Regularien auch die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft (Amtszeit: 2020-2025) auf der Tagesordnung (6.3.20).

Im Paitzkofner Florianistüberl konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegen nehmen und auch die neue Führungsmannschaft festlegen. Neben den Jagdgenossen waren der Jagdpächter Michael Schiessl und seine Jäger Michael Kovacs, Hans Löw, Reinhard Rust und Albert Hartl ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die herausragenden Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Kassenführer Albert Genau stellte detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Hans Löw ging auf die Termine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Die Kassenprüfung hatten Rupert Fischer und Erwin Weinzierl übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden.

Nach 30 Jahren neuen Jagdvorsteher gewählt

In schriftlichen und geheim durchgeführten Wahlverfahren wurden als neuer Jagdvorsteher Markus Weinzierl und als Stellvertreter Matthias Kiendl gewählt. Die Funktion der Kassenführung obliegt Albert Genau. Schriftführer ist Hans Löw. Beisitzer im Vorstand sind Alfred Voelkl und Hubert Ertl. Die Kassenprüfung übernehmen auch künftig Erwin Weinzierl und Rupert Fischer. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die langjährige und teilweise sehr zeitaufwändige Tätigkeit. Der bisherige Jagdvorsteher Norbert Kiendl war seit 1990 Jagdvorsteher und davor schon mehrere Jahre in der Führungsmannschaft eingebunden. Im Rahmen einer gemeindlichen Ehrung war er bereits für seine langjährige Tätigkeit ausgezeichnet worden. Norbert Kiendl wurde für seine langjährige Tätigkeit gedankt und dafür, dass er weiterhin verstärkt als Vorsitzender des Arbeitskreises „Dorferneuerung Paitzkofen“ eingebunden ist und sich hier stark engagiert. Seit 2004 war Josef Heilmeier 2. Jagdvorsteher. Josef Heilmeier hatte sich auch in den vergangenen Jahrzehnten stark bei der Jagdgenossenschaft eingesetzt und unterschiedliche Funktionen bekleidet. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte den aktuellen Planungsstand zur Dorferneuerungsmaßnahme in Paitzkofen vor. Den jetzigen Planungen gingen Einzelgespräche mit den Bürgern und Anliegern in Paitzkofen zwischen Bürgermeister Hirtreiter, dem Planungsbüro, sowie dem Arbeitskreisvorsitzenden Norbert Kiendl, voraus. Im Zuge der örtlichen Dorferneuerung wird auch das Paitzkofner Kanalnetz im betroffenen Bereich erneuert. Die Gesamtmaßnahme hat ein Volumen von etwa 1,4 Millionen Euro. Die Förderquote für die förderungsfähigen Kosten beträgt etwa 61 % durch das Amt für ländliche Entwicklung Landau. Hierbei ist bereits der verdoppelte Förderanteil von 10% für die Mitwirkung im Rahmen der „Integrierten Entwicklung“ im Gäuboden berücksichtigt. Hirtreiter erläuterte weitere Planungen im Bereich der gemeindlichen Entwicklung. So berichtete er zu dem Projekt „Sozialer Wohnungsbau“ im dem sich nun im Gemeindeeigentum befindlichen Straßkirchner Bahnhofsgebäude. Das Architekturbüro Reisky erarbeitet hier die Planungsunterlagen und es laufen auch die Abstimmungsgespräche im Hinblick auf die Aufnahme ins Städtebauförderungsprogramm. Die positive gemeindliche Entwicklung werde auch mit der Fertigstellung der Kinderkrippe im Sommer 2020 und des Rathauses im März 2021 weitergeführt.

Bereits 34 Jahre Jagdpächter

Jagdpächter Michael Schiessl hat das Jagdrevier Paitzkofen mit 738 Hektar jagdbarer Fläche seit 34 Jahren gepachtet. Er bedankte sich für die langjährige, gedeihliche Zusammenarbeit, sowohl mit der Gemeinde als auch mit der Führungsriege der Jagdgenossenschaft. Im Jahr 2022 wird das Jagdrevier für den Zeitraum 2023 bis 2032 verpachtet. Abschließend dankte der neue Jagdvorsteher Markus Weinzierl für das Engagement und wünschte dem Versamlungsabend einen angenehmen Ausklang.

Neue Straßenbeleuchtung in Straßkirchen spart Energie und schont die Umwelt

Fast 400 neu Lampen in der Gemeinde Straßkirchen

Die Kosten für die öffentliche Beleuchtung der Straßen und Plätze sind in jeder Gemeinde ein sehr großer Aufwandsposten im Haushalt.

Daher beauftragte die Gemeinde Straßkirchen die Stadtwerke Straubing mit der Erstellung eines Konzeptes zur energieeffizienten Umstellung der bestehenden Leuchten auf aktuelle LED-Technik. Berücksichtigt werden sollten Unterschiede im Alter und technischem Zustand der Anlagen. Ziel war eine Amortisationsdauer der Investitionen von wenigen als fünf Jahren zu erreichen. Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte: „Jede Kilowattstunde Strom, die wir einsparen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Bereichsleiter der Straubinger Stadtwerke, Günter Winter, ergänzte, dass hier

Im September 2019 wurde dem Gemeinderat ein Umrüstungskonzept vorgestellt, das eine zeitwertgerechte Sanierung der bestehenden Anlagen vorsieht.

Danach ist vorgesehen, die sehr alten 167 Leuchtstofflampen -sogenannte „Peitschen­leuchten“- durch den Komplettaustausch des Leuchtenkopfes am bestehenden Mast zu sanieren. Die Masten selbst wurden in den vergangenen Wochen auf Standfestigkeit überprüft.

Die neuen LED-Leuchtenköpfe richten das Licht zielgerichtet auf die Straße, ohne unnötige Abstrahlung nach oben, die Lichtfarbe wurde insektenfreundlich mit reduziertem Blauanteil gewählt. In der Elektronik ist ein „Dimm-Profil“ hinterlegt: in der Zeit nach Mitternacht bis in die Morgenstunden wird der Lichtstrom bis zu 50 % reduziert. Der Stromverbrauch wird sich bei der Betriebsdauer von ca. 4.000 Stunden im Jahr von 61.000 kWh auf 17.000 kWh (-72 %) reduzieren.

Jüngere Leuchten, wie zum Beispiel die dekorativen Zylinderleuchten in den Wohngebieten werden mittels sogenanntem „retrofit“ modernisiert; Dabei wird das Leuchtmittel und gegebenenfalls der Elektroblock in der Leuchte durch ein modernes LED-Leuchtmittel ersetzt. Die Leuchte selbst bleibt unverändert. Nach diesem Verfahren werden 183 Leuchten saniert, im Ortsteil Schambach ist das nahezu abgeschlossen. Hier sinkt der jährliche Stromverbrauch von 77.000 kWh auf 20.000 kWh.

Die Kosten der Umstellung wurden mit ca. 85.000 € kalkuliert, die erzielbare Energie­einsparung wird mehr als 100.000 Kilowattstunden im Jahr betragen, was eine Kosteneinsparung von ca. 20.000 € im Jahr für die Gemeinde darstellt. Die Investition wird sich damit in etwa vier Jahren amortisieren. Hinzukommen wird ein erheblich reduzierter Wartungsaufwand der Beleuchtungsanlage, weil die Lebensdauer der LED-Leuchtmittel mit bis zu 80.000 Stunden deutlich länger sein wird als die bisherige Technik. Im Ortsteil Schambach sind die Lampentauschaktivitäten bereits zu zwei Drittel umgesetzt. Am Montag, den 9.3.2020, wurden die Umrüstarbeiten im Hauptort Straßkirchen in der Irlbacher Straße begonnen. Die anderen gemeindlichen Ortsteile werden im Nachgang folgen, sodass bis Jahresmitte 2020 die Aktivitäten zum Wohle der Bürger abgeschlossen sein werden. Die hohen finanziellen Aufwendungen der Kommune werden mittels Fördergeldern unterstützt, wobei die Förderquote derzeit noch nicht exakt festgelegt ist.

Karl Dietrich, Walter Schmiedbauer und Margit Wainryb hielten 65 Jahre dem FC die Treue

Mitgliederehrung bei Jahreshauptversammlung des FC Straßkirchen

Karl Dietrich, ein Laufwunder und B-Klassenmeisterspieler, Walter Schmiedbauer eine langjährige Stütze der FC-Reserve und Meisterspieler sowie die Vereinswirtin Margit Wainryb hielten dem FC Straßkirchen 65 Jahre die Treue. Deshalb war es eine besondere Freude für Vorstand Heinz Hahn und stellv. Vorstand Martin Gebhardt im Zuge der Generalversammlung, an der von über 500 Mitgliedern neben 50 Mitgliedern auch Bürgermeister Christian Hirtreiter und viele Ehrenmitglieder teilnahmen nicht nur zu gratulieren sondern ihnen, wie auch den anderen geehrten langjährigen Mitgliedern auch eine Ehren-Erinnerungsurkunde auszuhändigen. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde der langjährige mehrmalige Torschützenkönig, Auswahlspieler und Cheforganisator des Ehemaligen-Treffens Udo Herrlich und Ehrenspielführer und Auswahlspieler Albert Maier zu Bezirksligazeiten, für 55 Jahre Stammverteidiger Edwin Kemmer, Spielmacher Albert Englram, Auswahltorwart Robert Leidl, alle zu Bezirksligazeiten und Edelzuschauer Sepp Feyerer geehrt.

Berichte der Abteilungsleiter

Für die Turner berichtete Abteilungsleiter Robert Faltermeier, dass man am 19. Mai 2019 mit immerhin 30 Mitgliedern am 10. Herzogstadtlauf, Tina Rauschendorfer einzigartig am 29. Juli 2019 das Kinder- und Jugendsportfest mit 47 Teilnehmern organisiert hat und bei der Nikolausfeier am 19.12.2019 konnte an 65 Jugendliche das Sportabzeichen verliehen werden. Auch am Silvesterlauf in Irlbach nahm man mit 33 Mitgliedern teil. Die drei Kinder- und Jugendgruppen werden vorbildlich von Tina Rauschendorfer, eine Jugendgruppe betreut Herbert Müller, die Seniorengruppe Ehrenfahnenmutter Elisabeth Maier, die Damengymnastikgruppe betreute 11 Jahre Gerda-Bachl-Staudinger, seit dieser Woche Elena Baier aus Irlbach, die Erwachsenenskigymnastikgruppe Herbert Müller.

Für die Fußballabteilung berichtete Abteilungsleiter Christian Schiller, dass man in der Punkterunde bis dato 4 Siege, 3 Unentschieden und 7 Niederlagen hinnnehmen mußte. Die Reserve schaffte beim traditionellen Hallenturnier in Straßkirchen, wo die Spvgg Stepansposching gewann den 5. Platz und beim vom SV Pankofen ausgerichteten Globus-Cup wurde man Zweiter mit 300,– Euro Prämie. Das AH-Turnier in Straßkirchen gewann der ASV Steinach.

Die Chefin der Finanzen Sarah Stegemann berichtete bei einem Haushatsvolummen von über 50.000,– Euro von einem geringen Plus und bedankte sich ganz ausdrücklich für die Unterstützung durch die langjährige Kassernverwalterin Uschi Büttner und der Steuerberaterin Dani Roffmann.

Die Rechungsprüferin Irene Gerl teilte mit, dass sie zusammen mit Willi Gritsch die Kasse intensiv geprüft habe. Sie bestätigte der Kassiererin Sarah Stegemann eine ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte. Alle Belege wurden vorgelegt, waren äußerst sauber und korrekt geführt. Wie Kassenprüferin Irene Gerl vorschlug wurde der Kassiererin und der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.

Die Jugendleiter Dirk Büttner und Uschi Büttner berichteten, dass die B-Jugend momentan den 9. Platz belegt und von Oliver Muhr betreut wird, die C-Jugend wird von Armin Soller und Gerhard Hollermeier betreut und belegt zur Zeit den 5. Platz. Die D-Jugend wird von Andi Dörfler und Robert Kaiser gecoucht und belegt zur Zeit den 3. Platz, die E-Jugend wird von Markus Saller und Christian Wanninger betreut und belegt zur Zeit den 4. Platz, verantwortlich für die F-Jugend ist Klaus Altmann und Tobias Ringlstetter und belegt zur Zeit Platz 2 und die G-Jugend betreut Markus Jungbauer.

Weiters wurden geehrt: Für 50 Jahre der langjährige Vorstand Hans-Peter Christl, für 30 Jahre die Turnerinnen Elfriede Kubitschek und Birgit Lein und die Turner Josef Genau aus Peinkofen und Uli Schwab, für 25 Jahre der Fußballer Neuzugang Johannes Müller, den Gentleman am Ball Reinhold Beham, harter Vorstopper Reinhold Kühn, Eisstocknaturtalent Andreas Greil, Reservespieler Markus Stegemann und die Turnerinnen Hildegard Kubitschek, Susanne Ring, Christa Kiermeier, Traudl Proske und die Fußballernachwuchshoffnung Florian Wallner.

Urkundenübergabe beim FC Straßkirchen
Die Geehrten und FC-Vorstandsmitglieder.
vorne von links: Florian Wallner, Traudl Proske, Elfriede Kubitschek, Hildegard Kubitschek, Walter Schmiedbauer und Karl Dietrich;
hinten von links: Fußballabteilungsleiter Florian Wax, 2. Vorstand Martin Gebhardt, Albert Englram, 1. Vorstand Heinz Hahn, Turnabteilungsleiter Robert Faltermeier und Udo Herrlich;

Jugendwettbewerb und Kunstausstellung in Straßkirchen

Festredner Minister Bernd Sibler bei der Ausstellungseröffnung: „Kunst verbindet“

Auf Initiative von Bürgermeister Christian Hirtreiter fand in Zusammenarbeit mit der Grund- und Mittelschule und den örtlichen Kindergärten am Samstag, 7.3.2020, die Eröffnung der Straßkirchner Kunstausstellung aller örtlichen Künstler statt. Eingebunden ist im Pfarrheim St. Stephanus auch die Ausstellung der Beiträge des Jugendfotowettbewerbs zum Thema „Tiere in Straßkirchen“. Eingeladen zu der Eröffnung waren neben ausgewählten Honoratioren auch überregionale Künstler. Festredner und bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, konnte mit einer fulminanten Rede alle geladenen Gäste begeistern.

Mitgliederstarke Künstlergemeinschaft stellt aus

Die Straßkirchner Künstler wollen mit ihrem Engagement die Bevölkerung und vor allem die Jugend an die Kunst als Ausdruck der eigenen Kreativität und Form der Selbstverwirklichung heranführen. Ingrid Faltermeier, Erna Tschischke (anstelle des verstorbenen Ehemanns), Maria Lorenz, Walter Lorenz, Johann Orth, Brigitte Tarras, Maria Thurner, Mellissa Faltermeier, Ralf Zierer, Heide Haufellner, Julia Thurner, Manfred Hilmer, Miryana Muszeika, Willi Schlecht und Claudia Raissle stellen jeweils ausgewählte Werke aus ihren Schaffensgebieten aus. Höhepunkt der Ausstellungseröffnung war die Festrede des Staatsministers Bernd Sibler.

Kunst baut Brücken

„Kunst verbindet“, sagte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler. In vielen kulturellen Bereichen wird Schwerstarbeit geleistet, um nach vorne zu kommen und die Bildung der Jugend zu erhöhen“, so Sibler. Sibler sieht in der Kunst einen elementaren Bestandteil unserer Bildung und insbesondere des Lebensgefühls bestätigt. Sibler zitierte den Artikel 3 der Bayerischen Verfassung und machte die Verantwortung für das kulturelle Erbe, sowie die kulturelle Zukunft unseres Landes bewusst. Den Stellenwert von Kultur – und damit auch von kultureller Bildung und Kunst – für den Einzelnen und die Gesellschaft kann man nicht hoch genug einschätzen, bekräftigte der Minister. Sibler hob hervor, dass Kunst und Kultur Orientierung geben, Identität stiften, Brücken bauen und neue Welten eröffnen. Kunstschaffen und Kultur fördern Toleranz und Offenheit und tragen damit auch zu einem guten Miteinander bei. Sie ist ein Schlüssel für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Er hob dabei heraus, dass das Angebot der örtlichen Künstlergemeinschaft Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt abhole und sie anrege, eigene Erfahrungen mit Kunst und Kultur zu machen.

Bayern hat weltweit bedeutende Kunstwerke

Bernd Sibler schuf in seiner Rede einen Spannungsbogen über die verschiedenen Bereiche und führte das Publikum auf einer gedanklichen Reise durch die vielfältigen Facetten sowie die Aufgaben von Kunst und Kultur im Freistaat Bayern. Er ging aber auch auf die Situation in der bayerischen Kunstszene und das hervorragende Angebot an weltweit bedeutenden Kunstwerken in bayerischen Museen ein. Eigenständiges Werkeln und die Schaffung von schönen Kunstwerken sei eine zeitlose Angelegenheit. Die, wie man an den ausgestellten Straßkirchner Kunstwerken sieht, junge Künstler mit den erfahrenen Künstlern – quasi jung und alt – altersübergreifend verbindet, so gilt tatsächlich „Kunst verbindet“ über die Generationen und über die eigene Herkunft hinaus und kann auch integrierend wirken, so der engagierte Staatsminister.

„Kunst für Jung und Alt“

Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe durch künstlerisches Arbeiten sich selbst zu verwirklichen und den Alltag zu vergessen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Kunstausstellung und den Jugendwettbewerb soll ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen werden, denn gerade das Maß an „sozialer Dichte“ sei ein entscheidender Standortfaktor in der sich rapide entwickelnden Welt. Der Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern sei im Hinblick auf die Förderung der Kreativität enorm. Seit vielen Jahren sei die Thematik „Kunst“ in Straßkirchen wichtig und dadurch werde die Jugend angespornt selbst künstlerisch tätig zu werden und mit Begeisterung Kunstwerke zu gestalten. Hirtreiter hob die seit fast zwei Jahrzehnten laufende intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Künstlergemeinschaft hervor und betonte das hohe Engagement auch der Lehrerschaft um dem Bildungsauftrag gerade in kreativen Bereichen zu erfüllen. Eine unkonventionelle Zusammenarbeit der Lehrerschaft und ehrenamtlicher Kräfte setzte erneut wie auch schon bei vielen Aktivitäten in den vergangenen Jahren den Aspekt der positiven Entwicklungsförderung um, dies sei vorbildlich und beispielgebend, stellte Hirtreiter heraus. Die Auszeichnung als Kunstschule für die Straßkirchner Grund- und Mittelschule sei eine Ehre und Ansporn für die kommenden Jahre. Er bedankte sich für das ausgezeichnete Zusammenwirken verschiedener Institutionen, der Schule, den Kindergärten, der Straßkirchner Künstlergemeinschaft, sowie der Sparkasse Niederbayern-Mitte um den Jugend-Wettbewerb und die Ausstellung zu realisieren.

Preise werden noch vergeben

Die musikalische Umrahmung der Festveranstaltung hat Eva Lorenz mit wunderbaren Solostücken auf der Querflöte übernommen. Die junge Musikerin begeisterte die bei der Eröffnung geladenen Gäste mit impulsiven Musikstücken. Gerade das zum Thema passende Solostück „Aus dem Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns kam besonders gut an. Die Preisverleihung des Jugendwettbewerbs findet am Mittwoch, 11.3.2020, statt. Die Ausstellung auch der Jugendbeiträge ist noch bis Freitag, 13.3.2020, im Straßkirchner Pfarrheim zugänglich. Die werktäglichen Öffnungszeiten sind bis zum letzten Ausstellungstag, Freitag, 13.3.2020, zwischen 16 und 19 Uhr. Die Betreuung der Ausstellung wird im Wechsel von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern übernommen.

Überregionale Straßkirchner Kunstausstellung mit Präsentation der Fotobeiträge des Jugendwettbewerbs eröffnet: Im Bild die Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft sowie Ehrengäste mit Festredner Bernd Sibler beim Eintrag ins „Goldene Buch der Gemeinde Straßkirchen“:

Die Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft haben sich für die aktuellen Werke bei der diesjährigen Ausstellung etwas einfallen lassen: die Straßkirchner Kunststudierende Melissa Faltermeier (2. von rechts) stellt einfühlsame Kunstwerke, hier ein Acrylbild zum Thema „Tanz“, aus. Beim Ausstellungsrundgang konnte Minister Sibler sich von den starken Farben gerade bei den farbintensiven Bildern einfangen lassen:

Jagdverpachtung durchgeführt

Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Straßkirchen am 27. Febr. 2020 stand neben den Regularien auch die Neuverpachtung auf der Tagesordnung.

Im Straßkirchner Gasthof Brunner konnten die anwesenden 68 Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegen nehmen und auch die Neuverpachtung festlegen. Jagdvorsteher Franz Schweiger konnte neben Frau Oswald und Herrn Lanzinger vom Landratsamt Straubing- Bogen auch Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Franz Schweiger bedankte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Straßkirchen. Es waren der Kirchenpfleger Georg Muhr und der Paitzkofner Jagdvorsteher Norbert Kiendl als Mitglieder des Gemeinderats ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die herausragenden Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Kassenführer Ludwig Hausladen stellte detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Gerhard Englram ging auf die Termine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Die Kassenprüfung hatten Hans-Leo Hofbauer und Rupert Bugl übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die langjährige und teilweise sehr zeitaufwändige Tätigkeit. Der bis vergangenes Jahr tätige ehemalige Jagdvorsteher Ludwig Käufl war im Dezember 2019 im Rahmen einer gemeindlichen Ehrung für seine langjährige Tätigkeit ausgezeichnet worden. Ludwig Käufl wurde für seine langjährige Tätigkeit gedankt und dafür, dass er auch jetzt noch immer aktiv als stellvertretender Jagdvorsteher eingebunden ist. Bei der in geheimen Wahlverfahren durchgeführten Beschlussfassung wurde über das Jagdpachtangebot der Jagdpächter Dr. Robert Franz und Markus Obermeier positiv befunden. Die beiden Jagdpächter haben nun das Jagdrevier Straßkirchen mit 1320 Hektar jagdbarer Fläche für den Zeitraum 2021 bis 2030 gepachtet. Seit 2002 war das Revier an Alfons Stettmeier und Dr. Robert Franz verpachtet gewesen. Abschließend dankte Jagdvorsteher Franz Schweiger für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang.

Abschluss mit Dankesfeier zum 100-jährigen Gründungsjubiläum

Vergelts Gott Fest mit Ehrungen bei der Schützengesellschaft „Almenrausch Straßkirchen

Der Schützenverein „Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen e.V.“ hatte im September 2018 sein „Hundertjähriges“ gebührend gefeiert. Über dreißig Vereine mit über 600 Teilnehmern waren gekommen um mit dem Traditionsverein anzustoßen. Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter hatte die Schirmherrschaft übernommen. Nun hatte der Festverein alle Helfer und seine engagierten Vereinsmitglieder zu einem Festtag -einem Dankeschönfest- im Straßkirchner Pfarrheim eingeladen. Schützenmeister Christian Schäfer konnte die verdienten langjährigen Vereinsverantwortlichen willkommen heißen. Stellv. Schützenmeister Georg Muhr nahm im Rahmen einer Laudatio die Ehrung von Schützenmeister Christian Schäfer und dessen Ehefrau Doriane vor.  

Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort heraus, dass insbesondere in Straßkirchen das Schützenwesen eine große Tradition hat. Da der Verein auch die Jugend hoch schätzt, konnte der Schirmherr hervorheben, dass es ihm um die Vereinszukunft nicht bange sei. Denn wer eine Jugend habe, habe auch Zukunft, so Hirtreiter. Hirtreiter dankte all jenen, die aktiv im Schützenverein mitwirken und ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmen oder dies in der Vergangenheit getan haben, denn ohne die wäre der Verein im 102. Jahr seines Bestehens nicht noch so aktiv und rührig. Hirtreiter betonte, dass auch die Kameradschaft wichtige Elemente im Vereinsleben darstellen und wünschte der Schützengesellschaft eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. Die Schützengesellschaft Almenrausch hat ein sehr reges Vereinsleben bei dem auch die Kameradschaft und die Jugend eine wichtige Rolle spielen. Schützenmeister Christian Schäfer dankte den langjährig verdienten Mitgliedern und Führungskräften. Viele Mitglieder, den Helfern aus Straßkirchner Familien, aber auch den Vertretern der unterstützenden Vereine zollte er seine Anerkennung. Er dankte für die tatkräftige Hilfe insbesondere durch den Straßkirchner Eisstockverein, Ludwig Dietl, bei der Nutzung der Gäubodenhalle als Veranstaltungsort des Jubelfestes, aber auch den anderen Straßkirchner Vereinen für deren Beteiligung. Der mitgliederstarke Chiemgauer Partnerverein Straßkirchen (Landkreis Rosenheim) war damals sogar mit einem Reisebus voller oberbayerischer Schützen bei der stimmungsgeladenen Festivität bei weiß-blauem Bilderbuchwetter im September 2018 dabei. Die Chroniken und Vereinsarchivalien der vergangenen 100 Jahre lagen während der Festlichkeiten zur Einsicht in der Gäubodenhalle auf. Durch die kleine Ausstellung wurde so die Historie, was auch einen schönen Einblick in die Ortsgeschichte dargestellte, beleuchtet, was auch einen guten Anklang fand. Während des Dankeschönfestes wurden die Lichtbilder der Festlichkeiten im Pfarrsaal gezeigt. Der Schirmherr des Straßkirchner Schützenjubiläums hatte eine vom Straßkirchner Bürger Walter Gschwind gemalte Schützenehrenscheibe für die Durchführung des Schützenvergleichswettkampfes gestiftet, welche während des Dankeschönfestes am Sonntag im Pfarrsaal ausgestellt war. Der Straßkirchner Walter Gschwind ist mit besonderer Begeisterung seit Jahren ein vielfach gefragter Künstler für die Gestaltung von Schützenscheiben und hat mit der Jubiläumsscheibe ein Stück Vereinsgeschichte festgehalten. Herausgestellt wurde, dass auch Auszeichnungen von Wettbewerben und gerade die Sektionspokalverleihungen einen besonderen Stellenwert beim Jubiläum hatten. Eingebunden war auch das ILE-Schießen. Die Gemeindevertreter der sieben Gäubodengemeinden, die eng in der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE) Gäuboden zusammenarbeiten, hatten eine sportlichen Vergleichswettkampf durchgeführt. Bei dem Wettkampf zwischen den Mannschaften der Gemeinden Straßkirchen, Irlbach, Aiterhofen, Leiblfing, Salching, Feldkirchen, Oberschneiding war das jeweilige Gemeindeoberhaupt mit jeweils drei Gemeinderäten angetreten. Die Straßkirchner Mannschaft konnte damals den ILE-Gäuboden-Pokal dabei erringen, was allerdings beim letztjährigen Turnier in Oberpiebing nicht mehr gelang. Der Festtag endete am Sonntag am Spätnachmittag, wobei besonders dem Schützenmeister Christian Schäfer und seiner Ehefrau Doriane für deren Engagement bei der Durchführung des Jubiläums und der Abwicklung der vielen Aufgaben vom stellvertretendem Schützenmeister Georg Muhr gedankt wurde. Georg Muhr übergab der Familie Schäfer einen Wellnessgutschein des Vereins und einen Blumenstrauß für das hervorragende langjährige Engagement bei der Schützengesellschaft.

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Traditionsreiches Faschingsturnier durchgeführt

Am Faschingsdienstag (25.2.2020) fand in der Straßkirchner Gäubodenhalle das alljährlich durchgeführte Gaudi-Turnier des Straßkirchner Eisstockclubs (ESC) statt.

ESC-Vorsitzender Christian Greil konnte eine stattliche Anzahl an Eisstockschützen willkommen heißen. Der ganze Faschingsdienstag stand im Zeichen dieses Traditionsturniers und die Stimmung war gut, denn auf Grund der frei zusammengelosten Mannschaften war die Koordination des Turnierbetriebs in jedem Team lebhaft. Am Abend konnte im Vereinsheim die Preisverleihung stattfinden. Es gewann das frei zusammengewürfelte Team mit den Sportlern Alois Ertl, Erwin Schiessl, Thomas Dorfner und Sepp Hofeneder. Die zweitplatzierte Mannschaft war Michael Ziergöbl, Hans Weigl, Franz Pitzlbacher und Fabian Greil. Den 3. Platz errangen Georg Beiler, Ludwig Rackl, Sebastian Hartl und Erwin Handwerker. Da auch die folgenden Teams und auch die letztplatzierten Mannschaften Faschingskrapfen und eine Brotzeit gewannen, war auch im Jahr 2020 dieses Faschingsturnier ein voller Erfolg. ESC-Vorsitzender Christian Greil sicherte zu, dass dieses Faschingsturnier auch im kommenden Jahr 2021 wieder veranstaltet wird. Bürgermeister Christian Hirtreiter beglückwünschte den ESC Straßkirchen zu den vielen Veranstaltungen im Jahresverlauf und zu diesem nun seit Jahrzehnten alljährlich durchgeführten Gauditurnier. Christian Hirtreiter wies darauf hin, dass derzeit die Qualifikationsturniere für die Europameisterschaft der Junioren in der niederbayerischen Kreisstadt Regen laufen und das Straßkirchner Nachwuchstalent Fabian Greil die kommenden beiden Wochen hier besonders gefordert sei. Bis zum Festabend der Europa-Meisterschaften am 7. März sei daher die Spannung groß, ob der gerade volljährig gewordene Eisstocksportler auch Europameister werde. Erfreulich sei auch, dass der weitere Gemeindebürger Andreas Greil bis 14. März 2020, ebenso in der Stadt Regen, voraussichtlich seinen Weltmeistertitel im Eisstockschießen verteidigen werde. Mit guter Stimmung und angenehmen Gesprächen klang das diesjährige Faschingsturnier im Straßkirchner Eisstockvereinsheim aus.

Kinderfasching in Straßkirchen

Am vergangenen Sonntagnachmittag fand der SSC Kinderfasching in der Turnhalle statt.

Nachdem Tanja Meier im Namen des gesamten Orga-Teams die über 500 Gäste begrüßte, wurden den Skikurskindern die Urkunden und Medaillen übergeben. Der Skischulleiter Steffen Schulz berichtete noch kurz über die drei Skikurstage in Mitterfirmiansreut. Anschließend konnte die Party richtig starten und die zwei Hüpfburgen wurden in Beschlag genommen. Annika und Simone machten, wie in den vergangenen Jahren auch, mit den Kindern die verschiedensten Spiele und Wettkämpfe. Die Kids, die eine Auszeit vom Toben brauchten, konnten den Maltisch von Silvia und Sabine besuchen. Vom „Fotograf Mario“ wurden die lustigsten Bilder geschossen, die auf der Homepage veröffentlicht werden. Gegen 15 Uhr traten die Flip Flops I und II aus Straubing mit ihren neuesten Tänzen auf. Alle großen und kleinen Gäste waren begeistert. Nach dieser Einlage füllte sich sofort die Tanzfläche, denn alle anderen Kinder wollten natürlich auch zur Musik von „DJ Maxi“ tanzen. Und plötzlich schneite es Traubenzucker in der Straßkirchner Turnhalle. Einen großen Andrang gab es bei den Losverkäufern und danach bei der Ausgabe der 800 wunderschönen Preise. Denn wirklich jedes Kind hatte etwas gewonnen. Für das leibliche Wohl, zu familienfreundlichen Preisen, war natürlich auch, mit Kaffee und Kuchen, verschiedenen Semmeln, Currywurst und Pommes, bestens gesorgt. Zwischendurch schaute aber auch jedes Kind mal an der Gummibären-Bar vorbei. Um kurz vor 17.30 Uhr, nach dem Lied „Wer hat an der Uhr gedreht?“ ging die Luft in den beiden Hüpfburgen aus und der SSC-Kinderfasching war, zum Bedauern aller, für heuer wieder zu Ende. Der Erlös des Kinderfaschings wird komplett für die SSC-Jugendarbeit verwendet.

Am kommenden Samstag ab 20 Uhr findet ein weiteres Faschingshighlight in Straßkirchen statt: der legendäre SSC-Ball mit Gondelbar im Gashaus „Zur Post“.

Näheres unter www.ssc-strasskirchen.de

Bayerischer Umweltminister verleiht Zertifikate an engagierte Schulen aus ganz Bayern

Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber hat am Dienstag in Regensburg bayerischen Schulen die Auszeichnung, Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule für das Schuljahr 2018/2019 verliehen.

Unter den Preisträgern sind auch sechs Schulen aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Insgesamt 479 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung ,,Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhalten. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (375 Schulen). Aus dem Landkreis Straubing-Bogen erhielt die Auszeichnung auch die Grund- und Mittelschule Straßkirchen.

Konkrete Maßnahmen

Die Auszeichnung erhalten Schulen, die innerhalb eines Schuljahres an zwei Projekten zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit arbeiten und dabei zeigen, wie sie durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen an ihrer Schule zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt beitragen. Schulen, die schon länger dabei sind, verankern so zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte im Schulleben. Eine Jury aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe. Die Auszeichnung wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über zehn Jahre dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Vorbild für andere

Der bayerische Umweltminister betonte, dass junge Menschen gebraucht werden, um die Umwelt zu schützen und den Klimawandel erfolgreich zu bewältigen. Die Schüler seien ein Vorbild, deren Engagement Mut macht.

Kirchliche Segnung und Tag der offenen Tür der Feuerwehr bei der Stützpunktwehr

Am Sonntag, 9.2.2020, fand bei der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen die feierliche Weihe des neuen Feuerwehrfahrzeugs und ein „Tag der offenen Tür“ im Straßkirchner Feuerwehrhaus statt.

Am vergangenen Sonntag stand die Segnung des neuen Feuerwehrautos HLF20 durch Pfarrer Michael Killermann und die anschließende offizielle Indienststellung im Mittelpunkt. Es ist ein großer Meilenstein für die Freiwillige Feuerwehr Straßkirchen, die damit noch besser für ihre vielen Einsätzen gerüstet ist. Kreisbrandrat Albert Uttendorfer beglückwünschte die Wehr und unterstrich, dass eine bestmögliche Ausrüstung für die heutigen Anforderungen der stets einsatzbereiten Wehr unerlässlich sei. Eingeleitet wurde die Feierlichkeit mit dem Besuch des von Pfarrer Michael Killermann zelebrierten Gottesdienstes in der Pfarrkirche „St. Stephanus“. Im Anschluss an die Messfeier fand im Gerätehaus die Fahrzeugsegnung statt. Nach seinen Begrüßungsworten dankte Bürgermeister Christian Hirtreiter den Gemeinderatsmitgliedern für die einstimmige Entscheidung für die Beschaffung im Dezember 2016. Ein Dankeschön galt weiterhin allen Beteiligten, den aktiven Feuerwehrdienstleistenden und den örtlichen, sowie überörtlichen Führungskräften für deren vorbildliches Engagement. Herausgestellt wurde, dass die Straßkirchner Feuerwehr mit derzeit 82 aktiven Feuerwehrleuten einen Höchststand habe und deshalb jede Investition gut angelegtes Geld sei. Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte auch die eminente Bedeutung des Feuerwehrdienstes als Dienst am Nächsten. Er bekräftigte, dass die Vorarbeiten für ein neues Feuerwehrhaus bereits laufen und man auch dann wieder auf entsprechende staatliche Fördermittel hoffe.

Feuerwehrauto mit erweitertem Einsatzspektrum

„Mit dem neuen Fahrzeug sind wir mit den erweiterten Transportmöglichkeiten und dem erweiterten Gerätepool für die diversen Einsatzsituationen bestens gerüstet “, verdeutlichte Kommandant Adolf Hundshammer. Zur Ausstattung des HLF20, das sich beim Einsatzgeschehen dabei bereits bewährt habe, gehören modernste Gerätschaften. Das neue Feuerwehrauto wurde als Ersatzbeschaffung des ein Vierteljahrhundert alten Fahrzeuges zum Dezember 2019 beschafft. Das neue Feuerwehrfahrzeug, Marke Schlingmann, ist höchsten Anforderungen gewachsen. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) ist die Bezeichnung für einen Typ deutscher Feuerwehrfahrzeuge verschiedener Größenordnung und die Straßkirchner Wehr hat hier nicht nur ein Fahrzeug mit Wassertank, Pumpenleistung und angemessenem Umfang der Beladung ausgestattetes Fahrzeug, sondern gerade für die vielfältigen Einsätze ein passendes Funktionsauto erhalten. Durch hervorragende Konzeption und viele technische Details ist es ein Erstangriffsfahrzeuge was höchsten Ansprüchen genügt.

Förderung vom Landkreis und vom Freistaat

Mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, appellierte die stellvertretende Landrätin Barbara Unger an die weitere aktive Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft. Sie stellte die wichtige Funktion der ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleute im Landkreis heraus und betonte, dass der ehrenamtliche Dienst keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier konstatierte bei seiner Rede, dass der Feuerwehrdienst auch im modernen Gemeinwesen unverzichtbar sei. Die Gesamtkosten der Ersatzbeschaffung für das alte TSF 16 (Tragkraftspritzenfahrzeug, Baujahr 1992) beziffern sich auf rund 500.000 Euro, wobei ein Zuschuss des Freistaates Bayern von 125.000 Euro und ein Zuschlag für die „Gemeinde mit besonderem Handlungsbedarf“ ausbezahlt werde. Es gäbe auch einen Landkreiszuschuss von 40.000 Euro. „Ich bin mir sicher, dass das neue Einsatzfahrzeug eine gute Investition für die Sicherheit der Bevölkerung ist und auch für euch Feuerwehrkräfte selber. Es ist wichtig, das Leuten in Not schnell und professionell geholfen wird mit bestem Gerät und besten Personal.“ Josef Zellmeier berichtete von seinem eigenen Erfahrungen als junger Feuerwehrmann und richtete abschließend den Dank an alle Beteiligten der Wehr mit den Worten: „Wir wissen, das Fahrzeug ist bei der Straßkirchner Wehr in besten Händen. Kehrt damit stets unfallfrei von den Einsätzen zurück“.

Zünftige Blasmusik war mit von der Partie

Mit musikalischer Umrahmung durch die Kapelle Führmann wurde zum Gasthof „Zur Post“ marschiert und dort zünftig mit Blasmusik begleitet das Mittagessen eingenommen. Am Nachmittag konnte die Bevölkerung das neue Feuerwehrauto bei einem gut besuchten „Tag der offenen Tür“ im örtlichen Feuerwehrhaus in Augenschein nehmen. Die kleinen und großen Besucher konnten die umfangreiche und vielfältige Ausstattung im Feuerwehrhaus, sowie das neue Feuerwehrauto, kennenlernen.

Foto 3.jpg: Die Ehrengäste, Gemeinderatsmitglieder, Funktionsträger, sowie die Vertreter der gemeindlichen Feuerwehren Straßkirchen, Paitzkofen und Schambach bei der Fahrzeugweihe im Straßkirchner Feuerwehrhaus:

Gewässerentwicklung im Gäuboden

Nachdem im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Gäubodengemeinden Oberschneiding und Straßkirchen ein Großprojekt im Herbst 2019, nach fünf Jahren Bearbeitungszeit, abgeschlossen wurde, wird bereits ein weiteres Vorhaben in Angriff genommen.

War der Irlbach zwischen Niederschneiding und Haberkofen bis Herbst 2019 ein begradigter Bachlauf, der als Gewässer III. Ordnung eingestuft ist, so hatte sich dort einiges verändert. Alle Beteiligten waren von dem guten Verlauf überzeugt. Am Edelgraben und im Bereich der Ortschaften Stetten und Thal zwischen den Gemeindegebieten von Straßkirchen und Oberschneiding kann bei Starkregenereignissen ebenso Hochwasser auftreten. Diese Gebiete und die Herausforderungen durch die sich verschärfenden Situationen beim Niederschlag werden nun unter die Lupe genommen. Vor Ort machten sich Vertreter der Gemeinden Oberschneiding und Straßkirchen gemeinsam mit Thomas Kortmann und Bernd Englmeier vom Deggendorfer Wasserwirtschaftsamt ein Bild von den Gegebenheiten. Dargestellt wurden Fördermöglichkeiten durch unterschiedliche Förderinitiativen. Besonders positiv wirken sich mögliche Maßnahmen auch auf die gewässerabwärts gelegenen Ortschaften Thal und Stetten bei Starkregenereignissen aus, da nun eine Retentionsmöglichkeit geschaffen wird. Auch für die Zonen um die Oberschneidinger Ortsteile Peinkofen und Münchsdorf werden entsprechende Aktivitäten eine Entlastung bringen.

Die Gewässerentwicklung von Wasserläufen und Bächen hat bei den Gemeinden Straßkirchen und Oberschneiding eine hohe Priorität. Im Bereich Stetten/Thal und am Edelgraben sind bei Starkregenereignissen Überflutungen möglich, die verhindert werden sollen.

Kunst ist in Straßkirchen wichtig

Nach dem großartigen Erfolg der jüngsten Kunstaktivitäten und der überörtlichen Ausstellung im Schambacher Schlosspark wird auch im Kalenderjahr 2020 einiges in Straßkirchen geboten sein.

Neben der erneuten Einbindung der Grund- und Mittelschule Straßkirchen, sowie auch der örtlichen Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth, sind weitere Projekte für das gerade begonnene Jahr in Planung. Bei der jüngsten Versammlung der Straßkirchner Künstlergemeinschaft mit Rektor Martin Mühlbauer wurden am 2.2.2020 die Planungen konkretisiert, sowie die Festlegungen für die kommende Straßkirchner Kunstausstellung vorgenommen.

In Straßkirchen wird also auch im Jahr 2020 erneut die umfangreiche Thematik „Kunst“ bearbeitet und erfahrbar gemacht. Der deutsche Dichter Friedrich von Schiller sieht die „Kunst als die rechte Hand der Natur“. Demzufolge werden sich die jungen und erfahrenen Künstler auch 2020 wieder den Schönheiten der Landschaft und Natur widmen, aber auch die geschichtliche Entwicklung Straßkirchens im Rahmen von Projekten beleuchten. Rektor Martin Mühlbauer betonte, dass in enger Abstimmung mit dem Lehrerkollegium und der örtlichen Schulleitung auch auf dem Straßkirchner Schulgelände das Kunstprojekt zur attraktiveren Gestaltung der Betonmauer neben dem Schulgelände weitergeführt wird.

Neue Künstlerin aufgenommen

Yana Muszeika stellte sich und ihre Kunstaktivitäten bei der Versammlung vor. Seit kurzem lebt die junge Frau mit ihrer Familie in Straßkirchen und freut sich, dass sie hier bei ihrer Passion „der Kunst“ gleichgesinnte Kunstschaffende hat. Ein Hauptbetätigungsfeld sind Zeichnungen aber u.a. auch die Aquarellmalerei. Die junge Künstlerin wird bei der kommenden Straßkirchner Kunstausstellung mit ausstellen und sich bei den Schulprojekten mit einbringen. Bürgermeister Christian Hirtreiter, berichtete, dass die Kunstaktivitäten die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen. Dies ist mit nachhaltigem Erfolg mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft seit einigen Jahren am Laufen.

Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe, sich selbst durch künstlerisches Arbeiten zu verwirklichen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Straßkirchner Kunstausstellungen und die eingebundenen Jugendwettbewerbe wurde bisher ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen, was positiv sei.

Der Schulleiter der Straßkirchner Grund- und Mittelschule betonte den Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere für die positive Entwicklung der Schulfamilie und der Dorfgemeinschaft wurde herausgestellt.

Angedacht ist, dass die örtlichen Künstler zusammen mit der Dienstleistenden des Bundesfreiwilligendienstes, die an der örtlichen Schule, ihren Dienst verrichtet, die Kunstaktivität unter Einbindung der Lehrkräfte und der Schulklassen angehen.

Kunstausstellung mit Jugendwettbewerb 2020

Bei den Planungen wurde der Ablauf der überregionalen Kunstausstellung vom 7. bis 13. März 2020 im Straßkirchner Pfarrheim festgelegt. Die Festrede bei der Eröffnung wird der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, halten.

Unter dem Motto „Tiere in Straßkirchen“ veranstaltet die Straßkirchner Künstlergemeinschaft einen Jugendkunstwettbewerb rund um die Lebenswelt junger Bürgerinnen und Bürger. Alle Kinder und Jugendlichen, die in der Gemeinde Straßkirchen leben und zwischen 5 und 17 Jahre alt sind, werden aufgerufen, die heimische Tierwelt oder die Tiere des Alltagslebens dazu zu dokumentieren.

Tierwelt im Focus

Es dürfen Fotografien oder Kollagen eingereicht werden. Insgesamt soll so ein breit gefächertes Bild entstehen, das zeigt, wie junge Menschen die heimische Tierwelt sehen. Die besten Kunstwerke werden eine Woche lange bei der überregionalen Straßkirchner Kunstausstellung 7.3.20 bis 13.3.20 im Pfarrheim St. Stephan ausgestellt, zudem gibt es attraktive Sachpreise zu gewinnen. Es kommt dabei nicht nur auf die Qualität des Fotokunstwerks an, sondern auch auf den Inhalt an.

„Mit einem guten Foto werden Dinge auf den Punkt gebracht und Emotionen weitergetragen“, so die Auslober. Bis zum 5.3.2020, 12 Uhr, können die Werke elektronisch unter info@hirtreiter-strasskirchen.de eingereicht werden. Danach werden die besten Kunstwerke von einer sachkundigen Jury bewertet. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte unterstützt die Kunstausstellung und den Wettbewerb großzügig. Die Kollagen oder ausgedruckte Fotografien können im Sekretariat der Grund- und Mittelschule Straßkirchen, Paitzkofener Str. 20, 94342 Straßkirchen abgegeben werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 5 und 17 Lebensjahren aus der Gemeinde Straßkirchen mit jeweils nur einem Kunstwerk bzw. einer Fotografie.

Bei der jüngsten Versammlung der Straßkirchner Künstlergemeinschaft wurde die junge Künstlerin Yana Muszeika in die Gemeinschaft aufgenommen und es wurden die Weichen für die kommende Ausstellung mit Jugendwettbewerb gelegt. Mit dem diesjährigen Jugendfotografiewettbewerb wird vor allem die Jugend adressiert, sich intensiver mit der Umgebung deren Tierwelt zu befassen und selbst künstlerisch tätig zu werden.

Über 80 Kinder bei den Skikursen

An den vergangenen drei Samstagen konnte der Ski- und Snowboardclub seinen geplanten Skikurs in Mitterfirminansreut mit über 80 Kindern durchführen.

Die 23 Zwergerl im Alter von 4 bis 6 Jahren

machten ihren ersten Skikurs bzw. einen Fortgeschrittenenkurs, wenn sie letztes Jahr schon dabei waren. 58 Kinder waren beim Ganztageskurs in den Gruppen für Anfängern, Fortgeschrittene und Power Kids eingeteilt. Natürlich waren für diese Menge an Kindern auch zahlreiche Skilehrer und Betreuer im Einsatz (10 ausgebildete eigene Skilehrer des SSC und 25 Betreuer und Helfer).

Der SSC legt besonderen Wert auf kleine Gruppen, max. 8 Kinder, die von einem Skilehrer und mindestens einem Helfer den ganzen Tag geschult und betreut werden. Ein Highlight ist das gemeinsame Mittagessen bzw. bei den Zwergerl die Brotzeit, das jeweils in der Skikursgebühr inbegriffen ist. Abfahrt der beiden Busse war jeweils um 8 Uhr, wobei die Zwergerl bereits um 14.30 Uhr und die Großen um 17.30 Uhr wieder in Straßkirchen ankamen.

Das geplante Abschlussrennen musste zwecks Schneemangel leider ausfallen. Trotzdem waren sich alle Kids einig, dass der Skikurs wieder ein tolles Erlebnis war. Die Urkunden mit Bild jedes Teilnehmers und eine Medaille erhalten die Kinder beim SSC Kinderfasching am Sonntag, 16. Februar 2020 in der Turnhalle. Um das gelernte zu vertiefen, bietet der SSC am Sonntag, 9. Februar 2020 eine betreute Kinder- und Jugendfahrt nach Hochficht an.

Anmeldung hierfür unter www.ssc-strasskirchen.deDie „Zwergerlschlange“ am letzten Skikurstag

500 Euro für die Kindergärten

Die Verbundenheit zu Straßkirchen unterstrich Georg Huber durch eine 500 Euro-Spende an die beiden gemeindlichen Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth.

Georg Huber bekräftigte, dass es sich gerade bei den kleinsten Mitmenschen rentiert in die Zukunft zu investieren, denn die kleinen Kinder in den Kindergärten sind irgendwann in nicht zu weiter Zukunft die Entscheider. Bürgermeister Christian Hirtreiter und der Sachbearbeiter für die kommunalen Kindergärten, Gerald Riedl, freuten sich sehr über die großzügige Zuwendung. Herr Huber stellte auch weitere Unterstützung in Aussicht, was gerade die beiden Kindergartenleiterinnnen, Regina Hackl und Irmgard Meier, freute. Mit der Spende werden zusätzlich zu den sehr gut ausgestatteten Kindergärten Spielgerätschaften für den Aussenbereich angeschafft. Denn gerade in der freien Natur der geräumigen Freiflächen der beiden Kindergärten tollen die Kinder mit besonderer Begeisterung herum.

„Kunst und Krempel“ ist das Motto 2020

Jahresversammlung mit Neuwahlen beim Jugendförderverein „Schambach Kids e.V.“- Neues Ehrenmitglied Gabriele Jurgasch

Bei der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins „Schambach Kids e. V.“ stand neben den Regularien auch die Festlegung des Jahresprogramms 2020 und die Neuwahlen der gesamten Führungsriege auf der Tagesordnung (16.1.20). Im Schambacher Pfarrheim St. Nikolaus konnten die Mitglieder des 189 Mitglieder umfassenden Vereines neben dem Rechenschafts- und Kassenbericht auch die Planungen für das Jahr 2020 festlegen. Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Thomas Höcherl die erfolgreiche Absolvierung der Jugendleiterausbildung des Kreisjugendrings Straubing-Bogen durch mehrere verantwortliche Mitglieder als herausragende Ereignisse im Kalenderjahr 2019 und die Auszeichnung der Jugendleiter mit der Ehrenamtscard des Landkreises Straubing-Bogen als besondere Ehrung heraus. Es wurde das 25-jährige Jubiläum von Dr. Döblingers Puppentheater in Schambach mit einer Tombola beim Kasperltheatersonntag 2019 gefeiert. Neben dem 25-jährigen Jubiläum des alljährlichen Schambacher „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ stand der besonders gute Besuch dieses Kindertheaters im Vordergrund des ersten Halbjahres. Organisiert wurden zwei Kochkurse mit dem Koch Sebastian Völkl in der gemeindlichen Schulküche und ein Tanzkurs mit Monika Wagner im Pfarrheim.

Zeltlager war wieder ein „Highlight“

Besonderer Schwerpunkt im Sommerprogramm war wieder das alljährliche dreitägige Jugendzeltlager mit 65 Kindern und Jugendlichen beim Schambacher Freibadgelände. Der Schambacher Martinszug stellt im Advent immer ein Glanzlicht für die teilnehmenden Familien dar. Höcherl berichtete von den vielfältigen weiteren Aktivitäten im Jahr 2019 und bedankte sich für die Mithilfe bei den Vereinsveranstaltungen. Anhand von Lichtbildern wurden auch die Veranstaltungen des Jahres in Erinnerung gerufen. Gerade den Mitgliedern und den sehr aktiven, helfenden anderen Ortsvereinen zollte er höchsten Dank. Höcherl berichtete von den umfangreichen Vorarbeiten für den letztjährigen Adventsmarkt, der wieder ein großer Erfolg war und das Kalenderjahr 2019 gut abrundete. Die Kassenführerin Beate Scherm stellte die sehr gute Kassensituation dar. Die Kassenprüfung durch Gisela Eckl und Monika Hummel konnte eine tadellose Führung feststellen. Es wurde auch auf die erhebliche Unterstützung durch die Gemeinde Straßkirchen hingewiesen. Durch die neue räumliche Erweiterung, einer Unterstellmöglichkeit, ist das Vereinsheim der „Schambach Kids“ nun für die Vereinsarbeit noch besser nutzbar. Höcherl dankte der Gemeinde für die jahrelange gute Unterstützung. Hingewiesen wurde, dass der Verein eine Spende in Höhe von 250 Euro vom Straßkirchner Basarteam des „Eltern-Kind-Basars“ für die Jugendarbeit erhalten hat. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die vielfache und teilweise sehr zeitaufwändige Unterstützung durch die Führungskräfte. Pfarrer Willibald Hirsch übermittelte ebenso die Gratulationen an die aktiven Verantwortlichen.

Neues Jahresmotto bei den „Schambach Kids

Als Jahresmotto 2020 wurde das umfangreiche Themenfeld „Kunst und Krempel“ festgelegt. Vor allem die Bearbeitung des Jahresmottos „Kunst und Krempel“ als Schwerpunkt soll die Jugend ansprechen und zum aktiven „Werkeln“ animieren. Kunst ist mehr als Kunstschaffen, sondern es schafft vor allem Kreativität und mit Ideenreichtum kann auch aus unnützen Gegenständen Kunst machen, daher ist der Bereich „Krempel“ beim Jahresthema hier eine besondere Ergänzung. Man wird sich auch beim derzeit laufenden Jugendkunstwettbewerb der gemeindlichen Künstlergemeinschaft beteiligen. Hier werden Veranstaltungen sich sowohl mit der Fotografie, als auch mit dem Werkeln und Basteln, befassen, als auch historische Gegebenheiten bei der sich stark wandelnden Kunst und den unterschiedlichen Geschmäckern Behandlung finden. Nachdem die drei vergangenen Jahre kein Vereinsausflug durchgeführt wurde, ist für das Jahr 2020 hier die Umsetzung einer Zweitagesfahrt (8./9. Juni 2020) aus Anlass des Vereinsjubiläums geplant. Die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter ist weiterhin ein Hauptaugenmerk im Vereinsprogramm und so werden einige Mitglieder die Weiterbildung und den Erwerb der Jugendleiterkarte durch Fortbildungen beim Kreisjugendring absolvieren. Beim Straßkirchner Jugendferienprogramm wird man sich auch 2020 wieder mit Beiträgen beteiligen.

Führungsriege gewählt und Ehrenmitglied ernannt

Bei den anstehenden Wahlen der gesamten Führungsriege für die Amtszeit 2020 bis 2022 konnte Thomas Höcherl wiedergewählt werden. Stellv. Vorsitzender ist Dr. Gerald Fischer. Als Schriftführerin wurde Karin Bechteler gewählt. Die Mitgliederversammlung bestätigte Kassenführerin Beate Scherm in ihrem Amt. Die Kassenprüfung übernehmen künftig Gisela Eckl und Monika Hummel. Für ihr jahrzehntelanges Engagement und insbesondere für die vorbildliche Mitwirkung beim Schambacher Adventsmarkt wurde Gabriele Jurgasch mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Frau Jurgasch stiftet seit Jahren den Erlös ihrer Bastelaktivitäten und des Verkaufs der selbst hergestellten Gegenstände beim Adventsmarkt für die Jugendarbeit des Schambacher Jugendvereins. Thomas Höcherl würdigte diesen Einsatz als vorbildstiftend und dankte mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß für das enorme Engagement. Jahrelanges, stetiges Helfen sei in einem Verein keine Selbstverständlichkeit mehr und daher sei die Auszeichnung mit der Ehrenmitgliedschaft eine würdige Form der Anerkennung.

Abschließend dankte der wiedergewählte Vorsitzende Thomas Höcherl für den ehrenamtlichen Einsatz und freute sich auf ein positives Vereinsjahr 2020. Er wies auch darauf hin, dass 2019 der Jugendverein seit 15 Jahren nun als „eingetragener Verein – e.V.“ existiere, was sehr löblich sei. Auch werde man sich bei Informationsvortrag der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen zum Thema „Grundlagen eines eingetragenen Vereins“ im März 2020 beteiligen.

Rathaus hautnah

Einmal im Jahr empfängt der Straßkirchner Bürgermeister die Viertklässler der Grund- und Mittelschule Straßkirchen im Straßkirchner Rathaus.

Zuerst begrüßt er alle im Sitzungssaal und stellte die historische Entwicklung des heutigen, modernen Gemeinwesens dar. Dazu durftenen sich die Schüler an den großen Tisch der sechzehn Gemeinderäte setzen. Bürgermeister Christian Hirtreiter erzählte anschließend über sich und die Gemeinde. Die interessierten Schülerinnen und Schüler durften ihm auch viele Fragen stellen.
Anschließend macht der Bürgermeister mit den Schülern einen Rundgang durch das Rathaus und das Feuerwehrhaus. In jedem Büro stellt er alle Sachgebiete der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen und deren Aufgabenbereiche vor. Vom „Goldenen Bucher“ der Gemeinde, bis zum Rathaus-Tresor, alles war interessant und die jungen Schülerinnen und Schüler wurde über die verschiedensten Verwaltungsvorgänge informiert. Die begleitenden Lehrkräfte Frau Egelsreister (4a) und Frau Kandler (4b) hatten in mehrwöchiger Vorbereitung diesen Praxisausflug vorbereitet, damit die Schüler auch die umfangreichen Aufgaben einer Gemeindeverwaltung verstehen konnten.

Gemeindebücherei in Straßkirchen – Kulturgut „Buch“ ist wichtig

Bei einem Ortstermin konnten sich die Verantwortlichen der Gemeindebücherei mit den Führungskräften des Sankt Michaelsbundes zur Zukunft der Straßkirchner Bücherei absprechen.

Der Sankt Michaelsbund ist für öffentliche Büchereien in kirchlich-kommunaler Trägerschaft in Bayern zuständig. Die Regensburger Diözesanstelle betreut und berät die Träger und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Büchereien. Neben praktischen Hilfen bei der Bibliotheksverwaltung, der Aktualisierung der Bestände, der Einführung der EDV-gestützten Ausleihe, der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und der Erneuerung der Raumausstattung bietet diese vor allem auch Aus- und Fortbildungsangebote an. Um vor allem kleineren Büchereien ein aktuelles Angebot zu ermöglichen, verfügt die Diözesanstelle über eine Austauschbücherei mit einem Bestand von 28.000 Medien. Mit kostenlosen befristeten Leihgaben aus diesem Angebot können die Büchereien die Attraktivität des eigenen Bestandes erhöhen. Die Leiterin der Diözesanstelle Regensburg, Christina Schnödt und der Leiter der Landesfachstelle, Michael Sanetra, waren in Straßkirchen zu Gast. Bei dem Gesprächstermin wurde die künftigen Vorgehenswege besprochen. In seiner Dezembersitzung konnte der Straßkirchner Gemeinderat auch die Modalitäten einstimmig befürworten. Seit Januar 2020 ist die Nutzung der Bücherei für Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger kostenfrei möglich, um die Attraktivität des Kulturgutes „Buch“ zu erhöhen. Es gibt in der Straßkirchner Bücherei auch moderne Medien zum Entleihen. In regelmäßigen Abständen wird die Gemeindebücherei Straßkirchen von den Schülerinnen und Schülern der örtlichen Schule besucht, von auswärts werden Lektüren bestellt. Außerdem finden regelmäßig öffentliche Autorenlesungen statt.

Informationen aus dem Rathaus

interessante Zahlen und Wichtiges in Kürze

Vom 01.01.2013 bis 06.11.2013 wurden 15 Geburten mitgeteilt, 10 Ehen geschlossen und 21 Sterbefälle mussten registriert werden.

In diesem Jahr wurden 6 Baugesuche für Wohnhausneubauten eingereicht, 4 Gesuche für Umbauten, 5 zur Errichtung von Nebengebäuden und Garagen, 6 für landwirtschaftliche bzw. gewerbliche Bauten, 1 Tekturplan und 1 Abbruch beantragt.

Im Jahr 2013 konnte 41 mal zum 75. Geburtstag, 13 mal zum 80. Geburtstag, 9 mal zum 85. Geburtstag, 7 mal zum 90. Geburtstag, 3 mal zum 91. Geburtstag und 3 mal zum 92. Geburtstag und 2 mal zum 93. Geburrtstag sowie zu 12 Goldenen Hochzeiten und zu 1 Diamanten Hochzeit gratuliert werden.

Einwohner:

Zum 01.07.2013 waren 3.177 Einwohner mit Hauptwohnsitz, 189 Einwohner mit Zweitwohnsitz = 3.366 Einwohner insgesamt gemeldet.

(Straßkirchen 2.596, Schambach 463, Paitzkofen 138, Ackerhof 6, Gänsdorf 22, Haberkofen 38, Makofen 11, Seehof 6, Stetten 28, Thal 30, Tiefenbrunn 5, Niederast 21, Ödhof 2) – EWO –

Die Römerzeit (15 vor bis 488 nach Christi)

Um 15 vor Christi Geburt schickte der römische Kaiser Augustus seine Stiefsöhne Drusus und Tiberius mit starken militärischen Kräften über die Alpen, um die keltischen Herrschaftsgebiete Raetia (in der wesentlichen Schweiz), Norikum (im wesentlichen Österreich), und Vindelicia (altbayerischer Raum), zu erobern. Von den keltischen Volksstämmen ließen sich die Raetier und Noriker ohne nennenswerten Widerstand unterwerfen und ihr Gebiet besetzen. Die Vindeliker ließen es auf das Schwert ankommen und leisteten erbitterten Widerstand. Den Römern gelang die Unterwerfung. Voralpenland und Donauraum wurden römische Provinzen. Der Historiker Benno Hubensteiner sieht den Grund für die Expansion der Römer in machtpolitischen Überlegungen. “ Wie eine schwarze Wolke“ habe die Keltengefahr den Aufstieg des römischen Reiches begleitet.

Nach dem Zusammenbruch der keltischen Vindeliker beginnt für den Landstrich, den wir heute Niederbayern heißen, eine völlig neue Zeit. Die Hauptmasse der keltischen Vorbewohner wird dezimiert durch Rekrutierung für römische Kriegsdienste in fernen Ländern.Fast ein halbes
Jahrtausend lang gehörte unsere Heimat zum römischen Imperium. Das Land füllte sich mit römischem Leben. Häuser aus Stein wurden gebaut und tiefe Brunnen gegraben. Die rauhen Winter im Besatzungsland veranlaßten die Römer zum Einbau von Heizungen in die Wohnräume. Bäder und Thermen entstanden. Beeindruckt durch solche angenehme Begleiterscheinungen begannen die unterworfenen Kelten in den Süddonaulanden sich diesen Lebensgewohnheiten anzupassen. Aus den einst so traditionsverbundenen freien Kelten werden allmählich römische Provinzler. Aber auch die Kelten haben die Kultur der Römer mit starken Elementen beeinflußt. Die Römer durften keltische Frauen heiraten und umgekehrt. Es entstand eine allmähliche Vermischung.
Im 2. und 3. Jahrhundert hatten die Römer unter den wiederholten Einfällen der Markomannen von Böhmen her schwer zu leiden und vergruben ihre Schätze in der Erde. Diesem Umstande ist der bedeutende Römerfund am Alburger Hochweg in Straubing mit Gesichtsmasken, Pferdemasken, Beinschienen, tanzendem Lar usw. zu danken.
Der Limes, ein Befestigungsgürtel von Andernach bis Regensburg, entstand als Schutzwall gegen die im Norden immer mächtiger werdenen Germanen. Aber er wurde überrannt. Im kaiserlich-römischen Heer gewannen die Germanen zusehends an Einfluß. Nur noch hundert Jahre nach Auslösung der Völkerwanderung hielten sich die Römer. 476 n. Chr. setzte der germanische Söldnerführer Odoaker den letzten Kaiser Romulus Augustus ab.
In unserer Sprache finden sich noch viele Überbleibsel aus römischer Zeit, so Fenster (fenestra), Mauer (murus), Kamin (caminus), Ziegel (tegula), usw. Auch die alten Fuhrmannsrufe“ Wiah“ (lat. via = Straße), und “ Wista“ (sinister, links) sind römischen Ursprungs.

Bemerkenswert ist ein Fund vom Jahre 1981 beim Bau der Kläranlage auf der Anhöhe am rechten Donauufer zwischen Irlbach und Wischlburg. Er gibt Hinweise auf eine bedeutende Ansiedlung der Römerzeit. Gefunden wurden eine Schnellwaage, ein Haumesser, ein Dolch, eine Lanzenspitze, ein Stemmeisen, ein Zollstock, und der Bronzefuß einer Prunklampe. Letzterer verdient besondere Beachtung, da ein gußeisernes Gegenstück bisher lediglich in Pompeji gefunden werden konnte.
Beim Anwesen Xaver Heitzer, BlumenthaI 49, (Flur-Nr. 3), wurde um 1925 beim Neubau einer Stallung eine Goldmünze des Kaisers Nero gefunden. Sie gelangte in Straubinger Privatbesitz. Ein Gipsabdruck davon befindet sich im Gäubodenmuseum in Straubing.

Quellen:
Dr.Joseph Keim, „Der Landkreis Straubing 1970“, Seiten 41 f.
Hans Stangl,“Aus den Anfängen der ostbayerischen Heimatgeschichte“, Straubinger Tagblatt 13.11. 1975 und 27.12. 1975.

Eindrücke aus Straßkirchen und Umgebung

Bau des Schachfeldes am Dorfplatz

Dank der qualifizierten Arbeit von Zachäus Götz (75 j) sowie mehreren Straßkirchner Bürgern wurde im September auf dem Dorfplatz ein Schachfeld errichtet. Sehen Sie hier die Bilder der Entstehung.

Bilder der Geschichte Straßkirchens

Hier finden Sie schöne Bilder zur Geschichte Straßkirchens

Völkl Hubert

Aufgaben:

Kfz.-Mechanikerhandwerk Kfz-Elektrikerhandwerk Karosseriebaumeister

Adresse:

Mittermüllerweg 28

94342 Irlbach

Telefon: 09424/1551

Gratzl Hermann

Aufgaben:

Homöopathie z. B. Bachblüten, Bioresonanz, Eigenblut, Ganzkörperuntersuchung, Akupunktur, …

Adresse:

Ringstraße 17a

94342 Irlbach

Telefon: 09424/1532
Fax: 09424/903236

Erika Bachl

Aufgaben:

EM-Beratung, Gartenanlagen nach Feng Shui

Adresse:

Rosendornweg 1

94342 Straßkirchen

Öffnungszeiten:

Mo,Di, Do ab 19.00 Uhr

Mi, Fr. ab 12.00 Uhr

Samstags ab 10.00 Uhr

E-Mail: Webseite: erika.bachl@t-online.de
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