Die ILE Gäuboden hat auch in diesem Jahr erfolgreich Fördermittel für regionale Kleinprojekte vergeben. Nachdem das Regionalbudget im Winter durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern genehmigt worden war, konnten interessierte Antragsteller ihre Projektideen bis zum 28. Februar 2026 bei der verantwortlichen Stelle der Gemeinde Oberschneiding einreichen.
Ziel der Förderung ist es, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Insgesamt gingen 21 Förderanfragen mit einem Gesamtvolumen von knapp 120.000 Euro ein. Das Entscheidungsgremium der ILE Gäuboden bewertete die Anträge am Montag, 16. März 2026. Berücksichtigt wurden unter anderem die Bedeutung für die Region, das Gemeinwohl, die Ortsentwicklung sowie die Stärkung von Tradition sowie Förderung der Naherholung.
Insgesamt wurden 14 Projekte zur Förderung ausgewählt. Der Fördersatz beträgt 80 Prozent, maximal jedoch 10.000 Euro.
Der Vorsitzende der ILE Gäuboden, Ewald Seifert, zeigt sich erfreut über den Einsatz der regionalen Initiativen: „Das starke Engagement unserer Projektträger ist beeindruckend. Darüber freue ich mich sehr.“
Umsetzungsmanager Stefan Klebensberger der ILE Gäuboden fügt hinzu: „Die Projekte zeigen, wie viel Herzblut Bürgerinnen und Bürger in unsere Region stecken und wie sehr sich die Menschen für eine lebendige und zukunftsfähige Entwicklung des Gäubodens einsetzen.“
Im nächsten Schritt erhalten die Projektträger ihre Förderabsagen bzw. Förderzusagen mit den Verträgen. Erst nach Unterzeichnung der Verträge darf mit dem Projekt begonnen werden; frühestens jedoch am 20.04.2026.
Endergebnisse zur Bürgermeister-Stichwahl am 22.03.2026 in Straßkirchen
Ergebnis Landrats-Stichwahl am 22.03.2026, Gemeinde Straßkirchen
Feldgeschworene tagten
Bei der Versammlung der Feldgeschworenen der Gemeinde Straßkirchen am 17.3.2026 im Straßkirchner Ratssaal wurden wichtige Themenfelder erörtert. Der Obmann der Feldgeschworenen, Josef Spanner, hatte zu traditionell üblichen Jahresversammlung eingeladen. Unter anderem wurde berichtet, dass das Amt des Feldgeschworenen in Bayern eine lange Tradition habe. Es ist das älteste kommunale Ehrenamt, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Das Feldgeschworenenwesen gehört heute zum Weltkulturerbe. Feldgeschworener sei man ein Leben lang. Deren Mitwirkung stellt bei der Sicherung der Grundstücksgrenzen auch heute noch einen Modellfall bürgernaher Verwaltung dar. Als wichtigste Aufgabe der Feldgeschworenen bezeichnet das Gesetz die Mitwirkung beim Abmarken der Grundstücke. Zur Abmarkung zählen nach dem Abmarkungsgesetz insbesondere das Anbringen von Grenzzeichen, das Verbringen von Grenzzeichen in die richtige Lage, das Erneuern sowie das Entfernen von Grenzzeichen. Es wurde auf die öffentlich zugängliche Internetanwendung „Bayern-Atlas“ eingegangen werden. Damit können amtliche Karten und Luftbilder der Bayerischen Vermessungsverwaltung betrachtet werden, sowie in historischen Karten, dreidimensionale Gelände- und Gebäudedaten und saisonale Themenkarten recherchiert werden.
Moderne Unterstützung der Feldgeschworenen durch den „Bayern-Atlas“
Zur Unterstützung ihrer Aufgaben erhalten aktive bayerische Feldgeschworene einen kostenlosen Zugang zur Online-Anwendung „Bayern Atlas-plus“, was bei der Ausübung im Ehrenamt hilft. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte allen Feldgeschworenen für das Engagement in diesem wichtigen Ehrenamt. Hirtreiter berichtete zu aktuellen Maßnahmen und stellt die positive Entwicklung der Gäubodengemeinde dar. Er ging auf die nach 43 Jahren Betrieb sanierte VG-Kläranlage ein. Im gerade fertig gestellten neuen Maschinenhaus werden in wenigen Wochen die mechanische Reinigung und der Sandwäscher in Betrieb genommen. Das Havariebecken ist bereits verrohrt. Ab 23. März werden die letzten Bauarbeiten durch die Fa. Strabag zu Verfüllung des Schlammpolders in Angriff genommen. Der Bau mit der notwendigen Klärschlammentwässerungsanlage läuft planmäßig und am 13. April 2026 wird das Schmutzwasser vom Industriegebiet in den Klärprozess eingespeist.
Sanierung ist in greifbarer Nähe
Aufgrund des gemeindlichen Erwerbs des historischen Gasthofs „Zur Post“ fanden am 18.3.2026 hochrangige Gespräche im Hinblick auf Fördermittel für die bevorstehende Sanierung des Gebäudekomplexes statt. In München konnten der Haushaltsausschussvorsitzende des Bayerischen Landtags, MdL Josef Zellmeier, Bauminister Christian Bernreiter und der Vorsitzende des bayr. Landesdenkmalrats Robert Brannekämper die Bereitstellung staatlicher Fördermittel in Aussicht stellen.
Der ausdrückliche Wunsch von Bürgermeister Christian Hirtreiter ist das aus dem 17. Jahrhundert stammende Gebäude mit Torbogen und Telegrafenamt wieder zu einem Schmuckstück im Straßkirchner Ortskern zu machen.
Bauminister Bernreiter erläuterte die bereitstehenden Mittel der Städtebauförderung, welche nach der bereits erfolgten Fertigstellung des mit guter Bürgerbeteiligung gestalteten innerörtlichen Entwicklungskonzepts (ISEK) bei der Regierung von Niederbayern abrufbar sind. Der Vorsitzende des Landesdenkmalrats Robert Brannekämper war bei dem Gespräch dabei und erläuterte die „Task Force Denkmalpflege“ die besonders gefährdete Baudenkmäler durch beschleunigte Verfahren rettet. Sie zielt darauf ab, akut bedrohte denkmalgeschützte Gebäude in Bayern zu sichern. Ein Sanierung des Wirtshausgebäudes mit ortsbildprägendem Charakter kommt daher in greifbare Nähe. Auch der Bauausschussvorsitzende des Bayerischen Landtags, Jürgen Baumgärtner und Kreistagsmitglied Ewald Seifert konnten sich vor einigen Wochen bereits von der Förderwürdigkeit und der Imposanz der Gebäudeanlage mit Walmdach überzeugen.
Hinweise zur Bürgermeister- und Landratsstichwahl am 22.03.2026
Es gibt verschiedene Arten an der Stichwahl teilzunehmen:
Wenn Sie bei der Hauptwahl schon Briefwahl gemacht haben:
- Wenn Sie zur Hauptwahl am 08.03.2026 bereits Briefwahl beantragt haben und das Kreuz zur Stichwahl gesetzt haben, mussten Sie nichts extra beantragen. Diese vorgemerkten Briefwahlunterlagen wurden in der Zeit vom 11.-13.03.2026 per Post verschickt.
- Wenn Sie die Unterlagen für einen Stichwahl nicht beantragt haben, können Sie die Briefwahlunterlagen mit der Wahlbenachrichtigung im Einwohnermeldeamt beantragen. Die Online-Beantragung ist bis Dienstag, 17.03.2026 um 17:00 Uhr möglich. Ab Mittwoch, 18.03.2026 ist eine Beantragung nur noch persönlich im Einwohnermeldeamt möglich.
- Wenn Sie die Unterlagen für einen Stichwahl nicht beantragt haben, können Sie am Stichwahl-Sonntag, 22.03.2026 von 08:00 – 18:00 Uhr auch mit dem Personalausweis oder Reisepass in dem Ihnen zugewiesenen Wahllokal (Urnen) wählen gehen.
Wenn Sie bei der Hauptwahl im Wahllokal gewählt haben:
- Wenn Sie am 08.03.2026 im Wahllokal (Urnen) gewählt haben, können Sie mit der Wahlbenachrichtigung, die Ihnen wieder ausgehändigt wurde, wieder in das Wahllokal gehen. Sollte Ihnen die Wahlbenachrichtigung nicht mehr vorliegen, können Sie mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass in das Wahllokal gehen.
- Wenn Sie am 08.03.2026 im Wahllokal (Urnen) gewählt haben, können Sie die Briefwahlunterlagen mit der Wahlbenachrichtigung, die Ihnen wieder ausgehändigt wurde, im Einwohnermeldeamt beantragen. Die Online-Beantragung ist bis Dienstag, 17.03.2026 um 17:00 Uhr möglich. Ab Mittwoch, 18.03.2026 ist eine Beantragung nur noch persönlich im Einwohnermeldeamt möglich.
Für Rückfragen steht Ihnen das Einwohnermeldeamt unter Tel. 09424/9424-14 oder -17 gerne zur Verfügung.
Marienkapelle im neuen Straßkirchner Caritas-Pflegeheim
Pfarrei ist intensiv eingebunden – Pflegeheimkapelle erhält Marienstatue
Im August 2026 wird das derzeit entstehende Caritas-Pflegeheim, das künftig 89 Pflegeplätze bieten wird, in Betrieb genommen. Der Träger der Einrichtung ist der „Caritasverband Stadt Straubing u. Landkreis Straubing-Bogen e. V.“. Sowohl der Pfarrei St. Stephanus als auch der Gemeinde Straßkirchen ist die Anbindung der Institution in kirchlicher Trägerschaft an die örtliche Bevölkerung ein großes Anliegen.
In dem großen Gebäude am Tannweg wird auch eine Kapelle mit Altartisch gestaltet, welche auch für die Straßkirchner Bevölkerung als Ort für Gottesdienste zur Verfügung stehen wird. Pfarrer Gerhard Pöpperl konnte jüngst eine lebensgroße Marien-Figur bei Stöberungsarbeiten finden und die Einbindung dieser Marienfigur in den Altarraum der Kapelle ist eine Möglichkeit in der Pfarreiengemeinschaft eine Marienkapelle zu bekommen.
Die Vorstandsvorsitzende des Caritas-Verbandes, Angelika Schebelle, informierte bei dem entsprechenden Ortstermin in der künftigen Wohnheimkapelle zum aktuellen Stand der Bauarbeiten, die Fertigstellung sowie die künftige Gestaltung und Ausstattung der entstehenden lichtdurchfluteten Kapelle. Besonderes Augenmerk ist Pfarrer Gerhard Pöpperl, dass regelmäßig auch für die Straßkirchner Gottesdienste in dem Heim abgehalten werden und die Bevölkerung mit den Pflegeheimbewohnern in Kontakt kommt.
Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte, dass die Caritas einer der größten sozialen Arbeitgeber in Deutschland sei. Er selbst habe Zivildienst in einer Straubinger Pflegeeinrichtung geleistet und kenne die Herausforderungen im Bereich der häuslichen und außerhäuslichen Pflege hautnah. Daher sei ihm die Anbindung des Pflegeheims mit den Bewohnern an die Pfarrangehörigen besonders wichtig. Dass der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vielfältige Arbeitsplätze in der Pflege vor Ort und die dringlich nötige Pflegeeinrichtung in Straßkirchen anbiete, sei für ihn eine große Freude.
Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete zu den Vorarbeiten, die fast zehn Jahre in Anspruch nahmen und der hohen Förderung des Freistaats. Das bayerische Förderprogramm „Pflege im sozialen Nahraum“ („PflegesoNah“) unterstützt den zum 1. August 2026 in Betrieb gehenden Neubau der Pflegeeinrichtung mit über 5,3 Millionen Euro. Der Bürgermeister betonte, dass ihm das Thema „Altwerden in heimischer Umgebung“ besonders wichtig sei und er sich freue, dass zusätzlich zu den zwei betreuten Wohnanlagen nun erstmals auch eine vollstationäre Pflegeeinrichtung in kirchlicher Trägerschaft in der Gäubodengemeinde vorhanden ist, die sogar eine eigene Kapelle habe. Gerade die seelsorgerische Betreuung durch die örtliche Pfarrei und der öffentliche Bewegungs-Parcours helfen um das Caritas-Pflegeheim richtig ins Ortsleben zu integrieren, so Hirtreiter.

Von rechts: Ortspfarrer Gerhard Pöpperl, Angelika Schebelle (Vorstandsvorsitzende der Caritas Straubing-Bogen) und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Von rechts: Pfarrer Gerhard Pöpperl, Angelika Schebelle (Vorstandsvorsitzende der Caritas Straubing-Bogen) und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Höchste handwerkliche Kunst – Tradition wird gepflegt
Die Schambacher Feuerwehr hat jüngst beschlossen die historische Fahne des Vereins aus dem Jahr 1876 in der Fahnen- und Paramentenstickerei der Franziskanerinnen von Aiterhofen restaurieren zu lassen. Gerade die handwerkliche Kunstfertigkeit der Bearbeitung, welche die wertvolle Fahne aufzeigt, ist dem Verein von besonderer Wichtigkeit.
Schon vor über 100 Jahren waren den Schambachern die Darstellungen auf der Vorder- und Rückseite der Fahne von hoher Bedeutung. Auf der einen Seite ist eine Abbildung von Feuerwehrutensilien in sehr filigraner und höchster handwerklicher Kunstfertigkeit gestaltet. Die Rückseite zeigt eine sehr ergreifende Darstellung des Heiligen Florian mit der örtlichen Pfarrkirche St. Nikolaus.
Hl. Florian ist ein besonderer Patron
Floriani-Feste, entsprechende Bruderschaften und vor allem Wallfahrten – auch in unserer Region – zu dem Schutzpatron sind noch immer weit verbreitet. Der Hl. Florian ist Schutzpatron gegen Feuer- und Wassergefahr, der Feuerwehr, sowie Landespatron von Oberösterreich. Besonders beeindruckend ist die alljährliche Feuerwehrwallfahrt zum österreichischen Stift St. Florian. Die Feuerwehrwallfahrt nach St. Florian bei Linz ist eine traditionelle Pilgerreise zum Grab des hl. Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrdienstleistenden, der auch für die Schornsteinfeger zuständig ist. Rund um den Florianitag (4. Mai) besuchen zahlreiche Feuerwehren auch aus unserem Landkreis das berühmte Stift St. Florian. Kirchliche Feierlichkeiten zum Hl. Florian finden dazu in vielen Pfarreien statt und werden auch heute noch gerne organisiert.
Die damaligen Stickerinnen haben die wertvolle Fahne und sonstige bestickte Kunstwerke, wie auch heute, noch per Handarbeit und mit ausgewählter Kunstfertigkeit bestickt. Dadurch bekommt jede einzelne Stickerei eine individuelle Note und ist einzigartig. Gerade die Qualität der Handstickerei ist hervorragend und besonders langlebig. In der Stickerei werden die verschiedenen Stufen der Herstellung einer Fahne bzw. bei einer Restaurierung im Vorfeld besprochen.
Schritte des Restaurierungsverfahrens
Der erste Schritt ist die individuelle Zeichnung, dann wird die Zeichnung gestochen und auf den Stoff übertragen. Die Stickerinnen erhalten die Aufgabe, alles entsprechend auf dem Stoff auszugestalten. Gerade die Gestaltung von menschlichen Antlitzen oder Besonderheiten aus der örtlichen Umgebung des Vereins können hier einfließen und bringen den heutigen Vereinsmitgliedern auch nach drei Generation noch die Intentionen der damaligen Auftraggeber nahe. Sie zeigen auch, wie damals der Ort, eine Kirche usw. ausgesehen haben. Bei der Restaurierung muss berücksichtigt werden, dass alles individuell gemacht und per Hand bestickt wird. Der Stoff wird dabei erneuert, wenn möglich, wird die vorhandene Stickerei und das Material wieder verwendet.
Stolz wird die Fahne getragen
Mit Stolz wurde über viele Jahrzehnte diese Fahne bei Umzügen, Prozessionen, Beerdigungen und anderen feierlichen Anlässen getragen. Beim Betrachten von der nun wieder hergerichteten Feuerwehrfahne kann man die Gestaltungsfreude und die Kreativität erahnen, wie sich die Stickerinnen konzentriert der mühevollen Arbeit widmeten.
Die Mitarbeiterinnen der heutigen „Fahnen- und Paramentenstickerei des Klosters Aiterhofen“ haben in ihrer Tradition über die vielen Jahrzehnte diesen künstlerischen Zugang zur Gestaltung dieser Einzelstücke erhalten. Die hergerichtete Fahne wird wieder für die Vereinsziele: Kameradschaft und Zusammengehörigkeit stehen. Jede Feuerwehrfahne steht für das Motto „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“. Aber auch für die Zusammengehörigkeit und den kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn. Sie ist Ausdruck der dem Menschen innewohnenden Sehnsucht, nicht allein zu.
Bei der Abholung der Vereinsfahne und der Fahnenbänder wurde auch der Wert der Handwerkskunst erörtert. Für eine handwerkliche Neuherstellung der Schambacher Feuerwehrfahne wären heute etwa 25.000 Euro nötig. Ein enormer Betrag, was den Wert der Fahne noch bekräftigt und besonders ideell erhöht.
Am dritten Mai-Sonntag, 17.5.2026, findet die Weihe der historischen Fahne im Freigelände des Wasserschlosses Schambach durch den Pfarrer Gerhard Pöpperl statt.


Gäuboden-Oldtimertreffen beim Feuerwehrjubiläum
Die Freiwillige Feuerwehr Schambach arbeitet derzeit mit Hochdruck an den Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Schambach wird vom 14. bis zum 17. Mai 2026 mit Fahnenweihe organisiert. Als besonderer Höhepunkt wird zu Beginn der vier Festtage im Mai 2026 ein großes Gäuboden-Oldtimertreffen in Nachfolge zu den bereits in der nahegelegenen Ortschaft Paitzkofen mit enormer Beteiligung durchgeführten zwei Gäuboden-Oldtimertreffen geplant. Erstmals organisierte die Interessengemeinschaft Nostalgiefahrzeuge Straubing/Straßkirchen unter dem Vorsitz von Alfred Kandler zusammen mit der Schambacher Feuerwehr ein ganztägiges Gäuboden-Oldtimertreffen am Donnerstag, 14. Mai 2026, Christi-Himmelfahrts-Tag, in Schambach (Gemeinde Straßkirchen).
Traditionsgemäß steht bei dem Treffen unter weiß-blauem Himmel der „Spaß am Blech“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung auf dem weitläufigen Gelände des Gäubodendorfes Schambach mit der bedeutsamen Wasserschlossanlage mit Schlosspark wird eine wunderschöne Kulisse für Automobile, Traktoren und Motorräder mit historischem Kennzeichen und schmucken Fahrzeugen älter als 30 Jahre bieten.
Bei der Eröffnung werden bekannte Honoratioren zu ersten eigenen Automobilen berichten und erzählen, wie schöne Fahrzeuge ein Stück Geschichte und vor allem Familiengeschichten geschrieben haben und damit die „gute alte Zeit“ in die Erinnerung zurückholen. Die örtlichen Geistlichen segnen unter Begleitung von für historische Automobile begeisterten Weihwasserträgern die vielen Kultobjekte. Alfred Kandler wird im Rahmen einer der Siegerehrung eine Reihe von sehr stolzen Automobilbesitzern und Traktoreneigentümern zu ihren Schätzen beglückwünschen und wertvolle Preise übergeben.
Für die teilnehmenden Oldtimer-Fahrzeugbesitzer und Teams steht eine Prämierung in verschiedenen Kategorien auf dem Programm. Nicht nur die Freunde klassischer bayerischer Fahrzeuge kommen beim „Schambacher Gäuboden-Oldtimertreffen“ voll auf ihre Kosten, sondern auch die interessierte Bevölkerung wird bei dem „Event“, als Anfangshöhepunkt des Feuerwehrjubiläums, begeistert sein. Für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde wird zusätzlich am Samstag, 16.5.2026, zwischen 14 und 17 Uhr, ein Volksmusiknachmittag mit Gstanzlsinger Hubert Stettmeier (genannt „Maus“) organisiert.

Mit von der Partie beim Gäuboden-Oldtimer-Treffen in Schambach sind voraussichtlich das Kult-Automobil BMW 3/15 PS DA 4 aus dem Jahr 1928 /1929 , auch als „BMW Dixi“ bekannt. Das Bild zeigt das schmucke Automobil und das BMW-Nostalgiefahrzeug: BMW 2002 turbo
Juniorhelfer an der Grundschule – Kinder lernen Leben retten
Straßkirchen:
Mit viel Engagement und großer Begeisterung haben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Straßkirchen erfolgreich ihre Ausbildung zum Juniorhelfer abgeschlossen. In einem praxisnahen Erste-Hilfe-Kurs durch die örtliche Juniorhelferausbilderin des Bayerischen Roten Kreuzes, Johanna Berberich unterstützt durch Sebastian und Michaela Berberich lernten die Kinder, wie sie in Notfällen richtig reagieren und Verantwortung übernehmen können.
Unter fachkundiger Anleitung wurden wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt: Wie setze ich einen Notruf richtig ab? Wie versorge ich kleinere Wunden? Was mach ich bei Kopfverletzungen? Und wie bringe ich eine verletzte Person in die stabile Seitenlage? Schritt für Schritt übten die Kinder die Maßnahmen und wuchsen dabei über sich hinaus.
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Ernst und welcher Motivation die Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind“, betonte die Bürgermeister Christian Hirtreiter, der als aktiver Feuerwehrmann weiß, dass sogar die Jüngsten schon wichtige Hilfestellungen bei Notfällen leisten können. Ziel der Ausbildung ist es, schon früh Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder zu stärken.
Die frisch ausgebildeten Juniorhelferinnen und Juniorhelfer unterstützen künftig in den Pausen und bei Schulveranstaltungen. Sie stehen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei kleineren Verletzungen helfend zur Seite. Dabei arbeiten sie eng mit den Lehrkräften zusammen.
Neben den praktischen Fähigkeiten wurde auch Teamarbeit großgeschrieben. Die Kinder lernten, ruhig zu bleiben, aufeinander zu achten und gemeinsam Lösungen zu finden – wichtige Kompetenzen weit über die „Erste Hilfe“ hinaus.
Am Ende der Ausbildung erhielten alle Teilnehmenden stolz ihre Urkunden. Mit ihrem neuen Wissen tragen die Juniorhelfer nun aktiv zu einem sicheren und fürsorglichen Schulalltag bei.
Die Schulgemeinschaft der Grund- und Mittelschule Straßkirchen (GMS) ist stolz auf ihre engagierten 80 Nachwuchshelfer – denn helfen kann jeder, man muss nur wissen wie.
Gefördertes Energiecoaching liefert erste Ergebnisse
Ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende: Die Regierung von Niederbayern wählte die Gemeinde Straßkirchen als Teilnehmer für das Förderprogramm „Energiecoaching_Plus“ aus. Mit diesem Projekt gibt das „Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie“ kleinen und mittelgroßen Kommunen die Möglichkeit, gezielt konkrete Energie-Maßnahmen mit Unterstützung eines Energiecoaches umzusetzen. Insgesamt werden 12 Kommunen in Niederbayern auf diesem Weg begleitet.
Im Zuge des Förderprogramms „Energiecoaching_Plus“ wurden im gesamten Gemeindebereich bereits einige Bereiche in Angriff genommen, und eine Analyse die Wärmeversorgung für die mögliche Wohnbebauung in Verlängerung zur Robert-Koch-Straße, die energetische Analyse des Gasthofs „Zur Post“ und die Untersuchung von energetischen Optimierungen von gemeindlichen Liegenschaften läuft bereits.
Das Coaching wird eine fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige Maßnahmen zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung der Gemeinde liefern.
Die Ingenieure des bayernweit aktiven Ingenieurbüros „Nigl + Mader“ aus Röhrnbach, die von der Regierung von Niederbayern für das Energiecoaching ausgewählt wurden, gestalten damit einen wichtigen Schritt für den kommunalen Klimaschutz und für eine effiziente und nachhaltige Energiepolitik. Dank der freistaatlichen Förderung von 100 % entstehen der Gemeinde Straßkirchen dafür keinerlei Kosten. Spezielle Photovoltaik-Ziegel ermöglichen Solarenergie auf denkmalgeschützten Gebäuden, da sie optisch kaum von traditionellen Biberschwanz- oder Glattziegeln zu unterscheiden sind und sich flächig in ein historisches Dachbild integrieren, so Obermeier bei dem Ortstermin. Hierdurch werden auch Denkmalschutzauflagen erfüllt. Dadurch entsteht beim historischen Gasthofkomplex „Zur Post“ zusätzlich zur Erweiterung der bestehenden 34-kWp-Dachflächenanlage und der ergänzenden Anbringung von Dachflächen-PV-Modulen auf der westlichen Dachseite möglicherweise ein erhebliches Potential. Mit einem Scheibentausch bei denkmalgeschützten Gebäuden könne man die Energieeffizienz gleichzeitig verbessern, so Matthias Obermeier (M.Sc.). Der Wechsel von einigen Beleuchtungskörpern bei örtlichen Straßenlampen könne ebenso unter Ausnutzung von Förderprogrammen eine weitere Energieeinsparung bringen, erläuterte Matthias Obermeier in Absprache mit den Stadtwerken Straubing. Auch eine genaue Machbarkeitsstudie für eine Heizzentrale im Rahmen einer möglichen Wohnbebauung in Verlängerung zur Robert-Koch-Straße ist derzeit in Bearbeitung. Obermeier stellte auch vor, dass in Kooperation mit der Regensburger Fa. Createch, welche den gemeindlichen Klimawärmeplan erstellt hat, bereits die Kontaktaufnahme im Hinblick auf die Netzoptimierung und die „Explorationsinitiative für eine Geothermiestudie“, wo es ebenfalls eine Vollförderung von universitären Leistungen gibt, erfolgte.
Der Umfang des vollfinanzierten Förderprojektes beträgt über 8000 Euro und wird bis zum Sommer 2026 abgeschlossen. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass im Rahmen des Coachings die zertifizierten Energieexperten Matthias Obermeier und Sebastian Weisz gemeinsam mit der Gemeinde den individuellen Energieverbrauch und wichtige Potentiale genau unter die Lupe nehmen. Darauf aufbauend werden maßgeschneiderte Maßnahmen entwickelt: von einfachen Verhaltensänderungen bis hin zu konkreten Investitionsempfehlungen in energieeffiziente Technik. Christian Hirtreiter, der den Förderantrag gestellt hatte, war besonders erfreut, dass die bereits erarbeiteten Ergebnisse der Gemeinde eine verlässliche Basis, um künftige Investitionen verantwortungsvoll und im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger zu planen, bieten.
Endergebnisse zur Wahl der Gemeinderäte am 08.03.2026 ab 18:00 Uhr
Vorläufige Ergebnisse zur Wahl des ersten Bürgermeisters am 08.03.2026 ab 18:00 Uhr
FFW Paitzkofen – Neuwahlen durchgeführt
Neue Kommandanten und Vereinsführung in Paitzkofen – Großes Gründungsfest steht bevor
Die Feuerwehr Paitzkofen hatte am Samstag, 28. Februar 2026, im Florianistüberl die diesjährige Generalversammlung mit Neuwahlen durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Vorsitzender Norbert Kiendl konnte bei der Versammlung berichten, dass die Paitzkofner Ortsfeuerwehr gut dastehe und er nach 24 Jahren als Kommandant, 12 Jahren als stellv. Kommandant und 12 Jahren als Vereinsvorsitzender die Führung an jüngere übergeben werde. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Hubert Genau detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des vergangenen Jahres eingegangen. Dargestellt wurden auch die Ausgaben für neues Schulungsmaterial und die über das ILE-Regionalbudget geförderte Hüpfburg. Der Bericht der Schriftführung zum abgelaufenen Berichtszeitraum wurden von Matthias Kiendl vorgetragen und von der Versammlung einvernehmlich aufgenommen. Vorsitzender Norbert Kiendl wies auf die sehr gute Kameradschaft im Verein hin. Besonders erfreulich sei, dass der Verein mit über 100 Mitgliedern eine starke Vereinigung sei, wobei man mit 35 aktiven Feuerwehrdienstleistenden einen erfreulichen Höchststand habe.
Einsatz bei Bränden
Kommandant Matthias Kiendl gab einen ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Ortsfeuerwehr seit November 2024. Besonders dargestellt wurden die Einsätze mit schweren Ereignissen, beim Brand einer großen Dachflächen-Photovoltaik-Anlage in Grafling und einem Staplerbrand. Die Ereignisse wurden anhand von Lichtbildern vor Augen geführt. Die aktiven Feuerwehrdienstleistenden haben viele Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Im Rahmen einer gemeindeübergreifenden Großübung war man bei einem „simulierten Großereignis“ in der Irlbacher Pfarrkirchen eingebunden. Im Oktober 2025 wurde von einer neunköpfigen Mannschaft erfolgreich das Leistungsabzeichen abgelegt. Besondere Erwähnung fand die laufend aktualisierte Geräte- und Schutzausstattung der Feuerwehr. Dargestellt wurde, dass die Vorbereitungen für das 150-jährigen Gründungsfest am letzten Maiwochenende 2027 (27.-30.5.2027) in Paitzkofen bereits laufen. Die Teilnahme von Vereinsabordnungen bei den bevorstehenden Feuerwehrgründungsfesten in Reißing, Schambach, Parkstetten, Niederschneiding und der Vereinsausflug 2026 nach Nördlingen sind bereits fester Bestandteil des Jahresprogrammes. Es wird auch neue Vereinskleidung beschafft. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrmännern für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig. Die Paitzkofner Feuerwehr hat sich im Rahmen der Nachwuchsgewinnung und Jugendförderung stark engagiert um die Zukunft zu sichern.
Gute Ausstattung der Ortsfeuerwehren
Christian Hirtreiter stellte die gute Ausstattung der Ortsfeuerwehren dar. Er berichtete zum einstimmigen Gemeinderatsbeschluss für den Start des Verfahrens zur Ersatzbeschaffung des Paitzkofner Feuerwehrfahrzeugs (TSF) und die befürwortende Stellungnahme des Kreisbrandrats. Er stellte auch dar, dass der Vorgang für die Ersatzbeschaffung des Schambacher Feuerwehrautos (TSF-W) und für das Straßkirchner Tanklöschfahrzeug (TLF-3000-Staffel) planmäßig laufe und stellte heraus, dass die Feuerwehrdienstleistenden sich nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt für die Bürger einsetzen, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens seien. Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die aktuellen Bauprojekten, wie die Erweiterung des gemeindlichen Kindergartens St. Elisabeth, welche mit der Baustelleneinrichtung in der ersten Märzwoche startet und die Sanierung des Straßkirchner Bahnhofs für vier Millionen Euro dar. Ergänzend wird eine Radabstellanlage am Bahnhofsvorplatz und ein neues Car-Sharing-Angebot zur Mobilitätssteigerung in der Gemeinde in Angriff genommen. Christian Hirtreiter berichtete zu diesen aktuellen Projekten in der Gemeinde und stellte die Fördersituationen jeweils vor.
Ehrungen für Verdienste
Bei den anstehenden Neuwahlen stellten einige Führungskräfte ihre Funktionen für jüngere Kammeraden zur Verfügung. Die langjährige Ausübung von wichtigen Funktionen in der Feuerwehr sei keine Selbstverständlichkeit. Es wurde betonte, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten der Feuerwehrdienst stark geändert hat. Im Rahmen eines würdigen Abends zusammen mit den Führungskräften der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen und den Freiwilligen Feuerwehren Paitzkofen und Schambach sowie der Landkreisfeuerwehrführung hatte Landrat Josef Laumer die staatliche Ehrung bei einer gemeindezentralen Ehrenveranstaltung vorgenommen. Vom Bayerischen Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, unterzeichnete Urkunden und Anstecknadeln für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten von der Feuerwehr Paitzkofen, Kommandant Matthias Kiendl und Gerätewart Michael Weinzierl. Für langjähriges aktives Engagement wurden dem bisherigen Kommandant Matthias Kiendl und dem scheidenden Vorsitzenden Norbert Kiendl gedankt. Die ausgeschiedene Führungskraft im Feuerwehrverein, Johann Laschinger, wurde mit einem Geschenkkorb des Feuerwehrvereins für das jahrzehntelange Engagement geehrt. Für ausgezeichnetes Engagement wurde der stellvertretende Feuerwehrvorsitzende Johann Laschinger auch mit besonderem Applaus bedacht.
Neuwahlen der Führungsriege
Unter Wahlleitung von Bürgermeister Christian Hirtreiter konnten die geheimen Wahlen für die kommende sechsjährige Amtszeit 2026 bis 2032 zügig abgewickelt werden. Die anwesenden 21 aktiven und über 16-jährigen Feuerwehrdienstleistenden waren zur Teilnahme an den Wahlen berechtigt. Markus Reiser wurde zum neuen Kommandanten und Stephan Biendl zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Als neuer Vorsitzender des Feuerwehrvereins wurde Daniel Kiendl, als neuer stellv. Vorsitzender wurde Lucas Schmid gewählt. Als neuer Kassier wurde Hubert Genau und als Schriftführer wurde Hans Kiermeier gewählt. Dem Vereinsausschuss gehören künftig Benedikt Aschenbrenner, Norbert Kiendl und Hermann Genau an. Als Kassenprüfer wurden Robert Genau und Robert Heilmeier gewählt. In Nachfolge zum bisherigen Gerätewart-Team Robert Genau und Michael Weinzierl übernehmen Robert Genau und Lucas Schmid die Funktion der Gerätewarte der Ortsfeuerwehr. Michael Weinzierl unterstütz das Duo künftig. Als Medienbeauftragte ist künftig Lena Selmer tätig. Die ausgeschiedenen Führungskräfte bedankten sich für die gute langjährige Unterstützung und sicherten auch künftig ihr Engagement zu.

stehend von links: Kommandant Markus Reiser, Lucas Schmid, der ausgeschiedene Kommandant Matthias Kiendl, Stephan Biendl und Bürgermeister Christian Hirtreiter
sitzend von links für langjähriges Engagement in der Vereinsführung wurden geehrt: der ausgeschiedene Vereinsvorsitzende Norbert Kiendl, der ausgeschiedene stellv. Vereinsvorsitzende Johann Laschinger und Vereinsvorsitzender Daniel Kiendl

stehend: 1. Reihe von links: Benedikt Aschenbrenner, Hermann Genau, Michael Weinzierl, Robert Genau, Hubert Genau, Robert Heilmeier, Lena Selmer und Bürgermeister Christian Hirtreiter
sitzend: 2. Reihe von links: Kommandant Markus Reiser, Norbert Kiendl, Stephan Biendl, Vorsitzender Daniel Kiendl, Lucas Schmid
Straßkirchner Jagdversammlung
Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Straßkirchen stand neben den Regularien auch aktuelle Informationen auf der Tagesordnung (27.2.26). Im Straßkirchner Gasthof Brunner konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen. Neben den Jagdgenossen waren die Jagdpächter Dr. Robert Franz und Markus Obermeier ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Beim Kassenbericht stellte Franz Brebeck detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Gerhard Englram ging auf die Termine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Die Berichterstattung zur Kassenprüfung hatte der ehemalige Jagdvorsteher Rupert Bugl übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden.
Unter den verschiedenen Tagesordnungspunkten wurde die Beschlussfassung über die Verwendung des Jagdpachtschillings getätigt. Festgelegt wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Die Jagdgenossen konnten von Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Jahresversammlung aktuelle Informationen erhalten. Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte die aktuellen Baumaßnahmen, wie die Erweiterung des Kindergartens St. Elisabeth, vor. Es wurde informiert, dass für vier Millionen Euro die Straßkirchner Bahnstation saniert wird. Die wesentlichen Maßnahmen sind der barrierefreie Ausbau des Bahnsteigs am Gleis 1, barrierefreier Ausbau der Zugänge zu beiden Bahnsteigen sowie die Erneuerung des Belages des Bahnsteiges am Gleis 3. Der Bahnsteig in Straßkirchen am Gleis 3 bleibt in Länge und Höhe gleich, bekommt aber einen neuen Belag und zwei neue Wetterschutzhäuschen. Die Zugänge werden teilweise neugestaltet und angeordnet, und alle Zugänge werden an das taktile Leitsystem angeschlossen. Der Bahnsteig für Gleis 1, wird auf eine Länge von 170 Metern und eine Breite von mindestens 2,75 Metern erweitert, in den Bereichen der beiden neu zu errichtenden Wetterschutzhäuschen ist eine noch größere Breite vorgesehen. Mit erheblicher Förderung durch die „Bike-Ride-Offensive“ wird auf dem gemeindeeigenen Bahnhofsvorplatz eine Fahrradabstellanlagen in der Nähe der Elektrotankstelle durch die Gemeinde für die Bahnpendler errichtet. Die Gesamtkosten für die moderne Abstellanlage belaufen sich alleine hier auf 80.000 Euro. Ludwig Hausladen hatte jüngst nach 16 Jahren im Amt des Schatzmeisters die Funktion in jüngere Hände abgegeben. Ihm wurde für sein ehrenamtliches Engagement mit einem Verzehrgutschein besonders gedankt. Er hatte für sein ehrenamtliches Wirken im örtlichen Wasser- und Bodenverband, sowie bei der Jagdgenossenschaft, bereits 2019 eine Ehrung durch die Gemeinde Straßkirchen erhalten. Abschließend dankte Jagdvorsteher Franz Schweiger für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang. Die Jagdpächter Dr. Robert Franz und Markus Obermeier hatten zu einem Rehragout-Essen eingeladen.
Kulturmobil kommt wieder in den Straßkirchner Bauhof: 2 Vorführungen
Auch im Jahr 2026 ist das „Kulturmobil“ wieder in ganz Niederbayern unterwegs. Am Freitag, 24. Juli, macht es in der Gemeinde Straßkirchen im gemeindlichen Bauhof Halt. Nachmittags um 17 Uhr steht das Kinderstück „Lahme Ente, blindes Huhn“ von Ulrich Hub auf dem Programm. Regie führt Susanne Schemschies, die Leiterin des „Jungen Gärtnerplatztheaters München“. „Lahme Ente, blindes Huhn“ ist ein witzig-poetisches Stück für die ganze Familie (empfohlen ab fünf Jahren). In dem 45-minütigen Stück geht es um die großen Wünsche, die Kraft der Freundschaft und den Zauber der Illusion. Abends um 20 Uhr wird es ein Theatererlebnis mit dem Erwachsenenstück „Faust 1+2+3“ von Felix Krakau geben. Der Regisseur Achim Bieler hat unter am Landestheater Niederbayern und in Aachen gearbeitet. Felix Krakau erzählt den deutschen Theaterklassiker neu: komprimiert auf das Wesentliche, komödiantisch und rasant. Das Stück setzt sich kritisch mit einem der größten Klassiker des Theaters von Johann Wolfgang von Goethe auseinander. Es strotzt zugleich nur so vor Humor und Witz und gewinnt gerade durch die ironische Distanzierung für unsere Gegenwart. Der Eintritt ist zu beiden Vorführungen, sowohl um 17 Uhr als auch um 20 Uhr, kostenfrei. Die Fertigung des Bühnenbilds erfolgt überwiegend durch die Landshuter Berufsschule 1. Die Verpflegung und die Versorgung mit Getränken übernehmen die engagierten Mitglieder der Straßkirchner Pfadfinder.
Weitere Infos unter https://www.kulturmobil.de/tourneeplan/
Neue Leitung für die Mutter-Kind-Gruppe – Frischer Wind mit viel Herz
Die Mutter-Kind-Gruppe im gemeindlichen Kindergarten St. Elisabeth startet mit neuer Leitung in die kommende Zeit. Ab 1.3.2026 übernimmt Veronika Zankl die Koordination und Begleitung der beliebten Gruppe und bringt dabei nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch viel Engagement und Herzlichkeit mit. Die Mutter-Kind-Gruppe ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Familien mit kleinen Kindern. Hier finden Mütter (gelegentlich auch Väter) Raum für Austausch, Unterstützung und gemeinsame Erlebnisse. In geschützter und freundlicher Atmosphäre entstehen Kontakte, Freundschaften und wertvolle Impulse für den Familienalltag. Mit Veronika Zankl gewinnt die Gruppe eine erfahrene und einfühlsame Persönlichkeit. Durch ihre berufliche Tätigkeit sowie ihre persönliche Erfahrung im Umgang mit Familien kennt sie die Bedürfnisse von Eltern und Kindern gleichermaßen. Ihr Anliegen ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle willkommen, verstanden und gut begleitet fühlen. Verena Müller wurde für ihr vierjähriges Engagement als Leiterin der Straßkirchner Mutter-Kind-Gruppe verabschiedet. „Mir ist es wichtig, dass sich jede Familie angenommen fühlt – ganz unabhängig davon, in welcher Lebenssituation sie sich befindet“, betont Bürgermeister Christian Hirtreiter bei der Feierstunde. Neben bewährten Elementen wie gemeinsamen Liedern, Spielangeboten und Gesprächsrunden möchte sie auch neue Impulse setzen und aktuelle Themen rund um Erziehung und Kindsentwicklung aufgreifen. Die Mutter-Kind-Gruppe trifft sich weiterhin regelmäßig am Donnerstag. Mit der neuen Leitung blickt die Mutter-Kind-Gruppe voller Zuversicht in die Zukunft – als Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Wachsens.

Jagdgenossen Paitzkofen trafen sich
Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Paitzkofen am 27.2.2026 standen neben den Regularien auch aktuelle Informationen auf der Tagesordnung. Im Florianistüberl Paitzkofen konnten die anwesenden Jagdgenossen und Jagdpächter den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen. Die beiden Jagdpächter Michael Schießl und Michael Kovacs waren zusammen mit den aktiven Paitzkofner Jägern bei der Versammlung mit dabei. Jagdvorsteher Markus Weinzierl konnte neben den über 25 anwesenden Teilnehmern der Generalversammlung der Paitzkofner Jagdgenossenschaft auch Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Markus Weinzierl bedankte sich herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Straßkirchen. Beim Rechenschaftsbericht wurden die Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Im Rahmen des Kassenberichts stellte man detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Johann Löw ging auf die Termine ein. Die Kassenprüfung hatten Erwin Weinzierl und Rupert Fischer übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für das Engagement im Ehrenamt. Jagdvorsteher Markus Weinzierl ging auf die in der letzten Jahresversammlung 2025 beschlossene Antragstellung, dass ein verdienter langjähriger Verantwortlicher der Jagdgenossenschaft für die Auszeichnung für das ehrenamtliche Engagement der Gemeinde gemeldet wird, ein. Beim gemeindlichen Ehrenabend erfolgte auf Antrag der Jagdgenossenschaft Paitzkofen, die Würdigung des ehrenamtlichen Wirkens eines besonders langjährig verantwortlichen Vorstandsmitglieds. Mit der Auszeichnung der Gemeinde für langjähriges Engagement im Ehrenamt, wurde mit Albert Genau ein Mann geehrt, der sich über vier Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlicher Verlässlichkeit in den Dienst der Jagdgenossenschaft gestellt hat. Albert Genau war von März 1984 bis zum Februar 2025 Kassier der Jagdgenossenschaft, was mehr bedeutete als nur das Führen der Bankunterlagen. Das Wirken hat die Jagdgenossen und die Dorfgemeinschaft nachhaltig geprägt und verdient höchsten Respekt und Anerkennung, so Weinzierl. Da der Geehrte am Ehrenabend im Januar 2026 verhindert war, wurde im persönlich durch den Jagdvorsteher und den Bürgermeister die gemeindliche Ehrungsurkunde, ein Gemeindebuch, die gerahmte Laudatio und der Geschenkkorb gebracht und in einem würdigen Rahmen übergeben. Der bei der Versammlung anwesende langjährige Schatzmeister erhielt einen kräftigen Applaus.
Dorferneuerung: Fertigstellung erfolgt
Christian Hirtreiter berichtete zu aktuellen Themenfeldern und stellte den Abschluss der Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung Paitzkofen vor. Es wurde informiert, dass die Bauarbeiten durch die beauftragte Firma Strabag erfolgten. Der komplette Abschluss der Paitzkofner Dorferneuerung stand durch die finalen Vermessungsarbeiten durch das Straubinger Vermessungsamt im Dezember 2025 an. Gerade im Bereich Kanalbau hatten sich einige unvorhergesehene Neuerungen während der Baumaßnahme ergeben, so musste auch ein Kanalabschnitt an der Schneidinger Straße erneuert werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete auch zu weiteren aktuellen Bauprojekten, wie die Erweiterung des gemeindlichen Kindergartens St. Elisabeth um zwei Gruppen. Informiert wurde auch zu bevorstehenden Straßensanierungen im Gemeindebereich und weiteren sich in Bearbeitung befindlichen Großprojekten. Christian Hirtreiter berichtete zu diesen aktuellen Projekten in der Gemeinde und stellte die Fördersituation jeweils vor.
Jagdpacht für Wegebau
Beschlossen wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Abschließend dankte der Jagdvorsteher Markus Weinzierl für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang. Die Jagdpächter Michael Schießl und Michael Kovacs hatten zu einem Ragout-Essen mit Getränken eingeladen. Die harmonisch durchgeführte Generalversammlung fand einen angenehmen Ausklang.
Carsharing in Straßkirchen
Ziel ist es, durch gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge eine ressourcenschonende und flexible Ergänzung zum klassischen Individualverkehr zu schaffen. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto oder mit unregelmäßigem Mobilitätsbedarf ist das neue Mobilitätsangebot eine wichtige Verbesserung der
Lebensqualität.
Die Gemeinde Straßkirchen bietet in Kooperation mit der Firma „mikar“ ein kommunales
Carsharing-Modell an. Damit folgt sie dem Beispiel mehrerer Kommunen im Landkreis Straubing-Bogen, die bereits auf flexible und gemeinschaftlich genutzte Mobilitätslösungen setzen.
Den Bürgern steht nun ein 9-Sitzer-Kleinbus zur Verfügung, der kostengünstig und rund um die Uhr gebucht werden kann. Das Fahrzeug befindet sich in der Paitzkofner Straße 2, direkt neben der gemeindlichen Kinderkrippe St. Martin.
Die Nutzung des Fahrzeugs ist für alle Personen mit gültiger Fahrerlaubnis möglich, sofern sie sich vorher als Nutzer bei „mikar“ registriert haben. Die Buchung erfolgt bequem per Smartphone über die mikar-App. Die Mietkosten sind transparent und einfach nachvollziehbar. Das Carsharing-Fahrzeug eignet sich ideal für vielfältige Einsatzzwecke, wie etwa für Ausflüge mit Vereinen, Familie oder Freunden, größere Einkäufe, Umzüge oder auch für längere Fahrten wie Wochenend- oder Urlaubsreisen. Eine Nutzung über mehrere Tage ist problemlos möglich. Die Realisierung des Projektes war nur durch die Unterstützung von über 30 Unternehmen möglich.
So geht´s:
- Vorerst bedarf es einer einmaligen Registrierung als Fahrer. Diese erfolgt schnell und einfach über die MIKAR APP. Diese können Sie sich im Apple App Store oder Google Play Store herunterladen
- Nach erfolgreicher Prüfung Ihrer Daten, Führerscheins und der Hinterlegung einer Zahlungsart kann es bereits losgehen
- Die Freischaltung erfolgt in Regelfall innerhalb von 2 Werktagen
- Mithilfe der MIKAR APP auf Ihrem Smartphone können Sie Fahrten buchen und schlüsselfrei die Öffnung des Fahrzeuges veranlassen
- Papiere und Autoschlüssel liegen dann im Fahrzeug für Sie bereit
- Der Parkplatz des Fahrzeuges ist sowohl in der App als auch auf unserer Website in der Karte gekennzeichnet
- Die aktuellen Preise können die Nutzer unter https://mikar.de/fahrzeuge-preise/ einsehen oder bei Buchungsanfrage direkt in der App
- Alle weiteren Abläufe und Tipps können in der App oder auf unserer Website gefunden werden https://mikar.de/so-gehts/ https://mikar.de/faq/
Weiterhin steht für Notfälle unser Chatbot 24 Stunden / 7 Tage die Woche zur Verfügung
Ihr mikar Team wünscht gute Fahrt!
Neues Mobilitätsangebot in Straßkirchen
Übergabe des Schlüssels für den Neunsitzer-Bus, Ford Transit, im Straßkirchner Ortskern:
Von links: Vera Calcali (Fuhrpark), Bürgermeister Christian Hirtreiter und Andreas Cerveny (MIKAR Plattling)Im Rahmen der Überlegungen zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum
hatte die Gemeinde Straßkirchen auch das Thema „Carsharing“ bearbeitet. In der jüngsten Straßkirchner Gemeinderatssitzung konnte der neue Standort des neuen Mobilitätsangebots bei der Straßkirchner Kinderkrippe festgelegt werden.
Ziel ist es, durch gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge eine ressourcenschonende und flexible Ergänzung zum klassischen Individualverkehr zu schaffen. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto oder mit unregelmäßigem Mobilitätsbedarf ist das neue Mobilitätsangebot eine wichtige Verbesserung der
Lebensqualität.
Die Gemeinde Straßkirchen bietet in Kooperation mit der Firma „mikar“ ein kommunales Carsharing-Modell an. Damit folgt sie dem Beispiel mehrerer Kommunen im Landkreis Straubing-Bogen, die bereits auf flexible und gemeinschaftlich genutzte Mobilitätslösungen setzen.
Den Bürgern steht nun ein 9-Sitzer-Kleinbus zur Verfügung, der kostengünstig und rund um die Uhr gebucht werden kann. Das Fahrzeug befindet sich in der Paitzkofner Straße 2, direkt neben der gemeindlichen Kinderkrippe St. Martin.
Die Nutzung des Fahrzeugs ist für alle Personen mit gültiger Fahrerlaubnis möglich, sofern sie sich vorher als Nutzer bei „mikar“ registriert haben. Die Buchung erfolgt bequem per Smartphone über die mikar-App. Die Mietkosten sind transparent und einfach nachvollziehbar. Das Carsharing-Fahrzeug eignet sich ideal für vielfältige Einsatzzwecke, wie etwa für Ausflüge mit Vereinen, Familie oder Freunden, größere Einkäufe, Umzüge oder auch für längere Fahrten wie Wochenend- oder Urlaubsreisen. Eine Nutzung über mehrere Tage ist problemlos möglich. Die Realisierung des Projektes war nur durch die Unterstützung
von über 30 Unternehmen möglich.
Ein Carsharing-Modell, wie dieses, ist deutlich einfacher in der Umsetzung als klassische Carsharing-Modelle, die im ländlichen Raum häufig mit hohem Verwaltungs- und Kostenaufwand sowie mangelnder Auslastung verbunden sind.
Steigende Spritpreise und immer höher werdende Kosten für Neuwagen machen „normales“ Autofahren
immer teurer. Die Gemeinde Straßkirche liefert in Kooperation mit „mikar“ und den großzügigen Sponsoren ein individuelles Carsharing-Konzept ergänzend zum örtlichen Bahnhof, exakt passend für die aufstrebende Gäubodengemeinde.
Durch die Beteiligung und die gute Unterstützung von lokalen Mobilitätspartnern werden die Preise für den Carsharing-Nutzer so attraktiv gemacht.
Mithilfe der „mikar APP“ auf dem Smartphone können schnell und unkompliziert Fahrten gebucht werden.
Schlüsselfrei wird die Öffnung des Fahrzeugs veranlasst. Papiere und Autoschlüssel liegen dann im
Fahrzeug für Sie bereit. Die aktuellen Preise und Informationen können für die Nutzer unter
https://mikar.de oder bei Buchungsanfrage direkt in der App eingesehen werden.
Straßenkehrung am 11.+12.03.2026
Die Gemeinde Straßkirchen informiert, dass am Mittwoch den 11. März und Donnerstag den 12. März 2026 im gesamten Gemeindegebiet die Straßenreinigung durchgeführt wird.
Wir bitte sie zwischen 07:00 und 17:00 Uhr nicht auf der Straße zu parken und den Fahrbahnrand freizuhalten.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Sparkasse unterstützt Kreativität junger Talente
Große Freude bei den Organisatoren des diesjährigen Jugendkunstwettbewerbs: Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse-Niederbayern-Mitte konnte der Wettbewerb mit Jugendpreisverleihung stattfinden und sogar erweitert werden.
Mit ihrem finanziellen Engagement setzt die Sparkasse ein starkes Zeichen für die Förderung junger Kreativität und kultureller Bildung in der Region. Der Jugendkunstwettbewerb bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre künstlerischen Talente zu entdecken, weiterzuentwickeln und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
„Kunst und Kreativität sind wichtige Bausteine für die persönliche Entwicklung junger Menschen. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt sehr gerne“, betonte Christian Weinzierl, stelv. Regionaldirektor der Sparkasse Niederbayern-Mitte, bei der Scheckübergabe.
Die Spende ermöglicht es bei der überregionalen Kunstausstellung mit angegliedertem Jugendkunstwettbewerb attraktive Preise anzubieten sowie attraktive Siegerpreise auszuloben.
Die Organisatoren-Team mit Bürgermeister Christian Hirtreiter bedankte sich herzlich für die Unterstützung und freuten sich über jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Kunstförderung: u.a. Kunstfenster, Ausstellungen und Adventsfenster. Der Jugendkunstwettbewerb zeigte einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen regionalen Institutionen und kulturellen Initiativen ist – zum Wohle der jungen Generation und des kulturellen Lebens vor Ort.

Informationsabend zum neuen Caritas-Pflegeheim
Über 100 Teilnehmer bei der Vorstellung des neuen Straßkirchner Heimes
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, luden die Gemeinde Straßkirchen und die Pfarrei St. Stephanus zu einem öffentlichen Vortrag in das Pfarrheim St. Stephanus ein. Im Mittelpunkt des mit über 100 Teilnehmern gut besuchten Informationsabends stand das derzeit entstehende Caritas-Pflegeheim, das künftig 89 Pflegeplätze bieten wird. Träger der Einrichtung ist die „gemeinnützige Caritas Pflege GmbH Straubing“ . Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete zu den Vorarbeiten die fast zehn Jahre in Anspruch nahmen und der hohen Förderung des Freistaats. Das bayerische Förderprogramm „Pflege im sozialen Nahraum“ („PflegesoNah“) unterstützt den zum 1. August 2026 in Betrieb gehenden Neubau der Pflegeeinrichtung mit über 5,3 Millionen Euro. Der Bürgermeister betonte, dass ihm das Thema „Altwerden in heimischer Umgebung“ besonders wichtig sei und er sich freue, dass zusätzlich zu den zwei betreuten Wohnanlagen nun auch eine vollstationäre Pflegeeinrichtung in kirchlicher Trägerschaft in der Gäubodengemeinde vorhanden ist. Die Vorstandsvorsitzende des Caritas-Verbandes, Angelika Schebelle, informierte zum aktuellen Stand der Bauarbeiten, die Fertigstellung sowie die künftige Gestaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten. Nicolas Scheidler, Geschäftsführer der „gemeinnützige Caritas Pflege GmbH Straubing“, stellte die Kostenstruktur im Hinblick auf eine Unterbringung in dem Straßkirchner Heim dar, wobei die Verhandlungen mit der Pflegekasse noch nicht abgeschlossen sind und ein genauer Kostensatz für einen Pflegeplatz noch nicht feststeht. „Ungeachtet der vorgegebenen Rahmenbedingungen ist es uns wichtig, dass der Mensch im Mittelpunkt ist und die Ausstattung des Heimes höchsten Ansprüchen entspricht“, sagte Scheidler.
Zudem soll der Bereich der Kurzzeitpflege ausgebaut werden. „Viele sind darauf angewiesen. Oft auch als Übergangszeit zu einem Reha-Aufenthalt.“ Man wolle sich verstärkt darum bemühen, dass aus den Kurzzeit-Pflegefällen keine Langzeitfälle werden, sie beispielsweise mit zusätzlicher Physiotherapie und ähnlichem unterstützen“, klärte Scheidler auf. Die Einrichtung einer auch für die Straßkirchner Pfarrangehörigen nutzbaren Hauskapelle mit seelsorgerischer Betreuung durch die Straßkirchner Pfarrei und ein öffentlich zugänglicher Senioren-Bewegungs-Parcours runden das Gesamtangebot ab.
Aufgeklärt wurde auch zu der Rechtsform des kirchlichen Trägers in Gestalt einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH). Eine gGmbH ist eine spezielle Form der GmbH, die Gewinne ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet und steuerliche Vergünstigungen genießt. Der AVR-Tarif für die Beschäftigten gehört zu den Spitzenreitern in der Langzeitpflege.
Auf der Basis eines kirchlichen Selbstverständnisses hat die Caritas dieses eigene Tarifwerk, in dem die Arbeitsbedingungen und die Entgelte geregelt sind. Die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR) werden partnerschaftlich von den Dienstgebenden und Mitarbeitenden festgelegt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf den beruflichen Perspektiven im neuen Pflegeheim. Heimleiterin Nicole Wiesmüller stellte die Möglichkeiten für haupt- und nebenberufliche Tätigkeiten vor und gab einen Einblick in das künftige Team und die Arbeitsfelder. Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte, dass die Caritas mit rund einer dreiviertel Million Beschäftigten in über 25.000 Einrichtungen der größte soziale Arbeitgeber in Deutschland sei. Er selbst habe Zivildienst in einer Straubinger Pflegeeinrichtung geleistet und kenne die Herausforderungen im Bereich der häuslichen und außerhäuslichen Pflege hautnah. Dass der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vielfältige Arbeitsplätze in der Pflege vor Ort und die dringlich nötige Pflegeeinrichtung in Straßkirchen anbiete, sei für ihn eine große Freude. Zusätzlich engagieren sich viele Ehrenamtliche was besonders schön sei. Nach einer umfangreichen Beantwortung von Fragen aus dem Publikum konnte in Einzelgesprächen an bereitstehenden Stehtischen im Pfarrheim-Foyer individuelle Fragestellungen auch in Hinblick auf die Anmeldung von Pflegebedürftigen und die genauen Beschäftigungsverhältnisse geklärt werden.

Von links: Pfarrvikar Loxly, Heimleitung Nicole Wiesmüller, Pfarrer Gerhard Pöpperl, Angelika Schebelle (Caritas-Verband), Nicolas Scheidler (Caritas-Verband) und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Goldene Hochzeit in der Familie Schwarz
Letzten Freitag vor 50 Jahren gaben sich Zelestina und Wladimir Schwarz das Jawort für ihren gemeinsamen äußerst erfolgreichen und glücklichen Lebensweg. Deshalb stand am letzten Februarfreitag das Jubiläum der Goldenen Hochzeit an. Bei der damaligen Hochzeitsfeier mit Tanz im Februar 1976 konnten aufgrund der stürmischen Witterung einige Verwandte und Freunde nicht teilnehmen. Jedoch waren damals über 60 Gäste bei der Hochzeitsfeierlichkeit dabei. Über Jahrzehnte war Wladimir Schwarz im Baubereich und seine Ehefrau in der Hotellerie beschäftigt. Zu ihrem Ehrentag gratulierten persönlich neben ihren Kindern, viele Verwandte, Bekannte und Freunde. Vor allem freute sich das Jubelpaar über die gute, familiäre Unterstützung. Fast alle Kinder und Enkel sind in Niederbayern im näheren Umkreis beheimatet, von Landau, aber auch dem Nachbarort Irlbach, läuft der Kontakt der Familie sehr gut. Mit den drei Kindern und den bereits vorhandenen 8 Enkeln wartet das rüstige Ehepaar auf den ersten Ur-Enkel bzw. die erste Ur-Enkelin in ihrer Familie. Persönlich gratulierte Bürgermeister Christian Hirtreiter von der Gemeinde Straßkirchen mit passenden Geschenken und einer in Reimform vorgetragenen speziellen Würdigung des Jubelpaars. Ob vielfältige Herausforderungen im Leben oder bei der Gesundheit – die beiden sehen die Dinge nicht nur im Kleinen, sondern in ihrer Wirkung aufs Gesamte. Es gibt so einige Stationen im turbulenten Leben, über die sich zu berichten lohnt. Nicht nur, dass beide der Hobbyimkerei und der Bienenzucht zugetan sind und im Ruhestand besonders die Volksmusik genießen. Die erste gemeinsame Urlaubsreise führte das glückliche Ehepaar im Rahmen des zehnjährigen Hochzeitsjubiläums ins Rheinland. Die Familienfeier zur Goldenen Hochzeit fand auch mit Tanzmusik -wie 1976- und Showeinlagen der Enkelkinder wieder mit über 60 Teilnehmern am letzten Februarsamstag statt. Nach einem halben Jahrhundert hat das Jubelpaar die Erneuerung ihres kirchlichen Eheversprechens, nach Organisation durch die Kinder und Enkelkinder, ergreifend gestaltet. Gerne macht das Ehepaar Kurzausflüge in die nähere Umgebung und freut sich auch über den heimischen Garten und die Pflege von schönen Blumen.

Kleinkinder im Focus
Am Donnerstag, 5. März 2026, 18 Uhr, wird der Ersatztermin für den ausgefallenen Seminarabend des Kooperationskurses „AELF/Gemeinde Straßkirchen“ im Hinblick auf „Gesundheit und Bewegung“ im Straßkirchner Schulgebäude organisiert. Das neue Programm aus dem Bereich „Netzwerk Junge Familien“ in Zusammenarbeit mit dem „Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Straubing-Deggendorf“ im Rahmen des Förderprogramms „Netzwerk Junge Familien“ bietet die Möglichkeit sich zur Ernährung in der frühen „Familienphase“ zu informieren. In der Straßkirchner Grund- und Mittelschule, Paitzkofner Str. 25, 94342 Straßkirchen, wird die versierte Expertin Eva-Maria Lepsik dazu praktisch berichten. An dem Informationsabend wird die Diätassistentin und mehrfache Mutter Eva-Maria Lespik in einem Vortrag mit Gesprächsrunde das Thema „Das beste Essen für Kleinkinder“ bearbeiten und auf die enge Verbindung zwischen guter Kleinkinderernährung und körperlichem Wohlbefinden mit einem Informationsvortrag eingehen. „Satt – versorgt – glücklich: So lautet das Motto in der Kleinkindernährung.“ ist der Untertitel des Abends. Bearbeitet werden Fragestellungen wie: „Wie erreiche ich die beste Ernährung am Familientisch? Was kann und wie viel sollte mein Kind essen? Wie sieht eine abwechslungsreiche Ernährung aus?“ Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über die aktuellen Ernährungsempfehlungen für Kleinkinder. Geeignete Lebensmittel und Mengen für Kleinkinder werden anhand der Ernährungspyramide veranschaulicht. Außerdem erhalten die Teilnehmerinnen viele praxisrelevante Anregungen dazu, wie das Kleinkind entspannt ein gesundes Essverhalten entwickeln kann. Der Teilnehmerkreis sind junge Eltern/Familien mit Kindern von 0-3 Jahre, sowie Großeltern, Tagesmütter, Erzieher und Erzieherinnen. Anmeldungen sind für diesen kostenfreien Seminartermin noch unter vorzimmer@vg-strasskirchen.de oder 0942494240 möglich.
Ausstellung im Pfarrheim Straßkirchen eröffnet – Bezirkstagspräsident lobt Engagement vor Ort
Kunst zu schaffen ist für junge Menschen eine sinnvolle Möglichkeit der Freizeitgestaltung, vor allem in Zeiten digitaler Medien. In der Gemeinde Straßkirchen, in der es die erste Kunstmittelschule in Niederbayern gibt, wird nicht nur das Kunstschaffen gefördert, sondern es werden auch die Werke der jungen Künstler ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Am Donnerstag, 19.2.26, geschah dies erneut im Rahmen der Eröffnung einer Kunstausstellung mit Jugendwettbewerb im Pfarrheim St. Stephanus, die von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft organisiert wurde.
Bürgermeister Christian Hirtreiter begrüßte die rund 80 geladenen Gäste, darunter auch die Vertretung der Pfarrei St. Stephanus sowie Hubert Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern. Hirtreiter hob das hohe Potential der aktiven Künstler in Straßkirchen sowie der Nachwuchskünstler hervor. Insgesamt werden 91 Gemälde, 120 Holzobjekte sowie 40 Bilder der Jugend ausgestellt. „Es ist alles dabei, von Öl bis Aquarell“, so Hirtreiter und zitierte Pablo Picasso, demzufolge „Kunst den Staub des Alltags von der Seele wäscht“. Er wünschte den Gästen einen „staubfreien“ Austausch mit guten Gesprächen.
Warum „Kunst verbindet“ stand dann im Mittelpunkt der Festrede von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Er ging auf das uralte Bedürfnis der Menschen ein, Kunst zu schaffen, indem sie schon vor über 30.000 Jahren an Höhlenwänden Malereien hinterließen. Betrachte man heute diese Werke, fühle man sich den Menschen von damals sofort verbunden. „Kunst ist eine universelle Sprache über Raum und Zeit hinweg.“ Doch Kunst fördere auch das Miteinander, da die jeweiligen Gedanken, Gefühle und Perspektiven des Künstlers transportiert werden. „Verändert man die eigene Perspektive, weg von seiner normalen Rolle im Alltag, kann man sich in den anderen besser hineinversetzen.“ Dies sei in der heutigen Zeit besonders wertvoll. Und zuletzt fördere die Kunst auch die Gemeinschaft, indem man sich selbst und die Gesellschaft hinterfrage, so Heinrich.
Junge Menschen erleben über die Kunst – vor allem bei einer öffentlichen Ausstellung wie dieser – dass sie selbst und das, was sie tun, ernst genommen werden. „Sie schauen nicht nur zu, sondern bringen sich selbst mit ein. Das ist ein reales Erlebnis und eine besondere Form der Persönlichkeitsentwicklung“, so der Bezirkstagspräsident, der deshalb in der Förderung von Kunst und Kultur eine wichtige Investition in die Zukunft einer Gemeinde sieht. Er dankte allen, die sich in Straßkirchen dafür einsetzen – die Vertreter der Kommune genauso wie die Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft.




Landschaftsbild von Melissa Faltermeier und Blumenbild von Maria Lorenz, Holz-Flamingo von Walter Lorenz und Holzskulptur von Johann Dörfler
Preisverleihung des Jugendkunstwettbewerbs in Straßkirchen
Kunst ist in Straßkirchen für „Jung und Alt“ wichtig – Engagierte Teilnehmer beim Jugendwettbewerb wurden ausgezeichnet – 80 Teilnehmer bei der Finissage der Straßkirchner Kunstausstellung
Auf Initiative von Bürgermeister Christian Hirtreiter fand in Zusammenarbeit mit der Grund- und Mittelschule im Rahmen der diesjährigen Straßkirchner Kunstausstellung aller örtlichen Künstler ein Jugendkunstwettbewerb statt. Am Montag, 23.2.2026, war im Pfarrheim St. Stephanus die Preisverleihung des Jugendkunstwettbewerbs zum Thema „Meine Heimat“. Eingeladen zu der Preisverleihung waren neben ausgewählten Honoratioren auch die Eltern.
Die Straßkirchner Künstler wollen mit ihrem Engagement die Bevölkerung und vor allem die Jugend an die Kunst als Ausdruck der eigenen Kreativität und Form der Selbstverwirklichung heranführen. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte hatte die Preise für die jungen Preisträgerinnen und Preisträger gestiftet. Seit vielen Jahren besteht im Bereich der Kunst ein sehr positives Zusammenwirken der Künstlergemeinschaft mit der örtlichen Grund- und Mittelschule Straßkirchen (GMS), betonte Bürgermeister Christian Hirtreiter
„Wo Kunst entsteht, da wächst Gemeinschaft“
Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte heraus, dass wo Kunst entsteht auch die Gemeinschaft wachse und bekräftigte, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe durch künstlerisches Arbeiten sich selbst zu verwirklichen und den Alltag zu vergessen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Kunstausstellung und den Jugendwettbewerb soll ein verstärktes generationsübergreifendes Engagement für den Heimatort angestoßen werden. Er bedankte sich für das ausgezeichnete Zusammenwirken verschiedener Institutionen, der Schule, der Straßkirchner Künstlergemeinschaft, sowie der Sparkasse Niederbayern-Mitte um den Jugend-Wettbewerb und die Ausstellung zu realisieren. Pfarrer Gerhard Pöpperl erinnerte sich in seinem Grußwort an seine eigenen Erfahrungen im Kunstunterricht und betonte den Wert von Kunst für die Persönlichkeitsbildung.
Der Straßkirchner Rektor Martin Leukam betonte den Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Seit vielen Jahren sei die Thematik „Kunst“ in Straßkirchen wichtig. Dadurch werde die Jugend angespornt selbst künstlerisch tätig zu werden und mit Kreativität Kunstwerke, wie bei dem diesjährigen Jugendwettbewerb, zu gestalten. Das Engagement und das Konzept zum künstlerischen Profilschwerpunkt in Straßkirchen sei über Jahre gewachsen und sei für die ganzheitliche Bildung und Entwicklung der jungen Menschen enorm wichtig. Leukam hob die über viele Jahre laufende intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Künstlergemeinschaft hervor und betonte das hohe Engagement auch der Lehrerschaft um dem Bildungsauftrag gerade in kreativen Bereichen zu erfüllen.
„Kunst in der Heimat – Heimat in der Kunst“
Die Vertreterin des Staatlichen Schulamts im Landkreis Straubing-Bogen, Schulamtsdirektorin Bianca Luczak, hielt die Festrede zum Thema „Kunst in der Heimat – Heimat in der Kunst“. Dabei konzentrierte sich die Rednerin auf die verschiedenen Facetten von „Heimat“. Bei der eindrucksvollen Rede spannte sie vor den 80 Gästen eine Spannungsbogen von wichtigen Identifikationsmerkmalen in der eigenen Heimat und sprach darüber, wie Künstlerinnen und Künstler seit Jahrhunderten ihre persönliche und gesellschaftliche Vorstellungen von Heimat in Bildern, Skulpturen, Literatur und Musik ausdrücken. Auch moderne Positionen wurden thematisiert. Am Beispiel der Kunst in der Kriegszeit zeigte die Rednerin, wie Erfahrungen von Flucht und politischer Entwurzelung den Heimatbegriff neu definieren. In einer globalisierten Welt sei Heimat oft fragmentiert und vielschichtig, jedoch sei gerade auch der heimatliche Dialekt, wie auch traditionelle Feste, ein Teil der „Heimat“ und mehr als nur „Beiwerk“. Der Begriff „Heimat“ ist nicht statisch, so Luczak, sondern bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Erinnerung, Identität und Wandel. Die Rede schloss mit einem Appell: Kunst könne Brücken bauen, Verständnis schaffen und unterschiedliche Heimatvorstellungen miteinander ins Gespräch bringen. Das Publikum reagierte mit Applaus und angeregten Diskussionen, vor allem auch durch die verteilten Zitate von bekannten Persönlichkeiten, die Aussagen zum Heimatbegriff getätigt hatten, im Anschluss an die Veranstaltung. Die Schulamtsdirektorin sichert zu die Schulfamilien der Grund- und Mittelschulen in ihrer herausfordernden Arbeit zu stärken und zu stützen, so Erreichtes zu erhalten und im Idealfall zur Weiterentwicklung beizutragen.
Preise vergeben
In den verschiedenen Altersstufen wurden insgesamt 14 Preise vergeben. Gesamtsiegerin war Anna Ehrl, gefolgt von Lina Ostermeier, Anastasia Schopp und Lena Ertl. Die weiteren bestplatzierten anwesenden jungen Wettbewerbsteilnehmer waren: Julia Christ, Lea Deichslberger, Jasmin Muszeika, Roliana Issa, Ali Issa, Luisa Weinzierl, Sophia Steinbauer. Gerade die Beiträge aus der Mittelstufe waren eindrucksvoll und hatten tolle Kunstwerke zum Inhalt. Wobei hier gerade die Verbundenheit mit der Natur und den markanten Plätzen im heimischen Dorf der Schwerpunkt waren. Die vier ersten Preisträger erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein und Gutscheine für Kunstschulungen bei erfahrenen Mitgliedern der Künstlergemeinschaft. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte unterstützte diesen Wettbewerb und die Kunstausstellung finanziell großzügig. Die Kunstausstellung und der Kunstwettbewerb sollen die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen, wie die Redner betonten.
Musikbeiträge rundeten den Abend ab
Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung hatte Annette Schubert mit einer Musikgruppe aus Schülerinnen der örtlichen Schule übernommen. Es waren bei der musikalischen Darbietung dabei: Annette Schubert (Keyboard), Maria Freitas (Gitarre), Nina Genau (Querflöte) und Martina Hirtreiter (Cajon). Kunst und Musik sind Teil der Weiterentwicklung des individuellen Profils und helfen bei der Persönlichkeitsbildung, waren sich alle teilnehmenden Freunde der Kunst einig. Manche jungen Preisträger kamen erst spät am Abend mit ihren Eltern nach Hause. Bei angenehmen Gesprächen der jungen Preisträger mit den erfahrenen Mitgliedern der Künstlergemeinschaft klang der Abend bei einem Imbiss im Pfarrsaal aus.


Gerade die vierzig Wettbewerbsbeiträge der jüngsten Künstlerinnen und Künstler banden sich gleichwertig in die Straßkirchner Kunstausstellung ein. Die Beiträge insbesondere der Preisträger – u.a. Collagen sind zeitlos schön und binden die Natur mit ein. Im Bild ein Holzkunstwerk von Walter Lorenz: „Der Mensch“ und des Großvaters einer der bestplatzierten Jugendpreisträgerinnen, Johann Orth, „Berglandschaft“
Senioren-Kurse in Straßkirchen
Die Seniorenarbeit in der Gemeinde Straßkirchen hat auch für den Frühsommer 2026 wieder einiges auf der Agenda. Vier voll ausgebuchte „Senioren-55-Plus-Kurse“ in der Straßkirchner Schule fanden im abgelaufenen Jahr 2025 bei den örtlichen Seniorinnen und Senioren eine positive Resonanz. Mit zunehmendem Alter ist die Bewegung für ein gutes Zusammenspiel aller Körperpartien für die Gesunderhaltung wichtig. Die Seminarreihen decken wichtige Teilaspekte für die Erwachsenen im fortgeschrittenen Lebensalter ab: Übungen zur Stärkung der Koordination, aber auch wichtige Ratschläge für die Ernährung. Gerade das Thema „Kochen für den kleinen Haushalt“ fand hier in der neugestalteten Straßkirchner Schulküche guten Anklang. Die Bewegungsnachmittage „Bewegung für die Gesundheitserhaltung“ in der Schulaula mit der Referentin Gerda Bachl-Staudinger forderten alle Körperpartien, sodass die Muskeln hier besonders trainiert wurden. Julia Birnbaum konnte ebenso die mittlerweile vielen Teilnehmer im Rahmen jeweils eines Bewegungsnachmittags auf „Fitness-Kurs“ bringen. Zum Themenfeld „Knochen stärken – Genussvoll und bewusst“ war besonders die kalorienbewusste Lebensmittelversorgung ein Hauptaugenmerk. Ein Schwerpunkt der Angebote sind Bewegungsratschläge und Übungen mit Kraft und Balance um aktiv und standfest mitten im Leben zu stehen. Diese Seniorenveranstaltungen „Senioren-55-Plus“ wurden in Zusammenarbeit mit dem „Amt für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten“ (AELF) Straubing-Deggendorf in Ergänzung zum Förderprogramm „Netzwerk Generation 55plus“ durchgeführt. Bürgermeister Christian Hirtreiter sieht mit diesen Angeboten und der guten Resonanz eine gute Basis für die Einbindung der „Senioren über 55 Lebensjahren“ in das Gemeindeleben. Auch mit dem jüngst durch die Gemeinde Straßkirchen ebenso mit AELF gestarteten Netzwerk „Junge Familien“ soll die Einbindung von Schwangeren und jungen Familien/Großeltern mit kleinen Kindern weitere Kreise ziehen.
Die bevorstehenden Kurse werden demnächst bekannt gegeben.
Überregionale Kunstausstellung im Straßkirchner Pfarrheim
Die Gemeinde Straßkirchen und die Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft gestalten auch 2026 wieder eine öffentliche Kunstausstellung im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus, Lindenstr. 8, 94342 Straßkirchen. Die Kunstaktivität fördert die heimatliche Gemeinschaft und weist auf örtliche Potentiale hin. Zusätzlich stellt sie der Jugend Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung dar. Bildnerische Werke werden dabei in dem Pfarrsaal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach der erfolgreichen Krippenausstellung in der Adventszeit 2025 werden die Bildnisse, Zeichnungen und Plastiken der ausstellenden Künstler in einem schönen Ambiente der Öffentlichkeit gezeigt.
Die teilnehmenden Künstler sind dieses Jahr Melissa Faltermeier, Ingrid Faltermeier, Gottfried Cech, Johann Dörfler, Brigitte Tarras, Claudia Raissle, Christian Speckner, Orth Hans, Walter Lorenz, Maria Lorenz, Hans Orth, Maria Thurner, Johann Dörfler, Ralf Zierer und Susi Kaiser. Eingebunden sind auch Werke des verstorbenen Straßkirchner Künstlers Friedrich Tschischke. Durch diese „Straßkirchner Kunstausstellung 2026“ soll ein weiter verstärktes Engagement angestoßen werden. Die öffentliche Ausstellung im Straßkirchner Pfarrheim ist am Freitag, 20.2.2026 von 14 Uhr bis 18 Uhr, am Samstag, 21.2.26 von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 11.15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Am letzten Ausstellungstag 22.2.26, 16 Uhr, findet eine abschließende Kuratorenführung statt. Die Betreuung der Ausstellung wird im Wechsel von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern übernommen. Es werden auch Werke der vierzig Kunstwettbewerbsteilnehmer der örtlichen Grund- und Mittelschule Straßkirchen gezeigt. Die Preisträgerbilder des Jugendkunst-Wettbewerbes sind ebenso Teil der Ausstellung. Die Kunstausstellung ist bei freiem Eintritt zugänglich.
Fotografien:
Bei der diesjährigen Kunstausstellung im Straßkirchner Pfarrheim werden u.a. neben den Bildern, Aquarellen, Zeichnungen auch Holz-Plastiken ausgestellt. Anbei Fotografien der Gemälde :

In Acrylfarben bildet Ingrid Faltermeier den „Urknall“ ab – das großflächige Gemälde ist besonders aufgrund seiner Farbenvielfalt beeindruckend

Der Holzkünstler Walter Lorenz ist sowohl bei großen als auch kleinen Holzkunstobjekten richtig engagiert: hier im Bild „Frau mit Kind“ eine beeindruckende Holzsilhouette

In Mischtechnik hat Ingrid Faltermeier ein Bild „Schneelandschaft im Mondlicht“ gestaltet. Aufgrund der ungewöhnlichen Farbkomposition beeindruckt das Gemälde den Betrachter.

Die überregional bekannte Kunstmalerin Maria Thurner hat eine Serie von Straßkirchner Gotteshäusern geschaffen: im Bild in Acrylfarben die Paitzkofner Filialkirche St. Nikolaus in farbtiefem Ambiente
Hochrangiges Faschings-Turnier in Straßkirchen
Am Faschingsdienstag fand in der Straßkirchener Gäubodenhalle ein hochkarätig besetztes Faschings-Turnier statt. Bei dem auch maskierte dabei waren. Zwölf Vereins-, Familien- und Firmenmannschaften konnten bei diesem traditionellen Faschings-Turnier in der Straßkirchner Gäubodenhalle ihr Können unter Beweis stellen. Dieser Vergleichswettkampf bildete den Abschluss der Straßkirchner Faschingssaison 2026, welcher bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Straßkirchner Stockhalle und früher auf dem dort davor befindlichen Asphaltstockplatz durchgeführt wird. Turnierleiter Fabian Greil konnte wieder viele Straßkirchner Stockschützen begrüßen und die Faschingsstimmung war sehr gut. Gesamt-Turniersieger wurde das Team „Elite-Team Hornberger“, welches das Finale überzeugend gewann.
Das Motto war wie jedes Jahr „Dabeisein ist Alles“. Der Turniersieger durfte sich über einen Sachpreis freuen. Doch auch die „Nicht-Finalisten“ wurden belohnt. Das Gaudi-Faschingsturnier erfreut sich aufgrund der hohen Teilnehmerzahl besonderer Attraktivität. Der junge Straßkirchner Stocksportler Fabian Greil hat, trotz seinen jungen Alters, nun bereits mehrere hochrangige Turniere leitend organisiert und eigenständig erfolgreich abgewickelt. Turnierorganisator Fabian Greil freute sich die Sachpreise bei der Siegerehrung in der Vereinshütte überreichen zu dürfen – mittlerweile sind Naturalien als Siegesprämien bei Turnieren stark nachgefragt. Die Siegermannschaft war voll im Element und alle Team-Mitglieder waren maskiert.

Karin Eisele wurde 80 Jahre alt
Die Jubilarin, die von sich selbst sagt, dass vieles in ihrem Leben gut gelaufen ist, feierte bei bester Gesundheit ihren 80. Geburtstag mit Freunden. Zu ihrem Ehrentag gratulierten viele Verwandte und Freunde. Vor allem freute sich die Jubilarin über die hervorragende Gemeinschaft von der betreuten Wohnanlage „compassio“ mit dem Personal. Persönlich gratulierte Bürgermeister Christian Hirtreiter von der Gemeinde Straßkirchen mit einem passenden Geschenkkorb. Ob vielfältige Herausforderungen im Leben oder bei der Gesundheit – die rüstige Seniorin sieht die Dinge nicht nur im Kleinen, sondern in ihrer Wirkung aufs Gesamte. Das prägt sie als einen Menschen, für den Verantwortung zu übernehmen eine Selbstverständlichkeit ist. Es gibt so einige Stationen in ihrem Leben, über die sich zu berichten lohnt. Die aus Hessen stammende Dame hat 39 Jahre in der Automobilindustrie gearbeitet und ist besonders stolz auf ihre Familie mit einer Tochter und zwei Enkelkindern. Mehrere Stationen in ihrem beruflichen und privaten Leben sind turbulent verlaufen. Die rüstige Seniorin ist zusammen mit ihrem Ehemann vor vier Jahren aus dem Maintal nach Straßkirchen gezogen. Viele bleibende Erinnerungen verbinden die Jubilarin an ihre berufliche Tätigkeit und ihre langjährige Heimatregion Frankfurt am Main in Hessen. Ihr Ehemann war über viele Jahre leitender Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen. Jüngst ist die Jubilarin nach Straßkirchen in der Nähe des Bayerischen Waldes gezogen, wo sie sich besonders gut aufgehoben fühlt. Insbesondere das Spaziergehen in der heimischen Umgebung ist ihr ein Anliegen. Und müde scheint die Jubilarin auch an ihrem 80. Geburtstag nicht zu sein. Sie wird weiterhin ihrer Leidenschaft dem Zusammensein bei angenehmen Gesprächen mit gleichgesinnten Gesprächspartnern/-innen nachgehen.

Hinweise und Informationen zur Kommunalwahl 2026
Sie werden weitergeleitet auf den Internetauftritt des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.
ILE Gäuboden bietet erneut Regionalbudget an
Zwischenaufruf anlässlich des Regionalbudgets 2026 für Kleinprojekte in den Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching, Straßkirchen
Bis 28. Februar 2026 bis zu 10.000 Euro für ein regionales Kleinprojekt beantragen.
Unter Vorsitz von Bürgermeister Armin Soller hat die ILE Gäuboden sich im Dezember 2025 für das Regionalbudget 2026 beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern beworben. Bereits in den Vorjahren hatte der kommunale Gemeindezusammenschluss „ILE Gäuboden“ diese Fördermöglichkeit nach den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) beantragt. Dadurch konnten zahlreiche attraktive Maßnahmen in der Region finanziell unterstützt und zur Umsetzung gebracht werden, was zu einer Aufwertung der gesamten Region geführt hat und langfristig zahlreichen Bürgern und Vereinen zugutekommen.
Auf Grundlage des Bescheids des Amts für Ländliche Entwicklung Niederbayern vom 02.01.2026 und den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) steht der „ILE Gäuboden“ für das Jahr 2026 ein Regionalbudget in Höhe von 67.500 EUR zur Verfügung. Die Gesamtfördersumme liegt bei 75.000 Euro.
Der Installation einer Gemeinschaftsküche oder die neue Möblierung im Vereinsheim, der Bau eines Stegs am Fischweiher, die Errichtung von Informations-Aussichtsplattformen, Kunst- & Kulturprojekte oder das Equipment für Vereins-Veranstaltungen – mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) dienen, im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen und mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde!
„Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 EUR nicht übersteigen.“ erklärt ILE Gäuboden-Umsetzungsmanager Stefan Klebensberger. „Hierbei handelt es sich um Nettoausgaben. Zu beachten ist, dass alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Andernfalls kann ein Vorhaben nicht mehr als Kleinprojekt gewertet werden. In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.“
Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen förderfähigen Kosten abzüglich Preisnachlässe (Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 EUR und unter Berücksichtigung der im privatrechtlichen Vertrag festgelegten maximalen Zuwendung.
Damit das Regionalbudget in dem Kalenderjahr, für das es bewilligt wurde, verwendet werden kann, sind die im privatrechtlichen Vertrag genannten Termine für die Umsetzung des Kleinprojekts zwingend einzuhalten. Die wesentlichen Meilensteine sind dabei, die Einreichungsfrist bis 28. Februar 2026, der Beginn nach Vertragsunterzeichnung im März/April 2026 und die Fertigstellung bis zum 20. September 2026 sowie die Einreichung des Durchführungsnachweises inkl. aller notwendigen Unterlagen am 01.10.2026.
„Gefördert werden können Kleinprojekte, die unter Berücksichtigung der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der Behebung von Gebäudeleerständen, der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung, der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes, der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme, der demografischen Entwicklung sowie der Digitalisierung den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.“ erklärt ILE Gäuboden-Vorsitzender Ewald Seifert weiter.
Alle bis 28. Februar 2026 bei der Gemeinde Oberschneiding eingereichten Projektanträge werden im Entscheidungsgremium von Vertretern aus Gesellschaft, Wirtschaft und Behörden geprüft und anhand von Auswahlkriterien bewertet. Anschließend erfolgt die Zu- oder Absage der Projektförderung durch die ILE. Nach Vertragsunterzeichnung kann mit dem Kleinprojekt begonnen werden.
Die Antragsformulare und weitere Infos finden Interessierte auf der Internetseite https://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/agrarpolitik/dateien/reg_budget_foerderanfrage.pdf
Fragen dazu beantwortet die Verantwortliche Stelle der ILE Gäuboden: Gemeinde Oberschneiding, Johann Gögl, Johann.Goegl@oberschneiding.de sowie ILE Gäuboden-Umsetzungsmanager Stefan Klebensberger, info@artEVENTGmbH.de
Die ILE Gäuboden ist ein Gemeindezusammenschluss, der sich gemeinsam für eine zukunftsorientierte, ländliche Entwicklung einsetzt. Ziel ist es, regionale Herausforderungen gemeinsam zu lösen, Synergien zu nutzen und Projekte anzustoßen, die zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Stärkung des ländlichen Raumes beitragen; dabei hat jede ILE die Möglichkeit verschiedene Fördermittel in Anspruch zu nehmen, die den Gemeinden, den Vereinen sowie Privatpersonen der Region zugutekommen.
Gefördertes Energiecoaching für Straßkirchen
Ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende: Die Regierung von Niederbayern wählte die Gemeinde Straßkirchen als Teilnehmer für das Förderprogramm „Energiecoaching_Plus“ aus. Mit diesem Projekt gibt das „Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie“ kleinen und mittelgroßen Kommunen die Möglichkeit, gezielt konkrete Energie-Maßnahmen mit Unterstützung eines Energiecoaches umzusetzen. Insgesamt werden zwölf Kommunen in Niederbayern auf diesem Weg begleitet.
Im Zuge des Förderprogramms „Energiecoaching_Plus“ werden im gesamten Gemeindebereich folgende Projekte ausgeführt: energetische Machbarkeitsstudie für die mögliche Wohnbebauung in Verlängerung zur Robert-Koch-Straße, die Potentialanalyse auf einer Schambacher Gemeindefläche für Tiefengeothermie, die Analyse des Energieversorgung des Gasthofs „Zur Post“, die energetische Optimierung von gemeindlichen Liegenschaften und weitere Handlungsempfehlungen für eine wirtschaftliche Energieversorgung.
Das Coaching wird eine fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige Maßnahmen zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung der Gemeinde Straßkirchen liefern.
Der Realisierung der Maßnahmen geht eine intensive Beratung durch das Ingenieurbüro „Nigl + Mader“ aus Röhrnbach voraus, das von der Regierung von Niederbayern für das Energiecoaching ausgewählt wurde.
Mit der Teilnahme am Programm „Energiecoaching_Plus“ unternimmt Straßkirchen einen wichtigen Schritt für den kommunalen Klimaschutz und für eine effiziente und nachhaltige Energiepolitik. Dank der freistaatlichen Förderung von 100 % entstehen der Gemeinde Straßkirchen dafür keinerlei Kosten. Der Umfang des vollfinanzierten Förderprojektes beträgt über 8000 Euro und wird bis zum Sommer 2026 abgeschlossen. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass im Rahmen des Coachings die zertifizierten Energieexperten Matthias Obermeier und Sebastian Weisz gemeinsam mit der Gemeinde den individuellen Energieverbrauch und wichtige Potentiale genau unter die Lupe nehmen. Darauf aufbauend werden maßgeschneiderte Maßnahmen entwickelt: von einfachen Verhaltensänderungen bis hin zu konkreten Investitionsempfehlungen in energieeffiziente Technik. Christian Hirtreiter der den Förderantrag gestellt hatte, war besonders erfreut, dass Straßkirchen neben der Gemeinde Leiblfing zu den ausgewählten Kommunen im Landkreis zählt. „Das Projekt gibt uns eine verlässliche Basis, um künftige Investitionen verantwortungsvoll und im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger zu planen“, erläuterte Hirtreiter bei dem Ortstermin. Über die nächsten Schritte und mögliche Umsetzungsmaßnahmen wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.
Jugendkunstwettbewerb zum Thema „Meine Heimat“
Damit die Straßkirchner Jugendlichen und Schüler ihre Schaffenskraft und Kreativität unter Beweis stellen können, dürfen sie sich im Rahmen eines Jugendkunstwettbewerbs beteiligen.
Zum Thema „Meine Heimat“ darf man zeichnen oder in Form einer Skulptur ein Kunstwerk modellieren, was am Heimatort beeindruckt. Das Malen der Natur und der heimatlichen Landschaft ist eines der Hauptanliegen. Die Umgebung von Straßkirchen bietet dafür eine große Anzahl reizvoller Möglichkeiten. Aber auch andere heimatliche Ereignisse können künstlerisch festgehalten werden (neben Zeichnen ist auch jede andere Kunstmethode möglich). Es ist auch möglich Fotografien einzureichen. Unter dem Motto „Meine Heimat“ ist auch ein Bilderwettbewerb rund um die Lebenswelt junger Bürger beinhaltet. Alle Kinder und Jugendlichen, die in der Gemeinde Straßkirchen leben und zwischen acht und 17 Jahre alt sind, werden aufgerufen, die Gemeinde farbig oder in „schwarz-weiß“ mit einem „Fotoapparat“ zu dokumentieren.
Es dürfen Fotografien, Kollagen oder bearbeitete Bilder eingereicht werden. Insgesamt soll so ein breit gefächertes Bild entstehen, das zeigt, wie junge Menschen ihr Dorf und ihr Leben sehen. Es kommt dabei nicht nur auf die Qualität des Fotos, sondern auf den Inhalt an.
„Mit einem Foto werden Dinge auf den Punkt gebracht und Emotionen weitergetragen“, so die Auslober. Bis zum 13. Februar 2026, 12 Uhr, können Bilder eingereicht werden. Danach werden die besten Fotos von einer sachkundigen Jury bewertet. Das Einreichen der Bilder ist unter sekretariat@gms-strasskirchen.de oder als Abgabe auf einem USB-Stick im Schulsekretariat möglich.
Die besten Schülerarbeiten der jeweiligen Altersstufen werden am 23.2.26 prämiert und im Rahmen einer Ausstellung im örtlichen Pfarrheim gezeigt. Die Sparkasse Niederbayern-Mitte und private Sponsoren stiften die Preise. Neben wertvollen Sachpreisen sind auch Kunstschulungen bei heimischen Künstlern für die erfolgreichsten Teilnehmer zu gewinnen. Die Abgabe des Kunstwerks ist spätestens bis zum 13.2.2026 im Sekretariat der Grund- und Mittelschule Straßkirchen notwendig. Die Jury setzt sich aus heimatlichen Künstlern und Lehrern zusammen. Die Kunstwerke werden nach Ende der Ausstellung wieder an die jugendlichen Künstler zurückgegeben.
Gelungener Faschingsauftakt
Der Termin in der Vorwoche des Faschingswochenendes im Pfarrheim St. Stephanus am Dienstagvormittag war gut gewählt, denn die Seniorinnen und Senioren waren bester Stimmung und es war ein gelungener Faschingsvormittag.
Bei der Eröffnung konnte darauf hingewiesen werden, dass die Faschingskrapfen aus dem Verfügungsfonds des Bürgermeisters von der Gemeinde Straßkirchen übernommen wurde.
Das „Seniorenfrühstücks-Team“ sorgte für die Verpflegung und das Karnevals-Ambiente.
Sämtliche Klischees wurden bei einem Treffen der „Schauspielerinnen“ Elfriede Kubitschek und Christa Altmann auf der Bühne bedient. Sowohl die Faschingsgeschichten, die Sketsche als auch die humoristischen Gedichte kamen gut an.
Hans Edenhofner trug traditionelle Witze und Kalendergeschichten vor. Dazwischen blieb genügend Zeit für die Unterhaltung an den Tischen. Es wurde auch auf die bevorstehende Kunstausstellung vom 20.-22.2.26 im Pfarrheim hingewiesen.



Tolle Stimmung bei Landkreisturnier in der Gäubodenhalle
Am 6.2.26 fand ein kreisweites Vorrundenturnier mit 14 Mannschaften aus dem Heimatlandkreis in der Gäubodenhalle statt. Nach vierstündigem Vergleichswettkampf der vierköpfigen Teams konnten sich die Sieger für die Endauswahl am 20.2.26 beim Finale der Landkreismeisterschaft wieder in der Straßkirchner Gäubodenhalle qualifizieren.
BHV-Traditionsveranstaltung durchgeführt
Beim 164. Bauernjahrtag des Bauernhilfsvereins Straßkirchen und Umgebung im Gasthaus Brunner standen Mitgliederehrungen am 7.2.26 im Mittelpunkt. In mehreren Vorträgen wurden aktuelle, die Landwirtschaft betreffende Themen aufgegriffen.
Der neu gewählte Vorsitzende Paul Kerl führt durch den Tag und konnte für die langjährige Presseberichterstattung Elisabeth Ammer herzlich Dankeswünsche übermitteln. Die musikalische Umrahmung übernahm das Altschäffl-Trio. Der ehemalige Rübeninspektor Wolfgang Boger bekannt durch seine jahrzehntelange Tätigkeit bei der Südzucker AG referierte zum Thema „Die Zuckerrübe im Gäuboden“. Er stellte die erfolgreiche Entwicklung und die Veränderung der Logistik von der Bahnverladung zu den modernen LKW-Antransporten dar. Er konnte auf die Wichtigkeit familiärer Strukturen hinweisen und erhielt langanhaltenden Beifall für seine Ausführungen die sehr lebensnah und mit alten Fotografien versehen waren.
Mitgliederjubilare geehrt
2026 wurden für langjährige Mitgliedschaft an mehrere Anwesende die Dankurkunden verliehen. Die Urkunden wurden teilweise im Nachgang der Versammlung persönlich überreicht.
Die Landwirtschaft liege ihm sehr am Herzen, machte stellvertretende Landrat Andreas Aichinger deutlich. Man müsse der Bevölkerung moderne Landwirtschaft näherbringen, das funktioniere nicht nur über die Medien, sondern dazu trage auch die eigene positive Darstellung der Landwirte bei.
MdL Josef Zellmeier erläuterte die Erfolge der parlamentarischen Arbeit und ging auf die Problematiken mit dem Mercosur-Abkommen ein.
Josef Groß, Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing, stellte die Neustrukturierung vor. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) stelle die Landwirte vor neue Herausforderungen.
BBV-Vize-Kreisobmann Johannes Mückenhausen berichtete von den Aktivitäten des BBV.
Aktuelle Themen erörtert
Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass die Entwicklungen aufgrund der modernen digitalen Zeit immer schwieriger werden. Er stellte ein neu gestartetes Projekte im Ortskern Straßkirchen im Rahmen der Städtebauförderung mit dem Erwerb des Gasthofs Post und im Rahmen des Förderprogrammes „Netzwerk Generation 55 plus“ in Straßkirchen vor, wo eine gute Zusammenarbeit mit dem AELF Straubing-Deggendorf bestehe und dankte für das vorbildliche Engagement im Ehrenamt.
Neu gewählt wurde in Nachfolge zu Robert Hirtreiter, der für 26 Jahre Einsatz als stellvertretender und dann erster Vorsitzender geehrt wurde, Paul Kerl. Stellvertreter ist Markus Weinzierl. Die Kasse führt weiterhin Franz Brebeck. Schriftführer wurde Anton Obermeier. Die Kassenprüfer sind Stefan Kerl und Martin Hausladen. Die Ausschuss komplettieren acht weitere Vereinsmitglieder des mitgliederstarken Vereins.
Baumfällungen im Bereich Bahnstation, wegen bevorstehender Gestaltung des Straßkirchner Zukunftsbahnhofs
Die Deutsch Bahn informiert, dass gemäß Plangenehmigungsverfahren die festgestellten Rodungen von Einzelbäumen am Bahnhofsvorplatz und am Plattenweg durchgeführt werden. Ebenso werden gemäß Gestattungsvertrag in diesem Zuge die Rodung des Einzelbaumes neben der bestehenden B+R-Anlage durchgeführt.
Straßkirchner Feuerwehrball 2026 war ein Erfolg
Der einzige Faschingsball in der Gemeinde Straßkirchen: der bekannte Straßkirchner Feuerwehrball war am letzten Januarsamstag 2026 wieder der Höhepunkt der Faschingssaison. Im Vorfeld konnten die aktiven Vereinsmitglieder beim Aufbau sowohl beim Dekorieren als auch bei den Vorbereitungen höchstes Engagement an den Tag legen. Viele helfende Hände waren dabei den Ballabend mit fast vollständig kostümierten Publikum und der fetzigen Band „D`Hirschen“ den besten Rahmen zu bieten. Die Stimmung war sensationell – der Ballabend ein voller Erfolg. Ein besonderes Highlight des Abends war die Showeinlage der vereinseigenen „Comedian Maschinists“. Mit akrobatischen Einlagen und höchster Performanz begeisterten die jungen Team-Mitglieder der „Comedian Maschinists“, sodass sogar noch eine Zugabe eingefordert wurde.
Der Feuerwehrball bot neben der gelungenen Showeinlage auch Gelegenheit zum geselligen Beisammensein und zum Austausch unter Kameradinnen und Kameraden sowie Gästen aus der Bevölkerung. Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends.
Historiker Arbeitskreis tagte
Straßkirchner Gremium wurde verjüngt
Beim jüngsten Treffen der historisch interessierten Gemeindebürger konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rathaus neben den seit zehn Jahren engagiert tätigen Ehrenamtlichen zwei neu Gremiumsmitglieder begrüßen (28.1.26). Eingangs wurde anhand von Lichtbildern die in der Gemeinde Straßkirchen wichtige Historie des historischen Gasthofkomplexes „Zur Post“ mit Telegrafenamt dargestellt. Erörterung fand, dass die Gemeinde nun Eigentümer des historischen Gasthofes „Zur Post“ mit Anbau, Biergarten, dem historischen Telegrafenamt und dem Innhof, sowie dem Gesamtgelände ist.
Massive Attraktivitätssteigerung durch „Revitalisierung“
Um hier die Attraktivität im Ortskern, gemäß dem gemeindlichen Ortsentwicklungskonzept, zu steigern wird aufbauend auf die umfangreiche Bürgerbeteiligung beim innerörtlichen Ortsentwicklungskonzept (ISEK) eine „Zukunftswerkstatt Ortsmitte“ ins Leben gerufen. Hier kann sich die Bürgerschaft in diesen spannenden Prozess einbringen und gemeinsam an der Innenentwicklung des Straßkirchner Ortszentrums mitarbeiten.
Durch die Sicherung dieses Schlüsselgrundstückes wird nun ein neuer Ideenprozess angestoßen, so der Bürgermeister, denn sobald die B8-Ortsumgehung realisiert ist, erhält Straßkirchen durch die Beruhigung des Ortskerns eine neue Lebensqualität. Eingegangen wurde auf die geschichtliche Entwicklung des Gesamtkomplexes. Der stattliche Bau mit Schopfwalmdach aus dem 17. Jahrhundert, ist ortsbildprägend und mit vielen ortsgeschichtlichen Entwicklungen bis in die Neuzeit verbunden. Die Abklärung von Fördermitteln läuft derzeit.
Zeitlos brisant: „Flucht und Vertreibung“
Anhand vom historischen Bildmaterial berichtete Norbert Ubrig dem Gremium zum interessanten Themenfeld „Flucht und Vertreibung“, das aufgrund der aktuellen Zeitgeschichte noch mehr Brisanz erhält.
Durch den 2. Weltkrieg wurden Millionen von Menschen entwurzelt. Gerade im letzten Kriegswinter 1944/1945 flohen viele aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vor der heranrückenden „Roten Armee“ nach Westen. Nach den Vertreibungen folgten gezielte Aussiedlungen von Deutschen aus den Ostgebieten, aus dem Sudetenland, aus Schlesien und vielen anderen über Jahrhunderte von deutschstämmigen Volksgruppen besiedelten Gebieten. Die Unterbringung folgte in Notquartieren, Flüchtlingsunterkünften, großen Lagern und Privatfamilien. Norbert Ubrig stammt aus einer Textilkaufmannsfamilie aus Schlesien. Er ist selbst noch 1944 im oberschlesischen Friedland geboren. Der rüstige Senior Norbert Ubrig berichtete wie er nach mehreren Zwischenstationen u.a. in Hochbruck/Bischofsmais als sechsjähriger Junge 1949 nach Straßkirchen kam. Der mit Straßkirchen eng verbundene Schriftsteller und Heimatforscher Max Peinkofer regte bei seinen befreundeten Straßkirchner Familien an, dass man „nicht einmal ein Schneuztücherl (Taschentuch)“ in Straßkirchen kaufen könne und man daher unbedingt ein entsprechendes Textilgeschäft brauche. Über verschiedene Verbindungen wurden die Eltern von Norbert Ubrig nach Straßkirchen „gelotst“ und hatten von 1949 an in der Lindenstraße ein Textilgeschäft, welches dann 1954 direkt gegenüber der heutigen Sparkasse in die Straubinger Straße umgesiedelt wurde. Die Familie Süßbrich führte in der Lindenstraße eine gewerbliche Handlung weiter, wobei heute an dieser Stelle nur noch eine Wiese besteht. Bereits 1964 wurden die Geschäftsräumlichkeiten des „Textilgeschäfts Hubert Ubrig“ um ehemalige Stallungsräumlichkeiten erweitert. Das Textilgeschäft war über 50 Jahre bis zum 31.12.2003 als Familienunternehmen in Betrieb und eine feste Institution am Ort. Norbert Ubrig berichtete von dem Warenangebot, Textilien, Gardinen und etlichen Kleidungssorten, das sich im Laufe der Jahre mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterentwickelte. Ubrig erzählt zu den unterschiedlichen Familien, die sich im Zeitraum nach dem 2. Weltkrieg im Gäubodendorf Straßkirchen ansiedelten. Gerade die Namen der Straßen, Sudetendeutsche Straße, Schlesische Straße erinnern an diese turbulente Zeit, so Ubrig.
Der Wohnungsbau mit staatlicher Förderung setzte unmittelbar nach der Währungsreform 1948 in großem Umfange ein. Das erste Vorhaben mit sieben Eigenheimen entstand 1950 an der Frühlingstraße. Die Gemeinde Straßkirchen hatte hierzu durch Erbbaurechtsvertrag den Baugrund zur Verfügung gestellt. 1952 schafften sich acht Familien an der Rosenstraße ihr eigenes Heim. Die damaligen „Neubürger“ sind nun zwei Generationen später fest im Ortsleben integriert, so Ubrig.
Ziegeleien prägten Ortsleben über Generationen
Der in einem „Bauspengler/Dachdecker-Betrieb“ ausgebildete junge Straßkirchner Markus Stegemann wird künftig beim Historikergremium mitarbeiten. Aufgrund seiner Ausbildung hat er einen besonderen Interessenschwerpunkt im Bereich der historischen örtlichen Gewerbebetriebe. Da zwei große Ziegeleien in Straßkirchen beheimatet waren: Schrödinger (heute Bereich: Ahornring) und Baier (heute: Ringstraße und Steinweg) hat Stegemann hier ein besonderes Hauptaugenmerk. Diese großen Lehmabbaugebiete mit riesigen Gebäudlichkeiten sind nun Wohnbaugebiete. Von 1952 bis 1956 legten über vierzig Familien Hand mit an, um sich auf dem Platze des ehemaligen Ziegelwerkes Josef Baier (Ringstraße, Steinweg, umgangssprachlich „Greil-Gruam“) ein Wohnhaus zu bauen.
Ebenso neu im Gremium ist der Achtzehnjährige Louis Popp, der anhand von historischem Fotomaterial zur Straßkirchner Eisbahnstation ein Zugunglück aus dem Jahr 1942 an dem damaligen Bahnübergang „Bavariastraße/Bachstraße“ (heute verschwunden) erörterte. Besondere Freude macht dem jungen Mann die Beschäftigung mit der Bahnhistorie in Straßkirchen, das früher eine bedeutsame Bahnhof-Infrastruktur mit mehreren Gebäuden besaß.
Der Schambacher Josef Bock berichtete zu seinen Aktivitäten und stellte „Überliefertes“ zum bekannten Schambacher „Jaga Sepp“ und dem Cousin dem Förster „Jagga Wigg“ vor. Der gebürtige Putzenhofener, Hans Edenhofner, ist derzeit am Verfassen einer Abhandlung zum ehemaligen Ortsteil Putzenhofen, und widmet sich aktuell der intensiven Verbindung der Straßkirchner Bevölkerung zum einstmals sehr wichtigen „Loher Kirta“. Der „Loher Kirta“ ist ein traditionsreiches, überregional bekanntes Kirchweihfest im Nachbarort Loh mit Wallfahrtskirche, wo jährlich am ersten Septembersonntag gefeiert wird.
Angebote für örtliche Schule werden gestaltet
Beschlossen wurde, da gerade die Identifikation mit der Heimat und der eigenen Ortsgeschichte wichtig ist, dass die Gremiumsmitglieder künftig den jeweiligen Absolventen der örtlichen Schule im Rahmen einer geschichtlichen Ortsführung die „Kleinode“ Straßkirchens erläutern. Denn neben Kultur, ist gerade bei einem Ortsrundgang und dem Kennenlernen der historischen Bauten, hier die Möglichkeit das historische Erbe weiterzugeben. Christian Hirtreiter betonte: „Wer die Geschichte nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und die Zukunft nicht richtig gestalten.“ In der digitalen Zeit sind verlässliche Wissensquellen und authentische Zeitzeugen wichtiger denn je, so der Bürgermeister.
Dritter Band zum Heimatort von Willi Goetz
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Gremiumsmitgliedern fürs hervorragende Engagement in allen Bereichen. Insbesondere auch Willi Goetz der immer noch aktiv ist. Ob Schulmuseum oder Ortsgeschichte, überall sei Goetz vorbildlich tätig, so Hirtreiter. Seit über 30 Jahren gibt das Schulmuseum Kindern einen Einblick in die Zeit von damals. Nach „Straßkirchen in alten Ansichten“ im Jahr 2004 und einer Ortsgeschichte 2012 gibt es seit 2021 von Willi Goetz einen dritten Band über seinen Heimatort mit dem Titel „Straßkirchen in Zeitungsartikeln“, gedruckt in der Cl. Attenkofer`schen Buch- und Kunstdruckerei Straubing. Er enthält auf 142 Seiten eine Auswahl von in den letzten 20 Jahren von Willi Goetz für das Straubinger Tagblatt verfasster orts- und heimatkundlicher Artikel aus der reichen Vergangenheit und Gegenwart des Dorfes, ausgestattet mit vielen Bildern. Auch die wichtigen Inhalte des Bajuwarengräberfeldes sind darin kommentiert. Für die kommende Versammlung wird ein Ortstermin im Gasthof „Post“ und ein Vortrag vom Ortschronisten der Nachbargemeinde Thomas Haug zur „Topothek Stephansposching“ einem digitalen, lokalhistorisches Archiv, organisiert.
1500 Euro Spende für die Kindergärten
Der Kindergarten St. Martin, die Kinderkrippe St. Martin, die Kindertagesstätte St. Elisabeth und der Irlbacher Kindergarten der Spitalstiftung haben sich sehr über eine Geldspende von insgesamt 1.500 EUR gefreut. Diese Spende sammelten Mitarbeiter der BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen in der Weihnachtszeit. Das Unternehmen stockte auf, wodurch insgesamt 1.500 EUR zusammenkamen.
Frau Sabrina Kugler, Projektleiterin für den Werkaufbau des neuen BMW Group Standorts Irlbach-Straßkirchen übergab die Spende am Mittwoch an die Einrichtungsleiterinnen. „Wir möchten ein verlässlicher Partner für die Region sein. Kindergärten und Kinderkrippen in Straßkirchen und Irlbach sind für die frühe Bildung unverzichtbar und ein zentraler Bestandteil der Gemeinden. Unsere Unterstützung kommt daher genau richtig an.“ betonte Frau Kugler.
„Wir freuen uns sehr über die Spende und die Unterstützung durch BMW. Die Summe wird auf drei Kindergärten und eine Krippe in Straßkirchen und Irlbach verteilt. Von dem Geld kaufen wir neue Spiel- und Bastelutensilien“, erzählt Nicole Strobl, Leiterin des Kindergartenwesens in der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen.
Ein herzliches Dankeschön an alle für die großzügige Spende.

Ehrenabend der Gemeinde Straßkirchen – Unbezahlbaren ehrenamtlichen Dienst gewürdigt
Jüngst fand im Ratssaal der Ehrenabend der Gemeinde Straßkirchen statt. Dieser gemeinsame Festabend für die Übergabe der Auszeichnungen für das Ehrenamt konnte in einem festlichen Rahmen durchgeführt werden. Die Eröffnung des Abends lag in Händen von Bürgermeister Christian Hirtreiter, der den Wert des Ehrenamtes für die Bürgerschaft darstellte und in seiner Festrede auf die vorbildlich aktiven Vereine als „Kit des Gemeindelebens“ einging.
Adenauer Zitat ist zeitlos gültig
„Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat“, zitierte Hirtreiter den ehemaligen Bundeskanzler Adenauer. Konrad Adenauer hat damit etwas sehr Wichtiges zum Ausdruck gebracht, so Christian Hirtreiter. Er bekräftigte, dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sich aktiv einbringen, ihre freie Zeit investieren und ihr Herz an eine Sache hängen, es verdient haben, belobigt zu werden. Der Bürgermeister stellte heraus, dass es ihm eine Herzensangelegenheit sei, wenn im Rahmen eines würdigen Festabends verdiente Persönlichkeiten für langjähriges Engagement in der Gemeinde ausgezeichnet und dadurch besonders gewürdigt werden.
Verbandsarbeit beim größten deutschen Sozialverband gewürdigt
Die Laudatorin Renate Hofmann stellte die Verdienste des Vorsitzenden des Straßkirchner VdK-Ortsverbandes, Johannes Stegemann, vor. Der VdK-Ortsvorsitzender einer VdK-Ortsgruppe mit der stolzen Mitgliederzahl von 372 Mitgliedern hat vielfältige Aktivitäten angestoßen und sich stark in der Gemeinde eingebracht. Er ist seit 2008 Gemeinderat, 2008 bis 2014 stellvertretender Bürgermeister und 3. Bürgermeister von 2014 bis 2020. Für den BLSV war er von 2017 bis 2023 Kreisvorsitzender und seither BLSV-Kreisschatzmeister. Zudem war er fünfzehn Jahre Vorsitzender des örtlichen Fußballvereins (bis 2017) und ist seitdem engagiertes FC-Vorstandsmitglied. Er fungiert als Kassier des FC-Bayern-Fanclub und übt weitere Ämter höchst aktiv aus. Für 33 Jahre Tätigkeit als VdK-Schatzmeister und engagiertes Vorstandsmitglied des VdK Straßkirchen wurde Hans-Jürgen Hatzmannsberger geehrt. Im Jahr 1990 übernahm Hatzmannsberger die Kassenführung von Hermann Baumann und die umfangreichen Aufgaben der Vereinsfinanzen. Über 33 Jahre hatte Hatzmannsberger sehr akribisch und mit hohem Engagement diese Vereinskasse geführt. In der Vorstandschaft hat er sich Jahrzehnte vorbildlich eingebracht, so die Begründung für die verdienstvolle Tätigkeit.
„Ehrenamtler“ der Geflügelzucht gewürdigt
Vom „Rassegeflügel- und Erhaltungsverein Straßkirchen Gäuboden u. U. e.V. – Straßkirchen“ wurden Hermann Hacker und Johann Sagstetter geehrt. Der Vorsitzende Franz Hiergeist stellte in der Laudatio heraus, dass Hermann Hacker als Gründungsmitglied, fünfzehn Jahre als stellvertretender Vorsitzender und bis 2016 in der erweiterten Vorstandschaft als Vorstandsmitglied enormes geleistet habe. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Gesamtvorstand bringt er sich als aktiver Züchter weiterhin aktiv in der Vereinsorganisation ein.
Johann Sagstetter ist Vorstandsmitglied des Geflügelzuchtvereins seit 2002, wobei er seit 2017 als stellvertretender und als erster Hallenmeister der Straßkirchner Gäubodenhalle (seit 2020) besonders aktiv ist. Seit 2022 ist er zudem stellvertretender Vereinsvorsitzender des sehr aktiven Vereins und gestaltet die überregionalen Ausstellungen und das Vereinsleben maßgeblich mit, so Franz Hiergeist bei der Würdigung des langjährigen „Ehrenamtlers“.
Engagement für die Filialkirche Paitzkofen herausgestellt
Die Laudatorin Brigitte Kiendl von der Paitzkofner Kirchenverwaltung freute sich, dass der langjährige Paitzkofner Kirchenpfleger, Genau Harald, die gemeindliche Ehrung erhielt. Harald Genau ist seit vielen Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen aktiv. Harald Genau ist seit vielen Jahren Mitglied bei den Paitzkofner Vereinen und war in der Pfarrei besonders als langjähriger Kirchenpfleger aktiv. Außerdem war er langjähriges führendes Mitglied der örtlichen Feuerwehr, wo er viele Funktionen bekleidete und 2016 mit dem Ehrenvorsitz ausgezeichnet wurde. Im kirchlichen Bereich hat er sich besonders für die Sanierung des Leichenhauses, der Friedhofsmauer und der Kirchen- und Kirchturmsanierung in Paitzkofen engagiert. Harald Genau war seit 1992 Mitglied der Kirchenverwaltung, davon seit 2011 bis 2025 Kirchenpfleger.
23 Jahre Vorsitzende des Gartenbauvereins
Vom Obst- und Gartenbauverein Straßkirchen (OGV) wurde Brigitte Kiendl zur Ehrung vorgeschlagen. Die Laudatorin Elisabeth Schuster, stellv. Gartenbauvereinsvorsitzende, ging auf das ehrenamtliche Wirken von Brigitte Kiendl ein. Seit 2003 bis heute ist Brigitte Kiendl Vorsitzende und gestaltet das Vereinsleben höchst kreativ. Sie ist Gründerin der OGV-Jugendgruppe „Gartendetektive“, einer Nachwuchs-Gruppe von 40 Kindern, die sich einmal monatlich zur Gruppenstunde trifft. Zudem ist sie im Dorferneuerungsarbeitskreis, im kirchlichen Bereich und auch seit 2025 als Kirchenpflegerin sehr einsatzkräftig engagiert.
Verdienste für Bildungsarbeit gewürdigt
Ein hoher Anteil freiwillig Engagierter ist im Bereich „Kultur und Bildung“ zu finden, so war ein Teil der Ehrung des Abends für die langjährig ehrenamtlich Aktiven, die sich für die Bildungsarbeit einsetzen, vorgesehen. Die Würdigungen für die aktiven Künstlerinnen Maria Thurner und Maria Lorenz konnte jeweils Walter Lorenz von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft vortragen. Walter Lorenz konstatierte eingangs: „Ohne hochmotivierte Künstler, die viel Zeit und Leidenschaft in ihre Arbeit investieren und sich stark für die Kunst in der Gemeinde und die Bildungsarbeit der Künstlergemeinschaft engagieren, wäre die vielfältigen Kunstaktivitäten in der jetzigen Form nicht denkbar.“ Seit über 35 Jahren sind beide Damen stark in der örtlichen Kunst und seit Gründung der örtlichen Künstlergemeinschaft vor 20 Jahren auch organisatorisch aktiv. Maria Thurner ist zudem bei der Isargilde und dem Straubinger Kunstverein (Gemeinschaft Bildender Künstler), sowie bei Schulprojekten, tätig. Das Kunstschaffen begeistert und motiviert die Jugend selbst zum „Werkeln“. Dies ist vorbildgebend für die nachfolgende Generation. Das Engagement der beiden Damen verdient im Rahmen der Gemeindeehrung ausgezeichnet zu werden, so Lorenz, der detailliert auf die Bildungsprojekte, überregionalen Ausstellungen und die vielfältigen Workshops für die Jugend einging.
Sportfunktionäre geehrt
Für den Schambacher Eisstockverein trug der Vereinsvorsitzende Florian Scherm die Würdigungen vor. Josef Licht ist seit mehreren Jahrzehnten Vorstandsmitglied des aktiven Sportvereins und zudem auch beim Schambacher Kriegerverein ein Motor sowie auch dort seit Jahrzehnten Vorstandsmitglied. Der ehemalige Weltmeister im Eisstock (1983) Günter Pfaff war mehrere Jahrzehnte Vorsitzender des rührigen Vereins „EC Schambach“ und sechs Jahre Gemeinderat (2014-2020). Günter Pfaff ist ebenso amtierender Kirchpfleger der Pfarrei St. Nikolaus, Schambach, und hier ebenso stark aktiv. Für 50 Jahre Schriftführung und Berichterstattung des EC Schambach (1974-2024) wurde Alfons Geith ausgezeichnet. Die Ehrungsurkunde mit Präsent wird Alfons Geith zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.
Verlässlichen Kassier für 40 Jahre Engagement geehrt
Markus Weinzierl, der Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft Paitzkofen, trug die Würdigung des ehrenamtlichen Wirkens eines besonders langjährig verantwortlichen Vorstandsmitglieds vor. Mit der Auszeichnung der Gemeinde für langjähriges Engagement im Ehrenamt, wurde mit Albert Genau ein Mann geehrt, der sich über vier Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlicher Verlässlichkeit, Umsicht und Engagement in den Dienst der Jagdgenossenschaft gestellt hat. „40 Jahre Kassier – das bedeutet weit mehr als das Führen der Bankunterlagen“, so Markus Weinzierl. Daneben hat Albert Genau sich auch viele Jahre im ehemaligen „Schachclub Straßkirchen“, später bei den „Schachfreunden Straßkirchen“, engagiert. Hier hat er auch überregionale Titel im Schachspiel erringen können und zum Renomee der Gemeinde beigetragen. Albert Genau war von März 1984 bis zum Februar 2025 Kassier der Paitzkofner Jagdgenossen und auch in weiteren Funktionen in der Paitzkofner Dorfgemeinschaft aktiv. Die Übergabe der Ehrungsurkunde folgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Menschliches Miteinander ist dem Zusammenhalt förderlich
Abschließend hob Bürgermeister Christian Hirtreiter heraus, dass die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Gemeinwesen die unverzichtbare Voraussetzung für die gelebte Demokratie und menschliches Miteinander sind. Die Bereitschaft sich zu engagieren, entwickelt sich nicht für abstrakte Sachverhalte, sondern für konkrete Anliegen im eigenen Umfeld, sei dies im Feuerwehrwesen, der Bildungsarbeit oder im Vereinsleben. Genau dies mache eine liebenswürdige Gemeinde aus, beschloss Hirtreiter den offiziellen Teil des Festabends, der mit einem festlichen Abendessen fortgesetzt werde konnte.

von links: Irene Altschäffl (Querflöte), Anna Altschäffl (Querflöte) und Christoph Altschäffl (Gitarre)

1. Reihe von rechts: Josef Licht (Eisstockverein Schambach), Maria Thurner (Künstlergemeinschaft), Maria Lorenz (Künstlergemeinschaft), Harald Genau (Kirchenpfleger), Johann Sagstetter (Geflügelzuchtverein Straßkirchen), Herman Hacker (Geflügelzuchtverein Straßkirchen)
2. Reihe von rechts Pfarrvikar Loxley, Günther Pfaff (Eisstockverein Schambach), Johannes Stegemann (VdK Ortsverband Straßkirchen/Irlbach), Brigitte Kiendl (Obst- und Gartenbauverein), Hans-Jürgen Hatzmannsberger (VdK Ortsverband Straßkirchen/Irlbach), Pfarrer Gerhard Pöpperl, stelv. Geschäftsstellenleiterin Jana Hofmann und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Kooperationsveranstaltung zur „Digitalisierung“ kam gut an – Gäubodengemeinden arbeiten zusammen
Im Rahmen einer Kooperation der vhs-Zweigstellen Straßkirchen und Feldkirchen fand in Zusammenarbeit mit den Gäubodengemeinden Feldkirchen und Straßkirchen am Samstag, 24.1.2026, ein öffentliches „Digitalisierungsfrühstück“ im Straßkirchner Ratssaal statt. Die kostenfreie Kooperationsveranstaltung der beiden vhs-Standorte richtete sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger aus beiden Gemeinden.
Neue Zusammenarbeit bei der Bildung
Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass diese neu eingerichtete Zusammenarbeit zwischen Feldkirchen und Straßkirchen im Bereich der Bildungsarbeit für die Bürgerschaften enorme Vorteile bringe. Jürgen Weichselgartner, 3. Bürgermeister der Gäubodengemeinde Feldkirchen, ergänzte, dass gerade bei übergreifenden passgenauen Angeboten Bildungsbedarfe direkt aufgegriffen werden. Erika Bachl (vhs Straßkirchen) und Carina Bachl (vhs Feldkirchen) freuten sich über die sehr gute Beteiligung und die hochwertige Vortragsangebote. Den Schwerpunkt des Vormittags bildeten zwei jeweils fast zweistündige Vorträge von Gerhard Holzapfel zum aktuellen Thema „Digitaler Personalausweis“ und von Leander Ziehm von der Deggendorfer Hochschule zum Themenfeld „Künstliche Intelligenz im Alltag und Beruf – Funktionsweise, Anwendung und Potenzial“.
Sichere Authentifizierung gerade im Internet
Das Thema „Digitaler Personalausweis“ ist für alle Altersgruppen von zunehmender Wichtigkeit, stellte der IT-Experte Gerhard Holzapfel heraus, da die elektronische Identifikation (eID) an viele Behördenvorgänge gekoppelt ist und dies künftig erweitert werde. Da diese Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises immer weiter verbreitet ist, sei fundierte Information hier für die gesamte Bürgerschaft hilfreich um nicht „abgehängt“ zu werden, führte Holzapfel aus. Die elektronische Identifikation ermöglicht eine sichere und eindeutige persönliche Identifikation im Internet. Sie wird unter anderem für Behördengänge, Online-Anträge, Registrierungen und Vertragsabschlüsse genutzt, betonte Holzapfel.
Für Bürgerinnen und Bürger bietet die eID viele Vorteile, beispielsweise Zeit- und Wege-Ersparnis, da zahlreiche Verwaltungsleistungen online erledigt werden können, weniger Papieraufwand sowie ein hohes Maß an Datenschutz und Sicherheit durch verschlüsselte Datenübertragung und aktive Zustimmung bei jeder Nutzung gegeben seien. Die Anwendung ist einfach und komfortabel mittels Smartphone mit NFC (drahtloser Datenaustausch – near field communication) oder Kartenlesegerät möglich. Der IT-Experte Gerd Holzapfel konnte hautnah die Grundlagen und Anwendungen detailliert vorstellen und auf die Nutzungsmöglichkeiten am eigenen Handy präsentieren. Neben dem Steuerportal „Elster“, der Beantragung von Führungszeugnissen, Kontoeröffnungen bei Bankinstituten, Zugangsmöglichkeiten zu Versicherungsportalen ist die Verbindung zur „elektronischen Patientenakte“ zunehmend in Nutzung. Die elektronische Patientenakte in ihrer Anwendung in Verbindung mit der elektronischen Identifikation wurde umfangreich auch im Hinblick auf die Erforderlichkeit eines entsprechenden Mobil-Telefons, gerade für die ältere Generation, diskutiert. Die offizielle „Ausweis-App“ der Bundesregierung, kostenlos und werbefrei, würde künftig weiterentwickelt und dadurch noch mehr Nutzung in Bevölkerung haben, schloss der IT-Experte. Gerhard Holzapfel stand kompetent für viele Fragen zu dem dynamischen Feld „elektronische Identifikation“ insbesondere auch zu den technischen Hürden zur Verfügung.
KI hat ein hohes Potential im Alltag
Beim Vortrag zur „Künstlichen Intelligenz im Alltag und Beruf – Funktionsweise, Anwendung und Potenzial“ wurde von dem jungen Referenten Leander Ziehm (Technische Hochschule Deggendorf) auf verschiedene Fragestellungen eingegangen: Was ist Künstliche Intelligenz? Welche praktische Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich im Beruf und im Alltag. Vor allem stellte er die Potenziale, Grenzen und den verantwortungsvollen Einsatz vor. „Denn das Thema „KI – Künstliche Intelligenz“ ist derzeit in aller Munde und wenige wissen wie die modernen KI-Systeme funktionieren, führte der mitreißende Redner eingangs aus.
Der Vortrag gab eine verständliche Einführung in die Grundlagen der „Künstlichen Intelligenz (KI)“. Zunächst wurde erläutert, was unter „KI“ zu verstehen ist, warum diese Technologie keine völlig neue Erfindung ist. Leander Ziehm gab einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung.
Im Jahr 1956 fand die „Dartmouth Conference“ in den USA statt. Dort verwendete der Informatiker John McCarthy erstmals den Begriff „Artificial Intelligence – Künstliche Intelligenz“. Bereits in den 1950er Jahren herrschte große Aufbruchsstimmung. Forschende gingen davon aus, dass Maschinen schon bald menschenähnlich denken könnten. Erste Programme konnten einfache Probleme lösen, Schach spielen oder mathematische Beweise führen. Die Erwartungen waren jedoch deutlich höher als die damaligen technischen Möglichkeiten.
KI hilft beim Sprachenlernen
Aktuelle KI-Systeme, wie Sprachmodelle, werden grundsätzlich immer besser und helfen sogar für das Erlernen von Sprache und die Verbesserung der Aussprache von Fremdsprachen.
Ziehm betonte, dass in den letzten Jahren die KI einen weiteren Sprung nach vorne gerade bei generativen Systemen, der Bilderzeugung, Musik oder Programmcode-Systemen gemacht habe.
Diese KI-Systeme können Inhalte verstehen, zusammenfassen und neu erstellen. Es wurde herausgehoben, dass neue Chancen entstehen, aber auch ethische und gesellschaftliche Fragen aufgeworfen werden. Anschließend wurde gezeigt, wie KI im Alltag genutzt werden kann, zum Beispiel beim Schreiben von Texten, beim Lernen oder zur Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben. Auch der Einsatz von KI im beruflichen Umfeld wurde thematisiert, etwa in Unternehmen oder bei der täglichen Büroarbeit. Gerade das innovative Themenfeld „Autonomes Fahren“ hat ein hohes Potential auch für unsere regionale Wirtschaft. Dank moderner Künstlicher Intelligenz können Fahrzeuge heute in bestimmten Situationen vollständig selbstständig fahren, etwa auf Autobahnen oder in klar definierten Stadtgebieten. Der Mensch muss dabei nicht permanent eingreifen, so Ziehm. Möglich wird dies durch verbesserte Sensorik, leistungsfähige KI-Systeme und das Lernen aus großen Datenmengen. Erste autonome Shuttle- und Taxiangebote befinden sich im Testbetrieb. Ziel ist es, den Verkehr sicherer, effizienter und komfortabler zu gestalten. Rechtliche, technische und ethische Fragen werden derzeit weiterhin intensiv diskutiert.
Ethische und rechtliche Komponenten der KI wurden diskutiert
Abschließend werden das zukünftige Potenzial, aber auch die Grenzen künstlicher Intelligenz betrachtet. Ziehm betonte, wie wichtig es sei, den technologischen Fortschritt aktiv zu gestalten und dabei den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. In der anschließenden Diskussion nutzten viele Teilnehmende die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Einschätzungen einzubringen. Der lebhafte Austausch zeigte das große Interesse an einer sachlichen und verständlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Veranstaltung machte deutlich, dass „Künstliche Intelligenz“ nicht nur technisches Fachwissen erfordert, sondern auch gesellschaftlichen Dialog. Die Leiterin der Straßkirchner vhs-Außenstelle, Erika Bachl, zeigte sich abschließend zufrieden mit der Resonanz und kündigte an, das im Rahmen der Gemeindekooperation weiter spannende Themen aufgegriffen werden.
Grundsteuer – Anzeige von Änderungen
Jahresversammlung mit Neuwahl beim Jugendförderverein „Schambach Kids e. V.“-
“ Survival (Über-)Leben mit der Natur“ war das Motto 2025
Bei der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins „Schambach Kids e. V.“ stand neben der Neuwahl der Gesamtvorstandschaft und den Regularien auch die Festlegung des Jahresprogramms 2026 auf der Tagesordnung (18.1.26). Im Schambacher Pfarrheim St. Nikolaus konnten die Mitglieder des 226 Mitglieder umfassenden Vereines neben dem Rechenschafts- und den Kassenbericht auch die Planungen für das Jahr 2026 festlegen. Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Thomas Höcherl die erfolgreiche Absolvierung des Jahresmottos „2025: Survival- (Über)-Leben mit der Natur“ mit erfolgreichen Veranstaltungen als herausragende Ereignisse im Kalenderjahr 2025 heraus.
Es wurde auch in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring ein Workshop „„Graphic Novel yourself“ genau das Richtige für dich!“ als besonderer Höhepunkt im Jahresverlauf organisiert. Die Jugendlichen konnten in die faszinierende Welt der „Graphic Novels“ einzutauchen. In diesem kreativen Workshop zeigten erfahrene Kursleiter des Münchner „JFF – Institut für Medienpädagogik“, wie man mit einfachen Stilmitteln digitale Zeichnungen erstellen konnte. Die Teilnehmer konnten sich als Comicfigur darstellen und eigene Perspektiven zum Ausdruck bringen.
Im Rahmen des Jahresprojekts „Survival – Überleben“ hatte man sich mit vielen spannenden Angeboten an die 96 jugendlichen Vereinsmitglieder gewandt. Die Sonnwendfeier am Freibadgelände fand trotz Regenwetters statt. Besonderer Schwerpunkt im Sommerprogramm war wieder das dreitägige Jugendzeltlager mit über 47 Kindern und Jugendlichen beim Schambacher Freibadgelände. Hierbei wurde auch eine „Jugendraute des Jugendrings für herausragendes Engagement im Ehrenamt“ an Thomas Höcherl verliehen. Der Schambacher Martinszug stellt im Advent immer ein Glanzlicht für die teilnehmenden Familien dar.
Mitwirkung bei Sonderausstellung des Kreismuseums
Die Mitwirkung bei der Sonderausstellung des Kreismuseums Bogenberg in der überregionalen Sonderausstellung mit Eröffnung „Miteinander – über Vereine auf dem Land“ als aktiver Jugendverein hat den Teilnehmern des Schambacher Vereins mit Interviews und Exponaten sehr gefallen. Die Geschichte und Gegenwart des Vereinswesens wurden hier mit historischen Exponaten, aktuellen Interviews und multimedialen Stationen, beleuchtet. Thomas Höcherl berichtete von den vielfältigen weiteren Aktivitäten im Jahr 2025 und bedankte sich für die Mithilfe bei den Vereinsveranstaltungen. Höcherl berichtete von den umfangreichen Vorarbeiten für den letztjährigen Adventsmarkt, der wieder ein großer Erfolg war und das Kalenderjahr 2025 gut abrundete. Die Kassenführerin Monika Hummel stellte die sehr gute Kassensituation dar. Die Kassenprüfung durch Gisela Eckl und Silvia Schedlbauer konnte eine tadellose Führung feststellen. Es wurde auch auf die erhebliche Unterstützung durch die Gemeinde Straßkirchen hingewiesen.
Lob für hervorragende Vereinsarbeit
Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die vielfache und teilweise sehr zeitaufwändige Unterstützung durch die Führungskräfte. Er lobte den Verein und die aktive Mitwirkung im Ortsgeschehen. Gerade das traditionsreiche Schambacher Zeltlager am Zeltlagerplatz habe ihm 2025 viel Freude gemacht. Als Jahresmotto für 2026 wurde das vielseitige Thema „Mit Musik geht alles besser“ festgelegt.
Bereits 2023 traten unsere Kids erstmals unter der Leitung von Sabine Bugl beim Pfarrstadl-Adventsmarkt auf. In den darauffolgenden Jahren übernahm Julia Benkert diese Aufgabe.
Die Wahl des Jahresmottos fiel insbesondere deshalb auf den Bereich Musik, da sich Julia Benkert bereit erklärte, einen Kinderchor mit wöchentlichen Übungsstunden für Kinder ab drei Jahren zu leiten.
Neben den traditionellen jahreszeitlichen Vereinsveranstaltungen wird 2026 vor allem die Bearbeitung des Jahresmottos um das breitgefächerte Angebot von Musik, vor allem auch dem Selbstmusizieren, als Schwerpunkt angegangen. Hier werden Veranstaltungen sich sowohl mit dem Gesang, als auch mit dem Themenfeld „Orgelmusik und deren Technik“ als auch den heimischen Gegebenheiten mit der Förderung des enormen Gemeinschaftsgefühls durch Chorgesang Behandlung finden.
Die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter ist weiterhin ein Hauptaugenmerk im Vereinsprogramm und so werden einige Mitglieder die Weiterbildung und den Erwerb der Jugendleiterkarte durch Fortbildungen beim Kreisjugendring absolvieren. Franziska Eckl erhielt 2025 als erste der aktuell sieben Jugendleiterinnen die JuLeiCa (Jugendleiter-Card), sowie die Ehrenamtskarte. Diese üben gerade bei der Betreuung im Zeltlager wichtige Tätigkeiten aus.
Neuwahlen wurden zügig durchgeführt
Pfarrer Gerhard Pöpperl lobte den Verein und die aktive Mitwirkung bei den kirchlichen Festlichkeiten, er bot auch seine Unterstützung bei allen Belangen an.
Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft wurden als Vorsitzender Thomas Höcherl und als stellvertretender Vorsitzender Martin Lazar gewählt. Die Kassenführung übernimmt weiterhin Monika Hummel. Schriftführerin wurde Sabine Bugl. Als Kassenprüferinnen fungieren Silvia Schedlbauer und Sabine Lazar.
Abschließend dankte der Vorsitzende Thomas Höcherl für das ehrenamtliche Engagement und freute sich auf ein positives Vereinsjahr 2026. Er wies auch darauf hin, dass 2026 der Jugendverein seit 23 Jahren nun als „eingetragener Verein – e.V.“ existiere, was sehr löblich sei.
Mikrozensus 2026 in Bayern
In unserer Gemeinde wurden Anschriften für den Mikrozensus 2026 ausgewählt. Die an diesen Anschriften wohnenden Haushalte erhalten im Laufe dieses Jahres eine schriftliche Aufforderung zur Teilnahme an der Erhebung. Die Teilnahme kann im Rahmen eines Telefoninterviews oder als Online-Befragung erfolgen.
Die Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Mikrozensus-Befragung finde Sie hier:
https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm004/index.html
Schützenverein wird Nachwuchsarbeit intensivieren
Der Schützenverein „Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen e.V.“ hatte am Mittwoch, 14.1.26, die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Zu der Versammlung konnten Ehrenmitglied Helmut Steiner und Pfarrer Gerhard Pöpperl im Vereinsheim begrüßt werden. Der Versammlung war ein von Ortspfarrer Gerhard Pöpperl zelebrierter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus vorangegangen. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Schriftführer Robert Hirtreiter erinnerte an die Veranstaltungen im abgelaufenen Vereinsjahr. Er stellte die Beteiligung an den Preisschießen, den Pokalturnieren und den Sonderveranstaltungen dar. Die jeweiligen Erfolge bei den Pokalturnieren und Vergleichsschießen wurden erläutert. Der Kassenbericht von Andreas Dengler wurde einvernehmlich aufgenommen. Während der Generalversammlung wurde an die Gratulationen bei Feierlichkeiten bei Vereinskammeraden erinnert. Ehrenmitglied Helmut Steiner kann auf 65 Jahre Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft zurückblicken und beteiligt sich immer noch rege am Vereinsleben. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Anpassung des Mitgliedsbeitrags. Schützenmeister Georg Muhr erläuterte ausführlich die Gründe für die geplante Erhöhung, insbesondere gestiegene Kosten in verschiedenen Bereichen und die Schaffung der nötigen Voraussetzungen für Investitionen in der Schießanlage. Nach sachlicher Diskussion stimmten alle anwesenden Mitglieder einstimmig der moderaten Beitragserhöhung zu. Der Vorstand bedankte sich ausdrücklich für das entgegengebrachte Verständnis und das Vertrauen der Mitglieder. Wichtige Investitionen wurden angesprochen, wie ein Lichtgewehr und eine vollelektronische Schießanlage. Eine elektronischer Schießanlage ersetzt traditionelle Seilzuganlagen durch moderne Messrahmen, die Treffer präzise erfassen und digital auswerten, was genauere Trainingsergebnisse und ein zeitgemäßes Schießerlebnis ermöglicht
Nachwuchsarbeit ist wichtig
Der Schützenverein setzt weiter konsequent auf Nachwuchsarbeit und Zukunftssicherung: Mit der Anschaffung eines modernen Lichtgewehrs und einer neuen Schießanlage wird möglicherweise ein wichtiger Schritt zur Förderung junger Mitglieder in Angriff genommen. Das neue Trainingsgerät ermöglicht Kindern bereits im frühen Alter einen sicheren und spielerischen Einstieg in den Schießsport – ganz ohne Munition und Lärm. Eine aktive und attraktive Jugendarbeit ist von zentraler Bedeutung. Ein Lichtgewehr eröffnet dem Verein neue Möglichkeiten, Kinder und Familien für den Schützensport zu begeistern und frühzeitig an das Vereinsleben heranzuführen.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Verein seit vielen Jahren aktiv ist und gerade das erfolgreich durchgeführte 100-jährige Jubiläum dies unter Beweis gestellt habe. Das Jubiläum im Jahr 2018 ist immer noch im bleibender Erinnerung. Hirtreiter betonte, dass die Kameradschaft ein wichtiges Element im Vereinsleben darstelle und wünschte der Schützengesellschaft eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. Die am Hl. Abend des letzten Kriegsjahres im 1. Weltkrieg (1918) gegründete Schützengesellschaft Almenrausch hat ein sehr reges Vereinsleben bei dem auch die Kameradschaft und das gesellschaftliche Leben eine wichtige Rolle spielen. Die Vereine sind der Kit des Gemeindelebens und erhöhen das Maß an sozialer dichte, betonte der Bürgermeister. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Christian Hirtreiter ging auch auf aktuelle Entwicklungen im Umgriff des Vereinsheims ein, so konnten erst jüngst zwei Parkplätze mit insgesamt 45 Stellplätzen in der Straßkirchner Ortsmitte geschaffen werden um die Attraktivität des Ortskerns weiter zu erhöhen. Christian Hirtreiter stellte auch die umfangreichen Bürgerbeteiligungen im Zuge des innerörtlichen Straßkirchner Ortsentwicklungskonzeptes (ISEK) und der gemeindlichen Energie- und Wärmeplanung, die im November 2025 abgeschlossen wurde, dar.
Zum Abschluss der Versammlung gab der Vorsitzende einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im kommenden Jahr und rief zur weiterhin engagierten Mitarbeit im Verein auf. Schützenmeister Georg Muhr stellte die geplanten Vereinsveranstaltungen und die kommende Schützengrillfeier im August vor. Desweiteren wurde auf geplante Preisschießen eingegangen. Die Jahreshauptversammlung endete in harmonischer Atmosphäre und klang bei kameradschaftlichen Gesprächen gemütlich aus.
Gäuboden-Oldtimertreffen beim Feuerwehrjubiläum
Schambach:
Die Freiwillige Feuerwehr Schambach arbeitet derzeit mit Hochdruck an den Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Schambach wird vom 14. bis zum 17. Mai 2026 mit Fahnenweihe organisiert. Als besonderer Höhepunkt wird zu Beginn der vier Festtage im Mai 2026 ein großes Gäuboden-Oldtimertreffen in Nachfolge zu den bereits in der nahegelegenen Ortschaft Paitzkofen mit enormer Beteiligung durchgeführten zwei Gäuboden-Oldtimertreffen geplant. Erstmals organisierte die Interessengemeinschaft Nostalgiefahrzeuge Straubing/Straßkirchen unter dem Vorsitz von Alfred Kandler zusammen mit der Schambacher Feuerwehr ein ganztägiges Gäuboden-Oldtimertreffen am Donnerstag, 14. Mai 2026, Christi-Himmelfahrts-Tag, in Schambach (Gemeinde Straßkirchen).
Traditionsgemäß steht bei dem Treffen unter weiß-blauem Himmel der „Spaß am Blech“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung auf dem weitläufigen Gelände des Gäubodendorfes Schambach mit der bedeutsamen Wasserschlossanlage mit Schlosspark wird eine wunderschöne Kulisse für Automobile, Traktoren und Motorräder mit historischem Kennzeichen und schmucken Fahrzeugen älter als 30 Jahre bieten.
Bei der Eröffnung werden bekannte Honoratioren zu ersten eigenen Automobilen berichten und erzählen, wie schöne Fahrzeuge ein Stück Geschichte und vor allem Familiengeschichten geschrieben haben und damit die „gute alte Zeit“ in die Erinnerung zurückholen. Die örtlichen Geistlichen segnen unter Begleitung von für historische Automobile begeisterten Weihwasserträgern die vielen Kultobjekte. Alfred Kandler wird im Rahmen einer der Siegerehrung eine Reihe von sehr stolzen Automobilbesitzern und Traktoreneigentümern zu ihren Schätzen beglückwünschen und wertvolle Preise übergeben.
Für die teilnehmenden Oldtimer-Fahrzeugbesitzer und Teams steht eine Prämierung in verschiedenen Kategorien auf dem Programm. Nicht nur die Freunde klassischer bayerischer Fahrzeuge kommen beim „Schambacher Gäuboden-Oldtimertreffen“ voll auf ihre Kosten, sondern auch die interessierte Bevölkerung wird bei dem „Event“, als Anfangshöhepunkt des Feuerwehrjubiläums, begeistert sein.
Erfolgreichen Informationsabend „Vereinsfeste durchführen“ organisiert
In guter Tradition wurden die Vereinsvorsitzenden der Vereine der Gemeinde Straßkirchen und der Gemeinde Irlbach am Montag, 12.1.26, zu einem Informationsaustausch ins Straßkirchner Rathaus eingeladen. Nachdem im vergangenen Jahr das Thema „Vereinsfinanzen“ im Begegnungshaus Irlbach Beleuchtung fand, wurde die Traditionsveranstaltung für die Vereinsverantwortlichen mit einem interessanten Informationsabend „Vereinsfeste durchführen“ mit Kreisjugendpfleger Richard Maier und Maximilian Edenhofer, Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung des Landratsamts Straubing-Bogen, organisiert. Richard Maier und Maximilian Edenhofer gestalteten jeweils einen sehr informativen Fachvortrag und hatten auch entsprechendes praxisnahes Anschauungsmaterial für die Teilnehmer im Ratssaal bereit gelegt.
Lebensmittelhygiene bei Vereinsfesten erläutert
Für das sehr spannende Thema „Toiletten, Lebensmittelhygiene bei Vereinsveranstaltungen und Grillfesten“ konnte Maximilian Edenhofer als versierter Referent alle Facetten kenntnisreich vorstellen. Die teilnehmenden Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die rechtlichen Vorgaben und bewährten Praxismaßnahmen zur ordnungsgemäßen Durchführung von Festen zu informieren. Maximilian Edenhofer vermittelte plakativ und praxisnah, worauf es bei der Zubereitung und Ausgabe von Speisen und Getränken ankommt. Behandelt wurden unter anderem Themen wie persönliche Hygiene, Kühlketten, Reinigung und Desinfektion, Allergenkennzeichnung sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einfachen und umsetzbaren Maßnahmen, die auch bei ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen problemlos eingehalten werden können.
Jugendschutz ist Beitrag zum sicheren Miteinander
Für das Thema „Jugendschutz bei Vereinsveranstaltungen“ konnte Kreisjugendpfleger Richard Maier den Bereich darstellen und entsprechend referieren.
Der Jugendschutz sei gerade bei Vereinsfesten wichtig, so der Jugendpfleger des Landkreises Straubing-Bogen eingangs. Richard Maier informierte über die gesetzlichen Vorgaben und die praktische Umsetzung des Jugendschutzes bei Veranstaltungen. Er erläuterte anschaulich die wichtigsten Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Im Mittelpunkt standen unter anderem der verantwortungsvolle Umgang mit alkoholischen Getränken, Alterskontrollen, Aufenthaltszeiten von Kindern und Jugendlichen, sowie die Rolle von Aufsichtspersonen. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis wurde gezeigt, wie Vereine ihre Feste rechtssicher, verantwortungsvoll und zugleich attraktiv gestalten können. Richard Maier betonte, dass der Jugendschutz nicht als Hürde, sondern als wichtiger Beitrag zu einem gelungenen und sicheren Miteinander über die Generationen hinweg zu verstehen seien. Dargestellt wurde auch die ordnungsgemäß Verwendung von sogenannten „Elternbestätigungen“ für die Teilnahme von minderjährigen Personen bei Veranstaltungen.
Verwendung des Eltern-Zettel ist klar geregelt
Ein „Mutti-Zettel“ (auch Elternzettel genannt) ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern, die es Jugendlichen erlaubt, sich länger auf Veranstaltungen aufzuhalten oder Alkohol zu konsumieren – aber nur sehr eingeschränkt. Denn Jugendliche ab 16 Jahren dürfen sich länger auf einer Veranstaltung aufhalten, wenn sie von einer erziehungsbeauftragten Person begleitet werden, so Richard Maier.
Hierbei sei aber bei den Veranstaltern darauf zu achten, dass eine sogenannte „erziehungsbeauftragte Person“ nur eine angemessene Zahl von minderjährigen Personen betreuen kann. Eine entsprechende Dokumentation für die Dauer der Veranstaltung sei empfehlenswert, erläuterte Maier. Der Mutti-Zettel erlaubt nur den längeren Aufenthalt, nicht automatisch den Alkoholkonsum, denn es gelten natürlich die gesetzlichen Vorgaben des Jugendschutzgesetzes. Der Kreisjugendpfleger betonte, dass bei der Durchführung von Veranstaltungen immer der Jugendschutz einzuhalten sei, denn Kinder und Jugendliche sind besonders zu schützen. Die Verantwortung hierfür liegt hierfür nicht nur beim Veranstalter sowie bei allen mitwirkenden Personen.
Mit dieser Veranstaltung unterstrich man die unterstützende Rolle gegenüber den Vereinen und das gemeinsame Ziel, Vereinsfeste ordnungsgemäß durchzuführen und gleichzeitig Kinder und Jugendliche bestmöglich zu schützen.
Ziel: „Beschwerdefreie Abwicklung von Festen“
Hingewiesen wurde hier bei dem Abend, insbesondere, aufgrund der herausfordernden Planungen im Vorfeld eines Vereinsjubiläums, auf dessen „beschwerdefreie Abwicklung“.
Die Teilnehmenden zeigten sich sehr zufrieden mit den informativen Vorträgen und dem offenen Austausch. Viele Fragen aus der Vereinspraxis konnten direkt geklärt werden. Der Vortrag leistete damit einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung für das Thema Lebensmittelhygiene, Jugendschutz und zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher von Vereinsfesten.
Dank für Engagement übermittelt
Bürgermeister Christian Hirtreiter unterstrich auch im Namen seines Irlbacher Kollegen Armin Soller mit dieser Veranstaltung einmal mehr die Rolle des Landratsamtes als kompetenter Ansprechpartner für Vereine und bedankte sich für das große Engagement der ehrenamtlichen Vereinsverantwortlichen, sowohl in Straßkirchen als auch Irlbach. Gut informierte Verantwortliche tragen maßgeblich dazu bei, dass Vereinsfeste nicht nur gesellig und erfolgreich, sondern auch sicher und ordnungsgemäß durchgeführt werden können.
Informationsvortrag zum Einbruchschutz – Tipps von Polizeibeamten kamen gut an
Am Dienstag, 13.1.26, gaben die Polizeibeamten Manfred Reumann und Markus Wargitsch einen informativen Vortrag zum Thema Einbruchschutz. Die öffentliche Veranstaltung im Pfarrheim St. Stephanus richtete sich an Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Straßkirchen im Rahmen der gemeindlichen Seniorenarbeit durch den Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl.
Gefahren kennen hilft Risiken auszuschließen
In diesem Vortrag wurden Seniorinnen und Senioren sensibilisiert, wenn es um den Schutz vor Kriminalität geht. Mit den Tipps und Ratschlägen von dem erfahrenen „Kriminalpolizeilichen Fachberater“ Manfred Reumann konnte man seine persönliche Sicherheit stärken. Wer die Gefahren kennt, kann viele Risiken ausschließen, so Hauptkommissar Reumann eingangs.
Psychische Folgen durch Einbrüche
Zu Beginn gab Hauptkommissar Reumann einen Überblick über die Gefährdung durch Einbrüche. Er wies darauf hin, dass allein im Jahr 2024 236 Einbrüche im Gebiet des Polizeipräsidiums Niederbayern zu verzeichnen waren, diese Zahl sei besser im Vergleich zu anderen Regionen, jedoch sei trotzdem Vorsicht geboten. Neben dem materiellen Schaden ist auch das verlorengegangene Sicherheitsgefühl der Geschädigten eine psychische Folge durch die Verletzung der eigenen persönlichen Privatsphäre.
Daher ist der Themenbereich „Einbruchschutz mit mechanischer Sicherheitstechnik“ von zunehmender Wichtigkeit, stellte der engagierte Polizeibeamte mit fast vierzig Dienstjahren Erfahrung heraus.
Die Polizei empfiehlt grundsätzlich eine Nachrüstung insbesondere von Türen und Fenstern mit mechanischen Sicherungseinrichtungen mindestens der Widerstandsklasse RC 2 (früher WK 2) für Privatwohnungen und Häuser. Die geeigneten Unternehmen bieten in der Regel neben den entsprechenden Produkten auch den fachgerechten Einbau. Mechanische Sicherungen sind mehr als Abschreckung, helfen tatsächlich im Alltag und verhindern, dass Einbrecher zugreifen.
Prävention hilft
Ein mögliches Qualitätsmerkmal sind Zertifikate der Unternehmen bzw. ihrer Produkte. Damit der Verbraucher auch richtig einschätzen kann, was zur Installation wirklich geeignet ist und präventiv hilft, wurde anhand von praktischen Beispielen im Falle einer Sanierung der heimischen Wohnung konkret das Vorgehen erörtert.
Manfred Reumann klärte die Anwesenden weiter über die statistische Einbruchsituation in Bayern im Laufe der vergangenen Jahre auf und stellte die Häufigkeiten der jeweiligen Einbruchsarten dar. Dann wurde detailliert und mit realen Werkzeugen ausgeführt, mit welchen Hilfsmitteln ungebetene Gäste in Häuser einbrechen. An praxisbezogenen Beispielen veranschaulichte der Referent Schwachstellen an und im Haus sowie welchen Einbruchschutz man vornehmen kann. Beliebt bei Kriminellen sind Tricks an der Haustür, um ins Haus oder die Wohnung zu kommen. Als wichtigen Punkt führte Manfred Reumann aus, dass man sich bei uns im ländlichen Raum kennt und man auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft achten sollte. Es wurde auch Informationsmaterial in Form von Broschüren weitergeleitet.
Polizeibeamter führt kostenlose Beratungen durch
Manfred Reumann wies auf sein kostenfreies Beratungsangebot auch im Rahmen von Ortsterminen hin. Besser einmal zu oft bei der Polizei angerufen als einmal zu wenig, erklärte der Polizeibeamte plakativ. Hilfreich sind auch Präventionsmaßnahmen im Haushalt, fasste Reumann abschließend zusammen: Sicherungen an Türen und Fenstern, Alarm- und Videoüberwachung, gute Beleuchtung rund um das Haus, insbesondere Zugänge sichern und Nachbarschaftshilfe aktivieren. Mit einer allgemeinen Fragerunde schloss Manfred Reumann seinen kurzweiligen und informativen Vortrag. Polizeibeamter Manfred Reumann schloss seinen Vortrag gekonnt ab: „Guter Einbruchschutz beginnt bei jedem Einzelnen – mit kleinen, konsequent umgesetzten Maßnahmen lässt sich viel verhindern. Informieren, schützen, zusammenhalten – ist das Motto.“


Stabübergabe bei der ILE Gäuboden: Oberschneiding übernimmt Vorsitz von Irlbach
Mit dem Jahreswechsel vollzieht die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Gäuboden eine wichtige Weichenstellung: Der Vorsitz geht turnusgemäß von der Gemeinde Irlbach an die Gemeinde Oberschneiding über. Damit wird Oberschneiding im Jahr 2026 die Federführung innerhalb des interkommunalen Zusammenschlusses übernehmen.
Irlbachs Bürgermeister Armin Soller übergab symbolisch den Staffelstab an seinen Oberschneidinger Kollegen Ewald Seifert. Die Verantwortlichen betonten dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der sieben ILE-Kommunen, die auch im kommenden Jahr weiter gestärkt werden soll.
Mit dem Vorsitzwechsel verbunden ist auch der Start des neuen Umsetzungsmanagers Stefan Klebensberger, der künftig eine Schlüsselrolle innerhalb der ILE Gäuboden einnehmen wird. Klebensberger wird 2026 eng mit allen sieben Bürgermeistern zusammenarbeiten – insbesondere jedoch mit der Vorsitzgemeinde Oberschneiding. Sein Aufgabenfeld umfasst die Koordination laufender Projekte sowie die Unterstützung der Kommunen bei Fördermöglichkeiten und strategischen Entwicklungsprozessen.
„Wir freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit und die Impulse, die Stefan Klebensberger in die ILE Gäuboden einbringen wird“, betont Ewald Seifert, Bürgermeister der Gemeinde Oberschneiding. Die Gemeinden sehen im neuen Führungsteam aus Vorsitz und Umsetzungsmanagement eine starke Grundlage, um die Handlungsfelder der ILE Gäuboden weiter voranzutreiben.
Straßkirchner Hallenturnier war ein Erfolg
Seit 2015 darf ich alljährlich Schirmherr des seit 47 Jahren vom Straßkirchner Fußballverein organisierten traditionsreichen Hallenfußballturniers sein. Abteilungsleiter Stefan Kastl und die vorbildlich aktiven Verantwortlichen des FC Straßkirchen haben sich auch im Januar 2026 richtig ins Zeug gelegt, damit das an vier Spieltagen durchgeführte Turnier ein voller Erfolg wurde. Neben den Vorrundenturnieren am 2. und 3. Januar war vor allem am Sonntag, 4.1.2026, beim AH-Turnier mit zehn teilnehmenden Mannschaften beim „Goidhaibal-Cup“ eine beachtliche Zuschauerzahl dabei. Es siegt das AH-Team vom SV Motzing. Am Dreikönigstag, 6.1.2026, konnte sich im Finale der TSV Oberschneiding gegen den FC Aiterhofen-Geltolfing durchsetzen. Bester Torschütze war der Aiterhofner Clirim Nedrcaj. Zum vierten Mal trat die Karmelitenbrauerei Straubing als Hauptsponsor in Nachfolge zur Schlossbrauerei Irlbach mit dem „Irlbacher-Premium-Cup“ an. Das traditionelle Hallenturnier mit Rundumbande mit Endturnier am Dreikönigstag war für den Gastgeber und Titelverteidiger FC Straßkirchen (2025 Sieger) wieder ein Höhepunkt zum Jahresbeginn. Der Preisverleihungsabend mit Übergabe des von mir gestifteten großen Glaspokals am Dreikönigstag klang mit „Rüscherl“ und guter Stimmung im FC-Foyer aus.



FFW Schambach: Lob für gute Jugendarbeit
Die Freiwillige Feuerwehr Schambach hatte am Montag, 5.1.2026, die diesjährige ordentliche Jahresversammlung durchgeführt. Eingangs wurde durch Feuerwehrvorsitzenden Christian Wagner den im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitgliedern gedacht. Beim Kassenbericht durch Kassier Bernhard Ebenbeck wurde auf eine solide Kassenführung verwiesen. Beim Rechenschaftsbericht durch Markus Bugl, wurde zusätzlich zu den Ausbildungs- und Übungsterminen auf die geleisteten Einsatzstunden, davon auch mehrere Sicherheitswachen, hingewiesen. Die staatlichen Ehrungen der langjährig aktiven Feuerwehrleute fand bei einer Dienstversammlung im Herbst 2025 mit den Ortsfeuerwehren Paitzkofen und Straßkirchen durch Landrat Josef Laumer statt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wurde vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige für mehrere Schambacher Feuerwehrleute an diesem Abend verliehen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Schambach wurden Stefan Eberl und Herman Vilsmeier für 40 Jahre Feuerwehrdienst an dem Ehrenabend mit musikalischer Umrahmung ausgezeichnet.
Gründungsfest wird mit Hochdruck vorbereitet
Kommandant Stefan Bugl gab im Rahmen der Berichterstattung auch bekannt, dass mit Hochdruck an den Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe gearbeitet wird und viele Sitzungstermine von den jeweiligen Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Festleiter Thomas Jurack gab einen Überblick über die Planungen für dieses Jubelfest. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Schambach wird vom 14. bis zum 17. Mai 2026 mit Fahnenweihe organisiert. Die Freiwillige Feuerwehr Irlbach wird als Patenverein fungieren. Festleiter Thomas Jurack stellte den Ablauf der vier Festtage im Mai 2026, die nötige Präsenz bei den entsprechenden Vorbereitungen und den Jubiläumsterminen bei den befreundeten Feuerwehren im Nachgang zum Schambacher Fest vor. Jugendwart Christoph Wagner berichtete zu den vielfältigen Aktivitäten der Schambacher Feuerwehrjugendgruppe und stellte auch den erfolgreich durchgeführten „Feuerwehr-Jugendschnupper-Tag“ vor, bei dem für den aktiven Feuerwehrdienst bei der nachwachsenden Generation geworben wurde und die vielfältigen Angebote der Ausbildung im Feuerwehrwesen dargestellt wurden.
Dank fürs ehrenamtliche Engagement
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Christian Hirtreiter stellte heraus, dass die Jugendarbeit bei der Schambacher Feuerwehr hervorragend ist und dankte besonders dem Jugendwart Christoph Wagner für sein Engagement für die Schambacher Jugendfeuerwehr mit den höchst engagierten jungen Feuerwehrdienstleistenden. „Nur wer eine Jugend hat, hat eine Zukunft, so Hirtreiter, und er hob hervor, dass die Schambacher Ortsfeuerwehr insgesamt sehr gut aufgestellt sei, wie auch der sehr gute Besuch der Feuerwehrjahresversammlung mit 37 Mitgliedern zeige. Christian Hirtreiter stellte auch dar, dass der Beschaffungsvorgang für die Ersatzbeschaffung des Schambacher Feuerwehrautos planmäßig laufe und stellte heraus, dass die Feuerwehrdienstleistenden sich nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt für die Bürger einsetzen, sondern in Schambach auch ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens seien. Vorsitzender Christian Wagner erläuterte die gute Finanzsituation und wies auf die sehr gute Unterstützung durch die Gemeinde hin.
Maibaum versteigert
Unter Leitung des Kommandanten Stefan Bugl wurde das traditionelle Maibaumversteigern des abholbereiten Schambacher Maibaumes vom Vitusplatz durchgeführt. Nach der offiziellen Jahresversammlung wurde der Maibaum auf „amerikanische“ Art versteigert. Das Regelwerk ist traditionell abgewickelt worden. Zunächst wurde von einer unabhängigen Person ein Zeitraum mit Endzeitpunkt festgelegt. Nachdem Startsignal, konnte jeder Teilnehmer eine Ein-Euro-Münze in einen Korb werfen. Wer das letzte Gebot nach Ablauf des „Countdown“ gemacht hatte, war der Erwerber des Maibaums für einen symbolischen Betrag von 30 Euro. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Florian Sixt war dann nach Ablauf der Zeit der glückliche Gewinner des Maibaums 2025.
Blumenstube in neuen Räumen
Mit viel Liebe zum Detail und einer großen Leidenschaft für Blumen eröffnete am 10.1.26 die Blumenstube an der Straßkirchner Bahnhofsstraße/Ecke B8 in der Straubinger Straße 12 neu. Kundinnen und Kunden erwartete eine vielfältige Auswahl an frischen Schnittblumen, kreativen Sträußen, sowie individuellen floralen Arrangements für jeden Anlass. Die Blumenstube steht in den geräumigeren und helleren Räumlichkeiten weiterhin für Qualität, Regionalität und persönliche Beratung. Zur Eröffnung waren viele Straßkirchnerinnen und Straßkirchner gekommen, die neue Blumenwelt kennenzulernen und sich inspirieren zu lassen. Manuel und Patricia Winhart mit ihrem Team konnten die die Gäste bei der Eröffnung an diesem Samstagvormittag mit einer Rose und Sekt begrüßen und durch die Räumlichkeiten führen.


Spende für die Jugendarbeit der Feuerwehr
Jüngst übergab Josef Kratschmer eine Spende in Höhe von gesamt 650 Euro für die Jugendarbeit der Schambacher Feuerwehr an die Schambacher Feuerwehrführung. Mit der großzügigen Spende unterstützt Josef Kratschmer die nachwachsende Generation bei der sehr aktiven Feuerwehr, welche im Mai 2026 ihr 150-jähriges Bestehen mit einem viertägigen Fest feiert. Josef Kratschmer hatte jüngst erst eine großzügige Spende auch an den Schambacher Jugendförderverein getätigt, was dort ebenso gut ankam. Josef Kratschmer war beim Schambacher Adventsmarkt im November 2025 vertreten. Den Erlös der Beteiligung des Verkaufs von selbst gebastelten Weihnachtsaccessoirs konnte Josef Kratschmer nun einem gemeinnützigen Zweck zuführen. Die Feuerwehrführung mit Vorsitzendem Christian Wagner und Kommandant Stefan Bugl brachte den Dank der gesamten Feuerwehr und natürlich der Feuerwehrjugend zum Ausdruck. Die Übergabe der Spende von Josef Kratschmer unterstützt die innovative Arbeit der Schambacher Feuerwehrjugend gerade auch in der derzeitigen allgemein schwierigen Zeit. Die Feuerwehrjugend unter Leitung von Jugendwart Christoph Wagner verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Durchführung von Feuerwehrjugendveranstaltungen.

Bei der Spendenübergabe von rechts: Vize-Kommandant Alfred Stache, Jugendwart Christoph Wagner, Kommandant Stefan Bugl, Vorsitzender Christian Wagner, Josef Kratschmer, stellvertretender Feuerwehrvorsitzender Florian Sixt, Bürgermeister Christian Hirtreiter
ILE Gäuboden stellt Weichen für die Zukunft
Umsetzungsmanagement geht an Stefan Klebensberger
Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Gäuboden setzt ein wichtiges Zeichen für die zukünftige Entwicklung der Region: Ab 2026 übernimmt Stefan Klebensberger aus Wallkofen bei Geiselhöring das Umsetzungsmanagement für den Zusammenschluss der sieben Gäuboden-Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen. Der Regionalentwickler wird künftig mit einem Stundenumfang von durchschnittlich zehn Wochenstunden im Gemeindeverbund tätig sein und damit eine zentrale Rolle für die nachhaltige Weiterentwicklung und des Austauschs in der Region einnehmen.
Zu den zentralen Aufgaben Klebensbergers gehören die Abwicklung des Regionalbudgets, die Umsetzung der strategischen Handlungsfelder der ILE sowie der Ausbau von Netzwerken in der Region. Darüber hinaus übernimmt er die Organisation von Sitzungen und Veranstaltungen, versucht weitere Fördermittel für die Region zu akquirieren und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing. In all diesen Bereichen bringt er wertvolle Expertise mit: Seit fast zehn Jahren ist er bereits in der städtischen und ländlichen Entwicklung tätig und betreut als Umsetzungsmanager auch die sieben Mitgliedsgemeinden der ILE Laber – von Aholfing bis Mallersdorf-Pfaffenberg. Des weiteren leitet Stefan Klebensberger als geschäftsführender Gesellschafter die Projekt- und Veranstaltungsagentur art.EVENT.
Mit der neuen Position wird Stefan Klebensberger künftig insgesamt 14 Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen unterstützen. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2025 hatte er in enger Abstimmung mit Armin Soller, Vorsitzender der ILE Gäuboden 2025, das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) der ILE überarbeitet und zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten sowie vielversprechende Potenziale identifiziert. Diese sollen nun in enger Abstimmung mit den ILE-Bürgermeistern und Gemeinden unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten zu greifbaren Projekten und Impulsen für die Region weiterentwickelt werden.
Klebensberger selbst blickt mit großer Vorfreude auf seine Aufgabe: „Es ist mir eine besondere Freude, meine Heimat aktiv mitgestalten und weiterentwickeln zu dürfen.“
Auch Bürgermeister Armin Soller aus Irlbach zeigt sich überzeugt: „Mit der Besetzung des Umsetzungsmanagements haben wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht. Wir sind sicher, dass sich die ILE Gäuboden mit der Expertise und dem Engagement von Stefan Klebensberger nachhaltig weiterentwickeln kann – ohne unsere eigenen personellen Ressourcen in den Gemeindeverwaltungen zusätzlich zu strapazieren.“
Mit dieser Entscheidung setzt die ILE Gäuboden ein klares Signal für den Zusammenhalt der Gemeinden und die Entwicklung des ländlichen Raums – und blickt optimistisch auf die kommenden Jahre gemeinsamer Projekte und regionaler Kooperation.
Die ILE Gäuboden ist ein Gemeindezusammenschluss, der sich gemeinsam für eine zukunftsorientierte, ländliche Entwicklung einsetzt. Ziel ist es, regionale Herausforderungen gemeinsam zu lösen, Synergien zu nutzen und Projekte anzustoßen, die zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Stärkung des ländlichen Raumes beitragen; dabei hat jede ILE die Möglichkeit verschiedene Fördermittel in Anspruch zu nehmen, die den Gemeinden, den Vereinen sowie Privatpersonen der Region zugutekommen.
Adventsfenster erfreuen noch bis 11. Januar
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft und die Gemeinde Straßkirchen hatten 2025 die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, beim Straßkirchner Adventsfenster weitergegeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten, auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind noch bis Sonntag, 11. Januar 2026, schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde Stimmung gerade für die Familien mit kleinen Kindern. Zu betrachten sind noch eine „Wachsfiguren-Krippen-Landschaft“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses und im Vorgarten des Wohnhauses der Familie Renate und Michael Hofmann im Ahornring. Im Bereich des Straßkirchner Pfarrheims, Lindenstraße 8, sind die drei
„Upcyclingholzkrippen aus wiederverwerteten Reststoffen von Walter Lorenz“ beim Pfarrheim St. Stephanus zu besuchen. Diese fast lebensgroßen Krippenszenerien sind für die Bevölkerung leicht sichtbar im Außenbereich beim Pfarrheim St. Stephanus und vor dem Künstlerwohnhaus gegenüber dargestellt. Ein besonderer Hingucker ist in der Bachstraße 14 die Kofferkrippe von Hans Orth. In der Irlbacher Straße 9, ist die traditionelle Gips-Großkrippe im Vorgarten von Maria Thurner und eine selbstgetöpferte Kleinkrippe der Enkelinnen der Künstlerin, Julia und Martha Thurner, zu sehen. Die diesjährige Zündholzkrippe in der Gemeindeverwaltung Straßkirchen ist ebenso täglich in den Abendstunden am Rathaus-Haupteingang beleuchtet.
Bis zum 11. Januar 2026 sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet.

Fotografie eines Teilbereichs der Weihnachtsszenerie von der überregional bekannten Künstlerin Maria Thurner in Straßkirchen – eine Gips-Krippen-Landschaft; die eindringlich modellierten individuellen Figuren, dieses Jahr mit einem fast zwei Meter langen neu gestalteten „Weihnachtskrokodil“ versehen fügen sich schön in den Vorgarten ein und lassen gerade auch Kinderherzen höher schlagen.
ILE-Zusammenschluss „ILE-Gäuboden“; Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte
Der ILE-Zusammenschluss „ILE-Gäuboden“ beabsichtigt für das Jahr 2026 beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern die Förderung eines Regionalbudgets nach den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) in Höhe von 75.000 EUR zu beantragen. Im Falle der Bewilligung durch das ALE erfolgt die Förderung nach den Bestimmungen der Maßnahme 9.0 Regionalbudget im Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in der jeweils geltenden Fassung.
Der ILE-Zusammenschluss „ILE-Gäuboden“ ruft unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch das ALE und unter Berücksichtigung der nachfolgend genannten Bedingungen zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets auf.
Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung
- der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der Behebung von Gebäudeleerständen,
- der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,
- der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,
- der Anpassung an den Klimawandel,
- der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,
- der demografischen Entwicklung sowie
- der Digitalisierung
den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.
Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtkosten 20.000 EUR nicht übersteigen. Zu beachten ist, dass alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Ausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Andernfalls kann ein Vorhaben nicht mehr als Kleinprojekt gewertet werden. In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.
Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Als Maßnahmenbeginn ist grundsätzlich bereits die Abgabe einer verbindlichen Willenserklärung zum Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrags bzw. auch der Materialkauf für die beantragte Maßnahme zu werten.
Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU zu De-minimis-Beihilfen für den Bereich Gewerbe zu beachten.
Fördergegenstand: Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur
a) Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,
b) Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,
c) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
d) Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,
e) Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,
f) Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.
Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass der Durchführungsnachweis bis spätestens 01.10.2026 vorgelegt werden kann.
Zuwendungs- und Antragsberechtigte:
a) Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
b) natürliche Personen und Personengesellschaften.
Art und Umfang der Förderung: Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen förderfähigen Kosten abzüglich Preisnachlässe (Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 EUR und unter Berücksichtigung der im privatrechtlichen Vertrag (siehe unten) festgelegten maximalen Zuwendung. Soweit die Umsatzsteuer nach § 15 UstG als Vorsteuer abziehbar ist, gehört sie nicht zu den zuwendungsfähigen Ausgaben. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.
Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Zuwendungen und geldwerte Leistungen Dritter führen erst zu einer Kürzung der Zuwendung aus dem Regionalbudget, wenn die Summe aller Mittel die förderfähigen Gesamtkosten überschreitet. Eine zusätzliche Förderung über die Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt. Eine Kombination der Fördermöglichkeiten des Regionalbudgets und des „Verfügungsrahmens Ökoprojekte“ einer Öko-Modellregion ist nicht möglich.
Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.
Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Vertretern regionaler Akteure zusammensetzt.
Kriterien zur Projektauswahl:
| Kriterium | Bewertungsinhalt | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Bedeutung für die ILE | 3 |
| 2 | Gemeinwohl | 3 |
| 3 | Ortsentwicklung | 3 |
| 4 | Kreativität, Stärkung von Tradition | 3 |
| 5 | Naherholung, Ökologie und Nachhaltigkeit | 3 |
| 6 | Einbeziehung der Bürger, Ehrenamt und sozialer Zusammenhalt | 3 |
Alle eingereichten Projektanträge werden auf Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und anhand der genannten Auswahlkriterien bewertet. Aus der Bewertung aller Projekte entsteht die Reihenfolge der zu unterstützenden Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets.
Nach einer positiven Auswahlentscheidung wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen dem ILE-Zusammenschluss “ILE-Gäuboden“ und dem Träger des ausgewählten Kleinprojekts geschlossen, in dem die Umsetzungsmodalitäten geregelt werden.
Termine:
– Abgabe der Förderanfragen spätestens am: 28.02.2026
– Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses (Vorlage des Durchführungsnachweises): 01.10.2026
Das erforderliche Antragsformular und das Merkblatt mit ergänzenden Hinweisen stehen im Internet-Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) unter https://www.stmelf.bayern.de/foerderung/regionalbudget/index.html zur Verfügung.
Anfragen auf Förderung sind an folgende Adresse zu richten:
Verantwortliche Stelle des ILE-Zusammenschlusses:
Gemeinde Oberschneiding, Pfarrer-Handwercher-Platz 4, 94363 Oberschneiding
Als Ansprechpartner steht zur Verfügung:
Gemeinde Oberschneiding, Herr Johann Gögl, Pfarrer-Handwercher-Platz 4, 94363 Oberschneiding, johann.goegl@oberschneiding.de, (09426) 8504 – 21
Oberschneiding, 08.12.2025
Seifert, Erster Bürgermeister
Christbaum aufgestellt
In der Pfarrei Straßkirchen hat sich ein eingespieltes Christbaumteam, mit Kirchenpfleger Georg Muhr und aus dem Pfarrgemeinderat gebildet, die das Fällen, den Transport, sowie das Aufstellen und Schmücken des Christbaums in der Pfarrkirche St. Stephanus übernimmt. Erfreulicherweise findet sich alljährlich ein privater Christbaumspender aus dem Gemeindebereich. Jedes Jahr nach Lichtmess, kümmert sich das Team wieder um den Abbau und Entsorgung des Christbaumes.
Straßkirchner Adventsfenster 2025 beendet
Das Straßkirchner Adventsfenster wurde 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Gemeinde und der Künstlergemeinschaft durchgeführt. Am vierten Adventssonntag, 21.12.2025, fand die traditionelle Paitzkofner Weihnachtsandacht in Kerzenschein in der Filialkirche St. Nikolaus statt. Pfarrer Gerhard Pöpperl zelebrierte die wunderschön musikalisch umrahmte Dorfweihnacht in der Paitzkofner Dorfkirche. Instrumental erfolgte die Begleitung durch Maria Schießl (Orgel), Johanna Hirtreiter (Querflöte), Martina Hirtreiter (Blockflöte) und Ulrike Hirtreiter (Gitarre). Nach der einfühlsamen Andacht dankte Kirchenpflegerin Brigitte Kiendl allen Beteiligten für das großartige Engagement auch im abgelaufenen Jahr. Sie wies auf den schönen gespendeten Kirchen-Christbaum, erstmals mit LED-Beleuchtung, hin, der den Altarraum herrlich erleuchtet. Danach wurde die vor einiger Zeit gestiftete Kirchenkrippe in wunderschönen alpenländischen Stil mit den passenden Figuren vorgestellt. Die Kirchenkrippe befindet sich vor dem barocken Seitenaltar und versprüht eine besondere weihnachtliche Atmosphäre. Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte in seiner Erläuterung zu der schönen bayerischen Krippenlandschaft, dass gerade die heimische Weihnachtskrippen-Tradition eng mit dem überlieferten christlichen Brauchtum verbunden sei.
Krippen übertragen biblische Botschaft in die Gegenwart
Gerade die Kirchenkrippen übertragen das biblische Geschehen, indem sie die Geburt Jesu Christi in Bethlehem bildhaft darstellen, die Menschwerdung Gottes in die Gegenwart. Sie zeigen die Botschaft von Hoffnung und Frieden, unter Einbeziehung regionaler und zeitgenössischer Elemente, in unserer modernen Zeit. Es wird hierdurch eine spirituelle Geborgenheit vermittelt.
Die Straßkirchner Adventsfensteraktion 2025 fand mit diesem letzten der, insgesamt acht Termine den diesjährigen Abschluss. Auch in der Advents- und Weihnachtzeit 2026 wird wieder das traditionelle „Adventsfenster der Gemeinde und der Straßkirchner Künstlergemeinschaft“ organisiert. Der Abend klang in adventlicher Atmosphäre bei der sehr gelungenen Dorfweihnacht im Paitzkofner Florianistüberl mit Besuch des Hl. Nikolaus aus. Der Erlös ging an die Kirchenverwaltung für den Erhalt der Ortskirche.


Eine ungewöhnliche Weihnachtsszenerie im Vorgarten
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft möchte 2025 die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, weitergeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten, auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde adventliche Stimmung gerade für die Familien mit kleinen Kindern. Am Samstag des vierten Adventswochenendes, den 20. Dezember 2025, wird eine „Wachsfiguren-Krippen-Landschaft“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses und im Vorgarten des Anwesens Ahornring Nr. 24, bei der Familie Renate Hofmann zu betrachten sein.
Festliche Weihnachtszeit – Krippen-Landschaften hierzulande
Schön gestaltete Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen werden beim Straßkirchner Adventsfenster traditionell ausgestellt. Mal mit und mal ohne Engel, in fast lebensgroßer Figurengruppe, oder sehr klein nur in Miniaturformat. Alles ist individuell und mit viel Akribie gestaltet. Renate Hofmann ist für ihr händisch gestaltetes überdimensionales, detailgetreues Puppenhaus und als passionierte Krippengestalterin überregional bekannt. Eine Weihnachtskrippe veranschaulicht die Weihnachtsgeschichte auf eine besondere Weise, deshalb zählt das Basteln und kreative Gestalten der Weihnachtskrippe in vielen Familien zu den traditionellen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Renate Hofmann hat seit vielen Jahr ein Faible für Weihnachtskrippen und so werden Szenen aus dem wirklichen Leben sehr schön arrangiert und heuer stellt die „Krippenbauerin“ eine Wachsfigurenkrippe aus, die mehr als ein Hingucker ist. Den Blick fürs Detail hat die langjährig ehrenamtlich aktive ehemalige Seniorenbeauftragte schon lange. Seit mehr als 20 Jahren bildet sie jedes Jahr in der Adventszeit weihnachtliche Szenen in mühevollster Kleinstarbeit detailgetreu ab. Begonnen hat sie 1992 mit dem Bau einer kleinen Budenstadt. Über die Jahre sind vielfältigste Landschaften entstanden.
Wachsfiguren-Krippen-Landschaft – mehr als ein Hingucker
Wunderbar gelungen ist es Renate Hofmann im Jahr 2025 die aus Wachs modellierten Krippenfiguren auch mit passenden Kleidungen in eine rustikale Weihnachtsszenerie einzubinden. Das Ensemble ermöglicht symbolisch mit viel Tiefgang eine Breite zur Interpretation. Gerade kindlich einprägsame Skulpturen und eine Lichterkombination sind als Bausteine hervorragend auch für Weihnachten geeignet und fügen sich wunderschön ein. Am Samstag, 20.12.25, 17 Uhr ist der Treffpunkt für den Laternenzug am Straßkirchner Dorfpavillion. Bis zum 11. Januar 2026 ist die Weihnachtsszenerie täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet.
Foto wachsfigurenkrippe-hofmann-2025.jpg:
Fotografie eines Teilbereichs der Weihnachtsszenerie von Renate Hofmann in Straßkirchen – eine Wachsfiguren-Krippen-Landschaft; die aus Wachs modellierten individuellen Gesichter fügen sich schön in das Weihnachtsgeschehen ein und gerade die Schafe und der Ochs, sowie der Esel, lassen Kinderherzen höher schlagen.
Wandergesellen sprachen vor
Zwei Gesellen des Mauererhandwerks und des Steinmetzhandwerks auf der Walz sprachen bei Bürgermeister Christian Hirtreiter und Kämmerin Jana Hofmann im Rathaus von Straßkirchen vor. Herzlich aufgenommen dankten die beiden Nordlichter Raffael Funk und Raphael Maark dem Bürgermeister mit einem Spruch für eine gute Zukunft für die Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger. Nach dem Vorsprechen erhielten die Wandergesellen einen amtlichen Stempel in ihr Wanderbuch.
Beide sind bereits seit zwei Monaten bzw. seit 5 Jahren der Steinmetz-Geselle auf der Walz in Deutschland, der Schweiz und in Amerika unterwegs und haben sowohl schon viele Städte und Gemeinden als auch Betriebe gesehen. Der eine muss mindestens seine drei Jahre als Geselle sein Bestes, mindestens 50 Kilometer von zu Hause entfernt, geben, damit die Wanderjahre anerkannt werden. Der diensterfahrene bereits über viele Unternehmen und Betriebe in vielen Ländern kundige Altgeselle wird sich demnächst wieder in die Heimat begeben.
Bürgermeister Hirtreiter und Kämmerin Hofmann wünschten den Beiden für die verbleibende Zeit der Walz und für ihre Zukunft alles Gute. Er gab Ihnen den traditionellen Wunsch „Glückliche Tippelei“ auf die Reise
Gut zu wissen was alte Traditionen beinhalten
Die Wanderjahre, auch als Walz, Tippelei oder Gesellenwanderung bezeichnet, beziehen sich auf die Wanderschaft zünftiger Gesellen. Sie umfassen die Zeit des Wanderns der Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit (Freisprechung). Die Wanderschaft war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für den Gesellen, die Prüfung zum Meister zu beginnen. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken, Lebenserfahrung und fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen. Ein Handwerker, der sich auf dieser traditionellen Wanderschaft befindet, wird als Fremdgeschriebener oder Fremder bezeichnet.

Rathauskrippe beim Straßkirchner Adventsfenster
Auch die Rathauskrippe in der Gemeindeverwaltung war in der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit ein Ziel beim Adventsfenstergehen. Beim Straßkirchner Adventsfenster am dritten Adventssonntag konnten sich die Teilnehmer bei wunderschöner adventlicher Musik auf Weihnachten einstimmen. Es wurde von Claudia Sassik eine passende, besinnliche Geschichte zur Adventszeit vorgelesen. Bei der adventlichen Besinnung wurde auf den Frieden, gerade in der Weihnachtszeit, eingegangen. Besonderer Schwerpunkt wurde bei diesem Adventsfenster auf die Geschichte und die Bedeutung der beliebten aus unterschiedlichen Materialien entstandenen und weit verbreiteten Krippenlandschaften gelegt.
Krippendörfer aus Zündhölzern sind beliebt
Immer wieder in der Geschichte durchlebten Weihnachtskrippen stürmische Zeiten, in denen es mit viel Kreativität und ungewöhnlichen Materialen gelang beeindruckende weihnachtliche Szenerien aufzubauen. Weihnachtskrippen und sehr kunstvoll gestaltete Krippenlandschaften hielten Einzug in Bürger- und Bauernhäuser und sind, abhängig vom verwendeten Material, immer Unikate.
Bei der Straßkirchner Rathaus Zündholz-Krippe sind neben dem geschnitzten in der Krippe liegenden Jesuskind, Maria und Josef, Ochs und Esel gerade die Figuren, Landschaften und bauliche Elemente aus zusammengeklebten Zündhölzern gestaltet. Die Stallungen wurden mit einem Kometen und einem passenden Orienthimmel versehen. Festlich mit allerlei farbigen Accessoirs und filigranen Bestandteilen versehen, erfüllt die Zündholz-Landschaft den Zweck die heimische Wohnung auch mit Lichteffekten zu verschönern. Der Anblick der Szenerien verschafft Ruhe und Besinnlichkeit in einer hektischen Zeit.
Zündhölzer sind zeitlose Objekte
Die geschichtliche Entwicklung von Zündhölzern wurde bis in die moderne Zeit erläutert. Ob Sicherheitshölzer oder herkömmliche Streichhölzer – über viele Generationen waren und sind diese Hölzchen in den heimischen Haushalten in Gebrauch. Gerade auch die Streich-Holzschachteln sind als Sammelobjekt beliebt. Streichhölzer sind über viele Jahre hinweg haltbar, wenn sie an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Feuchtigkeit kann die Zündköpfe unbrauchbar machen, daher werden sie in geschlossenen kleinen Schachteln aufbewahrt. Diese verschieden gestalteten Streichholzschachteln dienen nicht nur dem Verpacken und Transportieren von Streichhölzern oder Zündhölzern. Das Sammeln solcher ästhetisch schön gestalteter Streichholzschachteln, bezeichnet man als Phillumenie, und diese Passion wurde anhand von alten aus Karton hergestellten kleinen Streichholzbehältnissen vorgestellt.
Zeitgeist hat starken Einfluss
Die Grafiken auf den Streich-Holzschachteln änderten sich über die Jahre und geben den Zeitgeist überwiegend als Werbeträger und zum Zwecken der Reklame beeindruckend wieder. Ähnlich den Briefmarken sind diese Schachteln oder die Bildnisse auf den Schachteln gleichsam einen Blick in eine „alte Zeit“, wo nicht nur jeder Gasthof und Tabakladen eigene teils beeindruckend schön gestaltete Streich-Holzschachteln hatte.
Da Streichholzschachteln ähnlich wie Briefmarken, zumindest vor der Einführung des Feuerzeuges, weit verbreitet waren, hat sich auf diesem Gebiet auch eine große Anzahl von Sammlern etabliert. Für die Gestaltung von Weihnachtskrippen eignen sich abgebrannte Zündhölzchen ebenso hervorragend, wie man anhand der schönen Zündholzweihnachtskrippe erfuhr.

Die Straßkirchner Rathauskrippe 2025 beinhaltet alle wichtigen Accessoirs eines orientalischen Krippendorfes mit zugehöriger Krippenlandschaft mit Windrad zur Wasserförderung und Häuserfassaden. Alles aus abgebrannten Zündhölzern gestaltet und beeindruckend mit Lichtern arrangiert. Die Szenerie ist noch bis 11.1.26 im Rathaus anzuschauen.
Besinnliche Seniorenweihnachtsfeier in der Gemeinde
In vorweihnachtlicher Atmosphäre fand am 14.12.2025 die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Straßkirchen im Pfarrheim St. Stephanus statt. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen stimmungsvollen Nachmittag. Der sehr aktive Seniorenbeauftragte Norbert Kiendl begrüßte Pfarrer Gerhard Pöpperl, Pfarrvikar Loxley und mehrere ehemalige, sowie aktive Gemeinderäte. 180 Seniorinnen und Senioren waren ins Pfarrheim gekommen und auch der diensterfahrene Heilige Nikolaus (Ludwig Kiendl, im 47. Dienstjahr als Nikolaus), sowie Knecht Rupprecht (Matthias Kiendl), hatten eine freundliche Botschaft vom „Himmel“ mitgebracht.
Bürgermeister Christian Hirtreiter begrüßte die Gäste herzlich und bedankte sich für deren langjährige Verbundenheit mit der Gemeinde. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung des gemeinschaftlichen Miteinanders, insbesondere in der Weihnachtszeit. Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass die Seniorenarbeit einen sehr hohen Stellenwert in der Gemeinde habe und dankte den vielen Helferinnen und Helfern für das hohe Engagement für den Fortbestand der Tradition der gemeindlichen Seniorenweihnachtsfeier als Beitrag zum lebendigen Gemeindeleben. Auch heuer wurden wieder alle 850 Gemeindebürgerin und Gemeindebürger über 65 Lebensjahren schriftlich, postalisch zur gemeindlichen Senioren-Weihnachtsfeier persönlich über die Gemeindeverwaltung eingeladen, was eine gute Tradition darstellt und den direkten Kontakt der älteren Generation, zum Gemeindeleben herstellt. Pfarrer Gerhard Pöpperl stellte die wirkliche Bedeutung des Weihnachtsgeschehens in der heutigen konsumorientierten Zeit heraus und betonte den Wert wahren menschlichen Miteinanders. Mehrere weihnachtliche, aber auch lustige schauspielerisch dargestellte Einlagen, rundeten den Nachmittag ab. Elfriede Kubitschek, Brigitte Kiendl, Johann Edenhofer und Heribert Altmann trugen in Versform, aber auch im Dialog, zur Freude des Publikums schöne Texte vor. Ob das Gespräch über den sportlichen Einsatz und das eigene persönliche Wohlbefinden, gerade die besinnlichen Gedichte, kamen gut an.
Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten mit besonderer Hingabe die Kinder des Kindergartens St. Martin unter Leitung von Regina Hackl, die mit Liedern, Gedichten und musikalischen Beiträgen für festliche Stimmung sorgten. Bei Kaffee, Kuchen, Würschtln und weihnachtlichem Gebäck blieb ausreichend Zeit für Gespräche und Begegnungen. Die anwesenden vier Altersjubilarinnen und ein Altersjubilar wurden, wie es gute Tradition ist, mit einem Geschenkkorb geehrt: Johann Edenhofer, Lizzi Riffelmacher, Maria Lorenz, Getraud Fürst und Annelise Bauer.
Die Feier war wieder ein besonderes Zeichen der Wertschätzung der älteren Generation. Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieser schönen Feier beigetragen haben. Die Gesamtumrahmung hatte nun schon zum dritten Mal der Akkordeonspieler Günther Maurer übernommen.

Im Bild 1. Reihe von links: Johann Edenhofer, Lizzi Riffelmacher, Maria Lorenz, Getraud Fürst und Annelise Bauer
Im Bild 2. Reihe von links: Ortspfarrer Gerhard Pöpperl, Bürgermeister Christian Hirtreiter, Hl. Nikolaus (Ludwig Kiendl) und Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl
Gäubodenhalle Straßkirchen besteht 25 Jahre – Große Jubiläumsschau
Im Jahre 1970 wurde der Geflügelzuchtverein Straßkirchen gegründet, umbenannt im Jahre 2019 in den zukunfts- und aussagekräftigen neuen Namen „Rassegeflügelzucht- und –erhaltungsverein Gäuboden und Umgebung e.V. Sitz Straßkirchen“ (RGZEV Gäuboden) aufgrund seiner überörtlichen Bedeutung. Nach einer Odyssee an Herbergswechseln ergab sich im Jahre 1996 durch eine Idee des damaligen 2.Bürgermeisters der Gemeinde Straßkirchen Willi Spanner an den Neubau einer Mehrzweckhalle auf den vorhandenen Asphaltbahnen des Eistockclubs Straßkirchen (ESC) am Ortsrand von Straßkirchen. Nach drei Jahren Entscheidungs- und Planungsphase wurde die Halle im Jahre 1999 in nur einem halben Jahr Bauzeit errichtet. Die Finanzierung des rd. 800.000 DM teuren Bauwerks war gesichert durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen an den ESC durch den Bay. Landessportverband, durch Eigenmittel des RGZEV, erwirtschaftet aus sechs großen Landesschauen in den 1990er Jahren sowie durch Eigenleistungen und durch großzügige Beteiligung der Gemeinde Straßkirchen. Im Jahr 2000 wurde das Bauwerk bei dem größten Taubererfest aller Zeiten mit über 1000 Festgästen von 61 Vereinen eingeweiht und als Gäubodenhalle Straßkirchen benannt. Eine 132 Seiten umfassende Festschrift ist erschienen. Die Nutzfläche der Halle beträgt 1220 m² und der RGZEV verfügt über einen zusätzlichen Lager- und Versammlungs-/Bewirtungsraum von 270 m², von welchem 47 m² als „Taubererstüberl“ abgetrennt sind. Dieses ist zum Schmuckstück der Gäubodenhalle im Laufe der Jahre ausgebaut worden und dient der Abhaltung von monatlichen Stammtischen, Vorstandssitzungen und Versammlungen. Die Gäubodenhalle wird verwaltet von einem sog. Hallenverwaltungsrat, bestehend aus je drei Vertretern der Beteiligten, das sind die Gemeinde Straßkirchen, der ESC Straßkirchen und der RGZEV Gäuboden sowie dem 1.Bürgermeister als Vorsitzenden. Die Zusammenarbeit war von Anfang an äußerst harmonisch und völlig unproblematisch. Unmittelbar nach Fertigstellung der Halle im Herbst 1999 fanden als erste Ausstellung die Bundes-King-Schau mit 2517 Tauben und die Kreisschau Donau mit 1605 Tieren statt. Im Jahr der Einweihung fand die Niederbay. Bezirksschau mit 2283 Tieren statt. Seit Bestehen der Gäubodenhalle fanden 35 Ausstellungen aller Größenordnungen mit nahezu 70.000 Tieren, von der alljährlichen Vereinsschau über Kreis-/Bezirks- und Sonderschauen bis zu Hauptsonderschauen großer Sondervereine und sogar, nach fünf Jahren Landesschaupause, einer kleinen, aber feinen Bay. Landesschau im Jahre 2023 statt. Vier Bay. Kropftauben- und zwei Bay. Huhntaubenschauen mit stets imposanten Meldezahlen haben die Beliebtheit der Gäubodenhalle und des RGZEV Gäuboden unter Beweis gestellt. Das absolute Highlight war aber zweifelsohne die Weltschau der Tauben aus Modena mit 3.616 Tauben im Jahre 2022. Hier traf sich die Welt der Huhntauben in Straßkirchen und die Aussteller waren begeistert von den einmaligen Weltmeister- und Weltchampions-Trophäen. Die licht- und luftdurchflutete Gäubodenhalle bietet beste Voraussetzungen für die optimale Präsentation edlen Rassegeflügels. Eines der Aushängeschilder Straßkirchener Ausstellungen ist die Präsentation von Stämmen in schön ausgeschmückten Schauvolieren. Beim 125-jährigen Jubiläum des Bezirksverbandes Niederbayern wurden sage und schreibe 125 Voliere und Stämme aller Rassegattungen zur Schau gestellt und zur 50. Hauptsonderschau der Dt. Modeneser im Jahre 2014 waren 50 Stämme in 50 verschiedenen Farben zu bestaunen. Auch die Kataloge sind wunderbar gestaltet und es wert, aufbewahrt zu werden. Die Straßkirchener Preise sind nicht nur sehr reichlich, sondern auch attraktiv und wertvoll. Der gewichtige Straßkirchener Schirmherrnlöwe ist schon Tradition, der Gäubodencup innovativ. Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum ist eine 216 Seiten umfassende Chronik „50 Jahre Rassegeflügelzucht im Gäuboden“ in Buchform erschienen. Am Vorweihnachtswochenende 20./21.12.2025 findet die große Jubiläumsschau „55 Jahre Rassegeflügelzucht im Gäuboden“ mit zahlreichen Volieren und Stämmen statt. Bereichert wird diese Jubiläumsschau durch die 7.Rassebezogene Europaschau der Wiener, Budapester und Prager Tümmler, die HSS der Altorientalischen Mövchen sowie die BSS´n der Dt. Modeneser und Strasser. Richard Weiß, der Obmann des österreichischen Partnervereins N 60 Wiener Neustadt/Lichtenwörth wird eine Sonderausstellung der „imperialen Taubenrassen“ mit einer Miniaturansicht von Wien, Prag und Budapest aufbauen und präsentieren. Am 20.Dezember 2025 nachmittags findet die Jubiläumsfeier mit zahlreichen Ehrengästen aus Nah und Fern als geschlossene Veranstaltung statt. Es werden nicht nur die Europachampions und Europameister gekürt, sondern auch Vereinsehrungen durchgeführt. Auch St. Nikolaus wird seinen Besuch abstatten. Samstag und Sonntag Vormittag ist geöffnet und die Ausstellung kann besichtigt werden. In bestimmt nicht leichter werdenden Zeiten sieht der Verein der Zukunft dennoch positiv entgegen. Denn für die kommenden Jahre stehen bereits wieder imposante Ausstellungen auf dem Programm wie 2026 die HSS der Dt. Schautauben, die 7. Bay. Huhntaubenschau, 2027 „Große und kleine Strasser unter dem Dach der Gäubodenhalle“, die RBES der Malteser, Florentiner und Huhnschecken sowie der Stellerkröpfer, 2028 die HSS der Dt. Modeneser, 2029 die RBES der Modena. Sogar eine weitere Weltausstellung steht auf dem Plan: Die SV der Schlesischen Kröpfer, der Starwitzer Flügelsteller sowie der Steiger- und Elsterkröpfer sind mit dem Wunsch auf eine Weltausstellung der Kropftauben aus Schlesien an den RGZEV herangetreten und mittlerweile steht der Termin fest, es ist der 22./23.12.2029. Der Verein hat aktuell 260 Mitglieder, darunter sogar den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie Landtagsabgeordneten und Staatssekretär a.D. Josef Zellmeier, Landrat Josef Laumer und Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter. Sage und schreibe 17 Preisrichter gehören dem Verein an. Die Kontinuität des Vereins wird unter Beweis gestellt, dass dieser seit Bestehen nur zwei Vorsitzende hat: Josef Wolf, der Gründungsvorsitzende war 29 Jahre 1.Vorsitzender und Franz Hiergeist führt den Verein seit dem Jahre 1999.
BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen: Straßenbaumaßnahmen an der B8 abgeschlossen
Der Verkehr auf der Bundesstraße B8 bei Straßkirchen fließt wieder. Am BMW Group Werk für die Montage von Hochvoltbatterien Irlbach-Straßkirchen sind zwei Kreisverkehre, eine Parallelstraße zur B8 sowie eine Geh- und Radwegunterführung neu entstanden. Damit ist das Werk an den Fernverkehr angebunden. Die Baumaßnahmen, die rund zehn Monate dauerten, sind nun abgeschlossen.
Die Geh- und Radwegunterführung wurde als eine der letzten Maßnahmen fertiggestellt. Damit können Fußgänger und Radler gefahrenfrei die Bundesstraße und die neue Werks-Zufahrtsstraße unterqueren. Im Zuge der Infrastrukturmaßnahmen am BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen sanierte das Staatliche Bauamt die Deckschicht auf der B8 zwischen den beiden neuen Kreisverkehren.
Zum offiziellen Abschluss der Maßnahmen nahmen neben den Bürgermeistern Christian Hirtreiter (Straßkirchen), Armin Soller (Irlbach) und Jutta Staudinger (Stephansposching) auch Markus Zitzelsberger vom Staatlichen Bauamt Passau sowie Sabrina Kugler, Leiterin Projekt Werkaufbau für das BMW Group Montagewerk für Hochvoltbatterien Irlbach-Straßkirchen sowie Vertreter der Firma Fahrner Bauunternehmen das Projekt nochmals in Augenschein.
„Wir sind stolz darauf, dass wir auch bei der Infrastruktur wie bei allen unseren bisherigen abgeschlossenen Baumaßnahmen genau im Zeitplan lagen. Die beiden Kreisverkehre wurden sogar früher als geplant fertig. Das ist das Ergebnis der guten Planung, Koordination und Zusammenarbeit zwischen BMW, den Gemeinden, dem Staatlichen Bauamt, den Verkehrsbehörden sowie der Baufirma“, betont Sabrina Kugler.
Dennoch sei allen Beteiligten bewusst gewesen, dass die Anwohner dadurch auch Einschränkungen hatten. „Wir bedanken uns für die Geduld“, bekräftigt Sabrina Kugler. Umso größer sei jetzt die Freude, dass der Verkehr wieder ungehindert fließen kann.
Infrastruktur schaffen und erhalten
Die Straßenbaumaßnahmen am neuen BMW Group Werk waren nur ein Teil der rund 20 Initiativen rund um die Gemeinden Straßkirchen und Irlbach in diesem Jahr, um dort das Wasser-, Energie- und Straßennetz zu verbessern. Dazu zählte der Neubau der Wasserleitung durch Straßkirchen entlang der B8, die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Straßkirchen sowie in Irlbach an der Kreisstraße SR7.
Die verschiedenen Maßnahmenträger – Staatliches Bauamt Passau, Wasserzweckverband Straubing-Land, Landkreis Straubing-Bogen, Landkreis Deggendorf, Gemeinde Straßkirchen, Gemeinde Irlbach und die BMW Group stimmten die Maßnahmen zeitlich aufeinander ab, um die Bauzeit und die Auswirkungen auf die Bürger auf ein Minimum zu reduzieren.
„Ein wesentlicher Bestandteil der Verbesserung der Infrastruktur war die Erneuerung der Asphaltdecke der Ortsdurchfahrt Straßkirchen. Die Straße war stark in die Jahre gekommen und durch die unterschiedlichen Baumaßnahmen zusätzlich beeinträchtigt. Mit der Fahrbahnerneuerung konnten wir die Verkehrssicherheit im Ort deutlich steigern“, erklärt Markus Zitzelsberger, Baurat der Servicestelle Deggendorf des Staatlichen Bauamts Passau. „Eine frühzeitige und umfassende Information ermöglichte es allen Betroffenen, sich rechtzeitig auf die unvermeidbaren Behinderungen einzustellen, wodurch die Baumaßnahme nahezu ohne Beschwerden durchgeführt werden konnte.“
Das Verkehrskonzept war ein wesentlicher Bestandteil der Planungen beim Bau des neuen BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen. Bereits während der Bauphase hat die BMW Group mit ihren Spediteuren und Baufirmen feste Routen vertraglich vereinbart und die Einhaltung dieser Routen regelmäßig überprüft. Diese Vereinbarungen gelten auch künftig für den Betrieb des Standorts und den Transport der Hochvoltbatterien zu den deutschen BMW Standorten. Durch diese Maßnahmen können rund 80 Prozent des LKW-Verkehrs über die B8 bis zur Anschlussstelle 22 Plattling West an die Autobahn A92 geleitet werden, was eine deutliche Entlastung der umliegenden Ortschaften bedeutet. Der Einsatz von elektrisch betriebenen LKWs wird im Gesamtkonzept ebenfalls berücksichtigt.
Weitere Informationen zum BMW Group Werk Irlbach-Straßkirchen sind auf der Projekt-Website zu finden – unter www.bmwgroup-werke.com/irlbach-strasskirchen
Päckchen für die „Johanniter-Weihnachtstrucker“ gesammelt
Vor mehr als 25 Jahren starteten die Johanniter-Weihnachtstrucker mit 3.000 Paketen in verschiedene Regionen Südosteuropas, in denen viele Menschen in Armut leben. Zum fünften Mal im Dezember 2025 beteiligte sich auch die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen bei dieser Hilfsaktion. Die Hilfspakete beinhalteten vor allem Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und auch kleinere Kinderspielzeuge für notleidende und bedürftige Kinder und Familien. Dabei hielt man sich an die vorgeschriebene Packliste und natürlich wurden auch die Regeln der Hygienemaßnahmen eingehalten. In der vorletzten Weihnachtswoche war die Abgabe der Hilfspakete in dem neuen Straßkirchner Rathausfoyer und dabei waren die drei Vertreter des Johanniter-Verbandes Laura Bauer, Helga Kirschner und Christian Gabler sowie Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen). „Helfen vor der eigenen Haustür“ ist in der derzeitigen schwierigen Zeit zudem die Botschaft und deshalb werden die Johanniter-Weihnachtstrucker 2025 auch Hilfe für Bedürftige in Deutschland leisten. In Straßkirchen wurde jedenfalls an diesem Vormittag ein klares Signal der Solidarität und Hilfsbereitschaft gezeigt und der Bürgermeister bedankte sich bei der Bevölkerung für die große Unterstützung dieser Aktion.

Straßkirchner Adventsfenster 2025
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Gemeinde und der Künstlergemeinschaft durchgeführt. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum 11. Januar 2026, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Die Teilnehmer des jeweiligen Adventsfenstergehens mögen bitte ihre eigene Trinktasse für den Kinderpunsch mitbringen.
Am Samstag des vierten Adventswochenendes, 20.12.2025, ist eine „Wachsfiguren-Krippen-Landschaft“ am Wohnhaus Ahornring Nr. 24, bei der Familie Renate und Michael Hofmann zu betrachten.
Am vierten Adventssonntag, 21.12.2025, wird die Weihnachtsandacht in Paitzkofen um 17 Uhr in der Paitzkofner Filialkirche St. Nikolaus besucht. Es wird die Paitzkofner alpenländische Kirchen-Weihnachtskrippe, die erweitert wurde, im direkten Anschluss an die Andacht vorgestellt.
Dritter Adventssonntag: Krippe im Straßkirchner Rathaus
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Gemeinde und der Straßkirchner Künstlergemeinschaft durchgeführt. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 11. Januar 2026, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, trotz der Alltags-Herausforderungen, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen der aktuellen Zeit eine aufmunternde adventliche Stimmung.
14.12.25 steht das Rathaus auf der Agenda
Am Sonntag des dritten Adventswochenendes, am 14. Dezember 2025, wird die diesjährige besonders seltene Krippenformation in der Gemeindeverwaltung Straßkirchen eröffnet. Eine heimische „Zündholzkrippe“ wird erstmals dargestellt. Diese besondere mit unzählichen verklebten Zündhölzern gebaute Weihnachtskrippe war bisher in Straßkirchen noch nicht ausgestellt worden und ist der besondere Hingucker des Abends.
Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Die Teilnehmer des jeweiligen Adventsfenstergehens mögen bitte ihre eigene Trinktasse für den Kinderpunsch mitbringen.
Kommunale Wärmeplanung
Endbericht
Kommunale Wärmeplanung für Straßkirchen – Ergebnisse vorgestellt
Im Ratssaal des Rathauses Straßkirchen fand am 30.09.2025 eine öffentliche Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung (KWP) statt. Die Gemeinde hatte die CreaTech Engineering GmbH aus Regensburg mit der Erarbeitung der Wärmeplanung beauftragt. Das auf Versorgungsinfrastruktur und Geoinformationssysteme spezialisierte Ingenieurbüro betreut zahlreiche Kommunen in Bayern bei der Umsetzung der Energiewende. Die Regensburger Firma hat den gemeinsamen Auftrag für die Gäubodengemeinden Straßkirchen, Irlbach, Salching und Aiterhofen bearbeitet
Vor Ort präsentierten Konstantin Pierratos, Markus Blaimer und Fabian Laumer von „CreaTech“ die zentralen Ergebnisse der Wärmeplanung und beantworteten anschließend Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Warum eine Wärmeplanung?
Die Wärmewende ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren, CO₂-Emissionen zu senken und langfristig stabile Energiepreise zu sichern. Die Gemeinde Straßkirchen strebt eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 an. Die kommunale Wärmeplanung bildet dafür die strategische Grundlage und soll die zukünftige Energieversorgung im gesamten Gemeindegebiet unterstützen.
Bestandsaufnahme und aktuelle Situation
In Straßkirchen wird aktuell überwiegend mit fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas geheizt. Das durchschnittliche Heizungsalter liegt bei über 20 Jahren, was auf einen hohen Sanierungsbedarf hinweist. Nur etwa zehn Prozent der Heizungen sind Wärmepumpen. Besonders in den dichter bebauten Siedlungsbereichen ist der Wärmebedarf hoch.
Lokale Potenziale und mögliche Wärmequellen
Die Analysen von CreaTech zeigen, dass der Ortskern von Straßkirchen gute Voraussetzungen für ein zukünftiges Wärmenetz bietet. Aufgrund der hohen Gebäudedichte und des fossilen Heizbestands erscheint ein Wärmenetz sowohl technisch als auch wirtschaftlich in Teilen der Gemeinde sinnvoll.
Als mögliche Wärmequellen wurden identifiziert: Biomasse, insbesondere Hackschnitzel aus der Region, Geothermiepotenziale im Raum Straubing und die Einbindung bestehender Anlagen, etwa des großen Solarparks Gänsdorf.
Welche Energiequellen letztlich zum Einsatz kommen, soll in einer darauf aufbauenden Machbarkeitsstudie genauer untersucht werden.
Ausgearbeitete Szenarien für die zukünftige Wärmeversorgung
Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wurden verschiedene Szenarien für eine mögliche zukünftige Wärmeversorgung in Straßkirchen entwickelt, um Vor- und Nachteile unterschiedlicher Ansätze abzuwägen.
Eine gemeindeeigene Fläche in Schambach könnte als Ausgangspunkt für ein Wärmenetz dienen. Derzeit werden über 60 % der Gebäude dort mit fossilen Energieträgern beheizt. Insgesamt 63 Gebäude weisen einen Wärmebedarf von rund 4,5 GWh pro Jahr auf. Aufgrund sensibler Grundwasserverhältnisse und bestehender Schutzgebiete ist die Umsetzbarkeit jedoch ungewiss. Ein Wärmenetz wäre hier auch nur bei sehr hoher Anschlussquote wirtschaftlich tragfähig.
Auch in Paitzkofen bietet eine bestehende gemeindliche Fläche Möglichkeiten für eine Heizzentrale. Der Anteil fossiler Heizsysteme liegt bei etwa 60 %, gleichzeitig ist hier jedoch schon viel Biomasse im Einsatz. Mit einem jährlichen Wärmebedarf von 3,0 GWh und einer hohen Zahl an erneuerbaren Wärmequellen ist ein Wärmenetz hier vermutlich nicht wirtschaftlich umzusetzen.
Im großen Wohnbausegment „Am Wasserwerk“ rund um das Pflegeheim ist angedacht die Anschlussnehmer über eine zentrale Heizzentrale mit Pelletheizung und Gasspitzenlastkessel zu versorgen. Bestehende Netze können oftmals einen guten Anhaltspunkt für Erweiterungen liefern. Weitere Überlegungen wurden bisher aufgrund der eher geringeren Eignung der angrenzenden Siedlungen nicht angestellt.
Besonders vielversprechend zeigt sich das Gebiet im Süden der Gemeinde. Ausgehend von einer Gemeindefläche könnte sich hier ein Wärmenetz in Richtung Ortszentrum entwickeln und langfristig eine attraktive Alternative für viele Haushalte darstellen. In Frage kommen mehrere potenzielle Wärmequellen, deren endgültige Auswahl von der konkreten Netzplanung abhängt. Eine Weiterverfolgung des Anschlussinteresse der Bürger, sowie eine Machbarkeitsstudie könnte hier in Zukunft den Bau eines Wärmenetzes ermöglichen.
Ausblick
Mit dem Abschluss der Wärmeplanung im November 2025 verfügt die Gemeinde Straßkirchen nun über eine fundierte Datengrundlage sowie einen strategischen Handlungsleitfaden bis ins Jahr 2045. In den nächsten Schritten sollen Prioritäten gesetzt, Fördermöglichkeiten geprüft und die Bürgerschaft weiterhin informiert und eingebunden werden. Konstantin Pierratos von der „CreaTech Engineering GmbH“ betont: „Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist entscheidend. Nur wenn alle mitziehen, kann die Umsetzung gelingen“. Die Gemeinde Straßkirchen bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für das große Interesse und bei der CreaTech Engineering GmbH für die kompetente Begleitung des Projekts. Gemeinsam soll nun der Weg zu einer nachhaltigen, sicheren und bezahlbaren Wärmeversorgung fortgesetzt werden.

Einladung zur Vorstellung der Ergebnisse:
Createch Engineering unterstützt beim Weg zur nachhaltigen Wärmeversorgung
Die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, bestehend aus den Gemeinden Straßkirchen und Irlbach, hat mit einem offiziellen Kick-Off-Termin die kommunale Wärmeplanung gestartet. Ziel ist es, die Weichen für eine zukunftsfähige, effiziente und klimafreundliche Wärmeversorgung in der Region zu stellen. Unterstützt wird die VG Straßkirchen dabei vom Ingenieur- und Geo-IT-Unternehmen „CreaTech Engineering GmbH“, das mit der Planung beauftragt wurde.
Der Auftakt fand am Montagmorgen im Rathaus Straßkirchen statt. Anwesend waren Bürgermeister Christian Hirtreiter, die Mitarbeitenden des Bauamts Katrin Kiefl und Andreas Stäblein sowie Konstantin Pierratos und Anna Biberger von „CreaTech Engineering“. In einem ersten gemeinsamen Gespräch wurden die Zielsetzungen und nächsten Schritte besprochen.
Im Fokus steht die strukturierte Erfassung und Bewertung vorhandener und potenzieller Wärmequellen und -abnehmer: Im Gemeindegebiet existieren bereits einzelne Wärmenetze sowie mehrere Biogasanlagen mit Blockheizkraftwerken.
„Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiges Instrument, um Herausforderungen wie steigende Energiekosten, Versorgungssicherheit und Klimaschutz strategisch anzugehen“, betont Bürgermeister Christian Hirtreiter. „Für uns ist entscheidend, dass dabei konkrete, umsetzbare Maßnahmen entstehen, die zur Situation vor Ort passen – nicht bloß ein Plan für die Schublade.“
Die „CreaTech Engineering GmbH“ bringt dabei ihre Erfahrung im Bereich nachhaltiger Infrastrukturplanung und digitaler Datenanalyse ein. In den kommenden Monaten folgen umfassende Datenerhebungen, Potenzialanalysen und Gespräche mit relevanten Akteuren – insbesondere auch mit Unternehmen und Energieversorgern vor Ort.
Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Laufe des Prozesses transparent informiert und eingebunden werden. „Nachhaltige Wärmeversorgung geht nur gemeinsam – wir möchten die Menschen mitnehmen und dafür sorgen, dass am Ende etwas entsteht, das auch tatsächlich umgesetzt werden kann“, so Konstantin Pierratos von „CreaTech Engineering“.
Dafür wurde eigens ein Bürgerportal eingerichtet: https://www.createch.gmbh/service/buergerportal-vg-strasskirchen/.
Es dient dazu, häufig gestellte Fragen im Vorfeld zu klären und interessierte Bürgerinnen und Bürger sachlich und transparent zu informieren. Die kommunale Wärmeplanung wird durch Bundesmittel gefördert und ist Teil der bundesweiten Energie- und Klimastrategie. Die VG Straßkirchen nutzt damit die Chance, aktiv an der Gestaltung der lokalen Energiewende mitzuwirken.
Künstlerkrippen in der Irlbacher Straße
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft und der Gemeinde durchgeführt.
Viele Teilnehmer waren bei der Vorstellung des „Weihnachtskrokodils“ dabei
Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 11. Januar 2026, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, trotz der Alltags-Herausforderungen, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen der aktuellen Zeit eine aufmunternde adventliche Stimmung.
Familienkrippen in der Irlbacher Straße
Dieses Jahr war das Adventsfenster in der Straßkirchner Irlbacher Straße bei Maria Thurner und ihren Enkelinnen Julia und Martha ein besonderes Ereignis am zweiten Adventssonntag, dem 7.12.. Maria Thurner ist bei vielen überregionalen Kunstausstellungen präsent und vielseitig engagiert und interessiert. Die Leidenschaft für die Kunst ist eines der Themen, welches ihr Leben stark prägt.
Die junggebliebene Künstlerin sagt selbst von sich: „ Die größte Strafe ist für mich das Stillhalten“ und insbesondere die Gestaltung von „Ungewöhnlichem“ liegt ihr in ihrem künstlerischen Schaffen am Herzen. Im Sommer 2025 war die Straßkirchner Künstlergemeinschaft bei einer Privatführung in der Krippensammlung des Diözesanbischofs, so Maria Thurner, bei ihren Erläuterungen zu ihrem neu geschaffenen „Weihnachtskrokodil“. Und so hat die umtriebige Kunstschaffende durch den Besuch der bischöflichen Sammlung inspiriert zuhause gleich ein fast zwei Meter langes grünes Krokodil für ihre mittlerweile angewachsene „Vor-Garten-Weihnachtskrippe“ geschaffen. „Denn auch ein Krokodil passt in eine niederbayerische Krippe“, so Maria Thurner.
Styropor, Porenbetonstein und Gips sind die Werkstoffe
Maria Thurner hat Styropor, Porenbetonsteine und Metalldraht mit Gips umformt und so grell weiße Figurengruppen gestaltet, welche abstrakt, aber leicht erkennbar eine Szene aus der Weihnachtsgeschichte, gleichsam als Augenblickaufnahme, festhalten. Nun bindet sich gekonnt ein grünes „Weihnachtskrokodil“ in die Krippenszenerie ein. Maria Thurner trug noch eine schöne Geschichte zum Weihnachtsfest mit einem Krokodil vor.
Die musikalische Umrahmung des Adventsfensters wurde durch Adventslieder von Schwiegertochter Bettina Thurner gestaltet. Enkelin Julia Thurner stellte, wie auch in den vergangenen drei Jahren, wieder ein selbst gestaltetes Gedicht vor. Auch haben die beiden Enkelinnen Julia und Martha die „kreative Ader“ der Großmutter geerbt und ebenso eine Tonkrippe für das Straßkirchner „Adventsfenstergehen“ ausgestellt.
Gerade das selbstgestaltetes Gedicht der Oberstufenschülerin Julia Thurner, die nicht nur künstlerisch sondern auch bei den Wortschöpfungen hohe Kreativität an den Tag legt, kam bei den vielen Teilnehmern, darunter auch Deggendorfs Kreisheimatpfleger Florian Jung, gut an.
Die Weihnachtsszenerie der Straßkirchner Künstlerin Maria Thurner bettet sich harmonisch in den Naturgarten ein. Die gesamte Szenerie mit Tieren und Heiligen Dreikönig-Figuren erfreut dann die Bevölkerung bis zum 11.1.26.


Adventsfenster am Nikolaustag
Der zweite Adventssamstag steht bei den Straßkirchner Adventsfenstern ganz unter derm Motto „Holz-Krippen“. Die Teilnehmer treffen sich am Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 11. Januar 2026, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Am Samstag des zweiten Adventswochenendes, 6. Dezember 2025, wird zur „Holz-Krippen-Landschaft von Johann Orth“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses der Künstlerfamilie Orth, Bachstraße 14, gewandert. Die teilnehmenden Kinder werden an dem Abend beim Holzkünstler Johann Orth auch vom Heiligen Nikolaus überrascht und beschenkt.
Am zweiten Adventssonntag, Sonntag, 7.12.2025, ist die „Vorgarten-Krippe“ der überregional bekannten Straßkirchen Künstlerin Maria Thurner das Ziel in Straßkirchen, Irlbacher Straße 9. Schwerpunkt von der höchst aktiven Künstlerin Maria Thurner ist dieses Jahr das neugestaltete „Weihnachtskrokodil“. Die musikalische Umrahmung und die Gestaltung mit Gedichten übernimmt jeweils die Künstlerfamilie.
Für Kitaplatz anmelden
Die Anmeldungen für einen Betreuungsplatz für das kommende Kindergartenjahr 2026/2027 in einer Kindertageseinrichtung in der Gemeinde Straßkirchen findet im Zeitraum vom 01. Januar 2026 bis 31. Januar 2026 statt.
Die Anmeldung für einen Kindergartenplatz ist ausschließlich online im Bürgerserviceportal der Gemeinde Straßkirchen mit der persönlichen BayernID unter: https://www.buergerservice-portal.de/bayern/vgstrasskirchen/bsp_kita_anmeldung möglich.
Nach der Registrierung kann der Bedarf des Kindes in der Wunscheinrichtung – und optional in einer weiteren Einrichtung – für einen Betreuungsplatz angemeldet werden. Es können nur Online-Anmeldungen berücksichtigt werden.
Das Bürgerserviceportal biete eine Übersicht über alle Betreuungseinrichtungen der Gemeinde Straßkirchen und steht täglich 24 Stunden zur Verfügung.
Im Kindergarten können in der Regel Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und in der Krippe ab Vollendung des ersten Lebensjahres angemeldet werden. Es wird empfohlen, sich vor der Anmeldung über die jeweilige Wunscheinrichtung und das pädagogische Konzept zu informieren. Für die Entscheidung kann auch die Homepage der jeweiligen Einrichtung in Anspruch genommen werden.
Einrichtung besichtigen
Am 16. Januar 2026 findet von 15 Uhr bis 17 Uhr ein „Infonachmittag“ für interessierte Eltern in der Kinderkrippe St Martin statt, welche einen Betreuungsplatz in den Einrichtungen der Gemeinde Straßkirchen für das Kindergartenjahr 2026/2027 suchen. Sie können die Einrichtung besichtigen und es können Fragen gestellt werden.
Am 23. Januar 2026 findet von 15 Uhr bis 17 Uhr ein „Infonachmittag“ für interessierte Eltern im Kindergarten St. Martin und der Kindertagesstätte St. Elisabeth statt, welche einen Betreuungsplatz in den Einrichtungen der Gemeinde Straßkirchen für das Kindergartenjahr 2026/2027 suchen. Sie können die Einrichtung besichtigen und es können Fragen gestellt werden.
Über die Aufnahme der angemeldeten Kinder entscheidet die Gemeinde Straßkirchen nach Maßgabe der aktuell gültigen Kindertageseinrichtungs-Satzung. Aufgenommen werden die Kinder vorwiegend in den Monaten September 2026 bzw. Januar 2027 und April 2027, soweit Plätze zur Verfügung stehen. In der Gemeinde Straßkirchen werden vorrangig Kinder aufgenommen, die im Gebiet der Gemeinde Straßkirchen wohnen.
Alle Informationen mit den einzelnen Schritten zur Online-Anmeldung enthält der Kita-Info-Flyer, der ab Mitte Dezember 2025 auf den Webseiten der Gemeinde Straßkirchen und allen Straßkirchner Kita-Betreuungseinrichtungen online einsehbar ist.
Bei Fragen zur Online Anmeldung steht Ihnen Frau Nicole Strobl unter der E-Mail: kindergartenwesen@vg-strasskirchen.de oder telefonisch 09424-9424-256 zur Verfügung.
Adventsfenster in der Schulaula
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Gemeinde und der Künstlergemeinschaft durchgeführt. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Die Teilnehmer des jeweiligen Adventsfenstergehens mögen bitte ihre eigene Trinktasse für den Kinderpunsch mitbringen.
Am Donnerstag, 11.12.2025, wird die „Schulweihnachtskrippe“ mit musikalischer Einlagen durch Schülergruppen, in der Aula der Grundschule Straßkirchen, Paitzkofner Straße 20, eröffnet.
VdK-Ortsverband hält Jahresversammlung mit Adventsfeier ab
Der VdK-Jahreshauptversammlung mit Adventsfeier war ein von Pfarrer Gerhard Pöpperl zelebrierter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus vorausgegangen. Vor 80 Mitgliedern hat am Sonntag im Gasthaus Brunner in Straßkirchen der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK, Ortsverband Straßkirchen-Irlbach, Johannes Stegemann, die Jahresversammlung eröffnet. Besonderer Willkommensgruß galt der stellvertretenden VdK-Kreisvorsitzenden Resi Bittner der für ihre regelmäßige Anwesenheit bei den VdK-Veranstaltungen herzlich gedankt wurde. Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Christian Hirtreiter, der vor allem die Vereinsarbeit und das langjährige Engagement der Vorstandschaft lobte. Mit aktuell 372 Mitgliedern sei der Ortsverband einer der mitgliederstärksten Vereine in der Gemeinde, bilanzierte Hirtreiter. Er beglückwünschte den Verein und die aktive Führungsriege zu dem starken Mitgliederzuwachs und den positiven, gut besuchten Veranstaltungen im Jahresverlauf, die mit hohem Engagement durchgeführt werden.
Einsatz für soziale Gerechtigkeit
In seinem Grußwort stellte er heraus aus, dass der VdK eine ursprünglich bayerische Angelegenheit war, denn vor fast 80 Jahren wurde der VdK in Bayern gegründet. Heute hat er deutschlandweit fast zwei Millionen Mitglieder und allein in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen vertrauen aktuell über 12.000 Mitglieder der Hilfe und Lobby des VdK. Der Bürgermeister betonte: „Der Sozialverband VdK ist die führende Organisation für alle sozialen Belange in Deutschland und ist erste Anlaufstelle für die Durchsetzung, die Sicherung, dem Erhalt und dem Ausbau der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland. Dabei setzt sich der VdK unter anderem für ein sozialeres Umfeld ein.“ Im Bericht aus dem Ortsverband konnte Johannes Stegemann zu den erfolgreich seit August 2024 durchgeführten öffentlichen VdK-Begegnungsnachmittagen im Pfarrheim St. Stephanus berichten. Ein Informationsvortrag mit der Anwältin Christine Scheck zum Thema „Testament“ und ein Informationsvortrag zum Themenfeld „Pflegevorsorge“ mit der städtischen Bayreuther Behindertenbeauftragten Bettina Wurzel sei sehr gut besucht worden, so der Vorsitzende. Anschließend leitete Johannes Stegemann zur Adventsfeier über, die durch adventliche Gedichte von Renate Hofmann, Monika Stegemann und Bürgermeister Christian Hirtreiter begleitet wurde.
Ortsvorsitzender Johannes Stegemann freute sich am Ende des Tages sichtlich: „Die feierliche Atmosphäre und die positive Energie, die heute spürbar waren, unterstreichen den Zusammenhalt des VdK.“ Der Vorstand blicke optimistisch in die Zukunft und sei fest entschlossen, auch im kommenden Jahr weiterhin für die Interessen der Mitglieder einzutreten.
Adventsfenstergehen: Künstlerkrippenszenerien in der Lindenstraße
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft und der Gemeinde durchgeführt. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 11. Januar 2026, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, trotz der Alltags-Herausforderungen, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen der aktuellen Zeit eine aufmunternde adventliche Stimmung.
Am jetzigen ersten Adventssonntag (30. November 2025) war die Künstler-Recycling-Krippe mit halblebensgroßen Figuren der „Wanderung von Maria und Josef nach Bethlehem“ vom heimischen Holzkünstler Walter Lorenz gefertigt, zu betrachten.
Eröffnungsabend des Straßkirchner Krippengehens
Dieses Jahr war der Adventsfenster-Eröffnungsabend in der Straßkirchner Lindenstraße. Walter Lorenz und seine Frau Rosi habe sich hierfür stark engagiert. Walter Lorenz ist bei vielen überregionalen Kunstausstellungen präsent und vielseitig engagiert und interessiert. Die Leidenschaft für die Kunst und die kreative Arbeit mit Holz ist eines der Themen, welches sein Leben stark prägt.
Rosi Lorenz konnte beim Eröffnungsabend die stimmungsvoll ausgewählte Adventsgeschichte hervorragend präsentieren. Walter Lorenz berichtete zur Entstehungsgeschichte der Weihnachtskrippen sowohl aus historischer Sicht als auch im speziellen zu der „Upcycling Krippe“ auch zu den insgesamt drei weiteren aufgestellten „Upcycling-Großkrippen“ im Umfeld des Pfarrheims. Aus Abfallholz von Holzpaletten hat er in vielen Arbeitsstunden diese beeindruckenden Szenerien geschaffen. Mittels LED-Lichterketten wird gerade in der Dunkelheit eine besondere Atmosphäre vermittelt.
Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme bei den bevorstehenden weiteren 7 Adventsfenster-Terminen herzlich eingeladen. Die Teilnehmer des jeweiligen Adventsfenstergehens mögen bitte ihre eigene Trinktasse für den Kinderpunsch mitbringen.
Die Weihnachtsszenerie des Straßkirchner Künstlers Walter Lorenz bettet sich harmonisch in den Zugangsbereich des Straßkirchner Pfarrheims ein. Die Szenerie erfreut dann die Bevölkerung bis 12.1.26.
Nicht die großen, sondern die kleinen Freuden machen das Leben aus
In der Gemeinde Straßkirchen werden mittlerweile drei Adventsmärkte, welche die örtliche Advents- und Weihnachtszeit enorm bereichern, alljährlich veranstaltet. Neben dem Adventsmarkt im Straßkirchner Ortszentrum ist die traditionelle Paitzkofner Dorfweihnacht am Sonntag vor Weihnachten einer der Höhepunkte des Jahreslaufes. Auch im Ortsteil Schambach können die Familien und gerade die Seniorinnen und Senioren die Faszination der Advents- und Weihnachtszeit hautnah spüren. Der „Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit Schambach Kids e. V.“ veranstaltete nun mittlerweile traditionell seit einigen Jahren den Pfarrstadl-Adventsmarkt in Schambach. An mehreren Wochenenden basteln die Kinder und Eltern in fleißiger Handarbeit Christbaumschmuck, Adventskränze, Weihnachtsengel und noch vieles mehr
Weihnachtsaccessoirs finden guten Anklang
Mit Hilfe von Spenden aus der Dorfbevölkerung wird das Angebot alljährlich erweitert. In einer herrlich weihnachtlichen Atmosphäre in dem speziellen Ambiente des Schambacher Pfarrstadels werden allerlei Adventsmarktwaren ausgestellt. Zudem ist auch für die „jüngsten“ einiges geboten. So werden in dem weihnachtlich wundervoll hergerichteten Pfarrstadl die Erzeugnisse des Schnitzens, Bastelns und Gestaltens gezeigt, was „Groß und Klein“ anlockt. Neben den selbst erstellten Bastelsachen erfreuen gerade die eigenproduzierten Spielsachen und „Weihnachtsaccessoirs“ die heimischen Bürgerinnen und Bürger. Nach einigen Jahren Pause war Vereins-Ehrenmitglied Josef Kratschmer wieder bei dem Adventsmarkt eingebunden. Der Erlös kommt jeweils immer einem gemeinnützigen Zweck zugute.
Mit Adventsliedern des Schambach-Kids-Jugendchores wurde die Segnung der Kerzen und Adventskränze bei der Eröffnung des Adventsmarktes am 29.11.25 stimmungsvoll umrahmt. Pfarrer Gerhard Pöpperl nahm die Segnung der Adventskränze im Beisein von Bischöflich Geistlichen Rat Willibald Hirsch vor.
Benefizveranstaltung von Tränklers Märchenwelt
Eine kostenfreie Vorstellung erhielten die Straßkirchner Kindergartenkinder der gemeindlichen Kindergarteneinrichtungen St. Martin und St. Elisabeth. Eugen und Sebastian Tränkler von „Tränklers Märchenwelt“ führten das Kasperl-Theater-Stück „Die verzauberten Lebkuchen“ passend zur Adventszeit im Straßkirchner Ratssaal vor. Die sechs Figuren: Kasperl, Hexe Knickebein, Räuber Hotzenplotz, König, Zwerg Wurzel und natürlich der Seppl mussten die Herausforderungen im Advent bewältigen. Der König wurde von der bösen Hexe so schlimm mit einer Krankheit verzaubert, dass es kein Weihnachtsfest geben sollte. Natürlich war der Räuber mit Goldsäcken ebenso im Stück beinhaltet, genauso wie der heilende Hustensaft vom „Zwerg Wurzel“, der wie immer den König von der heimtückischen Krankheit befreite. Alle teilnehmenden Kinder freuten sich über das lustige Stück, denn ein „Happy End“ gab es natürlich wie immer bei den Kasperl-Auftritten von „Tränklers Märchenwelt“, die auch im kommenden Jahr 2026 wieder in Straßkirchen gastieren wird.
Christa Paukner wurde 80 Jahre alt
Die Jubilarin Christa Paukner feierte bei guter Gesundheit ihren 80. Geburtstag mit vielen Gratulanten. Zu ihrem Ehrentag gratulierten Verwandte, Bekannte und Freunde. Vor allem freute sich die Jubilarin über die hervorragende Gemeinschaft in der Straßkirchner Pfarrei St. Stephanus Straßkirchen. Persönlich gratulierte Bürgermeister Christian Hirtreiter von der Gemeinde Straßkirchen mit passenden Geschenken und einer speziellen Würdigung der Jubilarin. Ob vielfältige Herausforderungen im Leben oder bei der Gesundheit – die rüstige Seniorin ist immer positiv eingestimmt. Ortspfarrer Gerhard Pöpperl kümmerte sich am Jubeltag auch sofort um eine kleine Herausforderung am heimischen Personal-Computer der Jubilarin und ließ es sich nicht nehmen auch aus seiner eigenen Familiengeschichte zu erzählen. Die langjährige Betriebshelferin hat vielen heimischen Familien über viele Jahre in Straßkirchen in ernsten Situationen geholfen. Diese Erfahrungen aus ihrem beruflichen Wirken prägen die immer engagiert tätige Jubilarin noch heute.
Und müde scheint die Jubilarin auch an ihrem 80. Geburtstag nicht zu sein. Sie wird weiterhin der Leidenschaft dem Reisen und dem Zusammensein bei angenehmen Gesprächen mit gleichgesinnten Gesprächspartnern/-innen nachgehen. Die Dame ließ es sich nicht nehmen die Gäste mit ihrer Lieblingstorte und einer Brotzeit zu verwöhnen.
Gerne nimmt die Jubilarin das gute Angebot der Straßkirchner Seniorenarbeit, wie den traditionellen Seniorenausflug und die Beteiligung am regelmäßigen Seniorenfrühstück wahr.
Glockenquintett läutet wieder im Kirchturm
Aus Anlass des Abschlusses des ersten Abschnitts der Straßkirchen Pfarrkirchensanierung mit Sanierung des Glockenstuhls war Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer am Mittwoch, den 26. November 2025, in den Gäuboden gekommen um die Segnung des Glockengeläuts der historischen Kirche zu gestalten. Mit einem Finanzaufwand von über 1,5 Mio. Euro wurde der Kirchturm, das entsprechende Mauerwerk und das Innenleben des Kirchturms saniert. Besonderen Aufwand erforderten die Sanierungsarbeiten im Turm, dem Läutwerk und der Kirchenglocken. Die Gesamtmaßnahmen der Sanierung wurde durch das Straubinger Architekturbüro „hiw architekten gmbh“, Alexander Weny, betreut. Der Nachholbedarf im Bereich der Pfarrkirche St. Stephanus und dem imposanten Kirchturm mit Läutwerk war enorm und sehr kostspielig. Die Diözese Regensburg hatte im Zuge der Voruntersuchungen den Glockensachverständigen Gerhard Hackl mit der Erstellung eines Gutachtens über den Zustand der gesamten Läuteanlagen beauftragt. Darin wurde festgehalten, welche Maßnahmen man zeitnah und welche in einiger Zeit umzusetzen sind. Durch die eingebundenen Firmen war die Sanierung gestartet worden. Über mehrere Wochen war der fast 50 Meter hohe Kirchturm direkt an der Bundesstraße bis zur Turmspitze eingerüstet. Zum Erhalt der Glocken und der Läuteanlagen liefen Reparaturen und umfangreiche Sanierungsarbeiten sowie Reparaturen auch in Österreich. Der Straßkirchner Turm mit Läutwerk besitzt fünf Glocken, die es galt wieder künftig in vollem Klang ertönen zu lassen und vor Korrosion zu schützen. Gleichzeitig wurde auch das fast zwei Meter große Metallkreuz mit Messingkugel der Turmspitze neu vergoldet und bereits im Oktober 2025 mit einer „Zeitkapsel“ versehen neu installiert. Für die Sanierung der Glocken wurden zuerst alle Klöppel demontiert, die teilmechanische Steuerung mit Elektronik vorbereitet und Maße genommen. Die Klöppel haben sich mit den Jahren alterstypisch stark eingeschlagen. Die schadhafteste Glocke wurde nach Innsbruck zum Schweißen und zur Reparatur in die „Glockengießerei Grassmayr GmbH“ transportiert und kam Anfang Oktober in einem großen LKW in die Gäubodengemeinde zurück. Neben einem weiteren Jochhalteeisen für die fünf Glocken war auch der komplette Antrieb der Glocken zu erneuern (Steuerung, Motor, Kette). Gerade die Reparatur und das Schweißen des großen Risses der ältesten Glocke war ein schwieriges Projekt, da es galt die angebrachten Figuren der Glocke zu erhalten. Das ganze Bauprojekt mit Sanierung der Glocken war extrem umfangreich, denn es waren auch von der Regensburger Turmuhrenfirma „Rauscher“ die elektrischen Arbeiten, Sanierungen, Anpassungen und Feinarbeiten im Turm bis zum Abschluss in der Sakristei an der Hauptsteuerung zu erledigen.
Über Jahrzehnte hinweg läuteten fünf Glocken der Pfarrkirche St. Stephanus und vermittelten Heimat, Identität, aber riefen vor allem die Straßkirchner Katholiken zum Gebet.
Fünf Glocken läuten wieder
Es befinden sich nun wieder fünf Glocken im Turm. Zwei davon wurden 1948 von dem Regensburger Karl Hamm gegossen und zusammen mit der nun im Sommer 2025 komplett sanierten Straubinger Glocke vom Glockengießer Johann Florito aus dem Jahr 1764 nach der Rückkehr aus einem Hamburger Kriegslager am 11. September 1948 von Weihbischof Josef Hiltl geweiht. 1960 wurde die fünfte Glocke, welche dem Hl. Isidor geweiht ist, als Sterbeglocke von dem honorigen Straßkirchner Bürger Isidor Freundorfer gestiftet. Hierfür wurde ein zweites Eichengebälk eingezogen und die im „H-Ton“ befindliche Isidorglocke verbesserte das gesamte Klangbild mit der schönen H-Tönung. Die sogenannte „Elf-Uhr-Glocke“, welche dem seligen Bruder „Konrad von Parzham“ geweiht ist, stammt vom Landshuter Glockengießer Hahn und hat ein Gewicht von sieben Zentnern. Die schwerste Glocke, die Stephanus-Glocke, mit 32 Zentnern Gewicht übertrifft die nun vollständig erneuerte Florito-Glocke mit 1000 Kilogramm bei weitem. Seit fast 500 Jahren läuten in Straßkirchen Glocken für Gott und die Welt. Doch mit der Zeit war an einigen Teilen der Glocken und der Läuteanlage der Verschleiß stark aktiv. Gerade die dringlich nötigen Sanierungsarbeiten an der Pfarrkirche hatten dem seit September 2023 in Straßkirchen tätigen Seelsorger Gerhard Pöpperl schwer zu schaffen gemacht. Die Anbringung des neuen Kupferdaches lief zur Freude von Pfarrer Gerhard Pöpperl planmäßig und die über 1000 Kilogramm schwere Glocke aus dem Jahre 1764, welche von dem Straubinger Florito gegossen wurde, kam unfallfrei von der Reparatur aus Innsbruck zurück.
Läutwerk war besonders marode und man konnte nicht auf die Turmspitze gehen
Vor Jahrzehnten, war es ein Vorrecht der alljährlichen Erstkommunionkinder nach dem Erhalt der Erstkommunion den Kirchturm besteigen zu dürfen und den wunderbaren Ausblick über den Gäuboden und den bayerischen Vorwald zu genießen.
Seit mehreren Jahren war diese „Turmbesteigung“ nicht mehr möglich, den sowohl die Holztreppenstufen, als auch die Zugänge im oberen Turmbereich waren morsch. Das Läutwerk war sehr marode und die Begehung bis zur Turmspitze ungesichert nicht möglich. Die Glockensanierung war daher dringlich zu bewerkstelligen.
Als Vorarbeiten war im Juli 2025 zunächst ein Loch im Turm freigelegt worden, sodass die zweitschwerste Glocke über einen Autokran unter starker Beteiligung der Straßkirchner Bürgerschaft aus dem Turm gehoben werden konnte. Nach der Sanierungszeit, kam pünktlich zum Beginn der Einbauarbeiten im Läutwerk die älteste Glocke der Kirche „St. Stephanus“ an ihren Ursprungsort zurück.
Neue Glockentönung verbessert das Klangbild
Die weitere Baukonstruktion wurde wegen Schäden in der Unterkonstruktion von Grund auf saniert. Es wurden die Schallfenster und die Innenkonstruktion des Läutwerks erneuert. Das Klangbild von Kirchturmglocken hängt nicht nur von der „Gewalt und der Tönung der Glocken“ ab, auch die Schallfenster haben enormen Einfluss auf den Klang der Glocken. Ein Schallfenster ist eine große, mehrteilige Öffnung im Kirchturm, durch die der Klang von Kirchenglocken nach außen dringt. Die komplett erneuerte neue Kupfereindeckung strahlt nun nach Maßnahmenabschluss vom Turm über die Dächer der Gemeinde Straßkirchen und das Glockenläuten wird nun nicht nur die Zeit, sondern auch viele Festlichkeiten ankündigen. Um die Kosten von eineinhalb Millionen Euro decken zu können, ist die Pfarrei neben Zuschüssen auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen.
Regensburger Bischof freute sich
Bischof Voderholzer kam am 26.11.25 nach Straßkirchen um die Segnung des Vollgeläuts in der Pfarrkirche St. Stephanus mit einer Dankliturgie einzuleiten. Bei der Dankliturgie hob der Diözesanbischof hervor, dass die Glocken jedes Katholiken von der Taufe bis zur Beerdigung ständiger Begleiter sind.
Das Regensburger Bistumsoberhaupt bekräftigte auch, dass nach dem Start im Jahr 2008 mit den Vorgesprächen für die Sanierung nun nach 18 Jahren die Sanierungen abgeschlossen sind. Bislang sind die zwei Bauabschnitte genehmigt: „Sanierung Turm“ und die dringlich nötige „Sanierung Sockelbereich, Drainage und Entwässerung.“ Beide Maßnahmen umfassen Kosten in Höhe von über 1,5 Millionen Euro (Gesamtkosten der Bau-Kostengruppen 100-700). Der Beginn der Sockelsanierung ist im Frühjahr 2026.
Im Anschluss an die Dankliturgie erfolgte eine feierliche Prozession vom Vorplatz des Rathauses und dem ersten feierlichen Vollgeläut nach der soeben beendeten Kirchturmrenovierung unter starker Beteiligung der Bevölkerung in die Pfarrkirche. Hier wurde mit einem „Te Deum“ und einer Kindersegnung der offizielle Teil des Festtags abgeschlossen.
Klang in fünf Stimmen überzeugte
Das nunmehr fünfstimmige Geläut konnte klanglich voll überzeugen. So wurden die teilautomatischen Steuerungen für die Glocken in der Sakristei ebenso auf modernste Technologie umgestellt und diese Maßnahmen bewirkten zusammen mit den Reparaturen eine eindrucksvolle Klangverbesserung.
Der noch anstehende dritte Bauabschnitt „Kirchenschiff“ wird demnächst in Angriff genommen. Das Kostenvolumen für die dringlichst nötigen Sanierungen im Hauptkirchenschiff, vor allem im Hinblick auf Feuchtigkeitsschäden, liegt in einem höheren Kostensegment
Für die Reparatur der „Läutmaschinerie“ gaben großherzige Spender bereits einiges dazu. Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter, der sich seit vielen Jahren die nun begonnen Arbeiten innigst wünschte, freute sich: „Es ist eine große Freude, dass nun wieder das volle Geläut erklingt – die akustische Visitenkarte der Gemeinde. Auch der betreuende Straubinger Architekt Alexander Weny stellte heraus: „Einer unserer Schwerpunkte ist der Erhalt des kulturellen Erbes in unserer Heimat, und dazu zählen die Kirchen sowie die dazugehörigen Kirchenglocken“.
Investment für die kommenden Generationen
Bei dem Termin zum „ersten Vollgeläut“ der Glocken war Pfarrer Gerhard Pöpperl sehr froh, dass in Straßkirchen vieles schnell vorangeht. Wie durch ein Wunder konnte die älteste Straßkirchner Kirchturmglocke unversehrt nach dem Krieg wieder nach Straßkirchen zurückgebracht werden und versah fast 80 Jahre ihren Dienst und wird sicherlich nun auch im „Gleichklang mit den vier weiteren Straßkirchner Glocken“ auch die kommenden Generationen erfreuen. Pfarrergemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch, Kirchenpfleger Georg Muhr und fast 200 Menschen waren voll des Lobes über den schönen Klang der Glocken. Kirchenpfleger Georg Muhr und Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Muhr mit den Mitgliedern der entsprechenden Gremien freuten sich über die gute Beteiligung beim Festtag.

Der Straßkirchner Kirchturm St. Stephanus beim ersten Vollgeläut mit dem strahlenden Kupferdach nach dem abgeschlossen ersten beiden Bauabschnitten der Straßkirchner Pfarrkirchensanierung. Das Kupferdach strahlt besonders bei Sonnenschein schön. Gerade die Schallöffnungen haben besonderen Einfluss auf den Klang der Glocken. Auch das Ziffernblatt der Turmuhr wurde saniert.

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (Bildmitte mit Bischofsstab) bei der Segnung bzw. bei der Dankliturgie beim Gruppenbild in der Pfarrkirche St. Stephanus mit Architekt Alexander Weny (1. Reihe 2. v. re.), Glockenbausachverständigen Gerhard Hackl (1. V. re.), Pfarrvikar Loxley (3.v.re.), Diakon Peter Nickl (2. Von 3. Reihe) Bürgermeister Christian Hirtreiter (1. Reihe, 1. von links) und Pfarrer Gerhard Pöpperl (3. Reihe, 1. Von links)

Die Innsbrucker Firma „Grassmayr Glockengießerei GmbH“ hat höchste Handwerkskunst bei der Reparatur der 1000-Kilogramm schweren Florito-Glocke an den Tag gelegt und auch das Klangbild überzeugte nachhaltig. Die neu renovierte Glocke fügt sich wieder wunderbar in das Quintett der Straßkirchner Kirchturmglocken ein und läutet wie in den vergangenen Jahrhunderten mit eindrücklichem Klang, wie sich die anwesenden fast 200 Menschen überzeugen konnten.

Gerade bei sonnigem Wetter kommt das imposante Kirchengebäude mit derzeit leuchtendem Kupferdach voll zur Geltung.

Gerade in den obersten Segmenten des fast 50 Meter hohen Straßkirchner Kirchturms – hier im Bild die Tumrkranzebene – waren enorme Holzausbesserungsarbeiten nötig.
Enormes Spendenergebnis
Im Zeitraum Dienstag und Mittwoch in der ersten Novemberwoche, fand die diesjährige Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. auch wieder auf dem Gebiet der Gemeinde Straßkirchen statt. Das sehr erfreuliche Ergebnis der Straßkirchner „Kriegsgräbersammlung“ im Jahr 2025 konnte mit 3300 Euro erzielt werden. Dies war das zweithöchste Sammelergebnis in den vergangenen zehn Jahren, wo die Sammlung durchgeführt wurde. Alle Beteiligten freuten sich über das tolle Ergebnis der Sammlung.
Das Spendenergebnis für die Kriegsgräberfürsorge aus Straßkirchen übertraf alle Erwartungen. Kompaniefeldwebel Sven Seggelmann und Hauptfeldwebel Udo Rohrbach überreichten nun nach dem kompletten Abschluss aller Sammlungen des Regiments die gewichtigen „Geldtaschen“ an Bürgermeister Hirtreiter, der das Geld über die Gemeindekassenverwaltung direkt an den Volksbund überweisen ließ. Die Patenkompanie der Gemeinde Straßkirchen, die 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern, kümmert sich seit Beginn der Patenschaft um die Durchführung der Sammlung. 12 Soldaten unter der Leitung der engagierten Feldwebeldienstgrade hatten die diesjährige Sammlung durchgeführt. Im Rahmen des Gesprächstermins fand auch die Erörterung der Jahresplanung des Sanitätslehrregiments Niederbayern statt. Aufgrund der Strukturreform des Heeres ist die Jahresplanung 2026 noch nicht fixiert. Der Sanitätsdienst ist nun kein eigener Organisationsbereich der Bundeswehr mehr und die Pläne zur Strukturreform der Streitkräfte betreffen gerade die Ausbildung der Sanitätsoffiziere. Nach intensiver Planung hat ab 1. Oktober 2024 der sichtbare Strukturumbau der Bundeswehr bereits begonnen, was starken Einfluss auch auf die Gäubodenkaserne hat. Bei der Leitung der Sammlung war nun der neue Kompaniefeldwebel mit dabei, da die Spießschnur jüngst an Oberstabsfeldwebel Sven Seggelmann übergeben worden war. Jörg Luther aus Straubing war seit 2017 hier im Einsatz und war damit als Oberstabsfeldwebel in den Ruhestand versetzt worden, damit endete seine 35-jährige Karriere als Berufssoldat bei der Bundeswehr. Der engagiert tätige Kompaniefeldwebel Svven Seggelmann hat bereits mit hohem Engagement die enge Zusammenarbeit im Rahmen der Patenschaft weiterhin gedeihlich fortgesetzt. Auch Hauptfeldwebel Udo Rohrbach hat sich beim jüngsten Familienfest und dem Hindernislauf in der Gemeinde übergebührlich eingesetzt, wofür im ebenso sehr gedankt wurde. Es wurden auch bereits die gemeinsamen Aktivitäten für den Sommer 2026 der Gemeinde in Absprache mit der Kompanieführung erörtert, wobei hier die terminlichen Festlegungen erst zu gegebener Zeit getätigt werden können.
Während der Geldübergabe wurde umfassend der Ablauf der Sammlung erörtert. Man kam überein, dass das freundliche Auftreten der größtenteils sehr jungen Bundeswehrangehörigen dafür sorgte, dass das Spendenergebnis sehr erfreulich war. Bürgermeister Christian Hirtreiter wünscht sich auch für die nächste Sammelaktion im Winterhalbjahr kommenden Jahres wieder viele freiwillige Helfer aus der Patenkompanie und spendierfreudige Bürger. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. unterhält, betreut und pflegt im staatlichen Auftrag die Gräber der deutschen Kriegstoten. In seiner Obhut sind fast 900 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten.
An Allerheiligen fand dann u. a. auf dem Straßkirchner Friedhof auch die Sammlung des örtlichen Krieger- und Reservistenvereins statt. Die Gemeinde hatte die freundliche Erlaubnis zum Sammeln erteilt, denn mit dem Spendenerlös werden wichtige Anliegen des Volksbundes umgesetzt.
Renate Winkler wurde 80 Jahre alt
Die Jubilarin, die von sich selbst sagt, dass vieles in ihrem Leben gut gelaufen ist, feierte bei guter Gesundheit ihren 80. Geburtstag mit vielen Gratulanten. Zu ihrem Ehrentag gratulierten viele Verwandte, Bekannte und Freunde. Vor allem freute sich die Jubilarin über die hervorragende Gemeinschaft von der betreuten Wohnanlage „Compassio“ mit dem Personal. Persönlich gratulierte Bürgermeister Christian Hirtreiter von der Gemeinde Straßkirchen mit passenden Geschenken und einer speziellen Würdigung der Jubilarin. Ob vielfältige Herausforderungen im Leben oder bei der Gesundheit – die rüstige Seniorin sieht die Dinge nicht nur im Kleinen, sondern in ihrer Wirkung aufs Gesamte. Das prägt sie als einen Menschen, für den Verantwortung zu übernehmen eine Selbstverständlichkeit ist. Es gibt so einige Stationen in ihrem Leben, über die sich zu berichten lohnt. Als Einzelkind ist sie in Waren-Müritz(früher DDR) aufgewachsen und 1953 nach Westdeutschland mit ihrer Familie übergesiedelt. Sie hat zunächst in der Gäubodenstadt Straubing und in Aiterhofen über viele Jahre mit ihrem vor einiger Zeit vorstorbenem Ehemann gelebt. Stolz ist die Jubilarin auf ihre drei Töchter, sowie die sieben Enkelkinder. Wobei hier gerade die beiden jüngsten: die vierjährige Amelie und der siebenjährige Kaleo ihr Großmutterherz höher schlagen lassen.
Als Familienmensch haben für sie sowohl die in der Umgebung wohnenden drei Töchter mit Familien und die sieben Enkel zwischen 30 und 4 Lebensjahren eine hohe Bedeutung. Jüngst ist die Jubilarin nach Straßkirchen gezogen, wo sie sich besonders gut aufgehoben fühlt. In die nur wenige Gehminuten entfernt wohnende Familie ihrer Tochter Ulrike ist sie hervorragend eingebunden und genießt den engen Kontakt mit den in Straßkirchen wohnenden beiden fast schon erwachsenen Enkelsöhnen vor Ort.
Und müde scheint die Jubilarin auch an ihrem 80. Geburtstag nicht zu sein. Sie wird weiterhin der Leidenschaft der Musik und dem Zusammensein bei angenehmen Gesprächen mit gleichgesinnten Gesprächspartnern/-innen nachgehen. Die Dame ließ es sich nicht nehmen die Gäste mit ihrem selbstgebackenen Lieblingskuchen: schlesischem Apfelhuchen mit Rum zu verwöhnen.
Gerne nimmt die Jubilarin das gute Angebot der Straßkirchner Seniorenarbeit, wie den traditionellen Seniorenausflug und die Beteiligung am regelmäßigen Seniorenfrühstück wahr.
Bischof eröffnete überregionale Krippenausstellung in Straßkirchen
Auf Initiative von Bürgermeister Christian Hirtreiter fand in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten und der Pfarrei St. Stephanus am Mittwoch, die Eröffnung der überregionalen Straßkirchner Krippenausstellung der örtlichen Künstlergemeinschaft statt. Festredner Bischof Dr. Rudolf Voderholzer konnte mit einer mitreißenden Rede alle geladenen achtzig Gäste begeistern.
60 Krippen werden ausgestellt
Die Straßkirchner Künstler führen seit vielen Jahren mit ihrem Engagement die Bevölkerung und vor allem die Jugend an die Kunst als Ausdruck der eigenen Kreativität und Form der Selbstverwirklichung heran. Nachdem im September 2024 eine überregionale Kunstausstellung im Rahmen des diözesanweiten Schöpfungstages durchgeführt wurde, findet nun eine Krippenausstellung mit 60 Weihnachtskrippen im Straßkirchner Pfarrheim statt.
Die Straßkirchner Familien und Künstler die sich stark ins Zeug gelegt haben und die letzten Monate viel gewerkelt haben, sind: Willi Gritsch, Maria Lorenz, Ingrid und Melissa Faltermeier, Walter und Rosi Lorenz, Maria Thurner, Ralf Zierer, Johann Orth, Brigitte Tarras, Mario und Gabriele Huttinger als Ersteller der großen Irlbacher Pfarrkrippe, Michael und Renate Hofmann, Ingrid und Josef Gritsch, Familie Johann Dörfler, Christian Speckner, Familie Sassik, Agnes und Rita Gritsch, Elfriede Reisinger, Familie Marion und Stefan Barth, Gerhard und Dr. Roland Kufner, sowie Pfarrer Gerhard Pöpperl.
Bischof Rudolf: „Geburt des Erlöses wird bei den Krippen veranschaulicht“
Höhepunkt der Ausstellungseröffnung war die Festrede des Regensburger Diözesanbischofs Dr. Rudolf Voderholzer. Als ihm angetragen wurde, die Festrede für diese Ausstellung zu übernehmen, habe er keinen Augenblick gezögert, berichtete Bischof Voderholzer. Als Freund der Krippenkunst sei ihm dies auch eine große Freude gewesen. Die Weihnachtsvorbereitungen, so der Bischof, seien in manchen Bereichen schon im Gange, die Geburt des Erlösers bringe Bewegung in die Welt. Neben dem hektischen Treiben dürfe aber nicht der Weg zur Mitte verlorengehen. Eine Krippenausstellung sei ein solcher Weg. Gott hat sich uns anschaulich gemacht, erklärte der Oberhirte und verwies auf die damit logische Konsequenz der bildlichen Darstellung: „Die Krippenkunst hat die Kunst der Veranschaulichung stets gefördert und geprägt. Die Darstellungen in den Krippenlandschaften unterstützten damit den Dienst der Verkündigung“, so Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. „In jeder Krippe gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Das Auge wird nicht müde bei einer solchen Erzählfreude immer neue kleine Randszenen zu suchen, die sich um die Geburt Jesu herum abspielen. Mit einer Krippe wächst man auf. Sie kann im Laufe eines Lebens zu einem wichtigen Bezugspunkt für Heimat und Erinnerung an eine Familiengeschichte werden.“, erklärte der exzellente Redner bei der Eröffnung. Bischof Dr. Rudolf Vorderholzer stellte die geschichtliche Entwicklung kenntnisreich vor und ging auf die verschiedenen Stilrichtungen von Krippenlandschaften ein. Der Bischof nahm die Zuhörer auf eine gedankliche Reise durch die vielfältigen Facetten der Krippenbaukunst und betonte die biblischen Bezüge dazu. Eine Krippe ist auch ein Stück „Heimat“.
„Heimatverbundenheit ist wichtig“
Diese Heimatverbundenheit, so der Regensburger Oberhirte, finde sich in der Übertragung des biblischen Geschehens in die heimische Umgebung wieder. In ihnen bilde die jeweilige Region, der eigene Heimatort, die Kulisse für die Geburt Jesu. Die Krippenbauer haben die Heilige Familie vor und in den unterschiedlichsten Ansichten mitten in die alltägliche Betriebsamkeit gestellt. Die Straßkirchner Ausstellung zeigt in mehr als 60 Krippen eine Bandbreite der szenischen Darstellung des Weihnachtsgeschehens. Unter den eigenen Arbeiten der Mitglieder der Künstlergemeinschaft befindet sich auch eine historische Bayerwald-Krippe vom Heimatschriftsteller Max Peinkofer, die seit 100 Jahren in der Künstlerfamilie von Maria Thurner jeweils ergänzt wurde. Gerade die pfarrliche Krippe aus Irlbach ist ein sehr imposantes Beispiel, die mit Liebe zum Detail im Pfarrheim aufgebaut wurde. Große Beliebtheit erfreuen sich seit jeher die „Stallmotive“, die den Figuren Raum in einem Bauernhof-Szenarium bieten. Die Motive beschränken sich nicht nur auf klassische Geburtsdarstellungen, sie decken neben dem weihnachtlichen Festkreis auch Themen aus dem Alten und Neuen Testament ab.
Neben „traditionellen“ Hauskrippen sind auch moderne Darstellungen, wie die abstrakte Krippe der überregional bekannten Künstlerinnen Melissa Faltermeier und Ingrid Faltermeier zu sehen, die im Gegensatz zu den klassischen Krippen nicht nur das Gemüt ansprechen, sondern den Betrachter durch Abstraktion und Aktualität zum Nachdenken anregen wollen.
„Krippen sind mehr als Brauchtum“
Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte bei seiner Begrüßung, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen und das Krippenbauen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe durch künstlerisches Arbeiten sich selbst zu verwirklichen und den Alltag zu vergessen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Er bedankte sich für das ausgezeichnete Zusammenwirken verschiedener Institutionen, der Pfarrei, den Kindergärten, der Straßkirchner Künstlergemeinschaft, sowie den ausstellenden Familien die Ausstellung zu realisieren. In vielen kulturellen Bereichen wird Schwerstarbeit geleistet, um nach vorne zu kommen und die Bildung der Jugend zu erhöhen“, so Hirtreiter. Eigenständiges handwerkliches Arbeiten und die Schaffung von schönen Krippen sei aber eine zeitlose Angelegenheit. Die wie man an den ausgestellten Straßkirchner Kunstwerken sieht, junge Künstler mit den erfahrenen Künstlern – quasi jung und alt – altersübergreifend verbindet. Bei einer Familienkrippe verbindet das „Werkln an der Krippe“ den Großvater mit dem Enkel, so gilt tatsächlich „Krippen verbinden“ über die Generationen und über die eigene Zeit hinaus, stellte Christian Hirtreiter heraus.
Wachs-Christlkindl ist ein „Familienschatz“
Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte in seiner Ansprache, dass er gerade durch ein in seiner eigenen Familie seit Jahrzehnten vorhandenes wunderschönes Wachs-Christkindl eng mit dem überlieferten christlichen Brauchtum verbunden sei. Der Ortspfarrer erzählte, wie es zu der Gestaltung des in einer großen Glasumfassung ausgestellten schön bekleideten Christkinds kam. Durch eine fesselnd erzählte Geschichte konnte er die biblische Bedeutung des Weihnachtsgeschehens herausstellen. Pöpperl betonte dass eine Delegation jüngst bereits in Regensburg beim Bischof zu Gast war, was sehr beeindruckend für alle Teilnehmer war. Gerhard Pöpperl bekräftigte die gute Zusammenarbeit mit der Künstlergemeinschaft und der Gemeinde.
Musiktrio umrahmte musikalisch
Die musikalische Umrahmung der Festveranstaltung wurden durch passende Musikstücke mit Keyboard, Blockflöte und Querflöte gestaltet. Nach der feierlichen Eröffnung folgte ein Rundgang des sehr volksnahen Diözesanbischofs durch die umfangreiche Ausstellung, der erst nach über zweistündigem Aufenthalt im Pfarrheim zur Rückfahrt in seinen Regensburger Bischofssitz aufbrach. Die ausstellenden Familien und die Mitglieder der Künstlergemeinschaften erhielten dann vom Bischof noch ein entsprechendes Erinnerungsgeschenk. Die Krippenausstellung der Künstlergemeinschaft wird im Pfarrheim St. Stephanus, Lindenstraße 8, 94342 Straßkirchen organisiert. Sie ist am Samstag, 29.11.25 noch zwischen 14 und 17.30 Uhr öffentlich zugänglich. Beim letzten Ausstellungstag am 30. November 2026 wird Bürgermeister Christian Hirtreiter um 16 Uhr im Rahmen einer Sonderführung die ausgestellten Krippen erläutern, wobei auch einige Künstler persönlich anwesend sein werden.

Überregionale Straßkirchner Krippenausstellung eröffnet: Im Bild die Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft sowie ausstellende Familien mit Festredner Bischof Rudolf Voderholzer (1. Reihe 10. von links), Pfarrer Gerhard Pöpperl, Organisator Bürgermeister Christian Hirtreiter, Pfarrvikar Loxley Sebastian Paravakal, Pater Patrick Beszynski (Abtei Windberg) im Straßkirchner Pfarrheim

Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft hat für die Eröffnung der Krippenausstellung 2025 den Regensburger Diözesanbischof und Krippensammler Dr. Rudolf Voderholzer gewinnen können. Im Bild der Bischof zusammen mit den Erbauern der Großkrippen: von rechts: Holzkünstler Walter Lorenz, Dr. Roland Kufner, Gerhard Kufner, Diözesanbischof Rudolf Voderholzer und Bürgermeister Christian Hirtreiter mit einer Figur der „Hl. Elisabeth von Thüringen“ (Patronin für Krankheit) welche im innenliegenden Figurhohlkörper eine Krippenszenerie mit kleinen geschnitzten Holzfigürchen enthält.

Die Aiterhofnerin Elfriede Reisinger gestaltet beeindruckend filigrane Weihnachtskrippen. Eine besondere Bauernhofkrippe ihrer Sammlung ist in Straßkirchen ausgestellt. Im Laufe der langen Entstehungszeit von sechs Jahren kamen jährlich immer neue Figurengruppen (sogenannte Heidefiguren) zu dieser Krippe dazu, die auch von Elfriede Reisinger selbst bekleideten 24 Krippenfiguren decken auch die bäuerliche Familie und die zugehörigen Ministranten ab.

Der besondere Hingucker der Ausstellung sind die vier Großkrippen von Dr. Roland und Gerhard Kufner (Winzer, Landkreis Deggendorf), welche in akribischer Kleinarbeit über Jahre entstanden sind und im Außenbereich des Pfarrheims sind die fast naturgroßen Recycling-Weihnachtskrippen von Walter Lorenz aufgestellt. Die über zwei Meter große mechanisch bewegliche Krippe der Familie Kufner mit Musik stellt in mehreren sich drehenden Szenerien biblische Evangelien vor. Krippe beeindruck nicht nur wegen der Größe und dem Gewicht auch wegen der schönen Musik ist diese ein absolutes Unikat

Die ausgestellte bayerische Bauernhofkrippe der Familie Johann Dörfler beeindruckt mit einer besonders bunten Vielfalt und den wunderschönen gänzlich handgefertigten Figuren, vom Hirten mit umfangreicher Schafherde, bis zur besonders behandelten Holzkrippe des über zwei Meter breiten Ensembles – alles ist ein „Traumanblick“ nicht nur für Kinderaugen.

Die ausgestellte oberbayerische Bauernhofkrippe der Familie Willi Gritsch ist über viele Jahre in schöner Detailarbeit gewachsen, neben Hofbrunnen, heimischem Geflügel rundet sogar ein Klohäuschen die Krippenlandschaft ab.
Straßkirchner Adventsfenster 2025
Das Straßkirchner Adventsfenster wird 2025 wieder in der traditionell üblichen Form von der Künstlergemeinschaft durchgeführt. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie/Institution gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum 12. Januar 2026, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Die Teilnehmer des jeweiligen Adventsfenstergehens mögen bitte ihre eigene Trinktasse für den Kinderpunsch mitbringen.
Am ersten Adventssonntag, 30. November 2025, wird die „Upcyclingholzkrippe aus wiederverwerteten Reststoffen von Walter Lorenz“ beim Pfarrheim St. Stephanus besucht. Diese fast lebensgroße Krippenszenerie ist für die Bevölkerung leicht sichtbar im Außenbereich beim Pfarrheim St. Stephanus dargestellt. Hier ist der Beginn ausnahmsweise um 18 Uhr direkt am Pfarrheim St. Stephanus.
Am Nikolaustag, dem zweiten Adventssamstag, 6. Dezember 2025, ist das Adventsfenster in der Bachstraße 14 mit einer Kofferkrippe von Hans Orth. Die Umrahmung wird durch den Hl. Nikolaus mit Krampus mittels dem Vortragen eines selbstgedichteten Textes u.a. gestaltet.
Am Sonntag, dem zweiten Adventssonntag, 7. Dezember 2025, ist das Adventsfenster in der Irlbacher Straße 9, mit einer Gips-Großkrippe von Maria Thurner und einer selbstgetöpferten Kleinkrippe der Enkelinnen der Künstlerin, Julia und Martha Thurner. Die Umrahmung wird durch Julia und Martha Thurner mittels dem Vortragen eines selbstgedichteten Textes u.a. gestaltet.
Am Donnerstag, 11.12.2025, wird die „Schulweihnachtskrippe“ mit musikalischer Einlage durch eine Schülergruppe, in der Aula der Grundschule Straßkirchen, Paitzkofner Straße 20, eröffnet.
Zum Sonntag des zweiten Adventswochenendes, am 14. Dezember 2025, wird die diesjährige Zündholzkrippe in der Gemeindeverwaltung Straßkirchen eröffnet.
Am Samstag des vierten Adventswochenendes, 20.12.2025, ist eine „Wachsfiguren-Krippen-Landschaft“ Wohnhauses Ahornring Nr. 24, bei der Familie Renate Hofmann zu betrachten.
Am vierten Adventssonntag, 21.12.2025, wird die Weihnachtsandacht in Paitzkofen um 17 Uhr in der Paitzkofner Filialkirche St. Nikolaus besucht. Es wird die Paitzkofner alpenländische Kirchen-Weihnachtskrippe, die erweitert wurde, im direkten Anschluss vorgestellt.
Straßkirchen beste Mannschaft beim ILE-Turnier 2025
Heiß umkämpft wurde der ILE – Wanderpokal 2025 am vergangenen Samstag in der Stocksporthalle der Eisstockfreunde Hankofen. An den Start gingen 9 Mannschaften der Mitgliedsgemeinden der ILE-Gäuboden. Die Stockschützen der Gemeinde Straßkirchen dominierten an diesem Nachmittag uns siegten souverän mit 14:2 Punkten. Sie durften den Wanderpokal am Ende des Turnieres aus den Händen des Bürgermeisters der Gemeinde Leiblfing, Josef Moll, entgegennehmen. Auf den 2. Platz gelangten die Schützen aus Reißing (10:6 Pkt.). Mit 8:8 Punkten (Diff. 15) landete Leiblfing auf Platz 3. Die weiteren Platzierungen: 4. Mitterharthausen, 5. Salching, 6. Hankofen ,7. Oberschneiding, 8. Schwimmbach , 9. Irlbach. Vorstand der Eisstockfreunde Hankofen Josef Maier und Bürgermeister Moll bedankte sich bei den teilnehmenden Schützen für den fairen Verlauf.
Überregionale Weihnachtskrippenausstellung
Die höchst aktive Straßkirchner Künstlergemeinschaft organisiert am ersten Adventswochenende wieder seine schon traditionelle überregionale Krippenausstellung im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus. Herausragende schöne Künstlerweihnachtskrippen der engagierten Straßkirchner Künstlerinnen und Künstler sind genauso zu sehen wie sehr rare Familienkrippen aus Straßkirchen. Teile der beeindruckenden Irlbacher Kirchenkrippe und ein Krippenensemble von Elfriede Reisinger (Aiterhofen) laden zum Bestaunen ein. Der besondere Hingucker sind die vier Großkrippen von Dr. Roland und Gerhard Kufner (Winzer, Landkreis Deggendorf), welche in akribischer Kleinarbeit über Jahre entstanden sind. Gerade die nachhaltigen Recyclingkrippen der örtlichen Holzkünstler sind für Liebhaber von hohem Interesse. Gezeigt werden neben großen Krippen auch kleine im Miniformat und von Kindern gestaltete. Ebenso sind einige schöne Klosterarbeiten zu bestaunen. Die Öffnungszeiten sind am Donnerstag, 27.11., bis 20 Uhr, am Freitag, 28.11.25, von 14 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 29.11.2025 von 14 bis 17.30 Uhr. Die Ausstellung findet seinen Abschluss am ersten Adventssonntag, 30. November 2025, von 11 bis 17 Uhr im Pfarrheim Straßkirchen, Lindenstr. 8, 94342 Straßkirchen. Am 30.11.25, 16 Uhr, findet eine Kuratorenführung statt. Der Eintritt zur Ausstellung mit über sechzig Krippen und zur Führung sind jeweils kostenfrei.
Vorlesetag war auch 2025 wieder ein Erfolg
Am Vorlesetag 2025 tauchten die Kinder des Kindergarten St. Elisabeth, St. Martin und in der Kinderkrippe St. Martin in eine Welt aus spannenden Abenteuern, tierischen Freunden und mutigen Heldinnen ein. Die interessierten Kinder nahmen aktiv teil und lauschten sorgfältig ausgewählten Vorlesegeschichten, die von Bürgermeister Christian Hirtreiter in allen 3 kommunalen Kindereinrichtungen vorgelesen wurden.
Hintergrund des Vorlesetags in den Straßkirchner Einrichtungen war die Förderung der Sprachentwicklung: Durch regelmäßiges Vorlesen werden Wortschatz, Satzbau und das Hörverständnis der Kinder gestärkt.
Christian Hirtreiter: „Vorlesen ist mehr als nur eine Geschichte – es schafft Bindung, regt die Fantasie an und legt den Grundstein für eine lebenslange Lesefreude.“
Die gemeindlichen Einrichtungen planen regelmäßige Vorlese-Aktionen im Jahreslauf sowie die Vertiefung der Kooperationen mit der gemeindlichen Gemeindebücherei im örtlichen Pfarrheim St. Stephanus Straßkirchen um das Leseangebot kontinuierlich zu erweitern. Die Einrichtungsleitungen Susanne Mahal, Steffi Ringlstetter und Regina Hackl betonten den Wert der frühkindlichen Intelligenzförderung für die Kinder in den jeweiligen Einrichtungen.
Überregionale Krippenausstellung
Die höchst aktive Straßkirchner Künstlergemeinschaft organisiert am ersten Adventswochenende wieder seine schon traditionelle überregionale Krippenausstellung im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus. Herausragende schöne Künstlerkrippen der engagierten Straßkirchner Künstlerinnen und Künstler sind genauso zu sehen wie sehr rare Familienkrippen aus Straßkirchen. Teile der beeindruckenden Irlbacher Kirchenkrippe und ein Krippenensemble von Elfriede Reisinger (Aiterhofen) laden zum Bestaunen ein. Der besondere Hingucker sind die vier Großkrippen von Dr. Roland und Gerhard Kufner (Winzer, Landkreis Deggendorf), welche in akribischer Kleinarbeit über Jahre entstanden sind. Gerade die nachhaltigen Recyclingkrippen der örtlichen Holzkünstler sind für Liebhaber von hohem Interesse. Gezeigt werden neben großen Krippen auch kleine im Miniformat und von Kindern gestaltete. Ebenso sind einige schöne Klosterarbeiten zu bestaunen. Die Öffnungszeiten sind am 27.11. 25 von 14 bis 20 Uhr, am 28.11.25, von 14 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 29.11.2025 von 14 bis 17.30 Uhr. Die Ausstellung findet seinen Abschluss am ersten Adventssonntag, 30. November 2025, von 11 bis 17 Uhr im Pfarrheim Straßkirchen, Lindenstr. 8, 94342 Straßkirchen. Am 30.11.25, 16 Uhr, findet eine Kuratorenführung statt. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung sind jeweils kostenfrei.


BRK-Bereitschaftsjugendgruppe anvisiert
In der Gemeindeverwaltung Straßkirchen stellte sich der jüngst gewählte neue Bereitschaftsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) für die Bereitschaft Aiterhofen, Sebastian Berberich, vor.
Die Bereitschaft Aiterhofen deckt den süd-östlichen Bereich von Straubing ab und umfasst die Gemeinden von Straßkirchen, Irlbach, Aiterhofen, Salching, Oberschneiding und Feldkirchen.
Sebastian Berberich stellte sich nun in der Gemeinde Straßkirchen mit seinen Planungen und auch den Absichten eine BRK-Bereitschaftsjugendgruppe zu reaktivieren vor. Bürgermeister Christian Hirtreiter nahm die Planungen und Konzeptionen für die Zukunft erfreut auf. Seit März 2020 (Corona-Zeitraum) finden keinerlei BRK-Blutspendeaktivitäten mehr in Straßkirchen statt. In der Vergangenheit war der BRK-Blutspendetermin im örtlichen Pfarrheim St. Stephanus ein fester Bestandteil im Jahresverlauf Straßkirchens. Sebastian Berberich berichtete, dass vor Corona etwa 80 Blutspender durchschnittlich bei jedem Straßkirchner BRK-Spendetermin das dringlich nötige Blut für die Verwendung u.a. in Notfallkonserven spendeten.
Blutspenden sind wichtig
In der Stadt Straubing sind bei den Blutspendeterminen durchschnittlich etwa 280 Spender zu verzeichnen. Denkbar wäre, dass die Blutspender für eine „BRK-Osterspendekation Straßkirchen 2027“ in Straßkirchen motiviert werden könnten. Hierfür wird natürlich mit dem Kommen von den langjährigen, teils über Jahrzehnte aktiven Blutspendern, als wieder „aktive Straßkirchner Blutspender“ gerechnet. Für die Spendenaktion wird wieder eine Spendenzeit zwischen 14 und 20 Uhr angedacht. Die Blutspende-Dauer am Körper ist durchschnittlich mit unter einer Viertelstunde Dauer anzusetzen. Die bürokratische Bearbeitung wie Erfassung, das Beantworten des Spenderfragenbogen und eine kurze ärztliche Untersuchung ist in wenigen Minuten erledigt. Als Spendenanreiz erfolgt noch die Mitgabe von Kleingeschenken um die Freunde am Blutspenden weiter zu erhalten.
An Vereins- und Ortsgeschichte erinnert – BRK Straßkirchen war stark aktiv
Dargestellt wurde auch die Gründungsgeschichte der ehemaligen BRK-Sanitätsgruppe Straßkirchen und die vorbildliche, langjährige Vereinsarbeit der ehemaligen Ortsgruppe des „Bayerischen Roten Kreuzes Straßkirchen“. Der damalige BRK-Aktivist und Motor des „Roten Kreuzes“, Karl Lankes, hatte in Straßkirchen die BRK-Ortsgruppe gegründet und sich nach Gründung auch die Altenbetreuung auf die „Fahnen“ geschrieben. Die heutige gemeindliche Seniorenweihnachtsfeier wurde 1962 als „BRK-Altenbetreuungsfeier“ im ehemaligen Schulhaus am Kirchplatz ins Leben gerufen. Bis 1998 wurde diese adventliche Feier -teilweise mit Theaterdarbietungen der damaligen Jugendrotkreuzgruppe garniert- vom BRK alleine verantwortet und die ersten drei Jahre im heute abgerissenen alten Schulhaus gestaltet. Danach fand die Feier in der Aula des heutigen Grundschulgebäudes statt, bis Pfarrer Alois Schöberl (nach ihm wurde jüngst eine Straße benannt) die Durchführung im neuen Pfarrheim St. Stephanus genehmigte, wo diese heute zu den bestbesuchten Veranstaltungen der Gemeinde gehört.
BRK Straßkirchen hatte sogar eigene Fahne mit großer Fahnenweihe
Die BRK-Ortsgruppe war sehr aktiv und hatte sogar 1968 mit der heute 91-jährigen Fahnenmutter Emma Hiendlmeier und Schirmherrn Landrat Josef Schmid (Altlandkreis Straubing) mit 18 Vereinen und Sanitätsgruppen eine Fahnenweihe in Straßkirchen durchgeführt. Die BRK-Ortsgruppe und deren Verantwortliche hatten sich Jahrzehnte um die Durchführung der Veranstaltung verdient gemacht und auch nach offizieller Auflösung der BRK-Ortsgruppe Straßkirchen, 1998, haben die verbliebenen BRK-Ehrenamtler um Günther Dietlmeier bis 2014 die „Seniorenweihnachtsfeier“ durchgeführt. Die weitergeführten, regelmäßigen BRK-Blutspende-Termine im Straßkirchner Pfarrheim konnten in den Corona-Jahren und seither nicht mehr durchgeführt werden. Glücklicherweise ist die ehemalige BRK-Straßkirchen-Fahne nach Aiterhofen transferiert worden. Diese historische Fahne konnte von Sebastian Berberich im BRK-Fundus bereits wieder entdeckt werden. Derzeit hat die BRK-Bereitschaft Aiterhofen einen Krankentransportwagen, Marke VW-T5, als Einsatzfahrzeug im Gebrauch und ist mit der Vereinsarbeit im Gemeinschaftshaus Geltolfing untergebracht. Die Alarmierung der BRK-Bereitschaft Aiterhofen läuft landkreisweit und sogar in den Nachbarlandkreisen. Die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Aiterhofen werden überwiegend bei größeren Einsatz- und Unfallgeschehen gefordert, unterstützen bei der Suche von vermissten Personen. Zugleich leistet die Ehrenamtlichen sanitätsdienstliche Absicherungen bei Veranstaltungen jeder Art.
Die im Jahr 2024 geleisteten rund 2879 ehrenamtlichen Einsatzstunden sind durchaus ansehnlich, berichtete Berberich stolz und betont, dass diese durch die Helfer unentgeltlich geleistet wurden.
Die Alarmierung läuft über die Integrierte Rettungsleitstelle (ILS) Straubing. Die Jugendarbeit wird neukonzeptioniert und hier soll auch im Bereich Straßkirchen eine Anwerbung von künftigen jungen Rotkreuzlern erfolgen.
In Straßkirchen sind derzeit acht BRK-Mitglieder zu verzeichnen, von denen sechs höchst aktiv im Einsatzdienst zum Wohle der Mitmenschen ehrenamtlich Dienst tun. Das hohe Ausbildungsniveau wird durch verpflichtende und regelmäßige Schulungen gehalten. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich dankbar für das großartige ehrenamtliche Engagement und freute sich, dass auch eine „Juniorhelferausbildung“ in der Grundschule Straßkirchen bereits von Johanna Berberich angeboten wird. Die Grundschüler erlernen hier bereist wichtige Grundfertigkeiten für die „Erste Hilfe“.
Volkshochschulstandorte vernetzen sich zu einem gemeinsamen Bildungsnetz
Zahlreiche Volkshochschulen haben eine eng vernetzte Kooperation etabliert, um Lernangebote besser zu koordinieren, Ressourcen zu schonen und Teilnehmende stärker zu erreichen. Die Leiterin der VHS Straßkirchen/Irlbach, Erika Bachl und die neue Leiterin der VHS Feldkirchen, Carina Bachl, haben sich im Straßkirchner Rathaus auf Einladung von Bürgermeister Christian Hirtreiter zu einem Abstimmungstermin getroffen.
Im Sommer 2025 konnte die landkreisweit gut aufgestellte Volkshochschule Straubing-Bogen zum 50-jährigen Bestehen ein Familien- und Kulturfest in Oberalteich begehen und die VHS-Standorte zu noch mehr Aktivitäten anspornen. Die VHS-Familie ist sehr aktiv und das Bildungsangebot im Landkreis wurde in den letzten Jahren vorbildlich erweitert. Die Zusammenarbeit läuft auf allen Ebenen sehr gut und die Notwendigkeit des „lebenslangen Lernens“ erfordert auch noch mehr passgenau Angebote für die Bürgerinnen und Bürger.
Damit ein noch größeres Kursangebot, bessere Verfügbarkeit von Terminen und höhere Sichtbarkeit der Angebote erzielt werden kann, haben sich nun die beiden VHS-Leiterinnen Erika Bachl und Carina Bachl mit Bürgermeister Christian Hirtreiter verabredet um die zukünftigen noch intensiver abzusprechenden Angebote zu erörtern.
Christian Hirtreiter bekräftigte: „Die Vernetzung stärkt unsere Bildungslandschaft: mehr Transparenz, mehr Angebote und gegebenenfalls wechselnde Örtlichkeiten für Seminarreihen unter Einbindung von „modernen Lernformaten“ ist ein Mehrwert für Teilnehmende vor Ort.“ Die beiden VHS-Standortleiterinnen bekräftigten, dass es gerade im Gäuboden wichtig sei den Ausbau des Austauschs, die Optimierung von Ressourcen und die noch weitere Verbesserung der Programme durch vernetzte Standorte in Angriff zu nehmen. Die Steigerung der Reichweite und Attraktivität der Angebote insbesondere im Hinblick auf bildungsferne Bevölkerungskreise sei von großer Bedeutung. Familienangebote können auch hierdurch noch einen größeren Ladungskreis erzielen und punktgenau die Bevölkerung auf einer verbreiterten Basis einbeziehen.
Im Rathaus Straßkirchen wurde auch die Multimediaausstattung des örtlichen Ratssaal in Augenschein genommen.
Überregionale Krippenausstellung
Die höchst aktive Straßkirchner Künstlergemeinschaft organisiert am ersten Adventswochenende wieder seine schon traditionelle überregionale Krippenausstellung im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus. Herausragende schöne Künstlerkrippen der engagierten Straßkirchner Künstlerinnen und Künstler sind genauso zu sehen wie sehr rare Familienkrippen aus Straßkirchen. Teile der beeindruckenden Irlbacher Kirchenkrippe und ein Krippenensemble von Elfriede Reisinger (Aiterhofen) laden zum Bestaunen ein. Der besondere Hingucker sind die vier Großkrippen von Dr. Roland und Gerhard Kufner (Winzer, Landkreis Deggendorf), welche in akribischer Kleinarbeit über Jahre entstanden sind. Gerade die nachhaltigen Recyclingkrippen der örtlichen Holzkünstler sind für Liebhaber von hohem Interesse. Gezeigt werden neben großen Krippen auch kleine im Miniformat und von Kindern gestaltete. Ebenso sind einige schöne Klosterarbeiten zu bestaunen. Die Öffnungszeiten sind am 27.11. 25 von 14 bis 20 Uhr, am 28.11.25, von 14 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 29.11.2025 von 14 bis 17.30 Uhr. Die Ausstellung findet seinen Abschluss am ersten Adventssonntag, 30. November 2025, von 11 bis 17 Uhr im Pfarrheim Straßkirchen, Lindenstr. 8, 94342 Straßkirchen. Am 30.11.25, 16 Uhr, findet eine Kuratorenführung statt. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung sind jeweils kostenfrei.
Abnahme der Baumaßnahme „Dorferneuerung Paitzkofen“ erfolgt
Die Neugestaltung des Dorfplatzes in Paitzkofen ist in der Kalenderwoche 46 baulich und von der endgültigen Grünanlagengestaltung abgeschlossen worden. Es erfolgte am 13.11.2025 die Pflanzung des letzten Baumes. Der Abschluss des zweiten und letzten Bauabschnittes mit der Fertigstellung der Grünanlagen war sehnlich erwartet worden. Die neuen Oberflächenwasserkanäle und die sonstigen Leitungen und Kabel, die neu zu verlegen oder zu ersetzen waren, sind eingebaut. Abschließend konnte die für die Grünanlagengestaltung beauftragte und nun ausführende Landschaftsbaufirma „Pohl & Schneider Garten- und Landschaftsbau GmbH“ aus Cham die Ansaaten, Pflanzungen von Sträuchern und Bäumen in Angriff nehmen.
Bepflanzung war der letzte Baustein
Die Dorfgemeinschaft hat sich über Monate im Rahmen von verschiedenen Besprechungen auch ausführlich mit der Grünordnung in Paitzkofen beschäftigt. Grundgedanke war für die Bäume und Sträucher dorftypische Arten auszuwählen, jedoch solche, die als Straßenbäume gut geeignet sind und die Klimaerwärmung besser vertragen sowie zudem insektenfreundlich sind.
Beispielsweise wurden attraktive typische Dorfbäume wie Linde und Kastanie, jedoch Silberlinde (keine Honigtauabsonderung) und rotblühende Kastanie
bei der Grünordnung im Zuge der Dorferneuerung ausgewählt. Für den Bauabschnitt 1 östlich der Firststraße wurde aus Platzgründen und wegen der vorhandenen Leitungen keine Baum- und Strauchpflanzung integriert. Im Grünstreifen entlang des Gehweges ist aber eine Staudenpflanzung attraktiv. Durch das Paitzkofner Ortszentrum verläuft eine Kreisstraße deren Kanaldeckel von der Gemeinde saniert wurden. Im Zuge der Dorferneuerungsmaßnahme wurden durch die Fa. Vodafon ebenso sechs Muffen repariert und der Wasserzweckverband hat sechs Wasserschieber komplett erneuern lassen. Die Bauarbeiten waren im September 2025 abgeschlossen worden, sodass nun am 13. November 2025 die Gesamtmaßnahme mit den Pflanzungsarbeiten finalisiert werden konnte. Das Gesamtvolumen der Maßnahme betrug 2 Millionen Euro im zweiten Bauabschnitt, im ersten Bauabschnitt 0,5 Millionen Euro. Eingebettet in die nun wunderschön gestaltete Ortsmitte mit neu gestaltetem Zugangsbereich zum Kirchberg und neuen Zugänglichkeiten zur bekannten Paitzkofner Nikolauskirche befindet sich der neue Quellstein als Ortszentrum mit Sitzbänken und Granitstein-Ensemble.
Quellstein im Ortszentrum ist der Hingucker
Der Arbeitskreis Dorferneuerung hatte unter Führung von Sprecher des Dorferneuerungsarbeitskreises, Norbert Kiendl, bei einem Bauunternehmen im Landkreis regionale Granit-Findlinge für einen Quellstein und als Sitzmöglichkeiten ausgewählt, denn die Paitzkofner Dorfgemeinschaft wollte Wasser als belebendes Gestaltungselement in den neuen Paitzkofner Dorfplatz integriert haben. Dieser Quellstein dient nun, als Spielanreiz für Kinder und auch als Tränke für Insekten und Vögel in Verbindung mit den jetzt neu angesäten Blühflächen. Zwei passende Sitzsteine als Begleiter, welche die Zone des neuen Dorfbrunnens in der Paitzkofner Ortsmitte ergänzen, vervollständigen das Granitstein-Ensemble. Der Quellstein sprudelt bereits und wird künftig regulär jeweils sonntags zwischen 8 und 10 Uhr, sowie bei dörflichen Veranstaltungen in Betrieb genommen. Die Wasserzufuhr erfolgt kostengünstig aus einem beim örtlichen Feuerwehrhaus vorhandenen Grundwasserbrunnen. Das Wasser sprudelt aus und über den Stein. Die Neugestaltung des Dorfplatzes wird als Dorferneuerungsmaßnahme über das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, Landau, gefördert, wobei die Maßnahme bis 31.12.2025 abzurechnen ist. Die Gesamtmaßnahme „Dorferneuerung Paitzkofen“ ist abschließend sehr positiv verlaufen und nach dem bereits im April 1996 ein Antrag auf Dorferneuerung gestellt worden war und bereits bei einer Bürgerversammlung im März 2012 Vorschläge benannt wurden, konnte nun nach der richtigen Inangriffnahme der Dorferneuerung im Jahr 2018 die Maßnahme final mit der letzten „Baumpflanzung“, also nach sieben Jahren abgeschlossen werden. Alle beteiligten, sowohl die Vertreter des Dorferneuerungsarbeitskreises, als auch die Vertreter des betreuenden Ingenieurbüros, der beteiligten Firmen und der letzten eingebundenen Landschaftsbaufirma „Pohl & Schneider“ aus Cham waren zufrieden über die abgeschlossen umfangreichen Arbeiten. Es erfolgen nun nur noch die Vermessungsarbeiten durch das Straubinger „Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung“, sowie die Anbringung eines derzeit in der Restaurierung befindlichen großen Dorfkreuzes neben dem Bushäuschen unweit des Feuerwehrhauses.
Beendigung Maßnahme
Am vergangenen Donnerstag fand mit allen beteiligten Institutionen die Schlussbauabnahme der neu verlegten Hauptwasserleitung von der Lindenstraße über den Kirchweg und die Passauer Straße, entlang der Bundesstraße 8 sowie weiter über den Ortsteil Makofen bis nach Stetten statt. Damit wurde die bisher größte Baumaßnahme des Wasserzweckverbandes Straubing-Land erfolgreich abgeschlossen.
Der Spatenstich für diese umfangreiche Maßnahme erfolgte im Juli 2024. Bereits im Dezember 2024 wurde der erste Bauabschnitt – die Neuverlegung der Hauptwasserleitung von Stetten über Makofen entlang der B8 bis zum Ortseingang der Gemeinde Straßkirchen – abgenommen.
Im zweiten Bauabschnitt erfolgte die Erneuerung der Leitung im Ortsbereich Straßkirchen. Diese führte entlang der B8 im Bereich der Passauer Straße und des Kirchplatzes bis zur Einmündung Lindenstraße. Mit der erfolgreichen Querung der Bahnlinie konnte das Gesamtprojekt schließlich im November 2025 abgeschlossen werden. Die neue Trasse verbessert nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern sorgt vor allem für eine deutlich stärkere Löschwasserversorgung im östlichen Gemeindegebiet Straßkirchen. Hierauf wies Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter während des Gesprächs auch nochmals ausdrücklich hin.
Verbandsvorsitzender Alfons Neumeier dankte allen Beteiligten für die jederzeit einwandfreie und unfallfreie Zusammenarbeit und würdigte den reibungslosen Ablauf dieses bedeutenden Projekts.

Bild v.l. Geschäftsleiter Manfred Engl (Wasserzweckverband), Dipl.-Ing. Manuel Christl (Ing. Büro Christl), Oberbauleiter Manfred Koller (Firma Pro-Bau GmbH), Matthias Bauer (Landkreis Straubing-Bogen), Wassermeister Thomas Pregler, Technischer Leiter Markus Obermeier und Verbandsvorsitzender Alfons Neumeier (alle Wasserzweckverband) sowie 1. Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter (Gemeinde Straßkirchen)
Buchkerze
Buchkerzenbasteln mit Kindern ab 6 Jahren in der Gemeindebücherei Straßkirchen, Lindenstraße 8A, 94342 Straßkirchen
Flächendeckender Versand des Abfuhrkalenders wird eingestellt
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land hat uns darüber informiert, dass der Abfuhrkalender für das Jahr 2026 heuer nicht mehr als Druckexemplar an alle Haushalte versendet wird. Die digitale Nutzung ist zwischenzeitlich so verbreitet, dass der Versand nicht mehr verhältnismäßig ist. Der ökologische wie finanzielle Aufwand für Erstellung, Druck und Verteilung ist enorm hoch angesichts der überwiegend verbreiteten digitalen Nutzung. Unsere Auswertung der Zugriffszahlen auf Website und App zeigen das deutlich. Wir bieten allerdings für Haushalte ohne Internetzugang an, den Kalender – auf Nachfrage in unserem Kundenservice unter 09421 9902-33 – zuzusenden.
Der Abfuhrkalender steht bereits unter der Homepage des ZAW zur Verfügung: www.zaw-sr.de/abfuhrkalender
Weitere Informationen können auch über die kostenlose ZAW-SR-App (Download über Google Play Store und Apple App Store) eingeholt werden.
Nachfolgend finden Sie die Pressemitteilung des ZAW zum Thema Abfuhrkalender:
Neuer Kinderspielplatz geschaffen
Der gemeindliche Bauhof hat am Sportzentrum in der Paitzkofner Straße einen neuen Kinderspielplatz gestaltet.
Um den Wünschen von vielen Familien mit Kindern für ein zusätzliches Spielangebot für die jüngsten Straßkirchnerinnen und Straßkirchnern zu entsprechen wurde die öffentliche Fläche in der Nähe des Baskettballplatzes einer erweiterten Nutzung zugeführt. Mit einem Kostenvolumen von über 12.000 Euro wurden eine moderne Nestschaukel, eine Kettenschaukel, ein Kletterübergang mit Balancemöglichkeit und eine Schaukelgerätschaft aufgebaut. Der Spielplatz steht nicht nur den Kindern des nahegelegenen Baugebiets „Hiebäcker“ zur Verfügung, auch die jüngsten Mitglieder des örtlichen Fußballvereins freuen sich über die Erweiterung der Spielflächen und eines ergänzten Angebotes. Der Straßkirchner Gemeindebauhof hat hier vorbildlich die Spielanlage selbst geschaffen. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte dem Bauhof-Team für den hervorragenden Einsatz.
Viele Fleißige Hände waren beim Kranzbinden aktiv
Traditionell wird zwei Wochen vor dem ersten Adventswochenende beim Obst- und Gartenbauverein Straßkirchen und beim Schambach Kids Jugendförderverein das Adventskranzbinden durchgeführt.
In gemütlicher Atmosphäre wurden die jeweiligen Adventskränze gestaltet.
Unter fachkundiger Anleitung und mit reichlich frischem Tannengrün, entstanden kreative und vielfältige Kränze. Besonders geschätzt wurde die gemeinschaftliche Stimmung, bei der Gespräche und Austausch ebenso wichtig waren wie das Basteln selbst.
Für das leibliche Wohl war mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen ebenfalls bestens gesorgt. Die Kränze werden beim Straßkirchner Adventsmarkt (22.11) bzw. am Schambacher Pfarrstadlmarkt (29.11.) für jeweils einen gemeinnützigen Zweck verkauft.


Vielfältiges Einsatzgeschehen bei der Stützpunktfeuerwehr
Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen hatte im Gasthof „Brunner“ die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Vorsitzender Michael Bugl konnte bei der Versammlung auch Pfarrvikar Loxley und Pfarrer Gerhard Pöpperl willkommen heißen. Der Versammlung war ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan vorausgegangen, hier wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern im abgelaufenen Vereinsjahr gedacht. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Thomas Ring detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres 2025 eingegangen. Dargestellt wurde, dass im abgelaufenen Vereinsjahr Ausgaben für die Eintragung im Vereinsregister und die Instandhaltung der Vereinsfahne zusätzlich zu den üblichen Ausgaben des Feuerwehrvereins zu verzeichnen waren. Sowohl der finanzielle Rechenschaftsbericht als auch der Bericht der Schriftführung durch Franz Stettmeier zum abgelaufenen Jahr wurden von den Vereinsmitgliedern positiv aufgenommen.
Herausforderungen bei Einsätze steigen
Kommandant Matthias Michl gab einen sehr ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Stützpunktfeuerwehr seit November 2024. Es fanden 35 Einsätze -über 771 Einsatzstunden waren notwendig- statt. Dabei war das Engagement bei 18 „Technischen Hilfeleistungen“ und mehreren Brandeinsätzen nötig. Die Herausforderungen im Hinblick auf die körperliche und physische Belastung war im Jahr 2025, aufgrund der teilweise umfangreichen Einsatzgeschehen, u.a. ICE-Einsatz und Wohnungsöffnungen, mehr wie im Jahr davor. Besonders dargestellt wurden die Einsätze im Rahmen der Brandgeschehen, wobei insgesamt 68 Einsatzstunden geleistet wurden. Zusätzlich wurden Sicherheitswachen und Absperrdienste durchgeführt. Die 67 aktiven Feuerwehrdienstleistenden, davon sieben Frauen, haben daneben insgesamt über 400 Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Besondere Erwähnung fand die laufend aktualisierte Geräte- und Schutzausstattung der Feuerwehr. Es wurde ein neuer Gerätesatz zur „Türöffnung“ angeschafft. Dargestellt wurden auch die jeweils durchgeführten Übungen, im speziellen die überörtlichen Ausbildungen am Straßkirchner Bauhofgelände für die „Technische Hilfeleistung“ von Feuerwehren aus dem Landkreis. Hier wurden fast zwanzig Feuerwehrdienstleistende aus verschiedenen Feuerwehren in fast 30 Schulungsstunden für die Landkreisausbildung geschult. Betont wurde, dass bei den Maschinisten sich dank eines „Zugangs“ durch Maximilian Erdle die Zahl dieser wichtigen Feuerwehrdienstleistenden mit dem erforderlichen Führerschein und dem Qualifikationslehrgang auf 26 Feuerwehrmaschinisten stabilisiert hat. Mit 18 Feuerwehrdienstleistenden hat die Gruppe zur „Absturzsicherung“ zusätzliche Übungen durchgeführt, wobei der Kommandant und Matthias Lach die Leitung inne haben. Hier wurde sogar eine Übung auf dem Straßkirchner Kirchturm durchgeführt. Bereits zum fünften Mal wurde 2025 ein Ehrenabend für die Straßkirchner Feuerwehren auf Gemeindeebene veranstaltet. Dabei wurden mehrere langjährige und verdiente Feuerwehrleute mit dem jeweiligen Ehrenkreuz für 50 Jahre, 40 Jahre und für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Erstmalig konnte die Stützpunktfeuerwehr die Kreisverantwortlichen der „Psychosoziale Notfallseelsorge“ im Rahmen eines Gottesdienstes und anschließendem Festabends im Juli 2025 im Ratssaal Straßkirchen willkommen heißen. Die anwesenden fünfzig Vertreter der Blaulichtorganisationen konnten sich hier gut zu aktuellen Ereignissen austauschen. Michl dankte auch den 26 Absolventen der diesjährigen Leistungsprüfung für die Teilnahme an dem Modul „Gruppe im Löscheinsatz“. Jeder Teilnehmer konnte erfolgreich sein Leistungsabzeichen erhalten.
Feuerwehr ist unverzichtbar
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das vorbildliche Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Mit einem besonderen Lob dankte er für das ehrenamtliche Wirken in der Gemeinde und hob im Besonderen das „Feuerwehr-Dorffest“ der Stützpunktwehr und das traditionelle Maibaumaufstellen mit Versteigerung als Höhepunkte im Jahreslauf hervor. Christian Hirtreiter zeigte auf, dass sich die Feuerwehrdienstleistenden nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt für die Bürger einsetzen, sondern in der Gemeinde auch ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens seien. Die Beschaffung eines „Tanklöschfahrzeug 3000-Staffel“ läuft und allein in den vergangenen fünf Jahren hat die Gemeinde über 165.000 Euro in die Ausrüstung der Feuerwehrdienstleistenden investiert, was sehr ansehnlich ist.
Teamgeist und Kameradschaft gewürdigt
Die Ausrüstung und die Ausbildung in der Feuerwehr sind sehr gut und vor allem ist der Teamgeist und die Kameradschaft hervorragend, bedankte sich Hirtreiter bei allen Feuerwehrdienstleistenden für deren unermüdlichen Einsatz.
Der Atemschutzbeauftragte Daniel Steinbauer gab seinen Bericht ab. Er wies auf die vielen Einsatzübungen der speziell für den Einsatz als Atemschutzträger geschulten Feuerwehrmänner hin. Daniel Steinbauer stellte auch die Leistung der Atemschutzträger bei den Brandeinsätzen heraus, hier sei besonders viel Aktivität durch die Atemschutzträger nötig. Hervorgehoben wurde hier die Einsatzübung in der Osterhofener Brandsimulationsanlage mit dem interessanten Übungsgeschehen. Im Rahmen der Versammlung wurden sechs junge Feuerwehrleute in die aktive Mannschaft aufgenommen und es wurde dem hervorragend engagiert arbeitendem Jugendwart-Team für den vorbildlichen Einsatz gedankt. Die Jugendgruppe hat bereits seit dem November 2024 zwanzig Veranstaltungs- und Ausbildungstermine erledigt. Ein wichtiger Teil der Versammlung war die Ehrung von verdienten Feuerwehrleuten.
Ehrung für Verdienste und langjähriges Engagement
Geehrt wurden für langjährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr: für ein Vierteljahrhundert Dienst Christian Speckner und Andreas Muszeika. Für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Maschinist Markus Gütlhuber, Gruppenführer und ehemaliger stellvertretender Kommandant Manuel Lankes, sowie Benedikt Kerl eine jeweils besondere Auszeichnung. Dargestellt wurden im Rahmen von den umfangreichen „Laudationes“ die Ausbildungen, der Werdegang und das Engagement jedes einzelnen Feuerwehrmannes. Ausführlich wurde der Werdegang von Ehrenkommandant Adolf Hundshammer vorgetragen, der nicht nur Träger der Floriansmedaille in Silber und Gold ist, sondern nun auch 40 Jahre als Feuerwehrmann in Straßkirchen in verschiedenen verantwortlichen Positionen ist. Auch dem langjährigen „Stüberlwirt“ Gottfried Dombeck und dem engagiert tätigen Feuerwehrmann Georg Muhr, die 50 Jahre aktiv für die Straßkirchner Feuerwehr aktiv sind, wurde für deren Einsatz gedankt. Dem jeweils geehrten Feuerwehrmann wurde für das hervorragende Engagement mit einem Vereinspräsent und einem Ärmelabzeichen gedankt. Die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden goutierten das langjährige Wirken jedes einzelnen Kameraden mit starkem Applaus. Besonders beglückwünschte die aktive Mannschaft stellvertretenden Kommandant Benedikt Kerl für die jüngst erfolgte Zuerkennung der Floriansmedaille in Gold und von Kommandant Matthias Michl mit der erfolgten Ehrung mit der Floriansmedaille in Silber für das herausragende überörtliche Wirken der beiden Führungskräfte. Vereinsvorsitzender Michael Bugl lud die anwesenden Vereinsmitglieder zur Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen auch der anderen Dorfvereine im Advent ein. Mit einem gemütlichen Beisammensein und angeregten Gesprächen endete die Jahreshauptversammlung.