VITAhome Solo-Cup 2024 – Deutsche Endrunde in Straßkirchen. Am letzten Augustsamstag fand die Regionen-Ausscheidung des VITAhome Solo-Cups in Straßkirchen für Deutschland statt. Schiedsrichter Florian Scherm (links) und Turnierleiter Fabian Greil (rechts) waren voll des Lobes für die talentierten Stocksportler die sogar bis aus Baden-Württemberg zu dem heißumkämpften Endentscheid nach Straßkirchen reisten. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass der Entscheid erstmals in der Gäubodenhalle stattfand und die vier bestplazierten zum Endturnier im Oktober 2024 nach Wang bei Wels, Österreich, reisen können. Dort findet der mit hohen Geldpreisen dotierte Internationale Solo Cup 2024 statt. Aus sechs Ländern haben sich hier Stocksportler qualifiziert.
Turnierleiter Fabian Greil konnte namhafte Eisstockschützen aus ganz Süddeutschland in Straßkirchen begrüßen.
In Straßkirchen war ein Stocksport auf höchstem Niveau mit den besten Stockschützen geboten, in Addition mit sehr viel Fairness und Freundschaftlichkeit. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich mit den Organisatoren vom Straßkirchner Eisstock-Club über die gute Beteiligung und den unfallfreien Verlauf des sich bei hochsommerlichen Temperaturen über den ganzen Sonntag erstreckenden Turniers.
Bürgermeister Christian Hirtreiter wünschte den Turnierteilnehmern weiterhin viel Freude und Begeisterung am Eisstocksport. Erfreut berichtete er, dass aufgrund der hervorragend organisierten Eisstockschützen-Turniere im Ausrichtungsort Straßkirchen weitere wichtige und höchstklassige Turniere in Straßkirchen stattfinden werden, was für das Renommee und den Standort der Gäubodengemeinde sehr zuträglich sei. Die Bestplazierten waren: Fabian Neumaier, Timo Braun, Jonas Huber und Robert Nadler, die sich in Wang der internationalen Stocksportler-Elite stellen werden.
Am 23. August 2024 konnten Mitglieder der FFW Schambach in Eigenleistung das von der Gemeinde bereitgestellte Betonpflaster für die Nebenfläche beim Schambacher Feuerwehrhaus verlegen. Bei der schweißtreibenden Arbeit war auch Bürgermeister Christian Hirtreiter dabei, denn es galt hier für alle „anzupacken“. Das Material und die Pflastersteine wurden gemäß Gemeinderatsbeschluss von der Gemeinde Straßkirchen gestellt. Die Fläche war schon bei der Erbauung des Feuerwehrhauses mit einem Einzeiler umrandet, aber nicht gepflastert worden. Bisher war hier eine Kiesfläche.
Konzert zum Schuljahresabschluss im Burghof und 34 Jahre Talentschmiede Kreismusikschule
Ein buntes und fröhliches Potpourri der musikalischen Extraklasse wurde den rund 150 Besuchern des diesjährigen Sommerkonzertes der Kreismusikschule Straubing-Bogen im Burghof in Mitterfels bei strahlenden Wetter geboten. Mit viel Herzblut zur Musik, hohem Engagement, Fleiß und Motivation waren 40 Schülerinnen und Schüler mit ihren Musiklehrern am Gelingen der Veranstaltung auf hohem musikalischen Niveau beteiligt.
Das Highlight des Abends war sicherlich auch die Ehrung der drei Preisträger des diesjährigen Musikschulpreises.
Andreas Friedländer, der Schulleiter der Kreismusikschule, ergänzte mit seiner Rede, die beliebte Musikschule im Landkreis Straubing-Bogen ist seit 34 Jahren Begegnungsstätte für Generationen und seit 34 Jahren Talentschmiede. Viele Schüler haben die Musik zu ihrer Lebensaufgabe gemacht, sei es beruflich oder auch privat, und geben diese Leidenschaft und Kunst an die nächsten Generationen weiter. Darauf sei er ganz besonders stolz. Wahrhaftig generationenübergreifend war auch die Altersspanne der Mitwirkenden an diesem Abend. Man dankte allen Mitwirkenden und dem Organisationsteam für den gelungenen harmonischen Abend und ließ in seiner Rede das Schuljahr nochmal Revue passieren. Er erwähnte die zahlreichen Erfolge und Veranstaltungen der Musikschule, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Einrichtungen im Landkreis und bedankte sich auch für die Anschaffung der neuen Konzertharfe beim Landkreis. Friedländer überreichte an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Musikschulpreises Urkunden und ein bisschen Taschengeld für die Ferien. Das habt ihr euch mehr als verdient, meinte er wohlwollend zu den jungen Musikern, die alle auf die Bühne gerufen wurden. Die Kreismusikschule ist und bleibt seine Herzensangelegenheit, sagte er.
Mehrere Mitglieder der Künstlergemeinschaft Straßkirchen waren mit Workshops in der Fraunhoferhalle der Straubinger Ostbayernschau auch im August 2024 aktiv.
Sie werkelten und gestalteten Kunst. Viele Besucher konnten so einen Einblick in das aktuelle Werk und die Schaffensgebiete der Straßkirchner Künstlergemeinschaft u.a. F. Melissa Faltermeier, Ingrid Faltermeier, Johann Orth, Manfred Hilmer, Walter Lorenz, Maria Lorenz, Brigitte Tarras, Maria Thurner erhalten. Auch für das 2025 sind die Vorreservierungen schon am Laufen. Im Bild Walter Lorenz mit Frau mit seinen figürlichen Werken im Obergeschoss der Joseph-von-Fraunhofer-Halle am Gäubodenfest. Maria Thurner widmete sich plakativen Bildnissen von sich selbst und kirchlichen Gebäuden, aber auch den jugendlichen „Blaumachern“. Die Landschaftsbildnisse waren von Melissa und Ingrid Faltermeier besonders für die Naturliebhaber unter den Kunstkennern ein Hingucker. Manfred Hilmer konnte mit den Holzkugeln und spärischen Kunstwerken nicht nur die räumlich interessierten Besucher anlocken.
Johann Orth begeisterte mit filigranen Gemälden und Schönheiten auf Leinwänden.
Im Rahmen des diesjährigen ILE-Jugendprogrammes im Gäuboden wurde am 6.8.24 für alle Jugendlichen aus den sieben Gäubodenkommunen ein Workshop in der Straßkirchner Gemeindebücherei zum Thema „Igel-Falten“ angeboten. Das „Kulturgut Buch“ ermöglicht den Jugendlichen Teilhabechancen über ihre sonstigen Möglichkeiten hinaus und schafft außerdem Freundschaften mit Gleichgesinnten in der Bibliothek. „Igel-Falten“ aus alten Büchern ist eine besonders kreative Art alten Büchern ein neues Leben zu geben.
Der Workshop fand zusammen mit einer Kurzführung zur Gemeindebücherei durch Ingrid Seidl und Bürgermeister Christian Hirtreiter statt. Bei einem Rundgang wurden die einzelnen Medien genauer unter die Lupe genommen. Es wurde auch auf die Geschichte eingegangen. Der ehemalige Ortspfarrer Alois Schöberl (Pfarrer in Straßkirchen 1967-1980) hatte 1977 das Pfarrheim St. Stephanus erbaut. Bis 2019 war die Bücherei eine Pfarrbücherei, seither ist die Bücherei Gemeindebücherei. Seit Januar 2020 ist die Nutzung der Bücherei für Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger kostenfrei möglich, um die Attraktivität des Kulturgutes „Buch“ zu erhöhen. Es gibt in der Straßkirchner Bücherei auch moderne Medien zum Entleihen. In regelmäßigen Abständen wird die Gemeindebücherei Straßkirchen von den Schülerinnen und Schülern der örtlichen Schule besucht, von auswärts werden Lektüren bestellt. Außerdem finden regelmäßig öffentliche Autorenlesungen statt. Die Gemeindebücherei ist hervorragend über den Michaelsbund vernetzt. Der Sankt Michaelsbund ist für öffentliche Büchereien in kirchlich-kommunaler Trägerschaft in Bayern zuständig. Neben Igeln wurden Kerzen und Tannenbäume aus den alten Büchern gebastelt. Die Teilnehmer freuten sich aus den Büchern mit Kreativität weiter „Schönes“ entstehen lassen zu können.
Man lernte auch gleichgesinnte Jugendliche kennen, die den Wert jugendnaher Medien und kreatives Basteln aus alten Büchern kennen und schätzen.
Aus einem alten Buch entstand durch Knicken und Falten der Rohkörper des IgelsMit etwas Kleber und Kreativität ist ein wunderschönes Schreibtisch-Accessoirs aus dem alten Buch entstandenIn verschiedenen Faltvarianten wurden die Rohkörper für schöne Objekte gestaltetMit geringer Bastelausstattung konnten aus alten Büchern schöne Tannenbäume, Igel und Kerzen entstehen
Stiftung des ehemaligen Info-Pavillons an Kindergarten St. Elisabeth in Straßkirchen — Umgestaltung zu einem Kunststadl für die Kinder
Der ehemalige Info-Pavillon, der bis vor einigen Wochen noch im Ortskern Straßkirchen stand, hat eine neue Bestimmung gefunden: Er ging als Spende an den gemeindlichen Kindergarten St. Elisabeth in Straßkirchen.
Alexander Kiy, Leiter Werksaufbau des zukünftigen Produktionsstandorts für Hochvolt-Batterien, übergab den ehemaligen BMW Group Info-Pavillon an Steffi Ringelstätter, Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth: „Wir freuen uns sehr, dass unser Info-Pavillon eine so sinnstiftende lokale Weiterverwendung findet.“
Heute dient die Spende als Kunststadel, in dem mit Ton gearbeitet wird und die kleinen Künstler sogar an Malwänden kreativ sein können. Auch eine angebaute Werkstatt gibt es, in der die Kindergartenkinder voller Begeisterung mit Holz werkeln.
Steffi Ringlstetter freut sich: „Schon der Antransport mit einem Kran war für die Kinder aufregend. Nachdem der Künstler Hubert Huber den Pavillon von außen mit wechselbaren Acrylglasscheiben wunderschön gestaltet hat, haben wir mit den Kindern die Fenster bemalt.“
Wie schon seit Jahren zur Tradition geworden, fuhren auch 2024 wieder die Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde Straßkirchen mit einem Reisebus zum Jahresausflug.
Am 1. August ging es also wieder für die Seniorinnen und Senioren aus Straßkirchen zum Jahresausflug in ein nahgelegenes Ausflugsziel. Ziel war dieses Mal die Donaustadt Kehlheim mit Schifffahrt durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Der Seniorenbeauftragte, Norbert Kiendl, hatte zusammen mit der Gemeindeverwaltung ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben Erläuterungen der Barockkirche und der über tausendjährigen Klosteranlage war der Hochwasserschutz ein Schwerpunkt des Tagesausflugs. Der Kehlheimer Feuerwehrvorsitzende und langjährige Vize-Bürgermeister Raimund Fries konnte den Führungsteilnehmern zu vielen Kostbarkeiten und den aktuellen Hochwasserschutzvorrichtungen der weitläufigen Klosteranlage berichten. Jüngst war das bayerische Kabinett im Kloster zu Gast und konnte bei der letzten Sitzung des bayerischen Kabinetts vor der Sommerpause 2024 in Weltenburg den Hochwasserschutz im Fokus bearbeiten. Zudem wurde auf einem Aussichtspunkt über der Donau der Donau-Panorama-Blick genossen. Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter ließ es sich nicht nehmen, an der Fahrt teilzunehmen.
Weltenburg und der besondere Hochwasserschutz
Das Kloster Weltenburg, ein historisches und kulturelles Wahrzeichen, liegt malerisch an der Donau und war während der jüngsten Hochwasserereignisse stark betroffen. Während die Wassermassen zeitweise bis über die Fensterbänke stiegen, konnte durch den Einsatz vieler Freiwilliger und moderner Technik eine vollständige Überflutung abgewendet werden, berichtete Raimund Fries. Die Erinnerungen an die verheerenden Hochwasser von 1999, als das Kloster vollständig unter Wasser stand, sind noch frisch und Raimund Fries mahnte, dass man den Hochwasserschutz generell nicht vernachlässigen dürfe. Das weltberühmte Kloster Weltenburg liegt am Eingang der
Weltenburger Enge – einem Durchbruch durch den anstehenden Jurafelsen, den sich die Donau im Laufe der Jahrtausende geschaffen hat. Aufgrund seiner unmittelbaren Lage an der Donau lebte die Benediktinerabtei Weltenburg schon immer mit Hochwässern.
Raimund Fries zeigt direkt vor Ort im Kloster-Innenhof mit Brauerei und Klosterschenke wie hier komplett die massiven Überflutungen waren – in der weltberühmten Asam-Kirche stand das Wasser etwa einen halben Meter hoch.
Ein herkömmlicher Hochwasserschutz mit Deichen und Mauern würde der Bedeutung dieses Ensembles in seiner exponierten Lage nicht gerecht werden, so ist es notwendig im Hochwasserfall Dammbalkenverschlüsse an den Zugangsbereichen zu montieren. Am Nord-Tor wurde die eingebaute Dichtwand in das Fundament für den Dammbalken integriert und mit Eisenträgern verstärkt. Aufgrund der großen Höhe von 3,50 Metern des zu montierenden Dammbalkens und der damit verbundenen Belastung bei Hochwasser wurde das Fundament zusätzlich mit 15 Meter langen Pfählen rückverankert.
Besonderes Schutzwandsystem durch die Freiwillige Feuerwehr
Bei Hochwasserwarnung wird die mobile Schutzwand von der Feuerwehr Kelheim aufgebaut. Da die Klostermauern keine Lasten aus den Dammbalken aufnehmen dürfen wurde in Absprache mit dem Denkmalschutz für die Einbindung der Randstützen eine besondere Konstruktion gewählt. Das System mit den passgenau zur Verfügung stehenden Dammbalken bedeutet bei den Einsatzfällen eine erhebliche Arbeitserleichterung für die Hilfskräfte. Zusätzlich zu den Zugangstoren müssen bei drohendem Hochwasser auch die 55 Fenster im Erdgeschoss von außen abgedichtet werden. Auch die 12 Kellerfenster werden mit einem Verschluss gesichert, zeigte Fries direkt an den Klostermauern.
Die fast vierzig Teilnehmer waren sich bei der Rückkunft in Straßkrchen einig „so jung kemma nimma zam“ und freuen sich bereits auf den Seniorenausflug 2025 der voraussichtlich wieder in ein niederbayerisches Kleinod führt.
Das diesjährige Zeltlager des „Jugendfördervereins Schambach Kids“ fand zum 28.-mal zum Motto „Handwerk“ von 26. bis 28. Juli 2024 statt. Erstmals wurde ein Zeltlager in Schambach im Jahr 1996 organisiert und mit Unterbrechung des Corona-Zeitraums seither mit hohem Engagement traditionell weitergeführt. Über 40 Jugendliche und 8 Betreuer folgten dem Aufruf von Vorsitzendem Thomas Höcherl und trafen sich auf dem Gelände des Schambacher Sportplatzes. Viele Eltern und Betreuer waren aktiv und die Schambacher Bevölkerung unterstützte auch bei der Organisation der dreitägigen Veranstaltung. Zahlreiche Aktivitäten standen auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die Durchführung einer Nachtwanderung zu ehemaligen Handwerksbetrieben, welches verdeutlichen sollte, wie das Handwerk vor Ort in den letzten Jahrzehnten immer mehr verschwand. Drei Handwerksberufe, wie Spengler, Schreiner und Schweißer, wurden anschaulich von Unterstützern des Vereins den Zeltlagerteilnehmern vorgestellt.
Für die Kreativangebote waren umfassende künstlerische Kenntnisse dafür genauso nicht notwendig wie besonders handwerkliches Geschick. Unter Anleitung von Thomas Höcherl und Ehrenmitglied Josef Kratschmer wurde mit Holzutensilien gebastelt und gewerkelt. Hauptsache war, dass das Handwerksprojekt die eigene Kreativität der Kinder förderte. Das besondere „Gesellenstück“ war eine selbst gebastelte Sonnenuhr. Die Zeltlagerteilnehmer hatten hierfür u. a, Sägen, Schreinerwerkzeug und ausreichend Holz zur Verfügung, sodass jeder eine „besonderes Meisterstück“ für sich hervorbrachte.
Langeweile hatte beim Jugendzeltlager keine Chance. Bei weißblauem Wetter ging es mehrfach in das nahegelegene Freibad für eine Erfrischung oder auf die schön hergerichtete Freifläche zum Fußball- und Beachvolleyballspiel. Im Umgriff des Zeltplatzes konnten sich die Jugendlichen auf Einladung der Betreiber austoben und bei spielerischen Wettbewerben ihre Fähigkeiten und Kräfte messen. Zum Mittagessen gab es selbstgemachte Pizza, abends beim Grillabend überraschten die Betreuer die Jugendlichen sowie die zwischenzeitlich eingetroffenen Familienangehörigen und weitere Gäste rund um das Schambach-Kids-Grill-Team mit Grillspezialitäten und Stockbrot. Gerade die Familie Eckl war mit der Leihgabe eines großen Pizzaoffen um die 15 Kilogramm selbstgemachten Teig, die Bestückung und das Backen der vielen Pizzas zu bewerkstelligen stark eingebunden.
Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter war dabei und freute sich über das traditionell seit 1996 einmal jährlich von dem Jugendförderverein durchgeführte Zeltlager. Das Organisationsteam zog am Sonntag nach Zeltlagerabschluss im Hauptzelt Resümee: „Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Es war wie in einer sehr großen Familie, wo jeder jeden unterstützt und alle ihren Spaß haben.“ Nicht zuletzt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmer trug zum reibungslosen Verlauf bei. Thomas Höcherl betonte, dass es sehr wichtig sei, gezielt die Jugend zu fördern und an die Heimat heranzuführen: „Wir alle werden älter und müssen früh genug an morgen denken. Die Jugendarbeit gerade nach Corona hat eine besondere Wichtigkeit.“ Mit Spannung wird bereits die Festlegung des Mottos für das Zeltlager 2025 erwartet. Die Gemeinde Straßkirchen hat mit dem örtlichen Bauhof das Schambacher Freibadgelände weiter ertüchtigt. So wurde jüngst ein zweiter Basketballkorb installiert. Das Gelände angepasst und jeweils ein neues Fangnetz installiert. Hierdurch wird verhindert, dass die aktiven, spielenden Kinder, nicht nur beim Zeltlager, sondern auch während des Jahres die Bälle im Graben zum Eisenbahndamm suchen müssen. Auch die Beachvolleyballanlage wurde ertüchtigt, um die Attraktivität des Geländes zu erhöhen.
Der Vorsitzende der Schambach-Kids, Thomas Höcherl, freute sich mit seinem Team, dass auch 2024 wieder ein unfallfreies Zeltlager am Schambach Sportgelände möglich war. Kreativität und Einfallsreichtum waren bei den Workshops und den Angeboten rund um das Thema „Handwerk“ – „Hands on für Kids“ angesagt.Seit vielen Jahren werden verschiedenste Aktivitäten für die Teilnehmer am Zeltlager und „drum herum“ organisiert. 2024 waren gerade das neu ausgeliehene Hauptzelt und die großen mehrere Teilnehmer eine „Herberge“ gebenden Zeltformationen am Schambacher Zeltlagerplatz interessant zu betrachten.Ehrenmitglied Josef Kratschmer ließ es sich auch nach vielen Jahrzehnten des Engagements nicht nehmen auch mittlerweile historische Techniken auf der „Hoazlbeng“ selbst auf dem Sportgelände weiter zu geben und beim Jugendangebot zu gestalten. Die wunderschön gestalteten Holzpilze waren wieder ein Hingucker und motivierten zum Nachmachen.Kunst und Kreativität haben traditionsgemäß einen Schwerpunkt beim Zeltlager: alle Teilnehmer gestalteten aus Holz Objekte, hier Sonnenuhren, die viele Teilnehmer als Zeltlagermeisterstück stolz nach Hause brachten.
Nach exakt fünf Jahren wurde im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der sieben Gäubodengemeinden wieder ein ILE-Tennis-Turnier organisiert. Nachdem 2019 unter der Schirmherrschaft von Manfred Kräh in Aiterhofen das Tennis-Turnier ein besonderer Höhepunkt des Jahreslaufes war, war am letzten Juliwochenende 2024 das ILE-Tennis-Turnier erstmals in Straßkirchen organisiert worden. Für den sportlichen Vergleichswettkampf hatten sich insgesamt fünfzehn Teams angemeldet. Es waren Tennismannschaften aus den Gäubodengemeinden Straßkirchen, Irlbach, Aiterhofen, Salching, Leiblfing und Oberschneiding mit dabei. Auf den vier Straßkirchner Tennisspielplätzen an der Bavariastraße wurden ganztägig die Mixed-Turnier-Wettkämpfe ausgetragen. Nachdem 2019 das Straßkirchner Tennis-Team Dominik Burkert und Claudia Heigl in Aiterhofen die Siegertrophäe erhielt, wurde mit Spannung auf die Pokalverleihung im Rahmen des Grillfestes am Abend hin gefiebert. Zur Pokalverleihung waren auch die Bürgermeister der ILE-Gäubodengemeinden eingeladen. Die Bevölkerung und interessierte Sportbegeisterte konnten bei weiß-blauem Bilderbuchwetter sehr spannende Spiele erleben.
Spannung bis zum Tennis-Finale
Bei den Halbfinalspielen traf das Oberschneidinger Team Gölzhäuser/Jachens auf das Straßkirchner Team Hofbauer Natalie und Günther, wobei sich hier im Halbfinale das Oberschneidinger Paar verdient durchsetzte. Auch im zweiten Halbfinalvergleich kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Petra Kastl und Dominik Burkert konnten sich nicht durchsetzen und Viskovic Lea und Viskovic Bernard entschieden den Satz für sich. Im Finale des spannenden Tennisturniers traf das Team Gölzhäuser/Jachens auf das Straßkirchner Team Viskovic und siegten verdient. Somit ergaben sich folgende Platzierungen: 1. Oberschneiding Gölzhäuser/Jachens, 2. Straßkirchen Viskovic/Viskovic, 3. Straßkirchen Kastl/Burkert
ILE-Cup verliehen
Als Höhepunkt des Turniertages stand die Preisverleihung von Pokalen, Urkunden und Sachpreisen für alle teilnehmenden Mannschaften an. Nach den Grußworten des Schirmherrn Christian Hirtreiter und des Tennisvorsitzenden Horst Burkert wurden die Siegerehrungen durch Alexander Hartl durchgeführt.
Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte heraus, dass im Gäuboden – insbesondere in Straßkirchen – der Tennissport eine große Tradition hat. Vom ebenso anwesenden Ehrenbürger und Tennisvereinsehrenmitglied Klaus Krinner war auf einer Bachwiese 1962 die ersten Arbeiten für die jetzt wunderschönen Tennisanlagen gestaltet worden, so Hirtreiter. Das sportliche Engagement und die Verwurzelung ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Element im Verein. Hirtreiter dankte all jenen, die aktiv im Tennissport mitwirken und ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmen oder dies in der Vergangenheit getan haben, denn ohne die wäre der Verein nicht so aktiv und rührig. Hirtreiter betonte, dass der sportliche Wettbewerb im Sport, aber auch die Kameradschaft wichtige Elemente im Vereinsleben darstellen und wünschte eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung.
Jugendarbeit und Vereinsleben sind wichtig
Innerhalb der ILE-Gäubodengemeinden herrscht gerade im Bereich des Tennissports ein sehr reges Vereinsleben bei dem auch die Kameradschaft und Jugendarbeit neben den sportlichen Erfolgen eine wichtige Rolle spielt. Bei den Ehrungen bedankten sich auch die anwesenden Bürgermeister der ILE-Gemeinden Armin Soller aus Irlbach, Adalbert Hösl aus Aiterhofen und die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Griesbaum aus Salching bei den Mannschaften und gratulierten zum erreichten Platz.
Bei dem Wettkampf zwischen den Mannschaften der Gemeinden Straßkirchen, Irlbach, Aiterhofen, Leiblfing, Salching, Oberschneiding war das jeweilige Gemeindeoberhaupt mit von der Partie. Die Oberschneidinger Mannschaft konnte den ILE-Gäuboden-Pokal Jachens/Gölzhäuser (1. Reihe, von li.) dabei erringen – auch die weiter plazierten Teams freuten sich über die Trophäen. Vereinsvorsitzender Horst Burkert (li.) hatte als Turnierleiter die Organisation mit Bravour gemeistert.
Seit mehr als 15 Jahren unterstützt die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) Büchereien im Freistaat mit sogenannten „Lesezeichen“, um den Zugang zu Bildungsressourcen zu verbessern und das Lesen in allen Altersgruppen zu fördern. Jedes Jahr erhalten mit dem Lesezeichen 50 Bibliotheken jeweils 1.000 Euro in Form eines Mediengutscheins zur Beschaffung neuer Bücher und Medien. Lesebegeisterte in Wartenberg dürfen sich freuen, denn auch das Medienzentrum ist unter den diesjährigen Preisträgern.
Am Montag (29. Juli) hat Johann Seebauer, Kommunalbetreuer des Bayernwerks, den Preis an Nicole Strobl, Leiterin der Gemeindebücherei Straßkirchen, überreicht. Den Preis vergibt das Bayernwerk in Kooperation mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Sankt Michaelsbund jährlich an Bibliotheken in ganz Bayern.
Baustein für Bildung und persönliche Entwicklung
Das diesjährige Motto der Initiative lautet „lese-Zeichen setzen“ und verdeutlicht den Stellenwert von Bibliotheken in der Gesellschaft. Sie sind weit mehr als Orte der reinen Buch- und Medienausleihe. „Bibliotheken können mehr! Sie schaffen Zugang zu Wissen und fördern den kritischen Umgang mit Medien. Mit ihrer Arbeit nehmen Bibliotheken eine bedeutende Rolle ein, wenn es darum geht, Bildung zeitgemäß und inklusiv zu gestalten“, erläutert Johann Seebauer, Kommunalbetreuer des Bayernwerks, und sieht die Bibliotheken als impulsgebende Bildungsinstitute.
Der bei der Vergabe anwesende Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter begrüßte die Wahrnehmung und Auszeichnung der Büchereien als Orte der Begegnung und persönlichen Entwicklung: „Unsere Bücherei ist ein wichtiger Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen. Die Besucherinnen und Besucher finden spannende Inhalte, können sich gleichzeitig austauschen und voneinander lernen“ Nicole Strobl von der Gemeindebücherei freute sich über den Preis: „Wir freuen uns darauf, mit der finanziellen Unterstützung unser Angebot auszuweiten, es zeitgemäß zu halten, und dadurch ein selbstgesteuertes lebenslanges Lernen zu ermöglichen.“ „Mit der Initiative unterstützen wir die Demokratieförderung in den Kommunen, indem wir die Orte fördern, die die Infrastruktur für geistiges Wachsen bilden. Die Bücherei ermöglichen mit ihrer engagierten Arbeit und ihrem Lernangebot die Teilhabe aller an gesellschaftspolitischen Diskursen. Alle in den Bücherei Engagierten setzen mit ihrer Arbeit ein Zeichen für die Relevanz gesellschaftlicher Bildungsangebote“, erklärt Johann Seebauer, vom Bayernwerk, bei der Übergabe.
Die Auszeichnung: Lesezeichen
Seit 2007 können sich öffentliche Bibliotheken und Büchereien in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft in Städten und Gemeinden bis 100.000 Einwohner um ein „Lesezeichen“ bewerben. Kindergarten- und Schulbibliotheken sowie privat getragene Bibliotheken sind vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. Die nächste Bewerbungsphase beginnt Anfang 2025. Die Gewinner aus diesem Jahr dürfen sich erst ab 2027 wieder bewerben. So steigen die Chancen auf die Förderung für andere Büchereien. Mehr Informationen finden Interessierte unter www.bayernwerk.de/leseförderung.
Bayernweite Leseförderung
Mit drei Projekten fördert die Bayernwerk Netz GmbH das Lesen junger Menschen in Bayern: Neben den Lesezeichen verleiht sie auch den Kinderbibliothekspreis. Damit werden jährlich die Bibliotheken ausgezeichnet, die sich besonders für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Außerdem unterstützt das Energieunternehmen den Paul Maar-Preis „Korbinian“ der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, bei dem jährlich ein Nachwuchsautor oder eine -autorin ausgezeichnet wird. Insgesamt beläuft sich die jährliche Förderung von Büchereien durch das Bayernwerk auf 77.500 Euro.
Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH
Seit 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In den Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 75 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen rund 460.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.
Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.
Mit einer feierlichen Andacht in der Straßkirchener Pfarrkirche St. Stephanus wurden die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse verabschiedet. Pfarrer Gerhard Pöpperl und Pfarrvikar Loxley hatten die Symbolik der langen Reise von Kleinkind bis ins Erwachsenenalter gewählt und es wurden die verschiedenen Lebenswege erläutert. Anhand von verschiedensten Schuhen, von Babyschuhen bis hin zu stylischen, modernem Schuhwerk, stellte Frau Claudia Sassik, den Lebensweg dar und gab Ratschläge für eine lange Reise mit auf den Weg. Habt Mut, sagte Pfarrer Pöpperl in seiner Ansprache an die Jugendlichen und so ermutigte er sie, sich mit Begeisterung, Fleiß und Fachwissen in den nächsten Jahren auf neue Wege einzulassen. Abschließend erhielten die Absolventen eine kleine Taschenlampe als Erinnerung an die Schulzeit.
Bunt dekorierte Schulaula brachte ein schönes Ambiente
Die anschließende Abschlussfeier in der Schulaula war der Höhepunkt des Abends, der von einem Festabend im Loher Gasthof „Huberwirt“ abgeschlossen wurde. Im von der Absolviaklasse wunderschön dekorierten Saal moderierte die diesjährige Absolventin Maya Ali den Abend. Schulleiter, Rektor Martin Mühlbauer, betonte in seiner Ansprache auf verschiedene Aspekte der Schule und persönliche Eigenschaften der Abschlussklasse eingehend die Chancen, die sich den jungen Menschen für ihre Zukunft ergeben. Mühlbauer bekräftigte, dass gerade Teamgeist, Begeisterungsfähigkeit und persönlicher Einsatz im Leben wichtiges Rüstzeug seien. Schülersprecherin Mira Bock dankte der Schulfamilie und den Eltern für die Begleitung bis zum jetzigen Abschlusstag in der Grund- und Mittelschule. Rektor Martin Mühlbauer konnte dazu die umfangreiche Schulfamilie einschließlich der Gemeindevertreter und Ehrengäste begrüßen. Oberschneidings Bürgermeister Ewald Seifert, fand als Vertreter des Schulverbands auch im Namen seiner Kollegen Irlbachs Vize-Bürgermeister, Hermann Radlbeck, und Christian Hirtreiter als Schulverbandsvorsitzendem, eindringliche Worte in seinem Grußwort. So zeigte er auf, dass das heutige Bildungssystem sehr durchlässig sei und viele Möglichkeiten offenhalte. Hierdurch stehen jedem im beruflichen Werdegang viele Türen offen. Er stellte auch, basierend auf seinen Erlebnissen bei einer jüngsten Reise in die USA dar, dass gerade die Umsetzung von Ideen auch in unserer deutschen Unternehmenskultur wichtiger werden müsse. Dem schloss sich auch Birgit Rosenhammer als Vertreterin des Elternbeirats an. Auch sie lobte die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler für ihre erbrachten Leistungen. Als nächstes blickte die Klassenleiterin, Frau Schinharl, in ihrer Abschlussrede auf die letzten Jahre zurück. Sie verglich die gemeinsame Zeit als eine sehr bereichernde Zeit und wünschte für die Zukunft „Alles Gute“. Im letzten Schuljahr hätten es doch alle in das Ziel geschafft, die meisten mit Zusatzqualifikation „Quali in der Tasche.“ Die Klassenleiterin bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung in den letzten Jahren.
Harmonisches Miteinander gelobt
Auch Schülersprecherin Mira Bock aus der Klasse 9 fand sehr bewegende Worte. In ihrer Dankesrede schauten auch sie zurück auf ihre Schulzeit. Gerade die von jedem einzelnen Entlassschüler mit einem persönlichen Lieblingsmusikstück garnierten Lichtbilder von der Einschulung waren bei der Zeugnisverleihung ein Hingucker. Ein Film der Abschlussklasse gab zudem einen Einblick in das Schulleben und das harmonische Miteinander.
Im Anschluss daran gab der Schulleiter, Martin Mühlbauer, in seinen Abschiedsworten viel hilfreiche Tipps das oft windungsreiche Leben gut zu meistern. Er erklärte, dass gerade Tatendrang und der Wille „Sachen anzupacken“ viel zählen. Martin Mühlbauer legte den Schülerinnen und Schülern ans Herz, dass Anstrengungsbereitschaft und Menschlichkeit wichtiger denn je in diesen nicht einfachen Zeiten seien. Zum Schluss überreichte er jedem Abschlussschüler mit einem kleinen Präsent mit persönlichen Grüßen das Abschlusszeugnis. Besondere Belobigung erfuhren die drei besten Absolventen des Entlassjahrgangs Florian Girschick, Jasmin Schüller und Tristan Hofauer.
Elternbeiratssprecherin Birgit Rosenhammer dankte allen Eltern, der Schulfamilie und den Lehrkräften fürs Engagement und wünschte den Absolventen eine glückliche ZukunftSchülersprecherin Mira Bock gab mit persönlichen Worten einen Einblick in neun Jahre Schulzeit und dankte allen Eltern, der Schulfamilie und den Lehrkräften fürs EngagementDie Vertreter der Gemeinden, die drei besten Absolvent/-innen, zusammen mit der Lehrerin der 9. Klasse, Frau Schinharl (4. Von links), Rektor Martin Mühlbauer (1. Von links) und Konrektorin Beate Werner bei der Zeugnisübergabe in der Straßkirchner Schulaula; die drei Absolventen von rechts: Florian Girschick, Jasmin Schüller und Tristan Hofauer
Zu dem 85. Geburtstag der Schambacherin Gerda Hilmer kam eine stolze Zahl von Gratulanten. Die Vereinsführung des Eisstockclub Schambach und Bürgermeister Christian Hirtreiter statteten der beliebten Jubilarin einen Besuch ab.
Gerade durch 46 Jahre verdienstvolles Wirken im gemeindlichen Freibad Schambach hat sich die Jubilarin bleibende Verdienste erworben.
Langjährige Berufstätigkeit bedeutet große Leistung und viel Verantwortung – genau dies trifft auch auf Frau Gerda Hilmer zu, die mehrere Jahrzehnte Dienstzeit im Freibad absolvierte und bis zur Corona-Zeit die „gute Mutter des Schambacher Freibads“ war. Als das Schambacher Bad im Jahr 1973 erbaut wurde, hat auch Frau Hilmer selbst schon beim Bau des Bades und der Freianlagen mitgeholfen und unter anderem Mörtel geschleppt.
Stets hat sie sich mit voller Kraft und ganzem Herzen der Aufgabe als Betreuerin des Freibades Schambach gewidmet. In den vergangenen Jahren hat sich vieles getan. Es konnten Flächen in unmittelbarer Nähe zum Bad durch die Gemeinde Straßkirchen erworben werden um die dringend nötigen Parkplätze zu schaffen. Auch die Attraktivitätssteigerung auf dem umliegenden Gelände, insbesondere die Geländeanpassungen und Flächengestaltungen haben sich positiv auf das Schambacher Freibad ausgewirkt. Gerda Hilmer, ist besonders stolz, dass viele ehemalige Jugendliche heute als stolze Eltern mit ihren Sprösslingen im Schambacher Freibad zu Gast sind. Es gratulierten neben den Enkelkindern Marcel und Melissa, auch die Kinder und die vielen Freunde und Bekannten. Viele Anekdoten und Geschichten rundeten die schöne Geburtstagsfeier ab.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist auch im Jahr 2024 wieder aktiv. So wird im September 2024 wieder eine Kunstausstellung organisiert und es werden auch weitere Aktivitäten mit der örtlichen Schule und den Kindergärten stattfinden. Nach dem Erfolg der Adventsfensteraktivitäten, der jüngsten Beteiligung beim „Earth-Day“ u. a. wird auch im zweiten Halbjahr 2024 einiges in Straßkirchen geboten sein.
Kunst ist erfahrbar
In Straßkirchen wird also auch im Jahr 2024 erneut die umfangreiche Thematik „Kunst“ bearbeitet und erfahrbar gemacht. Denn, dass die Kunstaktivitäten die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen, ist die Triebfeder für die örtliche Künstlergemeinschaft. Dies ist mit nachhaltigem Erfolg mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft seit vielen Jahren am Laufen.
Man kann nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen, sondern habe auch die Möglichkeit, sich selbst durch künstlerisches Arbeiten zu verwirklichen.
Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Straßkirchner Kunstausstellungen und die eingebundenen Jugendwettbewerbe wurde bisher ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen, was positiv sei.
Insbesondere die positive Entwicklung der Schulfamilie und der Dorfgemeinschaft ist durch Kunstaktionen mitbefeuert. Das Rathaus und die Krippe wurden im Oktober 2022 eingeweiht. Walter Lorenz hat auch als Spende für die Kinderkrippe sein Holzkunstwerk „Bremer Stadtmusikanten“, welches schon mehrfach in der Presse beschrieben wurde, gespendet. Die bekannten Straßkirchner Künstlerinnen und Künstler Maria Thurner, Melissa und Ingrid Faltermeier, Heide Haufellner, Gottfried Cech, Maria Lorenz, Johann Orth, Ralf Zierer, Brigitte Tarras und weitere Gönner haben Kunstwerke für das Rathausgebäude gestiftet. Diese sind öffentlich in den Räumlichkeiten des Verwaltungsgebäudes zu sehen. Im vergangenen Jahr war man im Hinblick auf die durch das ILE-Regionalbudget geförderten Kunstaktivitäten ebenso erfolgreich.
Regionalbudget hilft für Kunstaktivitäten
Im April 2024 wurde erneut durch das Regionalbudget der „Integrierten Ländlichen Entwicklung im Gäuboden“ im Kindergarten St. Elisabeth mit dem bekannten Künstler Hubert Huber eine Kreativitätsaktion genehmigt. Das Projekt wird zeitgerecht 2024 umgesetzt werden.
Bei dem Kindergarten-Kunstprojekt wird nach Projektumsetzung eine Versammlung mit den Kindergartenleitungen der anderen Gäubodengemeinden durchgeführt. In den Gäubodengemeinden sollen hier verstärkt auch untereinander Vernetzungen stattfinden. Im Jahr 2025 werden auch wieder Kunstprojekte zur Förderung beantragt. Mehrere Mitglieder der Künstlergemeinschaft Straßkirchen sind mit Workshops in der Fraunhoferhalle der kommenden Straubinger Ostbayernschau auch im August 2024 wieder aktiv. Den acht hier aktiven Straßkirchner Künstlern wurde bei der Zusammenkunft am Sonntag, 21.7. 2024, besonders gedankt. Die Künstlergemeinschaft ist auch in die Durchführung des Schöpfungstages, 28.9.2024, eingebettet. Bei dem Kreativitäts-Workshop am Schöpfungstag, 28.9.24, zw. 13.30 Uhr und 15 Uhr in der Kinderkrippe St. Martin sind Indgrid und Melissa Faltermeier, Maria Thurner und Johann Orth eingebunden. Zusätzlich wird noch eine Kunstausstellung zum Thema „Schöpfung“ organisiert. Die Künstler wollen mit ihrem Engagement Identität stiften, Brücken bauen und neue Welten eröffnen. Kunstschaffen und Kultur fördern Toleranz und Offenheit und tragen damit auch zu einem guten Miteinander bei. Sie ist ein Schlüssel für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Das Angebot der örtlichen Künstlergemeinschaft holt Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt ab und regt diese an, eigene Erfahrungen mit Kunst und Kultur zu machen.
„Kunst für Jung und Alt“
Jüngst konnte mit der Gäubodengemeinde Feldkirchen ein Kunstaustausch initiiert werden, welcher demnächst fortgeführt wird.
Erstmals waren auch Straßkirchner Künstler bei der Kunstaktivität im Rahmen der Straubinger Ostbayernschau 2022 mit Workshops dabei, was 2023 wiederholt wurde und auch im Jahr 2024 ein Aktivitätsschwerpunkt werden wird. Mit dem breiten Angebotsspektrum sollen „jung und alt“ angesprochen werden.
Im Bild das Logo der Straßkirchner Künstlergemeinschaft „Artur“ angelehnt an „art“ das englische Wort für Kunst. Das Logo „Artur“ steht für die Kunst und die jugendnahe Vermittlung von kreativen Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung.Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist immer aktiv und bereitet bereits die Aktivitäten für die Kunstausstellung zum Thema „Schöpfung“ im September 2024 vor. Maria Thurner hat im Hinblick auf eine Gemäldeserie zum „Schöpfungszyklus“ gemäß den Bibel-Ausführungen im Buch Genesis ein Acrylbild zum „Urknall“ fertiggestellt. Die Urgeschichte führt von Gottes Schöpfung der Welt über die Ausweisung des Menschen aus dem Paradiesgarten und die Fast-Zerstörung der Welt in der Sintflut plakative Bilder vor Augen, welche die Straßkirchner Künstlerin auf Leinwand bannt
Der mitgliederstarke und sehr aktive FC-Bayernfanclub Straßkirchen hatte ein Turnier der Extraklasse organisiert.
Am Samstag, 20. Juli 2024, war bei heißen Temperaturen und vollem Einsatz der Spieler ein „Lebend-Kicker-Turnier“ am Straßkirchner Sportzentrum angesetzt. Die elf Mannschaften waren mit höchstem Engagement im Spielfeld tätig und kämpften bei über 30 Grad um jedes Tor.
Es siegten die Sportler des Gaudi-Teams „FC-Hau-Da-Neben“ vor dem „FC-Lieber-Am-Pool“. Den Platz drei belegte die Feuerwehr Straßkirchen vor der gemischten Straßenmannschaft „Punchway“ (Hiebweg). Der VfB Breienweinzier plazierte sich vor dem Sportsteam „Alte Säcke“, dicht gefolgt vom Team Koller, der Damen Mannschaft „Die wilden Ladys“, dem SC Unterhopfing, dem Team Dorfkinder und dem Team Knallköpfe.
Der Ablauf des Menschenkicker-Turniers war durch Turnierleiter Michael Multerer einfach erklärt worden, bevor Vereinsvorsitzender Stefan Limmer den Startpfiff zu dem Turnier geben konnte. Teams von mindestens sechs Personen wurden an den Stangen im Menschenkicker fixiert und schon konnte das Spiel starten. Der Schiedsrichter und Turnierleiter wirft den Ball auf das Spielfeld und eröffnet die Runde, so war der Startpunkt für ein kontaktfreudiges Mannschaftsspiel gesetzt. Ziel war es mit Geschick möglichst viele Tore beim Gegner zu erzielen. Aufgrund der Bauweise des Menschenkickers mit den Stangen, kommt es kaum zum Körperkontakt, so dass immer gemischte Mannschaften gegeneinander antreten können. Somit war das Spiel im Menschenkicker nicht nur für Männer und Frauen sondern auch für Jugendliche bestens geeignet und fußballerisches Können war zwar hilfreich aber nicht erforderlich.
Nach dem Fußballevent erwartete die Teilnehmer die Siegerehrung und der Turniertag klang am Sportgelände harmonisch aus.
Bei der Siegerehrung im Rahmen des FC-Bayern-Fan-Club-Grillfestes konnten die Sachpreise und Urkunden an die jeweiligen Mannschaftsführer übergeben werden.
Alle Teilnehmer und Zuschauer waren sich einige, dass auch im kommenden Jahr wieder ein Menschen-Kicker-Turnier organisiert wird.
Bei weiß-blauem Bilderbuch-Wetter konnten die gemischten jeweils sechs „Sportler“ umfassenden Teams mit höchstem spielerischen Einsatz die Tore platzieren: die Feuerwehrmannschaft schlug sich tapfer mit der gemischten Straßenmannschaft vom „Hiebweg“
Die Vertreter der Patengemeinden der Gäubodenkaserne waren zu einer besonderen Feierlichkeit eingeladen.
Am 21. Juli 2024 wurde in der Standortkirche St. Georg in Feldkirchen ein Jubiläumsgottesdienst zum 70-jährigen Bestehen gefeiert. Hauptzelebrant der Eucharistiefeier war Weihbischof Willi Graf aus Regensburg. Dieser hielt einen Pfarrgottesdienst in der Standortkirche St. Georg in Feldkirchen mit besonderer musikalischer Umrahmung. Er zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit Militärpfarrer Pater Patrick Beszynski und acht Konzelebranten. In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof daran, dass die Gäubodenkaserne auch als amerikanischer Militärflugplatz gedient hat und damals die Kirche und die Gemeinschaft gegründet wurde. 70 Jahre sind ein biblisches Alter, nicht vergleichbar mit den mittelalterlichen Kirchenerbauungsdaten, aber doch besonders. Die Zahl 70 in der Bibel: Manche Zahlen haben in der Bibel eine besondere symbolische Bedeutung, dazu gehören etwa die zwölf – man denke an die zwölf Jünger Jesu – und auch die Zahl 70 hat eine starke Symbolik und steht für Vollkommenheit und Fülle, so der Weihbischof. Der Weihbischof erinnerte auch an das Spenden der Firmung am Vortag in der Straßkirchner Pfarrkirche St. Stephanus und die Einbettung des Militärpfarramtes und des Seelsorgers Pater Patrick aus der Abtei Windberg in die Region. Als Bundeswehrstandort ist die Gäubodenkaserne im Ortsteil Mitterharthausen weit über die Grenzen des Landkreises Straubing-Bogen hinaus bekannt. 1936 wurde mit dem Bau des Fliegerhorsts Straubing-Mitterharthausen begonnen. Nach dem Krieg wurde die Kaserne durch die United States-Armee als Standort in Niederbayern genutzt und erhielt den Namen Mansfield-Barracks. 1966 übernahm die Bundeswehr mit der Panzerbrigade 24 die Liegenschaft und heute ist eine Sanitätseinheit dort stationiert. In seinen englisch-sprachigen Ausführungen adressierte er auch die befreundeten, anwesenden Vertreter des US-Standorts im oberpfälzischen Grafenwöhr und ging auch auf die wichtige Verbundenheit über die Jahrzehnte und die aktuellen Herausforderungen der Kirche ein.
Am vergangenen Sonntag, 21.7.24, fand in der Straßkirchner Gäubodenhalle das Match um den Bezirkspokal der Damen auf Eisstock-Sommerbahnen statt. 16 Damenmannschaften aus ganz Niederbayern waren angereist und die drei Bestplatzierten sicherten sich einen Startplatz für den Bayernpokal. Die Schützinnen Brigitte Berg, Heidi Zörner, Andrea Kock und Patricia Heindl vom Landshuter Stockverein legten als Favoritinnen einen fulminanten Start hin und gewannen die Vergleichswettkämpfe abgeklärt und kontrolliert. Der EC Zaundorf und das Vierer-Team Eisstockclub Rötz-Schönberg belegten Platz 2 und 3. Die weiteren Platzierungen EC Moos und SV Konzell, vor dem EC Schweinhütt und dem SC Gattering, waren vor den Damen-Teams aus Klessing, Rinchnach, Wegscheid, Dingolfing, Blosserberg, Kreuzstraßl, Parkstetten, Teisnach und Sulzbach positioniert. Die ersten drei Mannschaften qualifizierten sich für den Bayernpokal am 1. September 2024 im Kühbacher Stadion. Die Gäste und Teilnehmer waren beeindruckt von der breitgefächerten Begeisterung für den Stocksport gerade im Gäuboden. In Bayern hat der Eisstocksport 1200 Vereine, alleine im Landkreis Straubing-Bogen sind 50 Eisstockvereine aktiv. Mit fast 30 000 Mitgliedern ist der Eissportverband einer der mitgliederstärksten Vereinigungen Bayerns.
Führungskräfte des Eisstocksports waren voll des Lobes
Neben dem Kadertrainer des Deutschen Eisstockverbandes, Sebastian Helmbrecht (Pilsting), waren auch die niederbayerischen Sportfunktionäre um den Wettbewerbsleiter Franz Münch und dem Leistungssportreferenten Roland Fischl (Viechtach) voll des Lobes für den engagiert tätigen Straßkirchner Eisstockverein, der die Ausrichtung hervorragend mitgestaltete.
Niederbayerische Meisterinnen gekürt
Die Siegerehrung fanden jeweils im Anschluss in der Straßkirchner Gäubodenhalle statt. Der Durchführer ESC Straßkirchen und ihr Schirmherr freuten sich, die Niederbayerischen Meisterschaften 2024 der Damen durchführen zu können. Bürgermeister Christian Hirtreiter wünschte den teilweise von weit her aus ganz Niederbayern angereisten Turnierteilnehmerinnen weiterhin viel Freude und Begeisterung am Eisstocksport. Erfreut berichtete der Schirmherr, dass aufgrund der hervorragend organisierten Meisterschaft der Eisstockschützen im Ausrichtungsort Straßkirchen weitere wichtige und höchstklassige Turnier der Stockschützen, in Straßkirchen stattfinden werden, was für das Renommee und den Standort der Gäubodengemeinde sehr zuträglich sei.
Durch das niederbayerische Kulturmobil wird durch eine mobile Bühne professionelles Theater direkt in die Gemeinden gebracht. Nachdem 2023 das Theater mit zwei Vorführungen im Straßkirchner Bauhof gastierte, war vereinbarungsgemäß im Jahr 2024 innerhalb der Gäubodengemeinden Leiblfing der Aufführungsort für die diesjährige Tournee. Für die Jugend und die Familien wurde nachmittags um 17 Uhr „Das NEINhorn“ nach dem Kinderbuch-Bestseller von Marc-Uwe Kling angeboten. Das Stück brachte viel kreativen Wortwitz auf die Bühne, wenn die Geschichte vom bockigen Einhorn erzählt wird, das der kitschigen Welt seiner Artgenossen entflieht.
Drei Gruppen der Feuerwehr Straßkirchzen legten die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ erfolgreich ab.
Die Ausgangslage für die 3 Löschgruppen der Feuerwehr Straßkirchen, die am Samstag 6.7.24 die Leitungsprüfung THL ablegten, war eine technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall. 25 Feuerwehrdienstleistende der FFW Straßkirchen mit 2 Ergänzern konnten erfolgreich die Leistungsprüfung absolvieren. Bei sommerlichen Temperaturen waren die ehrenamtlichen Feuerwehrleute voll gefordert und stellten sich den Aufgabenstellungen. Diese Aufgaben bewältigen die Einsatzkräfte mit Bravour wie das Schiedsrichtertrio Thomas Abendhöfer, Markus Reiser und Bernhard Wörtz unisono zum Abschluss ausführte und die entsprechenden Abzeichen überreichte.
Von den Aktiven ist im Verlauf der Leistungsprüfung gefordert unter anderem der hydraulische Rettungssatz in Einsatz zu bringen und die Einsatzstelle abzusichern.
Vor diesem gruppenweisen Arbeiten sind die Aktiven gefordert, je nach Stufe der Leistungsprüfung, verschiedene Fragebögen zu beantworten, den Lagerplatz zweier Ausrüstungsgegenstände im Fahrzeug bei geschlossenen Geräteräumen genau zu benennen oder die Vornahme eines Ausrüstungsgegenstandes truppweise vorzuführen. Dazu wird der Lagerplatz des Ausrüstungsgegenstandes bei geschlossenen Geräteräumen im Fahrzeug genau benannt und gemeinsam mit dem Truppmann oder der Truppfrau die Vornahme praktisch vorgeführt.
So ist etwa die Funktion der Tauchpumpe, die Einsatzmöglichkeiten der Hebekissen oder der Motorsäge zu erläutern. Teilnehmer der höchsten Stufe, außer dem Gruppenführer, haben zudem zwei Gefahrgut- und Hinweiszeichen richtig zu erkennen.
Die drei Schiedsrichter und Bürgermeister Christian Hirtreiter lobten unisono das korrekte und fehlerfreie Arbeiten. Positiv wurde dabei außerdem herausgehoben dass viele Nachwuchskräfte in die Löschgruppen integriert wurden.
Erfolgreiche Teilnehmer waren:
Gruppenführer Stefan Biendl (Stufe 1), Maschinist Josef Altschäffl (Stufe 6), Franz Brebeck (Stufe 1), Matthias Erdle (Stufe 1), Christoph Lankes (Stufe 1), Daniel Kiendl (Stufe 1), Sebastian Betzinger (Stufe 1), Johanna Berberich (Stufe 1), Moritz Wolf (Stufe 1)
Gruppenführer Matthias Michl (Stufe 6), Maschinist Johannes Ertl (Stufe 4), Lukas Gegenfurtner (Stufe 2), Thomas Pex (Stufe 2), Florian Wallner (Stufe 2), David Beham (Stufe 3), Schiller Ludwig (Stufe 4), Lach Matthias (Stufe 4), Moritz Wolf (Stufe 1), Altschäffl Christoph (Stufe 2)
Gruppenführer Lukas Götz (Stufe 1), Maschinist Sebastian Käufl (Stufe 3), Nico Biering (Stufe 3), Andreas Meier (Stufe 3), Fabian Fuest (Stufe 4), Johannes Stadler (Stufe 4), Verena Wallner (Stufe 4), und 2 Ergänzer
Der Jubilar Johannes Schenk, der von sich selbst sagt, dass er alles im Leben richtig gemacht habe, feierte bei bester Gesundheit seinen 90. Geburtstag am letzten Junisonntag 2024. Zu seinem Ehrentag gratulierten persönlich neben seinen Kindern mit ihren Ehepartnern, viele Verwandte, Bekannte und Freunde. Vor allem freute sich der Jubilar über die hervorragende Gemeinschaft von Compassio mit dem Personal. Persönlich gratulierte Bürgermeister Christian Hirtreiter von der Gemeinde Straßkirchen mit passenden Geschenken und einer speziellen Würdigung des Jubilars. Erfolg braucht Leidenschaft und Weitblick, so der Jubilar. Ob vielfältige Arbeitsstellen im Ausland, Ehrenamt, und seine jahrzehntelange Hingabe zur Imkerei – der Jubilar sieht die Dinge nicht nur im Kleinen, sondern in ihrer Wirkung aufs Gesamte. Das prägt ihn als einen Menschen, für den Verantwortung zu übernehmen eine Selbstverständlichkeit ist. Es gibt so einige Stationen in seiner beruflichen Laufbahn, über die sich zu berichten lohnt. Nicht nur, dass er bereits in den 1950er Jahren im Garten- und Weinbau erfolgreich seinen Meisterabschluss machte. Johannes Schenk ging beruflich konsequent seinen Weg. Er war als leitender Angestellter im Vertriebsbereich bei verschiedenen Chemiekonzernen tätig und lernte die Welt kennen, ob Chile oder Großbritannien, bis zu seinem Ruhestand war er hier stark engagiert. Im Ruhestand machte er noch eine Ausbildung zum Imkermeister und betätigte sich hier auch noch fast drei Jahrzehnte.
Jüngst hat er seine gesamte Imkereiausstattung veräußert und ist nach Straßkirchen gezogen, wo er sich besonders gut aufgehoben fühlt. Und müde scheint der Jubilar auch an seinem 90. Geburtstag nicht zu sein. Er wird wohl weiterhin seiner zweiten Leidenschaft der Musik nachgehen. In wenigen Wochen wird er bei einem Konzert von Andrea Berg dabei sein und vor allem auch hier sich am Leben freuen.
Das Präsent des Landkreises Straubing-Bogen vom Landrat Josef Laumer, konnte ebenso an den Jubilar übergeben werden.
Am letzten Juni-Samstag 2024 fand das traditionelle Rudi-Licht-Gedächtnisturnier des Eisstockclub Schambach statt. 2015 war der verdiente Vorsitzende verstorben und seither wird des langjährigen Sportfunktionärs ehrend gedacht. Sieben Mannschaften nahmen teil, wobei die Mannschaft aus Straßkirchen am erfolgreichsten waren. Dicht gefolgt vor den Teams aus Hofdorf und Mariaposching. Bürgermeister Hirtreiter, Schiedsrichter Pfaff und Vorsitzender Scherm konnten beim Stadlfest die verdienten Sieger auszeichnen. Auf Platz 4 war der Club Bavara Mitterharthausen 1970 e.V. vor dem ESF Hankofen und dem EC Obermotzing gelandet. Ein Schambacher Team belegte den siebten Platz.
Am Dienstag, 2.7.2024, 17 Uhr, ist die letzte Vorstellung von „Tränkler`s Märchenwelt“ auf der gemeindlichen Wiese neben der Straßkirchner Gäubodenhalle. Ein Puppentheater der besonderen Art ist zu Gast und erfreut das Publikum. Hautnah, interaktiv und pädagogisch wertvoll die Betreiberfamilie Tränkler in Straßkirchen zu Gast und erfreut nicht nur die Kleinsten. Das derzeit aufgeführte Stück: „Kasperle im Zauberwald“ begeistert das Publikum. Die Handlung der Puppenspieler ist schnell erzählt, doch das hautnahe Erlebnis in dem Märchenzelt mit richtigen Puppen ist bleibend. Der König aus dem Märchenwald ist sehr traurig. Seine kleine Tochter die Prinzessin Goldhaar, ist von einem Spaziergang durch den Zauberwald nicht zurückgekehrt. Der König bittet den Kasperl um Hilfe die Prinzessin zu suchen. Selbstverständlich macht sich der Kasperl sofort mit seinem Freund dem Seppel auf die Suche. Wie sich jedoch heraus stellt, ist die Prinzessin tief im Zauberwald in einer Höhle gefangen. Und wird von einem Krokodil bewacht. Selbstverständlich gelingt es dem Kasperl mit Hilfe der Kinder die Prinzessin zu befreien.
Ein Märchen mit viel Spaß und Witz – ohne Altersbeschränkung.
Das Märchenzelt ist sogar mit Fahnen dekoriert, da das Fußballfieber auch hier unverkennbar Einzug gehalten hat.Das Puppenspielerehepaar Tränkler ist mit den wunderschönen Puppen: dem Kasperl und der Prinzessin – den Stars der Vorführung – mit vollem Engagement für die Jüngsten im Einsatz
Vom 20. Juni bis zum 27. Juni 2024 präsentierte der Sanitätsdienst der Bundeswehr seine Fähigkeiten und Einsatzgrundsätze in der Gäubodenkaserne Feldkirchen. Dargestellt wurde die Rettungskette vom Ort der Verwundung bis zur Wiedereingliederung der Soldatinnen und Soldaten in die Streitkräfte. Die Straßkirchner Patenkompanie ist hier mit ihrem Kompetenzfeld bei der Versorgung im Verteidigungs- und Kathastrophenfall voll eingebunden. Aber die Fähigkeiten gehen über die notfallmedizinische und chirurgische Versorgung hinaus. So informierten das Institut für Mikrobiologie sowie das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr über ihre Aufgaben und Fähigkeiten bei der Abwehr von mikrobiologischen bzw. radiologischen Gefahren; beispielsweise in Form eines hochbeweglichen Labors zur Bestimmung gefährlicher Viren und Bakterien oder handlicher Detektoren zur Bestimmung unterschiedlicher Strahlungsarten. Flankiert wurde dies durch eine vollständig aufgebaute Dekontaminationsanlage, die zeigte mit welchem Aufwand Soldatinnen und Soldaten, die Gefahrstoffen ausgesetzt waren, entseucht werden. Während des Vorgangs arbeitet das komplette Personal unter Vollschutz, also in Handschuhen, ABC – Atomar, Biologisch, Chemisch-Schutzmaske und dem Ganzkörperschutzanzug – auch bei über 30 Grad Celsius, gerade die neu geschaffenen Transportmöglichkeiten Großraumrettungswagen – GRTW – für mehrere verletzte Personen und die Operationsmöglichkeiten der Pateneinheit sind von hoher Praxisrelevanz. Die Kompetenzfelder überzeugten gerade bei der Notfallrettung.
Nach 24 Jahren bei Donum Vitae ging mit vielen geladenen Gäste Petra Kreuzmayr-Seitzer im Juni 2024 in den Ruhestand. Ihr Grundsatz: „Man darf niemanden (vor-)verurteilen. Und muss für jedes Gegenüber Respekt und Achtung haben.“24 Jahre lang demselben Arbeitgeber treu zu bleiben, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Petra Kreuzmayr-Seitzer hatte es obendrein geschafft, sich selbst treu zu bleiben – und ihre Überzeugungen auch im Beruf zu leben. ging die langjährige Leiterin von Donum Vitae Deggendorf/Straubing in den Ruhestand.
Im Januar 2001 wagte Petra Kreuzmayr-Seitzer einen mutigen Schritt: Bis dato bei der Schwangerenberatung der Caritas tätig, wechselte die Diplom-Sozialpädagogin den Job und ging in den Dienst des bürgerlich-rechtlichen Vereins Donum Vitae. Der war kurz zuvor aus den Reihen der Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gegründet worden, nachdem Papst Johannes Paul II. die katholischen Bischöfe aufgefordert hat, keine Beratungsbescheinigungen im Rahmen der Schwangerschaftskonfliktberatung nach den Paragrafen 218 und 219 des Strafgesetzbuchs mehr auszustellen. r anderem vermehrt fürs Reisen nutzen.
Donum Vitae in Bayern e. V. war und ist es wichtig, nah bei den Frauen, Männern und Paaren zu sein, die sich in einer existenziellen Notlage befinden oder befanden und sie in ihrer Entscheidungsfindung zu begleiten und diese Beratung auch zu bescheinigen, wie es der Gesetzgeber nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz Paragraf 218/219 StGB vorsieht. Immer in doppelter Anwartschaft für Mutter und Kind.
Welch gutes Händchen sie dabei bewiesen hatte, zeigt die Entwicklung von Donum Vitae im Raum Deggendorf-Straubing-Landau. Gestartet mit zwei Planstellen ist das Team mittlerweile auf 5 Vollzeit-Beratungsstellen sowie vier Bürokräfte (in Teilzeit) angewachsen. „2023 haben wir 774 allgemeine Schwangerenberatungen, davon 199 Schwangerschaftskonfliktberatungen und 674 Erstberatungen nach der Geburt, nach Fehl- und Totgeburt, unerfülltem Kinderwunsch und sonstigen Beratungen durchgeführt. Hinzu kamen die vielen Präventionsangebote an Schulen“, stellte Petra Kreuzmayr-Seitzer stolz bei der Verabschiedung dar.
Die aktiven Künstler der Gemeinden Straßkirchen und Feldkirchen vernetzten sich.
Da sowohl in Straßkirchen als auch in Feldkirchen eine stolze Zahl an aktiven Künstlerinnen und Künstlern sich für das wichtigste Hobby -das Schaffen von Kunst- einsetzen, war die Vernetzung und die gegenseitige Inspiration ein wichtiges Anliegen des Termins der Straßkirchner Künstlergemeinschaft am 21. Juni 2024 in Feldkirchen. Bei Führungen in den weiträumigen Ateliers und Gartenanlagen der Familien Zipse und Schaarschmidt wurde klar herausgestellt: „Kunst ist weit mehr als nur schmückendes Beiwerk – sie kann die Atmosphäre im eigenen Leben maßgeblich beeinflussen und eine Vielzahl positiver Effekte mit sich bringen“. Bei Iris Schaarschmidt wurde eine ehemalige Schreinerei zum Atelier und Zentrale des hervorragenden Schaffens der Künstlerin Iris Schaarschmidt. „Man vergisst beim Kunstschaffen oftmals die Zeit“, so die höchst aktive ehemalige Lehrerin, die in verschiedenen Bereichen der Kunst beheimatet ist. Großflächige Gemälde, wunderbare Kunst, die schon beim ersten Anblick den Betrachter einfängt.
Auf dem Dachboden findet sich ebenso Kunst, von schönen Acrylgemälden bis hin zu künstlerisch gestalteten Mini-Häuschen, die ehemalige Schreinerei ist mehr als ein großer Werkraum.
Die davor getätigte Freilichtmalerei kann im Atelier wetterunabhängig werden, Sonnenblumen werden an einem Tischgestell befestigt und ein Festarrangement, aus Anlass einer Hochzeit, bleibt stehen und wird Motiv für schöne Bilderzyklen.
Längere Zeit sind sie Motiv für verschiedene Bildlösungen, die sich immer weiter entwickelten.
In der Malerei lösen sich die Formen mehr und mehr auf. In gleichem Maße, wie die Farben Autonomie gewinnen.
Begleitend entsteht in einem Nachbarraum mit einer Kunstgruppe Linolschnitt, welcher Formen, Flächen und Linien erforschend, auflöst und bei jedem Teilnehmer der Kunstgruppe ein anderes Werk entstehen lässt.
Das Motiv bleibt stehen, die später weißen Formen dazwischen werden herausgearbeitet und schrittweise optimiert.
Durch die Kombination und Vielzahl unterschiedlicher Formen entsteht Neues, Anderes, Abstraktion, Überraschung, unterschiedliche Stimmungen und vieles mehr und jeden Tag anders. Die Künstlerin bringt viele Dinge zusammen und kombiniert neu. Der Betrachter erhält durch die Kunstwerke visuelle Stimuli, welche die Kreativität für das eigene Leben anstachelt und zu Schaffen anregen können. Die Vielfalt an Farben, Formen und Botschaften kann neue Denkweisen inspirieren und innovative Ideen fördern.
Bei der Familie Zipse wurde anhand der Verbindung der Natur und der verschiedenen Kunstwerke neben dem weiträumigen Atelier auch der zu verschiedenen Kunstwerken inspirierende Garten vorgestellt. Ob Skulptur oder Stillleben, der Betrachter bekommt gleichsam einen neuen Zugang zu dem geschaffenem Werk. Unter einem Stillleben wird in der Kunst die ästhetische bildliche Darstellung arrangierter regloser Objekte, wie zum Beispiel Früchte und auch Blumen, verstanden. Solche Gemälde stellen ein besonderes Genre der Malerei dar und gerade auch die Antike und die Früchte des Gartens sind Anregung für die wunderschönen Kunstwerke im weiträumigen Areal, das den Besucher auch aufgrund der Gepflegtheit des Gartens mit Laubengängen und schönen Blumenbeeten einfängt. Kornelia Zipse gestaltet mit Pastell/Buntstift auf Papier auch beeindruckende Abbildungen von Gartenfrüchten. Ob Kartoffeln oder Laubblätter vieles findet Eingang in die Kunstwerke und wird für den Kunstbegeisterten und den Betrachteter ästhetische sehr schön kombiniert.
Die Teilnehmer freuten sich gemeinsam Kunst erfahren zu können und freuen sich auf den Gegenbesuch der Feldkirchner in den Straßkirchner Ateliers
Am Sonntag, 23.6.24, fand im neuen Ratssaal in Straßkirchen eine gelungene Frühlingsmatinee der Gemeinde Straßkirchen in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Straubing-Bogen statt. Mit Begeisterung konnten die Interessierten dem Schlagzeuglehrer der Kreismusikschule Straubing-Bogen, Gregory Charamsa, bei seiner Darbietung am Schlagzeug zuhören. Gregory Charamsa, gebürtiger Wiener und seit langem in Niederbayern zu Hause, verzauberte mit seinen schönen Gedichten und „Geschichten aus dem Leben“. Die Besucher der Matinee erfuhren viel über die Kunst der Regie, über den notwendigen Ideenreichtum, über das ebenso erforderliche Geschick im Umgang mit den eigenen Musikschülern, über die Fähigkeit, Sicherheit auszustrahlen, zu motivieren und zu begeistern. Man hätte den jungen Musikern und ihren großartig gespielten Stücken, ob laut mit dem Schlagzeug oder leise mit dem Marimbaphon, noch lange zuhören können. Joshua Seidl eröffnete die Sonntagsmatinee mit einem rhythmisch starken Schlagzeugduett. Der derzeit jüngste Schlagzeugschüler aus Straßkirchen
Joshua Seidl konnte mit dem Musikstück „Improvisation für zwei Drum Sets“ auf die folgenden Stücke hinleiten. Der Einser-Abiturient Maximilian Kölbl spielte im Duett mit seinem Lehrer Charamsa auf dem Marimbaphon mit vier „Schlägeln“ den Ohrwurm „Yellow After the rain“, gefolgt vom wunderbaren Musikstück „Ganaja“. Das Marimba-Solo „Nadjas Tanz“ mit Klavierbegleitung war der brilliante Abschluss des Duos. Der ehemalige Gymnasiast vom Anton-Bruckner-Gymnasium Noah Koerffer konzertierte im Trio für Marimbaphon mit Maximilian Kölbl in Klavierbegleitung durch Gregory Charamsa. Dieser Musikbeitrag „Supermario“ im Trio kam besonders gut an. Der Mittelstufenschüler Valentin Holzer hatte sich für den Auftritt das Titelthema aus der britischen Krimiserie
„Miss Marple“ in der Ausführung als Solo für Marimbaphon ausgesucht. Das bekannte Stück „Circus Pony“ mit harmonischer Klavierbegleitung kam beim Publikum besonders gut an. Mit Bravour garnierte Gregory Charamsa die Musikmatinee mit aktuellen Musikstücken auf der Gitarre mit Gesang und
erzählte eine Auswahl an Geschichten von Autoren seiner Wahl wie Robert Gernhardt, Kurt Tucholsky, Kurt Schwitters und Christian Morgenstern.
Poesie und Musik seien ein unschlagbares Duo, so Charamsa. Die stimmungsvolle Gitarrenbegleitung verstärkte bei der Matinee die Wirkung der Gedichte und das Publikum war begeistert. Die Geschichten von Gregory M. Charamsa, von Borchert bis hin zu Erzählungen aus seinem eigenen Leben, waren mehr als nur Beiwerk zwischen den Musikstücken. Die Matinee war für alle Teilnehmer, sowohl die Musiker als auch das Publikum ein Glanzlicht und gleichsam ein begeisternder Ritt durch die verschiedensten Klangwelten von Schlaginstrumenten, Klavier und Gitarre. Andreas Friedländer war begeistert, dass nach nur einem Jahr des Bestehens des Unterrichtsortes der Kreismusikschule in Straßkirchen bereits ein so vielfältiges Programm auf die Beine gestellt werden konnte.
Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich über die große Nachfrage und konnte bereits einen weiteren Termin für eine Musikmatinee im nächsten Jahr ankündigen.
Ein Geselle des Zimmererhandwerks sprach bei Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rathaus von Straßkirchen vor. Herzlich aufgenommen dankte das Nordlichter aus der Hannoveraner Gegend dem Bürgermeister mit einem Spruch für eine gute Zukunft für die Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger. Nach dem Vorsprechen erhielt der Wandergeselle einen amtlichen Stempel in ihr Wanderbuch.
Bereits seit 3 Jahren ist der Geselle auf der Walz in Deutschland, der Schweiz und in Norditalien unterwegs und haben sowohl schon viele Städte und Gemeinden als auch Betriebe gesehen. Er müssen also mindestens 3 Jahre und einen Tag als Geselle sein Bestes, mindestens 50 Kilometer von zu Hause entfernt, geben, damit die Wanderjahre anerkannt werden.
Bürgermeister Hirtreiter wünschte für die verbleibende Zeit der Walz und für die Zukunft alles Gute. Er gab den traditionellen Wunsch „Glückliche Tippelei“ auf die Reise.
Gut zu wissen – Quelle Wikipedia:
Die Wanderjahre, auch als Walz, Tippelei oder Gesellenwanderung bezeichnet, beziehen sich auf die Wanderschaft zünftiger Gesellen. Sie umfassen die Zeit des Wanderns der Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit (Freisprechung). Die Wanderschaft war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für den Gesellen, die Prüfung zum Meister zu beginnen. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken, Lebenserfahrung und fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen. Ein Handwerker, der sich auf dieser traditionellen Wanderschaft befindet, wird als Fremdgeschriebener oder Fremder bezeichnet.
Eisstocksportbezirk I – Niederbayern e.V.im Bayerischen Eissportverband e.V. hielt niederbayerische Meisterschaft ab
In der Straßkirchner Gäubodenhalle war am 23. Juni 2024 viel los. Die insgesamt 50 qualifizierten Stockschützinnen und -schützen gaben beim Zielwettbewerb bei wunderbarem weiß-blauem Wetter ihr Bestes.
Das Zielschießen ist ein Wettkampf von Einzelspielern um die höchsten Punktzahlen. Es wird in vier Durchgängen ausgetragen. In diesen vier Durchgängen kann der Eisstockspieler zeigen wie gut er abmaßen, schießen und aufschieben kann. Es ist ein Spiel, welches gute Nerven und ein hohes Gefühl für den Stock erfordert. Beim Zielschießen werden mit die schwierigsten Schussmöglichkeiten und Kombinationen gefordert. Die acht Schiedsrichter waren voll gefordert. Dabei waren auch die vier Straßkirchner Schiedsrichter Günther Pfaff, Josef Schreiner, Ludwig Dietl und Florian Scherm voll gefordert:
abmaßen, schießen und aufschieben – mit Bravour und vor allem verletzungsfrei wurde das Turnier vom niederbayerischen Stockverband durchgeführt. Es ist ein Spiel, welches gute Nerven und ein hohes Gefühl für den Stock erfordert. Beim Zielschießen werden mit die schwierigsten Schussmöglichkeiten und Kombinationen gefordert. Bei der Siegerehrung am Nachmittag konnten bei den Frauen Kathrin Riepl und bei den Herren die jeweilige Siegermedaille erhalten.
Die Schiedsrichter bei den Absprachen vor Turnierbeginn.Gerade bei den Damen war der Einsatz enorm umso mehr war die Freude bei der Siegerehrung für die Bestplazierten.
Höchste handwerkliche Kunst – Tradition wird gepflegt
Die Schambacher Feuerwehrfahnenweihe am 17. Mai 2026 wirft bereits ihre Schatten. Der Festausschuss der FFW Schambach hat jüngst beschlossen die historische Fahne des Vereins aus dem Jahr 1951 in der Fahnen- und Paramentenstickerei der Franziskanerinnen von Aiterhofen, während des Jubiläums 2026 mit Fahnenbändern, zu versehen. Gerade die handwerkliche Kunstfertigkeit der Bearbeitung, welche die wertvolle Fahne aufzeigt, ist dem Verein von besonderer Wichtigkeit. Die schöne Fahne war bereits 1991 von der Leiterin der Klosterstickerei, Schwester Bernharda, renoviert worden. Unter Schirrmherrschaft von Bürgermeister Christian Hirtreiter war am 17. Juli 2016 das 140. Gründungsjubiläum mit großer Beteiligung der Bevölkerung gefeiert worden.
Schon vor 75 Jahren waren den Schambachern die Darstellungen auf der Vorder- und Rückseite der Feuerwehrfahne von hoher Bedeutung. Die damalige Klosterstickerei des Klosters Aiterhofen erhielt daher den Auftrag zur Gestaltung einer Vereinsfahne. Auf der einen Seite ist eine Abbildung des Schutzpatrons der Feuerwehr, des Heiligen Florian mit der Schambacher Pfarrkirche St. Nikolaus beim Löschen eines Hausbrandes, in sehr filigraner und höchster handwerklicher Kunstfertigkeit gestaltet. Die Rückseite zeigt eine sehr detaillierte Darstellung des Rüstzeuges eines Feuerwehrmannes mit Helm, Schlauch und Leiter, umgeben von wunderschönen Eichenblättern, garniert mit Lorberzweigen.
Sechs Bänder werden nun angefertigt
Für die Segnung der Fahne aus dem Jahr 1951, die 1991 renoviert wurde, ist nun die Belegschaft der Stickerei dabei die Fahne mit Festbändern für das Jubiläumswochenende im Mai 2026 zu versehen.
Es werden neben dem Patenvereinsband des Patenvereins, der FFW Irlbach, das Festfrauband, das Festbrautband, das Festdamen-/mädchen und buben-Band, sowie das Schirmherrnband angefertigt. Ein Trauerband der Gemeinde Straßkirchen, welches bei traurigen Anlässen zu Beerdigungen von Kameradinnen und Kameraden an die Fahne geheftet wird, ist ebenso in Vorbereitung.
Der Ortstermin in der Klosterstickerei mit Schw. Bernarda und Vereinsvorsitzendem Christian Wagner diente dazu alle Festlegungen im Hinblick auf die farbliche Auswahl und die Fixierung der Stickarbeiten zu gestalten.
Schritte des Verfahrens
Der erste Schritt ist die individuelle Zeichnung, dann wird die Zeichnung gestochen und auf den Stoff übertragen. Die Stickerinnen erhalten die Aufgabe, alles entsprechend auf dem Stoff auszugestalten. Gerade die Gestaltung von menschlichen Antlitzen oder Besonderheiten aus der örtlichen Umgebung des Vereins können hier einfließen und bringen den heutigen Vereinsmitgliedern auch nach Generation noch die Intentionen der damaligen Auftraggeber nahe. Sie zeigen auch, wie damals der Ort, eine Kirche usw. ausgesehen haben. Bei den Stickarbeiten muss berücksichtigt werden, dass alles individuell gemacht und per Hand bestickt wird. Der Stoff der Bänder wird dabei eingefasst, wenn möglich, wird die vorhandene Stickereiornamentik der Fahne symbolisch wieder verwendet und bei den Bändern als Verzierung eingefügt. Fallabhängig wird die Schrift aufwändig mit Gold- oder Silberfäden gestaltet.
Stolz wird die Fahne getragen
Mit Stolz wurde über viele Jahrzehnte diese Fahne bei Umzügen, Prozessionen, Beerdigungen und anderen feierlichen Anlässen getragen. Beim Betrachten der nun zur Segnung mit Weihe der neuen Fahnenbänder anstehenden Fahne kann man die Gestaltungsfreude und die Kreativität erahnen, wie sich die Stickerinnen konzentriert in einer mühevollen Arbeit der Gestaltung widmen. Die Mitarbeiterinnen der heutigen Fahnen- und Paramentenstickerei des Klosters Aiterhofen haben in ihrer Tradition über die vielen Jahrzehnte seit den 1930er Jahren diesen künstlerischen Zugang zur Gestaltung von Fahnenbändern und Fahnen erhalten. Die fertigen Festbänder werden mit der Fahne für die Vereinsziele: Hilfe für den Nächsten, Kameradschaft und Zusammengehörigkeit stehen. Jede Freiwillige Feuerwehr steht für Zusammengehörigkeit und kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn getreu dem Motto „Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr!“. Sie ist Ausdruck der dem Menschen innewohnenden Sehnsucht, nicht allein zu sein, sondern Menschen um sich zu haben, die gleich gesinnt sind, für einander einstehen und in der Not, bei Brand, Katastrophen und Unfallgeschehen zu helfen.
Am 17.6.24 gab es im Straßkirchener Ortszentrum einen Hingucker der besonderen Art. Der Informationspavillion an der Bundesstraße wurde mittels eines großen Lastenkrans direkt auf einen LKW verladen und anschließend im Freigelände des Kindergartens St. Elisabeth positioniert. Viele Kinderaugen schauten begeistert zu, denn die Arbeiten im Hinblick auf den lang ersehnten „Kunststadel“ nehmen weiter Form an und lassen schon erahnen welch tolle neu Möglichkeiten hier geschaffen werden.
Die Traditionsvereine der Gemeinde sind an den Wochenenden im Juni und Juli eines Jahres immer stark gefordert. Bei Jubiläumsfestlichkeiten, ob bei den Kreiskriegertreffen oder Feuerwehrfahnenweihen, die Vereinsdelegationen sind hier immer mit von der Partie wenn es gilt langjährige Vereinsverbindungen und Traditionen zu festigen.
Am 16. Juni 2024 war der Straßkirchner Kriegerverein beim 125-jähriges Gründungsfest der KSK Motzing in die Landkreisgemeinde Aholfing gereist um bei dem Jubiläumsgottesdienst mit Segnungen und Umzug teilzunehmen.
Als Erinnerungsgeschenk gab es für jeden teilnehmenden Verein einen gut gefüllten Erinnerungskrug, welchen der jeweilige Vorsitzende sofort nach dem Anzapfen von Schirmherr MdL Zellmeier in Empfang nehmen konnte.
Bei weiß-blauem Bilderbuchwetter war das Kriegervereinsjubiläum in der Donaugemeinde Aholfing eine Gelegenheit auch an die engen Verbindungen mit den militärischen Pateneinheiten anzuknüpfen.
Kriegervorsitzender Norbert Schönhammer bei der Abholung des Erinnerungskruges 125 Jahre KSK Motzing
Genau zehn Jahre ist es her, dass starker Regen eine Flut auslöste, die viele Bereiche an den Gewässern und der Donau überschwemmte. Die Bedrohung aber ist geblieben und im Juni 2024 war es wieder soweit: Nach Dauerregen sind in vielen anderen Gegenden vor allem in Niederbayern an der Donau und Flüsse und Bäche über die Ufer getreten, viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Zehntausende Helfer waren im Einsatz.
Starkregenereignisse werden immer häufiger und auch die offiziellen Zahlen bestätigen, dass immer mehr Häuser in Gefahr sind, wenn das Unwetter einsetzt. Allein zwischen 2002 und 2021 war statistisch gesehen jedes zehnte Wohngebäude betroffen.
Die Fischervereinshütte des Fischereivereins Irlbach-Straßkirchen e.V. war ebenso von den Überflutungen betroffen. Am Samstag, 15.6.24 waren die Aufräumarbeiten angesetzt und die beiden Feuerwehren aus Irlbach und Straßkirchen waren ebenso im Einsatz. Feuerwehrdienstleistenden und Fischereivereinsmitglieder waren dabei voll gefordert den Schlamm aus dem Vereinsheim, das durchnässte Mobiliar und sonstige Gerätschaften zu entfernen. Gerade das Durchspülen der verschlammten Mauerwerke mit dem Wasser aus dem Straßkirchner Tanklöschfahrzeug half den intensiven Geruch zu vertreiben. Mit seinen über 2400 Litern Wassertank war das Straßkirchner Fahrzeug hier bestens gerüstet um mit Sprühstrahl sowohl das schöne Freigelände mit Grillplatz und Sitzgruppe als auch den Lagerschuppen von den Verschmutzungen zu befreien.
Im Bild Bruno Niemeier der Fischervereinsvorsitzende und weitere Helfer beim Hochwassereinsatz am Fischervereinsheim an der Donau
Die Sportschützen Atting feierten ihr 50jähriges Bestehen zusammen mit dem 10jährigen Jubiläum der Böllerschützen Atting.
Im Rahmen dieser Feierlichkeiten waren sie die Ausrichter der 45. Sektionsmeisterschaft der Sektion Süd im Schützengau Straubing
170 Schützen aus 16 Vereinen beteiligten sich an diesen Meisterschaften.
Die Schützen aus Straßkirchen waren hier sehr erfolgreich.
In der Wertung Luftgewehr/Luftpistole Auflage konnten die Teilnehmer den 1. und 3. Platz erringen.
Die Schützen der 1. Platzierten Mannschaft, Dengler Robert, Muhr Georg und Heinrich Rudi erzielten 835 Ringe. Die 3. Platzierte Mannschaft mit Schano Reinhold, Edenhofner Hans und Hirtreiter Robert kam auch 820,7 Ringe.
Die Straßkirchner gewann den Pokal bereits zum 3. Mal in Folge.
In den Einzelwertungen wurden ebenfalls hervorragende Platzierungen erreicht.
Schano Reinhold Luftpistole Auflage 1. Platz mit 290,7 Ringen
Edenhofner Hans Luftpistole Auflage 3. Platz mit 276,6 Ringen
Dengler Robert Luftgewehr Auflage 1. Platz mit 285,1 Ringen
Muhr Georg Luftgewehr Auflage 2. Platz mit 283 Ringen
Die Pokale und Urkunden wurden im Rahmen eines Festabends in der Mehrzweckhalle in Atting durch Sektionsschützenmeister Andreas Jerchel überreicht.
Trainiert wird jeden Mittwoch ab 19.00 Uhr im Schützenhaus beim Gasthaus Zur Post. Schauen sie gerne für ein Probetraining vorbei.
von links Muhr, Heinrich, Edenhofner, Hirtreiter; es fehlen Dengler und Schano
Mit einem Blumenstrauß und dem herzlichsten Dank für das übergebührliche Engagement beglückwünschte Bürgermeister Christian Hirtreiter Jasmin Klein zur bestandenen Fortbildung.
Jasmin Klein hat in 80 Unterrichtsstunden unter Einbindung vieler praktischer Erfahrungen die Abschlussprüfung Modul 4 „Ergänzungskraft in bayerischen Kindertageseinrichtungen“ mit Abschlussarbeit erfolgreich absolviert. Dieses Modul wird im Rahmen des neuen Gesamtkonzepts für die berufliche Weiterbildung für Kindertageseinrichtungen des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales durchgeführt. Insgesamt gibt es fünf Module, die in drei Blöcke unterteilt sind. Nach Abschluss eines jeden Blocks erwirbt man eine Qualifikation, die beruflich einen Schritt voran bringt und in allen bayerischen Kindertageseinrichtungen und im schulischen Ganztag anerkannt ist. Während der Weiterbildung kann, wie im Fall von Jasmin Klein, parallel bereits in einer Kita -hier im Kindergarten St. Martin- oder im schulischen Ganztag gearbeitet werden und das neue Wissen gleich in der Praxis anwendet werden. Sandra Inhofer, Nicole Strobl und das ganze Kindergarten-Team freuten sich über die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung ihrer Kollegin.
Am vergangenen Montagabend wurden den drei Siegern des Luftballonweitflugs die Preise übergeben.
Julia Thurner erhielt für den 1. Platz, eine Skibrille, Franziska Weinfurtner bekam eine Sonnenbrille und Elke Hartl konnte für den 3. Platz ein Sportshirt übergeben werden.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des SSC Straßkirchen e. V. wurden am Sontag, 5. Mai 2024 zum Abschluss des Festwochenendes ein Luftballonweitflug organisiert. 100 mit Helium gefüllte, weiße und blaue Luftballons machten sich auf die Reise. Alle Festgäste waren beim Start nach Draußen gekommen und die Irlbacher Blaskapelle spielte dazu – ein wunderbares Bild am Himmel war zu sehen.
Die erste Rückantwort kam bereits am 7. Mai aus Hohenthann im Landkreis Landshut, das 66 Kilometer entfernt liegt von Straßkirchen, an.
Dazwischen kam eine aus dem 166 Kilometer entfernten Vodnany (Tschechien) und die letzte Karte am 3. Juni war aus Neufahrn in Niederbayern (Landkreis Landshut, 69 Kilometer).
Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen führte am Samstag, 8. Juni 2024, aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums das Dorffest mit besonderer Feuerwehrfahrzeug- und Leistungsschau durch.
Bereits vierzig Jahre bereiten die Feuerwehrdienstleistenden traditionell im Juni eines Jahres ein Dorffest beim Gerätehaus vor. In diesem Jahr haben sich die Vereinsvertreter dafür ausgesprochen, dass Fest aus Anlass dieses runden Jubiläums mit einer Schau von Feuerwehrfahrzeugen und einer Leistungsschau auszurichten. Ein Teilbereich der Kreisstraße „Lindenstraße“ konnte hier vor dem Feuerwehrgerätehaus am Samstag nachmittags gesperrt werden. Der Straßenzug war voll mit wunderschön herausgeputzten Feuerwehrfahrzeugen aus dem Gemeindebereich Straßkirchen und weiteren befreundeten Feuerwehren.
Für die jüngsten Besucher war die große Feuerwehrhüpfburg der Magnet des Tages und die Kinder tobten in dem überdimensionalen Feuerwehrhaus nach Kräften.
Durch diese publikumswirksame Veranstaltung wurden Mitbürger auf das umfangreiche Kompetenzfeld der Feuerwehren und im speziellen der Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen hingewiesen. Auf der „Blaulichtmeile“ beim Straßkirchner Pfarrheim, konnte man mit der Drehleiter direkt auf das Dach des Pfarrheims blicken und das Geschehen von oben betrachten.
Die Fahrzeuge deckten dabei eine Zeitspanne von fast 30 Jahren ab. Das Straßkirchner Schmuckstück, das HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), eingeweiht im Februar 2020, war ebenso Teil der Fahrzeugschau wie die Abordnung der Feuerwehr Niederwinkling mit dem schönen Tanklöschfahrzeug TLF 4000 und der Wasserwerfer-Einrichtung, die FFW Irlbach mit den First-Respondern sowie die FFW Stephansposching mit der Drohne-Einsatzgruppe.
Beindruckend für die Besucher war die Delegation der FFW Straubing mit dem Teleskopgelenkmast mit 30 Meter Höhe. Der Dekontaminationslast-Kraftwagen der städtischen Freiwilligen Feuerwehr Geiselhöring war ebenso mit von der Partie.
Gemeinsam hatten alle Fahrzeuge, dass sie für die Besucherinnen und Besucher zum Anfassen waren. Mitglieder der Einsatzgruppen waren gefragte Gesprächspartner für die zahlreichen Interessierten der „Blaulichtmeile“. Um Fragen über das Feuerwehrwesen, die Arbeit und Ausbildung als Feuerwehrmann oder die Ausrüstung und die Einsatzfahrzeuge zu beantworten, standen während der Schau Kameraden der Feuerwehren vor Ort zur Verfügung und für die jüngsten Besucher wurden sogar Rundfahrten angeboten. Informationen zur Feuerwehr und die Fahrzeugschau rundeten das Programm des traditionellen Dorffestes ab. Natürlich standen kühle Getränke und Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl zur Verfügung. Das harmonisch verlaufende Straßkirchner Feuerwehrdorffest war aufgrund der zahlreichen Besucher wieder ein Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm in der Gemeinde.
Auch die Fahrzeugschau von Löschfahrzeugen und auch der Straubinger Drehleiter war ein Magnet beim Straßkirchner JubiläumsdorffestGerade auch der Einsatz von Drohnen konnte hautnah vor Augen geführt werden, denn hiermit ist ein großes Potential bei der Personensuche aus der Luft und bei der Brandbekämpfung möglichBei den insgesamt 12 Feuerwehrfahrzeugen bei der Fahrzeugschau, waren auch die Fahrzeuge der beiden weiteren Gemeindefeuerwehren Schambach (links) und Paitzkofen (rechts) mit von der Partie
Am Sonntag, 9.6.24, konnte Vorsitzender Christian Greil neben den Vereinsmitgliedern und einer Reihe von Ehrengästen die Mitglieder des Eisstockclubs (ESC) Straßkirchen in der Gäubodenhalle begrüßen. Bei dieser ordentlichen Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf das abgelaufene Berichtsjahr konnte der stellvertretende Vorsitzende Georg Wax auf die sportlichen Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres zurückblicken. Die Berichterstattung zu den Veranstaltungen im Vereinsgeschehen wurde ebenso einvernehmlich aufgenommen. Der Verein umfasst derzeit 59 Mitglieder und ist höchst aktiv. Vereinsmitglied Fabian Greil hat im Herbst 2023 bei den Bayerischen Meisterschaften (Team/Ziel-Wettbewerb, Altersstufe: unter 23 Lebensjahre) den 3. Platz errungen und ist zudem im Einzelschießen jüngst auch Bronzemedailliengewinner bei der Deutschen Meisterschaft geworden. Besonders hervorgehoben wurde, dass insgesamt zwölf, teilweise hochklassige Turnier durch den Verein in der Gäubodenhalle in den vergangenen 12 Monaten organisiert werden konnten.
Am ersten Septemberwochenende war aufgrund des 150-jährigen Vereinsbestehens des Krieger- und Reservistenvereins Straßkirchen-Haberkofens die Jubiläumsfeier in der Gäubodenhalle durchgeführt worden. Das Patenschaftswochenende der Gemeinde mit der Pateneinheit des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ hatte auch viele Straßkirchner auf das Gelände um die Gäubodenhalle gelockt. Bei den vielen Turnieren, dabei ein offizielles Damen-Bezirksligaturnier, war der hervorragende Stocksport auf dem niederbayerischen Asphalt ein absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene. Langjährige Partner, sowohl von den Bundesgliederungen des Deutschen Eisstockverbands und ehemalige Titelträger, waren zu Gast und beeindruckt von der breitgefächerten Begeisterung für den Stocksport. Es wurde auch von den Vertretungsaufgaben im Kreisverband des Eisstocksports berichtet. In Pilgramsberg konnte man in der Kreisoberligameisterschaft den Klassenerhalt feiern. Kassenführer Ludwig Dietl ging auf die finanzielle Situation des Vereins ein. So wurden auch verschiedene Anschaffungen getätigt und trotzdem konnte eine solide Kassenlage ausgewiesen werden. Es wurde zudem von den jüngsten Verwaltungsratssitzungen der Träger der Gäubodenhalle, dem Geflügelzuchtverein, der Gemeinde Straßkirchen und dem Eisstockclub Straßkirchen berichtet.
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement und beglückwünschte zu den sportlichen Erfolgen, insbesondere dem Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaft, Fabian Greil. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz bei den überregionalen Turnieren, der enorm war. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass seit vielen Jahrzehnten der Eisstocksport aufgrund der besonderen Attraktivität der örtlichen Trainingsmöglichkeiten in der Gemeinde und vor allem wegen der aktiven drei gemeindlichen Eisstockvereine eine hohe Bedeutung habe. Die sportlichen Erfolge sind sehr anerkennenswert und überregionale Turniere finden in der Gemeinde statt, daher sei die Gemeinde auch auf die aktiven Eisschützen stolz. Der Eisstockverein trage daher sehr zum Renomee der Gäubodengemeinde bei. Die Kassenprüfung durch Lukas Lorenz und Franz Helfer konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen. Bei der offenen Diskussion wurde auf die Neuwahlen der Gesamtvorstandschaft im kommenden Jahr, das Hallenjubiläum und die dann zwanzigjährige Amtszeit des Vereinsvorsitzenden verwiesen. Die Eisstocktrainingszeiten finden weiterhin jeweils freitags und sonntags am Abend statt. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt und die Jahreshauptversammlung konnte mit einem einstimmigen „Stock Heil“ harmonisch ausklingen. Der Zutritt zu den Veranstaltungen des ESC Straßkirchen ist weiterhin öffentlich und gebührenfrei.
Am Samstag, 25.5.24, fand in der Straßkirchener Gäubodenhalle ein hochkarätig besetztes Duo-Turnier statt.
Dieser Vergleichswettkampf bildete die Ergänzung zu einem vorangegangen Stockturnier der Extraklasse, welche bereits am 4. Mai 2024 in der Straßkirchner Stockhalle durchgeführt wurden.
Turnierleiter Fabian Greil konnte wieder namhafte Eisstockschützen aus Deutschland in Straßkirchen begrüßen.
Turniersieger wurden die Nationalspieler Rossberger und Hein, vor dem Team Schuhbeck Helmut und Schuhbeck Maxi. Den 3. Platz holte sich das Duo Geier/Drexler.
Die Turniersieger durften sich über Fleisch- und Wurstpreise freuen.
In Straßkirchen war wieder Stocksport auf höchstem Niveau mit hervorragenden Stockschützen geboten, in Addition mit sehr viel Fairness und Freundschaftlichkeit. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich mit den Organisatoren vom Straßkirchner Eisstock-Club über die gute Beteiligung und den unfallfreien Verlauf des Turniers.
Bürgermeister Christian Hirtreiter wünschte den Turnierteilnehmern weiterhin viel Freude und Begeisterung am Eisstocksport. Erfreut berichtete er, dass aufgrund der hervorragend organisierten Eisstockschützen-Turniere im Ausrichtungsort Straßkirchen weitere wichtige und höchstklassige Turniere in Straßkirchen stattfinden werden, was für das Renommee und den Standort der Gäubodengemeinde sehr zuträglich sei. Der junge Straßkirchner Stocksportler Fabian Greil hat, trotz seinen jungen Alters, nun bereits das fünfte hochrangige Turnier leitend organisiert und eigenständig erfolgreich abgewickelt. Er wird demnächst bei den Deutschen Meisterschaften wieder einen hoffentlich sehr erfolgreichen Turniertag als Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft bestreiten, sodass die Straßkirchner Stockschützen auch 2024 wiederum erfolgreich die diesjährige Saison beenden können. Für das Jahr 2025 sind schon mehrere hochkarätige, öffentliche Duo-Turniere in der Straßkirchner Stockhalle geplant.
Die bestplazierten drei Turnierteilnehmer zusammen mit dem Turnierorganisator Fabian Greil (1. V.li.) und dem Schiedsrichter Josef Schreiner (1.V.re.) in der Straßkirchner Gäubodenhalle.Der Turnierorganisator Fabian Greil und Schiedsrichter Josef Schreiner freuten sich, die Sachpreise bei der Siegerehrung übergeben zu können – mittlerweile sind Naturalien als Siegesprämien bei Turnieren stark nachgefragt, die jahrelange begehrten Pokale wurden durch Lebensmittel, wie Wurstwaren und Fleisch, ersetzt.
Mit dem Spatenstich haben Verantwortliche der Gemeinde, der ausführenden Firma sowie des Wasserzweckverbandes Straubing-Land als Auftraggeber am Montag die Arbeiten zur Erschließung des neuen BMW-Werkes in Straßkirchen durch die öffentliche Wasserversorgung begonnen.
Arbeiten bis Ende Juni abgeschlossen
Bis Ende Juni sollen die Arbeiten zur Herstellung eines Bauwasseranschlusses für die notwendigen Baucontainer und die Bauarbeiten abgeschlossen werden können. Hierfür wird zunächst im Horizontalspülbohrverfahren eine neue Hauptwasserleitung DA 250 im Radweg entlang der Bundesstraße 8 von der Firma Krinner bis zum geplanten Baugelände des BMW-Werkes auf einer Länge von rund 550 Metern verlegt. Am Leitungsende wird ein Übergabeschachtbauwerk errichtet.
Wasser von zwei Seiten aus einspeisen
Ab Sommer/Herbst wird die eigentliche Erschließungsleitung für das BMW-Werk ab der Lindenstraße in Straßkirchen entlang der B 8 und bis zum Ortsteil Stetten verlegt. Dadurch entsteht ein Ringschluss und das Wasser kann von zwei Seiten aufs Werksgelände eingespeist werden. Hierfür wird ein zweiter Übergabeschacht erstellt. Die Leitungen für den Bauwasseranschluss werden so dimensioniert, dass sie als Teil der großen Erschließungsleitung verwendet werden können.
Beim letzten Informationstermin im Straßkirchner Infopavillon ging es hoch her. Neben etablierten Informationen zu aktuellen Baufortschritten ging es in den unterschiedlichsten Gesprächsformaten über die vergangenen Monate und beim letzten Öffnungstag auch um die Themen: „Wohlstand zu sichern“ und „die Region auch in Zukunft an unserem Erfolg teilhaben zu lassen“. Seit der Planungsphase der Hochvoltspeichermontage gehörte der hölzerne Info-Pavillon von BMW zum Ortsbild Straßkirchen. Jetzt stand das Ende des Pavillons bevor: am Donnerstag 16.5.24 war der Stand von 16 bis 18 Uhr letztmals geöffnet. Glücklicherweise gibt aber künftig einen Ersatz am Werksgelände, dass die Informationen weiterhin aus erster Hand an die interessierten Bürgerinnen und Bürger kommen. Das erfahren die Bewohner der betroffenen Orte mit der Info-Broschüre, die BMW demnächst verteilen lässt.
Der Pavillion wird einer künftig Nutzung als Kunststadel im Freigelände des örtlichen Kindergartens St. Elisabeth zugeführt. Hier geht es um die nachwachsende Generation und auch für die Kreativitäts- und Intelligenzförderung der Kleinsten. Wobei allerdings auch die örtliche Künstlergemeinschaft und die Bevölkerung eingebunden wird. Der bekannte Künstler Hubert Huber hat schon viele Aktionen und Projekte in Straßkirchen mitbegleitet und daher war er an dem Pavillion mit von der Partie.
Künstler mit „Draht zu den Kleinsten“
Hubert Huber hat sich durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich der Kunst und durch sein künstlerisches Wirken große Anerkennung in seiner Heimat und darüber hinaus erworben. Durch sein hervorragendes künstlerisches Wirken und sowie durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich hat sich Hubert Huber große Anerkennung in Niederbayern, aber auch in ganz Bayern und im benachbarten Ausland erworben. Er hat sich gerade in der frühkindlichen Kunstbildung eine besondere Expertise erworben, die er bei Straßkirchner Jugendkunstprojekten weitergegeben hat und nun auch was besonderes mit dem „Kunststadel“ schaffen wird. Bei seinen unzähligen Ausstellungen ist es Hubert Huber stets ein Anliegen, nicht nur seine Kunstwerke zu präsentieren, sondern immer auch wieder gerade kleine Kinder einzubinden und ihnen eine Plattform für ihre Kunst und ihr Kunstschaffen zu bieten. „Denn man kann nicht früh genug anfangen um Begeisterung zu schaffen“, so Huber. Neben dem Austausch zu den Planungen des „Kunststadels“ und der umfassenden Ideenfindung der Akteure stand die Planung zum nach Pfingsten zu realisierenden Abbau des Holzbaus und die Versetzung 800 Meter weiter im Focus.
Infos gab es auch zur Aktion mit dem Oberboden der am Freitag, 17.5.24 an Privatperson auf der Baustelle verschenkt wurde.
Mit dabei waren viele Unterstützer, die sich die letzten Monate enorm engagierten und und auch der Fürstensteiner Künstler Hubert Huber der den „Straßkirchner Kunststadel“ als ein Herzensprojekt bezeichnete, waren voll des Lobes.
Im Rahmen des alljährlich von Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter organisierten „Tags der Jugend“ war auch 2024 einiges geboten. Es standen am Samstag, 18. Mai 2024, als Programmpunkte beim Jugendtag mit dem Titel „Der Straubinger Zoo und seine Tierwelt – Tiere hautnah erleben“ spannende Themen an. Der bekannte Straubinger Zoo wurde mit der fachkundigen Führerin Susanna Gindler erkundet. Im Rahmen einer Tierfütterung der Pelikane widmente man sich mit dem Tierpfleger Ludwig Mühlehner den Wasservögeln. Ein Zoo ist niemals fertig und es gilt stets daran zu arbeiten, dass neue Erkenntnisse in der Haltung, Pflege und Zucht von Wildtieren beim Bau von Tieranlagen oder bei der Renovierung bestehender Gehege nach Möglichkeit Berücksichtigung finden, so die engagierte Führerin Gindler bei ihren jugendnahen Ausführungen. Das Ziel ist hierbei immer die Verbesserung der Haltungsbedingungen für die Tiere. Auch im Straubinger Tiergarten wird kontinuierlich am Ausbau und an der Gestaltung von Tiergehegen gearbeitet, so Gindler. Im Tiergarten Straubing werden etwa 200 Tierarten gepflegt, darunter Tiere ferner Länder, wie Löwen, Papageien oder Krokodile und heimische Wildtiere wie Luchse, Braunbären und Wisente. Eine Auswahl der Straubinger Zoowelt wurde hautnah vorgestellt.
Die „Zootier des Jahres“- Artenschutzkampagne wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, sich für stark gefährdete Tierarten einzusetzen, die nicht so bekannt sind und deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Blick der Öffentlichkeit steht. So konnten in der Vergangenheit beispielsweise wichtige Projekte für den Erhalt von seltenen Arten realisiert werden.
Ziel im Rahmen des Arterhalts ist auch der Schutz der heimische Artenvielfalt. An verschiedenen Stationen im Tiergarten lernten die Teilnehmer spielerisch den ökologischen Wert von naturnah gestalteten Gartenwelten zu schätzen.
Geschichte des Zoos erläutert
Der Straubinger Tiergarten entstand 1937/38 in dem auch „Prinzregent Luitpold-Hain“ genannten Stadtpark am Rande Straubings. In einem mit Stroh bedeckten Hirtenhäuschen, dem „Mooshäusl“, konnte man sich während des Spazierganges stärken und die kleine Tiersammlung der dort lebenden Familie Aschenbrenner anschauen. Sie enthielt Fasane, Wasservögel, Pfaue, eine Nutriazucht, Füchse und Damwild. Bereits im September 1938 waren drei Affen zu sehen. Seine Idee wurde von den Straubingern mit Begeisterung aufgenommen. Freundschaftliche Beziehungen Reiters zu einem Hagenbeck-Mitarbeiter führten dazu, dass ihm der Hamburger Zoo 1940 drei junge Löwen für den Tiergarten Straubing schenkte.
Die Finanzierung des Busausflugs hatte dankenswerterweise die VR-Bank Landau- Mengkofen mit einer Spende übernommen.
Spielerisch konnten die Teilnehmer im Tierpark die heimische Tierwelt und die besonderen ausgestellten Tierarten aus fernen Ländern aber auch Naturphänomene mit allen Sinnen kennenlernen. An Einzelgehegen lernten sie die Tierarten und Naturwissenschaften kennen und konnten durch eigenes Erfahren Naturgesetze u.a. der Biologie und Chemie verstehen lernen. Ganz nach dem chinesischen Philosophen Konfuzius (551-479 v.Chr.), dass man vieles nur verstehen werde, wenn man es selbst „händisch erfahren“ könne, waren die Teilnehmer auf dem Gelände des Tiergartens unterwegs. Die reichhaltige Geschichte des Tiergartens seit seiner Gründung 1937 wurde vor Augen geführt. Daneben wurden auch die Elemente u.a. das Wasser erfahrbar gemacht:
Durch die Rolle des Wassers in Bezug auf Wetter und Klima, als Landschaftsgestalter im Zuge der Erosion und durch seine wirtschaftliche Bedeutung, unter anderem in den Bereichen der Landwirtschaft, ist es zudem in vielfältiger Weise seit Jahrhunderten der menschlichen Zivilisation verbunden.
Die Bedeutung des Elements Wassers bei Wasserspielen, aber auch die Gestaltung von großen Seifenblasen, in denen die Teilnehmer selbst einsteigen konnten, waren der Mitmachfaktor bei dem Bayerwaldausflug der ein besonderes Element bei den jährlichen „Tag der Jugend“-Ausflügen darstellt. Abschließend wurde ein Wettbewerb durchgeführt.
Bei diesem Wettbewerb konnte sich Lukas Semmelbauer vor Anastasia Schopp und Noah Koch im Siegertrio durchsetzen. Nach der von der VR-Bank gestifteten Mittagsverpflegung konnten die Jugendlichen auf dem Gelände noch ihr Wissen erweitern. Naturphänomene mit allen Sinnen kennenzulernen war das Thema des Ausflugs und trotz regnerischem Wetter war hier der ideale Zielort. Auch 2025 wird wieder ein kostenfreier Ausflug für die Straßkirchner Jugend im Rahmen eines „Tags der Jugend“ angeboten, das Ziel wird demnächst bekannt gegeben.
Der Tag der Jugend 2024 – die Organisatoren mit den Erstplazierten des „Jugendtagsquiz“: von links: Noah Koch (3. Sieger), Anastasia Schopp (2. Siegerin), Lukas Semmelbauer (1. Sieger) und Bürgermeister Christian HirtreiterDer Tag der Jugend 2024 – die Jugendtagsteilnehmer konnten der Löwin direkt ins Auge schauen.Der Tag der Jugend 2024 – die Jugendtagsteilnehmer konnten den Flamingos bei der täglichen Körperpflege zuschauen und wurden über die Entstehung der rosa Gefiederfarbe aber auch der besonderen Schnabelform informiert. Susanna Gindler stellte direkte Bezüge zu dem Leben im „freier Wildbahn“ her und begeisterte mit ihren Ausführungen. Die Teilnehmer schauten gespannt auf die Flamingos im Herz der Tiergartens.Der Tag der Jugend 2024 – die Jugendtagsteilnehmer konnten die Pelikane deren Nist- und Speisegewohnheiten hautnah erleben: gerade das Verschlingen ganzer Fische bei der Fütterung mit Tierpfleger Ludwig Mühlehner war besonders beeindruckend
Am Samstag, 4.5.24, konnte Vorsitzender Mario Lehermeier mit dem Kommando „Zum Abmarsch fertig – Marsch“ den Kirchenzug vom Schambacher Vitusplatz unter musikalischer Umrahmung mit der sechsköpfigen Blaskapelle „Brandlberger Buam“ in Gang setzen. Pfarrer Gerhard Pöpperl zelebrierte den Jahrtagsgottesdienst in der Schambacher Pfarrkirche St. Nikolaus. Bei seiner Predigt legte der Geistliche einen Schwerpunkt auf die im christlichen Glauben wichtigen Bereiche und hob den Stellenwert des Friedens in Europa hervor. Die Blaskapelle umrahmte den Gottesdienst, das Gedenken am Kriegerdenkmal und die Jahresversammlung mit traditioneller Blasmusik. Beim Totengedenken am Schambacher Kriegerdenkmal wurde den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht und ein Gedenkkranz niedergelegt. Eine starke Delegation der Feuerwehr Schambach war ebenso beteiligt. Beim Totengedenken am Kriegerdenkmal konnten Pfarrer Gerhard Pöpperl, Vereinsvorsitzender Mario Lehermeier, Hauptmann Andrea Neumann und Bürgermeister Christian Hirtreiter wichtige Ausführungen zum traditionellen Kriegerjahrtag gestalten. Es wurde den Opfern der beiden Weltkriege, generell den Opfern von Gewalt, Flucht und Vertreibung gedacht und daran erinnert, dass es uns eine Verpflichtung sein muss vor den schrecklichen Folgen von Krieg und Unrecht zu warnen.
Patenschaft mit militärischen Einheiten mit der Gemeinde Straßkirchen
Gerade die Traditionspflege und das Vereinsleben machen eine Gemeinde lebenswert und sei für die Bevölkerung wichtig, so Bürgermeister Christian Hirtreiter bei seinen Ausführungen am Kriegerdenkmal. Vor genau 105 Jahren entstand der Schambacher Kriegerverein. Im Jahre 1919 hatte der Schambacher Jakob Fischer den Verein als Vorsitzender gegründet. Nach den Grauen des 1. Welkriegs von ehemaligen Soldaten wurde er gegründet um die folgenden Generationen an die Schrecken von Krieg und dem damit verbundenen Leid zu erinnern. Die Mitglieder haben sich seit dem um das Gemeinwesen und die Solidarität verdient gemacht. So wurde um den Nachwuchs des Traditionsvereins zu sichern auch die Umbenennung des ursprünglich von diesen ehemaligen Weltkriegsteilnehmern 1919 als Krieger- und Veteranenverein gegründeten Vereins in Krieger- und Soldatenverein vollzogen. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten der Gäubodenkaserne im Mitterharthausen eine besondere Wichtigkeit in der Gemeinde habe. Diese Tradition mit der derzeitigen 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ besteht in einer vorbildlichen Form. Daher sei es auch eine besondere Auszeichnung, dass trotz vielfältigster Verpflichtungen eine Vertretung der Pateneinheit bei dem Traditionstermin anwesend war. Hauptmann Andrea Neumann hatte als Kompanieeinsatzoffizier die Rede der Pateneinheit des Sanitätslehrregiments Niederbayern übernommen. Die Berufssoldatin stellte heraus, dass gerade durch die Einführung eines Veteranentags das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt eine höhere Wichtigkeit vom Staat zugewiesen wurde. Damit soll jedes Jahr am 15. Juni Anerkennung und Dank für Soldaten zum Ausdruck gebracht werden. Der Bundestag hat für die Einführung dieses jährlichen „Nationalen Veteranentags“ am 15. Juni gestimmt. Hauptmann Neumann bezeichnete den Veteranentag als starkes Zeichen der Wertschätzung. „Es geht um die Anerkennung derjenigen, die in letzter Konsequenz bereit sind, das Leben für unser Land einsetzen“, hob sie hervor. Die wichtige Funktion des Kanoniers übten Franz und Christian Wagner an der vorhandenen historischen Weltkriegskanone durch drei Salutschüsse beim Totengedenken am Kriegerdenkmal aus. Der Jahrtag und das Gedenken wurde von der Blaskapelle „Brandlberger Buam“ unter Leitung von Engelbert Helmbrecht mit heimischer Marschmusik umrahmt. Nach der Kranzniederlegung erfolgte der Rückmarsch zum Gasthof „Dorfschänke“ zur Absolvierung der Jahresversammlung.
Jahresversammlung durchgeführt
Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KuSK) Schambach hat im Anschluss an das Gedenken am Denkmal im Schambacher Gasthof „Dorfschänke“ die diesjährige Jahreshauptversammlung am Samstag durchgeführt. Mit einem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Besonders gedacht wurde dem jüngst verstorbenen Kameraden Heinz Egerer. Den im abgelaufenen Berichtszeitraum verstorbenen Kammeraden wurde ehrend gedacht. Michael Paukner konnte den Rechenschafts- und Kassenbericht vortragen. Herausgestellt wurde, dass eine Beteiligung an Veranstaltungen, an den Trauerfeierlichkeiten und vor allem an dem 150-jährigen Gründungsjubiläum des Krieger- und Reservistenvereins Straßkirchen-Haberkofen durch eine Vereinsvertretung erfolgte. Bei dem Volkstrauertag und weiteren dörflichen Festlichkeiten war man vertreten. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des vergangenen Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer Günther Pfaff und Heribert Prebeck eine ordnungsgemäße Kassenführung feststellten. Herausgestellt wurden die Einnahmen des Vereins und die Ausgaben für Vereinskleidung wurden ausführlich erläutert. Der Kassenbericht ging detailliert auf alle Ausgaben im Berichtszeitraum ein und stellte den Kassenstand dar. Der Schambacher Verein ist Mitglied des BSB (Bayerischen Soldatenbundes), und war im Jahr 2001 in den BSB aufgenommen worden, d.h. seit über 20 Jahren ist der Schambacher Verein hier überregional vernetzt. Der Bayerische Soldatenbund 1874 e. V. (BSB) ist mit seinen in über 1.000 korporativ angeschlossenen Ortskameradschaften und Ortsvereinen Bayerns mit mehr als 60.000 Mitgliedern eine der größeren Gemeinschaften ehemaliger Soldaten in Deutschland und sehr aktiv. Die Jahresversammlung klang nach einem Essen für die örtliche Feuerwehr und die Kameraden des Kriegervereins harmonisch bei angenehmen Gesprächen bis kurz vor Mitternacht aus. Im Rahmen der Versammlung wurde neu festgelegt, dass der Jahrtag mit Mitgliederversammlung künftig immer am Samstag vor dem Christi-Himmelfahrtsfest mit Gedenkgottesdienst und Totengedenken stattfinden wird.
Aufgrund eines Pestgelübdes, das seit 450 Jahre besteht, pilgerte die Pfarrei Niederhöcking, Sankt Martin, Landkreis Dingolfing-Landau, zum Marienwallfahrtsort Bogenberg (04.05.2024).
Etwa 40 Pfarrangehörige, unter Leitung des Pilgerführers Xaver Schmerbeck und dem Kirchenpfleger Wolfgang Müller als Begleitfahrzeugführer, marschieren alljährlich am Samstag vor Christi Himmelfahrt zu dem niederbayerischen Marienheiligtum Bogenberg.
Begleitet werden sie von mehreren Kraftfahrzeugen. Heuer waren es 40 Wallfahrer, die den anstrengenden Fußmarsch von 3.45 Uhr bis zur Ankunft um 12 Uhr auf den Bogenberg auf sich nahmen. Seit mittlerweile etwa 85 Jahren führt der Weg der Bogenberg-Pilger über den Straßkirchner Ortsteil Thal und Paitzkofen, mit einer Andacht in der dortigen Kirche Sankt Nikolaus und einer Einkehr im gemeindlichen Feuerwehrhaus mit Florianistüberl. Auch heuer hat die Dorfgemeinschaft Paitzkofen unter Leitung von Erwin Weinzierl die Verpflegung nach der Andacht in der Dorfkirche im gemeindlichen Feuerwehrhaus übernommen. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass die Pilgerroute seit mittlerweile 85 Jahren durch das Paitzkofner Ortszentrum führt und dankte dem Pilgerführer für das langjährige Engagement. Er wies darauf hin, dass im kommenden Jahr 2025 die Paitzkofner Ortsmitte, aufgrund der dann abgeschlossenen Dorferneuerungsmaßnahmen, ein komplett neues Erscheinungsbild haben wird.
Die Pilger verabschiedeten sich bei der Dorfgemeinschaft und bedankten sich für die gute, ausgezeichnete und schnelle Bewirtung, mit dem Wunsch, auch 2025 wieder gesund in Paitzkofen Rast halten zu dürfen.
Foto vor dem Paitzkofner Kirchhügel:
Die Wallfahrergruppe aus Niederhöcking macht in Paitzkofen mit einer Andacht in der Kirche St. Nikolaus und einer Brotzeit Halt:
Am Freitag, 2.5.24, konnte im Schulinnenhof der Grund- und Mittelschule Straßkirchen der Maibaum von den Neuntklässlern aufgestellt werden. Mit der Beteiligung der Vorschulkinder der Kindergärten Irlbach, St. Martin und St. Elisabeth und der 4. Klässler der Grundschule Oberschneiding als Zuschauer wurden Musik- und Tanzdarbietungen angeboten.
Das Foto zeigt das Aufstellen des Maibaumes der 9. Klasse die mit vollem Körpereinsatz unter Absicherung durch ein gemeindliches Bauhoffahrzeug. Der Maibaum wurde traditionell von der Absolviaklasse aufgestellt.
Bei der über einstündigen Darbietung der Klassen wurden auch Erklärungen zu den bayerischen Traditionen des Maibaumaufstellens, ob Zunftbaum oder Maibaum, gegeben. Vom Kranzbinden bis zur Bewachung, bis hin zum Verteilen der Stangen zum Baumaufstellen alles wurde in diesem Jahr durch Schüler der Grund- und Mittelschule erklärt. Auch traditionelle Handwerksgeräte und die bayerischen Begriffe vom „Schepsen“ (Entrinden des Baumes), über die „Schwaiberl“ (Stangen zum Aufstellen des Baumes) bis hin zum „Roafmesser“ (Messer zum Baumentrinden) wurden thematisiert. Die Musik- und Tanzdarbietungen der jeweiligen Klasse fanden großen Anklang. Gestartet wurde mit dem einfühlsamen Flötenstück „Kleine Eisenbahn“ der Flöttengruppe der Klassen 1 a und 1b unter Leitung von Annette Schubert. Veronika Friedmann hatte ein Tanzstück zum Thema „Ode an die Freude“ von Beethoven akribisch einstudiert und auf der Bühne im Innenhof dargeboten. Die gesamte erste Klasse 1a konnte mit der Klasslehrerin Frau Thom „Wer will fleißige Handwerker sehen“ vorführen. Die Gitarrengruppe und die Arbeitsgruppe Chor (verantwortlich: Annette Schubert), sowie die Bläserklasse unter der Leitung von Frau Bergbauer, hatten schöne Stücke einstudiert. Auch die Jahrgangsstufen 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 9 waren mit Tanz und Musikeinlagen unter der Leitung der Lehrkräfte Müller, Hein, Zielinsky, Ramsauer, Barth und Molata eingebunden und ließen den Vormittag gelungen ausklingen. Insbesondere traditionelle Tänze wie das „Hirtamadl“ (Klassen 4a/4b) und das „Rehragout“ (Klasse 2a/2b) erfreuten das Publikum. Den Abschluss des Bühnenprogrammes bildete der „Urig-fetzige Boarische-Tanz“ der Jahrgangsstufen 7 und 9.
Insgesamt gab es in der Gemeinde Straßkirchen aus Anlass des Maifestes im Jahr 2024 vier Maibaumaufstellen.
Im Hauptort Straßkirchen fand bei weißblauem Bilderbuchwetter am Dienstag, 30. April 2024 das Maibaumaufstellen in der Straßkirchner Ortsmitte statt. Eine fetzige Blaskappelle hatte das Aufstellen des 27 Meter hohen Maibaumes durch den Bauernhilfsverein, die örtliche Feuerwehr und den FC-Bayern-Fanclub umrahmt. Am Vormittag es Maifeiertags wurde in Paitzkofen der Maibaum aufgestellt unter dem Kommando von Ansager Hubert Ertl konnten viele fleißige Hände den Maibaum aufstellen. Die veranstaltende Dorfgemeinschaft Paitzkofen unter der Zusammensetzung Eisstockverein, Feuerwehr Paitzkofen und Paitzkofner Kirchenverwaltung war froh über den guten Anklang des diesjährigen Festes. Am Nachmittag des Maifeiertags wurde am Schambacher Vitusplatz der Maibaum von der Feuerwehr Schambach aufgestellt. Die Traditionsfeste erfreuen sich in Straßkirchen zunehmender Beliebtheit.
Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen, die Gemeinde Irlbach und Straßkirchen, konnten zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung für die Verantwortlichen in den Vereinen einladen. Am 22.4.24 fand im Straßkirchener Gasthof „Brunner“ das Thema „Moderne Jugendarbeit“ beim diesjährigen Informationsabend Beleuchtung. Vereinsverantwortliche waren gekommen, um sich über die aktuellen Gegebenheiten für eine moderne Vereinsarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Jugend zu informieren. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte zu der spannenden und wichtigen Thematik ein. Stellvertretender Bürgermeister Hermann Radlbeck (Irlbach) hob die hohe Bedeutung der Jugendarbeit für ein aktives und nachhaltiges Vereinsleben hervor.
Erfolgreiche Jugendarbeit im Verein dank ehrenamtlichem Engagement
In den Gemeinden Straßkirchen und Irlbach gibt es dank des engagierten Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer in den Vereinen eine gut funktionierende Jugendarbeit, hoben die beiden Jugendpfleger des Landkreises Straubing-Bogen, Julia Stadler und Richard Maier, eingangs hervor. Die wertvolle Arbeit der vielen Freiwilligen wird von der jeweiligen Gemeinde und den Vertretern der kommunalen Jugendarbeit und des Kreisjugendrings hochgeschätzt und unterstützt. Julia Stadler stellt anhand einiger Zitate bedeutender Persönlichkeiten die Wichtigkeit des Ehrenamts für die Gemeinde und die Lebensqualität der Menschen hervor. Steigende Lebensqualität, Vielfalt und Freiräume schaffen die Möglichkeit, dass sich die nachwachsende Generation in ihrem jeweiligen Heimatort wohlfühlt. Da gerade die infrastrukturellen Gegebenheiten und die finanziellen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle spielen, berichtete Richard Maier von Fördermöglichkeiten des Kreisjugendrings, dem vielfältig nutzbaren Zeltplatz in Mitterfels und der Fortbildungsplattform „Jugendleitertankstelle“.
Der Kreisjugendring Straubing-Bogen organisiert dieses Schulungsformat „Jugendleitertankstelle“ in Form einer Verantwortlichenschulung für die ehrenamtlich tätigen Verantwortlichen in der Jugendarbeit in den Vereinen. Dieses Angebot erhält viel Zuspruch – mehrere Straßkirchner und Irlbacher Vereinsvorstände haben hier bereits teilgenommen und kommen immer wieder gerne auf das kostenlose Fortbildungsangebot zurück. Der Kreisjugendring Straubing-Bogen bietet zusätzlich vielfältige Fördermöglichkeiten für Vereine, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Durch finanzielle Unterstützung und organisatorische Hilfe wird es den Vereinen ermöglicht, attraktive Programme für die Jugendlichen anzubieten und somit einen positiven Einfluss auf deren Entwicklung zu nehmen. Intensiv wurde über Versicherungs- und Haftungsfragen im Rahmen der Jugendarbeit diskutiert. Diese Fragestellungen sind für die Ehrenamtlichen oft ein Hemmnis beim kreieren neuer Angeboten für junge Menschen.
Julia Stadler stellte gerichtet an die ehrenamtlich in den Vereinen engagiert Personen heraus: „Sie sind die wahren Helden, die mit Ihrem Einsatz die Zukunft der Jugend gestalten. Ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert und die Kommunale Jugendarbeit bedankt sich für die wertvolle Arbeit.“
Richard Maier schloss die sachkundigen Ausführungen und Darstellung von Praxisbeispielen mit den Worten: „Gemeinsam schaffen Sie eine lebendige und unterstützende Gemeinschaft für unsere Jugendlichen.“
Ausblick auf 2025
Bei dem Lichtbildervortrag und den Präsentationen gab es zahlreiche Anregungen für die Vereinsverantwortlichen, wie vorausschauende Maßnahmen in der Organisationsarbeit, welche in die eigene Vereinsarbeit eingebunden werden können. Hinweise auf weiterführende Informationen sowie Raum für Fragen und Diskussion rundeten den Informationsabend ab. Bürgermeister Christian Hirtreiter, kündigte an, dass auch im Jahr 2025 ein entsprechender Informationsabend -dann in einer Veranstaltungsörtlichkeit in Irlbach – für Vereinsverantwortliche der Gemeinden Irlbach und Straßkirchen – organisiert wird.
Dreimal mit viel Applaus beklatschte das Straßkirchner Publikum die Kasperltheatervorführungen am Freitag und Samstag (19./20.4.24) im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus. Auf Einladung des Jugendfördervereins „Schambach Kids“ spielte „Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ das Erwachsenenstück „Erlösung ist kein Trallala“ und das Kinder-Stück „Kasperl und der Zwackilutschku“.
„Für Erwachsene ein wahrer Schenkelkloppfer“
Kasperlpuppen können keine geheimen Wünsche und Sehnsüchte entwickeln, jedoch holen sie die Vergangenheit aus den eigenen Kindertagen in die Moderne zurück. In Doctor Döblingers Ensemble jedenfalls träumen sich seit der Entstehung des Theather-Ensembles vor über 30 Jahren immer mehr Darsteller über ihr festgeschnitztes Rollenprofil hinaus. Sogar der Kasperl suchte bei dem Erwachsenen-Theater, das sowohl für Senioreninnen und Senioren, aber auch für altersunabhängig für die Erwachsenen konzipiert war, nach einem alternativen Betätigungsfeld. Einen Ausweg könnte ein Päckchen vom fernen Schirmherrn, dem Doctor Döblinger, zeigen, doch leider kommt es nie beim Kasperl an. Nur ein Erpresserbrief, in dem eine Riesensumme für die Herausgabe des Päckchens gefordert wird. Zum Glück kann der Kasperl auf die Hilfe seines Seppls zählen. Es war nur zu hoffen, dass der noch mit seiner Rolle als begeisterter Freund und Helfer zufrieden ist. Sowohl die feine Ironie als auch die mit subtilem Humor gespickte Vorführung ließ das Publikum zu Lachsalven hinreißen. Das ganze Kasperltheater war mit passender Livemusik garniert. Puppenspieler waren Josef Parzefall und Anton Frank, für die Musik zeichnete sich Florian Burgmayr verantwortlich.
Für Kinder: markante Charakterköpfe und spannende Dialoge
„Kasperl und der Zwackilutschku“ oder „Der Herr der tausend Puddings“ war der Titel des zweiten 45-minütigen Stücks, das in Straßkirchen aufgeführt wurde. In zwei Vorstellungen konnten die Autoren Josef Parzefall und Richard Oehmann die begeisterten Kinder auf eine Reise in eine ferne Welt mitnehmen. Die Geschichte über den allwissenden Zwackilutschku war sehr ungewöhnlich. Nach einer alten Sage verwandelt sich einer von den im schönen Stadtchen „Hinterwieselharing“ gekochten Puddings in den allwissenden Zwackilutschku.
Hier ging es darum, dass Kasperls Heimatstadt Hinterwieselharing einmal im Jahr den Zwackilutschku-Tag feiert. Dann wird in jedem Haus ein Pudding gekocht, denn nach der alten Sage verwandelt sich einer davon in den allwissenden Zwackilutschku. Doch dieses Jahr verschwindet ausgerechnet der Pudding, den die liebe Großmutter gekocht hat. Wurde er vom verfressenen Kasperl vertilgt, hat der böse Zauberer „Gottlieb Wurst“ seine Hand im Spiel oder hat sich der Pudding gar in den Zwacklilutschku verwandelt und ist entwischt? Diese Fragestellung wurde in dem turblenten Theaterstück wunderbar analysiert und alle Verwirrungen entwirrt werden.
Bis zum Ende des wunderschönen Theaterstücks konnten sich alle Komplikationen auflösen und die Kinder und Erwachsenen verließen mit lachenden Gesichtern das Pfarrheim Die Vereinsmitglieder der „Schambach Kids“ bewirten die Gäste. Auch im kommenden Jahr werden wieder zwei Theatervorführungen im Straßkirchner Pfarrheim angeboten. Das Publikum hofft, dass man auch nächstes Jahr „Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ in Straßkirchen wieder begrüßen kann.
Zum fünften Mal nach 1999, 2008, 2013, 2019 und nun 2024 trafen sich am 13.4.24 nach fast 70 Jahren seit Schulbeginn im Jahr 1955 Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Volksschule Straßkirchen zu einem Wiedersehen im Café Brunner. Einige der Mitschüler haben 2024 auch ihren 75. Geburtstag. Seit ihrem letzten Treffen sind wieder viele Jahre vergangen und einige Mitschüler und Lehrer sind verstorben.
Zum Klassentreffen wurde diesmal von Peter Boot eingeladen. Von den ehemals 45 Klassenkameraden sind mittlerweile 17 gestorben, zwölf kamen zum Klassentreffen.
Auf Einladung von Bürgermeister Hirtreiter gab es ein umfangreiche Erläuterung zur Gemeindeentwicklung und eine Führung im Rathaus. Schließlich gab es noch ein Buch mit Widmung zur Erinnerung an den Besuch und ein Buch zur Chronik Bayerns für das Schulmuseum in Straßkirchen.
Unter den Klassenkameraden waren in den 1950er Jahren auch einige Flüchtlingskinder, deren Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg in Straßkirchen untergekommen waren. Wie sich die Teilnehmer am Klassentreffen einig waren, waren sie sozusagen die erste Generation nach dem Krieg, die seitdem in Frieden und Freiheit aufwachsen durften, wofür sie sich dankbar zeigten.
„Es war eine schöne Jugendzeit, die wir erleben durften.“ Der Fußballplatz in der Dorfmitte war der Dreh- und Angelpunkt. Dort rührte sich immer etwas. Aber auch das Café Brunner, Treffpunkt des Klassentreffens, spielte schon damals in aller Leben eine wichtige Rolle in Sachen Geselligkeit.
Das Treffen am Samstag endete im Café Brunner mit einem gemeinsamen Essen und angeregten Gesprächen.
Fotos von der Einschulung 1955 mit damaligen Lehrer und späterem Rektor Schaller, Bild bei der Schulführung beim letzten Klassentreffen 2019 und im Innenhof des Rathauses 2024
Am Wochenende vom 3.–5. Mai 2024 feiert der Ski- und Snowboardclub Straßkirchen e. V. sein 25-jähriges Bestehen mit einem Fest für die gesamte Bevölkerung.
Rückblick auf ein reges Vereinsleben
„Unzählige Kinder und Jugendliche haben in unserem Verein das Skifahren gelernt, haben an Aktionen wie der Ferienfreizeit teilgenommen oder jedes Jahr Kinderfasching gefeiert“, schwärmt Klaus Meier, langjähriger Vorstand des SSC Straßkirchen. Doch nicht nur das. „Auch für die Erwachsenen war in der 25-jährigen Vereinsgeschichte einiges geboten: regelmäßige Skifahrten, der traditionelle Glühweinanstich am Dorfplatz, Faschingsbälle oder Laufkurse im Sommer standen auf der Agenda des Vereins“, führt Meier weiter aus. Im Jubiläumsjahr wurde zudem das neue Vereinsheim, die SSC Schi-Hütt´n fertiggestellt, die am Sonntag besichtigt werden kann. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Feiern mit der Dorfgemeinschaft
Am Festwochenende ist einiges geboten: eine Opening-Party mit DJ SAM am Freitag ab 21 Uhr sowie eine 80/90er Party am Samstagabend mit DJ GUN T ab 20 Uhr in der Schi-Hütt´n, ein Familiennachmittag mit Kinder-Biathlon am Samstag von 13–17 Uhr auf dem Sportgelände und der Höhepunkt der Jubiläumsfeier am Sonntag mit Standkonzert, Kirchenzug, Festgottesdienst und anschließendem Mittagessen in der Turnhalle. Für Überraschungen ist gesorgt!
Kartenvorverkauf
Für die beiden Partys ist der Erwerb von Eintrittskarten notwendig, da die Einlasszahlen begrenzt sind. Restkarten sind noch erhältlich. Der Einlass ist ab 16 Jahren. Es gilt das Jugendschutzgesetz. Die Teilnahme am Mittagessen am Sonntag ist aus organisatorischen Gründen nur über den Kauf von Essensmarken möglich. Ein Kartenverkauf für alle Veranstaltungen findet noch am Samstag, 20. April von 10 Uhr bis 14 Uhr in der Schi-Hütt´n statt.
Der SSC Straßkirchen freut sich auf ein gelungenes Festwochenende und lädt die gesamte Bevölkerung herzlich ein.
Am Dienstag, 9. April 2024, fand ein öffentlicher Informationsvortrag des Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl mit dem Kriminalhauptkommissar Manfred Reumann zum Thema „Sicherheit im Alltag – Betrüger lauern überall“, im Pfarrheim St. Stephanus Straßkirchen statt. In diesem Vortrag wurden die Straßkirchner Seniorinnen und Senioren sensibilisiert, wie es um den Schutz vor Kriminalität steht. Mit den Tipps und Ratschlägen von dem erfahrenen „Kriminalpolizeilichen Fachberater“ Manfred Reumann kann man seine persönliche Sicherheit im Alltag stärken, so der Grundtenor des Informationsreferats. Wer die Gefahren kennt, kann viele Risiken ausschließen, stellte der Straubinger Polizeibeamte heraus
Mit anschaulichen Beispielen aus der alltäglichen Praxis hat der engagierte Präventionsbeamte mit Lichtbildern auf typische Straftaten, Betrugsmaschen, Gaunertricks sowie aber auch auf entsprechende Schutzmaßnahmen und richtige Verhaltensweisen hingewiesen. Die Themenfelder der Betrugsmaschen der Kriminellen sind sehr vielfältig, wie beispielsweise Schockanrufe, Enkel-Trick, Gewinnspiele, aber auch der klassische Taschendiebstahl und der Wohnungseinbruch. Reumann wies beispielsweise darauf hin, dass sich immer wieder Betrüger als Polizisten oder behördliche Amtsträger ausgeben, um Geld oder Wertgegenstände zu erbeuten. Daher sollte man keine Unbekannten ins Haus oder in die Wohnung lassen und sich auch den Dienstausweis zeigen lassen.
An Orten, an denen sich viele Menschen -insbesondere an Urlaubsorten- aufhalten, ist besondere Vorsicht vor Taschen- und Trickdieben geboten. Reumann riet hierzu, keine Geldbörsen mitzunehmen und Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen Innentaschen der Kleidung und dicht am Körper zu tragen anstatt. Falls die Geldbörse gestohlen wurde, sollte man sofort alle EC- bzw. Kreditkarten unter der Nummer 116116 sperren lassen und den Diebstahl der Polizei melden.
Auch das Internet bietet viele Betrugsmöglichkeiten, und deshalb ist es ratsam, auf dem PC eine Firewall und einen Virenscanner einzurichten. Zudem sollte man möglichst auf Rechnung einkaufen.
Viele weitere Beispiele rundeten den Vortrag ab, etwa über den sogenannten „Enkeltrick“, über Haustürgeschäfte, Betrügereien mit Fakeshops und gefälschten Schecks oder über Zeichen, die an Hauswände gemalt werden, um andere Täter über die dortigen Bewohner und häusliche Strukturen zu informieren.
Das Credo dieses Vormittags lautete also: „Vorsicht ist besser als Nachsicht“.
Es wurde auch Informationsmaterial in Form von Broschüren weitergeleitet. Die Teilnahme bei diesem Angebot des gemeindlichen Seniorenbeauftragten der Gemeinde Straßkirchen war kostenfrei möglich.
Im Mittelpunkt des vhs-Außenstellenleitertreffens im Rathaus Straßkirchen stand am 2.4.24 der Rückblick auf das Jahr 2023 und dessen Analyse. Mit 975 durchgeführten Kursen war es für die vhs das erfolgreichste Jahr seit 2010. Auch die Zahl der insgesamt angebotenen Kurse erreichte mit 1.410 den höchsten Stand der letzten 15 Jahre. Insgesamt verzeichnete die vhs 11.374 Teilnehmer, die in Summe 163.182 Schulstunden in Kursen und Vorträgen verbrachten.
Vor Beginn der Tagung hatte Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter die Teilnehmer durch das neue Rathaus in Straßkirchen geführt und in über die derzeitige Ortsentwicklung informiert. Mario Fischer, Verantwortlicher für die Muni-App, berichtete zunächst über die gerade in Arbeit befindliche Erweiterung der Muni-App um einen eigenen Bereich speziell für vhs-Kurse. Dieser enthalte ab Sommer automatisch alle im Landkreis angebotenen Kurse, ohne dass die vhs-Außenstellenleiter diese aufwändig einzeln in der Muni-App erfassen müssten. Danach stellte vhs-Geschäftsführer Robert Dollmann die Zahlen des vergangenen Jahres vor und lobte dabei ausdrücklich die engagierte Arbeit der ehrenamtlichen Außenstellenleiterinnen und -leiter. Diese hätten in Summe über 20.000 Schulstunden mehr an Kursen durchgeführt als im Jahr davor. Spitzenreiter bei den Teilnehmerstunden wurde 2023 einige Außenstellen mit besonders hohem Anteil an Gesundheitskursen. Auch die VHS Straßkirchen ist sehr positiv gelistet. Es wurde auf die umfangreichen Angebote der VHS eingegangen. Die Herbstkurse werden ab 15. Juli auf der Internetseite der vhs veröffentlich werden und sind ab dann buchbar. Das gedruckte Programmheft erscheint Ende Juli.
Blickten gemeinsam mit Stolz auf die Ergebnisse des Jahres 2023 zurück: Die ehrenamtlichen vhs-Außenstellenleiterinnen und -leiter beim Frühjahrstreffen in Straßkirchen zusammen mit vhs-Geschäftsführer Robert Dollmann (rechts) und Bürgermeister Christian Hirtreiter (2. von rechts).
Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Schambach stand neben den Regularien auch die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft (Amtszeit: 2024-2029) auf der Tagesordnung (6.4.24). Im Schambacher Gasthof Dorfschänke konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen und auch die neue Führungsmannschaft festlegen. Neben den Jagdgenossen waren die Jagdpächter Florian Sixt und Kathrin Baumgartner ebenso anwesend. Beim Rechenschaftsbericht wurden die herausragenden Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Beim Kassenbericht stellte man detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Thomas Jurack ging auf die Termine und die entsprechenden Vorstandssitzungen ein. Schriftführer Thomas Jurack ging ebenso auf die Situation der Nutzung von den genossenschaftseigenen Gerätschaften ein. Die Berichterstattung zur Kassenprüfung hatte Kirchenpfleger Günther Pfaff übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden.
Vorschriften zur Unfallverhütung
Für die Benutzung der genossenschaftlichen Leihgeräte wies die Jagdvorstandschaft auf die Beachtung der Betriebsanleitungen sowie der geltenden Unfallverhütungsvorschriften hin und lobte alle Jagdgenossen, die sich um die ordnungsgemäße Instandhaltung dieser Gerätschaften kümmern. Bezüglich der Zugänglichkeit der Scheune der Jagdgenossenschaft wurde das Verfahren dargestellt und von einem jüngst durchgeführten Ortstermin mit der Berufsgenossenschaft berichtet.
Seit dem Ausscheiden des Jagdvorstehers Alfons Bugl hatte Bürgermeister Christian Hirtreiter die Funktion kommissarisch ausgeübt. Unter seiner Leitung wurde die Beschlussfassung über die Verwendung des Jagdpachtschillings getätigt. Festgelegt wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte den aktuellen Stand zu wichtigen Entwicklungen in der Gemeinde vor. Im Zuge der örtlichen Dorferneuerung Paitzkofen wird auch das Paitzkofner Kanalnetz im betroffenen Bereich des Ortskernes erneuert. Der erste Teil der Gesamtmaßnahme wird im April 2024 noch abgeschlossen und der zweite Abschnitt wird auch im Jahr 2024 in Angriff genommen. Der Sachstand im Hinblick auf die Aufnahme ins Städtebauförderungsprogramm nach Abschluss der Bürgerbeteiligung beim „städtebaulichen Entwicklungsverfahren“ wurde dargestellt. Abschließend dankte auch der neue Jagdvorsteher Max Neidl für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang.
Neue Führungsriege bei den Schambacher Jagdgenossen gewählt.
Von rechts: Christian Hofeneder, Jagdvorsteher Max Neidl, Christian Peter, Florian Sixt, Thomas Jurack, Eberl Stefan und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Das diesjährige Jugendhegefischen des Fischereivereins Irlbach-Straßkirchen war wieder ein Erfolg. Fast 20 jugendliche Teilnehmer freuten sich mit dabei zu sein und bevölkerten die Schambacher Vereinsweiher. Gerade die Naturliebe und die Kenntnis der heimischen Tier- und Fischarten ist den Verantwortlichen des Vereins wichtig weiterzugeben.
Seit über 20 Jahren war das Ostereiersuchen der Schambach Kids am Karsamstag war wieder ein Erfolg. Da 2024 die gemeindliche Freifläche beim Schambacher Freibad durch den Circusbetrieb belegt war konnte auf den Schlosspark ausgewichen werden. Neben den drei „Kroneneiern“ waren die 240 gefärbten Eier das Ziel der fast zweistündigen Suche. Fast alle Eier wurden gefunden und die glücklichen Kinder nahmen diese mit. Die Familie von Oefele hatte großzügiger Weise die Suche auf Privatgelände ermöglicht, was besondere Freude bei den Kindern hervorrief.
Der Straßkirchner Osterbrunnen bei der Pfarrkirche St. Stephan schmückt auch 2024, alljährlich mittlerweile seit über 20 Jahren, das Straßkirchner Zentrum. Von eifrigen Händen des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins wurde der Dorfbrunnen, wie auch in vielen anderen Orten, besonders schön und einladend gestaltet. Die engagierten Aktiven mit der Gartenbauvereinsvorsitzenden Brigitte Kiendl zeigten bei der Auswahl der Farben besonderes Geschick. Auch die örtlichen Bauhofmitarbeiter waren helfend eingebunden. Brunnen waren immer nicht nur eine Wasserquelle, sondern symbolisierten auch die Quellen des Lebens. Wenn Brunnen versiegten, ging es den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten schlecht. Die moderne Wasserversorgung hat diese klassischen Wasserstellen zurückgedrängt. Wer denkt heute noch beim Betrachten eines Brunnens darüber nach, welche lebenswichtige Bedeutung er einst für die Menschen hatte. Mit dem Schmücken von Brunnen zu Ostern wird auch an die Vergangenheit erinnert, in der ohne funktionierenden Brunnen nichts lief. Die Pfarrkirche St. Stephanus und der Dorfbrunnen mit Postillionskulptur von Kasimir Boot (Straßkirchner Künstler, verstorben 2014) sind hier im Zentrum der Gäubodengemeinde mehr als ein Hingucker. Im Jahr 2025 wird der Bestand der Osterdekoration mit neuen Girlanden und neu gestalteten Osterschmuck erweitert und noch schöner gemacht.
Der Straßkirchner Dorfbrunnen am 3.4.24 zeigt die Bedeutung des Ortszentrums auch in der Osterzeit.
Regelmäßig übt das Technische Hilfswerk in Straßkirchen. Auch am ersten Aprilwochenende war hier viel geboten. Neben theoretischen Planungen war vor allem die Umsetzung der verschiedenen Stützbauwerke in einem Abbruchhaus im Ortszentrum ein besonderes Übungsobjekt. Mit viel Begeisterung waren die vielen THW-Mitglieder beim Übungseinsatz dabei. Viele Straßkirchnerinnen und Straßkirchner konnten als Zuschauer bei den Aktivitäten dabei sein.
Mit dem Abstützsystem Holz (ASH) können beispielsweise marode Decken und instabile Wände abgestützt werden.
Nach Bränden drohen oftmals Gebäude einzustürzen. Um Einsatzkräfte und Anwohner zu schützen, setzt das Technische Hilfswerk unter anderem das Abstützsystem Holz ein.
Der Umfang des ASH aber auch die Planung hierzu ist beachtlich. Neben Holzbalken in verschiedenen Größen führt das THW bei einem Einsatz Kreissägen und Bohrmaschinen mit. Damit lässt sich das Holz vor Ort je nach Verwendungszweck leicht bearbeiten. Messgeräte sowie Stützen und Erdnägel sind ebenfalls Bestandteil des Inventars. Erdnägel ähneln einem übergroßen Zelt-Hering und dienen zur Fixierung des ASH im Boden. Die komplette Ausrüstung befindet sich auf einem Anhänger und ist somit jederzeit einsatzbereit. Die Gerätschaften waren in LKWs und am Ortsplatz gelagert.
Am ersten Aprilsamstag 2024 gab es eine besondere Veranstaltung der Jugendfeuerwehren Schambach und Straßkirchen gemeinsam mit den Delegationen anderer Jugendfeuerwehrgruppen im Straßkirchner Ortszentrum:
Die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1. Der erste Wettbewerb im Feuerwehrleben der jüngsten Feuerwehrdienstleistenden.
Die Aufregung war allen anzumerken – aber natürlich haben alle mit Bravour bestanden!
Die Jugendflamme ist ein dreistufiger Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Dieses Programm bietet eine Möglichkeit, die Zeit der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr interessant, abwechslungsreich und strukturiert zu gestalten. Es ist somit zugleich Leitfaden für die Jugendfeuerwehrangehörigen und Hilfestellung für die Verantwortlichen.
Die Jugendlichen hatten folgende Aufgaben u.a. zu erfüllen:
-Erklärung des Notrufs. Wie ist er Aufgebaut, welche W-Fragen müssen beantwortet werden.
Handhabung eines Verteilers
-Richtiges Bedienen eines Strahlrohres
-Sanitätsgerät aus dem Fahrzeug holen und bereitstellen
-Korrektes auswerfen von Schläuchen.
-Anfertigung von min. 3 feuerwehrtechnischen Knoten oder Stichen
-Erklären eines Hydrantenschildes
Das Foto zeigt die stolzen Jugendfeuerwehrkräfte aus Schambach und Straßkirchen mit Führungskräften.
Im feierlichen Rahmen eines Übergabeappells verabschiedete der stellvertretende Regimentskommandeur, Oberstleutnant Mirko Urbatschek, nach fast sieben Jahren Dienst in der Gäubodenkaserne den Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Jörg Luther in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde die Spießschnur an Oberstabsfeldwebel Sven Seggelmann übergeben. Jörg Luther aus Straubing wurde herzlich für sein unermüdliches Engagement seit 2017 gedankt. Mit Ablauf des 31. März 2024 wurde Oberstabsfeldwebel Jörg Luther in den Ruhestand versetzt, und damit endete seine 35-jährige Karriere als Berufssoldat bei der Bundeswehr.
Bei dem Appell und dem anschließenden Empfang waren neben den geladenen Gästen auch die Patengemeinde Straßkirchen mit einer Abordnung der Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen anwesend. Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit der derzeitigen 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern bereits seit über 30 Jahren in vorbildlicher Weise besteht. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Straßkirchen und den militärischen Einheiten der Gäuboden-Kaserne Feldkirchen wird weiterhin gedeihlich fortgesetzt.
Die Geschichte der Patenschaft reicht bis ins Jahr 1989 zurück, als unter der Führung des damaligen Straßkirchner Bürgermeisters Xaver Weinzierl die Heeresfliegerstaffel 4 der Gäuboden-Kaserne unter Staffelkapitän Major Trieb die Patenschaft aufnahm. Später, im Jahr 1997, wurde die Patenschaft von der Heeresfliegerstaffel zur 8. Kompanie des damaligen gemischten Lazarettregiments 12 mit Standort Mitterharthausen übertragen.
Im Jahr 2007 besiegelte der damalige Kompaniechef, Oberstabsarzt Oliver Behr, die Patenschaft mit der 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments.
Ein herausragendes Ereignis war das Gelöbnis im Jahr 2023, an dem mehr als 1000 Teilnehmer und über 200 Rekruten teilnahmen. Dieses Gelöbnis markierte einen Glanzpunkt für die weitere gedeihliche Zusammenarbeit und fand in Straßkirchen statt. Begleitend zu diesem Patenschaftsjubiläum wurde ein Familienfest und ein Hindernislauf im Straßkirchner Ortszentrum veranstaltet, bei dem sich Jörg Luther stark engagierte.
Während des Appells wurde auch auf den militärischen Werdegang von Jörg Luther eingegangen. Luther wurde 1989 zur Luftwaffe eingezogen und hat im Laufe seiner 35-jährigen Dienstzeit insgesamt sieben Bundeswehrstandorte kennengelernt. Besonders erfreut war er über seine letzte Verwendung im höchsten Dienstgrad der Unteroffizierslaufbahn als Oberstabsfeldwebel und „Spiess“, dies ist die Mutter der Kompanie in der Gäubodenkaserne.
Hauptmann Jürgen Guttenberger freut sich auf die weitere Intensivierung der Patenschaft und betonte das gute und freundschaftliche Verhältnis zwischen der Patenkompanie und der Patengemeinde. Bei einem anschließenden Treffen wurden die kommenden Aktivitäten abgesprochen. Das Sanitätslehrregiment, dessen Kommandeur Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger ist, geht aus dem ehemaligen gemischten Lazarettregiment 12 hervor und ist eine wichtige Einheit im Sanitätsdienst der Bundeswehr.
Die Angehörigen der Patenkompanie haben während der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle gespielt. Sie leisteten sanitätsdienstliche Unterstützung an den Abstrichstationen in Regensburg, Würzburg und an der Bundesautobahn A8 bei Brannenburg. Seit 2023 ist das Regiment Teil der Stabilisierungskräfte und der „Very High Readiness Joint Task Force (VJTF)“. Diese Einheit steht jederzeit bereit, um die präklinische Verwundetenversorgung im In- und Ausland hochqualifiziert zu übernehmen.
Kürzlich besuchten Gemeindevertreter die Pateneinheit in der Gäuboden-Kaserne, um zukünftige Veranstaltungen zu besprechen. Ein Höhepunkt wird das feierliche Gelöbnis des Sanitätslehrregiments Niederbayern im Sommer 2025 in Straßkirchen sein. Die Veranstaltung klang harmonisch an der „Spiess-Bar“ aus. Der neue Kompaniefeldwebel, Oberstabsfeldwebel Sven Seggelmann, war bereits bis 2016 als Kompanietruppführer in der Kompanie tätig und wird seine Aufgaben in bewährter Form weiterführen.
Bild von rechts bei der Verabschiedung: Oberstleutnant Mirko Urbatschek, Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Sven Seggelmann, Hauptmann Jürgen Guttenberger, Oberstabsfeldwebel Jörg Luther, Norbert Schönhammer(Vorsitzender des Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen 1874 e.V.), und Bürgermeister Christian Hirtreiter (Patengemeinde Straßkirchen)
Bei den Circus-Vorstellungen kamen die Besucher, darunter viele Familien mit Kinder voll auf ihre Kosten. Mit spektakulärer und halsbrecherischer Luftakrobatik, beeindruckender Tierdressur und den Späßen der Clowns Peppo und Peppino entführt der Circus Boldini sein Publikum in die Zauberwelt des Circus. Seit über 200 Jahren gibt es den Circus Boldini und trotz der Corona-Pandemie und einem großen Orkanschaden im vergangenen Jahr ist das Familienunternehmen aktiver denn. Das Portfolio des Circus ist sehr umfangreich. Von den mongolischen Trampeltieren, Dressurpferden bis hin zur Hundenummer alles ist ansprechend und vor allem die Einbindung der Jugend machen das Familienunternehmen zu einem wirklichen Hingucker. Mittels Schulkooperationsprojekten sind die Familienmitglieder – teils mehrfach aktive Artistinnen und Artisten – gerade bei der Bildungsarbeit vorbildlich unterwegs. Dieser „Mitmachzirkus“ erfolgte in der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Schulfamilie und dem Lehrerkollegium bereits in Oberschneiding im März 2024. Die Schülerinnen und Schüler duften sich als Artisten und Statisten eines professionellen Zirkus beweisen. Sie sollten dabei anfangs herausfinden, wo ihre Interessen und Stärken liegen, dann nicht nur mit Lust und Spaß, sondern auch mit Engagement, Ausdauer, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein Darbietungen einstudieren. Angeleitet wurden sie dabei von erfahrenen, pädagogisch versierten Mitarbeitern der Zirkusfamilie Boldini. Angeboten wurden die Bereiche Bodenakrobatik, Pyramiden bauen, Bauchtanz mit Hula Hoop, Clownereien mit Pantomime, Balancieren auf dem Schwebebalken und dem Seil und Jonglieren mit Tellern, Tüchern, Bällen und Ringen. Ganz wie in der über zweistündigen Circus-Vorstellung läuft alles wie am Schnürchen.
Vom Pony bis zum Dressurpferd, vom Hund bis zum mongolischen Trampeltier alle sind hervorragend aufeinander abgestimmt und begeisterten das Publikum am Osterwochenende mit insgesamt drei Vorstellungen in Schambach.
Nur der junge Clown Peppino hielt sich –wie erwartet- an keine Regeln und verschuff den Publikum viele Lachsalven.
Gerade die Luftakrobatik mit Prinzessin Jasmin mit Tüchern begeistert unter der Zirkuskuppel.Zur Einstimmung auf die Tierakrobatik ist höchst Konzentration in der Manege erforderlich. Die Mongolischen Trampeltiere benötigen das besondere Einfühlungsvermögen des Dompteurs.Gerade der freche Clown Peppo zeigte besonderes Gespür die Lachmuskeln der Kinder zu reizen, doch bei der Suche nach der wichtigsten Nachricht in der Zeitung brannte diese abJonglage in höchster Performance gerade mit Teelöffeln, welche gleichzeitig in fünf Trinkgefäße befördert wurden, war das Publikum hingerissen. Mit schweißtreibenden Auftritten begeisterten die Circus-Artisten die vielen Besucher.Teller-Jonglage in höchster Performance war mitten in der Manege angesagt. Mit schweißtreibenden Auftritten begeisterten die Circus-Artisten die vielen Besucher. Viel Applaus gab es für die durchtrainierten Circus-Artisten des Circus Boldini in Schambach
Der Fischereiverein Irlbach-Straßkirchen konnte im Rahmen des Regionalbudgets 2023 der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines Naturprojekts einwerben. Die traditionsreiche Verein hat derzeit über 200 Mitglieder. Einige von ihnen sind aufgrund der im Lauf ihres Lebens erworbenen Behinderung körperlich nicht oder nicht mehr in der Lage, bedenkenlos im Vereinsgewässer zu fischen. Mit Hilfe der ILE-Förderung konnte der Verein eine neue, barrierefreie Steganlage bauen lassen. Diese bietet nun auch den Rollstuhl-Nutzern und Mitgliedern mit Gehbehinderung die Sicherheit, die Fischerei gefahrlos auszuüben und aktiv am Leben des Angelvereins teilzunehmen.
Darüber hinaus sollen durch den neuen barrierefreien Angelplatz auch potenzielle neue Vereinsmitglieder angesprochen werden, die sich aufgrund ihrer Einschränkungen bislang vielleicht nicht zutrauten, den Angelsport auszuüben.
Der Fischereiverein Irlbach-Straßkirchen ist mit über 200 Mitgliedern und den 15 Jugendlichen einer der stärksten Vereine im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit einer aktiven Jugendarbeit. Die Jugendgruppe wird von den Jugendleitern intensiv betreut. Jedes Jahr werden Ausflüge an verschiedenste Gewässer gemacht und ein Zeltlager organisiert. Den Jungfischern wurden von erfahrenen Betreuern verschiedenste Angeltechniken gezeigt und nebenbei lernten sie auch, wie man nachhaltig mit der Natur und den Gewässern umgeht. Wie jedes Jahr, fand auch am 23.3.24 am Samstag vor dem Palmsonntag, wieder das Jugendfischen an den Schambacher Vereinsgewässern statt. Im Rahmen der Veranstaltung freute man sich zu Beginn der neuen Fischersaison auch über den neuen Fischersteg.
Die zur Umsetzung gelangte Steg bei den öffentlich zugänglichen Fischervereinsweihern bei Schambach gibt barrierefrei Möglichkeiten für alle Altersgruppen.
von rechts: Fischervereinsvorsitzender Bruno Niemeier und Bürgermeister Christian Hirtreiter freuen sich über den neuen Steg bei den „Schambacher Weihern“
Anlässlich seines 80. Geburtstags hat sich Norbert Ubrig aus Straßkirchen statt Geschenken eine Spende zugunsten der Gemeindebücherei Straßkirchen und des Förder- und Ehemaligen Verein Gymnasium der Ursulinen in Straubing gewünscht.
Beide Organisationen können sich über einen Betrag von jeweils 470 Euro freuen. Das Geld kommt damit vielen Kindern zugute: die Bücherei kann damit die Leseförderung intensivieren, während der Förderverein Unterstützung für seine vielfältigen Angebote im Gymnasium erhält.
Bei der nicht-öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Paitzkofen am 1. März 2024 standen neben den Regularien auch aktuelle Informationen auf der Tagesordnung. Im Florianistüberl Paitzkofen konnten die anwesenden Jagdgenossen den Rechenschafts- und den Kassenbericht entgegennehmen. Jagdvorsteher Markus Weinzierl konnte neben den Jagdgenossen der Paitzkofner Jagdgenossenschaft auch Bürgermeister Christian Hirtreiter willkommen heißen. Markus Weinzierl bedankte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Straßkirchen. Beim Rechenschaftsbericht wurden die Ereignisse in der jüngsten Zeit herausgestellt. Kassenführer Albert Genau stellte detailliert die Kassensituation dar. Schriftführer Johann Löw ging auf die Termine ein. Die Kassenprüfung hatte Rupert Fischer übernommen. Die Entlastung konnte im Rahmen der Versammlung einstimmig erteilt werden. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für das Engagement im Ehrenamt.
Dorferneuerung: es geht weiter voran
Christian Hirtreiter stellte die anstehenden Schritte im Zuge der Dorferneuerung Paitzkofen vor. Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für unser Gemeinwesen sehr hoch sei. Er dankte den im Jagdvorstand engagierten Personen und wies darauf hin, dass bereits im Jahr 2025 wieder die Neuwahlen für die Paitzkofner Jagdvorstandschaft auf der Tagesordnung seien, da die. Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete auch zu weiteren aktuellen Themenfeldern in der Gemeindepolitik.
Jagdpacht für Wegebau
Beschlossen wurde bei der nichtöffentlichen Versammlung auch, dass der Jagdpachtschilling für den Wegebau Verwendung finden wird. Abschließend dankte der Jagdvorsteher Weinzierl für das Engagement und wünschte dem Versammlungsabend einen angenehmen Ausklang. Die Jagdpächter Michael Schießl und Michael Kovacs hatten zu einem Rehragout-Essen eingeladen.
Der Eisstockverein Paitzkofen führte am Samstag, 2.3.24, seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Paitzkofner Feuerwehrstüberl durch. Für das Jahr 2024 ist wieder ein aktives Vereinsjahr geplant.
Rechenschaftsbericht und Weichenstellungen
Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Eisstockclubs Paitzkofen standen neben dem Rückblick auf das Vereinsgeschehen auch die Neuwahl der Gesamtvorstandschaft für die kommenden beiden Jahre auf der Tagesordnung. Eingangs konnte Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl auch den Ehrenvorsitzenden und Gründungsmitglied Erich Braun und Bürgermeister Christian Hirtreiter wilkommen heißen. Beim ausführlichen Rechenschafts- und Kassenbericht konnte auf das positive Vereinsjahr des Paitzkofner Eisstockclubs zurückgeblickt werden. Hervorgehoben wurde die von der Paitzkofner Dorfgemeinschaft ausgerichtete Maibaumfeier. Der Eisstockverein gestaltet das traditionelle Maibaumaufstellen in der Paitzkofner Dorfmitte zusammen mit der Kirchenverwaltung und der örtlichen Feuerwehr. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Vereinsverantwortlichen für das geleistete Engagement. Hirtreiter dankte vor allem auch den ehrenamtlichen Führungskräften für den Einsatz während des Gäuboden-Oldtimertreffens in Paitzkofen, denn hier war der Einsatz aufgrund der Größe und der vielfältigen ausgestellten Fahrzeugtypen enorm. Bürgermeister Christian Hirtreiter führte aus, dass die vielen Gäste bei dem Oldtimer-Treffen von der guten Organisation begeistert waren und das Oldtimertreffen sehr gelungen war. Zu Gast waren Ex-Weltmeister Walter Röhrl und der bekannte Deutscher-Touren-Rennfahrer Andy Schultz. Die Nostalgiefahrzeugschau wurde durch den bekannten Sänger Marc Charro musikalisch umrahmt. Marc Charro stellte während seiner Auftritte gerade die verschiedenen Musikstile aus dem 20. Jahrhundert in den Vordergrund. Der Finanzbericht konnte auf eine solide Finanzausstattung hinweisen und die Kassenprüfung konnte eine einwandfreie Kassenführung feststellen.
Neuwahlen durchgeführt
Erwin Weinzierl wurde zum Vorsitzenden, Hubert Ertl zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Schriftführung obliegt Ludwig Stadler. Kassenführer wurde Stefan Biendl. Als stellvertretender Schatzmeister ist Franz Albertskirchinger künftig tätig. Die Kassenprüfung obliegt Franz Häusler und Norbert Kiendl. Den Vereinsausschuss komplettieren Johannes Stadler und Thomas Eiserer.
Aktives Vereinsjahr steht bevor
Auch für das kommende Vereinsjahr sind bereits Planungen festgelegt, sodass die regelmäßigen Veranstaltungen, wieder durchgeführt werden, so Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl abschließend. Für die kommenden Monate ist als Besonderheit ein Vereinsausflug für die Mitglieder mit Familien geplant. Vorsitzender Weinzierl berichtete, dass sich der Metzgermeister Johannes Donhauser als Maibaumstifter für das Jahr 2024 bereit erklärt hat. Das Eisstockschießen ist als Mannschaftswettbewerb nach wie vor sehr beliebt und es wurde berichtet, dass aufgrund des 60-jährigen Vereinsbestehens des EC Paitzkofen eine Jubiläumsfeier in Form einer internen angemessenen Festlichkeit im Jahr 2025 stattfindet. Der Vorsitzende konnte die Versammlung mit einem lauten „Stock Heil“ schließen. Der Versammlung schloss sich ein halbstündiger Filmabend zum Maibaumaufstellen 2023 mit einem schönen Film von Manuel Krüger (bis vor kurzem Reporter beim TV Niederbayern) an. Der schöne Film hatte alle Stationen des Maifestes, des Kranzbindens, des Entrindens des Baumes, das traditionelle Maibaumbewachen bis hin zum Aufstellen im Paitzkofner Ortskern thematisiert. Den Maibaum 2023 hatte Bürgermeister Christian Hirtreiter gestiftet.
Die neue Vereinsführung des EC Paitzkofen mit Bürgermeister Christian Hirtreiter. Von rechts: Franz Albertskirchinger, stellv. Vereinsvorsitzender Hubert Ertl, Franz Häusler, Vereinsvorsitzender Erwin Weinzierl, Thomas Eiserer, Norbert Kiendl, Johannes Stadler, Ludwig Stadler, Stephan Biendl und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Der Vorsitz in der ILE Gäuboden wechselt vereinbarungsgemäß jährlich zwischen den sieben beteiligten Gemeinden. Im Jahr 2023 wurde dieses Amt von Bürgermeisterin Barbara Unger, Gemeinde Feldkirchen, ausgeübt. Im Jahr 2024 wurde nun der Vorsitz auf Bürgermeister Josef Moll, Gemeinde Leiblfing, übertragen. Dazu fand vor kurzem die offizielle Übergabe im Rathaus der Gemeinde Feldkirchen statt.
Beteiligtenversammlungen
Im Jahr 2023 stimmten in den Beteiligtenversammlungen die sieben Bürgermeister mit ihren Geschäftsleitern ihr weiteres gemeinsames Vorgehen ab. „Wir hatten uns im letzten Jahr zu drei Beteiligtenversammlungen getroffen, dabei kommen nebenbei viele gemeinsame Projekte auf den Tisch,“ so Unger, Bürgermeisterin aus Feldkirchen.
Die Beteiligtenversammlung der ILE Gäuboden beschloss die vorgestellte Priorisierung der Projekte mit den dazugehörigen Projektplänen inkl. Aktivitäten und Verantwortlichkeiten als Aktionsplan für 2023.
Seit geraumer Zeit wurde innerhalb der ILE-Gäuboden überlegt, die lose Arbeitsgemeinschaft bzw. die teilweise formlose Zusammenarbeit aus Rechtssicherheitsgründen in eine Rechtspersönlichkeit zu überführen. Nach längerem Prüfen und Abwägen der Vor- und Nachteile stellte sich jedoch heraus, dass die lose Zusammenarbeit bis auf Weiteres die agilste und flexibelste Form sei und diese beibehalten werde.
Sodann resümierte Unger über die im Jahr 2023 angegangen Projekte und Vorhaben:
Mitfahrbankerl, Antrag bei LEADER eingereicht
Die sieben ILE Gemeinden haben sich gemeinsam entschlossen, ein in der Region neues Projekt ins Leben zu rufen. Sie wollen in ihren Gemeinden und Ortsteilen an ausgewählten Standorten Mitfahrbänke installieren. Der Antrag wurde bereits bei LEADER eingereicht.
Übergabe Umsetzungsbegleitung
ILE-Zusammenschlüsse können auch durch externe Umsetzungsbegleiter unterstützt werden. Vom 01.05.2021 bis 30.04.2023 war damit das Büro Rothkopf aus Grafenau betraut. Mit Ablauf des Förderzeitraum schied das Büro aus dem Vertrag aus und die Aufgaben der Umsetzungsbegleitung von hier an durch die Gemeindeverwaltung Feldkirchen übernommen.
Gemeinsames IT-Rechenzentrum
Am 04.04.2023 waren Vertreter der AKDB und der LivingData zu Gast im Rathaus in Feldkirchen unter Anwesenheit der ILE-Geschäftsleiter. Diskutiert wurde die Möglichkeit, in einem Rathaus ein gemeinsames IT-Rechenzentrum aufzubauen um Kosten einzusparen.
Des Weiteren wurde gemeinsam das Rechenzentrum im Wasserwerk Moos bei Plattling besucht. Das Wasserwerk steht für die höchste Datensicherheit und -verfügbarkeit. Dank der international anerkannten TIER 3+ Zertifizierung entspricht das Rechenzentrum einem der höchsten Hochverfügbarkeits-Standards.
Aufgrund von erkennbaren Inkompatibilitäten zwischen Rechenzentren und Software-Herstellern wurde vereinbart, sich weitere Dienstleister anzusehen.
Starkregenrisikomanagement
Am 17.05.2023 waren des Wasserwirtschafsamtes Deggendorf im Rathaus in Feldkirchen und erläuterten die Konzepte zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement und die dazugehörigen Fördermöglichkeiten. An der Gesprächsrunde beteiligt waren die Geschäftsleiter und die Mitarbeiter der Bauämter der jeweiligen ILE-Gemeinde.
Ziel eines kommunalen Sturzflut-Risikomanagements ist es, mit Hilfe von prognostizierten Überflutungsflächen eine Vorsorge auf kommunaler und privater Ebene zu ermöglichen, um so das Risiko für Menschen, Umwelt, Bauwerke und Infrastruktur zu minimieren.
Nun obliegt es den jeweiligen einzelnen Gemeinden, entsprechende Konzepte anzugehen.
Regionalbudget
Mit dem Regionalbudget fördern die Ämter für Ländliche Entwicklung (ALE) Gemeinden, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben.
Am 13.03.2023 fand im Rathaus Feldkirchen die Sitzung des Entscheidergremiums im Rahmen des Regionalbudgets 2023 der ILE Gäuboden statt.
Insgesamt wurden 29 Anträge mit einer Gesamtantragssumme brutto von 273.814,31 und einer Gesamtfördersumme von 163.606,10 Euro (Grenze: 100.000,00) eingereicht.
Die Projekte wurden vorgestellt und die Bewertung erfolgte durch das Entscheidergremium mit Projekteinzelbewertungen anhand von der ILE vorab festgelegten Förderkriterien. Die Bewertungsbögen wurden ausgewertet und nach Ermittlung der Gesamtpunktzahl insgesamt 16 Projekte bewilligt.
Die Förderung durch das ALE betrug im Jahr 2023 85.952,79 Euro. Die Auszahlung erfolgte noch im Dezember 2023.
ILEK-Fortführungs-Evaluierung
Am 01. und 02. Dezember 2023 stand gemäß dem Handlungsleitfaden „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)“ die Fortführungsevaluierung der ILE Gäuboden an, in der alle Bürgermeister mit ihren Geschäftsleitern nach Niederalteich eingeladen wurden. Eine neutrale Moderation an der Schule für Dorf- und Landentwicklung (SDL) war ein großer Bestandsteil des zweitägigen Seminars.
Ziel dieses Seminars war es eine Zwischenbilanz zur ILE-Struktur und Arbeit zu erstellen, sowie zu den durchgeführten Projekten und den erreichten Entwicklungszielen aus dem ILEK. Die Dokumentation des Seminars ist mittlerweile eingegangen und wurde an die beteiligten Gemeinden verteilt.
Josef Moll dankte Bürgermeisterin Barbara Unger für den Vorsitz im Jahr 2023 und ihren Einsatz für die ILE-Gäuboden. Frau Unger wünschte ihm für die Fortführung eine gute Hand strahlte Zuversicht aus, dass die ILE bei Bürgermeisterkollege Josef Moll in guten Händen sei.
von links: Martin Hain (Geschäftsleiter Gemeinde Feldkirchen); Barbara Unger (Erste Bürgermeisterin Gemeinde Feldkirchen); Josef Moll (Erster Bürgermeister Gemeinde Leiblfing); Hans Haider (Geschäftsleiter Gemeinde Leiblfing)
Zweimal im Jahr wird im Straßkirchner Sportzentrum ein Basar für Kinderkleidung und Spielzeug organisiert.
Aus dem Erlös werden soziale Projekte und örtliche Vereine unterstützt. So konnte nun das Basar-Team Straßkirchen an die Straßkirchner Eltern-Kind-Gruppe eine Spende in Höhe von 250€ übergeben.
Verena Müller von der Eltern-Kind-Gruppe freute sich sehr und wird diese Spende für Beschaffungen und Aktivitäten mit der Kindergruppe verwenden.
Der kommende Frühjahr-Sommer-Basar findet am Sonntag, den 10.03.24 von 9 Uhr bis 11:30 Uhr statt.
Die Freiwillige Feuerwehr Paitzkofen hatte am Samstag, 24.2.24, im Paitzkofner Feuerwehrstüberl die diesjährige Generalversammlung. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht durch Hubert Genau detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des abgelaufenen Jahres eingegangen. Dargestellt wurden auch die Ausgaben für neues Ausrüstungsmaterial. Der Bericht zur Rechenschaft zum abgelaufenen Berichtszeitraum wurden vom Kommandaten Matthias Kiendl vorgetragen und von der Versammlung einvernehmlich aufgenommen. Vorsitzender Norbert Kiendl stellte geplante Veranstaltungen heraus und wies auf die sehr gute Kameradschaft im Verein hin. Besonders erfreulich sei, dass man in jüngster Zeit junge Feuerwehrdienstleistende neu für die aktive Mannschaft habe gewinnen konnte. Es wurde auch eine Lichtbilderpräsentation zu der umfangreichen Ausbildung und der Leistungsprüfung dargestellt.
Einsatzgeschehen ist sehr vielschichtig
Kommandant Matthias Kiendl gab einen ausführlichen Bericht zu den Einsätzen der Ortsfeuerwehr und den Vereinsereignissen. Es fanden unterschiedliche Einsätze, vom Verkehrsunfall bis zum Einsatz bei Sicherheitswachen statt. Dabei war das Engagement bei technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen nötig. Die aktiven Feuerwehrdienstleistenden haben daneben Ausbildungs- und Übungsstunden absolviert. Im September 2023, war in Tiefenbrunn ein angenommenes Großbrandereignis das Ziel der gemeindeübergreifenden Einsatzübung der vier Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen. Geübt wurde von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden das Löschen eines Brandherdes in einer landwirtschaftlichen Scheune. Seit einem Jahr ist in Tiefenbrunn die Löschwasserversorgung komplett optimiert und die Absicherung der Liegenschaft in bester Form in Falle eines Brandereignisses gegeben.
Dank fürs ehrenamtliche Engagement
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Gerade aber vor dem hohen Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement sei langjährige Tätigkeit wichtig. Dies sei sehr anerkennenswert, denn ohne bürgerschaftliches Engagement funktioniere kein Gemeinwesen, so Bürgermeister Hirtreiter und dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für die teils jahrzehntelange Tätigkeit sowohl im Feuerwehrdienst als auch im Vereinsgeschehen. Dargestellt wurde auch der Status der Baumaßnahmen bei der Dorferneuerung Paitzkofen im Paitzkofner Ortskern. Die umfangreiche Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen.
Jubiläums Feierlichkeiten im Jahr 2027 geplant
Im Rahmen des letzten Tagesordnungspunktes „Aussprache“ wurde erörtert, dass im Kalenderjahr 2024 wieder ein Vereinsausflug nach Kempten geplant ist. Besondere Erörterung fand das anstehende 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr im Jahr 2027, wobei hier die genauen Details noch zu besprechend sind. Angekündigt wurde die Teilnahme von Vereinsdelegationen bei den Feuerwehrjubiläen unter anderem in Hunderdorf im Jahr 2024.
Beim jüngsten Treffen der historisch interessierten Gemeindebürger konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rathaus die seit fast zehn Jahren engagiert tätigen Gremiumsmitglieder begrüßen (21.2.24). Eingangs konnte der Leiter des Ordnungsamtes der VG Straßkirchen, Gerald Riedl, auf die Gegebenheit am gemeindlichen Friedhof in Straßkirchen eingehen. Dargestellt wurde, dass die Entwicklung im Bereich „Begräbniskultur und Friedhofswesen“ mit enormer Rasanz vor sich geht.
Immer mehr Urnenbestattungen, weniger Familiengräber – die Bestattungskultur verändert sich insgesamt. Und das stellt die Friedhöfe in den Kommunen vor neue Herausforderungen. Künstlerisch aufwendige und ästhetische schöne Grabstätten werden oftmals aufgelöst. Große Grabstätten sind nicht mehr so nachgefragt, denn Urnengräber brauchen bei Weitem weniger Grabpflege und sind insgesamt günstiger. Da Friedhöfe kostendeckend arbeiten müssten, wirke sich das natürlich auch auf die Gebühren aus.
Da kaum noch neue Familiengräber angelegt werden, verschwindet auch ein Stück Friedhofskultur. In den vergangenen fünf Jahren wurden am Straßkirchner Gemeindefriedhof lediglich vier neue Familiengrabstätten geschaffen. In Straßkirchen wird ein großer Wert auf den Erhalt des Friedhofs auch als geschichtliches Gedächtnis gelegt. Ändern werde das an den Tendenzen der Bestattungskultur nichts, ist sich Riedl sicher.
Die Tendenz im Land bestätigt das. Über 70 Prozent aller Beisetzungen am Friedhof in Straßkirchen finden mittlerweile als Feuerbestattungen statt, erklärte Riedl. Anhand des neu beschafften Verwaltungsprogrammes der Gemeinde wurden den Gremiumsmitgliedern die Möglichkeiten aufgezeigt, inwiefern nun der Bestand und die Historie am Friedhof auch für die Zukunft archiviert werden können. Besonderer Augenmerk wird auch auf den Zugriff auf die Fotografien der Grabstätten gelegt. Auch wenn große Familiengräber zukünftig aufgelöst werden würden, sind die Daten und Fotos nicht verloren und können für Recherchen weiterverwendet werden. Willi Goetz ergänzte, dass in Straßkirchen neben dem bekannten Straßkirchner Bajuwarengräberfeld, dem Pestfriedhof, dem ehemaligen Friedhof an der Pfarrkirche St. Stephanus der seit 1953 neu geschaffene Gemeindefriedhof der vierte Straßkirchner Friedhof ist. Das bajuwarische Reihengräberfeld in Straßkirchen und die entsprechenden Ausgrabungen von 1988 bis 1993, berichtete Willi Goetz nicht nur als betroffener Grundstücksbesitzer, sondern auch Initiator der Ausgrabungen, seien von überregionaler Bedeutung. Allein aus der bajuwarischen Phase waren nach sechsjährigen Ausgrabungen 402 Gräber mit 405 Bestatteten geborgen worden. Obwohl die Gräber über die Jahrhunderte wegen ihrer wertvollen Inhalte mehrmals stark beraubt wurden, fanden sich neben den Skeletten noch 640 Objekte, welche die Wissenschaft noch lange beschäftigen werden. Willi Goetz ist trotz seines verdienten Ruhestandes weiterhin äußerst aktiv. Nicht nur, dass er sich mit Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte stark engagiert, es gelingt ihm auch sein umfassendes Wissen und seine Kreativität für die Orts- und Heimatgeschichte zu bündeln und an die nachwachsenden Generationen weiterzugeben. Der Schambacher Josef Bock berichtete zu seinen Aktivitäten und stellte eine Berichterstattung zum bekannten Schambacher „Jaga Sepp“ und dem abgebrannten Waldgasthaus „Rehbock“ in Aussicht. Der gebürtige Putzenhofener, Hans Edenhofner, ist derzeit am Verfassen einer Abhandlung zum ehemaligen Ortsteil Putzenhofen. Im Hinblick auf die Paitzkofner Fresken wurde ebenso zum Sachstand berichtet.
Überregionales Kleinod im Gäuboden
Die Fresken in der Paitzkofener Kirche sind besonders wertvoll und erfreuen sich überregionalen Interesses. Die Renovierung der Paitzkofner Kirche St. Nikolaus ist abgeschlossen. Die Gemeinde Straßkirchen hatte hierfür eine erhebliche Förderung beigetragen, denn die Gäubodengemeinde besitzt mit dieser bis in die vorromanischen Zeit zurückreichenden Kirche ein überregionales Kleinod. Der Kunsthistoriker Dr. Gerald Dobler hat hierzu eine aufschlussreiche wissenschaftliche Veröffentlichung verfasst. Dr. Gerald Dobler, Experte für gotische Wandmalereien, stellt im Jahresbericht des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung 122, erschienen bei der Attenkofer` schen Buch- und Kunstdruckerei, Straubing 2021, seine Erkenntnisse vor. Die Wandmalereien in der Filialkirche Sankt Nikolaus in Paitzkofen, beinhalten Fresken aus der Zeit um 1300, welche hoch qualitätsvoll nahezu gleichrangig mit den Malereien in der Dominikanerinnenklosterkirche Adlersberg bei Regensburg und der Malerei an der Fassade der Regensburger Deutschordenskirche St. Ägidius (1290/1297) bewertet werden. Das kleine Gäubodenkirchlein, bislang fälschlich um 1450 datiert, besitzt umfangreiche Reste hochrangiger frühgotischer Wandmalereien und weitere bemerkenswerte Baudetails von der Romanik bis zur Spätgotik. Außer den bisher freigelegten direkt auf dem Wandputz befindlichen Bilderzyklen aus dem Zeitraum 1270 bis 1290 sind unter Tünchen und Überputzungen an den Wänden und im Chorraum weitere Malereien zu erwarten. Diese teilweise noch sehr gut erhaltenen frühgotischen Wandmalereien sind älter als alle bislang bekannten Straubinger Fresken. Dargestellt ist die Leidensgeschichte Jesu mit einem darunter liegenden Christus- und Apostelfries. Die Fresken befinden sich an der Nordwand des romanischen Langhauses. Die Wandmalereien in Fresco-Secco-Technik wurden erst 1958 entdeckt und sind dann restauriert worden. Der Passionszyklus beginnt bei der Szene Jesus im Garten Gethsemane und endet auf dem zweiten Fresco mit der Grablegung und der leiblichen Auferstehung Jesu. Ebenfalls dargestellt ist die Jungfrauenlegende des Kirchenpatrons Nikolaus. Willi Goetz hatte hierfür die initiale Anregung gegeben.
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den Gremiumsmitgliedern fürs hervorragende Engagement in allen Bereichen. Insbesondere auch Willi Goetz, ob Schulmuseum oder Ortsgeschichte, überall sei Goetz höchst vorbildlich tätig, so Hirtreiter. Seit über 25 Jahren gibt das Schulmuseum Kindern einen Einblick in die Zeit von damals. Nach „Straßkirchen in alten Ansichten“ im Jahr 2004 und einer Ortsgeschichte 2012 gibt es seit 2021 von Willi Goetz einen dritten Band über seinen Heimatort mit dem Titel „Straßkirchen in Zeitungsartikeln“, gedruckt in der Cl. Attenkofer`schen Buch- und Kunstdruckerei Straubing. Er enthält auf 142 Seiten eine Auswahl von Goetz in den letzten 20 Jahren für das Straubinger Tagblatt verfasster orts- und heimatkundlicher Artikel aus der reichen Vergangenheit und Gegenwart des Dorfes, ausgestattet mit vielen Bildern. Auch die wichtigen Inhalte des Bajuwarengräberfeldes sind darin kommentiert. Goetz schenkte den Verantwortlichen jeweils ein Exemplar seines neuen Werkes.
Willi Goetz übergab jeweils ein Exemplar des jüngst beim Attenkofer Verlag erschienenen Buches an die in der Gemeinde aktiven historisch interessierten Gremiumsmitglieder des „Historikerarbeitskreises der Gemeinde Straßkirchen“
Die Gemeinde Straßkirchen konnte im Rahmen des Regionalbudgets der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gäuboden die 80%-Finanzierung eines Kunstprojekts in der Kinderkrippe St. Martin einwerben.
ILE-Kunstprojekt
Mit der Umsetzung dieses in alle sieben Gäubodengemeinden ausstrahlenden Projekts wurde der überregional bekannte Künstler Hubert Huber beauftragt. Hubert Huber, der im Raum Passau lebt, ist auch der erste Kulturpreisträger des Bezirks Niederbayerns und war so die erste Wahl für dieses besondere Jugendkunstprojekt im kommunalen Kindergarten- und krippenbereich. Der Bezirk verleiht den Kulturpreis für herausragende Leistungen auf kulturellem Gebiet und gerade für Aktivitäten mit Einfluss für die kommende Generation. Hubert Huber war schon mehrfach in Straßkirchen zu Gast, ob bei Kunstausstellungseröffnungen oder bei Kinderkunstaktivitäten im Kindergarten St. Martin. Huber ist gerade bei den jüngsten Straßkirchnern ein gerne gesehener Gast. Er bindet die „Jung-Künstler“ voll in sein Schaffen ein und ist dadurch als „Lobbyist für die Kunst bei der nachfolgenden Generation“ bekannt.
Künstler mit „Draht zu den Kleinsten“
Hubert Huber hat sich durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich der Kunst und durch sein künstlerisches Wirken große Anerkennung in ganz Niederbayern und darüber hinaus erworben. Durch sein hervorragendes künstlerisches Wirken und sowie durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich hat sich Hubert Huber große Anerkennung in Niederbayern, aber auch in ganz Bayern und im benachbarten Ausland erworben. Er hat sich gerade in der frühkindlichen Kunstbildung eine besondere Expertise erworben, die er bei dem Straßkirchner Jugendkunstprojekt weitergegeben hat. Bei seinen unzähligen Ausstellungen ist es Hubert Huber stets ein Anliegen, nicht nur seine Kunstwerke zu präsentieren, sondern immer auch wieder gerade kleine Kinder einzubinden und ihnen eine Plattform für ihre Kunst und ihr Kunstschaffen zu bieten. „Denn man kann nicht früh genug anfangen um Begeisterung zu schaffen“, so Huber. Bei der Gestaltung war gerade die Einbindung verschiedener Akteure, der Eltern, der Elternbeiratsmitglieder mit der Vorsitzenden Simone Scholtes, vom Stahlkünstler Christoph Eder und den acht Mitarbeiterinnen mit der Krippenleitung Susanne Mahal von enormer Bedeutung. Gerade die Auswahl der umzusetzenden Mosaikentwürfe wurde basisdemokratisch mittels Punktebewertung harmonische abgewickelt. Hierdurch wurden die fünf letztlich realisierten Großmosaiken ausgewählt. Dieses Vorgehen war dem Künstler Hubert Huber ein besonderes Anliegen alle mitzunehmen und eine Gemeinschaftswerk zu gestalten.
Vernetzungsaspekt von Kunst ist wichtig
Er ist unermüdlich darin, Projekte grenzübergreifend anzulegen und auszurichten. In der Straßkirchner Kinderkrippe hat Huber mit den Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und den Kindern Glasplatten bemalt, den Eingangsbereich künstlerisch verschönert und Kindern die Möglichkeit gegeben sich mit seinem Kunstwerk am Gebäude zu „verewigen“. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich besonders erfreut bei dem Vernetzungsabend mit den Kindergartenleitungen und der Künstlergemeinschaft, dass die Kindermosaiken plakativ und einprägsam auch das Gebäude verschönern und, dass das Projekt als „Gute-Praxis-Beispiel“ in andere Gäubodengemeinden übertragbar ist. Die Werkwoche von Hubert Huber in der Kinderkrippeneirichtung hat auf jeden Fall bleibende Erlebnisse hinterlassen bei den Kindern durch den gewährten großen künstlerischen Freiraum und durch die plakative Verschönerung des Gebäudes. Bei Austausch wurde auch die Einbindung der Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft erörtert.
Die am Vernetzungsabend im Rahmen des ILE-Kunstprojekts teilnehmenden Künstler der örtlichen Künstlergemeinschaft, Kindergartenleitungen und Mitarbeiterinnen zusammen mit dem renommierten Fürstensteiner Künstler und Vorsitzenden des Berufsverbandes Bildender Künstler Hubert Huber aus Fürstenstein (2. Von links)
Am Faschingsdienstag fand in der Straßkirchener Gäubodenhalle ein hochkarätig besetztes Faschings-Turnier statt. Bei den schön maskierten Eisschützinnen und -schützen waren u.a. „Super Mario“ und „Prinzessin Peach“ mit dabei. Dass Peach die Herrscherin des Pilzkönigreiches ist und in der schönen Kostümierung auch als Teilnehmerin an dem Faschingsturnier teilnahm, hob die Stimmung. Zwölf Vereins-, Familien- und Firmenmannschaften konnten bei diesem traditionellen Faschings-Turnier in der Straßkirchner Gäubodenhalle ihr Können unter Beweis stellen.
Dieser Vergleichswettkampf bildete den Abschluss der Straßkirchner Faschingssaison 2024, welcher bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Straßkirchner Stockhalle und früher auf dem dort davor befindlichen Asphaltstockplatz durchgeführt wird.
Die besten Stockschützen aus den jeweiligen Vorrunden hatten sich für das Endspiel nach fast vier Stunden Turnier qualifiziert.
Turnierleiter Fabian Greil konnte wieder viele Straßkirchner Stockschützen begrüßen und die Faschingsstimmung war trotz kalter Temperaturen gut.
Gesamt-Turniersieger wurde das Straßkirchner Team „Killabräu“, welches das Finale knapp gegen die Vize-Turniersieger „Die Untern“ gewann.
Platz 3 holte sich das Team „Die Vier Helfer“ vor dem Team „Ober“, welche sich Platz 4 ergattern konnten. Als zwölft plazierte Mannschaft und damit letzte -wie auch im Vorjahr- war die Vereinsmannschaft „FC Straßkirchen“ beim dem Turnier dabei.
Der Turniersieger durfte sich über einen Sachpreis freuen. Doch auch die „Nicht-Finalisten“ wurden mit attraktiven Sachpreisen belohnt.
Bürgermeister Christian Hirtreiter wünschte den Turnierteilnehmern weiterhin viel Freude und Begeisterung am Eisstocksport. Erfreut berichtete er, dass aufgrund der hervorragend organisierten Eisstockschützen-Turniere im Ausrichtungsort Straßkirchen weitere wichtige und höchstklassige Turniere in Straßkirchen stattfinden werden, was für das Renommee und den Standort der Gäubodengemeinde sehr zuträglich sei. Das Gaudi-Faschingsturnier erfreue sich nun wieder aufgrund der hohen Teilnehmerzahl besonderer Attraktivität. Der junge Straßkirchner Stocksportler Fabian Greil hat, trotz seinen jungen Alters, nun bereits mehrere hochrangige Turnier leitend organisiert und eigenständig erfolgreich abgewickelt. Erstmals war er auch für das traditionsreiche Faschingsturnier zuständig.
Ein Teil der kostümierten Turnierteilnehmer bei dem Gaudi-Turnier in der Straßkirchner Gäubodenhalle: Super-Mario und Prinzessin PeachTurnierorganisator Fabian Greil (re.) freute sich die Sachpreise bei der Siegerehrung übergeben zu können – mittlerweile sind Naturalien als Siegesprämien bei Turnieren stark nachgefragt.
Wer hätte gedacht, dass der Kinderfasching im Florianistüberl so stimmungsvoll ist und einen so guten Zulauf haben wird. Es kamen Kinder und Eltern und alle brachten die schillerndsten Kostüme mit. Die Kinder waren bei der Tombola und den vielfältigsten Spielen mehr als begeistert, sich wieder in wunderschönen Kostümen verkleiden zu dürfen, um bei Faschingskrapfen und abwechslungsreichem Programm gemeinsam zu feiern. Als sich alle mit „Süßigkeiten gestärkt“ hatten, ging die Party weiter. Es wurde gespielt und getanzt – die Kinder hatten eine Menge Spaß und waren fast nicht müde zu kriegen.
Gerade die „Reise nach Jerusalem“ und das Spiel mit dem „Esel mit Fingertupfen“ ließen Kinderaugen strahlen. Viele fleißige Hände haben mitgeholfen, alles auf die Beine zu stellen. Die Dorfgemeinschaft Paitzkofen war wieder vorbildlich im Einsatz.
Beim Spiel „Blinder Esel“ hatte „Zirkusdompteuer Daniel Kiendl“ alle Hände voll zu tun. Mit verbundenen Augen mussten die Kinder einen Farbtupfer auf eine „Zielscheibe“ positionieren.
Der Termin am Faschingsdienstag im Pfarrheim St. Stephanus war gut gewählt, denn die Seniorinnen und Senioren waren bester Stimmung und es war ein gelungener Faschingsvormittag.
Bei der Eröffnung konnte darauf hingewiesen werden, dass die Verpflegung mit Faschingskrapfen von der Gemeinde Straßkirchen übernommen wurde.
Das „Seniorenfrühstücks-Team“ sorgte für die Versorgung und das Karnevals-Ambiente.
Das Team legte sich richtig ins Zeug und hatte sowohl musikalische als auch textliche Inszenierungen wunderbar einstudiert. Viele Lachsalven durchtönten den Pfarrsaal. Pfarrer Gerhard Pöpperl brillierte ebenso mit gut gewählten Witzen.
Auch Bürgermeister Christian Hirtreiter konnte mit einem Karnevals-Gedicht und lustigen Faschingstexten für eine abwechslungsreiche Unterhaltung aufwarten. Sämtliche Klischees wurden bei einem Treffen der stellvertretenden Seniorenbeauftragten Elisabeth Schuster und Brigitte Kiendl auf der Bühne bedient. Sowohl die Faschingsgeschichten als auch die humoristischen Gedichte und Lieder kamen gut an.
Hans Edenhofner trug traditionelle Witze und Kalendergeschichten vor. Dazwischen blieb genügend Zeit für die Unterhaltung an den Tischen. Christa Altmann führte gekonnte durch das Programm. Seniorenbeauftragter Norbert Kiendl dankte allen Akteuren. Es wurde auf die Anmeldung beim kommenden Seniorenfrühstück am 12. März 2024 hingewiesen. Gerda Bachl-Staudinger stellte den Gesundheits- und Bewegungskurs – Beginn am Nachmittag des 12. März 2024 in der Schulaula vor. Das neue Seniorenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Straubing-Deggendorf im Rahmen des Förderprogramms „Netzwerk Generation 55plus“ bietet die Möglichkeit sich fit und gesund zu halten.
von rechts: Der Straßkirchner Seniorenfasching war eine bunte Veranstaltung: Ein Teil der Akteure beim närrischen Gruppenbild mit Pfarrer Pöpperl (2.von links) – alles war schön: ob Knollnase oder Zauberhut, die Hauptsache war „Humor hält gesund und kostet nichts“
Im Straßkirchner Ortskern wurde die sanierungsbedürftige Fußgängerbrücke in Holzbauweise über den Irlbach durch eine neue Fußgängerbrücke in Stahltragwerk in feuerverzinkter Ausführung ersetzt.
Gemäß aktuellen Normenwerken und den anerkannten Regeln der Technik fanden die umfangreichen Arbeit zu Jahresbeginn statt.
Zusätzlich wurde ein erhöhtes Geländer als Stabgeländer aus feuerverzinktem Stahl, um auch für Radfahrer eine Absturzsicherung zu gewährleisten, angebracht.
Die Bauwerkslänge der neuen Brücke beträgt fast 8 Meter und das gesamte Bauwerksgewicht ist mit 1,7 Tonnen erheblich, sodass schweres Gerät für die Arbeiten nötig war. Aufgrund der erweiterten Brückenbreite von 2,10 Metern ist die Brücke auch erweitert für Gegenverkehr nutzbar. Das Aiterhofner Unternehmen Stahlbau Fuchs konnte bei der Abnahme auch für die Eigenleistung des gemeindlichen Bauhofs danken. Bürgermeister Christian Hirtreiter freute sich, dass die neue Brücke massiver und langlebiger, wie die vorhergehende Holzkonstruktion, sein wird. Gerhard Schlecht vom ausführenden Unternehmen stellte gerade die Handläufe mit innen gekröpfter Ausführung aus Edelstahl als beste Ausführungsmöglichkeit zur Minimierung von Risiken und Verletzungsgefährdungen vor.
von recht: Gerhard Schlecht (Stahlbau Fuchs), Markus Weinzierl (Bauhof) und Christian Hirtreiter
Der Ski- und Snowboardclub Straßkirchen konnte am 13./14. und 20. Januar seine Skikurse wie geplant durchführen. Allerdings musste in das Skizentrum Mitterdorf ausgewichen werden, da die Schneelage am Geißkopf es nicht zuließ.
Über 40 Kids waren als Anfänger und Fortgeschrittene angemeldet, d. h. die einen machten ihre ersten Versuche auf den Skiern und die anderen verbesserten ihr Können und ihre Technik. Zudem nahmen 12 Zwergerl, d. h. Kindergartenkinder an einem halbtägigen Kurs teil. Nach dem letzten Skikurstag fand eine Urkundenverleihung und eine Aprés-Ski-Party in der neuen SSC-Schi-Hütte in Straßkirchen statt. Bei den Skikursen waren über 30 Skilehrer und Helfer im Einsatz, die die komplette Betreuung, von der Abfahrt bis zur Rückkehr der Kids übernahmen.
Am vergangenen Sonntagnachmittag fand der SSC Kinderfasching in der Turnhalle statt. Nachdem Beate Werner im Namen des gesamten Orga-Teams die knapp 500 Gäste begrüßte, konnte die Party richtig starten und die zwei Hüpfburgen wurden in Beschlag genommen. Mit den Kindern wurden aber auch die verschiedensten Spiele und Wettkämpfe durchgeführt. Und plötzlich schneite es Traubenzucker in der Straßkirchner Turnhalle. Die Kids, die eine Auszeit vom Toben brauchten, konnten den Maltisch besuchen.
Gegen 15.30 Uhr trat die Bogener Garde mit den Bambinis und der Kindergruppe mit ihren neuesten Tänzen auf. Alle großen und kleinen Gäste waren begeistert. Nach dieser Einlage füllte sich sofort die Tanzfläche. Einen großen Andrang gab es bei den Losverkäufern und danach bei der Ausgabe der 600 wunderschönen Preise. Denn wirklich jedes Kind hatte etwas gewonnen. Für das leibliche Wohl, zu familienfreundlichen Preisen, war natürlich auch, mit Kaffee und Kuchen, verschiedenen Semmeln, Wiener mit Breze usw. bestens gesorgt. Zwischendurch schaute aber auch jedes Kind mal an der Gummibären-Bar vorbei. Um kurz nach 17 Uhr, nach dem Lied „Wer hat an der Uhr gedreht?“ ging die Luft in den beiden Hüpfburgen aus und der SSC-Kinderfasching war, zum Bedauern aller, für heuer wieder zu Ende.
Der Erlös des Kinderfaschings wird komplett für die SSC-Jugendarbeit verwendet.
Beim SSC stehen noch zwei weitere Highlights an:
Am 24. Februar 2024 findet die Kinder-/Jugend und Familienfahrt nach Lofer
und am 2. März eine Tagesfahrt zur Reiteralm statt.
Beim 162. Bauernjahrtag des Bauernhilfsvereins Straßkirchen und Umgebung im Gasthaus Brunner standen Mitgliederehrungen im Mittelpunkt. In mehreren Vorträgen wurden aktuelle, die Landwirtschaft betreffende Themen aufgegriffen.
3. Vorsitzender Markus Weinzierl führt durch den Tag und konnte für die langjährige Presseberichterstattung Elisabeth Ammer herzlich Dankeswünsche übermitteln. Die musikalische Umrahmung übernahm das Altschäffl-Trio. Karin Mayerhofer aus Oberbayern und bekannt durch die BR-Sendung Lebenslinien referierte und konnte auf die Wichtigkeit familiärer Strukturen hinweisen und erhielt langanhaltenden Beifall für ihre Ausführungen die sehr lebensnah und herzlich waren.
Mitgliederjubilare geehrt
Für 2024 wurden für 40-jährige Mitgliedschaft Ehrenbürger Klaus Krinner, Manfred Weinzierl und weitere geehrt. Die Urkunden wurden teilweise im Nachgang der Versammlung persönlich überreicht.
Die Landwirtschaft liege ihr sehr am Herzen, machte stellvertretende Landrätin Barbara Unger deutlich. Man müsse der Bevölkerung moderne Landwirtschaft näherbringen, das funktioniere nicht nur über die Medien, sondern dazu trage auch die eigene positive Darstellung der Landwirte bei.
MdL Josef Zellmeier erläuterte die Erfolge der parlamentarischen Arbeit und ging auf die Problematiken mit der Regierung in Berlin ein.
Josef Groß, Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing, stellte die Neustrukturierung vor. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) stelle die Landwirte vor neue Herausforderungen.
BBV-Vize-Kreisobmann Johannes Mückenhausen berichtete von den „roten Gebieten“ und den Aktivitäten des BBV.
Stellv. Kreisbäuerin Brigitte Landstorfer (Ascha) stellte die wertvolle Arbeit der Frauen in der Landwirtschaft heraus und lud zum Landfrauentag am 16.2.24 in Straubing ein.
Aktuelle Themen erörtert
Bürgermeister Christian Hirtreiter betonte, dass die Entwicklungen seit Beginn des Ukrainekrieges immer schwieriger werden. Er stellte ein neu gestartetes Projekt im Rahmen des Förderprogrammes „Netzwerk Generation 55 plus“ in Straßkirchen vor, wo eine gute Zusammenarbeit mit dem AELF Straubing-Deggendorf bestehe und dankte für das vorbildliche Engagement im Ehrenamt.
Der einzige Faschingsball in der Gemeinde Straßkirchen: der bekannte Straßkirchner Feuerwehrball war am letzten Januarsamstag 2024 wieder der Höhepunkt der Faschingssaison. Im Vorfeld konnten die aktiven Vereinsmitglieder beim Aufbau sowohl beim Dekorieren als auch bei den Vorbereitungen höchstes Engagement an den Tag legen. Viele helfende Hände waren dabei den Ballabend mit fast vollständig kostümierten Publikum und der fetzigen Band „D`Hirschen“ den besten Rahmen zu bieten. Die Stimmung war sensationell der Ballabend ein voller Erfolg.
Bereits 4-mal konnten Kleinkinder und Kindergartenkinder bei einem Mitmachgottesdienst im Ratssaal spielerisch Bibelgeschichten kennenlernen. Die Organisatoren und Kinder freuten sich über die gute Resonanz.
Am Sonntag, 04.02.2024, fand der Festgottesdienst von Pfarrerin Erna Meiser in der Versöhnungskirche in Straubing zu ihrer Verabschiedung statt. Nach 13 Jahren Dienstzeit in Straubing mit dem Zuständigkeitsbereich für die evangelischen Christen in Straßkirchen, Aiterhofen und Irlbach in den Landkreisgemeinden ging sie zum 01.03.24 in den wohlverdienten Ruhestand. Mit hohen Engagement für die Ökumene leistete sie in der Versöhnungsgemeinde Straubing mit den angegliederten Bereichen mit Freude am Dienst in der Diaspora herausragenden Einsatz. Pfarrerin Meister stammt aus einer oberpfälzer Arbeiterfamilie und wir ihren Unruhestand ab Sommer 2024 auch wieder in ihrer oberpfälzischen Heimat verbringen. Der evangelische Dekan ließ ihren Werdegang Revue passieren: Vikariat in der Kurgemeinde Bad Aibling, Pfrn. z. A, ab 2001 TD in Forchheim, dann Erlangen-Bruck. 2004 Pfarrstelle in Nürnberg-Boxdorf. 2011 wechselte sie nach Niederbayern – mit hohem Organisationstalent verband sie in Leitungsverantwortung und in der vielfältigen Gremienarbeit die Arbeit in der Seelsorge. Es war ihr ein Anliegen, der nachwachsenden Pfarrergeneration ein gutes Arbeiten in überschaubaren Strukturen zu ermöglichen. In Straßkirchen war Pastorin Meiser nicht nur bei Einweihungen und Gratulationen ein gern gesehener Gast, gerade auch ihr Einsatz als „Gstanzlsängerin“ bei gemeindlichen Musikstammtischen ist unvergessen. Die Gemeindevertreter und Funktionsträger waren zahlreich zum Gottesdienst und abschließenden Empfang gekommen und dankten für das vorbildliche Engagement im „Garten des Herren“.
Kürzlich fand der Neujahrsempfang der Pfarrei St. Stephanus in Straßkirchen statt. Erfreulicherweise folgten fast 70 Gäste der Einladung ins Pfarrheim St. Stephanus.
Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch begrüßte die ehrenamtlichen Helfer, die sich in und rund um die Kirche engagieren. Bürgermeister Christian Hirtreiter sprach in einem Grußwort sein Lob und die Anerkennung an alle ehrenamtlich für die Pfarrei Tätigen aus. Er hob hervor, dass dieser Neujahrsempfang, der einzige in der Ortschaft Straßkirchen ist und es nicht nur eine gute Tradition, sondern auch ein Stück Heimatsgefühl darstelle mit dabei zu sein.
Pfarrer Gerhard Pöpperl bezeichnete in seiner Rede die vielen Helfer als wichtige Elemente der aktiven Pfarrgemeinde und unterstrich, dass jeder Beitrag für die Gemeinschaft sehr wertvoll sei. Er übergab den engagierten Jugendlichen im Ministrantendienst ein Präsent und auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Pfarrei erhielten eine Anerkennung und Dankeschön für den vielfältigen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Kirchenpfleger Georg Muhr bedankte sich mit einem Vergelt` s Gott bei allen Anwesenden.
Anschließend verbrachte man bei einer Brotzeit und unterhaltsamen Gesprächen noch einen gemütlichen Abend.
Der neue Pfarrer Gerhard Pöpperl freute sich über die gute Beteiligung beim traditionellen Straßkirchner Neujahrsempfang: von rechts: Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Gritsch, Pfarrer Gerhard Pöpperl, Kirchenpfleger Georg Muhr, Claudia Sassik, Pfarrvikar Loxley, Bürgermeister Christian Hirtreiter
Bei der Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins „Schambach Kids e.V.“ am 21.1.24 im Pfarrheim Schambach stand neben den Regularien auch die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft auf der Tagesordnung.
Im Schambacher Pfarrheim St. Nikolaus konnten die Mitglieder des 215 Mitglieder umfassenden Vereins neben dem Rechenschafts- und den Kassenbericht auch die Planungen für das Jahr 2024 festlegen. Bei seinem Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende Thomas Höcherl die Ertüchtigungsarbeiten im Bereich des Schambach-Kids-Vereinsheims als herausragende Ereignisse im Kalenderjahr 2023 heraus. Höcherl berichtete von den vielfältigen Aktivitäten und bedankte sich für die Mithilfe hierfür und bei den Vereinsveranstaltungen. Es konnten erfreulicherweise auch 23 Neumitglieder im abgelaufenen Jahr aufgenommen werden. Die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter ist ein Schwerpunkt im Vereinsprogramm und so konnten einige Mitglieder die Weiterbildung und den Erwerb der Jugendleiterkarte durch Fortbildungen beim Kreisjugendring absolvieren. Auch für das kommende Jahr ist am dritten Märzwochenende 2024 wieder die Teilnahme der Jugendleiter an der Jugendleitertankstelle des Jugendrings geplant.
Erweiterte Möglichkeiten beim Vereinsheim
Jüngst wurde durch die Gemeinde Straßkirchen der Baskettballplatz in Schambach schön hergerichtet und die entsprechenden Spiel-Körbe ertüchtigt. Nach der Entfernung der in die Jahre gekommenen Bretter-Banden wurden zwei neue Ballfangnetze angebracht. Zusätzlich wurde unter anderem ein neuer Basketballkorb installiert um der Jugend insbesondere auch für das traditionelle Zeltlager erweiterte Möglichkeiten zu schaffen. Zusätzlich zur Nutzung als Hockeyplatz kann man den Spielplatz nun auch als vollwertigen Basketballplatz nutzen, was gerade für das alljährliche Zeltlager eine Aufwertung darstelle, betonte Höcherl.
Gute Spendenbereitschaft hilft der Jugendarbeit
Die Kassenführung durch Monika Hummel stellte die sehr gute Kassensituation dar. Herausgestellt wurde der Dank des Jugendvereins für die großzügigen Spenden insbesondere kurz vor dem Jahresende. Es wurde auch auf die erhebliche Unterstützung durch die Gemeinde Straßkirchen hingewiesen. Bürgermeister Christian Hirtreiter stellte bei seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte für die vielfache und teilweise sehr zeitaufwändige Unterstützung durch die Führungskräfte.
Pfarrer Gerhard Pöpperl lobte den Verein und die aktive Mitwirkung im Ortsgeschehen und den kirchlichen Festlichkeiten, er bot auch sein Unterstützung bei allen Belangen an.
Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft wurden als Vorsitzender Thomas Höcherl und als stellvertretender Vorsitzender Martin Lazar gewählt. Die Kassenführung übernimmt weiterhin Monika Hummel. Schriftführerin wurde Sabine Bugl. Als Kassenprüferinnen fungieren Gisela Eckl und Silvia Schedlbauer
Nach der Neuwahl der Führungsriege wurden die Aktivitäten für das Jahr 2024 festgelegt. Als Jahresmotto wurde das umfangreiche Themenfeld „Handwerk“ festgelegt. Hier werden Veranstaltungen sich sowohl mit den verschiedenen traditionellen Handwerksarten und Betriebsbesuchen befassen, als auch historische Gegebenheiten Behandlung finden.
Es ist auch geplant zusätzlich zum Kinderkasperltheater im Jahr 2024 einen Kasperltheaterabend für Erwachsene des „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ im Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus zu veranstalten (19.-20.4.24). Es ist auch zusätzlich ein medienpädagogisches Arbeiten im Jahr 2024 angedacht. Die im Vorstand seit der Vereinsgründung aktive Verantwortliche Karin Bechteler wurde mit einem kräftigen Applaus für die verdienstvolle Arbeit aus der Vorstandschaft im Rahmen der Versammlung verabschiedet.
Abschließend dankte der wiedergewählte Vorsitzende Thomas Höcherl für das ehrenamtliche Engagement und freute sich auf ein positives Vereinsjahr 2024.
Die Vereinsführung des Jugendfördervereins „Schambach Kids e.V.“ für die Amtsperiode 2024 bis 2026 mit Ehrengästen: von links: Pfarrer Gerhard Pöpperl, Schatzmeisterin Monika Hummel, Vorsitzender Thomas Höcherl, stellv. Vorsitzender Martin Lazar, Schriftführerin Sabine Bugl, Bürgermeister Christian Hirtreiter
Die Freiwillige Feuerwehr Schambach hatte am Samstag, 5.1.24, in der Schambacher Dorfschänke die Jahresversammlung durchgeführt. Eingangs wurde durch Vereinsvorsitzenden Christian Wagner den im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitgliedern der Ortsfeuerwehr gedacht. Kommandant Stefan Bugl berichtete über die Einsätze und Übungsstunden im letzten Jahr, dabei wurde die Feuerwehr zu 12 Einsätzen alarmiert. Es konnten auch drei neue Feuerwehrdienstleistende per Handschlag aufgenommen werden. Der Kommandant gab im Rahmen der Berichterstattung auch bekannt, das mehrere Kameraden erfolgreich den Feuerwehrführerschein absolvierten und Maximilian Neidl den Maschinistenlehrgang in Geiselhöring absolviert hat. Es konnte zudem auch das Leistungsabzeichen durchgeführt werden. Jugendwart Christoph Wagner berichtete über die Jugendarbeit im abgelaufenen Jahr, 5 Kameraden nahmen am Wissenstest teil. Beim Rechenschaftsbericht durch Markus Bugl wurden sämtliche Vereinsaktivitäten erläutert. Beim Kassenbericht durch Kassier Bernhard Ebenbeck wurde auf eine solide Kassenführung verwiesen.
Dank fürs ehrenamtliche Engagement
Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für das Engagement im Ehrenamt, welches besondere Anerkennung verdient. Früher wurden die Feuerwehren hauptsächlich bei Brandeinsätzen benötigt, heutzutage sind dies vielfach technische Hilfeleistungen und hierbei sei gerade langjährige Erfahrung bei den Einsatzgeschehen wichtig. Dies sei sehr anerkennenswert, denn ohne bürgerschaftliches Engagement funktioniere kein Gemeinwesen, so Bürgermeister Hirtreiter und dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für die Tätigkeit sowohl im Feuerwehrdienst als auch in der Dorfgemeinschaft, wo die Schambacher Feuerwehr fest verankert sei.
Es wurde erörtert, dass im Kalenderjahr 2023 die Fahnenweihe der Nachbarfeuerwehr Irlbach der besondere Höhepunkt des abgelaufenen Kalenderjahres war. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Irlbach wurde vom 10.-11. Juni 2023 (mit Fahnenweihe) organisiert. Die Freiwillige Feuerwehr Schambach war als Patenverein eingebunden und hatte an allen Veranstaltungen des Jubelvereins mit starken Abordnungen teilgenommen. Die seit Jahrzehnten bestehenden Verbindungen der Schambacher und Irlbach haben sich dadurch weiter verfestigt. Auch die Beteiligung bei der diesjährigen Christbaumversteigerung war sehr gut und stimmungsvoll, wie der sehr hohe Erlös der Versteigerung auch aufzeigte.
Staatliche Ehrungen im Februar 2023
Alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden der Ortsfeuerwehr Schambach wurden zu der gemeindlichen Dienstversammlung am 10. Februar 2023 mit den Ortsfeuerwehren Paitzkofen und Straßkirchen eingeladen. Gemäß den staatlichen Regularien wurden an dem Ehrenabend die für die Auszeichnung mit dem staatlichen Ehrenzeichen gemeldeten Feuerwehrler durch stellv. Landrätin Barbara Unger geehrt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wurde vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige für mehrere Schambacher Feuerwehrleute an diesem Abend verliehen.
Maibaum versteigert
Unter Leitung des Vize-Kommandanten Alfred Stache wurde das traditionelle Maibaumversteigern des bereits zu Brennholz verarbeiteten und abholbereiten Schambacher Maibaumes durchgeführt. Nach der offiziellen Jahresversammlung wurde der Maibaum auf „amerikanische“ Art versteigert. Das Regelwerk ist traditionell abgewickelt worden. Zunächst wurde von einer unabhängigen Person ein Zeitraum mit Endzeitpunkt festgelegt. Nachdem Startsignal, konnte jeder Teilnehmer eine Ein-Euro-Münzen in einen Blech-Topf werfen. Wer das letzte Gebot nach Ablauf des Countdown gemacht hatte, war der Erwerber des Maibaums für einen symbolischen Betrag von 30 Euro. Der Schambacher Gastwirt Klaus Walsberger war dann nach Ablauf der Zeit der glückliche Gewinner des Maibaums 2023.
Beim von der Karmelitenbrauerei Straubing gesponserten Straßkirchner Hallenfußballturnier am Dreikönigswochenende um den Goidhaibal-Cup holte die SpVgg Stephansposching bereits zum vierten Mal hintereinander den Titel und darf den neuen Wanderpokal mitnehmen.
Turnierleiter Stefan Kastl bedankte sich zum Auftakt in der vollen Sporthalle bei den vielen Helfern, den Offiziellen und den Sponsoren der traditionsreichen Veranstaltung. Beim traditionellen von der Karmelitenbrauerei Straubing gesponserten Straßkirchner Hallenfußballturnier „Goidhaibal-Cup“ holte die SpVgg Stephansposching bereits zum vierten Mal hintereinander den Titel. Im ebenfalls zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag ausgetragenen AH-Turnier setzte sich der SV Irlbach durch.
In der ersten Vorrundengruppe am 3. Januar kämpften der FC Gottfrieding, SV Irlbach, SV Wiesenfelden, SpVgg GW Deggendorf II, FC Aiterhofen II und der SV Sossau um die ersten vier Startplätze für das Endturnier. Die technisch versierte Mannschaft aus Deggendorf um den überragenden Torwart Haruna Sidibe sicherte sich mit fünf Siegen und einer Niederlage aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs den Gruppensieg vor dem punktgleichen FC Aiterhofen-Geltofing um Routinier David Denk. Mit vier Siegen und 13 Punkten erreichte auch der SV Irlbach sowie der schwach aufgelegte der FC Gottfrieding (3 S – 3 N – 9 Punkte) die Qualifikation für die Hauptrunde. Der SV Wiesenfelden (6 Punkte) schied genauso wie der FC Straßkirchen II (4 Punkte) und der SV Sossau (0 Punkte) bereits in der Vorrunde aus.
In der zweiten Vorrundengruppe am darauffolgenden Donnerstagabend sicherte sich der TSV Oberschneiding mit seiner jungen Truppen den Gruppensieg (5S – 1N – 15 Punkte). Mit nur einer Niederlage musste sich der RSV Ittling um den in der Vorrunde überragenden Torjäger Benny Gürster (13 Tore) mit 13 Punkten knapp geschlagen geben. Auf dem dritten Tabellenplatz folgte die SpVgg Pondorf mit 12 Punkten. Den letzten freien Platz am Hauptturnier schnappte sich der SV Pankofen (7 Punkte) knapp vor der SG Parkstetten/Oberalteich und dem erstmalig in Straßkirchen vertretenen SV Hunderdorf. Die ersatzgeschwächten Plattlinger Kickers (2 Punkte) schieden wie die SG Parkstetten / Oberalteich und Hunderdorf daher bereits vorzeitig aus dem Turnier aus.
Am Dreikönigstag empfingen dann Gastgeber FC Straßkirchen und Titelverteidiger SpVgg Stephansposching die Mannschaften zur Endrunde. In der Gruppe A startete die Heimmannschaft mit einem Sieg gegen den SV Pankofen ins Turnier. Im zweiten Spiel konnte man vor fulminanter Kulisse einen Derbysieg gegen den Nachbarverein SV Irlbach feiern. Da man in den abschließenden Gruppenspielen gegen den RSV Ittling (1:1) und der SpVgg Deggendorf II (2:4) jedoch nur noch einen Punkt holen konnte, musste man sich mit Platz zwei begnügen. Die Irlbacher um ihren Torjäger Simon Schwetz gewannen alle weiteren Spiele und zogen daher souverän mit 9 Punkten ins Halbfinale ein. Der RSV Ittling (5 Punkte), SpVgg GW Deggendorf II (4 Punkte) und der SV Pankofen (2 Punkte) schieden in der Gruppenphase aus.
In der Gruppe B zeigte die Titelverteidiger aus Stephansposching um den herausragenden Torwart Joseph Krinner und ihren scheidenden Spielertrainer Andreas Köckeis wie schon in den Vorjahren den besten Hallenfußball und holte mit nur einer Niederlage souverän den Gruppensieg. Den zweiten Platz sicherte sich die SpVgg Pondorf um Spielertrainer Kettl mit ebenfalls 9 Punkten und einer Niederlage gegen eben jene SpVgg Stephansposching. Die Gottfriedinger (4 Punkte) schieden vorzeitig aus wie auch der ersatzgeschwächte FC Aiterhofen-Geltofing (4 Punkte) und der in der Vorrunde so überzeugende TSV Oberschneiding (3 Punkte). Die Stimmung beim Siegerehrungsabend war fulminant. Alle teilnehmenden Mannschaften feierten mit dem Sieger aus Stephansposching mit.
Im ersten Halbfinale traf der SV Irlbach auf die SpVgg Pondorf, die früh durch Siedersbeck in Führung gingen. Die Irlbacher kamen jedoch schnell zurück und konnte durch Tore von Franz, Haubner und Schwetz eine komfortable Führung herausspielen, die durch zwei ganz späte Tore des überragenden Siedersbeck jedoch nicht über die Zeit gerettet werden konnte. Im entscheidenden Neun-Meter-Schiessen hatten dann die von einer großen Fan-Unterstützung angetriebenen Irlbacher jedoch das bessere Ende für sich (8:7). Gastgeber Straßkirchen traf im zweiten Halbfinale wie schon im Vorjahr auf Titelverteidiger Stephansposching. Nachdem die Mannschaft von Spielertrainer Ertl früh durch einen Freistoß von Müller in Führung gehen konnte, bestrafte die SpVgg Stephansposching jeden Fehler in der FC-Hintermannschaft und drehte durch Tore von Ketterl (2x) und Pfeffer das Spiel. Der FC konnte kurz vor Ende lediglich noch durch Kastl zum 2:3 verkürzen.
Im Neunmeterschießen um den dritten Platz hatten die Straßkirchner mit einem Fehlschuss gegenüber deren zwei beim der SpVgg Pondorf die besseren Nerven und sicherten sich so Platz 3. Im Finale musste der Titelverteidiger SpVgg Stephansposching gegen eine sehr gute Irlbacher Mannschaft dann seine ganze Klasse aufbieten, um die zweimalige Irlbacher Führung durch Schwetz und Schauder zu egalisieren (Torschützen Rostan und Klendauer) und sich durch ein spätes Tor von Rostan zum vierten Mal hintereinander zum Straßkirchner Hallenchampion zu küren.
Da sich Stephansposching durch die vorangegangenen drei Turniersiege in Folge den Wanderpokal behalten durfte, überreichte Ihnen nun Bürgermeister Hirtreiter nun einen neuen von Ihm gestifteten großen Pokal. Torschützenkönige wurden Thomas Siedersbeck (Pondorf), Simon Schwetz (Irlbach) und Stefan Kastl vom FC Straßkirchen mit je 7 Treffern.
Endergebnis: 1. SpVgg Stephansposching, 2. SV Irlbach, 3. FC Straßkirchen, 4. SpVgg Pondorf, 5. RSV Ittling, 6. FC Gottfrieding, 7. SpVgg GW Deggendorf II, 8. FC Aiterhofen, 9. TSV Oberschneiding, 10. SV Pankofen
Die Spiele wurden geleitet durch die souveränen Schiedsrichter Tobias Welck, Rene Renger, Manuel Piermeier, Luca Brandner, Martin Kagermeier und Fabian Prasch.
Irlbach holt AH-Cup
Beim AH-Turnier am Freitagabend 05.01.2024 konnten die wieder zahlreich erschienenen Zuschauer bei freiem Eintritt einige ehemalige höherklassige Kicker der Region bestaunen. In der Gruppe A setzte sich die SpVgg Stephansposching um Gregor Hirtreiter und Thomas Peisert mit drei Siegen aus drei Spielen souverän gegen den FC Aiterhofen-Geltofing (6 Punkte), den SV Pankofen (3 Punkte) und dem Gastgeber FC Straßkirchen (0 Punkte) durch. In der Gruppe B holte der SV Irlbach mit Thomas Kammerl, Mike Dombeck und Michael Bachl-Staudinger ebenfalls mit drei Siegen aus drei Spielen den Gruppensieg vor dem ASV Steinach (4 Punkte), dem RSV Ittling (3 Punkte) und dem SV Perkam (1 Punkt). Im ersten Halbfinale konnte sich die SpVgg Stephansposching mit 4:2 gegen den ASV Steinach durchsetzen, der SV Irlbach gewann gegen den FC Aiterhofen-Geltofing. In den abschließenden Platzierungsspielen setzten sich der SV Perkam (Platz 7) gegen den FC Straßkirchen (3:3, 10:9 nach 9-Meter-Schießen), der SV Pankofen (Platz 5) gegen den RSV Ittling (3:1) und der FC Aiterhofen-Geltofing (Platz 3) gegen den ASV Steinach (3:2) durch. In einem spannenden Finale gingen die Irlbacher zuerst durch Hadrich in Führung, ehe Peisert kurz vor dem Ende zum Ausgleich traf. Im entscheidenden 9-Meter-Schießen hatte der SV Irlbach das bessere Ende für sich, nachdem ein entscheidender Strafstoß kurioserweise von den Unparteiischen wiederholt wurde. Torschützenkönig wurde Thomas Peisert mit 6 Toren, die Spiele wurden geleitet von den Schiedsrichtern Harald Kanneder und Rene Renger.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft konnte im Advent 2023 die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, wie seit vielen Jahren üblich, wieder weitergeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch konnte die Bevölkerung die „staade Zeit“, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde adventliche Stimmung gerade für die Familien mit kleinen Kindern.
Bis zum 8. Januar 2024 sind die Weihnachtsszenerien des Straßkirchner Adventsfenstergehens täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Die Bevölkerung kann die Szenerien noch anschauen, gerade die Erweiterungen zum Dreikönigsfest mit den Heiligen Drei Königen“ sind mehr als ein Hingucker.
Festliche Weihnachtszeit – Krippen-Landschaften hier
Schön gestaltete Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen werden beim Straßkirchner Adventsfenster traditionell ausgestellt. Mal mit und mal ohne Engel, in fast lebensgroßer Figurengruppe, oder sehr klein nur auf einem Kunstbildrahmen, alles ist individuell und mit viel Akribie gestaltet. Manche halten sich an die Tradition, dass das Jesuskind erst am Hl. Abend in die leere Krippe gelegt wird. Manche halten es hier moderner. Ob die drei Heiligen aus dem Morgenland schon vor Weihnacht mit von der Partie sind oder erst zum Dreikönigstag dazustoßen ist obliegt ganz dem Erbauer. Eine Weihnachtskrippe veranschaulicht die Weihnachtsgeschichte auf eine besondere Weise, deshalb zählt das Basteln und kreative Gestalten der Weihnachtskrippe in vielen Familien zu den verbindenden Familientraditionen, teilweise über die Generationen hinweg. Die Familie Hofmann hat seit vielen Jahr ein Faible für Weihnachtskrippen und so werden Szenen aus dem wirklichen Leben sehr schön in einem Puppenhaus detailgetreu abbildet. In einem eigens angefertigten Puppenhaus mit 13 Räumen auf fünf Etagen lässt Renate Hofmann ihrer Kreativität freien Lauf. Den Blick fürs Detail hat die langjährig ehrenamtlich aktive ehemalige Seniorenbeauftragte schon lange. Seit mehr als 20 Jahren bildet sie jedes Jahr in der Adventszeit weihnachtliche Szenen in mühevollster Kleinstarbeit detailgetreu ab. Begonnen hat sie 1992 mit dem Bau einer kleinen Budenstadt. Für das Jahr 2023 wurde die Fenster-Krippen-Landschaft im Außenbereich stark erweitert.
Fenster-Krippen-Landschaft – mehr als ein Hingucker
Wunderbar gelungen ist es den eigene Hauszugang und den Vorgarten zu dekorieren mit den Holzfiguren, Holzlattenskulpturen, die symbolisch mit viel Tiefgang eine breite zur Interpretation zu ermöglich. Gerade kindlich einprägsame Skulpturen aus Holz und eine Lichterkombination sind als Bausteine hervorragend auch für Weihnachten geeignet und fügen sich wunderschön in die Gartenszenerie ein. Der Kreativität sind, wie man an der wunderschönen Krippe der Familie Hofmann erkennen kann, keine Grenzen gesetzt. Die nun dominierenden markanten Figuren und Skulpturen, aber auch die ungewöhnliche Kombination der Figuren, vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten zum Verweilen einlädt. Insbesondere die schön bemalten Nussknacker und die Tierwelt bringen einen markanten Farbtupfer in den Garten des Wohnhauses. Die mit richtigen, Schwarzbärten versehenen „Könige aus dem Morgenland“ und die Einbettung in das grün des Vorgartens vermitteln ein fremdländisches Flair, das sich gerade die kleinsten Betrachter bei den drei Weisen vorstellen. Die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, haben in der kindernahen Szenerie schwarze Bärte und eine helle Hautfarbe. Bei der Interpretation der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums ist dem Künstler immer frei Hand gegeben – wichtig ist, dass es gefällt.
Fotografie eines Teilbereichs der Weihnachtsszenerie der Familie Hofmann in Straßkirchen – eine eher ungewöhnliche Fenster-Krippen-Landschaft im Freien; die 80 cm großen bemalten Holzlattenfiguren fügen sich schön in den Vorgarten ein und gerade die drei Weisen aus dem Morgenland mit kantigen Gesichtszügen lassen Kinderherzen höher schlagen
Vor über 30 Jahren startete die gedeihliche Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit der Gäubodenkaserne mit einem Fußballspiel und umfangreichen Feierlichkeiten. Das Band der Patenschaft hatte Ende der 1980er Jahre der damalige Bürgermeister Xaver Weinzierl (Bürgermeister zwischen 1972 und 2001) aufgenommen. Seit 2014 ist die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit dem Sanitätslehrregiment in Mitterharthausen mit besonderem Schwerpunkt und Intensivierung am Laufen. Das Jahr 2023 stand ganz unter dem Patenschaftsjubiläum. So wurden ein Gelöbnis mit über 200 Sanitätsoffizieranwärtern auf dem Straßkirchner Sportplatz, ein Familienfest mit Livemusik und eine Patenschaftsschau mit verschiedenen Angeboten organisiert. Bei dem öffentlichen Gelöbnis von 280 Sanitätsoffizieranwärter/-innen waren am Straßkirchner Sportzentrum über 1000 Gäste, darunter viele Ehrengäste, gekommen. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich hatte die Festrede übernommen. Die hervorragende musikalische Umrahmung wurde durch das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Patenkirchen mit 50 Musikern gestaltet. Für die Bevölkerung im Gäuboden und gerade für Familien war dies ein sehr interessantes Ereignis. Unter Leitung von Kompaniechef Hauptmann Jürgen Guttenberger wurde ein überregionaler militärischer Hindernislauf „Y-Parcours“ im Ortsbereich Straßkirchen organisiert, der besonderes Interesse in der Bevölkerung hervorrief. Gerade die regionalen Zuschauer konnten hier die Teilnehmer mit besonderem Elan bei der Bewältigung der 30 Stationen beobachten. Von „normalen“ Hindernisstationen, vom Schlammklettern, bis zum Tauchparcours im Freibadgelände und Balancierstationen alles war geboten.
Volles Engagement für eine gute Sache
Im Rahmen der Patenschaftsfeierlichkeiten war das große Familienfest am Freitag, 28. Juli 2023, am Sportgelände mit Hindernis-Parcours für Kinder, Kinderschminken, Hüpfburg, Fahrzeugschau, Vorführungen der Plattlinger Football-Spieler der „Black Hawks“, Quiz mit wertvollen Preisen der Glanzpunkt. Die vielen freiwillig tätigen Angehörigen der gesamten Kompanie hatten sich vorbildlich eingebunden und bei der Betreuung der Live-Musik-Band, der Kinderstationen, aber auch beim Getränkeverkauf höchstes Engagement gezeigt. Der Reinerlös in Höhe von 1800 Euro der Patenschaftstage der Bundeswehr konnte jüngst bei einem Übergabetermin an die Verantwortlichen des Thomas-Wieser-Hauses (ehem. Kreiskinderheim) in Feldkirchen/Mitterharthausen in der neuen Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) übergeben werden.
Die Patenschaft der Gemeinde Straßkirchen mit militärischen Einheiten aus der Gäuboden-Kaserne besteht in einer sehr vorbildlichen Form und daher werden auch 2025 eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen organisiert, stellten die Kompanieverantwortlichen heraus. Gerade die Kinder freuten sich über die großzügige Spende der Soldatinnen und Soldaten.
Die Vertreter des Thomas-Wieser-Hauses, der 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern und der Gemeinde Straßkirchen bei der Eröffnung des HPT-Baus in Mitterharthausen: Christian Borchardt, Anna Schiller, Kompaniefeldwebel Jörg Luther, Hauptfeldwebel Christina Schlecht, Stabsfeldwebel Jennifer Weig, Alexandra Eiser, Claudia Ossenkopp (Thomas-Wieser-Haus), Bürgermeister Christian Hirtreiter
In Straßkirchen und in anderen Orten fand in der Advents- und Weihnachtszeit das traditionelle Adventsfenstergehen in der Adventszeit mit jeweils guter Beteiligung statt. Bereits 2004 wurde das nun in Straßkirchen übliche Straßkirchner Adventsfenstergehen mit starker Beteiligung der Bevölkerung eingeführt und wird von der Straßkirchner Künstlergemeinschaft in neuartiger Form seit mehreren Jahren realisiert. Der Straßkirchner Christbaum war bereits am 20.11.2023 am Straßkirchner Kirchplatz aufgestellt worden und vermittelt frühzeitig eine vorweihnachtliche Stimmung.
Das Straßkirchner Adventsfenstergehen wird im Jahr 2023 wieder in der traditionell üblichen Form durchgeführt.
Nach mehreren Jahren fand die Eröffnung des Adventsfenstergehens 2023 in der Gemeinde an dem zentralen Schaufenster des örtlichen Sparkassengebäudes statt.
Zum Samstag des vierten Adventswochenendes, am 23. Dezember 2023, wird die diesjährige Krippenformation in der Gemeindeverwaltung Straßkirchen eröffnet. Heimische Familienkleinformatkrippen werden im Innenhof des Rathauses dargestellt. Dieses Adventsfenster schließt das Straßkirchner Adventsfenstergehen im Jahr 2023 ab.
In unserer modernen Zeit haben viele Familie keinen Platz in den kleinen Wohnungen um große Weihnachtsszenerien aufzubauen und neben dem Christbaum größere Objekte zu platzieren. Gerade Kleinformatkrippen am Esstisch oder in der Küche versprühen ein besonderes Flair und dieses kleinen Projekte sind ein optimaler Begleiter durch die Weihnachtszeit. Gerade wenn man in einer kleinen Wohnung nicht auf eine Krippe verzichten möchte, ist hier auch viel Kreativität gefragt. Aber auch für und mit Kinder kann eine entsprechende Gestaltung sehr spannend sein. Die Kinder können sehr gut mithelfen und sie haben eine tolle Beschäftigung für die Adventszeit. Außerdem kann man die Spannung erhöhen, weil man „Kleinformatkrippen“ leichter verstecken kann. Neben einer geschnitzten Kleinformatkrippe, werden eine Baumscheibenkrippe und eine winzige Pappkrippe dargestellt.
Die Teilnehmer treffen sich am kommenden Samstag um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum Adventsfenster im Innenhof des Rathauses. Die jeweils organisierende Familie gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich. Bis zum Sonntag, 7. Januar 2024, sind die Weihnachtsszenerien täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Gerade Familien mit Kindern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft möchte beim Zusammentreffen bei den jeweiligen Krippen eine weihnachtliche Stimmung vermitteln und die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, weitergegeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“ durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Insgesamt werden acht Termine jeweils an den Samstagen und Sonntagen in der Adventszeit abends organisiert. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln eine adventliche Stimmung und sollen die Gemeinschaft befördern. Die Künstlerinnen und Künstler gestalten alljährlich neuartige Weihnachts- und Adventkrippen bzw. weihnachtliche Szenerien um die Vielfalt der verschiedenen Krippenformen zu zeigen.
Mehrere Familienkleinformatkrippen werden am vierten Adventssamstag am Rathaus dargestellt. Hier eine wunderschöne nur 12 Zentimeter große Laubholzkrippe im „Naturlook“ und Naturrinde. Die Figuren können auch frei positioniert werden.
Vor mehr als 25 Jahren starteten die Johanniter-Weihnachtstrucker mit 3.000 Paketen in verschiedene Regionen Südosteuropas, in denen viele Menschen in Armut leben. Zum dritten Mal beteiligt sich auch die Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit den Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen an dieser Hilfsaktion. Die Hilfspakete beinhalten vor allem Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und auch kleinere Kinderspielzeuge für notleidende und bedürftige Kinder und Familien. Dabei hielt man sich an die vorgeschriebene Packliste und auch die Regeln der Hygienemaßnahmen wurden eingehalten. Am 18. Dezember 2023 wurden die Hilfspakete durch Bürgermeister Christian Hirtreiter (Straßkirchen) im Straßkirchner Rathausfoyer an die beiden Vertreter des Johanniter-Verbandes Helga Kerschensteiner und Christian Gabler übergeben. „Helfen vor der eigenen Haustür“ ist in der derzeitigen schwierigen Zeit zudem die Botschaft und deshalb werden die Johanniter-Weihnachtstrucker 2023 auch Hilfe für Bedürftige in Deutschland leisten. In Straßkirchen wurde ein klares Signal der Solidarität und Hilfsbereitschaft gezeigt und der Bürgermeister bedankte sich bei der Bevölkerung für die große Unterstützung dieser Aktion.
Von rechts: beim Straßkirchner Weihnachtsbaum im Rathausfoyer erhielten die Johanniter-Verantwortlichen Helga Kerschensteiner und Christian Gabler die gesammelten Päckchen von Christian Hirtreiter (Bürgermeister Straßkirchen)
Kürzlich trafen sich die Mitglieder der Schützengesellschaft Almenrausch Straßkirchen im Schützenhaus zum Jahresabschluss und der Proklamation ihrer Könige 2024.
Der Schützenmeister, Georg Muhr, konnte hierzu zahlreiche Mitglieder begrüßen, unter ihnen auch der Ehrenschützenmeister Hans Stelzl und das Ehrenmitglied Helmut Steiner.
Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft. 1. Georg Muhr 192 Ringe, 2. Robert Dengler 190 Ringe, 3. Reinhold Schano 187 Ringe, 4. Robert Hirtreiter 182, 5. Hans Edenhofner 177 Ringe. Es hatten sich 14 Mitglieder beteiligt.
Im Anschluss folgte die Übergabe des Jahrespreises, ein Wellnessgutschein. Hierbei war die Wertung, die 3 besten erzielten Plattl im Jahresverlauf. Sieger wurde Reinhold Schano mit den Teilern 3, 10 und 15, gefolgt von Georg Muhr und Karl Steiner.
Ein beliebter Wettbewerb im Jahreslauf ist das Weihnachtspreisschießen. Hier gilt es den besten Teiler zu erringen. Der Gewinner, Georg Muhr, mit einem 19 Teiler durfte sich als erster einen der wertvollen Sachpreis auswählen. Ihm folgten Robert Hirtreiter 29 Teiler, Robert Dengler 45, Rosi Müller 63 Teiler. 13 Teilnehmer konnten sich ihren Preis aussuchen. Der Schützenmeister danke hierbei den Spendern und Helfern.
Im besinnlichen Teil des Abends erzählte Hans Edenhofner eine weihnachtliche Geschichte und Andreas Dengler spielte auf der Ziehharmonika Weihnachtslieder
Nach einer kurzen Pause wurden einige Mitglieder im Verein für langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Es folgte dann die Übergabe der von Sabrina und Daniel Geiger gestiftete Hochzeitsscheibe. Hier war ein Teiler von 206, für den Hochzeitstag 20.6. vorgegeben. Sieger war, wer am Nächsten an diese Vorgabe herankam. Die Scheibe erhielt Georg Muhr, der genau diesen Wert erzielte, gefolgt von Sigi Müller 204 und Reinhold Schano 201.
Der Schützenmeister gab dann, bevor der Höhepunkt des Abends folgte noch einen kurzen Überblick aufs neue Schießjahr und lud die Mitglieder zur Mitgliederversammlung am 10.01.2024 ein.
Gespannt warteten die Mitglieder auf die Bekanntgabe der Schützenkönige. 3. und somit Brezenkönig wurde Georg Muhr mit einem 210 Teiler, vor ihm lag als 2. Wurstkönig Robert Dengler 203 Teiler und König Robert Hirtreiter 178 Teiler, der damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.
Die Könige wurden im Anschluss noch in geselliger Runde gefeiert und über die erzielten Ergebnisse diskutiert.
Über 160 Senioren waren der Einladung des Seniorenbeauftragten Norbert Kiendl und der Gemeinde gefolgt und verbrachten einige tolle Stunden im Pfarrheim gemeinsam mit den ehemaligen Gemeinderäten Josef Spanner, Heribert Prebeck, Erich Braun, Renate Hofmann, Günther Pfaff, Hans Stelzl und den aktuellen Gemeinderäten Johannes Stegemann, Willi Gritsch, Georg Muhr und Bürgermeister Christian Hirtreiter. Umrahmt wurde die Veranstaltung von dem Musiker Günter Mauerer mit Weihnachtsliedern. Bürgermeister Christian Hirtreiter sagte, dass 750 Einladungen zu dieser Veranstaltung an die Senioren in der Gemeinde Straßkirchen verschickt worden sind. Über 160 Personen konnte er begrüßen. Er dankte den Helfer für ihre Mühen, ohne die freiwilligen Helfer wäre das nicht möglich.
Landrat Josef Laumer war lustig unterwegs, berichtete von seinem Hause. Und hatte ein Geschenk dabei, ein Gedicht von Zöttl. Der Hausherr, Pfarrer Gerhard Pöpperl, der die Räumlichkeiten gerne zur Verfügung stellte, hatte einen Bibelspruch vorgetragen. Ohne die Mutter von Jesus würde es kein Weihnachten geben.
Der Seniorensprecher Norbert Kiendl, sagte wie er zum Amt des Seniorenbeauftragten kam, dass er vorgeschlagen wurde, keinen Wahlkampf geführt habe und das Amt sehr gerne mache. Heribert Altmann und Brigitte Kiendl brachten je eine Weihnachtsgeschichte vor. Dann war der Kindergarten an der Reihe. Unter der Leitung von Petra Kastl, Claudia Meier-Lorenz und Sandra Limbrunner trugen 15 Kindergartenkinder Lieder vor. Anschließend begeisterte Hans Edenhofer mit einer Weihnachtsgeschichte.
Als Abschluss übergaben der Heilige Nikolaus (Ludwig Kiendl) und der Krampus (Helmut Schwarzmüller) an die ältesten teilnehmenden Gemeindebürger Therese Kern, Herbert Malek, Regina Schäfer, Gerhard Buberl und Rosa Gach Geschenkkörbe.
Bei der Versammlung der Feldgeschworenen der Gemeinde Straßkirchen am 7.12.23 im Straßkirchner Ratssaal wurden wichtige Themenfelder erörtert. Vermessungsrat und stellvertretender Behördenleiter Thomas Kopp vom Straubinger Vermessungsamt referierte zu aktuellen Entwicklungen. für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit ihren Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen zuständige neue Vermessungsgruppeleiterin Magdalena Schreyer wurde vorgestellt.
Der Obmann der Straßkirchner Feldgeschworenen Josef Spanner leitete die Versammlung mit einer Gedenkminute für den jüngst verstorbenen, langjährigen Feldgeschworenenobmann Helmut Genau ein. Der verstorbene mehrere Jahrzehnte als Feldgeschworener tätige ehemalige Obmann hat sich um das Amt des Feldgeschworenen verdient gemacht. Der Paitzkofner war für jahrzehntelanges Engagement als Feldgeschworener vor einiger Zeit durch Landrat Josef Laumer ausgezeichnet worden. Derzeit sind 10 Feldgeschworene in Straßkirchen tätig.
Der Mitarbeiter des Vermessungsamtes Straubing und Stellvertreter des Behördenleiters, Vermessungsrat Thomas Kopp, führte bei dieser Versammlung recht interessant und aufschlussreich in die Feldgeschworenen-Ordnung ein. Kopp führte zu den Neuerungen beim Feldgeschworenen Amt aus.
Die Feldgeschworenen wirken bei der Abmarkung der Grundstücke mit. Sie sollen daneben auch auf die Erhaltung der Grenzzeichen hinwirken und ihr Augenmerk auf die Sichtbarkeit der Gemeindegrenzen richten. Die regelmäßige Aus- und Fortbildung der Feldgeschworenen ist deshalb ein wichtiges Anliegen, so Kopp.
Im seinem Vortrag beschäftigte sich Thomas Kopp mit der „Digitalen Flurkarte“ und der Internetportalnutzung für Feldgeschworene.
Thomas Kopp stellte in seinem Vortrag die kostenfreie Internetanwendung „BayernAtlas“ unter www.bayernatlas.de vor. Der BayernAtlas bietet nicht nur den interessierten Bürgern einen schnellen Überblick, sondern ist auch für Kommunen und Unternehmen eine hilfreiche Unterstützung bei Planungen, da er laufend aktualisierte Karten und Luftbilder des Freistaats Bayern zur Verfügung stellt. Durch Überlagerung des 3D-Gebäudemodells mit der Uraufnahme aus dem 19. Jahrhundert, wird die Siedlungsentwicklung im Laufe der vergangenen 150 bis 200 Jahre erkennbar und somit quasi die vierte Dimension – die Zeit – sichtbar. Den „BayernAtlas – Plus“ gibt es für die offiziell zu Feldgeschworenen ernannten Personen kostenfrei. Zur Unterstützung ihrer Aufgaben erhalten aktive bayerische Feldgeschworene auf Wunsch Zugang zur Online-Anwendung „BayernAtlas- Plus“. Der stellv. Leiter des Straubinger Amtes für Digitalisierung und Vermessung, stellte die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Dienstes als Feldgeschworener in der modernen Zeit heraus. Unter Anderem berichtete er dabei, dass das Amt des Feldgeschworenen in Bayern eine lange Tradition habe. Feldgeschworener sei man ein Leben lang. Deren Mitwirkung stellt bei der Sicherung der Grundstücksgrenzen auch heute noch einen Modellfall bürgernaher Verwaltung dar. Als wichtigste Aufgabe der Feldgeschworenen bezeichnet das Gesetz und die Realität die Mitwirkung beim Abmarken der Grundstücke. Zur Abmarkung zählt insbesondere das Anbringen von Grenzzeichen, das Verbringen von Grenzzeichen in die richtige Lage, das Erneuern, sowie das Entfernen von Grenzzeichen. Das Anbringen von neuen Grenzzeichen setzt voraus, dass die Grundstückgrenze festliegt. Das Feststellen des Verlaufs einer noch nicht abgemarkten Grenze in der Natur ist nicht Aufgabe der Feldgeschworenen, sondern des Vermessungsamtes und der Beteiligten. Diese bestimmen auch, an welcher Stelle Grenzzeichen zu setzen sind. Hier können die Feldgeschworenen nicht selbständig handeln, sie können die Grenzzeichen nur an den von den Vermessungsbeamten bestimmten Stellen anbringen.
Vorstellung von Magdalena Schreyer
Die seit Sommer 2023 für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen mit ihren Mitgliedsgemeinden Irlbach und Straßkirchen zuständige neue Vermessungsgruppeleiterin Magdalena Schreyer wurde vorgestellt und wird bei den Vermessungsarbeiten ab März 2024 wieder vor Ort sein, nachdem Sie Ihre Anwärterausbildung abgeschlossen hat. Die junge Beamtin hat vor ihrer Tätigkeit in Straubing ein Duales Studium absolviert und befindet sich nun seit Mai 2023 am ADBV Straubing im Anwärterjahr zur Vermessungsoberinspektorin. Bürgermeister Christian Hirtreiter dankte allen Feldgeschworenen für das Engagement in diesem wichtigen Ehrenamt. Hirtreiter berichtete zu aktuellen Maßnahmen in der Gemeinde und stellte die positive Entwicklung der Gäubodengemeinde dar.
Aktuelles aus der Gemeinde
Er stellte die derzeit laufenden Planungen, u.a. eine mögliche Sanierung einer Kreisstraße in Straßkirchen, vor. Damit die Feldgeschworenen frühzeitig von den anstehenden Vermessungen verständigt werden können, seien selbstverständlich laut Herrn Kopp seine Mitarbeiter bestrebt, die Termine so früh wie möglich der Gemeinde mitzuteilen. In ganz wenigen Fällen sei dies aber nicht möglich. Diskutiert wurde die Reform der Grundsteuer. Ab 2025 soll die neue Grundsteuer auch in Bayern gelten. Bis dahin haben die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im neuen Grundsteuerfinanzamt in Zwiesel und Viechtach einiges zu tun. Über 6 Millionen Grundstücke müssen neu berechnet werden. Die Gemeinde Straßkirchen sucht neue Feldgeschworene (m/w/d) für die Gemarkungen Paitzkofen, Straßkirchen und Schambach. Ortskenntnisse für Straßkirchen und Umland sind wünschenswert. Aufgabe der Feldgeschworenen ist, bei der Abmarkung der Grundstücke mitzuwirken. Die Feldgeschworenen erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung nach Maßgabe einer Gebührenordnung. Das Amt der Feldgeschworenen ist ein kommunales Ehrenamt. Die Feldgeschworenen erlangen ihr Amt durch Wahl im Gemeinderat. Wählbar ist jede wahlberechtigte Person, die am Wahltag Deutsche im Sinn des Art. 116 des Grundgesetzes ist, das 21. Lebensjahr vollendet und seit mindestens sechs Monaten ihren Aufenthalt im Wahlkreis hat. Die Feldgeschworenen werden auf Lebenszeit bestellt. Bewerbungen werden bis spätestens 1.3.24 an das Vorzimmer, Kirchplatz 7, 94342 Straßkirchen, vorzimmer@vg-strasskirchen.de erbeten. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach Ablauf der Frist eingehende Bewerbungen nicht berücksichtigt werden. Falls rechtzeitige Bewerbungen eingehen können die möglichen Kandidaten bereits vorab an einer Fortbildung des Straubinger Vermessungsamtes im Februar 2024 teilnehmen.
Der Feldgeschworenen-Obmann Josef Spanner (5. v. re.) mit Vermessungsrat Thomas Kopp und Bürgermeister Christian Hirtreiter und den Feldgeschworenen der Gemeinde Straßkirchen, im Bild von rechts: Rupert Bugl, Reinhard Kaiser, Gerhard Englram, Josef Hofeneder, Heribert Prebeck, Obmann Josef Spanner, stellv. Feldgeschworenen-Obmann Norbert Kiendl, stellv. Amtsleiter des Vermessungsamtes Thomas Kopp, Bürgermeister Christian Hirtreiter
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft möchte 2023 die Begeisterung für „Weihnachten“, aber auch für das kreative Gestalten, weitergeben. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerien diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre zu genießen. Hierdurch kann die Bevölkerung die „staade Zeit“, durch den Anblick bei Spaziergängen zu den Örtlichkeiten auf sich wirken lassen. Die weihnachtlichen Krippenszenerien in Großformat, aber auch in Kleinform, sind schön zu betrachten. Sie vermitteln trotz der Herausforderungen des Alltags eine aufmunternde adventliche Stimmung gerade für die Familien mit kleinen Kindern. Am Samstag des dritten Adventswochenendes, den 16. Dezember 2023, ist eine „Fenster-Krippen-Landschaft“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses und im Vorgarten des Anwesens Ahornring Nr. 24, bei der Familie Renate Hofmann zu betrachten.
Festliche Weihnachtszeit – Krippen-Lanschaften hier
Schön gestaltete Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen werden beim Straßkirchner Adventsfenster traditionell ausgestellt. Mal mit und mal ohne Engel, in fast lebensgroßer Figurengruppe, oder sehr klein nur auf einem Kunstbildrahmen, alles ist individuell und mit viel Akribie gestaltet. Eine Weihnachtskrippe veranschaulicht die Weihnachtsgeschichte auf eine besondere Weise, deshalb zählt das Basteln und kreative Gestalten der Weihnachtskrippe in vielen Familien zu den traditionellen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Die Familie Hofmann hat seit vielen Jahr ein Faible für Weihnachtskrippen und so werden Szenen aus dem wirklichen Leben sehr schön in einem Puppenhaus detailgetreu abbildet. In einem eigens angefertigten Puppenhaus mit 13 Räumen auf fünf Etagen lässt Renate Hofmann ihrer Kreativität freien Lauf. Den Blick fürs Detail hat die langjährig ehrenamtlich aktive ehemalige Seniorenbeauftragte schon lange. Seit mehr als 20 Jahren bildet sie jedes Jahr in der Adventszeit weihnachtliche Szenen in mühevollster Kleinstarbeit detailgetreu ab. Begonnen hat sie 1992 mit dem Bau einer kleinen Budenstadt. Für dieses Jahr wurde die Fenster-Krippen-Landschaft im Außenbereich stark erweitert.
Fenster-Krippen-Landschaft – mehr als ein Hingucker
Wunderbar gelungen ist es den eigene Hauszugang und den Vorgarten zu dekorieren mit den Holzfiguren, Holzlattenskulpturen, die symbolisch mit viel Tiefgang eine breite zur Interpretation zu ermöglichen. Gerade kindlich einprägsame Skulpturen aus Holz und eine Lichterkombination sind als Bausteine hervorragend auch für Weihnachten geeignet und fügen sich wunderschön in die Gartenszenerie ein. Der Kreativität sind, wie man an der wunderschönen Krippe der Familie Hofmann erkennen kann, keine Grenzen gesetzt. Die nun dominierenden markanten Figuren und Skulpturen, aber auch die ungewöhnliche Kombination der Figuren, vermitteln eine besondere Atmosphäre, welche beim genaueren Betrachten zum Verweilen einlädt. Insbesondere die schön bemalten Nussknacker und die Tierwelt bringen einen markanten Farbtupfer in den Garten des Wohnhauses. Bis zum 7. Januar 2024 ist die Weihnachtsszenerie täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis 19 Uhr abends beleuchtet. Die Teilnehmer treffen sich am jeweiligen Tag des Adventsfenstergehens um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion und gehen mit Laternen ausgestattet zum jeweiligen Adventsfenster. Die jeweils organisierende Familie gestaltet dann den Ablauf mit Gedichten oder Liedern ansprechend adventlich.
Fotografie eines Teilbereichs der Weihnachtsszenerie der Familie Hofmann in Straßkirchen – eine eher ungewöhnliche Fenster-Krippen-Landschaft im Freien; die 80 cm großen bemalten Holzlattenfiguren fügen sich schön in den Vorgarten ein und gerade der Schäfer mit Stab und Bart lässt Kinderherzen höher schlagen
Der zweite Adventssonntag steht bei den Straßkirchner Adventsfenstern ganz unter dem Motto „Holz-Groß-Krippen“. Der Straßkirchner Holzkünstler Walter Lorenz wird bei der Eröffnung der schön erleuchteten Holz-Krippen-Szenerie am kommenden Adventssonntag gegenüber dem Straßkirchner Pfarrheim St. Stephanus die Teilnehmer sicherlich besonders begeistern. Die Entstehungsgeschichte der Weihnachtskrippe quasi als neu entstandene „Upcycling Krippe“ wird erläutert. Aus Abfallholz von 9 Holzpaletten hat der Künstler n über 150 Arbeitsstunden diese 9 Meter lange Szenerie geschaffen. Mittels 32 Meter LED-Lichterketten wird gerade in der Dunkelheit eine besondere Atmosphäre vermittelt. Die 1,20 Meter hohe Szenerie mit einem Durchmesser von über 20 Zentimeter ist die größte von ihm bisher geschaffene Holz-Groß-Krippe. Gerade die teilnehmenden Kinder wird die Holz-Szenerie mit den vielen eingebundenen Tieren an der Krippe das Weihnachtsgeschehen begeistern. Treffpunkt für die Teilnahme ist am Sonntag, 10.12.2023, um 17 Uhr, am Straßkirchner Dorfpavillion zum Abmarsch in die Lindenstraße.
Die Straßkirchner Künstlergemeinschaft ist mit viel Begeisterung und Elan beim Adventsfenster 2023 im Einsatz. Am zweiten Adventssonntag ist eine Großkrippen-Szenerie gegenüber dem Pfarrheim St. Stephanus das Ziel der Laternen-Wanderung von Dorfplatz ausgehend. Gerade die stimmungsvolle Komposition der Tiere vermittelt eine besondere Atmosphäre beim Betrachten der Häuserfront, die noch bis 7. Januar 2024 zu sehen ist.
Jüngst übergaben Josef und Getraud Kratschmer eine Spende in Höhe von gesamt 500 Euro für Beschaffungen von Spiel- und Bastelmaterial der Kindergarteneinrichtungen St. Elisabeth an die Kindergartenvertretungen in Straßkirchen. Mit der großzügigen Spende unterstützt die Familie Kratschmer die nachwachsende Generation in der Gäubodengemeinde. Bürgermeister Christian Hirtreiter zeigte sich überrascht über die Spende zugunsten von Materialien in dem gemeindlichen Kindergarten St. Elisabeth und nahm den Geldbetrag sehr gerne entgegen. Er brachte den Dank der Gemeinde und natürlich der Kinder, welche diese Einrichtung nutzen, zum Ausdruck. Die Übergabe der Spende der Familie Kratschmer unterstützt die innovative Arbeit im Kindergarten St. Elisabeth gerade auch in der derzeitigen allgemein schwierigen Zeit. Der Kindergarten verwendet dieses Geld als Zuschuss zur Anschaffung von Spiel- und Bastelmaterial. Der in Holzarbeiten sehr talentierte Spender hatte zusätzlich auch weihnachtliche Holzkunstwerke geschaffen, die er dem Kindergarten schenkte. Josef Kratschmer stellte auch in Aussicht mit den Vorschulkindern die Hinführung zum Holzarbeiten im Kindergartengebäude an den vorhandenen Werkbänken zu gestalten. Die Vorschulkinder haben zunehmende Freude am eigenständigen „Werkln“, da in vielen Familien der Umgang mit handwerklichen Gerätschaften nur noch wenig gepflegt wird. Die Familie Kratschmer und auch Bürgermeister Christian Hirtreiter sehen gerade bei kreativen Arbeiten im Vorschulbereich eine wichtige Phase für die kindliche Intelligenzbildung, die sehr wichtig bei der Kinderentwicklung ist.
Bei der Spendenübergabe von Links: Steffi Ringlstetter (Kindergartenleitung), Josef Kratschmer, Gertraud Kratschmer, Bürgermeister Christian Hirtreiter
Im Rahmen der gemeindlichen Jahresabschlussfeier mit Adventfeier wurden zwei langjährige verdiente Mitarbeiter der Gemeinde offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Im Pfarrheim St. Stephanus konnte sich sowohl die neuen Mitarbeiter der Gemeinden Irlbach und Straßkirchen, als auch des Schulverbandes und der Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen bei der Feierlichkeit vorstellen. Die Verabschiedung der verdienten Mitarbeiter war ein wichtiger Tagesordnungspunkt.
Harald Genau, hatte jüngst erst seinen 80. Geburtstag gefeiert und wurde nun zum Ende des Kalenderjahres 2023 aus der Nebentätigkeit in der Gemeinde Straßkirchen gebührend verabschiedet. Der ehrenamtlich besonders aktive Gemeindebürger war 9 Jahre im Rahmen seiner Tätigkeit besonders engagiert. Besonders hervorgehoben wurde seine Mitwirkung für die gemeindlichen Grünanlagen 2014 bis 2023, wo er für die Grünanlagen aktiver Mitarbeiter, trotz seines eigentlichen Ruhestands, war. Evi Burkert war seit August 1977 im öffentlichen Dienst beschäftigt; zunächst bei der Gemeinde Straßkirchen und dann ab 01. Januar 1986 bei der neu gebildeten Verwaltungsgemeinschaft Straßkirchen. Somit war sie bis zum 01.11.23 die dienstälteste Mitarbeiterin bei der VG Straßkirchen. Seit über 46 Jahren war Evi Burkert der „gute Geist des Hauptamtes“ und erfüllte dessen umfangreichen Aufgabenbereich. Zudem war sie auch als Standesbeamtin eingesetzt. Den beiden „Ruheständlern“ wurde alles Gute für die Zukunft gewünscht.
von links: Geschäftsstellenleiter Christoph Weber, Evi Burkert, Harald Genau und Bürgermeister Christian Hirtreiter
Am Samstag des zweiten Adventswochenendes, 9. Dezember 2023, wird beim Straßkirchner Adventsfenster zur „Holz-Krippen-Landschaft von Johann Orth und Manfred Hilmer“ im Zufahrtsbereich des Wohnhauses Johann Orth, Bachstraße 14, gewandert.
An immer unterschiedlichen Häusern wird beim Straßkirchner Adventsgehen zu einer bestimmten Uhrzeit ein festlich weihnachtlich dekoriertes Fenster geöffnet. Beim dritten Straßkirchner Adventsfenster werden sich wiederum viele Teilnehmer, darunter viele Kinder, bei der Künstlerfamilie Orth in der Dorfgemeinschaft auf Weihnachten einstimmen.
Es eröffnet die Künstlerfamilie Orth eine weihnachtliche Kofferkrippe zusammen mit den Holzplaneten vom Holzkünstler Manfred Hilmer an der Bachstraße. Hans Orth stellt in der hell erleuchteten Doppelgarage seine hölzerne große Kofferkrippe und eine Weihnachtsszenerie mit den Holzplanenten seines Künstlerkollegen Manfred Hilmer vor. Die Kofferkrippe wird jedes Jahr um ein neu hergestelltes, selbstgeschnitztes Utensil, einen König, oder eine andere Krippenfigur, erweitert. Die Kofferkrippe war bei der letzten Krippenausstellung 2018 im Straßkirchner Pfarrheim in einer Kleinfassung erstmals vorgestellt worden. Das besondere an der Kofferkrippe ist, dass sie das Jahr über in den großen Koffer verstaut aufbewahrt wird, der als Unterlage und als Rückwand der Krippe dient. Alle Figuren und Krippenhäuschenbestandteile passen in den schmalen Koffer. Die Kofferkrippe hat den Charme, dass sie nicht viel Platz einnimmt und doch mittels Tüchern groß erscheinend aufgebaut werden kann. Die Holzplaneten von Holzkünstler Manfred Hilmer werden in der mit kleinen Sternen erleuchteten Krippenlandschaft eingebunden. Die maserierten, selbst gedrechselten großen und winzig kleinen Kugeln aus unterschiedlichen Holzsorten vermitteln einen besonderen Eindruck. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Szenerie dient dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre in dem direkt am Bachlauf gelegenen Anwesen zu genießen. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Straßkirchner Dorfpavillion zum Abmarsch. Die eingefügten Lindenholzfiguren der Hl. Familie sind besonders markant. Lindenholz gehört zu den weichen Holzarten, die sich vergleichsweise leicht in die gewünschte Form bringen lassen. Gleichzeitig erlaubt Lindenholz jedoch sehr detailreiche Schnitzereien und zeichnet sich durch seine gleichmäßige, helle Farbe aus. Johann Orth hat die Hl. Familie in ungewöhnlichen Haltungen in dem Stall dargestellt. Die Gottesmutter und der Hl. Josef sind aus Lindenholz in besonderen Haltungen geschnitzt. Erschöpft vom Weihnachtsgeschehen bindet sich die Heilige Familie in die liebevoll gestaltete Umgebung ein.
Die Teilnehmer des Adventsfenstergehens werden beim dritten Straßkirchner Adventsfenster die Kofferkrippe von Johann Orth bewundern können. Die Gottesmutter und der Hl. Josef sind aus Lindenholz in besonderen Haltungen geschnitzt. Erschöpft vom Weihnachtsgeschehen bindet sich die Heilige Familie in die liebevoll gestaltete Umgebung ein – Fotovermerk chDie Teilansicht der Krippenlandschaft von Johann Orth zeigt, dass gerade mit heimatlicher Holzschnitzkunst besonders eindrückliche Figuren und Tiere in die Welt der Weihnachtskrippe eingebettet werden können. Die Holzplaneten von Künstlerkollegen Manfred Hilmer umrahmen die Szenerie passend.
In der Gemeinde Straßkirchen werden mittlerweile drei Adventsmärkte, welche die örtliche Advents- und Weihnachtszeit enorm bereichern, alljährlich veranstaltet. Neben dem Adventsmarkt im Straßkirchner Ortszentrum ist die traditionelle Paitzkofner Dorfweihnacht am Sonntag vor Weihnachten einer der Höhepunkte des Jahreslaufes. Auch im Ortsteil Schambach können die Familien und gerade die Seniorinnen und Senioren die Faszination der Advents- und Weihnachtszeit hautnah spüren. Der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit Schambach Kids e.V. veranstaltete nun mittlerweile traditionell seit einigen Jahren den Pfarrstadl-Adventsmarkt in Schambach. An mehreren Wochenenden basteln die Kinder und Eltern in fleißiger Handarbeit Christbaumschmuck, Adventskränze, Weihnachtsengel und noch vieles mehr.
Mit Hilfe von Spenden aus der Dorfbevölkerung wird das Angebot alljährlich erweitert. In einer herrlich weihnachtlichen Atmosphäre in dem speziellen Ambiente des Pfarrstadels werden allerlei Adventsmarktwaren ausgestellt. Zudem ist auch für die „jüngsten“ einiges geboten. So werden in dem weihnachtlich wundervoll hergerichteten Pfarrstadl die Erzeugnisse des Schnitzens, Bastelns und Gestaltens gezeigt, was Groß und Klein anlockt. Neben den selbst erstellten Bastelsachen erfreuen gerade die eigenproduzierten Spielsachen und „Weihnachtsaccessoirs“ die heimischen Bürgerinnen und Bürger.
Bereits zum zweiten Mal hat sich eine zehnköpfige Kindergruppe des Vereins unter Leitung von Frau Julia Benkert zu einem Kinderchor formiert. Unter Ukulele-Klängen und mit Adventsliedern wurde die Segnung der Kerzen und Adventskränze bei der Eröffnung des Adventsmarktes am 3.12.23 stimmungsvoll umrahmt. Pfarrer Gerhard Pöpperl nahm die Segnung der Adventskränze im Beisein von Bischöflich Geistlichen Rat Willibald Hirsch vor.
Das traditionelle Ambiente des „Schambach Kids Fördervereins“ beim Adventmarkt ist nach der Eröffnung bis auf den letzten Platz im alten Pfarrstadel mit interessierten Kindern und Besuchern gefüllt. Die besondere Atmosphäre ist auch das Begleitprogramm des Schambacher Adventsmarktes, welches für die Kinder immer ein besonderer Renner ist. Pfarrer Gerhard Pöpperl bei der Segnung des Adventskranzes.
Der VDK-Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen war ein von Pfarrvikar Loxley zelebrierter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus vorausgegangen. Vor 80 Mitgliedern hat am Sonntag im Gasthaus Brunner in Straßkirchen der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK, Ortsverband Straßkirchen-Irlbach, Johannes Stegemann, die Jahresversammlung eröffnet. Besonderer Willkommensgruß galt dem VdK-Ehrenvorsitzenden Franz Zirngiebl dem für seinen 85. Geburtstag herzlich gratuliert wurde. Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Christian Hirtreiter, der vor allem die Vereinsarbeit und das langjährige Engagement der Vorstandschaft lobte. Mit aktuell 339 Mitgliedern sei der Ortsverband einer der mitgliederstärksten Vereine in der Gemeinde, bilanzierte Hirtreiter.
Neuwahlen
Für die Amtszeit 2023 bis 2027 wurde die gesamte Vorstandschaft neu gewählt. Als Vorsitzender wurde Johannes Stegemann gewählt, die Stellvertretung übernimmt Rosalinde Boot. Kassenführerin wurde in Nachfolge zu Hans-Jürgen Hatzmannsberger, Julia Stegemann. Die Schriftführung hat Monika Stegemann inne. Die Vertretung der Frauen im Vorstand übernimmt Renate Hofmann. Die Vertretung der jüngeren Mitglieder übt Karl Wagner aus. Als Beisitzer im Vorstand wurden Ludwig Kiendl und Annelise Fürst gewählt. Die Kassenprüfung übernimmt auch weiterhin die VDK-Kreisgeschäftsstelle.
Ehrungen
Nach dem gemeinsamen Mittagessen setzte man die Tagesordnung mit u.a. den Berichten fort. Es folgten die Mitgliederehrungen durch die stellv. Kreisvorsitzende Resi Büttner. Ein besonderer Moment des Tages war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die ihre Verbundenheit zum VDK über viele Jahre hinweg bewiesen haben.
Für die langjährige Mitarbeit in der Vorstandschaft wurden Mitglieder mit einer Urkunde und einer Ehrennadel bedacht. Auf zehn Jahre kann die Annelise Fürst zurückblicken. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Irmgard Winzig, Wolfgang Plank, Albert Bergbauer und Monika Stegemann. Auf 30 Jahre Mitgliedschaft bringen es Gabriele Hilmer und Gerlinde Schuster der Altersjubilar unter den Mitgliedern. Den nicht anwesenden Jubilaren wird die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.
Besondere Auszeichnungen und einen Geschenkkorb für 33 Jahre Tätigkeit als VDK-Schatzmeister erhielt Hans-Jürgen Hatzmannsberger. Hatzmannsberger ist erst der zweite Kassier in dem VDK-Ortsverband Straßkirchen. Ab der Gründung nach dem 2. Weltkrieg bis 1990 übte die Funktion Hermann Baumann aus. Im Jahr 1990 übernahm Hatzmannsberger die Kassenführung von Hermann Baumann und die umfangreichen Aufgaben der Vereinsfinanzen. Über 33 Jahre hatte Hatzmannsberger sehr akribisch und mit hohem Engagement diese Vereinskasse geführt. In der Vorstandschaft hat er sich Jahrzehnte vorbildlich eingebracht. Hatzmannsberger erhielt eine Urkunde, einen Geschenkkorb und eine Ehrennadel aus der Hand der stellv. Kreisvorsitzenden Resi Bittner. Bittner stellte gerade dieses ehrenamtliche Wirken im VDK als besonders förderlich für die Gesellschaft heraus und dankte Hatzmannsberger herzlich. Hatzmannsberger übergab die Kassenführung an die junge, neue Schatzmeisterin Julia Stegemann, welche die Vereinsfinanzen ab Januar 2024 ausübt.
Einsatz für soziale Gerechtigkeit
In ihren Mitteilungen aus dem Landesverband befasste sich die stellv. Kreisvorsitzende mit dem „Zielbild 2030 des VdK“, wo es heißt: „Der Sozialverband VdK wird als führende Organisation für alle sozialen Belange in Deutschland wahrgenommen und ist erste Anlaufstelle für die Durchsetzung, die Sicherung, dem Erhalt und dem Ausbau der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland. Dabei setzt sich der VdK für gerechte Renten, für eine inklusive Gesellschaft, für eine menschenwürdige und bezahlbare Pflege, für das Ende von Kinder- und Altersarmut in Deutschland, für eine flächendeckende und bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung, für eine geschlechtergerechte Gesellschaft sowie für eine Umverteilung von Einkommen und Vermögen durch Steuern ein.“ Im Bericht aus dem Kreisverband wartete Bittner mit Zahlen des Verbandes für seine Mitglieder auf, die Mitgliederzahlen sind sehr beachtlich und der Mitgliederstand im Kreisverband derzeit bei über 12.000 Mitglieder liege. Anschließend leitete Johannes Stegemann zur Adventsfeier über, die durch adventliche Gedichte u.a. von Lydia Wagner begleitet wurde.
Ortsvorsitzender Johannes Stegemann freute sich am Ende des Tages sichtlich: „Die feierliche Atmosphäre und die positive Energie, die heute spürbar waren, unterstreichen den Zusammenhalt des VDK.“ Der Vorstand blicke optimistisch in die Zukunft und sei fest entschlossen, auch im kommenden Jahr weiterhin für die Interessen der Mitglieder einzutreten.
Foto der Führungsriege mit dem verabschiedeten Kassenführer Hatzmannsberger und den Ehrengästen
Kunstausstellungen sind ein rares und wertvolles Gut für unsere niederbayerische Kulturszene, weshalb Ingrid und Melissa Faltermeier im Deggendorfer Stadtpalais vergangenen Freitag besonders herzlich und dankbar von den Kunstbegeisterten drunter viele Straßkirchner begrüßt wurden.
Dieser Anlass war außerdem eine Premiere, denn zeitgleiche Ausstellungen derselben Künstler, noch dazu eines Mutter-Tochter-Duos, gibt es in der Donaustadt selten. Durch das unermüdliche kreative Schaffen der beiden Künstlerinnen aus Straßkirchen standen jedoch mit 95 Bildern mehr als genügend Gemälde hierfür zur Verfügung.
Wunderschöne kraftvolle Bilder laden zum Verweilen ein
Die Laudatoren würdigten das Engagement der beiden Künstlerinnen. „Ihre teils abstrakten Acrylgemälde laden zum Verweilen und zum Interpretieren ein. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum persönlichen Wohlbefinden des Betrachters und führen gleichsam in eine andere Welt“.
Ingrid Faltermeier begann ihre künstlerische Entwicklung zunächst autodidaktisch. Heute ist sie Mitglied in den Kunstvereinen Deggendorf sowie „Regenbogen“ Plattling. Aus ihren Gemälden sprechen Neugier, Experimentierfreude und ein ausgeprägter Blick für die Schönheit von alltäglichen Gegenständen, die sie in ihre Bilder einarbeitet. So entdeckt man auf ihren Leinwänden kunstvoll aufgeklebte Schnüre, Glitzersteine, Eierschalen, die wie ein Mosaik wirken, oder einen ganzen farbgetränkten Malpinsel. Ihr Ausdrucksspektrum reicht von Montagen realer Objekte über gegenständliche Malerei, Kombinationen von Abstraktem und Gegenständlichem bis hin zur völligen Abstraktion – stets jedoch mit der Freiheit für den Betrachter, selbst etwas Konkretes herauszulesen. Für die Herstellung der Bilder verwendet sie verschiedenste Techniken, wie Misch-, Schütt- und Sprühtechnik sowie Airbrush. Seit 1997 stellt Ingrid Faltermeier regional und überregional aus und hat mit dieser 191. Ausstellung schon viel Erfahrung gesammelt.
Ihre Tochter Melissa Faltermeier schloss sich ihr 2009 in zahlreichen weiteren Ausstellungen an. Nach ihrem Abitur am Veit-Höser-Gymnasium Bogen hat sie das Studium fürs Realschullehramt an der Universität Regensburg mit den Hauptfächern Kunsterziehung und Englisch aufgenommen und befindet sich derzeit im Referendariat. Technisch vertiefte sie sich insbesondere in den Bereichen Acryl, Plastik und Fotografie. In der Öffentlichkeit machte sie unter anderem 2014 von sich reden, als sie den Sonderpreis der Stadt Plattling im Plattlinger Fotowettbewerb „Unsere Heimat“ gewann und im Anschluss kreative Schulprojekte mit Kindern und Jugendlichen umsetzte. Ihre Liebe für mediterrane Länder, Wolken in verschiedenen Lichtstimmungen wie auch für den Bayerischen Wald bringt Melissa Faltermeier in der aktuellen Ausstellung zum Ausdruck. Mehrere Wegbegleiter, Freunde und Mitglieder der Straßkirchner Künstlergemeinschaft waren der Einladung gefolgt und ließen bei angenehmen Gesprächen die Vernissage ausklingen.
Erst kürzlich besuchten die Schüler der vierten Klasse Bürgermeister Christian Hirtreiter im Rathaus. Gründlich waren die 28 Schüler im Heimat- und Sachunterricht auf das Thema „Gemeinde“, wovon auch sie selbst ein Teil sind, vorbereitet worden. Nun wollten sie einmal sehen, wie Kommunalpolitik und Gemeinde so in der Praxis „läuft“. Deshalb statteten sie Bürgermeister Hirtreiter einen Besuch ab und konnten auch jede Menge Fragen an ihn stellen.
Nachdem die Schüler, begleitet von ihrer Klassenlehrerin Eva Kandler und Beate Wern, vom Bürgermeister persönlich im Rathaus empfangen und begrüßt wurden, ging es in den Sitzungssaal. Dort nahmen die Schüler, wie sonst die Gemeinderäte und Sitzungsbesucher Platz. Bürgermeister Hirtreiter stellte die Gemeinde in Worten und Zahlen vor und die Schüler wollten von ihm wissen, wie lange er denn schon im Amt sei, warum er sich in dieses Amt hat wählen lassen, ob ihm diese Arbeit auch Spaß mache.
Auch berufliche Fragen, welches große Projekt als nächstes angegangen wird und was seine eigentlichen Aufgaben sind, interessierten die Kinder. Ein Rundgang durch die Abteilungen des Rathauses und das Kennenlernen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung rundete den Gemeindebesuch ab.
Verabschiedet wurden am Ende alle mit einer Brotzeit für den Heimweg und dem Wunsch des Bürgermeisters, jeder Zeit einmal wieder zu kommen.
Die Stützpunktfeuerwehr Straßkirchen hat eine neue Jugendgruppe gegründet. Beim Schnupperabend waren eine Reihe von interessierte Jugendlichen und Eltern anwesend und konnten sich von Jugendwart Lucas Goetz, Kommandant Michl Matthias und dem Ausbilder-Team bereits in die Strukturen der Feuerwehr einführen lassen. Besonderes interessierte die Teilnehmer die technische Ausstattung und die Handhabung des Spreitzers. Vorgeführt wurde der Spreitzereinsatz an alten Fahrrädern, was besonders eindrucksvoll war. Beim ersten regulären Übungsabend am 29.11.23 geht es dann richtig an die Ausbildung.