Übergabe des Schlüssels für den Neunsitzer-Bus, Ford Transit, im Straßkirchner Ortskern:
Von links: Vera Calcali (Fuhrpark), Bürgermeister Christian Hirtreiter und Andreas Cerveny (MIKAR Plattling)Im Rahmen der Überlegungen zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum
hatte die Gemeinde Straßkirchen auch das Thema „Carsharing“ bearbeitet. In der jüngsten Straßkirchner Gemeinderatssitzung konnte der neue Standort des neuen Mobilitätsangebots bei der Straßkirchner Kinderkrippe festgelegt werden.
Ziel ist es, durch gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge eine ressourcenschonende und flexible Ergänzung zum klassischen Individualverkehr zu schaffen. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto oder mit unregelmäßigem Mobilitätsbedarf ist das neue Mobilitätsangebot eine wichtige Verbesserung der
Lebensqualität.
Die Gemeinde Straßkirchen bietet in Kooperation mit der Firma „mikar“ ein kommunales Carsharing-Modell an. Damit folgt sie dem Beispiel mehrerer Kommunen im Landkreis Straubing-Bogen, die bereits auf flexible und gemeinschaftlich genutzte Mobilitätslösungen setzen.
Den Bürgern steht nun ein 9-Sitzer-Kleinbus zur Verfügung, der kostengünstig und rund um die Uhr gebucht werden kann. Das Fahrzeug befindet sich in der Paitzkofner Straße 2, direkt neben der gemeindlichen Kinderkrippe St. Martin.
Die Nutzung des Fahrzeugs ist für alle Personen mit gültiger Fahrerlaubnis möglich, sofern sie sich vorher als Nutzer bei „mikar“ registriert haben. Die Buchung erfolgt bequem per Smartphone über die mikar-App. Die Mietkosten sind transparent und einfach nachvollziehbar. Das Carsharing-Fahrzeug eignet sich ideal für vielfältige Einsatzzwecke, wie etwa für Ausflüge mit Vereinen, Familie oder Freunden, größere Einkäufe, Umzüge oder auch für längere Fahrten wie Wochenend- oder Urlaubsreisen. Eine Nutzung über mehrere Tage ist problemlos möglich. Die Realisierung des Projektes war nur durch die Unterstützung
von über 30 Unternehmen möglich.
Ein Carsharing-Modell, wie dieses, ist deutlich einfacher in der Umsetzung als klassische Carsharing-Modelle, die im ländlichen Raum häufig mit hohem Verwaltungs- und Kostenaufwand sowie mangelnder Auslastung verbunden sind.
Steigende Spritpreise und immer höher werdende Kosten für Neuwagen machen „normales“ Autofahren
immer teurer. Die Gemeinde Straßkirche liefert in Kooperation mit „mikar“ und den großzügigen Sponsoren ein individuelles Carsharing-Konzept ergänzend zum örtlichen Bahnhof, exakt passend für die aufstrebende Gäubodengemeinde.
Durch die Beteiligung und die gute Unterstützung von lokalen Mobilitätspartnern werden die Preise für den Carsharing-Nutzer so attraktiv gemacht.
Mithilfe der „mikar APP“ auf dem Smartphone können schnell und unkompliziert Fahrten gebucht werden.
Schlüsselfrei wird die Öffnung des Fahrzeugs veranlasst. Papiere und Autoschlüssel liegen dann im
Fahrzeug für Sie bereit. Die aktuellen Preise und Informationen können für die Nutzer unter
https://mikar.de oder bei Buchungsanfrage direkt in der App eingesehen werden.