Pfarrei ist intensiv eingebunden – Pflegeheimkapelle erhält Marienstatue
Im August 2026 wird das derzeit entstehende Caritas-Pflegeheim, das künftig 89 Pflegeplätze bieten wird, in Betrieb genommen. Der Träger der Einrichtung ist der „Caritasverband Stadt Straubing u. Landkreis Straubing-Bogen e. V.“. Sowohl der Pfarrei St. Stephanus als auch der Gemeinde Straßkirchen ist die Anbindung der Institution in kirchlicher Trägerschaft an die örtliche Bevölkerung ein großes Anliegen.
In dem großen Gebäude am Tannweg wird auch eine Kapelle mit Altartisch gestaltet, welche auch für die Straßkirchner Bevölkerung als Ort für Gottesdienste zur Verfügung stehen wird. Pfarrer Gerhard Pöpperl konnte jüngst eine lebensgroße Marien-Figur bei Stöberungsarbeiten finden und die Einbindung dieser Marienfigur in den Altarraum der Kapelle ist eine Möglichkeit in der Pfarreiengemeinschaft eine Marienkapelle zu bekommen.
Die Vorstandsvorsitzende des Caritas-Verbandes, Angelika Schebelle, informierte bei dem entsprechenden Ortstermin in der künftigen Wohnheimkapelle zum aktuellen Stand der Bauarbeiten, die Fertigstellung sowie die künftige Gestaltung und Ausstattung der entstehenden lichtdurchfluteten Kapelle. Besonderes Augenmerk ist Pfarrer Gerhard Pöpperl, dass regelmäßig auch für die Straßkirchner Gottesdienste in dem Heim abgehalten werden und die Bevölkerung mit den Pflegeheimbewohnern in Kontakt kommt.
Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte, dass die Caritas einer der größten sozialen Arbeitgeber in Deutschland sei. Er selbst habe Zivildienst in einer Straubinger Pflegeeinrichtung geleistet und kenne die Herausforderungen im Bereich der häuslichen und außerhäuslichen Pflege hautnah. Daher sei ihm die Anbindung des Pflegeheims mit den Bewohnern an die Pfarrangehörigen besonders wichtig. Dass der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vielfältige Arbeitsplätze in der Pflege vor Ort und die dringlich nötige Pflegeeinrichtung in Straßkirchen anbiete, sei für ihn eine große Freude.
Bürgermeister Christian Hirtreiter berichtete zu den Vorarbeiten, die fast zehn Jahre in Anspruch nahmen und der hohen Förderung des Freistaats. Das bayerische Förderprogramm „Pflege im sozialen Nahraum“ („PflegesoNah“) unterstützt den zum 1. August 2026 in Betrieb gehenden Neubau der Pflegeeinrichtung mit über 5,3 Millionen Euro. Der Bürgermeister betonte, dass ihm das Thema „Altwerden in heimischer Umgebung“ besonders wichtig sei und er sich freue, dass zusätzlich zu den zwei betreuten Wohnanlagen nun erstmals auch eine vollstationäre Pflegeeinrichtung in kirchlicher Trägerschaft in der Gäubodengemeinde vorhanden ist, die sogar eine eigene Kapelle habe. Gerade die seelsorgerische Betreuung durch die örtliche Pfarrei und der öffentliche Bewegungs-Parcours helfen um das Caritas-Pflegeheim richtig ins Ortsleben zu integrieren, so Hirtreiter.

Von rechts: Ortspfarrer Gerhard Pöpperl, Angelika Schebelle (Vorstandsvorsitzende der Caritas Straubing-Bogen) und Bürgermeister Christian Hirtreiter

Von rechts: Pfarrer Gerhard Pöpperl, Angelika Schebelle (Vorstandsvorsitzende der Caritas Straubing-Bogen) und Bürgermeister Christian Hirtreiter