14.12.2018
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Treffen des Einschulungsjahrgangs1983/84 in der Straßkirchner Schule

Die Initiatoren des Klassentreffens des Einschulungsjahrgangs 1983/84 Barbara Dengler, Konrektorin Beate Werner und Berna Lang, konnten am Samstag, 1.12.2018, eine stattliche Anzahl von ehemaligen Mitstreitern begrüßen.

35 Jahre nach der Einschulung betraten die ehemaligen Schüler wieder den Eingangsbereich der ehemaligen Volksschule. Von den 47 Erstklässlern in zwei Klassen (a und b) von einst kamen immerhin fast 30 Erwachsene, die sich bei diesem ersten Klassentreffen wieder an ihre Schulzeit erinnern durften. Für das Treffen war ein umfangreiches Programm angesetzt. Neben einem formlosen Austausch von Informationen im Cafe Jedermann, stand eine Führung in der Grund- und Mittelschule Straßkirchen und im Schulmuseum auf der Tagesordnung. Für die fundierte Einführung in die Neuerungen an der ehemaligen Schule konnte Bürgermeister Christian Hirtreiter gewonnen werden. Hirtreiter zeigte in eindrucksvoller Form nicht nur die erweiterten Schulräumlichkeiten und verbesserten Unterrichtsgegebenheiten her, sondern es gab auch einen Einblick in den täglichen Arbeitsalltag der Konrektorin. Es wurde auch auf die Ganztagsbetreuung an der Straßkirchner Schule und die Sozialarbeit, sowie den Bundesfreiwilligendienst in der Schule eingegangen. Dargestellt wurden auch die vielen Sanierungsarbeiten, welche während der vergangenen vier Jahre auf dem Schulgelände und sowohl im Grundschulgebäude als auch im Mittelschulgebäude abgeschlossen werden konnten. Besonders wurde auf den Schulbrunnen des bekannten Künstlers Gerhard Kadletz, welcher nun im Außenbereich saniert wurde, hingewiesen. Der Brunnen ist auch Bestandteil des Logos der heutigen Grund- und Mittelschule Straßkirchen. Hirtreiter stellte die Aktivitäten der Straßkirchner Bläserklasse und der Schulfamilie im Bereich Kunst, sowie auch weitere Planungen vor. Er betonte, dass gerade die Einbindung von ehemaligen Schülerinnen und Schülern für die heutige Schulfamilie wichtig ist. Am Abend wurde die Vergangenheit intensiv beleuchtet. Aus den beiden Klassen von damals sind bereits drei Schüler: Marco Betzinger, Robert Feldmeier und Björn Weinzierl verstorben. Wer welchem Lehrer einen Streich spielte, konnte nicht immer eindeutig geklärt werden. Dass aber nach fast drei Jahrzehnten die Erinnerungen der ehemaligen Grundschüler durchaus nicht vergessen waren, zeigte der rege Gedankenaustausch. Für die ergrauten Kameraden bzw. teilweise haarfarbentechnisch angepassten ehemaligen Schulkameradinnen war auch die Zeit im Kindergarten zum Greifen nahe. Der Übergang von der Kindergartenzeit in die damalige Volksschule war ein einschneidendes Ereignis. Man ließ die Erinnerungen in Gesprächen lebendig werden.Die Personensuche der Klassenmitglieder erwies sich besonders nach mehreren Jahren als eine sehr schwierig Aufgabe bei der Organisation eines Klassentreffens.Trotz der in neuerer Zeit möglichen Hilfestellung durch Internetportale sind manche Kontakte und tiefe Freundschaften über die Jahre hinweg eingeschlafen.

Die ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen konnten sich so ausführlich über ihre nicht immer einfache Schulzeit und über die Erfahrungen im Arbeitsleben unterhalten. Weit nach Mitternacht trennt man sich und beschloss sich bei einem zweiten Klassentreffen in einigen Jahren wieder zu treffen, denn nichts bleibt wie es ist. Denn gerade die vergangenen Schultage sind nicht vergessen, denn die Erinnerung daran bleibt.

Das Klassentreffen des Einschulungsjahrgangs 1983/84 an der Straßkirchner Grund- und Mittelschule war ein Erfolg: demnächst will man sich wieder treffen.

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