02.01.2020
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Adventsfenster erfeute sich hoher Beliebtheit

Nach einigen Jahren des Pausierens fand in Straßkirchen in der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit wieder ein Adventsfenstergehen statt.

An immer unterschiedlichen Häusern wurde beim Straßkirchner Adventsgehen zu einer bestimmten Uhrzeit ein festlich weihnachtlich dekoriertes Fenster geöffnet. Beim Straßkirchner Adventsfenster am vierten Adventssonntag konnten sich über 50 Teilnehmer beim gemeindeeigenen Pfadfinderhaus neben dem Sportzentrum in der Dorfgemeinschaft auf Weihnachten einstimmen. Pfadfindervorsitzender Tobias Baumann stellte in dem hell erleuchteten Fenster des Pfadfinderheims eine hölzerne, altbayrische Weihnachtskrippe, eine von den Pfadfindern selbst gebastelte Krippe, vor. Florian Heinrich las ein wunderschönes, besinnliches Gedichte zur Adventszeit vor. Das Betrachten der in mühevoller Kleinarbeit gestalteten Fensterszenerie diente dazu um im Advent etwas zur Ruhe zu kommen und die Atmosphäre in harmonischer Umgebung aufzunehmen. Die sehr aktiven Pfadfinder hatten dazu im Freigelände ein offenes Feuer stimmungsvoll eingebettet in die Szenerie aufgebaut. Mit diesem Brauchtum wurde die Tradition in Straßkirchen wiederbelebt und so den Familien eine Möglichkeit eröffnet am Heimatort die "staade Zeit" zu genießen. Es wurden zudem unter musikalischer Beleitung adventliche Lieder gesungen. Gerade die "Pfadfinderkrippenlandschaft", die von Ortsgruppe der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Straßkirchen gestaltet wurde, fand besondere Aufmerksamkeit. Auch die kleinsten Kinderaugen beginnen bei einem solchen Anblick einer romantischen Weinhachtskrippe kurz nach Einbruch der Dunkelheit zu strahlen.

Die Gemeinde Straßkirchen und die Künstlergemeinschaft haben das Adventsfenstergehen wieder belebt: die Weihnachtslandschaft der Straßkirchner Pfadfinder am 4. Adventssonntag war mehr als ein Hingucker; im Hintergrund die Fahne des Straßkirchner Pfadfinderstammes

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